image
image
Ausbildungsverordnung
Hauswirtschaftstechnischer
Helfer/ Hauswirtschaftstechnische
Helferin
Verordnung
des Regierungspräsidiums
Chemnitz
über die
Berufsausbildung
zum Hauswirtschaftstechnischen
Helfer/ zur
Hauswirtschaftstechnischen
Helferin
(Ausbildun gsverordnun
g
Hauswirtschaftstechnischer
HelferlHauswirtschaftstechnische
Helferin)
Vom
12. Juli
2002
Aufgrund
des
$
44
des
Berufsbildungsgesetzes
(BBiG)
vom 14.
August
1969
(BGBI.
I
S. 1112),
das
niletzt durch Afikel
40 des Gesetzes
vom
10.
November
2001
(BGBI.
I
5.2992,3002)
geändert
worden
ist,
in
Verbindung
mit
$
12 Abs.
I Nr. 9 der Verordnung
des
Sächsischen
Staatsministeriums
flir Umwelt
und
Landwirtschaft
über
Bezeichnung, Sitz und
Dienstbezirk
nachgeordneter
Behörden und
zur Bestimmung
von
Zuständigkeiten
im Bereich
der Land-
und Forstwirtschaft
sowie der
Ernährung
(SMUl-Zuständigkeitsverordnung
-
SMULZuVO
)
vom
26.Mai 2000
(SächsGVBl.
S.
259), die durch
Verordnung
vom
14.
Juni
2001
(SächsGVBl.
S.
436)
geändert
worden
ist, wird entsprechend
dem
Beschluss
des
Berufsbildungsausschusses
vom
15. Mai2002
verordnet:
$1
Bezeichnung
des
Ausbildungsberufes
Der Ausbildungsberuf
,,Hauswirtschaftstechnischer
Helfer/Hauswirtschaftstechnische
Helferin"
ist ein
Ausbildungsberuf
der Hauswirtschaft.
Diese Berufsausbildung
betrifft
arbeits-
und bildungsftihige
Jugendliche
und Erwachsene,
bei denen
auf Grund
ihrer
Behinderung
auch bei
untersttitzenden
Maßnahmen
in der berufstheoretischen
und in der
berufspraktischen
Ausbildung ein
Ausbildungsabschluss
in
den
nach
$
25 BBiG anerkannten
Ausbildungsberufen
zunächst nicht erreicht
werden
kann. Die
Berufsausbildung
darf nur
nach
dieser Verordnung
erfolgen.
$2
Ausbildungsdauer
Die
Ausbildung
dauert drei Jahre.
$3
Ausbildungsziel
(1)
Die
Berufsausbildung
soll
Behinderte befÌihigen,
als Helfer
Tätigkeiten
in
hauswirtschaftlichen
Bereichen
zu verrichten.
Der nach dieser
Verordnung
auszubildende
Personenkreis
hat das
Ausbildungsziel erreicht,
wenn
er unter
Anleitung beziehungsweise
auf
Anweisung
richtig handelt.
(2)
Der Hauswirtschaftstechnische
Helfer/die
Hauswirtschaftstechnische
Helferin
unterscheidet
sich vom
Hauswirtschafter/von
der
Hauswirtschafterin
insbesondere durch
individuelle
Einschränkungen
der LeistungsfÌihigkeit
entsprechend
der behinderungsbedingten
Defizite.
Deshalb ist deren
Kompensation und
die
Entwicklung der Stärken
des
Behinderten
vorrangiges
Ausbildungsziel,
um ein
hohes Arbeitsvermögen
zu
erreichen.
www.recht.sachsen.de
I von l0

image
image
Ausbildungsverordnung
Hauswirtschaftstechnischer
Helfer/
Hauswirtschaftstechnische
Helferin
(3)
Ausgeprägte
planerische Fähigkeiten,
das
selbständige
Lösen komplexer
Aufgaben
und
umfangreiche
Kommunikationsleistungen
sind
nicht S
chwerpunkt
der
Ausbildungsverordnung.
