image
image
Protokoll der Preisgerichtssitzung | März 2021
Hochschule für Musik Carl Maria von Weber Dresden
Realisierungswettbewerb Erweiterungsbau
mit städtebaulichem Ideenteil nach RPW 2013

Hochschule für Musik Carl Maria von Weber Dresden
Realisierungswettbewerb Erweiterungsbau
mit städtebaulichem Ideenteil nach RPW 2013
Ergebnisprotokoll der Preisgerichtssitzung
- 1 -
Auslober
Auslober des Wettbewerbs ist der Freistaat Sachsen,
vertreten durch:
Sächsisches Staatsministerium der Finanzen,
vertreten durch:
Staatsbetrieb Sächsisches Immobilien- & Baumanagement
Niederlassung Dresden II, Sachgebiet Hochbau 3,
Ostra- Allee 23
01067 Dresden
Nutzer
Hochschule für Musik Carl Maria von Weber Dresden
Wettiner Platz 13
01067 Dresden
Vorprüfung
dd1 architekten
Chemnitzer Strasse 78
01187 Dresden
T 0351 4031361
mail@dd1architekten.de
Dresden, 04. März 2021

Hochschule für Musik Carl Maria von Weber Dresden
Realisierungswettbewerb Erweiterungsbau
mit städtebaulichem Ideenteil nach RPW 2013
Ergebnisprotokoll der Preisgerichtssitzung
- 2 -
Inhalt
00
Ankunft | Corona Schnelltests
.......................................... S. 03
01
Begrüßung | Feststellung der Anwesenheit ................................ S. 03
02
Konstituierung des Preisgerichts ......................................... S. 03
03
Eröffnung des Preisgerichts .............................................. S. 04
04
Bericht der Vorprüfung ................................................. S. 04
05
Beurteilungskriterien ................................................... S. 05
06
Informationsrundgang .................................................. S. 05
07
Erster Wertungsrundgang ............................................... S. 06
08
Zweiter Wertungsrundgang ............................................. S. 06
09
Schriftliche Beurteilung der Arbeiten der Engeren Wahl ..................... S. 07
10
Festlegung der Rangfolge / Verteilung der Preise und Anerkennungen ......... S. 13
11
Empfehlung des Preisgerichts ........................................... S. 14
12
Aufhebung der Anonymität .............................................. S. 14
13
Abschluss der Sitzung .................................................. S. 14
Anlagen
01
Protokollfreigabe
02
Vorsitz des Preisgerichts
03
Teilnehmer des Wettbewerbs

Hochschule für Musik Carl Maria von Weber Dresden
Realisierungswettbewerb Erweiterungsbau
mit städtebaulichem Ideenteil nach RPW 2013
Ergebnisprotokoll der Preisgerichtssitzung
- 3 -
Ergebnisprotokoll der Preisgerichtssitzung vom 04.03.2021
Im Albertinum, Tzschirnerplatz 2, 01067 Dresden
Beginn: 07:30
Uhr
00
Ankunft / Corona Schnelltests
Vor Beginn der Veranstaltung unterziehen sich alle Teilnehmer der Preisgerichtssitzung einem Corona-
Schnelltest. Die Tests werden durch qualifizierte Mitarbeiter der Erste Hilfe Schule Dresden
durchgeführt.
Bei keinem der Teilnehmer konnte eine Infektion nachgewiesen werden.
Erst nach der Feststellung der negativen Testergebnisse betreten die Veranstaltungsteilnehmer die
Räumlichkeiten der Preisgerichtssitzung.
01
Begrüßung / Feststellung der Anwesenheit
Frau Mühlbauer (SIB Niederlassung II, Sachgebiet Hochbau 3) begrüsst 8:30 Uhr alle Anwesenden im
Namen des Auslobers und stellt die Anwesenheit sowie die Beschlussfähigkeit des Preisgerichts fest.
Sie erläutert kurz Anlass und Ziel des Wettbewerbs.
Frau Mühlbauer verweist auf die besonderen Umstände im Zuge der Coronapandemie und erläutert die
vorgesehenen Hygienemaßnahmen mit Bitte um Einhaltung.
Die Sitzungsteilnehmer stellen sich in einer kurzen Vorstellungsrunde vor und benennen ihre Position
im Preisgericht.
Die Sitzungsteilnehmer werden auf einer Teilnehmerliste aufgeführt.
02
Konstituierung des Preisgerichts
Es erfolgt die Wahl des Vorsitzenden. Für den Vorsitz wird Herr Prof. Claus Anderhalten (Architekt)
vorgeschlagen.
Aus dem Kreis der stimmberechtigten Preisrichterinnen und Preisrichter wird Prof. Anderhalten
einstimmig (bei eigener Enthaltung) zum Vorsitzenden des Preisgerichts gewählt.
Prof. Anderhalten nimmt die Wahl an.
Das Preisgericht hat folgende Zusammensetzung:
Fachpreisrichter (in alphabetischer Reihenfolge)
1.
Prof. Claus Anderhalten
(Architekt)
2.
Ulrich Atzberger
(Architekt, SIB Z)
3.
Gerlind Berndt
(Dipl.-Ing. Arch., SMF)
4.
Sebastian Thaut
(Architekt, BDA)
Stellvertretender Fachpreisrichter – ständig anwesend
5.
Steffen Burucker
(Architekt, BDA)

