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Landesfeuerwehrschule

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Sachsen

 



 

 

 

 

 

Arbeitsblätter zum Lehrgang:

 

 

 

 

 

 

BRANDSCHUTZ-BEDARFSPLANUNG

 

 

 

 

 

 

Landesfeuerwehrschule L 230 01/06

Sachsen

 

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Brandschutzbedarfsplan

 

 

der

 

Gemeinde Musterdorf

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Der hier dargestellte Brandschutzbedarfsplan ist ein Umsetzungsbeispiel. Die folgenden Blätter stellen keine Ausfüllvorschrift dar.

Der Inhalt des Brandschutzbedarfsplanes ist zwingend an die örtlichen Gegebenheiten anzupassen.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Stand: 25.01.2006

Inhalt:    

 

1.  Einleitung

 

2.  Ziele und Inhalt des Brandschutzbedarfsplanes

 

3.  Aufgaben der Feuerwehr

 

4.  Allgemeine Angaben zur Gemeinde

 

5.  Gefährdungspotential

5.1  Allgemeine Gefahren

5.2  Besondere Gefahren

 

6.  Schutzzielfestlegung

 

7.  Erforderliche Grund- und Zusatzausstattung der Feuerwehr und personelle

Anforderungen (SOLL-Struktur)

7.1  Ermittlung der erforderlichen Standorte an Feuerwehrhäusern

7.2  Ermittlung der Grundausstattung in den Einsatzbereichen der erforderlichen Standorte

7.3  Ermittlung der zusätzlichen Ausrüstung der Standorte nach den speziellen Risiken

7.4  Festlegung der notwendigen Personalstruktur

 

8.  Vergleich und Bewertung

8.1  Ausstattung

8.2  Personal

8.3  Organisation

 

 

 

 

 

Anlage 01: Allgemeine Angaben zur Gemeinde

Anlage 02: Flächennutzungen

Anlage 03: Einsatzstatistik

Anlage 04: Besondere Risiken und notwendige Ausrüstung

Anlage 05: Planungsergebnis und Soll-/Ist-Vergleich

Anlage 06: Darstellung der rechtlichen Grundlagen und Erläuterungen

Anlage 07: Protokoll „Messfahrten“

Anlage 08: Karte; Verteilung der bemessungsrelevanten Einsätze im Gemeindegebiet

Anlage 09: Karte; Einsatzbereiche der Standorte

Anlage 10: Karte; Überprüfung Erreichungsgrad

 

 

 

 

 

 

 

 

1.  Einleitung

 

Die Gemeinde Musterdorf unterhält gegenwärtig eine Freiwillige Feuerwehr mit sechs Ortsfeuerwehren. Die Standorte befinden sich in den Ortsteilen Dretschen, Diehmen, Doberschau, Gaußig, Gnaschwitz und Naundorf.

 

Aufgrund von § 6 Abs. 1 Nr. 1 des Sächsischen Gesetzes über den Brandschutz, Rettungs-dienst und Katastrophenschutz (SächsBRKG) vom 24. Juni 2004 (SächsGVBl. S. 245, 647), das durch Artikel 5 des Gesetzes vom 9. September 2005 (SächsGVBl. S. 266, 267) geändert worden ist, sind die örtlichen Brandschutzbehörden u. a. sachlich zuständig für die Auf-stellung, Ausrüstung, Unterhaltung und den Einsatz einer den örtlichen Verhältnissen entsprechend leistungsfähigen Feuerwehr nach einem Brandschutzbedarfsplan.

 

Nach § 1 Abs. 1 der Verordnung des Sächsischen Staatsministeriums des Innern über die Feuerwehren und die Bandverhütungsschau im Freistaat Sachsen (Sächsische Feuerwehr-verordnung – SächsFwVO) vom 21. Oktober 2005 (SächsGVBl. S. 291) stellt die örtliche Brandschutzbehörde zur Ermittlung der erforderlichen Ausrüstung der öffentlichen Feuerwehr einen Brandschutzbedarfsplan auf. Bei der Aufstellung sollen insbesondere

 

 1. Einwohnerzahl und Fläche der Gemeinde,

 2. die Art und Nutzung der Gebäude,

 3. die Art der Betriebe und Anlagen mit erhöhtem Brandrisiko,

   4. die Schwerpunkte für die technische Hilfeleistung, auch unter Berücksichtigung von

  möglichen Einsätzen mit gefährlichen Stoffen und Gütern,

 5. die geographische Lage und Besonderheiten der Gemeinde,

 6. die Löschwasserversorgung,

 7. die Alarmierung der Feuerwehr sowie

 8. die Erreichbarkeit des Einsatzortes beachtet werden.

 

Der Brandschutzbedarfsplan für die Gemeinde Musterdorf soll zur Gewährleistung eines wirkungsvollen Schutzes der Bevölkerung im abwehrenden Brandschutz, der technischen Hilfe und für öffentliche Notstände die Arbeitsgrundlage darstellen.

 

2.  Ziele und Inhalt des Brandschutzbedarfsplanes

 

Die Gemeinden Musterdorf bewertet in den folgenden Ausführungen nach allgemein gültigen Regeln und unter Beachtung der Besonderheiten des Gemeindegebietes die Ausstattung und die Leistungsfähigkeit ihrer Feuerwehren bewerten und die daraus erforderlichen Maßnahmen veranlassen.

 

In einem ersten Schritt wird festgelegt, welche und in welchem Umfang Aufgaben im Brand-schutz von der Feuerwehr erledigt werden sollen. Neben den im § 16 Abs. 1 und 2 und § 22 Abs. 2 des SächsBRKG genannten Pflichtaufgaben werden durch die Gemeinde Musterdorf der Feuerwehr weitere Aufgaben übertragen.

 

In einer folgenden Beschreibung des Gemeindegebietes sind die charakteristischen Angaben der Gemeinde, die für einen Feuerwehreinsatz relevant sein können, aufgeführt. Dazu gehören die geographischen Lage, die topographischen Gegebenheiten, die Verkehrsinfrastruktur, An-gaben über die Einwohner, die gewerblichen Schwerpunkte und Industriebauten, insbesondere Betriebe und Anlagen mit erhöhtem Brandrisiko, und Angaben zur Löschwasserversorgung im Gemeindegebiet.

Diese Angaben über die Gemeinde Musterdorf werden einer Gefährdungsbetrachtung unter-zogen. Neben dem allgemeinen Risiko, welches mit der Grundausstattung der Feuerwehr ab-gedeckt ist, werden die besonderen Risiken in der Gemeinde ermittelt, bei deren Eintritt ein Feuerwehreinsatz notwendig werden kann.

