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CAD/FM – Dokumentationsrichtlinie
Teil II CAD – Konventionen
Pflichtenheft
Version 3.0
Stand: 03/2019
Vereinbarung
über
den
elektronischen
Datenaustausch
für
digitale
Zeichnungen
von
Gebäuden,
Außenanlagen
und
technischer
Gebäudeausrüstung für Gebäude des Freistaates
Sachsen

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Teil_II_CAD_Konventionen_Pflichtenheft.doc
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Inhaltsverzeichnis
1.
Ziel ............................................................................................................. 4
2.
Systemanforderungen ............................................................................... 5
2.1.
Systeme im SIB ......................................................................................... 5
3.
Datenaustausch ......................................................................................... 5
3.1.
Übergabe vom Auftraggeber/SIB an den Auftragnehmer .......................... 5
3.2.
Übergabe vom AN an den AG/SIB: ........................................................... 6
3.3.
Dateiformate: ............................................................................................. 6
3.4.
Bearbeitungs- und Änderungsrecht ........................................................... 6
4.
Allgemeine Anforderungen ........................................................................ 6
4.1.
Datenstruktur ............................................................................................. 7
4.2.
Präzisierung Umfang und Inhalt der digitalen Pläne zur
Baubestandsdokumentation gemäß derzeit geltenden Vorschriften .......... 8
4.2.1.
Baubestandspläne von Gebäuden............................................................. 8
4.2.2.
Baubestandspläne von Technischen Anlagen ........................................... 9
4.2.3.
Sicherheits-/ Brandschutzpläne (gemäß Erfordernis) .............................. 10
4.2.4.
Baubestandspläne von Liegenschaften /Außenanlagen .......................... 11
5.
Zeichnungsvorgaben ............................................................................... 11
5.1.
Zeichnungseinstellungen ......................................................................... 11
5.1.1.
Amtliches Lagereferenzsystem ETRS89_UTM33N ................................. 11
5.1.2.
Höhenkoten ............................................................................................. 11
5.1.3.
Textstile ................................................................................................... 11
5.1.4.
Textgröße ................................................................................................ 11
5.1.5.
Bemaßung / Bemaßungsstile................................................................... 11
5.1.6.
Zeichnungseinheiten ................................................................................ 12
5.1.7.
Zeichnungsbemaßung ............................................................................. 12
5.1.8.
Modell- / Layoutbereich ........................................................................... 12
5.1.9.
Vorbereitung für die Planerstellung Bestandspläne KG300 ..................... 12
5.2.
Layerstruktur / Ebenen (siehe Anlage II_3) ............................................. 13
5.2.1.
Gliederungsebenen der Layerstruktur ..................................................... 13
5.2.2.
Layerstruktur während der Bauplanung ................................................... 13
5.2.3.
Layerstruktur für die Baubestandspläne .................................................. 14
5.3.4.
FM Layer (Lagepläne und Grundrisse) .................................................... 14
5.4.
Arbeiten mit Symbolen ............................................................................. 14
5.5.
Arbeiten mit Stempeln (Blöcke mit Attributen) ......................................... 14
5.6.
Andere von SIB zur Verfügung gestellte Blöcke ...................................... 16
5.7.
Externe Referenzen ................................................................................. 16
5.8.
Plankopf ................................................................................................... 17
5.8.1.
Planköpfe allgemein/Planköpfe für Baufreigabe ...................................... 17
5.8.2.
Einfügen des Plankopfblockes ................................................................. 17
5.8.3.
Zeichnungsregelung im Plankopf ............................................................. 18
5.9.
Plancodierung (siehe Anlage II_2) ........................................................... 19
5.9.1.
Erstellen von mehrere PDF-Dateien/Plänen aus einer DWG-Datei ......... 20

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Teil_II_CAD_Konventionen_Pflichtenheft.doc
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Anlagen:
Anlage II_1
Vorgaben zur Geometriedatenerfassung für FM-Layer
Anlage II_2
Vorgabe zur Plankodierung
Anlage II_3
Layerstruktur in Vorlagezeichnungen
Anlage II_4
Ausfüllhilfe_zum_Plankopf
Anlage II_5
Referenzierung von Plänen
Anlage II_6
Vorlage für zusätzliche Layer in Plänen
Anlage II_7
Artikelkataloge Fenster, Türen/Tore, Oberlichte
Anlage II_8
Bildungsvorschrift Anlagenkennzeichnungsschlüssel (AKS)Anlage
Anlage II_9
Planliste
Die CAD/FM-DokuRL mit den Pflichtenheftteilen: Teil II – CAD-Konventionen
Teil III – Technisches Anlagenbuch (TAB)
Teil IV – Raum- und Gebäudebuch
ist in der jeweils gültigen Fassung abrufbar:
-
Im PM-System/PTS
Projekte
(Projekt) „Richtlinien - Handbücher – Vorlagen“
-
Im Internet des SIB
https://www.sib.sachsen.de

