P B E N G E M A N N
B R A K O - F O R T S C H R E I B U N G _ LUNITZ 8
Fortschreibung
Angaben zur Sicherung des Brandschutzes
mit eingearbeiteten Prüfbericht ME/2016/077 zum Stand vom 09.08.2016
VORHABEN :
CARAVAN-HAFEN (ehem. Gaswerk)
LUNITZ 8!
02826 GÖRLITZ
GELTUNGSBEREICH:
EINBAU EINER SANITÄRANLAGE IN EINEN
HALLENBESTAND MIT ZU ERRICHTENDEN
CARAVAN-STELLPLÄTZEN
Umnutzung eines unter Denkmalschutz !
stehende Gebäudes und seiner Industriefläche
FLUR / FLURSTÜCK:
FLUR 45, FLURSTÜCK 588/7
AUFTRAGGEBER/
ANTRAGSTELLER:
GASVERSORGUNG GÖRLITZ MBH!
DEMIANIPLATZ 23 !
02826 GÖRLITZ!
TEL.: 03581 /3 35 35
BAUVORLAGE:
DIPL.-ING. (FH) JOACHIM EIFLER!
FREIER ARCHITEKT!
MARIENPLATZ 2!
02826 GÖRLITZ !
TEL.: 03581 - 40 91 35
BRANDSCHUTZNACHWEIS:
DIPL.-ING. (FH) MANFRED M. ENGEMANN !
BERATENDER INGENIEUR!
PLANUNGSBÜRO ENGEMANN!
02826 GÖRLITZ!
LANDESKRONSTRAßE 37!
TEL.: 03581 - 31 27 64
Auf Grund der Beauftragung wurde der Sonderbau als Gebäude, nicht aber als !
Caravan-Stellplatz geprüft. Diese Planung ist gesondert einzureichen.
DIE FORTSCHREIBUNG!
BEINHALTET:
28 einseitige Textseiten
PB ENGEMANN • LANDESKRONSTRASSE 37 • 02826 GÖRLITZ • TEL/FAX.: 03581/312764
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Inhaltsverzeichnis
A.
Allgemeine Angaben
A.1.
Auftrag und Zweck der Nachweisführung
A.2.
Bereitgestellte Unterlagen
B.
Die Liegenschaft
B.1.
Gesamtbebauung im Bestand
B. 1.1
Lage der Liegenschaft
B 1.2
Grundstücksgröße der Liegenschaft
B 1.3
Topografie der Liegenschaft
B 1.4
Bauflächen und Baugebiet
B 1.5
Topografie der Liegenschaft
B 1.6
Besonderheiten der Liegenschaft
B 2
Bauvorhaben in Umsetzung und Einordnung
B 2.1
Anbindungen an öffentliche Verkehrsflächen
B 2.2
Bebauungen mit Gebäuden, allgemein
B 2.4
Zusammenfassung und Einordnung der Liegenschaftsanalyse
C.
Nutzung
C.1.
Nutzung / Umnutzung
C.2.
Nutzungseinheiten
C.3.
Gefährdung und Risikoeinschätzung
C.4.
Feststellung der Gebäudeklasse - Halle G 1
C.5.
Brandbekämpfungsabschnitt und Bewertung
D.
Beurteilung nach SächsBO
D.1.
§ 2 Gebäudeklasse
D.2.
Brandschutz
D.3.
Bauprodukte
D.4.
Allgemeine Anforderungen
D.5.
Tragende Wände, Stützen
D.6.
Außenwände
D.7.
Trennwände
D.8.
Brandwände und zulässige Wände anstelle von Brandwänden
D.9.
Decken - SächsBO
D.10.
Dächer
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D.11.
Erster und zweiter Rettungsweg
D.12.
Treppen
D.13.
Notwendige Treppenräume, Ausgänge
D.14.
Notwendige Flure, offene Gänge
D.15.
Fenster, Türen, sonstige Öffnungen
D.12.
Umwehrungen
D.13.
Aufzüge
D.14.
Leitungsanlagen, Installationsschächte und -kanäle
D.15.
Lüftungsanlagen
D.16.
Feuerungsanlagen, sonstige Anlagen zur Wärmeerzeugung, Brennstoffversorgung
D.17.
Sanitäre Anlagen
D.18.
Aufbewahrung fester Abfallstoffe
D.19.
Blitzschutzanlagen!
D.20.
Aufenthaltsräume
D.21.
Wohnungen
D.22.
Stellplätze, Garagen und Abstellplätze
D.23.
Barrierefreies Bauen
D.24.
Sonderbauten
25.
Anlagentechnischer Brandschutz
25.1.
Einrichtungen und Anlagen zur haustechnischen Versorgung
25.2.
Anforderungen an Schottungen
25.3.
Aufzüge
25.4.
Lüftungsanlagen, bezüglich der Belange des Brandschutzes
25.5.
Rauch- und Wärmeabzug
25.5.1.
Rauchableitung aus Kellergeschossen
25.5.2.
Rauchableitung aus dem Planungsbereich
25.5.3.
Rauchableitung aus notwendigen Treppenräumen
25.5.4.
Rauchableitung aus Aufzugsschächten
25.6.
Selbsttätige und nicht selbsttätige Feuerlöschanlagen
25.7.
Brandmeldeanlagen und Alarmierungseinrichtungen
25.8.
Sicherheitsstromversorgung
25.9.
Feststellanlagen von selbsttätig schließenden Feuer- und Rauchschutztüren
25.10.
elektrische Verriegelungen von Türen in Rettungswegen
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25.11.
automatische Schiebetüren in Rettungswegen
26.
Abwehrender Brandschutz
27.
Organisatorischer Brandschutz
28.
Baurechtlicher Abgleich; Zusammenstellung von Abweichungen
29.
Visualisierung des Brandschutzkonzeptes
30.
Brand-Simulation / Berechnung
31.
Anlagen
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A.
Allgemeine Angaben
A.1.
Auftrag und Bewertungsgegenstand!
Laut Vorgabe und Beauftragung erstreckt sich der Nachweis auf die Absicht
der Nachnutzung einer Werkhalle durch ebenerdigen Einbau von Sanitär-Bereichen ohne Aufent-
haltsräume.
die Errichtung von Caravan - Stellflächen auf der dazugehörigen Industriefläche des ehemaligen
Gaswerkes der Stadt Görlitz.
-> nicht mit Prüfbericht erfasst!
Dieses Vorhaben ist für den Bereich nach SächsBO § 2, (4), 15.; ein Sonderbauvorhaben.
Dieses Vorhaben ist ohne Aufenthaltsräume geplant.
Dieses Vorhaben ist für 34 Caravan-Stellplätze ausgelegt.
-> nicht mit Prüfbericht erfasst!
Dieses Vorhaben benötigt ein Brandschutzkonzept.
Dieses Vorhaben liegt im Komplex genehmigter Bestandsbauten.
Dieses Vorhaben wird im Geltungsbereich der SächsBO, der MBO, der MIndBauRL und
allgemeiner CW VO sowie weiterer Vorschriften nach Landesrecht betrachtet.
Dieses Konzept wird im Rahmen der bereitgestellten Unterlagen in zweifacher Ausführung erstellt.
Prüfvermerke vom 09.08.2016,
10.1.1
„Die vorliegenden Unterlagen beziehen sich allein auf dem Umbau eines bestehenden
Gebäudes zu einem eingeschossigen, nicht unterkellerten Gebäude mit sanitären Anlagen,
Touristeninformation sowie Nebenräumen in Görlitz, Lunitz 8.
Die anderen sich auf dem Grundstück befindlichen Gebäude und baulichen Anlagen sind nicht
antragsgegenständlich und damit nicht Bestandteil der Prüfung.
10.1.4
„In der vorliegenden Architektenplanung Sind keine brandschutztechnischen
Anforderungen eingetragen.“
10.1.5
„Zu den Flurstücksnummern wurden im Brandschutzkonzept andere Aussagen gemacht als in
den vorliegenden Unterlagen zum Bauantrag (einschließlich dem Auszug aus dem
Liegenschaftskataster). Im Zuge der brandschutztechnischen Prüfung wird von der Angabe in
den Unterlagen zum Bauantrag ausgegangen.“
Keine Prüfung der Caravan-Stellflächen, da nicht zur Prüfung beauftragt
A.2.
Bereitgestellte Unterlagen!