Hochschule für Musik Carl Maria von Weber Dresden
Realisierungswettbewerb Erweiterungsbau
mit städtebaulichem Ideenteil nach RPW 2013
Ergebnisprotokoll der Preisgerichtssitzung
- 4 -
Sachpreisrichter (in alphabetischer Reihenfolge)
1.
Dr. Marcus van Reimersdahl
(SMWK)
2.
Axel Köhler
(Rektor, HFM)
3.
Stefan Szuggat
(SPA)
Sachverständige Berater (ohne Stimmrecht)
Michael Espig
(Akustikingenieur)
Dr. Ulrich Hübner
(Amt für Kultur und Denkmalschutz)
Weitere Anwesende (ohne Stimmrecht) sind:
Elke Mühlbauer
(SIB NL DD II)
Thilo Höhne
(SIB NL DD II)
Anne Seehöfer
(SIB NL DD II)
Ines Seidel
(Dezernat IV, HfM)
Eckhard Helfrich
(Verfahrensbetreuung)
Susann Kadura
(Verfahrensbetreuung)
03
Eröffnung des Preisgerichts
Der Vorsitzende Prof. Anderhalten eröffnet 9:00 Uhr die Preisgerichtssitzung zum Wettbewerbsverfahren
„Hochschule für Musik Carl Maria von Weber Dresden – Realisierungswettbewerb Erweiterungsbau mit
städtebaulichem Ideenteil nach RPW 2013“.
Er erläutert den geplanten Ablauf der Sitzung und weist alle Anwesenden auf die entsprechenden
Rahmenbedingungen hin, die im gesamten Verfahren einzuhalten sind. Er lässt sich von jedem
Teilnehmer versichern, dass
- kein Meinungsaustausch mit Wettbewerbsteilnehmern über die Aufgabe und deren Lösung
geführt wurde und während der Dauer der Sitzung nicht geführt wird;
- bis zum Preisgericht keine Kenntnis von den Wettbewerbsarbeiten erhalten wurde, soweit man
nicht als Vorprüfer oder Sachverständige an der Vorprüfung teilgenommen hat;
- die Beratung des Preisgerichts vertraulich behandelt wird;
- die Anonymität der Arbeiten gewahrt ist;
- keine Vermutungen zu den Urhebern der Wettbewerbsarbeiten angestellt bzw. frei geäußert werden.
Der Vorsitzende weist auf die persönliche Verantwortung gegenüber dem Auslober, den
Wettbewerbsteilnehmern und der Öffentlichkeit hin. Er bittet um eine objektive, allein an der
Auslobung orientierte und nachvollziehbare Beurteilung der Wettbewerbsarbeiten.
04
Bericht der Vorprüfung
Es folgt der Bericht der Vorprüfung. Die Vorprüfung hat einen schriftlichen Bericht verfasst, der dem
Preisgericht vorliegt. Frau Kadura (dd1 architekten) fasst den Verfahrensablauf zusammen und erläutert

Hochschule für Musik Carl Maria von Weber Dresden
Realisierungswettbewerb Erweiterungsbau
mit städtebaulichem Ideenteil nach RPW 2013
Ergebnisprotokoll der Preisgerichtssitzung
- 5 -
die formale Prüfung der Wettbewerbsbeiträge. Sie berichtet
über die Einhaltung der
Verfahrensregelungen und über den Ablauf der Vorprüfung.
25 Teilnehmern wurde die Auslobungsunterlagen inkl. aller Anlagen zur Bearbeitung zugesandt. Davon
haben 23
ihre Wettbewerbsarbeit fristgerecht abgegeben.
2 Teilnehmer haben keine Arbeit eingereicht.
Formale Verstöße gegen die Vorgaben der Auslobung wurden nicht festgestellt. Die Vorprüfung
empfiehlt dem Preisgericht, alle Arbeiten zur Beurteilung zuzulassen.
Das Preisgericht beschließt alle eingegangenen Wettbewerbsarbeiten zur Beurteilung zuzulassen.
05
Beurteilungskriterien
Die Beurteilungskriterien gemäß der Auslobung werden benannt.
Die Beurteilungskriterien sind:
- Städtebauliche Einbindung
- Architektonische Qualität
- Funktionalität und Programmerfüllung
- Zonierung der Freiflächen
- Wirtschaftlichkeit des Entwurfskonzeptes in Bezug auf die vorgesehenen Investitions- und
Unterhaltskosten
- schalltechnische Verträglichkeit
Die Beurteilungskriterien bilden die Grundlage für die Diskussion und Bewertung der Arbeiten durch
die Fach- und Sachpreisrichter.
06
Informationsrundgang
Ab 9:15 Uhr stellt die Vorprüfung die Wettbewerbsentwürfe in der Reihenfolge der Tarnzahlen 1001
bis 1023 anhand einer digitalen Präsentation ausführlich und wertungsfrei vor. Die Präsentation
enthält zu jeder Arbeit Auszüge aus den Präsentationsplänen (Schwarzplan, Lageplan, Grundriss,
Schnitt, Ansicht, Nutzungspiktogramm, Perspektive, Fassadenschnitt), ein Modellfoto sowie Angaben
zu den Prüfergebnissen.
Es zeigt sich, dass sich alle Verfasser intensiv mit der Aufgabe und dem Ort auseinandergesetzt haben
und dem Auslober qualitätsvolle Varianten zur weiteren Beurteilung durch das Preisgericht vorliegen.
Der digitale Informationsrundgang endet um 11:30 Uhr.
Es folgt eine kurze Pause.