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Teil_II_CAD_Konventionen_Pflichtenheft.doc
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1.
Ziel
Der Staatsbetrieb Sächsisches Immobilien- und Baumanagement (SIB, nachfolgend mit AG
bezeichnet)
beabsichtigt
mit der
CAD/FM Dokumentationsrichtlinie einen allgemein
verbindlichen Standard zur strukturierten Erstellung und Bearbeitung von CAD-Daten
festzulegen, um einen einheitlichen, reibungslosen Datentransfer zwischen dem AG und
externen Vertragspartnern, sowie intern zwischen den Niederlassungen im SIB zu ermöglichen.
Diese Vereinbarungen sollen andere Vertragsbestimmungen zwischen den Vertragsparteien
ergänzen.
Die in der CAD/FM Dokumentationsrichtlinie und deren Anlagen angegebenen Vorgaben sind
von allen beteiligten Vertragspartnern einzuhalten.
Internetbasierte Projektmanagementplattform: Für die Verwaltung und Organisation von
Projekten und der Projektdokumentation, sowie für das Termin- und Aufgabencontrolling für alle
Projekte, stellt SIB die internetbasierte Projektmanagementplattform PlanTeam-SPACE (PTS)
zur Verfügung. Alle Projektbeteiligten (fbT, Firmen, SIB) sind aufgefordert grundsätzlich auf
dieser zu arbeiten, sofern dies nicht ausdrücklich im Vertrag anders geregelt wurde.
Bei Fragen/Problemen wenden Sie sich bitte zunächst an die CAD-Verantwortlichen oder CAD-
Zeichner in den SIB-Niederlassungen. Die Namen und E-Mail-Adressen erfahren Sie von den
SIB-Projektleitern.
In besonderen Fällen stehen Ihnen im SIB-Zentrale
Frau Nitzschke (CAD-Zeichnerin)
Ilona.Nitzschke@sib.smf.sachsen
und
Frau Thoma (Referentin
)
Ute.Thoma@sib.smf.sachsen.de
zur Verfügung

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Teil_II_CAD_Konventionen_Pflichtenheft.doc
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2.
Systemanforderungen
2.1. Systeme im SIB
Der Staatsbetrieb SIB verwendet für die Erstellung und Bearbeitung von Dateien folgende
Programme:
Allgemeines Client-Betriebssystem: Windows 7
CAD-Systeme Hochbau:
AutoCAD/ADT
(V19)
AutoCAD/MAP
(V19)
gewerkebezogene
AutoCAD-Applikation Technik:
pitCAD
(V 2011, SP3)
Viewer/Dateibetrachter:
Bentley View (V8i)
Adobe Acrobat Reader (Version XI) (PDF)
DWG TrueView 2018
Bürokommunikation:
Office Professional
(V 2010)
MS Projekt
(V 2010)
Projektmanagementplattform:
PlanTeamServer (PTS) der
Fa. WeltWeitBau GmbH
CAFM-System:
Spartacus der Fa. n+p Informationssysteme GmbH
3.
Datenaustausch
3.1. Übergabe vom Auftraggeber/SIB an den Auftragnehmer
Dem Auftragnehmer steht die CAD/FM Dokumentationsrichtlinie, einschließlich Anlagen, sowie
Vorlage- und Beispielzeichnungen
Teil I Baubestandsdokumentation (*)
Teil II Pflichtenheft der CAD-Konventionen
Teil III Pflichtenheft Technisches Anlagenbuch
Teil IV Pflichtenheft Raum- und Gebäudebuch
in der jeweils aktuellen Version
im PlanNet/PTS
unter dem für alle zugängigen
Projekt
„Richtlinien-Handbücher-Vorlagen“
zur Verfügung.
Das Datenaustauschformular (aus HHVBau) - muss durch den zuständigen Projektleiter des
SIB zur Verfügung gestellt werden.
(*) befindet sich noch in Bearbeitung

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Teil_II_CAD_Konventionen_Pflichtenheft.doc
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3.2. Übergabe vom AN an den AG/SIB:
-
Datenaustauschformular
-
Planliste (z.B. generiert aus dem PM System)
-
alle Dateien als 2-D-Pläne, wenn vorhanden, dann auch 3D Modelle
-
ausgefüllte Planliste, Anlage II_9
-
Plotstiltabellen, die zum Drucken der Dateien benötigt werden. Diese sind im PTS
bei den Plänen abzulegen.
-
Upload der Pläne/Dokumente und Bilder auf den PTS in die entsprechende
Ablagestruktur der Maßnahme
-
Planplots/Pläne in vertraglich vereinbarter Anzahl als rechtsverbindliche Grundlage
der Dateiinhalte
-
Bei der Bestandsdokumentation: Übergabe der ausgefüllten Anlage II_6_Vorlage für
zusätzliche Layer in Plänen bei zusätzlich angelegten und mit SIB abgestimmten
Layern.
Um einen korrekten Datenaustausch zu gewährleisten wird allen
Nicht-AutoCAD-Anwendern
(Hochbau)
empfohlen, einen Testdatenaustausch mit den CAD Zeichnern der jeweiligen
Niederlassung vorzunehmen. In der Datei sollten folgende Inhalte dargestellt werden:
-
Je ein Raum-/ Fenster-/ Tür-/ Oberlichtstempel
-
je ein Beispiel für die geforderte Zuordnung der Linienarten - Farbkombination (siehe
Layer KG300)
3.3. Dateiformate:
Die digitalen Pläne für
Planungsendstände abgeschlossener Leistungsphasen und für
Baubestandspläne
sind dem AG in folgenden Dateiformaten zu übergeben/ auf den PTS
hochzuladen:
-
DWG
- Austauschformat
(Version 2013 bis 2018)
-
PDF
- Postscript-Format (bei Technikplänen mit aktuell referenzierten
Grundrissdateien)
-
Original - Dateiformat (auch 3-D)
3.4. Bearbeitungs- und Änderungsrecht
Eingelesene Daten anderer Vertragspartner (fbT untereinander) werden als Grundlage für die
eigene Planung lediglich unterlegt/ referenziert. Koordinierende Stelle ist der federführende
Architekt/Planer, bzw. ein Bevollmächtigter des Auftraggebers.
Im Zuge der Datenpflege (Umbauten, bauliche Veränderungen) sind durch den AG zur
Verfügung
gestellte
Originaldateien
entsprechend
dem
aktuell
gültigen
Teil_II_CAD_Konventionen_Pflichtenheft, CAD/FM-DokuRL
zu aktualisieren und als neue
Bestandspläne zu übergeben.
4.
Allgemeine Anforderungen
Der Auftraggeber archiviert die Pläne Objekt bezogen. Das ist bereits mit Planungsbeginn zu
berücksichtigen, indem die Pläne Objekt bezogen (je Gebäude - Baukörper, je Außenanlage, je
Technisches Bauwerk) nach Kostengruppen getrennt (analog Vorlagezeichnungen) erstellt und
dem AG übergeben bzw. auf den PTS hochgeladen werden.
Jede Grundriss-, Ansichts-, Detail-
(eigenständige Details), Installationsplan-, Schema- oder andere Zeichnungsdatei stellt ein Plan
dar,
dessen Inhalt eindeutig über den Dateinamen (s. Anlage_II_2_Vorgabe_Plankodierung) zu
definieren ist.