Grundriss(e):
EG - Plan
Gebäudeschnitt:
Schnitt A - A
Ansicht(en) Bestand:
West- und Südansicht
Ansicht(en) Planung:
West- und Südansicht
Erläuterungsbericht:
eine Seite Vorhabens- und drei Seiten Baubeschreibung
Stellflächen:
Entwurfsplanung mit Stellplätzen und Medienführung Zeichnungen mit
Stand vom 01.07.2007
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B
Die Liegenschaft
B.1.
Gesamtbebauung im Bestand
!
B 1.1
Lage der Liegenschaft
!
Die Liegenschaft der Lunitz 8, befindet sich im Altstadtbereich von Görlitz. Sie grenzt mit ihrer Haupt-
zufahrt im Norden an den Verkehrsraum der Lunitz. Die Straße wird beidseitig von einer fast lückenlo-
sen Reihenbebauung flankiert. Die Liegenschaft ist 1,8 km von der Berufsfeuerwehr Görlitz entfernt
und dürfte von dieser in ca. sechs Fahrminuten erreicht werden.
Die Liegenschaft ist im Bestand über drei Zufahrten erreichbar.
B 1.2
Grundstücksgröße der Liegenschaft
Die Gesamtflächen und weitere Einzelflächen wurden dem Verfasser nicht übermittelt.
Das Grundbuch wurde auftragsgemäß
nicht eingesehen.
B 1.3
Topografie der Liegenschaft
Im Geltungsbereich ebenerdig.
kein Einfluss auf die Beurteilung
B 1.4
Bauflächen und Baugebiet
Das Grundstück wurde im ausgehenden 19. Jahrhundert mit einem Gebäudekomplex bebaut und
ging mit weiteren Bereichen und Geländeanteilen als Gasanstalt der Stadt Görlitz in Nutzung.
Die Liegenschaft ist als nach BauNVO, § 6 ausgewiesen als
„Mischgebiet“
B 1.5 Bebauung der Liegenschaft
Das Gelände ist straßenseitig mit einem Komplex von direkt aneinander gebauten Werkgebäuden in
unterschiedlichen Höhen auf zwei Flurstücken (588/4 u. 588/7) bebaut. Die Abmessungen ergeben
einen Zusammenhang von ca. 40m x 35 m, also < 1.600 qm.
Inwieweit hier Unterteilungen und Trennungen nach Eigentum, Brandabschnitten oder Brandbekämp-
fungsabschnitten vorgenommen wurden geht aus den Unterlagen nicht hervor.
Eine ordnungsgemäße Errichtung der Bebauung wird unterstellt.
Durch das Vorhaben kommt es zu keiner Erweiterung der baulichen Anlage.
Die mit Gebäuden bebaute Fläche bleibt unverändert.
Prüfvermerk Pkt. 10.2
10.2.1
„Gemäß den vorliegenden Unterlagen ist das Gebäude im Bestand in einem Abstand von mehr
als 2,50 m zu den jeweiligen Flurstücksgrenzen und von mehr als 5 m zu anderen Gebäuden errichten.
Somit ergeben sich aus dem grundstücksrechtlichen Belangen keine weiteren Anforderungen an den
Brandschutz.“
10.2.2
„Nach § 30 (2) SächsBO wird das Gebäude als ein Brandabschnitt betrachtet.“
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B 1.6
Besonderheiten der Liegenschaft
Die Bebauung ist ein Industriedenkmal der Stadtgeschichte und steht unter
Denkmalschutz.
B 2 Bauvorhaben in Umsetzung und Einordnung
B 2.1
Anbindungen an öffentliche Verkehrsflächen
Schutzziele:
Camping- und Wochenendplätze müssen an einer befahrbaren öffentlichen Verkehrsfläche liegen oder
eine befahrbare öffentlich-rechtlich gesicherte Zufahrt zu einer befahrbaren öffentlichen Verkehrsfläche
haben und durch innere Fahrwege ausreichend erschlossen sein.
Die Zufahrten und innere Fahrwege müssen für Feuerwehrfahrzeuge befahrbar sein.
Bei Campingplätzen müssen Zufahrten und innere Fahrwege mindestens 5,50 m breit sein. Geringere
Zufahrtsbreiten können gestattet werden, wenn ausreichende Ausweich- und Wendemöglichkeiten vor-
handen sind. Für innere Fahrwege mit Richtungsverkehr und für Stichwege von höchstens 100 m Länge
genügt eine Breite von 3 m.
Als direkte Anbindung und Zufahrt wird die alte Werkszufahrt von der Lunitz genutzt.
Einschränkende Bauteile sind zu beseitigen oder der geforderten Breite anzupassen.
Diese Zufahrt ist dann auch für Feuerwehr und Rettungsfahrzeugen geeignet.
Der innere Verkehrsweg beginnt nach dem Bürgersteig mit einer Breite von 5,50 m als Zu- und Ab-
fahrt bis zu einer Schranke. Diese darf sich erst hinter einem ausreichenden Stauraum befinden.
Zur Beachtung:
Innerhalb von Zu- oder Durchfahrten der Feuerwehr sind Sperrvorrichtungen (Sperrbalken, Ketten,
Sperrpfosten) zulässig, wenn sie von der Feuerwehr geöffnet werden können.
Prüfvermerk 10.4.5:
„Im Bereich der notwendigen Flächen für die Feuerwehr sind Schranken, Tore oder ähnliches geplant. Es
sind die Vorschriften für das gewaltfreie Passieren für die Feuerwehr zu beachten. Die Abstimmung hat mit
der Feuerwehr Görlitz zu erfolgen.“
Die inneren Verkehrswege erschließen die Stellplätze in einer durchschnittliche Breite von 7,50 m als
T-Form. Diese Gestaltung genügt auch für Fahrzeuge der Feuerwehr als Wendehammer.
Befahrbare Decken, die im Brandfall von Feuerwehrfahrzeugen befahren werden, sind nicht bekannt.
Die Anforderungen nach § 4 der SächsBO sind einzuhalten. Für die Befahrbarkeit der Flächen wird
auf DIN 1055- 3:2006-03 verwiesen.
Bei Einhaltung der Planung und der Vorgaben sind die
Schutzziele für Halle und Caravan-Flächen
erfüllt
Die zweite Anbindung der Fläche
>> gestrichen - entfällt für die Nutzung
Die dritte Anbindung
der Fläche
>> gestrichen - entfällt für die Nutzung
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B 2.2
Bebauungen mit Gebäuden, allgemein
Zur erklärenden Beschreibung werden erkennbare Bereiche im Komplex wie folgt nummeriert:
G 1 Werkhalle im Leerstand
als Antragsgegenstand!
G 2 Gebäude
eingeschossiger Zwischenbau, direkt und mit Abstand
unter 3,00 m angebaut
G 3 Handwerks-Gebäude
als versetzte Hofbebauung mit Zufahrt
G 4 Industrie- und Verwaltung
als mehrgeschossige Straßenbebauung
mit Abstand von ca. 3,50m zu G 1 errichtet
G 5 Gebäude
mit Abstand > 5 m - nicht betrachtet
verschiedene Anbauten
zum Abbruch vorgesehen
B 2.3
Skizze der allgemeinen Bebauungen
Zwischen der öffentlichen Straße und dem Antragsgegenstand (G1) befinden sich auf dem Flurstück
588/4 das Straßengebäude G 4 und auf dem Flurstück 588/7 der Zwischenbau von G 2.
Die Abstände vom öffentl. Verkehrsraum bis zu den freien Außenwänden der Halle (G 1) betragen:
G 1 - Hallen Giebel
Beginn
ca. 22 m Lauflinie
G 1 - Hallen Giebel
Ende
ca. 36 m Lauflinie
G 1 - Hallen Längsfront
Ende
ca. 54 m Lauflinie
Die Abstände von der Hauptzufahrt zu den Außengrenzen der Caravan-Stellplatzes betragen nach:
Ost
ca. 173 m Lauflinie,
West
ca. 115 m Lauflinie,
Süd
ca. 105 m Lauflinie.
Skizze ist auf aktuellen Anspruch
zu
konkretisieren
Bild 1
Darstellung der zusammengebauten Gebäude.
PV: Zusammengebaute Gebäude als ein
Brandabschnitt mit < 1.600 qm
Bild 2
Darstellung der geplanten Abtrennung nach R+K
PV: Die Aussagen zu den Stellplätzen und deren
Bereiche wurden auftragsgemäß nicht geprüft
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B 2.4
Zusammenfassung und Einordnung der Liegenschaftsanalyse
Die Bemessung nach Maßstab 1:500 ergibt für den Gebäudebestand auf Flurstück 588/4 und Flur-
stück 588/7 ca. 1.390 qm an- und zusammengebauter Gebäudeflächen. Die Halle G 1 als Antrags-
gebäude beansprucht davon eine Fläche von 249 qm. Innerhalb einer Gesamtbebauung von 1.600
qm oder 40 m sind nach LBO keine Brandwände erforderlich.