 

Damit in den weiteren Ausführungen die Anforderungen an die Feuerwehr definieren werden können, werden zunächst Schutzziele für die Gemeinde Musterdorf festgelegt. Nach allgemein anerkannten Maßstäben bezüglich der Mindesteinsatzstärke sowie der Zeit, in der Einheiten der Gefahrenabwehr an der Einsatzstelle tätig werden, entscheidet die Gemeinde im Rahmen ihrer Selbstverwaltung, bei welcher Anzahl der Einsatzfälle diese Kriterien erfüllt sein sollen (Erreichungsgrad).

 

Aus der Schutzzielfestlegung ergeben sich die erforderlichen Standorte von Feuerwehr-häusern mit Grundausstattung. Über die Betrachtung der besonderen Risiken in der Gemeinde wird die notwendige zusätzliche Ausrüstung ermittelt und den Standorten zugeordnet. Dabei werden die Ausrüstung der Feuerwehr der Nachbargemeinde, die von der unteren Brand-schutz-, Rettungsdienst- und Katastrophenschutzbehörde festgelegten überörtlichen Einsatz-bereiche und die notwendige Beschaffung von auch gemeindeübergreifend einzusetzender Ausrüstung zu berücksichtigt. Die Ausrüstung des Katastrophenschutzes wird in die Betrachtung einbezogen.

Von der Ausstattung des Standortes leiten sich die Personalstärke sowie die Anforderungen an das Personal ab.

 

In einem nächsten Schritt wird den Anforderungen an die Feuerwehr der IST- Zustand gegen-übergestellt. Im Ergebnis dieses Vergleiches werden die Maßnahmen der Gemeinde Musterdorf beschrieben, die erforderlich sind, um eine leistungsfähige Feuerwehr im Sinne der festgelegten Schutzziele zu unterhalten.

 

Mit dem Beschluss des Gemeinderates Musterstadt zum Brandschutzbedarfsplan wird der „Umgang mit Risiken“ festgeschrieben und damit auch die finanziellen Erfordernisse für das Personal, die Ausrüstung und Unterhaltung der Feuerwehr.

 

Der Brandschutzbedarfsplan ist 2011 zu überprüfen und fortzuschreiben.

 

3.  Aufgaben der Feuerwehr

 

Durch die Feuerwehr der Gemeinden Musterdorf werden in der Regel folgende Aufgaben wahrgenommen:

 

3.1 Pflichtaufgaben (nach § 16 Abs. 1 und 2, § 22 Abs. 2 und § 49 des SächsBRKG)

 

- Brandbekämpfung,

 

- Technische Hilfe bei der Bekämpfung von Katastrophen, im Rahmen des Rettungsdienstes und bei der Beseitigung von Umweltgefahren,

 

- Einsatzleitung

 

3.2 Weitere Aufgaben

 

- Durchführung der Brandverhütungsschau (wenn Personal nach § 15 SächsFwVO vorhanden)

 

- Durchführung der Brandsicherheitswache bei durch die Gemeinde genehmigten Veranstaltungen

 

- Mitwirkung im Katastrophenschutz-ABC-Bekämpfungszug des Landkreises

 

- Mitwirkung bei der Brandschutzerziehung, insbesondere Unterstützung in der 1. Grund-schule bei der ….

 

- Zuarbeiten an die Gemeinde in baurechtlichen Verfahren

 

- Beseitigung von Öl- und Kraftstoffspuren auf öffentlichen Verkehrsflächen (Gemeinde-straßen) nach Ende der Arbeitszeit des Bauhofes

 

- jährliche Überprüfung der offenen Löschwasserentnahmestellen und Kontrolle der Hydranten entsprechend der Vereinbarung mit dem Wasserversorgungsunternehmen

 

- Ausführung der Wartung, Pflege und Prüfung der Schläuche und Atemschutztechnik in eigenen Werkstätten und Überwachung der Wartung, Pflege und Prüfung der sonstigen Ausrüstung

 

- Prüfung der Feuerlöscher aller zur Gemeinde gehörenden Einrichtungen

 

 

4.  Allgemeine Angaben zur Gemeinde

 

Die Gemeinde Musterdorf liegt südlich der Kreisstadt B. und umfasst eine Fläche von ca. 40 km2 und hat ca. 4600 Einwohner. Zur Gemeinde gehören 21 Ortsteile (vgl. Anlage 01).

 

Die Gemeinde ist ländlich strukturiert und besitzt kein reines Gewerbegebiet. Die mittel-ständischen Firmen sind, historisch gewachsen, in die Wohngebiete eingegliedert.

 

An die Gemeinde grenzen die Gemeinden:

 

 Bautzen

 Demitz-Thumitz

 Göda

 Neukirch

 Obergurig

 Schmölln-Putzkau

 Wilthen

 

In der Gemeinde befinden sich:

 

 19,98 km Staatsstraßen (S 118, S 119, S 120)

 25,58 km Kreisstraßen (K 7252, K 7253, K7254, K7255, K 7256, K 7257, K 7258)

 29,79 km Gemeindestraßen

 07,55 km DB-Strecke (Dresden – Görlitz; 2gleisig)

 

Es ist im Gemeindegebiet ein angemessener Grundschutz bezüglich der Löschwasserver-sorgung vorhanden. Die Löschwasserversorgung wird hauptsächlich über offene Lösch-wasserentnahmestellen, sowohl natürliche wie künstliche, sichergestellt.

In allen Ortsteilen ist ein Trinkwasserversorgungsnetz vorhanden. Die vorhandenen Hydranten sind als Wirtschaftshydranten des Wasserversorgungsunternehmens ausgelegt und somit nur bedingt (keine Entnahme von 800 l/min; als Ausnahme möglich) für den Löscheinsatz nutzbar. In den Ortsteilen Naundorf, Neu-Diehmen, Neu-Drauschkowitz, Weißnaußlitz und Preuschwitz sind die Entfernungen zu den offenen Löschwasserentnahme-stellen im Grenzbereich.

Die Löschwasserentnahme im Winter ist möglich, jedoch mit größeren Zeitverzögerungen verbunden durch die Vorbereitung der offenen Löschwasserentnahmestellen.

 

In den beiden industriellen Schwerpunkten (WEDO, Sprengstoffwerk) ist durch die Nähe der Spree ausreichend Löschwasservorhanden. Die beiden Milchviehanlagen sind durch das Lange Wasser bzw. einen Löschteich ausreichend abgesichert.

 

5.  Gefährdungspotential

 

Der Eintritt von Ereignissen, die den Einsatz der Feuerwehr notwendig machen können, wird von dem in der Gemeinde bestehenden Risiko beeinflusst. Das Risiko eines Ereignisses ist das Produkt aus Schadenshöhe und Eintrittswahrscheinlichkeit des Schadens.