Hochschule für Musik Carl Maria von Weber Dresden
Realisierungswettbewerb Erweiterungsbau
mit städtebaulichem Ideenteil nach RPW 2013
Ergebnisprotokoll der Preisgerichtssitzung
- 6 -
07
Erster Wertungsrundgang
11:45 Uhr beginnt der erste Wertungsrundgang. Der Vorsitzende weist darauf hin, dass im ersten
Wertungsrundgang ein Ausschluss von Wettbewerbsarbeiten nur einstimmig erfolgen kann.
Enthaltungen der stimmberechtigten Preisrichter sind nicht zulässig.
Jeweils ein Preisrichter gibt eine kurze Einschätzung einer Arbeit mit Bezug auf die wesentlichen
Kriterien der Wettbewerbsaufgabe.
Im
ersten
Wertungsrundgang
werden
nach
kritischer
Beurteilung
und
Bewertung
die
Wettbewerbsarbeiten mit den Tarnzahlen:
1007
1009
1010
1011
1017
1022
einstimmig ausgeschieden.
Der erste Wertungsrundgang endet um 13:00 Uhr.
Zwischen 13:00 Uhr und 13:45 Uhr findet eine Pause statt.
08
Zweiter Wertungsrundgang
Der Vorsitzende weist darauf hin, dass über die Wettbewerbsarbeiten im zweiten Wertungsrundgang
mit einfacher Stimmenmehrheit entschieden wird. Die stimmberechtigten Preisrichter entscheiden
nach intensiver Diskussion über den Verbleib der jeweiligen Arbeit im Verfahren.
Im zweiten Wertungsrundgang wird über denn Verbleib der Wettbewerbsarbeiten in der weiteren
Beurteilung wie folgt abgestimmt:
Tarnzahl
ja : nein
1001
2 : 5
Stimmen
1002
2 : 5
Stimmen
1003
7 : 0
Stimmen
1004
3 : 4
Stimmen
1005
1 : 6
Stimmen
1006
6 : 1
Stimmen
1008
2 : 5
Stimmen
1012
4 : 3
Stimmen
1013
1 : 6
Stimmen
1014
4 : 3
Stimmen
1015
1 : 6
Stimmen
1016
2 : 5
Stimmen
1018
6 : 1
Stimmen

Hochschule für Musik Carl Maria von Weber Dresden
Realisierungswettbewerb Erweiterungsbau
mit städtebaulichem Ideenteil nach RPW 2013
Ergebnisprotokoll der Preisgerichtssitzung
- 7 -
1019
2 : 5
Stimmen
1020
5 : 2
Stimmen
1021
2 : 5
Stimmen
1023
5 : 2
Stimmen
Somit scheiden im zweiten Wertungsrundgang folgende Arbeiten aus:
1001
1002
1004
1005
1008
1013
1015
1016
1019
1021
7 Arbeiten verbleiben im weiteren Beurteilungsverfahren.
Damit sind in der Engeren Wahl die Wettbewerbsbeiträge mit den Tarnzahlen:
1003
1006
1012
1014
1018
1020
1023
09
Schriftliche Beurteilung der Arbeiten der Engeren Wahl
Vor der abschließenden Bewertung der verbliebenen Arbeiten und der Festlegung der Rangfolge wird
von den Preisrichtern ab 16:45 Uhr eine schriftliche Beurteilung der Arbeiten der engeren Wahl
erstellt. Die Texte fassen die Ergebnisse der bisherigen Besprechung zusammen.
Die Texte werden ab 18:00 Uhr vor den Arbeiten verlesen, diskutiert und in der nachfolgenden Fassung
verabschiedet.
___________________________________________________________________________
Arbeit 1003
Die Verfasser schließen ganz selbstverständlich den Blockrand zur Grüne Straße und orientieren sich
dabei in der Höhenentwicklung und der Maßstäblichkeit an der umgebenden Bebauung. Dabei
erreichen sie für die Fassade eine eigenständige Gestaltungsaussage, die die Nutzungen der
Hochschule für Musik widerspiegeln. Die Hochschule wird in der Grüne Straße sichtbar ohne im
Auftritt eine Konkurrenz zu den bisherigen Eingängen zu bilden.

Hochschule für Musik Carl Maria von Weber Dresden
Realisierungswettbewerb Erweiterungsbau
mit städtebaulichem Ideenteil nach RPW 2013
Ergebnisprotokoll der Preisgerichtssitzung
- 8 -
Allerdings wird die vielfältige Gliederung und Abgeschlossenheit der Fassade im Preisgericht kontrovers
diskutiert und eine vereinfachende Überarbeitung empfohlen. Der Dachabschluss erscheint unmotiviert
aufgesetzt und bedarf der skulpturalen Überarbeitung. Auch die Ausbildung der Technikflächen im UG
entlang der Grüne Straße erscheint überzogen und bedarf der Überarbeitung in den nächsten
Planungsschritten.
Im Bereich zwischen Grüne Straße und Konzertsaal werden die Funktionen um einen introvertierten
Innenhof gruppiert. Der Innenhof hat eine angemessene Größe und bietet sich auch als ruhiger, grüner
Aufenthaltsbereich für die Studierenden an. Mit dieser Anordnung, vor allem der Überäume, schafft der
Entwurf funktionale wie akustische Vorteile. Auch die Anordnung der Proberäume ist vorteilhaft und
bietet ausreichende technische Flexibilität. Auf Ebene 1 bietet der Entwurf eine interne Durchwegung
von der Grüne Straße zur Schützengasse an.
Der hohe Glasflächenanteil der Überäume wird eher kritisch gesehen und das Angebot der flexiblen
Ausbildung der raumbildenden Einbauten ist nutzerseitig nicht begründet.
Die Erweiterung des Foyers des Konzertsaales ist angemessen und bindet den Erweiterungsbau
schlüssig an, nur die angebotene runde Erschließungstreppe ist aus arbeitsschutzrechtlichen Belangen
problematisch. Der Erhalt der Bestandstreppe zur Ebene 2 am Konzertsaal wird begrüßt. In der Ebene des
Konzertsaales sind die Probebühnen schlüssig angeordnet und werden auch über das Foyer erschlossen.
Die Position ist aus akustischer Sicht nahezu optimal.
Die Baumasse auf dem Grundstück der ehem. Hut und Lederfabrik ist angemessen, bietet aber wenig
Möglichkeit der Erweiterung. Für den Ideenteil des Wettbewerbes werden kaum Angebote zur
Nachverdichtung gemacht. Die Gebäudekennwerte liegen in der Regel unter dem Durchschnitt und
sind nur für die Verkehrsflächenanteile etwas erhöht.
Der Wettbewerbsbeitrag bietet einen hervorragenden Lösungsansatz zur gestellten Aufgabe, mit großem
Potenzial und nur geringfügigem Überarbeitungsbedarf.
___________________________________________________________________________
Arbeit 1006
Mit vier kompakten, rechtwinkligen Baukörpern gliedern die Entwurfsverfasser das Grundstück um
einen attraktiven Binnencampus für die Hochschule für Musik zu schaffen. Obwohl Diese nicht
vollständig überzeugt, entsteht eine attraktive, autofreie Durchwegung auch für die Öffentlichkeit von
der Grüne Straße zur Schützengasse.
Durch die grundsätzliche, jedoch nicht ganz konsequent eingehaltene Trennung der Funktions-
bereiche Musik und Verwaltung in zwei eigenständige Baukörper entsteht eine klare Funktions-
zuordnung für den Realisierungsteil des Wettbewerbs.
Das Haus für Musik mutet nach außen als eigenständiger Solitär an, verschmilzt aber nach innen,
insbesondere im Foyerbereich geschickt zu einer innenräumlichen Einheit mit dem Bestand.
So entsteht ein großzügiges klar proportioniertes, weiträumiges Foyer, welches u.a. die beiden
Probebühnen als zentrale Nutzungseinheiten erschließt.
Schalltechnisch herausfordernd wird die Anordnung der Probebühnen direkt über den
Bewegungsräumen gesehen. Die attraktive Idee der Öffnung der Überäume nach außen zum Campus
ist ebenfalls in diesem Zusammenhang zu klären.
Die Verbindung der beiden Gebäude ausschließlich über das UG bzw. eine Brücke im zweiten OG ist
konzeptionell zu überdenken.
Die Proportionen der Überäume sind optimierbar aufgrund der hohen Raumtiefen und schmalen -
breiten. Mit dem bepflanzten Tiefhof des Lesegartens als Freihandbereich der Bibliothek an der

