Versuche im deutschen Gartenbau 2019
GEMÜSEBAU
Veredelte Gurken auf Substrat nach wie vor problematisch in der
Kulturführung
1
Dr. Gerald Lattauschke, Christina Reinicke| Sächsisches Landesamt für Umwelt, Landwirtschaft und Geologie,
Abteilung Gartenbau| Pillnitzer Platz 3| 01326 Dresden| gerald.lattauschke@smul.sachsen.de| 0351-
26128700
Die Ergebnisse – kurzgefasst
Im Versuch "Gurken im Frühanbau auf Substrat" wurden im Jahr 2019 am Sächsischen Landesamt
für Umwelt, Landwirtschaft und Geologie in Dresden-Pillnitz 7 Sorten auf Steinwolle geprüft. Der
Anbau von veredelten Gurken auf Steinwolle erwies sich zum wiederholten Mal als schwierig, da
die Pflanzen ein ausgeprägtes generatives Wachstum zeigten, was durch den aktuellen Witterungs-
verlauf noch verstärkt wurde. Die unzureichende Regeneration der Pflanzen führte letztlich zu
erheblichen Mindererträgen. Der Anbau von veredelten Pflanzen auf Steinwolle ist demzufolge nur
bei großen Problemen mit
Fusarium oxysporum
f. sp.
radicis-cucumerinum
(For) zu empfehlen.
Durch die Kombination verschiedener Desinfektionsverfahren (Wasserstoffperoxid, Chlordioxid,
Kupferionen) ist es gelungen den Befall erfolgreich einzudämmen.
Zusammenfassung der Ergebnisse.
Versuchsfrage und Versuchshintergrund
In Deutschland werden Gurken auf Substrat in der Regel zweimal gepflanzt. Für die Frühpflanzung
(Ende Januar/Anfang Februar bis Mitte/Ende Juni galt es, die aktuellen Sortimente zu prüfen.
Nachdem es in den letzten Jahren im Versuchsgewächshaus zu starken Ertragsausfällen durch den
Pilz
Fusarium oxysporum
f. sp.
radicis-cucumerinum
(For) an Gurken gekommen ist, wurde zum
wiederholten Mal der Anbau auf einer Kürbisunterlage (‘Ancora‘ F
1
), die sich in Vorversuchen als
widerstandsfähig gegen den Erreger erwiesen hatte, durchgeführt.
Ergebnisse im Detail
- Die
Anbaubedingungen
2019 waren von der Pflanzung bis Ende April durch überdurchschnittlich
warmes und einstrahlungsreiches Wetter geprägt. Während die ersten drei Maidekaden viel zu
kalt und überwiegend trüb waren, trat ab dem 20. Mai ein Wetterumschwung hin zu einer
hochsommerlichen Wetterlage ein.
- Wegen des im Versuchsgewächshaus vorhandenen Infektionsdruck durch
Fusarium oxysporum
f.
sp.
radicis-cucumerinum
(For)
wurden alle Edelsorten auf ‘Ancora‘ veredelt (Kopfveredlung).
Parallel zur Eindämmung der Erkrankung durch diese Veredlungsunterlage wurden zur
Desinfektion des Nährlösungssystems Chlordioxid, Wasserstoffperoxid sowie erstmalig auch das
„Aqua-Hort System“ zur Kupferanreicherung mittels Elektrolyse eingesetzt. Während die beiden
erstgenannten chemischen Substanzen in den letzten Jahren den Krankheitsbefall nicht vollständig
verhindern konnten, blieben in diesem Anbausatz erstmalig sowohl die veredelten Pflanzen als
auch eine zeitgleich gepflanzte unveredelte Kontrolle (keine Ertragsauswertung) während der
gesamten Anbauperiode befallsfrei.