$4
Ausbildun
gsberufsbild
Gegenstand
der
Berufsausbildung
sind
insbesondere
folgende
Fertigkeiten und
Kenntnisse:
l.
derAusbildungsbetrieb,betrieblicheZusammenhängeundBeziehungen:
1.1
Ausbildungsstätte
und
ihre Bereiche,
1.2
BerufsausbildungzumHauswirtschaftstechnischenHelfer/rur
Hauswirtschaft
stechnischen
Helferin,
1.3
Arbeits-,
sozial-
und
tarifrechtliche
Bestimmungen,
1.4
Sicherheit
und
Gesundheitsschutz
bei
der
Arbeit,
1.5
Hygiene,
1.6
UmweltschutzimAusbildungsbetrieb;
2.
Arbeitsorganisation,betrieblicheAbläufe,wirtschaftlicheundsoziale
Zusammenhänge
und
Beziehungen:
2.1
Arbeitsorganisation,
2.2
qualitätssicherndeMaßnahmen,
2.3
betriebliche,
marktwirtschaftlicheundsozialeZusammenhängeundBeziehungen,
2.4
Bedarf und
Ansprüche
von
zu versorgenden
und
zu betreuenden
Personen,
2.5
Beschaffen
und
Bewerten
von
Informationen,
2.6
betrieblicheGeschäftsvoryange;
3.
BetriebsräumeundBetriebseinrichtungen:
3.1
Einsetzen
von
Maschinen,
Geräten
und Gebrauchsgtitern;
4.
hauswirtschaftliche
Versorgungsleistungen:
4.1
SpeisenzubereitungundServicemitwirkung,
4.2
Reinigen
und
Pflegen
von
Räumen,
Materialien,
Maschinen
und
Geräten,
4.3
Mitwirkung
bei der
Gestaltung
von Räumen
und
des Wohnumfeldes,
4.4
Reinigen,
Pflegen
und
Instandhalten
von
Textilien,
4.5
Mitwirkung
bei der
Vorratshaltung
und Warenwirtschaft;
5.
hauswirtschaftliche
Betreuungsleistungen:
5.1
Mitwirkung
bei
der
Erfi.illung
der Grundbedürfnisse
des
Menschen,
5.2
Mitwirkung
bei der
Körperpflege
und
Beobachtung,
5.3
KontaktauûrahmeundKontaktpflege,
5.4
Verabreichen
von
KostfoÍnen,
5.5
Hilfe leisten
bei
Alltagsverrichtungen;
6.
Fachaufgaben
im Einsatzgebiet:
6.1
betriebsbezogeneAufgaben,
6.2
betriebsspezifische
Produkt-undDienstleistungsangebote,
6.3
rationelles
und
planvolles Arbeiten.
(2)
Das Einsatzgebiet
wird
vom
Ausbildungsbetrieb
festgelegt.
Dabei sind die
Behinderung
und
das
Leistungsvermögen
des
Behinderten
nt berücksichtigen.
$s
AusbildungsrahmenPlan
www.recht.sachsen.de
2 von 10

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image
Ausbildungsverordnung
Hauswirtschaftstechnischer
Helfer/
Hauswirtschaftstechnische
Helferin
Die in
$
4
genannten Fertigkeiten
und Kenntnisse
sollen
nach der
in der
Anlage
enthaltenen
Anleitung
zur sachlichen
und
zeitlichen Gliederung
der
Berufsausbildung
(Ausbildungsrahmenplan)
vermittelt
werden.
Eine vom
Ausbildungsrahmenplan
abweichende
sachliche
und
zeitliche Gliederung
des Ausbildungsinhaltes
ist
insbesondere
zulässig, soweit
behinderungsspezifische
Besonderheiten
Abweichungen
erfordern.
$6
Ausbildungsplan
Der Ausbildende
hat unter
Zugrundelegung
des Ausbildungsrahmenplanes
flir den
Auszubildenden
einen
Ausbildungsplan
zu erstellen.