Hochschule für Musik Carl Maria von Weber Dresden
Realisierungswettbewerb Erweiterungsbau
mit städtebaulichem Ideenteil nach RPW 2013
Ergebnisprotokoll der Preisgerichtssitzung
- 9 -
Westfassade wird auch zur Nutzung von Tageslicht eine schöne räumliche Situation geschaffen,
jedoch werden die notwendigen Abstandsflächen nicht eingehalten.
Durch die Kompaktheit der Gebäudekörper entstehen wirtschaftliche Gebäudekennwerte, insbesondere
hinsichtlich der beanspruchten Verkehrsfläche zur Nutzfläche.
Die Idee der horizontalen Notenlinien ist in der Fassade nur schwer ablesbar. Die Materialwahl der
vorgehängten Fassade aus Rohstahlplatten schafft einen eigenständigen architektonischen Ausdruck,
dessen Kompatibilität zur Nutzung sich jedoch nicht wirklich erschließt.
Die Arbeit stellt einen interessanten, eigenständigen Beitrag zur gestellten Aufgabe dar.
___________________________________________________________________________
Arbeit 1012
Die Verfasser schlagen eine U-förmige, polygonal gestaltete Baukörperfigur als Ergänzung zur
bestehenden Musikhochschule Carl Maria von Weber vor. Die mehrfach geknickte Außenform
ermöglicht differenzierte Hofräume und Freiflächen, die baulich auf das Niveau des Bestandseingangs
angehoben wurden. Was einerseits einen baulich hohen Aufwand, mit Einschränkungen in der
Barrierefreiheit bedeutet, bietet mit dem Vorschlag einer, nicht geforderten, darunter liegenden
Tiefgarage die Möglichkeit Schallimmissionen des PKW Fahrverkehrs aus dem Grundstück fern zu
halten. Die vorhandene Lücke entlang der Grüne Straße wird vollständig mit der neuen Baumasse
geschlossen. Über eine großformatige Öffnung wird dieser Gebäudeteil zum inneren Freiraum geöffnet
und ermöglicht über Treppen und Rampen eine Durchwegung zur Schützengasse. Nördlich schmiegt
sich die neue Struktur selbstverständlich an das bestehende Ensemble an. Das bestehende Foyer wird
sinnfällig erweitert. Hier sind im Erdgeschoss u.a. die Leseplätze der Bibliothekserweiterung angeordnet,
als auch eine Verbindung zum Innenhof. Die grundsätzliche Verteilung der Bibliotheksflächen auf zwei
Geschosse wird jedoch sehr kritisch betrachtet. Die Probebühnen sind organisatorisch gut positioniert.
Die dazwischen liegenden Werkstätten und Einspielräume werden als idealer Schall- und Akustikpuffer
bewertet. Der vor den Probebühnen arrangierte, mehrgeschossige Erschließungsbereich verspricht, in
Verbindung mit einer westlich angrenzenden Lichtfuge, ein hohes Maß an Atmosphäre und
Aufenthaltsqualität. Leider ist der Zugriff der Bühnen auf notwendige Lagerräume im Bestand nur mit
weiten Wegen zu bewerkstelligen. Die in den nördlichen Obergeschossen angeordneten Überäume sind
gut proportioniert, jedoch sind die davor gelagerten Erschließungsflächen, mit einer rein künstlichen
Belichtung, nur von geringer Aufenthaltsqualität. Die äußere Erscheinung, mit einer vorgehangenen
Ziegelfassade, ist ausgewogen und wertig zu gleich. Die Flächenbilanz liegt überproportionale über den
Durchschnittswerten. Vorschläge für eine bauliche Erweiterung werden aufgrund ihrer unmittelbaren
Nähe zu Neubau und Bestand kritisch betrachtet.
Alles in allem stellt die Arbeit einen wichtigen Beitrag dar, der jedoch, trotz vieler positiver Aspekte,
nicht auf ganzer Linie zu überzeugen vermag.
___________________________________________________________________________
Arbeit 1014
Der bisher eher als Torso unvollendet stehende Gebäudekomplex erhält mit dem Neubau eine überaus
schlüssige Fortsetzung. Gestalterisch wird der Duktus des locker gefügten Solitärs weiterentwickelt, so
dass sich die Erweiterung in einer selbstverständlich anmutenden Geste in Richtung Grüne Straße

