image
image
image
image
Rauchwarnmelder retten Leben
Freistaat Sachsen
Sächsisches Staatsministerium
des Innern (SMI)
01097 Dresden
Besucheradresse:
Wilhelm-Buck-Straße 2
01097 Dresden
www.smi.sachsen.de
Darauf
sollten Sie beim Kauf achten!
Gute Geräte finden Sie im Fachhan-
del sowie in Baumärkten und Waren-
häusern. Achten Sie darauf, dass die
Melder der europaweiten Norm DIN
EN 14604 entsprechen und über eine
CE-Kennzeichnung und ein VdS-Prüf-
zeichen verfügen.
Wichtig sind dabei folgende Quali-
tätsmerkmale:
optisches bzw. fotoelektrisches
Detektionsverfahren,
lauter, durchdringender Alarmton
(85 dBA in 3 m Entfernung),
Testknopf zur Kontrolle der Funk-
tionsbereitschaft.
Wenn Sie weitere Fragen haben:
Zum Thema „Rauchwarnmelder“ oder
„Brandschutz in Privathaushalten“
wenden Sie sich bitte an die örtliche
Feuerwehr oder informieren Sie sich
im Internet.
Bei Ihrer örtlichen
Feuerwehr erhalten Sie
ausführliche Beratung
Alarm
Blinklicht
für Batterie
Testknopf
für Alarm
Foto: Frank Pfeiffer, Dresden

image
image
image
image
image
image
Rauchwarnmelder retten Leben
Warum
sind Rauchwarnmelder wichtig?
In Deutschland verunglücken rund
600 Menschen pro Jahr tödlich durch
Brände, die überwiegende Zahl in ih-
ren Wohnungen. 90 % davon ster-
ben an einer Rauchvergiftung, denn
Rauch ist schneller und lautloser als
Feuer. Die Geruchswahrnehmung ist
im Schlaf beeinträchtigt. Bereits ein
einziger Atemzug voll Brandrauch
kann tödlich sein.
Wie
funktioniert ein Rauchwarnmelder?
Der Rauchwarnmelder erkennt die
bei einem Brand entstehenden fei-
nen Rauchpartikel bevor die Rauch-
konzentration gefährlich wird und
warnt schon nach ein bis drei Minu-
ten mit einem lauten Alarmton. Be-
trieben wird der Rauchwarnmelder
meist mit handelsüblichen Batterien,
die eine Betriebsdauer von zwei bis
drei Jahren gewährleisten. Ein not-
wendiger Batteriewechsel wird von
den Geräten üblicherweise mit kur-
zen Pieptönen angezeigt. Fehlalarme
durch Zigarettenrauch, brennende
Kerzen etc. werden bei qualitativ
guten Rauchwarnmeldern nicht aus-
gelöst.
Offene Feuer in den
Wohnräumen sind
eine Brandgefahr
Wo
installiert man Rauchwarnmelder?
Primär sollen Rauchwarnmelder in
Räumen angebracht werden, in de-
nen sich Personen aufhalten und in
denen es zur Entstehung eines Bran-
des kommen kann.
Mindestausstattung:
je ein Rauchwarnmelder in Flur,
Schlafzimmer, Kinderzimmer,
bei offener Verbindung mehrerer
Geschosse wird mindestens ein
Rauchwarnmelder pro Etage emp-
fohlen
Optimale Ausstattung:
zusätzliche Installation von Rauch-
warnmeldern in den anderen
Wohn räumen, Kellern, Hobbyräu-
men, Dachböden und Garagen
und Räumen, in denen die Entste-
hung eines Brandes denkbar ist
Welche Besonderheiten gibt es?
Rauchwarnmelder gibt es in unter-
schiedlichen Ausführungen. Geson-
derte Geräte gibt es sowohl für Kü-
chen, als auch für Hörgeschädigte.
Bei anspruchsvollen Realisierungen
lassen sich zum Beispiel alle Melder
über Kabel und Funk miteinander
vernetzen.
Was
ist bei der Montage zu beachten?
Rauchwarnmelder sollten möglichst
mittig im Raum angebracht werden.
Die Montage erfolgt üblicherweise
mit zwei Schrauben an der Decke.
Testen
Sie die Melder regelmäßig!
Kontrollieren Sie die Rauchwarn-
melder monatlich mit der Prüftaste.
Übermalen, verdecken und bekleben
Sie die Melder nicht und stauben Sie
die Geräte einmal im Jahr ab.
Ein besonders wichtiger Hinweis:
Verwenden Sie Batterien mit lan-
ger Lebensdauer. Ersetzen Sie ver-
brauchte Batterien unverzüglich.
Bitte beachten Sie:
Rauchwarnmelder
können
keine
Brände verhüten. Sie können sie nur
frühzeitig erkennen und melden.
Gerade im Kinderzim-
mer ist ein Rauch-
warnmelder wichtig
Ein Rauchwarnmelder
ist schnell montiert
Optimaler Schutz
Mindestschutz
Sonderschutz
Überprüfen Sie die
Batterien regelmäßig
M
S
O
Kinderzimmer
Schlafzimmer
Küche
Keller
Flur
Wohnzimmer
Dachboden
O
O
O
S
M
M
M
M
Flur
Der Rauchwarnmelder
erkennt den Brand
frühzeitig