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Anlagen
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41
Anlage 16: Benachteiligte Gebiete im Freistaat Sachsen
Quelle: Landesanstalt für Landwirtschaft, 2006
Legende:
benachteiligte Gebiete (Berggebiete)
benachteiligte Gebiete (andere Gebiete)

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Anlage 17: Agrarumweltmaßnahmen – Anwendung über den
Grundanforderungen
Leistungen sächsischer Agrarumweltmaßnahmen, die über die Grundanforderungen
hinausgehen
Artikel 39 (3) der VO (EG) Nr. 1698/2005 beinhaltet die Vorgabe, dass die Zahlungen für
Agrarumweltmaßnahmen nur die Verpflichtungen betreffen, die über
a)
die einschlägigen obligatorischen Grundanforderungen gemäß den Artikeln 4
und 5 und den Anhängen III und IV der VO (EG) Nr. 1782/2003
b)
die Grundanforderungen für die Anwendung von Dünge- und
Pflanzenschutzmittel und
c)
sonstige einschlägige, verpflichtende, einzelstaatliche Rechtsvorschriften
hinausgehen.
In der nationalen Rahmenregelung werden die für die Förderung von
Agrarumweltmaßnahmen relevanten bundesweit einheitlich geltenden obligatorischen
Verpflichtungen ("baseline") beschrieben.
Nachfolgend sind ergänzend für den Freistaat Sachsen maßnahmespezifisch die einzelnen
Bewirtschaftungsauflagen den jeweils relevanten Grundanforderungen gegenübergestellt. Im
Einzelnen gilt folgendes:
Die die einschlägigen obligatorischen Grundanforderungen gemäß den Artikeln 4 und
5 und den Anhängen III und IV der VO (EG) Nr. 1782/2003 sowie die
Grundanforderungen für die Anwendung von Dünge- und Pflanzenschutzmittel
entsprechen – mit Ausnahme der für Betriebe mit Agrarumweltmaßnahmen
geltenden zusätzlichen Bedingung zur Einhaltung der Düngeverordnung in Bezug auf
den Nährstoff Phosphor – vollständig den Cross-Compliance-Verpflichtungen in
Deutschland.
Zu den im Kapitel 5.3.2.1 des Anhangs II der VO (EG) Nr. 1974/2006
herausgehobenen Verpflichtungen (Grundanforderungen für die Anwendung von
Dünge- und Pflanzenschutzmittel und sonstige einschlägige verpflichtende
Anforderungen) gehören sowohl die Vorgaben für die gute fachliche Praxis beim
Umgang mit stickstoff- und phosphorhaltigen Düngemitteln, wie auch die
Anforderungen in Bezug auf die Lagerung und Anwendung von
Pflanzenschutzmitteln sowie die Prüfung der entsprechenden Geräte. Die im Kapitel
5.3.2.1 zur detaillierten Beschreibung im Programm genannten Verpflichtungen sind
– mit Ausnahme der Phospatdüngung – Teil der Cross-Compliance-Verpflichtungen,
denen die Antragsteller von Agrarumweltmaßnahmen unterliegen.
Die nachfolgende Darstellung ergänzt die Beschreibung der nationalen Umsetzung
der Cross-Compliance-Verpflichtungen sowie der Grundanforderungen hinsichtlich
des Umgangs mit phosphorhaltigen Düngemitteln („baseline“) in der Nationalen
Rahmenregelung. Dabei sind die für die Förderung relevanten obligatorischen
Verpflichtungen, insbesondere in Bezug auf die Grundanforderungen bei der

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Ausbringung von Dünge- und Pflanzenschutzmitteln, synoptisch den
Verpflichtungen, die im Rahmen der Agrarumweltmaßnahmen freiwillig einzuhalten
sind, maßnahmespezifisch gegenübergestellt.
Die unter a) und b) genannten Verpflichtungen gelten bundesweit.
– Synopse –
Inhaltsverzeichnis:
Förderbereich A: bodenschonende und stoffeintragsminimierende Bewirtschaftung
A.1 Ansaat von Zwischenfrüchten
A.2 Untersaaten
A.3.1/A.3.2 dauerhaft konservierende Bodenbearbeitung im Herbst/im Frühjahr
A.4 Biotechnische Maßnahmen im Obstbau, im Weinbau
Förderbereich B: Extensive Grünlandbewirtschaftung und Naturschutzgerechte
Grundlandbewirtschaftung und Pflege/naturschutzgerechte Bewirtschaftung und
Gestaltung von Ackerflächen
B.1 Extensive Grünlandbewirtschaftung
B.1.1 Extensive Weide
B.1.2 Extensive Wiese
B.2
Naturschutzgerechte Grünlandbewirtschaftung und Pflege
B.2.1 Naturschutzgerechte Wiesennutzung mit Düngungsverzicht vor erster
Nutzung
B.2.2 Naturschutzgerechte Wiesennutzung mit Düngungsverzicht
B.2.3 Naturschutzgerechte Wiesennutzung mit Düngungsverzicht -
Aushagerung
B.2.4 Naturschutzgerechte Wiesennutzung mit Düngungsverzicht -
Nutzungspause
B.2.5 Naturschutzgerechte Beweidung mit später Erstnutzung
B.2.6 Naturschutzgerechte Beweidung – Hutung mit Schafen und Ziegen
B.2.7 Anlage von Bracheflächen und Brachestreifen im Grünland
B.3
Naturschutzgerechte Bewirtschaftung und Gestaltung von Ackerflächen
B.3.1 Einschränkung von Pflanzenschutzmitteln und Vorgaben zu
angebauten Kulturen
B.3.2 Überwinternde Stoppel
B.3.3 Bearbeitungspause im Frühjahr
B.3.4 Anlage von Bracheflächen und Brachestreifen im Ackerland

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Kurzbezeichnung
Rechtsgrundlage
Grundanforderung
Kennziffer
gem. Anhang
5 der NRR
Anforderungen, die über die
verpflichtenden Anforderungen
hinausgehen
Erosionsvermeidung
Art. 5 Abs. 1 i. V. m.
Anhang IV der VO
(EG) Nr. 1782/2003
Nach § 2 Abs.1 der Direktzahlungen-Verpflichtungenverordnung darf der
Betriebsinhaber zur Erosionsvermeidung nach der Ernte der Vorfrucht und vor dem
15. Februar des Folgejahres 40 vom Hundert der Ackerfläche nicht pflügen; es sei
denn, die gepflügten Flächen werden vor dem 1. Dezember eingesät. Die nach
Landesrecht zuständige Behörde kann Ausnahmen von dieser Bestimmung aus
witterungsbedingten Gründen oder in Gebieten mit geringer Erosionsgefährdung
bestimmen oder genehmigen.
CC 1
Aufzeichnungen zur
Bewirtschaftung
Nitratrichtlinie
(RL 91/676/EWG)
i.V.m. §§ 3-5
Düngeverordnung
Nach DüngeVO Aufzeichnungspflicht:
- P- Gehalte des Bodens (mit Angabe des Ermittlungsverfahrens)
- N- (ggf. NH4-) und P2O5- Gehalte aufgebrachter org. bzw. org./mineral.
Düngemittel (mit Angabe des Ermittlungsverfahrens)
- Ausgangsdaten und Ergebnisse der flächenbezogenen Nährstoffvergleiche (nach
verbindlichen Vorgaben)
CC 16-CC 26 zusätzliche Pflicht zur schlagbezogenen
Aufzeichnung mit Angaben zu: Bezeichnung
Feldblock/Schlag, Standortgrunddaten, Termin
der Bestellung, Bestell- bzw.
Saatbettbereitungsverfahren, Saat-/Pflanzgut
der Zwischenfrucht, Bodenbearbeitung/Pflege,
Termin der Ernte Hauptfrucht, Termin des
Umbruches/der Ernte der Zwischenfrucht,
Fruchtfolge
Förderbereich A: bodenschonende und stoffeintragsminimierende Bewirtschaftung
Maßnahme
A.1
Ansaat von
Zwischenfrüchten
Anbau von Zwischenfrüchten nach der Ernte
der Hauptfrucht. Sicherung der
Bodenbedeckung im Winter bis mindestens
zum 15.2. des Jahres.

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Kurzbezeichnung
Rechtsgrundlage
Grundanforderung
Kennziffer
gem. Anhang
5 der NRR
Anforderungen, die über die
verpflichtenden Anforderungen
hinausgehen
Erosionsvermeidung
Art. 5 Abs. 1 i. V. m.
Anhang IV der VO
(EG) Nr. 1782/2003
Nach § 2 Abs.1 der Direktzahlungen-Verpflichtungenverordnung darf der
Betriebsinhaber zur Erosionsvermeidung nach der Ernte der Vorfrucht und vor dem
15. Februar des Folgejahres 40 vom Hundert der Ackerfläche nicht pflügen; es sei
denn, die gepflügten Flächen werden vor dem 1. Dezember eingesät. Die nach
Landesrecht zuständige Behörde kann Ausnahmen von dieser Bestimmung aus
witterungsbedingten Gründen oder in Gebieten mit geringer Erosionsgefährdung
bestimmen oder genehmigen.
CC 1
Anbau oder Beibehaltung von Untersaaten
bzw. Begründungen über Winter. Sicherung
der Bodenbedeckung im Winter bis
mindestens zum 15.2. des Jahres.
Aufzeichnungen zur
Bewirtschaftung
Nitratrichtlinie
(RL 91/676/EWG)
i.V.m. §§ 3-5
Düngeverordnung
Nach DüngeVO Aufzeichnungspflicht:
- P- Gehalte des Bodens (mit Angabe des Ermittlungsverfahrens)
- N- (ggf. NH4-) und P2O5- Gehalte aufgebrachter org. bzw. org./mineral.
Düngemittel (mit Angabe des Ermittlungsverfahrens)
- Ausgangsdaten und Ergebnisse der flächenbezogenen Nährstoffvergleiche (nach
verbindlichen Vorgaben)
CC 16-CC 26 zusätzliche Pflicht zur schlagbezogenen
Aufzeichnung mit Angaben zu: Bezeichnung
Feldblock/Schlag, Standortgrunddaten, Termin
der Bestellung, Bestell- bzw.
Saatbettbereitungsverfahren, Saat-/Pflanzgut
Untersaat/Hauptfrucht,
Bodenbearbeitung/Pflege, Termin der Ernte
Hauptfrucht, TErmin des Umbruches der
untersaat, Vorfrucht bzw. Fruchtfolge
A.2
Untersaaten
Förderbereich A: bodenschonende und stoffeintragsminimierende Bewirtschaftung
Maßnahme

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Kurzbezeichnung
Rechtsgrundlage
Grundanforderung
Kennziffer
gem. Anhang
5 der NRR
Anforderungen, die über die
verpflichtenden Anforderungen
hinausgehen
Erosionsvermeidung
Art. 5 Abs. 1 i. V. m.
Anhang IV der VO
(EG) Nr. 1782/2003
Nach § 2 Abs.1 der Direktzahlungen-Verpflichtungenverordnung darf der
Betriebsinhaber zur Erosionsvermeidung nach der Ernte der Vorfrucht und vor dem
15. Februar des Folgejahres 40 vom Hundert der Ackerfläche nicht pflügen; es sei
denn, die gepflügten Flächen werden vor dem 1. Dezember eingesät. Die nach
Landesrecht zuständige Behörde kann Ausnahmen von dieser Bestimmung aus
witterungsbedingten Gründen oder in Gebieten mit geringer Erosionsgefährdung
bestimmen oder genehmigen.
Aufzeichnungen zur
Bewirtschaftung
Nitratrichtlinie
(RL 91/676/EWG)
i.V.m. §§ 3-5
Düngeverordnung
Nach DüngeVO Aufzeichnungspflicht:
- P- Gehalte des Bodens (mit Angabe des Ermittlungsverfahrens)
- N- (ggf. NH4-) und P2O5- Gehalte aufgebrachter org. bzw. org./mineral.
Düngemittel (mit Angabe des Ermittlungsverfahrens)
- Ausgangsdaten und Ergebnisse der flächenbezogenen Nährstoffvergleiche (nach
verbindlichen Vorgaben)
CC 16 - CC 26 zusätzliche Pflicht zur schlagbezogenen
Aufzeichnung mit Angaben zu: Bezeichnung
Feldblock/Schlag, Standortgrunddaten, Termin
der Bestellung, Bestell- bzw.
Saatbettbereitungsverfahren, Saat-/Pflanzgut
zur Mulchsaat, Bodenbearbeitung/Pflege,
Termin der Ernte Hauptfrucht, Termin des
Umbruches der Untersaat, Vorfrucht bzw.
Fruchtfolge
Sortenwahl
keine Grundanforderungen
Der Anbau von fusariumanfälligen
Weizensorten nach der Vorfrucht Mais ist
verboten.
Förderbereich A: bodenschonende und stoffeintragsminimierende Bewirtschaftung
Maßnahme
Anbau von Hauptfrüchten ohne wendende
Bodenbearbeitung, so dass Pflanzenreste der
Vor- oder Zwischenfrüchte oder der
Untersaaten auf der Bodenoberfläche
verbleiben. Über den gesamten
Verpflichtungszeitraum ist die pfluglose
konservierende Bodenbearbeitung / die
Direktsaat durchzuführen.
A.3.1
CC 1
A.3.2
Dauerhaft konser-
vierende Boden-
bearbeitung bei der
Herbstbestellung
Dauerhaft konser-
vierende Boden-
bearbeitung bei der
Frühjahrsbestellung

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Kurzbezeichnung
Rechtsgrundlage
Grundanforderung
Kennziffer
gem. Anhang
5 der NRR
Anforderungen, die über die
verpflichtenden Anforderungen
hinausgehen
Nach § 6a des Pflanzenschutzgesetzes dürfen nur zugelassene
Pflanzenschutzmittel angewandt werden. Die Anwendung ist nur in den bei der
Zulassung festgesetzten oder genehmigten Anwendungsgebieten zulässig.
CC 27
Bei der Anwendung von Pflanzenschutzmitteln sind die festgesetzten
Anwendungsbestimmungen:
- Sachkundenachweis: Nachweis zum Beispiel durch einen entsprechenden
Berufsabschluss oder eine bestandene Sachkundeprü-fung.
- Nutzung geprüfter Geräte: Spritz- und Sprühgeräte müssen regelmäßig überprüft
werden (Nachweis durch gültige Prüfplakette).
- Anwendungsverbote: Grundsätzlich keine Anwendung außerhalb der
landwirtschaftlich oder forstwirtschaftlich genutzter Flächen bzw. in oder
unmittelbar an oberirdischen Gewässern
CC 28 - CC 30
Die Pflanzenschutz-Anwendungsverordnung enthält zusätzlich Anwendungsverbote
und –beschränkungen für bestimmte Pflanzenschutzmittel, die in dieser
Verordnung aufgeführte Wirkstoffe enthalten.
CC 31
Bienenschutz
Nach § 2 Abs. 1-4 der Bienenschutzverordnung ist bei der Anwendung von
Pflanzenschutzmitteln speziell der Bienenschutz zu beachten. So dürfen
entsprechend der Bienenschutzverordnung bienengefährliche Pflanzenschutzmittel
nicht:
- an blühenden oder von Bienen beflogenen Pflanzen angewandt werden (§ 2 Abs.
1 Bienenschutzverordnung),
- so angewandt werden, dass solche Pflanzen bei der Applikation mit getroffen
werden (§ 2 Abs. 2 Bienenschutzverordnung)
CC 32
Aufzeichnungen zur
Bewirtschaftung
Nitratrichtlinie
(RL 91/676/EWG)
i.V.m. §§ 3-5
Düngeverordnung
Nach DüngeVO Aufzeichnungspflicht:
- P- Gehalte des Bodens (mit Angabe des Ermittlungsverfahrens)
- N- (ggf. NH4-) und P2O5- Gehalte aufgebrachter org. bzw. org./mineral.
Düngemittel (mit Angabe des Ermittlungsverfahrens)
- Ausgangsdaten und Ergebnisse der flächenbezogenen Nährstoffvergleiche (nach
verbindlichen Vorgaben)
CC 16 - CC 26 zusätzlich Pflicht zur schlagbezogenen
Aufzeichnung über: Bezeichnung
Feldblock/Schlag, biologische biotechnische
Maßnahmen, Termin der Maßnahmen, Art und
Menge Nützlinge bzw. eingesetzte Pheromone,
Art und Menge der jeweiligen
nützlingsschonenden Pflanzenschutzmittel,
Kultur
Förderbereich A: bodenschonende und stoffeintragsminimierende Bewirtschaftung
Maßnahme
Anwendung von biologischen oder
biotechnischen Maßnahmen des
Pflanzenschutzes. Mit Genehmigung der
zuständigen Behörde nur Einsatz solcher
zugelassener PSM möglich, die in der von der
LfL jährlich aufgestellten Liste enthalten sind
(Beachtung der Nützlingsschonung).
A.4
Biotechnische
Maßnahmen im
Obstbau, im
Weinbau
Pflanzen-
schutzrichtlinie
(RL 91/414/EWG)
Anwendung
zugelassener
Pflanzenschutzmittel

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Kurzbezeichnung
Rechtsgrundlage
Grundanforderung
Kennziffer
gem. Anhang
5 der NRR
Anforderungen, die über die verpflichtenden
Anforderungen hinausgehen
Nach § 6a des Pflanzenschutzgesetzes dürfen nur zugelassene
Pflanzenschutzmittel angewandt werden. Die Anwendung ist nur in den bei der
Zulassung festgesetzten oder genehmigten Anwendungsgebieten zulässig.
Bei der Anwendung von Pflanzenschutzmitteln sind die festgesetzten
Anwendungsbestimmungen:
- Sachkundenachweis: Nachweis zum Beispiel durch einen entsprechenden
Berufsabschluss oder eine bestandene Sachkundeprüfung
- Nutzung geprüfter Geräte: Spritz- und Sprühgeräte müssen regelmäßig überprüft
werden (Nachweis durch gültige Prüfplakette)
- Anwendungsverbote: Grundsätzlich keine Anwendung außerhalb der
landwirtschaftlich oder forstwirtschaftlich genutzter Flächen bzw. in oder
unmittelbar an oberirdischen Gewässern
Die Pflanzenschutz-Anwendungsverordnung enthält zusätzlich Anwendungsverbote
und –beschränkungen für bestimmte Pflanzenschutzmittel, die in dieser
Verordnung aufgeführte Wirkstoffe enthalten.
Bienenschutz
Nach § 2 Abs. 1-4 der Bienenschutzverordnung ist bei der Anwendung von
Pflanzenschutzmitteln speziell der Bienenschutz zu beachten. So dürfen
entsprechend der Bienenschutzverordnung bienengefährliche Pflanzenschutzmittel
nicht:
- an blühenden oder von Bienen beflogenen Pflanzen angewandt werden (§ 2 Abs.
1 Bienenschutzverordnung)
- so angewandt werden, dass solche Pflanzen bei der Applikation mit getroffen
werden (§ 2 Abs. 2 Bienenschutzverordnung)
Aufzeichnungen zur
Bewirtschaftung
Nitratrichtlinie
(RL 91/676/EWG)
i.V.m. §§ 3-5
Düngeverordnung
Nach DüngeVO Aufzeichnungspflicht:
- P- Gehalte des Bodens (mit Angabe des Ermittlungsverfahrens)
- N- (ggf. NH4-) und P2O5- Gehalte aufgebrachter org. bzw. org./mineral.
Düngemittel (mit Angabe des Ermittlungsverfahrens)
- Ausgangsdaten und Ergebnisse der flächenbezogenen Nährstoffvergleiche (nach
verbindlichen Vorgaben)
CC 16 - CC 26 Zusätzliche Pflicht zur schlagbezogenen
Aufzeichnung mit einer Dokumentation der
durchgeführten Maßnahmen.
Be- und
Entwässerungs-
systeme
Sächsisches
Wassergesetz
(SächsWG)
Neuanlage zulässig, soweit wasserrechtlich genehmigt.
Verzicht auf die Neuanlage beziehungsweise
Wiederherstellung nicht funktionsfähiger Be- und
Entwässerungssysteme es sei denn es liegt eine
Gestattung nach Naturschutz- oder anderen
Rechtsvorschriften vor.
Förderbereich B: Extensive Grünlandbewirtschaftung und Naturschutzgerechte Grünlandbewirtschaftung sowie Pflege/Naturschutzgerechte Bewirtschaftung und Gestaltung von Ackerflächen
Maßnahme
Anwendung
zugelassener
Pflanzenschutzmittel
Art. 5 Abs. 1 i. V. m.
Anhang IV der VO
(EG) Nr. 1782/2003
CC 27 - CC 32 Verbot der Anwendung von chemisch-
synthetischen Pflanzenschutzmitteln i. S. der VO
(EWG) Nr. 2092/91. Ausnahme nur bei starker
Ausbreitung von großblättrigem Ampfer mit
Genehmigung des zuständigen AfL.
Extensive Grünland-
bewirtschaftung
Extensive Weide
Extensive Wiese
B.1
B.1.1
B.1.2

Anlagen
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Kurzbezeichnung
Rechtsgrundlage
Grundanforderung
Kennziffer
gem. Anhang
5 der NRR
Anforderungen, die über die verpflichtenden
Anforderungen hinausgehen
Erosionsvermeidung /
Reliefmeliorationen
Art. 5 Abs. 1 i. V. m.
Anhang IV der VO
(EG) Nr. 1782/2003
Nach der Direktzahlungen-Verpflichtungenverordnung gilt Verbot der Beseitigung
von Terrassen.
Verzicht auf Reliefmeliorationen.
Ablagerung von
Materialien
Abfallrecht,
Bodenschutzrecht
Abfälle: Ablagerung außerhalb genehmigter Anlagen grundsätzlich abfallrechtlich
unzulässig. Sonstige Stoffe: zulässig, soweit dagegen keine wasserrechtlichen
Bedenken (wassergefährdende Stoffe, Hochwasserabfluss etc.) oder
bodenschutzrechtliche Bedenken (Aufbringen von Materialien auf den Boden nach
BBodSchV) bestehen.
Verbot der Ablagerung von Materialien, außer
zwischenzeitliche Lagerung von Schnittgut
einschließlich Silageballen und Heuballen.
Dauergrünland-
erhaltung
Art. 4 Abs. 1 i. V. m.
Art. 3 Abs. 1 der VO
(EG) Nr. 795/2004
Nach § 3 des Direktzahlungen-Verpflichtungengesetzes kann Dauergrünland bis zu
einem Anteil von 5 % an der gesamten Dauergrünlandfläche (regional ermittelt)
folgenlos umgebrochen werden. Bei einer Verringerung des Dauergrünlandanteils
um mehr als 5 % ist das jeweilige Land verpflichtet, eine Verordnung zu erlassen,
nach der der Umbruch von Dauergrünland einer vorherigen Genehmigung bedarf.
Ab einer Verringerung des Dauergrün-landanteils um mehr als 8 % kann das Land,
ab 10 % muss das Land Direktzahlungsempfänger verpflichten, die
umgebrochenes Dauergrünland bewirtschaften, dieses wieder einzusäen oder auf
anderen Flächen Dauergrünland neu anzulegen
Verbot des Umbruchs.
Mengenbegrenzung
von Stickstoff aus
Wirtschaftsdüngern
tierischer Herkunft
Nitratrichtlinie
(RL 91/676/EWG)
Nach § 4 Abs. 3 der Düngeverordnung dürfen im Durchschnitt des Betriebes auf
Acker- und Grünlandflächen pro Hektar nicht mehr als 170 kg Stickstoff je Hektar
aus Wirtschaftsdüngern tierischer Herkunft ausgebracht werden. Dabei sind
bestimmte in Anlage 6 der Düngeverordnung festgelegte Stall- und
Lagerungsverluste anrechenbar.
CC 22
Vorgaben zu Besatzdichte. Nichtüberschreitung
eines Viehbesatzes und einer organischen
Düngermenge von 1,4 RGV/ha Hauptfutterfläche
2,5 RGV/ha GL des Betriebes
(Gesamtgrünlandfläche des Betriebes) und damit
deutliche Unterschreitung des aufbringbaren
Gesamtstickstoff je ha (2,5 RGV entspricht nur 110
kg N/ ha GL) auf diesen Flächen. Orientierung an
Grünland-extensivierungsprogramm des Bundes
t
h d GAK/MSL
Nutzungstermine
keine Grundanforderungen für Einzelflächen
Nachweide frühestens ab 15. August des Jahres.
Förderbereich B: Extensive Grünlandbewirtschaftung und Naturschutzgerechte Grünlandbewirtschaftung sowie Pflege/Naturschutzgerechte Bewirtschaftung und Gestaltung von Ackerflächen
Maßnahme
Extensive Grünland-
bewirtschaftung
Extensive Weide
Extensive Wiese
B.1
B.1.1
B.1.2