$7
Berichtsheft
Der Auszubildende
hat ein
Berichtsheft
in Form
eines
Ausbildungsnachweises
zu führen.
Ihm
ist Gelegenheit
zu
geben,
das
Berichtsheft
während
der
Ausbildungszeitztt
führen.
Der
Ausbildende
hat
das
Berichtsheft
regelmäßig
durchzusehen.
$8
Zwischenprüfung
(I)
Ztr
Ermittlung
des
Ausbildungsstandes
ist eine
Zwischenprüfung
durchzuführen.
Sie soll
vor dem
Ende
des
zweiten
Ausbildungsjahres
stattfinden
und
Hinweise
zur
behindertenspezifischen
Durchflihrung
der
Abschlussprüfung
liefern.
(2)
Die Zwischenprüfung
erstreckt
sich
auf die
im Ausbildungsrahmenplan
für das erste
Ausbildungsj
ahr sowie
das
dritte
Ausbildungshalbj
ahr aufgeführten
Fertigkeiten
und
Kenntnisse
sowie
auf
den
im
Berufsschulunterricht
vermittelten
Lehrstoff,
soweit
er
für die
Beruf,sausbildung
wesentlich
ist.
(3)
Die
Zwischenprüfung
ist
praktisch
und
theoretisch,
der theoretische
Teil
in der Regel
schriftlich
durchzuführen.
Soweit
der Grad
der
Behinderung
keine
schriftliche
Prüfung
zulässt,
kann die
Beantwortung
der Fragen
auch
in mündlicher
Form erfolgen.
(4)
Der
Prüfling
soll
im
praktischen Teil der
Prüfung
in
insgesamt
höchstens
drei
Stunden
zwei
Aufgaben
bearbeiten
und
jeweils
in einem
Präfungsgespräch
erläutern.
Hierfür
kommen
insbesondere
in
Betracht:
Reinigen
und
Pflegen von
Maschinen,
Geräten,
Gebrauchsgütern
und
Betrieb seinrichtungen
Speisenzubereitung
und Service
Gestaltung
des Wohnumfeldes
Reinigen
und
Pflegen
von
Räumen oder
Textilien'
Dabei soll
er
zeigen, dass
er die
Aufgaben
auf seine
spezifische
Behinderung
abgestimmt
planen, durchführen
und die
Ergebnisse
kontrollieren
sowie
Sicherheit
und
Gesundheitsschutz
bei
der
Arbeit,
Hygiene, Umweltschutzund
qualitätssichemde
Maßnahmen
einbeziehen
kann.
(5)
Der
Prüfling
soll
im theoretischen
Teil
der Prüfung
in höchstens
60
Minuten
Fragen
aus
folgenden
Gebieten
beantworten:
1.
2.
J.
4.
www.recht.sachsen.de
3 von 10

image
image
Ausbildungsverordnung
Hauswirtschaftstechnischer
Helfer/
Hauswirtschaftstechnische
Helferin
1.
Aufbau
und Organisation
des
Ausbildungsbetriebes,
2.
Arbeitsorganisation,betrieblicheAbläufe,wirtschaftlicheundsoziale
Zusammenhänge,
3.
BetriebsräumeundBetriebseinrichtungen,
4.
Speisenzubereitungund
Service,
5.
Reinigen
und
Pflegen
von Räumen
oder
Textilien,
6.
VorratshaltungundWarenwirtschaft.
$e
Abschlussprüfung
(1)
Die Abschlussprüfung
erstreckt
sich
auf die
im Ausbildungsrahmenplan
aufgeführten
Fertigkeiten
und
Kenntnisse
sowie
auf den
im
Berufsschulunterricht
vermittelten
Lehrstoff,
soweit er
für die
Berufsausbildung
wesentlich
ist.
(2)
Die
Abschlussprüfung
muss die
besonderen
Belange
der Behinderung
des
Prüflings
beachten.
