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Mitteldeutsche Digitaltage
im Wein- und Obstbau
22.9. und 23.9.2021
Weingut Schloss Proschwitz
in Meißen/Sachsen
Programm
Regionalkonferenz
© Fraunhofer IMW

Inhaltsverzeichnis
Vorwort des EXPRESS-Teams ................................................................ 5
Grußwort der Bundesministerin
für Ernährung und Landwirtschaft
Julia Klöckner ........................................................................................ 6
Schirmherrschaft Parlamentarischer
Staatssekretär für Ernährung und
Landwirtschaft, MdB Hans-Joachim Fuchtel ........................................ 8
Die Zukunftsinitiative simul+
des Staatsministeriums für Regionalentwicklung,
Staatsminister Thomas Schmidt ......................................................... 10
Veranstaltungsort
Weingut Schloss Proschwitz ................................................................ 13
Lageplan ............................................................................................. 14
Programm ........................................................................................... 17
Keynote ............................................................................................... 18
Wissenschaftliche Fachforen .............................................................. 19
Vorträge ....................................................................................... 20 – 35
Site-Events .......................................................................................... 36
Podiumsdiskussion ............................................................................. 39
Übersicht der Ausstellenden ............................................................... 40
Über die Exkursionen .......................................................................... 44
Hygienekonzept .................................................................................. 48
Ansprechpartner ................................................................................. 49

Die Mitteldeutschen Digitaltage im Wein- und Obstbau sind das große
Highlight im EXPRESS-Jahr 2021. Hier erleben Sie mit uns neue Impulse für
die digitale Transformation der Landwirtschaft und erhalten einen Blick in
die digitalen Zukünfte des mitteldeutschen Sonderkulturenbaus.
Erleben Sie das Experimentierfeld EXPRESS vor Ort und Online mit
Impulsvorträgen zu Themen, wie Obst- und Weinbau im Zeichen des
Klimawandels, Wasserstressmonitoring mit modernster Sensorik,
Drohnen in der Landwirtschaft und innovativer Schlag durch die virtuelle
Brille.
Es erwarten Sie interessante Beiträge von Anwenderinnen und
Anwendern aus der Landwirtschaft, Wissenschaft und Politik,
die den Weg der digitalen Transformation in der Landwirtschaft gestalten
wollen. Eine offene Werkstatt begleitet die Konferenz vor Ort und zeigt
Herausforderungen und Perspektiven auf dem Schlag.
Die Regionalkonferenz bietet Ihnen eine Plattform, auf der digitale
Technologien und Methoden präsentiert werden und den Teilnehmende
die Möglichkeit geboten wird, auf breiter Basis erfolgreiche Anwendungen
und Trends mit Spezialisten aus Forschung und im besonderen Maße aus
der Landwirtschaft auszutauschen, zu vernetzen und konkrete Lösungen
und Best Practises kennenzulernen.
Wir wünschen Ihnen interessante Konferenztage.
Ihr EXPRESS-Team
Vorwort
des EXPRESS-Teams
5

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Grußwort
der Bundesministerin
für Ernährung
und Landwirtschaft
Vor wenigen Jahrzehnten wurde ein unaufhaltsamer Prozess angestoßen:
die Digitalisierung. Der Landwirtschaft kommt dabei eine Vorreiterrolle zu.
Ein Beispiel sind selbstfahrende Fahrzeuge, die bereits über unsere Äcker
und Felder steuerten, als das auf deutschen Straßen noch undenkbar war.
Die Bedeutung der Digitalisierung in der Landwirtschaft nahm über
die Jahre nicht ab, sondern zu. Denn die Erwartungen an unsere
Landwirtschaft sind hoch: Sie soll nachhaltig sein, sichere und
ausreichende Ernten garantieren, für mehr Tierwohl sorgen und dabei
effizient arbeiten. Ohne digitale Anwendungen ist dies nicht unter einen
Hut zu bringen.
Der Weg zu mehr Digitalisierung ist aber auch mit Kosten verbunden,
es muss investiert werden. Erst dann tritt der Nutzen ein, denn weniger
Ressourcenverschwendung und effizientere Arbeitsschritte sorgen
für mehr Ertrag. Immer mehr Landwirtinnen und Landwirte steigen
beispielsweise in die Bewässerung ein. Wasser ist eines unserer
kostbarsten Güter und muss möglichst Ressourcen schonend und
gewinnbringend eingesetzt werden.
Digitale Lösungen bieten die Möglichkeit, einen Ressourcenverlust
zu vermeiden. Nicht nur der Bewässerungsbedarf, sondern auch
Blütendichte, Fruchtentwicklung und Reifegrad lassen sich mit smarter
Technologie genau messen. Miniaturisierte Sensoren, die direkt an der
Pflanze – am Stamm, Ast, Blatt oder an der Frucht – angebracht werden,
können aktuelle Daten zur Wasserversorgung und zur Fruchtentwicklung
erfassen. Mithilfe dieser Informationen ist es dann möglich, den einzelnen
Bäumen bzw. Pflanzen je nach Bedarf Wasser zuzuführen und auch den
optimalen Erntezeitpunkt zu ermitteln. Auch im Weinbau helfen digitale
© BPA_Steffen Kugler
Foto: Julia Klöckner
6

Anwendungen vom Weinberg bis in den Weinkeller, um Ressourcen zu
sparen und effizienter zu arbeiten.
Digitalisierung ist nicht nur ein Begriff, er ist unsere Zukunft. Der Prozess
darf nicht stagnieren, sondern muss im ständigen Wandel sein.
Unser Bundesministerium für Ernährung und Landwirtschaft (BMEL)
setzt sich dafür ein, dass die Digitalisierung in der Landwirtschaft
nicht nur leistungsstark ist, sondern auch flächendeckend verankert
wird. Fachveranstaltungen mit allen beteiligten Gruppen,
Forschungsausschreibungen mit einem Finanzvolumen von deutlich
über 100 Millionen Euro und eine Bund-Länder AG „Digitalisierung
in der Landwirtschaft“ wurden etabliert. Das Fraunhofer-Institut für
experimentelles Software Engineering IESE wurde mit der Durchführung
der „Machbarkeitsstudie zu staatlichen, digitalen Datenplattformen für
die Landwirtschaft“ beauftragt. Die Ergebnisse der Machbarkeitsstudie
zur staatlichen, digitalen Datenplattformen für die Landwirtschaft liegen
seit Ende November 2020 vor und sind eine wichtige Grundlage für weitere
Schritte. Wir arbeiten gerade intensiv an der Umsetzung der Service-/
Datenplattform.
Ein wesentlicher Teil der zur Verfügung stehenden Finanzmittel werden für
die Experimentierfelder eingesetzt, die über die Bundesrepublik verteilt
etabliert wurden. Die 14 digitalen Testfelder – von denen EXPRESS eines
ist – sind Zukunftsschmieden und Innovationstreiber. Hier wird getestet,
was praxistauglich ist. Das möchten wir auch weiterhin fördern.
Austausch ist der wichtigste Motor für Innovation. Eine Vernetzung der
beteiligten Akteure ist deshalb unverzichtbar – zum Beispiel auf
Konferenzen wie den „Mitteldeutschen Digitaltagen im Obst- und Weinbau“.
