Versuche im deutschen Gartenbau 2018
Gemüsebau
Veredelte Gurken auf Substrat mit Problemen in der Regeneration der
Pflanzen nach der Stammfruchternte
1
Dr. Gerald Lattauschke, Christina Reinicke| Sächsisches Landesamt für Umwelt, Landwirtschaft und Geologie,
Abteilung Gartenbau| Pillnitzer Platz 3| 01326 Dresden| gerald.lattauschke@smul.sachsen.de| 0351-
26128700
Die Ergebnisse – kurzgefasst
Im Versuch "Gurken im Frühanbau auf Substrat" wurden im Jahr 2018 7 Sorten am Sächsischen Landesamt für
Umwelt, Landwirtschaft und Geologie in Dresden-Pillnitz auf Steinwolle geprüft. Nach wie vor ist das
Sortiment von Gurken mit intermediärer Resistenz gegen Echten Mehltau im Frühanbau nicht sehr
umfangreich. Positiv anzumerken ist die Resistenz gegen das Gurkengrünscheckungsmosaikvirus, dass einige
Sorten mittlerweile aufweisen. Beim Anbau auf der Kürbisunterlage ‘RS 841 F
1
‘ hatten einige Sorten erhebliche
Probleme mit einem zu schwachen vegetativen Wachstum, dass insbesondere beim Übergang von den
Stammfrüchten auf die Seitentriebfrüchte zu erheblichen Ertragsausfällen führte. Bei einem insgesamt
durchschnittlichen Ertragsniveau hoben sich ‘Nun 79002‘ (75 Stück/m²) und ‘Sencere‘ (70 Stück/m²) signifikant
von den Mitbewerbern ab.
Versuchsfrage und Versuchshintergrund
In Deutschland werden Gurken auf Substrat in der Regel zweimal gepflanzt. Für die Frühpflanzung
(Ende Januar/Anfang Februar bis Mitte/Ende Juni galt es, die aktuellen Sortimente zu prüfen.
Nachdem es in den letzten Jahren im Versuchsgewächshaus zu starken Ertragsausfällen durch den
Pilz
Fusarium oxysporum
f. sp.
radicis-cucumerinum
(For) an Gurken gekommen ist und eine
Bekämpfung derzeit nur durch eine Veredlung auf eine resistente Unterlage möglich ist (LATTAUSCHKE
& REINICKE 2017), wurden alle Edelsorten auf die Kürbisunterlage ‘RS 841 F
1
‘ veredelt.
Ergebnisse im Detail
- Die
Anbaubedingungen
in 2018 waren zunächst durch einen zu kalten Februar und März geprägt.
Die Durchschnittstemperaturen lagen ca. 3 bis 4 K unter den langjährigen Mittelwerten. Ab Mitte
April setzte dann sehr schnell frühsommerliches Wetter ein, das bis zum Kulturende im Juni
anhielt. Die für die Ertragsbildung im Gewächshaus wichtige Einstrahlung lag in den Monaten
Februar bis Mai über den Mittelwerten aus den letzten Jahren.
- Wie oben bereits erwähnt, konnte der Infektionsdruck durch
Fusarium oxysporum
f. sp.
radicis-
cucumerinum
(For)
im Versuchsgewächshaus nicht vollständig beseitigt werden. In einer parallel
zum Sortenversuch gepflanzten unveredelten Kontrolle (ohne Ertragsauswertung), trat die
Erkrankung wieder auf und führte zu den bekannten Wachstumsdepressionen sowie
Absterbeerscheinungen der Pflanzen. Abhilfe ist lediglich durch die Veredlung auf eine resistente
Kürbisunterlage möglich. Die Unterlage ‘RS 841‘ F
1
, die bereits in Vorversuchen erfolgreich
getestet wurde (LATTAUSCHKE & REINICKE 2015), zeichnet sich durch eine hohe Resistenz (HR) gegen
diese Fusariose (For) aus. Im Sortenversuch blieben dann auch alle auf die Unterlage veredelten
Sorten befallsfrei, sodass eine aussagekräftige Auswertung des Versuches erfolgen konnte.