- Weitere
Krankheiten oder Schädlinge
wurden nicht ertragswirksam. Der prophylaktische Einsatz
von
Amblyseius cucumeris
,
A. swirskii, A. californicus
sowie
Encarsia formosa
zeigte bis zum
Kulturende ausreichende Bekämpfungsresultate gegen Weiße Fliege und Spinnmilben. Der Befall

Versuche im deutschen Gartenbau 2019
GEMÜSEBAU
Veredelte Gurken auf Substrat nach wie vor problematisch in der
Kulturführung
2
Dr. Gerald Lattauschke, Christina Reinicke| Sächsisches Landesamt für Umwelt, Landwirtschaft und Geologie,
Abteilung Gartenbau| Pillnitzer Platz 3| 01326 Dresden| gerald.lattauschke@smul.sachsen.de| 0351-
26128700
durch den Kalifornischen Blütenthrips konnte durch das zusätzliche Ausbringen von
Orius
-
Raubwanzen ausreichend kontrolliert werden. Der kombinierte Einsatz von
Aphelinus abdominalis
,
Aphidius matricariae
sowie
Lysiphlebus testaceipes
konnte das Auftreten der Gurkenlaus (
Aphis
gossypii
) auf ein vertretbares Maß eingrenzen.
- Das
Sortenspektrum
von Gewächshausgurken im Frühanbau, für die Pflanztermine Ende
Januar/Anfang Februar, ist nach wie vor nicht sehr umfangreich (Tab. 1). Neben der langjährig
bewährten Standardsorte ‘Proloog‘ standen in diesem Jahr 6 Neuzüchtungen (5 Nummernsorten)
in der Prüfung, darunter 4 Sorten mit Virusresistenz (CGMMV).
- Die
Ertragsergebnisse
sowie die
Ertragsverläufe
sind in Tab. 1 und Abb. 1 dargestellt. Die
Ertragsleistungen, die in der Spitze nur 60 Gurken/m² erreichten, sind nur als befriedigend
einzustufen. Wie schon in den letztjährigen Versuchen zeigten die auf Kürbis veredelten
Edelsorten auf Steinwolle ein sehr generatives Wachstumsverhalten und ein insgesamt nicht
ausreichendes Regenerationsvermögen. Dies zeigte sich zunächst bei fast allen Sorten (Ausnahme
‘RZ 24-279‘) in erheblichen Problemen beim Übergang von den Stammfruchternte auf die Ernte
der Seitentriebfrüchte (2-3-wöchiger Ertragseinbruch). Des Weiteren trat ab Mitte April ein
zunehmender Magnesiummangel auf, der ab Mai sicherlich auch ertragsbeeinflussend gewesen
sein dürfte, da infolge der abnehmenden Blattfläche die Regeneration der Seitentriebe
unzureichend war. In der Folge führte der oben skizzierte Witterungsumschwung Ende Mai zum
vorzeitigen Zusammenbrechen der Bestände, sodass der Versuch vorfristig schon in der ersten
Junidekade beendet werden musste.
Die Sorten selbst, unterschieden sich in der Ertragsleistung signifikant. Mit 60,2 Stück/m² erzielte
die Nummernsorte ‘RZ 24-279‘, dicht gefolgt von 3 weiteren Neuzüchtungen, das diesjährige
Spitzenergebnis. Einen signifikanten Minderertrag hatten ‘Sepalin‘ und ‘E23L.2376‘ zu
verzeichnen.
Die
Bestandesbonitur
(Tab. 2) wurde in der 13. (nach der Stammfruchternte) und 20. (kurz vor
Kulturende) Kalenderwoche durchgeführt. Bereits am ersten Boniturtermin wurde deutlich, dass
insbesondere ‘Sepalin‘ erhebliche Probleme in der Ausbildung der Seitentriebe hatte und sich
damit sehr uneinheitlich präsentierte. Die Sorte konnte sich über die gesamte Anbauperiode nicht
erholen. Auch die übrigen Sorten erreichten im allgemeinen Pflanzenaufbau nur mittlere bis
maximal gute Bewertungen. Wie oben bereits erwähnt, fehlte es den Sorten insbesondere an
Durchtrieb, was sich letztlich in einem zu geringen Fruchtbehang widerspiegelte.
- Die
Einzelfruchtbonitur
(Tab. 3) belegt, dass die Fruchtqualität aller Sorten bei den Stamm- und
Seitentriebgurken auf einem vergleichbar hohen Niveau angesiedelt war. Mit durchschnittlich
29 cm Fruchtlänge hatten ‘E23.L.2352‘ und ‘Sepalin‘ die kürzesten Stammfrüchte. Diese beiden
Sorten und ‘Proloog‘ hatten mit nur 34 cm Länge auch die kürzesten Seitentriebfrüchte.
