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Qualifizierung im Gesundheitswesen –
Angebote aus Sachsen

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Sehr geehrte Damen und Herren,
die gesundheitliche Versorgung der Be-
völkerung ist eine der großen Heraus-
forderungen unserer Zeit. Diese können
wir nur gemeinsam mit gut ausgebil-
detem Personal meistern. Qualifizierte
Fachkräfte sichern die Zukunftsfähig-
keit der Gesundheitsversorgung.
Sächsische Einrichtungen leisten ihren
Beitrag für eine höhere Qualifizierung
Ihres Personals im Gesundheitswesen.
Die vielfältigen Trainingsangebote für
Gesundheitsberufe haben wir deshalb
in der Broschüre „Qualifizierung im Ge-
sundheitswesen – Angebote aus Sach-
sen“ zusammengefasst.
Zweck der Broschüre ist es, einen Über-
blick über mögliche Aus- und Fortbil-
dungskurse sowie maßgeschneiderte
Beratungs- und Schulungsmaßnah-
men in Sachsen zu geben. Das Ange-
bot reicht von postgradualen Studien-
gängen an Privatuniversitäten bis zum
Aufbau konkreter Versorgungsnetze.
Sehr geehrte Damen und Herren,
der Freistaat Sachsen ist reich an
Kultur, an wunderschöner Land-
schaft und an Geschichte. Der größ-
te Reichtum aber sind die Menschen,
die hier leben. Mit Ideen und Tatkraft
haben sie mehr als einmal bewiesen,
dass sie Herausforderungen angehen
und gemeinsam ihre Zukunft gestal-
ten.
Wir setzen uns dafür ein, dass un-
ser Land weiter lebens- und liebens-
wert und unsere Wirtschaft wett-
bewerbsfähig bleibt. Dazu brauchen
wir motivierte Menschen in Sachsen
mit Bildung und Qualifikation. Wir
brauchen darüber hinaus aber auch
ausländische Fachkräfte. In den Be-
reichen Forschung, Medizin oder in
der IT-Branche können gut ausgebil-
dete Zuwanderer für Sachsen zu Ga-
ranten unseres Wohlstandes werden.
Die Trainingsangebote können mitein-
ander verbunden werden. Die im Zu-
sammenhang mit der zunehmenden
Alterung der Gesellschaft stehenden
Fragen finden in allen Trainingsange-
boten besondere Berücksichtigung.
Trotz der unterschiedlichen sozialen
Sicherungssysteme und der verschie-
denen Kulturkreise sind viele medizini-
sche, pflegerische und management-
bezogene Trainingsinhalte allgemein
zutreffend und übertragbar.
Gern begrüßen wir Pflegepersonal,
Ärzte und Wissenschaftler für ihre
Ausbildung und Forschung im Freistaat
Sachsen.
Wir freuen uns über Ihr Interesse und
auf eine gute Zusammenarbeit.
Christine Clauß
Staatsministerin
Vorwort

4 | Inhaltsverzeichnis
Allgemeine Hinweise | 5
Inhaltsverzeichnis
Allgemeine Hinweise
Seite | 05
Sprachausbildung
Seite | 07
Studiengänge
Seite | 17
Ärtzliche Aus- und Weiterbildung
Seite | 33
Qualifiziertes chirurgisches Training
Seite | 45
Pflege und Pflegemanagement
Seite | 51
Ausbildung in nichtakademischen Gesundheitsberufen
Seite | 67
Qualifizierungen
Seite | 83
Planung und Beratung
Seite | 107
Aufbau von Versorgungsnetze
Seite | 117
Bildnachweis
Seite | 124
Allgemeine Hinweise
Die vorliegende Broschüre richtet sich gleichermaßen an
Frauen und Männer. Auf die gesonderte Verwendung der
weiblichen Form wurde aus Gründen der Übersichtlichkeit
vezichtet.
Die aufgeführten Kurse und Lehrgänge sollen ein Angebot
für eine strukturierte Zusammenarbeit und systematische
Qualifizierung von Angehörigen der akademischen und
nichtakademischen Gesundheitsberufe sein. Sie können
weitgehend miteinander verbunden werden. Des Weiteren
ist es möglich, weitere Leistungsangebote zu entwickeln,
um den jeweiligen Bedürfnissen zu entsprechen. Einzelhei-
ten können gerne abgestimmt werden.

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6 |
Frau Dr. Kornelia Möser
Dresden International University (DIU)
Freiberger Straße 37
01067 Dresden
Tel.: +49 351 40470-120
E-Mail: kornelia.moeser@di-uni.de
Ansprechpartner:
Stabstelle Gesundheitswirtschaft
Sächsisches Staatsministerium für Soziales
und Verbraucherschutz
Albertstraße 10
01097 Dresden
Tel.: +49 351 564-5638 oder-5738
E-Mail: gesundheitswirschaft@sms.sachsen.de
Sprachausbildung

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8 | Sprachausbildung
Sprachausbildung | 9
Die Kurse und Leistungen werden grundsätzlich in Deutsch
oder Englisch angeboten. Bei bestimmten Leistungen, zum
Beispiel Qualifikationskursen, kann ein Dolmetscher gegen
Entgelt beigezogen werden. Bei regulären Berufsausbildun-
gen (zum Beispiel zur Krankenschwester) oder Weiterbil-
dungen (zum Beispiel Facharztausbildung) ist ein bestimm-
tes Sprachniveau erforderlich.
In der Europäischen Union wird das Qualifikationsniveau
nach dem Gemeinsamen Europäischen Referenzrahmen
für Sprachen (GER) unterschieden. Der GER ist ein System,
das Lernen und Lehren von Sprachen und das Beurteilen
von Sprachkompetenzen nach gemeinsamen Kriterien be-
schreibt und vergleichbar macht. Er ist mittlerweile in ganz
Europa anerkannter Bezugsrahmen zur Beschreibung von
Sprachkompetenzen.
Ziel soll es sein, eine länderübergreifende Vergleichbarkeit
sprachlicher Qualifikationen zu ermöglichen. Außerdem er-
leichtert der GER die gegenseitige Anerkennung der sprach-
lichen Qualifikationen und bietet eine Basis für die Entwick-
lung von Lehrplänen, Prüfungen und Lehrwerken.
Der GER beschreibt umfassend Sprachwissen, Sprachfertig-
keiten und Sprachanwendung auf drei Niveaustufen. Unter-
gliedert sind diese drei Stufen in je zwei Unterniveaus.
Um eine Facharztausbildung in Deutschland zu absolvieren,
muss der Teilnehmer mindestens das B 2-Niveau des GER
besitzen. Für Hospitationen genügt auch das B 1-Niveau.
Um die vorausgesetzten Sprachkenntnisse zu erlangen, sind
640 bis 680 Unterrichtseinheiten (UE = 45 Minuten) erfor-
derlich. Das Goethe-Institut bietet solche Sprachkurse an,
auf Wunsch kann auch eine Unterkunft zusammen mit dem
Kurs gebucht werden. Die einzelnen Angebote werden auf
den folgenden Seiten noch näher beschrieben.
Sprachausbildung
Deutsch-Kurse
A
Elementare Sprachverwendung
A 1
Anfänger
A 2
Grundlegende
Kenntnisse
B 1
Fortgeschrittene
Sprach-
kenntnisse
B 2
Selbständige
Sprach-
kenntnisse
C 1
Fachkundige
Sprach-
kenntnisse
C 2
Annähernd
muttersprachliche
Kenntnisse
B
Selbstständige Sprachverwendung
Intensiv 4
85 UE
Montag bis Freitag: 5 UE wahlweise
vormittags oder nachmittags
im Preis inbegriffen
1.045,00 EUR
45 UE
Montag bis Freitag: 5 UE wahlweise
vormittags oder nachmittags
im Preis inbegriffen
595,00 EUR
Kursumfang:
Unterricht:
Lehrmaterial:
Kosten:
C
Kompetente Sprachverwendung
Intensiv 2
Das Goethe-Institut bietet Klassen auf allen Niveaustufen des
Europäischen Referenzrahmens von A1 bis C2 an. Um das für
Ärzte erforderliche Sprachniveau von B2 zu erlangen, werden
7 bis 9 Monate mit jeweils 85 Unterrichtseinheiten benötigt,
sofern keine Deutschkenntnisse vorhanden sind.
Zu Kursbeginn wird ein Einstufungstest durchgeführt und
am Kursende besteht die Möglichkeit, eine der weltweit
anerkannten Goethe-Prüfungen zu absolvieren. Neben
individuellem und betreutem Lernen in der Mediothek ist
das Unterrichtsmaterial in der Kursgebühr inbegriffen.
Weitere Informationen auf:
www.goethe.de/dresden.
Allgemeinsprachliche Kurse
Jeden Monat Intensiv 4 und Intensiv 2-Kurse auf allen Niveaustufen des Europäischen Referenzrahmens von A1bis C2:
UE = Unterrichtsstunde à 45 Minuten
Fachsprachenkurs: Deutsch für Ärzte
Der Schwerpunkt liegt auf dem Kommunikationstraining
und richtet sich an Ärzte und klinisches Personal. Inhalte
des Kurses sind: Fachwortschatz aus Medizin und Pharma-
zie, Schreiben von Arztbriefen und formellen Dokumenten,
Training von Patientengesprächen, das deutsche Gesund-
heitssystem und Fallpräsentationen.
Der Kursumfang beträgt wahlweise 20, 40 oder 80 UE. Vor-
aussetzung sind Sprachkenntnisse auf B2-Niveau. Der Kurs
ist auch als Zusatzunterricht zum allgemeinsprachlichen
Kurs buchbar.
Weitere Hinweise unter:
www.goethe.de/medicalgerman
Zusätzliche Angebote
Phonetikunterricht:
Der Kurs vermittelt phonetische Strukturen des Deutschen
und ein spezielles Aussprachetraining.
Konversationsunterricht:
Inhalt des Kurses ist es, Alltagskommunikation, Redewen-
dungen und Alltagssituationen einzuüben.
Beide Kurse sind als Zusatzunterricht am Nachmittag buch-
bar. Der Kursumfang wird auf Anfrage und nach Bedarf
festgelegt.

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10 | Sprachausbildung
Sprachausbildung | 11
Prüfungen:
Jeden Monat werden alle Prüfungen des europäischen Re-
ferenzrahmens von A1 bis C2 am Goethe-Institut angebo-
ten. Die Prüfungszertifikate sind weltweit anerkannt.
Preise und Termine unter:
www.goethe.de/ins/de/ort/dre/prf/deindex.htm
Unterkünfte:
Das Goethe-Institut bietet möblierte Einzelzimmer mit Bad
und Küchenbenutzung im Gästehaus oder einer Privatun-
terkunft für 450,00 EUR pro Monat an. Bettwäsche, Hand-
tücher und Geschirr sind vorhanden.
Ausstattung und Service:
Alle Unterrichtsräume sind mit Beamer und Computer
ausgestattet, teilweise auch mit interaktivem White-
board.
Kostenlose Nutzung der multimedialen Mediathek;
Kostenloses W-Lan;
Cafeteria;
Umfangreiches Kultur- und Freizeitprogramm: Exkursio-
nen zu Sehenswürdigkeiten;
Optional bietet das Goethe-Institut eine Krankenversi-
cherung und einen Flughafentransfer (auf Anfrage) an.
Zielgruppe:
Ärzte und klinisches Personal
Zeitraum:
Ganzjährig im 4-Wochen-Rhythmus
Intensiv 2: ca. 2 Wochen
Intensiv 4: ca. 4 Wochen
Kosten:
Allgemeinsprachliche Kurse: 595,00 bis 1.045,00 EUR
Kosten Zusatzangebot:
Kurse Deutsch für Ärzte je nach Umfang: 269,00 bis 4.720,00 EUR
Phonetikkurse, Konversationskurse: Preis auf Anfrage
Kontakt:
Institutsleiterin
Frau Kristina Pavlovic
Königsbrücker Straße 84
01099 Dresden
Telefon: +49 351 80011-12
E-Mail:
dresden@goethe.de
Internet:
www.goethe.de/dresden
Einrichtung:
Das Goethe-Institut Dresden ist eines von 13 Goethe-Instituten in Deutsch-
land. Die Goethe-Institute sind Marktführer im Bereich Deutsch als Fremdspra-
che und bieten ganzjährig Deutschkurse und weltweit anerkannte Prüfungen
auf allen Niveaustufen des Gemeinsamen Europäischen Referenzrahmens an.
Zum Goethe-Service gehören zusätzlich die Vermittlung von geeigneten Un-
terkünften in Gästehäusern, Wohnheimen oder in Privatunterkünften und ein
spannendes Kultur- und Freizeitprogramm, das die Möglichkeit bietet, kultu-
relle und landestypische Aspekte näher kennenzulernen.
Ausbildung ausländischer Fachkräfte der
Gesundheitswirtschaft in deutscher Sprache
TUDIAS verfügt über vielfältige Erfahrungen nicht nur in
der Fremdsprachenausbildung, sondern auch in der studi-
envorbereitenden sowie berufsbegleitenden Deutschaus-
bildung für Ausländer. Jährlich durchlaufen diese Ausbil-
dung etwa 1.000 internationale Teilnehmer aus rund 55
Nationen.
Wir bieten eine Deutschausbildung für Ausländer in allen
Niveaustufen nach dem Gemeinsamen Europäischen Re-
ferenzrahmen Sprachen (GER) an. Folgende Ausbildungen
für ausländische Fachkräfte der Gesundheitswirtschaft in
deutscher Sprache bieten wir an:
Angebot 1: Vorkurs Grund- und Mittelstufe auf den Niveaustufen A1 bis B1
Angebot 2: Kurs Mittelstufe auf der Niveaustufe B2
Umfang:
600 Unterrichtseinheiten (UE) á 45 Minuten
Montag bis Freitag 6 UE pro Tag
Ziel:
Im Vorkurs Deutsch erfolgt zunächst eine Grundlagenausbildung in der deut-
schen Sprache. Es werden grundlegende Grammatikkenntnisse und der Ba-
siswortschatz vermittelt. Dabei werden die Sprachfertigkeiten wie Sprechen,
Hören, Lesen und Schreiben entwickelt.
Vorkenntnisse:
keine
Umfang:
300 UE á 45 Minuten
Montag bis Freitag 6 UE pro Tag
Ziel:
Aufbauend auf die im Vorkurs vermittelten Kenntnisse erfolgen in diesem Kurs
die Festigung der Grundgrammatik und des Basiswortschatzes sowie die Ver-
mittlung der Mittelstufengrammatik und die Erweiterung des Wortschatzes.
Lese- und Hörverstehen und die Sprech- und Schreibfertigkeit werden weiter
entwickelt.
Vorkenntnisse:
Niveaustufe B1 GER
Nachmittags kann zusätzlich ein Phonetik- und Konversationstraining angeboten werden.

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12 | Sprachausbildung
Sprachausbildung | 13
Zur Vorbereitung der ausländischen Fachkräfte auf die zu ab-
solvierende Gleichwertigkeitsprüfung kann am Nachmittag
ein entsprechendes Vorbereitungstraining angeboten wer-
den. Dieses Extra-Angebot wird in Abhängigkeit vom tatsäch-
lichen Stand der Kenntnisse individuell auf die entsprechende
Gruppe in Umfang, Dauer und Zeit abgestimmt und mit uns
gemeinsam konzipiert.
Die Ausbildung kann auf Wunsch mit einem Sprachtest ab-
geschlossen werden. Der Teilnehmer bekommt dann einen
Nachweis über das erreichte Sprachniveau in Form eines Zer-
tifikates ausgestellt.
Gern unterstützen wir die Integration der ausländischen
Fachkräfte in den deutschen Alltag und die Kultur durch eine
tutorielle Betreuung am Nachmittag beziehungsweise am
Wochenende, in dem landeskundliche Exkursionen angebo-
ten und durchgeführt werden. Es besteht ferner die Möglich-
keit der Nutzung von Bibliotheken (Sächsische Landes- und
Universitätsbibliothek und städtische Bibliotheken), des mul-
timedialen Sprachlernzentrums der TU Dresden, aber auch
die Möglichkeit von Beginn an in Kontakt mit deutschen und
ausländischen Tutoren zu treten und Erfahrungen auszutau-
schen.
Wir gewähren gern Unterstützung bei der Suche nach einer
entsprechenden Unterkunft.
Zielgruppe:
ausländische Fachkräfte
Zeitraum:
Angebot 1: 5 Monate
Angebot 2: 10 Wochen
Kosten:
Die Kursgebühr beträgt bei einer Teilnehmerzahl von:
11 bis 15 Teilnehmern 900,00 EUR pro Person/Monat
7 bis 10 Teilnehmern 950,00 EUR pro Person/Monat
4 bis 6 Teilnehmern 1.000,00 EUR pro Person/Monat
Zuzüglich Kosten für Lehrmaterial (pro Niveaustufe 30,00 EUR pro Person)
Kontakt:
TUDIAS gemeinnützige GmbH
Frau Christine Warnke
Freiberger Straße 37
01067 Dresden
Telefon: +49 351 40470 201
E-Mail:
christine.warnke@tudias.de
Internet:
www.tudias.de
Einrichtung:
Die TUDIAS ist eine 1999 gegründete gemeinnützige GmbH, zu deren Hauptge-
schäftsfeld es gehört, Bildungsangebote im Bereich der Weiterbildung zu konzi-
pieren und jedem Interessenten zugänglich zu machen. Das Angebotsspektrum
reicht von der Vermittlung von Fremdsprachenkenntnissen für Interessenten
über die Vermittlung von Soft Skills für Studierende bis hin zur Durchführung
von Internationalen Frühlings- und Sommerkursen für ausländische Bürger.
TUDIAS verfügt auch über ein staatlich anerkanntes Studienkolleg in privat-
rechtlicher Trägerschaft, welches insbesondere ausländische Studienbewerber
auf den deutschen Hochschulzugang vorbereitet.
Erfolgreiche Integration von
ausländischen Fachkräften in
Krankenhäusern
Die WORLD ACADEMY bereitet das Krankenhausmanage-
ment auf die Integration ausländischer Fachkräfte vor. Sie
unterstützt ausländische Fachärzte im sicheren Umgang
mit deutschen Arbeitskollegen sowie Patienten und beglei-
tet sie bei ihrem erfolgreichen Einsatz in Deutschland. Fol-
gende Programme bietet die WORLD ACADEMY an:
Interkulturelles Assessment
Die gezielte Personalbesetzung und die Potenzialanalyse der
Mitarbeiter sind ein wesentlicher Faktor für den Erfolg. Die
standardisierten Testverfahren zeigen, inwieweit die per-
sönlichen Eigenschaften und Ausprägungen der ausländi-
schen Fachkräfte mit der deutschen Kultur übereinstimmen.
Durch diese Ergebnisse können gezielte Personalentwick-
lungsmaßnahmen für eine reibungslose und zeitnahe Inte-
gration festgelegt werden.
Erfolgreiches Management von ausländischen
Fachkräften
In dem Training werden den Leitern von Gesundheits- und
Pflegeeinrichtungen wichtige Informationen und Möglich-
keiten einer erfolgreichen Integration der ausländischen
Fachkräfte vermittelt. Potenzialausschöpfung interkultu-
reller Mitarbeiter, interkulturelle Teamführung sowie Mög-
lichkeiten für eine zeitnahe effektive Zusammenarbeit sind
Bestandteile des Trainings.
Vorbereitendes Familientraining
Ursachen der meisten Auslandsabbrüche ausländischer
Fachkräfte sind familienbedingt. Damit sich auch die Fami-
lienangehörigen möglichst schnell in Deutschland zu Hause
fühlen, bereiten unsere einheimischen Trainer die Partner
und Kinder im Heimatland oder in Deutschland gezielt vor.
Wir vermitteln das notwendige Know-How über die deut-
sche Kultur und fördern die Kompetenz mit ungewohnten
Stresssituationen sicher umzugehen.
Kulturspezifisches Training für ausländische Fachkräfte
Das Training bereitet die Fachkräfte auf die deutsche Kultur
vor. Deutsche Kulturstandards, Wertesysteme und Arbeits-
weisen, Auswirkungen der interkulturellen Gegebenheiten
auf das Berufs- und Privatleben und Maßnahmen für einen
sicheren Umgang sowie Erfolgsfaktoren für eine erfolgrei-
che Integration sind Bestandteile des Trainings.
Einfluss der deutschen Wertekultur auf das Kranken-
hausmanagement in Deutschland
In dem Workshop wird der Einfluss der deutschen Kultur
und des Wertesystems auf die Organisation, Prozessgestal-
tung sowie das Management von Krankenhäusern darge-
stellt. Somit werden das Verständnis der organisatorischen
Strukturen, Prozesse sowie die Arbeitskultur in Deutschland
bei den ausländischen Krankenhausmitgliedern gefördert.

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14 | Sprachausbildung
Sprachausbildung | 15
Zielgruppe:
Leiter von Gesundheits- und Pflegeeinrichtungen, Personalrat, kaufmännische
Leitung, ausländische Fachärzte, Pflege(fach)kräfte, Familienangehörige aus-
ländischer Fachkräfte
Zeitraum:
1 bis 4 Tage Vorbereitungstraining für ausländische Fachkräfte und deren
Familien (vor Ort/in Deutschland)
1 bis 2 Tage Integrationstraining
0,5 Tage
Interkulturelles Assessment
Kosten:
650,00 bis 1.200,00 EUR Vorbereitungstraining für ausländische Fachkräfte
525,00 EUR
Vorbereitendes Familientraining
350,00 bis 690,00 EUR
Integrationstraining
450,00 EUR
Interkulturelles Assessment
Preis auf Anfrage
Einfluss der deutschen Wertekultur auf das
Krankenhausmanagement in Deutschland
Kontakt:
WORLD ACADEMY Hauptsitz Daetz-Centrum (Lichtenstein)
Frau Deniz Kayadelen
Schlossallee 2
09350 Lichtenstein/Sachsen
Telefon: +49 37204 5858 23
E-Mail: d.kayadelen@the-world-academy.com
Internet:
www.the-world-academy.com
Einrichtung:
Die WORLD ACADEMY bietet interkulturelle Qualifizierung auf höchstem Ni-
veau. Sie bereitet das Krankenhausmanagement auf die Integration auslän-
discher Fachkräfte vor und unterstützt ausländische Fachärzte im sicheren
Umgang mit deutschen Arbeitskollegen sowie Patienten und begleitet sie bei
ihrem erfolgreichen Einsatz in Deutschland.
Englisch für Pflegepersonal und
für Mitarbeiter an der Rezeption
Dieser Kurs bietet allen im Pflegebereich bzw. an der Re-
zeption tätigen Mitarbeitern die Möglichkeit, mittels fach-
bezogenen Wortschatzes, typischen Redewendungen sowie
Dialogen die Kommunikation mit allen Patienten, die sich
der englischen Sprache bedienen, zu ermöglichen bzw.
zu verbessern. Hervorzuheben ist, dass das entsprechen-
de Lehrmaterial den Teilnehmern auch nach Besuch des
Kurzlehrganges von 12 Stunden die ideale Möglichkeit der
selbständigen Wiederholung bietet, weil nahezu alle deut-
schen Übersetzungen mit aufgenommen wurden. Durch
das großzügige Layout des Lehrmaterials kann auch die
Aussprache der Wörter zwischen den Zeilen bequem notiert
werden – bekanntlich differieren Aussprache und Schreib-
weise der Wörter im Englischen extrem, aus dem Grund sind
entsprechende Übungen ein wichtiger Bestandteil des Kur-
ses. Freuen Sie sich auf einen humorvollen und mit Video-/
Audiotracks abwechslungsreich gestalteten Englischkurs.
Referent: Dr. paed. Jörg Matthes (freiberuflicher Dozent)

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16 | Sprachausbildung
Kolumnentitel | 17
Kurs I: Pflegepersonal
Kurs II: Mitarbeiter an der Rezeption
4 Termine mit je 3 Unterrichtsstunden
je Kurs 155,00 EUR
Universitätsklinikum Carl Gustav Carus Dresden
an der Technischen Universität Dresden AöR
Carus Akademie
Fetscherstraße 74
01307 Dresden
Frau Kathrin Hildebrandt
Alemannenstraße 14
01309 Dresden
Telefon: +49 351 458-5175
Telefax:
+49 351 458-5761
E-Mail: kathrin.hildebrandt@uniklinikum-dresden.de
Internet:
www.uniklinikum-dresden.de/carusakademie
Die Carus Akademie am Universitätsklinikum Carl Gustav Carus Dresden bie-
tet für alle Geschäftsbereiche und externe Interessenten allgemeine aber auch
individuelle Aus-, Fort- und Weiterbildungen an. Der Bereich der Ausbildung
im Fachbereich Berufsfachschulen (Department Professional Schools) hat zur
Aufgabe, kontinuierlich geeignete Bewerber für die Nachwuchssicherung im
nichtärztlichen medizinischen Dienst für das gesamte Universitätsklinikum
und die Verbundhäuser auszuwählen und hochwertig auszubilden. Der Bereich
der Fort- und Weiterbildung im Fachbereich berufliche Weiterentwicklung
(Department Continuing Professional Development) entwickelt und bietet Bil-
dungsangebote als Präsenz- und Inhouse-Schulungen an, Online- und Blen-
ded Learning Angebote sind in Planung. Im Fachbereich ausbildungsintegrierte
Studiengänge (Department First- and Second Cycle Education) entwickelt die
Carus Akademie am Universitätsklinikum Carl Gustav Carus Dresden in Koope-
ration mit der Dresden International University (DIU) Studiengänge, die parallel
zur Ausbildung zum ersten akademischen Grad Bachelor of Science führen.
Derzeit sind die Berufe der Gesundheits- und Krankenpflege bzw. Kinderkran-
kenpflege, Physiotherapie und Geburtshilfe im Angebot. Für das Universitäts-
klinikum entwickelte und durchgeführte Bildungsangebote werden im Regel-
fall durch einen starken Wissenstransfer aus dem klinischen Alltag und einen
hohen theoretischen und praktischen Qualitätslevel getragen.
Zielgruppe:
Zeitraum:
Kosten:
Kontakt:
Anmeldung:
Einrichtung:
Studiengänge

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18 | Studiengänge
Studiengänge | 19
Lebenslanges Lernen fängt bei
Kindern an
Lernsoftware für Kinder
im Vor- und Grundschulalter
Studiengänge an der
Dresden International University (DIU)
„Dein Herz schlägt ohne Pause, dein ganzes Leben lang“ sagt
Paul und erklärt, wie und warum das menschliche Herz das
Blut im Körper im Kreis herum pumpt.
Bereits Kinder im Vorschulalter interessieren sich dafür, dass
man das Herz pochen hören kann, wenn sie ihr Ohr an die
Brust eines Freundes legen. Sie erkennen, dass es schneller
schlägt, wenn man sich anstrengt. Von außen können sie
nichts von der Arbeit sehen, die das Herz verrichtet, aber sie
können ahnen, wo das Blut durch die Gefäße fließt, und sie
können den Puls fühlen. Dieses kleine Lernpaket für Kinder
im Vorschul- und Grundschulalter fördert ihr Vorstellungs-
vermögen und erstes Verständnis dieser Lebensvorgänge.
Das Lernpaket besteht aus einer Lernsoftware, die ab-
schnittsweise unter Anleitung von Erwachsenen auch schon
von aufgeweckten Fünfjährigen genutzt werden kann. Dazu
gehört ein kleines Handbuch für Eltern, Erzieher und Lehrer,
das eine Zusammenfassung der einzelnen Themen-Kapitel
der Lernsoftware liefert. Abgerundet wird das Angebot
durch ein didaktisch aufbereitetes Bastelset mit Materiali-
Health Care Management, MBA
Schwerpunkte:
Finanzierung und Organisation von Gesundheitssystemen
(u. a. Vergütung/Entlohnung von Gesundheitsleistungen,
Gesundheitspolitik und Versicherungssysteme)
Krankenhausmanagement (u. a. prozessorientierte Orga-
nisation im Krankenhaus, Psychologie der Organisation,
Personal- und Führungskräfteentwicklung, Prozesskos-
tenrechnung, BSC, Krankenhaus-Controlling, Medizin-
Controlling und Krankenhaus-Finanzierung)
Strategisches Management und Versorgungsmodelle (u.
a. Profit-Center-Strukturen, Marketing, Managed Care,
Disease-Management, Praxismanagement)
Qualitätsmanagement und rechtliche Grundlagen (u. a.
Patientenzufriedenheit, Mitarbeiterzufriedenheit, Quali-
tätsmanagement in der integrierten und ambulanten Ver-
sorgung)
Evaluierung von Gesundheitsleistungen (u. a. Gesund-
heitsökonomie, Biometrie, Epidemiologie, Studiendesigns)
Prozessgestaltung und -optimierung (u. a. Prozessma-
nagement, Optimierung von Behandlungspfaden/Clinical
Pathways, Krankenhauslogistik, Patienteninformations-
eLearning und praktische Bastelaufgaben für etwa 10 Stunden
systeme, Personalmanagementinformationssysteme)
deutsch, englisch, tschechisch, polnisch, russisch, arabisch, spanisch (bisher
nur deutscher Sprecher)
Software 20,00 EUR mit Anleitung inkl. Malheft 30,00 EUR und Bastelkoffer für
je 6 Kinder 59,95 EUR, mit Tablet-PC Junior 249,95 EUR
(www.unser-herz-in-der-kiste.de)
Frau Priv.-Doz. Dr.-Ing. Ute Morgenstern
Georg-Schumann-Straße 9 · 01069 Dresden
Telefon: +49 351 463 34228
E-Mail: ute.morgenstern@tu-dresden.de
Internet:
www.unser-herz-in-der-kiste.de
http://ibmt.et.tu-dresden.de ·
www.theragnosos.de
·
www.tu-dresden.de
GWT-TUD GmbH
Gesellschaft für Wissenstransfer
Ärzte, Fach- und Führungskräfte von Fachgesellschaften, Krankenversicherun-
gen, Krankenhäusern und Pflegeeinrichtungen, Mitarbeiter der pharmazeuti-
schen Industrie
2 Jahre (berufsbegleitend)
17.000,00 EUR
Zielgruppe:
Sprache:
Kosten:
Kontakt:
Einrichtung:
Zielgruppe:
Zeitraum:
Kosten:
en und Vorlagen sowie einer Anleitung für Erwachsene mit
Tipps, wie man Kinder spielerisch mit dem Thema vertraut
machen kann. Die Software wurde mit dem Prädikat „für
den Unterricht empfohlen“ ausgezeichnet.