Für die Komplexbebauung von G 1 bis GK 3 ist somit das
Schutzziel nach SächsBO
§ 30, (2), 2
erfüllt
Inwieweit die Halle G 1 in ihrer zünftigen Eigenständigkeit und der veränderten Nutzung brandschutz-
technisch betroffen ist, wurde im Rahmen einer Begehung eingeschätzt und unter dem Gesichtspunkt
der Bestandsverträglichkeit beurteilt.
C.
Nutzung und Bewertung
C.1.
Nutzung / Umnutzung !
Die Bestands-Bewertung bezieht sich gem. Antrag primär auf die Nachnutzung der Halle G 1 als
ehemaliger Industriebau.
Industriebauten sind Gebäude oder Gebäudeteile im Bereich der Industrie und des Gewerbes, die
der Produktion (Herstellung, Behandlung, Verwertung, Verteilung) oder Lagerung von Produkten
oder Gütern dienen. I. S. dieser Richtlinie ist die Grundfläche ….
Diese Verwendung wurde/wird aufgegeben.!
C.2.
Nutzungseinheiten!
Die Umnutzung
der Halle umfasst einen Sanitärbereich für den geplanten Caravan-Stellplatz und einen offenen Infor-
mationsbereich mit Schautafeln.
Der Einbau des Sanitärbereich mit WC- Dusch- und Waschräumen erfolgt im südlichen Bereich der
Werkhalle. Der offen und ungeheizte Informationsbereich wird mit zwei weiteren Räumen im nördli-
chen Teil der Halle eingegliedert - siehe Grundrisseintrag. Ein Aufstellungsbereich für die erwähnte
Brennwerttechnik ist nicht erkennbar
dieser nachträglich zu bewerten
—> Weitere Aussagen und Flächenangaben sind den Planungszeichnungen zu entnehmen.
Im gesamten Planungsbereich sind
keine Aufenthaltsräume vorgesehen.
Die Halle ist als Gebäude mit
einer Nutzungseinheit zu bewerten
C.3.
Gefährdung und Risikoeinschätzung!
Es wird unterstellt, daß die Bebauung genehmigter Bestand ist.
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Geometrie und Bauweise bleiben durch die Umnutzung unverändert.
Gefährdende Wandöffnungen in den Umfassungswände zu oder über angebauten Bereichen von GK
2 werden im entsprechendem Anspruch verschlossen; alternativ dazu öffnet sich die Halle an den
beiden Freiseiten.
Weitere Angaben im Einzelnachweis und Zeichnung.
Eine zusätzliche Gefährdung besteht weder für die Halle selbst, noch für die angrenzende Bebauung.
Durch die geplante Nutzung als Stellflächen werden die Außenbereiche aufgewertet, übersichtlich kul-
tiviert und sicherer erschlossen.
Risiko- Einstufung:
Brandschottung:
durch Verschluss zur Nachbarbebauung stark verbessert
Arbeitskräfte:
keine Gefährdung durch Arbeitstätigkeiten
Brandgefährdung:
keine Gefährdung durch offene Flamme oder entzündliche Güter
(z. B. Schmiedefeuer gegen Brennwert-Therme und Waschmaschine)
Brandlast:
stark reduziert (durch fehlende, brennbare Einbauten und Lagergütern)
Risiken:
stark reduziert ( mangels Zündquellen und Material / Lagergut)
Als denkbare Szenarien verbleiben für die ehemalige Werk- Halle:
Brand an WM und Wäschetrocknern - denkbar (siehe Punkt 26.7)
Papierkorb-Brände
Brand an Heizung und Neuinstallation der Elektrik - kaum denkbar
Für die Freiflächen:
Brand durch Grillkohle und Gefährdungen durch Gasgesäte der Nutzer.
Durch die geplante Umnutzung wird das Gefährdungspotential abgesenkt und das
Risiko für die Gebäude und und ihre Umgebung gesenkt.
C.4.Feststellung
der Gebäudeklasse - Halle G 1 !
Gebäude /
Halle G 1
Breite
: 18,20
Tiefe
: 13,70
Grundfläche
: ca. 250 qm
Brandabschnitt
: ca. 217 qm
Abgrenzung der Halle
Anzahl der Geschosse für
möglichen Aufenthalt
: Kellergeschoss
0
: Normalgeschoss
1
: Dachgeschoss
0
Anzahl der nutzbaren Geschosse : 1
letzte nutzbare Ebene über Gelände
: i. M. + 0,05 m
Anzahl der Nutzungseinheiten
: 1 (2)
nutzbare Ebene unter Gelände
: keine
Gebäudeklasse SächsBO
: 2
Sicherheitskategorie
: K 1
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C.5.
Brandbekämpfungsabschnitt und Bewertung !
Eine alleinige Beurteilung nach dem Rechenverfahren der MIndBauRL ist wegen der abweichenden
Nachnutzung von der industriellen Verwendung zu Sanitärbereichen nicht gegeben.
Die Bewertung der Halle G 1 erfolgt gem. C 1 hauptsächlich mit den Bemessungsgrundsätzen
der SächsBO, als Gebäude ohne Aufenthaltsräume.
Parallel dazu wird ein Abgleich mit dem Teil 6 der MIndBauRL geführt und wenn nötig vermerkt.
Schutzziele:
Brandabschnitt der Nutzungsänderung nach
SächsBO:
§ 30
L max. =
40 m
F max. = 40m x 40m =
1.600m²
MIndBauRL 6, Tab.1, K 1
F max
800 - 1.200 m²
Eine wechselseitige Beeinflussung der Bestandsgebäude wurde der nördlichen und östlichen Hallen-
wand unterstellt. Diese Einflussfaktoren werden nachfolgen und speziell in Punkt D. 8 abgehandelt.
D.
Beurteilung nach LBO
D.1.
§ 2 Gebäudeklasse!
Nach Abschnitt C.3 ergibt sich die
Gebäudeklasse 2
D.2.
Brandschutz
(§ 14)
Gemäß § 14 der SächsBO sind bauliche Anlagen so anzuordnen, zu errichten, zu ändern und in-
standzuhalten, dass der Entstehung eines Brandes und der Ausbreitung von Feuer und Rauch vorge-
beugt wird und bei einem Brand die Rettung von Menschen und Tieren sowie wirksame Löscharbei-
ten möglich sind. Darüber hinaus sollen schädigende Auswirkungen eines Brandes für die Umwelt
vermindert und Sachwerte geschützt werden. Der Brandschutz umfasst also Maßnahmen sowohl des
vorbeugenden als auch des abwehrenden Brandschutzes.
D.3.
Bauprodukte
(§ 17 bis § 25)
Zutreffende Absätze der vorgenannten Paragraphen beachten und Nachweise erstellen.
„Prüfvermerk 10.3.3
Für die zum Einsatz kommenden Bauprodukte/Bauarten ist zur Gewährleistung der Feuerwiderstandsklasse
sowie aller für den Brandschutz notwendigen Bauprodukte der Verwendbarkeitsnachweis zu führen.
Die Verwendbarkeit (Anwendbarkeit) ergibt sich für:
- geregelte Bauprodukte aus der Übereinstimmung mit den bekannt gemachten technischen
Regeln (Bauregelliste A, Teil 1),
- nicht geregelte Bauprodukte/Bauarten aus der Übereinstimmung mit der allgemeinen bauaufsichtlichen
Zulassung oder dem allgemeinen bauaufsichtlichen Prüfzeugnis oder der Zustimmung im Einzelfall.
Geregelte und nicht geregelte Bauprodukte dürfen verwendet werden, wenn ihre Verwendbarkeit in dem für
sie geforderten Übereinstimmungsnachweis bestätigt ist und sie deshalb das Übereinstimmungszeichen tra-
gen. Diese sind bei der Abnahme zur abschließenden Fertigstellung vorzulegen.“
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D.4.
Allgemeine Anforderungen
(§ 26)
Mit den Absätzen des vorgenannten Paragraphen vertraut machen und diese berücksichtigen.
D.5.
Tragende Wände, Stützen
(§ 27)!
Schutzziel:
Tragende und aussteifende Wände und Stützen müssen im Brandfall ausreichend lang standsicher sein. Sie
müssen in Gebäuden der Gebäudeklasse 2 feuerhemmend, …. sein.