Silciumbelag wurde von ‘Ancora‘ nicht auf die Früchte weiter gegeben.
- Die
Lagerversuche
wurden in der 11.-12. Kalenderwoche (Stammgurken) und in der 18.-
19. Kalenderwoche (Seitentriebgurken) durchgeführt. Die Stammgurken aller Sorten waren 9 Tage
lagerfähig. Zu den häufigsten Ursachen für den Verlust der Marktfähigkeit zählten weiche
Fruchthälse sowie eingetrocknete Fruchtspitzen. ‘Proloog‘ wurde in der Gesamtschau der

Versuche im deutschen Gartenbau 2019
GEMÜSEBAU
Veredelte Gurken auf Substrat nach wie vor problematisch in der
Kulturführung
3
Dr. Gerald Lattauschke, Christina Reinicke| Sächsisches Landesamt für Umwelt, Landwirtschaft und Geologie,
Abteilung Gartenbau| Pillnitzer Platz 3| 01326 Dresden| gerald.lattauschke@smul.sachsen.de| 0351-
26128700
Stammgurken geringfügig besser als die Vergleichssorten bewertet. An den Seitentriebfrüchten
traten ebenfalls Veränderungen in der Konsistenz des Fruchthals sowie Warzenbildungen auf der
Fruchtschale in den Vordergrund. Die Seitentriebfrüchte der Nummernsorten ‘E23.L.2376‘
‘E23.L.2375‘ wurden dabei noch am besten benotet.
- Aufgrund der guten Wirksamkeit der Desinfektion mit Wasserstoffperoxid, Chlordioxid und
Kupferionen ist es gelungen den Befall durch
Fusarium oxysporum
f. sp.
radicis-cucumerinum
einzudämmen. Der Sommersatz wurde deshalb wieder unveredelt gepflanzt.
Kultur- und Versuchshinweise
Aussaat Unterlagen:
27.12.2018
Aussaat Edelsorten:
28.12.2018
Veredlung:
08.01.2019 (Kopfveredlung)
Umsetzen
in Steinwollewürfel:
17.01.2019
Pflanzung:
01.02.2019
Unterlage:
‘Ancora‘ F
1
;
Cucurbita moschata
(Moschuskürbis)
Resistenzen: HR: Foc; IR: Px
Erntetermin:
28.02. – 06.06.2019 (09. –23. KW 2019)
Pflanzabstand:
1,5 Pflanzen/m²
Erntegrößen:
Stammfrüchte:
350-400 g
(6-mal/Woche)
Seitentriebfrüchte:
400-500 g
(5 bis 6-mal/Woche)
Sortierung:
AWETA Gurkensortiermaschine
Gewächshaus:
Venlo; 4 m Stehwandhöhe; 3,20 m Kappenbreite,
Spanndrahthöhe:
2,15 m
Klimaführung:
T/N 22/ 20°C bzw. 21/ 19 °C (vegetative Phase)
T/N 21/ 17-18 °C (generative Phase)
Lüftung ab 26 °C
CO
2
-Gehalt (800-1.000 ppm bei geschlossener Lüftung; 500-600 ppm bei geöffneter
Lüftung)
Substrat:
Grodan-Steinwolle (Typ: Grotop Expert; 2 m-Matten; 5 Pflanzen/Matte)
Anlagemethodik:
einfaktorielle Blockanlage mit 4 Wiederholungen

Versuche im deutschen Gartenbau 2019
GEMÜSEBAU
Veredelte Gurken auf Substrat nach wie vor problematisch in der
Kulturführung
4
Dr. Gerald Lattauschke, Christina Reinicke| Sächsisches Landesamt für Umwelt, Landwirtschaft und Geologie,