Sie
ist
praktisch
und
theoretisch,
der
theoretische
Teil in der
Regel schriftlich
durchzuflihren.
Soweit
der Grad
der
Behinderung
keine schriftliche
Prüfung
zulässt,
kann die
Beantwortung
der
Fragen
auch
in mündlicher
Form erfolgen.
(3)
Irn
praktischen Teil der
Prüfung
sollen
nvei
Aufgaben
aus
den
Bereichen der
hauswirtschaftlichen
Versorgungs-
und
Betreuungsleistungen
bearbeitet
werden.
Die
Aufgaben sind
jeweils
in einem
Prüfungsgespräch
zu erläutem.
Dem Prüfling
ist fi.ir
die
Planung
der
Prüfungsaufgaben
ausreichend
Zeitnt
gewähren. Für die
Durchführung
der
Prüfungsaufgaben
und
die Kontrolle
der
Arbeitsergebnisse
stehen
dem
Prüfling
einschließlich
der
Prüfungsgespräche
höchstens
vier Stunden
zur Verfi.igung.
Für die Aufgaben
kommen
insbesondere
folgende Gebiete
in Betracht:
a)
Einsetzen
von Geräten,
Maschinen,
Gebrauchsglitern,
b)
Zubereiten
von Speisen
und Servicemitwirkung,
c)
Reinigen
und
Pflegen
von Räumen,
d)
Mitwirkung
bei der Gestaltung
von
Räumen
und
des Wohnumfeldes,
e)
Reinigen,
Pflegen
und
Instandhalten
von
Textilien,
Ð
Mitwirkung
bei der
Vorratshaltung
und
Lagerwirtschaft,
g)
Mitwirkung
bei der
Erfi.illung
der
Grundbedürfnisse
des
Menschen,
h)
Mitwirkung
bei der
Körperpflege
und
Beobachtung,
i)
Kontaktaufrrahme
und
Kontakþflege,
j)
Verabreichung
von Kostforrnen,
k)
Hilfe
leisten bei
Alltagsverrichtungen.
(4)
Bei
der Ermittlung
des
Ergebnisses
des
praktischen Teils der
Prüfung
sind beide
Aufgaben
gleich
zu
gewichten.
(5)
Der Prüfling
soll
im theoretischen
Teil der
Prüfung
in den
Prüfungsbereichen
Grundlagen
der
hauswirtschaftlichen
Versorgungsleistungen,
Grundlagen
der
hauswirtschaftlichen
Betreuungsleistungen
sowie
Grundlagen
der Wirtschafts-
und Sozialkunde
geprüft werden.
Dabei
kommen
Fragen
insbesondere
aus den
folgenden
Gebieten
in Betracht:
1.
im Prüfungsbereich
Grundlagen
der hauswirtschaftlichen
Versorgungsleistungen:
www.recht.sachsen.de
4 von l0

image
image
Ausbildungsverordnung
Hauswirtschaftstechnischer
Helfer/
Hauswirtschaftstechnische
Helferin
a)
Speisenzubereitung
und Servicemitwirkung,
b)
Reinigen
und
Pflegen von
Räumen,
c)
Mitwirkung
bei der Gestaltung
von Räumen
und
des Wohnumfeldes,
d)
Reinigen,
Pflegen
und
Instandhalten
von
Textilien,
e)
Mitwirkung bei
der Vorratshaltung
und Warenwirtschaft.
2.
im Prüfungsbereich
Grundlagen
der
hauswirtschaftlichen
Betreuungsleistungen:
Ð
Mitwirkung
bei der
Erfüllung
der Grundbedürfnisse
des Menschen,
b)
Mitwirkung
bei
der
Körperpflege
und
Beobachtung,
c)
Kontaktaufnahme
und
Kontakþflege,
d)
Verabreichung
von KostfoÍnen,
e)
Hilfe
leisten
bei Alltagsvenichtungen.