Anlagen
Entwicklungsprogramm für den ländlichen Raum im Freistaat Sachsen 2007-2013
genehmigte Fassung vom 05.09.2007
50
Kurzbezeichnung
Rechtsgrundlage
Grundanforderung
Kennziffer
gem. Anhang
5 der NRR
Anforderungen, die über die verpflichtenden
Anforderungen hinausgehen
Nach § 6a des Pflanzenschutzgesetzes dürfen nur zugelassene
Pflanzenschutzmittel angewandt werden. Die Anwendung ist nur in den bei der
Zulassung festgesetzten oder genehmigten Anwendungsgebieten zulässig.
Bei der Anwendung von Pflanzenschutzmitteln sind die festgesetzten
Anwendungsbestimmungen:
- Sachkundenachweis: Nachweis zum Beispiel durch einen entsprechenden
Berufsabschluss oder eine bestandene Sachkundeprüfung.
- Nutzung geprüfter Geräte: Spritz- und Sprühgeräte müssen regelmäßig überprüft
werden (Nachweis durch gültige Prüfplakette).
- Anwendungsverbote: Grundsätzlich keine Anwendung außerhalb der
landwirtschaftlich oder forstwirtschaftlich genutzter Flächen bzw. in oder
unmittelbar an oberirdischen Gewässern.
Die Pflanzenschutz-Anwendungsverordnung enthält zusätzlich Anwendungsverbote
und –beschränkungen für bestimmte Pflanzenschutzmittel, die in dieser
Verordnung aufgeführte Wirkstoffe enthalten.
Bienenschutz
Nach § 2 Abs. 1-4 der Bienenschutzverordnung ist bei der Anwendung von
Pflanzenschutzmitteln speziell der Bienenschutz zu beachten. So dürfen
entsprechend der Bienenschutzverordnung bienengefährliche Pflanzenschutzmittel
nicht:
- an blühenden oder von Bienen beflogenen Pflanzen angewandt werden (§ 2 Abs.
1 Bienenschutzverordnung),
- so angewandt werden, dass solche Pflanzen bei der Applikation mit getroffen
werden (§ 2 Abs. 2 Bienenschutzverordnung).
Aufzeichnungen zur
Bewirtschaftung
Nitratrichtlinie
(RL 91/676/EWG)
i.V.m. §§ 3-5
Düngeverordnung
Nach DüngeVO Aufzeichnungspflicht:
- P- Gehalte des Bodens (mit Angabe des Ermittlungsverfahrens)
- N- (ggf. NH4-) und P2O5- Gehalte aufgebrachter org. bzw. org./mineral.
Düngemittel (mit Angabe des Ermittlungsverfahrens)
- Ausgangsdaten und Ergebnisse der flächenbezogenen Nährstoffvergleiche (nach
verbindlichen Vorgaben)
CC 16 - CC 26 Zusätzliche Pflicht zur schlagbezogenen
Aufzeichnung mit einer Dokumentation der
durchgeführten Maßnahmen.
Förderbereich B: Extensive Grünlandbewirtschaftung und Naturschutzgerechte Grünlandbewirtschaftung sowie Pflege/Naturschutzgerechte Bewirtschaftung und Gestaltung von Ackerflächen
Maßnahme
Anwendung
zugelassener
Pflanzenschutzmittel
Art. 5 Abs. 1 i. V. m.
Anhang IV der VO
(EG) Nr. 1782/2003
CC 27 - CC 32 Verbot der Anwendung von chemisch-
synthetischen Pflanzenschutzmitteln i. S. der VO
(EWG) Nr. 2092/91.
Zugangsvoraussetzu
ngen für alle
Maßnahmen der
Naturschutz-
gerechten Grünland-
bewirtschaftung und
Pflege
B.2

Anlagen
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51
Kurzbezeichnung
Rechtsgrundlage
Grundanforderung
Kennziffer
gem. Anhang
5 der NRR
Anforderungen, die über die verpflichtenden
Anforderungen hinausgehen
Be- und
Entwässerungs-
systeme
Sächsisches
Wassergesetz
(SächsWG)
Neuanlage zulässig, soweit wasserrechtlich genehmigt. Nach BNatSchG sind
vermeidbare Beeinträchtigungen von vorhandenen Biotopen sind zu unterlassen.
Verzicht auf die Neuanlage beziehungsweise
Wiederherstellung nicht funktionsfähiger Be- und
Entwässerungssysteme es sei denn es liegt eine
Gestattung nach Naturschutz- oder anderen
Rechtsvorschriften vor.
Erosionsvermeidung /
Reliefmeliorationen
Art. 5 Abs. 1 i. V. m.
Anhang IV der VO
(EG) Nr. 1782/2003
Nach der Direktzahlungen-Verpflichtungenverordnung gilt Verbot der Beseitigung
von Terrassen.
Verzicht auf Reliefmeliorationen.
Ablagerung von
Materialien
Abfallrecht,
Bodenschutzrecht
Abfälle: Ablagerung außerhalb genehmigter Anlagen grundsätzlich abfallrechtlich
unzulässig. Sonstige Stoffe: zulässig, soweit dagegen keine wasserrechtlichen
Bedenken (wassergefährdende Stoffe, Hochwasserabfluss etc.) oder
bodenschutzrechtliche Bedenken (Aufbringen von Materialien auf den Boden nach
BBodSchV) bestehen.
Verbot der Ablagerung von Materialien, außer
zwischenzeitliche Lagerung von Schnittgut
einschließlich Silageballen und Heuballen.
Dauergrünland-
erhaltung
Art. 4 Abs. 1 i. V. m.
Art. 3 Abs. 1 der VO
(EG) Nr. 795/2004
Nach § 3 des Direktzahlungen-Verpflichtungengesetzes kann Dauergrünland bis zu
einem Anteil von 5 % an der gesamten Dauergrünlandfläche (regional ermittelt)
folgenlos umgebrochen werden. Bei einer Verringerung des Dauergrünlandanteils
um mehr als 5 % ist das jeweilige Land verpflichtet, eine Verordnung zu erlassen,
nach der der Umbruch von Dauergrünland einer vorherigen Genehmigung bedarf.
Ab einer Verringerung des Dauergrün-landanteils um mehr als 8 % kann das Land,
ab 10 % muss das Land Direktzahlungsempfänger verpflichten, die
umgebrochenes Dauergrünland bewirtschaften, dieses wieder einzusäen oder auf
anderen Flächen Dauergrünland neu anzulegen.
Verbot des Umbruchs.
Förderbereich B: Extensive Grünlandbewirtschaftung und Naturschutzgerechte Grünlandbewirtschaftung sowie Pflege/Naturschutzgerechte Bewirtschaftung und Gestaltung von Ackerflächen
Maßnahme
Zugangsvoraussetzu
ngen für alle
Maßnahmen der
Naturschutz-
gerechten Grünland-
bewirtschaftung und
Pflege
B.2

Anlagen
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genehmigte Fassung vom 05.09.2007
52
Kurzbezeichnung
Rechtsgrundlage
Grundanforderung
Kennziffer
gem. Anhang
5 der NRR
Anforderungen, die über die verpflichtenden
Anforderungen hinausgehen
Nutzungsform
keine Grundanforderungen
Verpflichtung zu mindestens einmaliger
Mähnutzung pro Jahr und Beräumung des
Mähgutes. Beweidung nur in Form einer
Nachbeweidung ab frühestens 01.08. des Jahres.
Mengenbegrenzung
von Stickstoff aus
Wirtschaftsdüngern
tierischer Herkunft
Nach § 4 Abs. 3 der Düngeverordnung dürfen im Durchschnitt des Betriebes auf
Acker- und Grünlandflächen pro Hektar nicht mehr als 170 kg Stickstoff je Hektar
aus Wirtschaftsdüngern tierischer Herkunft ausgebracht werden. Dabei sind
bestimmte in Anlage 6 der Düngeverordnung festgelegte Stall- und
Lagerungsverluste anrechenbar.
CC 22
Sperrfristen
Nach § 4 Abs. 5 der Düngeverordnung bestehen Ausbringungsverbote für
Düngemittel mit wesentlichem Stickstoffgehalt innerhalb der Sperrfrist (GF: 15. No.
– 31. Jan)
CC 24
Nutzungstermine
keine Grundanforderungen
Verbot der ersten Nutzung vor dem 15.06. des
Jahres. Vorgabe zum Abschluss der ersten
Nutzung einschließlich Beräumung des Mähgutes
bis spätestens 31.07. des Jahres.
Nach- und Übersaaten
keine Grundanforderungen
Nach- und Übersaaten nur nach Zustimmung der
Bewilligungsbehörde.
B.2.1 Naturschutz-
gerechte
Wiesennutzung mit
Düngungsverzicht
vor erster Nutzung
Förderbereich B: Extensive Grünlandbewirtschaftung und Naturschutzgerechte Grünlandbewirtschaftung sowie Pflege/Naturschutzgerechte Bewirtschaftung und Gestaltung von Ackerflächen
Maßnahme
Nitratrichtlinie
Verbot der N-Düngung vor der ersten Nutzung.
(RL 91/676/EWG)

Anlagen
Entwicklungsprogramm für den ländlichen Raum im Freistaat Sachsen 2007-2013
genehmigte Fassung vom 05.09.2007
53
Kurzbezeichnung
Rechtsgrundlage
Grundanforderung
Kennziffer
gem. Anhang
5 der NRR
Anforderungen, die über die verpflichtenden
Anforderungen hinausgehen
Nutzungsform
keine Grundanforderungen
Verpflichtung zu mindestens einmaliger
Mähnutzung pro Jahr und Beräumung des
Mähgutes. Beweidung nur in Form einer
Nachbeweidung ab frühestens a) 01.08. und b)
01.09. des Jahres.
Mengenbegrenzung
von Stickstoff aus
Wirtschaftsdüngern
tierischer Herkunft
Nitratrichtlinie
(RL 91/676/EWG)
Nach § 4 Abs. 3 der Düngeverordnung dürfen im Durchschnitt des Betriebes auf
Acker- und Grünlandflächen pro Hektar nicht mehr als 170 kg Stickstoff je Hektar
aus Wirtschaftsdüngern tierischer Herkunft ausgebracht werden. Dabei sind
bestimmte in Anlage 6 der Düngeverordnung festgelegte Stall- und
Lagerungsverluste anrechenbar.
CC 22
Verbot der N-Düngung.
Nutzungstermine
keine Grundanforderungen
Verbot der ersten Nutzung vor dem a) 15.6. und b)
15.07. des Jahres. Vorgabe zum Abschluss der
ersten Nutzung einschließlich Beräumung des
Mähgutes bis spätestens a) 31. 07. und b) 31.10.
des Jahres
Nach- und Übersaaten
keine Grundanforderungen
Nach- und Übersaaten nur nach Zustimmung der
Bewilligungsbehörde.
B.2.2 Naturschutz-
gerechte
Wiesennutzung mit
Düngungsverzicht
Förderbereich B: Extensive Grünlandbewirtschaftung und Naturschutzgerechte Grünlandbewirtschaftung sowie Pflege/Naturschutzgerechte Bewirtschaftung und Gestaltung von Ackerflächen
Maßnahme

Anlagen
Entwicklungsprogramm für den ländlichen Raum im Freistaat Sachsen 2007-2013
genehmigte Fassung vom 05.09.2007
54
Kurzbezeichnung
Rechtsgrundlage
Grundanforderung
Kennziffer
gem. Anhang
5 der NRR
Anforderungen, die über die verpflichtenden
Anforderungen hinausgehen
Nutzungsform
keine Grundanforderung
Verpflichtung zur 3-maligen Mähnutzung pro Jahr
und Beräumung des Mähgutes. Beweidung nur in
Form einer Nachbeweidung ab frühestens 01.09.
des Jahres.
Mengenbegrenzung
von Stickstoff aus
Wirtschaftsdüngern
tierischer Herkunft
Nitratrichtlinie
(RL 91/676/EWG)
Nach § 4 Abs. 3 der Düngeverordnung dürfen im Durchschnitt des Betriebes auf
Acker- und Grünlandflächen pro Hektar nicht mehr als 170 kg Stickstoff je Hektar
aus Wirtschaftsdüngern tierischer Herkunft ausgebracht werden. Dabei sind
bestimmte in Anlage 6 der Düngeverordnung festgelegte Stall- und
Lagerungsverluste anrechenbar.
CC 22
Verbot der N-Düngung.
Nutzungstermine
keine Grundanforderung
Verbot der ersten Nutzung vor dem 01.06. im
ersten, dritten, fünften und siebenten
Verpflichtungsjahr. Vorgabe zum Abschluss der
ersten Nutzung einschließlich Beräumung des
Mähgutes bis spätestens 01. 07. in diesen Jahren.
Nach- und Übersaaten
keine Grundanforderung
Nach- und Übersaaten nur nach Zustimmung der
Bewilligungsbehörde.
B.2.3 Naturschutz-
gerechte
Wiesennutzung mit
Düngungsverzicht -
Aushagerung
Förderbereich B: Extensive Grünlandbewirtschaftung und Naturschutzgerechte Grünlandbewirtschaftung sowie Pflege/Naturschutzgerechte Bewirtschaftung und Gestaltung von Ackerflächen
Maßnahme

Anlagen
Entwicklungsprogramm für den ländlichen Raum im Freistaat Sachsen 2007-2013
genehmigte Fassung vom 05.09.2007
55
Kurzbezeichnung
Rechtsgrundlage
Grundanforderung
Kennziffer
gem. Anhang
5 der NRR
Anforderungen, die über die verpflichtenden
Anforderungen hinausgehen
Nutzungsform
keine Grundanforderungen
Verpflichtung zu mindestens einmaliger
Mähnutzung pro Jahr und Beräumung des
Mähgutes.
Mengenbegrenzung
von Stickstoff aus
Wirtschaftsdüngern
tierischer Herkunft
Nitratrichtlinie
(RL 91/676/EWG)
Nach § 4 Abs. 3 der Düngeverordnung dürfen im Durchschnitt des Betriebes auf
Acker- und Grünlandflächen pro Hektar nicht mehr als 170 kg Stickstoff je Hektar
aus Wirtschaftsdüngern tierischer Herkunft ausgebracht werden. Dabei sind
bestimmte in Anlage 6 der Düngeverordnung festgelegte Stall- und
Lagerungsverluste anrechenbar.
CC 22
Verbot der N-Düngung.
Nutzungstermine
keine Grundanforderungen
Vorgabe zum Abschluss der ersten Mähnutzung
einschließlich Beräumung des Mähgutes bis
spätestens 10. 06. des Jahres. Verbot der
zweiten Nutzung vor dem 15.09. des Jahres.
Nach- und Übersaaten
keine Grundanforderungen
Nach- und Übersaaten nur nach Zustimmung der
Bewilligungsbehörde.
Pflege keine Grundanforderungen
Verbot der Pflegemaßnahme Eggen. Walzen und
Abschleppen nur nach Zustimmung der
zuständigen Naturschutzbehörde.
Förderbereich B: Extensive Grünlandbewirtschaftung und Naturschutzgerechte Grünlandbewirtschaftung sowie Pflege/Naturschutzgerechte Bewirtschaftung und Gestaltung von Ackerflächen
Maßnahme
B.2.4 Naturschutz-
gerechte
Wiesennutzung mit
Düngungsverzicht -
Nutzungspause

Anlagen
Entwicklungsprogramm für den ländlichen Raum im Freistaat Sachsen 2007-2013
genehmigte Fassung vom 05.09.2007
56
Kurzbezeichnung
Rechtsgrundlage
Grundanforderung
Kennziffer
gem. Anhang
5 der NRR
Anforderungen, die über die verpflichtenden
Anforderungen hinausgehen
Mengenbegrenzung
von Stickstoff aus
Wirtschaftsdüngern
tierischer Herkunft
Nitratrichtlinie
(RL 91/676/EWG)
Nach § 4 Abs. 3 der Düngeverordnung dürfen im Durchschnitt des Betriebes auf
Acker- und Grünlandflächen pro Hektar nicht mehr als 170 kg Stickstoff je Hektar
aus Wirtschaftsdüngern tierischer Herkunft ausgebracht werden. Dabei sind
bestimmte in Anlage 6 der Düngeverordnung festgelegte Stall- und
Lagerungsverluste anrechenbar.
CC 22
Verbot der zusätzlichen N-Düngung.
Nach § 6a des Pflanzenschutzgesetzes dürfen nur zugelassene
Pflanzenschutzmittel angewandt werden. Die Anwendung ist nur in den bei der
Zulassung festgesetzten oder genehmigten Anwendungsgebieten zulässig.
Bei der Anwendung von Pflanzenschutzmitteln sind die festgesetzten
Anwendungsbestimmungen:
- Sachkundenachweis: Nachweis zum Beispiel durch einen entsprechenden
Berufsabschluss oder eine bestandene Sachkundeprüfung.
- Nutzung geprüfter Geräte: Spritz- und Sprühgeräte müssen regelmäßig überprüft
werden (Nachweis durch gültige Prüfplakette).
- Anwendungsverbote: Grundsätzlich keine Anwendung außerhalb der
landwirtschaftlich oder forstwirtschaftlich genutzter Flächen bzw. in oder
unmittelbar an oberirdischen Gewässern.
Die Pflanzenschutz-Anwendungsverordnung enthält zusätzlich Anwendungsverbote
und –beschränkungen für bestimmte Pflanzenschutzmittel, die in dieser
Verordnung aufgeführte Wirkstoffe enthalten.
Bienenschutz
Nach § 2 Abs. 1-4 der Bienenschutzverordnung ist bei der Anwendung von
Pflanzenschutzmitteln speziell der Bienenschutz zu beachten. So dürfen
entsprechend der Bienenschutzverordnung bienengefährliche Pflanzenschutzmittel
nicht:
- an blühenden oder von Bienen beflogenen Pflanzen angewandt werden (§ 2 Abs.
1 Bienenschutzverordnung),
- so angewandt werden, dass solche Pflanzen bei der Applikation mit getroffen
werden (§ 2 Abs. 2 Bienenschutzverordnung).
Vorgaben zum
Nutzungstermin
keine Grundanforderungen
Erste Nutzung frühestens ab dem 01. 06. des
Jahres.
Zufütterung
keine Grundanforderungen
keine Zufütterung auf der Förderfläche
(ausgenommen Mineralstoffe)
Zusätzliche
flächenspezifische
Nutzungsvorgaben
keine Grundanforderungen
Vorlage und Einhaltung eines jährlichen von der
zuständigen Naturschutzbehörde bestätigten
Weideplanes.
Förderbereich B: Extensive Grünlandbewirtschaftung und Naturschutzgerechte Grünlandbewirtschaftung sowie Pflege/Naturschutzgerechte Bewirtschaftung und Gestaltung von Ackerflächen
Maßnahme
B.2.5 Naturschutz-
gerechte Beweidung
mit später
Erstnutzung
Anwendung
zugelassener
Pflanzenschutzmittel
Art. 5 Abs. 1 i. V. m.
Anhang IV der VO
(EG) Nr. 1782/2003
CC 27 - CC 32 Verbot der Anwendung von chemisch-
synthetischen Pflanzenschutzmitteln i. S. der VO
(EWG) Nr. 2092/91.

Anlagen
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genehmigte Fassung vom 05.09.2007
57
Kurzbezeichnung
Rechtsgrundlage
Grundanforderung
Kennziffer
gem. Anhang
5 der NRR
Anforderungen, die über die verpflichtenden
Anforderungen hinausgehen
Mengenbegrenzung
von Stickstoff aus
Wirtschaftsdüngern
tierischer Herkunft
Nitratrichtlinie
(RL 91/676/EWG)
Nach § 4 Abs. 3 der Düngeverordnung dürfen im Durchschnitt des Betriebes auf
Acker- und Grünlandflächen pro Hektar nicht mehr als 170 kg Stickstoff je Hektar
aus Wirtschaftsdüngern tierischer Herkunft ausgebracht werden. Dabei sind
bestimmte in Anlage 6 der Düngeverordnung festgelegte Stall- und
Lagerungsverluste anrechenbar.
CC 22
Verbot der zusätzlichen N-Düngung.
Nach § 6a des Pflanzenschutzgesetzes dürfen nur zugelassene
Pflanzenschutzmittel angewandt werden. Die Anwendung ist nur in den bei der
Zulassung festgesetzten oder genehmigten Anwendungsgebieten zulässig.
Bei der Anwendung von Pflanzenschutzmitteln sind die festgesetzten
Anwendungsbestimmungen:
- Sachkundenachweis: Nachweis zum Beispiel durch einen entsprechenden
Berufsabschluss oder eine bestandene Sachkundeprüfung.
- Nutzung geprüfter Geräte: Spritz- und Sprühgeräte müssen regelmäßig überprüft
werden (Nachweis durch gültige Prüfplakette).
- Anwendungsverbote: Grundsätzlich keine Anwendung außerhalb der
landwirtschaftlich oder forstwirtschaftlich genutzter Flächen bzw. in oder
unmittelbar an oberirdischen Gewässern.
Die Pflanzenschutz-Anwendungsverordnung enthält zusätzlich Anwendungsverbote
und –beschränkungen für bestimmte Pflanzenschutzmittel, die in dieser
Verordnung aufgeführte Wirkstoffe enthalten.
Bienenschutz
Nach § 2 Abs. 1-4 der Bienenschutzverordnung ist bei der Anwendung von
Pflanzenschutzmitteln speziell der Bienenschutz zu beachten. So dürfen
entsprechend der Bienenschutzverordnung bienengefährliche Pflanzenschutzmittel
nicht:
- an blühenden oder von Bienen beflogenen Pflanzen angewandt werden (§ 2 Abs.
1 Bienenschutzverordnung),
- so angewandt werden, dass solche Pflanzen bei der Applikation mit getroffen
werden (§ 2 Abs. 2 Bienenschutzverordnung).
Spezielle Art der
Flächennutzung
keine Grundanforderungen
Beweidung der Flächen mit Schafen und/oder
Ziegen in Hütehaltung
Zufütterung
keine Grundanforderungen
keine Zufütterung auf der Förderfläche
(ausgenommen Mineralstoffe)
Zusätzliche
flächenspezifische
Nutzungsvorgaben
keine Grundanforderungen
Vorlage und Einhaltung eines jährlichen von der
zuständigen Naturschutzbehörde bestätigten
Weideplanes.
Förderbereich B: Extensive Grünlandbewirtschaftung und Naturschutzgerechte Grünlandbewirtschaftung sowie Pflege/Naturschutzgerechte Bewirtschaftung und Gestaltung von Ackerflächen
Maßnahme
B.2.6 Naturschutzgerechte
Beweidung – Hutung
mit Schafen und
Ziegen
Anwendung
zugelassener
Pflanzenschutzmittel
Art. 5 Abs. 1 i. V. m.
Anhang IV der VO
(EG) Nr. 1782/2003
CC 27 - CC 32 Verbot der Anwendung von chemisch-
synthetischen Pflanzenschutzmitteln i. S. der VO
(EWG) Nr. 2092/91.