- Weitere
Krankheiten oder Schädlinge
wurden nicht ertragswirksam. Der prophylaktische Einsatz
von
Amblyseius cucumeris
,
A. swirskii, A. californicus
sowie
Encarsia formosa
zeigte bis zum
Kulturende ausreichende Bekämpfungsresultate. Der Befall durch den Kalifornischen Blütenthrips
konnte durch das Ausbringen von
Orius
-Raubwanzen sowie durch den erstmaligen Einsatz von

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Amblydromalus limonicus
ausreichend kontrolliert werden. Echter Mehltau trat nur am Kulturende
auf und konnte durch zwei Fungizidspritzungen gut beherrscht werden.
- Das
Sortenspektrum
(Tab. 1) im Frühanbau, für die Pflanztermine Ende Januar/Anfang Februar, ist
nach wie vor nicht sehr umfangreich. Neben der langjährig bewährten Standardsorte ‘Proloog‘
standen drei Neuzüchtungen (‘Nun 79002‘, ‘DRCE 6863‘, ‘E23L.2352‘) mit intermediärer Resistenz
gegen Echten Mehltau (Px
IR
) zur Verfügung. Gegen das derzeit im Gurkenanbau zunehmende
Gurkengrünscheckungsmosaikvirus (CGMMV) sind ‘E23L.2352‘ sowie ‘Sencere‘ (beide IR) und
‘Bonprima‘ (HR) von besonderem Interesse.
- Die
Ertragsergebnisse
sowie die
Ertragsverläufe
sind in Tab. 1 und Abb. 1 dargestellt. Die
Ertragsleistungen, die in der Spitze nur 75 Gurken/m² erreichten, sind nur als durchschnittlich
einzustufen. Als Hauptursache dafür ist der ausgeprägte generative Pflanzenaufbau der einzelnen
Sorten zu nennen, der offensichtlich durch die Unterlage hervorgerufen wurde. So büßten die
Sorten beim Übergang von den Stammfrüchten auf die Seitentriebfrüchte durch eine
sortenabhängig unterschiedlich starke Ertragsdepressionen, die sich über 2 (‘Nun 79002‘) bis
4 Wochen (‘Bonprima‘, ‘Lucania‘) ersteckten, deutlich an Ertrag ein. Da dieses Verhalten von
unveredelten Gurken auf Substrat (bisheriges Standardverfahren) in dieser Ausprägung nicht
bekannt war, konnte seitens der Versuchsansteller nur zeitverzögert durch Umstellungen in der
Klimagestaltung bzw. Bewässerungs- und Düngungsstrategie reagiert werden. In der Folgezeit
erreichten dann die besten Sorten mit mittleren Erträgen von 5 bis 5,5 Stück/m² durchaus
befriedigende Wochenleistungen.
Die Sorten selbst, unterschieden sich in der Ertragsleistung signifikant. Mit 75,4 Stück/m² erzielte
die Neuzüchtung ‘Nun 79002‘ das diesjährige Spitzenergebnis. Damit lag die Sorte zusammen mit
‘Sencere‘ (mit Virusresistenz) vor den Mitbewerbern, die bis auf ‘Lucania‘ mit rund 66 bis
67 Stück/m² recht dicht beieinander lagen.
Die
Bestandesbonitur
(Tab. 2) wurde in der 14. (nach der Stammfruchternte) und 21. (kurz vor
Kulturende) Kalenderwoche durchgeführt. Am ersten Boniturtermin wurde deutlich, dass
insbesondere ‘Nun 79002‘ sich nach der Stammfruchternte vergleichsweise gut regenerierte und
ausreichend starke Seitentriebe mit einem guten Fruchtbesatz ausbildete. ‘Sencere‘, ‘Proloog‘ und
‘E23L2352‘ waren in dieser Beziehung auch noch als gut zu bezeichnen. Die übrigen 3 Varietäten
hatten
dagegen
große
Probleme
zu
regenerieren
(mangelnde
Seitentriebausbildung).
