image
image
image
image
image
image
Forum 3 Schulische Prävention – Respekt erhöhen,
Mobbing und Gewalt reduzieren

image
image
2
08.02.2019
Die Landesstrategie
Prävention im Team“ (PiT)

image
image
3
08.02.2019

image
Überblick
Prävention im Team (PiT
) in Sachsen - Geschäftsstelle LPR
Bedarfsgerechte Prävention unter Beachtung regionaler Anforderungen
Blick auf die Landesstrategie „Prävention im Team (PiT) - Gastvortrag
Frederick Groeger-Roth
Nutzung der Methode
„Communities That Care“ (CTC
) in Sachsen
Regionale Impulse
aus Sachsen:
PiT-Ostsachsen: PiT/CTC aus dem Blickwinkel der
Jugendhilfeplanung
- Marlen Heinze (LRA Görlitz)
Mehrwert
und
Wirksamkeit
: PiT in Chemnitz, VLK, MSN und ERZ
- Dr. Birgit Weiß (LaSuB-STO Z/C)
Die Verbindung
KPR
und PiT - Kristin Koch (LRA Landkreis Leipzig)
Schnittstellen
Gesundheitsamt
und PiT - Silvia Bühn (LRA SOE)
4
LPR Sachsen

image
image
5
08.02.2019
Prävention im Team“ (PiT)
Arbeitsansatz
Prinzip
System
Strategie

image
6
17.01.2019
Ziele
Kinder und Jugendliche stärken …
Konflikte gewaltfrei zu lösen
auf Drogen zu verzichten
im Umgang mit Digitalen Medien
respektvoll und demokratisch zu handeln
sich vor Gefahren schützen zu können
… in ihrer gesamten Persönlichkeit

image
7
08.02.2019
PiT-Strategie =
dauerhafte Kooperation von
Schule/Kita, Kommunalverwaltung, freien Trägern,
Polizei und Freistaat (LaSuB, LPR)
PiT = gute Prävention:
langfristig, gemeinsam,
ressourcenorientiert, zielgruppenabgestimmt und
gemäß neuester wissenschaftlicher Erkenntnisse

image
Prävention im Team (PiT) - Arbeitsansatz
zielt auf eine ressourcenorientierte und zielgruppenabgestimmte, langfristige und
kooperative Präventionsarbeit zwischen Partnern zur Realisierung einer höheren
Nachhaltigkeit in der Erziehungs- und Bildungsarbeit von Kindern und Jugendlichen ab
D.h.:
Die großen Behörden einer Region (Polizeidirektion, Standorte des Landesamtes für
Schule und Bildung und Kommunalverwaltung) arbeiten im
Gesamt-Themenkomplex
Prävention
behörden-übergreifend stabil und verbindlich zusammen.
->
bessere Erfüllung der jeweils originären Aufgabe „Prävention
->
sinnvolle Zusammenarbeit, weil die gleiche Zielgruppe damit strukturierter bedient
werden kann
8
08.02.2019

image
Entwicklung Prävention im Team (PiT) in Sachsen
Modellprojekt
in Sachsen 2009–2011 in den Regionen Leipzig, Bautzen und
Westsachsen
Evaluation
sbericht s.
http://www.lpr.sachsen.de/13066.htm
Empfehlung zur Gesundheitsförderung und Prävention in der Schule
(
Beschluss Kultusministerkonferenz
vom 15. November 2012)
Konzept zur Gesundheitsförderung und Prävention
in Kinder-
tageseinrichtungen/-pflege und Schulen des SMK in Kooperation mit SMS
und SMI vom 25. Juni 2013
Kooperation zur Nutzung der
Methode CTC
zwischen dem LPR Sachsen und
dem LPR Niedersachsen im Juli 2013
9
08.02.2019

image
Grundprinzipien PiT
Bildung Steuerungsgruppe (LRA/SV, LaSuB, PD)
Verständigung zur PiT-Strategie (inkl. Einbindung ministerielle Ebene)
Unterzeichnung Kooperationsvereinbarung
Schülerbefragung und erarbeiten von Gebietsprofilen
Angebotsdatenbank erstellen
Präventionsarbeit ist Gegenstand der Schulprogrammarbeit und des
vorschulischen Bereichs
10
LPR Sachsen

image
image
image
Ziel: bedarfsgerechte Prävention
Wissen um Bedarfe der Zielgruppe
passende und wirksame Angebote
11
08.02.2019