3.
im Prüfungsbereich
Grundlagen
der Wirtschafts-
und Sozialkunde:
grundlegende und
allgemeine
wirtschaftliche
und
gesellschaftliche
Zusammenhänge
der
Berufs- und
Arbeitswelt.
(6)
Der theoretische
Teil der
Prüfung dauert
höchstens
150 Minuten,
davon:
l.
im Prüfungsbereich
Grundlagen
der
hauswirtschaftlichen
Versorgungsleistungen:
60
Minuten
2.
im Prüfungsbereich
Grundlagen
der hauswirtschaftlichen
Betreuungsleistungen:
60
Minuten
3.
im
Prüfungsbereich
Grundlagen
der
Wirtschafts-
und
Sozialkunde:
30
Minuten
(7)
Für die
Ermittlung
des
Ergebnisses
der theoretischen
Prüfung
ist das
arithmetische
Mittel
der
in den
drei
Prüfungsbereichen
erreichten
Ergebnisse
zu bilden.
(8)
Die Gesamtnote
ergibt sich
aus dem
Mittel der
Ergebnisse
des
praktischen
und
des
theoretischen
Prüfungsteiles.
Dabei
ist die
Note für den
praktischen Teil dreifach
und die
Note
für den
theoretischen
Teil einfach
zu wichten.
(9)
Die
Prüfung
ist bestanden,
wenn
im Gesamtergebnis
mindestens
ausreichende
Leistungen
erbracht
worden
sind.
Werden
die
Prüfungsleistungen
in einer der
Aufgaben
des
praktischen
Teils oder
in einem
Prüfungsbereich
des
theoretischen
Teils
mit ungenügend
bewertet,
so ist
die
Prüfung
nicht bestanden.
s10
Übergangsregelungen
Auf
Berußausbildungsverhältnisse,
die bei
In-Kraft-Treten
dieser Verordnung
bestehen,
sind
die bisherigen
Vorschriften
weiter anzuwenden,
es sei denn,
die Vertragsparteien
vereinbaren
die
Anwendung
der Vorschriften
dieser Verordnung.
Bis zum
31.
August
2004 f,rnden,
außer
in
Fällen einer
Vereinbarung
nach Satz
1, auf Verlangen
des
Prüflings
die bis
zum
ln-Kraft-
Treten
dieser
Verordnung
geltenden
Vorschriften
über die
Abschlussprüfung
Anwendung.
s11
In-l
aft-Treten,
Außer-Kraft-Treten
Diese Verordnung
tritt am
1. August 2002
inKraft. Gleichzeitig
tritt
die Verordnung
des
Sächsischen
Staatsministeriums
flir
Landwirtschaft,
Ernährung
und
Forsten über die
www.recht.sachsen.de
5 von
10

image
image
Ausbildungsverordnung
Hauswirtschaftstechnischer
Helfer/
Hauswirtschaftstechnische
Helferin
Berufsausbildung
und
Prüfung
Behinderter
in der
Hauswirtschaft
(BehindertenVOÆ{auswirtschaft) vom
15. Januar
1997
(SächsGVBl. S. 69) außer
Kraft.
Chemnitz,
den
12.
Júi
2002
Regierun
gspråisidium
Chemnitz
Auerbach
AbteilungsleÍter
www.recht.sachsen.de

image
image
image
Ausbildungsrahmenplan
(zu
$
4 der
HtH-Verordnung)
Punkt
Ausbildungsteil
Fähigkeiten, Fertigkeiten
und
Kenntnisse
Ausbililungsjahr
1. bis 3.