Wahrscheinlich war bei ihnen die Belastung durch die Stammfrüchte zu groß.
In der 21. Kalenderwoche präsentierte sich dagegen ein recht ausgeglichenes Bild zwischen den
einzelnen Sorten. Der Durchtrieb und der Fruchtbesatz waren für Ende Mai durchaus vertretbar.
- Die
Einzelfruchtbonitur
(Tab. 3 und 4) belegt, dass die Fruchtqualität aller Sorten bei den
Stammgurken
auf einem vergleichbar hohen Niveau angesiedelt war. Während ‘DRCE 6863‘ mit
durchschnittlich 32 cm die längsten Stammfrüchte vorwies, blieben sie bei ‘Lucania‘ mit 29 cm am
kürzesten. Die
Seitentriebfrüchte
zeigten in der Länge recht deutliche Unterschiede. Bei
‘Nun 79002‘, ‘Sencere‘ und ‘Proloog‘ hatten sie mit 34 bis 35 cm eine gute Länge. Bei den übrigen
4 Varietäten blieben die Seitentriebfrüchte mit nur 32 bis 33 cm Länge eigentlich zu kurz.

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- Die
Lagerversuche
wurden
in
der
10. Kalenderwoche
(Stammgurken)
und
in
der
16. Kalenderwoche (Seitentriebgurken) durchgeführt. Die Stammgurken aller Sorten waren
11 Tage lagerfähig. Zu den häufigsten Ursachen für den Verlust der Marktfähigkeit zählten
Farbveränderungen und eingetrocknete Fruchtspitzen. Mit noch 40 % marktfähiger Früchte, hob
sich ‘Sencere‘ am Ende der Lagerperiode von den Mitbewerbern positiv ab. Bei den
Seitentriebfrüchten war die Lagerdauer in etwa auf einem zeitlichen Niveau mit den
Stammgurken, d.h. alle Sorten hatten nach 12 Tagen im Wesentlichen ihre Marktfähigkeit
eingebüßt. Hauptkriterium für das Abwerten der Früchte war bei allen Sorten ein zu weicher und
faltiger Fruchthals. Während Farbveränderungen im Vergleich zu den Stammgurken nur eine
untergeordnete Rolle spielten, traten bei allen Sorten vermehrt Warzen auf der Fruchtoberfläche
auf.
Kultur- und Versuchshinweise
Aussaat Unterlagen: 20.12.2017
Aussaat Edelsorten: 22.12.2017
Veredlung:
02.01.2018
Umsetzen
in Steinwollewürfel: 12.01.2018
Pflanzung:
29.01.2018
Unterlage:
‘RS 841‘ F
1
;
Cucurbita maxima
x
Cucurbita moschata
Resistenzen: HR: Fom 0,1,2,1.2/Foc:1,2/For/Ps; IR: Vd/Rs/Mi/Ma/Mj
Erntetermin:
26.02. – 11.06.2018 (09. –24. KW 2018)
Pflanzabstand:
1,5 Pflanzen/m²
Erntegrößen:
Stammfrüchte:
350-400 g
(6-mal/Woche)
Seitentriebfrüchte:
400-500 g
(5 bis 6-mal/Woche)
Sortierung:
AWETA Gurkensortiermaschine
Gewächshaus:
Venlo; 4 m Stehwandhöhe; 3,20 m Kappenbreite,
Spanndrahthöhe:
2,15 m
Klimaführung:
T/N 22/ 20°C bzw. 21/ 19 °C (vegetative Phase)
T/N 21/ 17-18 °C (generative Phase)
Lüftung ab 26 °C
CO
2
-Gehalt (800-1.000 ppm bei geschlossener Lüftung; 500-600 ppm bei
geöffneter Lüftung)
Substrat:
Grodan-Steinwolle (Typ: Grotop Expert; 2 m-Matten; 5 Pflanzen/Matte)
Anlagemethodik:
einfaktorielle Blockanlage mit 4 Wiederholungen
Literatur
LATTAUSCHKE, G. & REINICKE, CH. (2015): Mit Kürbisunterlagen gute Bekämpfungserfolge gegen
Fusarium
oxysporum
f. sp.