Anlagen
Entwicklungsprogramm für den ländlichen Raum im Freistaat Sachsen 2007-2013
genehmigte Fassung vom 05.09.2007
58
Kurzbezeichnung
Rechtsgrundlage
Grundanforderung
Kennziffer
gem. Anhang
5 der NRR
Anforderungen, die über die verpflichtenden
Anforderungen hinausgehen
Nutzungsform
keine Grundanforderungen
Verpflichtung zum Belassen des Aufwuchses auf
der geförderten Fläche (Mindestbereite von
Brachestreifen 3 Meter).
Mengenbegrenzung
von Stickstoff aus
Wirtschaftsdüngern
tierischer Herkunft
Nitratrichtlinie
(RL 91/676/EWG)
Nach § 4 Abs. 3 der Düngeverordnung dürfen im Durchschnitt des Betriebes auf
Acker- und Grünlandflächen pro Hektar nicht mehr als 170 kg Stickstoff je Hektar
aus Wirtschaftsdüngern tierischer Herkunft ausgebracht werden. Dabei sind
bestimmte in Anlage 6 der Düngeverordnung festgelegte Stall- und
Lagerungsverluste anrechenbar.
CC 22
Verbot der Düngung.
Pflegetermin
keine Grundanforderungen
Verpflichtung zum Pflegeschnitt (Mahd mit
Abtransport) zwischen dem 15.08. und 15.11.
mindestens alle zwei Jahre im
Verpflichtungszeitraum.
Förderbereich B: Extensive Grünlandbewirtschaftung und Naturschutzgerechte Grünlandbewirtschaftung sowie Pflege/Naturschutzgerechte Bewirtschaftung und Gestaltung von Ackerflächen
Maßnahme
B.2.7 Anlage von
Bracheflächen und
Brachestreifen im
Grünland

Anlagen
Entwicklungsprogramm für den ländlichen Raum im Freistaat Sachsen 2007-2013
genehmigte Fassung vom 05.09.2007
59
Kurzbezeichnung
Rechtsgrundlage
Grundanforderung
Kennziffer
gem. Anhang
5 der NRR
Anforderungen, die über die
verpflichtenden Anforderungen
hinausgehen
Aufzeichnungen zur
Bewirtschaftung
Nitratrichtlinie
(RL 91/676/EWG)
i.V.m. §§ 3-5
Düngeverordnung
Nach DüngeVO Aufzeichnungspflicht:
- P- Gehalte des Bodens (mit Angabe des Ermittlungsverfahrens)
- N- (ggf. NH4-) und P2O5- Gehalte aufgebrachter org. bzw. org./mineral.
Düngemittel (mit Angabe des Ermittlungsverfahrens)
- Ausgangsdaten und Ergebnisse der flächenbezogenen Nährstoffvergleiche (nach
verbindlichen Vorgaben)
CC 16 - CC 26 Zusätzliche Pflicht zur schlagbezogenen
Dokumentation über die auf den einbezogenen
Flächen durchgeführten Maßnahmen.
Erosionsvermeidung /
Reliefmeliorationen
Art. 5 Abs. 1 i. V. m.
Anhang IV der VO
(EG) Nr. 1782/2003
Nach der Direktzahlungen-Verpflichtungenverordnung gilt Verbot der Beseitigung
von Terrassen.
CC 2
Verzicht auf Reliefmeliorationen.
Ablagerung von
Materialien
Abfallrecht,
Bodenschutzrecht
Abfälle: Ablagerung außerhalb genehmigter Anlagen grundsätzlich abfallrechtlich
unzulässig. Sonstige Stoffe: zulässig, soweit dagegen keine wasserrechtlichen
Bedenken (wassergefährdende Stoffe, Hochwasserabfluss etc.) oder
bodenschutzrechtliche Bedenken (Aufbringen von Materialien auf den Boden nach
BBodSchV) bestehen.
Verbot der Ablagerung von Materialien.
Förderbereich B: Extensive Grünlandbewirtschaftung und Naturschutzgerechte Grünlandbewirtschaftung sowie Pflege/Naturschutzgerechte Bewirtschaftung und Gestaltung von Ackerflächen
Maßnahme
B.3
Zugangsvoraus-
setzung für alle
Maßnahmen der
naturschutz-
gerechten
Bewirtschaftung und
Gestaltung von
Ackerflächen

Anlagen
Entwicklungsprogramm für den ländlichen Raum im Freistaat Sachsen 2007-2013
genehmigte Fassung vom 05.09.2007
60
Kurzbezeichnung
Rechtsgrundlage
Grundanforderung
Kennziffer
gem. Anhang
5 der NRR
Anforderungen, die über die
verpflichtenden Anforderungen
hinausgehen
Nach § 6a des Pflanzenschutzgesetzes dürfen nur zugelassene Pflanzenschutzmittel
angewandt werden. Die Anwendung ist nur in den bei der Zulassung festgesetzten oder
genehmigten Anwendungsgebieten zulässig.
CC 27
Bei der Anwendung von Pflanzenschutzmitteln sind die festgesetzten
Anwendungsbestimmungen:
- Sachkundenachweis: Nachweis zum Beispiel durch einen entsprechenden
Berufsabschluss oder eine bestandene Sachkundeprüfung.
- Nutzung geprüfter Geräte: Spritz- und Sprühgeräte müssen regelmäßig überprüft
werden (Nachweis durch gültige Prüfplakette).
- Anwendungsverbote: Grundsätzlich keine Anwendung außerhalb der landwirtschaftlich
oder forstwirtschaftlich genutzter Flächen bzw. in oder unmittelbar an oberirdischen
Gewässern
CC 28
Die Pflanzenschutz-AnwendungsVO enthält zusätzlich Anwendungsverbote und
–beschränkungen für bestimmte Pflanzenschutzmittel, die in dieser Verordnung
aufgeführte Wirkstoffe enthalten
CC 31
mechanische
Unkrautbekämpfung
keine Grundanforderungen
Mechanische Ackerwildkrautbekämpfung bei
Anbau von Getreide nur nach Anzeige bei der
zuständigen Naturschutzbehörde und
Zustimmung durch das zuständige AfL.
Mengenbegrenzung
von Stickstoff aus
Wirtschaftsdüngern
tierischer Herkunft
Nitratrichtlinie
(RL 91/676/EWG)
Nach § 4 Abs. 3 der Düngeverordnung dürfen im Durchschnitt des Betriebes auf Acker-
und Grünlandflächen pro Hektar nicht mehr als 170 kg Stickstoff je Hektar aus
Wirtschaftsdüngern tierischer Herkunft ausgebracht werden. Dabei sind bestimmte in
Anlage 6 der Düngeverordnung festgelegte Stall- und Lagerungsverluste anrechenbar.
CC 22
Vorgabe zur ausschließlichen Verwendung
organischer Wirtschaftsdünger (Rinder-
/Schweinegülle/ Stallmist) maximal im zweiten
und vierten und sechsten Verpflichtungsjahr.
Erhaltung der
organischen Substanz
im Boden und
Bodenstruktur /
Fruchtarten-
diversifizierung
Art. 5 Abs. 1 i. V. m.
Anhang IV der VO
(EG) Nr. 1782/2003
Auf betrieblicher Ebene muss nach § 3 der Direktzahlungen-VerpflichtungenVO das
anbaujährliche Anbauverhältnis auf Ackerflächen aus mindestens drei Kulturen bestehen
(stillgelegte und nicht bewirtschaftete Flächen gelten als eine Kultur), wobei jede Kultur
einen Anteil von mindestens 15 % der Ackerfläche ausmachen muss / oder: Erstellung
einer Humusbilanz; minus 75 kg Humus-C je ha und Jahr im Durchschnitt von 3 Jahren
dürfen nicht unterschritten werden. / oder: Bodenhumusuntersuchung; Grenzwert von 1
% Humus auf Böden mit 13 % oder weniger Tongehalt bzw. 1,5 % Humus auf Böden mit
mehr als 13 % Tongehalt darf nicht unterschritten werden. Keine Vorgaben zu
Einzelflächen
CC 3
Differenzierte und einzelflächenbezogene
Vorgaben zur Fruchtartendiversifizierung (3
mal in 5 bzw. 6 Jahren oder 4 mal in 7 Jahren
Getreideanbau; kein Anbau von Mais, Raps,
Sonnenblumen)
Untersaaten
keine Grundanforderung
zur Ansaat von Untersaaten
Verbot von Untersaaten.
Stoppelbearbeitung
keine Grundanforderung
Verbot der Stoppelbearbeitung vor dem 15.09.
des Jahres.
Förderbereich B: Extensive Grünlandbewirtschaftung und Naturschutzgerechte Grünlandbewirtschaftung sowie Pflege/Naturschutzgerechte Bewirtschaftung und Gestaltung von Ackerflächen
Maßnahme
Anwendung
zugelassener
Pflanzenschutzmittel
Pflanzen-
schutzrichtlinie
(RL 91/414/EWG)
Verbot des Einsatzes von Herbiziden,
Rodentiziden, Insektiziden und
Wachstumsregulatoren.
B.3.1 naturschutzgerechte
Ackerbewirtschaf-
tung mit
Einschränkung von
Pflanzenschutz-
mitteln und Vorgaben
zu angebauten
Kulturen

Anlagen
Entwicklungsprogramm für den ländlichen Raum im Freistaat Sachsen 2007-2013
genehmigte Fassung vom 05.09.2007
61
Kurzbezeichnung
Rechtsgrundlage
Grundanforderung
Kennziffer
gem. Anhang
5 der NRR
Anforderungen, die über die
verpflichtenden Anforderungen
hinausgehen
Nach § 6a des Pflanzenschutzgesetzes dürfen nur zugelassene
Pflanzenschutzmittel angewandt werden. Die Anwendung ist nur in den bei der
Zulassung festgesetzten oder genehmigten Anwendungsgebieten zulässig.
CC 27
Bei der Anwendung von Pflanzenschutzmitteln sind die festgesetzten
Anwendungsbestimmungen:
- Sachkundenachweis: Nachweis zum Beispiel durch einen entsprechenden
Berufsabschluss oder eine bestandene Sachkundeprüfung.
- Nutzung geprüfter Geräte: Spritz- und Sprühgeräte müssen regelmäßig überprüft
werden (Nachweis durch gültige Prüfplakette).
- Anwendungsverbote: Grundsätzlich keine Anwendung außerhalb der
landwirtschaftlich oder forstwirtschaftlich genutzter Flächen bzw. in oder
unmittelbar an oberirdischen Gewässern
CC 28
Die Pflanzenschutz-Anwendungsverordnung enthält zusätzlich Anwendungsverbote
und –beschränkungen für bestimmte Pflanzenschutzmittel, die in dieser
Verordnung aufgeführte Wirkstoffe enthalten
CC 31
mechanische
Unkrautbekämpfung
keine Grundanforderungen
Verbot der mechanischen Unkrautbekämpfung
in der Zeit zwischen der Ernte und dem 15.02.
des Folgejahres.
Sperrfristen
Düngung
Nitratrichtlinie
(RL 91/676/EWG)
Nach § 4 Abs. 5 der Düngeverordnung bestehen Ausbringungsverbote für
Düngemittel mit wesentlichem Stick-stoffgehalt innerhalb der Sperrfrist (AF: 1. Nov-
31 Jan)
CC 24
Verbot der Düngung in der Zeit zwischen der
Ernte und dem 15.02. des Folgejahres.
Artenauswahl
keine Grundanforderungen
Vorgabe zur Artenauswahl. Nur Getreide, Mais,
Sonnenblumen, Leguminosen zugelassen.
Erosionsvermeidung
Art. 5 Abs. 1 i. V. m.
Anhang IV der VO
(EG) Nr. 1782/2003
Nach § 2 Abs.1 der Direktzahlungen-Verpflichtungenverordnung darf der
Betriebsinhaber zur Erosionsvermei-dung nach der Ernte der Vorfrucht und vor
dem 15. Februar des Folgejahres 40 vom Hundert der Ackerfläche nicht pflügen; es
sei denn, die gepflügten Flächen werden vor dem 1. Dezember eingesät. Die nach
Landesrecht zuständige Behörde kann Ausnahmen von dieser Bestimmung aus
witterungsbedingten Gründen oder in Gebieten mit geringer Erosionsgefährdung
bestimmen oder genehmigen.
CC 1
Vorgabe zum Stehen lassen der Stoppeln bzw.
der Ernterückstände bis zum 15.02. des
Folgejahres. Verbot der Stoppelbearbeitung
nach der Ernte bis zum 15.02. des
Folgejahres.
Stoppelbearbeitung
keine Grundanforderungen
Vorgabe zum Stehen lassen der Stoppeln bzw.
der Ernterückstände bis zum 15.02. des
Folgejahres. Verbot der Stoppelbearbeitung
nach der Ernte bis zum 15.02. des
Folgejahres
Förderbereich B: Extensive Grünlandbewirtschaftung und Naturschutzgerechte Grünlandbewirtschaftung sowie Pflege/Naturschutzgerechte Bewirtschaftung und Gestaltung von Ackerflächen
Maßnahme
Anwendung
zugelassener
Pflanzenschutzmittel
Pflanzen-
schutzrichtlinie
(RL 91/414/EWG)
Verbot des Einsatzes von
Pflanzenschutzmitteln in der Zeit zwischen der
Ernte und dem 15.02. des Folgejahres.
B.3.2 Überwinternde
Stoppel

Anlagen
Entwicklungsprogramm für den ländlichen Raum im Freistaat Sachsen 2007-2013
genehmigte Fassung vom 05.09.2007
62
Kurzbezeichnung
Rechtsgrundlage
Grundanforderung
Kennziffer
gem. Anhang
5 der NRR
Anforderungen, die über die
verpflichtenden Anforderungen
hinausgehen
Nach § 6a des Pflanzenschutzgesetzes dürfen nur zugelassene
Pflanzenschutzmittel angewandt werden. Die Anwendung ist nur in den bei der
Zulassung festgesetzten oder genehmigten Anwendungsgebieten zulässig.
CC 27
Bei der Anwendung von Pflanzenschutzmitteln sind die festgesetzten
Anwendungsbestimmungen:
- Sachkundenachweis: Nachweis zum Beispiel durch einen entsprechenden
Berufsabschluss oder eine bestandene Sachkundeprüfung.
- Nutzung geprüfter Geräte: Spritz- und Sprühgeräte müssen regelmäßig überprüft
werden (Nachweis durch gültige Prüfplakette).
- Anwendungsverbote: Grundsätzlich keine Anwendung außerhalb der
landwirtschaftlich oder forstwirtschaftlich genutzter Flächen bzw. in oder
nmittelbar an oberirdischen Ge ässern
CC 28
Die Pflanzenschutz-Anwendungsverordnung enthält zusätzlich Anwendungsverbote
und –beschränkungen für bestimmte Pflanzenschutzmittel, die in dieser
Verordnung aufgeführte Wirkstoffe enthalten
CC 31
mechanische
Unkrautbekämpfung
keine Grundanforderungen
Verbot der mechanischen Unkrautbekämpfung
in der Zeit zwischen dem 01.03. und dem
30.04. des Jahres.
Sperrfristen
Düngung
Nitratrichtlinie
(RL 91/676/EWG)
Nach § 4 Abs. 5 der Düngeverordnung bestehen Ausbringungsverbote für
Düngemittel mit wesentlichem Stick-stoffgehalt innerhalb der Sperrfrist (AF: 1. Nov-
31 Jan)
CC 24
Verbot der Düngung in der Zeit zwischen dem
01.03. und dem 30.04. des Jahres.
Bodenbearbeitung
keine Grundanforderungen
Verbot der Bodenbearbeitung in der Zeit
zwischen dem 01.03. und dem 30.04. des
Jahres.
Wachstums-
regulatoren
keineGrundanforderungen
Verbot des Einsatzes von
Wachstumsregulatoren in der Zeit zwischen
dem 01.03. und dem 30.04. des Jahres.
Förderbereich B: Extensive Grünlandbewirtschaftung und Naturschutzgerechte Grünlandbewirtschaftung sowie Pflege/Naturschutzgerechte Bewirtschaftung und Gestaltung von Ackerflächen
Maßnahme
Anwendung
zugelassener
Pflanzenschutzmittel
Pflanzen-
schutzrichtlinie
(RL 91/414/EWG)
Verbot des Einsatzes von
Pflanzenschutzmitteln in der Zeit zwischen
dem 01.03. und dem 30.04. des Jahres.
B.3.3 Bearbeitungspause
im Frühjahr

Anlagen
Entwicklungsprogramm für den ländlichen Raum im Freistaat Sachsen 2007-2013
genehmigte Fassung vom 05.09.2007
63
Kurzbezeichnung
Rechtsgrundlage
Grundanforderung
Kennziffer
gem. Anhang
5 der NRR
Anforderungen, die über die
verpflichtenden Anforderungen
hinausgehen
Nach § 6a des Pflanzenschutzgesetzes dürfen nur zugelassene
Pflanzenschutzmittel angewandt werden. Die Anwendung ist nur in den bei der
Zulassung festgesetzten oder genehmigten Anwendungsgebieten zulässig.
CC 27
Bei der Anwendung von Pflanzenschutzmitteln sind die festgesetzten
Anwendungsbestimmungen:
- Sachkundenachweis: Nachweis zum Beispiel durch einen entsprechenden
Berufsabschluss oder eine bestandene Sachkundeprüfung.
- Nutzung geprüfter Geräte: Spritz- und Sprühgeräte müssen regelmäßig überprüft
werden (Nachweis durch gültige Prüfplakette).
- Anwendungsverbote: Grundsätzlich keine Anwendung außerhalb der
landwirtschaftlich oder forstwirtschaftlich genutzter Flächen bzw. in oder
unmittelbar an oberirdischen Gewässern
CC 28 - CC
30
Die Pflanzenschutz-Anwendungsverordnung enthält zusätzlich Anwendungsverbote
und –beschränkungen für bestimmte Pflanzenschutzmittel, die in dieser
Verordnung aufgeführte Wirkstoffe enthalten
CC 31
Mengenbegrenzung
von Stickstoff aus
Wirtschaftsdüngern
tierischer Herkunft
Nitratrichtlinie
(RL 91/676/EWG)
Nach § 4 Abs. 3 der Düngeverordnung dürfen im Durchschnitt des Betriebes auf
Acker- und Grünlandflächen pro Hektar nicht mehr als 170 kg Stickstoff je Hektar
aus Wirtschaftsdüngern tierischer Herkunft ausgebracht werden. Dabei sind
bestimmte in Anlage 6 der Düngeverordnung festgelegte Stall- und
Lagerungsverluste anrechenbar.
CC 22
Verbot der Düngung.
Ernte
keine Grundanforderungen
Verbot der Nutzung des Aufwuchses.
Vorgaben zur Anlage
und Pflege
keine Grundanforderungen
Vorgaben zur Anlage und Pflege der Fläche
entsprechend einer der folgenden Varianten:
a) Selbstbegrünung mit Umbruch der
Brachefläche alle 2 Jahre
b) Einsaat kräuterreicher Ansaatmischungen
alle 2 Jahre
c) Ansaatmischungen spezieller Kulturarten
Förderbereich B: Extensive Grünlandbewirtschaftung und Naturschutzgerechte Grünlandbewirtschaftung sowie Pflege/Naturschutzgerechte Bewirtschaftung und Gestaltung von Ackerflächen
Maßnahme
Anwendung
zugelassener
Pflanzenschutzmittel
Pflanzen-
schutzrichtlinie
(RL 91/414/EWG)
Verbot des Einsatzes von chemisch-
synthetischen Pflanzenschutzmitteln i.S. der
VO (EWG) Nr. 2092/91.
B.3.4 Anlage von
Bracheflächen und
Brachestreifen im
Ackerland

image
Anlagen
Entwicklungsprogramm für den ländlichen Raum im Freistaat Sachsen 2007-2013
genehmigte Fassung vom 05.09.2007
64
Anlage 18: Kulissen für Agrarumweltmaßnahmen
WRRL/Hochwasser
(Legende siehe nachfolgende Seite)

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genehmigte Fassung vom 05.09.2007
65
Legende zur Anlage 18:
Kulissen für Agrarumweltmaßnahmen
WRRL/Hochwasser:
Freistaat Sachsen ELER – Gebietskulisse „WRRL/Hochwasserschutz“
Datenstand: 11/2006
Vorbehaltlich Änderungen auf Grund von Feldblockaktuallisierungen und
Überprüpfung der Bestandsaufnahme im Rahmen der WRRL
AL-Feldblöcke
Anzahl AL-FB
Fläche AL-FB
in km²
Anteil an AL-
FB in %
Anteil an FS
Sachsen in %
Gesamt
41536 7361,5 100 39,9
P+N+HW
26893 5468,8 74,3 29,6
N
15648 3496,1 47,5 18,9
P
14661 3290,3 44,7 17,8
HW
3348 337,8 4,6 1,8
N ohne P+HW
9974 1962,3 26,7 10,6
P ohne N+HW
8671 1741,1 23,7 9,4
HW ohne P+N
1588 123,0 1,7 0,7
P+HW
16919 3506,5 47,6 19,0
P+HW ohne N
11245 1972,7 26,8 10,7
Acker – Feldblöcke
Von denen folgende Gefahr für Gewässer ausgehen:
ausschließlich Nitrat
(Förderung Zwischenfrucht und Untersaaten)
Phosphat und/oder Hochwasser oder
Nitrat in Verbindung mit Phosphat und/oder Hochwasser
(Förderung dauerhaft konservierende Bodenbearbeitung, Zwischenfrucht
und Untersaaten)
keine
rot
gelb
grün

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66
Erläuterungen zur Karte der Gebietskulisse „WRRL/Hochwasserschutz“
(Stand 11/2006)
1. Die Gebietskulisse umfasst
Acker-Feldblöcke
mit den folgenden Gefährdungen
im Hinblick auf die künftige Umsetzung der WRRL und den Hochwasserschutz:
Gefährdungen Abgrenzungskriterien
Nitrat
Nitrateinträge in Gewässer
1. Grundwasserkörper (GWK) mit Zielerreichung
„unwahrscheinlich/ unklar“ im Hinblick auf diffuse
Nitrateinträge gemäß der im Freistaat SN
angewendeten Methodik zur Erstbeschreibung sowie
zur weitergehenden Beschreibung von GWK im
Rahmen der Bestandsaufnahmen nach WRRL in 2004
sowie
2. GWK, die aufgrund der verbesserten Datenlage
gegenüber 2004 sowohl immissions- als auch
emissionsseitig potenziell eine Gefährdung im Hinblick
auf die Zielerreichung nach WRRL aufweisen.
3. Oberflächenwasserkörpern mit >50 mg NO
3
/l
Phosphat
Phosphateinträge
und sonstige
Stoffeinträge in Oberflächengewässer
über Oberflächenabfluss und
Bodenabtrag
Feldblöcke mit
1. mittlerer, hoher und sehr hoher Erosionsgefährdung
nach einer zwischen LfUG und LfL abgestimmten
Methodik in Abhängigkeit von Bodenart und
Hangneigung und
2. bestehender hydrologischer Anbindung über
Oberflächenabfluss an Oberflächengewässer.
Kriterium: mind. 10 % des Feldblocks sind durch
Anbindungsraster (Anbindungswahrscheinlichkeit
>50%) abgedeckt.
Hochwasser
1. Überschwemmungsgebiete mit HQ 100 n. SächsWG
2. Hochwasserentstehungsgebiete (fachlicher Vorschlag
LfUG von 2006 für künftige Ausweisung))
2. Im Hinblick auf den Fördervollzug ist eine Zuordnung der Acker-Feldblöcke zu
den folgenden drei Kategorien relevant:
Kategorie / Gefährdung
Kennzeichnung
(
Karte)
Fördermaßnahmen
-
ausschließlich Nitrat
rot
Nur Zwischenfruchtanbau und
Untersaaten
-
Phosphat- und/oder Hochwasser
oder
-
Nitrat i. V. m. Phosphat- und/oder
Hochwasser
gelb Zwischenfruchtanbau, Untersaaten
und
dauerhaft konservierende Boden-
bearbeitung/Direktsaat
-
Keine Gefährdung
grün
keine
3. Flächenumfang (ohne WSG-Abzug)
Gebietskulisse Kennzeichnung
(
Karte)
Ackerfläche
(ha)
Gesamt
rot und gelb
546.880
Teilkulisse Phosphat/Hochwasser
(auch i. V. m. Nitrat)
gelb 350.650
Teilkulisse ausschließlich Nitrat
rot
196.230

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Darstellung der förderfähigen Gebiete für Maßnahmen
Extensive
Grünlandbewirtschaftung und naturschutzgerechte Nutzung und Pflege von
Grünland, Ackerland und Teichen sowie die Naturschutzgerechte Bewirtschaftung im
Wald
Förderfähige Gebiete
Erläuterungen, Datenquellen
Gebiete von gemein-
schaftlicher Bedeutung
(FFH-Gebiete) gemäß
Richtlinie 92/43/EWG des
Rates vom 21. Mai 1992
zur Erhaltung der natür-
lichen Lebensräume
sowie der wildlebenden
Tiere und Pflanzen und
Vogelschutzgebiete
gemäß Richtlinie
79/409/EWG des Rates
vom 2. April 1979 über
die Erhaltung der
wildlebenden Vogelarten
Informationen zu den sächsischen FFH- und Vogelschutzgebieten und die
Gebietsgrenzen der sächsischen FFH- und Vogelschutzgebiete können im
Internet von den Natura 2000 Seiten des Bereiches Natur- und
Landschaftsschutz des LfUG herunter geladen werden.
(http://www.umwelt.sachsen.de/de/wu/umwelt/lfug/lfug-internet/index.html)
Naturschutzgebiete,
Nationalparkregion,
Biosphärenreservat,
Informationen zu Schutzgebieten und die Gebietsgrenzen der Naturschutz-
gebiete, des Nationalparks Sächsische Schweiz und des Biosphären-
reservats Oberlausitzer Heide- und Teichlandschaft können im Internet von
den Seiten zu den Schutzgebieten im Freistaat Sachsen des Bereiches
Natur- und Landschaftsschutz des LfUG herunter geladen werden.
(http://www.umwelt.sachsen.de/de/wu/umwelt/lfug/lfug-internet/index.html)
Naturdenkmale
Naturdenkmale sind Einzelobjekte nach Sächsischem Naturschutzgesetz
und liegen nicht digital für ganz Sachsen vor. Informationen zu den
Naturdenkmalen sind bei den Unteren Naturschutzbehörden erhältlich.
Geschützte
Landschaftsbestandteile
Geschützte Landschaftsbestandteile sind Einzelobjekte nach Sächsischem
Naturschutzgesetz und liegen nicht digital für ganz Sachsen vor.
Informationen zu den geschützten Landschaftsbestandteilen sind bei den
Stadt- bzw. Gemeindeverwaltungen erhältlich.
Naturschutzgroßprojekte
Übersichten zu den vier derzeit im Freistaat Sachsen über das Bundes-
programm zur "Errichtung und Sicherung schutzwürdiger Teile von Natur
und Landschaft mit gesamtstaatlich repräsentativer Bedeutung" laufenden
Naturschutzgroßprojekte kann auf den Seiten des Bundesamtes für Natur-
schutz eingesehen werden.
(http://www.bfn.de/0203_liste_laufend.html)
Wertvolle Biotope, die im
Rahmen des 2. Durch-
gangs der Selektiven
Biotopkartierung des
Freistaats Sachsen
erfasst wurden
Wertvolle Biotope, die im Rahmen des zweiten Durchgangs der selektiven
Biotopkartierung im Freistaat Sachsen erfasst wurden, liegen im LfUG
digital vor.
Die Kartieranleitung zur Biotopkartierung kann im Internet von den Seiten
des Bereiches Natur- und Landschaftsschutz des LfUG herunter geladen
werden.
(http://www.umwelt.sachsen.de/de/wu/umwelt/lfug/lfug-internet/index.html)
Lebensraumtypen
gemäß Richtlinie
92/43/EWG
Zu den Lebensraumtypen gemäß Richtlinie 92/43/EWG zählen die nach
Anhang I der genannten Richtlinie zu schützenden natürlichen Lebens-
räume von gemeinschaftlichem Interesse.
Eine Übersicht zu den in Sachsen vorkommenden Lebensraumtypen ist auf
den Internetseiten des Sächsischen Staatsministeriums für Umwelt und
Landwirtschaft verfügbar.
(http://www.smul.sachsen.de/de/wu/umwelt/natura2000/index_78.htm)