L Ausbildungsbetrieb,
betriebliche
Zusammenhänge und
Beziehungen
l.l
Ausbildungsstätte
und ihre
a) Ausbildungsbetrieb
als Lernort
kennen
1.2
Berufsausbildung
zum
Hauswirtschaftstechnischen
Helfer
Arbeits-, Sozial-
und Tarif-
rechtliche
Bestimmungen
Sicherheit
und Gesundheits-
schutz bei der Arbeit
Umweltschutz
im Ausbil-
dungsbetrieb
b)
grundsätzliche Zusammenhänge
zwischen
den Betriebsteilen
verstehen
c) örtliche Gegebenheiten,
die Ausbildungsleitung,
die Betriebs-
beziehungsweise
Hausordnung
sowie
das Arbeitszeitregime
kennen
d) betriebliche
Informations- und Ordnungsmittel
nutzen
a) Lern-
und Arbeitsschwerpunkte
sowie
mögliche Leistungsziele
und Perspektiven
kennen
b) Wissen über
die hauswirtschaftliche
Berufsbildung
haben
c) Grundzüge
des Ausbildungsverlaufes
kennen
(Ausbildungs-
planung,
Ausbildungsverordnung)
d) Arbeitsperspektiven
und Entwicklungsmöglichkeiten
kennen
a)
wesentliche
Inhalte
des Ausbildungsvertrages,
der
Rechte und
Pflichten
des Lehrlings beziehungsweise
des Ausbilders
kennen
b) Überblick
über die Grundlagen
des
Arbeits- und
Tarifrechtes
(Rolle
der Tarifpartner)
haben
c) Überblick
über den Jugendarbeitsschutz
haben
d) Arbeitszeit-
und Urlaubsregelung
sowie
Regelungen zum Mutter-
schutz und Behindertenrecht
kennen
e) Sanktionen
und Kündigungsbestimmungen
kennen
a)
Sicherheitsmaßnahmen
und Schutzbestimmungen
anwenden
b) Gefahren
im Ausbildungsbereich
kennen
c) Nutzung
der Schutzvorrichtungen
entsprechend
der Vorschriften
und Sicherheit
d)
Überblick
über
Brandschutzbestimmungen
und
-mittel im
Arbeitsbereich
haben
e)
Flucht- und Meldewege
kennen
f) Grundlagen
der Ersten Hilfe
kennen und anwenden
a) Infektionsgefahren
(Verbreitungswege)
und Schutzmaßnahmen
kennen
b)
persönliche Hygiene anwenden
c) betriebsbezogene
Hygienemaßnahmen
kennen und anwenden
a) Grundanliegen
des betrieblichen Umweltschutzes
kennen
b) zum
sparsamen Gebrauch von
Betriebsmitteln
(Energie,
Material
und so weiter) befähigen
c) Überblick über
die wesentlichen
betriebseigenen Umwelt-
belastungen
haben
d) Abfallerfassung
und
-trennung durchführen
1.3
1.4
1.5
t6
durch¡
durch¡
¡ehend
¡ehend

image
image
image
Punkt
Ausbildungsteil
Fähigkeiten,
Fertigkeiten und
Kenntnisse
Ausbildungsjahr
1. 2.
lr.
2 Arbeitsorganisation,
betriebliche
Abläufe, wirtschaftliche
und soziale
Zusammenhänge
und
Beziehungen
2.1
Arbeitsorganisation
a) einfache
Arbeitsabläufe
planen und durchführen
b)
zweckmãßige
Arbeitstechniken
und
-verfahren anwenden
c) Betriebs-
und Arbeitsmittel
richtig einsetzen
d)
Arbeitsergebnisse
richtig erfassen,
beurteilen
und korrigieren
e) zur teamorientierten
Zusammenarbeit
befähigen
2
2.2
Qualitätssichernde
Maßnah-
a) fachbezogenes
Rechnen erlernen
men
b)
Qualität
der eigenen
Leistungen erkennen
und beurteilen
c)
Qualitätskriterien
auf Güter und
Dienstleistungen
anwenden
2.3
Betriebliche,
marktwirt-
a)
Auswirkung