radicis-cucumerinum
(For) an Gurken auf Substrat.
www.hortigate.de
LATTAUSCHKE, G. & REINICKE, CH. (2017): Fusarium-Befall bei Gurken auf Substrat mit Veredlung auf
Kürbisunterlagen begegnen.
www.hortigate.de

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Tab. 1: Gurken im Frühanbau veredelt auf ‘RS 841‘ F
1
– Ertragsleistungen
Abb. 1: Gurken im Frühanbau veredelt auf ‘RS 841‘ F
1
- Ertragsverläufe
Sorten
Züchter
Resistenzen
Ertrag Kl.1 Anzahl Kl.1 Ertrag Kl.2
Anzahl Kl.2 Ertrag n.m.f.* Anzahl n.m.f.* Einzelfrucht-
Züchterangaben
[kg/m²]
[St/m²]
[kg/m²]
[St/m²]
[kg/m²]
[St/m²]
gewicht [g]
Unterlage: RS 841 F
1
(Vol/Rui)
Nun 79002 F
1
Nun
HR: Cca/Ccu, IR: Px
31,5
75,4
0,3
1,1
2,7
18,2
417
Sencere F
1
Nun
HR: Cca/Ccu,CGMMV,
IR: Px,
27,7
69,6
0,7
2,7
2,9
17,0
398
Proloog F
1
RZ
HR: Ccu, IR: Px
28,4
68,9
0,4
1,6
3,0
20,1
412
E23L.2352 F
1
Enza
HR: Cca, Ccu,
IR: Px, CGMMV
27,3
67,8
0,4
1,8
3,8
24,5
402
DRCE 6863 F
1
Vol/Rui
HR: Cca/Ccu, IR: Px
27,8
66,9
0,4
1,7
3,5
25,9
415
Bonprima F
1
RZ
HR: Cca/Ccu, CGMMV,
IR: CVYV, Px
27,1
66,4
0,5
1,8
3,0
20,5
408
Lucania F
1
Enza
HR: Cca/Ccu, IR: Px
25,4
62,5
0,6
2,5
3,3
20,9
406
MW
27,9
68,2
GD 5 %
5,7
0
10
20
30
40
50
60
70
80
[kg/m²]
KW 24
KW 23
KW 22
KW 21
KW 20
KW 19
KW 18
KW 17
KW 16
KW 15
KW 14
KW 13
KW 11
KW 10
KW 9

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Abb. 2: Gurken im Frühanbau veredelt auf ‘RS 841‘ F
1
- Fruchtgrößenverteilung
32
32
30
36
29
33
34
42
35
41
34
41
39
36
0
20
40
60
80
100
Nun 79002
Sencere
Proloog
E23L.2352
DRCE 6863
Bonprima
Lucania
[%]
Anz>300g [%]
Anz>350g [%]
Anz>400g [%]
Anz>500g [%]
Anz>600g [%]

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Tab. 2: Gurken im Frühanbau veredelt auf ‘RS 841‘ F
1
– Bonitur im Bestand
14. Kalenderwoche
21. Kalenderwoche
Sorte
Einheitlichkeit Pflanzen- Durch- Frucht- Echter
Fehl-
Seiten
Blatt-
Einheitlichkeit Pflanzen- Durch- Frucht-
Echter
Fehl-
im Bestand
aufbau
trieb
besatz Mehltau
stellen
Triebe stellung
im Bestand
aufbau
trieb
besatz Mehltau
stellen**
[1-9]
[1-9]
[1-9]
[1-9]
[1-9]
[Anzahl]
[1-9]
[1-9]*
[1-9]
[1-9]
[1-9]
[1-9]
[1-9]
[Anzahl]
Nun 79002 F
1
8
7
8
7
1
0
8
4
7
7
6