Sie bieten eine Plattform für alle Interessierten. Das Experimentierfeld
EXPRESS führt verschiedene Akteure interdisziplinär zusammen und
vernetzt so Fachwissen. Hier stehen die wichtigsten Fragen rund um
die Digitalisierung im Obst- und Weinbau im Mittelpunkt: Welche
Innovationen sind praxistauglich? Welche neuen Techniken bietet der
Markt? Dabei wünsche ich allen Teilnehmerinnen und Teilnehmern
weiterhin viel Erfolg!
Herzlich
Ihre Julia Klöckner
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Schirmherr
Parlamentarischer
Staatssekretär
für Ernährung und
Landwirtschaft
Wie wir alle wissen: Die deutsche Landwirtschaft steht unter Druck.
Die internationale Konkurrenz ist stark, der Preisdruck ist hoch und die
Gesellschaft stellt immer weiter steigende Ansprüche an die Qualität von
Lebensmitteln und an den Umwelt- und Naturschutz. Wir alle müssen
noch effizienter werden und noch schonender mit den Ressourcen
umgehen. Digitale Lösungen sind dafür ein entscheidender Schlüssel.
Deutschland sollte sich weiter eine Führungsrolle in der Digitalisierung
erarbeiten und sichern.
Die Landwirtschaft spielt in Deutschland bei der Digitalisierung eine
entscheidende Rolle. Mit den digitalen Experimentierfeldern werden wir
im Schlüsselfeld der digitalen Transformation der Landwirtschaft,
die landwirtschaftlichen Produktionsprozesse im Pflanzenbau und in der
Nutztierhaltung gestalten. Die Forschenden aus den unterschiedlichen
universitären und außeruniversitären Forschungseinrichtungen
untersuchen in den Experimentierfeldern, wie digitale Lösungen
noch besser zum Schutz der Umwelt, der Biodiversität und zur
Arbeitserleichterung der in der Landwirtschaft Tätigen eingesetzt werden
können.
Die Experimentierfelder stellen jedoch weitaus mehr dar. Sie sind
Treffpunkt und Plattform für alle interessierten Landwirtinnen und
Landwirte und diejenigen, die es noch zu interessieren gilt.
Damit fördern sie den für die Landwirtschaft 4.0 wesentlichen Wissens-
und Informationstransfer. Gemeinsam mit den Landwirtinnen und
Landwirten tragen Sie zur potenziellen Steigerung der Nachhaltigkeit und
Produktivität bei.
© Hans-Joachim Fuchtel
Foto: Hans-Joachim Fuchtel
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Die EXPRESS Regionalkonferenz auf Schloss Proschwitz in Meißen bietet
allen Teilnehmenden aus Wissenschaft und landwirtschaftlicher Praxis
eine Plattform für den intensiven Austausch zu neuen Entwicklungen in
der Digitalisierung der Landwirtschaft. Ich wünsche Ihnen allen einen
erfolgreichen Konferenztag und Erkenntnisse, die in der angewandten
Forschung direkt wieder in den landwirtschaftlichen Betrieben
nutzbringend eingesetzt werden können.
Ihr Hans-Joachim Fuchtel
2009 wurde Hans Joachim Fuchtel zum Parlamentarischen Staatssekretär
im Bundesministerium für Arbeit und Soziales bei Dr. Ursula von der Leyen,
ab 2013 bei Dr. Gerd Müller im Ministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit
und Entwicklung und seit März 2018 bei Julia Klöckner im Bundesministerium
für Ernährung und Landwirtschaft berufen.
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Die Zukunftsinitiative
simul+
des Staatsministeriums
für Regionalentwicklung
Unter dem Motto „Zukunft. Zusammen bringen!“ starteten wir im
Jahr 2016 die Zukunftsinitiative simul+. Das lateinische Wort „simul“
bedeutet übersetzt „zusammen“ – und genau das ist das Leitbild unserer
Zukunftsinitiative: Menschen zusammenbringen, um gemeinsam einen
Mehrwert - ein Plus - zu erreichen. Es ist das Ziel der simul+ Initiative
des Sächsischen Staatsministeriums für Regionalentwicklung einen
innovationsbasierten regionalen Strukturwandel zu beschleunigen,
Innovationspotenziale vor Ort zu heben und neue Wachstumsimpulse
zu setzen. Um unsere Ziele zu erreichen, vernetzen wir regionale
Akteure und unterstützen sie bei deren Ideen und Projekten,
die die Zukunftsaussichten und Lebensqualität in allen Teilen Sachsens
verbessern. Unsere Partnerinnen und Partner sind sowohl Unternehmen
und Wissenschaftseinrichtungen, als auch Landkreise und Kommunen,
Kammern, Cluster und Interessengemeinschaften. Dabei ist für uns die
internationale Zusammenarbeit, vor allem mit unseren unmittelbaren
Nachbarn, aber auch weltweit ein wichtiges Querschnittsthema.
Es ist unser Anliegen, die Herausforderungen unserer Zeit als Chance zu
nutzen. So unterstützen wir im simul+ InnovationHub Projekte,
in denen aktuelle Forschungsergebnisse in praktische Anwendungen
überführt werden. Die Idee wird zur Innovation und aus Innovation wird
Wertschöpfung. Besuchen Sie uns auf unserer Website:
www.simulplus.sachsen.de/
oder folgen Sie uns auf LinkedIn unter:
www.linkedin.com/company/54150989/
Ihr Thomas Schmidt
© Foto-Atelier Klemm
Foto: Staatsminister Thomas Schmidt
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Veranstaltungsort
Weingut Schloss Proschwitz
Gelegen an der Elbe und mit Blick auf die historische Altstadt von Meißen,
befindet sich das Weingut Schloss Proschwitz inmitten eines der ältesten
Weinbaugebiete Mitteldeutschlands. Heute wird hier traditionelles Wissen
um die Bedürfnisse verschiedener Rebsorten durch den Einsatz moderner
Agrartechnik ergänzt.
Im Rahmen von EXPRESS erproben wir gemeinsam mit dem Weingut
Schloss Proschwitz verschiedene digitale Lösungen. So richten wir
auf dem Weinberg an den Katzenstufen ein stationäres Messnetz zum
Digitalen Pflanzenmonitoring ein. Zentrales Ziel dieses Vorhabens ist es,
den Schutz der Reben gegen Pilzbefall effizienter und nachhaltiger zu
gestalten, indem Pflanzenschutzmittel bedarfsgerechter ausgebracht
werden können. Wesentlicher Teil dieser Erprobung ist es herauszufinden,
wie viele einzelne Messpunkte notwendig sind und welche Messwerte
erhoben werden müssen, um zuverlässige Informationen über den
Zustand der Reben zu erhalten. Die Daten der stationären Sensorik
werden ergänzt durch regelmäßige Überfliegungen des Weinbergs durch
mit RGB- und Multispektralkameras ausgestattete Drohnen, deren
Aufnahmen ebenfalls in das Pflanzenmonitoring einfließen.
Zudem untersuchen wir auf einem zum Weingut gehörenden Weinberg
bei Seußlitz ein System für das Monitoring von Wasserstress. Hier geht
es ebenfalls um die Analyse der geeignetsten Sensortechnik sowie der
Mindestanzahl und Platzierung von Messpunkten, die notwendig sind,
um die Heterogenität eines Weinbergs ausreichend zu erfassen.
Denn Unterschiede in Hangausrichtung und Hangposition stellen bei der
Abschätzung des Wasserhaushalts der Pflanzen noch hohe Hürden dar.
Im Fokus steht hier zudem die Datenintegration, also die Entwicklung
eines einheitlichen Workflows vom Sensor zum Modell bis zur Analyse
und Ausgabe der Daten in einem Bewässerungssystem. Auch bei dieser
Erprobung werden die Daten der stationär installierten Sensortechnik
durch Kameraaufnahmen von Drohnen ergänzt.