image
Blick auf die Landesstrategie
Prävention im Team (PiT)
Gastvortrag Frederick Groeger-Roth (LPR Niedersachsen)
Die Methode
„Communities That Care“
(CTC
)
12
08.02.2019

image
Regionale Impulse aus Sachsen:
PiT-Ostsachsen: PiT/CTC aus dem Blickwinkel der
Jugendhilfeplanung
Marlen Heinze (LRA Görlitz)
Mehrwert
und
Wirksamkeit
: PiT in Chemnitz, VLK, MSN und
ERZ
Dr. Birgit Weiß (LaSuB-STO Z/C)
Die Verbindung
KPR
und PiT
Kristin Koch (LRA Landkreis Leipzig)
Schnittstellen
Gesundheitsamt
und PiT
Silvia Bühn (LRA SOE)
13
08.02.2019

image
image
image
image
image
image
image
image
image
image
PiT-Ostsachsen
www.pit-ostsachsen.de
14
08.02.2019

image
image
image
image
image
image
image
Ziele der
Schülerbefragung:
Schaffen einer
fundierten Datenbasis,
um
Problemverhalten
zu identifizieren,
Schutzfaktoren
auszubauen und
Risikofaktoren
zu
minimieren
Ausgangspunkt für
eine langfristige
Präventionsarbeit in
Kitas und Schulen
Kontext
CTC-Schülerbefragung in den
Planungsräumen
23
12.06.2018

image
image
image
image
image
Schule
in einer Unterrichts-
stunde mit Lehrplanbezug:
Onlinebefragung der Schüler ab
Klasse 5 zu Schwerpunkten: Schule,
Wohngegend, Freunde
und Familie
Berücksichtigung
aller weiterer im
Gebiet vorliegenden
Daten zu den
untersuchten
Schwerpunkten
Wissenschaftliche
Auswertung
nach der Methode CTC
Schulbericht
zur Unterstützung der
Ausrichtung von
Präventionsaktivitäten in der
Schule und im
Schulprogramm
Planungsraumbericht
zur gezielten und bedarfs-
gerechten Abstimmung der
Präventionsaktivitäten aller
beteiligten Akteure im
Planungsraum
= Arbeitsgrundlage
für die abgestimmte Zusammenarbeit
von Kommunen, Schulen,
Netzwerkpartnern, Landesamt für
Schule und Bildung, Polizei
und Landratsämtern
CTC-Schülerbefragung in den
Schulen
24
12.06.2018

image
image
image
image
image
Entwicklung der Jugendhilfeplanung zu einer integrierten Sozialplanung
Verzahnung der Jugendhilfe mit Kita-, Schulnetzplanung, etc.
Kooperation der Behörden (Landkreis, Schulverwaltung, Polizei)
CTC - Schülerbefragung
Einbeziehung des Kriminalpräventiven Rates
stärkere Einbeziehung der Kommunen, als Wohn- und Sozialisationsort
Synergien durch Präventionsgesetz
Entwicklung einer kommunalen Kriminalpräventionsstrategie
Was haben wir bisher erreicht?
25
12.06.2018

image
Jugendhilfeplanung und
Communities That Care (CTC)
Steuerungsverfahren der Jugendhilfe im Landkreis Görlitz
20
08.02.2019
Ü
b
e
r
p
r
ü
f
e
n
P
l
a
n
e
n
U
m
s
etzen
E
n
t
s
c
h
e
i
d
e
n

image
image
image
image
Jugendhilfeplanung und
Communities That Care (CTC)
21
08.02.2019
P
l
a
n
e
n
1. Schritt: Planungsraumkonferenzen erarbeiten regionale
Bedarfsprognosen.
Bewertung vorhandener
Angebote/Leistungen, Einbeziehung von Statistiken,
identifizieren von Risiko- und Schutzfaktoren aus Sicht der
Fachkräfte, CTC-Befragung
2. Schritt: Das Jugendhilfeforum erarbeitet eine kreisweite
Bedarfsprognose
3. Schritt: Bündelung; Abgleich des Bedarfs; Formulierung
strategische Leit-, Mittler-, Handlungsziele;
Erarbeitung
Strategie,
CTC –Gebietsprofil erstellen und veröffentlichen