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Geschützte Biotope nach
§ 26 Sächsisches Gesetz
über Naturschutz und
Landschaftspflege
(Sächsisches
Naturschutzgesetz –
SächsNatSchG)
Die geschützten Biotope sind im sächsischen Naturschutzgesetz im § 26
genannt. Diese stehen auch ohne Rechtsverordnung oder Einzelanordnung
und ohne Eintragung in Verzeichnisse unter besonderem Schutz.
Verzeichnisse über die bereits erfassten § 26 Biotope führen die unteren
Naturschutzbehörden.
Die Prüfung, ob eine zur Förderung beantragte Fläche ein geschütztes
Biotop darstellt, obliegt den zuständigen Naturschutzfachbehörden.
Flächen zur Schaffung
eines ökologisches
Verbundsystems bzw.
Biotopverbundsystems
auf Grundlage von
Fachplanungen
Dazu zählen:
Flächen, die innerhalb des landesweit ausgewiesenen Suchraumes
der Karte 7 (Gebietskulisse für die Ausweisung eines ökologischen
Verbundsystems) des Landesentwicklungsplanes
(Staatsministerium des Innern: Landesentwicklungsplan. Dresden,
2003) liegen, wenn die Ziele für die einzelne Fläche den jeweiligen,
in der Biotopverbundplanung genannten Zielen der
Schwerpunkträume entsprechen.
Flächen, für die sich die Verbund- oder Vernetzungsfunktion für
Biotope oder Habitate aus regionalen Fachplanungen
(insbesondere regionale Biotopverbundpläne, Landschaftspläne,
Managementpläne, Regionalpläne, Artenschutzprogramme, Pflege-
und Entwicklungspläne) ergibt.
Die Prüfung, ob eine zur Förderung beantragte Fläche den fachlichen
Kriterien des ökologischen Verbundsystems bzw. regionalen
Biotopverbundsystems genügt, obliegt den zuständigen
Naturschutzfachbehörden.
Informationen zum Landesentwicklungsplan können unter der Internetseite
des Sächsischen Staatsministerium des Innern eingesehen und herunter
geladen werden.
(http://www.sachsen.de/de/bf/staatsregierung/ministerien/smi/smi/index.htm)
Lebensräume
beziehungsweise
Lebensstätten
bestimmter geschützter
oder gefährdeter Arten
Zu diesen geschützten und gefährdeten Arten gehören:
Arten gemäß FFH-Richtlinie Anhang II und IV,
Vogelarten gemäß Vogelschutzrichtlinie Anhang I,
Arten aller Artengruppen, die in Sachsen vom Aussterben bedroht
(Rote Liste 1), stark gefährdet (Rote Liste 2), gefährdet (Rote Liste
3) oder extrem selten (Rote Liste 4 bzw. R) sind sowie verschollene
oder ausgestorbene Arten (Rote Liste 0), sobald Wieder- bzw.
Erstnachweise vorliegen,
soweit diese auf eine naturschutzgerechte Nutzung oder Pflege zur
Erhaltung ihrer Lebensräume angewiesen sind.
Die Prüfung, ob eine zur Förderung beantragte Fläche einen zu nutzenden
oder zu pflegenden Lebensraum bzw. eine Lebensstätte der genannten
geschützten oder gefährdeten Arten darstellt, obliegt den zuständigen
Naturschutzfachbehörden.
Die Artenlisten mit den Angaben zu Anhang II und IV der FFH-Richtlinie,
Anhang I der Vogelschutzrichtlinie und zum Gefährdungsstatus der Roten
Liste Sachsens können im Internet von den Seiten des Bereiches Natur-
und Landschaftsschutz des LfUG herunter geladen werden.
(http://www.umwelt.sachsen.de/de/wu/umwelt/lfug/lfug-internet/index.html)

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Anlage 19:
Agrarumweltmaßnahmen - Prämienbegründungen
Kalkulatorische Prämienbegründungen
Agrarumweltmaßnahmen
Darstellung der zusammenfassenden Kalkulationsgrundlagen
Zusammenfassung A: Stoffeintragsminimierende Bewirtschaftung und B.3
Naturschutzgerechte Bewirtschaftung und Gestaltung von Ackerflächen
Ausgangsertrag Preise
Ertragsminderung Veränderter
Aufwand
Leistungsgruppe
„Mittel“ der
Planungsricht-
werte der LfL
Basis:
langjährige
Ertrags-
ermittlungen
„Ernte-
ermittlungen“
Durchschnitt über mehrere
Qualitäten und Art der Verwendung
im 3jährigen Mittel (WJ 2002/03-
2004/05) auf der Basis der Statistik
der ZMP und Analysen des
Fachbereiches Markt, Kontrolle,
Förderung der LfL zu Grunde gelegt.
vorliegende Daten der
langjährigen
wissenschaftlichen
Begleitung des
Programms UL durch
die LfL
lt. Datenbank
Planungsrichtwerte
der LfL, Stand
09/2005
Zusammenfassung B.1 Extensive Grünlandbewirtschaftung, B.2 Naturschutzgerechte
Grünlandbewirtschaftung und Pflege
Ausgangsertrag Preise
Ertragsminderung Veränderter Aufwand
Ergebnisse aus
der
wissenschaftliche
n Begleitung des
Programms UL
(1994-2004)
Durchschnitt über mehrere
Qualitäten und Art der
Verwendung im 3jährigen Mittel
(WJ 2002/03-2004/05) auf der
Basis der Statistik der ZMP und
Analysen des Fachbereiches
Markt, Kontrolle, Förderung der
LfL zu Grunde gelegt.
Preise:
http://www.asm-
aschheim.de/shop/produktliste;
eigene Ermittlungen, LfL 2005
AID-Heft 1132/2000
KTBL-Datensammlung
Betriebsplanung Landwirtschaft
2004/05; eigene Ermittlungen LfL
2005, Kalkulationsmodell
"Kalkulationsmodell
Karpfenteichwirtschaft" (LfL,
2004)
Mittel, LfL 2005;
Managementunterlage
Binnenfischerei, LfL 1999,
Daten LfL, Ref. 63 (2005)
Ökonomische Bewertung von
Teichpflegemaßnahmen" [F/E -
Bericht Klemm u.a., 2002
Statistik Agrarförderung LfL, 3
ähriges Mittel 2001-2003
Ergebnisse aus der
wissenschaftlichen
Begleitung des
Programms UL (1994-
2004)
eigene Ermittlungen
LfL FB 4, 2005
lt. Datenbank
Planungsrichtwerte der
LfL, Stand 09/2005
eigene Ermittlungen LfL
FB 3, 8/2005
nach
Managementunterlage
Binnenfischerei, LfL 1999
Ergebnisse
Versuchsteichwirtschaft
Königswartha (LfL 2005)
KTBL Datensammlung
Obstbau
- Betriebswirtschaftliche
und
produktionstechnische
Kalkulationsdaten, 2002]
Projekt Streuobstwiesen,
Grüne Liga
Dresden/Oberes Elbtal
e.V., 2002; eigene
Berechnungen, LfL 2005

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Förderbereich A:
Bodenschonende und stoffeintragsminimierende Bewirtschaftung
A.1 Ansaat von Zwischenfrüchten
Kalkulationsgrundlagen
1. Erlösdifferenz
2. Erhöhter Aufwand
- Aussaat:
Saatgutkosten
1
var. Maschinen- und Personalkosten
2
- zusätzliche Pflanzenschutz-
maßnahme:
var. Maschinen- und Personalkosten
3
Kosten Herbizid
4
3. Kosteneinsparung
N-Düngewert
5
4. Einkommensverlust
75,53 €/ha
5. Beihilfehöhe
70,00 €/ha
1
Saatgutkosten für Zwischenfrucht Senf [Standardvariante im Ackerbau]: Preis 2,00€/kg * 20 kg/ha Aussaatmenge
[KTBL-Datensammlung Betriebsplanung Landwirtschaft 2004/05]
2
Technik: 150 PS-Schlepper, Breitsaatstreuer, Scheibenegge 4 m
Var. Maschinenkosten: 16,91 €/ha
Personalkosten: 0,5 Akh/h Arbeitszeitbedarf * 11,00 €/Akh Personalkostenansatz = 5,50 €/ha
[Datenbank Planungsrichtwerte LfL, Stand 09/2005; KTBL-Taschenbuch Landwirtschaft 2002/03]
3
Technik: 90 PS-Schlepper, 3000 l Pflanzenschutzspritze, 24 m, 7000 l Wasserfass
Var. Maschinenkosten: 3,08 €/ha
Personalkosten: 0,14 Akh/h Arbeitszeitbedarf * 11,00 €/Akh Personalkostenansatz = 1,54 €/ha
[Datenbank Planungsrichtwerte LfL, Stand 09/2005]
4
Glyphosphat-Herbizid: 23,80 €/ha (Durchschnitt über versch. Mittel)
(verfahrensunabhängige Betrachtung)
[Untersuchungen LfL FB 4 2005]
5
N-Nachlieferung für Folgefrucht ca. 30 kg N/ha * 0,51 €/kg N = 15,30 €/ha
[Quelle: Broschüre "Ordnungsgemäßer Einsatz von Düngern entsprechend der Düngeverordnung" SML, 1997]

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Förderbereich A:
Bodenschonende und stoffeintragsminimierende Bewirtschaftung
A.2 Untersaaten
Kalkulationsgrundlagen
1. Erlösdifferenz
2. Erhöhter Aufwand
zusätzliche Aussaat Untersaat:
- Saatgutkosten
1
€/ha
- variable Maschinen- und
Personalkostenkosten
2
€/ha
€/ha
3. Kosteneinsparung
N-Düngewert
3
€/ha
4. Einkommensverlust
50,56 €/ha
5. Beihilfehöhe
50,00 €/ha
1 Aufwandmenge Saatgut 10 kg/ha
[Untersuchungen LfL FB 4, 2004; Literaturangaben: Renius/Lütke: Zwischenfruchtanbau, Entrup 1992 ]
Saatgutkosten: 3,80 €/kg (durchschn. Preis Saatgut Grassamen) lt. KTBL-Taschenbuch Landwirtschaft 2002/03)
[KTBL-Taschenbuch Landwirtschaft 2002/03; KTBL-Datensammlung Betriebsplanung Landwirtschaft 2004/05]
10 kg/ha * 3,80 €/ha = 38 €/ha
2 Technik: 120 PS-Schlepper, Sämaschine 6 m (pneumatisch)
Var. Maschinenkosten: 8,38 €/ha
Personalkosten: 0,38 Akh/h Arbeitszeitbedarf * 11,00 €/Akh = 4,18 €/ha
[Datenbank Planungsrichtwerte LfL, Stand 09/2005; KTBL-Datensammlung Betriebsplanung Landwirtschaft 2004/05]
3 Kosteneinsparung durch N-Düngewert entfällt bei aktuell mit Untersaat angebauter Frucht.
N-rückhaltende Wirkung durch Untersaat kommt erst der Folgefrucht zugute (Stellungnahme LfL, FB 4 08/2002).

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Förderbereich A:
bodenschonende- und stoffeintragsminimierende Bewirtschaftung
A.3 Dauerhaft konservierende Bodenbearbeitung
Kalkulationsgrundlagen
1. Deckungsbeitragsdifferenz
1
Deckungsbeitrag
2. Erhöhter Aufwand
zusätzliche Tiefenlockerung
2
:
var. Maschinenkosten
Personalkosten
3. Kosteneinsparung
Personalkosten
3
4. Einkommensverlust
44,09 €/ha
5. Beihilfehöhe
44,00 €/ha
1 Deckungsbeitragsdifferenz: Vergleich konventionelle Bewirtschaftung und Bewirtschaftung bei dauerhaft konservierender
Bodenbearbeitung (hier einschl. Differenz Personalkosten dargestellt)
Ermittlung des durchschn. Deckungsbeitrags und Personalkosten bei konventioneller
Bewirtschaftung
Fruchtfolge bei konventioneller Bewirtschaftung
Fruchtart Anbau-
anteil
Ertrag Preis Deckungs-
beitrag
Anteil
Deckungs-
beitrag
Arbeitszeitbedarf
Anteil Arbeitszeitbedarf
[%] [dt/ha] [€/dt] [€/ha] [€/ha] [Akh/ha] [AKh/ha]
Wintergerste 33,33 60 9,80 217 72 4,8
1,6
Winterraps 33,33 30 21,70 244 81 4,7 1,6
Winterweizen 33,33 65 11,00 317 106 4,8
1,6
durchschnittlicher
Arbeitszeitbedarf:
4,8
Personalkostenansatz
€/Akh:
11,00
durchschnittlicher
Deckungsbeitrag
259 €/ha
durchschnittliche
Personalkosten
52 €/ha

Anlagen
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73
Ermittlung des durchschn. Deckungsbeitrags und Personalkosten bei dauerhaft
konservierender Bodenbearbeitung
Fruchtfolge bei dauerhaft konservierender Bodenbearbeitung
Fruchtart Anbauanteil Ertrag Preis Deckungs-
beitrag
Anteil
Deckungs-
beitrag
Arbeitszeitbedarf
[%] [dt/ha] [€/dt] [€/ha] [€/ha] [Akh/ha] [AKh/ha]
Winterraps 25 29 21,70 264 66 3,3 0,8
Winterweizen 25 62 11,00 291 80 3,6
0,9
Körnererbsen 25 33 11,90 94 23 3,3
0,8
Wintergerste 25 57 9,80 189 55 4,1 1,0
durchschnittlicher
Arbeitszeitbedarf
3,6
Personalkostenansatz
€/Akh
11,00
durchschnittlicher
Deckungsbeitrag
209 €/ha
durchschnittliche
Personalkosten
39 €/ha
Typische Fruchtfolge bei dauerhaft konservierender Bewirtschaftung, incl. zusätzlicher Herbizidanwendungen nach
Getreide, mittlere Ertragsstufe [Ermittlungen LfL FB 4, 2005]
Erträge: durschnittlich. 5% Ertragsminderung ggü. konventioneller Bewirtschaftung (einschl. Berücksichtigung höheres
Bewirtschaftungsrisiko)
Ergebnisse und Erfahrungen zum Programm "Umweltgerechte Landwirtschaft in Sachsen";
Umweltgerechte Landwirtschaft 2004 - Ergebnisse der wissenschaftlichen Begleitung des Programms "Umweltgerechte
Landwirtschaft in Sachsen" in der Förderperiode 2000-2004; Schriftenreihe der LfL Heft 11 - 10. Jahrgang 2005]
Preise: ZMP Wochenbericht Ost von den Agrarmärkten für Sachsen WJ 2002/03-2004/05, Mischpreis über Qualitäten
(gerundet)
Ermittlung Deckungsbeiträge und Personalkosten: Datenbank Planungsrichtwerte LfL, Stand 09/2005
Berücksichtigt sind Bodenbearbeitung mit Grubber (anstatt Pflug in konventioneller Ausgangsvariante) sowie Bestellung
(Mulchsaat) mit Mulchsaatgerät
(anstatt Kreiseleggendrillgerät in konventioneller Ausgangsvariante) sowie eine zusätzliche Herbizidanwendung (nach
Getreide) [Ermittlungen LfL FB 4, 2005].
2 Zusätzliche Tiefenlockerung alle 5 Jahre: 150 PS Schlepper, Tiefenlockerer 3 m
Var. Maschinenkosten: 26,55 €/ha * 0,2 (alle 5 Jahre) = 5,31 €/ha+a
Personalkosten: 0,81 Akh/ha Arbeitszeitbedarf * 11,00 €/Akh Personalkostenansatz = 8,91 €/ha * 0,2 (alle 5 Jahre) = 1,78
€/ha+Jahr
3 Kosteneinsparungen Personalkosten durch unterschiedlichen Technikeinsatz bei konventioneller ggü. dauerhaft
konservierender Bodenbearbeitung
(siehe Erläuterungen unter 1, hier durchschnittliche Personalkosten in der Deckungsbeitragsberechnung der jeweiligen
Fruchtfolgen ausgewiesen).
Ermittlung Personalkosten: Datenbank Planungsrichtwerte LfL, Stand 09/2005

Anlagen
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Förderbereich A:
bodenschonende- und stoffeintragsminimierende Bewirtschaftung
A.4 Biotechnische Maßnahmen im Obstbau und Weinbau
Kalkulationsgrundlagen
1. Erlösdifferenz
2. Erhöhter Aufwand
Wirkstoff
2
Ausbringung des Wirkstoffes
3
3. Kosteneinsparungen
Pflanzenschutzbehandlungen
4
4. Einkommensverlust
124,95 €/ha
5. Beihilfehöhe
120,00 €/ha
1 Äpfel sind die Hauptkultur im Obstanbau Sachsens
[www.statistik.sachsen.de;
Ergebnisse und Erfahrungen zum Programm "Umweltgerechte Landwirtschaft in Sachsen";
Umweltgerechte Landwirtschaft 2004 - Ergebnisse der wissenschaftlichen Begleitung des Programms "Umweltgerechte
Landwirtschaft in Sachsen" in der Förderperiode 2000-2004; Schriftenreihe der LfL Heft 11 - 10. Jahrgang 2005]
2 Kosten des Wirkstoffes RAK 3+4 nur Apfelwickler [lt. Preisliste, Marktrecherche, LfL, FB 5, 2005]
3 Ausbringung des Wirkstoffes
Aufhängen der Ampullen (Handarbeit) 3 Akh/ha * 5,50 €/Akh (1 Akh Hilfskraft = 5,50 €)
[Versuchsergebnisse LfL, 2004, unveröffentlicht; Datenbank Planungsrichtwerte LfL, 2005]
4
Pflanzenschutzbehandlungen:
Einsparung der Bekämpfung von Apfelwickler:
Mittelkosten: 2 Anwendungen * 0,5kg/ha Mimic Aufwandmenge * 56,55 €/kg Mittelkosten
variable Maschinenkosten: 2 AG * 1 Mh/ha * 9,00 €/Mh
Personalkosten: 2 Akh/ha * 11,00 €/Akh Personalkostenansatz = 22,00 €/ha
[Managementunterlage "Hinweise für den kontrollierten, integrierten Obstanbau", LfL, 2000; Pflanzenschutz im Erwerbs-
obstbau 2006, Baden-Württemberg; Preisrecherche, LfL, 2006; KTBL-Taschenbuch Gartenbau, 2001]

Anlagen
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Förderbereich B:
Extensive Grünlandwirtschaft und naturschutzgerechte
Grünlandbewirtschaftung und Pflege
B.1.1 extensive Weide / B.1.2 extensive Wiese
Kalkulationsgrundlagen
1. Erlösdifferenz
verfügbarer Energieertrag
1
Bewertung
2
Erlös
2. Erhöhter Aufwand
- organische Düngung
Maschinenkosten
3
Personalkosten
4
3. Kosteneinsparung
- Pflanzenschutz
Pflanzenschutzmittel
5
Maschinenkosten
6
Personalkosten
7
- chem. synth. N-Düngung
N-Düngemittel
8
Maschinenkosten
9
Personalkosten
10
4. Einkommensverlust
108,73
€/ha
5. Beihilfehöhe
108,00 €/ha
1 Mittlerer Netto-Energieertrag; Nutzungsform konventionelle Mähweide bzw. extensive Weide / extensive Wiese (gemittelt)
lt.
Maßnahmenbeschreibung B.1.1/1.2.
Konventionelle Ausgangsvariante: in Anlehnung an Datenbank
Planungsrichtwerte LfL
Zielvariante: Ergebnisse aus Untersuchungen der LfL von 1994-2004 (wissenschaftliche Begleitung
Programm UL),
Minderung Energieertrag bei extensiver Weide /extensiver Wiese (gemittelt) gegenüber konventioneller Nutzung: ca. 12%
[Ergebnisse und Erfahrungen zum Programm "Umweltgerechte Landwirtschaft
in Sachsen";
Umweltgerechte Landwirtschaft 2004 - Ergebnisse der wissenschaftlichen Begleitung des
Programms "Umweltgerechte
Landwirtschaft in Sachsen" in der Förderperiode 2000-2004; Schriftenreihe der LfL Heft 11 - 10.
Jahrgang 2005;
eigene Ermittlungen LfL FB 6, 2006; Konventionelle Ausgangsvariante: in Anlehnung an Datenbank Planungsrichtwerte
LfL, Stand 10/2005]
(Ertagsrückgänge auf Grund Reduzierung N-Düngung und Verzicht auf PSM)
2 Ersatzkosten (Substiutionswert) je 10 MJ ME [eigene Erhebungen LfL, 2005]
3
Mehraufwand variable Maschinenkosten für zusätzliche Ausbringung von org. Wirtschaftsdünger
(Gülle):
Unterstellung: in konv. Variante Einsatz von org. Wirtschaftsdünger durch Gülleausbringung in Höhe von ca. 15 m
3
Gülle
(= ca. 50 kg N/ha).

Anlagen
Entwicklungsprogramm für den ländlichen Raum im Freistaat Sachsen 2007-2013
genehmigte Fassung vom 05.09.2007
76
In Zielvariante ist Einsatz von 110 kg N/ha über org. Wirtschaftsdünger bei max. 2,5 RGV/ha GL erlaubt (= ca. 32 m
3
Gülle/ha insgesamt).
Anrechenbar ist folglich die zusätzliche Ausbringung von 60 kg N/ha in Form von Gülle = ca. 17 m
3
Gülle/ha.
Technik:92 kW-Schlepper, Pumptankwagen 7 m
3
, Schleppschlauch 9 m
Variable Maschinenkosten je m
3
Gülle: 1,83 €/m
3
Gülle
Zusätzliche variable Maschinenkosten für zusätzliche Ausbringung org. Wirtschaftsdünger = 1,83 €/m
3
Gülle * 17 m
3
Gülle/ha = 31,11 €/ha
[Datenbank Planungsrichtwerte LfL, Stand 10/2005; eigene Ermittlungen Kalkulationsmodell zur
Düngung, LfL 11/2005]
4
Mehraufwand Personalkosten für zusätzliche Ausbringung von org.
Wirtschaftsdünger (Gülle):
Personalkosten je m
3
Gülle: 0,94 €/m
3
Gülle
Zusätzliche Personalkosten für zusätzliche Ausbringung org. Wirtschaftsdünger = 0,94 €/m
3
Gülle * 17 m
3
Gülle/ha =
15,98 €/ha
[Datenbank Planungsrichtwerte LfL, Stand 10/2005; eigene Ermittlungen Kalkulationsmodell zur
Düngung, LfL 11/2005]
5
Einsparung chem.-synth. PSM: durchschnittlich 49 €/ha Herbizidkosten * 25% Behandlungsumfang
= 12,25 €/ha
[Datenbank Planungsrichtwerte LfL, Stand 10/2005]
6
Einsparung variable Maschinenkosten für Ausbringung chem.-synth. PSM:
Technik: 67 kW-Schlepper, Anhängespritze 24 m, 3000 l, 67 PS-Schlepper, 7000 l Wasserfaß
Arbeitszeitbedarf: 0,14 Akh/ha+AG
Variable Maschinenkosten: 3,00
€/ha+AG
Eingesparte variable Maschinenkosten: 3,00 €/ha+AG * 25% Behandlungsumfang = 0,75 €/ha
[Datenbank Planungsrichtwerte LfL, Stand 10/2005]
7
Eingesparte Personalkosten für Ausbringung chem.-
synth. PSM:
0,14 Akh/ha+AG Arbeitszeitbedarf * 25% Behandlungsumfang * 11,00 €/Akh Personalkostenansatz
= 0,38 €/ha
[Datenbank Planungsrichtwerte LfL, Stand 10/2005]
8
Düngungsniveau N konventionelle Variante: 170 kg N/ha (Entzugswert unter Berücksichtigung Nährstoffnachlieferung aus
Boden)
Bei B.1.1/1.2 ist die maximale Stickstoffgabe aus organischen Dünger auf ca. 110 kg N/ha und Jahr
begrenzt
(Vorgabe: org. Düngermenge und Viehbesatz bis max. 2,5 RGV/ha GL).
Einsparung N-Düngemittel bei B.1.1/1.2 gegenüber konventioneller Variante:
110 kg N/ha:
60 kg N/ha * 0,51 €/kg N = 30,60 €/ha
[Ergebnisse und Erfahrungen zum Programm "Umweltgerechte Landwirtschaft in Sachsen"; eigene Ermittlungen LfL FB 6,
11/2005
Datenbank Planungsrichtwerte, LfL Stand 09/2005]
9
Einsparung variable Maschinenkosten Ausbringung chem.-synth. N-
Düngemittel:
Technik: 67 kW-Schlepper, Düngerstreuer 1500 l, 20 dt, 24 m, 2 Kipper 10 t mit Überladeschnecke
Arbeitszeitbedarf: 0,14 Akh/ha+AG
Variable Maschinenkosten: 2,45
€/ha+AG
Eingesparte variable Maschinenkosten für 1,5 AG Ausbringung chem.-synth. N-Dünger = 2,45€/ha+AG * 1,5 AG = 3,68 €/ha
Annahme: 1 AG Düngung wird analog konv. Variante für Ausbringung von Grundnährstoffen (P, K) in Zielvariante angesetzt.
[Datenbank Planungsrichtwerte LfL, Stand 10/2005]
10 Einsparung Personalkosten Ausbringung chem.-synth. N-Düngemittel für Ausbringung chem.-synth.
PSM:
0,14 Akh/ha Arbeitszeitbedarf * 11,00 €/Akh Personalkostenansatz = 1,54 €/ha
je AG
Eingesparte Personalkosten für 1,5 AG Ausbringung chem.-synth. N-Dünger = 1,54 €/ha+AG * 1,5
AG = 2,31 €/ha
Annahme: 1 AG Düngung wird analog konv. Variante für Ausbringung von Grundnährstoffen (P, K) in Zielvariante angesetzt.
[Datenbank Planungsrichtwerte LfL, Stand 10/2005]