Tragende Wände sind am Gebäude und seiner Ausbauten erforderlich als:
Umfassungswände (Außenwände) und Mittelwand der Halle
tragende Trockenbau-Konstruktion der Sanitärzelle
Tragende Bestandsbauteile der Halle, wie Außenwände und Mittelwand bestehen aus
Vollziegel-Mauerwerk, D > zul. und ein- oder beidseitig verputzt.
mind. F 60-90
Forderung für EG:
FH
im Bestand
erfüllt
Tragende Bauteile im Trockenbau, bestehen aus Stahlprofilen. Diese Wand/Stahlstützen-Systeme sind
unter Verwendung von Dämmstoffen mit Schmelzpunkt > 1.000 °C und Gipskartonplatten-Bekleidun-
gen nach DIN 4102 Teil 4 Punkt 6.3.5 bzw. nach Vorgaben eines Systemhersteller in mind. F30 von
innen und außen zu errichten. Der Verwendbarkeitsnachweis ist zu führen
Forderung für tragenden Bauteile im Trockenbau in
FH als neuen Einbau
umsetzen
D.6.
Außenwände
(§ 28)
Schutzziel:
Außenwände und Außenwandteile wie Brüstungen und Schürzen sind so auszubilden, dass eine Brandaus-
breitung auf und in diesen Bauteilen ausreichend lang begrenzt ist.
Die Halle verfügt über zwei echte Außenwände und zwei Wände welche als Gebäudeabschlußwände
gegenüber Anbauten wirken.
Zwei freie Außenwände der Halle
sind nach Osten und Westen ausgerichtet und großflächig mit Industrieverglasung versehen.
Sie haben tragende Funktion und bestehen aus Vollziegel-Mauerwerk. Mit D > 25 cm erreichen sie
mind. F 60-90.
Die Anforderungen des § 27/28 und der DIN 4102 sind in Bestand und Planung
erfüllt
Die Hüllflächen der Sanitäreinheiten
sind wie bereits angeführt mit tragenden Einbauten aus Stahl versehen und als klassifizierte TB-Wand
in mind. F 30 von innen und außen herzustellen. Zur Errichtung und Nachweisführung sollten die
Richtlinien und Nachweise der Systemhersteller genutzt werden
Forderung für AW der Sanitäranlage wird durch
FH- Neubau
erfüllt
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D.7.
Trennwände
(§ 29)!
Schutzziel: !
Trennwände sind erforderlich zwischen Nutzungseinheiten sowie zwischen Nutzungseinheiten und ….
Die Umnutzung ist als eine NE ohne Aufenthalt geplant.
Trennwände mit Schutzziel nach LBO sind planerisch nicht vorgesehen. - bei Betrachtung als ein
Brandabschnitt wie folgt zu modifizieren.
Prüfvermerk 10.3.1
„Im Zuge der brandschutztechnischen Prüfung wird von der Lage der Trennwände des Gebäudes zu an-
grenzenden Gebäuden entsprechend des Bildes 1 des Brandschutzkonzeptes ausgegangen. Die Trenn-
wände zu den angrenzenden Gebäuden im Norden sowie im Osten müssen gemäß § 29 (1 und 3)
SächsBO als raumabschließendes Bauteil mindestens feuerhemmend ausgeführt sein. Türen in den
Trennwänden sind nach § 29 (5) SächsBO feuerhemmend, dicht- und selbstschließend auszuführen. Der
Plan zum Brandschutzkonzept ist im Zuge der weiteren Ausführungsplanung dahingehend zu ergänzen.“
D.8.
Brandwände und zulässige Wände anstelle von Brandwänden
(§ 30)!
Bestand/Planung:
!
Abweichend von Schutzziel der SächsBO ist die Tatsache, dass im Planungsbereich des Gebäudes
weder Arbeitsplätze noch Aufenthaltsräume vorgesehen sind und es sich um eine zusammenhängen-
de Bestandsbebauung im Sinne der § 30, Abs. 2/2 handelt und deren Gefährdungspotential durch
die Umnutzung gesenkt wird. Die nachfolgende Beurteilung der einzelnen Wände wird dementspre-
chend auf reale Gefährdung und deren Wechselwirkung abgestimmt.
Schutzziel:!
(1) Brandwände müssen als raumabschließende Bauteile zum Abschluss von Gebäuden (Gebäudeab-
schlusswand) oder zur Unterteilung von Gebäuden in Brandabschnitte (innere Brandwand) ausreichend
lang die Brandausbreitung auf andere Gebäude oder Brandabschnitte verhindern.
(2) Brandwände sind erforderlich
1. als Gebäudeabschlusswand, ausgenommen von Gebäuden ohne Aufenthaltsräume und ohne Feuer-
stätten mit nicht mehr als 50 m3 Brutto-Rauminhalt, wenn diese Abschlusswände an oder mit einem Ab-
stand von weniger als 2,50 m gegenüber der Grundstücksgrenze errichtet werden, es sei denn, dass ein
Abstand von mindestens 5 m zu bestehenden oder nach den baurechtlichen Vorschriften zulässigen
künftigen Gebäuden gesichert ist;
Die Nordwand
Für den Abstand dieser Gebäude auf unterschiedlichen Flurstücken
liegt keine Angabe vor. Sie unterschreiten scheinbar den Mindest-
abstand. Die Rechtmäßigkeit der Unterbauung ist vom Eigentümer
im Zusammenhang mit Punkt C.5. eigenverantwortlich zu prüfen.
Bis auf die halbseitige Decke zum Dachraum befinden sich in die-
sem Teil der Halle kaum Brandlasten oder Zündquellen. Dem Be-
stand mit seiner beidseitige Fensterausbildung und dem bestehen-
den Dachüberstand, erwächst aus der Umnutzung kein erhöhtes
Risiko. Die Umnutzung verhält sich bestandsneutral.
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Mit der freien Ostwand
der Halle und der Westwand von Gebäudeteil GK 2 stehen sich zwei Fensterwände mit großen Öff-
nungen im geringen Abstand gegenüber. Mit Trennung der Nutzung entfällt die gemeinsame Kontroll-
und Aufsichtspflicht der Betreiber. Es erwächst ein erhöhtes Risiko eines Brandüberschlages.
Gemäß der Ortsbegehung und Vorgabe nach § 30 sind die
Wandöffnungen im Antragsgebäude (oder GK 2) mindestens
feuerhemmend (nach Empfehlung der Feuerwehr in HFH) zu
schließen.
Öffnungen in F 30 (
F 60
) schließen
Die Ostwand im Bereich der „Schleuse“ —> siehe Plan
hat eine offene Verbindung zum Zwischenbau von G1 und GK 2.
In diesem Zwischenbau bestehen unnötige Fenster- oder (Tür)-Verbindungen zu den Werkstatträumen
nach GK 2. Hier ist eine angepasste Abschottung oder ein geplanter Abriss vorzunehmen.
Einstufung im Prüfvermerk:
Der Gebäudekomplexen GK 1, GK 2 und GK 3 wird gem. Pkt. 2.4 als ein Brandabschnitt ohne Eigen-
tumswechsel betrachtet —> siehe D 7. Trennwände.
Unter dieser Betrachtungsweise entfallen Satz 4 bis 11 des BraKo.
Zum gegenwärtigen Betrachtungsstand sind weitere Schutzziele des § 30 durch begrenzte Wirkung
der MIndBauRL und dem Bestandsschutz gedeckt.
Die Abarbeitung der Vorgaben und die Betrachtung nicht dargelegter Bereiche hat in fachtechni-
scher Begleitung zu erfolgen und ist
umzusetzen
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D.9.
Decken
(§ 31)
Gebäude-Abschlussdecke
Nach dem Gebäudeschnitt sind Decken über den erdgeschossigen Einbauten als reine Holzbalken-
decken oder Decken im Holz/Stahlträger-Verbund vorgesehen, welche die Räume nach oben zum
Hallenvolumen abschließen. Aus weiterführenden Gründen sind diese Decken unter und oberseitig als
tragfähige Geschoßdecke feuerhemmend auszubilden.
Schutzziel:
Decken müssen als tragende und raumabschließende Bauteile zwischen Geschossen im Brandfall ausreichend
lang standsicher und widerstandsfähig gegen die Brandausbreitung sein. Sie müssen in Gebäuden der Gebäu-
deklasse 2 feuerhemmend sein.
Bestand an Holzbalkendecken:
Die HB-Decken der Gründerzeit sind zwischen F30 und F 60 einzustufen.
Forderung:
Bestand auf FH prüfen sonst auf oder und unterseitig auf
F30 aufbessern, Dämmung mineralisch, SP > 1.000 °C
Neue Decke:
Aufbau nach Statik und oberseitig begehbar.