image
image
Jugendhilfeplanung und
Communities That Care (CTC)
4. Schritt: Entscheidungen durch JHA
CTC-
Aktionsplan: Einsatz evaluierter Programme
forcieren aus CTC-Datenbank
22
E
n
t
s
c
h
e
i
d
e
n
1. Schritt: Formulierung der strategischen Leit-, Mittler-,
Handlungsziele & Bedarfe;
Analyse der RK + SF;
Stärkenanalyse zu Festlegung von Projekten und
Programmen; CTC-Aktionsplan
2. Schritt: Leistungsangebot (IBK)
auf Grundlage des
CTC-Aktionsplan
3. Schritt: Entscheidungsvorlage für den Jugendhilfe-
ausschuss auf der Basis der eingereichten Angebote

image
image
image
Jugendhilfeplanung und
Communities That Care (CTC)
23
08.02.2019
U
s
e
t
z
ne
1. Schritt: Reflexion der Leistungen (jährliche
Dokumentation & Trägergespräch)
Ziele und Ergebnisse
des CTC – Aktionsplan (als langfristige Planung) und PiT-
Maßnahmestrategie für Familie, Schule, peer group,
Wohnumfeld an Handlungszielen reflektieren
2. Optional: Anpassung von Leistungen aufgrund
Bedarfsänderungen
3. Schritt: Kommunikation entsprechend Merkmale
im CTC-Aktionsplan und methodischer Ansätze in
JHA, KPR, Kreistag, Pressegespräche, Newsletter

image
image
Jugendhilfeplanung und
Communities That Care (CTC)
24
08.02.2019
Ü
b
p
e
r
r
ü
f
e
n
1. Schritt: Erarbeitung einer Projektdokumentation
incl.
Evaluation der einzelnen Programme und Handlungsziele
2. Schritt: Projektbezogenes Abschlussgespräch
Bündelung der Gesprächsergebnisse zur Vorbereitung der nächsten
Planungsphase
Aktualisierung CTC-Quellenbuch, Evaluation der
Zielformulierung im CTC-Aktionsplan, Wiederholung Befragung

image
Quelle: Präventionsnetzwerk Chemnitz/ Ines
Vorsatz
Präventionsnetzwerk Chemnitz
Entwicklung
Bildung einer Unterarbeitsgruppe der AG Rechtsextremismus zum Thema
„Kompetenznetzwerk“ Chemnitz, INPUT Beccaria LPR zu PIT
2014 Start des Kompetenznetzwerks gefördert über das Förderprogramm
„Weltoffenes Sachsen“ als Modellprojekt „Kompetent für Demokratie“
Erarbeitung einer Datenbank mit Pädagoginnen und Pädagogen
Erfassung aller Angebote zur Gewaltprävention, Demokratieerziehung,
Radikalisierungsprävention
Gründung einer Steuerungsgruppe
2015 Unterzeichnung einer ersten Kooperationsvereinbarung,
Fortschreibung ab 2018
Steuerung durch Koordinierungsstelle LAP im Dezernat 3
25

image
Quelle: Präventionsnetzwerk Chemnitz / Ines
Vorsatz
Kooperationspartner
Landesamt für Schule und Bildung Standort Chemnitz, Stadt Chemnitz
Kriminalpräventiver Rat, Stadt Chemnitz Amt für Jugend und Familie, Stadt
Chemnitz Gesundheitsamt, Polizeidirektion Chemnitz + Vertreter der freien
Träger
Facharbeitskreis Jugendhilfe , Vertretung Träger politischer Jugendbildung
Diese bilden die
Steuerungsgruppe
Zentrale Grundlage PIT Chemnitz
26

image
image
image
Quelle: Präventionsnetzwerk Chemnitz / Ines
Vorsatz
Nach Außen sichtbares Produkt der Netzwerkarbeit „PIT Chemnitz“
Anwenderorientierte Datenbank
27

image
PiT-Mittelsachsen (PiT-MSN),
PiT-Erzgebirgskreis (PiT-ERZ),
PiT-Vogtlandkreis (PiT-VLK)
Kooperationsvereinbarungen aus dem Jahr 2016
Prävention bedarfsgerecht, nachhaltig, aufeinander aufbauend und auf Basis
Lebenskompetenzförderung
PiT-MSN und PiT-PiT-VLK: Wirkungsüberprüfung per Leitfadeninterview mit
Expertenfokusgruppe
Aktuell: Fortschreibung der Kooperation
bestehende Arbeitsgruppen in Mittelsachsen einbezogen (AK erzieherischer Kinder und
Jugendschutz, AK Schulsozialarbeit, Sucht- und Drogenbeirat MSN und AK präventiver
Kinderschutz
28
LPR Sachsen