Abteilung Gartenbau| Pillnitzer Platz 3| 01326 Dresden| gerald.lattauschke@smul.sachsen.de| 0351-
26128700
Tab. 1: Gurken im Frühanbau auf Substrat veredelt auf ‘Ancora‘ F
1
– Ertragsleistungen
Abb. 1: Gurken im Frühanbau auf Substrat veredelt auf ‘Ancora‘ F
1
- Ertragsverläufe
Sorten
Züchter
Resistenzen
Ertrag Kl.1 Anzahl Kl.1 Ertrag Kl.2 Anzahl Kl.2 Ertrag n.m.f.* Anzahl n.m.f.* Einzelfrucht-
Züchterangaben
[kg/m²]
[St/m²]
[kg/m²]
[St/m²]
[kg/m²]
[St/m²]
gewicht [g]
RZ 24-279 F
1
RZ
HR: Cca; IR: Px
24,4
60,2
0,5
2,2
2,2
18,7
405
RZ 24-278 F
1
RZ
HR: CGMMV, CVYV; IR: Px
24,3
59,2
0,5
2,3
2,4
20,8
411
E23.L.2375 F
1
Enza
IR: Px, CGMMV
23,6
58,6
0,8
2,9
2,1
18,7
402
E23.L.2352 F
1
Enza
HR: Cca, Ccu; IR: Px
23,3
57,9
0,8
3,5
2,1
19,7
403
Proloog F
1
RZ
HR: Ccu, IR: Px
21,9
55,1
0,6
2,3
2,2
18,1
398
Sepalin F
1
Nun
HR: Cca, Ccu IR: Px, CGMMV
20,6
52,7
2,5
9,1
1,9
17,2
391
E23.L.2376 F
1
Enza
IR: Px, CGMMV
20,9
51,0
0,7
2,6
2,2
20,2
410
Mittelwert
22,45
55,8
0,97
3,8
2,16
19,1
402,5
GD 5 %
2,63
6,38
Zeichenerklärung: * nicht marktfähige
Unterlage: 'Ancora'/ Enza
1,9
0,4
0,9
0,9
1,3
1,2
1,9
3,6
5,0
3,4
5,1
3,9
2,3
4,7
4,0
3,9
4,6
3,4
4,6
1,8
3,4
6,9
6,8
8,2
7,8
8,0
6,5
6,9
1,3
1,3
1,7
1,9
2,3
1,9
1,5
5,0
2,3
2,7
3,9
0,8
2,6
1,4
5,0
5,9
4,1
4,5
4,9
2,6
3,3
4,7
4,1
3,4
4,6
3,3
4,3
4,1
4,0
5,9
4,5
3,5
5,5
4,9
3,3
3,3
4,9
3,2
4,6
2,8
4,4
4,5
4,9
3,2
4,5
3,4
4,0
4,0
2,8
2,8
4,3
4,6
3,3
2,4
3,4
3,3
6,0
4,3
4,8
4,4
4,4
4,5
3,1
2,9
3,1
3,2
2,9
2,9
4,8
3,8
4,0
3,8
4,9
3,5
4,2
3,5
3,0
0
10
20
30
40
50
60
70
RZ 24-279
RZ 24-278
E23.L.2375
E23.L.2352
Proloog
Sepalin
E23.L.2376
[St/ m²]
KW 23
KW 22
KW 21
KW 20
KW 19
KW 18
KW 17
KW 16
KW 15
KW 14
KW 13
KW 12
KW 11
KW 10
KW 09

Versuche im deutschen Gartenbau 2019
GEMÜSEBAU
Veredelte Gurken auf Substrat nach wie vor problematisch in der
Kulturführung
5
Dr. Gerald Lattauschke, Christina Reinicke| Sächsisches Landesamt für Umwelt, Landwirtschaft und Geologie,
Abteilung Gartenbau| Pillnitzer Platz 3| 01326 Dresden| gerald.lattauschke@smul.sachsen.de| 0351-
26128700
Abb. 2: Gurken im Frühanbau auf Substrat veredelt auf ‘Ancora‘ F
1
- Fruchtgrößenverteilung
28
32
28
33
30
34
29
40
40
39
35
37
31
35
0
10
20
30
40
50
60
70
80
90
100
RZ 24-279
RZ 24-278
E23.L.2375
E23.L.2352
Proloog
Sepalin
E23.L.2376
Anteil [%]
> 300 g [%]
> 350 g [%]
> 400 g [%]
> 500 g [%]
> 600 g [%]

Versuche im deutschen Gartenbau 2019
GEMÜSEBAU
Veredelte Gurken auf Substrat nach wie vor problematisch in der Kulturführung
6
Dr. Gerald Lattauschke, Christina Reinicke| Sächsisches Landesamt für Umwelt, Landwirtschaft und Geologie,