der Betriebsstruktur
auf betriebliche
Arbeitsorgani-
schaftliche
und soziale
Zu-
sation
und
-abläufe erkennen und
beachten
sammenhänge
und
Bezie-
b)
bei betrieblichen veranstaltungen
mitwirken
hungen
c) Marktentwicklungen
und
Preise beobachten
und vergleichen
2.4
Bedarf und
Ansprüche
von a) auf
ein
gepflegtes Erscheinungsbild
achten
zu
versorgenden
und zu be-
b) situationsgerecht
verhalten
treuenden
Personen
c) bei
der Bedarfsermittlung
hauswirtschaftlicher
Dienstleistungen
mitwirken
d)
persönliche Wünsche bei
der Bedarfsermittlung
hauswirtschaft-
licher Dienstleistungen
berücksichtigen
2.5
Beschaffen und
Bewerten
a) vorgegebene
Fachinformationen
erfassen
von Informationen
b) Kommunikationseinrichtungen
nutzen
c) Grundregeln
beim
Umgang
mit vertraulichen
Informationen
ein-
halten
2.6
Betriebliche
Geschäftsvor-
a)
bei der Entgegennahme
von
Mitteilungen
und
Aufträgen
mitwir-
gänge
ken
b) bei
der Bedarfsermittlung
für Gütereinkauf
mitwirken
c) Bestellungen
entgegennehmen
und Einkäufe
unter
Anleitung
durchführen
d)
bei der
Prüfung und Bearbeitung
von Kaufbelegen
mitwirken
3
Betriebsräume
und
Betriebseinrichtungen
Einsetzen
von Geräten,
a) Einsatzmöglichkeiten
von Geräten,
Maschinen
und anderen Ge-
Maschinen
und Gebrauchs-
brauchsgütern
unter Beachtung
der Betriebsanleitung
kennen
gütern
b) Maschinen,
Geräte und
andere Gebrauchsgüter
sachgerecht
und
wirtschaftlich
einsetzen und
pflegen
c) Wartung
entsprechend
der Betriebsanleitung
durchführen
1. bis 3.
durchgehend
+
1.
2.
3.
2
3
2
4
6
2
2
t0
5

image
image
image
Punkt
Ausbildungsteil
Fähigkeiten, Fertigkeiten
und
Kenntnisse
Ausbildungsjahr
1. 2. l¡.
4 Hauswirtschaftliche
Versorgungsleistungen
4.1
Speisenzubereitung
und
a) Produkte
beim Einkauf auswählen
können
(Vergleich
von Preis
Servicemitwirkung
und
Qualität)
b) Lebensmittel
nâhrstoffschonend
vorbereiten
und verarbeiten
kön-
nen
c) richtige Garverfahren
bei der
Speisenzubereitung
kennen
d) richtige Arbeitstechniken
anwenden
e) Speisen
personenorientiert und
zu
gegebenen Anlässen zubereiten
Ð
Mahlzeiten anrichten
und
portionieren
g)
verschiedene Gebäcke
und
Kuchen herstellen
h) einfache Getränke
herstellen
i) vorgefertigte
Produkte
verarbeiten
j)
Grundregeln
des
Eindeckens
und Abräumens
beherrschen
k) einfache Kost-
und Nährwertberechnung
durchführen
l) Speisen
und Getränke servieren
4.2
Reinigen und
Pflegen von
a) Reinigungsarbeiten
entsprechend
der Materialien
und Räume
Räumen, Materialien,
durchführen
Maschinen und Geräten
b)
Reinigungs-,
pflege-
und Desinfektionsmittel
nach ökonomischen
und ökologischen
Gesichtspunkten
einsetzen
c) Reinigungsplan
einhalten und umsetzen
4.3
Mitwirkung
bei der Gestal-
a) Ausgestalten
von Räumen
mit Pflanzen
und
Blumen
tung von Räumen
und des
b)
pflanzen
und Blumen
pflegen
Wohnumfeldes
c) einfache
Dekorationen
herstellen
d) saisonale Arbeiten
im Hausgarten
erledigen
4.4
Reinigen,