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Arbeitet ein Planer in mehreren Kostengruppen (440, 450) sind diese untereinander als
Information nur zu referenzieren.
In den Leistungsphasen sind folgende Vorgaben des SIB verbindlich anzuwenden bzw. (x)
werden
zur
Anwendung
empfohlen,
um
den
Arbeitsaufwand
bei
der
Baubestandsdokumentation zu verringern:
Ersterfassung nach
CAD/FM- DokuRL
Plankodie-
rung
Layer-
struktur
FM
Layer
Plankopf
Raum-
stempel
Tür-
stempel
Fenster-
stempel
Oberlicht-
stempel
Anlagenkenn-
zeichnungs-
schlüssel
bis EW
x
x
ab AFU
x
(X)
x
x
Planfreigabe
x
(X)
(X)
(X)
x
Bestands-
dokumentation
x
x
x
x
x
x
x
x
x
(X) vorzugsweise bereits in der AFU anzuwenden, da die Attribute der Stempel/Blöcke im digitalen Raumbuch automatisiert
ausgelesen werden.
4.1. Datenstruktur
Folgende Objektnummern werden im SIB gebildet und dem AN zur Verfügung gestellt.
Liegenschaft
z.B.:
L0000123
Technisches Bauwerk
z.B.:
T0001123
Außenanlagen + Erschließung
z.B.:
A0000234
Gebäude-Baukörper
z.B.:
G0004711-01
Entsprechend dieser Vorgaben sind die Pläne zu kodieren.
Um die digitalen Grundrisse später in die Bestandsdokumentation beim AG zu überführen und
Auswertungen im PM- und CAFM-System vornehmen zu können, sind die Gebäude von
vornherein hierarchisch zu strukturieren.
Diese Struktur (Idents, ID) bildet auch die Schnittstelle zum automatisierten Auslesen von
Informationen und damit für die Verknüpfung der CAD- und Sachdaten im PM/ CAFM-System
des SIB.
Die Gebäude- und Baukörperstruktur wird vom AG vorgegeben. Tiefere Datenstrukturen für
Geschosse und Räume sind vom Architekten sorgfältig anzulegen.
Die hierarchische Gliederungsstruktur bewirkt eine zusammengesetzte Codierung, bei der sich
die fachlich eindeutige Adressierung, z.B. eines Raumes, aus Teil - Codierungen der
Hierarchiestufen wie folgt zusammensetzt:
Gebäude-ID
G0004711
Baukörper-ID
G0004711-01
Geschossreihenfolge
G0004711-01-01
Raum-ID
G0004711-01-01-001
Ein
Gebäude
kann aus einem oder mehreren zusammengehörigen, physisch miteinander
verbundenen Baukörpern bestehen. Der Gebäude-Ident ist eine von SIB vorgegebene 7-stellige
Nummer (G00xxxxx).
Der
Baukörper
ist ein Teil eines Gebäudes mit einer Geschoss- und Raumstruktur. Jeder
Baukörper erhält innerhalb des Gebäudes einen Baukörper-Ident (01, 02, ...)
Für jeden Baukörper sind, als Voraussetzung für das Erstellen des digitalen Raumbuches, die
Geschosse
in gesonderten Geschossgrundrissen darzustellen. Innerhalb eines Baukörpers
werden die Geschosse, vom untersten Geschoss beginnend, nach oben fortlaufend nummeriert
und erhalten damit den Geschoss-Ident = Geschossreihenfolge (01, 02, ...). Dieser dient zur
Identifizierung des Geschosses.

