Versuche im deutschen Gartenbau 2014
Gemüsebau
Veredelte Gurken mit guten Resultaten auf Substrat im Sommeranbau
1
Dr. Gerald Lattauschke, Christina Reinicke| Sächsisches Landesamt für Umwelt, Landwirtschaft und Geologie,
Abteilung Gartenbau| Pillnitzer Platz 3| 01326 Dresden| gerald.lattauschke@smul.sachsen.de| 0351-
26128100
Die Ergebnisse – kurzgefasst
Im Versuch "Gurken im Sommeranbau auf Substrat" wurden im Jahr 2014 11 Sorten am Sächsischen
Landesamt für Umwelt, Landwirtschaft und Geologie in Dresden-Pillnitz geprüft, wobei die Hälfte der Pflanzen
auf die Unterlage ‘Affyne F
1
‘ veredelt wurde. Im Ergebnis der Untersuchungen zeigten sich zwischen den
unveredelten und veredelten Sorten keine wesentlichen Ertragsunterschiede. Damit ist die Anwendung der
Veredlung auch auf Substrat (Steinwolle) insbesondere bei Problemen mit Fusarium spp. zu empfehlen.
Versuchsfrage und Versuchshintergrund
In Deutschland werden Gurken auf Substrat in der Regel zweimal gepflanzt. Für die Sommerpflanzung
(ca. Mitte Juni bis Mitte Oktober) galt es, das aktuelle Sortiment auf seine Eignung zu prüfen. Neben
Stresstoleranz bei hochsommerlichem Wetter und einem ausreichend hohen Ertragsniveau bei
abnehmenden Lichtverhältnissen ab September, ist Mehltauresistenz ein wichtiges Sortenkriterium.
Aufgrund zunehmender Befallssituationen mit Wurzelerkrankungen (
Fusarium
spp.,
Pythium
aphanidermatum
), die in den letzten Jahren besonders im Sommeranbau zu massiven
Pflanzenausfällen im Versuchsbetrieb führten, wurden erstmalig veredelte Pflanzen auf Steinwolle in
die Prüfung einbezogen.
Ergebnisse im Detail
- Für die
Veredlung
(Kopfveredlung) wurde die für Substratkulturen geeignete Unterlage ‘Affyne F
1
ausgewählt. Sie weist Resistenzen gegen mehrere
Fusarium
-Arten sowie gegen
Verticillium
auf (s.
Kulturhinweise). Nachdem im Versuchsgewächshaus in den letzten Jahren der Sommeranbau von
Gurken trotz intensiver Hygiene- und Desinfektionsmaßnahmen sowie des wiederholten Einsatzes
von Previcur Energy wegen einer Vielzahl abgestorbener Pflanzen scheiterte, wurde in diesem Jahr
der Versuch so gestaltet, dass eine Hälfte der Pflanzen veredelt und die andere Hälfte unveredelt
gepflanzt wurden. Mittels eines DNA-Multiscan (Relab den Haan) wurden im Vorfeld verschiedene
Fusarium
-Arten sowie
Pythium aphanidermatum
als Verursacher der Schadsymptome bestimmt.
Aufgrund der zu geringen Gewächshausgröße konnte der Versuch nur in einer Wiederholung
angelegt werden, sodass eine statistische Auswertung der Ergebnisse nicht möglich war.
- Die
Kopfveredlung
auf ‘Affyne F
1
‘ war problemlos. Allerdings gelang es nicht, die veredelten und
unveredelten Jungpflanzen zum gleichen Zeitpunkt im pflanzfertigen Zustand zu produzieren. Die
Entwicklung der veredelten Gurken verlief schneller als die der unveredelten Sorten, sodass
letztere 3 Tage nach den veredelten Pflanzen ins Gewächshaus gesetzt wurden. Dieser
Entwicklungsvorsprung der veredelten Gurken blieb bis zum Beginn und während der
Stammfruchternte bestehen (Abb. 1 und 2).