20 | Studiengänge
Studiengänge | 21
In der Palliativversorgung tätige Ärzte, Psychologen, Seelsorger, Sozialpädago-
gen, Pflegewissenschaftler, Pflegepersonal (Für die Teilnahme am Studiengang
ist eine Hochschulzugangsberechtigung erforderlich.)
Abschluss: Master of Science – Dauer 2 Jahre
15.000,00 EUR
In der Krankenhauspharmazie tätige Apotheker, Hochschulstudium der Phar-
mazie sowie eine Approbation als Apotheker, Berufserfahrung in der Kranken-
hauspharmazie
Abschluss: Master of Science – Dauer 2 Jahre
15.000,00 EUR
Approbierte Zahnärzte
Abschluss: Master of Science – Dauer 2 Jahre
24.000,00 bis 29.000,00 EUR
Humanmediziner
2 Jahre (berufsbegleitend)
22.350,00 EUR
Ärzte/Zahnärzte
Heilpraktiker, Physiotherapeuten, Masseure mit MT-Qualifikation,
Ergotherapeuten mit Hochschulzugangsberechtigung
Abschluss: Bachelor of Science – Dauer 4 Jahre (Vollzeit)
Abschluss: Master of Science – Dauer 1 Jahr
535,00 EUR pro Monat
Zielgruppe:
Zeitraum:
Kosten:
Zielgruppe:
Zeitraum:
Kosten:
Zielgruppe:
Zeitraum:
Kosten:
Zielgruppe:
Zeitraum:
Kosten:
Zielgruppe:
Zeitraum:
Kosten:
Krankenhauspharmazie
Schwerpunkte:
Pharmakotherapie und Therapieleitlinien Management
Gesundheitsökonomie
Arzneimittelherstellung und Analytik
Preventive Medicine, M. Sc.
Schwerpunkte:
Physiologie und Soziologie der Alterung
Apparative und labormedizinische Diagnostik
Genetik, Regenerative Medizin und Stammzelltherapie
Stress und Folgekrankheiten: individuelle und betriebli-
che Intervention und Prävention
Ernährungmedizin, Sportmedizin, Umweltmedizinische
Belastung
Depression und Angststörung: Demenz, ALS – Amyo-
trophe Lateral-Sklerose
Osteopathie; auch Kinderosteopathie
Für die Grundausbildung (Bachelor):
Embryologie
Biomechanik
autonomes Nervensystem
Neuroanatomie
Methodologie und Medizin
Praxissemester
Chiropraktik
Themen:
Histologie, Anatomie und Physiologie der Organsyste-
me, Bewegungsapparat
Neurologie, zentrales Nervensystem, Biochemie
Pathologie der Organsysteme und des Bewegungsappa-
rates
Notfall und Injektionskunde
Parodontologie und Implantattherapie; weiterhin: Kinder- und Alterszahnheilkunde
Palliative Care
Themen:
Epidemiologische und therapeutische Grundlagen
Multiprofessionelles Arbeiten
Symptomkontrolle und Schmerztherapie
Neurologie (apallisches Syndrom, Hirntod)
Trauer, Arbeit mit Hinterbliebenen, Sterbebegleitung
Sinnfragen und Spiritualität am Lebensende
Didaktik der Erwachsenenbildung, Öffentlichkeitsarbeit
Palliative Care als multiprofessionelle und interdis-
ziplinäre Aufgabe (Teamarbeit, Zusammenarbeit mit
Altenpflege, Physiotherapie), Burnout und Supervision,
Pädiatrische Palliativmedizin, Ethnische Besonderhei-
ten, dementielle, pulmonologische und kardiologische
Krankheitsbilder)
Kommunikation in Konfliktsituationen
Klinische Pharmazie
Recht und Qualitätsmanagement
Krankenhaushygiene
Vermittlung aktueller theoretischer Grundlagen und prakti-
scher Fähigkeiten.
Ätiologie parodontaler Erkrankungen
evidenzbasierte Therapieplanung
hands-on-Vermittlung minimal-invasiver und mikrochi-
rurgischer Therapieverfahren
praktische Implantattherapie
Management periimplantärer Entzündungen
Männergesundheit und Frauengesundheit, Endokrino-
logie
Präventive Kardiologie
Onkologie
Neurodegenerative Erkrankungen
Orthopädie/Osteologie/Rheumatologie
Altersrelevante Erkrankungen der Augen, des Gehör-
und Sprechapparates
COPD u. a.
Für den Master:
Statistik Master, Medizin, Neurologie/Radiologie und
Psychosomatik
Klinische Biomechanik, Wirbelsäulenbiomechanik
Mikrobiologie und Infektionskrankheiten, Hygiene und
Infektionsschutz
Differenzialdiagnose und kausale Zusammenhänge,
Bildgebende Verfahren und deren Auswertung, Strah-
lenschutz und Röntgentechniken

22 | Studiengänge
Studiengänge | 23
Ärzte oder Personen mit einem medizinischen Beruf oder Heilberuf und Hoch-
schulzugangsberechtigung
Abschluss: Bachelor of Science – Dauer 4 Jahre
Abschluss: Master of Science – Dauer 1 Jahr
875,00 EUR pro Monat
Physiotherapeuten
Abschluss: Bachelor of Science – Dauer 3 Jahre
Abschluss: Master of Science – Dauer 1 Jahr
10.200,00 EUR (Bachelor)
15.000,00 EUR (Master)
Zielgruppe:
Zeitraum:
Kosten:
Zielgruppe:
Zeitraum:
Kosten:
Krankenschwester, Krankenpfleger
Abschluss: Bachelor of Science – Dauer 4 Jahre
11.000,00 EUR (Vollzeit)
5-Tages-Kurs mit ausgewählten Inhalten mit insgesamt 30 UE (6 UE pro Tag)
Bis 10 Teilnehmer:
1.950,00 EUR pro Teilnehmer
10 bis 15 Teilnehmer:
1.750,00 EUR pro Teilnehmer
15 bis 20 Teilnehmer:
1.500,00 EUR pro Teilnehmer
Dresden International University (DIU)
Kompetenzzentrum für Gesundheitswissenschaften und Medizin
Frau Dr. Kornelia Möser
Freiberger Straße 37
01067 Dresden
Telefon: +49 351 40470-120
E-Mail: kornelia.moeser@di-uni.de
Internet:
www.dresden-international-university.com
Im Jahr 2003 wurde die DIU als privatwirtschaftliche Einrichtung gegründet.
Mittlerweile ist die DIU eine akademische Institution, die ihre Programmatik
aus der Berufswelt heraus entwickelt. Durch Analyse dieser Arbeitswelt identi-
fiziert sie interdisziplinäre Themenfelder, die immer wieder neu aufbrechende
Lücken zwischen prinzipieller Berufsfähigkeit und aktueller Berufsfertigkeit
beschreiben. Sie will Berufsnähe und unmittelbare Applizierbarkeit des aufge-
nommenen Wissens mit wissenschaftlicher Exzellenz verbinden. Dazu erarbei-
tet und implementiert sie berufsschaffende, berufsbegleitende und berufsun-
terbrechende Studiengänge der Aus- und Weiterbildung.
Zielgruppe:
Zeitraum:
Kosten:
Zeitraum:
Kosten:
Kontakt:
Einrichtung:
Pflege und Rehabilitation
Schwerpunkte:
Grundlagen empirischer Sozialforschung, allgemeine
Forschungsanwendung und Gesundheitswissenschaften
Managementlehre, Personal- und Sozialkompetenz
Präventionswissenschaften, Care Management, Pflege-
wissenschaften, Rehabilitationswissenschaften
Gesundheitssystem und Berufsrecht
Advanced Nursing Practice (unter anderem nationale
und internationale Entwicklungen, Familienorientierte
Pflege)
Physiotherapie
Schwerpunkte:
Trainings- und Bewegungswissenschaften
Therapiewissenschaften und Professionelles Handeln
(unter anderem Schmerztherapie, Sportmedizin, Sport-
therapie, Pharmakologie, Klinische Psychologie sowie
Befund und Behandlung als Prozess, Clinical Reasoning)
Spezielle Arbeitsfelder (unter anderem Gerontologie,
Onkologie, Palliativmedizin, Craniomandibuläre Dys-
funktion)
Zusatzangebot zu allen Studiengängen
Wundheilung und Schmerztherapie
Erweiterte Arbeitsfelder (unter anderem Onkologie,
Geriatrie, Palliativmedizin, Psychologie, Neonatologie)
Physiotherapeutische Maßnahmen
Rehabilitation und Wiedereingliederung
Netzwerkarbeit
Gesundheitssysteme und Betriebswirtschaftslehre
Managementlehre, Personal- und Sozialkompetenz
Gesundheitswissenschaften und Forschungsanwen-
dung (unter anderem Epidemiologie, Sozialwissen-
schaften, Pädagogik/Didaktik, Gesundheitsförderung/
Prävention, Ernährung, evidenzbasierte Therapie, Phy-
siotherapeutisches Assessment, Untersuchungs- und
Behandlungsmethoden)

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24 | Studiengänge
Studiengänge | 25
Managementausbildung für Ärzte
MBA-Programm an der HHL
Part-time MBA-Programm mit Schwerpunkt „Leadership
und Global Experience“. Das englischsprachige MBA-Pro-
gramm richtet sich insbesondere an Fach- und Führungs-
kräfte mit einem ersten nichtbetriebswirtschaftlichen
Hochschulabschluss und einer Berufserfahrung von min-
destens 3 Jahren. Es wird aktuelles und sehr praxisorientier-
tes Managementwissen in einem internationalen Kontext
vermittelt. Die für eine erfolgreiche Managementkarriere
so wichtigen Soft Skills wie soziale Kompetenz, Leadership,
Teamfähigkeit, Kommunikations- und Entscheidungsfä-
higkeit werden fächerübergreifend gelehrt und gelebt und
haben ebenfalls einen intensiven internationalen Fokus. Ne-
ben sehr innovativen Kursen, wie „Negotiation“ und „Social
Networking“, profitieren die Teilnehmer insbesondere auch
von der sehr heterogenen Klassenzusammensetzung, einem
aktiven Netzwerk und dem Erfahrungsaustausch mit Do-
zenten und Kommilitonen, die aus den unterschiedlichsten
Branchen und renommierten Unternehmen kommen. Damit
ist der „Blick über den Tellerrand“ garantiert. Das Programm
endet mit einem ‘Global Immersion Seminar‘ nach Boston
mit Vorlesungsbesuchen bei Harvard und MIT. Optional be-
steht auch die Möglichkeit, einzelne Kurse an den weltweit
über 110 Partneruniversitäten zu absolvieren.
Profitieren werden die Kursteilnehmer nicht nur von einem
innovativen Curriculum, sondern auch durch das weitrei-
chende Alumni-Netzwerk der HHL. Aufgrund der unter-
schiedlichen akademischen und beruflichen Erfahrungen
der Teilnehmer unter anderem aus den Bereichen Ingeni-
eurwissenschaften, Medizin sowie Jura bieten Fallbeispiele
und Gruppenarbeiten die Möglichkeit, neue Ansichten aus-
zutauschen und voneinander zu lernen.
Was bietet der MBA für den Dr. med.?
Deckungsbeiträge, Gewinn und Verlustrechnung, Kosten
oder Aufwand – aufgrund des sogenannten Fallpauschalen-
gesetzes zur Vergütung der Krankenhausleistungen wird ein
umfassendes Managementwissen für Ärzte immer wichti-
ger. Aber nicht nur für den Chefarzt, auch für den Mediziner
mit eigener Arztpraxis ist heute das Know-how rund um
Personalführung, Mitarbeiterentwicklung und -motivation
unverzichtbar. Da dieses Wissen nicht in der medizinischen
Grundausbildung gelehrt wird, entscheiden sich immer
mehr Ärzte zu einer Weiterbildung im betriebswirtschaftli-
chen Bereich. Neben Studiengängen mit Spezialisierung auf
die Gesundheitsökonomie bietet sich für Mediziner auch
das generalistisch angelegte Managementstudium mit dem
Abschluss „MBA“ an.
Knappe Ressourcen, zunehmender Wettbewerbsdruck und
neue Versorgungsformen – die Anforderungen an betriebs-
wirtschaftliches Wissen von Ärzten nimmt stetig zu.
Dr. med. Christian Elsner, Geschäftsführender Direktor des
Universitätsklinikums Schleswig-Holstein, Campus Lübeck
und MBA Alumnus der HHL, fasst die Anforderungen an
die Management- und Führungskompetenz von Medizinern
wie folgt zusammen: „Ärzte benötigen heute neben dem
Fachwissen über das Gesundheits- und Abrechnungssystem
auch Kenntnisse über politische Rahmenbedingungen. Da-
rüber hinaus ist eine interdisziplinäre Sichtweise auf wirt-
schaftliche und medizinische Sachverhalte gefragt. Ärzte
müssen zudem vertraut sein mit Instrumenten zur schnellen
Strukturierung und Entscheidungsfindung über komplexe
betriebswirtschaftliche Sachverhalte. Das Wissen, wie man
Mitarbeiter motivieren kann, wird zudem immer wichtiger.“
Mediziner (das Programm richtet sich an Kandidaten mit einem nichtbetriebs-
wirtschaftlichen Hintergrund)
17 Wochenenden und 3 Modulwochen innerhalb von 2 Jahren
30.000,00 EUR
(Kosten sind absetzbar, ESF-Förderung in Höhe bis zu 80 % in Sachsen möglich)
HHL Leipzig Graduate School of Management
Frau Petra Spanka
Jahnallee 59
04109 Leipzig
Telefon: +49 341 9851 730
E-Mail: petra.spanka@hhl.de
Internet:
www.hhl.de
Die HHL ist eine universitäre Einrichtung und zählt zu den führenden internati-
onalen Business Schools. Ziel der ältesten betriebswirtschaftlichen Hochschule
im deutschsprachigen Raum ist die Ausbildung leistungsfähiger, verantwor-
tungsbewusster und unternehmerisch denkender Führungspersönlichkeiten.
Neben der internationalen Ausrichtung spielt die Verknüpfung von Theorie und
Praxis eine herausragende Rolle. Die HHL zeichnet sich aus durch exzellente
Lehre, klare Forschungsorientierung und praxisnahen Transfer sowie hervorra-
genden Service für ihre Studierenden.
Zielgruppe:
Zeitraum:
Kosten:
Kontakt:
Einrichtung:

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26 | Studiengänge
Studiengänge | 27
Bachelor of Science:
Gesundheitsmanagement
Bachelor of Science: Pflegemanagement
Master of Sciences: Health Care Management
Ausbildungsziele
Grundlegende Kenntnisse über Gesundheitssysteme,
Versorgungsmodelle und Gesundheitssystemforschung
im internationalen Kontext;
Befähigung zur Planung, Steuerung/Durchführung und
Evaluation von Gesundheitsprogrammen;
Befähigung zu überinstitutionellen administrativen Tä-
tigkeiten im Gesundheitssystem;
Befähigung zum konzeptionellen Umgang mit limitier-
ten Ressourcen in Gesundheitssystemen.
Berufsbefähigung und -felder
Projektleitung von Programmen im Gesundheitssystem
und zum Bevölkerungsschutz, zum Beispiel bei Kran-
ken-/Renten-/Unfallkassen, Versicherungen, Katastro-
phenschutzorganisationen, Landesgesundheitsämtern,
Entwicklungsdiensten, WHO;
Auswertung von aggregierten Daten zum Gesundheits-
system, zum Beispiel in Ministerien und Oberbehörden,
Spitzenverbänden, Kranken-/Renten-/Unfallkassen, Ver-
sicherungen, Entwicklungsdiensten, WHO;
Leitung von Institutionen im Gesundheitssystem, zum
Beispiel bei Krankenkassen, Versicherungen, Gesund-
heitsbehörden.
Studieninhalte
Im 1. Studienjahr (1. und 2. Semester) werden Grundlagen
von Forschung und Gesundheitswissenschaften sowie des
Managementhandelns vermittelt. Zusätzlich erhalten die
Studenten solide Kenntnisse der Ökonomie. Im 2. Studien-
jahr (3. und 4. Semester) kommen neben einer Vertiefung
des Managements und der betriebswirtschaftlichen Kennt-
nisse Module in den Bereichen Statistik, Sozialrecht und
Projektmanagement hinzu.
Erste Praxiserfahrungen können im 3. Semester durch ein
8-wöchiges Praktikum gesammelt werden. Das 3. Studien-
jahr (5. und 6. Semester) ist zum einen durch das 3monatige
Praxisprojekt (5. Semester) geprägt. Zum anderen haben die
Studenten hier die Möglichkeit, Studienschwerpunkte zu
bilden und sich beispielsweise auf die Programmplanung
im Gesundheitswesen oder auf die Gesundheitssystemfor-
schung zu spezialisieren. Das 6. Semester wird mit der Ba-
chelorthesis abgeschlossen.
Bewerber mit den entsprechenden Bedingungen des Hochschulzugangs ein-
schließlich Sprachnachweis
6 Semester Direktstudium, immer zum Wintersemester
Semesterbeitrag
Zielgruppe:
Zeitraum:
Kosten:
Ausbildungsziele
Grundlegende Kenntnisse über strategische und opera-
tive Managementaufgaben im Gesundheits- und Sozial-
wesen, insbesondere der Altenhilfe;
Befähigung zur konzeptionellen Entwicklung und Vernet-
zung von pflegerischen und sozialen Dienstleistungsun-
ternehmen im nationalen und internationalen Kontext;
Erwerb von Wissen über (inter-)nationale Qualitätsma-
nagementsysteme und deren Implementierung;
Befähigung zum konzeptionellen Umgang mit limitier-
ten Ressourcen in Gesundheits- und Pflegesystemen;
Erwerb von Beratungskompetenz und Befähigung zu
überinstitutionellen administrativen Tätigkeiten in Ge-
sundheits- und Pflegesystemen.
Berufsbefähigung und -felder
Leitung des Pflegedienstes in Krankenhäusern und Re-
habilitationseinrichtungen, Leitung ambulanter Dienste,
Leitung von Alten- und Pflegeeinrichtungen;
Beratungstätigkeit für und bei Institutionen des Pflege-
und Gesundheitsbereiches;
Zugangsvoraussetzungen
ein erster einschlägiger berufsqualifizierender Hoch-
schulabschluss mit mindestens 180 ECTS
1
Punkten oder
vergleichbare Leistungen
hohe Motivation zum Studium, die in einem „letter of
intent“ dargelegt wird
Entwicklung und Realisierung betrieblicher Gesund-
heitsförderung und Personalpflege;
Tätigkeit im Fort- und Weiterbildungsbereich speziell bei
pflege- und gesundheitsrelevanten Bildungsangeboten.
Studieninhalte
Im 1. Studienjahr (1. und 2. Semester) werden Grundlagen
von Forschung und Pflegewissenschaft sowie des Manage-
menthandelns vermittelt. Zusätzlich erhalten die Studenten
solide Kenntnisse der Betriebswirtschaft. Im 2. Studienjahr
(3. und 4. Semester) kommen neben einer Vertiefung des
Managements und der betriebswirtschaftlichen Kenntnisse
Module in den Bereichen Gerontologie und Sozialrecht hin-
zu. Zusätzlich können erste Praxiserfahrungen im Rahmen
eines 8wöchigen Projektes gewonnen werden. Das 3. Studi-
enjahr (5. und 6. Semester) ist zum einen durch das 3mona-
tige Praxisprojekt (5. Semester) geprägt. Zum anderen haben
die Studenten hier die Möglichkeit, Studienschwerpunkte
zu bilden und sich beispielsweise auf das Management von
kleinen und mittleren Unternehmen oder auf die Entwick-
lung internationaler Pflegesysteme zu spezialisieren. Das
6. Semester wird mit der Bachelorthesis abgeschlossen.
Bewerber mit den entsprechenden Bedingungen des Hochschulzugangs ein-
schließlich Sprachnachweis
4 Semester Direktstudium, immer zum Wintersemester, Studiengang wird bei
Bedarf auch berufsbegleitend angeboten. Das Buchen einzelner Module ist
nach Absprache möglich.
auf Anfrage/Semesterbeitrag
Zielgruppe:
Zeitraum:
Kosten:
Ausbildungsziele
Intensive Kenntnisse über Gesundheitssysteme, Versor-
gungsmodelle und vernetzte Versorgungsstrukturen;
Aktueller Wissensstand in nationaler und internationaler
Gesundheitssystemforschung;
Fähigkeit, auch fortgeschrittene statistische Methoden
zu verstehen und anzuwenden;
1
Das European Credit Transfer and Accumulation System (ECTS) soll sicherstellen, dass die Leistungen von Studenten an Hochschulen des Europäischen Hochschulraumes vergleichbar und
bei einem Wechsel von einer Hochschule zur anderen, auch grenzüberschreitend, anrechenbar sind. Dies ist möglich durch den Erwerb von Leistungspunkten (englisch credits), das sind
Anrechnungseinheiten, die in der Hochschulausbildung durch Leistungsnachweise erworben werden. Diese Art der Bewertung von Leistungen an Hochschulen findet sich vorwiegend in den
Bachelor- und Master-Studiengängen an Hochschulen.

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28 | Studiengänge
Studiengänge | 29
Ausgewiesene Führungs- und Kommunikationsfähig-
keit;
Hochentwickeltes konzeptionelles Denken und die Be-
fähigung, größere Einheiten im Gesundheitssystem zu
steuern und innovativ weiterzuentwickeln.
Berufsfelder
Masterabsolventen sollen gehobene und höhere Manage-
mentpositionen einnehmen. Arbeits- und Beschäftigungs-
optionen bestehen vor allem in folgenden Bereichen:
Führungspositionen im Gesundheitswesen;
Leitung von Gesundheitsprogrammen;
Organisationsberatung und -entwicklung;
Tätigkeit in Forschungs- und Entwicklungskontexten;
Evaluation und Begutachtung.
Der Masterstudiengang ist akkreditiert und erfüllt damit die
Voraussetzungen sowohl zum höheren Dienst in der öffent-
lichen Verwaltung als auch für eine anschließende Promo-
tion.
Studieninhalte
Neben klassischen Managementtechniken im Bereich des
Personalmanagements werden den Masterstudenten vor
allem komplexere methodische und gesundheitswissen-
schaftliche Inhalte vermittelt. Seminare zum Verhandlungs-
und Konflikttraining und zu ethischem Führungshandeln
sollen auch die Persönlichkeitsentwicklung der zukünftigen
Absolventen fördern. Im Praxismodul und in der Master-
thesis bearbeiten die Studierenden konkrete Projekte mit
starkem Praxisbezug, die sie aber auf wissenschaftlichem
Niveau reflektieren und präsentieren.
Bewerber mit den entsprechenden Bedingungen des Hochschulzugangs ein-
schließlich Sprachnachweis
4 Semester Direktstudium, immer zum Wintersemester
auf Anfrage/Semesterbeitrag
Zielgruppe:
Zeitraum:
Kosten:
Westsächsische Hochschule Zwickau
Frau Prof. Dr. Ute Rosenbaum
Dr. Friedrichs-Ring 2a
08056 Zwickau
Telefon: +49 375 5361040
E-Mail: Ute.rosenbaum@fh-zwickau.de
Internet:
www.fh-zwickau.de
Die Westsächsische Hochschule Zwickau ist Teil einer 150 Jahre währenden
Tradition der akademischen Ausbildung von klugen und engagierten Men-
schen. Die mehr als 5.000 Studenten studieren an 9 Fakultäten und in 40
Studiengängen unter der akademischen Anleitung von 160 Professoren. Die
Hochschule besitzt neben den ausgeprägten Profilen Technik und Wirtschaft
eine besondere und sachsenweit einmalige Kompetenz in den Bereichen des
Gesundheitssystems. An der Fakultät Gesundheits- und Pflegewissenschaften
studieren fast 600 junge Menschen in Bachelor und Masterstudiengängen.
Fort- und Weiterbildungsmöglichkeiten, Spezialisierungen und weiterführende
Trainings werden als selbstverständlich für Absolventen und Praxispartner an-
geboten. Die Fakultät besitzt ein ausgeprägtes, breit gefächertes Forschungs-
profil.
Kontakt:
Einrichtung:
Biomedizinische Technik als Modul
in den Studiengängen Elektrotechnik,
Mechatronik, Informatik, Medieninformatik,
Physik und Wirtschaftsingenieurwesen
An der Technischen Universität Dresden bieten sich tech-
nische Studiengänge an, ein Fachstudium in Biomedizini-
scher Technik vertiefend aufzunehmen. Auf der Grundlage
einer soliden universitären Ingenieur-, Informatiker- oder
Physikerausbildung setzen zahlreiche Fachmodule aus dem
medizinischen Anwendungsbereich auf, beispielsweise Bio-
medizinische Technik, Medizinisch-physiologische Grundla-
gen, Medizinische Bildgebung, Biomedizinisch-technische
Systeme, Autonome und kooperative Systeme in der Medi-
zin. Vorlesungen und Seminare werden durch Praktika am
Institut wie auch am Universitätsklinikum ergänzt.
Die Studenten erhalten die Möglichkeit, bereits frühzeitig
in den interdisziplinären Forschungsgruppen am Institut
für Biomedizinische Technik mitzuarbeiten, innerhalb de-
rer auch die Studien- und Abschlussarbeiten angefertigt
werden. Forschungsschwerpunkte liegen auf folgenden
Gebieten:
Medizinische Signalerfassung und -verarbeitung, zum
Beispiel berührungslose Messung der Herz-Kreislauf-
Aktivität;
Medizinische Bildverarbeitung und Visualisierung, zum
Beispiel Intraoperative Optische Bildgebung in der Neu-
rochirurgie;
Mechatronische Systeme in der Medizin, zum Beispiel
Extrakorporale Organperfusion und Organmodelle für
Chirurgietraining.
Zahlreiche Kooperationen verbinden die Arbeitsgruppen mit
Industrie und Klinik national wie international. Ein 5monati-
ges Ingenieurpraktikum ist Bestandteil des Studiums.
Das 5-jährige Präsenzstudium (ohne Studiengebühren) kann
wahlweise mit dem Titel „Diplomingenieur“ oder „Master of
Science“ abgeschlossen werden, über deren Äquivalenz das
Zeugnis der Technischen Universität Dresden Auskunft gibt.
Abiturienten oder Quereinsteiger aus technischen Bachelor-, Master- oder
Diplomstudiengängen
maximal 5 Jahre
Master of Science/Diplomingenieur
gebührenfrei
Herr Prof. Dr.-Ing. habil. Hagen Malberg
Georg-Schumann-Straße 9 · 01069 Dresden
E-Mail: hagen.malberg@tu-dresden.de
Internet:
http://www.et.tu-dresden.de/ibmt/
·
www.tu.dresden.de
Die TU Dresden ist eine der 11 Exzellenzuniversitäten Deutschlands. Als Volluni-
versität mit breitem Fächerspektrum zählt sie zu den forschungsstärksten
Hochschulen. Besonders die Ingenieurstudiengänge genießen international
einen sehr guten Ruf. Die Biomedizinische Technik stellt die Brücke zwischen
Lebens- und Technikwissenschaften dar und wird in der Ausbildung durch die
interdisziplinäre Kooperation der ingenieur- und naturwissenschaftlichen Fa-
kultäten mit der medizinischen Fakultät „Carl Gustav Carus“ getragen.
Zielgruppe:
Zeitraum:
Abschluss:
Kosten:
Kontakt:
Einrichtung:

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30 | Studiengänge
Studiengänge | 31
Internetbasiertes Lernen
Blended Learning Biomedizinische Technik: eLearning-
Kurse mit Präsenzanteil vor Ort an sächsischen Univer-
sitäten und Fachhochschulen
Spezielle Kurse auf dem Gebiet der Biomedizinischen Tech-
nik werden zum elektronisch unterstützten Lernen angebo-
ten. Nach Einschreibung zum Kurs in einer der beteiligten
Hochschulen wird ein individueller Zugang zum Lernsoft-
waresystem TheraGnosos über Internet gewährt. Das Sys-
tem ist modularisiert aufgebaut, und man kann Einzelkurse
mit Zertifikat abschließen oder auch mit Präsenzveranstal-
tungen zu einem Diplom- oder Masterstudium mit Vertie-
fung in der Biomedizinischen Technik kombinieren, s. vorige
Seite. Die in den theoretischen Kursen vermittelten Inhalte
können durch Veranstaltungen/Praktika am Hochschulort
ergänzt werden. Die Prüfungen finden auf Wunsch an einer
der Partnerhochschulen elektronisch unterstützt statt.
Vorteilhaft ist die Möglichkeit, über die elektronischen Lern-
einheiten orts- und zeitunabhängig zu lernen. Neben der
Vermittlung der theoretischen Fachinhalte ermöglicht das
Softwaresystem interaktive Übungen inkl. Anzeige der rich-
tigen Ergebnisse und Bewertung der eigenen Lösung. Über
den individuellen Zugang zur Software werden die Lernpfa-
de, Kommentare und Markierungen nutzerspezifisch ge-
speichert. Jedes Kapitel schließt mit einem bewerteten Test
zur persönlichen Lernerfolgskontrolle ab. Glossar und Quel-
lenverzeichnis ergänzen die Hintergrundinformationen.
Studenten verschiedener ingenieur- und naturwissenschaftlicher Studien-
gänge mit Interesse an vertiefender Ausbildung in Biomedizinischer Technik,
Biomedizintechniker im Beruf wie auch weitere Interessierte
frei wählbar, s. Kursangebot unter
www.theragnosos.de
im Allgemeinen deutsch, einzelne Module auch englisch
Zertifikat
pro Modul: Software mit Internetzugang für 1 Jahr: 20,00/40,00/65,00 EUR;
Lehrmaterial Selbststudium 20,00/20,00/30,00 EUR; Präsenzveranstaltung
nach Anfrage (Die Preise sind wie folgt gestaffelt: Studenten der TU Dresden/
Studenten von Partnerhochschulen/Privatpersonen und Firmen.)
Zielgruppe:
Zeitraum:
Sprache:
Abschluss:
Kosten:
eLearning-Angebot: Labyrinthos
Medizinische Terminologie für
die Biomedizinische Technik
Dieser Kurs wird speziell für Techniker angeboten, die in
interdisziplinären Arbeitsgruppen mit Medizinern koope-
rieren und die medizinische Fachsprache in ihren Grund-
zügen verstehen und anwenden lernen wollen. Zuge-
schnitten auf das Gebiet der Biomedizinischen Technik
wird über elektronische Lernmodule der fachsprachliche
Hintergrund erläutert: Entwicklung und Besonderhei-
ten der medizinischen Fachsprache; Einflüsse moderner
Fremdsprachen, Synonymie, Eponymie, Metonymie; Or-
thographie und Abkürzungen; Phonetik; Grammatik;
Lage- und Richtungsbezeichnungen; Wortbildung: Auf-
bau eines Terminus, Präfixe und Suffixe, Numeralien und
Farbadjektive, Verkleinerungsformen, medizinische Dis-
ziplinen; Arztbriefe und wissenschaftliche Veröffentli-
chungen. Zahlreiche Übungen festigen das Gelernte und
trainieren u. a. den Wortschatz zu Herz-Kreislaufsystem,
respiratorischem System, Niere, Monitoring, medizinischer
Bildgebung, Schrittmachertechnik und Beatmung sowie
mathematisch-physikalischen Grundlagen und dem uni-
versitären Umfeld.
Hochschulen können den eLearning-Kurs auch einschließ-
lich Präsenzveranstaltung und Prüfung für größere Stu-
dentengruppen buchen.
Studenten und Praktiker der Biomedizinischen Technik
frei wählbar, s. Kursangebot
www.theragnosos.de,
www.gwt-tud.de
deutsch
Zertifikat
Software mit Internetzugang für 1 Jahr: 20,00/40,00/65,00 EUR;
Lehrmaterial Selbststudium 20,00/20,00/30,00 EUR;
Präsenzveranstaltung nach Anfrage
(Die Preise sind wie folgt gestaffelt: Studenten der TU Dresden/Studenten von
Partnerhochschulen/Privatpersonen und Firmen.)
GWT-TUD GmbH
Gesellschaft für Wissenstransfer
Projektadministration Fachbereich Medizin
Blasewitzer Straße 43
01307 Dresden
Telefon: +49 351 25933-187
E-Mail: Josephine.Frenkel@GWTonline.de
Internet:
www.theragnosos.de
Die GWT ist ein Dienstleistungsunternehmen für Wissens- und Technologie-
transfer, das an der Schnittstelle zwischen öffentlichen Forschungseinrichtun-
gen des Freistaates Sachsen, insbesondere der Technischen Universität Dres-
den und des Universitätsklinikums Dresden sowie der Industrie tätig ist.
Zielgruppe:
Zeitraum:
Sprache:
Abschluss:
Kosten:
Kontakt:
Einrichtung:
Labyrinthos
Physios
Origos
Respiratos
Kardios
Imagos
Simulos
Nanos
Sensos
Qualitos
Medizinische Terminologie
Anatomie und Physiologie
Biomedizinische Technik - Überblick
Lungenfunktionsdiagnostik und Beatmung
EKG und Herzschrittmachertechnik
Bildgebung und Visualisierung
Modellierung und Simulation
Zellulärer Transport und Nanotechnologie
Biosensorik und Biohybridtechnologie
Qualitätssicherung
Content-Bausteine des eLearning-Pakets