6
1
1
Sencere F
1
5
7
6
7
1
0
6
7
6
7
6
6
1
0
Proloog F
1
6
6
6
5
1
0
6
8
7
6
7
7
1
1
E23L.2352 F
1
6
7
6
6
1
0
6
5
6
7
7
7
1
1
DRCE 6863 F
1
7
5
2
2
1
0
3
8
7
7
7
6
1
0
Bonprima F
1
6
4
3
2
1
0
3
9
7
7
6
6
1
0
Lucania F
1
6
5
4
3
1
0
3
1
6
7
5
6
1
0
MW
5,9
5,8
4,9
4,4
1,0
0,0
4,9
6,0
6,6
6,7
6,1
6,2
1,0
0,4
* Blätter anliegend = 9
**wegen Stängelfäule
Legende
1
5
9
Merkmal
fehlend
mittel
stark

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Tab. 3: Gurken im Frühanbau veredelt auf ‘RS 841‘ F
1
– Bonitur an der Stichprobe (Stammgurken)
Tab. 4: Gurken im Frühanbau veredelt auf ‘RS 841‘ F
1
– Bonitur an der Stichprobe
(Seitentriebgurken)
Legende
1
5
9
Merkmal
fehlend
mittel
stark
Sorte
Frucht-
Frucht-
Durch-
Frucht-
Frucht-
Riefig-
Hals-
Bestachelung
gewicht
länge
messer
farbe
form
keit
form
[g]
[cm]
[mm]
[1-9]
[1-9]
[1-9]
[1-9]
[1-9]
Nun 79002 F
1
359
31
42
5
1
6
4
4
Sencere F
1
340
30
44
5
1
5
4
1
Proloog F
1
357
31
43
5
1
6
5
3
E23L.2352 F
1
361
31
42
4
1
5
4
3
DRCE 6863 F
1
359
32
42
5
1
5
4
3
Bonprima F
1
364
31
43
5
1
5
3
3
Lucania F
1
350
29
44
5
1
5
3
3
MW
355,8
30,6
42,8
4,7
1,1
5,5
3,9
2,9
Sorte
Frucht-
Frucht-
Durch-
Frucht-
Frucht-
Riefig-
Hals-
Bestachelung
gewicht
länge
messer
farbe
form
keit
form
[g]
[cm]
[mm]
[1-9]
[1-9]
[1-9]
[1-9]
[1-9]
Nun 79002 F
1
442
34
45
6
1
4
2
1
Sencere F
1
438
35
45
6
2
5
4
1
Proloog F
1
425
34
45
6
1
5
4
1
E23L.2352 F
1
436
32
45
6
1
4
4
1
DRCE 6863 F
1
440
33
46
5
1
4
4
1
Bonprima F
1
433
32
47
6
1
4
4
1
Lucania F
1
411
32
47
5
1
4
4
1
MW
432,4
33,1
45,6
5,5
1,4
4,2
3,7
1,2

Versuche im deutschen Gartenbau 2018
Gemüsebau
Veredelte Gurken auf Substrat mit Problemen in der Regeneration der Pflanzen nach der Stammfruchternte
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Tab. 5: Gurken im Frühanbau veredelt auf ‘RS 841‘ F
1
– Lagerbonitur zur Haltbarkeit von Stammgurken
Lagertemperatur: 20°C
Lagerbeginn:
05.03.2018
rel.LF: ca 60-70%
Lagerende:
16.03.2018
1. Bonitur:
08.03.2018
2. Bonitur: 13.03.2018
3. Bonitur:
16.03.2018
Sorte
Warzen
Farb-
Hals
Fruchtspitze
Warzen
Farb-
Hals
Fruchtspitze
Warzen
Farb-
Hals
Fruchtspitze
nicht
Lager-
veränderung