- Hinsichtlich der Effektivität der Unterdrückung von
Wurzelerkrankungen
durch die Veredlung
ließen sich keine eindeutigen Aussagen treffen, da in diesem Jahr
Fusariosen
keine wesentliche
Rolle spielten. In beiden Anbauverfahren wurden allerdings Pflanzenausfälle durch
P.
aphanidermatum
registriert, die auch durch die wiederholte Anwendung von Previcur Energy
durch Zugabe in die Nährlösung nicht zu beherrschen waren. Es deutete sich an, dass der Pilz

Versuche im deutschen Gartenbau 2014
Gemüsebau
Veredelte Gurken mit guten Resultaten auf Substrat im Sommeranbau
2
Dr. Gerald Lattauschke, Christina Reinicke| Sächsisches Landesamt für Umwelt, Landwirtschaft und Geologie,
Abteilung Gartenbau| Pillnitzer Platz 3| 01326 Dresden| gerald.lattauschke@smul.sachsen.de| 0351-
26128100
gegen Previcur Energy Resistenzen ausgebildet haben könnte. Der wissenschaftliche Beweis für
diese These konnte wegen fehlender Versuchskapazitäten jedoch nicht erbracht werden.
- Die
Anbaubedingungen
in diesem Sommer waren durch ein vergleichsweise geringes Lichtangebot
im August und September geprägt (Abb. 5). Hinzu kam eine anhaltende Regenperiode mit hoher
Luftfeuchtigkeit im September, die letztlich zum vorzeitigen Kulturende am Ende des Monats
führte.
- Ertragsbeeinflussende
Krankheiten
oder
Schädlinge
traten im Versuch mit Ausnahme vom oben
bereits zitierten
P. aphanidermatum
nicht auf. Schädlinge konnten in bewährter Weise durch den
Nützlingseinsatz gut kontrolliert werden. Die Resistenz gegen Echten Mehltau war nicht bei allen
Sorten ausreichend. Da der Befall erst zum Kulturende einsetzte, konnte auf einen Fungizideinsatz
verzichtet werden. Die Nummernsorte ‘E 23L.2249‘ verzeichnete den stärksten Befall
(Boniturnote 7). Bei den ebenfalls mit intermediärer Resistenz (IR) ausgestatten Sorten ‘Galaxy‘,
‘Amaluna‘ sowie ‘Nun 31 762‘ zeigte sich bis zum Kulturende nur ein mittlerer Befall (Note 5).
Überraschend war, dass die hochresistente ‘Stockeu‘ ein ähnliches Befallsbild wie die
vorgenannten Sorten aufwies. Die übrigen Sorten (alle HR) zeigte nur sehr geringe
Befallssymptome (Note 1-3). Hier war auch ‘Dee Lite‘ einzuordnen, die vom Züchter als IR
angegeben wird.
- Das
Sortenspektrum
im Sommeranbau ist im Vergleich zu den frühen Anbauterminen sehr
umfangreich. Standard sollten Sorten mit hoher Mehltauresistenz (HR) sein. Neu sind Varietäten
(z.B. ‘Bonnet‘) mit Resistenz gegen Gurkengrünscheckungsmosaikvirus (CGMMV), die in
gefährdeten Betrieben bevorzugt eingesetzt werden können. Für Gebiete mit starker Einstrahlung
bieten sich die sogenannten „Blueleaf-Sorten“, wie ‘Pradera‘ an.
- Die
Ertragsergebnisse
sind in den Tab. 1 und 2 dargestellt. Die Ergebnisse zeigten, dass zwischen
unveredelten und veredelten Gurken auf Substrat keine wesentlichen Ertragsunterschiede
auftraten. ‘E 23L.2249‘, ‘Stockeu‘ und ‘Stelvio‘ lagen in beiden Anbauformen im vorderen
Ertragsbereich, wobei die Spitzenergebnisse von knapp 70 Stück/m², in Anbetracht des misslichen
Witterungsverlaufes, als sehr gut einzustufen sind. Nur ‘Pradera‘ kam mit den
Witterungsbedingungen (zu geringe Einstrahlung) in diesem Jahr nicht zurecht und brachte keine
zufriedenstellenden Resultate.