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Lageplan

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Side-Event
Traktorvorführung

Obstland Dürrweitzschen AG
Bis ins 12. Jahrhundert lässt sich der regionale Obstanbau im sächsischen
Obstland zurückverfolgen: Damals waren es noch Nonnen und Mönche,
die erste Bäume dort pflanzten, wo heute unter anderem Äpfel, Birnen,
Süß- und Sauerkirschen wachsen. Das heutige Unternehmen,
die Obstland Dürrweitzschen AG, wurde 1990 gegründet und hat sich
seitdem als vielseitig diversifizierter Mischkonzern etabliert.
In Zusammenarbeit mit der Obstland Dürrweitzschen AG wollen wir mit
EXPRESS verschiedene digitale Lösungen testen.
Die Blockchain-Technologie ist einer der Bereiche, in denen wir digitale
Lösungen gemeinsam mit der Obstland Dürrweitzschen AG erproben.
Konkret besteht das Ziel hier in der Entwicklung eines Prototyps,
der einerseits für mehr Transparenz auf Verbraucherseite sorgt,
indem Informationen wie etwa zu Produktklasse oder CO2-Footprint
besser nachvollziehbar gemacht werden. Andererseits ließe sich die
Sammlung und Speicherung von Produktionsdaten in einer Blockchain
auch für die betriebsinterne Dokumentation nutzen.
Die Entwicklung eines Demonstrators planen wir in unserem Schwerpunkt
Virtuelle Realität. Konkret wollen wir einen Obstschlag digital abbilden
und so virtuell begehbar machen. Das wird durch die Erhebung von
Sensordaten und deren Einbindung in eine Farm-Management-Software
möglich. Diese Daten können dann mithilfe von VR-Brillen sichtbar
gemacht werden. So entsteht ein Digitaler Schatten des Obstschlags, den
sich die Mitarbeitenden vom Büro aus in Echtzeit und 3D ansehen können.
Begleiten Sie uns auf die Flächen des Obstland Dürrweitzschen bei
unserer Exkursion am 23.9.2021. Lernen Sie einen weiteren Standort
unserer EXPRESS-Erprobungen kennen.
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Programm
Tag 1 – 22.9.2021
8.30 – 9.30 ........... Anreise, Check-In
9.30 – 10.00 .......... Mobile Scheune: Begrüßung und Welcome Note
10.00 – 10.45 ......... Mobile Scheune: Keynote zu „Digitalisierung in der
Landwirtschaft“ – Chancen und Herausforderungen
10.45 – 11.00 ......... Pause
11.00 – 12.30 ......... Wissenschaftliche Foren und
Ausstellerbereich
Forum: Digitalisierung im Weinbau
Forum: Digitalisierung im Obstbau
Forum: Technik Sonderkulturen
Forum: Wissenstransfer
12.30 – 14.00 ......... Mittagspause, offener Marktplatz
und Rundgang
14.00 – 14.15 ......... Einführung in den Nachmittag
14.15 – 15.45 ......... Wissenschaftliche Foren und
Ausstellerbereich
Forum: Digitalisierung im Weinbau
Forum: Digitalisierung im Obstbau
Forum: Technik Sonderkulturen
Forum: Wissenstransfer
15.45 – 16.00 ......... Pause
16.00 – 17.00.......... Podiumsdiskussion
18.00 – 19.00 ......... Rundgang mit Staatsminister Thomas Schmidt
19.00 – 22.00 ......... Get-Together und Weinabend auf den
Katzenstufen mit Dinner Speech
Tag 2 – 23.9.2021
8.00 – 16.00 .......... Feldtag „LANDNETZ trifft Feldschwarm“,
Gutshof Raitzen in Naundorf, OT Raitzen
9.00 – 14.00 .......... Exkursion Digitalisierung im Weinbau,
Weingut Schloss Proschwitz, OT Seußlitz
9.00 – 15.00 .......... Exkursion Digitalisierung im Obstbau,
Obstland Dürrweitzschen
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Keynote
10:00 – 10:45 Uhr
Digitalisierung in der Landwirtschaft – Chancen und
Herausforderungen
Prof. Dr.-Ing. Jörg Dörr
Professor für Digital Farming an der Technischen
Universität Kaiserslautern, Mitglied der erweiterten
Institutsleitung und Programmleiter Smart Farming am
Fraunhofer IESE, Deutschland
Prof. Dr.-Ing. Jörg Dörr leitet seit 2020 das Programm
Smart Farming am Fraunhofer IESE.
Sein Arbeitsschwerpunkt umfasst Software und
Systems Engineering, insbesondere für Anwendungen
im Digital Farming. Er verfügt über umfassende
Kenntnisse auf dem Gebiet des Software und Systems
Engineerings, des Requirements Engineerings sowie
der Datennutzungskontrolle. Er ist in diversen Branchen
aktiv, mit Fokus im Bereich Smart Farming und ist u. a.
Mitglied im Kompetenznetzwerk Digitalisierung in der
Landwirtschaft des BMEL, Mitglied des Start-Up-
Expertenbeirats der Landwirtschaftlichen Rentenbank,
wissenschaftlicher Sprecher des Kompetenz-Netzwerk
Digitale Landwirtschaft Bayern.
Sein Vortrag startet mit einer Einordnung was
Digitalisierung und Digitale Transformation überhaupt
und im speziellen in der Landwirtschaft bedeutet und
welche Chancen sich aus der Digitalisierung ergeben
können. Weiterhin beleuchtet er Herausforderungen
beispielsweise im Bereich der Vernetzung und
Interoperabilität der Systeme, der Datenhoheit sowie
der Endnutzungsakzeptanz. Er stellt Konzepte zum
Adressieren der Herausforderungen und aktuelle
Forschungsprojekte und -arbeiten dar.
© Fraunhofer IESE
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Wissenschaftliche Fachforen – Ablauf
Vormittag
11:00 - 11:05 Uhr ....... Begrüßung
11:05 - 11:40 Uhr ....... Vortrag 1
11:40 - 11:50 Uhr ....... Pause
11:50 - 12:25 Uhr ....... Vortrag 2
12:25 - 12:30 Uhr ....... Abschluss
Nachmittag
14:15 - 14:20 Uhr ....... Begrüßung
14:20 - 14:55 Uhr ....... Vortrag 3
14:55 - 15:05 Uhr ....... Pause
15:05 - 15:40 Uhr ....... Vortrag 4
15:40 - 15:45 Uhr ....... Abschluss
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Forum: Digitalisierung im Weinbau
Moderation: Hannes Mollenhauer – Helmholtz-Zentrum für
Umweltforschung GmbH – UFZ
Vortrag 1
Teilflächenspezifisches Monitoring des
11:05 – 11:40 Uhr
Wasserhaushalts im Weinberg durch Feldsensorik,
Simulationsmodelle und Drohneneinsatz
Dr. Rikard Graß
Helmholtz-Zentrum für Umweltforschung GmbH – UFZ
Marco Hoffmann
Hochschule Geisenheim University
Hannes Mollenhauer
Helmholtz-Zentrum für Umweltforschung GmbH – UFZ
Feldsensorik und Simulationsmodelle ermöglichen
eine teilflächenspezifische Erfassung und
Vorhersage des Wasserhaushalts von Reben
und Boden. Gemeinsam mit Weinbaubetrieben
wurden Weinberge in unterschiedlich bearbeitete
Teilflächen aufgeteilt und ein standortangepasstes
Messdesign aus mikroklimatischer und
pflanzenphysiologischer Sensorik sowie
periodischer Drohnenbefliegungen entwickelt.