 

Die Eintrittswahrscheinlichkeit ist mit einfachen Verfahren nicht darstellbar. Aus diesem Grund sind die Orte der in der Gemeinde stattgefundenen Ereignisse, mindestens der letzten fünf Jahre gemäß der Einsatzstatistik (Anlage 03), auf eine Gemeindekarte übertragen. Damit ist es letztlich möglich, den Erreichungsgrad zu überprüfen.

 

Das Gefährdungspotential der Gemeinde ergibt sich aus dem allgemeinen und besonderen Risiko. Das allgemeine Risiko geht von der vorhandenen Wohnbebauung aus und wird durch das Modell „Kritischer Wohnungsbrand“ beschrieben.

Das besondere Risiko ergibt sich aus den Gegebenheiten, die nicht vom allgemeinen Risiko abgedeckt werden.

 

5.1  Das Allgemeine Risiko

 

Der kritische Wohnungsbrand als Modell für das allgemeine Risiko ist folgendermaßen charakterisiert:

- es kommt zu einem Brand im 2. oder 3. Obergeschoss eines mehrgeschossigen Wohnhauses

- es besteht die Tendenz, dass der Brand sich weiter ausbreitet

- der Treppenraum als erster Rettungsweg ist bereits verraucht

- in der Brandwohnung befindet sich noch eine Person

- die rechtzeitige Alarmierung der Feuerwehr ist erfolgt

 

Anhand der im Feuerwehreinsatz zu besetzenden notwendigen Funktionen zur Beherrschung des kritischen Wohnungsbrandes und der maximal möglichen Aufenthaltsdauer für Menschen in einem verrauchten Raum ergeben sich die Anforderungen an die Feuerwehr hinsichtlich des Eintreffens an der Einsatzstelle und der Funktionsstärke.

 

Mit der Umsetzung der Schutzziele für den kritischen Wohnungsbrand (vgl. Nummer 6) ist der Grundschutz abgesichert. Da mit der Ausrüstung für den Grundschutz auch die Einsätze zur Technischen Hilfe bei Verkehrsunfällen (Pkw-Unfall/eine eingeklemmte Person) bewältigt werden sollen, ist die Beladung der zeitgleich mit dem Rettungsdienst am Einsatzort eintreffenden Löschfahrzeuge darauf auszurichten.

 

5.2  Die besonderen Risiken

 

Aus den allgemeinen Angaben der Gemeinde sind die Bereiche zu untersuchen, die mit der Ausrüstung für den Grundschutz nicht abgedeckt sind.

 

Zur Bestimmung besonderer Risiken in der Gemeinde Musterdorf werden insbesondere nachfolgende Bereiche untersucht:

 

- Besonderheiten der Bebauung; kulturhistorisch wertvolle Gebäude

- soziale Einrichtungen

- großen Menschenansammlungen

- Industrie- und Gewerbeansiedelungen

- Freizeit- und Fremdenverkehrseinrichtungen

- Infrastruktur

- Land- und Forstwirtschaft

- Umwelt

 

Die Untersuchung wird so vorgenommen werden, dass daraus die Zusatzausrüstung für die Feuerwehr abgeleitet werden kann.

 

In der Anlage 04 sind die Ergebnisse der Untersuchung der besonderen Risiken dargestellt.

 

6.  Schutzzielfestlegung

 

Die Schutzziele in der Gefahrenabwehr haben zum Inhalt zu welchem Zeitpunkt, in welcher Art und Weise und mit welchen von den zur Verfügung stehenden Mitteln eingegriffen werden soll, um den eingetretenen Gefahrensituationen verhältnismäßig zu begegnen. Für den Feuerwehreinsatz sind daher festzulegen:

 

- die Zeit, in der Einheiten zur Gefahrenabwehr an der Einsatzstelle eintreffen,

- in welcher Stärke diese Einheiten benötigt werden (Mindesteinsatzstärke),

- in welchem Umfang das Schutzziel erfüllt werden soll (Erreichungsgrad).

 

Dabei sind nachfolgende Prioritäten zu berücksichtigen:

 

1. Menschen retten,

2. Tiere, Sachwerte und Umwelt schützen,

3. die Ausbreitung des Schadens verhindern.

 

Bei der Bemessung der Mindesteinsatzstärke ist deshalb zu beachten, dass mit den zuerst eintreffenden Kräften in jedem Fall die Menschenrettung ermöglicht werden muss. Die Erträglichkeitsgrenze des Menschen für Kohlenmonoxid liegt bei 13 Minuten und die Reanimationsgrenze bei 17 Minuten.

 

Abb. 1 Erträglichkeitsgrenze von CO bis zum Eintreten des Todes

 

 

 

 

 

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Quelle: ORBIT-Studie Kapitel 3.4.1 Bild 915: CO-Konzentration, Erträglichkeitsgrenze und Reanimationsgrenze in Abhängigkeit der Verbrennungsdauer

 

Neben der Erträglichkeits- und Reanimationsgrenze beim Brandeinsatz ist zur Bewältigung der technischen Hilfe bei Rettungsdiensteinsätzen das Eintreffen der ersten Feuerwehrkräfte zeitgleich mit dem Rettungsdienst zu gewährleisten (vgl. § 16 SächsBRKG).

 

Unter Anrechnung der Zeit vom Brandausbruch bis zur Meldung des Brandes an die Leitstelle und der Dispositionszeit des Einsatzes in der Leitstelle verbleiben der Feuerwehr für das Aus-rücken und die Fahrt zur Einsatzstelle somit neun Minuten.

 

In wieweit die üblichen Ausrückezeiten von einer Minute für Berufsfeuerwehren/hauptamt-liche Kräfte der Freiwilligen Feuerwehren und fünf Minuten für Freiwillige Feuerwehren angesetzt werden oder eine Verkürzung/Erhöhung der Ausrückezeit gegeben ist, ist im Einzelfall von der Gemeinde festzulegen und zu begründen.

 

 

 

 

 

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Zur Absicherung der Tätigkeiten an der Einsatzstelle sollen zuerst eine Löschgruppe (1 : 8) und nach weiteren fünf Minuten weitere sechs Einsatzkräfte (1 : 5) eintreffen.

Nach der Beurteilung der besonderen Risiken kann eine höhere Anzahl Einsatzkräfte notwendig sein.

 

Abb. 2 Zeitlicher Verlauf zum Mindesteinsatzstärke

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Für die Technische Hilfe ist in der Beladung dieser zuerst eintreffenden Fahrzeuge (mit in Summe 15 Funktionen) die Ausstattung mit hydraulischem Rettungsgerät und für eine Einsatzstellenbeleuchtung vorzusehen.

 

Nach den Empfehlungen des Freistaates sollen oben genannte Kriterien hinsichtlich des Erreichungsgrades bei 90 % der Einsätze im Gemeindegebiet erreicht werden. Sinkt der Erreichungsgrad unter 80 % kann nicht mehr von einer leistungsfähigen Feuerwehr nach § 6 SächsBRKG ausgegangen werden.