Abteilung Gartenbau| Pillnitzer Platz 3| 01326 Dresden| gerald.lattauschke@smul.sachsen.de| 0351-
26128700
Tab. 2: Gurken im Frühanbau auf Substrat veredelt auf ‘Ancora‘ F
1
– Bonitur im Bestand
13. Kalenderwoche 2019
20. Kalenderwoche 2019
Sorten
Einheitlichkeit Pflanzen- Durch- Frucht
Echter
Fehl-
Seitentrieb- Einheitlichkeit Pflanzen- Durch- Frucht-
Echter
Fehl-
im Bestand
aufbau
trieb
besatz Mehltau
stellen
bildung
im Bestand
aufbau
trieb
besatz Mehltau
stellen*
[1-9]
[1-9]
[1-9]
[1-9]
[1-9]
[Anzahl]
[1-9]
[1-9]
[1-9]
[1-9]
[1-9]
[1-9]
[Anzahl]
RZ 24-279 F
1
7
7
6
5
1
0
6
7
7
6
5
1
1
RZ 24-278 F
1
7
7
7
6
1
0
7
7
7
7
6
1
0
E23.L.2375 F
1
7
7
7
6
1
0
7
7
7
7
7
1
1
E23.L.2352 F
1
5
6
6
6
1
0
7
6
7
6
7
1
0
Proloog F
1
7
7
6
5
1
0
6
7
7
6
5
1
0
Sepalin F
1
3
5
5
5
1
0
3
3
5
5
5
1
0
E23.L.2376 F
1
5
7
6
6
1
0
6
5
7
6
6
1
0
Legende
1
5
9
Merkmal
fehlend
mittel
stark
Zeichenerklärung: * Fehlstellen durch Stängelbotrytis

Versuche im deutschen Gartenbau 2019
GEMÜSEBAU
Veredelte Gurken auf Substrat nach wie vor problematisch in der Kulturführung
7
Dr. Gerald Lattauschke, Christina Reinicke| Sächsisches Landesamt für Umwelt, Landwirtschaft und Geologie,
Abteilung Gartenbau| Pillnitzer Platz 3| 01326 Dresden| gerald.lattauschke@smul.sachsen.de| 0351-
26128700
Tab. 3: Gurken im Frühanbau veredelt auf ‘Ancora‘ F
1
– Bonitur an der Stichprobe
11. Kalenderwoche 2019 Stammgurken
17. Kalenderwoche 2019
Seitentriebgurken
Sorten
Frucht- Frucht- Durch- Frucht- Frucht- Riefig- Hals- Bestache- Frucht- Frucht- Durch- Frucht- Frucht- Riefig-
Hals-
Bestache- Silicium-
gewicht länge messer
farbe
form
keit
ansatz
lung
gewicht
länge messer
farbe
form
keit
ansatz
lung
belag
[g/ St]
[cm]
[mm]
[1-9]
[1-9]
[1-9]
[1-9]
[1-9]
[g/ St]
[cm]
[mm]
[1-9]
[1-9]
[1-9]
[1-9]
[1-9]
[1-9]
RZ 24-279 F
1
347
30
42
6
1
4
2
2
440
36
44
5
1
4
5
1
1
RZ 24-278 F
1
364
31
42
6
1
5
2
2
452
36
44
5
1
4
3
1
1
E23.L.2375 F
1
354
31
41
6
1
4
2
3
442
35
44
5
1
4
3
1
1
E23.L.2352 F
1
355
29
41
6
1
4
2
2
458
34
45
5
1
4
3
1
1
Proloog F
1
346
30
43
6
1
5
3
3
458
34
46
5
1
4
4
1
1
Sepalin F
1
337
29
44
7
1
4
2
1
430
34
44
6
1
4
3
1
1
E23.L.2376 F
1
360
30
41
5
1
4
2
2
444
36
44
5
1
4
4
1
1
Legende
1
5
9
Merkmal
fehlend
mittel
stark
Fruchtform
gerade
mittel
krumm
Fruchtfarbe
hellgrün
mittelgrün
dunkelgrün
Riefigkeit
Fruchtschale glatt
gerillt
stark gerillt
Halsansatz
kein Hals
Hals sichtbar
stark ausgformter Hals
Bestachelung
keine Stacheln
Stacheln fühlbar
Stacheln stark fühlbar

Versuche im deutschen Gartenbau 2019
GEMÜSEBAU
Veredelte Gurken auf Substrat nach wie vor problematisch in der Kulturführung