Die Daten der ausgewählten Managementzonen
werden automatisiert über eine entwickelte
Kommunikationsinfrastruktur an Server übertragen,
auf denen die Modellierung erfolgt.
Die Integration lokaler Wettervorhersagen ermöglicht
Prognosen des Wasserhaushalts bis zu zehn Tagen.
Die Ergebnisse erlauben eine bessere Planung von
zeitnahen, saisonalen und langfristigen Bewässerungs-
und Bewirtschaftungsmaßnahmen.
© Rikard Graß
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Vortrag 2
Smarte Bewässerung für den Weinbau
11:50 – 12:25 Uhr
Dr. Daniel Heßdörfer
Bayerische Landesanstalt für Weinbau und Gartenbau
Angesichts von Dürre, Wasserknappheit und
Klimawandel wird die ressourcenschonende
Bewässerung eine immer wichtigere Rolle in der
Traubenproduktion einnehmen. In jüngster Zeit
wurden Technologien wie Fernerkundung, digitale
Bodenkarten, Drohnen, Smartphones, Big Data
und Cloud Based Computing in der Landwirtschaft
eingeführt. Gewonnene Daten können in einer Cloud
neben Wetterberichten und Bodenkarten gespeichert
und analysiert werden. Später werden die Daten
über das Smartphone abgerufen und an Sensoren
zurückgesendet, die dann die richtige Menge an
Ressourcen zielgenau verteilen. Das ist es, was wir
intelligente Landwirtschaft oder digitale Landwirtschaft
nennen.
© Daniel Heßdörfer
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Vortrag 3
Dem Ertrag auf der Spur
14:20 – 14:55 Uhr
Dr. Anna Kicherer
Julius Kühn-Institut (JKI)
Die Erfassung des Ertrags und seiner Qualität spielen
im Weinbau, der Züchtung und der Weinbauforschung
eine sehr wichtige Rolle. Durch das Menge-Güte-
Verhältnis wird im Weinbau die Qualität des Weines
bestimmt, eine möglichst frühe Ertragsprognose
und die Bestimmung des optimalen Reifezeitpunktes
können die Leseplanung und -logistik verbessern und
in der Züchtungsforschung die Beurteilung potentiellen
neuer Sorten erleichtern. Der Vortrag gibt Einblick in
den Stand der Forschung und zeigt digitale Ansätze zur
Ertrags- und Qualitätserkennung auf.
© Anna Kicherer
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Vortrag 4
Künstliche Intelligenz und Big Data – Brauchen wir
15:05 – 15:40 Uhr
jetzt noch die Wetterstation?
Richard Petersik
VineForecast UG
Paul Petersik
VineForecast UG
Wie kann ein integrierter Pflanzenschutz durch
digitale Tools unterstützt werden? Dieser Frage
widmet sich seit 2019 das vierköpfige Team von
VineForecast. Seit Anfang des Jahres liefert nun
die erste App-Version smarte Infektionsprognosen
überall in Deutschland und Luxemburg.
Wetterstationen oder Sensoren werden dafür aber
nicht benötigt. Stattdessen können Winzerinnen
und Winzer beispielsweise durch Beobachtungen
aus den Weinbergen ihr Prognosemodell anpassen
und trainieren. Ein Vortrag von Richard und Paul
Petersik darüber, wie durch Künstliche Intelligenz
die Digitalisierung für jedes Weingut zugänglich und
bezahlbar macht.
© Vineforecast
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Forum: Digitalisierung im Obstbau
Moderation: Silvia Torres Landaverde – Universität Leipzig
Vortrag 1
Optimierung der Bewässerung im Obstbau
11:05 – 11:40 Uhr
durch Sensorikeinsatz
Dr. Silvia Krug
IMMS Institut für Mikroelektronik- und Mechatronik-
Systeme gemeinnützige GmbH (IMMS GmbH)
Martin Penzel
Thüringer Landesamt für Landwirtschaft und Ländlichen
Raum (TLLLR)
Um hohe Fruchtqualitäten im Obstbau zu erreichen,
spielt eine ressourceneffiziente Zusatzbewässerung
eine zunehmend große Rolle. Dabei sind Daten zum
Zustand der Bäume und deren Umgebung notwendig,
um den Bewässerungsbedarf der Bäume zu ermitteln.
Die Daten werden durch Sensoren erfasst, um sie in
pflanzenphysiologischen Modellen zu verwenden.
In dem Beitrag wird das Sensorsystem in zwei
Bewässerungsversuchen vorgestellt, mit dem Ziel,
das Mikroklima der Obstanlagen sowie die Reaktion
der Pflanzen auf Bewässerungsgaben präzise zu
erfassen. Dadurch soll zukünftig die Effizienz der
Bewässerungsgaben optimiert werden.
© Silvia Krug
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Vortrag 2
Bewässerungs-App - Werkzeug zur Planung,
11:50 – 12:25 Uhr
Berechnung und Dokumentation der Bewässerung
(für Obst und Wein in Vorbereitung)
Dr. Martin Müller
Arbeitsgemeinschaft Landtechnik und
Landwirtschaftliches Bauwesen in Bayern e.V. (ALB)
Stefan Kirchner
Bayerische Landesanstalt für Weinbau und Gartenbau
(LWG), Veitshöchheim
Dr. Michael Beck
Hochschule Weihenstephan-Triesdorf (HSWT), Freising
Dr. Markus Demmel
Bayerische Landesanstalt für Landwirtschaft (LfL),
Freising
Mit der Bewässerungs-App lässt sich der
pflanzenverfügbare Wasservorrat in Böden feststellen,
der Wasserbedarf der Pflanzen ermitteln und angepasst
an den Bedarf der Kulturen und unter Berücksichtigung
der verfügbaren Ressourcen gezielt bewässern.
Das webbasierte Entscheidungssystem verrechnet
hierzu in Datenbanken hinterlegte Wetter- und
Bodendaten, Kulturart - und für die Art der
Bewässerungstechnik spezifische Kennzahlen. Nutzer
können die Rahmenbedingungen situationsbezogen
einstellen und gemäß dem Konzept einer
Defizitbewässerung auch etwas Trockenstress zulassen.
Freier Zugang unter
www.alb-bayern.de/app
© Martin Müller
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Vortrag 3
Präzises Management und Automatisierung im
14:20 – 14:55 Uhr
Obstbau
Martin Penzel
Thüringer Landesamt für Landwirtschaft und Ländlichen
Raum (TLLLR)
Der Obstbau steht vor einer Reihe von aktuellen und
zukünftigen Herausforderungen, z. B. einer geringen
Verfügbarkeit von Arbeitskräften,
weniger Pflanzenschutzmitteln und der Forderungen
der Verbraucher nach noch nachhaltiger produzierten
Lebensmitteln, bei einer gleichzeitigen Erhöhung
der Qualitätsanforderungen und steigenden
Produktionskosten. Eine Möglichkeit, um diesen
Herausforderungen zu begegnen, sind Verfahren für
eine präzise Bestandsüberwachung und Kulturführung,
sowie die Mechanisierung und Automatisierung von
Kulturarbeiten. Der Vortrag bietet einen Überblick über
aktuelle Ansätze aus der Forschung.