 

Die Schutzziele in der Gemeinde Musterdorf werden für die Brandschutzbedarfsplanung wie folgt festgelegt:

 

 - Eintreffen der ersten 9 Funktionen nach 13 min

 - Eintreffen von weiteren 6 Funktionen nach 18 min

 - Erreichungsgrad 85 %

 

Bei der Betrachtung des Erreichungsgrades werden jedoch nur bemessungsrelevante Schadensereignisse herangezogen, die die Prioritäten des Feuerwehreinsatzes widerspiegeln. Zum Beispiel Brände auf Mülldeponien oder Papiersammelbehälter im Freien sowie die Beseitigung von Ölspuren im Gemeindegebiet werden nicht berücksichtigt werden.

 

Mit oben festgelegten Schutzzielen und der bisher beschriebenen Grundausstattung sind die Schadensereignisse, die sich aus dem allgemeinen Risiko entwickeln können, abgedeckt.

 

Mit der aus den besonderen Risiken zu ermittelnden Zusatzausrüstung (z. B. Drehleiter, Rüstwagen, Gerätewagen-Gefahrgut, Tanklöschfahrzeug, Schlauchtransportanhänger, Lösch-mittelreserven) sollen die wesentlichsten Schadensereignisse abgedeckt werden.

Dabei ist davon auszugehen, dass nicht für jedes Einzelrisiken (z. B. einzelne Wohnhäuser über drei Geschosse) oder für jedes Ereignis mit geringer Eintrittwahrscheinlichkeit (z. B. Absturz Passagierflugzeug oder Brand mehrer Kesselwagen) in der Gemeinde Musterdorf die hierfür notwendige Ausrüstung vorgehalten werden kann.

 

Solche Schadensereignisse sind nur bedingt bzw. erst nach Hinzuziehung von Kräften und Mitteln aus anderen Gemeinden in einem bestimmten Maße beherrschbar bzw. in ihren Auswirkungen zu begrenzen. Die Erstmaßnahmen sind jedoch auch bei diesen Schadens-ereignissen von der Feuerwehr der Gemeinde einzuleiten. Dafür sind Ausrüstungen vorzuhalten, z. B. Brandfluchthauben, Gullydichtkissen, Lüfter.

 

7.  Erforderliche Grund- und Zusatzausstattung der Feuerwehr und personelle

Anforderungen (SOLL-Struktur)

 

7.1  Ermittlung der erforderlichen Standorte an Feuerwehrhäusern

 

Zur Bestimmung der erforderlichen Standorte wurden die vorhandenen Standorte der Feuerwehrhäuser mit den dazugehörenden Einsatzbereichen und das Einsatzgeschehen auf eine Karte der Gemeinde (1 : 25000) aufzutragen (vgl. Anlage 08). Die Größe der Einsatzbereiche ergibt sich aus der zur Verfügung stehenden Fahrtzeit der Feuerwehr zur Einsatzstelle.

 

Unter Anrechnung der üblichen Ausrückezeiten der Freiwilligen Feuerwehren stehen den ersten Kräften (1 : 8) der Freiwilligen Feuerwehren vier Minuten Fahrzeit zum Erreichen der Einsatzstelle zur Verfügung. Die darüber hinaus erforderlichen sechs Einsatzkräfte müssen nach weiteren fünf Minuten Fahrtzeit an der Einsatzstelle eintreffen.

 

Zur Ermittlung der „4min-Einsatzbereiche“ wurden „Messfahrten“ mit Löschfahrzeugen durchgeführt. Die Ergebnisse sind in Anlage 07 protokolliert.

 

Die Einsatzbereiche der einzelnen Standorte als Folgefahrzeug mit einer Fahrtzeit von 9 min wurde wegen der Übersichtlichkeit in Anlage … dargestellt.

 

Die erforderliche Anzahl der Standorte von Feuerwehrhäusern ergibt sich bei der geringsten Überschneidung der Einsatzbereiche im Gemeindegebiet.

 

Mit den Standorten    Doberschau

       Dretschen

       Gaußig

 

ist das bebaute Gemeindegebiet im Wesentlichen abgedeckt. Für die Ortsteile Zockau und Drauschkowitz wäre die Inanspruchnahme von Feuerwehren anderer Gemeinden notwendig. Die nächstgelegenen Standorte mit einem Löschgruppenfahrzeug sind die Ortsfeuerwehr Spittwitz der Gemeinde Göda bzw. die Ortsfeuerwehr Stiebitz der Stadt Bautzen. Jedoch ist Entfernung zu groß, um die notwendige Eintreffzeit sicherzustellen.

Außerdem sind wesentliche Teile der S 119 von der Kreuzung Gaußig/Gnascnwitz bis Abzweig Grubschütz nicht abgedeckt.

Um der Entwicklung der S 119 (grundhafter Ausbau; Entlastungsstrecke Stadt Bautzen) Rechnung zutragen und den Ortsteil Drauschkowitz abzusichern wird der Standort

 

       Gnaschwitz

 

notwendig. Damit ist der Erreichungsgrad von 85 % gewährleistet.

 

7.2  Ermittlung der Grundausstattung in den Einsatzbereichen der erforderlichen Standorte

 

Die Grundausstattung je Einsatzbereich besteht aus dem kleinsten Löschgruppenfahrzeug. Nur bei der Ausstattung mit diesem Fahrzeug ist auf Grund der mitgeführten Leitern die Personenrettung bei Ereignissen des zu Grunde gelegten Standardwohnungsbrandes (vgl. Nummer 5.1) möglich.

 

Da die vorhandene Bebauung im Einsatzbereich des Standortes Dretschen keine Schiebleiter erforderlich macht, können auch kleinere Fahrzeuge (TSF, TSF-W, TSF-W/Z, MTF) im Rendezvousverfahren zum Einsatz gebracht werden.

 

Unter Beachtung o. g. Rahmenbestimmungen ergibt sich folgende Grundausstattung:

 

 Doberschau    Löschgruppenfahrzeug LF 10/6 (1 : 8)

 Dretschen    Tragkraftspritzenfahrzeug TSF-W (1 : 5)

 Diehmen    Mannschaftstransportfahrzeug MTF (1 : 7)

 Gaußig      Löschgruppenfahrzeug LF 10/6 (1 :8)

 Gnaschwitz    Tragkraftspritzenfahrzeug TSF-W (1 : 5)

 

 

7.3  Ermittlung der zusätzlichen Ausrüstung der Standorte nach den besonderen Risiken

 

Für die einzelnen in Nummer 5.2 (vgl. Anlage 04) ermittelten besonderen Risiken in der Gemeinde ist zunächst die zusätzliche Ausstattung zu bestimmen. In der Folge werden die einzeln besonderen Risiken und die dafür ermittelte zusätzliche Ausstattung unter Beachtung von rechtlichen und einsatztaktische Vorgaben (Feuerwehrdienstvorschriften), der Eintritts-wahrscheinlichkeit und aus dem bisherigen Einsatzgeschehen bekannte Paralleleinsätze unter-sucht und die Zusatzausrüstung der einzelnen Standorte festgestellt. Bei der Feststellung der zusätzlichen Ausrüstungen sind die mit angrenzenden Gemeinden getroffenen bzw. zu treffenden Vereinbarungen zum überörtlichen Einsatz von Einsatzfahrzeugen und weiterer Ausrüstungen zu verdeutlichen. Die Ausrüstung des Katastrophenschutzes ist in die Betrachtung einzubeziehen.