Forderung:
Decke
feuerhemmend herstellen,
Anspruch unter und oberseitig F 30, Dämmung mineralisch, SP > 1.000 °C
Bei Ausschluss von Gefährdungen durch nochmalige Prüfung der Notwendigkeiten kann der An-
spruch aufgehoben werden.
Weitere Angaben oder Ergänzungen siehe Planeintrag!
D.10.
Dächer
(§ 32)
Die Dachkonstruktion steht unter Bestandsschutz.
Die Dachdeckung ist auf den Anspruch „Harte Bedachung“ zu prüfen und der beschriebene
Dachstuhl ist zu prüfen und ggf. zu sanieren.
Die Dachüberstände der Holzpfetten werden wie folgt bewertet:
Diese Überstände sind als Bestand vertretbar, da sie nicht das Gefährdungspotential für die geplante
Nutzung erhöhen.
Schutzziel: § 32 (1)!
(1) Bedachungen müssen gegen eine Brandbeanspruchung von außen durch Flugfeuer und strahlende
Wärme ausreichend lang widerstandsfähig sein (harte Bedachung). !
Das Schutzziel der SächsBO 31 (1) wird dem Bestand unterstellt. Bei Abweichung ist eine ge-
nauere Risikobeurteilung für den ges. Bestand im Komplex zu erheben und ggf. eine Erneue-
rung der Bahnendeckung vorzunehmen.
Schutzziel: § 32 (5)!
Dachüberstände, Dachgesimse und Dachaufbauten, lichtdurchlässige Bedachungen, !
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Dachflächenfenster, Lichtkuppeln, Oberlichte und Solaranlagen sind so anzuordnen und herzustellen, dass
Feuer nicht auf andere Gebäudeteile und Nachbargrundstücke übertragen werden kann. Von Brandwänden
und von Wänden, die anstelle von Brandwänden zulässig sind, müssen mindestens 1,25 m entfernt sein …!
Öffnungen in Dächern sind vorerst nicht vorgesehen, Rauchabzüge können möglich werden.
Nach den Absätzen (8) und (9) sind auf der Südseite des Gebäudes durchlaufende oder
überlappende Schneefang-Einrichtungen anzubringen. Für vom Dach aus vorzunehmende
Arbeiten sind sicher benutzbare Vorrichtungen anzubringen.
D.11.
Erster und zweiter Rettungsweg
(§ 33 )
!
Grundsätzlich wird von einer Selbstrettung der Personen ausgegangen.
Die Beschaffenheit der Rettungswege hat sich an den Anforderungen des § 33 zu orientieren.
Die Anforderungen an die Länge der Rettungswege gelten von jeder Stelle eines möglichen Standor-
tes im Gebäude und sind gem. Verordnungen auf 35 m Lauflinie begrenzt.
Erdgeschoss !
Für den 1. und 2. RW sind zwei Ausgänge ins Freie mit einer Lauflänge < 35 m vorhanden.
Forderungen
der LBO und MIndBauRL
erfüllt
Prüfvermerk 10.2.3 und 10.2.4
„Der erste und der zweite Rettungsweg werden über direkten Ausgangs ins Freie sichergestellt.
Durch geeignete Maßnahmen muss sichergestellt werden, dass alle Türen im Zuge von Rettungswegen
jederzeit benutzt werden können. Hierzu müssen mindestens Notausgangsverschlüsse (z. B. DIN EN
179) vorgesehen werden, sofern sich die oben genannten Anforderungen nicht durch betrieblich-
organisatorische Maßnahmen sicherstellen lassen.“
D.12.
Treppen
(§ 34)
Schutzziel: entfällt!
Keine Treppe vorhanden
D.13.
Notwendige Treppenräume, Ausgänge, Rettungswege
(§ 35)!
Schutzziel: § 35 (1)!
(1) Jede notwendige Treppe muss zur Sicherstellung der Rettungswege aus den Geschossen ins Freie
in einem eigenen, durchgehenden Treppenraum liegen (notwendiger Treppenraum). !
Notwendige Treppenräume müssen … Notwendige Treppen sind ohne eigenen Treppenraum zulässig!
1. in Gebäuden der Gebäudeklassen 1 und 2!
ist kein notwendiger Treppenraum erforderlich.
ok
D.14.
Notwendige Flure, offene Gänge
(§ 36)
Schutzziel: § 36 (1)
(1) Flure, über die Rettungswege aus Aufenthaltsräumen oder aus !
Nutzungseinheiten …!
Notwendige Flure sind in GK 2
nicht erforderlich
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D.15.
Fenster, Türen, sonstige Öffnungen
(§ 37)
Schutzziel: § 37 !
Sanitärausbau
Im Sanitärbereich der Vorlage sind keine Wand-Fenster zur Belichtung, Lüftung und Rauchabführung
erkennbar. Diese Funktionen werden von mehreren Dachfenstern mit und ohne elektrischer Öffnung
übernommen. Die ausgewiesenen Flachdachfenster sind durchsturzsicher gemäß GS-BAU 18.
-> siehe auch 25. 5 Rauchabzug
Halle
Die Hallentore und Fenster dienen der Halle als Belichtung und Zuluft sowie dem Löschangriff der
Feuerwehr. Ohne Abstimmung sind diese nicht zu verändern.
D.12.
Umwehrungen
(§ 38)
keine Aussage -> siehe Bauplan. Die Beachtung der Schutzziele wird vorausgesetzt.
D.13.
Aufzüge
(§ 39)
Schutzziel: § 39 !
keine Aufzüge vorhanden
D.14.
§ 40 Leitungsanlagen, Installationsschächte und -kanäle!
Schutzziel: § 40 !
Leitungen dürfen durch raumabschließende Bauteile, für die eine Feuerwiderstandsfähigkeit vorgeschrieben
ist, nur hindurchgeführt werden, wenn eine Brandausbreitung ausreichend lang nicht zu befürchten ist oder
Vorkehrungen hiergegen getroffen sind. !
Die Schutzziele des § 40 gelten nicht für die vorliegende Gebäudeklasse 2
D.15.
§ 41 Lüftungsanlagen!
Schutzziel: § 41!
(1) Lüftungsanlagen müssen betriebssicher und brandsicher sein. Sie dürfen den ordnungsgemäßen Betrieb
von Feuerungsanlagen nicht beeinträchtigen.
(2) Lüftungsleitungen sowie deren Bekleidungen und Dämmstoffe müssen aus nichtbrennbaren Baustoffen
bestehen. Brennbare Baustoffe sind zulässig, wenn ein Beitrag der Lüftungsleitung zur Brandentstehung und
Brandweiterleitung nicht zu befürchten ist. Lüftungsleitungen ….
(3) Lüftungsanlagen sind so herzustellen, dass sie Gerüche und Staub nicht in andere Räume übertragen.
(4) Lüftungsanlagen dürfen nicht in Abgasanlagen eingeführt werden. Die gemeinsame Nutzung von Lüf-
tungsleitungen zur Lüftung und zur Ableitung der Abgase von Gasfeuerstätten ist zulässig, wenn keine Be-
denken wegen der Betriebssicherheit und des Brandschutzes bestehen. Die Abluft ist ins Freie zu führen.
Nicht zur Lüftungsanlage gehörende Einrichtungen sind in Lüftungsleitungen unzulässig.
(6) Für raumlufttechnische Anlagen und Warmluftheizungen gelten die Absätze 1 bis 5 entsprechend.
Vorgenannte Anforderungen am Objekt berücksichtigen und
umsetzen.
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Die Absätze 2 und 3 gelten nicht für GK 2
Für Einzelvorgaben und Umsetzung im Einzelfall kann der Verfasser gesondert eingebunden werden.
Prüfvermerk 10.4.1
Vorbemerkung zum technischen und abwehrenden Brandschutz
„Genaue Angaben zur technischen Gebäudeausrüstung liegen nicht vor.
Leitungen, Lüftungsanlagen, Installationsschächte und -kanäle müssen den Festlegungen der § 40 und
41 SächsBO entsprechen. Für Leitungsanlagen und elektrische Betriebsräume sind außerdem die Anla-
ge 4 der VwVSächsBO (EltBauR) und die Richtlinie über brandschutztechnische Anforderungen an Lei-
tungsanlagen (LAR), DIN 4102, Teile 9 und 12 bestimmend. Für Lüftungsanlagen gilt die Richtlinie über
brandschutztechnische Anforderungen an Lüftungsanlagen (M-LüAR), DIN 4102, Teil 6 und für Installati-
onsschächte ist DIN 4102, Teil 11 zu beachten. Die Schottungen der im Bestand vorhandenen Leitungs-
anlagen sind zu überprüfen und ggf. entsprechend den Anforderungen der LAR bzw. M-LüAR zu ertüch-
tigen. Entsprechende Dokumentationen sind mit der Enddokumentation der Prüfung zu übergeben.“
D.16.