© Martin Penzel
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Vortrag 4
Smarte Kernobstproduktion
15:05 – 15:40 Uhr
Konnie Biegert
Kompetenzzentrum Obstbau Bodensee
Sensorik und teilautomatisierte Entscheidungshilfe-
und Steuerungssysteme werden zunehmend in
der Kernobstproduktion eingesetzt. Der Vortrag
gibt einen Überblick über „smarte“ und „big data“
Anwendungsmöglichkeiten in der Wertschöpfungskette
Apfel am Kompetenzzentrum Obstbau Bodensee.
© Konnie Biegert
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Forum: Technik Sonderkulturen
Moderation: Philipp Kögler – Fraunhofer Zentrum für Internationales
Management und Wissensökonomie IMW
Vortrag 1
Einsatz von Drohnen im Weinberg –
11:05 – 11:40 Uhr
Von der Stresserkennung bis zum Pflanzenschutz
Martin Schieck
Universität Leipzig , Institut für Wirtschaftsinformatik
Dr. Manuel Becker
Staatliche Lehr- und Versuchsanstalt für Wein- und
Obstbau Weinsberg
Drohnen helfen den Winzerinnen und Winzern in
Zukunft ihre Arbeit effizienter zu gestalten.
Durch das exaktere Bestimmen von Pflanzenzustand
oder Pflanzenkrankheiten im Weinberg lassen sich
Dünger, Pflanzenschutzmittel und Wasser einsparen.
Darüber hinaus lassen sich viele Arbeiten, die früher
per Hand erledigt wurden, substituieren. Insbesondere
können Sprühdrohnen die Arbeitswirtschaft im
Weinbau in Handarbeitslagen spürbar verbessern
und den Eintrag von Pflanzenschutzmitteln in die
Umwelt reduzieren. Die Referenten informieren zu
Einsatzszenarien, aktuellen Drohnenmodellen und
rechtlichen Rahmenbedingungen.
© Fraunhofer IMW
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Vortrag 2
Früherkennung von Apfeltriebsucht
11:50 – 12:25 Uhr
und Birnenverfall durch Remote Sensing und
Auswertung mit Methoden des
maschinellen Lernens
Dr. Katharina Holstein
Fraunhofer-Institut für Fabrikbetrieb und
-automatisierung IFF
Apfeltriebsucht und Birnenverfall sind wirtschaftlich
bedeutende Phytoplasma-Krankheiten von Apfel
und Birne. Ziel des Projektes ist die Entwicklung eines
Diagnoseverfahrens zur großflächigen Früherkennung
der Krankheiten in Luft- und Satellitenbildern.
Hierfür werden Veränderung in der Pflanze genutzt,
z. B. eine spezifische Rotfärbung. Multi- und
hyperspektrale Daten aus Drohnen- und
Satellitenaufnahmen werden mittels Methoden des
maschinellen Lernens analysiert. Die Ergebnisse bilden
die Basis einer Entscheidungshilfe für Anbauer um im
Idealfall die arbeitsintensive visuelle Bonitur vor Ort zu
ersetzen und die Diagnosezuverlässigkeit zu verbessern.
© Fraunhofer IFF
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Vortrag 3
Automatisierung auf dem Feld bzw. in der
14:20 – 14:55 Uhr
Sonderkulturanlage
Dr. Martin Schneider
IAK Agrar Consulting GmbH
Mittlerweile nimmt das Angebot an Lösungen zur
Automatisierung der Feld- und Erntearbeiten am Markt
immer weiter zu. Noch viel mehr Lösungen befinden
sich in der Entwicklung. Der Beitrag gibt einen Überblick
über den aktuellen Stand der Möglichkeiten.
© Martin Schneider
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Vortrag 4
Digitalisierung in Sonderkulturen –
15:05 – 15:40 Uhr
Erkenntnisse aus 5 Jahren Produktentwicklung
Marcel Sambale-Lergenmüller
Vineyard Cloud GmbH
Digitalisierung liest sich immer so einfach - aber
gerade im Bereich Sonderkulturen stehen uns noch
alle Türen offen. Nach nun fünf Jahren erfolgreicher
Produktentwicklung und -verkauf zeige ich Ihnen
in meinem Vortrag die Hürden und Chancen auf.
Außerdem werfe ich einen Blick in die Zukunft inkl.
aktueller Entwicklungen am Markt.
© Marcel Sambale-Lergenmüller
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Forum: Wissenstransfer
Moderation: Annamaria Riemer – Fraunhofer-Zentrum für Internationales
Management und Wissensökonomie IMW
Vortrag 1
Einblicke in die Digitale Affinität im Obst- und
11:05 – 11:40 Uhr
Weinbau Mitteldeutschlands
Valentin Knitsch
Fraunhofer-Zentrum für Internationales Management und
Wissensökonomie IMW
Welche Technologien passen zu den individuellen
Bedarfen der Betriebe im Obst und Weinbau?
Welche Überlegungen finden sich in den einzelnen
Betrieben, neue Technologien einzuführen? Und wie
stehen die Winzerinnen und Winzer, Obstbäuerinnen
und Obstbauern allgemein der aktuellen
Transformation der Landwirtschaft gegenüber?
Der Vortrag gibt anhand dieser Fragen Einblicke
in die Begleitstudie zur digitalen Affinität im Obst-
und Weinbau und reflektiert die Möglichkeiten und
Hemmnisse, Visionen und Befürchtungen der Befragten,
neue digitale Technologien in die Betriebsabläufe zu
implementieren.
© Fraunhofer IMW
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Vortrag 2
Chancen und Herausforderungen der
11:50 – 12:25 Uhr
Digitalisierung in der Landwirtschaft – ein Einblick
in aktuelle Untersuchungsergebnisse
Saskia Hohagen
Ruhr-Universität Bochum
Die digitale Transformation betrifft auch die
Landwirtschaft und führt zu Veränderungen. Dies zeigt
sich nicht nur in (digitalen) Technologien, sondern auch
in veränderten Arbeitsprozessen. Daraus ergeben sich
andere und neue Anforderungen an Landwirtinnen
und Landwirte. Neben Potenzialen beispielsweise im
Bereich der Steigerung der Akzeptanz der Gesellschaft,
bieten diese Veränderungen auch Herausforderungen
für landwirtschaftliche Betriebe. Eine Herausforderung
zeigt sich im Rahmen der Technologieakzeptanz.
Aus den Erkenntnissen der Untersuchungen zu den
Potenzialen und Herausforderungen der Digitalisierung
der Landwirtschaft können Handlungsempfehlungen
für landwirtschaftliche Betriebe abgeleitet werden.
© Saskia Hohagen
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Vortrag 3
Klimawandelanpassung im Weinbau:
14:20 – 14:55 Uhr
Wissenstransfer und Netzwerkarbeit in Zeiten
des Wandels
Dr. Martin Reiss
Hochschule Geisenheim University
Das Projekt „KliA-Net_Weinbau - Klimaanpassung im
Weinbau“ zielt darauf ab, lokale und interkommunale
Kooperationen auf- und zu einem konzertieren
Handeln zur Anpassung an den Klimawandel im
Weinbau am Beispiel des Rheingaus auszubauen.
Die Projektbeteiligten entwickeln gemeinsam
effektive, zukunftswirksame Handlungs- und
Umsetzungskonzepte zur Klimaanpassung für die
unterschiedlichen Akteurinnen und Akteuren im
Weinbau und setzen diese in der Landschaft um.