 

Zur Sicherung der Ausrückebereitschaft des Standortes Gaußig wird in Naundorf ein Mannschaftstransportfahrzeug stationiert. Beide Ortsfeuerwehren arbeiten am Einsatzort mit dem Löschfahrzeug der Ortfeuerwehr Gaußig.

 

Nach den Betrachtungen in Anlage 04 stellt sich für die Gemeinde Musterdorf folgende Ausrüstung dar:

 

 Doberschau    Löschgruppenfahrzeug LF 10/6 (1 : 8)

 Dretschen    Tanklöschfahrzeug TLF 16/24 (1 : 3)

 Diehmen    Mannschaftstransportfahrzeug MTF (1 : 7)

 Gaußig      Löschgruppenfahrzeug LF 10/6 (1 : 8)

 Gnaschwitz    Tragkraftspritzenfahrzeug TSF-W (1 : 5)

 Naundorf    Mannschaftstransportfahrzeug MTF (1 : 6)

 

7.4  Festlegung der notwendigen Personalstruktur

 

Aus der Grund- und Zusatzausstattung ergeben sich die Mindeststärke der aktiven Angehörigen der Feuerwehr und die Anforderungen an deren Ausbildung. Entsprechend der Anzahl der Sitzplätze in den Feuerwehrfahrzeugen ist die doppelte Anzahl an Einsatzkräften vorzuhalten.

 

Neben den in Anlage 05 gelisteten Funktionsstellen sind (innerhalb der Mindeststärke) in jeder Ortsfeuerwehr vier Atemschutzgeräteträger und an den Standorten mit Löschfahrzeugen je ein Gerätewart auszubilden.

 

Zu den 90 Funktionsstellen in den Ortfeuerwehren sind ein Gemeindewehrleiter und ein Stellv. Gemeindewehrleiter mit Qualifikation „Verbandführer“ notwendig.

 

8.  Vergleich, Bewertung und Zusammenfassung

 

8.1  Ausstattung

 

Die Ausstattung der Gemeinde Musterdorf mit Löschfahrzeugen ist abgeschlossen. Für die Standorte Naundorf und Diehmen sind die Mannschaftstransportfahrzeuge in den Haushalts- bzw. Finanzplan der Gemeinde eingeordnet.

 

An allen Standorten ist Sirenenalarmierung gegeben und sind in den Ortsfeuerwehren sind ausreichend Funkmeldeempfänger vorhanden.

 

Die Ausstattung mit persönlicher Schutzausrüstung ist zufrieden stellend. Nach den Forderungen der ab 1. Januar 2006 gültigen SächsFwVO ist die Ausrüstung mit Überhosen für Einsatzkräfte in dem Gefährdungsbereich einer möglichen Stichflamme zu vollziehen. In die Haushaltplanung 20.. wird die Beschaffung von 24 Feuerwehrüberhosen Typ A aufgenommen.

 

8.2  Personal

 

Zur Absicherung der Tageseinsatzbereitschaft ist weiterhin bei Einstellungen in der Gemeindeverwaltung die Mitgliedschaft in der freiwilligen Feuerwehr zu beachten.

 

In den Ortfeuerwehren sind gegenwärtig, bis auf Dretschen und Naundorf, ausreichend qualifizierte Funktionsstellen vorhanden. In genannten Ortsfeuerwehren ist die Anzahl Atemschutzgeräteträger auf acht zu erhöhen.

 

(In einer Anlage ggf. die notwendigen Qualifikationen für eine Funktionsstelle auflisten; damit können zum Teil die hohen die hohen Aus- und Fortbildungskosten verdeutlich werden.)

 

8.2  Organisation

 

Da die Ortsfeuerwehren Diehmen und Dretschen das Tanklöschfahrzeug gemeinsam nutzen und sich im Rendezvousverfahren sich am Einsatzort treffen, ist der Jahresausbildungsplan aufeinander abzustimmen. Eis sind zur Sicherung der uneingeschränkten Zusammenarbeit mindestens fünf gemeinsame Ausbildungsdienste durchzuführen.

 

Für die Ortsfeuerwehren Naundorf und Gaußig sind vergleichbare Verfahrensweisen vorzubereiten.

 

 

 

 

 

Anlage 01: Allgemeine Angaben zur Gemeinde

 

Orts-/Stadtteil

Fläche

(in qkm)

Einwohner

 

Besonderheiten

Einwohnerdichte

(in Einw./qkm)

Pendler-bewegungen

Sonstiges

Arnsdorf

2,40

163

Brösang

0,85

67

Cossern

1,65

88

    

Diehmen

3,10

256

    

Doberschau

4,41

1232

    

Drauschkowitz

1,05

79

    

Dretschen

3,08

121

    

Gaußig

3,97

608

    

Gnaschwitz

3,27

343

    

Golenz

0,32

100

    

Günthersdorf

1,15

101

    

Grubschütz

2,85

267

    

Katschütz

0,16

43

    

Nauendorf

3,96

368

    

Neu-Diehmen

1,03

43

    

Neu-Drauschkowitz

0,57

35

    

Preuschwitz

0,32

57

    

Schlungwitz

2,82

334

    

Techritz

0,35

100

    

Weißnaußlitz

0,32

86

    

Zockau

2,85

107

    

Gesamt/Durchschnitt

40,48

4598

118

        

Sonstige Daten:

  

    

 

Max. Ausdehnung Ost -West:

ca. 10,25

km

 

Zu beachtende Entfernungsangaben bzgl. überörtlicher Hilfe

Max. Ausdehnung Nord - Süd:

ca. 7,00

km

  
     

Bautzen ( bis Doberschau)

3,8 km

Höchste Erhebung:

 

ca. 490

m üb. NN

 

Wilthen (bis Arnsdorf)

3,5 km

tiefster Punkt:

 

ca. 187

m üb. NN

 

Neukirch (bis Diehmen)

4,5 km

Durchschnittliche Höhe:

 

ca. 260

m üb. NN

 

Göda (bis Gaußig)

5,2 km

Höchste Bebauung (Arnsdorf)

ca. 330

m üb. NN

 

Demitz-Thumitz (bis Gaußig)

4,8 km

Anlage 02: Flächennutzungen

 

 

Gemeinde

 

bebaute

Flächen

 

Verkehrs-

flächen

 

Grün-

flächen

Landwirt-

schaftl.