Anlagen
Entwicklungsprogramm für den ländlichen Raum im Freistaat Sachsen 2007-2013
genehmigte Fassung vom 05.09.2007
77
Förderbereich B:
Extensive Grünlandwirtschaft und naturschutzgerechte Grünland-
bewirtschaftung und Pflege
B.2.1 Naturschutzgerechte Wiesennutzung mit Düngungsverzicht vor erster
Nutzung
Kalkulationsgrundlagen
1. Erlösdifferenz
verfügbarer Energieertrag
1
Bewertung
2
Erlös
3. Kosteneinsparung
- Pflanzenschutz:
Pflanzenschutzmittel
3
Maschinenkosten
4
Personalkosten
5
- N-Düngung
N-Düngemittel
6
Maschinenkosten
7
Personalkosten
8
- 0,5 Nutzung (AWS)
Maschinenkosten
9
Personalkosten
10
4. Einkommensverlust
284,67
€/ha
5. Beihilfehöhe
284,00 €/ha
1 Mittlerer Netto-Energieertrag; Nutzungsform konventionelle Mähweide bzw. naturschutzgerechte Wiese lt. B.2.1
Konventionelle Ausgangsvariante: in Anlehnung an Datenbank Planungsrichtwerte LfL
Zielvariante: Ergebnisse aus Untersuchungen der LfL von 1994-2004 (wissenschaftliche Begleitung Programm UL).
Minderung Energieertrag bei naturschutzgerechter Wiese lt. B.2.1 gegenüber konventioneller Nutzung auf Grund
Düngungsverzicht vor 1. Nutzung, 1. Nutzung ab 15.06. sowie Verzicht auf PSM-Einsatz: ca. 44 %.
[Ergebnisse und Erfahrungen zum Programm "Umweltgerechte Landwirtschaft in Sachsen";
Umweltgerechte Landwirtschaft 2004 - Ergebnisse der wissenschaftlichen Begleitung des Programms "Umweltgerechte
Landwirtschaft in Sachsen" in der Förderperiode 2000-2004; Schriftenreihe der LfL Heft 11 - 10. Jahrgang 2005;
eigene Ermittlungen LfL FB 6, 2006; Konventionelle Ausgangsvariante: in Anlehnung an Datenbank Planungsrichtwerte LfL,
Stand 10/2005]
(Ertragsrückgänge auf Grund Düngungsverzicht (N) vor 1. Nutzung, später Schnittzeitpunkt, Verzicht auf PSM-Einsatz)
2 Ersatzkosten (Substitutionswert) je 10 MJ ME [eigene Erhebungen LfL, 2005]
3 Einsparung chem.-synth. PSM: durchschnittlich 49 €/ha Herbizidkosten * 25% Behandlungsumfang = 12,25 €/ha
[Datenbank Planungsrichtwerte LfL, Stand 10/2005]
4 Einsparung var. Maschinenkosten Ausbringung chem.-synth. PSM:
Technik: 67 kW-Schlepper, Anhängespritze 24 m, 3000 l, 67 PS-Schlepper, 7000 l Wasserfass
Arbeitszeitbedarf: 0,14 Akh/ha+AG
Variable Maschinenkosten: 3,00 €/ha+AG
Eingesparte var. MK für Ausbringung chem.-synth. PSM: 3,00 €/ha+AG var. MK * 25% Behandlungsumfang = 0,75 €/ha
[Datenbank Planungsrichtwerte LfL, Stand 10/2005]
5 Einsparung Personalkosten für Ausbringung chem.-synth. PSM:
0,14 Akh/ha+AG Arbeitszeitbedarf * 25% Behandlungsumfang * 11,00 €/Akh Personalansatz = 0,38 €/ha
[Datenbank Planungsrichtwerte LfL, Stand 10/2005]
6
Düngungsniveau N konventionelle Variante: 170 kg N/ha (gute fachliche Praxis)

Anlagen
Entwicklungsprogramm für den ländlichen Raum im Freistaat Sachsen 2007-2013
genehmigte Fassung vom 05.09.2007
78
Einsparung N-Düngemittel bei naturschutzgerechter Wiese lt. 3.2 gegenüber konventioneller Variante: 120 kg N/ha:
120 kg N/ha * 0,51 €/kg N = 61,20 €/ha
Auf Grund Bewirtschaftungsauflage "Düngung erst nach der ersten Nutzung" ist Ausbringungsmenge bei Einhaltung der
guten fachlichen Praxis eingeschränkt. Unterstellung: Düngungsniveau gemäß guter fachlicher Praxis bei etwa 50 kg N/ha.
[Ergebnisse und Erfahrungen zum Programm "Umweltgerechte Landwirtschaft in Sachsen"; eigene Ermittlungen LfL FB 6,
11/2005; Datenbank Planungsrichtwerte, LfL Stand 09/2005]
7
Einsparung variable Maschinenkosten Ausbringung chem.-synth. N-Düngemittel:
Technik: 59 kW-Schlepper, Düngerstreuer 1200 l, 180 dt, 18 m, 2 Dreiseitenkipper 8 t
Arbeitszeitbedarf: 0,17 Akh/ha+AG
Variable Maschinenkosten: 2,31 €/ha+AG
Eingesparte variable Maschinenkosten Ausbringung chem.-synth. N-Dünger = 2,31 €/ha+AG * 1,5 AG = 3,47 €/ha
Annahme: 1 AG Düngung wird analog konv. Variante für Ausbringung von Grundnährstoffen (P, K) in Zielvariante
angesetzt.
[Datenbank Planungsrichtwerte LfL, Stand 10/2005]
8
Einsparung Personalkosten Ausbringung chem.-synth. N-Düngemittel:
0,17 Akh/ha+ AG Arbeitszeitbedarf * 11,00 €/Akh Personalkostenansatz = 1,87 €/ha+AG
Eingesparte Personalkosten Ausbringung chem.-synth. N-Dünger = 1,87 €/ha+ AG * 1,5 AG = 2,81 €/ha
Annahme: 1 AG Düngung wird analog konv. Variante für Ausbringung von Grundnährstoffen (P, K) in Zielvariante
angesetzt.
[Datenbank Planungsrichtwerte LfL, Stand 10/2005]
9
Einsparung 0,5 Nutzungen lt. Bewirtschaftungsauflage bei naturschutzgerechter Wiese lt. B.2.1:
Unterstellung: konv. Nutzung als Mähweide, Schnittnutzung in Form von AWS
Anmerkung: ca. 85% des GL werden als in SN als AWS genutzt [eigene Ermittlungen LfL FB 6, 2005]
Anrechnung variable Maschinenkosten AWS (Mahd bis Einlagerung): 40,22 €/ha+AG
Eingesparte variable Maschinenkosten: 40,22 €/ha+AG * 0,5 AG = 20,11 €/ha
[Datenbank Planungsrichtwerte LfL, Stand 10/2005]
10 Eingesparte Personalkosten für 0,5 Nutzungen bei unterstellter Nutzung in Form von AWS:
Arbeitszeitbedarf für Ernteverfahren AWS, 1 AG Mahd bis Einlagerung: 2,54 Akh/ha+AG
Eingesparte Personalkosten: 2,54 Akh/ha+AG * 11,00 €/Akh Personalkostenansatz * 0,5 AG = 13,97 €/ha
[Datenbank Planungsrichtwerte LfL, Stand 10/2005]

Anlagen
Entwicklungsprogramm für den ländlichen Raum im Freistaat Sachsen 2007-2013
genehmigte Fassung vom 05.09.2007
79
Förderbereich B:
Extensive Grünlandwirtschaft und naturschutzgerechte Grünland-
bewirtschaftung und Pflege
B.2.2 a) Naturschutzgerechte Wiesennutzung mit Düngungsverzicht (erste
Nutzung ab 15.06.)
Kalkulationsgrundlagen
1. Erlösdifferenz
verfügbarer Energieertrag
1
Bewertung
2
Erlös
3. Kosteneinsparung
- Pflanzenschutz:
Pflanzenschutzmittel
3
Maschinenkosten
4
Personalkosten
5
- N-Düngung
N-Düngemittel
6
Maschinenkosten
7
Personalkosten
8
- 0,5 Nutzung (AWS)
Maschinenkosten
9
Personalkosten
10
4. Einkommensverlust
350,37
€/ha
5. Beihilfehöhe
350,00 €/ha
1 Mittlerer Netto-Energieertrag; Nutzungsform konventionelle Mähweide bzw. naturschutzgerechte Wiese lt. B.2.2 a.
Konventionelle Ausgangsvariante: in Anlehnung an Datenbank Planungsrichtwerte LfL
Zielvariante: Ergebnisse aus Untersuchungen der LfL von 1994-2004 (wissenschaftliche Begleitung Programm UL).
Minderung Energieertrag bei naturschutzgerechter Wiese lt. B.2.2 a gegenüber konventioneller Nutzung auf Grund
Verzicht auf N-Düngung und PSM-Einsatz, 1. Nutzung ab 15.06.: ca. 54%.
[Ergebnisse und Erfahrungen zum Programm "Umweltgerechte Landwirtschaft in Sachsen";
Umweltgerechte Landwirtschaft 2004 - Ergebnisse der wissenschaftlichen Begleitung des Programms "Umweltgerechte
Landwirtschaft in Sachsen" in der Förderperiode 2000-2004; Schriftenreihe der LfL Heft 11 - 10. Jahrgang 2005;
eigene Ermittlungen LfL FB 6, 2006; Konventionelle Ausgangsvariante: in Anlehnung an Datenbank Planungsrichtwerte LfL,
Stand 10/2005]
(Ertragsrückgänge auf Grund Verzicht auf N-Düngung und PSM-Einsatz, 1. Nutzung ab 15.06.)
2 Ersatzkosten (Substitutionswert) je 10 MJ ME [eigene Erhebungen LfL, 2005]
3 Einsparung chem.-synth. PSM: durchschnittlich 49 €/ha Herbizidkosten * 25% Behandlungsumfang = 12,25 €/ha
[Datenbank Planungsrichtwerte LfL, Stand 10/2005]
4 Einsparung var. Maschinenkosten Ausbringung chem.-synth. PSM:
Technik: 67 kW-Schlepper, Anhängespritze 24 m, 3000 l, 67 PS-Schlepper, 7000 l Wasserfass
Arbeitszeitbedarf: 0,14 Akh/ha+AG
Variable Maschinenkosten: 3,00 €/ha+AG
Eingesparte var. MK für Ausbringung chem.-synth. PSM: 3,00 €/ha+AG var. MK * 25% Behandlungsumfang = 0,75 €/ha
[Datenbank Planungsrichtwerte LfL, Stand 10/2005]
5 Einsparung Personalkosten für Ausbringung chem.-synth. PSM:
0,14 Akh/ha+AG Arbeitszeitbedarf * 25% Behandlungsumfang * 11,00 €/Akh Personalansatz = 0,38 €/ha
[Datenbank Planungsrichtwerte LfL, Stand 10/2005]
6
Düngungsniveau N konventionelle Variante: 170 kg N/ha (gute fachliche Praxis)
Einsparung N-Düngemittel bei naturschutzgerechter Wiese lt. B 2.2.a gegenüber konventioneller Variante: 170 kg N/ha:
170 kg N/ha * 0,51 €/kg N = 86,70 €/ha
[Ergebnisse und Erfahrungen zum Programm "Umweltgerechte Landwirtschaft in Sachsen"; eigene Ermittlungen LfL FB 6,

Anlagen
Entwicklungsprogramm für den ländlichen Raum im Freistaat Sachsen 2007-2013
genehmigte Fassung vom 05.09.2007
80
11/2005
Datenbank Planungsrichtwerte, LfL Stand 09/2005]
7
Einsparung variable Maschinenkosten Ausbringung chem.-synth. N-Düngemittel:
Technik: 59 kW-Schlepper, Düngerstreuer 1200 l, 180 dt, 18 m, 2 Dreiseitenkipper 8 t
Arbeitszeitbedarf: 0,17 Akh/ha+AG
Variable Maschinenkosten: 2,31 €/ha+AG
Eingesparte variable Maschinenkosten Ausbringung chem.-synth. N-Dünger = 2,31 €/ha+AG * 1,5 AG = 3,47 €/ha
Annahme: 1 AG Düngung wird analog konv. Variante für Ausbringung von Grundnährstoffen (P, K) in Zielvariante
angesetzt.
[Datenbank Planungsrichtwerte LfL, Stand 10/2005]
8
Einsparung Personalkosten Ausbringung chem.-synth. N-Düngemittel:
0,17 Akh/ha+ AG Arbeitszeitbedarf * 11,00 €/Akh Personalkostenansatz = 1,87 €/ha+AG
Eingesparte Personalkosten Ausbringung chem.-synth. N-Dünger = 1,87 €/ha+ AG * 1,5 AG = 2,81 €/ha
Annahme: 1 AG Düngung wird analog konv. Variante für Ausbringung von Grundnährstoffen (P, K) in Zielvariante
angesetzt.
[Datenbank Planungsrichtwerte LfL, Stand 10/2005]
9
Einsparung 0,5 Nutzungen lt. Bewirtschaftungsauflage bei naturschutzgerechter Wiese lt. B.2.2 a
Unterstellung: konv. Nutzung als Mähweide, Schnittnutzung in Form von AWS
Anmerkung: ca. 85% des GL werden als in SN als AWS genutzt [eigene Ermittlungen LfL FB 6, 2005]
Anrechnung variable Maschinenkosten AWS (Mahd bis Einlagerung): 40,22 €/ha+AG
Eingesparte variable Maschinenkosten: 40,22 €/ha+AG * 0,5 AG = 20,11 €/ha
[Datenbank Planungsrichtwerte LfL, Stand 10/2005]
10 Eingesparte Personalkosten für 0,5 Nutzungen bei unterstellter Nutzung in Form von AWS:
Arbeitszeitbedarf für Ernteverfahren AWS, 1 AG Mahd bis Einlagerung: 2,54 Akh/ha+AG
Eingesparte Personalkosten: 2,54 Akh/ha+AG * 11,00 €/Akh Personalkostenansatz * 0,5 AG = 13,97 €/ha
[Datenbank Planungsrichtwerte LfL, Stand 10/2005]

Anlagen
Entwicklungsprogramm für den ländlichen Raum im Freistaat Sachsen 2007-2013
genehmigte Fassung vom 05.09.2007
81
Förderbereich B:
Extensive Grünlandwirtschaft und naturschutzgerechte Grünland-
bewirtschaftung und Pflege
B.2.2 b) Naturschutzgerechte Wiesennutzung mit Düngungsverzicht (erste
Nutzung ab 15.07.)
Kalkulationsgrundlagen
1. Erlösdifferenz
verfügbarer Energieertrag
1
Bewertung
2
Erlös
3. Kosteneinsparung
- Pflanzenschutz:
Pflanzenschutzmittel
3
Maschinenkosten
4
Personalkosten
5
- N-Düngung
N-Düngemittel
6
Maschinenkosten
7
Personalkosten
8
- 1 Nutzung (AWS)
Maschinenkosten
9
Personalkosten
10
4. Einkommensverlust
373,89
€/ha
5. Beihilfehöhe
373,00 €/ha
1 Mittlerer Netto-Energieertrag; Nutzungsform konventionelle Mähweide bzw. naturschutzgerechte Wiese lt.B.2.2 b.
Konventionelle Ausgangsvariante: in Anlehnung an Datenbank Planungsrichtwerte LfL
Zielvariante: Ergebnisse aus Untersuchungen der LfL von 1994-2004 (wissenschaftliche Begleitung Programm UL).
Minderung Energieertrag bei naturschutzgerechter Wiese lt. B.2.2 b gegenüber konventioneller Nutzung auf Grund
Verzicht auf N-Düngung und PSM-Einsatz, 1. Nutzung ab 15.07.: ca. 60%.
Auf Grund des späteren Schnittzeitpunktes kommt es zu erheblichen Qualitätseinbußen, die sich in einem deutlichen
Rückgang
des Energieertrags - als ein Maßstab für die Qualität - widerspiegeln. Insbesondere der 1. Aufwuchs weist nur geringe
Energiegehalte und eine geringe Verdaulichkeit der org. Substanz (45-60%) auf (--> Verschlechterung der Futterqualität).
[Ergebnisse und Erfahrungen zum Programm "Umweltgerechte Landwirtschaft in Sachsen";
Umweltgerechte Landwirtschaft 2004 - Ergebnisse der wissenschaftlichen Begleitung des Programms "Umweltgerechte
Landwirtschaft in Sachsen" in der Förderperiode 2000-2004; Schriftenreihe der LfL Heft 11 - 10. Jahrgang 2005;

Anlagen
Entwicklungsprogramm für den ländlichen Raum im Freistaat Sachsen 2007-2013
genehmigte Fassung vom 05.09.2007
82
eigene Ermittlungen LfL FB 6, 2006; Konventionelle Ausgangsvariante: in Anlehnung an Datenbank Planungsrichtwerte LfL,
Stand 10/2005]
(Ertragsrückgänge auf Grund Verzicht auf N-Düngung und PSM-Einsatz, 1. Nutzung ab 15.07., Standortbedingungen)
2 Ersatzkosten (Substitutionswert) je 10 MJ ME [eigene Erhebungen LfL, 2005]
3 Einsparung chem.-synth. PSM: durchschnittlich 49 €/ha Herbizidkosten * 25% Behandlungsumfang = 12,25 €/ha
[Datenbank Planungsrichtwerte LfL, Stand 10/2005]
4 Einsparung var. Maschinenkosten Ausbringung chem.-synth. PSM:
Technik: 67 kW-Schlepper, Anhängespritze 24 m, 3000 l, 67 PS-Schlepper, 7000 l Wasserfass
Arbeitszeitbedarf: 0,14 Akh/ha+AG
Variable Maschinenkosten: 3,00 €/ha+AG
Eingesparte var. MK für Ausbringung chem.-synth. PSM: 3,00 €/ha+AG var. MK * 25% Behandlungsumfang = 0,75 €/ha
[Datenbank Planungsrichtwerte LfL, Stand 10/2005]
5 Einsparung Personalkosten für Ausbringung chem.-synth. PSM:
0,14 Akh/ha+AG Arbeitszeitbedarf * 25% Behandlungsumfang * 11,00 €/Akh Personalansatz = 0,38 €/ha
[Datenbank Planungsrichtwerte LfL, Stand 10/2005]
6
Düngungsniveau N konventionelle Variante: 170 kg N/ha (gute fachliche Praxis)
Einsparung N-Düngemittel bei naturschutzgerechter Wiese lt. B.2.2 b gegenüber konventioneller Variante: 170 kg N/ha:
170 kg N/ha * 0,51 €/kg N = 86,70 €/ha
[Ergebnisse und Erfahrungen zum Programm "Umweltgerechte Landwirtschaft in Sachsen"; eigene Ermittlungen LfL FB 6,
11/2005; Datenbank Planungsrichtwerte, LfL Stand 09/2005]
7
Einsparung variable Maschinenkosten Ausbringung chem.-synth. N-Düngemittel:
Technik: 59 kW-Schlepper, Düngerstreuer 1200 l, 180 dt, 18 m, 2 Dreiseitenkipper 8 t
Arbeitszeitbedarf: 0,17 Akh/ha+AG
Variable Maschinenkosten: 2,31 €/ha+AG
Eingesparte variable Maschinenkosten Ausbringung chem.-synth. N-Dünger = 2,31 €/ha+AG * 1,5 AG = 3,47 €/ha
Annahme: 1 AG Düngung wird analog konv. Variante für Ausbringung von Grundnährstoffen (P, K) in Zielvariante
angesetzt.
[Datenbank Planungsrichtwerte LfL, Stand 10/2005]
8
Einsparung Personalkosten Ausbringung chem.-synth. N-Düngemittel:
0,17 Akh/ha+ AG Arbeitszeitbedarf * 11,00 €/Akh Personalkostenansatz = 1,87 €/ha+AG
Eingesparte Personalkosten Ausbringung chem.-synth. N-Dünger = 1,87 €/ha+ AG * 1,5 AG = 2,81 €/ha
Annahme: 1 AG Düngung wird analog konv. Variante für Ausbringung von Grundnährstoffen (P, K) in Zielvariante
angesetzt.
[Datenbank Planungsrichtwerte LfL, Stand 10/2005]
9
Einsparung 1 Nutzung lt. Bewirtschaftungsauflage bei naturschutzgerechter Wiese lt. B.2.2 b
Unterstellung: konv. Nutzung als Mähweide, Schnittnutzung in Form von AWS
Anmerkung: ca. 85% des GL werden als in SN als AWS genutzt [eigene Ermittlungen LfL FB 6, 2005]
Anrechnung variable Maschinenkosten AWS (Mahd bis Einlagerung): 40,22 €/ha+AG
Eingesparte variable Maschinenkosten: 40,22 €/ha+AG * 1 AG = 40,22 €/ha
[Datenbank Planungsrichtwerte LfL, Stand 10/2005]
10 Eingesparte Personalkosten für 1 Nutzung bei unterstellter Nutzung in Form von AWS:
Arbeitszeitbedarf für Ernteverfahren AWS, 1 AG Mahd bis Einlagerung: 2,54 Akh/ha+AG
Eingesparte Personalkosten: 2,54 Akh/ha+AG * 11,00 €/Akh Personalkostenansatz *1 AG = 27,94 €/ha
[Datenbank Planungsrichtwerte LfL, Stand 10/2005]

Anlagen
Entwicklungsprogramm für den ländlichen Raum im Freistaat Sachsen 2007-2013
genehmigte Fassung vom 05.09.2007
83
Förderbereich B:
Extensive Grünlandwirtschaft und naturschutzgerechte Grünland-
bewirtschaftung und Pflege
B.2.3 Naturschutzgerechte Wiesennutzung mit Düngungsverzicht –
Aushagerung
Kalkulationsgrundlagen
1. Erlösdifferenz
verfügbarer Energieertrag
1
Bewertung
2
Erlös
3. Kosteneinsparung
- Pflanzenschutz:
Pflanzenschutzmittel
3
Maschinenkosten
4
Personalkosten
5
- Düngung
Düngemittel
6
Maschinenkosten
7
Personalkosten
8
4. Einkommensverlust
325,65
€/ha
5. Beihilfehöhe
325,00 €/ha
1 Mittlerer Netto-Energieertrag; Nutzungsform konventionelle Mähweide bzw. naturschutzgerechte Wiese
lt. B.2.3.
Konventionelle Ausgangsvariante: in Anlehnung an Datenbank Planungsrichtwerte LfL
Zielvariante: Ergebnisse aus Untersuchungen der LfL von 1994-2004 (wissenschaftliche Begleitung Programm UL).
Minderung Energieertrag bei naturschutzgerechter Wiese lt. B.2.3 gegenüber konventioneller Nutzung auf Grund
Düngungsverzicht N (Aushagerung) und Verzicht PSM-Einsatz: ca. 48%.
[Ergebnisse und Erfahrungen zum Programm "Umweltgerechte Landwirtschaft in Sachsen";
Umweltgerechte Landwirtschaft 2004 - Ergebnisse der wissenschaftlichen Begleitung des Programms "Umweltgerechte
Landwirtschaft in Sachsen" in der Förderperiode 2000-2004; Schriftenreihe der LfL Heft 11 - 10.
Jahrgang 2005;
eigene Ermittlungen LfL FB 6, 2006; Konventionelle Ausgangsvariante: in Anlehnung an Datenbank Planungsrichtwerte LfL,
Stand 10/2005]
(Ertragsrückgänge auf Grund Düngungsverzicht N (Aushagerung) und Verzicht PSM-Einsatz)
2 Ersatzkosten (Substitutionswert) je 10 MJ ME [eigene Erhebungen LfL, 2005]
3 Einsparung chem.-synth. PSM: durchschnittlich 49 €/ha Herbizidkosten * 25% Behandlungsumfang = 12,25 €/ha
[Datenbank Planungsrichtwerte LfL, Stand 10/2005]
4 Einsparung var. Maschinenkosten Ausbringung chem.-synth. PSM:
Technik: 67 kW-Schlepper, Anhängespritze 24 m, 3000 l, 67 PS-Schlepper, 7000 l Wasserfass
Arbeitszeitbedarf: 0,14 Akh/ha+AG
Variable Maschinenkosten: 3,00 €/ha+AG
Eingesparte var. MK für Ausbringung chem.-synth. PSM: 3,00 €/ha+AG var. MK * 25% Behandlungsumfang = 0,75 €/ha
[Datenbank Planungsrichtwerte LfL, Stand 10/2005]
5 Einsparung Personalkosten für Ausbringung chem.-synth. PSM:
0,14 Akh/ha+AG Arbeitszeitbedarf * 25% Behandlungsumfang * 11,00 €/Akh Personalansatz = 0,38 €/ha
[Datenbank Planungsrichtwerte LfL, Stand 10/2005]
6
Düngungsniveau N konventionelle Variante: 170 kg N/ha (gute fachliche Praxis)
Einsparung N-Düngemittel bei naturschutzgerechter Wiese lt. B.2.3 gegenüber konventioneller Variante: 170 kg N/ha:
170 kg N/ha * 0,51 €/kg N = 86,70 €/ha
[Ergebnisse und Erfahrungen zum Programm "Umweltgerechte Landwirtschaft in Sachsen"; eigene Ermittlungen LfL FB 6,
11/2005 Datenbank Planungsrichtwerte, LfL Stand 09/2005]
7
Einsparung variable Maschinenkosten Ausbringung chem.-synth. N-Düngemittel:

Anlagen
Entwicklungsprogramm für den ländlichen Raum im Freistaat Sachsen 2007-2013
genehmigte Fassung vom 05.09.2007
84
Technik: 59 kW-Schlepper, Düngerstreuer 1200 l, 180 dt, 18 m, 2 Dreiseitenkipper 8 t
Arbeitszeitbedarf: 0,17 Akh/ha+AG
Variable Maschinenkosten: 2,31 €/ha+AG
Eingesparte variable Maschinenkosten Ausbringung chem.-synth. N-Dünger = 2,31 €/ha+AG * 1,5 AG = 3,47 €/ha
Annahme: 1 AG Düngung wird analog konv. Variante für Ausbringung von Grundnährstoffen (P, K) in Zielvariante angesetzt.
[Datenbank Planungsrichtwerte LfL, Stand 10/2005]
8
Einsparung Personalkosten Ausbringung chem.-synth. N-Düngemittel:
0,17 Akh/ha+ AG Arbeitszeitbedarf * 11,00 €/Akh Personalkostenansatz = 1,87 €/ha+AG
Eingesparte Personalkosten Ausbringung chem.-synth. N-Dünger = 1,87 €/ha+ AG * 1,5 AG = 2,81 €/ha
Annahme: 1 AG Düngung wird analog konv. Variante für Ausbringung von Grundnährstoffen (P, K) in Zielvariante angesetzt.
[Datenbank Planungsrichtwerte LfL, Stand 10/2005]

Anlagen
Entwicklungsprogramm für den ländlichen Raum im Freistaat Sachsen 2007-2013
genehmigte Fassung vom 05.09.2007
85
Förderbereich B:
Extensive Grünlandwirtschaft und naturschutzgerechte Grünland-
bewirtschaftung und Pflege
B.2.4 Naturschutzgerechte Wiesennutzung mit Düngungsverzicht – lang
anhaltende Nutzungsphase
Kalkulationsgrundlagen
1. Erlösdifferenz
verfügbarer Energieertrag
1
Bewertung
2
Erlös
3. Kosteneinsparung
- Pflanzenschutz:
Pflanzenschutzmittel
3
Maschinenkosten
4
Personalkosten
5
- N-Düngung
N-Düngemittel
6
Maschinenkosten
7
Personalkosten
8
- 0,5 Nutzungen
Maschinenkosten
9
Personalkosten
10
4. Einkommensverlust
363,57
€/ha
5. Beihilfehöhe
363,00 €/ha
1 Mittlerer Netto-Energieertrag; Nutzungsform konventionelle Mähweide bzw. naturschutzgerechte Wiese lt. B.2.4
Konventionelle Ausgangsvariante: in Anlehnung an Datenbank Planungsrichtwerte LfL
Zielvariante: Ergebnisse aus Untersuchungen der LfL von 1994-2004 (wissenschaftliche Begleitung Programm UL).
Minderung Energieertrag bei naturschutzgerechter Wiese lt. B.2.4 gegenüber konventioneller Nutzung auf Grund
Düngungsverzicht N (Nutzungspause) und Verzicht PSM-Einsatz, Nutzungspause: ca. 56%.
[Ergebnisse und Erfahrungen zum Programm "Umweltgerechte Landwirtschaft in Sachsen";
Umweltgerechte Landwirtschaft 2004 - Ergebnisse der wissenschaftlichen Begleitung des Programms "Umweltgerechte
Landwirtschaft in Sachsen" in der Förderperiode 2000-2004; Schriftenreihe der LfL Heft 11 - 10. Jahrgang 2005;
eigene Ermittlungen LfL FB 6, 2006; Konventionelle Ausgangsvariante: in Anlehnung an Datenbank Planungsrichtwerte LfL,
Stand 10/2005]
(Ertragsrückgänge auf Grund Verzicht auf N-Düngung, PSM-Einsatz, lang anhaltende Nutzungspause)
2 Ersatzkosten (Substitutionswert) je 10 MJ ME [eigene Erhebungen LfL, 2005]
3 Einsparung chem.-synth. PSM: durchschnittlich 49 €/ha Herbizidkosten * 25% Behandlungsumfang = 12,25 €/ha
[Datenbank Planungsrichtwerte LfL, Stand 10/2005]
4 Einsparung var. Maschinenkosten Ausbringung chem.-synth. PSM:
Technik: 67 kW-Schlepper, Anhängespritze 24 m, 3000 l, 67 PS-Schlepper, 7000 l Wasserfass
Arbeitszeitbedarf: 0,14 Akh/ha+AG
Variable Maschinenkosten: 3,00 €/ha+AG
Eingesparte var. MK für Ausbringung chem.-synth. PSM: 3,00 €/ha+AG var. MK * 25% Behandlungsumfang = 0,75 €/ha
[Datenbank Planungsrichtwerte LfL, Stand 10/2005]
5 Einsparung Personalkosten für Ausbringung chem.-synth. PSM:
0,14 Akh/ha+AG Arbeitszeitbedarf * 25% Behandlungsumfang * 11,00 €/Akh Personalansatz = 0,38 €/ha
[Datenbank Planungsrichtwerte LfL, Stand 10/2005]
6
Düngungsniveau N konventionelle Variante: 170 kg N/ha (gute fachliche Praxis)
Einsparung N-Düngemittel bei naturschutzgerechter Wiese lt. B.2.4 gegenüber konventioneller Variante: 170 kg N/ha:
170 kg N/ha * 0,51 €/kg N = 86,70 €/ha
[Ergebnisse und Erfahrungen zum Programm "Umweltgerechte Landwirtschaft in Sachsen"; eigene Ermittlungen LfL FB 6,

Anlagen
Entwicklungsprogramm für den ländlichen Raum im Freistaat Sachsen 2007-2013
genehmigte Fassung vom 05.09.2007
86
11/2005 Datenbank Planungsrichtwerte, LfL Stand 09/2005]
7
Einsparung variable Maschinenkosten Ausbringung chem.-synth. N-Düngemittel:
Technik: 59 kW-Schlepper, Düngerstreuer 1200 l, 180 dt, 18 m, 2 Dreiseitenkipper 8 t
Arbeitszeitbedarf: 0,17 Akh/ha+AG
Variable Maschinenkosten: 2,31 €/ha+AG
Eingesparte variable Maschinenkosten Ausbringung chem.-synth. N-Dünger = 2,31 €/ha+AG * 1,5 AG = 3,47 €/ha
Annahme: 1 AG Düngung wird analog konv. Variante für Ausbringung von Grundnährstoffen (P, K) in Zielvariante
angesetzt. [Datenbank Planungsrichtwerte LfL, Stand 10/2005]
8
Einsparung Personalkosten Ausbringung chem.-synth. N-Düngemittel:
0,17 Akh/ha+ AG Arbeitszeitbedarf * 11,00 €/Akh Personalkostenansatz = 1,87 €/ha+AG
Eingesparte Personalkosten Ausbringung chem.-synth. N-Dünger = 1,87 €/ha+ AG * 1,5 AG = 2,81 €/ha
Annahme: 1 AG Düngung wird analog konv. Variante für Ausbringung von Grundnährstoffen (P, K) in Zielvariante
angesetzt. [Datenbank Planungsrichtwerte LfL, Stand 10/2005]
9
Einsparung 0,5 Nutzungen lt. Bewirtschaftungsauflage bei naturschutzgerechter Wiese lt. B.2.4:
Unterstellung: konv. Nutzung als Mähweide, Schnittnutzung in Form von AWS
Anmerkung: ca. 85% des GL werden als in SN als AWS genutzt [eigene Ermittlungen LfL FB 6, 2005]
Anrechnung variable Maschinenkosten AWS (Mahd bis Einlagerung): 40,22 €/ha+AG
Eingesparte variable Maschinenkosten: 40,22 €/ha+AG * 0,5 AG = 20,11 €/ha
[Datenbank Planungsrichtwerte LfL, Stand 10/2005]
10 Eingesparte Personalkosten für 0,5 Nutzungen bei unterstellter Nutzung in Form von AWS:
Arbeitszeitbedarf für Ernteverfahren AWS, 1 AG Mahd bis Einlagerung: 2,54 Akh/ha+AG
Eingesparte Personalkosten: 2,54 Akh/ha+AG * 11,00 €/Akh Personalkostenansatz * 0,5 AG = 13,97 €/ha
[Datenbank Planungsrichtwerte LfL, Stand 10/2005]

Anlagen
Entwicklungsprogramm für den ländlichen Raum im Freistaat Sachsen 2007-2013
genehmigte Fassung vom 05.09.2007
87
Förderbereich B:
Extensive Grünlandwirtschaft und naturschutzgerechte Grünland-
bewirtschaftung und Pflege
B.2.5 Naturschutzgerechte Beweidung mit später Erstnutzung
Kalkulationsgrundlagen
1. Erlösdifferenz
verfügbarer Energieertrag
1
Bewertung
2
Erlös
3. Kosteneinsparung
- Pflanzenschutz
Pflanzenschutzmittel
3
Maschinenkosten
4
Personalkosten
5
- N-Düngung
N-Düngemittel
6
Maschinenkosten
7
Personalkosten
8
- 2 Nutzungen
Maschinenkosten
9
Personalkosten
10
4. Einkommensverlust
237,33
€/ha
5. Beihilfehöhe
237,00 €/ha
1 Mittlerer Netto-Energieertrag; Nutzungsform konventionelle Mähweide bzw. naturschutzgerechter Beweidung mit
später
Erstnutzung
lt. B.2.5
Konventionelle Ausgangsvariante: in Anlehnung an Datenbank Planungsrichtwerte LfL
Zielvariante: Ergebnisse aus Untersuchungen der LfL von 1994-2004 (wissenschaftliche Begleitung Programm UL).
Minderung Energieertrag bei naturschutzgerechter Beweidung mit
später Erstnutzung
lt. B.2.5 gegenüber konventioneller
Nutzung auf Grund
Verzicht auf zusätzliche N-Düngung, PSM-Einsatz, und Nutzungstermin: ca. 53%.
[Ergebnisse und Erfahrungen zum Programm "Umweltgerechte Landwirtschaft in Sachsen";
Umweltgerechte Landwirtschaft 2004 - Ergebnisse der wissenschaftlichen Begleitung des Programms "Umweltgerechte
Landwirtschaft in Sachsen" in der Förderperiode 2000-2004; Schriftenreihe der LfL Heft 11 - 10. Jahrgang 2005;
eigene Ermittlungen LfL FB 6, 2006; Konventionelle Ausgangsvariante: in Anlehnung an Datenbank Planungsrichtwerte LfL,
Stand 10/2005]
(Ertragsrückgänge auf Grund Verzicht zusätzliche N-Düngung und PSM-Einsatz, Auflage Besatzdichte und Nutzungstermin)
2 Ersatzkosten (Substitutionswert) je 10 MJ ME [eigene Erhebungen LfL, 2005]
3 Einsparung chem.-synth. PSM: durchschnittlich 49 €/ha Herbizidkosten * 25% Behandlungsumfang = 12,25 €/ha
[Datenbank Planungsrichtwerte LfL, Stand 10/2005]
4 Einsparung var. Maschinenkosten Ausbringung chem.-synth. PSM:
Technik: 67 kW-Schlepper, Anhängespritze 24 m, 3000 l, 67 PS-Schlepper, 7000 l Wasserfass
Arbeitszeitbedarf: 0,14 Akh/ha+AG
Variable Maschinenkosten: 3,00 €/ha+AG
Eingesparte var. MK für Ausbringung chem.-synth. PSM: 3,00 €/ha+AG var. MK * 25% Behandlungsumfang = 0,75 €/ha
[Datenbank Planungsrichtwerte LfL, Stand 10/2005]
5 Einsparung Personalkosten für Ausbringung chem.-synth. PSM:
0,14 Akh/ha+AG Arbeitszeitbedarf * 25% Behandlungsumfang * 11,00 €/Akh Personalansatz = 0,38 €/ha
[Datenbank Planungsrichtwerte LfL, Stand 10/2005]
6
Düngungsniveau N konventionelle Variante: 170 kg N/ha (gute fachliche Praxis)
Einsparung N-Düngemittel bei naturschutzgerechter Beweidung mit
später Erstnutzung
lt. B.2.5 gegenüber konventioneller
Variante:
170 kg N/ha * 0,51 €/kg N = 86,70 €/ha

Anlagen
Entwicklungsprogramm für den ländlichen Raum im Freistaat Sachsen 2007-2013
genehmigte Fassung vom 05.09.2007
88
Anmerkung: in Zielvariante ist keine zusätzliche N-Düngung erlaubt.
[Ergebnisse und Erfahrungen zum Programm "Umweltgerechte Landwirtschaft in Sachsen"; eigene Ermittlungen LfL FB 6,
11/2005
Datenbank Planungsrichtwerte, LfL Stand 09/2005]
7
Einsparung variable Maschinenkosten Ausbringung chem.-synth. N-Düngemittel:
Technik: 59 kW-Schlepper, Düngerstreuer 1200 l, 180 dt, 18 m, 2 Dreiseitenkipper 8 t
Arbeitszeitbedarf: 0,17 Akh/ha+AG
Variable Maschinenkosten: 2,31 €/ha+AG
Eingesparte variable Maschinenkosten Ausbringung chem.-synth. N-Dünger = 2,31 €/ha+AG * 1,5 AG = 3,47 €/ha
Annahme: 1 AG Düngung wird analog konv. Variante für Ausbringung von Grundnährstoffen (P, K) in Zielvariante
angesetzt.
[Datenbank Planungsrichtwerte LfL, Stand 10/2005]
8
Einsparung Personalkosten Ausbringung chem.-synth. N-Düngemittel:
0,17 Akh/ha+ AG Arbeitszeitbedarf * 11,00 €/Akh Personalkostenansatz = 1,87 €/ha+AG
Eingesparte Personalkosten Ausbringung chem.-synth. N-Dünger = 1,87 €/ha+ AG * 1,5 AG = 2,81 €/ha
Annahme: 1 AG Düngung wird analog konv. Variante für Ausbringung von Grundnährstoffen (P, K) in Zielvariante
angesetzt.
[Datenbank Planungsrichtwerte LfL, Stand 10/2005]
9
Einsparung 2 Schnitt-Nutzungen lt. Bewirtschaftungsauflage bei naturschutzgerechter Beweidung mit
später Erstnutzung
lt.
B.2.5.
Unterstellung: konv. Nutzung als Mähweide, Schnittnutzung in Form von AWS
Variable Maschinenkosten AWS (Mahd bis Einlagerung): 40,22 €/ha+AG
Eingesparte variable Maschinenkosten: 40,22 €/ha+AG * 2 AG = 80,44 €/ha
[Datenbank Planungsrichtwerte LfL, Stand 10/2005]
10 Eingesparte Personalkosten für 2 Nutzungen bei unterstellter Nutzung in Form von AWS:
Arbeitszeitbedarf für Ernteverfahren AWS, 1 AG Mahd bis Einlagerung: 2,54 Akh/ha+AG
Eingesparte Personalkosten: 2,54 Akh/ha+AG * 11,00 €/Akh Personalkostenansatz * 2 AG = 55,88 €/ha
[Datenbank Planungsrichtwerte LfL, Stand 10/2005]

Anlagen
Entwicklungsprogramm für den ländlichen Raum im Freistaat Sachsen 2007-2013
genehmigte Fassung vom 05.09.2007
89
Förderbereich B:
Extensive Grünlandwirtschaft und naturschutzgerechte
Grünlandbewirtschaftung und Pflege
B.2.6 a) Naturschutzgerechte Beweidung - Hutung mit Schafen und Ziegen
(Dauergrünlandflächen)
Kalkulationsgrundlagen
1. Erlösdifferenz
verfügbarer Energieertrag
1
Bewertung
Erlös
2. Erhöhter Aufwand
- Betreuung (Hüten, Pferchen)
Personalkosten
2
- Pferch
Material
3
3. Kosteneinsparung
- Pflanzenschutz:
Pflanzenschutzmittel
4
Maschinenkosten
5
Personalkosten
6
- N-Düngung
N-Düngemittel
7
Maschinenkosten
8
Personalkosten
9
- 2,5 Nutzungen
Maschinenkosten
10
Personalkosten
11
4. Einkommensverlust
350,00 €/ha
5. Beihilfehöhe
350,00 €/ha
1 Mittlerer Netto-Energieertrag; Nutzungsform konventionelle Mähweide bzw. naturschutzgerechte Weide
Konventionelle Ausgangsvariante: in Anlehnung an Datenbank Planungsrichtwerte LfL
Zielvariante: Ergebnisse aus Untersuchungen der LfL von 1994-2004 (wissenschaftliche Begleitung Programm UL).
Minderung Energieertrag bei naturschutzgerechter Weide gegenüber konventioneller Nutzung auf Grund
Verzicht auf N-Düngung und PSM-Einsatz; magere Standorte: ca. 35%.
[Ergebnisse und Erfahrungen zum Programm "Umweltgerechte Landwirtschaft in Sachsen";
Umweltgerechte Landwirtschaft 2004 - Ergebnisse der wissenschaftlichen Begleitung des Programms "Umweltgerechte
Landwirtschaft in Sachsen" in der Förderperiode 2000-2004; Schriftenreihe der LfL Heft 11 - 10. Jahrgang 2005;
eigene Ermittlungen LfL FB 6, 2007; Konventionelle Ausgangsvariante: in Anlehnung an Datenbank Planungsrichtwerte
LfL, Stand 10/2005]
2 Zusätzlicher Aufwand Verfahren: Hüteschafhaltung-Weidemast
Unterstellung: 6 MUS/ha; 250 Hütetage je Jahr; 1,17 Akmin/Tier/d (Hüten, Pferchen) = 4,88 Akh/MUS/Hüteperiode

Anlagen
Entwicklungsprogramm für den ländlichen Raum im Freistaat Sachsen 2007-2013
genehmigte Fassung vom 05.09.2007
90
Zusätzliche Personalkosten: 29,28 Akh/ha Arbeitszeitbedarf * 11,00 €/Akh Personalkostenansatz = 321,75 €/ha
[KTBL-Datensammlung Betriebsplanung Landwirtschaft 2004/05; eigene Ermittlungen LfL 2005, Kalkulationsmodell]
3 Zusätzliche Materialkosten Pferch:
450 MUS, Platzbedarf Pfech 1 qm/MUS; Größe Pferch 25*25 m; Umfang 100 m; 2 Netze a 50m- Live-Stok-Netz-Set 5
Preis: 286 €/Set * 20% Unterhaltungskosten/a = 57,20 €/ha
[Preise:
http://www.asm-aschheim.de/shop/produktliste;
eigene Ermittlungen, LfL 2005]
4 Einsparung chem.-synth. PSM: durchschnittlich 49 €/ha Herbizidkosten * 25% Behandlungsumfang = 12,25 €/ha
[Datenbank Planungsrichtwerte LfL, Stand 10/2005]
5 Einsparung variable Maschinenkosten für Ausbringung chem.-synth. PSM:
Technik: 67 kW-Schlepper, Anhängespritze 24 m, 3000 l, 67 PS-Schlepper, 7000 l Wasserfaß
Arbeitszeitbedarf: 0,14 Akh/ha
Variable Maschinenkosten: 3,00 €/ha
3,00 €/ha variable Maschinenkosten * 25% Behandlungsumfang = 0,75 €/ha
[Datenbank Planungsrichtwerte LfL, Stand 10/2005]
6 Einsparung Personalkosten für Ausbringung chem.-synth. PSM:
0,14 Akh/ha Arbeitszeitbedarf * 25% Behandlungsumfang * 11,00 €/Akh Personalkostenansatz = 0,38 €/ha
[Datenbank Planungsrichtwerte LfL, Stand 10/2005]
7
Düngungsniveau N konventionelle Variante: 170 kg N/ha (gute fachliche Praxis)
Einsparung N-Düngemittel bei naturschutzgerechter Wiese lt. 3.3 a gegenüber konventioneller Variante: 170 kg N/ha:
170 kg N/ha * 0,51 €/kg N = 86,70 €/ha
[Ergebnisse und Erfahrungen zum Programm "Umweltgerechte Landwirtschaft in Sachsen"; eigene Ermittlungen LfL FB
6, 11/2005
Datenbank Planungsrichtwerte, LfL Stand 09/2005]
8
Einsparung variable Maschinenkosten Ausbringung chem.-synth. N-Düngemittel:
Technik: 59 kW-Schlepper, Düngerstreuer 1200 l, 180 dt, 18 m, 2 Dreiseitenkipper 8 t
Arbeitszeitbedarf: 0,17 Akh/ha+AG
Variable Maschinenkosten: 2,31 €/ha+AG
Eingesparte variable Maschinenkosten Ausbringung chem.-synth. N-Dünger = 2,31 €/ha+AG * 1,5 AG = 3,47 €/ha
Annahme: 1 AG Düngung wird analog konv. Variante für Ausbringung von Grundnährstoffen (P, K) in Zielvariante angesetzt.
[Datenbank Planungsrichtwerte LfL, Stand 10/2005]
9
Einsparung Personalkosten Ausbringung chem.-synth. N-Düngemittel:
0,17 Akh/ha+ AG Arbeitszeitbedarf * 11,00 €/Akh Personalkostenansatz = 1,87 €/ha+AG
Eingesparte Personalkosten Ausbringung chem.-synth. N-Dünger = 1,87 €/ha+ AG * 1,5 AG = 2,81 €/ha
Annahme: 1 AG Düngung wird analog konv. Variante für Ausbringung von Grundnährstoffen (P, K) in Zielvariante angesetzt.
[Datenbank Planungsrichtwerte LfL, Stand 10/2005]
10
Einsparung var. Maschinenkosten für 2,5 Nutzungen lt. Bewirtschaftungsauflagen lt. 3.10:
Unterstellung: konv. Nutzung als Mähweide, Anrechnung variabler Maschinenkosten für Schnittnutzung bei unterstellter
Nutzung in Form von AWS. Anmerkung: ca. 85% des GL werden als in SN als AWS genutzt [eigene Ermittlungen LfL FB 6,
2005]
Variable Maschinenkosten AWS (Mahd bis Einlagerung): 40,22 €/ha+AG
Eingesparte variable Maschinenkosten: 40,22 €/ha+AG * 2,5 AG = 100,55 €/ha
[Datenbank Planungsrichtwerte LfL, Stand 10/2005]
11 Eingesparte Personalkosten für 2,5 Nutzungen bei unterstellter Nutzung in Form von AWS:
Arbeitszeitbedarf für Ernteverfahren AWS, 1 AG Mahd bis Einlagerung: 2,54 Akh/ha+AG
Eingesparte Personalkosten: 2,54 Akh/ha+AG * 11,00 €/Akh Personalkostenansatz * 2,5 AG = 69,85 €/ha
[Datenbank Planungsrichtwerte LfL, Stand 10/2005]

Anlagen
Entwicklungsprogramm für den ländlichen Raum im Freistaat Sachsen 2007-2013
genehmigte Fassung vom 05.09.2007
91
Förderbereich B:
Extensive Grünlandwirtschaft und naturschutzgerechte
Grünlandbewirtschaftung und Pflege
B.2.6 b) Naturschutzgerechte Beweidung - Hutung mit Schafen und Ziegen
(sonstige Flächen)
Kalkulationsgrundlagen
1. Erlösdifferenz
verfügbarer Energieertrag
1
Anteil unproduktiver Fläche
2
Bewertung
Erlös
2. Erhöhter Aufwand
- Betreuung (Hüten, Pferchen)
Personalkosten
3
- Pferch
Material
4
3. Kosteneinsparung
- Pflanzenschutz:
Pflanzenschutzmittel
5
Maschinenkosten
6
Personalkosten
7
- N-Düngung
N-Düngemittel
8
Maschinenkosten
9
Personalkosten
10
- 2,5 Nutzungen
Maschinenkosten
11
Personalkosten
12
4. Einkommensverlust
450,00 €/ha
5. Beihilfehöhe
450,00 €/ha
1 Mittlerer Netto-Energieertrag; Nutzungsform konventionelle Mähweide bzw. naturschutzgerechte Weide
Konventionelle Ausgangsvariante: in Anlehnung an Datenbank Planungsrichtwerte LfL
Zielvariante: Ergebnisse aus Untersuchungen der LfL von 1994-2004 (wissenschaftliche Begleitung Programm UL).
Minderung Energieertrag bei naturschutzgerechter Weide gegenüber konventioneller Nutzung auf Grund
Verzicht auf N-Düngung und PSM-Einsatz; magere Standorte: ca. 35%.
[Ergebnisse und Erfahrungen zum Programm "Umweltgerechte Landwirtschaft in Sachsen";
Umweltgerechte Landwirtschaft 2004 - Ergebnisse der wissenschaftlichen Begleitung des Programms "Umweltgerechte
Landwirtschaft in Sachsen" in der Förderperiode 2000-2004; Schriftenreihe der LfL Heft 11 - 10. Jahrgang 2005;
eigene Ermittlungen LfL FB 6, 2007; Konventionelle Ausgangsvariante: in Anlehnung an Datenbank Planungsrichtwerte LfL,
Stand 10/2005]
2 Anteil unproduktiver Fläche an genutzter Fläche 10 % (Gehölzbereiche, vegetationsfreie Stellen etc.). Ermittlung auf der
Grundlage von Beispielgebieten im Rahmen der fachlichen Begleitung Naturschutzförderung. LfUG 2007.