- Die
Ertragsverläufe
in der unveredelten und veredelten Variante waren sehr ähnlich. Da praktisch
keine Brennköpfe auftraten, konnten sortenabhängig innerhalb der ersten 3 Wochen bis zu
25 Stammgurken geschnitten werden. Danach unterschieden sich die Sorten teils deutlich.
Während einige Sorten ohne Ertragsdepressionen auf die Seitentriebe übergingen (z. B.
‘E 23L.2249‘, ‘Stockeu‘, ‘Dee Lite‘) verzeichnete andere, wie z. B. ‘Stelvio‘ oder ‘Bonnet‘ ein
ausgeprägtes Ertragsminimum in diesem Ertragsabschnitt. Bei letzteren ist es wahrscheinlich
notwendig, die Anzahl Stammfrüchte von vornherein zu reduzieren. Das wechselhafte
Augustwetter spiegelte sich auch im auf und ab im Ertragsverlauf wider. Im September bewiesen
einige Sorten ihr Durchhaltevermögen und erreichten noch Wochenerträge über 5 Gurken/m² und
Woche.
- Die
Fruchtgrößenverteilung
(Abb. 3, 4) entsprach sortenübergreifend den Anforderungen der
Märkte in Mitteldeutschland. Unabhängig von der Veredlung betrug der Anteil 400-500-g Gurken
40 bis 55 % an der Gesamterntemenge. An zweiter Stelle lagen die 350-400-g Gurken mit einem

Versuche im deutschen Gartenbau 2014
Gemüsebau
Veredelte Gurken mit guten Resultaten auf Substrat im Sommeranbau
3
Dr. Gerald Lattauschke, Christina Reinicke| Sächsisches Landesamt für Umwelt, Landwirtschaft und Geologie,
Abteilung Gartenbau| Pillnitzer Platz 3| 01326 Dresden| gerald.lattauschke@smul.sachsen.de| 0351-
26128100
Anteil, von 19 bis 38 %, die besonders während der Stammfruchternte anfielen. Über-(> 600 g)
und Unter(< 350 g)größen konnten mehrheitlich vermieden werden.
- Die Ergebnisse zum
Lagerverhalten
sind in Tabelle 5 und 6 zusammengestellt.
Die
Stammfrüchte
aller Sorten waren 16 Tage lagerfähig (Lagerbedingungen: s. Kulturdaten)
(Tab. 5) und erzielten damit ein ausgezeichnetes Resultat. Ausschlusskriterium am Ende der
Lagerperiode war meist die Ausbildung von Warzen auf der Fruchtoberfläche oder das Eintrocknen
der Fruchtspitze.
Auch beim Lagerverhalten der
Seitentriebgurken
im April zeigten sich kaum Sortenunterschiede
(Tab. 6). Hier endete bei den meisten Sorten nach neuntätiger Lagerung die Marktfähigkeit der
Früchte. Geringfügig besser als der Durchschnitt waren ‘Cadence‘ und ‘Stelvio‘, bei denen noch
rund die Hälfte der eingelagerten Früchte nach 9 Tagen noch marktfähig war. Hauptursachen für
den Verlust der Qualität waren weiche und faltige Fruchthälse. Warzen, Farbveränderungen oder
eingetrocknete Fruchtspitzen traten nur bei einigen Sorten verstärkt in Erscheinung.