Hochschule für Musik Carl Maria von Weber Dresden
Realisierungswettbewerb Erweiterungsbau
mit städtebaulichem Ideenteil nach RPW 2013
Ergebnisprotokoll der Preisgerichtssitzung
- 10 -
erstreckt. Mit seiner Schmalseite markiert der Neubau seine Präsenz an der Grüne Straße, indem er die
Formensprache des Probekonzertsaals zitiert. Eine Lücke zwischen Neubau und der Blockrandbebauung
markiert den halböffentlichen Zugang in das Blockinnere und stärkt somit den gewünschten Eindruck
eines freistehenden modernen Sonderbaukörpers. Die optionalen Erweiterungen sind einerseits als
Fortsetzung der Blockrandbebauung platziert, andererseits als ein freistehender Baukörper inmitten der
Grünfläche des Quartiers.
Die im Raumprogramm formulierten Anforderungen hält der Entwurf in einer vorbildlichen Weise ein,
insbesondere die Anordnung der sich akustisch gegenseitig beeinträchtigenden Raumbereiche, wie die
beiden Probebühnen, sind voneinander separat angeordnet. Sehr überzeugend ist dabei die Anbindung
der Probebühnen an das Besucherfoyer, so dass eine problemlose Nutzung dieser Raumbereiche auch für
öffentliche Nutzungen ermöglicht wird, (Anordnung von Kasse, Garderobe und Catering in
unmittelbarer Nähe) gleichwertig zum Konzertsaal. Optimal angeordnet sind ebenfalls die beiden
Bewegungsräume im Untergeschoss, so dass keine Schwingungseinwirkungen auf benachbarte
Bereiche zu erwarten sind. Die natürliche Belüftung der Ensembleräume ist hinsichtlich der
Schallemissionen in Richtung Nachbarschaft Schützengasse vermutlich eingeschränkt. Zu überprüfen
ist die vorgeschlagene zentrale Wendeltreppe, die bestenfalls als nicht notwendige Treppe dienen kann.
Wenig überzeugend ist die unmotivierte räumliche Fassung des zentralen Eingangsfoyers, das nunmehr
in südlicher Richtung ohne räumliche Führung in Leere läuft. Die Flächen für die Verwaltung sind
funktional erfüllt, gleichzeitig aber auch räumlich attraktiv gefügt durch den kleinen zentralen
Kommunikationsbereich mit Außenbezug.
Die erreichte BGF liegt mit rund 6.260 qm unterhalb des Mittelwertes aller Arbeiten. Wirtschaftlich ist
dagegen der relativ geringe Anteil der benötigten Verkehrsfläche.
Der Entwurf fügt dem bestehenden Gebäude neue Qualitäten hinzu, insbesondere in Bezug auf die
Öffnung der publikumsintensiven Bereiche in Richtung des begrünten Freiraums. Die östlich
angeordnete Außentreppe besitzt das Potential für eine Verlagerung von Veranstaltungen ins Freie und
wird sich als geschützte Aufenthaltsfläche für die Studierenden im Grünen entwickeln. So formal
schlüssig die Fortführung des Bestandsgebäudes auch wirkt, es stellt sich die Frage, ob sich der Neubau
als neue Zeitschicht ausreichend selbstbewusst zu erkennen gibt. Eine stärkere Fortentwicklung des
gestalterischen Repertoires wäre hier wünschenswert gewesen. Insbesondere das gestalterische Zitat
an der Grüne Gasse mit Bezug zum Konzertsaal wird im Preisgericht kontrovers diskutiert. Nicht
überzeugend sind die vor den Fassaden angeordneten Balkone, die keinen Mehrwert bieten.
Insgesamt handelt es sich um eine souveräne Arbeit aus einem Guss, bei der sich allerdings die Frage
nach der Aktualität des verwendeten gestalterischen Vokabulars stellt.
___________________________________________________________________________
Arbeit 1018
Die Arbeit schreibt in respektabler Weise die vorgefundene städtebauliche Struktur in der Wilsdruffer
Vorstadt fort. Höhe und Maßstab der U-förmig angelegten Anlage überfordern weder das
Bestandsgebäude der Hochschule noch die gründerzeitliche Abwicklung an der Grüne Straße. Der
innenliegende grüne Freiraum überzeugt in seiner Proportionalität und lässt sich eindeutig einer
privaten Nutzung zuordnen. Hervorzuheben ist die breite Zugangsfuge aus der Grüne Straße, die als
einladende Geste für Besucher der Hochschule verstanden wird und gleichzeitig Abstand zur
Nachbarbebauung wahrt.