Flächen

 

Wasser-

flächen

 

Wald-

flächen

 

Besonderheiten

 

Gesamt (in ha)

211

115

10

2843

35

834

 
        

Anteilig (in %)

5,2

2,9

0,2

70,2

0,9

20,6

 
        
        

 

 

Anlage 03: Einsatzstatistik

 

Einsatzanlässe

Einsatzgeschehen in letzten 5 Jahren

 

2001

2002

2003

2004

2005

Summe

Brände/Explosionen

3

6

13

8

6

36

Katastropheneinsätze

0

0

0

0

0

0

Technische Hilfeleistungen

12

10

10

4

7

43

Fehlalarmierungen

0

0

1

1

1

3

Sonstiges

0

3

1

2

0

6

Summe

15

19

25

15

14

88

 

 

Anlage 04:  Besondere Risiken und notwendige Ausrüstung

 

Bezeichnung

 

Nähere Angaben

Grundausstattung

zusätzliche Ausrüstung

Bebauung; kulturhistorisch wertvolle Gebäude

Gebäude mit Rettungshöhe über 8m

5-geschossiges Wohngebäude; Gnaschwitzer Str. 1 - 6, 02692 Schlungwitz;

6 Eingänge

LF 8/6 Dob.

TSF-W Gna.

DL 23/12 Bz. (Vereinb.)

LF 10/6 Gau.

TLF 16/24 Dre. + MTF Die.

Schlösser, Gutshöfe

Schloss Gaußig, An der Kirche 7, 02633 Gaußig

 

LF 10/6 Gau.

TLF 16/24 Dr.+ MTF Die

LF 8/6 Dob.

TSF-W Gna.

Kirchen, Kapellen, Klöster

Evang. Kirchgemeinde Gaußig, An der Kirche 3, 02633 Gaußig

LF 10/6 Gau.

TLF 16/24 Dre. + MTF Die.

 
 

Soziale Einrichtungen

Kinderkrippen, Kindergärten

Kindergarten „Krümel“, Bachstr. 4, 02692

Schlungwitz; 35 Plätze

LF 8/6 Dob.

TSF-W Gna.

LF 10/6 Gau.

TLF 16/24 Dre. + MTF Die.

 

Kindergarten „Am Waldrand“, Pfarrweg 17, 02633 Gaußig;

40 Plätze

LF 10/6 Gau.

TLF 16/24 Dre. + MTF Die

LF 8/6 Dob.

TSF-W Gna.

Schulen

- Evang. Grund- u. Mittelschule, Bautzener Str. 5, 02633

Gaußig

 

LF 10/6 Gau.

TLF 16/24 Dre. + MTF Die.

LF 8/6 Dob.

TSF-W Gna.

Große Menschenansammlungen

Diskotheken, Bars, Gaststätten, Kneipen

(über 40 Plätze)

- Gaststätte „Zum Krug“, Preuschwitzer Str. 12, 02692

Grubschütz; 55 Plätze

- Landhotel „Zum Wanderer“, Techritzer Str. 2, 02692

Grubschütz; 40 Plätze

LF 8/6 Dob.

TSF-W Gna.

LF 16/12 Sti. (Vereinb.)

LF 10/6 Gau.

TLF 16/24 Dre. + MTF Die.

 

Gaststätte „Am Wald“, Hauptstr. 15, 02692 Gnaschwitz;

40 Plätze

LF 8/6 Dob.

TSF-W Gna.

LF 10/6 Gau.

TLF 16/24 Dre. + MTF Die.

Versammlungssäle

- Gaststätte „Zum Krug“, Preuschwitzer Str. 12, 02692

Grubschütz; 220 Plätze

- Gaststätte „Am Wald“, Hauptstr. 15, 02692 Gnaschwitz;

180 Plätze

LF 8/6 Dob.

TSF-W Gna.

 

LF 16/12 Sti. (Vereinb.)

LF 10/6 Gau.

TLF 16/24 Dre. + MTF Die.

Industrie und Gewerbe

Produktionsstätten

Arnsdorfer Holzverarbeitungs- und Handelsgesellschaft mbH, Mühlweg 1, 02633 Arnsdorf

LF 10/6 Gau.

TLF 16/24 Dre. + MTF Die

LF 8/6 Dob.

TSF-W Gna.

 

- Tischlerei Lehmann, Grundstr. 10, 02692 Doberschau

- WEDO Formen und Kunststoffverarbeitung, Fabrikstr. 23,

02692 Doberschau

LF 8/6 Dob.

TSF-W Gna.

LF 10/6 Gau.

TLF 16/24 Dre. + MTF Die

GW-G Bz. (Vereinb.)

Sprengstoff verarbeitende oder produzierende Industrie

Sprengstoffwerk Gnaschwitz GmbH, Hauptstr. 7,

02602 Schlungwitz

Sprengstoffart:

Lagermenge:

LF 8/6 Dob.

TSF-W Gna.

LF 10/6 Gau.

TLF 16/24 Dre. + MTF Die

ABC-Abwehrzug LK Bz. (Ver-

einb.)

Produktion oder Verarbeitung gefährlicher Stoffe

Julius Meier, Am Dorfplatz 17, 02633 Zockau;

Lagerung von Ionisationsrauchmeldern

LF 10/6 Gau.

TLF 16/24 Dre. + MTF Die

MLW LK Bz (Vereinb.)

Freizeitbereich und Fremdenverkehr

Sportanlagen, Sportplätze, Stadien, Sporthallen

Sport- und Vereinshalle Gaußig; Bautzener Str. 5, 02633 Gaußig

Zuschauerkapazität: 330 Plätze; (Veranstalt. 230 Plätze)

Bevorzugte Nutzung: Schul- und Vereinssport

LF 10/6 Gau.

TLF 16/24 Dre. + MTF Die

LF 8/6 Dob.

TSF-W Gna.

MTF Nau.

Pensionen, Herbergen, Hotels, Jugendherbergen

(über 12 Betten)

„Gut Morgensonne“, Fam. Klein, Gut Morgensonne 1,

02633 Gaußig; 25 Betten

LF 10/6 Gau.

TLF 16/24 Dre. + MTF Die

MTF Nau.

 

Gaststätte „Zum Krug“, Preuschwitzer Str. 12, 02692

Grubschütz; 20 Betten

LF 8/6 Dob.

TSF-W Gna.

LF 16/12 Sti. (Vereinb.)