Tab. 1: Gurken im Sommeranbau: unveredelt– Ertragsleistungen
Tab. 2: Gurken im Sommeranbau: veredelt auf ‘Affyne F
1
‘– Ertragsleistungen
Sorten/ Herkunft
Ertrag Kl.1
Anzahl Kl.1
Ertrag Kl.2 Anzahl Kl.2
Ertrag n.m.f.* Anzahl n.m.f.*
Einzelfrucht-
[kg/m²]
[St/m²]
[kg/m²]
[St/m²]
[kg/m²]
[St/m²]
gewicht [g]
E 23L.2249/Enza
30,8
68,0
0,9
3,0
2,2
9,4
452,1
Bonnet/RZ
26,4
62,1
0,5
1,7
2,0
9,4
424,6
Stockeu/RZ
26,2
61,5
0,6
2,5
1,3
7,3
425,6
Stelvio/RZ
27,5
60,9
0,8
2,7
2,4
11,9
451,4
Nun 32762/ Nun
27,2
60,9
0,8
3,0
2,4
12,2
447,1
Dee Lite /Enza
25,6
59,8
0,5
1,9
1,5
6,6
428,4
Cadence/RZ
26,0
59,0
0,5
1,8
2,2
10,3
441,0
Galaxy/Enza
24,7
54,3
0,4
1,0
1,9
18,6
455,4
Nun 32796/ Nun
24,2
53,2
0,5
1,8
1,6
8,6
455,8
Amaluna/Enza
21,7
48,9
0,2
0,8
1,6
8,5
443,7
Pradera/RZ
14,6
34,3
0,2
0,6
1,2
6,6
426,8
Mittelwert
22,8
51,6
0,4
1,3
1,7
9,8
441,8
*nicht marktfähige
Sorten/ Herkunft
Ertrag Kl.1
Anzahl Kl.1
Ertrag Kl.2 Anzahl Kl.2 Ertrag n.m.f.* Anzahl n.m.f.*
Einzelfrucht-
[kg/m²]
[St/m²]
[kg/m²]
[St/m²]
[kg/m²]
[St/m²]
gewicht [g]
Stockeu/RZ
29,9
69,6
1,0
3,3
1,1
5,1
429,9
E 23L.2249/Enza
28,7
65,0
0,4
1,2
2,2
12,1
441,3
Stelvio/RZ
28,5
63,4
0,6
2,2
1,7
8,0
449,3
Galaxy/Enza
27,2
62,1
1,1
4,0
2,1
9,6
437,5
Amaluna/Enza
25,9
58,8
0,4
1,6
1,9
8,8
439,5
Cadence/RZ
25,2
58,5
0,8
2,6
1,5
6,9
431,6
Dee Lite /Enza
24,1
58,5
0,6
1,9
2,2
9,7
411,2
Nun 32762/Nun
25,9
58,2
0,8
2,4
2,5
9,9
445,5
Nun 32796/Nun
25,5
55,8
0,4
1,2
1,8
9,1
456,6
Bonnet/RZ
22,3
53,5
0,5
1,9
1,5
7,7
416,0
Pradera/RZ
20,9
49,4
0,3
0,9
2,6
11,5
422,9
Mittelwert
24,0
55,7
0,6
1,8
2,0
9,1
430,6
*nicht marktfähige

image
image
Versuche im deutschen Gartenbau 2014
Gemüsebau
Veredelte Gurken mit guten Resultaten auf Substrat im Sommeranbau
4
Dr. Gerald Lattauschke, Christina Reinicke| Sächsisches Landesamt für Umwelt, Landwirtschaft und Geologie,
Abteilung Gartenbau| Pillnitzer Platz 3| 01326 Dresden| gerald.lattauschke@smul.sachsen.de| 0351-
26128100
Abb. 1-2: Gurken im Sommeranbau – Ertragsverläufe

image
image
Versuche im deutschen Gartenbau 2014
Gemüsebau
Veredelte Gurken mit guten Resultaten auf Substrat im Sommeranbau
5
Dr. Gerald Lattauschke, Christina Reinicke| Sächsisches Landesamt für Umwelt, Landwirtschaft und Geologie,
Abteilung Gartenbau| Pillnitzer Platz 3| 01326 Dresden| gerald.lattauschke@smul.sachsen.de| 0351-