Feuerungsanlagen, sonstige Anlagen zur Wärmeerzeugung
(§ 42)!
Für das Gebäude ist eine Brennwert-Heizung mit Edelstahl-Abgasschornstein über Dach, aber
ohne Aufstellfläche und Leistung angegeben. Die brandschutztechnische Umsetzung hat nach der
Vorgabe der SächsFeuVO und einer evtl. Konzepterweiterung zu erfolgen.
Schutzziel: § 42!
(1) Feuerstätten und Abgasanlagen (Feuerungsanlagen) müssen betriebssicher und brandsicher sein.!
(2) Feuerstätten dürfen in Räumen nur aufgestellt werden, wenn nach der Art der Feuerstätte und nach
Lage, Größe, baulicher Beschaffenheit und Nutzung der Räume Gefahren nicht entstehen.!
Die vorgenannten und die weiteren Schutzziele (bis 5) des § 42 sind zu beachten.
Die Maßnahmen sind nach der —> SächsFeuVO, Feuerungsanlagen; Heizräume umzusetzen.
§5 Aufstellräume für Feuerstätten!
(1)
In einem Raum dürfen Feuerstätten mit einer Nennleistung von insgesamt mehr als
100 kW, die gleichzeitig betrieben werden sollen, nur aufgestellt werden, wenn dieser Raum !
1. nicht anderweitig genutzt wird, ausgenommen zur Aufstellung von Wärmepumpen,
Blockheizkraftwerken und ortsfesten Verbrennungsmotoren sowie für zugehörige
Installationen und zur Lagerung von Brennstoffen, !
2. gegenüber anderen Räumen keine Öffnungen, ausgenommen Öffnungen für Türen hat,!
3. dicht- und selbstschließende Türen hat und !
4. gelüftet werden kann.!
Soweit zutreffend sind die Schutzziele zu beachten.
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D.17.
Sanitäre Anlagen
(§ 43)
Schutzziel: § 43 (1)!
Fensterlose Bäder und Toiletten sind nur zulässig, wenn eine wirksame Lüftung gewährleistet ist.!
Für die fensterlosen Bereiche der Sanitäranlagen sind wirksame Be- und Entlüftungsanlagen
vorzusehen welche auch alle Einzelbereiche abdecken (vergl. Punkt D.15)
D.18.
Aufbewahrung fester Abfallstoffe
(§ 45)
Schutzziel: § 45
!
Feste Abfallstoffe dürfen innerhalb von Gebäuden …!
Aus den Grundrissen geht keine Raumlagerung hervor. Diese ist in der Freiflächen-Planung in ausrei-
chender Entfernung vorgegeben. Containerstellplätze sind im angemessenen Abstand zu Wandöff-
nungen geplant.
Forderung
erfüllt
D.19.
Blitzschutzanlagen
(§ 46)
Schutzziel: § 46!
Bauliche Anlagen, bei denen nach Lage, Bauart oder Nutzung Blitzschlag leicht eintreten oder zu
schweren Folgen führen kann, sind mit dauernd wirksamen Blitzschutzanlagen zu versehen.!
Wird für das Gesamtgebäude eine Blitzschutzanlage vorgesehen ist diese nach den anerkannten Re-
geln der Technik auszuführen. Die Blitzschutzanlage muss den Vorgaben der VDE 0185 entsprechen
und einen Potentialausgleich gemäß VDE 0190 an den Fundamenterder erhalten.
Im Bestand nicht vorhanden -> Errichtung ist Bauherrenentscheidung
D.20.
Aufenthaltsräume
(§ 47)
Aufenthaltsräume werden nicht benötigt und sind nicht vorgesehen.
D.21.
Wohnungen
(§ 48)
nicht zutreffend
D.22.
Stellplätze, Garagen und Abstellplätze
(49)
—> nicht geprüft
!
Auch wenn die Errichtung der westlichen Stellplätze noch nicht gesichert ist, geht die Bewertung der
Anlage von 34 Stellplätzen aus.
Brandschutz
Stellplätze sind durch mindestens 5 m breite Brandschutzstreifen in einzelne Abschnitte zu un-
terteilen. In einem Abschnitt dürfen sich nicht mehr als 20 Standplätze befinden. Bei aneinander
gereihten Standplätzen ist nach jeweils 10 Plätzen ebenfalls ein Brandschutzstreifen anzuord-
nen.
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Brandschutzstreifen sind vor der südlichen Front der Halle anzuordnen. Werden die Wände im
Abbruchbereich von GK 2, GK 3, und G5 als Gebäudeabschlußwände ausgebildet, kann ein
Brandschutzstreifen entfallen.
Bei der Begrünung sollten Laubgewächse überwiegen.
Auch wenn die Anzahl von 50 Standplätze nicht erreicht wird, sollte mindestens ein für die Brandklas-
sen A, B und C geeigneter Feuerlöscher mit mindestens 6 kg Löschmittelinhalt auf der Platzanlage
zweckmäßig und wetterfest angebracht werden.
—> siehe auch Pkt. 26.7
Betriebsvorschriften
Der Betreiber eines Camping- oder Wochenendplatzes ist dafür verantwortlich, dass die Anlagen und
Einrichtungen in dem der Belegung des Platzes entsprechenden Umfang betriebsbereit bleiben und
sich nach den Betriebsvorschriften regeln.
D.23.
Barrierefreies Bauen
(§50)!
Vorgaben hierzu sind dem Planungsteil zu entnehmen.
D.24.
Sonderbauten
(§51)!
Die Gestattung auf Erleichterungen wurden soweit wie zutreffend berücksichtigt.
25.
Anlagentechnischer Brandschutz
25.1.
Einrichtungen und Anlagen zur haustechnischen Versorgung
Grundsatz:
Bei der Erstinstallation sind die gültigen Vorschriften, wie Feuerungsverordnung, LüAR, RbALei usw.
zu beachten. Die Arbeiten sind durch berechtigtes Personal aufeinander abzustimmen, durchzuführen
und deren Eignung und Erfüllung schriftlich nachzuweisen.
Für die haustechnische Versorgung liegen derzeit keine Informationen vor.
25.2.
Anforderungen an Schottungen
Schottungen haben den Anforderungen der GK 2 zu entsprechen.
Sind für einzelne Bauteile höhere Anforderungen bestimmt gelten diese auch für den Anspruch der
Schottung.
Bei der Durchdringung von Brandabschnitten, Geschossdecken oder Schachtwandungen mit Anfor-
derungen sind folgende Maßnahmen zur Verhinderung der Brandausbreitung vorzusehen:
-
Bei Leitungen von Abwasser und Wasser aus nichtbrennbaren Rohren wird der verbleibende Öff-
nungsquerschnitt mit nichtbrennbaren, formbeständigen Baustoffen vollständig geschlossen, z.B.
mit Mörtel, Beton oder Mineralfaser mit Schmelzpunkt > 1.000 °C.
-
Für Leitungen mit brennbaren Rohren bis zu einem Durchmesser von < 32 mm, wenn der verblei-
bende Öffnungsquerschnitt wie vorstehend verschlossen wird.
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-
Für Leitungen aus brennbaren Rohren mit größerem Querschnitt werden Schottungen in Feuerwi-
derstandsklasse R 30 -90 nach DIN 4102 Teil 11 eingebaut.
-
Bei der Durchführung von elektrischen Leitungen werden diese als Kabel vereinzelt und der verblei-
bende Öffnungsquerschnitt vollständig mit mineralischen Baustoffen verschlossen oder in gebündel-
ten elektrischen Leitungen als Kabelschott nach DIN 4102 Teil 9 in der entsprechenden Feuerwider-
standsklasse ausgebildet.
Im Bestand der Holzbalkendecken sind die Durchbrüche nur im Balkenfeld vorzunehmen.
Leitungen und Kabel sind mit Schott und Brandmanschetten im Anspruch auf das zu durchdringende
Bauteil zu versehen.
Je nach Öffnungsgröße ist Bewehrung einzubauen und der volle Querschnitt auszubetonieren. Bei
Wände mit brandschutztechnischen Anforderungen ist analog zu verfahren.
Installationsschächte sind dementsprechend angepasst nach Verwendbarkeitsnachweis herzustellen.