weich+faltig eingetrocknet
veränderung weich+faltig eingetrocknet
veränderung weich+faltig eingetrocknet marktfähig dauer
[1-9]
[1-9]
[1-9]
[1-9]
[1-9]
[1-9]
[1-9]
[1-9]
[1-9]
[1-9]
[1-9]
[1-9]
[%]
[d]
Nun 79002 F
1
1
1
1
1
3
2
1
3
3
5
3
7
80
11
Sencere F
1
1
1
1
1
2
1
2
3
2
5
3
7
60
11
Proloog F
1
1
1
1
1
2
1
1
2
2
9
5
9
90
11
E23L.2352 F
1
1
1
1
1
2
1
2
3
2
3
3
5
80
11
DRCE 6863 F
1
1
1
1
1
3
1
2
3
3
5
3
5
80
11
Bonprima F
1
1
1
1
1
1
1
3
3
2
5
5
7
80
11
Lucania F
1
1
1
1
1
3
3
2
3
3
8
5
7
70
11
Legende:
1
9
Warzenbildung
keine Bildung
sehr starke Bildung
Farbveränderungen
keine Veränderungen
sehr starke Veränderungen
Halsveränderungen
keine Veränderungen
sehr starke Veränderungen
Fruchtspitzen-Veränderungen
keine eingetrockneten Spitzen
sehr stark eingetrocknete Spitzen

Versuche im deutschen Gartenbau 2018
Gemüsebau
Veredelte Gurken auf Substrat mit Problemen in der Regeneration der Pflanzen nach der Stammfruchternte
9
Dr. Gerald Lattauschke, Christina Reinicke| Sächsisches Landesamt für Umwelt, Landwirtschaft und Geologie,
Abteilung Gartenbau| Pillnitzer Platz 3| 01326 Dresden| gerald.lattauschke@smul.sachsen.de| 0351-
26128700
Tab. 6: Gurken im Frühanbau veredelt auf ‘RS 841‘ F
1
– Lagerbonitur zur Haltbarkeit von Seitentriebgurken
Lagertemperatur: 20°C
Lagerbeginn:
21.04.2018
rel.LF: ca 60-70%
Lagerende:
03.05.2018
1. Bonitur: 26.04.2018
2. Bonitur: 03.05.2018
Sorte
Warzen
Farb-
Hals
Fruchtspitze
Warzen
Farbe
Hals
Fruchtspitze
nicht
Lager-
veränderung weich+faltig eingetrocknet
Veränderung weich+faltig eingetrocknet marktfähig
dauer
[1-9]
[1-9]
[1-9]
[1-9]
[1-9]
[1-9]
[1-9]
[1-9]
[%]
[d]
Nun 79002 F
1
1
1
1
1
5
7
7
4
100
12
Sencere F
1
1
1
1
1
5
5
7
3
100
12
Proloog F
1
1
1
1
1
4
4
7
2
100
12
E23L.2352 F
1
1
1
1
1
3
6
7
1
80
12
DRCE 6863 F
1
1
1
1
1
5
3
8
2
100
12
Bonprima F
1
1
1
1
1
3
3
7
3
100
12
Lucania F
1
1
1
1
1
3
5
6
4
100
12
Legende:
1
9
Warzenbildung
keine Bildung
sehr starke Bildung
Farbveränderungen
keine Veränderungen
sehr starke Veränderungen
Halsveränderungen
keine Veränderungen
sehr starke Veränderungen
Fruchtspitzen-Veränderungen
keine eingetrockneten Spitzen
sehr stark eingetrocknete Spitzen