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Räume
bilden die unterste Strukturebene von Gebäuden.
Als Räume gelten auch Flure, Aufzüge, Treppenhäuser, Balkone, Terrassen, Notausgangs- und
Eingangsbereiche. Die gesamte Nettoraumfläche (NRF) eines Geschosses (entsprechend DIN
277), muss sich in den definierten Räumen wiederfinden.
4.2. Präzisierung Umfang und Inhalt der digitalen Pläne zur
Baubestandsdokumentation
gemäß
derzeit
geltenden
Vorschriften
Grundlage: RLBau, Abschnitt H, Punkt 2
in der jeweils gültigen Fassung, (die folgende
Aufzählung ist nicht als abschließend zu betrachten).
4.2.1. Baubestandspläne von Gebäuden
Erfolgt eine Baubestandsdokumentation im Ergebnis von Neubauten/ komplexen Umbauten
bilden die AFUF-Pläne (fortgeschriebene AFU) dafür die Grundlage (Angabe von
Rohbaumaßen).
Bei
kleinen
Baumaßnahmen
in
bestehenden
Gebäuden
oder
Neuerfassung
von
Bestandsgebäuden sind Pläne mit Fertigmaßen (NUF) zu erstellen.
Es ist darauf zu achten, dass die Beschriftung / Vermassung im Plan entweder in Rohbau –
oder Fertigmassen zu erfolgen hat (bitte keine Vermischung der Maßangaben!).
FM-Lageplan M 1:1000
(s. Anlage_II_1_Vorgaben zur Geometriedatenerfassung für FM-Layer - Lageplan)
Lageplan gemäß RLBau mit zusätzlicher Darstellung von:
-
Informationen aus dem Amtlichen Liegenschaftskatasterinformationssystem (ALKIS)
des Freistaates Sachsen (wird durch AG/SIB vorgegeben)
-
Baukörperpolygonen und Gebäude-Baukörper-ID
-
Baukörper-Koordinaten (Geokoordinaten)
-
Vermassung der Hauptmaße zum Gebäude/ Baukörper
-
Plankopf im Modellbereich
Lagepläne/Übersichtslagepläne M 1:1000,
Allgemeine Darstellung
-
Abstandsflächen gem. §6 SächsBO
-
Bauwerkszuordnung gem. RLBau
-
Geschosszahl
-
Dachform
Geschossgrundrisse M 1:50
(s. Vorlagezeichnung KG 300 mit Layerstrukturvorgabe Bauwerk-Baukonstruktion)
Je Grundriss/Ebene eines Baukörpers ist ein Bestandsplan
Baukonstruktion zu erstellen mit
Darstellung von:
-
Lokaler Koordinatenpunkt für den Baukörper
-
Höhenquote
-
FM-Layer
-
Öffnungen: Türen, Fenster und Oberlichte
-
Raumstempel
-
Wände und zugehörige Schraffuren
-
Unterzüge, Gewölbelinien
-
Revisionsöffnungen, konstruktiv bedingte Decken- und Wanddurchbrüche (sofern
aus Planung bekannt)

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-
Treppen
-
Bemaßung
-
Einbauten
-
Polygone zur Abgrenzung unterschiedlicher zulässiger Verkehrslasten je Geschoss
mit Eintragung der zulässigen Verkehrslast
Ansichten M 1:100
(ohne Layerstrukturvorgabe)
-
je Fassade 1 Ansicht
-
Kennzeichnung der Öffnungsrichtung von Türen/Fenstern
-
Höhenangaben
Dachaufsichtsplan M 1: 50
(s. Vorlagezeichnung KG 300 mit Layerstrukturvorgabe Bauwerk-Baukonstruktion)
zusätzlich mit Darstellung von:
-
Standorten von Antennenanlagen
-
Lüftungstechnische Anlagen
-
Blitzschutz
-
Dachflächenfenstern
-
Dachoberlichten
-
Schornsteinen/Entlüftungen
-
Innen- und Notentwässerung
-
Sekuranten
-
Dachaufstiege zu Wartungszwecken
Gebäudeschnitte M 1: 50
(ohne Layerstrukturvorgabe)
-
Gebäudelängsschnitt/e (mit Treppenanlagen)
-
Gebäudequerschnitt/e (mit Treppenanlagen)
-
Darstellung der Ansichtskanten, Höhen, Bemaßung
wichtige Details nach Darstellungserfordernis
(ohne Layerstrukturvorgabe)
4.2.2. Baubestandspläne von Technischen Anlagen
Der AG stellt Vorlagezeichnung für jede Untergruppe (z.B. 410, 420,…) der KG 400 mit Layer-
strukturvorgaben für technische Anlagen zur Verfügung.
Je Untergruppe ist ein gesonderter
Plan zu erstellen.
Die Baubestandsdokumentation der Technischen Anlagen beinhaltet Bestandspläne nach den
jeweils geltenden Vorschriften für
-
Abwasser-, Wasser- und Gasanlagen
-
Wärmeversorgungsanlagen
-
Lufttechnische Anlagen
-
Starkstromanlagen
-
Fernmelde- und Informationstechnische Anlagen
-
Förderanlagen
-
Nutzungsspezifische Anlagen
-
Anlagen der Gebäudeautomation

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Pläne/Schemata
-
Installationspläne
-
Übersichtsschemata (Anlagen-, Funktionsschemata)
-
gewerkespezifische Schemata (Strang-, Hydraulikschemata etc.)
Gefäßsystemunterlagen
-
Übersichtsschalt- und Anschlusspläne
-
Stromlaufpläne
-
Klemmenplan
-
Aufbauzeichnung, Gefäßansicht
Beschriftung aller Technischen Anlagen mit dem AKS (Anlagenkennzeichnungsschlüssel),
verkürzt nur Block E bis G
Aufstellung
der
über
den
Lebenszyklus
einer
Immobilie
fortzuschreibenden
Bestandspläne TGA
4.2.3. Sicherheits-/ Brandschutzpläne (gemäß Erfordernis)
Feuerwehrpläne
(nach DIN 14095) bestehend aus:
-
Allgemeinen Objektinformationen
-
Übersichtsplan
-
Geschosspläne
-
Sonderpläne (z.B. Umgebungsplan, Detailpläne, Abwasserpläne)
Flucht-
und
Rettungswegepläne
(nach
DIN
4844-3,
§4.4
ArbStättVO
und BGV A8)
-
Grundrisse
Feuerwehrlaufkarten
(gemäß DIN 14675 und VDS 2095)
Orientierungspläne,
Katastrophenschutzpläne,
Elektroversorgungs-
und
Kanalisationsgrafiken