LF 10/6 Gau.

TLF 16/24 Dre. + MTF Die.

Infrastruktur

Bahnstrecken

Streckenlänge: 7,55 km Anzahl Gleise: 2

Bahnhöfe / Haltepunkte: keinen

Mittlerer Zugverkehr pro Tag:

LF 10/6 Gau.

TLF 16/24 Dre. + MTF Die

GW-G Bz (Vereinb.)

RW Bz (Vereinb.)

LF 8/6 Dob.

TSF-W Gna., MTF Nau.

Land- und Forstwirtschaft

Bergeräume mit großen Mengen Heu, Stroh oder Futtermittel, Silos

Anschrift / Betreiber:

Lagergut: Lagermenge:

Hallengröße:

  

Stallanlagen

- Techritz, Milchviehstall, Agrargenossenschaft Gnaschwitz,

450 Tiere

- Diehmen, Milchviehstall, Agrargenossenschaft Gnasch-

witz, 200 Tiere

  

Unzureichende Löschwasserversorgung

Ortsteil

 

Naundorf, Neu-Diehmen, Neu-Drauschkowitz, Weißnaußlitz, Preuschwitz

 

TLF 16/24

2 STA

 

 

Anlage 05:  Planungsergebnis und Soll-/Ist-Vergleich

 

Standort

Soll

Ist

 

Ausrüstung

Personal

Ausrüstung

Personal

  

Ma

EK

GF

ZF

Ges.

 

Ma

EK

GF

ZF

Ges.

Ortsteil

Diehmen

MTF

 

3

10

2

1

16

KLF/B1000

4

14

1

3

22

Ortsteil

Dretschen

TLF 16/24

mit Lüfter

2

7

2

1

12

TLF 16/24

mit Lüfter

3

8

1

2

14

Ortsteil

Doberschau

LF 8/6

mit Schiebleiter

2

12

2

2

18

LF 8/6

mit Schiebleiter

3

13

2

2

20

Ortsteil

Gnaschwitz

TSF-W

1

8

2

1

12

TSF-W

3

17

3

2

25

Ortsteil

Gaußig

LF 10/6

mit Schiebleiter

2

12

2

2

18

LF 10/6

mit Schiebleiter

4

14

3

2

23

Ortsteil

Naundorf

MTF

2

9

2

1

14

KLF/B1000

Niva und TSA

1

15

2

3

21

Gesamt

 

 

12

56

12

8

90

 

18

81

12

14

125

 

Anlage 06:  Darstellung der rechtlichen Grundlagen und Erläuterungen

-  Sächsisches Gesetz über den Brandschutz, Rettungsdienst und Katastrophenschutz (SächsBRKG) vom 24. Juni 2004

- Gesetz zur Neuordnung des Zivilschutzes (Zivilschutzneuordnungsgesetz - ZSNeuOG) vom

25. März 1997 (BGBl. I S. 726) Artikel 1 Zivilschutzgesetz (ZSG)

- Grundlagendokument „Brandschutz“, Amtsblatt der Europäischen Gemeinschaften Nr. C 62/1

vom 28.02.1994

- Gesetz zur Neufassung der Sächsischen Bauordnung und zur Änderung anderer Gesetze vom

28. Mai 2004

- Verordnung des Sächsischen Staatsministeriums des Innern über die Feuerwehren und die

Brandverhütungsschau im Freistaat Sachsen (Sächsische Feuerwehrverordnung – SächsFwVO)

vom 21.10.2005

- Verwaltungsvorschrift des Sächsischen Staatsministeriums des Innern zur Sächsischen Bau-

ordnung (VwVSächsBO) vom 18. März 2005

 

Sonderbauverordnungen und Richtlinien

 

Verordnung des Sächsischen Staatsministeriums des Innern über den Bau und Betrieb von Garagen (Sächsische Garagenverordnung-SächsGarVO) vom 17.Januar 1995 (SächsGVBl.S.86) zuletzt geändert durch Verordnung vom 02.September 2004 (SächsGVBl.S.427, 441/442)

Verordnung des Sächsischen Staatsministeriums des Innern über den Bau und Betrieb von Versammlungsstätten – (Sächsische Versammlungsstättenverordnung – SächsVStättVO) vom 07.September 2004

Richtlinie des Sächsischen Staatsministeriums des Innern über den Bau und Betrieb von Beherbergungsstätten (Sächsische Beherbergungsstättenbaurichtlinie – SächsBeBauR) vom April 2005 (SächsABL.SDr. 2/2005, Anlage 5, S. 97)

Richtlinie über den Bau und Betrieb von Verkaufsstätten – Sächsische Verkaufsstättenbaurichtlinie (SächsVerkBauR) vom April 2005 (SächsABL.SDr. 2/2005, Anlage 6, S. 99)

Richtlinie des Sächsischen Staatsministeriums des Innern über den Bau und Betrieb von Schulen (Sächsische Schulbaurichtlinie - SächsSchulBauR) vom April 2005 (SächsABL.SDr. 2/2005, Anlage 7, S. 104)

Richtlinie über die bauaufsichtliche Behandlung von Industriebauten mit Richtlinie über den baulichen Brandschutz im Industriebau – Industriebaurichtlinie (IndBauR) vom März 2000 (SächsABl.SDr 2/2002 S.66, S92) Anhang A zur Liste der eingeführten Technischen Baubestimmungen (LTB) vom 05.März 2004

Richtlinie über den Brandschutz bei der Lagerung von Sekundärstoffen aus Kunststoff (Kunststofflager-Richtlinie - KLR) vom Juli 1996, Überarbeitete Auflage 2001(SächsABl.SDr 2/2002 S.66, S132) Anhang F zur Liste der eingeführten Technischen Baubestimmungen (LTB) vom 05.März 2004

Schutzzieldefinition der AGBF
Das Gutachten des Rechtsamtes der Landeshauptstadt Düsseldorf vom 10.06.1997 führt aus, dass die Schutzzieldefinition der AGBF-NW als anerkannte Regel der Technik angesehen werden und zu einer haftungs- und strafrechtlichen Verantwortlichkeit führen kann.
Bericht - Teil I und II
Unabhängige Sachverständigenkommission beim Ministerpräsidenten des Landes Nordrhein-Westfalen zur Prüfung von Konsequenzen aus dem Brand auf dem Rhein-Ruhr-Flughafen Düsseldorf, Juli 1997.

 

zu SächsBRKG:

 

§ 1  Ziel und Anwendungsbereich

 

Ziel des Gesetzes ist, durch Regelungen zum Brandschutz, Rettungsdienst und Katastrophenschutz einen wirksamen Schutz der Bevölkerung vor Bränden, Unglücksfällen, öffentlichen Notständen und Katastrophen zu gewährleisten.