26128100
Abb. 3-4: Gurken im Sommeranbau - Fruchtgrößenverteilung

Versuche im deutschen Gartenbau 2014
Gemüsebau
Veredelte Gurken mit guten Resultaten auf Substrat im Sommeranbau
6
Dr. Gerald Lattauschke, Christina Reinicke| Sächsisches Landesamt für Umwelt, Landwirtschaft und Geologie,
Abteilung Gartenbau| Pillnitzer Platz 3| 01326 Dresden| gerald.lattauschke@smul.sachsen.de| 0351-
26128100
Tab. 3: Gurken im Sommeranbau – unveredelt - Bonitur an der Stichprobe
Stammfrüchte
Seitentriebfrüchte
29.Kalenderwoche
33.Kalenderwoche
Substrat: Steinwolle
- unveredelt -
Sorte
Frucht- Frucht- Durch- Frucht- Frucht- Riefig- Hals- Bestach- Frucht- Frucht- Durch- Frucht- Frucht- Riefig- Hals- Bestach-
gewicht länge messer farbe
form
keit
ansatz
lung
gewicht länge messer farbe
form
keit
ansatz
lung
[g/ St]
[cm]
[mm]
[1-9]
[1-9]
[1-9]
[1-9]
[1-9]
[g/ St]
[cm]
[mm]
[1-9]
[1-9]
[1-9]
[1-9]
[1-9]
E 23L.2249
401
28
48
6
1
3
2
1
453
37
43
5
2
4
4
1
Bonnet
363
28
45
5
1
4
3
2
436
35
44
5
1
4
5
1
Stockeu
355
27
45
4
1
4
2
2
441
34
45
5
1
3
4
1
Stelvio
400
28
47
5
2
5
3
2
456
34
45
5
1
3
3
1
Nun 32762
443
31
47
5
1
5
4
2
450
37
43
5
1
3
3
1
Dee Lite
377
27
47
5
1
4
3
2
450
36
44
5
1
3
4
1
Cadence
372
27
45
5
1
4
3
1
428
36
42
5
2
4
3
1
Galaxy
395
29
45
5
1
5
2
2
462
35
44
5
1
3
2
1
Nun 32796
397
30
46
5
2
5
3
3
446
38
43
5
2
6
3
1
Amaluna
412
29
47
5
1
3
3
1
454
37
44
5
1
4
3
1
Pradera
360
28
43
6
1
4
3
2
436
36
43
7
1
4
3
1
Mittelwert
388
28
46
5
1
4
3
2
447
36
44
5
1
4
3
1

Versuche im deutschen Gartenbau 2014
Gemüsebau
Veredelte Gurken mit guten Resultaten auf Substrat im Sommeranbau
7
Dr. Gerald Lattauschke, Christina Reinicke| Sächsisches Landesamt für Umwelt, Landwirtschaft und Geologie,
Abteilung Gartenbau| Pillnitzer Platz 3| 01326 Dresden| gerald.lattauschke@smul.sachsen.de| 0351-
26128100
Tab. 4: Gurken im Sommeranbau – veredelt auf ‘Affyne F
1
‘- Bonitur an der Stichprobe
Stammfrüchte
Seitentriebfrüchte
29.Kalenderwoche
33.Kalenderwoche
Substrat: Steinwolle
- veredelt -
Sorte
Frucht- Frucht- Durch- Frucht- Frucht- Riefig- Hals- Bestach- Frucht- Frucht- Durch- Frucht- Frucht- Riefig- Hals- Bestach-
gewicht länge messer
farbe
form
keit
ansatz
lung
gewicht länge messer farbe
form
keit
ansatz
lung
[g/ St]
[cm]
[mm]
[1-9]