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Kolumnentitel | 33
Ärztliche Aus- und Weiterbildung

34 | Ärztliche Aus- und Weiterbildung
Ärztliche Aus- und Weiterbildung | 35
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Klinikum
Pirna
KH Ebersbach
KKH Torgau
Elblandkl. Meißen
Elblandkl.
Radebeul
SKH Arnsdorf
KKH
Kirchberg
SKH Rodewisch
KH Weißwasser
St. Carolus-KH
Kl.
Reichenbach
HELIOS KH
Leisnig
KH Freital
SKH
Altscherbitz
H.-Braun-KH
Klinik Delitzsch
FKH Hoch-
weitzschen
KKH Freiberg
HELIOS Klinik
Borna
KKH Stollberg
HELIOS-
Kl. Aue
KH Bethanien
SKH
Großschweidnitz
COLLM Klinik
Oschatz
HELIOS Klinik
Zwenkau
KH Lichtenstein
Klinikum
Chemnitz
HELIOS Klinik
Schkeuditz
Kl. Erlabrunn
Paracelsus-
Klinik
Wald-KH
Bad Düben
FKH
Hubertusburg
Pleißental-
Kl. Werdau
Seenland-Kl.
Hoyerswerda
Paracelsus-Kl.
Schöneck
Paracelsus-Kl.
Adorf
Kl. Görlitz
DRK-KH
Ch.-Rabenstein
Vogtland-Kl.
Asklepios-ASB
Kl. Radeberg
KH Bischofs-
werda
KH Bautzen
Malteser KH
Kamenz
Orthop. Kl.
Rothenburg
Kl. Obergöltzsch
Rodewisch
Bergarb.-KH
Schneeberg
Klinik
Eilenburg
KKH
Glauchau
KH Zschopau
Epilepsiezentrum
Kleinwachau
Sächs.Schweiz
Kl. Sebnitz
Elblandkl.
Riesa
KH
Olbernhau
KH Dippoldis-
walde
KH Rochlitz
Erzgebirgskl.
Annaberg
Zeisigwaldkl.
Bethanien
KH Mittweida
Asklepios Kl.
Hohwald
Elbland Reha- u.
Präventionsklinik
Großenhain
KH Wurzen
KH Grimma
KH Frankenberg
Diakonissen-KH
Niesky
FKH
Zschadraß
Plauen
St. Marien-KH
Bavaria-Klinik
Zscheckwitz
Klinik am
Tharandter Wald
Hetzdorf
ASKLEPIOS
FKl. Wiesen
Bavaria-Klinik
Kreischa
KH Zittau
KH Döbeln
Diakoniekh.
Ch.Land
Zwickau
NRZ Leipzig
Herzzentrum
Soteria-
Klinik
St.-Elisa-
beth-KH
Uniklinik
Kl. St.Georg
Diakonissen-
KH
Park-KH
Leipzig-Südost
KH D-
Friedrichstadt
KH D-
Neustadt
Uniklinik
Dresden
Herzzentrum
KH St.
Joseph-Stift
Diakonissen-KH
FKH Coswig
Leipzig
HELIOS Klinik
Pulsnitz
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unter 150 Betten
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S
150 bis unter 300 Betten
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S
300 bis unter 600 Betten
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S
600 Betten und mehr
Kapazitäten
Trägerschaft
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öffentlich
privat
freigemeinnützig
Unikliniken
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Krankenhausversorgung
Grenze eines Landkreises/
einer kreisfreien Stadt
Grenze einer Gemeinde
Brandenburg
POLEN
Sachsen-
Anhalt
Thüringen
Bayern
Freistaat Sachsen
0
20
40
60km
(einschl. privater Rechtsform)
© SMI, Ref. 46
Gebietsstand: 01.01.2012
Sachstand: 01/2012
TSCHECHISCHE
REPUBLIK
Verwaltungsatlas Sachsen 2012
Verwaltungsgrenzen © Staatsbetrieb Geobasisinformation und Vermessung Sachsen 2008
Krankenhaus mit mehreren Standorten
bzw. Betriebsstätten

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36 | Ärztliche Aus- und Weiterbildung
Ärztliche Aus- und Weiterbildung | 37
Die sächsische Staatsregierung begrüßt es ausdrücklich,
wenn Pflegepersonal, Ärzte und Wissenschaftler aus dem
Ausland ihre medizinische Ausbildung beziehungsweise ihre
Forschung in Sachsen durchführen wollen.
Sächsische Universitätskliniken und Lehrkrankenhäuser bie-
ten eine ausgezeichnete methodische und wissenschaftli-
che Ausbildung. Neben den fachlichen Kenntnissen vermit-
teln sie zentrale menschliche Qualitäten – der Patient im
Mittelpunkt gehört zu den Leitprinzipien der medizinischen
Ausbildung in Sachsen.
Eine medizinische Aus- und Weiterbildung in Sachsen bietet
viele Chancen: Erweiterung und Vertiefung der fachlichen
und sprachlichen Kenntnisse, Kennenlernen des Lebenslan-
des Sachsen mit seinen Naturschönheiten und der sächsi-
schen Kultur sowie Bildung eines Netzwerkes aus internati-
onalen Kontakten. Wir möchten Ärzte und Wissenschaftler
aus dem Ausland bei der medizinischen Fortbildung oder
Forschung in Sachsen unterstützen.
Ärzte aus Nicht-EU-Staaten benötigen für eine ärztliche Tä-
tigkeit in der Bundesrepublik Deutschland eine Approbati-
on oder Berufserlaubnis und einen Aufenthaltstitel, der die
Erwerbstätigkeit erlaubt. Mit der Weiterbildung darf jedoch
erst begonnen werden, wenn der Arzt über die ärztliche Ap-
probation oder über einen gleichwertigen Ausbildungsstand
oder einen gleichwertigen Kenntnisstand, der durch Able-
gen einer Kenntnisprüfung nachzuweisen ist, verfügt.
Voraussetzung für eine ärztliche Tätigkeit in Sachsen sind
ferner gute Kenntnisse der deutschen Sprache. Die Sprach-
kenntnisse müssen mindestens dem Sprachniveau B 2 des
europäischen Referenzrahmens entsprechen.
Zuständige Behörde für die Erteilung einer Berufserlaubnis
oder Approbation als Arzt ist die Landesdirektion Sachsen.
Die Region, in der der Beruf ausgeübt werden soll, bestimmt
über den zuständigen Ansprechpartner. Zentrale Prüfungs-
behörde für die Studiengänge Medizin, Zahnmedizin und
Pharmazie in Sachsen und damit zuständig für die Durch-
führung der Gleichwertigkeitsprüfung ist das Sächsische
Landesprüfungsamt für akademische Heilberufe. Für die
Anerkennung einer im Ausland erworbenen Facharztbe-
zeichnung ist die Sächsische Landesärztekammer zuständig.
Unter folgendem Link können Sie sich erkundigen, welche
wichtigen Unterlagen für die Anträge notwendig sind:
http://www.aerzte-fuer-sachsen.de/arzt-in-sachsen/for-
eign-doctors/
Arten der Beschäftigung
Beobachtung (keine direkte Patientenbehandlung)
Zeitlich beschränkter Einsatz zur punktuellen Weiterbildung
Einsatz im Bereich Forschung in der Regel ohne Patientenkontakt
Hospitation (Visiting Doctors):
Gastarzt (ohne Facharzt):
Gastwissenschaftler:
Ärztliche Aus- und Weiterbildung
Sächsische Landesärztekammer
Leistungsangebot der Sächsischen Landesärztekammer:
1. Standardisierung
Unterstützungsleistungen bei der Errichtung und Etablierung
von Kammerstrukturen, zum Beispiel:
Organ-, Gremienbenennung mit Definition der Aufgaben
und Funktionen sowie Hinweisen zur Gewinnung von
Amtsträgern,
Bereitstellung einschlägiger Rechtsgrundlagen, ins-
besondere Heilberufekammergesetz, Hauptsatzung,
Geschäftsordnung, Meldeordnung, Beitragsordnung,
Gebührenordnung, Haushalts- und Kassenordnung, Rei-
sekostenordnung,
Bereitstellung von einschlägigen Verwaltungsvorschrif-
ten für die interne Kammerarbeit, zum Beispiel Struktur
und Geschäftsverteilung, Arbeitszeitregelung, Zahlungs-
verkehr, Ausstellen und Beglaubigung von Urkunden,
Bearbeitung von Vorgängen und Unterschriftsbefugnis,
Bearbeitung und Entscheidung von Widersprüchen, Sie-
gelordnung, Datenschutz, Ablauforganisation im Berufs-
register,
Ablaufplanung einer Kammer-, Vorstands- und Gremien-
wahl nebst Bereitstellung einer Wahlordnung,
Bereitstellung einer Berufsordnung nebst Instrumentari-
um zur Ahndung berufsrechtlicher Verstöße
Gestaltung der Weiterbildungsstrukturen (bei Bedarf)
nebst Bereitstellung einer Weiterbildungsordnung, Prü-
fungswesen,
Gestaltung der Fortbildungsstrukturen (für Ärzte und
gegebenenfalls nicht ärztliches Assistenzpersonal) nebst
Bereitstellung einer Fortbildungssatzung, einer Honorar-
und Teilnahmegebührenordnung sowie einer Geschäfts-
ordnung für eine gegebenenfalls einzurichtende Fortbil-
dungsakademie,
Gestaltung des Prüfungswesens für das nicht ärztliche
Assistenzpersonal nebst Bereitstellung einer Prüfungs-
ordnung für die Durchführung von Zwischen- und
Abschlussprüfungen im Rahmen der Ausbildung und
gegebenenfalls Fortbildungen sowie von Entschädigungs-
regelungen für die Mitglieder der Prüfungsausschüsse,
Einrichtung einer Gutachterstelle für Arzthaftungsfragen
nebst Bereitstellung einer Verfahrensordnung,
Einrichtung einer Ethikkommission nebst Bereitstellung
einer Geschäftsordnung,
Bereitstellung einer Rechtsgrundlage für evtl. Ordensver-
leihungen.
2. Aus- und Fortbildung
a) für Ärzte
Vermittlung von Kontakten zu Hochschulen in Sachen
Ausbildungsinhalte,
Fortbildungsangebote zu den verschiedenen Themenge-
bieten, je nach Bedarf (E-Learning-, Blended-Learning-
Möglichkeiten),
Referentenvermittlung/-stellung,
Fortbildungsangebote für in Sachsen tätige Gastärzte
(zu den Themengebieten Hygiene, Notfallmedizin, Re-
animation, Suchtmedizin bzw. nach vorheriger Bedarfs-
ermittlung).
b) für nicht ärztliches Assistenzpersonal
Bereitstellung von Rahmenlehrplänen für die Implemen-
tierung der entsprechenden Ausbildung in den jeweili-
gen Ländern (bei Bedarf),
Bereitstellung von Fortbildungsangeboten zu den ver-
schiedenen Themengebieten (nach vorheriger Bedarfs-
ermittlung),
Referentenvermittlung/-stellung,
Bereitstellung von Fortbildungsangeboten für ggf. in
Sachsen im Gaststatus tätige Angehörige nicht ärztli-
cher Assistenzberufe (nach vorheriger Bedarfsermitt-
lung).
3. Qualitätsmanagement (QM)
Hilfestellung/Unterstützung bei der Implementierung
eines QM-Systems in entsprechenden körperschaftli-
chen oder staatlichen Kammereinrichtungen,
Vermittlung von entsprechender Expertise,
Fortbildungsangebote (zum Beispiel ärztliches Qualitäts-
management) für Ärzte und Angehörige nicht ärztlicher
Assistenzberufe,
entsprechendes Fortbildungsangebot für in Sachsen tä-
tige Gastärzte.

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38 | Ärztliche Aus- und Weiterbildung
Ärztliche Aus- und Weiterbildung | 39
Ärzte, nichtärztliches Assistenzpersonal
nach Absprache
nach Absprache
Herr Ass. jur. Michael Schulte Westenberg
Hauptgeschäftsführer
Sächsische Landesärztekammer
Hausanschrift: Schützenhöhe 16
01099 Dresden
Postanschrift: Postfach 10 04 65
01074 Dresden
Telefon: +49 351 8267-411
E-Mail: hgf@slaek.de
Internet:
http://www.slaek.de
Die Sächsische Landesärztekammer ist im Freistaat Sachsen die öffentliche Be-
rufsvertretung für Ärzte. Auf der Grundlage des Heilberufekammergesetzes ist
sie legitimiert, ihre berufsständischen, berufspolitischen und berufsrechtlichen
Angelegenheiten selbst zu regeln. Sie ist eine Körperschaft des öffentlichen
Rechts.
Zielgruppe:
Zeitraum:
Kosten:
Kontakt:
Einrichtung:
Hospitationen in Krankenhäusern
(Visiting Doctors)
Die Krankenhausgesellschaft Sachsen e. V. repräsen-
tiert als Landesverband im Freistaat Sachsen derzeit 80
Krankenhäuser mit etwa 26.400 Krankenhausbetten und
gewährleistet eine leistungsfähige, bürgernahe und flä-
chendeckende Versorgung mit hochmodernen Behand-
lungskapazitäten.
Satzungsgemäß hat sie die Aufgabe, auf „eine der Wür-
de des Menschen verpflichtete, humane, bedarfsgerechte,
leistungsfähige, wirtschaftliche und finanziell abgesicher-
te Versorgung durch eigenverantwortlich tätige Krankern-
häuser mit pluraler Trägerstruktur hinzuwirken“.
Von den 80 sächsischen Krankenhäusern sind derzeit 37
in öffentlicher, 17 in freigemeinnütziger und 26 in priva-
ter Trägerschaft. In die sächsischen Krankenhäuser sind im
Zeitraum von 1991 bis 2011 ca. 5,5 Mrd. EUR an Investiti-
onsmitteln geflossen. Damit verfügt der Freistaat Sachsen
über neu errichtete oder vollständig sanierte Krankenhäu-
ser, die mit modernster Medizintechnik ausgerüstet sind
und neueste Untersuchungs- und Behandlungsmöglich-
keiten bieten.
Neben stationärem Geschehen mit gegenwärtig ca.
970.000 Behandlungsfällen im Jahr versorgen sächsi-
sche Krankenhäuser jährlich mindestens doppelt so viele
Patienten nichtstationär bzw. ambulant. Dieses Gesche-
hen ist komplex und vielfältig und reicht von der Not-
fallversorgung über ambulantes Operieren bis hin zur
institutsambulanten Versorgung z. B. im psychiatrischen
Bereich.
Mit etwa 47.500 Mitarbeitern und einem Umsatzvolumen
von etwa 3,5 Mrd. EUR erfüllen die Krankenhäuser eine
bedeutende Arbeitgeberfunktion und leisten darüber hin-
aus einen wichtigen gesundheitswirtschaftlichen Beitrag
im Freistaat Sachsen.
Neben zwei Universitätsklinika als Maximalversorger in Dres-
den und Leipzig als hochdifferenzierte, medizinisch-techni-
sche Einrichtungen mit gleichzeitiger Lehre und Forschung
gewährleisten 46 Krankenhäuser der Regelversorgung mit
den Fachgebieten Innere Medizin, Allgemeine Chirurgie und
gegebenenfalls Frauen- oder Kinderheilkunde eine wohnort-
nahe Patientenversorgung. Darüber hinaus übernehmen 10
Krankenhäuser der Schwerpunktversorgung neben der regi-
onalen Versorgung auch überörtliche Schwerpunktaufgaben
wahr. 22 Fachkrankenhäuser für Patienten mit bestimmten
Krankheitsarten oder Altersstufen in den Fachgebieten Psych-
iatrie, Neurologie, Herzchirurgie und Orthopädie ergänzen die
Krankenhauslandschaft.
Über die stationäre und ambulante Patientenversorgung hi-
naus sind die sächsischen Krankenhäuser Orte der ständigen
medizinischen Aus-, Weiter- und Fortbildung. Insbesondere
die ärztliche Weiterbildung zum Facharzt bietet Ärzten die
Möglichkeit, einen international geschätzten Abschluss zu er-
werben.
Darüber hinaus stehen im Freistaat Sachsen an 24 Kranken-
häusern Ausbildungsstätten für Gesundheitsfachberufe mit
4.719 Ausbildungsplätzen zur Verfügung.
Interessenten an einer ärztlichen Aus-, Weiter- oder Fortbil-
dung an sächsischen Krankenhäusern oder einer Hospitation
bzw. Gastarzttätigkeit können sich im Krankenhausregister
Sachsen unter
www.krankenhausregister-sachsen.de
über
das breite Leistungs- und Serviceangebot der sächsischen
Krankenhäuser, auch in englischer Sprache, informieren. Mit
Hilfe eines Suchassistenten kann nach regionalen Kriterien,
nach Krankheitsbild oder Behandlungsmethode, nach Struk-
tur- und Leistungsdaten der Krankenhäuser, sowie nach Qua-
litätsstandards ausgewählt werden. Darüber hinaus bietet das
Krankenhausregister Sachsen eine gut strukturierte regionale
Stellenbörse.

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40 | Ärztliche Aus- und Weiterbildung
Ärztliche Aus- und Weiterbildung | 41
Krankenhausärzte
3 Monate
Kosten und Konditionen für Hospitationen sind mit dem einzelnen Kran-
kenhaus zu vereinbaren und bewegen sich in der Regel zwischen 500,00 bis
2.000,00 EUR pro Monat.
Ausländische Interessenten können ihre aussagefähigen Bewerbungsunterla-
gen an die sächsischen Krankenhäuser ihrer Wahl übersenden.
Krankenhausregister:
www.krankenhausregister-sachsen.de
Ärzte mit Bezug zum Schockraum-Management (Unfallchirurgen, Anästhesis-
ten und andere Disziplinen)
7 Tage
1.350,00 EUR
Deutsches ATLS©-Kursportal:
https://www.auc-kursportal.de/course/
Universitätsklinikum Leipzig AöR
Klinik und Poliklinik für Anästhesiologie und Intensivtherapie
Telefon: +49 341 97 17700
Telefax: +49 341 97 17709
E-Mail: silke.zur@uniklinik-leipzig.de
Internet:
www.kai-uniklinik-leipzig.de/index.php/de/veranstaltungen
www.uniklinik-leipzig.de
Zielgruppe:
Zeitraum:
Kosten:
Kontakt:
Einrichtung:
Zielgruppe:
Zeitraum:
Kosten:
Kontakt:
Unfallchirurgie
ATLS ® Kurse der Deutschen Gesellschaft für
Unfallchirurgie
Advanced Trauma Life Support
ATLS® ist ein weltweites Ausbildungskonzept, das ein
standardisiertes, prioritätenorientiertes Schockraum-
management von Traumapatienten lehrt. Ziele sind die
schnelle und genaue Einschätzung des Zustandes des
Traumapatienten, die prioritätenorientierte Behandlung
und die Entscheidung, ob die eigenen Ressourcen zur Be-
handlung des Patienten ausreichen oder ein Transfer des
Patienten zu erwägen ist. Über allem steht der Gedanke
Sekundärschäden zu vermeiden, die Zeit nicht aus den
Augen zu verlieren und eine gleichbleibende Qualität der
Versorgung zu sichern. Der Kurs vermittelt hierzu syste-
matisches Wissen, Techniken, Fertigkeiten und Verhalten
in Diagnostik und Therapie. Die Kurse richten sich an alle
Fachrichtungen, die an der Traumaversorgung im Schock-
raum beteiligt sind.
ATLS® wurde durch das American College of Surgeons entwi-
ckelt und wird unter internationaler Beteiligung regelmäßig
aktualisiert. Die Kursunterlagen sind für alle Länder einheitlich
in englischer Sprache verfasst, die Kurssprache ist deutsch.

42 | Ärztliche Aus- und Weiterbildung
Ärztliche Aus- und Weiterbildung | 43
Facharztausbildung
Weiterbildungsbefugnisse in den Gebieten, Facharzt-
und Schwerpunktkompetenzen (Stand: 29.02.2012):
Anästhesiologie
Anatomie
Arbeitsmedizin
Augenheilkunde
Chirurgie
Frauenheilkunde und Geburtshilfe
Hals-Nasen-Ohrenheilkunde
Haut- und Geschlechtskrankheiten
Hygiene und Umweltmedizin
Innere Medizin und Allgemeinmedizin
Kinder- und Jugendmedizin
Kinder- und Jugendpsychiatrie und -psychotherapie
Laboratoriumsmedizin
Mikrobiologie, Virologie und Infektionsepidemologie
Mund-Kiefer-Gesichtschirurgie
Neurochirurgie
Neurologie
Nuklearmedizin
Pathologie
Psychiatrie und Psychotherapie
Psychosomatische Medizin und Psychotherapie
Radiologie
Rechtsmedizin
Strahlentherapie
Transfusionsmedizin
Urologie
Weiterbildungsbefugnisse in den Zusatz-Weiterbildungen
(Stand: 29.02.2012)
Allergologie – Klinik für Hals-, Nasen u. Ohrenheilkunde
Allergologie – Klinik für Dermatologie, Venerologie und
Allergologie
Andrologie
Dermahistologie
Hämostaseologie
Handchirurgie
Anästhesiologische Intensivmedizin
Internistische Intensivmedizin
Pädiatrische Intensivmedizin
Neurochirurgische Intensivmedizin
Neurologische Intensivmedizin
Kinder-Rheumatologie
Medikamentöse Tumortherapie
Orthopädische Rheumatologie
Palliativmedizin
Physikalische Therapie und Balneologie
Plastische Operationen
Schlafmedizin
Spezielle Orthopädische Chirurgie
Spezielle Schmerztherapie
Spezielle Unfallchirurgie
Assistenzärzte
Die freien Plätze für Weiterbildungen und die Weiterbildungszeit richten sich
nach den Fachgebieten und aktuellen Stellenausschreibungen.
nach Absprache
Universitätsklinikum Leipzig AöR
Bereich 4 – Personal und Recht
Referat Grundsatzfragen, Personal- und Organisationsentwicklung
Frau Kristin Richter
Liebigstraße 18
04103 Leipzig
Telefon: +49 341 97 14182
E-Mail: Kristin.Richter@uniklinik-leipzig.de
Internet:
www.uniklinik-leipzig.de
Zielgruppe:
Zeitraum:
Kosten:
Kontakt:
Ultraschallkurse – Interdisziplinäre, zentrale Ultraschalleinheit
Die Basisausbildung im Ultraschall besteht aus den drei Teilen: Grundkurs, Aufbaukurs und Abschlusskurs. Die Kurse ent-
sprechen den Regeln der DEGUM und der Kassenärztlichen Vereinigung. Die Veranstaltungen sind von der DEGUM zertifi-
ziert, zusätzlich erhalten Sie Fortbildungspunkte der Landesärztekammer.
Update Interdisziplinäre Notfallmedizin für Berufseinsteiger
Assistenzärzte sowie Fachärzte – überregional
Grundkurs:
4 Tage
Aufbaukurs:
4 Tage
Abschlusskurs:
3 Tage
auf Anfrage
Universitätsklinikum Leipzig AöR
Zentrales Veranstaltungsmanagement
Frau Janna Buchele
Liebigstraße 18
04103 Leipzig
Telefon: +49 341 9714192
E-Mail: veranstaltungsmanagement@medizin.uni-leipzig.de
Internet:
www.uniklinik-leipzig.de
Medizinstudierende
1 Tag
50,00 EUR pro Person
Universitätsklinikum Leipzig AöR
Zentrale Notaufnahme
Sekretariat – Frau Schmidt
Paul-List-Straße 27
04103 Leipzig
Telefon: +49 341 97 17968
Telefax: +49 341 97 17969
E-Mail: mb-zna@medizin.uni-leipzig.de
Internet:
www.uniklinik-leipzig.de
Zielgruppe:
Zeitraum:
Kosten:
Kontakt:
Zielgruppe:
Zeitraum:
Kosten:
Kontakt:
Inhalt:
Struktur, Organisation und Ersteinschätzung in der
Zentralen Notaufnahme
Differentialdiagnose Thoraxschmerz
Differentialdiagnose des Bauchschmerzes
Primärversorgung des Schlaganfalls
Essentials der Fraktur- und Wundversorgung
Kochbuchrezepte für die Notfallnarkose
Das 1x1 der radiologischen Bildgebung
Grundlagen der EKG-Diagnostik
Das Universitätsklinikum Leipzig verspricht eine Vielzahl an Weiterbildungsbefugnissen, wofür jede ausbildende medizini-
sche Einrichtung ein strukturiertes Weiterbildungscurriculum vorhält. Durch einen Tutor und einen strukturierten Rotati-
onsplan lernt der Assistenzarzt alle notwendigen Bereiche in der jeweiligen Weiterbildung kennen.