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Teil_II_CAD_Konventionen_Pflichtenheft.doc
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4.2.4. Baubestandspläne von Liegenschaften /Außenanlagen
Art und Umfang der Darstellung sind gemäß Vorgaben in der jeweils gültigen Fassung der
BfRVermessung (3. Auflage für Landesbau) (bzw. 4. Auflage für Bundesbau) und der
RLBau/H/2.2 (Freistaat Sachsen) beschrieben.
Die BfRVermessung (3. und 4. Auflage) stehen im Internet zur Verfügung.
Bei Lieferung der DWG/DXF-Formate sind die Vermessungsleistungen nach den Grundsätzen
der BfRVermessung unter Anwendung der Anhänge A und C (Objektartenkatalog und
Signaturenkatalog) zu erbringen. Der Anhang B (Objektabbildungskatalog) entfällt hier.
Zu verwenden ist die Vorlagezeichnung für die KG500 in Bezug auf Layerstruktur,
Symbolbibliothek, Farb- Stift- und Strichdefinition, sowie als Hilfe die Anwendungstipps (siehe
Dokumentation –BFR Vermessung).
Die Leistungserbringung wird über gesonderte Verträge für Vermessungsleistungen und
Datenerfassung von Freianlagen für Bundes- und Landesliegenschaften geregelt.
5.
Zeichnungsvorgaben
5.1. Zeichnungseinstellungen
5.1.1. Amtliches Lagereferenzsystem ETRS89_UTM33N
Für alle Planungsbeteiligten und für die Baubestandsdokumentation ist die Verwendung des
amtlichen Lagereferenzsystems ETRS89_UTM33N bindend.
So wie viele andere, baut auch das amtliche topografische Kartenwerk Sachsens (Amtliches
Liegenschaftskatasterinformationssystem, ALKIS) auf dem amtlichen Lagereferenzsystems
ETRS89_UTM33N auf. Die Koordinaten werden in metrischen Werten angegeben.
Bei Bestandsgebäuden werden die Koordinaten vom SIB in einem zur Verfügung gestellten
Lageplan vorgegeben. Bei Neubauten sind diese vom Vermessungsbüro abzufordern.
5.1.2. Höhenkoten
Den
Höhenkoten
am
Gebäude
ist
das
amtliche
Höhenbezugssystem
Deutsches
Haupthöhennetz (DHHN2016, Angabe im m ü. NHN) zu Grunde zu legen.
In Bestandsplänen z.V. gestellten Höhenangaben entsprechen alten Systemen (NHN DHHN92,
NN oder HN) und sind ab Mitte 2017 auf das neue Höhenbezugssystem umzurechnen.
5.1.3. Textstile
Als Standard für den Textstil ist vorzugsweise Arial Narrow als Schmalschrift oder Arial mit dem
Breitenfaktor 1 zu verwenden.
5.1.4. Textgröße
Die Textgrößen sind nach DIN 1356 für Bauzeichnungen zu verwenden.
Die gute Lesbarkeit der Planplots ist zu gewährleisten.
5.1.5. Bemaßung / Bemaßungsstile
Die Bemaßung erfolgt nach DIN 1356 (Bemaßung von Bauzeichnungen) und nach DIN 406
(Maßeintragungen/Maßbegrenzungen).

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5.1.6. Zeichnungseinheiten
Gezeichnet wird im Modellbereich 1:1 entsprechend der gedachten Zuweisung zwischen der
Zeicheneinheiten und der Maßeinheit:
Längeneinheit Typ:
dezimal
Winkel Typ:
Dezimalgrad
5.1.7. Zeichnungsbemaßung
Dezimaltrennung
: Komma
Hochbau:
Meter (m) und Zentimeter (cm)
Maße >/= 1m in Meter (z.B. 1,05)
Maße <1m
in Zentimeter (z.B. 89)
Millimeterangabe als hochgestellte Ziffer (z.B: 88
5
)
TGA:
Millimeter (mm)
5.1.8. Modell- / Layoutbereich
Für AutoCAD-Anwender:
Alle gewerkebezogenen, geometrischen und numerischen Informationen einer Zeichnung
werden im Modellbereich erstellt und gespeichert.
Layoutspezifische Angaben wie z.B. der Plankopf, Legenden, Änderungskennzeichnungen
u.s.w. sind im Papier-/Layoutbereich abzubilden
5.1.9. Vorbereitung für die Planerstellung Bestandspläne KG300
Für die KG sind Linienarten, -breiten, Schraffuren und Maßeintragungen entsprechend der DIN
1356 zu verwenden!
Der Planer muss entsprechend des zu plottenden Maßstabes den Layern Farben zuordnen.
AutoCAD – Farben
Farben ACAD
Linienstärke RGB- Anteile
Farbe 1=
rot
(0.18)
R = 255,
G =
0,
B =
0
Farbe 2=
gelb
(0.35)
R = 255,
G = 255,
B =
0
Farbe 4=
cyan
(0.50)
R =
0,
G = 255,
B = 255
Farbe 5=
blau
(0.13)
R =
0,
G =
0,
B = 255
Farbe 7=
Schwarz/
R =
0
G =
0
B =
0
Weiß
(0.25)
R = 255
G = 255
B = 255
Farbe 9=
hellgrau
R = 239,
G = 239,
B = 239 Flächenfüll. LPL
Farbe 3=
grün
(0.70)
R=
0
G= 255
B=
0
Farbe 6=
magenta
(1.00)
R= 255
G=
0
B= 255