[1-9]
[1-9]
[1-9]
[1-9]
[g/ St]
[cm]
[mm]
[1-9]
[1-9]
[1-9]
[1-9]
[1-9]
Stockeu
378
28
47
6
1
4
3
1
452
34
44
5
1
3
3
1
E 23L.2249
388
28
46
5
1
3
2
1
439
36
42
5
1
4
3
1
Stelvio
379
29
45
4
1
5
4
2
447
36
44
5
1
4
3
1
Galaxy
388
29
46
5
1
3
2
1
457
35
44
6
2
4
2
1
Amaluna
362
29
45
5
2
4
3
1
460
37
44
5
1
4
3
1
Cadence
373
28
45
6
1
4
3
1
440
37
43
4
2
4
4
1
Dee Lite
368
28
46
6
1
5
3
2
445
33
46
6
1
3
4
1
Nun 32762
370
30
44
6
1
5
3
2
450
38
43
5
1
5
5
1
Nun 32796
365
30
44
5
2
5
3
2
428
37
43
5
1
5
4
1
Bonnet
358
28
45
5
1
4
4
1
442
33
46
5
1
3
4
1
Pradera
405
30
46
7
2
3
3
1
457
36
44
6
1
3
3
1
Mittelwert
376
29
45
5
1
4
3
1
447
36
44
5
1
4
4
1

Versuche im deutschen Gartenbau 2014
Gemüsebau
Veredelte Gurken mit guten Resultaten auf Substrat im Sommeranbau
8
Dr. Gerald Lattauschke, Christina Reinicke| Sächsisches Landesamt für Umwelt, Landwirtschaft und Geologie,
Abteilung Gartenbau| Pillnitzer Platz 3| 01326 Dresden| gerald.lattauschke@smul.sachsen.de| 0351-
26128100
Tab. 5: Gurken im Sommeranbau – Haltbarkeit von Stammfrüchten
Lagerbeginn:
05.07.2014
Lagerende:
21.07.2014
1.Bonitur
10.07.2014
2.Bonitur 18.07.2014
3.Bonitur
21.07.2014
Sorte
Warzen
Farbe
Hals
Fruchtspitze
Warzen
Farbe
Hals
Fruchtspitze
Warzen
16
Hals
Fruchtspitze
nicht
Lagerdauer
Veränderung weich+faltig eingetrocknet
Veränderung weich+faltig eingetrocknet
Veränderung weich+faltig eingetrocknet marktfähig
[1-9]
[1-9]
[1-9]
[1-9]
[1-9]
[1-9]
[1-9]
[1-9]
[1-9]
[1-9]
[1-9]
[1-9]
[%]
[d]
Amaluna
1
1
1
1
2
1
1
1
7
2
3
5
100
16
Bonnet
1
1
1
1
3
3
1
2
7
5
2
5
100
16
Cadence
1
1
1
1
3
2
1
2
7
2
1
3
100
16
Dee Lite
1
1
1
1
2
1
1
1
7
2
2
2
100
16
E 23L.2249
1
1
1
1
3
2
1
2
7
3
1
5
100
16
Galaxy
1
1
1
1
2
1
1
1
5
1
2
3
100
16
Nun 32762
1
1
1
1
2
1
1
1
3
3
2
5
100
16
Nun 32796
1
1
1
1
5
3
1
2
7
2
5
3
100
16
Pradera
1
1
1
1
2
2
1
1
5
1
1
3
100
16
Stelvio
1
1
1
1
2
1
1
1
5
3
2
5
100
16
Stockeu
1
1
1
1
2
2
1
2
3
5
2
5
100
16
Legende:
1
5
9
Merkmal
fehlend
mittel
stark

Versuche im deutschen Gartenbau 2014
Gemüsebau
Veredelte Gurken mit guten Resultaten auf Substrat im Sommeranbau
9
Dr. Gerald Lattauschke, Christina Reinicke| Sächsisches Landesamt für Umwelt, Landwirtschaft und Geologie,
Abteilung Gartenbau| Pillnitzer Platz 3| 01326 Dresden| gerald.lattauschke@smul.sachsen.de| 0351-