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44 | Ärztliche Aus- und Weiterbildung
Kolumnentitel | 45
Kurs Klinische Neuroradiologie
Inhalt des Kurses ist die theoretische und praktische Vermittlung neuroradiologischer Expertise entsprechend dem aktuellen
Stand des Faches (Vortragsveranstaltung und “Hands-on“-Kurs)
Assistenzärzte und Fachärzte für Radiologie, Neurologie und Neurochirurgie
2 Tage
Assistenzärzte: 60,00 EUR pro Person
Fachärzte: 90,00 EUR pro Person
Hands-on-Kurse: 30,00 EUR pro Person
(inklusive Pausenverpflegung)
Universitätsklinikum Leipzig AöR
Prof. Dr. med. Karl-Titus Hoffmann
Sekretariat: Frau I. Strauch
Liebigstraße 20
04103 Leipzig
Telefon: +49 341 97 17410
Telefax: +49 341 97 17490
E-Mail: neuroradiologie@medizin.uni-leipzig.de
Internet:
www.uni-leipzig.de/neuroradiologie/
Zielgruppe:
Zeitraum:
Kosten:
Kontakt:
Qualifiziertes chirurgisches Training

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46 | Qualifiziertes chirurgisches Training
Qualifiziertes chirurgisches Training | 47
Hochqualifiziertes Training
im OP-Saal der nächsten Generation
Bei IRDC wird der OP-Saal der nächsten Generation entwi-
ckelt, eingesetzt und verbessert. Das hier im Einsatz befind-
liche Gesamtsystem ist so weltweit einzigartig und wegwei-
send. Insbesondere minimal-invasive Verfahren profitieren
von den Möglichkeiten, die heute Verfahren wie Instrumen-
tennavigation, Kollisionswarnsysteme oder Mikromanipula-
toren bieten. Der Arbeitsplatz des Chirurgen verändert sich
zu einem „chirurgischen Cockpit“, in dem der Operateur eine
Fülle von relevanten Informationen nutzen und verarbeiten
kann. Im Rahmen der IRDC Academy trainieren inzwischen
jährlich über 400 Chirurgen aus aller Welt, OP-Schwestern
und Techniker die allerneusten Methoden und bereiten sich
auf den Einsatz im integrierten OP vor. „Leipzig hat sich mit
dem IRDC weltweit zu einem der attraktivsten Orte für pro-
fessionelles chirurgisches Training entwickelt. Wir trainie-
ren heute mit unseren internationalen Gästen neben den
chirurgischen Basis-Manövern insbesondere den Einsatz
der so genannten Hightech in der Chirurgie“, so Professor
Andreas Dietz, Direktor der Universitäts-HNO-Klinik, Initia-
tor und Direktor der IRDC Academy. Das Unternehmen wird
maßgeblich unterstützt durch die Zusammenarbeit mit der
Medizinischen Fakultät der Universität Leipzig, dem dort
angesiedelten Innovation Center Computer Assisted Sur-
gery, der Technischen Universität München und dem Uni-
versitätsklinikum Leipzig. Gemeinsam mit dem Marktführer
für endoskopische medizinische Systeme, der Firma KARL
STORZ Endoskope, Tuttlingen und vielen anderen Unterneh-
men der Medizintechnikbranche ist in Leipzig eine einzig-
artige Symbiose zwischen Wissenschaft, Entwicklung und
Unternehmergeist entstanden. Das IRDC ist dabei offen für
alle neuen Ideen und Partner und spielt in dem „Cluster Me-
dizintechnik Mitteldeutschland“ eine zentrale Rolle.
IRDC bietet Ärzten in Ausbildung und erfahrenen Chirurgen
die Möglichkeit von Hospitationen in ihrem Operationssaal
an. Die IRDC Academy hat Erfahrung mit Trainingskursen,
die individuell für Gruppen von etwa 10 Personen organi-
siert werden können. Die Inhalte der Kurse teilen sich auf
in Theorie und praktische Lerninhalte am Modell (Gipskopf
und Kadaver in der Anatomie).
Folgende Kurse bietet die IRDC Academy an:
Ein-Tageskurs als Hospitation im OP (maximal fünf
Personen)
Wochenkurse für individuelle Gruppen (Inhalt nach
Wunsch: Theorie, Übung am Modell und Kadaver)
Trainingskurse für FESS oder Mittelohrchirurgie (bein-
halten Theorie, Übung am Modell und Kadaver)
Ärzte der Fachrichtung Chirurgie
1 bis 7 Tage
Ein-Tageskurs als Hospitation im OP
100,00 EUR p. P.
Wochenkurse für individuelle Gruppen
ca. 800,00 EUR p. P.
Trainingskurse für FESS o. Mittelohrchirurgie 600,00 bis 650,00 EUR p. P.
Mittagsverpflegung und Getränke sind inklusive.
IRDC GmbH
Frau Iris Gollnick
Centre Managerin
Käthe-Kollwitz-Straße 64
04109 Leipzig
Telefon: +49 341 33 73 31 60
E-Mail: info@irdc-leipzig.de
Internet:
www.irdc-leipzig.de
Das IRDC hat im Sommer 2009 seinen Betrieb aufgenommen. Es bildet eine
einzigartige Symbiose aus Wissen und Vision, aus Forschung und Entwicklung.
Es stützt sich auf einen interdisziplinären Austausch des Unternehmens KARL
STORZ mit Universitäten, Medizintechnikern, Chirurgen und industriellen Ko-
operationspartnern. Das IRDC hat sich zur Aufgabe gestellt, den Wissenstrans-
fer zu fördern, die Entwicklung neuer Techniken voranzutreiben und Anwen-
dungspraxis auf hohem Niveau ganzheitlich zu demonstrieren. IRDC ist ein
Entwicklungs-, Forschungs- und Trainingscentrum für chirurgische OP-Syste-
me. Der Schwerpunkt liegt auf Eingriffen der HNO-Chirurgie, Arthroskopie und
plastischen Operationen.
Zielgruppe:
Zeitraum:
Kosten:
Kontakt:
Einrichtung:

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48 | Qualifiziertes chirurgisches Training
Qualifiziertes chirurgisches Training | 49
Training für minimalinvasive
Eingriffe
Endo-urologische Eingriffe
Diagnostische Methoden im Bereich Blase, Ureter und
Niere
Therapeutische Maßnahmen im Bereich Blase, Ureter und
Niere (URS, Steinentfernung)
Resektion
Resektion der Prostata (TUR-P)
Resektion der Blase (TUR-B)
Resektion des Uterus
Vorbereitende und betreuende Leistungen:
Ausbildung von Personen an den oben genannten Ar-
beitsplätzen in Deutschland – Vermittlung des medizini-
schen Fachwissens
Aufbau des Trainingscenters vor Ort
Inbetriebnahme/Einweisung/Übergabe
Trainingskurse können in Sachsen oder vor Ort durchgeführt
werden. Das Training wird an bestimmten Lehr- und Schu-
lungsgeräten mit einer Workstation mit Bildgebung angeboten.
Die Resektionstrainer der LS Serie 10 eignen sich für alle gän-
gigen Resektionsmethoden zum Erlernen und Trainieren:
monopolar Elektroresektion
bipolare Elektroresektion
Elektrovaporisation
Side-Faser Laser-Vaporisation
Basis-Faser-Laser-Vaporisation
Die Resektionstrainer sind in Kombination mit allen Resekto-
skopen verwendbar. Eine Besonderheit sind die lagerfähigen
Substrate. Sie garantieren ein praktisches Training mit ver-
gleichbaren Bedingungen wie bei einer Resektion bei Patienten.
Der Resektionstrainer Uterus Typ LS 80 ist für das Entfernen
eines Tumors in dem Gebärmutterhals und in anderen Be-
reichen der Gebärmutter geeignet. Auch hier können unter-
schiedliche Resektionsmethoden erlernt und trainiert werden.
Der EndoUro-Trainer Typ LS 50-4 ermöglicht eine realistische
Simulation einer Vielzahl von Diagnose- und therapeutischen
Aufgabenstellungen. Der EndoUro-Trainer besteht aus:
Body mit Penis-Simulator und große Auffangschale;
Austauschbare Komponenten: Blase, Harnleiter u. Nieren.
Ärzte, medizinisches Personal
1 bis 2 Wochen
Für den gesamten Kurs ca. 10.000,00 EUR für eine Woche
SAMED GmbH Mobile Urologie
Herr Dr. Klaus Forke
Liebigstraße 23 · 01187 Dresden · Telefon: +49 351 862 62 61
E-Mail: samed.forke@t-online.de · Internet:
www.prostata-mobil.eu
Samed GmbH mobile Urologie wurde 1990 von Dr. Klaus Forke ins Leben geru-
fen. Das Unternehmen entwickelt und produziert Lehr- und Schulungsgeräte
für verschiedene operative Disziplinen.
Zielgruppe:
Zeitraum:
Kosten:
Kontakt:
Einrichtung:
Es werden folgende operative Techniken erlernt und trainiert:
Trainingskurs im Bereich
Wirbelsäulenchirurgie mit
High-Fidelity-Simulationssystem
Ausstattung
Trainings-Operationssaal
ISTT besitzt einen modernen Trainings-OP, der einem rea-
len Operationssaal entspricht. Unser Trainings-OP besteht
aus 4 voll ausgestatteten chirurgischen Trainingsstationen
mit OP-Tisch, Mikroskop, OP-Lampen und weiterer Stan-
dardausrüstung. Zusätzlich ist eine Master-OP-Station mit
HD-Kameras und Beamer für eine bessere Präsentation der
OP-Abläufe vorhanden.
Um den Trainees ein angemessenes Feedback geben zu kön-
nen, ist der Trainings-OP mit einem modernen Multimedia-
Überwachungs- und Kontrollsystem inklusive Kamerasys-
tem zur Überwachung des Trainingsablaufes ausgestattet.
Weiterhin wurde in den Trainings-OP ein Sound-System
integriert, das der Kommunikation zwischen Trainee und
Trainer dienen soll. Nach der Operation erhalten Trainee und
Trainer die Möglichkeit, das Ergebnis des Trainings zu be-
sprechen. Mithilfe der Videos ist es dem Trainer möglich,
dem Trainee ein adäquates Feedback hinsichtlich seiner
Leistung während der OP zu geben.
Simulation System
Das interdisziplinäre Team des ISTT hat ein einzigartiges
und realistisches chirurgisches Simulationsmodell entwi-
ckelt, das ein chirurgisches High-Fidelity-Training an der
Lendenwirbelsäule ermöglicht. ISTT hat bewiesen, dass eine
authentische Nachbildung eines OP-Situs der menschlichen
Lendenwirbelsäule möglich ist. Das dabei entwickelte Simu-
lationsmodell für den Bereich Lendenwirbel 4 bis 5 links-
seitig wurde von mehreren Chirurgen des Universitätsklini-
kums Leipzig validiert und für sehr gut befunden.
Darüber hinaus wurde das Simulationsmodell mehrfach
auf den Jahrestagungen der deutschen Wirbelsäulengesell-
schaft vorgestellt, wo es insgesamt auf sehr positive Reso-
nanz bei den anwesenden Chirurgen stieß.
Vorteile unseres Simulationssystems
Realistische Blutung
Das ISTT-Blutungssystem fordert vom Chirurgen, typische
blutungsversorgende Maßnahmen (Absaugen, Tamponie-
ren, Knochenwachs) einzuleiten. Dadurch können verschie-
dene Schwierigkeitsgrade simuliert werden; bis hin zu einer
realen OP-Situation.
Realitätsnahe anatomische Strukturen
Der Chirurg kann die anatomischen Strukturen tasten, zie-
hen, dehnen, reißen, stumpf oder scharf eröffnen, stanzen
oder fräsen. Er kann bei der OP echtes Instrumentarium
verwenden. Dabei spielt es keine Rolle, welche Technik oder
welche Instrumente er favorisiert. Die anatomischen Struk-
turen verhalten sich authentisch. Außerdem kann es zu
Komplikationen wie der Verletzung der Dura mit Liquorfluss
kommen, die vom Operateur versorgt werden müssen.
Messung der Belastungen der nervalen Strukturen
Das ISTT-Simulationsmodell beinhaltet Sensorik, welche die
Zugbelastungen und Kompressionen erfassen kann. Dies
ermöglicht es, in laufenden Präsentationen ein messbares
Feedback darzustellen.

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50 | Qualifiziertes chirurgisches Training
Kolumnentitel | 51
Vorgeschlagenes Programm
Tag 1
Einführung in das Trainingskonzept des szenariobasier-
ten Trainings;
Einführung in die Anatomie der Lendenwirbelsäule;
Präsentation des szenariobasierten Trainings Diskektomie;
Rundgang durch Leipzig und Social Event.
Tag 2
Hospitation am Universitätsklinikum Leipzig (Gruppe 1);
Training am ISTT im Simulations-OP (Gruppe 2).
Tag 3
Hospitation am Universitätsklinikum Leipzig (Gruppe 2);
Training am ISTT im Simulations-OP (Gruppe 1).
Assistenzärzte (im letzten Ausbildungsjahr) und Fachärzte mit ersten prakti-
schen chirurgischen Erfahrungen
3 Tage mit maximal 12 Teilnehmern
3.500,00 EUR pro Teilnehmer
Innovative Surgical Training Technologies (ISTT)
Forschungszentrum HTWK Leipzig
Wissenschaftlicher Direktor
Herr Prof. Dr. Werner Korb
Eilenburger Straße 13
04317 Leipzig
Telefon: +49 341 3076 3101
E-Mail: korb@istt.htwk-leipzig.de
Internet:
www.istt.htwk-leipzig.de
Das ISTT ist eine international anerkannte Forschungseinrichtung für chirurgi-
sches Training. ISTT erforscht und entwickelt innovative Lösungen für chirurgi-
sches Training mit folgenden Teilzielen:
Innovative mechatronische Simulationssysteme
Innovative Trainings-Operationssäle
Innovative chirurgisches Trainingskonzepte
Ergonomie und Qualitätsmanagement im Operationssaal
Zielgruppe:
Zeitraum:
Kosten:
Kontakt:
Einrichtung:
Pflege und Pflegemanagement

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52 | Pflege und Pflegemanagement
Pflege und Pflegemanagement | 53
Mit zunehmendem Älterwerden der Bevölkerung und
des Umbaus der Gesundheitsstrukturen sind ausgebilde-
te Fachleute unabdingbar. Altenpflege als professionelles
Berufsfeld, befasst sich mit der Betreuung und Pflege von
betagten Menschen in Institutionen und Organisationsfor-
men, wie der Hauskrankenpflege, Ambulante Pflegedienste,
Altenheim, Pflegeheim, Gerontopsychiatrie sowie bedingt
auch in Palliativstationen und Hospizen. Die berufliche Al-
tenpflege wird in der Regel von Altenpflegern, Gesundheits-
und Krankenpflegern oder Altenpflegehelfern ausgeübt.
Im Bereich der Pflege und des Pflegemanagements kann
eine Reihe von qualifizierten Ausbildungs- und Trainings-
kursen angeboten werden. Erläuternd wird dazu auf Folgen-
des hingewiesen:
Ziel der Altenpflege als Langzeitpflege ist die Gewährleis-
tung einer stabilen Lebensqualität. Weil die geistigen, kör-
perlichen und sozialen Fähigkeiten im Alter abnehmen, gilt
es als Aufgabe, die Fähigkeiten der Selbstpflege des Betrof-
fenen soweit möglich zu erhalten und zu befördern. Not-
wendige Pflege, die der Betroffene nicht mehr leisten kann,
nach Möglichkeit mit Gespräch und Zustimmung des Be-
troffenen festzulegen und zu erbringen; und dabei die An-
gehörigen wie auch andere notwendige Berufsgruppen mit
einzubinden. Die Altenpflege besteht neben der beruflichen
Tätigkeit im Bereich Alten- oder Krankenpflege auch aus
verschiedenen Aufgaben im familiären, privaten Umfeld.
Die häusliche Pflege geschieht oft in Zusammenarbeit mit
professionellen Pflegekräften, die auch die Angehörigen
in Pflegetechniken anleiten, Ratschläge geben und bei der
Abwicklung der Formalitäten mit dem Kostenträger helfen
können. Häufig sind in diesem Feld auch informelle Helfen-
de zu beobachten, das heißt Personen, die nicht aus ver-
wandtschaftlicher Verpflichtung heraus Unterstützung/
Hilfe in irgendeiner Weise leisten, zum Beispiel Nachbarn,
ehrenamtlich tätige Hilfsvereine. Auch sie müssen bei der
Pflegeplanung der professionellen Dienste einbezogen sein.
Zur stationären Pflege gehören das Altenwohnheim, das
Altenheim und das Pflegeheim. Notwendige Krankenhaus-
behandlungen erfolgen ebenfalls stationär, zum Beispiel in
einer gerontopsychiatrischen Abteilung sind jedoch kein
Teilbereich der stationären Altenpflege, weil sie nicht auf
Dauer sondern erkennbar nur vorübergehend erfolgen soll.
Das Studium des Pflegemanagements richtet sich an bereits
berufserfahrene Pflegefachkräfte, die schon als stellvertre-
tende oder leitende Stationsleitungen in Krankenhäusern/
Altenheimen arbeiten. Teilweise ist es aber auch schon
möglich ohne Leitungserfahrungen zu studieren und direkt
nach der Ausbildung mit dem Studium zu beginnen. Ziel des
Studiums ist es, den Studierenden vertiefte Kenntnisse im
Management von Pflege- und Gesundheitseinrichtungen zu
vermitteln, insbesondere soll die Akademisierung bis zum
Jahre 2020 erfüllt werden.
Pflege und Pflegemanagement
Beratung und Qualifizierung im
Bereich Pflegestrukturen und
Pflegemanagement
Das Phänomen der älter werdenden Gesellschaft betrifft viele
Staaten der Erde. Um eine fachliche und hochgradig effekti-
ve Unterstützung der älteren Bevölkerung gewährleisten zu
können, ist die Beschäftigung von Spezialisten in allen Berei-
chen der Pflege und Gesundheit wichtig. Die Heim gemein-
nützige GmbH bietet ihren Kooperationspartnern Beratungen
in vielen Bereichen der Pflege an. Das Paket beinhaltet:
Anleitung zur fachlichen und strukturellen Konzeption
sowie zum Aufbau von ambulanten, teilstationären und
stationären Wohn- und Betreuungsangeboten für Seni-
oren als auch für Menschen mit Behinderung
Prozess- und Ablauforganisation in der Pflege und Be-
treuung sowie Verwaltung
Vernetzung ambulanter, teilstationärer und stationärer
Angebote
Beratungen im Bereich Planung, Bau, Sanierung und
Ausstattung von stationären und teilstationären Ein-
richtungen sowie ambulanten Strukturen
Desweiteren bietet die Heim gemeinnützige GmbH Schu-
lungen in praktischen und formellen Tätigkeiten an. Die
Schulungspakete beinhalten:
Mitarbeiterschulungen
Praktische Tätigkeiten (Grund-, Behandlungspflege, Be-
treuung)
Verwaltungstätigkeiten
Leitungs- und Managementtätigkeit
Prüfung in Bezug auf Prozess-, Struktur- und Ergebnisqua-
lität
Qualitätsprüfung anhand eines Kriterienkatalogs
Aufstellen konkreter Verbesserungsvorschläge und
Handlungsanweisungen zur Qualitätssteigerung
Veranstaltungen zum trägerübergreifenden Fachaustausch
Strukturplanung in Zusammenarbeit mit der Kommune
und den Anbietern
Initiierung einer Vernetzung der Anbieter und der Kost-
enträger
Initiierung von Netzwerken zur integrierten Versorgung
Auch in Bereichen der ambulanten Pflege- und Betreuungs-
diensten, Tages- und Nachtpflege sowie der stationären
Wohn- und Betreuungsmöglichkeiten werden Beratungen
und Trainingspakete angeboten.

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54 | Pflege und Pflegemanagement
Pflege und Pflegemanagement | 55
Leiter von Gesundheits- und Pflegeeinrichtungen
auf Anfrage
Tagessatz für Mitarbeiterschulungen, Beratungen:
700,00 bis 1.400,00 EUR zuzüglich Mehrwertsteuer und Erstattung von Auslagen
Heim gGmbH für medizinische Betreuung, Senioren und Behinderte
Herr Karl Friedrich Schmerer
Lichtenauer Weg 1
09114 Chemnitz
Telefon: +49 371 471 00 0
E-Mail: geschaeftsleitung@heimggmbh.de
Internet:
www.heimggmbh.de
Die Heim gemeinnützige GmbH ist ein etablierter Träger von Leistungen im
Gesundheits- und Sozialwesen. Aufgrund langjähriger Erfahrungen und der
erfolgreichen Realisierung vieler Projekte ist das Unternehmen in der Lage von
Planung über Durchführung bis Auswertung zu beraten und weiterzubilden.
Die Beschäftigung von Spezialisten in allen genannten Bereichen garantiert
eine fachlich hochwertige Beratung auf dem Stand aktueller wissenschaftli-
cher Erkenntnisse.
Zielgruppe:
Zeitraum:
Kosten:
Kontakt:
Einrichtung:
Stationäre Pflege
Spezialisierungen:
Kommunikation, Mitarbeiterführung
Spezieller Umgang mit an Demenz erkrankten Menschen
Erläuterungen zum DRG System in Deutschland
Hotelähnliche Dienstleistung in der stationären Alten-
hilfe
SenVital
Senioren- und Pflegezentrum Chemnitz Niklasberg GmbH
Herr Sebastian Thieswald
Deubners Weg 12
09112 Chemnitz
Telefon: +49 371 666 389-0
E-Mail: s.thieswald@senvital.de
Internet:
www.senvital.de
Das Senioren- und Pflegezentrum steht an einem historischen bedeutsamen
Standort im Zentrum von Chemnitz, dem „Niklasberg“. Unser Haus ist über
die Pflege und Betreuung von hilfsbedürftigen Menschen hinaus für Jeder-
mann ein Ort der Begegnung und Geselligkeit. Unsere Gäste wohnen in einer
Einrichtung mit anspruchsvollem Hotelambiente.
Kontakt:
Einrichtung:

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56 | Pflege und Pflegemanagement
Pflege und Pflegemanagement | 57
Qualifizierung des Pflegepersonals
und Pflegemanagement
Qualifizierungen
In diesen Qualifizierungen wird von Fachexperten Wis-
sen vermittelt, das einen Einsatz in Gesundheits- und
Pflegeeinrichtungen sowie ambulanten Pflegediensten und
Privathaushalten ermöglicht. Die Teilnehmer/-innen werden
qualifiziert, die Aufgaben der Grundpflege zu übernehmen
und unter Aufsicht von examinierten Pflegefachkräften an
spezifischen Pflegekonzepten mitzuwirken. Diese Weiterbil-
dungsangebote beinhalten Praxisphasen, um Abläufe und
Prozesse in Gesundheits- und Pflegeeinrichtungen kennen-
zulernen. Die kurze jedoch intensive Qualifizierungszeit er-
möglicht den Einrichtungen, die Teilnehmer/-innen dieser
Qualifizierungen zeitnah und vielseitig im Pflegealltag einzu-
setzen.
Die Qualifizierungsangebote richten sich an Quereinsteiger,
die Interesse an sozialer Arbeit und Freude im Umgang mit
pflege- und hilfebedürftigen Menschen haben, über einen
Berufsabschluss (auch branchenfremd) und gute Deutsch-
kenntnisse verfügen.
Alltagsbegleiter/Alltagsbegleiterinnen für demenzbeding-
te Fähigkeitsstörungen
Pflegehelfer/Pflegehelferin
Ausbildungen an medizinischen Berufsfachschulen
Diese schulische Ausbildung für Schulabsolventen und
Quereinsteiger vermittelt fundierte Wissensinhalte aus den
Pflege- und Sozialwissenschaften sowie aus der Medizin.
Darüber hinaus werden je nach Spezifik und Aufgabengebiet
des Berufsbildes aktuelles berufsspezifisches Wissen und mo-
derne Pflegekonzepte und Therapiemethoden vermittelt und
in Praxisphasen trainiert. Diese Ausbildungen schließen mit
schriftlichen und mündlichen Prüfungen ab. Nachfolgend
kann der Einsatz in Gesundheits- und Pflegeeinrichtungen
sowie in Rehabilitationseinrichtungen erfolgen.
Interessierte sollten einen dem Realschulabschluss gleich-
wertigen Schulabschluss sowie gute Deutschkenntnisse
nachweisen. Je nach Berufsbild dauert die Ausbildung 2 bis
3 Jahre:
Altenpflegerin/Altenpfleger
Krankenpflegerin/Krankenpfleger
Pflegehelferin/Pflegehelfer
Fach- und Führungskräfte aus Gesundheits- und Pflegeeinrichtungen
in Absprache nach Umfang und Inhalten
in Absprache nach Umfang und Inhalten
Unternehmensgruppe Bildungswerk der Sächsischen Wirtschaft
Vertrieb und Entwicklung
Herr Dr. Ralf Hübner
Rudolf-Walther-Straße 4
01156 Dresden
Telefon: +49 351 4250253
E-Mail: ralf.huebner@bsw-mail.de
Internet:
www.bsw-sachsen.de
Das bsw (Unternehmensgruppe Bildungswerk der Sächsischen Wirtschaft) bietet
Fort- und Weiterbildungen an, die jedem Teilnehmer zielsichere und vielseiti-
ge Qualifikationen für den Pflegealltag vermitteln. Die Weiterbildungsangebote
beinhalten in der Regel Praxisphasen in Gesundheits- und Pflegeeinrichtungen.
Zielgruppe:
Zeitraum:
Kosten:
Kontakt:
Einrichtung:
Fortbildungs- und Weiterbildungsangebote
Die einen oder mehrere Tag(e) umfassenden Angebote
vermitteln den nichtakademischen Fachkräften in der Ge-
sundheits- und Pflegebranche fundiertes Zusatzwissen, um
den wachsenden Anforderungen im Berufsleben sowie den
neusten Erkenntnissen aus Wissenschaft und Forschung
gerecht zu werden. Die Themenpalette ist umfassend und
reicht von fachlichem Wissen bis zur Vermittlung und zum
Training sozialer Kompetenzen, die bei der Arbeit mit Pati-
enten benötigt werden.
Weiterbildung zur Fachkraft zur Übernahme von Lei-
tungsaufgaben in Gesundheits- und Pflegeeinrichtungen
Weiterbildung zum Praxisanleiter
Weiterbildung zur Fachkraft für Schwerstpflege und Ge-
rontopsychiatrie
Weiterbildung zum Fachpfleger für Intensivpflege und
Anästhesie
Diverse Fortbildungen im Fachbereich Pflege
Diverse Angebote zur körperlichen und psychischen Ge-
sunderhaltung des Pflegepersonals
Betriebswirtschaftliche Planspiele für Kliniken oder
Pflegehinweise

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58 | Pflege und Pflegemanagement
Pflege und Pflegemanagement | 59
Aufbau und Organisation von
Versorgungsstrukturen für
Alzheimer-/Demenzkranke
Alzheimer-/Demenzerkrankung – Herausforde-
rung einer alternden Gesellschaft:
Das Wichtigste über die Krankheit: Ursachen, Risiko-
faktoren, Symptome, Früherkennung, Diagnose zur
Feststellung, Entscheidung nach Diagnose; Behand-
lungsmöglichkeiten durch Arzt, Medizin; Erste Hilfe für
Betroffene;
Versorgungsstrukturen: Beratung für die häusliche
Versorgung; Tagespflege; stationäre Pflege;
Menschen mit Alzheimer und ihre Angehörigen in der
Gemeinschaft: Wohnumfeld, Umgebung, Tipps für den
Umgang – den Alltag, Ernährung; Prävention, Therapie
und Rehabilitation; Vorbeugung, Behandlung und Be-
treuung, Beschäftigungsangebote;
Netzwerk Alzheimer/Demenz – gemeinsam mehr bewe-
gen: Geriatisches Netzwerk; Aufbau von Betreuungs-
gruppen, Selbsthilfegruppen; Übersicht über lokale und
regionale Beratungs- und Hilfsangebote.
Pflegeheimmanagement am Beispiel eines Unter-
nehmens in Sachsen
Stationäre Pflege
Pflegeheime: Aufgaben und Zielsetzung; gesellschaftli-
che, regionale, medizinische und pflegerische Rahmen-
bedingungen;
Kernprozesse von Pflegeheimen: Interne Organisation (In-
halt der Pflegeleistungen, Pflegestandards; ganzheitlicher
Pflege- und Betreuungsansatz; Pflegeprozess/Pflegepla-
nung/Pflegedokumentation; besondere Konzeptionen
(Wohnform, Ernährung, Betreuung und Beschäftigung)
Sicherstellung der Leistungen: Verantwortung, Befug-
nisse, Organigramm (Personalkonzeption; Qualifizie-
rung des Personals; besondere Konzepte);
Qualitätsmanagement: Grundlagen der Qualitätssiche-
rung Intern und Extern; Qualitätshandbücher für Pflege,
Küche und Hauswirtschaft; Beschwerdemanagement;
Übergreifende Ansätze: Interne Vernetzung, Schnitt-
stellenproblematik, externe Vernetzung; Zusammenar-
beit mit Angehörigen; Heimeinzug, Checkliste; Heim-
vertrag, Leistungsvereinbarung;
Wirtschaftliche Betrachtungen: Eckdaten; Kosten/Aus-
gaben: Investitionskosten; Personalkosten; Sachkos-
ten; Erlösstruktur; Einnahmen-/Ausgaben-Übersicht
(nach Belegungsgrad in Monaten und Jahren, Cash
Flow); ständige Kostenanalyse; Plan-Ist-Vergleich;
Herausforderungen an das Management: Abhängigkeit
der pflegerischen Möglichkeiten von den finanziellen
Ressourcen; Zunahme des pflegerischen Aufwands,
Verweildauer;
Steigende Ansprüche an die Qualität, Risikomanage-
ment, Lohnkosten, Investition, Medizintechnik; Prinzip
„ambulant vor stationär“, bessere finanzielle Anreize;
Optimierungsvorschläge: prozessoptimierende Maß-
nahmen innerhalb und außerhalb; integrierte Versor-
gungsverträge, Vernetzung der Leistungen; eigener
ambulanter Pflegedienst, eigene Tagespflege und Kurz-
zeitpflege; Strategie zur maximalen Auslastung.
Management häusliche/ambulante Pflege/Betreu-
tes Wohnen
Darstellung des ambulanten Dienstes in der Pflege:
Zielstellungen und Aufgaben;
Aufbau und Organisation: Inhalt der Konzeption, Or-
ganigramm, Unternehmensphilosophie; Pflegeleitbild;
Pflege und Betreuungskonzept; Leistungen (Leistungen
der Behandlungspflege, Leistungen der Grundpflege,
Beratung); Zusätzliche Leistungen
Sicherstellung der Leistungen: Personalmanagement;
Qualitätsmanagement; Besondere Konzepte (Medizin-
technik, Medikamentengabe, Hygiene, Infektion, Da-
tenschutz); Organisationsbezogene Handlungsanwei-
sungen; Kundenmanagement;
Entstehung neuer Wohnformen – betreutes Wohnen
Personal der Gesundheits-, Kranken- und Altenpflege
1 Woche
ca. 1.000,00 EUR
Förderverein Altershilfe Muldental e. V.
Herr Hans Werner Bärsch
An der Birken 1
04821 Brandis
Telefon: +49 34292 72493
E-Mail: hFVAltershilfe@t-online.de
Internet:
www.foerderverein-Altershilfe.de
Der Förderverein Altenhilfe Muldental e. V. wurde 1999 gegründet. Zweck des
Vereins ist die Förderung der Interessen älterer hilfebedürftiger Menschen un-
geachtet ihrer wirtschaftlichen, sozialen, nationalen oder kulturellen Herkunft
und Situation. Die Schulung wird geleitet von der Kunadt Unternehmensbe-
ratungsgesellschaft mbH. Der Referent ist Geschäftsführer der Kunadt Unter-
nehmensberatungsgesellschaft und hat langjährige praktische Erfahrungen
bei der Betreibung von Pflege im Heim und der Häuslichkeit. Er ist Vorsitzender
des Fördervereins Altershilfe Muldental e. V. und Mitglied der Alzheimergesell-
schaft, mitverantwortlich für den Aufbau eines Netzwerkes Demenz im Land-
kreis.
Zielgruppe:
Zeitraum:
Kosten:
Kontakt:
Einrichtung:

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60 | Pflege und Pflegemanagement
Pflege und Pflegemanagement | 61
Einführung in Kinaesthetics und
Hospitationen
Die ELBLANDKLINIKEN Meißen, Radebeul und Riesa sind
Akademische Lehrkrankenhäuser der Technischen Universi-
tät Dresden. Die ELBLAND Akademie konzipiert, entwickelt
und veranstaltet Fort- und Weiterbildungsmaßnahmen zu
diversen Themen für Beschäftigte in Gesundheits- und So-
zialeinrichtungen. Für Pflegekräfte und Medizinpädagogen
aus dem Ausland bietet die ELBLAND Akademie in Koopera-
tion mit der Medizinischen Berufsfachschule der ELBLAND-
KLINIKEN-Gruppe eine Hospitationswoche an. In dieser Wo-
che können die Gäste den deutschsprachigen Unterricht in
der Ausbildung zum Gesundheits- und Krankenpfleger im
digitalen Klassenzimmer der ELBLANDKLINIKEN beobachten
und anschließend mit der Schulleiterin auswerten.
Darüber hinaus wird für ausländische Pflegekräfte in einer
kleinen Gruppe eine 2tägige deutsche Einführung in Kinaes-
thetics angeboten.
Tag 1 – Theoretische Fundamente von Kinaesthetics:
Bewegungskompetenz – die Auseinandersetzung mit
der eigenen Bewegung und Interaktion mit Patientinnen
beziehungsweise Patienten zur Bewegungsförderung
6 Kinaesthetics-Konzepte und Bewegungserfahrung als
Grundlage für das Lernen
Tag 2 – Praktische Übungen:
Individuelle Bewegungsunterstützung von Patienten im
Klinikalltag durch geschultes Pflegepersonal
Erfahrung der Bedeutung von Kinaesthetics als Instru-
ment in der Pflege, um die Gesundheitsentwicklung von
Patienten und Pflegepersonal gleichermaßen nachhaltig
positiv zu beeinflussen
Kinaesthetics ist die Kunst bzw. Wissenschaft der Bewegungs-
wahrnehmung. Sie basiert auf der Erfahrung und Wahrneh-
mung der eigenen Bewegung und führt zu einer erhöhten
Achtsamkeit für die Qualitäten, die Unterschiede sowie die
Auswirkungen der eigenen Bewegung, auch im Verhältnis zu
anderen. Bei Kinaesthetics in der Pflege steht die Interakti-
on durch Berührung und Bewegung im Fokus. Dabei lernen
Pflegende nicht nur, wie sie Patienten beziehungsweise Be-
wohner aktivieren und mobilisieren können, indem sie deren
Bewegungsfähigkeit fördern, sondern sie lernen, über die
Bewegung ihre eigene körperliche Belastung zu steuern und
dabei ihre eigene Gesundheit präventiv zu schützen.
Gesundheits- und Krankenpfleger, Altenpfleger, Medizinpädagogen
Hospitation: 1 Woche
Einführung in Kinaesthetics: 2 Tage
Hospitation (maximal 4 Pers.): 250,00 EUR zzgl. MwSt. p.P.
Einführung in Kinaesthetics (für 6 bis 12 Pers.): 240,00 EUR zzgl. MwSt. p.P.
Ein Dolmetscher kann zur Verfügung gestellt werden. Die Kosten sind von den
Teilnehmern zu bezahlen.
ELBLAND Akademie Stiftung
Frau Dr. Judith Marquardt
Nassauweg 7
01662 Meißen
Telefon: +49 3521 743 1145
E-Mail: akademie@elblandkliniken.de
Internet:
www.elbland-akademie.de
Die ELBLANDKLINIKEN-Gruppe ist die größte und medizinisch führende kom-
munale Klinikengruppe in Sachsen. Zur Unternehmensgruppe der ELBLAND-
KLINIKEN Stiftung & Co. KG gehören drei Kliniken der Akutversorgung, da-
runter ein Krankenhaus der Schwerpunktversorgung. Die ELBLANDKLINIKEN
verfügen mit ihren drei Standorten in Meißen, Radebeul und Riesa über rund
1.100 Betten. Das Spektrum der ELBLANDKLINIKEN wird durch eine Polikliniken
GmbH, die ELBLAND Augenzentrum GmbH, die ELBLAB GmbH und durch eine
leistungsstarke Servicegesellschaft abgerundet.
Die Medizinische Berufsfachschule der ELBLANDKLINIKEN verfügt über der-
zeit 90 Plätze für die 3-jährige Ausbildung zum staatlich geprüften Gesund-
heits- und Krankenpfleger. Die theoretische Ausbildung findet in der modern
ausgestatteten Medizinischen Berufsfachschule in Meißen statt. Die praktische
Ausbildung erfolgt auf den Stationen und in den Funktionsbereichen der ELB-
LANDKLINIKEN.
Zielgruppe:
Zeitraum:
Kosten:
Kontakt:
Einrichtung:

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62 | Pflege und Pflegemanagement
Pflege und Pflegemanagement | 63
Fortbildung für Pflegekräfte auf dem
Gebiet der Gerontologie/Gerontopsychiatrie
Wir bieten ausgebildeten Pflegekräften folgende Möglich-
keiten der Fortbildung:
1: Fortbildung ausschließlich in Deutschland
Vermittlung von Kenntnissen auf dem Gebiet der Ge-
rontologie
Workshops zum Austausch von Erfahrungen mit
sächsischen Pflegekräften bei der Pflege und Betreuung
alter Menschen
2: Qualifizierung/Praktikum zum Erwerb der Gleich-
stellung als „Staatlich anerkannter Altenpfleger“
Ziel des Praktikums ist es, unter Berücksichtigung und Aner-
kennung des Wissens, der Fähigkeiten und Kenntnisse einer
ausgebildeten Krankenschwester in China und in Deutsch-
land durch eine zusätzliche Qualifizierung auf dem Gebiet der
Begleitende praktische Einsätze in stationären und am-
bulanten Pflegeeinrichtungen und Kliniken mit geriatri-
schen Abteilungen
Die Fortbildung erfolgt mit Einsatz von Dolmetschern.
Gerontologie zur Pflege und Betreuung alter Menschen zu er-
werben. Im Rahmen der Qualifikation, die im Modulcharakter
aufgebaut ist, werden im fachtheoretischem und fachprakti-
schem Unterricht spezielle Kenntnisse, die in Deutschland zur
Berechtigung der Berufsbezeichnung „Staatlich anerkannter
Altenpfleger“ führen, vermittelt und durch den Ausgleich der
Defizite eine Gleichstellung erreicht.
Ausgebildete Krankenschwestern
30 Tage
ca. 3.000,00 EUR pro Person (Verpflegung inklusive)
Ausgebildete Krankenschwestern
Die sprachliche Vorbereitung der Teilnehmer an dieser Fortbildung erfolgt aus
Kostengründen unter der Leitung der HEC in China und umfasst mindestens
6 bis 8 Monate. Die fachliche Spezialisierung erfolgt über die HEC in Deutsch-
land und umfasst 12 Monate. Die Fortbildung endet mit einer Prüfung vor
einem anerkannten Prüfungsausschuss.
Für fachtheoretischen und fachpraktischen Unterricht, für Praktika in Pflege-
einrichtungen bzw. Krankenhäusern und Prüfungsgebühren ca. 670,00 EUR
pro Person im Monat (damit entscheidet der Teilnehmer, ob er die Gleichstel-
lung des Berufsabschlusses anstrebt oder nicht).
Zielgruppe:
Zeitraum:
Kosten:
Zielgruppe:
Zeitraum:
Kosten:
HEC GmbH
Frau Richter
Königsbrücker Straße 2
01917 Kamenz
Telefon: +49 3578 3446 0
E-Mail: m.richter@hec-gmbh.de
Internet:
www.HEC-GmbH.de
Die HEC mit ihren staatlich anerkannten Fachschulen hat sich auf die Aus- und
Weiterbildung von Pflegekräften aus dem Inland spezialisiert und in den letz-
ten Jahren diese Qualifikation für ausländische Fachkräfte erweitert. In enger
Zusammenarbeit mit stationären Pflegeeinrichtungen und Krankenhäusern
mit gerontopsychiatrischen beziehungsweise psychiatrischen Abteilungen mit
geriatrischer Ausrichtung und geriatrischen Rehabilitationseinrichtungen wer-
den Kenntnisse und Fertigkeiten von ausländischen Krankenpflegern auf die
Vergleichbarkeit mit deutschen Fachkräften überprüft und die Defizite im Rah-
men von Praktika oder Zusatzausbildungen im Modulcharakter ausgeglichen.
Unser Angebot bezieht sich auf die zukünftige Arbeit zur Pflege und Betreuung
alter Menschen im Heimatland oder auch im Ausland.
Die HEC arbeitet hierbei speziell mit den Krankenhäusern St. Johannes in Ka-
menz und den Seenlandkliniken in Hoyerswerda zusammen. Die fachkompe-
tente Beratung der HEC und die Aktualisierung der Bildungsinhalte sind durch
die enge Zusammenarbeit mit diesen Einrichtungen gegeben.
Die HEC besitzt bei der Fortbildung von ausgebildeten Krankenschwestern auf
dem Gebiet der Gerontologie aus China durch langjährige Präsenz in der VR
China umfassende Erfahrungen.
Kontakt:
Einrichtung:

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64 | Pflege und Pflegemanagement
Pflege und Pflegemanagement | 65
Aufbau und Management von
Einrichtungen der Altenhilfe/
Seniorenheime
Die demografischen Herausforderungen und die Ergebnisse
des medizinisch-technischen Fortschrittes erlauben vielen
Menschen ein immer längeres Leben. Bei allen Verbesse-
rungen der Lebensqualität treten dennoch altersbedingte
Einschränkungen auf, die letztlich familiäre oder professi-
onelle Unterstützung und Betreuung erfordern. Diese unter
Berücksichtigung der Individualität und der Lebensquali-
tät des Einzelnen auch in den Einrichtungen der Altenhil-
fe sicherzustellen, erfordert ein hohes Maß an organisa-
torischem und beruflichem Know How und eine Ethik der
Verantwortung gegenüber den älteren Menschen und den
Mitarbeitern.
Arbeitsfelder für Führungskräfte
Wie gründet man in Abhängigkeit von den gesellschaft-
lichen Rahmenbedingungen, den regionalen Bedingun-
gen, den finanziellen Ressourcen und den aktuellen Be-
darfen ein Seniorenheim?
Was ist bei der Aufstellung des Konzeptes an Vorgaben
und Richtlinien zu beachten?
Welche Managementprozesse müssen vollzogen werden?
Kosten- und Leistungsdruck in sich schnell verändernden
Märkten.
Welche besonderen Bedingungen gilt es bei der Betreu-
ung älterer Menschen zu beachten? Die medizinischen,
die pflegerischen und die sozialen Erfordernisse. Bewoh-
ner sind keine Patienten.
Das Fehler-, Risiko- und Qualitätsmanagement. Unter-
und Überkapazitäten. Vernetzung mit externen Einrich-
tungen.
Optimierungspotentiale
Aufbau und Organisation, Konzeptentwicklung und Marktplat-
zierung, Prozessoptimierung und Aufbau ergänzender Leistun-
gen, Aufbau besonderer Leistungsangebote, Entwicklung der
Unternehmenskultur, insbesondere Personalentwicklung
Führungspersönlichkeiten/Management/Pflegekräfte von Anbietern in der
Altenhilfe
10 Tage einschließlich Exkursionen zu Seniorenheimen
Vor- und Nachbereitungspauschale
2.000,00 EUR
Kosten pro Teilnehmer
5.875,00 EUR
(bei mehr als 10 Teilnehmern Rabatte möglich, einschließlich Seminarmaterial,
zuzüglich Reisekosten und Kosten für ein Visum)
Gesundheitsmanager/Pflegekräfte von Projekten zur Betreuung von Menschen
mit Demenz
6 bis 10 Tage
Kosten pro Teilnehmer ab 4.000,00 EUR
(bei mehr als 10 Teilnehmern Rabatte möglich, einschließlich Seminarmaterial,
zuzüglich Reisekosten und Kosten für ein Visum)
Krankenhausmanager/Pflegekräfte
10 Tage
Kosten pro Teilnehmer ab 5.000,00 EUR (bei mehr als 10 Teilnehmern Rabatte
möglich, einschl. Seminarmaterial, zzgl. Reisekosten und Kosten für ein Visum)
Zielgruppe:
Zeitraum:
Kosten:
Zielgruppe:
Zeitraum:
Kosten:
Zielgruppe:
Zeitraum:
Kosten:
Leben mit Demenz/Assisted Living Systems
Demenz als typische Alterskrankheit geht jeden an. Das
zeigt eine ganz einfache Rechnung: 1,3 Millionen demente
Menschen in Deutschland, 3 Angehörige pro Betroffenen, 5
Freunde pro Angehörigen - 24,7 Millionen Menschen sind
so täglich betroffen von den Auswirkungen von Demenz.
Hinzu kommen Zufallsbegegnungen im Alltag. Damit ist
Demenz nicht nur ein Problem Weniger, sondern es muss
als gesamtgesellschaftliches, vor allem auch soziales Phä-
nomen betrachtet werden.
Entwicklung eines Therapienetzwerkes gegen
multiresistente Erreger (MRE)
Krankenhausinfektionen sind die häufigste Komplikation
eines Krankenhausaufenthaltes, die zu oft zu Todesfällen
führen; aber sie sind laut Robert-Koch-Institut zu min-
destens 30 % vermeidbar. Multi resistente Erreger zeich-
nen sich durch Antibiotikaresistenzen aus. Daraus resul-
tieren schlechtere Behandlungsmöglichkeiten, eine hohe
Morbidität und Mortalität sowie sinkende Deckungsbei-
träge für aufwendige Behandlungen. Imageverlust und
Managementprobleme für die betroffenen Häuser sind
die Folge.
Welche Strategien gibt es, um ein Leben mit Demenz sowohl
für die Betroffenen als auch für die soziale Umwelt lebens-
wert zu gestalten?
Arbeitsfelder:
Diagnose Demenz – medizinische, soziale, gesellschaftli-
che Dimension
Möglichkeiten der Intervention und der Unterstützung
im stationären und nicht stationären Bereich
Arbeitsfelder
Einführung und Darstellung des Problems, Rahmenbe-
dingungen des Infektionsschutzes und dessen aktuelle
Regelungen in Deutschland; MRE-Kreislauf und Gefähr-
dungspotentiale; Antibiotika-Resistenzstrategien; Prä-
ventionsstrategien;
Chancen von Therapienetzwerken bei MRE, Konzeption
und Aufbau von Therapienetzwerken, Projektplanung
und -phasen, Managementerfordernisse, Gefahren und
Risiken, ethische Grundlagen
Einsatz von Assisted Living Systems, vor allem im häusli-
chen Bereich – Möglichkeiten und Grenzen der Technik;
der soziale Faktor; ethische Begleitung
Westsächsische Hochschule Zwickau
Frau Prof. Dr. Ute Rosenbaum
Dr. Friedrichs-Ring 2a
08056 Zwickau
Telefon: +49 375 5361040
E-Mail: Ute.rosenbaum@fh-zwickau.de
Internet:
www.fh-zwickau.de
Die Westsächsische Hochschule Zwickau ist Teil einer 150 Jahre währenden
Tradition der akademischen Ausbildung von klugen und engagierten Men-
schen. Die mehr als 5.000 Studenten studieren an 9 Fakultäten und in 40
Studiengängen unter der akademischen Anleitung von 160 Professoren. Die
Hochschule besitzt neben den ausgeprägten Profilen Technik und Wirtschaft
eine besondere und sachsenweit einmalige Kompetenz in den Bereichen des
Gesundheitssystems. An der Fakultät Gesundheits- und Pflegewissenschaften
studieren fast 600 junge Menschen in Bachelor und Masterstudiengängen.
Kontakt:
Einrichtung:

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Kolumnentitel | 67
Ausbildung in nichtakademischen
Gesundheitsberufen

68 | Ausbildung in nichtakademischen Gesundheitsberufen
Ausbildung in nichtakademischen Gesundheitsberufen | 69
In Sachsen gibt es verschiedene schulische Einrichtungen,
die Schüler in nichtakademischen Gesundheitsberufen aus-
und weiterbilden. Zu den Berufsbildern gehören:
Gesundheits-/Krankenpfleger
Die Gesundheits- und Krankenpflege verfolgt das Ziel,
Menschen aller Altersgruppen bei der Erhaltung bzw. Wie-
derherstellung ihrer Gesundheit zu unterstützen. Auch die
Begleitung unheilbar Kranker und Sterbender gehört zum
Aufgabengebiet der Gesundheits- und Krankenpflege. Dazu
vereinen professionell Pflegende pflegewissenschaftliches
Wissen mit medizinischen Grundkenntnissen, soziologi-
schen, ethischen und psychologischen Erkenntnissen.
Krankenpflegehelfer
Die Krankenpflegehilfe hat die Aufgabe, kranke, alte und be-
hinderte Menschen aller Altersgruppen bei der Erledigung
täglicher Bedürfnisse zu unterstützen. Dabei führt sie die
Grundkrankenpflege und Dokumentation eigenverantwort-
lich durch. Zusätzlich unterstützen sie Gesundheits- und
Krankenpflegende bzw. Altenpflegende bei der Durchfüh-
rung spezieller Pflegekonzepte.
Hebamme/Entbindungspfleger
Eine Hebamme leitet die regelrechte Geburt ab Wehenbe-
ginn völlig selbständig ohne Arzt. Die Hebamme unterstützt
die gebärende Frau bei der Verarbeitung der Wehen und
muss erkennen, wenn der Geburtsverlauf pathologisch wird
und gegebenenfalls entscheiden können, ob ein medizini-
sches Eingreifen nötig wird. Das Tätigkeitsfeld direkt nach
der Geburt umspannt die Beurteilung des Neugeborenen,
die Pflege und alle erforderliche Untersuchungen von Mut-
ter und Neugeborenem unmittelbar nach der Geburt, ein-
schließlich der Kindervorsorgeuntersuchung.
Medizinisch-technischer Laboratoriumsassistent
Medizinisch-technische Laboratoriumsassistenten führen
zur Krankheitsvorsorge, -erkennung und -behandlung La-
boruntersuchungen von Körperflüssigkeiten und -gewebe
durch. Sie arbeiten hauptsächlich in Krankenhäusern, Arzt-
praxen und medizinischen Laboratorien sowie bei Blutspen-
dediensten. Darüber hinaus können sie auch in der medizi-
nischen Forschung, in pharmazeutischen Forschungslabors
und bei Gesundheitsämtern beschäftigt sein.
Medizinisch-technischer Radiologieassistent
Medizinisch-technische Radiologieassistenten erstellen auf
ärztliche Anweisung Röntgenaufnahmen, setzen tomogra-
fische Verfahren ein und führen nuklearmedizinische Unter-
suchungen mithilfe von radioaktiven Substanzen durch. Sie
arbeiten hauptsächlich in Krankenhäusern und in Facharzt-
praxen für Radiologie. Darüber hinaus sind sie auch in me-
dizinischen Forschungseinrichtungen oder bei Herstellern
von bildgebenden Geräten beschäftigt.
Ergotherapeut
Ergotherapeuten unterstützen und begleiten Menschen je-
den Alters, die in ihrer Handlungsfähigkeit eingeschränkt
oder von Einschränkung bedroht sind. Ziel ist, sie bei der
Durchführung für sie bedeutungsvoller Betätigungen in den
Bereichen Selbstversorgung, Produktivität und Freizeit in
ihrer persönlichen Umwelt zu stärken. Hierbei dienen spe-
zifische Aktivitäten, Umweltanpassung und Beratung dazu,
dem Menschen Handlungsfähigkeit im Alltag, gesellschaft-
liche Teilhabe und eine Verbesserung seiner Lebensqualität
zu ermöglichen.
Logopäde
Logopädie ist ein medizinisch-therapeutisches Fachgebiet,
welches zum Gegenstand hat, Menschen mit eingeschränk-
ten Sprach-, Sprech-, Stimm-, Schluckstörungen und/oder
Hörbeeinträchtigungen zu behandeln. Die Logopädie be-
schäftigt sich in Theorie und Praxis mit Prävention, Bera-
tung, Diagnostik, Therapie und Rehabilitation, Lehre und
Forschung auf diesen Gebieten.
Diätassistenten
Diätassistenten sind Experten für Diättherapie und Ernäh-
rungsberatung. Sie führen diät-therapeutische Beratungen,
Ernährungsberatungen und diättherapeutische Einstellun-
gen (zum Beispiel. bei enteraler Ernährung) durch, sie erar-
beiten Diät- und Ernährungspläne und verantworten deren
theoretische und praktische Umsetzung. Hier stellen wir
Ihnen die Arbeit, die Ausbildung, die Anforderungen und
komplexen Aufgaben sowie die gesetzlichen und formalen
Rahmenbedingungen vor.
Physiotherapeut
Der Physiotherapeut behandelt aufgrund ärztlicher Verord-
nung Patienten zum Erhalt und zur Förderung bzw. Wieder-
herstellung der Gesundheit. Außerdem berät er Patienten
bei der Wahl von erforderlichen Hilfsmitteln zur Ergänzung
und Unterstützung von Funktionen des Bewegungsappa-
rates. Er schult sie im Umgang mit diesen therapeutischen
Verfahren.
Orthoptist
Die Orthoptistin ist eine nach einer Berufsordnung und mit
staatlicher Anerkennung ausgebildete, präventiv, diagnos-
tisch und therapeutisch tätige Fachkraft in der Augenheil-
kunde, deren Spezialgebiete die Strabologie (Lehre von den
Schielerkrankungen) und Neuroophthalmologie (Lehre von
den neurologisch bedingten Augenerkrankungen) darstellen.
Pflege und Pflegemanagement im Seniorenbereich

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70 | Ausbildung in nichtakademischen Gesundheitsberufen
Ausbildung in nichtakademischen Gesundheitsberufen | 71
Ausbildungen im medizinischen
Bereich
Ausbildungsangebot:
Ausbildung zur medizinisch-technischen Radiologieas-
sistenz
Ausbildung zur medizinisch-technischen Laboratorium-
assistenz
Ausbildung zum Gesundheits- und Krankenpfleger/zum
Gesundheits- und Krankenpflegehelfer
Ausbildung zum Krankenpflegehelfer
Ausbildung zum Rettungsassistenten
Hospitationen mit Schwerpunkt Unterrichtsgestaltung
und Schulmanagement
Ausbildung von Praxisanleitern
Für uns von Interesse sind Austauschpraktika, der Erfah-
rungsaustausch in Fragen des Schulmanagements und die
traditionelle chinesische Medizin.
Im MTA-Bereich basiert die Qualität der Ausbildung in mo-
dernen Laborräumen beziehungsweise Übungsräumen und
der Zusammenarbeit mit verschiedenen Krankenhäusern
und Laboratorien der Region zum Erwerb von berufsprak-
tischen Erfahrungen.
Absolventen der Realschule, Quereinsteiger
auf Anfrage
auf Anfrage
Medizinische Berufsfachschule
Frau Sabine Mesech
Bodelschwinghstraße 1 bis 3 · 01159 Dresden
Telefon: +49 351 4 80-3401
E-Mail: info@medbfs.khdf.de · Internet:
www.medbfs.de
Die Medizinische Berufsfachschule wurde 1938 zur Ausbildung von Kranken-
schwestern gegründet. Im Jahr 1957 bezog die Schule das heutige Gebäude.
In den vielen Jahren ihres Bestehens wurden weitere Ausbildungsgänge eta-
bliert und verschwanden wieder. Heute wird das traditionelle Profil „Pflege“
und „Medizinisch-technische Assistenz“ ausgebildet. Gleichzeitig ist die Be-
rufsfachschule an der Ausbildung von Lehrern, Lehramtsstudenten und Ret-
tungsassistenten beteiligt, bietet Teilqualifikationen, Praktika, Fort- und Wei-
terbildungen an.
Jedes Jahr verlassen ca. 175 Schüler der Pflegeberufe und 50 Schüler der MTA-
Berufe erfolgreich die Schule. Nahezu 100 % der Absolventen finden sofort
einen Arbeitsplatz oder studieren im Anschluss. Dabei setzen 15 Kliniken das
Vertrauen in uns, dass wir ihre Schüler in der Gesundheits- und Krankenpflege
ausgezeichnet ausbilden. Dies ist möglich, weil die alte Tradition der Ausbil-
dung im Krankenhaus vor Ort mit der zentralen Ausbildung in der Schule ge-
koppelt wurde.
Zielgruppe:
Zeitraum:
Kosten:
Kontakt:
Einrichtung:
Ausbildung an Medizinischen
Berufsfachschulen
Diese schulische Ausbildung vermittelt fundierte Wis-
sensinhalte aus den Pflege- und Sozialwissenschaften
sowie aus der Medizin. Darüber hinaus werden je nach
Spezifik und Aufgabengebiet des Berufsbildes aktuelles
berufsspezifisches Wissen und Therapiemethoden vermit-
telt und in diese Praxisphasen trainiert. Diese Ausbildungen
schließen mit schriftlichen und mündlichen Prüfungen ab,
der erworbene Berufsabschluss ist international teilweise
anerkannt. Nachfolgend kann der Einsatz in Gesundheits-
und Pflegeeinrichtungen sowie in Reha-Einrichtungen er-
folgen.
Interessierte sollten einen dem Realschulabschluss gleich-
wertigen Schulabschluss sowie gute Deutschkenntnisse
nachweisen. Die Ausbildung in den Gesundheitsfachberu-
fen dauert drei Jahre:
Ergotherapeut/in
Physiotherapeut/in
Logopäde/in
Absolventen der Realschule
Die Ausbildungen umfassen 3 Jahre.
Abhängig vom Berufsbild
Unternehmensgruppe Bildungswerk der Sächsischen Wirtschaft
Vertrieb und Entwicklung
Herr Dr. Ralf Hübner
Rudolf-Walther-Straße 4
01156 Dresden
Telefon: +49 351 4250253
E-Mail: ralf.huebner@bsw-mail.de
Internet:
www.bsw-sachsen.de
Das Bildungswerk der Sächsischen Wirtschaft vermittelt in der Ausbildung be-
rufsspezifisches Wissen und Therapiemethoden, welche in Praxisphasen weiter
trainiert werden. Die fundierten Wissensinhalte stammen aus den Bereichen
der Pflege- und Sozialwissenschaft sowie der Medizin.
Zielgruppe:
Zeitraum:
Kosten:
Kontakt:
Einrichtung:

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72 | Ausbildung in nichtakademischen Gesundheitsberufen
Ausbildung in nichtakademischen Gesundheitsberufen | 73
Berufliche Ausbildung an der DPFA
Akademiegruppe in Sachsen
Berufsfachschule für Gesundheits-
und Krankenpfleger an der
Klinik Bavaria
Altenpflege
Diätassistenten (Diätetik)
Ergotherapie
Krankenpflegehilfe
Medizinische Dokumentationsassistenten (medizinische
Informatik)
Physiotherapie
Sozialassistenten
Im Rahmen der beruflichen Ausbildungen werden fundierte Wis-
sensinhalte aus der Medizin sowie auf dem Gebiet der Pflege-
und Sozialwissenschaften aus der Medizin vermittelt. Darüber
hinaus ist – je nach Spezifik und Aufgabengebiet des Berufsbildes
– die Vermittlung aktuellen berufsspezifischen Wissens, moder-
ner Pflegekonzepte und Therapiemethoden eingeschlossen.
Die Lehrinhalte werden in längeren betreuten Praxisphasen
in Unternehmen (Altenheimen, Krankenhäusern, therapeuti-
schen Einrichtungen etc.) praktisch angewandt. Das deutsche
Berufsbildungssystem ist in seiner Praxisorientiertheit bei-
spielhaft und wird weltweit als einzigartig anerkannt.
Ausbildung zum Gesundheits- und Krankenpfleger
An der Berufsfachschule für Gesundheits- und Krankenpfle-
ge in Kreischa kann ab 1. März 2013 bzw. ab 1. September
2013 die Berufsausbildung zum Gesundheits- und Kranken-
pfleger absolviert werden. Mit dieser Ausbildung erlangen
unsere Absolventen eine berufsfeldbreite Fach- und Hand-
lungskompetenz im Berufsbild des Gesundheits- und Kran-
kenpflegers. Die theoretische Ausbildung umfasst 2.300
Unterrichtsstunden. Das Team der Lehrkräfte setzt sich aus
Diplom-Pflegepädagogen, Pflegekräften mit akademischem
Hochschulabschluss, erfahrenen Medizinern sowie weiteren
pädagogischen Mitarbeitern der zusammen. Der Unterricht
erfolgt durch Umsetzung des Lernfeldkonzeptes in der be-
ruflichen Ausbildung entsprechend dem Lehrplan des Säch-
sischen Staatsministeriums für Kultus.
Die praktische Ausbildung von 2.500 Stunden erfolgt im
Fach- und Privatkrankenhaus (Neurologie und Innere Me-
Diese Ausbildungen schließen mit schriftlichen und mündli-
chen Prüfungen ab. Der erworbene Berufsabschluss ist staat-
lich anerkannt. Nachfolgend kann der Einsatz in Gesundheits-
und Pflegeeinrichtungen sowie in sozialen Bereichen erfolgen.
Die Schulen der DPFA Akademiegruppe stehen nicht nur deut-
schen Schülern offen. Diese Chance können auch Jugendliche
aus anderen Ländern nutzen. Die Ausbildungen stehen sowohl
Schulabgängern als auch Schülern offen, die bereits über ei-
nen anderen Berufsabschluss verfügen. Bereits heute lernen
viele ausländische Schüler an der DPFA.
Neben einem qualifizierten Schulabschluss (Abitur) und einem
Mindestalter von 18 Jahren sind fundierte Deutschkennt-
nisse (mindestens B2) Voraussetzung für die Ausbildung. In
Vorbereitung auf die Ausbildung werden 1- und 2semestrige
Deutschkurse sowie eine Summer School Deutsch angeboten.
Unterbringung sowie sozialpädagogische Betreuung der aus-
ländischen Schüler werden durch die DPFA abgesichert.
dizin, Fachübergreifendes Zentrum für Langzeitbeatmung,
Beatmungsentwöhnung und Heimbeatmung), in den
Fachabteilungen des Rehabilitationszentrums der Klinik Ba-
varia Kreischa sowie in Kooperationseinrichtungen (Akut-
krankenhäuser, ambulante Pflegedienste etc.). Die Ausbil-
dung wird durch zusätzliche, spezifische und vertiefende
Ausbildungsschwerpunkte in Theorie und Praxis erweitert.
In Zusammenarbeit mit der Hamburger Fern-Hochschule
besteht die Möglichkeit, zusätzlich ein berufsbegleitendes
Bachelorstudium aufzunehmen.
Schüler mit Fachschul- bzw. Hochschulreife (Abitur), Mindestalter 18 Jahre –
jedoch kein Alterslimit
2 bis 3 Jahre, in Abhängigkeit von der Ausbildungsrichtung (Vollzeit)
auf Anfrage
DPFA Akademiegruppe
Herr Dr. Detlev Freyhoff · Direktor für Internationale Arbeit
Reichenbacher Straße 158 · 08056 Zwickau
Telefon: +49 375 2700742 · Telefax: +49 375 2700710
E-Mail: international@dpfa-akademiegruppe.com ·
www.international.dpfa.de
Die DPFA Akademiegruppe ist eine private Unternehmensgruppe an 14 Standor-
ten in Deutschland sowie in Osteuropa. Heute verfügt die DPFA Akademiegruppe
über mehr als 50 Schulen und andere Bildungseinrichtungen. Im Jahre 2011 wur-
de die DPFA Hochschule Sachsen gegründet. Mit jährlich mehr als 10.000 Stu-
denten, Schülern, Auszubildenden und Kursteilnehmern schafft die DPFA Akade-
miegruppe solide und attraktive Zukunftsperspektiven für ihre Auszubildenden.
Zugangsvoraussetzungen sind die Fachoberschulreife, ein guter Realschulab-
schluss oder Hauptschulabschluss mit 2-jähriger Berufsausbildung oder ein
Examen als Krankenpflegehelfer sowie gesundheitliche Eignung zur Aus-
übung des Berufes.
Die Ausbildung umfasst 3 Jahre.
Es wird eine Ausbildungsvergütung gezahlt.
Berufsfachschule für Gesundheits- und Krankenpflege am
Fach- und Privatkrankenhaus der Klinik Bavaria Kreischa
Frau Claudia Flämig
An der Wolfsschlucht 1–3
01731 Kreischa
Telefon: +49 35206 55306 · Telefax: +49 35206 55302
E-Mail: claudia.flaemig@klinik-bavaria.de
Internet:
www.klinik-bavaria.de
Aktuelle Informationen auch unter Facebook und YouTube (Klinik Bavaria)
Die Berufsfachschule für Gesundheits- und Krankheitspflege am Fach- und Pri-
vatkrankenhaus der Klinik Bavaria orientiert sich an internationalen Standards.
Zielgruppe:
Zeitraum:
Kosten:
Kontakt:
Einrichtung:
Zielgruppe:
Zeitraum:
Kosten:
Kontakt:
Einrichtung:

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74 | Ausbildung in nichtakademischen Gesundheitsberufen
Ausbildung in nichtakademischen Gesundheitsberufen | 75
Erste Europäische Schule für
Logopädie, Ergotherapie und
Physiotherapie an der Klinik Bavaria
Ausbildung zum Logopäden, Ergotherapeuten und
Physiotherapeute
Die jeweils 3-jährigen Ausbildungen folgen den bundes-
einheitlichen Rahmenlehrplänen und den Prüfungsord-
nungen für die jeweilige Ausbildungsrichtung und enden
nach erfolgreicher Prüfung mit der staatlich anerkannten
Berufserlaubnis. Durch eine enge Zusammenarbeit mit
verschiedenen internationalen Einrichtungen, wo auch
Praktika absolviert werden, haben die Auszubildenden Ein-
blick in die jeweiligen Studienbedingungen des einzelnen
Landes.
Die 3 medizinischen Berufsfachschulen profitieren von der
unmittelbaren Anbindung an die Klinik Bavaria Kreischa un-
weit von Dresden, bundesweit eine der größten Reha-Klini-
ken mit 1.000 Betten und sämtlichen Indikationsbereichen,
wodurch eine hervorragende Verbindung zwischen Theorie
und Praxis hergestellt werden kann. Die Auszubildenden
werden dabei von hochqualifizierten Fachlehrern und Fach-
ärzten unterrichtet. Ein großer Teil der Praktika wird in den
Abteilungen der unmittelbar benachbarten Kliniken Bava-
ria absolviert. Hier stehen ihnen erfahrene Therapeuten zur
Seite. Die langjährigen Erfahrungen und die hochwertige
Ausbildung schaffen für unsere Absolventen gute Chancen
auf dem internationalen Arbeitsmarkt.
In Zusammenarbeit mit der Hamburger Fern-Hochschule
besteht die Möglichkeit, zusätzlich ein berufsbegleitendes
Bachelorstudium aufzunehmen.
Guter Realschulabschluss, gleich- oder höherwertiger Abschluss sowie gesund-
heitliche Eignung zur Ausübung des jeweiligen Berufes, Praktika erwünscht
Die Ausbildungen umfassen 3 Jahre.
auf Anfrage
Erste Europäische Schule für Physiotherapie, Ergotherapie und Logopädie
Klinik Bavaria
Frau Marion Schmutz
Saidaer Straße 1
01731 Kreischa
Telefon: +49 35206 55305
Telefax: +49 35206 55302
E-Mail: info@bavaria-schulen.de
Internet:
www.bavaria-schulen
Aktuelle Informationen auch unter Facebook und YouTube (Klinik Bavaria).
Die Erste Europäische Schule für Logopädie, Ergotherapie und Physiotherapie
orientiert sich schon seit Jahren an internationalen Standards.
Zielgruppe:
Zeitraum:
Kosten:
Kontakt:
Einrichtung:
Ausbildung in nichtakademischen
Gesundheitsberufen
Ausbildung zum Diätassistenten
Theoretische Ausbildung in den Fächern:
Ernährungslehre, Lebensmittelkunde
Biochemie der Ernährung
Ernährungspsychologie und -soziologie
Allgemeine Krankheitslehre
Spezielle Krankheitslehre und Ernährungsmedizin
Anatomie, Physiologie
Hygiene und Toxikologie
Fachenglisch
Berufs- und Gesetzeskunde
Krankenhausbetriebslehre
Organisation des Küchenbetriebes
Fachpraktische Ausbildung in den Fächern:
Diätetik
Koch- und Küchentechnik
Theoretische Ausbildung:
Grundlagen in medizinischen und naturwissenschaftlichen
Lehrgebieten.
Praktische Ausbildung in der Praxis:
Küche der Gemeinschaftsverpflegung
Diätetisches Kochen, Diättherapie
Diät- und Ernährungsberatung
Stationspraktikum
Schüler mit gutem Realschulabschluss bzw. mit Fachhochschul-/Hochschulrei-
fe (gute Noten in den naturwissenschaftlichen Fächern und in Deutsch)
3 Jahre
schulgeldfrei
Schüler mit gutem Realschulabschluss bzw. mit Fachhochschul-/Hochschulrei-
fe (gute Noten in den naturwissenschaftlichen Fächern und in Deutsch)
3 Jahre
schulgeldfrei
Zielgruppe:
Zeitraum:
Kosten:
Zielgruppe:
Zeitraum:
Kosten:
Praktische Ausbildung:
Praktische Grundlagenausbildung für labordiagnostische
Untersuchungsverfahren in den Fachgebieten:
Hämatologie, Histologie/Zytologie
Klinische Chemie, Mikrobiologie
Ausbildung zum Medizinisch-technischen Laboratoriumsassistenten

76 | Ausbildung in nichtakademischen Gesundheitsberufen
Ausbildung in nichtakademischen Gesundheitsberufen | 77
Ausbildung zum Medizinisch-technischen
Radiologieassistenten
Theoretische Ausbildung:
Grundlagen in medizinischen und naturwissenschaftlichen
Lehrgebieten.
Ausbildung zum Orthoptisten
Allgemeine Augenheilkunde
Augenbewegungsstörungen
Neuoophthalmologie
Ausbildung zum Physiotherapeuten
Theoretische Grundlagen in folgenden medizinischen,
natur wissenschaftlichen, psychologischen und soziologi-
schen Lehrgebieten:
Anatomie
Physiologie
spezielle Krankheitslehre
angewandte Physik und Biomechanik
Psychologie, Soziologie und Pädagogik etc.
Praktische Ausbildung:
Praktische Grundlagenausbildung für radiologische Unter-
suchungs- und Therapieverfahren.
Praktische Grundlagenausbildung für die physiotherapeu-
tischen Techniken:
Bewegungserziehung
Befund- und Untersuchungstechniken
krankengymnastische Techniken
Massagetechniken
Elektrotherapie
Hydrotherapie
Schüler mit gutem Realschulabschluss bzw. mit Fachhochschul-/Hochschulrei-
fe (gute Noten in den naturwissenschaftlichen Fächern und in Deutsch)
3 Jahre
schulgeldfrei
Schüler mit gutem Realschulabschluss bzw. mit Fachhochschul-/Hochschulrei-
fe (gute Noten in den naturwissenschaftlichen Fächern und in Deutsch)
3 Jahre
schulgeldfrei
Schüler mit gutem Realschulabschluss bzw. mit Fachhochschul-/Hochschulrei-
fe (gute Noten in den naturwissenschaftlichen Fächern und in Deutsch)
3 Jahre
schulgeldfrei
Schüler mit gutem Realschulabschluss bzw. mit Fachhochschul-/Hochschulrei-
fe (gute Noten in den naturwissenschaftlichen Fächern und in Deutsch)
3 Jahre
schulgeldfrei (die Ausbildung wird nach HTV vergütet)
Schüler mit gutem Realschulabschluss bzw. mit Fachhochschul-/Hochschulrei-
fe (gute Noten in den naturwissenschaftlichen Fächern und in Deutsch)
3 Jahre
schulgeldfrei (die Ausbildung wird nach HTV vergütet)
Zielgruppe:
Zeitraum:
Kosten:
Zielgruppe:
Zeitraum:
Kosten:
Zielgruppe:
Zeitraum:
Kosten:
Zielgruppe:
Zeitraum:
Kosten:
Zielgruppe:
Zeitraum:
Kosten:
Anwendung der physiotherapeutischen Methoden in den medizinischen Fachgebieten
Ausbildung zum Gesundheits- und Kinderkrankenpfleger
Ausbildung erfolgt nach dem Krankenpflegegesetz vom 1. Januar 2004.
Ausbildung zur/zum Hebamme/Entbindungspfleger
Die Ausbildung erfolgt nach der Ausbildungs- und Prüfungsverordnung für Hebammen und Entbindungspfleger.
Orthoptik/Pleoptik
Physik/Optik/Brillenlehre
Spezielle Anatomie/Physiologie
Universitätsklinikum Leipzig AöR
Medizinische Berufsfachschule
Büro für Schülerangelegenheiten
Frau Ines Teichelmann
Richterstraße 9–11
04105 Leipzig
Telefon: +49 341 97 25105
E-Mail: ines.teichelmann@uniklinik-leipzig.de
Internet:
www.uniklinik-leipzig.de
Universitätsklinikum Leipzig AöR
Medizinische Berufsfachschule
Büro für Schülerangelegenheiten
Frau Kerstin Grigat
Richterstraße 9–11
04105 Leipzig
Telefon: +49 341 97 14155
E-Mail: kerstin.grigat@uniklinik-leipzig.de
Internet:
www.uniklinik-leipzig.de
Kontakt:
Kontakt:

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78 | Ausbildung in nichtakademischen Gesundheitsberufen
Ausbildung in nichtakademischen Gesundheitsberufen | 79
Ausbildung in nichtakademischen
Gesundheitsberufen
Gesundheits- und Krankenpflege
Gesundheits- und Krankenpflege – ein Beruf mit Zukunft.
In einer Zeit, in der Menschen immer älter werden und
Krankheiten verstärkt zunehmen, sind Gesundheits- und
Krankenpfleger wichtige Bezugspersonen und können kran-
ke Menschen professionell, ganzheitlich und ihrer Individu-
alität entsprechend, pflegen. Gesundheits- und Kranken-
pflege – ein Beruf, der Leben erhält, gesunde und kranke
Gesundheits- und Kinderkrankenpflege
„Kranke Kinder sind keine erwachsenen Patienten!“
Die Ausbildung im theoretischen und praktischen Un-
terricht sowie die praktische Ausbildung erfolgt auf der
Menschen begleitet und den man ein Leben lang ausüben
kann.
Die Ausbildung im theoretischen und praktischen Unterricht
sowie die praktische Ausbildung erfolgt auf der Grundlage
des Krankenpflegegesetzes vom 16. Juli 2003 und der Aus-
bildungs- und Prüfungsverordnung vom 10. November 2003.
Grundlage des Krankenpflegegesetzes vom 16. Juli 2003
und der Ausbildungs- und Prüfungsverordnung vom 10.
November 2003.
Zugangsvoraussetzungen sind:
vollendetes 16. Lebensjahr
orthopädische und allgemeinärztliche Eignung
Realschulabschluss oder eine gleichwertige Ausbildung oder
Hauptschulabschluss und eine zweijährige abgeschlossene Berufsausbil-
dung
3 Jahre
2.900 Stunden theoretischer und praktischer Unterricht
1.600 Stunden praktische Ausbildung
Keine Ausbildungsvergütung. Förderung durch Schüler-BAföG möglich.
Zugangsvoraussetzungen sind:
gesundheitliche Eignung
Realschulabschluss oder eine gleichwertige Ausbildung oder
Hauptschulabschluss und erfolgreicher Abschluss einer zweijährigen Pfle-
gevorschule oder
Hauptschulabschluss und eine zweijährige Berufsausbildung oder abge-
schlossene Ausbildung als
Krankenpflegehelfer
gute Leistungen, vor allem in den naturwissenschaftlichen Fächern und
Deutsch.
(Abgewählte Fächer in Klasse 11 oder 12 müssen durch das Zeugnis der
10. Klasse nachgewiesen werden.)
3 Jahre
2.100 Stunden theoretischer und praktischer Unterricht
2.500 Stunden praktische Ausbildung
Ausbildungsvergütung laut Tarif
Zugangsvoraussetzungen sind:
gesundheitliche Eignung
Realschulabschluss oder eine gleichwertige Ausbildung oder
Hauptschulabschluss und erfolgreicher Abschluss einer zweijährigen Pfle-
gevorschule oder
Hauptschulabschluss und eine zweijährige Berufsausbildung oder abge-
schlossene Ausbildung als Kranken pflegehelfer
gute Leistungen, vor allem in den naturwissenschaftlichen Fächern und
Deutsch.
3 Jahre
2.100 Stunden theoretischer und praktischer Unterricht
2.500 Stunden praktische Ausbildung
Ausbildungsvergütung laut Tarif
Zielgruppe:
Zeitraum:
Vergütung:
Zielgruppe:
Zeitraum:
Vergütung:
Zielgruppe:
Zeitraum:
Vergütung:
Physiotherapie
Die Entwicklungen im Gesundheitswesen verlangen eine
Anpassung des Gesundheitsberufes Physiotherapeut. Das
berufliche Selbstverständnis für eine ständige Erweiterung
und Vertiefung von fachlichem Wissen, Fertigkeiten und
sozialen Kompetenzen entwickeln wir an der Carus Akade-
mie im Ausbildungsbereich Physiotherapie durch zahlreiche
Projekte:
Beratung von Eltern mit ihren Säuglingen zur natürli-
chen Bewegungsentwicklung des Kindes;
rückengerechte Arbeitsweise für Gesundheitsberufe;
Sport für Vorschulkinder unter physiotherapeutischen
Gesichtspunkten;
Sportprogramme für geistig behinderte und autistische
Menschen;
Betreuung großer Sportereignisse in Dresden, z. B. den
Oberelbe-Marathon.

80 | Ausbildung in nichtakademischen Gesundheitsberufen
Ausbildung in nichtakademischen Gesundheitsberufen | 81
Zugangsvoraussetzungen sind:
gesundheitliche Eignung, nachzuweisen über ein ärztliches Attest
Realschulabschluss oder eine gleichwertige, abgeschlossene Schulbildung
bzw. Abitur
wünschenswert ist ein berufsvorbereitendes Praktikum im OP oder auf ei-
ner chirurgischen Station.
3 Jahre
1.600 Stunden theoretischer und praktischer Unterricht
3.000 Stunden praktische Ausbildung
Ausbildungsvergütung laut Tarif
Zugangsvoraussetzungen sind:
gesundheitliche Eignung
Realschulabschluss oder eine gleichwertige Ausbildung oder
Hauptschulabschluss und eine zweijährige Berufsausbildung
wünschenswert ist ein geburtshilfliches Praktikum
gute Leistungen, vor allem in den naturwissenschaftlichen Fächern und
Deutsch.
Für ausgebildete Gesundheits- und Krankenpfleger bzw. Gesundheits- und
Kinderkrankenpfleger kann die Ausbildung um ein Jahr verkürzt werden.
3 Jahre
1.600 Stunden theoretischer und praktischer Unterricht
3.000 Stunden praktische Ausbildung
Ausbildungsvergütung laut Tarif
Zielgruppe:
Zeitraum:
Vergütung:
Zielgruppe:
Zeitraum:
Vergütung:
Operationstechnische Assistenz
Das Berufsbild Operationstechnische Assistenz (OTA) ist ein
junger medizinischer Assistenzberuf mit steigender Nach-
frage auf dem Arbeitsmarkt. Operationstechnische Assisten-
ten werden für die speziellen und vielfältigen Aufgaben im
Operationsdienst, in der Ambulanz, in der Endoskopie und in
der Zentralsterilisation ausgebildet. Zu ihren Aufgaben zäh-
len die Vor- und Nachbereitung von diagnostischen Maß-
nahmen und operativen Eingriffen, die unsterile und sterile
Geburtshilfe (Hebamme/Entbindungspfleger)
Die Geburtshelfer begleiten und unterstützen Familien während der Schwangerschaft, Geburt, Wochenbett und Stillzeit.
Assistenz bei Operationen, die umfassende Betreuung von
Patienten im OP, die Verantwortung für die Durchführung
hygienischer Maßnahmen und die Zusammenarbeit im in-
terdisziplinären Team.
Die Ausbildung erfolgt auf Grundlage der Empfehlung der
Deutschen Krankenhausgesellschaft vom 20. September
2011.
Frau Jana Ruhland
Alemannenstraße 14
01309 Dresden
Telefon: +49 351 458-2423
E-Mail: jana.ruhland@uniklinikum-dresden.de
Internet:
www.uniklinikum-dresden.de/carusakademie
Bitte nutzen Sie das Onlinebewerbungstool unter:
www.uniklinikum-dresden.de/jobs
> Ausbildungsplätze
Die Carus Akademie am Universitätsklinikum Carl Gustav Carus Dresden bie-
tet für alle Geschäftsbereiche und externe Interessenten allgemeine aber auch
individuelle Aus-, Fort- und Weiterbildungen an. Der Bereich der Ausbildung
im Fachbereich Berufsfachschulen (Department Professional Schools) hat zur
Aufgabe, kontinuierlich geeignete Bewerber für die Nachwuchssicherung im
nichtärztlichen medizinischen Dienst für das gesamte Universitätsklinikum
und die Verbundhäuser auszuwählen und hochwertig auszubilden. Der Bereich
der Fort- und Weiterbildung im Fachbereich berufliche Weiterentwicklung
(Department Continuing Professional Development) entwickelt und bietet Bil-
dungsangebote als Präsenz- und Inhouse-Schulungen an, Online- und Blen-
ded Learning Angebote sind in Planung. Im Fachbereich ausbildungsintegrierte
Studiengänge (Department First- and Second Cycle Education) entwickelt die
Carus Akademie am Universitätsklinikum Carl Gustav Carus Dresden in Koope-
ration mit der Dresden International University (DIU) Studiengänge, die parallel
zur Ausbildung zum ersten akademischen Grad Bachelor of Science führen.
Derzeit sind die Berufe der Gesundheits- und Krankenpflege bzw. Kinderkran-
kenpflege, Physiotherapie und Geburtshilfe im Angebot. Für das Universitäts-
klinikum entwickelte und durchgeführte Bildungsangebote werden im Regel-
fall durch einen starken Wissenstransfer aus dem klinischen Alltag und einen
hohen theoretischen und praktischen Qualitätslevel getragen.
Kontakt:
Bewerbung:
Einrichtung:

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Kolumnentitel | 83
Qualifizierungen

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84 | Qualifizierungen
Qualifizierungen | 85
Öffentlicher Gesundheitsdienst
Hospitationen im Gesundheitsamt
Der Öffentliche Gesundheitsdienst (ÖGD) ist, neben der am-
bulanten und der stationären Versorgung, die 3. Säule des
Gesundheitswesens in Deutschland. Er nimmt dabei die zent-
rale Stellung beim Schutz und bei der Förderung der Gesund-
heit ein und beobachtet und bewertet die gesundheitlichen
Verhältnisse der Bevölkerung. Die Gesundheitsämter sind Teil
des ÖGD, deren Rechtsgrundlage das Gesetz über den Öffent-
lichen Gesundheitsdienst im Freistaat Sachsen ist.
Die sozialen, wirtschaftlichen und demografischen Verän-
derungen in der Gesellschaft erfordern eine flexible Anpas-
sung der Aufgaben des öffentlichen Gesundheitsdienstes.
Um gezielt Einfluss auf die Qualität der erbrachten Leistun-
gen zu nehmen, erarbeitete der Landesverband Sachsen der
Ärzte und Zahnärzte des ÖGD eine Handlungshilfe zur Qua-
litätssicherung in den Gesundheitsämtern der Landkreise
und kreisfreien Städte (Aufgabenbeschreibung der Gesund-
heitsämter in Sachsen,
www.lv-oegd-sachsen.de).
Bei der Verhütung und Bekämpfung von übertragbaren
Krankheiten arbeiten die Gesundheitsämter eng mit dem
deutschlandweit agierenden Robert-Koch-Institut und der
Sächsischen Landesuntersuchungsanstalt für das Gesund-
heits- und Veterinärwesen zusammen. Fachlich abgestimm-
te Kooperationen und Bewältigungsstrategien haben sich
beispielsweise bei der Vogelgrippe (2006), bei der Schwei-
negrippe (2010) und bei lebensmittelbedingten Krankheits-
häufungen 2012 (u. a. durch Noro-Viren) bewährt und wer-
den weiter qualifiziert und ausgebaut.
Qualifizierungsangebot:
Hospitationen im Bereich Hygiene des Leipziger Gesund-
heitsamtes:
Infektionsschutz;
Krankenhaushygiene;
HIV- und AIDS-Beratung;
Tuberkulosefürsorge.
Die Teilnehmer an der Qualifizierung haben die Möglich-
keit, einen praktischen Einblick in nachfolgende Aufgaben-
schwerpunkte zu erhalten:
Management von meldepflichtigen Erkrankungen;
Management bei multiresistenten Erregern und nosoko-
mialen Infektionen;
Informationen über das Netzwerk- Multiresistente Kei-
me (Leipziger Initiative gegen Antibiotikaresistenzen);
Hygienekontrollen in Krankenhäusern und anderen me-
dizinischen Einrichtungen;
HIV-Testung;
Beratung zu sexuell übertragbaren Krankheiten und
AIDS einschließlich Präventionsveranstaltungen;
Überwachung von Tuberkuloseerkrankten;
Durchführung von Umgebungsuntersuchungen bei Tu-
berkulose;
Aufklärung und Beratung zu Tuberkulose.
Ärzte und mittleres medizinisches Personal
2 bis 4 Wochen
pro Person 500,00 EUR bis 1.000,OO EUR (entsprechend der Dauer)
Stadt Leipzig
Gesundheitsamt
Frau Dr. med. Regine Krause-Döring
Friedrich-Ebert-Straße 19a
Telefon: +49 341 123-68003
E-Mail: regine.krause-doering@leipzig.de
Internet:
www.leipzig.de/gesundheit
Stadt Leipzig, Gesundheitsamt
Zielgruppe:
Zeitraum:
Kosten:
Kontakt:
Einrichtung:

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86 | Qualifizierungen
Qualifizierungen | 87
Managementtools im
Gesundheitsmarkt
Die Veränderungen im Gesundheitsmarkt stellen das Kli-
nikpersonal vor erhöhte Anforderungen, die ohne betriebs-
wirtschaftliche Grundkenntnisse kaum mehr zu bewältigen
sind. Im Rahmen dieser Workshopreihe werden die betriebs-
wirtschaftlichen Zusammenhänge des Gesundheitswesens
näher beleuchtet und den Teilnehmern ein fundiertes be-
triebswirtschaftliches Know-how vermittelt.
Prozessmanagement
Im Bereich der Kliniken ist verstärkt ein wirtschaftliches Han-
deln erforderlich, um in Zukunft am Markt erfolgreich agieren
zu können. Die bisherigen Arbeitsabläufe in den Kliniken sind
zu identifizieren und möglicherweise anzupassen.
Neben einem besseren Verständnis für die betriebswirtschaft-
lichen Zusammenhänge im Krankenhaus steht die Optimie-
rung interner und kundenbezogener Prozesse zur Erhöhung
der Patientenzufriedenheit im Mittelpunkt der Aktivitäten.
Hierbei wird zunächst die Vorgehensweise bei der Aufnahme
des IST-Zustandes erläutert und darauf aufbauend mithilfe
von Service-Blueprinting und entsprechender Prozessma-
nagement-Software Verbesserungspotentiale analysiert.
Innovationsmanagement
Im Rahmen des Moduls Innovationsmanagement werden
Dienstleistungsstrategien entwickelt, die aufzeigen, für wel-
ches Angebot auf welchem Wege Umsatz generiert werden
kann. Detaillierte Produkt- und Dienstleistungskonzepte
sind damit ebenso gemeint wie Kostenvergleiche verschie-
dener Wertschöpfungsketten sowie Zahlungsmodelle für
die potenziellen Kunden. Das Ergebnis sind aussichtsreiche
Geschäftskonzepte.
Zum Vergleich möglicher Alternativen bei Produkt und
Dienstleistung bzw. beim Geschäftsmodell nutzen wir mo-
derne Methoden wie beispielsweise das Quality Function
Deployment, das die Wirkung der Anpassungen an Kunden-
präferenzen sichtbar macht und bewertet.
Folgende Kurse bietet SMILE.medibiz an:
Komplette Workshopreihe Managementtools im Ge-
sundheitsmarkt mit den Modulen Innovations- und Pro-
zessmanagement
Die Seminare beziehungsweise Workshops zu den The-
men Innovations- und Prozessmanagement können
auch als Einzelveranstaltung gebucht werden.
Personal von Kliniken sowie weiterer Dienstleister im Gesundheitsmarkt
Zeitraum:
3 bis 5 Tage
750,00 EUR pro Person Veranstaltungsreihe Managementtools
im Gesundheitsmarkt
500,00 EUR pro Person Innovationsmanagement (einzeln)
350,00 EUR pro Person Prozessmanagement (einzeln)
SMILE.medibiz
Life Science Entrepreneurship Office (LEO)
Herr Prof. Dr. Utz Dornberger
Deutscher Platz 4
04103 Leipzig
Telefon: +49 341 9731 386
E-Mail: dornberger@uni-leipzig.de
Internet:
www.medibiz.org
SMILE.medibiz verfügt über langjährige Erfahrung bei der Begleitung von
Gründungen und der Durchführung von Qualifizierungsmaßnahmen im Life
Science Bereich. Die Referenten führen Seminare zu den Themen Innovations-
und Prozessmanagement bereits seit mehr als 10 Jahren im In- und Ausland
durch. Die Arbeitsschwerpunkte konzentrieren sich auf die Analyse des For-
schungsbedarfs der Unternehmen, die Initiierung von Kooperationsprojekten
und auf den schnelleren Transfer von Forschungsergebnissen in den Markt. In
den letzten Jahren konnte mit der Unterstützung durch SMILE.medibiz mehr
als 17 technologieorientierte Unternehmen mit innovativen Dienstleistungen
und Produkten etabliert werden. Mehr als 13 Millionen EUR wurden durch
SMILE.medibiz Gründerteams eingeworben.
Zielgruppe:
Zeitraum:
Kosten:
Kontakt:
Einrichtung:

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88 | Qualifizierungen
Qualifizierungen | 89
Krankenhausmanagement in kleinen
oder mittleren Kliniken
Ausgangssituationen, Herausforderung
Abhängigkeit der medizinischen Möglichkeiten von den fi-
nanziellen Ressourcen; Vernetzung der Leistungsanbieter;
Verträge der integrierten Versorgung; Ambulant vor Stati-
onär; Einflussnahme der Krankenkassen als Geldgeber und
Verursacher des steinigen, bürokratischen Aufwandes; De-
mografische Entwicklung – Bedeutung der Prävention – Stei-
gende Kosten (Tarif, Investaufwand, Medizintechnik, höherer
Pflegeaufwand, Wettbewerb – Unter- und Überkapazitäten).
Zusammengefasst: die wesentlichen Trends, steigende An-
sprüche an Qualität und Risikobeherrschung; Zunahme des
Konzentrationsprozesses in Anhängigkeit von Kosten- und
Leistungsdruck; Integration von Leistungsanbietern; sin-
kende Verweildauer; Zunahme der Privatisierung im Kran-
kenhauswesen, durch Abnahme der öffentlichen Mittel.
Kernprozesse des Krankenhauses
Grundlegendes; Regionale Situation; strategische Zielset-
zung; bauliche Situation; räumliche Situation; Situation der
ärztlichen ambulanten Versorgung vor Ort; Vernetzung mit
außenstehenden Einrichtungen (Krankenhäusern, Ärzten,
Apotheken).
Krankenhausführung/Personalmanagement/Quali-
tätsmanagement
Einweisung (Außenwerbung, Patienteninfo, Terminvergabe,
Internet); Aufnahme (Rezeption, Notaufnahme, stationä-
re/ambulante Aufnahme, Wegleitsystem); Unterbringung/
Verpflegung (Hygiene, Essen, Reinigung, Wäscherei, Abfall,
Umwelt, Datenschutz, Brandschutz). Diagnostik (Labor,
Röntgen, CT, Patientenaufklärung); Therapie (Visite, Aufklä-
rung, Operationsmanagement, Medizinprodukte, Physio-
therapie); Entlassung (Überleitung, Arztbrief, Archivierung,
Umgang mit Verstorbenen, Qualitätssicherung); Aufbau des
Rechnungswesens.
Optimierungsvorschläge für das Krankenhausma-
nagement
Stärkere Patienten- und Einweiserfokusierung; Medizini-
sches Versorgungszentrum; integrierte Versorgungsverträ-
ge; aktuelle Kommunikations- und Abrechnungsstrukturen;
Zunahme der prozessorientierten Organisation; Strategie
zur Produktivitätssteigerung, Ökonomisierung der Medizin;
Zunahme an die Anforderung an die Mitarbeiter; Leistungs-
bezogene Vergütung.
Extra-Tagesseminar über das Rechnungswesen in der Ge-
sundheitsbranche als Basis der Wirtschaftlichkeit des Un-
ternehmens.
Personal der Gesundheits-, Kranken- und Altenpflege
1 Woche
etwa 1.000,00 EUR
Förderverein Altershilfe Muldental e. V.
Herr Hans Werner Bärsch
An der Birken 1
04821 Brandis
Telefon: +49 34292 72493
E-Mail: hFVAltershilfe@t-online.de
Internet:
www.foerderverein-Altershilfe.de
Der Förderverein Altenhilfe Muldental e. V. wurde 1999 gegründet. Zweck des
Vereins ist die Förderung der Interessen älterer hilfebedürftiger Menschen un-
geachtet ihrer wirtschaftlichen, sozialen, nationalen oder kulturellen Herkunft
und Situation. Die Schulung wird geleitet von der Kunadt Unternehmensbera-
tungsgesellschaft mbH. Der Referent hat langjährige Erfahrungen in der Füh-
rung einer Krankenhausgesellschaft in Sachsen und beherrscht die russische
Sprache.
Zielgruppe:
Zeitraum:
Kosten:
Kontakt:
Einrichtung:

image
90 | Qualifizierungen
Qualifizierungen | 91
Fortbildungs- und
Weiterbildungsangebote
Berufliche Qualifizierung im
Gesundheits- und Pflegebereich –
Fortbildung an der DPFA
Die einen oder mehrere Tag(e) umfassenden Angebote ver-
mitteln den nicht akademischen Fachkräften in der Gesund-
heits- und Pflegebranche fundiertes Zusatzwissen, um den
wachsenden Anforderungen im Berufsleben sowie den neus-
ten Erkenntnissen aus Wissenschaft und Forschung gerecht zu
werden. Die Themenpalette ist umfassend und reicht von fach-
lichem Wissen bis zur Vermittlung und zum Training sozialer
Kompetenzen, die bei der Arbeit mit Patienten benötigt werden.
Die Fort- und Weiterbildungsangebote sprechen sowohl
examinierte Fachkräfte als auch Pflegehilfskräfte und The-
rapeuten an. Je nach Thema und Ziel der Fort- und Weiter-
bildung umfassen die Angebote 1 bis 10 Tag(e).
Diverse Fortbildungen im Fachbereich Logopädie
Diverse Fortbildungen im Fachbereich Ergotherapie
Diverse Fortbildungen im Fachbereich Physiotherapie
Betriebswirtschaftliches Prozessdenken fördern
Betriebswirtschaft betrifft auch in Pflegeeinrichtungen je-
den Mitarbeiter. Ablauf- und Prozessoptimierung sind ge-
Die DPFA bietet eine Vielzahl von Kursen, Seminaren und
Workshops, aber auch maßgeschneiderte Coachings für Un-
ternehmen in den Gesundheits- und Pflegeberufen an. Die
beruflichen Qualifizierungen umfassen insbesondere die Be-
reiche:
Physio- und Ergotherapie
Bobath Grundkurs (Teil 1 u. 2) – Befundaufnahme und Be-
handlung Erwachsener mit neurologischen Erkrankungen,
Manuelle Narbentherapie (MNT) – Technik zum Diagnos-
tizieren sowie zum vollständigen und dauerhaften Lösen
sämtlicher Narben,
Rückenschulleiter/-lehrer (Ausbildung nach Dr. Brügge) –
Einführung in das funktionelle Verständnis von Haltungs-
und Bewegungsproblemen,
Basale Stimulation in der Pflege bei Menschen mit schwe-
ren Wahrnehmungsstörungen – Erarbeitung der theoreti-
schen Grundlagen zur Behandlung verschiedener Wahr-
nehmungsbereiche,
Manuelle Extension der Halswirbelsäule (nach Onderka
und Dr. Müller-Stephan) – Die Teilnehmer erhalten the-
oretische Informationen zum Aufbau der manuellen Ex-
tension der Halswirbelsäule. Sie erlernen Techniken, die
Beweglichkeitshemmungen und -sperren im Bereich der
Halswirbelsäule/Kopfgelenke, des Nacken-/Schultergür-
telbereichs lösen.
Pflege und Pflegemanagement
Heilpädagogische Zusatzqualifikation – Schwerpunkt ist
die Vermittlung von Handlungskompetenzen zur Erfül-
lung von Aufgaben bei der Erziehung, Bildung, Förderung,
Pflege und Betreuung von behinderten oder von Behinde-
rung bedrohten Kindern,
genwärtig von hoher Wichtigkeit. Aus diesem Grund ist es
notwendig, dass die Mitarbeiter in betriebswirtschaftlichen
Kategorien denken. Durch den Einsatz eines Planspiels ist
die schnelle und verständliche Vermittlung betriebswirt-
schaftlichen Wissens und betriebswirtschaftlicher Zusam-
menhänge möglich.
Inhalte und Methodik:
Betriebswirtschaftliche Grundbegriffe und Zusammen-
hänge
Kennzahlen
Besonderheiten betriebswirtschaftlicher Prozesse in
Pflegeeinrichtungen
Simulation von drei Geschäftsjahren (gegebenenfalls
mit Entscheidungsspielräumen)
Bewertung der jeweiligen wirtschaftlichen Situation
Auswertung der Kennzahlen
Organisation und Moderation von Erfahrungsaustauschen
mit deutschen Gesundheits- und Pflegeeinrichtungen
Praxisanleiter (Zusatzqualifikation für pädagogische
Fachkräfte in sozialen Einrichtungen) – Praxisanleiter
sind das Bindeglied zwischen den Lernorten Theorie und
Praxis in Aus- und Weiterbildung; sie verstehen sich als
Coaches und Lernbegleiter,
Führung und Gesundheit – das Zusammenspiel – Die
Teilnehmer werden über den Zusammenhang von Füh-
rungsverhalten und den Auswirkungen auf die Gesund-
heit der Mitarbeitenden reflektieren und neue Hand-
lungsweisen eines gesundheitsorientierten Führens
kennen lernen,
Pflegehilfskraft – Die Teilnehmer erhalten ein besseres
Verstehen von Krankheitsursachen, Krankheitszeichen
und Krankheitsauswirkungen einfacheres Handling mit
Patienten, Heimbewohnern und Angehörigen durch pra-
xisorientierte Übungen.
Insbesondere gehören Fort- und Weiterbildungen von Ärz-
ten, Therapeuten und Pflegekräften, Erziehern, Mentoren,
Lehrkräften und Schulleitern sowie von Leitern und Mit-
arbeitern in Einrichtungen der Behindertenhilfe zum Bil-
dungsangebot. Im Rahmen von Qualifizierungen wird den
Teilnehmer jenes Wissen vermittelt, dass ihnen einen qua-
lifizierten Einsatz in Gesundheits- und Pflegeeinrichtungen
sowie Sozialeinrichtungen ermöglicht.
Die Teilnehmer sollten bereits über gute Deutschkenntnisse
verfügen. Darüber hinaus werden Vorbereitungskurse ange-
boten.
Die Fortbildungen können sowohl in Deutschland und im
Ausland angeboten werden. Die DPFA ist für vielfältige Ko-
operationen mit ausländischen Partnern offen. Es gibt eine
Vielzahl von Projekterfahrungen im Ausland.
Pflege(fach)kräfte, Auszubildende in Gesundheits- und Pflegeeinrichtungen
1 bis 2 Tage
in Absprache nach Umfang und Inhalt
Unternehmensgruppe Bildungswerk der Sächsischen Wirtschaft
Vertrieb und Entwicklung
Herr Dr. Ralf Hübner
Rudolf-Walther-Straße 4 · 01156 Dresden
Telefon: +49 351 4250253
E-Mail: ralf.huebner@bsw-mail.de
Internet:
www.bsw-sachsen.de
Das bsw (Unternehmensgruppe Bildungswerk der Sächsischen Wirtschaft) bie-
tet Fort- und Weiterbildungen an, die jedem Teilnehmer zielsichere und vielsei-
tige Qualifikationen für den Pflegealltag vermitteln. Die Weiterbildungsgebote
beinhalten in der Regel Praxisphasen in Gesundheits- und Pflegeeinrichtungen.
Zielgruppe:
Zeitraum:
Kosten:
Kontakt:
Einrichtung:

image
92 | Qualifizierungen
Qualifizierungen | 93
Ärzte, Therapeuten und Pflegekräfte, Erzieher, Mentoren, Lehrkräfte und
Schulleiter sowie Leiter und Mitarbeiter in Einrichtungen der Behindertenhilfe
nach Absprache
auf Anfrage
DPFA Akademiegruppe
Herr Dr. Detlev Freyhoff
Direktor für Internationale Arbeit
Reichenbacher Straße 158
08056 Zwickau
Telefon: +49 375 2700742
E-Mail: international@dpfa-akademiegruppe.com
Internet:
www.international.dpfa.de
Die DPFA Akademiegruppe ist eine private Unternehmensgruppe an 14 Stand-
orten in Deutschland sowie in Osteuropa. Heute verfügt die DPFA Akade-
miegruppe über mehr als 50 Schulen und andere Bildungseinrichtungen. Im
Jahre 2011 wurde die DPFA Hochschule Sachsen gegründet. Mit jährlich mehr
als 10.000 Studenten, Schülern, Auszubildenden und Kursteilnehmern schafft
die DPFA Akademiegruppe solide und attraktive Zukunftsperspektiven für ihre
Auszubildenden.
Zielgruppe:
Zeitraum:
Kosten:
Kontakt:
Einrichtung:
Pädiatrische Intensivpflege
Diese Weiterbildung findet auf der Grundlage der Empfeh-
lungen und Richtlinien der Deutschen Krankenhausgesell-
schaft vom 20. September 2011 statt.
Weiterbildungsbezeichnung:
„Gesundheits- und Krankenpfleger für Pädiatrische
Intensivpflege“
„Gesundheits- und Kinderkrankenpfleger für Pädiatri-
sche Intensivpflege“
Leitungsaufgaben in Gesundheitseinrichtungen
Weiterbildungsbezeichnung:
„Fachkraft für Leitungsaufgaben in den Gesundheitseinrichtungen“
Personen mit einer abgeschlossenen Berufsausbildung als Gesundheits- und
Krankenpfleger bzw. Gesundheits- und Kinderkrankenpfleger und der Erlaub-
nis zur Führung der Berufsbezeichnung sowie einer mindestens 2-jährigen
Tätigkeit in der Kranken- oder Kinderkrankenpflege nach der Berufsausbil-
dung (davon mindestens 6 Monate in der Intensivpflege oder Anästhesie).
2 Jahre
theoretischer Unterricht: 720 Stunden
praktische Weiterbildung: 2.350 Stunden
2.700,00 EUR
Personen mit abgeschlossener Berufsausbildung in einem Gesundheitsfachbe-
ruf nach § 2 Abs. 2 SächsGfbWBG
13 Monate
Grundstufe: 200 Stunden
Aufbaustufe: 320 Stunden
praktische Weiterbildung: 200 Stunden
Grundstufe: 850,00 EUR
Aufbaustufe: 1.650,00 EUR
Zielgruppe:
Zeitraum:
Kosten:
Zielgruppe:
Zeitraum:
Kosten:
Weiterbildungskurse

94 | Qualifizierungen
Qualifizierungen | 95
Onkologie
Weiterbildungsbezeichnung:
„Fachgesundheits- und Krankenpfleger für Onkologie“
„Fachgesundheits- und Kinderkrankenpfleger für Onkologie“
„Fachaltenpfleger für Onkologie“
Neurologie mit Schwerpunkt Schlaganfall
Weiterbildungsbezeichnung:
„Fachgesundheits- und Krankenpfleger für Neurologie mit Schwerpunkt Schlaganfall“
„Fachgesundheits- und Kinderkrankenpfleger für Neurologie mit Schwerpunkt Schlaganfall“
Fachaltenpfleger für Neurologie mit Schwerpunkt Schlaganfall“
Intermediate Care
Die Weiterbildung findet auf Grundlage des Curriculums der
Carus Akademie am Universitätsklinikum Carl Gustav Ca-
rus Dresden statt. Das Curriculum orientiert sich in großen
Teilen an den Inhalten der Empfehlungen der Deutschen
Krankenhausgesellschaft (DKG) zur Fachweiterbildung für
Intensivpflege und Anästhesie.
Intensivpflege und Anästhesie
Weiterbildungsbezeichnung:
„Gesundheits- und Krankenpfleger für Intensivpflege und Anästhesie“
„Gesundheits- und Kinderkrankenpfleger für Intensivpflege und Anästhesie“
Personen mit einem Berufsabschluss als Altenpfleger mit 3-jähriger Ausbildung,
Gesundheits- und Kinderkrankenpfleger oder Gesundheits- und Krankenpfleger.
Bei Berufsabschluss als Altenpfleger mit 2-jähriger Ausbildung muss die Teil-
nahme an einem Lehrgang in der Behandlungspflege nach Anlage 22 Sächs-
GfbWBVO nachgewiesen werden. Voraussetzung ist außerdem eine Tätigkeit in
der Onkologie von mindestens 6 Monaten innerhalb der letzten 2 Jahre.
2 Jahre
Grundstufe: 250 Stunden
Aufbaustufe: 470 Stunden
praktische Weiterbildung: 2.000 Stunden
Grundstufe: 1.050,00 EUR, zzgl. 60,00 EUR Prüfungsgebühren
Aufbaustufe: 2.150,00 EUR, zzgl. 105,00 EUR Prüfungsgebühren
Personen mit einem Berufsabschluss als Altenpfleger mit jähriger Ausbildung,
Gesundheits- und Kinderkrankenpfleger oder Gesundheits- und Krankenpfleger.
Bei Berufsabschluss als Altenpfleger mit 2-jähriger Ausbildung muss die Teilnah-
me an einem Lehrgang in der Behandlungspflege nach Anlage 22 SächsGfbWB-
VO nachgewiesen werden.
Voraussetzung ist außerdem eine Tätigkeit in der Versorgung von Patienten mit
neurologischen Erkrankungen, insbesondere Schlaganfall von mindestens 6 Mo-
naten innerhalb der letzten 2 Jahre.
2 Jahre
Grundstufe: 250 Stunden
Aufbaustufe: 470 Stunden
praktische Weiterbildung: 560 Stunden
Grundstufe:
1.050,00 EUR, zzgl. 60,00 EUR Prüfungsgebühren
Aufbaustufe: 2.150,00 EUR, zzgl. 105,00 EUR Prüfungsgebühren
Personen mit einer abgeschlossenen Berufsausbildung als Gesundheits- und
Krankenpfleger bzw. Gesundheits- und Kinderkrankenpfleger und einer Berufs-
erfahrung von mindestens 6 Monaten im stationären Bereich
1 Jahr
theoretischer Unterricht: 300 Stunden
praktische Weiterbildung: 1.000 Stunden
1.700,00 EUR
Gesundheits- und Krankenpfleger bzw. Gesundheits- und Kinderkrankenpfleger
und der Erlaubnis zur Führung der Berufsbezeichnung sowie einer mindestens
2-jährigen Tätigkeit in der Kranken- oder Kinderkrankenpflege, davon mindes-
tens 6 Monate in der Intensivpflege
2 Jahre
theoretischer Unterricht 720 Stunden
praktische Weiterbildung: 2.350 Stunden
2.700,00 EUR
Zielgruppe:
Zeitraum:
Kosten:
Zielgruppe:
Zeitraum:
Kosten:
Zielgruppe:
Zeitraum:
Kosten:
Zielgruppe:
Zeitraum:
Kosten:
Weiterbildungsabschluss:
Zertifikat der Carus Akademie am Universitätsklinikum Carl
Gustav Carus Dresden

96 | Qualifizierungen
Qualifizierungen | 97
Fachkunde I und II (Technische Sterilisationsassis-
tenz)
Die Kurse entsprechen den Anforderungen der European
Society for Hospital Sterile Supply, Sektion Deutschland
und werden nach den Richtlinien der Deutschen und
Schweizerischen Gesellschaft für Sterilgutversorgung
(DGSV und SGSV) für die Fachkunde I bzw. II durchge-
führt.
Praxisanleitung
Weiterbildungsbezeichnung:
„Praxisanleiter“
Strahlenschutz
Psychosomatik und Psychotherapie
Weiterbildungsbezeichnung:
„Fachgesundheits- und Krankenpfleger für Psychoso-
matik und Psychotherapie“
Allgemeine Psychiatrie
Weiterbildungsbezeichnung:
„Fachgesundheits- und Krankenpfleger für allgemeine
Psychiatrie“
Fachkunde I
Personen mit einer mindestens 1-jährigen Tätigkeit in der Zentralen Sterilgut-
versorgungsabteilung eines Krankenhauses
Fachkunde II
Personen mit abgeschlossener Fachkunde I (Technischer Sterilisationsassistent
der DGSV)
Voraussetzung ist ein Nachweis über 3 erbrachte Hospitationseinsätze (Hos-
pitationsbericht der DGSV) mit erworbenen Kenntnissen über die Arbeit in der
Anästhesie, Intensivpflege, Operationsabteilung sowie den Funktionsberei-
chen (Rettungsstelle, Endoskopie, Ambulanz/Notaufnahme) mit Beginn des
Fachkunde kurses
II.
Fachkunde I: 120 Stunden
Fachkunde II: 80 Stunden
Fachkunde I: 890,00 EUR
Fachkunde II: 640,00 EUR
Personen mit abgeschlossener Berufsausbildung in einem Gesundheitsfachbe-
ruf und einer Berufserfahrung von mindestens 24 Monaten.
6 Monate
Grundstufe: 80 Stunden
Aufbaustufe: 120 Stunden
990,00 EUR
Personen mit abgeschlossener medizinischer Ausbildung, die Röntgeneinrich-
tungen auf direkte Anweisung des unmittelbar behandelnden Arztes bedienen
oder einschalten.
Voraussetzung für Anlage 11 ist der erfolgreiche Abschluss von Anlage 10.
Anlage 10: 20 Stunden
Anlage 11:
4 Stunden
Anlage 10: 150,00 EUR
Anlage 11:
75,00 EUR
Personen mit Berufsabschluss als Altenpfleger, Gesundheits- und Kinderkran-
kenpfleger oder Gesundheits- und Krankenpfleger sowie einer Tätigkeit im
jeweiligen Arbeitsfeld der angestrebten Weiterbildungsrichtung von mindes-
tens 24 Monaten innerhalb der letzten 5 Jahre.
2 Jahre
Grundstufe: 250 Stunden
Aufbaustufe: 470 Stunden
praktische Weiterbildung: 2.000 Stunden
Grundstufe: 1.050,00 EUR
Aufbaustufe: 2.150,00 EUR, zzgl. 20 Stunden Selbsterfahrung in Eigenleistung
Personen mit einem Berufsabschluss als Altenpfleger, Gesundheits- und Kin-
derkrankenpfleger oder Gesundheits- und Krankenpfleger sowie einer Tätigkeit
im jeweiligen Arbeitsfeld der angestrebten Weiterbildungsrichtung von min-
destens 24 Monaten innerhalb der letzten 5 Jahre.
2 Jahre
Grundstufe: 250 Stunden
Aufbaustufe: 470 Stunden
praktische Weiterbildung: 2.000 Stunden
Grundstufe:
1.050,00 EUR
Aufbaustufe: 1.900,00 EUR
Zielgruppe:
Zeitraum:
Kosten:
Zielgruppe:
Zeitraum:
Kosten:
Zielgruppe:
Zeitraum:
Kosten:
Zielgruppe:
Zeitraum:
Kosten:
Zielgruppe:
Zeitraum:
Kosten:
Weiterbildungsbezeichnung Fachkunde I:
„Technischer Sterilisationsassistent (DGSV)“
Weiterbildungsbezeichnung Fachkunde II:
„Technischer Sterilisationsassistent mit erweiterter Auf-
gabenstellung und Verantwortung (DGSV)“
„Fachgesundheits- und Kinderkrankenpfleger für Psy-
chosomatik und Psychotherapie“
„Fachaltenpfleger für Psychosomatik und Psychotherapie“
„Fachgesundheits- und Kinderkrankenpfleger für allge-
meine Psychiatrie“
„Fachaltenpfleger für allgemeine Psychiatrie“

image
image
98 | Qualifizierungen
Qualifizierungen | 99
Universitätsklinikum Carl Gustav Carus Dresden
an der Technischen Universität Dresden AöR
Carus Akademie
Fetscherstraße 74
01307 Dresden
Frau Elvira Peschel
Alemannenstraße 14
01309 Dresden
Telefon: +49 351 458-3635
Telefax: +49 351 458-5761
E-Mail: elvira.peschel@uniklinikum-dresden.de
Internet:
www.uniklinikum-dresden.de/carusakademie
Kontakt:
Anmeldung:
Gendiagnostik
Inhalte dieser Ärztefortbildung:
Genetik und Gendiagnostik
HNPC C Syndrom
rechtliche Rahmenbedingungen (Gendiagnostikgesetz)
Checkliste für das diagnostische Vorgehen (für über-
weisende Ärzte)
spezifische Vorsorgeempfehlungen beim familiären
Dickdarmkrebs
Ärzte
1 Tag
30,00 EUR
Universitätsklinikum Carl Gustav Carus Dresden
an der Technischen Universität Dresden AöR
Carus Akademie
Fetscherstraße 74
01307 Dresden
Frau Kathrin Hildebrandt
Telefon: +49 351 458-5175
Telefax: +49 351 458-5761
E-Mail: kathrin.hildebrandt@uniklinikum-dresden.de
Internet:
www.uniklinikum-dresden.de/carusakademie
siehe Seite 97
Zielgruppe:
Zeitraum:
Kosten:
Kontakt:
Anmeldung:
Einrichtung:
Referent:
Herr Prof. Dr. med. Hans K. Schackert
(Leiter der Abteilung Chirurgische Forschung am Universi-
tätsklinikum Carl Gustav Carus Dresden der TU Dresden)
Weiterbildungskurse
Weiterbildung Intensivpflege und Anästhesie (Er-
wachsenenbereich sowie Kinder- und Jugendmedizin)
Die Pflege und Betreuung kranker Menschen auf Intensiv-
überwachungs- und Intensivbehandlungsstationen sowie in
den anästhesiologischen Abteilungen stellen eine komplexe
Herausforderung dar. Steigende Anforderungen, wie etwa
eine stetig steigende medizinisch-technische und pflegerische
Entwicklung, eine höhere Lebenserwartung der Menschen
und damit einhergehend eine steigende Anzahl multimorbider
Menschen und nicht zuletzt eine höhere Erwartungshaltung
an die medizinisch-pflegerischen Versorger, erfordern eine
hohe Qualifikation der dort beschäftigten Pflegefachkräfte.
In der Weiterbildung werden Kenntnisse, Fertigkeiten und
Verhaltensweisen auf der Grundlage eines patientenorien-
tierten Berufsverständnisses und eines engen Theorie-Pra-
xis-Transfers vermittelt. Hierbei stehen die Erweiterung und
Vertiefung von allgemeinem und spezifischem Fachwissen
sowie die Förderung der medizinisch-pflegerischen Hand-
lungskompetenz unter Berücksichtigung psycho-sozialer
und ethischer Aspekte im Vordergrund.
Die Weiterbildung ist staatlich anerkannt und entspricht
den Vorgaben der geltenden Sächsischen Weiterbildungs-
verordnung.
Gesundheits- und (Kinder)-Krankenpfleger, die eine Tätigkeit von mindestens
6 Monaten im angestrebten Weiterbildungsbereich in den letzten 2 Jahren
nachweisen können.
2 Jahre berufsbegleitend, 2720 Stunden
Informationen über die Teilnahmegebühren erhalten Sie auf Anfrage.
Zielgruppe:
Zeitraum:
Kosten:
Praxisanleitung
Die Weiterbildung zum Praxisanleiter befähigt Aufgaben in
der Ausbildung angehender Fachkräfte für Gesundheits-
fachberufe an der Schnittstelle von Theorie und Praxis im
beruflichen Alltag zu übernehmen und eine geplante, struk-
Gesundheits- und (Kinder)-Krankenpfleger, Physiotherapeuten, Ergotherapeu-
ten, Logopäden und andere Gesundheitsfachberufe mit einer Berufserfahrung
von mindestens 2 Jahren
Grundstufe: 2 Tage
Aufbaustufe: 2 Tage
1.650,00 EUR pro Person insgesamt für beide Stufen
Zielgruppe:
Zeitraum:
Kosten:
turierte, zielorientierte Anleitung auf Grundlage erwachse-
nenpädagogischer Prinzipien durchzuführen. Die Weiterbil-
dung entspricht den Vorgaben der geltenden Sächsischen
Weiterbildungsverordnung und umfasst 200 Stunden.

Qualifizierungen | 101
Universitätsklinikum Leipzig AöR
Bereich 4 – Personal und Recht
Bildungszentrum
Leiterin: Frau Doris Gering
Liebigstraße 10-14
04103 Leipzig
Telefon: +49 341 97 26048
E-Mail: doris.gering@uniklinik-leipzig.de
Internet:
www.uniklinik-leipzig.de
Kontakt:
Notfallmedizinische Fortbildung der Medizinischen
Fakultät der Universität Leipzig für Mitarbeiter im
Rettungsdienst
Spezielle Notfälle im Rettungsdienst
Der pulmonale Notfall
Erstversorgung thermischer Verletzungen
Leipziger Repetitorium Intensivmedizin
Das Repetitorium ist eine Veranstaltung der Deutschen Aka-
demie für Anästhesiologische Fortbildung (DAAF) und der
Kliniken für Anästhesiologie und Intensivtherapie der Uni-
versitätskliniken Leipzig und Dresden.
Die Intensivmedizin ist heute integraler Bestandteil der An-
ästhesiologie und der Erwerb fundierter intensivmedizini-
scher Kenntnisse ist fester Bestandteil der anästhesiologi-
schen Facharztausbildung.
Nichtärztliche Mitarbeiter der Rettungsgesellschaften
2 Tage
keine
Universitätsklinikum Leipzig AöR
Klinik und Poliklinik für Anästhesiologie und Intensivtherapie
E-Mail: Anja.munkelt@medizini.uni-leipzig.de (Organisation und Kontakt)
wolfgang.heinke@medizin.uni-leipzig.de (Organisation)
alexander.duennebier@medizin.uni-leipzig.de (Organisation)
Zielgruppe:
Zeitraum:
Kosten:
Kontakt:
Der geburtshilfliche Notfall
Umgang mit Patienten mit multiresistenten Erregern
Frakturen und Luxationen im Rettungsdienst
Das Repetitorium möchte vor allem Kolleginnen und Kol-
legen ansprechen, die bereits Erfahrungen in der Intensiv-
medizin sammeln konnten und diese nun zum Beispiel in
Vorbereitung auf die Facharztprüfung, oder auch auf die
Prüfung zur Zusatz-Weiterbildung Intensivmedizin aktua-
lisieren und vertiefen wollen.
Anästhesisten in Vorbereitung auf die Facharztprüfung oder auf die Prüfung
zur Zusatzweiterbildung Intensivmedizin, Pflegepersonal der Anästhesie und
Intensivmedizin.
1 Woche
300,00 EUR
Zielgruppe:
Zeitraum:
Kosten:
100 | Qualifizierungen
Intensivpflegetag
Intensivpflege
Anästhesiologisches und intensivmedizinisches Pflegepersonal
1 Tag
20,00 EUR
Zielgruppe:
Zeitraum:
Kosten:
Universitätsklinikum Leipzig AöR
Klinik und Poliklinik für Anästhesiologie und Intensivtherapie
Telefon: +49 341 97 17700
Telefax: +49 341 97 177709
Internet:
www.kai-uniklinik-leipzig.de/index.php/de/veranstaltungen
Kontakt:
Sedierung und Notfallmanagement in der Endos-
kopie
Jeder Patient hat ein Recht auf eine schmerz- und stress-
freie Endoskopie.“ (DEGEA, 2009)
Die Vorbereitung, Durchführung und Nachsorge im Rahmen
der Analgosedierung während endoskopischer Eingriffe ste-
hen in dieser Fortbildung im Mittelpunkt.
Inhaltliche Schwerpunkte:
Pharmakologie
Strukturelle und persönliche Voraussetzungen
Präendoskopisches Management
Intraendoskopisches Management
Endoskopiepflege- und -assistenzpersonal
3 Tage
Informationen über die Teilnahmegebühren erhalten Sie auf Anfrage.
Universitätsklinikum Leipzig AöR
Bereich 4 – Personal und Recht
Bildungszentrum
Frau Silke Zur
Liebigstraße 10–14
04103 Leipzig
Telefon: +49 341 97 26048
E-Mail: silke.zur@uniklinik-leipzig.de
Internet:
www.uniklinik-leipzig.de
Zielgruppe:
Zeitraum:
Kosten:
Kontakt:
Komplikationsmanagement
Postendoskopische Überwachung
Dokumentation und Qualitätssicherung
Reanimationstraining am Phantom/Simulatortraining
Evaluation der praktischen Übungen
Die Lerninhalte werden mit einer schriftlichen und prak-
tischen Lernzielkontrolle abgeschlossen. Zusätzlich ist
eine mindestens 3tägige Hospitation zu absolvieren. Die
Fortbildung wird gemäß dem DEGEA-Curriculum durch-
geführt.