Die Digitalisierung im Weinbau hat eine unmittelbare
Auswirkung sowohl auf Maßnahmen zur
Klimaanpassung, aber auch auf den Wissenstransfer
und die Netzwerkarbeit selbst. Weitere Informationen:
www.klianet.de
© Martin Reiss
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Vortrag 4
Digitale Landwirtschaft - Praxisnah gestalten
15:05 – 15:40 Uhr
Daniel Eberz-Eder
Dienstleistungszentrum Ländlicher Raum (DLR),
Rheinhessen-Nahe-Hunsrück
Maren Kraus
Dienstleistungszentrum Ländlicher Raum (DLR),
Rheinhessen-Nahe-Hunsrück
Svea Lynn Schaffner
FuE-Zentrum FH Kiel GmbH
Um den von Betrieb zu Betrieb sehr individuellen
Hürden der Digitalisierung zu begegnen, haben
sich die Experimentierfelder BeSt-SH und Südwest
zusammengeschlossen und eine gemeinsame
Wissenstransfer-Strategie „Farmwissen“ entwickelt,
welche sich durch Zusammenarbeit mit Experten aus
Forschung, Beratung und Praxis auszeichnet. Ziel ist es,
das Wissen über die Digitalisierung auf einer zentralen
Plattform bundesweit zu bündeln und sie zugleich
attraktiver und praxisnaher darzustellen. Durch die
verschiedenen Bestandteile der Farmwissen-Strategie,
profitiert nicht nur der Praktiker, indem er eine klar
definierte Übersicht und Schritt-für-Schritt-Anleitungen
über digitale Technologien erhält – sondern auch in der
Bildung können die Inhalte angewandt werden.
© Daniel Eberz-Eder
35

Site-Events in der Mittagspause
Workshop 1
Hands on – LEGO Serious Play im Kontext
12:45 – 13:45 Uhr
digitaler Landwirtschaft
Philipp Kögler
Fraunhofer-Zentrum für Internationales Management
und Wissensökonomie IMW
Martin Schieck
Universität Leipzig , Institut für Wirtschaftsinformatik
Victoria König
Universität Leipzig , Institut für Wirtschaftsinformatik
Der LEGO-Serious-Play (LSP) Workshop lädt dazu
ein, die landwirtschaftliche Wertschöpfungskette am
Beispiel Apfel vom Feld bis zum Konsumenten kreativ
zu durchdenken. Ziel des Workshops ist es gemeinsam
mithilfe von LEGO-Steinen die künftige Wertschöpfung
und den Umgang mit Daten entlang verschiedenartiger
Szenarien zu erarbeiten und zu diskutieren. Unter dem
Motto „hands on, minds on“ sollen hier Verständnis und
Austausch gefördert, Kommunikation erleichtert und
kreative Denkansätze angeregt werden, um Potenziale
des Vorgehens im Rahmen des Experimentierfelds
EXPRESS praxisbezogen darzulegen.
Standort:
Mobile Scheune / Forum Digitalisierung im Weinbau
36

Workshop 2
EXPRESS Ideenwettbewerb: Lösung aktueller
13:00 – 14:00 Uhr
landwirtschaftlicher Herausforderungen
Marie Luise Kanbach
Fraunhofer-Zentrum für Internationales Management
und Wissensökonomie IMW
Norman Bedtke
Fraunhofer-Zentrum für Internationales Management
und Wissensökonomie IMW
Im Rahmen des Experimentierfelds EXPRESS wird
ein Ideenwettbewerb durchgeführt, um für aktuelle
Herausforderungen der Landwirtschaft innovative
technologische Lösungen zu finden. Um die
dringendsten Herausforderungen zu identifizieren,
freuen wir uns über Ihren Besuch an unserem Stand.
Lernen Sie unsere digitale Ideenplattform kennen und
diskutieren Sie mit uns ihre Herausforderungen.
Standort:
Stand C2 (am Weinberghaus)
Forum Wissenstransfer
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Workshop 3
Live Vorführung Teilautonomer Weinbergstraktor
13:00 – 14:00 Uhr
Stefan Braun
Braun
Marcel Sambale-Lergenmüller
Vineyard Cloud GmbH
Der teilautonome Weinbergstraktor wurde von
Stefan Braun gemeinsam mit Robot Makers,
einem Start-up der TU Kaiserslautern, entwickelt.
Der Traktor wird automatisch in der Rebgasse geführt,
die Bearbeitungsarme greifen automatisch zum
Rebstock und positionieren sich eigenständig auch
bei Seitenhang oder Unebenheiten. Die autonome
Steuerung ermöglicht eine beidseitige Bearbeitung der
Reben. Das erleichtert die Arbeit des Winzers enorm und
macht sie deutlich schneller.
Standort:
Rebzeilen hinter Forum Wissenstransfer
38

Podiumsdiskussion
Moderation: Tobias Hülswitt
16:00 – 17:00 Uhr
Digitalisierung im Wein- und Obstbau –
Zukunftspfade für Mitteldeutschland
Prof. Dr. oec. Georg Prinz zur Lippe
Unternehmensinhaber Weingut Schloss Proschwitz
Prof. Dr.-Ing. Jörg Dörr
Fraunhofer-Institut für Experimentelles Software
Engineering IESE
Felix Hößelbarth
Weingut Hoflößnitz und stellvertretender Vorsitzender
Weinbauverband Sachsen
Udo Jentzsch
Geschäftsführer Landesverband Sächsisches Obst e. V.