26128100
Tab. 6: Gurken im Sommerbau – Haltbarkeit von Seitentriebfrüchten
Lagerbeginn:
11.08.2014
Lagerende:
20.08.2014
1.Bonitur
16.08.2014
2.Bonitur
20.08.2014
Sorte
Warzen
Farbe
Hals
Fruchtspitze
Warzen
Farbe
Hals
Fruchtspitze
nicht
Lager-
Veränderung weich+faltig eingetrocknet
Veränderung weich+faltig eingetrocknet marktfähig dauer
[1-9]
[1-9]
[1-9]
[1-9]
[1-9]
[1-9]
[1-9]
[1-9]
[%]
[d]
Amaluna
1
1
1
1
2
2
7
5
100
9
Bonnet
1
2
2
1
3
5
8
5
100
9
Cadence
1
1
2
1
3
3
7
5
50
9
Dee Lite
2
1
1
1
7
7
5
5
100
9
E 23L.2249
1
1
2
1
3
8
9
5
100
9
Galaxy
1
1
1
1
3
3
9
7
100
9
Nun 32762
1
1
1
1
2
7
5
5
100
9
Nun 32796
1
1
3
1
3
2
8
5
100
9
Pradera
1
1
2
1
3
3
9
5
100
9
Stelvio
1
1
1
1
3
3
5
7
50
9
Stockeu
2
1
1
1
7
3
7
5
100
9
Legende:
1
5
9
Merkmal
fehlend
mittel
stark

image
Versuche im deutschen Gartenbau 2014
Gemüsebau
Veredelte Gurken mit guten Resultaten auf Substrat im Sommeranbau
10
Dr. Gerald Lattauschke, Christina Reinicke| Sächsisches Landesamt für Umwelt, Landwirtschaft und Geologie,
Abteilung Gartenbau| Pillnitzer Platz 3| 01326 Dresden| gerald.lattauschke@smul.sachsen.de| 0351-
26128100
Kultur- und Versuchshinweise
Aussaat:
Edelsorten:
13.05.2014
Unterlagen:
12.05.2014
Veredlung:
23.05.2014 (Kopfveredlung); Unterlage ‘Affyne‘ F
1
RZ (
Cucumis sativum;
Resistenzen: Fom:0, 1, 2, 1.2 (HR); Fon:0-2/For/Va(IR))
Pflanzung:
13.06.2014
unveredelte Sorten; 16.06.2014
veredelte Sorten
Erntetermin:
30.06. – 25.09.2014 (27. – 39. KW 2014)
Pflanzabstand:
1,5 Pflanzen/ m²
Erntegrößen:
Stammfrüchte:
350-400 g
(6-mal/ Woche)
Seitentriebfrüchte:
400-500 g
(5 bis 6-mal/ Woche)
Sortierung:
AWETA Gurkensortiermaschine
Gewächshaus:
Venlo; 4 m Stehwandhöhe; 3,20 m Kappenbreite
Spanndrahthöhe:
2,15 m
Klimaführung:
T/N 22/ 20°C bzw. 21/ 19°C (vegetative Phase)
T/N 21/ 17-18°C (generative Phase)
Lüftung ab 26 °C
CO
2
-Gehalt (800-1.000 ppm bei geschlossener Lüftung; 500-600 ppm bei
geöffneter Lüftung)
Substrate:
Grodan-Steinwolle
(Typ: Grotop Expert;
www.grodan.com
);
2 m-Matten;
5 Pflanzen/Matte)
Anlagemethodik:
Blockanlage mit 1 Wiederholungen (keine statistische Auswertung)
Lagerbedingungen:
Temperatur: 20 °C; Luftfeuchte: 60 – 70 %
50 % der Probe = unveredelte Gurken; 50 % der Probe = veredelte Gurken
Abb. 5: Monatliche Lichtsummen am Standort Dresden-Pillnitz