Anlagen
Entwicklungsprogramm für den ländlichen Raum im Freistaat Sachsen 2007-2013
genehmigte Fassung vom 05.09.2007
92
3 Zusätzlicher Aufwand Verfahren: Hüteschafhaltung-Weidemast
Unterstellung: 6 MUS/ha; 250 Hütetage je Jahr; 1,17 Akmin/Tier/d (Hüten, Pferchen) = 4,88 Akh/MUS/Hüteperiode
Zusätzliche Personalkosten: 29,28 Akh/ha Arbeitszeitbedarf * 11,00 €/Akh Personalkostenansatz = 321,75 €/ha
[KTBL-Datensammlung Betriebsplanung Landwirtschaft 2004/05; eigene Ermittlungen LfL 2005, Kalkulationsmodell]
4 Zusätzliche Materialkosten Pferch:
450 MUS, Platzbedarf Pfech 1 qm/MUS; Größe Pferch 25*25 m; Umfang 100 m; 2 Netze a 50m- Live-Stok-Netz-Set 5
Preis: 286 €/Set * 20% Unterhaltungskosten/a = 57,20 €/ha
[Preise:
http://www.asm-aschheim.de/shop/produktliste;
eigene Ermittlungen, LfL 2005]
5 Einsparung chem.-synth. PSM: durchschnittlich 49 €/ha Herbizidkosten * 25% Behandlungsumfang = 12,25 €/ha
[Datenbank Planungsrichtwerte LfL, Stand 10/2005]
6 Einsparung variable Maschinenkosten für Ausbringung chem.-synth. PSM:
Technik: 67 kW-Schlepper, Anhängespritze 24 m, 3000 l, 67 PS-Schlepper, 7000 l Wasserfaß
Arbeitszeitbedarf: 0,14 Akh/ha
Variable Maschinenkosten: 3,00 €/ha
3,00 €/ha variable Maschinenkosten * 25% Behandlungsumfang = 0,75 €/ha
[Datenbank Planungsrichtwerte LfL, Stand 10/2005]
7 Einsparung Personalkosten für Ausbringung chem.-synth. PSM:
0,14 Akh/ha Arbeitszeitbedarf * 25% Behandlungsumfang * 11,00 €/Akh Personalkostenansatz = 0,38 €/ha
[Datenbank Planungsrichtwerte LfL, Stand 10/2005]
8
Düngungsniveau N konventionelle Variante: 170 kg N/ha (gute fachliche Praxis)
Einsparung N-Düngemittel bei naturschutzgerechter Wiese lt. 3.3 a gegenüber konventioneller Variante: 170 kg N/ha:
170 kg N/ha * 0,51 €/kg N = 86,70 €/ha
[Ergebnisse und Erfahrungen zum Programm "Umweltgerechte Landwirtschaft in Sachsen"; eigene Ermittlungen LfL FB 6,
11/2005
Datenbank Planungsrichtwerte, LfL Stand 09/2005]
9
Einsparung variable Maschinenkosten Ausbringung chem.-synth. N-Düngemittel:
Technik: 59 kW-Schlepper, Düngerstreuer 1200 l, 180 dt, 18 m, 2 Dreiseitenkipper 8 t
Arbeitszeitbedarf: 0,17 Akh/ha+AG
Variable Maschinenkosten: 2,31 €/ha+AG
Eingesparte variable Maschinenkosten Ausbringung chem.-synth. N-Dünger = 2,31 €/ha+AG * 1,5 AG = 3,47 €/ha
Annahme: 1 AG Düngung wird analog konv. Variante für Ausbringung von Grundnährstoffen (P, K) in Zielvariante angesetzt.
[Datenbank Planungsrichtwerte LfL, Stand 10/2005]
10 Einsparung Personalkosten Ausbringung chem.-synth. N-Düngemittel:
0,17 Akh/ha+ AG Arbeitszeitbedarf * 11,00 €/Akh Personalkostenansatz = 1,87 €/ha+AG
Eingesparte Personalkosten Ausbringung chem.-synth. N-Dünger = 1,87 €/ha+ AG * 1,5 AG = 2,81 €/ha
Annahme: 1 AG Düngung wird analog konv. Variante für Ausbringung von Grundnährstoffen (P, K) in Zielvariante angesetzt.
[Datenbank Planungsrichtwerte LfL, Stand 10/2005]
11 Einsparung var. Maschinenkosten für 2,5 Nutzungen lt. Bewirtschaftungsauflagen lt. 3.10:
Unterstellung: konv. Nutzung als Mähweide, Anrechnung variabler Maschinenkosten für Schnittnutzung bei unterstellter
Nutzung in Form
von AWS. Anmerkung: ca. 85% des GL werden als in SN als AWS genutzt [eigene Ermittlungen LfL FB 6, 2005]
Variable Maschinenkosten AWS (Mahd bis Einlagerung): 40,22 €/ha+AG
Eingesparte variable Maschinenkosten: 40,22 €/ha+AG * 2,5 AG = 100,55 €/ha
[Datenbank Planungsrichtwerte LfL, Stand 10/2005]
12 Eingesparte Personalkosten für 2,5 Nutzungen bei unterstellter Nutzung in Form von AWS:
Arbeitszeitbedarf für Ernteverfahren AWS, 1 AG Mahd bis Einlagerung: 2,54 Akh/ha+AG
Eingesparte Personalkosten: 2,54 Akh/ha+AG * 11,00 €/Akh Personalkostenansatz * 2,5 AG = 69,85 €/ha
[Datenbank Planungsrichtwerte LfL, Stand 10/2005]

Anlagen
Entwicklungsprogramm für den ländlichen Raum im Freistaat Sachsen 2007-2013
genehmigte Fassung vom 05.09.2007
93
Förderbereich B:
Extensive Grünlandwirtschaft und naturschutzgerechte
Grünlandbewirtschaftung und Pflege
B.2.7 Anlage von Bracheflächen und Brachestreifen auf Grünland
Kalkulationsgrundlagen
1. Erlösdifferenz
verfügbarer Energieertrag
1
Bewertung
2
Erlös
2. Erhöhter Aufwand
3. Kosteneinsparung
- Pflanzenschutz:
Pflanzenschutzmittel
3
Maschinenkosten
4
Personalkosten
5
- chem. synth. N-Düngung
Düngemittel
6
Maschinenkosten
7
Personalkosten
8
- 2,5 Nutzungen
Maschinenkosten
9
Personalkosten
10
4. Einkommensverlust
546,87
€/ha
5. Beihilfehöhe
545,00 €/ha
1 Mittlerer Netto-Energieertrag.
Konventionelle Ausgangsvariante: konventionelle Mähweide in Anlehnung an Datenbank Planungsrichtwerte LfL
Zielvariante: Brachestreifen (kein Ertrag)
[Datenbank Planungsrichtwerte LfL, Stand 10/2005]
2 Ersatzkosten (Substitutionswert) je 10 MJ ME [eigene Erhebungen LfL, 2005]
3 Einsparung chem.-synth. PSM: durchschnittlich 49 €/ha Herbizidkosten * 25% Behandlungsumfang = 12,25 €/ha
[Datenbank Planungsrichtwerte LfL, Stand 10/2005]
4 Einsparung variable Maschinenkosten für Ausbringung chem.-synth. PSM:
Technik: 67 kW-Schlepper, Anhängespritze 24 m, 3000 l, 67 PS-Schlepper, 7000 l Wasserfass
Arbeitszeitbedarf: 0,14 Akh/ha
Variable Maschinenkosten: 3,00 €/ha
3,00 €/ha variable Maschinenkosten * 25% Behandlungsumfang = 0,75 €/ha
[Datenbank Planungsrichtwerte LfL, Stand 10/2005]
5 Einsparung Personalkosten für Ausbringung chem.-synth. PSM:
0,14 Akh/ha Arbeitszeitbedarf * 25% Behandlungsumfang * 11,00 €/Akh Personalkostenansatz = 0,38 €/ha
[Datenbank Planungsrichtwerte LfL, Stand 10/2005]
6
Düngungsniveau N konventionelle Variante: 170 kg N/ha, 30 kg P
2
O
5
/ha, 160 kg K
2
O/ha (gute fachliche Praxis); 2,5 AG (im
Mittel)
In Zielvariante ist lt. Maßnahmenbeschreibung B.2.9 keine Düngung erlaubt. Folglich werden 2,5 AG chem.-synth. Düngung
eingespart.
Einsparung N-Düngemittel bei naturschutzgerechter Wiese lt. B.2.9 gegenüber konventioneller Variante:
170 kg N/ha * 0,51 €/kg N = 86,70 €/ha
30 kg P2O5/ha * 0,58 €/kg P2O5 = 17,40 €/ha
160 kg K2O/ha * 0,28 €/kg K2O = 44,80 €/ha
[Ergebnisse und Erfahrungen zum Programm "Umweltgerechte Landwirtschaft in Sachsen"; eigene Ermittlungen LfL FB 6,
11/2005; Datenbank Planungsrichtwerte, LfL Stand 09/2005]

Anlagen
Entwicklungsprogramm für den ländlichen Raum im Freistaat Sachsen 2007-2013
genehmigte Fassung vom 05.09.2007
94
7
Einsparung variable Maschinenkosten Ausbringung chem.-synth. N-Düngemittel:
Technik: 59 kW-Schlepper, Düngerstreuer 1200 l, 180 dt, 18 m, 2 Dreiseitenkipper 8 t
Arbeitszeitbedarf: 0,17 Akh/ha+AG
Variable Maschinenkosten: 2,31 €/ha+AG
In Zielvariante ist lt. Maßnahmenbeschreibung 3.10 keine Düngung erlaubt. Folglich werden 2,5 AG chem.-synth. Düngung
eingespart.
Eingesparte variable Maschinenkosten Ausbringung chem.-synth. N-Dünger = 2,31 €/ha+AG * 2,5 AG = 5,78 €/ha
[Datenbank Planungsrichtwerte LfL, Stand 10/2005]
8
Einsparung Personalkosten Ausbringung chem.-synth. N-Düngemittel:
0,17 Akh/ha+AG Arbeitszeitbedarf * 11,00 €/Akh Personalkostenansatz = 1,87 €/ha+AG
In Zielvariante ist lt. Maßnahmenbeschreibung 3.10 keine Düngung erlaubt. Folglich werden 2,5 AG chem.-synth. Düngung
eingespart.
Eingesparte Personalkosten Ausbringung chem.-synth. N-Dünger = 1,87 €/ha+ AG * 2,5 AG = 4,68 €/ha
[Datenbank Planungsrichtwerte LfL, Stand 10/2005]
9
Einsparung var. Maschinenkosten für 2,5 Nutzungen lt. Bewirtschaftungsauflagen lt. B.2.9:
Unterstellung: konv. Nutzung als Mähweide, Anrechnung variabler Maschinenkosten für Schnittnutzung bei unterstellter
Nutzung in Form
von AWS. Anmerkung: ca. 85% des GL werden als in SN als AWS genutzt [eigene Ermittlungen LfL FB 6, 2005]
Variable Maschinenkosten AWS (Mahd bis Einlagerung): 40,22 €/ha+AG
Eingesparte variable Maschinenkosten: 40,22 €/ha+AG * 2,5 AG = 100,55 €/ha
[Datenbank Planungsrichtwerte LfL, Stand 10/2005]
10 Eingesparte Personalkosten für 2,5 Nutzungen bei unterstellter Nutzung in Form von AWS:
Arbeitszeitbedarf für Ernteverfahren AWS, 1 AG Mahd bis Einlagerung: 2,54 Akh/ha+AG
Eingesparte Personalkosten: 2,54 Akh/ha+AG * 11,00 €/Akh Personalkostenansatz * 2,5 AG = 69,85 €/ha
[Datenbank Planungsrichtwerte LfL, Stand 10/2005]

Anlagen
Entwicklungsprogramm für den ländlichen Raum im Freistaat Sachsen 2007-2013
genehmigte Fassung vom 05.09.2007
95
Förderbereich B:
Naturschutzgerechte Bewirtschaftung und Pflege von Ackerland
B.3.1 Einschränkung von PSM und Vorgaben zu angebauten Kulturen
Verfahren Deckungs-
beitrag/
Personal-
kosten
Mehraufwand
Ein-
kommens-
verlust
Beihilfehöhe
€/ha €/ha
€/ha €/ha
konventioneller Anbau
1
naturschutzgerechte
Ackerbewirtschaftung nach
B.3.1
2
Differenz
entgangener
Deckungs-
beitrag +
Mehraufwand
eingesparte
Personalkosten
304,00
304,00
1
Ermittlung des durchschn. Deckungsbeitrags und Personalkosten bei konventioneller Bewirtschaftung
Durchschnittliche Fruchtfolge (Fruchtartenanteil) Sachsen bei konventioneller Bewirtschaftung (Referenzzustand)
Fruchtart Anbauanteil Deckungsbeitrag Anteil
Deckungs-
beitrag
Arbeitszeitbedarf
(Eigenarbeit)
Anteil
Arbeitszeit-
bedarf
[%]
[€/ha]
[€/ha]
[Akh/ha]
[AKh/ha]
Winterweizen
28 218 62 4,30 1,2
Sonst. Getreide
39 96 38 4,40 1,7
Winterraps
20 117 23 4,00 0,8
Zuckerrüben
3 1.462 41 5,60 0,2
Silomais
10 838 85 7,80 0,8
durchschnittlicher
Arbeitszeitbedarf:
4,7
Personalkostenansatz
€/Akh:
11,00
durchschnittlicher
Deckungsbeitrag
248 €/ha
durchschnittliche
Personalkosten
51 €/ha
Ohne Berücksichtigung von Zahlungsansprüchen je ha
Durchschnittliche "Fruchtfolge" entspricht Fruchtartenanteile gemäß Anbauverhältnis in Sachsen bei konventioneller
Bewirtschaftung (Referenzzustand).
[Statistik Agrarförderung LfL, 3 jähriges Mittel 2001-2003]
Ermittlung Deckungsbeiträge und Personalkosten: Datenbank Planungsrichtwerte LfL, Stand 11/2005
Erträge: Ertragsstufe mittel lt. Datenbank Planungsrichtwerte LfL, Stand 11/2005 (langjähriger sächsischer Durchschnitt)
Preise: ZMP Wochenbericht Ost von den Agrarmärkten für Sachsen WJ 2002/03-2004/05, Mischpreis über Qualitäten (gerundet)
Weitere detaillierte Kalkulationsgrundlagen zur konventionellen Ausgangsvariante (Referenzzustand) siehe Anhang (Erträge,
Preise, Anbaufläche).

Anlagen
Entwicklungsprogramm für den ländlichen Raum im Freistaat Sachsen 2007-2013
genehmigte Fassung vom 05.09.2007
96
2
Ermittlung des durchschn. Deckungsbeitrags und Personalkosten bei naturschutzgerechter Ackerbewirtschaftung
mit Einschränkung von PSM und Vorgaben zu angebauten Kulturen
Fruchtfolge bei naturschutzgerechter Ackerbewirtschaftung lt. Maßnahme B.3.1
Fruchtart Anbauanteil Deckungsbeitrag Anteil
Deckungs-
beitrag
Arbeitszeitbedarf
(Eigenarbeit)
Anteil
Arbeitszeit-
bedarf
[%]
[€/ha]
[€/ha]
[Akh/ha]
[AKh/ha]
Winterweizen
20 -21 -4 4,00 0,8
Triticale
20 -62 -12 4,00 0,8
Winterroggen
20 -86 -17 4,00 0,8
Kleegras (1. Jahr)
20 -155 -31 4,30 0,9
Kleegras (2. Jahr)
20 -20 -4 1,10 0,2
durchschnittlicher
Arbeitszeitbedarf:
3,5
Personalkostenansatz
€/Akh: 11,00
durchschnittlicher
Deckungsbeitrag (hier Aufwand)
-69 €/ha
durchschnittliche
Personalkosten
38 €/ha
Ohne Berücksichtigung von Zahlungsansprüchen je ha
Fruchtfolge bei naturschutzgerechter Ackerbewirtschaftung gemäß Auflagen lt. B.3.1 eigene Ermittlungen LfL FB 4, 2005]
Ermittlung Deckungsbeiträge und Personalkosten unter Berücksichtigung der Auflagen lt. NAL 1.1: Datenbank
Planungsrichtwerte LfL, Stand 11/2005
Erträge: Getreide durchschnittlich 70% Ertragsminderung ggü. konventioneller Bewirtschaftung (in Anlehnung an Erträge ÖLB,
extrapoliert)
Kleegras in Anlehnung an mittlere Ertragsleistung im ÖLB [eigene Ermittlungen LfL FB 4, 2005; Datenbank Planungsrichtwerte
LfL, Stand 11/2005]
In der Höhe der Ertragsminderung kommt die Gesamtwirkung (Kombinations- und Kummulationswirkung) der Maßnahme zum
Ausdruck.
Berücksichtigt sind hierbei: Verzicht auf Anwendung von Herbizide, Insektizide, Rodentizide, Wachstumsregulatoren, 50%
geringere Aussaatstärke,
Verzicht auf Anwendung chem.-synth. Düngemittel, verzögerte Stoppelbearbeitung (insbes. Triticale), keine mechanische
Unkrautbekämpfung,
Ernteerschwernisse, höhere Kornfeuchte. Weiterhin wird ein Verzicht auf Fungizide unterstellt, da Anwendung unter
Maßnahmebedingungen in der Praxis
als unwirtschaftlich eingeschätzt wird.
Preise: Getreide lt. ZMP Wochenbericht Ost von den Agrarmärkten für Sachsen WJ 2002/03-2004/05 (gerundet); auf Grund
Qualitätsverluste bei
Bewirtschaftung entsprechend Auflagen lt. B.3.1 werden Preise für Futtergetreide angesetzt.
Durch die hohen Ertragsverluste und Qualitätseinbußen bei Bewirtschaftung nach Auflagen lt. B.3.1 können bei Getreide die
entstandenen Verfahrenskosten nicht durch die erzielte Marktleistung gedeckt werden (negativer Deckungsbeitrag, entspricht
verbleibenden Kosten für entstandene Aufwendungen).
Für Kleegras wird eine Verwertung als Gründung unterstellt , d.h. es entsteht ein Mehraufwand (negativer Deckungsbeitrag):
im 1. Jahr sind hierbei Kosten für Saatbettbereitung, Aussaat (incl. Saatgutkosten), 1 AG Mulchen, im 2. Jahr Kosten für 1 AG
Mulchen angesetzt.

Anlagen
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genehmigte Fassung vom 05.09.2007
97
Förderbereich B:
Naturschutzgerechte Bewirtschaftung und Pflege von Ackerland
B.3.2 Überwinternde Stoppel
Verfahren Deckungs-
beitrag
Personal-
kosten
Einkommens-
verlust
Beihilfehöhe
€/ha €/ha
€/ha €/ha
konventioneller Anbau
1
naturschutzgerechte
Ackerbewirtschaftung nach
B.3.2
2
Differenz
entgangener
Deckungsbeitrag
Mehraufwand
Personalkosten
47,00
47,00
1
Ermittlung des durchschnittlichen Deckungsbeitrags und Personalkosten bei konventioneller Bewirtschaftung
Ausgewählte Fruchtarten bei konventioneller Bewirtschaftung (Referenzzustand)
Fruchtart
Deckungsbeitrag
Arbeitszeitbedarf
(Eigenarbeit)
[€/ha]
[Akh/ha]
Sommergerste
90
4,80
Silomais
838
7,80
Körnererbse
-16
4,40
durchschnittlicher
Arbeitszeitbedarf:
5,7
Personalkostenansatz
€/Akh: 11,00
durchschnittlicher
Deckungsbeitrag (hier Aufwand)
304 €/ha
durchschnittliche
Personalkosten
62€/ha
Ohne Berücksichtigung von Zahlungsansprüchen je ha
Ermittlung Deckungsbeiträge und Personalkosten: Datenbank Planungsrichtwerte LfL, Stand 11/2005
Erträge: Ertragsstufe mittel lt. Datenbank Planungsrichtwerte LfL, Stand 11/2005 (langjähriger sächsischer Durchschnitt)
Preise: Getreide, Körnererbsen lt. ZMP Wochenbericht Ost von den Agrarmärkten für Sachsen WJ 2002/03-2004/05 (gerundet);
Die Bewertung des Ackerfutters Silomais erfolgt anhand eines Substitutionswertes [eigene Ermittlungen LfL FB 3, 8/2005]
2
Ermittlung des durchschn. Deckungsbeitrags und Personalkosten bei überwinternder Stoppel
Anbauwürdige Fruchtarten (Fruchtfolge) bei naturschutzgerechter Ackerbewirtschaftung lt. Maßnahme B.3.2
Fruchtarten
Deckungsbeitrag
Arbeitszeitbedarf
(Eigenarbeit)
[€/ha]
[Akh/ha]
Sommergerste
51
4,80
Silomais
769
7,80
Körnererbsen
-48
4,40
durchschnittlicher
Arbeitszeitbedarf:
5,7
Personalkostenansatz
€/Akh: 11,00
durchschnittlicher
Deckungsbeitrag
257€/ha
durchschnittliche
Personalkosten
62€/ha
Ohne Berücksichtigung von Zahlungsansprüchen je ha
Anbauwürdige Fruchtarten (Fruchtfolge) bei naturschutzgerechter Ackerbewirtschaftung gemäß Auflagen lt. Maßnahme B.3.2
[eigene Ermittlungen LfL FB 4, 2005]

Anlagen
Entwicklungsprogramm für den ländlichen Raum im Freistaat Sachsen 2007-2013
genehmigte Fassung vom 05.09.2007
98
Durch das Stehen lassen der Stoppeln nach der Ernte bis zum 15.02 des Folgejahres ist nur der Anbau von Sommergetreide,
Mais oder Erbsen entsprechend der naturschutzfachlichen Zielstellung der Maßnahme B.3.2 möglich.
Ermittlung Deckungsbeiträge und Personalkosten unter Berücksichtigung der Auflagen lt. Maßnahme B.3.2: Datenbank
Planungsrichtwerte LfL, Stand 11/2005
Erträge: alle Kulturen durchschnittlich 10% Ertragsminderung ggü. konventioneller Bewirtschaftung [eigene Ermittlungen LfL FB
4, 2005]
In der Höhe der Ertragsminderung kommt die Gesamtwirkung (Kombinations- und Kumulationswirkung) der Maßnahme zum
Ausdruck.
Berücksichtigt sind hierbei: suboptimale Saatbettvorbereitung, höherer Getreidedurchwuchs (keine Einsatz von
Pflanzenschutzmitteln, keine thermische oder mechanische Unkrautbekämpfung, keine Düngung in der Zeit zwischen Ernte und
dem 15.02. des Folgejahres).
Preise: Getreide, Körnererbsen lt. ZMP Wochenbericht Ost von den Agrarmärkten für Sachsen WJ 2002/03-2004/05 (gerundet);
Die Bewertung des Ackerfutters Silomais erfolgt anhand eines Substitutionswertes [eigene Ermittlungen LfL FB 3, 8/2005]