Hochschule für Musik Carl Maria von Weber Dresden
Realisierungswettbewerb Erweiterungsbau
mit städtebaulichem Ideenteil nach RPW 2013
Ergebnisprotokoll der Preisgerichtssitzung
- 11 -
Eine klar ablesbare Grundrissstruktur im Gebäude erleichtert die Orientierung für die Nutzer. Der
Verbindungstrakt zwischen den Hauptgebäuden schafft mit seinem Zugang zum Außenraum eine
bespielbare Fläche die als Zusatzangebot für die alltägliche Nutzung der Hochschule ergriffen wird. Die
funktionale Anordnung der Räume ist stimmig, die bauliche Erweiterung des Foyers wird angemessen
dimensioniert. Die einseitige Südorientierung der Übungsräume wird aufgrund des sommerlichen
Wärmeeintrags kritisch beurteilt.
Zur Verbesserung der innenakustischen Qualität wäre eine andere Raumgeometrie wünschenswert. Die
vertikale Stapelung von Bewegungsräumen und Probebühnen sind räumlich stärker zu entkoppeln. Das
Tonstudio lässt eine direkte Sichtbeziehung zur Bühne vermissen.
Die Anordnung der Ensembleräume, schallgeschützt zur Grüne Straße, sind angemessen.
Konstruktiv entsteht durch die Stapelung kleinteiliger Raumstrukturen oberhalb der stützenfreien
Probebühnen ein hoher statischer Aufwand.
Architektonisch trägt der Entwurf mit seiner offenen und sichtbaren Bebauungsstruktur einen
rationalen Charakter. Die Inszenierung der Innenräume strahlt eine größere Nüchternheit aus. Die
Fassadenaufteilung an der Grüne Straße ist nachvollziehbar und wird in ihrer Strenge positiv bewertet.
Die Materialität der Außenfassade ist zu präzisieren. Ohne adressierten Zugang zum öffentlichen Raum
schafft der Baukörper kein repräsentatives Angebot zur Grünen Straße.
Insgesamt wird die angebotene Lösung als sehr eigenständiger, angenehm rationaler und wirtschaftlich
angemessener Beitrag bewertet.
___________________________________________________________________________
Arbeit 1020
Der Entwurfsverfasser fügt seinen Entwurf nahtlos in die bauliche Struktur der Grüne Straße ein. Der
Blockrand wird hier vollständig 4-geschossig geschlossen. Die angebotene Eingangsgeste wird jedoch
kritisch betrachtet und als funktional wenig geeignet eingeschätzt. Die dargestellten Höhen der
Zugänge und Zufahrt stimmen nicht mit den Schnitten überein.
Eine Besonderheit der Arbeit besteht in der Möglichkeit des Erhalts der Leder- und Hutfabrik im
Blockinneren, mit der Option einer baulichen Erweiterung mit analogem Footprint. Das Volumen des
bestehenden Konzertsaals wird im Norden des Entwurfsgrundstück formal gespiegelt und als drei-
geschossiger Baukörper an einem quadratischen Innenhof ausgebildet. Ein als Kreuzgang formulierter
Verbindungsflur erzeugt einen eigenständigen geschützten Patio.
Der Kreuzgang öffnet sich angemessen im Norden zum bestehenden Foyer des Konzertsaals. Eine Cafe-
Bar, die Garderobe und eine zweiläufige Treppe mit Aufzug wird folgerichtig an der Nahtstelle zum
Foyer des bestehenden Konzertsaals positioniert.
Die Bewegungsräume, Probe- und Studiobühnen sind im Erdgeschoss ringförmig um den Patio
angeordnet. Die entstehenden Raumabfolgen lassen eine optimale Bespielbarkeit erwarten. Die Lage der
Probebühne (Jazz, Pop, Rock) unmittelbar und ebenengleich angrenzend zum Tonstudio wird
nutzerseitig ausdrücklich begrüßt.
Die gefaltete Geometrie der Flurwände von Bewegungsräumen und Studiobühne erzeugt
spannungsreiche Fluraufweitungen und lässt positive Auswirkungen auf die Raumakustik erwarten.
Die Lage der Bibliothekserweiterung im UG wird funktional gelobt.
Im 1.OG befinden sich die Überäume mit Blick in den ruhigen Innenhof. Der Erschließungsflur wird
hier auf der Außenseite des Baukörpers gelegt und funktioniert damit angemessen als Immissionspuffer
für die angrenzende Wohnbebauung.

Hochschule für Musik Carl Maria von Weber Dresden
Realisierungswettbewerb Erweiterungsbau
mit städtebaulichem Ideenteil nach RPW 2013
Ergebnisprotokoll der Preisgerichtssitzung
- 12 -
Die Erschließung der Überäume im 2. OG erscheint etwas umständlich. Die Geometrien der Überäume
werden akustisch als nachteilig bewertet. Die Ausbildung der Dachflächen über dem 1. OG als
begrünte Dachterrassen ist attraktiv und kompensiert die entstehenden Flächenversiegelungen.
Anordnung und Aufteilung der Verwaltungsgeschosse im 2. und 3. OG des Flügels zur Grüne Straße ist
stimmig und in Bezug auf die akustische Beeinträchtigung unproblematisch.
Die Lage der Hauptfunktionen im Zusammenspiel mit der vorgeschlagenen metallischen
Vorhangfassade garantieren in geeigneter Weise den ausreichenden sommerlichen Wärmeschutz.
Die Arbeit stellt einen innenräumlich und strukturell interessanten Lösungsansatz dar, der allerdings
hinsichtlich der Anbindung an die Grüne Straße nicht gänzlich zu überzeugen vermag.
___________________________________________________________________________
Arbeit 1023
Die Arbeit überrascht mit der Ausbildung einer dreieckigen Platzkontur im Zentrum des
Blockes zwischen Grüne Straße und Schützengasse. Diese einzigartige, stadträumlich durchaus
angemessene Geste, wird geschickt zwischen dem sogenannten Musikhaus, dem Verwaltungshaus und
einem zukünftigen Bauabschnitt gebildet. Die städtebauliche Kraft steht und fällt allerdings mit der
zeitlich noch unbestimmten Realisierung dieses Bauabschnittes. Ohne Diesen scheint die Öffnung des
Blockrandes an der Grüne Straße unverhältnismäßig breit und die verbleibende Innenhoffläche
überproportional groß.
Leider ist die gewünschte halböffentliche Durchwegung nicht barrierefrei ausgebildet.
Die Volumina der Baumassen orientieren sich am Bestand und entwickeln Diesen in angemessenen
Dimensionen weiter. Die Geschossigkeit und Höhenentwicklung zeugen von einer behutsamen
Einfügung.
Die positiv erachtete hohe Kompaktheit der Konzeption wir allerdings erkauft mit einer,
hochschulseitig kritisch bewerteten, Stapelung der Probesäle. Die unmittelbare Anlagerung dieser
Räume an den Konzertsaal wird, wie die Erweiterung der Bibliothek im Untergeschoss, zwar positiv
gewertet, erscheint jedoch aus akustischen wie funktionalen Gründen eher problematisch.
Auch die Ausbildung sehr beengter Saalvorbereiche und ungünstig proportionierter Überäume wird
kritisch gesehen.
Das Musikhaus wird über den neuen Knotenpunkt gut angebunden, leider wird hier die geforderte
zentrale Garderobe nicht nachgewiesen und die dargestellte Spindeltreppe erscheint deplatziert. Das
Verwaltungshaus wird als autarkes Gebäude nicht angebunden. Eine ausschließlich über den
Freibereich gegebene Erreichbarkeit widerspricht allerdings den Hochschulbelangen nach einem
direkten Kontakt zwischen Studierenden und Administration.
Die vorgeschlagene Ausbildung des Musikhauses mit einer transparenten Doppelfassade und des
Verwaltungshauses mit einer Bandfassade erscheint angemessen, auch wenn leichte Assoziationen zu
Industriebauten unvermeidlich sind.
Aufgrund der Kompaktheit liegen die Kennwerte der Arbeit im oberen Bereich und lassen eine
kostengünstige Realisierung erwarten.
Insgesamt stellt die Arbeit einen angemessenen, eigenständigen Beitrag zur gestellten Aufgabe dar.
___________________________________________________________________________