25.3.
Aufzüge
nicht geplant
25.4.
Lüftungsanlagen, bezüglich der Belange des Brandschutzes
Zu den erforderlichen brandschutztechnischen Vorkehrungen an Lüftungsanlagen siehe Kapitel
"Leitungs- und Lüftungsanlagen §§ 40-41 SächsBO“
25.5.
Rauch- und Wärmeabzug
25.5.1.
Rauchableitung aus Kellergeschossen !
Es sind keine Kellergeschosse vorhanden.
Forderung des § 37 (3) entfällt
25.5.2.
Rauchableitung aus dem Planungsbereich!
Die Rauchableitung bezieht sich primär auf den Löschangriff der Feuerwehr und nicht auf den Perso-
nenschutz. Dieser wird als ebenerdige Selbstrettung formuliert und in den Punkten 25.7 und 25.8 ge-
regelt.
Für eine Rauchableitung unter 200 m
2
werden in der MIndBauRL keine Forderungen erhoben und in
der SächsBO finden sich ebenfalls keine Vorgaben. Die nachfolgenden Ausführungen sind vorha-
bensbezogene Vorgaben und stellen verhandelbare Mindestanforderungen dar.
Sanitärbereich
Im Sanitärbereich ist wegen mangelnder Brandlasten kaum mit Entstehungsbränden und einer star-
ken Verrauchung zu rechnen. Denkbare Szenarien wurden in C.3 formuliert.
Die Entrauchung im Sanitärbereich erfolgt mit Zuluft oder Gebläse von den beiden Eingängen über
Fenster- oder Türflächen (siehe Planeintrag) zum Installationsgang oder über Deckenöffnungen direkt
in das Luft-Volumen der offenen Halle. Die Entrauchung der Sanitärbereiche kann erfolgen durch:
-
Türverbindungen oder hohe Fensterflächen zum Installationsgang
-
eine Lichtöffnung mit 94/140 cm im gemeinsamen Flur, die als RWA gleichzeitig den nachfolgen-
den Abzug in der Hallenwand ansteuert,
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-
sowie weiterer Dachfenster welche sich von Hand öffnen lassen.
Die südliche Außenwand der Halle
Luftzufuhr und Teilentrauchung kann im Südschiff der Halle über Tore
(2,74m x 2,73m) zu jeweils 7,5 qm erfolgen.
Sieht mann von einer maschinellen Entrauchung ab, ist für einen ver-
schließbaren, natürlichen Rauchabzug der Halle die ehemalige Ent-
rauchungsöffnung (Eisen-Fenster) über dem Mitteltor zu erneuern.
Diese sollte als Kippflügel auf ca. 70 - 80° ausstellen. Die Ansteue-
rung/Öffnung kann elektrisch, aber dann parallel mit dem Rauchab-
zug der Sanitäranlage, oder über Schubgestänge/Kette per Hand
erfolgen . Alternativ, unschädlich und wesentlich kostengünstiger
wäre eine blanke Sprossung ohne Raumabschluss, also ohne Glas
als offene Teilfläche.
Anspruch im Detail prüfen und ggf.
in Rücksprache umsetzen
Die westliche Außenwand der Halle
Die Entrauchung im Sanitärbereich beginnt mit Zuluft oder Gebläse von Eingang der Halle.
Nach der Baubeschreibung ist für die Bereiche (Räume) im Nordschiff der Halle der Eintrag von Ein-
bauten oder innere Brandlasten ausdrücklich untersagt. Die Entrauchung der vier Räume kann hier
ebenfalls im Ringverbund über den oberen und unteren Teil des Industriefensters in der Touristenin-
formation erfolgen. Bei anderweitiger Nutzung ist die Situation neu zu beurteilen.
Unter Dach und im Bereich der Drehleiter ist das Rundfenster in der Giebelspitze zur Lüftung und Ent-
rauchung einzubeziehen.
25.5.3.
Rauchableitung aus notwendigen Treppenräumen!
kein notwendiger Treppenraum vorhanden
25.5.4.
Rauchableitung aus Aufzugsschächten!
Kein Aufzug vorhanden
25.6.
Selbsttätige und nicht selbsttätige Feuerlöschanlagen
25.6.1.
Selbsttätige Feuerlöschanlagen!
nicht geplant
25.6.2.
Nicht selbsttätige Feuerlöschanlagen!
nicht geplant
25.6.3.
Ausstattungserfordernis aufgrund anderer Bewertungsgrundlagen!
nicht geplant
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25.7.
Brandmeldeanlagen und Alarmierungseinrichtungen
25.7.1.
Brandmeldeanlage !
nicht vorgesehen
25.7.2.
Alarmierungseinrichtungen!
Damit ortsunkundige Benutzer nicht durch Rauch oder Feuer überrascht werden, sind Rauchmelder
zu installieren. Die Branderkennung muss sich im Bereich der Waschmaschinen und Wäschetrockner
befinden und im gesamten Nutzungsbereich gut hörbar sein .
Um Fehlalarmen vorzubeugen muss die Wahl des Systems gut auf die Nutzungsbedingungen der
Räume abgestimmt sein.
Rauchmelder installieren
25.8.
Sicherheitsstromversorgung
25.8.1.
Zusammenstellungen!
Sicherheitsstromversorgung wird für alle öffentlich zugänglichen und fensterlosen Bereiche
benötigt. Sie ist vorzusehen für Rettungswegleuchten, Notbeleuchtung und für ggf. installier-
te Entrauchungsanlagen.
Im und am Gebäude wird von einer kompletten Neuinstallation ausgegangen.
Alle Elt- Anlagen sind nach den Regeln der VDE, den Anforderungen der LAR und nach den
anerkannten Regeln der Technik zu installieren.
Bestandteil einer Elektroplanung.
25.8.2.
Funktionserhalt
Zur Beachtung:
In Ausgängen ins Freie und in notwendigen Fluren sind Leitungsanlagen nur zulässig, wenn
eine Nutzung als Rettungsweg im Brandfall ausreichend lang möglich ist.
Leitungen, an welche die Anforderung „Funktionserhalt“ gestellt werden,
siehe hierzu RbALei
25.9.
Feststellanlagen von selbsttätig schließenden Feuer- und Rauchschutztüren
nicht vorgesehen
25.10.
elektrische Verriegelungen von Türen in Rettungswegen
nicht vorgesehen
25.11.
automatische Schiebetüren in Rettungswegen
nicht vorgesehen
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26.
Abwehrender Brandschutz
26.1.
Zugänge für die Feuerwehr § 5 SächsBO
Die Halle und die Stellplatzflächen sind aufgrund ihrer Anordnung und einer ausreichend brei-
ten Zufahrt für die Feuerwehr von öffentlichen Verkehrsflächen aus hinreichend erreichbar.
Situation wurde bereits in B.2 beschrieben. Gesonderte Zu- oder Durchgänge müssen nicht
nachgewiesen werden.
26.2.
Zufahrten und Flächen für die Feuerwehr auf Grundstücken § 5 SächsBO
Die Halle und die Stellplatzflächen sind aufgrund der geplanten Fahrwege mit Wendehammer
für Feuerwehr und Rettungsfahrzeuge ausreichend dimensioniert -> siehe B.2.
Prüfvermerk 10.4.4
„Die Flächen für die Feuerwehr sind entsprechend Richtlinie über Flächenfür die Feuer-
wehr herzustellen, dauerhaft und ständig freizuhalten und zu kennzeichnen.“
Hinweis: „Werden für notwendige Flächen für die Feuerwehr (Feuerwehrzugänge, Feuer-
wehrzufahrten, Feuerwehraufstell- und Bewegungsflächen) fremde Grundstücksflächen
beansprucht, wird eine rechtliche Sicherung nach § 2 (11) der SächsBO erforderlich.“
Der Angriff der Feuerwehr kann an den freien Zugangsseiten der West- und Südfassade
auch mit Unterstützung der Drehleiter erfolgen. Die Nord- und Ostseite ist dem Nachbar-
schutz vorbehalten.
Mit B.2 zusammenfassend
erfüllt
26.3.
Öffnungen bzw. Anlagen für die Rauchableitung
Als Anlagen bzw. Öffnungen zur Rauchableitung
sind 1,00 m
2
bis 1,50 m
2
große Flächen in den Industriefenstern ausreichend.
26.4.