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5.2. Layerstruktur / Ebenen
(siehe Anlage II_3)
5.2.1. Gliederungsebenen der Layerstruktur
Die Layerstruktur in Anlage II_3 wurde im Wesentlichen nach der Systematik der DIN 276
(Kosten im Hochbau) entwickelt,
ist für die Baubestandspläne verbindlich anzuwenden
und
kann für die Bauplanung bei Bedarf entsprechend erweitert werden.
Für die Pläne folgender Kostengruppendarstellungen sind die Layervorgaben anzuwenden.
-
Hochbau/Baukonstruktion
KG 300
-
Technische Anlagen im Gebäude
KG 410/ KG420/ KG430/ KG440/ KG450/
KG 460/ KG470/ KG480
-
Liegenschaften/Außenanlagen (Lagepläne und Bestandspläne zu Außenanlagen
werden gemäß Vorgaben der BfR Vermessung erstellt (gesonderte vertragliche
Vereinbarung zwischen Auftraggeber und Auftragnehmer/fbT).
Die Layer für Sicherheits- und Brandschutzpläne sind nicht der DIN 276 zuordenbar. Es wird für
diese Pläne keine einheitliche Layerstruktur vorgegeben.
5.2.2. Layerstruktur während der Bauplanung
Der AG erhebt für die Erstellung digitaler Pläne während der Bauplanung bis zur
Leistungsphase AFU keine Anforderungen zur Layerstruktur. Ab der Leistungsphase AFU sind
vom Architekten jedoch bereits alle FM-Layer für Geschoss- und Raumpolygone anzulegen. (s.
Anlage II_1_Vorgaben zur Geometriedatenerfassung für FM-Layer). Diese Layer sind bis zur
Erstellung der Baubestandspläne fortzuschreiben.
Um den späteren Nachbereitungsaufwand zu minimieren, kann die Layerstruktur für die
Baubestandspläne bereits schon in früheren Planungsphasen verwendet werden.

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Teil_II_CAD_Konventionen_Pflichtenheft.doc
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5.2.3. Layerstruktur für die Baubestandspläne
Die Pläne zur Baubestandsdokumentation sind dem Auftraggeber durch den Auftragnehmer als
2-D-CAD-Zeichnungen mit der von SIB vorgegebene Layerstruktur zu übergeben.
Nach Zustimmung durch den CAD-Verantwortlichen im SIB kann die Layerstruktur bei
Notwendigkeit projektbezogen ergänzt werden. Dabei ist die Systematik für die Bildung des
Layernamen fortzuführen. Bei der Datenübergabe an AG ist die Anlage II_6 Vorlage für
zusätzliche Layer auszufüllen und mit zu übergeben.
Layernamen
sind grundsätzlich mit Großbuchstaben zu benennen. Es sind keine Leerzeichen
zulässig.
5.3.4.FM Layer (Lagepläne und Grundrisse)
Im Lageplan sind die FM Layer bereits Inhalt des vorgefertigten FM Lageplanes und müssen
entsprechend dem Aufmaß angepasst werden.
Für Grundrisspläne werden zusätzlich zu den Layern für Hochbau/Baukonstruktion sogenannte
FM-Layer für thematische Auswertungen der Sachdaten in der Grafik benötigt.
Die FM-Layer dienen zur Strukturierung des Gebäudes im PM System und in der CAFM-
Datenbank. Damit bilden sie die Grundlage für das Flächenmanagement, für die Verknüpfung
von Sachdaten mit den Grafikdaten und in diesem Zusammenhang für die thematische
Auswertung von alphanumerischen Daten in der Grafik (z.B. im Grundriss).
Vorgaben zur Geometriedatenerfassung für FM-Layer und detaillierte Leistungsbeschreibung
siehe Anlage II_1_Vorgaben zur Geometriedatenerfassung für FM-Layer.
5.4. Arbeiten mit Symbolen
Eigenerzeugte Symbole sind generell auf dem Layer ´0´ zu erzeugen und entsprechend der
Inhalte auf den jeweiligen Ziel-Layern einzufügen.
5.5. Arbeiten mit Stempeln (Blöcke mit Attributen)
Vom Auftraggeber werden Stempel (Raum-/Fenster-/Tür-/ Oberlichtstempel) vorgeben. Die
Stempel liegen bereits auf den entsprechend vorgegebenen Layern und sind in die Grundriss-
pläne einzufügen.
Die Blöcke sind nicht aufzulösen!
Die
Raumstempel
sind generell zu verwenden.
Fenster-/Tür-/Oberlichtstempel
werden nur für die Baubestandsgrundrisse vorgeschrieben,
sind jedoch vorzugsweise ab der Leistungsphase AFU zu verwenden, da die Attribute
automatisiert in das digitale Raumbuch
(Raumbuchdatenbank/FM-Sicht auf dem Projektserver
PTS)
ausgelesen werden
.
Sind in den durch SIB bereitgestellten Bestandsplänen zu bestehenden Gebäuden Stempel
verwendet worden, so sind darin enthaltene Raum-ID`s weiter zu verwenden bzw. in der
Planung entsprechend zu aktualisieren, damit die Zuordnung der Sachdaten zu Räumen in der
Datenbank nicht verloren geht.
Maßangaben:
cm und m
Maße >/= 1m in Meter (z.B. 1,05) mit 2 Dezimalen
Maße <1m
in Zentimeter (z.B: 88
5
aufgerundet als 89)
Flächenangaben:
in m² mit 2 Dezimalen
Dezimaltrennzeichen:
Komma
nicht benötigte Attribute:
bleiben leer