Anlagen
Entwicklungsprogramm für den ländlichen Raum im Freistaat Sachsen 2007-2013
genehmigte Fassung vom 05.09.2007
99
Förderbereich B:
Naturschutzgerechte Bewirtschaftung und Pflege von Ackerland
B.3.3 Bearbeitungspause im Frühjahr
Verfahren Deckungs-
beitrag
Personal-
kosten
Ein-
kommens-
verlust
Beihilfehöhe
€/ha €/ha
€/ha €/ha
konventioneller Anbau
1
naturschutzgerechte
Ackerbewirtschaftung nach
B.3.3
2
Differenz
entgangener
Deckungs-
beitrag
eingesparte
Personalkosten
235,00
235,00
1
Ermittlung des durchschnittlichen Deckungsbeitrags und Personalkosten bei konventioneller Bewirtschaftung
Durchschnittliche Fruchtfolge (Fruchtartenanteil) Sachsen bei konventioneller Bewirtschaftung (Referenzzustand)
Fruchtart Anbauanteil Deckungsbeitrag Anteil
Deckungs-
beitrag
Arbeitszeitbedarf
(Eigenarbeit)
Anteil
Arbeitszeit-
bedarf
[%]
[€/ha]
[€/ha]
[Akh/ha]
[AKh/ha]
Winterweizen
28 218 62 4,30 1,2
Sonst. Getreide
39 96 38 4,40 1,7
Winterraps
20 117 23 4,00 0,8
Zuckerrüben
3 1.462 41 5,60 0,2
Silomais
10 838 85 7,80 0,8
durchschnittlicher
Arbeitszeitbedarf:
4,7
Personalkostenansatz
€/Akh: 11,00
durchschnittlicher
Deckungsbeitrag
248,00 €/ha
durchschnittliche
Personalkosten
51 €/ha
Ohne Berücksichtigung von Zahlungsansprüchen je ha
Durchschnittliche "Fruchtfolge" entspricht Fruchtartenanteile gemäß Anbauverhältnis in Sachsen bei konventioneller Bewirtschaftung
(Referenzzustand).
[Statistik Agrarförderung LfL, 3 jähriges Mittel 2001-2003]
Ermittlung Deckungsbeiträge und Personalkosten: Datenbank Planungsrichtwerte LfL, Stand 11/2005
Erträge: Ertragsstufe mittel lt. Datenbank Planungsrichtwerte LfL, Stand 11/2005 (langjähriger sächsischer Durchschnitt)
Preise: ZMP Wochenbericht Ost von den Agrarmärkten für Sachsen WJ 2002/03-2004/05, Mischpreis über Qualitäten (gerundet)
Weitere detaillierte Kalkulationsgrundlagen zur konventionellen Ausgangsvariante (Referenzzustand) siehe Anhang (Erträge, Preise,
Anbaufläche).
2
Ermittlung des durchschnittlichen Deckungsbeitrags und Personalkosten bei Bearbeitungspause im Frühjahr
Anbauwürdige Kulturen (Fruchtfolge)* bei naturschutzgerechter Ackerbewirtschaftung lt. Maßnahme B.3.3
Fruchtart Anbauanteil** Deckungsbeitrag*** Anteil
Deckungs-
beitrag
Arbeitszeitbedarf
(Eigenarbeit)
Anteil
Arbeitszeit-
bedarf
[%]
[€/ha]
[€/ha]
[Akh/ha]
[AKh/ha]
Triticale
20 1 0,20 4,30 0,9
Wintergerste
20 34 7 4,30 0,9
Winterraps
20 10 2 4,00 0,8
Winterweizen
20 92 18 4,30 0,9
Erbsen
20 -91 -18 4,40 0,9
durchschnittlicher
Arbeitszeitbedarf:
4,3
Personalkostenansatz
€/Akh:
11,00
durchschnittlicher

Anlagen
Entwicklungsprogramm für den ländlichen Raum im Freistaat Sachsen 2007-2013
genehmigte Fassung vom 05.09.2007
100
Deckungsbeitrag
9 €/ha
durchschnittliche
Personalkosten
47 €/ha
Ohne Berücksichtigung von Zahlungsansprüchen je ha
* Anbauwürdige Kulturen (Fruchtfolge) bei naturschutzgerechter Ackerbewirtschaftung gemäß Auflagen lt. Maßnahme B.3.3.eigene
Ermittlungen LfL FB 4, 2005]
Durch die Bearbeitungspause im Frühjahr zwischen 1.3. und 30.4. (u.a. keine Bodenbearbeitung) gemäß Auflagen lt. Maßnahme
B.3.3 ist der Anbau von Sommergetreide, Zuckerrüben, Kartoffeln ausgeschlossen.
** Für den Anbauanteil wurde von einer Verteilung der anbauwürdigen Kulturen auf den geförderten Flächen zu je 20 %
ausgegangen.
Ermittlung Deckungsbeiträge und Personalkosten unter Berücksichtigung der Auflagen lt. Maßnahme B.3.3: Datenbank
Planungsrichtwerte LfL, Stand 11/2005
*** Erträge: alle Kulturen durchschnittlich 20% Ertragsminderung ggü. konventioneller Bewirtschaftung [eigene Ermittlungen LfL FB 4,
2005]
In der Höhe der Ertragsminderung kommt die Gesamtwirkung (Kombinations- und Kumulationswirkung) der Maßnahme zum
Ausdruck. Berücksichtigt sind hierbei: suboptimale Unkrautbekämpfung und Düngung, keine Anwendung von Wachstumsregulatoren
bei Getreide.
Preise: lt. ZMP Wochenbericht Ost von den Agrarmärkten für Sachsen WJ 2002/03-2004/05 (Mischpreis über Qualitäten, gerundet);

Anlagen
Entwicklungsprogramm für den ländlichen Raum im Freistaat Sachsen 2007-2013
genehmigte Fassung vom 05.09.2007
101
Förderbereich B:
Naturschutzgerechte Bewirtschaftung und Pflege von Ackerland
B.3.4 Anlage von Bracheflächen und Brachestreifen
Bewirtschaftungsverfahr
en
Anlage von
Bracheflächen /
Brachestreifen
a) Selbstbegrünung - Einkommensverlust
€/ha
232,00
b) und c) Einsaat - Einkommensverlust
€/ha
223,00
a) Selbstbegrünung mit Umbruch der Brachefläche alle zwei Jahre im Verpflichtungszeitraum
Verfahren
Deckungsbeitrag/ Personalkosten
Mehraufwand
Einkommens-
verlust
Beihilfehöhe
€/ha €/ha €/ha €/ha
konventioneller Anbau
1
naturschutzgerechte
Ackergestaltung nach 2.2
2
Differenz
entgangener
Deckungs-
beitrag+Mehraufwand
eingesparte
Personalkosten
232,00
232,00
1
Ermittlung des durchschnittlichen Deckungsbeitrags und Personalkosten bei konventioneller Bewirtschaftung
Durchschnittliche Fruchtfolge (Fruchtartenanteil) Sachsen bei konventioneller Bewirtschaftung (Referenzzustand)
Fruchtart Anbauanteil Deckungsbeitrag Anteil
Deckungs-
beitrag
Arbeitszeitbedarf
(Eigenarbeit)
Anteil
Arbeit
szeit-
bedar
f
[%]
[€/ha]
[€/ha]
[Akh/ha]
[AKh/
ha]
Winterweizen
28 218 62 4,30 1,2
Sonst. Getreide
39 96 38 4,40 1,7
Winterraps
20 117 23 4,00 0,8
Zuckerrüben
3 1.462 41 5,60 0,2
Silomais
10 838 85 7,80 0,8
durchschnittlicher
Arbeitszeitbedarf:
4,7
Personalkosten-
ansatz €/Akh: 11,00
durchschnittlicher
Deckungsbeitrag
248 €/ha
durchschnittliche
Personalkosten
51 €/ha
Ohne Berücksichtigung von Zahlungsansprüchen je ha
Durchschnittliche "Fruchtfolge" entspricht Fruchtartenanteile gemäß Anbauverhältnis in Sachsen bei konventioneller
Bewirtschaftung (Referenzzustand). [Statistik Agrarförderung LfL, 3 jähriges Mittel 2001-2003]
Ermittlung Deckungsbeiträge und Personalkosten: Datenbank Planungsrichtwerte LfL, Stand 11/2005
Erträge: Ertragsstufe mittel lt. Datenbank Planungsrichtwerte LfL, Stand 11/2005 (langjähriger sächsischer Durchschnitt)
Preise: ZMP Wochenbericht Ost von den Agrarmärkten für Sachsen WJ 2002/03-2004/05, Mischpreis über Qualitäten
(gerundet)
Weitere detaillierte Kalkulationsgrundlagen zur konventionellen Ausgangsvariante (Referenzzustand) siehe Anhang (Erträge,

Anlagen
Entwicklungsprogramm für den ländlichen Raum im Freistaat Sachsen 2007-2013
genehmigte Fassung vom 05.09.2007
102
Preise, Anbaufläche).
2
Ermittlung des durchschnittlichen Aufwands bei selbstbegrünten Bracheflächen und Brachestreifen
Selbstbegrünte Brachefläche/Brachestreifen lt. Maßnahme B.3.4 a
Kultur Anbauanteil Arbeitszeitbedarf
(Eigenarbeit)
Personalkosten-
ansatz
Aufwand
Maschinenkosten Perso
nalko
sten
[%]
[Akh/ha+a]
[€/Akh]
[€/ha+a]
[€/ha+
a]
Brachfläche,
selbstbegrünt
100 1,09 11,00 22,52 11,99
Ohne Berücksichtigung von Zahlungsansprüchen je ha
Ermittlung Aufwand Maschinen- und Personalkosten bei naturschutzgerechter Ackergestaltung unter Berücksichtigung der
Auflagen lt. Maßnahme B.3.4 a [Datenbank Planungsrichtwerte LfL, Stand 11/2005]
Aufwand: zweimaliger Umbruch der Brachefläche innerhalb Verpflichtungszeitraum; d.h. je 2 AG Mulchen und Pflügen (auf 5
Jahre angerechnet)
Technik Mulchen: 67 kW-Schlepper, Schlegelmulcher 3 m
Technik Pflügen: 88 kW-Schlepper, Drehpflug angebaut 4 Schare (1,4 m) Packer zweizeilig (1,7 m)
Variable Maschinenkosten Mulchen (2 AG innerhalb 5 Jahre): 19,95 €/ha variable Maschinenkosten * 0,4 AG/a = 7,86 €/ha+a
Variable Maschinenkosten Pflügen (2 AG innerhalb 5 Jahre): 36,64 €/ha variable Maschinenkosten * 0,4 AG/a = 14,66 €/ha+a
Personalkosten Mulchen (2 AG innerhalb 5 Jahre): 1,13 Akh/ha Arbeitszeitbedarf * 0,4 AG/a * 11,00 €/Akh
Personalkostenansatz = 4,95 €/ha+a
Personalkosten Pflügen (2 AG innerhalb 5 Jahre): 1,6 Akh/ha Arbeitszeitbedarf * 0,4 AG/a * 11,00 €/Akh
Personalkostenansatz = 7,04 €/ha+a
[Datenbank Planungsrichtwerte LfL, Stand 11/2005]
b) und c) Einsaat spezieller Saatgutmischung, Pflegeschnitt mind. alle zwei Jahre im
Verpflichtungszeitraum
Verfahren Deckungs-
beitrag/
Personalkosten
Mehraufwan
d
Einkommens-
verlust
Beihilfehöhe
(Vorschlag)
€/ha €/ha €/ha €/ha
konventioneller Anbau
1
naturschutzgerechte
Ackergestaltung nach
B.3.4 b und c
2
Differenz
entgangener
Deckungs-
beitrag+
Mehraufwan
d
eingesparte
Personalkosten
223,00
223,00
1
Ermittlung des durchschnittlichen Deckungsbeitrags und Personalkosten bei konventioneller Bewirtschaftung
Durchschnittliche Fruchtfolge (Fruchtartenanteil) Sachsen bei konventioneller Bewirtschaftung (Referenzzustand)
Fruchtart Anbauanteil Deckungsbeitra
g
Anteil
Deckungs-
beitrag
Arbeitszeit-
bedarf
(Eigenarbeit)
Anteil
Arbeitszeit
-bedarf
[%]
[€/ha]
[€/ha]
[Akh/ha]
[AKh/ha]

Anlagen
Entwicklungsprogramm für den ländlichen Raum im Freistaat Sachsen 2007-2013
genehmigte Fassung vom 05.09.2007
103
Winterweizen
28 218 62 4,30 1,2
Sonst. Getreide
39 96 38 4,40 1,7
Winterraps
20 117 23 4,00 0,8
Zuckerrüben
3 1.462 41 5,60 0,2
Silomais
10 838 85 7,80 0,8
durchschnittlich
er Arbeits-
zeitbedarf:
4,7
Personalkosten
-ansatz €/Akh:
11,00
durchschnittlich
er
Deckungsbeitra
g
248 €/ha
durchschnittlich
e
Personalkosten
51 €/ha
Ohne Berücksichtigung von Zahlungsansprüchen je
ha
Durchschnittliche "Fruchtfolge" entspricht Fruchtartenanteile gemäß Anbauverhältnis in Sachsen bei konventioneller
Bewirtschaftung (Referenzzustand). [Statistik Agrarförderung LfL, 3 jähriges Mittel 2001-2003]
Ermittlung Deckungsbeiträge und Personalkosten: Datenbank Planungsrichtwerte LfL, Stand 11/2005
Erträge: Ertragsstufe mittel lt. Datenbank Planungsrichtwerte LfL, Stand 11/2005 (langjähriger sächsischer Durchschnitt)
Preise: ZMP Wochenbericht Ost von den Agrarmärkten für Sachsen WJ 2002/03-2004/05, Mischpreis über Qualitäten
(gerundet)
Weitere detaillierte Kalkulationsgrundlagen zur konventionellen Ausgangsvariante (Referenzzustand) siehe Anhang (Erträge,
Preise, Anbaufläche).
2
Ermittlung des durchschnittlichen Aufwands bei Anlage Bracheflächen und Brachestreifen mit Einsaat
Anlage Brachefläche/Brachestreifen mit Einsaat lt. Maßnahme B.3.4 b und c
Kultur Anbauanteil Arbeitszeitbedar
f
(Eigenarbeit)
Personalkoste
n-ansatz
Aufwand
Maschinen-
kosten
Personal-
kosten
Saatgutkoste
n
[%]
[Akh/ha+a]
[€/Akh]
[€/ha+a]
[€/ha+a]
[€/ha+a]
Brachfläche mit Ansaat
100 0,55 11,00 10,78 6,05 9,00
Ohne Berücksichtigung von Zahlungsansprüchen je ha
Ermittlung Aufwand Maschinen- und Personalkosten bei naturschutzgerechter Ackergestaltung unter Berücksichtigung der
Auflagen lt. Maßnahme B.3.4 b und c. [Datenbank Planungsrichtwerte LfL, Stand 11/2005]
Aufwand: Flächenvorbereitung, Aussaat spezieller Saatmischung, einmaliger Pflegeschnitt im Verpflichtungszeitraum
Technik Flächenvorbereitung (Stoppelbearbeitung): 88 kW-Schlepper, Scheibenegge 3 m, angebaut
Technik Saatbettbereitung und Saat: 88 kW-Schlepper, Kreiselegge+Drillmaschine, 3 m, Anbaurahmen f. Drillmaschine an
Zapfwellenegge mit Hydraulik
Technik Mulchen: 67 kW-Schlepper, Schlegelmulcher 3 m
Variable Maschinenkosten insgesamt (angerechnet auf 5 Jahre): 10,78 €/ha+a
Personalkosten insgesamt (angerechnet auf 5 Jahre): 0,55 Akh/ha+a Arbeitszeitbedarf * 11,00 €/Akh Personalkostenansatz =
6,05 €/ha+a
[Datenbank Planungsrichtwerte LfL, Stand 11/2005]
Saatgutkosten spezielle Saatmischung (angerechnet auf 5 Jahre): 45,00 €/ha * 0,2 = 9,00 €/ha+a
Aussaatmenge: 20 kg/ha; Preis: 2,25 €/kg
[lt. im Handel erhältliche Saatgutmischungen; Internetrecherche:
http://www.wildacker.de.Vertrieb/Saatgut/saatgut.html
--> Wildacker, Stand 11/2005]

Anlagen
Entwicklungsprogramm für den ländlichen Raum im Freistaat Sachsen 2007-2013
genehmigte Fassung vom 05.09.2007
104
Anlage 20: Kombinationsmöglichkeiten für Agrarumweltmaßnahmen
Maßnahmegruppe
Maßnahme
A.1
A.2
A.3
A.4
B.1.1
B.1.2
B.2.1
B.2.2
B.2.3
B.2.4
B.2.5
B.2.6
B.2.7
B.3.1
B.3.2
B.3.3
B.3.4
A.1
Ansaat von Zwischenfrüchten (Ackerbau + Gartenbau)
x
A.2
Untersaaten
x
A.3
dauerhaft konservierende Bodenbearbeitung (Mulchsaaten)
x x
A.4
Stoffeintrags-
minimierende
Bewirtschaftung
biotechnische Maßnahmen (Obstbau, Weinbau)
B.1.1
Weide
B.1.2
Extensive
Grünland-
bewirtschaftung
Wiese
B.2.1
Naturschutzgerechte Wiesennutzung mit Düngungsverzicht vor
erster Nutzung
B.2.2
Düngungsverzicht
B.2.3
Düngungsverzicht - Aushagerung
B.2.4
Naturschutz-
gerechte Nutzung
und Pflege von
Grünland
Düngungsverzicht - langanhaltende Nutzungspause
B.2.5
Naturschutzgerechte Beweidung mit später Erstnutzung
B.2.6
Naturschutzgerechte Beweidung – Hutung mit Schafen und Ziegen
B.2.7
Anlage von Bracheflächen und Brachestreifen auf GL
B.3.1
Einschränkung von PSM und Vorgaben zu angebauten Kulturen
B.3.2
Überwinternde Stoppel
B.3.3
Bearbeitungspause im Frühjahr
B.3.4
Naturschutz-
gerechte Nutzung
und Pflege von
Ackerland
Anlage von Bracheflächen und Brachestreifen
x Kombinationsmöglichkeit auf einem Schlag (Kumulation der Prämien)

Anlagen
Entwicklungsprogramm für den ländlichen Raum im Freistaat Sachsen 2007-2013
genehmigte Fassung vom 05.09.2007
105
Finanzielle Übersicht
1 A.1
70 EUR/ha
2 A.1+ A.3
114 EUR/ha
3 A.2
50 EUR/ha
4
A.2 + A.3
94
EUR/ha
5 A.3
44 EUR/ha
6 A.4
120 EUR/ha
7 B.1.1
108 EUR/ha
8 B.1.2
108 EUR/ha
9 B.2.1
284 EUR/ha
10 B.2.2
350/373 EUR/ha
11 B.2.3
325 EUR/ha
12 B.2.4
363 EUR/ha
13 B.2.5
237 EUR/ha
14 B.2.6
350/450 EUR/ha
15 B.2.7
545 EUR/ha
16 B.3.1
304 EUR/ha
17 B.3.2
47 EUR/ha
18 B.3.3
235 EUR/ha
19 B.3.4
232/223 EUR/ha

image
Anlagen
Entwicklungsprogramm für den ländlichen Raum im Freistaat Sachsen 2007-2013
genehmigte Fassung vom 05.09.2007
106
Anlage 21: ELER-Gebietskulisse „Ökologische Waldmehrung“
Legende:
landwirtschaftliche Feldblöcke innerhalb der förderfähigen Gebietskulisse
landwirtschaftliche Feldblöcke außerhalb der förderfähigen Gebietskulisse
keine landwirtschaftlich genutzten Flächen
Quelle: Landesanstalt für Landwirtschaft, 2006

Anlagen
Entwicklungsprogramm für den ländlichen Raum im Freistaat Sachsen 2007-2013
genehmigte Fassung vom 05.09.2007
107
Anlage 22: Erstaufforstung - Prämienbegründung
Kalkulatorische Prämienbegründungen
Erstaufforstung

Anlagen
Entwicklungsprogramm für den ländlichen Raum im Freistaat Sachsen 2007-2013
genehmigte Fassung vom 05.09.2007
108
Erstaufforstung landwirtschaftlicher Flächen
A.2 Kultursicherung
Kostenart, Arbeitsgang
Kosten
Freischneiden
1)
1.-2. Jahr
240 €/ha/a
3.-5. Jahr
170 €/ha/a
Abwehr biotischer Schäden (z. B. Mäuse)
150 €/ha
Nachbesserung
2)
400
€/ha
Kosten insgesamt
1.540 €/ha
Kultursicherungsprämie gesamt je ha und Jahr
300 €/ha
1) Kostensatz Landeswald ca. 480 €/ha/a
2) entspricht 10% der durchschnittlichen Zuschüsse für die Investition
A.3 Erstaufforstungsprämie
entgangenereingesparteentgangener Einkommens-
Grünland
Erlös Kosten Zahlungs- verlust
Fläche (ha)
€/ha
€/ha
anspruch €/ha
€/ha
Nutzung über
Tierproduktion 104.380 600 262 362 700
Erhaltung glöZ
36.013
0
32
362
330
140.393
605
entgangener entgangener Einkommens-
Ackerland
Deckungs- Zahlungs- verlust
Fläche (ha)
beitrag €/ha
anspruch €/ha
€/ha
durchschnittliche
Fruchtfolge
411.297 210
362
632
Fläche (ha) €/ha
Gesamt 551.690
Erstaufforstungsprämie
625
Einzelbegründung
Grünland
Kalkulation Sachsen
Kalkulationsgrundlagen 75 % des GL in der Gebietskulisse LVZ < 45 wird in SN über die
Tierproduktion verwertet (2005), Ansatz von Erhaltungs- und
Leistungsbedarf, Substitution durch eine wiederkäuergerechte Ration
25 % des GL nur Erhaltung des guten landwirtschaftlichen und ökologischen
Zustandes
Direktzahlungen entkoppelter durchschnittlicher Zahlungsanspruch in SN 2007- 2013
(voraussichtlich)
Beihilfeniveau konstant
Ackerland
Kalkulation Sachsen
Kalkulationsgrundlagen Deckungsbeitrag der durchschnittlichen Fruchtfolge in SN im Zeitraum 2002-
2004 in der Gebietskulisse LVZ
< 45
Direktzahlungen entkoppelter durchschnittlicher Zahlungsanspruch in SN 2007- 2013
(voraussichtlich)
Beihilfeniveau konstant

Anlagen
Entwicklungsprogramm für den ländlichen Raum im Freistaat Sachsen 2007-2013
genehmigte Fassung vom 05.09.2007
109
Einzelbegründung für AL und GL
Durchschnittlicher, gewogener Deckungsbeitrag (DB) je ha Ackerland (LVZ
45) im
Freistaat Sachsen
Kultur
Anteil am
Anbauumfang
(LVZ
45)
%
Ertrag
dt/ha
DB
€/ha
anteiliger DB
€/ha
Spalte 1
Spalte 2
Spalte 3
Spalte 4
Spalte 5
Weizen
Wintergerste
Sommergerste
Roggen
Triticale
sonst. Getreide
Eiweißpflanzen
Raps
Zuckerrüben
Kartoffeln
Grassamenvermehrung
Sonderkulturen/Gemüse
Stilllegung m. NWR
Stilllegung
Silomais
Ackerfutter
18
13
8
7
6
4
3
12
1
1
1
1
4
6
10
7
60**
60**
45**
50***
50***
45**
35**
30**
450*
300*
sortenspezifisch
fruchtartspezifisch
30*
0*
400***
400*
189
168
114
110
68
118
103
210
1219
443
530
3005
204
-34
877
327
34
22
9
8
4
4
3
25
12
4
4
24
8
-2
90
21
DB je ha Ackerfläche
270
Quellen:
Spalte 2:
Daten Agrarförderung 2004, LfL
Spalte 3,4:
Datenbank Planungsrichtwerte, LfL 10/2005
Ertragsstufen: *niedrig, **mittel; ***angepasst
Spalte 4
Deckungsbeitrag ohne entkoppelte Direktzahlungen und andere
Ausgleichszulagen

Anlagen
Entwicklungsprogramm für den ländlichen Raum im Freistaat Sachsen 2007-2013
genehmigte Fassung vom 05.09.2007
110
Dauergrünland Erstaufforstung bei LVZ < 45 in Sachsen
140.393 ha
Stck.
Energiebedarf
davon
vom
Grünlan
d
Gesamtbedarf
Substitutions-
wert
1)
Ansatz
Energie-
lieferung vom
GL
2)
notwendiges
GL
Anteil an
der LF
(LVZ<45)
entgang
ener
Erlös
eingespart
e Kosten
3)
Einkommens
-verlust
Einkommens-
verlust
insgesamt
MJ ME/ Tier
%
(MJ ME)
€/ MJ ME
MJME/ha
ha
%
€/ha
€/ha
€/ha
Grünlandnutzung
über
Tierproduktion
104.380
74
338
28.752.841
Milchkuh 139.174 48.421 35 2.358.630.486 0,012 75.000 31.448 22 900 375 525 10.006.290
Färse
125.602
15.950
70
1.402.346.330
0,011
44.100
31.799
23
485
228
257
8.175.584
Mutterkuh
27.454
43.445
100
1.192.739.030
0,011
44.100
27.046
19
485
228
257
6.953.587
männl. Rind
33.471
20.878
25
174.701.885
0,011
44.100
3.961
3
485
228
257
1.018.500
Mutterschaf
57.726
4.000
100
230.904.000
0,009
42.410
5.445
4
382
125
257
1.397.565
Pferde
7.762
20.060
100
155.705.720
0,009
42.410
3.671
3
382
125
257
942.422
Wild
7.707
5.550
100
42.773.850
0,009
42.410
1.009
1
382
125
257
258.892
Erhaltung des guten landwirtschaftlichen und ökologischen Zustandes
36.013
26
-
32
- 32
- 1.56.019
Grünland gesamt
140.393
100
243
34.100.945
Zahlungsanspruch
362
50.822.266
Grünland gesamt
605
84.926.812
1)
Entschädigungsrichtwerte,
LfL 2005
2)
Milchkuh: Mähweide (in Anlehnung an EPLR-Kalkulationen Maßnahme B.1.1, Ausgangsvariante); sonstige Rinder: extensive
Mähweide; Sonstige: extensive Koppelweide (Entschädigungsrichtwerte/ Datenbank Planungsrichtwerte, LfL 2005)
3)
variable Kosten plus Personalkosten