Hochschule für Musik Carl Maria von Weber Dresden
Realisierungswettbewerb Erweiterungsbau
mit städtebaulichem Ideenteil nach RPW 2013
Ergebnisprotokoll der Preisgerichtssitzung
- 13 -
10
Festlegung der Rangfolge / Verteilung der Preise und Anerkennungen
Die Arbeiten der engeren Wahl werden in einem 3. Rundgang nochmals kritisch betrachtet und die
Vor- und Nachteile aller Arbeiten gegeneinander abgewogen.
Um 19:30 Uhr erfolgt in einer Blockabstimmung der Beschluss, die Arbeiten 1012 und 1023 in der
engeren Wahl zu belassen und somit aus dem Kreis der Preisträger auszuschließen.
Blockwahl
Tarnzahl
ja : nein
6 :
1
Stimmen
Damit wird der 3. Rundgang abgeschossen und folgende Wettbewerbsbeiträge bilden den Kreis der
Preise und Anerkennungen:
1003
1006
1014
1018
1020
Nach ausführlicher, vergleichender und teilweise kontroverser Diskussion der 5 Arbeiten wird über die
Rangfolge und die Verteilung der Preise entschieden.
In einer Blockwahl erfolgt zunächst der einstimmige Beschluss, folgende Arbeiten mit einer
Anerkennung auszuzeichnen.
Anerkennung
1006
Anerkennung
1020
Daraufhin wird in einer weiteren Blockwahl einstimmig nachstehende Rangfolge der verbleibenden
Arbeiten beschlossen:
1. Rang
1003
2. Rang
1018
3. Rang
1014
Daraufhin beschließt das Preisgericht in einer weiteren Blockwahl einstimmig die vorstehend
genannten Arbeiten entsprechend der festgelegten Rangfolge mit Preisen auszuzeichnen.
Als Preisgeld stehen insgesamt 66.500 Euro zur Verfügung. Es ergibt sich folgende Verteilung von
Preisen und Anerkennungen:
1. Preis
1003
26.600 Euro
2. Preis
1018
16.600 Euro
3. Preis
1014
10.000 Euro
Anerkennung 1006
6.650 Euro
Anerkennung 1020
6.650 Euro

Hochschule für Musik Carl Maria von Weber Dresden
Realisierungswettbewerb Erweiterungsbau
mit städtebaulichem Ideenteil nach RPW 2013
Ergebnisprotokoll der Preisgerichtssitzung
- 14 -
Jeweils zuzüglich der gesetzlichen Mehrwertsteuer.
11
Empfehlung des Preisgerichts
Das Preisgericht empfiehlt dem Auslober und Bauherren einstimmig die mit dem 1. Preis
ausgezeichnete Arbeit 1003 der weiteren Bearbeitung der Planungsaufgabe mit dem Ziel der
Realisierung zugrunde zu legen.
Für die weitere Bearbeitung sind die schriftlichen Beurteilungen des Preisgerichts zu beachten.
12
Aufhebung der Anonymität
Um 20:30 Uhr werden dem Vorsitzenden des Preisgerichts die verschlossenen Umschläge mit den
Verfassererklärungen übergeben. Der Vorsitzende überzeugt sich von der Unversehrtheit sämtlicher
Umschläge mit den Verfassererklärungen. Nach dem Öffnen der Kuverts werden die Namen der
Wettbewerbsteilnehmer verlesen und den Tarnzahlen der Vorprüfung zugeordnet.
Die Wettbewerbsteilnehmer sind auf der Teilnehmerliste unter Anlage 03 aufgeführt.
Durch den Vorsitzenden wird die Teilnehmerliste bestätigt.
13
Abschluss der Sitzung
Das Wettbewerbsergebnis wird durch Unterschrift durch das Preisgericht freigegeben.
Der Vorsitzende entlastet die Vorprüfung und dankt im Namen des Auslobers den Mitgliedern des
Preisgerichts für die intensive und sehr konstruktive Zusammenarbeit.
Er wünscht dem Auslober für die Realisierung auch im Namen des gesamten Preisgerichts viel Glück
und vollen Erfolg.
Damit gibt Herr Prof. Anderhalten den Vorsitz an den Auslober zurück.
Frau Mühlbauer schließt die Sitzung 21:00 Uhr mit Dank an alle Beteiligten.
Dresden, 04.03.2021
Anlagen
01
Protokollfreigabe
02
Vorsitz des Preisgerichts
03
Teilnehmer des Wettbewerbs