Löschwasserversorgung (gemäß: DVGW Arbeitsblatt W 405)
Anforderungen an den Löschwasserbedarf gemäß DVGW-Merkblatt W 405
Für reine oder allgemeine oder besondere Wohngebiete, Mischgebiete, Dorfgebiete mit
> 3 Vollgeschossen und Geschossflächenzahl 0,7 - 1,2
Brandausbreitungsgefahr*: Klein und Löschwasserbedarf 96 m³/h
Bestandsbebauung: keine Risikoerhöhung, Forderung unschädlich, zwei Hydrant in
ca. 40 m und 80m Entfernung
26.5.
Löschwasser-Rückhaltung
Wassergefährdende Stoffe
Anforderungen zur Löschwasser-Rückhaltung
Vorgesehene Maßnahmen zur Löschwasser-Rückhaltung
Punkte nicht zutreffend
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26.6.
Brandmeldeanlagen und Alarmierungseinrichtungen
Zuggängigkeit und Alarmierung ist mit und durch den Bauherren abzuklären.
Prüfvermerk 10.4.5
Die Brandschutzbehörde empfiehlt das Vorhandensein eines frei zugänglichen Notfall-Telefons.
26.7.
Erstbrandbekämpfung
Prüfvermerk 10.4.3
„Zur sofortigen Bekämpfung von Entstehungsbränden müssen Handfeuerlöscher in stets einsatz-
bereitem Zustand gehalten werden. Die Feuerlöscher müssen DIN EN 3 entsprechen und somit für
die Brandklasse nach DIN EN 2 geeignet sein. Art, Anzahl und Anbringungsorte sind durch eine
sachkundige Person vor Inbetriebnahme festzulegen.“
Die Entscheidung hierüber trifft der Bauherr (ggf. nach Rücksprache mit seinem Sachversi-
cherer, den für das Gewerberecht zuständigen Stellen bzw. der Feuerwehr).
Analog den Sicherheitsregeln für Ausrüstungen von Arbeitsstätten ASR A2.2, sind für den
Innen-und Außenbereich geeignete Feuerlöscher an exponierten Stellen anzubringen.
Im Innenbereich sollte ein Feuerlöscher mit 6 kg der Brandklasse A am Zugang des Wäsche-
trockner- und WM-Raum angebracht werden. Daneben ist eine Betriebsanweisung mit Be-
nutzungshinweisen und Verhaltensweisen bei Brandgefahr durch Selbstentzündung von fett-
verschmutzten Textilien anzubringen. Genauere Vorgaben nach Kenntnis der Branchen - sie-
he Anlage.
Feuerlöscher für den Außenbereich -> siehe Punkt D.22
27.
Organisatorischer Brandschutz
27.1.
Feuerwehrpläne
Müssen zur Durchführung wirksamer Löscharbeiten Feuerwehrpläne vorliegen bzw. erstellt
werden?
kaum zutreffend
27.2.
Brandschutzordnung
Muss das Gebäude über eine Brandschutzverordnung für das Verhalten der Personen im
Brandfall sowie für die Maßnahmen zur Verhütung von Bränden verfügen?
Ja, für die bauliche Anlage wird eine Brandschutzordnung nach DIN 14096 erstellt. Diese hat im
Einvernehmen mit der zuständigen Brandschutzdienststelle zu erfolgen.
Für den Außenbereich ist analog zu verfahren.
PV 10.5.1
„Für die Einhaltung der nutzungsbedingten Anforderungen an dem Brandschutz, wie zum Beispiel
die Freihaltung und Passierbarkeit der Flucht und Rettungswege, ist der Betreiber verantwortlich.“
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27.3.
Sicherheitskennzeichnung
Muss das Gebäude mit Sicherheitszeichen ausgestattet werden? (z.B. Flucht und Rettungs-
wege und brandschutztechnische Einrichtungen)
Ja, Rettungswegzeichen sind erforderlich da die Benutzer keine Ortskenntnis haben.
Sie müssen beleuchtet bzw. hinerleuchtet sowie an die Sicherheitsstromversorgung ange-
schlossen oder mit Langzeitbatterien gepuffert sein.
PV 10.4.2
Die Ausgänge und Rettungswege werden dauerhaft und gut sichtbar durch mit
Sicherheitsbeleuchtung beleuchtete Sicherheitszeichen (Leuchtzeichen)entsprechend DIN EN ISO
7010 bzw. nach Maßgabe des Arbeitsstättenrechtes (ASR A 1.3) gekennzeichnet.
27.4.
Flucht-und Rettungsplan
Muss das Gebäude mit Flucht- und Rettungsplänen ausgestattet werden?
wegen Objektgröße nicht zutreffend
28.
Baurechtlicher Abgleich; Zusammenstellung von Abweichungen
28.1.
Zusammenstellung - tabellarisch
28.2.
Erläuterung und Begründung
kein Einzeleintrag
28.3.
Hinweise auf Baulasten
Aus brandschutztechnischer Sicht ergeben sich keine neuen Anforderungen an Baulasten.
29.
Visualisierung des Brandschutzkonzeptes
Vorstehende Maßnahmen des Brandschutznachweises sind in den beigefügten Planunterlagen soweit
wie möglich visualisiert. Die Planunterlagen können ausschließlich im Zusammenhang mit dem textli-
chen Erläuterungsbericht zur Dokumentation der Brandschutzmaßnahmen verwendet werden.
Zeichnungen:
Grundriss der Halle
1 Blatt A4
Schnitt der Halle
1 Blatt
A 4
Ansichten der Halle
1 Blatt
A4
30.
Brand-Simulation / Berechnung
wird nicht geführt
1
Kein Eintrag
kein Eintrag
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31.
Anlagen
Anlage 1!
Hydranten-Nachweis
1
Blatt
A 4
Anlage 2
!
Betriebsanweisung
1
Blatt
A4
PB Engemann
Görlitz, den
23. 08. 2016
14. 09. 201
Maßgebliche Vorschriften
Sächsische Bauordnung (SächsBO) vom 28.05.2004, zuletzt geändert am 01.05. 2014,
Verordnung des Sächsischen Staatsministeriums des Innern zur Sächsischen Bauordnung
(DVOSächsBO) vom 02.09.2004, zuletzt geändert am 8.10.2014,
- Verwaltungsvorschrift des Sächsischen Staatsministeriums des Innern zur Sächsischen Bauordnung
(VwVSächsBO) vom 18.03.2005, zuletzt geändert am 07.08.2012,
Muster-Richtlinie über brandschutztechnische Anforderungen an Lüftungsanlagen (M-LüAR), Fassung
09.2005, zuletzt geändert 01.07.2010,
Richtlinie über brandschutztechnische Anforderungen an Leitungsanlagen (LAR), Fassung 05.2006,
- Richtlinien über Flächen für die Feuerwehr, Fassung 05.2011, DVGW W 405 02.2008
Bereitstellung von Löschwasser durch die öffentliche Trinkwasserversorgung,
- Verwaltungsvorschrift des Sächsischen Staatsministeriums des Innern über die Liste der
eingeführten Technischen Baubestimmungen (VwVLTB) vom 02.03.2015 und Bauregelliste A, 6 und
C, Deutsches Institut für Bautechnik vom 06.10.2015.
Nur gültig in Verbindung mit dem Prüfbericht vom 09.08.2016.
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Prüfbericht Pkt. 11. Prüfergebnis
11.1 Das Bauvorhaben entspricht den Anforderungen des Brandschutzes, soweit die unter Nr. 10
gegebenen Hinweise und Bedingungen beachtet werden und die Bauausführung nach den unter Nr.
7 und 8 aufgeführten Unterlagen erfolgt.
11.2 Änderungen und ggf. aufgrund der Örtlichkeiten erforderliche Anpassungen des Brandschutz-
konzeptes sind mit
dem Aufsteller des Brandschutznachweises abzustimmen und der Prüfung
vorzulegen.
11.3 Zwecks Wahrnehmung der Überwachung der ordnungsgemäßen Bauausführung
entsprechend§ 30 der DVOSächsBO ist der Prüfingenieur rechtzeitig zu den brandschutztechnisch
relevanten Bauabschnitten durch die Bauleitung einzuladen.
11.4 Zum Zeitpunkt der Bauzustandsbesichtigung sind je nach Erfordernis folgende Unterlagen vor-
zulegen.
-
Fachunternehmererklärungen über die ordnungsgemäße Ausführung der Bauarbeiten,
-
Verwendbarkeitsnachweise nach §§ 17 bis 20 SächsBO (ABP/ABZ/ZiE) einschließlich
gegebenenfalls erforderlicher Übereinstimmungserklärung und
-
Übereinstimmungsnachweise nach §§ 22 bis 24 SächsBO.
11.5 Die Prüfung des Brandschutznachweises ist abgeschlossen.