Gerd Neudert
Geschäftsführer IT Cluster Mitteldeutschland
Standort:
Mobile Scheune / Forum Digitalisierung im Weinbau
39

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FIRMA
THEMA
KONTAKT
LOGO
STANDORT
Hermann Meyer KG
(Gartenbau)
Werkzeuge,
Arbeitsmittel,
Bewässerung
Hermann Meyer KG
Niederlassung Nossen
Ahornweg 2
01683 Nossen
www.meyer-shop.com
A2
SenCrop
Wetterstationen für
die Landwirtschaft
Sencrop
Sales GERMANY
8 rue des saules
59160 Lomme
(Frankreich)
www.sencrop.com
B1
Land- und Kfz-
Technik Barnitz
GmbH
Landtechnik,
Traktoren,
Recyclingspritze
Land- und Kfz-Technik
Barnitz GmbH
Barnitz Nr.1A
01665 Käbschütztal
info@lt-barnitz.de
www.landtechnik-
barnitz.de
E2
APUS Systems
Drohnen,
Drohnendienst-
leistungen,
Drohnen-
schulungen
Apus Systems
Am Eiswurmlager 5
01189 Dresden
info@apus-systems.com
www.apus-systems.com
A3
Experimentierfeld
Diwakopter
Drohnen für den
Weinbau
Hochschule Geisenheim
University
Institut für Technik
Brentanostr. 9
65366 Geisenheim
bjoern.poss@hs-gm.de
www.hs-geisenheim.de
A3
EXPRESS
Schaufenster
Das
Experimentierfeld
zeigt Informationen
zu den Forschungs-
schwerpunkten
Universität Leipzig
Wirtschaftswissen-
schaftliche Fakultät
04109 Leipzig
info@digitalisierung-
landwirtschaft.de
www.digitalisierung-
landwirtschaft.de
C1
Apus
Systems
intelligent geocoding
Übersicht der Ausstellenden
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FIRMA
THEMA
KONTAKT
LOGO
STANDORT
Braun Maschinen-
bau GmbH
Präsentation eines
Fendt Schmalspur-
schlepper,
ausgestattet mit
dem neuen Braun
VPA-System
(Vineyard Pilot
Assistent) zur
permanenten
autonomen
Positionierung der
Arbeitsgeräte
zum Stock
Braun Maschinenbau
GmbH
Albert-Einstein-Straße
10
D-76829 Landau/Pfalz
info@braun-
maschinenbau.com
www.braun-
maschinenbau.com
D3
Landmaschinen
Vertrieb Deuben
GmbH
Landtechnik,
Landmaschinen
Landmaschinen Vertrieb
Deuben GmbH
Ringstraße 16
04827 Gerichshain
info@lvdgerichshain.de
www.lvd-gerichshain.de
UP Umwelt-
analytische
Produkte GmbH
LoRaWAN-Knoten,
4G-Datenlogger,
Sensoren zur
Messung
von Bodenfeuchte
und
meteorologischen
Parametern
UP GmbH
Büro Ostdeutschland
Taubenstrasse 4
03046 Cottbus
vertrieb@upgmbh.com
www.upgmbh.com
B1
Farmable AS
Farm Management
App für Obst-,
Weinbau und
Sonderkulturen
Farmable AS
c/o Norselab
Karenlyst Allé 9A
0278 Oslo, Norway
hello@farmable.tech
www.farmable.tech
A1
T-Systems
Multimedia
Solutions GmbH
Blockchain-
basiertes Track &
Trace: Daten über
den gesamten
Lebenszyklus
hinweg verfolgen
T-Systems Multimedia
Solutions GmbH
Riesaer Straße 5
01129 Dresden
Blockchain Solutions
Center
Herr Alexander Ebeling
alexander.ebeling@t-
systems.com
www.t-systems-mms.com
A1
Umweltanalytische
Produkte GmbH
41

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FIRMA
THEMA
KONTAKT
LOGO
STANDORT
IAK Agrar
Consulting GmbH
landwirtschaftliche
Unternehmens-
beratung
IAK Agrar Consulting
GmbH
Bornaer Straße 16
04288 Leipzig
info@iakleipzig.de
www.iakleipzig.de
E2
Simul+ Innovation
Hub
innovations-
gestützte
Regionalent-
wicklung,
regionale Wert-
schöpfung,
ländlicher Raum
Zukunftsinitiative
Simul+
Sächsisches
Staatsministerium für
Regionalentwicklung
01095 Dresden
stefan.schneider@smr.
sachsen.de
www.simulplus.sachsen.de
C2
Duale Hochschule
Baden-
Württemberg
Heilbronn
Überblick zum
dualen Studien-
gang Wein –
Technologie –
Management
Digitale
Präsentation und
Printmaterial
DHBW Heilbronn
Duale Hochschule
Baden-Württemberg
Heilbronn
Bildungscampus 4
74076 Heilbronn
katarina.mose@
heilbronn.dhbw.de
www.heilbronn.dhbw.
de/wtm
D1
BayWa AG
NAIO OZ
Hackrobotor
und DINO
Feldroboter
NAÏO TECHNOLOGIES
Cornelius Donath
Sales Manager Europe
BayWa AG Technik
Frank Nicklisch
Verkaufsberater
www.baywa.de/s/
aktionsmaschinen-
sachsen
E2
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FIRMA
THEMA
KONTAKT
LOGO
STANDORT
Gartenbau-
fachschule
Pillnitz
Fachschule für
Agrartechnik und
Gartenbau
LfULG - Fachschule
für Agrartechnik,
Fachschule für
Gartenbau (Dresden-
Pillnitz)
Söbrigener Straße 3a
01326 Dresden Pillnitz
fachschulen.lfulg@smul.
sachsen.de
www.smul.sachsen.de/
fachschulen
D2
Fraunhofer IMW
EXPRESS
Ideenwettbewerb
Fraunhofer IMW
Abteilung Wissens- und
Technologietransfer
Neumarkt 9-19
04109 Leipzig
marie-luise.kanbach@
imw.fraunhofer.de
www.imw.fraunhofer.de
C2
Farmwissen
Informations-
material zur
Wissenstransfer-
plattform
Farmwissen,
Präsentation von
Videos
FuE-Zentrum FH Kiel
GmbH
Grüner Kamp 11
24783 Osterrönfeld
svea.l.schaffner@fh-kiel.
de
www.fh-kiel-gmbh.de
und
www.farmwissen.de
D1
Vineyard Cloud
Digitale
Schlagkartei
trifft Farm-
management, GIS-
basiertes
Prozessmanage-
ment, bediener-
freundliche App
Vineyard Cloud GmbH
Annagut 0,
76835 Burrweiler
info@vineyard-cloud.
com
www.vineyard-cloud.
com
D3
REVo
Maschinenbau
Obsternte-
maschine,
Sensoren des
neuen RDI (Revo
Data Inter-
connection)
ausgestellt
Maschinenring
Hohenlohe
Öko-Agrar-Service
GmbH
Steffen Weippert
Weilerwiesen 22
74635 Kupferzell-
Belzhag
info@mr-hok.de
www.mr-hok.de
E1
www.farmwissen.de
43

Über die Exkursionen
Exkursion 1
Obstland Dürrweitzschen
Begleiten Sie uns zur Obstland Dürrweitzschen AG, einer der größten
sächsischen Anbieter von frischem und flüssigem Obst, von Direktsäften,
Bio-Säften sowie Frucht- und Glühweinen. Gemeinsam arbeiten EXPRESS
und die Obstland Dürrweitzschen AG an der Erprobung von digitalen
Lösungen in den Bereichen Blockchain, robotische Assistenz sowie
Augmented und Virtual Reality.
Auf einer Führung über den Apfelschlag bekommen Sie einen Einblick
über neuartigen Technologien und mögliche Einsatzszenarien unserer
ausgebrachten Sensorik. Im Anschluss dürfen Sie einen Blick hinter die
Kulissen der Obstland Dürrweitzschen AG werfen. Melden Sie sich für
unsere interessante Exkursion an und vergessen Sie festes Schuhwerk
nicht!
WICHTIGE
INFORMATIONEN
Wann?
23. September 2021, Abfahrt 9:00 Uhr in Meißen,
Ankunft ca. 15 Uhr in Meißen
Wo?
Obstland Dürrweitzschen, Versuchsschlag Zschockau
Was?
Besichtigung des Versuchsschlags Zschockau, Präsentation
u. a. von Sensorik und ggf. AR-Anwendung sowie
Betriebsrundgang Obstland
Wie viele?
ca. 20 Personen
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Exkursion 2
Weinberg Seußlitz
Begleiten Sie uns zu einem Weinhang des Weinguts Schloss Proschwitz
Prinz zur Lippe, Sachsens größtes privates Weingut. In EXPRESS werden
hier digitale Lösungen im Bereich zur Erfassung von abiotischen
Schlüsselparametern und der Bestimmung und Vorhersage von
Wasserstress gemeinsam mit dem Betrieb erprobt.
Auf einer Führung durch die Rebzeilen wird Ihnen ein Einblick in den
aktuellen Weinbau am Standort Seußlitz gegeben und Fragestellungen in
Bezug auf den Weinbau der Zukunft werden mit Ihnen und dem Betrieb
vor Ort diskutiert. Zudem werden Ihnen die eingesetzten digitalen
Technologien im Hang vorgestellt, welche mögliche Lösungen für die
Erfassung des Rebzustandes und frühzeitige Erkennung von Stressoren
für die Pflanzen darstellen. Melden Sie sich für unsere interessante
Exkursion an und vergessen Sie festes Schuhwerk nicht!
WICHTIGE
INFORMATIONEN
Wann?
