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Die Arbeitsschutz-Allianz Sachsen informiert:
Schmiedeberger Gießerei hat Arbeitsschutz-
Managementsystem OHRIS eingeführt
Bild: Herr Schneider (Bürgermeister), Frau Dr. Fritzsche (Regierungspräsidium Dresden), Herr Prof.
Tannenhauer (Sächs. Staatsministerium für Wirtschaft und Arbeit), Herr Mannschatz (Schmiedeberger
Gießerei GmbH) (v. l. n. r.)
Am 17. April 2007 überreichte Herr Prof. Tannenhauer, Referatsleiter im Sächsi-
schen Staatsministerium für Wirtschaft und Arbeit, im Beisein von Mitarbeitern des
Unternehmens, des Bürgermeisters des Ortes sowie des Regierungspräsidiums
Dresden die OHRIS-Zertifizierungsurkunde an Herrn Mannschatz, den Geschäftsfüh-
rer der Schmiedeberger Gießerei. Das Unternehmen ist damit die erste Gießerei in
Sachsen, die das OHRIS-Zertifikat erhält.
Eisenerzeugung hat in Schmiedeberg, einem Ort im Osterzgebirge, eine lange Tradi-
tion. Sie reicht zurück bis ins Jahr 1409. So sind viele Menschen der Region mit der
Herstellung von Eisenprodukten verbunden.
Die Schmiedeberger Gießerei GmbH, ein mittelständisches Unternehmen mit derzeit
rd. 200 Beschäftigten, führt die Tradition der ortsansässigen Eisen-, Stahl- und Tem-
pergießerei seit 1990 auf hohem Niveau und sehr erfolgreich fort. Gefüllte Auftrags-
bücher, internationale Kunden und zweistellige Zuwachsraten beim Umsatz sprechen
für sich.
Grundlage des wirtschaftlichen Erfolgs der Gießerei ist eine Unternehmenskultur, die
Wert auf Spitzenleistungen, Qualität und Kontinuität legt. Neben einem Qualitätsma-
nagement sowie Umweltmanagement hat das Unternehmen nun innerhalb eines
Jahres das Arbeitsschutzmanagementsystem OHRIS (Occupational Health- and Risk
Managementsystem) eingeführt. Die Auditierung und Zertifizierung des Systems er-
folgte in den zurückliegenden Wochen durch die zuständige Arbeitsschutzbehörde,
das Regierungspräsidium Dresden. Die Bescheinigung gilt für die Dauer von drei
Jahren.

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Eine Gießerei ist auch heute nicht frei von Gefährdungen und Belastungen. Die Un-
ternehmensleitung legt deshalb größten Wert auf sichere und gesundheitsförderlich
gestaltete Arbeitsplätze und Arbeitsbedingungen. Mit der Einführung des Systems
OHRIS baut sie die Prävention auf dem Gebiet des Arbeits- und Gesundheitsschut-
zes weiter aus.
In diesem Zusammenhang soll auch eine Maßnahme zur Minderung des Gehör-
schadensrisikos erwähnt werden. Durch die schallschutztechnische Einhausung von
zwei Arbeitsplätzen ist es gelungen, die Lärmbelastung beim Putzen hohlwandiger
Teile erheblich zu reduzieren.
Darüber hinaus engagiert sich die Gießerei auch am gesellschaftlichen Leben der
Region und investiert in die Zukunft. Seit Jahren werden Lehrlinge ausgebildet.
Derzeit sind 20 Azubis im Unternehmen tätig. Mit dem Projekt „Schule im Betrieb“
will man den „Nachwuchs“ für die Traditionen interessieren und an das Arbeitsleben
heranführen.