Pflegen und
In-
a)
Textilien unter
Beachtung der
Pflegesymbole
von Hand
und mit
standhalten
von Textilien
Maschine
rernrgen
b) Textilien
von Hand
und mit Maschine
bügeln
c) Einfache Ausbesserungsarbeiten
an Textilien
von Hand und
mit
Maschine
durchführen
d) Mangeln
und Legetechniken
kennen
und anwenden
e) bei der Organisation
der Textilreinigung
und -pflege
mitwirken
4.5
Mitwirkung bei
der Vorrats- a) Lagerbestände
kontrollieren
haltung und
warenwirt-
b) Lebensmittel und
Speisen konservieren
können
schaft
c) Ware einlagern
und Lagerbedingungen
kontrollieren
5 Hauswirtschaftliche
Betreuungsleistungen
5.1
Mitwirkung
bei der
Erfül- a) Grundbedürfnisse
des Menschen
kennen
lung der Grundbedürfnisse
b) Hilfestellung
bei der
Erfüllung der Grundbedürfnisse
leisten
der Menschen
5.2
Mitwirkung bei der
Körper- a) Handreichung
bei der
Körperpflege
(Waschen,
Haarpflege und so
pflege
und
Beobachtung
weiter)
b) bei der
Beobachtung
der zu betreuenden
Person
mitwirken
c) bei
der Nahrungsaufnahme
des
zu betreuenden
Menschen mithel-
fen, Nahrungsaufnahme
kontrollieren
5.3
Kontaktaufnahme
und
a)
zum Zuhören und
zur Teilnahme
an Gesprächen
bef?ihigen
Kontaktpflege
b) Grundregeln
der umgangsformen
kennen
und anwenden
12
6
4
6
3
7
3
J
J
4
7
J
4
6
6

image
image
image
Punkt
Ausbildungsteil
Fähigkeiten,
Fertigkeiten
und
Kenntnisse
Ausbildungsjahr
r. 2.
1..
5.4
Verabreichung
von Kost-
a) einzelne
Kostformen
verabreichen
formen
5.5
Hilfe
leisren bei
Alltagsver-
a) zur Mithilfe
beim
Ankleiden
beftihigen und
unterstützend
bei Be-
richtungen
wegungsabläufen
mitwirken
b) beim
Lagern und
Betten mithelfen
c) Krankenzimmer
reinigen
und
desinfizieren
d)
bei der Gestaltung
von
Festen mitwirken
e)
Einkäufe
und Besorgungen
nach Anweisung
erledigen
f) Aufträge
entgegennehmen
und ausführen
6 Fachaufgaben
im
EinsatzgebielBetriebspraktikum
6.1
Betriebsbezogene
Aufgaben
a) Hygiene-
und Reinigungspläne
sowie
Unfallverhütungsvorschrif-
ten einhalten
und
anwenden
b)
sichere Handhabung
von
Arbeitsmitteln
und Arbeitsgegenständen
erlernen
c) Arbeiten
nach Anweisung
durchführen
d)
Kundenzufriedenheit
sichern
6.2
Betriebsspezifische
Produkr
a) Arbeiten
nach
Qualitätsstandard
unter
Anleitung durchführen:
undDienstleistungsangebote
*
Speisenzubereitung/Service
*
Raumreinigung
und -pflege
x
Textilreinigung
und
-pflege
*
hauswirtschaftliche
Betreuung
b) Produkte
und
Dienstleistungen
präsentieren können
c)
zur Kundenzufriedenheit
und Einhaltung
geforderter Normen be-
fähigen
d) wirtschaftliche,
soziale und ökonomische
Bedingungen
kennen
6.3
Rationelles
und
planvolles a)
geeignete Materialien
und Arbeitsmittel
auswählen
können
Arbeiten
b) Erzeugnisse
und
Werkstücke
herstelleñ
können
c) Überblick
über
Verbraucherschutz
und den
ökonomischen
Ein-
satz vorhandener
Mittel
haben
4
3
t0
t0
9
5
l.
Jahr
=
52
Wochen,
2.
Jahr
(vor
Zwischenprüfung)
=
26 Wochen,
Rest
=
78 Wochen