image
Anlage 01
Hochschule für Musik Carl Maria von Weber Dresden
Realisierungswettbewerb Erweiterungsbau
mit städtebaulichem Ideenteil nach RPW 2013
Protokollfreiaabe 04.03.2021
Fachpreisrichter
Prof. Claus Anderhalten
Architekt
C
Prof. Claus Anderhalten
Architekt
—-
Ulrich Atzberger
Architekt, SIB Zentrale
UjU^u JjftLo-y
Gerlind Berndt
Dipl.-Ing. Arch., SMF
Sebastian Thaut
Architekt; BDA
| Sachpreisrichter
Axel Köhler
Rektor, HfM
Dr. Marcus van Reimersdahl
SMWK
—4
Stefan Szuggat
LHS DD SPA
H hf
Ständig anwesender stellvertretender Fachpreisrichter
/
'
Steffen Burucker
Architekt, BDA
—•
Ergebnisprotokoll der Preisgerichtssitzung - Anlage 01

image
Anlage 01
Hochschule für Musik Carl Maria von Weber Dresden
Realisierungswettbewerb Erweiterungsbau
mit städtebaulichem Ideenteil nach RPW 2013
Berater
Eckhard Helfrich
Architekt, BDA
Susann Kadura
Architektin
//U
Gäste
Elke Mühlbauer
SIB NL DD II
/
Thilo Höhne
SIB NL DD II
/ et-
1
Anne Seehofer
SIB NL DD II
i'Ütlclp
Ines Seidel
Dezernat IV, HfM
Dresden, 04.03,2021
Ergebnisprotokoll der Preisgerichtssitzung - Anlage 01

image

Anlage 03
Hochschule für Musik Carl Maria von Weber Dresden
Realisierungswettbewerb Erweiterungsbau
mit städtebaulichem Ideenteil nach RPW 2013
Ergebnisprotokoll der Preisgerichtssitzung - Anlage 03
Teilnehmer des Wettbewerbs
Kennzahl (Verfasser)
Tarnzahl (Vorprüfung)
Name
519672
1001
Code Unique Architekten GmbH
Katharinenstrasse 5, 01099 Dresden
915721
1002
JSP Architekten Gesellschaft für Gesamtplanung mbH
Bamberger Strasse 1, 01187 Dresden
219705
1003
kleyer.koblitz.letzel.freivogel ges. von architekten mbh
Oranienstrasse 25, 10999 Berlin
545070
1004
gernot schulz : architektur GmbH
Vorgebirgstrasse 338, 50969 Köln
236801
1005
Gonzalo Moure, Architekt
Orense 49, E-28020 Madrid
631248
1006
Bez+Kock Architekten Generalplaner GmbH
Königstrasse 84, 70173 Stuttgart
154884
1007
Dietrich | Untertrifaller Architekten GmbH
Herzogstrasse 60, 80803 München
176508
1008
Knoche Architekten
Holbeinstrasse 29, 04229 Leipzig
614624
1009
Allmann Sattler Wappner Architekten GmbH
Nymphenburger Strasse 125, 80636 München
874598
1010
merz merz gmbh & co. kg
Hauptstrasse 08, 10827 Berlin
070221
1011
wulf architekten gmbh
Breitscheidstrasse 8, 70174 Stuttgart
130120
1012
JSWD Architekten GmbH & Co. KG
Maternusplatz 11, 50996 Köln
310302
1013
Kauffmann Theilig & Partner, Freie Architekten PartGmbB
Zeppelinstrasse 10, 73760 Ostfildern
210202
1014
hammeskrause architekten
Krefelder Strasse 32, 70376 Stuttgart
896789
1015
Henchion Reuter Architekten
Kaiserdamm 12, 14057 Berlin

Anlage 03
Hochschule für Musik Carl Maria von Weber Dresden
Realisierungswettbewerb Erweiterungsbau
mit städtebaulichem Ideenteil nach RPW 2013
Ergebnisprotokoll der Preisgerichtssitzung - Anlage 03
Kennzahl (Verfasser)
Tarnzahl (Vorprüfung)
Name
543872
1016
Studio Andreas Heller GmbH Architects & Designers
Am Sandtorkai 48, 20457 Hamburg
201792
1017
Behnisch Architekten
Rotebühlstrasse 163A, 70197 Stuttgart
860580
1018
AWB Architekten
Blasewitzer Strasse 78, 01307 Dresden
021120
1019
Burckardt+Partner GmbH
Kaiserin-Augusta-Allee 14, 10553 Berlin
131710
1020
Sauerbruch Hutton Gesellschaft von Architekten mbH
Lehrter Strasse 57, 10557 Berlin
112905
1021
Bayer Architekten
Hofweg 5, 90765 Fürth
588753
1022
HPP Architekten GmbH
Gerichtsweg 28, 04103 Leipzig
966768
1023
stm architekten Partnerschaftsgesellschaft mbB
Wöhrder Hauptstrasse 27, 90489 Nürnberg
-
-
Lehmann Architekten GmbH
Franz-Ludwig-Mersy-Strasse 5, 77654 Offenburg
-
-
Neumann Architekten+Generalplaner GmbH
Weststrasse 2, 08523 Plauen
Dresden, 04.03.2021