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Zählnummer im Raum:
sind mehrere Türen oder Fenster oder Oberlichte in einem Raum
vorhanden, müssen diese durchnummeriert werden! (Wert ist im
Stempel bei NUM einzutragen)
Raum-ID:
ein Raumpolygon bildet den Umgriff eines Raumes und erhält im
Geschoss eine fortlaufende Nummerierung (beginnend mit 001,
002, 003)
siehe FM Layer 0_Raumpolygon
Raumstempel:
Hinweis:
Im Attribut
BEZ
muss die Raumnummer an der Tür eingetragen werden bzw. für Symbole
(bildliche Darstellung) eine wörtliche Übersetzung
Bei
unterschiedlichen RH
ist die überwiegende RH einzutragen, davon abweichende
Raumhöhen sind in der Zeichnung auf dem Layer 030_BEM_xx einzutragen.
Fensterstempel
Fensterstempel rund
Hinweis:
Besteht ein Fensterelement aus Öffnungsflügeln und feststehenden Elementen, so sind die
Maßangaben im Fensterstempel für das gesamte Element einzutragen. Für die Fensterart ist
die überwiegende Fläche ausschlaggebend. Die Größe der Öffnungsflügel (Breite und Höhe)
sind zusätzlich auf dem Layer 030_Bem_x anzugeben und im Raumbuch zu erfassen.
Türstempel
Eine Tür gehört immer zu dem Raum, den die Tür verschließt. Türen die zwei Räume
verschließen, werden dem Raum zugeordnet in den sie aufschlägt.

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Hinweis:
Besteht ein Türelement aus Öffnungsflügeln und feststehenden Elementen, so sind die
Maßangaben im Türstempel für das gesamte Element einzutragen. Die entsprechende Türart
(Öffnungsflügel) ist anzugeben. Die Größe der Öffnungsflügel (Breite und Höhe) sind zusätzlich
auf dem Layer 030_Bem_x anzugeben und im Raumbuch zu erfassen
Oberlichtstempel
Hinweis:
Als Oberlichte werden Oberlichte in Decken und Dächern definiert.
5.6. Andere von SIB zur Verfügung gestellte Blöcke
Änderungsindextabelle_Dateiname_Layoutname.dwg/dxf
Änderungsindextabelle_Dateiname_Layoutname_BfR.dwg/dxf
Der Inhalt des Blockes liegt auf dem
-
Layer
001_PLANKOPF_KGxxx
bzw. auf
-
Layer
100_PLANKOPF
(BfR) und ist im Layoutbereich einzufügen.
An der rechten unteren Ecke des äußeren Planrahmens befindet sich der Einfügepunkt. Nach
dem Einfügen ist der Block aufzulösen.
Graf._Längenmaßstab_Nordpfeil.dwg/dxf
Beide Blöcke sind im Layoutbereich/bei der Planerstellung einzufügen und im Anschluss
aufzulösen.
Der Nordpfeil muss entsprechend ausgerichtet werden.
5.7. Externe Referenzen
In allen Fachplänen in denen andere Pläne (z.B. GR des Architekten) referenziert werden,
müssen die Layer der referenzierten Pläne in die Farbe 253 (grau) hinterlegt werden. Zum
Beispiel gehören Plankopf und Legenden zum Layout und sind nicht zu referenzieren.
Arbeitsanleitung für AutoCAD-Anwender: Anlage II_5_Referenzierung von Plänen

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5.8. Plankopf
5.8.1. Planköpfe allgemein/Planköpfe für Baufreigabe
Im SIB wurden einheitliche Planköpfe zur Anwendung eingeführt. Die Planköpfe werden als
Blöcke mit Attributen zu Verfügung gestellt). In einer Ausfüllhilfe erhalten Sie Informationen zur
Anwendung (Anlage II_4).
Damit ergibt sich die Möglichkeit, bestimmte Attribute (z.B. Maßnahme, Bezeichnung,…)
automatisiert aus dem Projektmanagementsystem vorbefüllen zu lassen. Das kann allerdings
nur durch den für das Projekt zuständigen Sachbearbeiter in den SIB/Niederlassungen über
PlanNet, nicht durch den fbT/Planer über den PlanTeamServer (PTS) erfolgen. Die mit
Projektstammdaten vorbefüllten Planköpfe können durch den zuständigen Sachbearbeiter SIB
zur Verfügung gestellt werden.
Als allgemeingültige Planköpfe zählen:
-
Plankopf.dwg
-
Sonderplankopf_A3.dwg
-
Sonderplankopf_A4.dwg
Die Sonderplanköpfe für A3/A4 finden nur Anwendung auf Plänen und Schemata für technische
Anlagen. Dafür sind diese kleineren Planköpfe speziell entwickelt wurden.
Speziell für die durch die fbT/Planer zur Bauausführung freizugebenden
Pläne (AFU) ist der
Plankopf Planfreigabe
zu verwenden.
-
Plankopf_AFU_Planfreigabe.dwg
Die Planköpfe sind immer im Layoutbereich/bei der Planerstellung einzufügen, die Blöcke
dürfen nicht aufgelöst werden.
5.8.2. Einfügen des Plankopfblockes
Beim Einfügen des Blockes „ Plankopf“ ist folgendes zu beachten:
1. Es ist ein randloses Papierformat zu verwenden
2. Der Plankopf ist an der rechten, unteren Ecke des Blattes abzusetzen.

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Eine DWG-Datei kann mehrere Layouts (Pläne für den Druck) enthalten, diese sind jeweils mit
einem eigenen Plankopf zu versehen.
Im Plankopf ist das Attribut „Dateiname-Hochbau“ nur dann auszufüllen, wenn eine Datei des
Hochbauers (z.B. Grundrissplan = Dateiname der Bezugsdatei) referenziert ist.
Auszufüllende Attribute:
Bei der Referenzierung eines Planes ist der jeweilige
Dateiname des Hochbauplanes dort einzutragen.
5.8.3. Zeichnungsregelung im Plankopf
Für die zur Bauausführung freizugebenden Pläne ist, wie unter 9.1 beschrieben, der Plankopf
Planfreigabe
zu
verwenden.
Die
im
SIB
eingeführte
Geschäftsanweisung
(GA)
„Zeichnungsregelung auf Plänen“ ist verbindlich anzuwenden.
Für die Koordinierung und Abstimmung der Planinhalte (Architekten / Fachplanern) vor der
Freigabe zur Bauausführung steht im PTS ein entsprechender Workflow, welcher
programmseitig protokolliert wird, zur Verfügung. Namen/Fa./Büro/Datum (anstelle einer
digitalen Signatur) der Abstimmungsbeteiligten werden in die Mitzeichnungstabelle über dem
Plankopf im Zuge des Workflows automatisch eingetragen.
Die Planersteller geben die digitalen Pläne im Workflow frei. Entsprechend wird der
Name/Fa./Büro/Datum (anstelle einer digitalen Signatur) digital im Plankopf an der jeweils