102 | Qualifizierungen
Qualifizierungen | 103
Universitätsklinikum Leipzig AöR
Bereich 4 – Personal und Recht
Bildungszentrum
Leiterin Frau Doris Gering
Liebigstraße 10–14
04103 Leipzig
Telefon: +49 341 97 26048
E-Mail: bildung@uniklinik-leipzig.de
Internet:
www.uniklinik-leipzig.de/bildung
Kontakt:
Interdisziplinäre Fort- und Weiterbildung am
Universitätsklinikum Leipzig AöR
Das interdisziplinäre Bildungszentrum des Universitätskli-
nikums Leipzig AöR bietet den Beschäftigten aller Berufs-
gruppen die Möglichkeit sich in den umfangreichen Fort-
und Weiterbildungen für ihre beruflichen Aufgaben weiter
zu entwickeln. Das leitende Motiv ist Qualität durch Quali-
fizierung.
In den neuen Räumlichkeiten direkt im Herzen Leipzigs fin-
den die Bildungsveranstaltungen statt. Die Gestaltung er-
folgt nach modernen didaktisch-methodischen Standards:
Beteiligungs- und Erfahrungsorientierung sowie Arbeits-
prozessbezogenheit stehen im Zentrum der didaktischen
Gestaltung.
Im Themenbereich Patientenversorgung gibt es folgende
Angebote (Auswahl):
Kinaesthetics
Reanimationskurse für nichtmedizinisches Personal,
medizinisches Personal, Kinderreanimationskurse
Apotheke
Ernährung
Hygiene
Fachfortbildungen für Ernährungsfachkräfte
Sachkunde Endoskopie
Sedierung und Notfallmanagement in der Endoskopie
Deeskalation
Im Themenbereich Organisation und Recht gibt es folgende
Angebote (Auswahl):
Allgemeines Haftungsrecht im Krankenhaus
Krankenhausfinanzierung
EDV-Fortbildungen
Im Themenbereich Arbeitsgestaltung und Kommunikation
gibt es folgende Angebote (Auswahl):
Qualifizierungsreihe Kommunikation und Gesprächs-
führung
Beschwerdemanagement
Korrespondenz in der Verwaltung
Teamarbeit
Im Themenbereich Management und Führung gibt es fol-
gende Angebote (Auswahl):
Qualifizierungsreihe für Führungskräfte des mittleren
Managements
Qualifizierungsangebote für Führungskräfte des oberen
Managements
Vorbereitung und Durchführung von Personalauswahl
im Einstellungsprozess
Im Themenbereich Pädagogik und Beratung gibt es folgen-
de Angebote (Auswahl):
Pflicht oder Kür? – Fortbildungen durch hausinterne Re-
ferenten
Fortbildungen für Praxisanleitungen, z. B. ertragreiche
Gestaltung von Anleitungssituationen, Gestaltung von
Gruppenanleitungen
Im Themenbereich Betriebliches Gesundheitsmanagement
gibt es folgendes Angebot (Auswahl):
Gesunder Rücken
Qualifizierungsreihe für Führungskräfte des
mittleren Managements
Führungskräfte im Gesundheitswesen sehen sich umfang-
reichen Anforderungen gegenüber. Um diesen gerecht
zu werden und das notwendige „Handwerkszeug“ für die
Tätigkeit als Führungskraft zu erwerben, bieten wir diese
Qualifizierungsreihe für die Führungskräfte der mittleren
Führungsebene an. In diesem Basis-Angebot erwerben und
vertiefen die Teilnehmenden in interdisziplinären Gruppen
Wissen und Fähigkeiten für ihre Führungsaufgabe, so dass
die Führungskräfte verantwortungsbewusst, reflektiert und
selbstständig tätig sein können. Ein besonderes Augenmerk
liegt auf der Rolle, Verantwortung und den Aufgaben als
Führungskräfte der mittleren Führungsebene
Modul 1 – Rolle als Führungskraft, Persönliche Arbeitsorganisation (3 Tage)
Modul 2 – Teamführung und -entwicklung (3 Tage)
Modul 3 – Arbeitstechniken als Führungskraft (3 Tage)
Modul 4 – Personalentwicklung, Personalauswahl und -bindung (1 Tag)
Modul 5 – Managementkompetenzen (1 Tag)
Modul 6 – Arbeitsrechtliche Grundlagen (1 Tag)
Modul 7 – Ich als Führungskraft an der UML (1 Tag)
Vor- und Abschlussgespräch nach Vereinbarung.
4.050,00 EUR (inklusive Seminarunterlagen und Getränkeversorgung)
Universitätsklinikum Leipzig AöR
Bereich 4 – Personal und Recht
Bildungszentrum
Leiterin Frau Simone Schulze
Liebigstraße 10–14
04103 Leipzig
Telefon: +49 341 97 26032
E-Mail: simone.schulze@uniklinik-leipzig.de
Internet:
www.uniklinik-leipzig.de/bildung
Zielgruppe:
Zeitraum:
Kosten:
Kontakt:
Führungskraft. Die Führungsgrundsätze und das Soll-Profil
der Universitätsmedizin Leipzig werden zu Grunde gelegt.
Während der gesamten Qualifizierungsreihe bearbeiten Sie
eine Projektaufgabe in einer Arbeitsgruppe. Die Aufgabe
wird zu Beginn der Seminarreihe gestellt und die Bearbei-
tung wird begleitet. Den Abschluss bildet die Präsentation
Ihrer Ergebnisse. Durch die parallele Bearbeitung eines Re-
ferenzprojektes haben Sie die Möglichkeit, sich mit den The-
men intensiver auseinander zu setzen und direkt für Ihren
Arbeitsalltag nutzbar zu machen.

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104 | Qualifizierungen
Qualifizierungen | 105
Führungskräftetraining
Weiterentwicklung von Management- und Führungskom-
petenzen sowie persönlichen Kompetenzen in den Berei-
chen:
Strategie und Zielentwicklung,
Personalentwicklung,
Good-Clinical-Practice-Kurs für Prüfärzte in klini-
schen Studien
Themen:
Durchführung klinischer Studien
Methodische Grundlagen klinischer Studien
Case Management/Netzwerkmanagement/
Telemedizin
Möglicher Schwerpunkt: Schlaganfall
(„SOS-Care – Hilfe nach Schlaganfall“)
Themen:
Konzepte des Casemanagement (CM)
Fallmanagement
Interdisziplinäre Zusammenarbeit
Integrated Clinical Pathway
Qualitätssicherung, Dokumentation und Berichtswesen
Kommunikation im Case Management
Weiterbildungskurse
Verhandlungen, Mediation/Konfliktmanagement,
Change-Management
Wissensmanagement
Arbeitstechniken und Stressbewältigung
Internationale Rechtliche Rahmenbedingungen klini-
scher Studien
Finanzierung und Betreibermodelle
Aufbau und Zusammenarbeit in Gesundheitsnetzwer-
ken
Gesundheitsverbünde/Versorgungsmodelle: ambulant-
stationär-Rehabilitation
Nutzung der Telemedizin
Medizinische und nicht-medizinische Führungskräfte im höheren Manage-
ment in medizinischen Einrichtungen
6 bis 10 Tage (6 UE pro Tag)
Ärzte und Ärztinnen sowie für an klinischen Studien mitwirkendes Personal
(Study Nurses, Koordinatoren)
1 bis 2 Tage (6 UE pro Tag)
Zielgruppe:
Zeitraum:
Zielgruppe:
Zeitraum:
Krankenschwestern, Krankenpfleger, zum Teil Mitarbeiter in der Verwaltung
und im Management von Versorgungseinrichtungen
Case Management ca. 20 Tage
Netzwerkmanagement ca. 6 Tage
Zielgruppe:
Zeitraum:
Suchtprävention/Suchthilfe
Konzeption und Umsetzung von Präventionsmaßnahmen
für Kinder und Jugendliche, Bildung von Netzwerken aus
den Bereichen Suchtberatungsstellen, Suchtfachkliniken,
Krankenhausplanung
Bedarfsplanung, Standortbestimmung, einschließlich Kran-
kenhauskonzeption, Planung von Krankenhauslogistik und
Krankenhausinformationssystemen, Entwurf und Planung
Krankenhausinformationssysteme
Unter anderem Administration, strategische und operati-
ve Planung, Einsatz für diagnostische, therapeutische und
Selbsthilfegruppen, Konzeption und Umsetzung von Bera-
tungs- und Hilfeangeboten
Medizinisches und nichtmedizinisches Personal im Bereich der Suchthilfe/
Suchtprävention
Umfang wird je nach gewünschtem Inhalt festgelegt.
Planungsbehörden, Vertreter der Krankenhausträger, Planungsbüros
Umfang wird nach gewünschtem Inhalt festgelegt.
Ärzte, Dokumentationsassistenten, Medizinisch-technische Assistenten sowie
Personal von Kliniken, Krankenhäusern, medizinischen Versorgungszentren,
das in besonderem Maße für die Datenverarbeitung und Dokumentation
verantwortlich ist
Umfang wird nach gewünschtem Inhalt festgelegt.
Zielgruppe:
Zeitraum:
Zielgruppe:
Zeitraum:
Zielgruppe:
Zeitraum:
von Sozialbauten (Krankenhäusern), Investitions- und Fi-
nanzplanung
pflegerische Prozesse, elektronische Patientenakte, mobile
Anwendung, Datenschutz und Datensicherheit

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106 | Qualifizierungen
Qualifizierungen im Gesundheitsmanagement | 107
Krankenhaushygiene
Unter Anderem Desinfektion von Händen, Medizinischen
Geräten und Hilfsmitteln, Desinfektionsplanung und -kont-
rolle, Mitarbeiterschulung
Public Health und öffentliche Gesundheit
Unter anderem Epidemiologie, evidenzbasierte Medizin,
Gesundheitsberichterstattung
Medizinisches Personal von Polikliniken, Krankenhäusern und sonstigen medi-
zinischen Einrichtungen
Umfang wird je nach gewünschtem Inhalt festgelegt.
Mitarbeiter des Gesundheitsministeriums sowie von regionaler und überregi-
onaler agierender Gesundheitszentren
Umfang wird je nach gewünschtem Inhalt festgelegt.
Zielgruppe:
Zeitraum:
Zielgruppe:
Zeitraum:
Bis 10 Teilnehmer:
1.950,00 EUR pro Teilnehmer
10 bis 15 Teilnehmer: 1.750,00 EUR pro Teilnehmer
15 bis 20 Teilnehmer: 1.500,00 EUR pro Teilnehmer
Dresden International University (DIU)
Kompetenzzentrum für Gesundheitswissenschaften und Medizin
Frau Dr. Kornelia Möser
Freiberger Straße 37
01067 Dresden
Telefon: +49 351 40470-120
E-Mail: kornelia.moeser@di-uni.de
Internet:
www.dresden-international-university.com
Im Jahr 2003 wurde die DIU als privatwirtschaftliche Einrichtung gegründet.
Mittlerweile ist die DIU eine akademische Institution, die ihre Programmatik
aus der Berufswelt heraus entwickelt. Durch Analyse dieser Arbeitswelt identi-
fiziert sie interdisziplinäre Themenfelder, die immer wieder neu aufbrechende
Lücken zwischen prinzipieller Berufsfähigkeit und aktueller Berufsfertigkeit
beschreiben. Sie will Berufsnähe und unmittelbare Applizierbarkeit des aufge-
nommenen Wissens mit wissenschaftlicher Exzellenz verbinden. Dazu erarbei-
tet und implementiert sie berufsschaffende, berufsbegleitende und berufsun-
terbrechende Studiengänge der Aus- und Weiterbildung.
Kosten:
Kontakt:
Einrichtung:
Planung und Beratung

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108 | Planung und Beratung
Planung und Beratung | 109
Informationsmanagement und
Technologietransfer
Modul 1: Innovationen im Gesundheitswesen
Der 2tägige Workshop „Innovationen im Gesundheitswe-
sen“ vermittelt den Teilnehmern, wie man aus einer Idee
eine neue Dienstleistung oder ein neues Produkt, im Bereich
Gesundheitswesen ein Geschäftsmodell entwickeln kann,
das heißt insbesondere wie neuartige Leistungen oder Be-
handlungsmethoden wirtschaftlich oder auch gewinnorien-
tiert angeboten werden können. Die Ziele des Workshops
sind:
Identifikation und Evaluation einer Geschäftsidee für
neue Dienstleistungen und Gesundheitsprodukte;
Anwendung eines Tools zur Geschäftsmodellentwick-
lung;
Vermittlung der Besonderheiten des Gesundheitssektors
für das Innovationsmanagement.
Während des Workshops arbeiten die Teilnehmer in Teams.
Zu Beginn identifizieren und evaluieren sie Ideen für Leis-
tungen/Produkte im Bereich Gesundheitsmanagement.
Diese Ideen werden dann sukzessive in passende Ge-
schäftsmodelle überführt und vor einem virtuellem „Ent-
scheidergremium“ abschließend präsentiert und evaluiert.
Während des Workshops hören die Teilnehmer Kurzvorträ-
ge zu Besonderheiten des Gesundheitssektors wie Schutz
geistigen Eigentums und Anforderungen an Wertschöp-
fungsketten, die Einfluss auf das Innovationsmanagement
im Gesundheitswesen haben.
Modul 2: Gründung und Wissen-/Technologie-
transfer
Dieser eintägige Workshop vermittelt den Teilnehmern,
wie Innovationen im Bereich Gesundheitswesen aus Uni-
versitäten und Forschungseinrichtungen (zum Beispiel als
Ergebnis des Moduls 1) in neue oder bestehende Institutio-
nen oder Unternehmen transferiert werden können, um an-
schließend die Innovation erfolgreich im Markt einzuführen.
Die Zielsetzung des Workshops ist einerseits, den Teilneh-
mern ein Verständnis zu vermitteln, welche Wege des Wis-
sens- und Technologietransfers (beispielsweise Gründung,
Know-How-Erwerb, Lizenzkauf) bestehen. Andererseits soll
für den Verwertungsweg „Unternehmensgründung“ ein
konkreter Ablauf vermittelt werden, der auch angewandt
werden kann, wenn in einer bereits bestehenden Institution
(zum Beispiel eine Klinik) ein neuer Bereich etabliert wer-
den soll. Dies erfolgt unter Berücksichtigung spezifischer
Anforderungen des Gesundheitssektors an Gründung und
Wissens-/Technologietransfer.
Modul 3: Implementierung neuer Technologien im
Krankenhaus
Ziel dieses 3tägigen Trainings ist es, Teilnehmer zu befä-
higen, Barrieren, die einer erfolgreichen Implementierung
neuer Methoden oder Technologien entgegenstehen, zu er-
kennen und mit angemessenen Mitteln zu adressieren. Ne-
ben der Identifikation und Integration von relevanten Sta-
keholdern im gesamten Prozess der Entscheidungsfindung
und Umsetzung stehen vor allem Schlüsselpersonen (Pro-
motoren) der Innovation im Fokus der Ausbildung. Neben
der Vermittlung von konzeptionellen Grundlagen werden im
Rahmen dieses Moduls vor allem in Gruppen Lösungen für
konkrete Probleme erarbeitet und durch die Teilnehmer prä-
sentiert. Diese fallstudienbasierte Lernumgebung sichert ein
breites Verständnis der Teilnehmer und adressiert konkrete
praxisrelevante Probleme.
Leiter von Pflege- und Gesundheitseinrichtungen
1 bis 3 Tage
Vor- und Nachbereitungspauschale: 2.000,00 EUR
Tagessatz (pro Trainer):
1.000,00 EUR
zuzüglich Reisekosten und Kosten für ein Visum
Gründungsinitiative dresden exists
Technische Universität Dresden
Herr Dr. Oliver Uecke
01062 Dresden
Telefon: +49 351 463 39204
E-Mail: oliver.uecke@dresden-exists.de
Internet:
www.dresden-exists.de
dresden|exists – Von der Idee zum Unternehmen
dresden|exists ist der Partner, um mit Ideen aus der Dresdner Wissenschaft neue
Wirtschaftskraft zu schaffen. Seit mehr als 10 Jahren begleitet dresden|exists
Studierende, Absolventen und Wissenschaftler individuell von der ersten Idee
bis zur Umsetzung im eigenen neuen oder einem bereits etablierten Unterneh-
men. Um Ideen optimal umzusetzen, bietet dresden|exists individuelle Bera-
tung, ein umfassendes Angebot aus Informations- und Qualifikationsveran-
staltungen sowie gezielten Kontakt zu Partnern, die weitere Kompetenzen und
Unterstützung bereitstellen.
www.dresden-exists.de
Zielgruppe:
Zeitraum:
Kosten:
Kontakt:
Einrichtung:

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110 | Planung und Beratung
Planung und Beratung | 111
Vital-Analyse – Erfassung des
Biofunktionalen Status
Aus der von Max Bürger gegründeten Leipziger gerontolo-
gischen Schule gingen richtungweisende wissenschaftliche
Arbeiten und Impulse hervor. Diese gerontologischen For-
schungsarbeiten lieferten die Grundlagen zur Methodik der
Ermittlung des Biofunktionalen Status. Es handelt sich dabei
um ein in den letzten 30 Jahren stetig weiterentwickeltes Ver-
fahren zur alters- und geschlechtsvalidierten Gesundheits-
und Ressourcendiagnostik.
Sein herausragendes wissenschaftliches Verdienst liegt in der
Erforschung der Alterungsprozesse. Er baute die Gerontolo-
gie zu einer systematischen Wissenschaftsdisziplin aus und
gründete bereits 1938 die „Zeitschrift für Alternsforschung“,
welche die internationale Forschung maßgeblich beeinflusste.
Anforderungen
Aufdeckung körperlicher und psychosozialer Gesund-
heits- und Alternsressourcen (Analyseinstrument).
Erschließung individueller Bewältigungs- und Leistungs-
potenziale und Vermittlung von Gesundheitskompetenz
(Steuerungsinstrument).
Evidenzbasierte Bewertung der Wirksamkeit von gesund-
heitsförderlichen und klinisch-medizinischen Interventi-
onsmaßnahmen auf den Biofunktionalen Status (Quali-
tätssicherungsinstrument).
Durchführung
Während der etwa 60-minütigen Vital-Analyse werden 45 für
die Alltagsbeanspruchung bedeutsame Alter(n)sindikatoren
anhand wissenschaftlich anerkannter Test-Methoden erfasst.
Es handelt sich dabei um Vitalitätskriterien wie:
Kardiofitness
Energiebilanzierter Ernährungsstatus (Muskel-Fett-Rela-
tion)
Subjektiver Vitalitätsstatus
Emotionale Befindlichkeit/seelische Balance
Stressanfälligkeit bzw. Sozialer Stress
Soziale Aktivität im Freizeitbereich
Biofunktionales Alter
Ergebnisse
Der Biofunktionale Status dokumentiert den Gesundheitssta-
tus im körperlichen, geistig-mentalen und emotional-sozia-
len Bereich. Die Einzelergebnisse können sich optimalerweise
positiv von der Altersnorm abheben oder sich im Rahmen der
Altersklasse bewegen. In besonderen Fällen signalisieren die
Messwerte nachdrücklich persönliche Funktionsreserven bzw.
Gesundheitspotenziale, wenn sie negativ von der Altersnorm
abweichen.
Gesundheitseinrichtungen, Industrieunternehmen und Organisationen im Ge-
sundheitswesen
nach Vereinbarung
Technologie-Paket inklusive Geräteausstattung und Software (Sprachversio-
nen: Deutsch/Englisch/Russisch) 42.000,00 EUR zuzüglich Liefer- und Schu-
lungskosten
vital.services GmbH
Herr Florian Meißner
im GerontoLab Europe
Dittrichring 4
04109 Leipzig
Telefon: +49 341 5656 510
E-Mail: meissner@vital-services.de
Internet:
www.vital-services.de
Die vital.services GmbH unterstützt mit Expertenwissen, Technologien und
weiteren Dienstleistungen die Gestaltung von Gesundheits- und Alternsma-
nagementsystemen. Unsere Lösungen reichen von einfachen Leistungskompo-
nenten und Dienstleistungen bis zu komplexen und standardisierten Prozessen.
Basierend auf internationalen Standards sind sie ICF-orientiert (International
Classification of Functioning, Disability and Health der WHO) und kompati-
bel zu den Anforderungen an ein Qualitätsmanagement-System (DIN EN ISO
9001).
Zielgruppe:
Zeitraum:
Kosten:
Kontakt:
Einrichtung:

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112 | Planung und Beratung
Planung und Beratung | 113
Architekten und Fachingenieure der Technischen
Gebäudeausrüstung erbringen Planungs- und
Beratungsleistungen als Generalplanung für Neu-
bauten, Rekonstruktionen und Sanierungen im
Gesundheitsbereich
Leistungsschwerpunkte sind im Besonderen Entwicklungs-
und Zielplanungen mit folgender Produktbeschreibung für
komplette Krankenhausanlagen:
I. Definition
Strategische Planung des Krankenhausträgers mit einem
Planungshorizont von 5 bis 15 Jahren für
das medizinisch-pflegerische Leistungsprofil;
bauliche (Gebäude- und Infrastruktur) und gerätetech-
nische (zum Beispiel medizinische Großgeräte wie CT,
MRT usw.) Investitionsentscheidungen;
Maßnahmenkatalog zur Verbesserung der Prozessab-
läufe und des Qualitätsmanagements.
Die Zielplanung verhindert strategische Fehlentscheidun-
gen im gesamten Krankenhausbereich durch Herausarbei-
tung von Prioritäten für die medizinisch-pflegerische und
bauliche Entwicklung des Krankenhauses.
II. Bestandteile der Zielplanung
Medizinisch-pflegerische Aufgabenstellung (Zuarbeit
des Krankenhauses) mit Übernahme medizinischer
Leistungsdaten (Soll-Ist-Vergleich);
Entwicklung der Raum- und Funktionsprogramme für
alle stationären und ambulanten Behandlungsbereiche
(Soll-Ist-Vergleich);
Logistik- und Prozessplanungen;
Integration eines krankenhausspezifischen CAFM-Sys-
tems (Softwarelösungen);
Bauzustandsanalysen und Ermittlung von baurechtli-
chen und städtebaulichen Einflussfaktoren;
Erarbeitung von Investitionsvorentscheidungen mit
Prioritätenlisten (Maßnahmenpläne) zur baulich-
funktionalen Entwicklung und ggf. Neuordnung von
Krankenhausbereichen mit Kostenschätzungen;
Einarbeitung von Dokumentationen zur Energieeffizienz
in bestehenden Krankenhausanlagen.
Krankenhäuser verschiedener Versorgungsstufen, Pflege- und Rehabili-
tationseinrichtungen; Geldgeber für Gesundheitseinrichtungen in Regierungen,
regionalen und überregionalen Behörden
Dieser ist entsprechend den vereinbarten Planungs- und Beratungsleistungen
sowie der Komplexität der Aufgabenstellung zu vereinbaren.
frei zu vereinbarende Honorare;
nationale und internationale Gebührenordnungen;
Stundensätze je nach Mitarbeiteraufgabe und Qualifikation von 35,00 EUR
(CAD-Bearbeiter) bis 125,00 EUR (Geschäftsführer und Partner);
für Zielplanungen 3,00 bis 5,00 EUR/m² Nutzfläche od. 250,00 bis 300,00 EUR/Bett.
Krämer & Partner Planungsgesellschaft mbH
Herr Michael Krämer
Herschelstraße 10
08060 Zwickau
Telefon: +49 375 39005-0
E-Mail: zwickau@ikpz.de
Internet:
www.ikpz.de
mit Niederlassungen in 04105 Leipzig, 04668 Grimma und in H-1118 Budapest
Das Büro wurde 1993 gegründet und beschäftigt 38 Mitarbeiter im Stammsitz
Zwickau (Sachsen) und den angegliederten Niederlassungen.
70 bis 80 % der Gesamtumsätze werden im Gesundheitswesen erwirtschaftet.
Internationale Erfahrungen besitzt das Unternehmen in Russland, China und
der Ungarischen Republik.
Zielgruppe:
Zeitraum:
Kosten:
Kontakt:
Einrichtung:

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114 | Planung und Beratung
Planung und Beratung | 115
Strategisches und operatives Consulting
im Gesundheitswesen
Die EPOS Beratungsgesellschaft unterstützt seit 1998 Kunden
im deutschen und internationalen Gesundheitswesen mit in-
novativen Konzepten für die strategische Unternehmensent-
wicklung und mit pragmatischen Lösungen für das operative
Tagesgeschäft. Die mehr als 200 Kunden kommen aus allen
Sektoren der Gesundheitswirtschaft. Zu ihnen zählen öffentli-
che, private, frei-gemeinnützige und universitäre Krankenhäu-
ser ebenso wie Krankenversicherungen, Fachgesellschaften,
Organisationen oder auch Industrieunternehmen. Regiona-
ler Schwerpunkt der Geschäftstätigkeit ist Deutschland. Mit
vielen Kunden bestehen langjährige Geschäftsbeziehungen
und vertrauensvolle Partnerschaften. Aber auch in Österreich,
Schweiz, Italien, Großbritannien, Luxemburg, China und Russ-
land kann die EPOS Beratungsgesellschaft auf langjährige
Kundenbeziehungen verweisen.
Consulting Angebote zu Strategy, Planung, Organisa-
tion und Management
EPOS stellt alle erforderlichen Dienstleistungen zur Planung,
Organisation und Führung einer modernen Gesundheitsorga-
nisation zur Verfügung. Hierzu gehören unter anderem
Strategische Unternehmensentwicklung
Bedarfs-, Leistungs- Ziel- und Funktionsplanung;
Ressourcenplanung und -entwicklung;
Workflow Management;
Case Management;
Lean Management Organisation;
Inbetriebnahme und Management von Gesundheitsein-
richtungen.
Consulting Angebote zu Healthcare Financing
EPOS ist mit seinen Dienstleistungen auf die Entwicklung und
Implementierung von DRG Systemen sowie die umfassende
Kundenbetreuung bei der Anwendung der DRG´s fokussiert.
Seit 2001 stellt EPOS auf diesem Gebiet modulare Ausbil-
dungskonzepte, innovative Dienstleistungen, effiziente Tools
und komplexe Systemlösungen zur Verfügung. Zu diesen
Dienstleistungen gehören:
Ausbildungsangebote für Krankenhausmitarbeiter, für
Krankenkassenmitarbeiter, zur Gewährleistung einer ho-
hen Abrechnungsqualität od. auch f. Systemanpassungen;
zeitweise oder dauerhafte Übernahme von Kodier- und
Abrechnungsaufgaben;
DRG KodierAudit zur Überprüfung der Kodierqualität und
Abrechnungssicherheit;
DRG RechnungsCheck als ergebniswirksame Online-Fall-
prüfung;
das DRG Controlling;
Lokalisierung und Implementierung von DRG Systemen
auf regionaler/nationaler Ebene.
Consulting Angebote zu Healthcare Quality
EPOS ermöglicht seinen Kunden eine schnelle und wirksame
Implementierung verschiedenster Qualitäts- und Sicherheits-
modelle aufgrund langjähriger internationaler Projekterfah-
rung. Dies umfasst unter anderem
Vorbereitung auf die Akkreditierung durch Joint Commis-
sion International;
kurzfristige Lokalisierung der Organisations- und Sicher-
heitsdefizite mit dem SafetyCheck;
Internationales Outcome Benchmarking im International
Quality Indicator Project®;
Analyse und Verbesserung der Patienten- und Mitarbeiter-
zufriedenheit;
Implementierung kundenspezifischer Qualitäts-, Sicher-
heits- oder Zertifizierungssysteme.
Consulting Angebote zu Healthcare Information
EPOS bietet Dienstleistungen für strategischer IT-Systement-
scheidungen und IT-Nutzensbetrachtungen an und unter-
stützt Funktionalitäts-, Akzeptanz- und Defizitanalysen für die
vorhandene IT-Infrastruktur ebenso wie Machbarkeits- und
Risikobewertungen für vorgesehene Systemwechsel.
Mit differenzierten telemedizinischen Dienstleistungen un-
terstützt EPOS die Umsetzung der eigenen Auslandsprojekte
ebenso wie diagnostische und therapeutische Konsultationen
oder auch spezifische internationale Anforderungen von Kun-
den und Partnerorganisationen. Im Mittelpunkt steht die von
EPOS konzipierte German TeleClinic.
Gesundheitseinrichtungen
Krankenversicherungen
Industrieunternehmen und Organisationen im Gesundheitswesen
Die Kosten sind je nach Aufgabenstellung und Umfang des erforderlichen
Inputs zu verhandeln.
EPOS Beratungsgesellschaft im Gesundheitswesen
Zschopauer Straße 66
09126 Chemnitz
Telefon: +49 (6172) 33 47 364
Telefax: +49 (6172) 33 47 371
E-Mail: info@epos.de
Internet:
www.epos-bg.de
Die EPOS Beratungsgesellschaft hat ihren Sitz in Bad Homburg und betreibt
Niederlassungen in Chemnitz, Peking, Moskau und Novosibirsk. Zudem ist
unser Unternehmen Gesellschafter der Beijing EPOS Consulting Ltd. Unser
Unternehmen verfügt über ein umfassendes internationales Netzwerk.
Dieses resultiert aus den vielfältigen Projekten, die unsere Experten in
unterschiedlichsten Regionen der Welt realisiert haben. Darüber hinaus ist
die epos Beratungsgesellschaft ein eigenständiges Unternehmen der weltweit
tätigen EPOS Gruppe und hat damit Zugang zu deren internationalem Netzwerk
mit Tochtergesellschaften, Repräsentanzen, Projektbüros und Experten in mehr
als 30 Ländern.
Zielgruppe:
Kosten:
Kontakt:
Einrichtung:

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Kolumnentitel | 117
Aufbau von Versorgungsnetzen

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Nachkursphase
118 | Aufbau von Versorgungsnetzen
Aufbau von Versorgungsnetzen | 119
Versorgungsnetze – Telemonitoring/Telemedizin
Die Prävalenz und Behandlungskosten von Krankheiten wie
Diabetes, Herz-Kreislauferkrankungen, Schlaganfall und
Krebs erfordern erhebliche Anstrengungen zur Verbesse-
rung der Therapie und zur Vermeidung von Komplikationen.
Vielfach fehlt es dabei noch an gut ausgebildetem Gesund-
heitspersonal und notwendigen strukturellen und konzepti-
onellen Kapazitäten für die Versorgung von Patienten.
Gemeinsam ist nahezu allen Fällen, dass Einzellösungen die
Anforderungen nicht erfüllen. Die Bereitstellung von Gerä-
ten und Medikamenten, die Qualifizierung einzelner Ärzte
oder Pflegekräfte, Aufklärung und Unterstützung durch
Telemedizin sind jeweils für sich genommen nicht ausrei-
chend, um die Nachfrage zu decken. Vielmehr sind System-
lösungen erforderlich, die die gesamte Versorgungskette
abbilden.
Entscheidend für den Aufbau der Versorgungskette ist, dass
keine der Leistungen fehlen darf, da sonst die gesamte Be-
handlung fehlzuschlagen droht. Schließlich ist eine syste-
matische Vermeidung von Rückfällen und in vielen Fällen
auch eine pflegerische Versorgung erforderlich.
Telemonitoring beruht auf einer ständigen Erfassung von
wesentlichen gesundheitsbezogenen Parametern. Die op-
timalerweise zu jeder Zeit und an jedem Ort erhebbaren
Parameter generieren die Datenbasis für individuelle Thera-
pieempfehlungen sowie deren Anwendungs- und Erfolgs-
überwachungen.
Moderne Telemonitoringsysteme können heutzutage mit
leicht zu bedienenden Endgeräten folgende Daten erfassen:
Bewegung
Bluthochdruck
Blutglukose
Lipide/Cholesterin
Gewicht
Nahrungsaufnahme
Damit kann man die ganze Palette der medizinischen Wert-
schöpfungskette von der Primärprävention bis zum Thera-
piemanagement chronisch Schwerstkranker unterstützen.
Je nach Zielgruppe kommen unterschiedliche technische
Hilfsmittel sowie verschiedene Maßnahmen zum Einsatz.
Kernstück der telemedizinischen Betreuung ist ein fachärzt-
lich geleitetes Telemedizinzentrum, welches 24 Stunden ein-
satzbereit ist. Alle wichtigen klinischen Daten der Patienten
werden in einer elektronischen Patientenakte gesammelt,
einschließlich der festgelegten Therapie. Zur Evaluation die-
ser Heilverfahren überträgt der Patient ständig seine Daten
via Datenübertragung an das telemedizinische Zentrum.
Der behandelnde Arzt erhält in periodischen Abständen ei-
nen zusammenfassenden Bericht und kann gegebenenfalls
die Therapie anpassen. In lebensbedrohlichen Lagen kann
über eine Alarmfunktion schnell ein Notarzteinsatz erfol-
gen. Ferner werden die Patienten regelmäßig zur telemetri-
schen Datenübertragung mittels standarisierter Fragebögen
befragt. Dies begünstigt die Therapietreue.
Angebot 1: Ausbildung von Gesundheitsberuflern
zum Präventionsmanager
Die wachsende Anzahl an chronisch Erkrankten ist eine