image
Erfahrungen aus der Zusammenarbeit nach PiT:
Mehrwert durch
Vernetzung, verschiedene Perspektiven,
kurze Wege
Wirksamkeit in verschiedene Ebenen durch
Qualität, Koordination, Bedarfsorientierung
29
LPR Sachsen

image
image
image
image
image
image
image
image
image
image
image
image
image
image
image
Struktur des KPR im LK Leipzig
Landespräventionsrat
Ziel: Stärkung und Weiterentwicklung der regionalen Arbeit
Weiterleitung der Information / Ergebnisse aus den fachspezifischen Arbeitsgruppen auf Landesebene (Fördermöglichkeiten, Projekte…)
Seite 30
Kommunaler Präventionsrat im Landkreis Leipzig
Information und Austausch; Impulsgebung
Lokale Partnerschaft für
Demokratie
(Rechts-) Extremismus,
Toleranz, Demokratie
Landrat/2.BGO,
Jugendamt,
Ausländeramt, Polizei, Kir-
che, Schulen, freie Träger,
Gemeindevertreter, Jugend-
liche
Gewaltschutz
Häusliche Gewalt
Gleichstellungsbeauftragte,
Gesundheitsamt, Jugendamt,
Sozialamt,
Polizei,
Justiz,
Interventionsstelle,
freie
Träger
Psychosoziale Arbeitsgruppe
Untergruppen: Sucht, Kinder-
und Jugendmedizin, allg.
Psychiatrie
Gesundheitsamt, Jugendamt,
Kommunales
Jobcenter,
Polizei, freie Träger, Schulen,
Bildungsagentur, Fachärzte &
Einrichtungen,
Beratungsstellen
Kinderschutz
Netzwerk für Kinderschutz
und Frühe Hilfen
Gesundheitsamt, Jugendamt,
Kommunales
Jobcenter,
Gericht,
Gleichstellungs-
beauftragte,
Krankenhaus,
Ärzte , Justiz, freie Träger
Unfallkommission
Verkehrssicherheit (keine
reine Präventionsarbeit)
Straßenverkehrsamt, Polizei,
Ordnungsamt
Weiter Kooperationspartner:
Polizeidirektion Leipzig
Prävention im Team - PiT
Schulische Prävention
Gesundheitsamt,
Jugendamt,
Landesamt
für
Schule
und
Bildung, Polizei
Expertise nach Bedarf
(
Landespräventionsrat,
KER,
KSR, SSA, OKJA; Arbeitswelt-
bezogene SA, SBB, Schule)

image
image
image
PiT-SOE (Sächsische Schweiz-Osterzgebirge)
Abschluss der Kooperationsvereinbarung am 16.01.2017,
Geschäftsordnung für die Zusammenarbeit der Steuergruppe
PiT-SOE
Ziele: - Koordination der Prävention im LK SOE
- Ansprechpartner bei Problemen und
Unterstützer bei deren Lösung sein
- mit Einsatz der Methode CTC bedarfsgerechte
und strukturiert aufeinander abgestimmte
Präventionsangebote einsetzen
LPR Sachsen
31

image
image
image
Schnittstellen Gesundheitsamt - PiT-SOE:
• Koordinierung der Regionalen Arbeitsgemeinschaft für
Gesundheitsförderung (RAG), Projektbezogene Arbeit
hinsichtlich der Gesundheitszielbereiche und Handlungsfelder
LRV Sachsen zur Umsetzung PrävG
• Austausch von Informationen und Daten mit allen
Sachgebieten des Gesundheitsamtes
• Zusammenarbeit/Vernetzung mit den Suchtberatungsstellen
im LK
08.02.2019
32

image
image
image
image
Mehrwert PiT für das Gesundheitsamt
• Bedarfsorientierte und datengestützte handlungsintegrierte
Konzeption zur Gesundheitsförderung (GF) im LK
• Projektplanung und Durchführung nach Bedarfen ausrichten
• Interdisziplinäre Zusammenarbeit/Vernetzung mit mehreren
Ämtern, Akteuren der GF als Querschnittsaufgabe
• z.B. Verknüpfung Schulsozialarbeit mit
Lebenskompetenzförderung an Grundschulen im LK
• Jeder der mit Menschen arbeitet oder Träger von
kommunalen Einrichtungen ist, trägt Verantwortung für
präventives Handeln oder Nichthandeln
08.02.2019
33