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vorgesehenen Stelle eingetragen. Im PTS erhalten diese Pläne eine Freigabekennung mit
Datum.
Im SIB werden die zur Bauausführung freigegebenen Pläne mit „gesehen nach RLBau“
unterzeichnet.
Sofern für die Maßnahme nicht der Projektserver PTS verwendet wird, sind die Unterschriften
auf einem Plansatz in den Planköpfen „zur Bauausführung freigegeben“ im Original zu leisten.
Diese Planköpfe werden im Anschluss gescannt und den jeweiligen digitalen Plänen in den
entsprechenden Planablagen beigefügt. Das „Stempeln“ der Originalpläne entfällt.
5.9. Plancodierung (siehe Anlage II_2)
Der AG hat für die Plancodierung feste Vorgaben erstellt, die für die Dateibenennung zwingend
anzuwenden sind. Korrekt bezeichnete Dateien können beim Upload einzeln oder als Zip-Archiv
auf die vom SIB zur Projektdurchführung allen am Projekt Beteiligten zur Verfügung gestellten
Projektmanagementplattform PTS (PlanTeamSpace) automatisch den entsprechenden
Ablagestrukturebenen zugeordnet werden.
Jedem Fachplaner sind spezifische Planarten zugeordnet.
Planart, Ebene/Sichtrichtung
Bei einigen Planarten können zusätzlich Ebene/ Sichtrichtung ausgewählt werden, bei anderen
Planarten gibt es keine Ergänzung der Sichtrichtung. In diesen Fällen sind in der 29. /30.
Kodierungsstelle 2 Bindestriche (--) anzugeben.
Beispiel:
INSO1
Installationsplan OG01
ABW--
Abwicklung, hier erfolgt keine Geschosszuordnung
Plannummer
Jede DWG-Datei wird vom jeweiligen Fachplaner fortlaufend mit einer 4-stelligen Nummer
versehen. Werden aus einer DWG-Datei mehrere PDF-Dateien erstellt, erhalten diese ebenfalls
eine fortlaufende Plannummer und sind ergänzend an die Plannummer (DWG) in den Plankopf
einzutragen
Beispiel:
0001
eine DWG-Datei und einer erstellten PDF-Datei
0001-02
eine DWG-Datei mit mind. zwei erstellten PDF-Dateien
Index,
Indizierung von Plänen
Pläne werden innerhalb einer abgeschlossenen Leistungsphase vom Planersteller fortlaufend
indiziert. Der erste Plan erhält den Index 00, weitere Planstände werden in die vorgegebene
Änderungsindextabelle eingetragen. Der jeweilige Planindex ist außerdem im Dateinamen
kenntlich zu machen. Mit jeder neuen Leistungsphase beginnt der Index wieder mit „00“.
Der
Index für Baubestandspläne
beginnt mit „00“ für den jeweils zuerst erstellten
Baubestandsplan (Primärnachweisplan) je Planart und Objekt (Gebäude/Baukörper; Techn
Anlage;
Bauwerke
in
Außenanlagen).
Bei
Fortschreibung
der
Baubestandspläne
(Primärnachweispläne) nach Abschluss weiterer Baumaßnahmen im gleichen Objekt wird der
Index fortlaufend hochgezählt.
Freitext
Sollte eine nähere Beschreibung eines Planes notwendig sein, kann diese als Zusatz im
Freitextfeld eingetragen werden.

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5.9.1. Erstellen von mehrere PDF-Dateien/Plänen aus einer DWG-Datei
Werden aus einer DWG Datei mit mehreren Registerkarten (Layouts) Pläne erstellt, sind diese
im Feld Freitext wie folgt zu bezeichnen.
Beispiele:
Aus 1 DWG-Datei sollen 1 PDF-Dateien erstellt werden.
Dateiname DWG :
G0014655-01-04_75_01_300-_
GRSO1
_
0004
_
00
.dwg
Planinhalt
_
Plannummer
_
Index
Bezeichnung der Layouts
(
Maßstab
)
:
M50
Dateiname der PDF-Datei: G0014655-01-04_75_01_300-_
GRSO1
_
0004
_
00
_
M50
.pdf
Aus 1 DWG-Datei sollen 2 PDF-Dateien erstellt werden (Teilpläne aus der einen DWG)
Dateiname DWG :
G0018655-01-01_75_01_300-_
GRSEG
_
0001
_
00
.dwg
Bezeichnung der Layouts:
(
Maßstab
-Teilplannummer
)
M50
-01
(im Plankopf bei Teilplan
01
-02)
M50
-02
(
02
-02)
Dateiname der PDF-Datei:
G0018655-01-01_75_01_300-_
GRSEG
_
0001
_
00_
M50
-01
.pdf
G0018655-01-01_75_01_300-_
GRSEG
_
0001
_
00_
M50
-02
.pdf
Für eine eventuell nähere Beschreibung kann der Freitext noch ergänzt werden.
G0018655-01-01_75_01_300-_
GRSEG
_
0001
_
00_
M50-
02
-West.pdf