23. September 2021, Abfahrt 9:00 Uhr in Meißen,
Führung von 10:00 bis 12:00, anschließend Mittagessen von
12:00 bis 14:00 in einem nahegelegenen Restaurant (optional,
Selbstzahlung)
Wo?
Seußlitz (01612 Nünchritz), Treffpunkt Schloss Seußlitz
Was?
Besichtigung des Versuchsweinhangs Seußlitz,
Einführung in den örtlichen Betrieb, Präsentation u. a. von
Sensorik und Modellergebnissen, (ggf. Drohnenbefliegung)
Wie viele?
ca. 15 Personen
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Exkursion 3
Gutshof Raitzen, Feldtag Landnetz
Erleben Sie den Feldtag des Experimentierfeldes LANDNETZ unter dem
Motto „LANDNETZ trifft Feldschwarm – Landwirtschaft von morgen,
heute erleben“ auf dem Gutshof Raitzen in Naundorf/Sachsen statt.
Es erwarten Sie abwechslungsreiche Beiträge zum Experimentierfeld
LANDNETZ sowie dem Wachstumskern Feldschwarm.
Informationsstände und Vorführungen gewähren Einblicke wie
Landwirtschaft von morgen aussehen kann. Eine Reihe von
abwechslungsreichen Vorträgen informiert Sie umfassend zum
Experimentierfeld sowie dem Projekt Feldschwarm. Parallel dazu haben
Sie die Möglichkeiten digitale Anwendungen live bei Vorführungen auf
nahegelegenen Feldern zu erleben.
Mehr erfahren Sie auf der Webseite von LANDNETZ zum Programm.
Melden Sie sich für den Feldtag hier an, eine gesonderte Anmeldung zum
Feldtag ist über die Webseite von LANDNETZ notwendig.
WICHTIGE
INFORMATIONEN
Wann?
23. September 2021, Abfahrt 8:00 Uhr in Meißen,
Ankunft ca. 16 Uhr in Meißen
Wo?
Gutshof Raitzen in Naundorf/Sachsen
Was?
Besichtigung des Experimentierfeldes LANDNETZ,
Feldschwarm, Mobile Campusnetze, digitaler Herdenschutz
und Feldrobotik
Wie viele?
30 Personen
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Hygienekonzept
Aktuelle Entwicklungen der Covid-19-Pandemie werden von uns genau
beobachtet, denn der Schutz Ihrer Gesundheit hat weiterhin die höchste
Priorität. Die Veranstaltung wird daher unter den entsprechenden
Hygienevorkehrungen stattfinden.
Sollte am Veranstaltungstag gemäß der dann aktuell geltenden
Sächsischen Corona-Schutz-Verordnung (SächsCoronaSchVO) eine
Kontakterfassung notwendig sein, werden wir Ihre Kontaktdaten vor
Ort erfassen (entweder mit der Corona-Warn-App oder anhand eines
Formulars) und gemäß den gesetzlichen Regelungen mindestens
4 Wochen speichern. Ihre Zustimmung zur Speicherung Ihrer
Kontaktdaten zum Zwecke der Kontaktnachverfolgung ist erst vor Ort am
Veranstaltungstag erforderlich.
Zutritt erhalten nur Personen, die bereits über den vollständigen Corona-
Impfschutz verfügen oder den Nachweis einer Genesung einer Covid-
19-Infektion erbringen oder ein tagesaktuelles, von offizieller Stelle
bestätigtes, negatives Corona-Testergebnis vorlegen (d. h. PCR-Tests
(nicht älter als 48h) oder Antigen-Schnelltests (nach Fachstelle, nicht älter
als 24h unter Berücksichtigung der Aufenthaltsdauer)).
Während des Aufenthalts auf der Regionalkonferenz gilt die Pflicht zum
Tragen einer Mund-Nasen-Bedeckung (FFP2 oder medizinische Maske).
Freisitze, Sitzmöglichkeiten sind im Raster unter Gewährleistung von
1,5 m Abstand aufgestellt. Der Verzehr und Genuss von Getränken
und Speisen ist nur an den Sitzplätzen erlaubt. Zu vortragenden und
moderierenden Personen wird ein erweiterter Abstand von 2,5 m
eingehalten, Mikrofone werden individuell zugeteilt und anschließend
desinfiziert.
48

Universität Leipzig
Institut für Wirtschaftsinformatik
Grimmaische Straße 12
04109 Leipzig
Ingolf Römer
E-Mail: roemer@wifa.uni-leipzig.de
Helmholtz-Zentrum für
Umweltforschung GmbH – UFZ
Permoserstraße 15
04318 Leipzig
Hannes Mollenhauer
E-Mail: hannes.mollenhauer@ufz.de
Fraunhofer-Zentrum für Internationales
Management und Wissensökonomie IMW
Neumarkt 9-19
04109 Leipzig
Dr. Juliane Welz
E-Mail: juliane.welz@imw.fraunhofer.de
IMMS Institut für Mikroelektronik- und
Mechatronik-Systeme gGmbH
Ehrenbergstr. 27
98693 Ilmenau
Dr. Tino Hutschenreuther
E-Mail: tino.hutschenreuther@imms.de
Ansprechpartner
Das Experimentierfeld EXPRESS wird von einem Forschungsverbund durchgeführt,
der durch das Institut für Wirtschaftsinformatik an der Universität Leipzig koordiniert wird
und an dem das Helmholtz-Zentrum für Umweltforschung GmbH– UFZ, das Fraunhofer-
Zentrum für Internationales Management und Wissensökonomie IMW sowie das IMMS Institut
für Mikroelektronik- und Mechatronik-Systeme gemeinnützige GmbH beteiligt sind.
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Notizen
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Die Bundesregierung will die Digitalisierung der
Landwirtschaft mit vorantreiben. Seit 2019 unterstützt sie
14 sogenannte digitale Experimentierfelder:
Hier wird direkt vor Ort im Austausch mit Landwirtinnen
und Landwirten untersucht, wie digitale Techniken
zum Schutz der Umwelt, der Steigerung des Tierwohls
und der Biodiversität sowie zur Arbeitserleichterung
eingesetzt werden können.
Die Förderung des Vorhabens EXPRESS erfolgt aus Mitteln
des Bundesministeriums für Ernährung und Landwirtschaft
(BMEL) aufgrund eines Beschlusses des Deutschen
Bundestages. Die Projektträgerschaft erfolgt über die
Bundesanstalt für Landwirtschaft und Ernährung (BLE)
im Rahmen der Förderung der Digitalisierung in der
Landwirtschaft mit dem Förderkennzeichen
FKZ 28DE102A-D18.
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Herausgeber
Fraunhofer-Zentrum für
Internationales Management
und Wissensökonomie IMW
Städtisches Kaufhaus
Neumarkt 9-19
04109 Leipzig
Telefon: +49 341 231039-0
E-Mail: info@imw.fraunhofer.de
Website:
www.imw.fraunhofer.de
Kontakt
Abteilung Wissens- und Technologietransfer
Fraunhofer-Zentrum für
Internationales Management
und Wissensökonomie IMW
Dr. Juliane Welz
Telefon: +49 341 231039-162
E-Mail: juliane.welz@imw.fraunhofer.de
Pressesprecher:
Dirk Böttner-Langolf
Telefon: +49 341 231039-250
E-Mail: dirk.boettner-langolf@imw.fraunhofer.de
Mehr Informationen
digitalisierung-landwirtschaft.de
instagram.com/experimentierfeld_express/