8
Dr. Gerald Lattauschke, Christina Reinicke| Sächsisches Landesamt für Umwelt, Landwirtschaft und Geologie,
Abteilung Gartenbau| Pillnitzer Platz 3| 01326 Dresden| gerald.lattauschke@smul.sachsen.de| 0351-
26128700
Tab. 4: Gurken im Frühanbau veredelt auf ‘Ancora‘ F
1
– Lagerbonitur zur Haltbarkeit von Stammgurken
Lagertemperatur: 20°C
Lagerbeginn:
12.03.2019
rel. LF: ca. 60-70 %
Lagerende:
21.03.2019
1. Bonitur:
15.03.2019
2. Bonitur:
21.03.2019
Sorte
Warzen
Farb-
Hals
Fruchtspitze
Warzen
Farb-
Hals
Fruchtspitze
nicht
Lager-
veränderung weich+faltig eingetrocknet
veränderung weich+faltig eingetrocknet marktfähig
dauer
[1-9]
[1-9]
[1-9]
[1-9]
[1-9]
[1-9]
[1-9]
[1-9]
[%]
[d]
RZ 24-279 F
1
1
1
1
1
5
3
5
9
100
9
RZ 24-278 F
1
1
1
1
1
5
5
9
7
100
9
E23.L.2375 F
1
1
1
1
1
5
3
3
7
100
9
E23.L.2352 F
1
1
1
1
1
2
3
5
7
100
9
Proloog F
1
1
1
1
1
1
2
7
7
80
9
Sepalin F
1
1
1
1
1
5
5
3
9
100
9
E23.L.2376 F
1
1
1
1
1
3
5
7
9
100
9
Legende
1
9
Warzenbildung
keine Bildung
sehr starke Bildung
Farbveränderungen
keine Veränderungen
sehr starke Veränderungen
Halsveränderungen
keine Veränderungen
sehr starke Veränderungen
Fruchtspitzen-Veränderungen
keine eingetrockneten Spitzen
sehr stark eingetrocknete Spitzen

Versuche im deutschen Gartenbau 2019
GEMÜSEBAU
Veredelte Gurken auf Substrat nach wie vor problematisch in der Kulturführung
9
Dr. Gerald Lattauschke, Christina Reinicke| Sächsisches Landesamt für Umwelt, Landwirtschaft und Geologie,
Abteilung Gartenbau| Pillnitzer Platz 3| 01326 Dresden| gerald.lattauschke@smul.sachsen.de| 0351-
26128700
Tab. 5: Gurken im Frühanbau veredelt auf ‘Ancora‘ F
1
– Lagerbonitur zur Haltbarkeit von Seitentriebgurken
Lagertemperatur: 20°C
Lagerbeginn:
25.04.19
rel. LF: ca. 60-70 %
Lagerende:
03.05.19
1. Bonitur:
30.04.19
2. Bonitur:
03.05.19
Sorte
Warzen
Farb-
Hals
Fruchtspitze
Warzen
Farb-
Hals
Fruchtspitze
nicht
Lager-
veränderung weich+faltig eingetrocknet
veränderung weich+faltig eingetrocknet marktfähig
dauer
[1-9]
[1-9]
[1-9]
[1-9]
[1-9]
[1-9]
[1-9]
[1-9]
[%]
[d]
RZ 24-279 F
1
1
1
1
1
7
2
7
3
100
8
RZ 24-278 F
1
1
1
1
1
5
3
5
3
80
8
E23.L.2375 F
1
1
1
1
1
3
3
5
5
70
8
E23.L.2352 F
1
1
1
1
1
5
3
7
5
100
8
Proloog F
1
1
1
1
1
5
2
5
3
80
8
Sepalin F
1
1
1
1
1
7
3
5
5
90
8
E23.L.2376 F
1
1
1
1
1
2
1
5
1
60
8
Legende
1
9
Warzenbildung
keine Bildung
sehr starke Bildung
Farbveränderungen
keine Veränderungen
sehr starke Veränderungen
Halsveränderungen
keine Veränderungen
sehr starke Veränderungen
Fruchtspitzen-Veränderungen
keine eingetrockneten Spitzen
sehr stark eingetrocknete Spitzen