 

§ 2  Begriffsbestimmung

 

Brandschutz umfasst den vorbeugenden Brandschutz und die Brandbekämpfung als abwehrender Brandschutz sowie die technische Hilfe. Technische Hilfe ist die Hilfeleistung für Menschen, Tiere, Sachwerte und die Umwelt bei Schäden und öffentlichen Notständen durch Naturereignisse und Unglücksfälle unter Einsatz von Kräften und Mitteln der Feuerwehr.

 

§ 3  Aufgabenträger und Aufgaben

 

- Örtlicher Brandschutz, Aufgabenträger sind die Gemeinden

- Überörtlicher Brandschutz, Aufgabenträger sind die Landkreise

- Katastrophenschutz, Aufgabenträger sind die Landkreise und Kreisfreien Städte

 

§ 6  Sachliche Zuständigkeit der örtlichen Brandschutzbehörden (Gemeinden):

 

- Aufstellung, Ausrüstung, Unterhaltung und den Einsatz einer den örtlichen Verhältnissen

entsprechenden leistungsfähigen öffentlichen Feuerwehr nach den Brandschutzbedarfsplan

und die Ausstattung mit den erforderlichen baulichen Anlagen, Einrichtungen und Ausrüstungen

- Aus- und Fortbildung der Angehörigen der öffentlichen Feuerwehren

- Sicherstellung der Alarmierung der öffentlichen Feuerwehr

- Sicherstellung einer den örtlichen Verhältnissen entsprechenden ausreichenden Löschwasser-

versorgung

- Aufstellung, Fortschreibung und, soweit erforderlich, Abstimmung von Alarm- und Ausrücke-

ordnungen sowie Einsatzplänen

- Rechtzeitige Erteilung notwendiger Auskünfte und Übergabe der notwendigen Einsatzunterlagen

an die Leitstelle

- Förderung der Brandschutzerziehung

- Durchführung von Brandverhütungsschauen nach Maßgabe des § 22 SächsBRKG

- Zusammenfassung der Einsatzberichte ihrer öffentlichen Feuerwehr.

 

§ 7  Sachliche Zuständigkeit der unteren Brandschutz-, Rettungsdienst- und

 Katastrophenschutzbehörden und der Rettungszweckverbände (Landkreise) –

 Auszüge:

 

- Beratung und Unterstützung der kreisangehörigen Gemeinden bei der Erfüllung ihrer Aufgaben

im örtlichen Brandschutz

- Durchführung von Ausbildungsmaßnahmen, die das gemeindübergreifende Zusammenwirken der

öffentlichen Feuerwehren zum Gegenstand haben

- Festlegung überörtlicher Einsatzbereiche öffentlicher Feuerwehren der kreisangehörigen

Gemeinden im Einvernehmen mit den gemeinden

- Aufstellung und Fortschreibung gemeindeübergreifender Alarm- und Ausrückeordnungen sowie

Einsatzpläne

- Ermittlung gemeindeübergreifender Gefahrenpotentiale

 

 

 

§ 14  Überörtliche und auswärtige Einsätze

 

- Gemeinden haben mit ihrer Feuerwehr auf Anforderung Hilfe zu leisten, soweit ihr Einsatz nicht

im eigenen Zuständigkeitsbereich dringend erforderlich ist

 

§ 16  Pflichten der Feuerwehr

 

- Die öffentlichen Feuerwehren wirken bei der Erfüllung der Aufgaben der Gemeinden nach § 6 mit

und leisten bei der Bekämpfung von Katastrophen, im Rahmen des Rettungsdienstes und bei der

Beseitigung von Umweltgefahren technische Hilfe.

 

- Die Feuerwehren haben bei der Brandbekämpfung und bei der technischen Hilfe die erforder-

lichen Maßnahmen zur Gefahrenabwehr insoweit zu treffen, als es zur Bekämpfung der Gefahr

oder Verhinderung weiterer unmittelbar drohender Gefahren notwendig ist. Andere Aufgaben

dürfen die Feuerwehren nur ausführen, wenn ihre Einsatzbereitschaft dadurch nicht beeinträchtigt

wird.

 

§ 22  Brandverhütungsschau

 

- Grundstücke, Gebäude, Betriebe, Einrichtungen und Anlagen mit einer erhöhten Brand- und

Explosionsgefahr sowie Waldflächen unterliegen einer regelmäßigen Brandverhütungsschau.

 

- Brandverhütungsschauen werden in Gemeinden mit Berufsfeuerwehren durch Angehörige der

Berufsfeuerwehr, in Gemeinden mit hauptamtlichen Angehörigen der Feuerwehr von diesen und

in übrigen Gemeinden durch geeignete Angehörige der Freiwilligen Feuerwehr durchgeführt.

Gemeinden ohne geeignete Angehörige der Freiwilligen Feuerwehr stellt der Landkreis sein

geeignetes Personal zur Durchführung der Brandverhütungsschauen zur Verfügung.

 

 

Zu Zivilschutzgesetz:

 

§ 1  Aufgaben des Zivilschutzes

 

- Schutz der Bevölkerung, ihrer Wohnungen und Arbeitsstätten usw. durch nichtmilitärische

Maßnahmen vor Kriegseinwirkungen sowie Beseitigung oder Milderung der Folgen.

 

- Zum Zivilschutz gehören insbesondere

 1. der Selbstschutz,

 2. die Warnung der Bevölkerung,

 3. der Katastrophenschutz nach Maßgabe des § 11.

 

§ 2  Auftragsverwaltung

 

- Soweit die Ausführung dieses Gesetzes den Ländern einschließlich der Gemeinden und

Gemeindeverbände obliegt, handeln sie im Auftrag des Bundes.

§ 5  Selbstschutz

 

- Den Gemeinden obliegen Aufbau, Förderung und Leitung des Selbstschutzes der Bevölkerung

sowie Förderung des Selbstschutzes der Behörden und Betriebe gegen die besonderen Gefahren,

die im Verteidigungsfall drohen.

 

§ 11  Einbeziehung des Katastrophenschutzes

 

- Nach Landesrecht mitwirkende Einheiten und Einrichtungen nehmen auch die Aufgaben zum

Schutz der Bevölkerung vor den besonderen Gefahren und Schäden, die im Verteidigungsfall

drohen, wahr.

 

§ 12  Ausstattung

 

- Der Bund ergänzt die Ausstattung des Katastrophenschutzes in den Aufgabenbereichen

Brandschutz, ABC-Schutz, Sanitätswesen und Betreuung.

 

 

Zu Grundlagendokument Brandschutz

 

- Grundsätzliche Anforderungen an Bauwerke im Bereich der Europäischen Gemeinschaft

(Schutzniveaus bei Bauwerken):

“Das Bauwerk muss derart entworfen und ausgeführt sein, dass bei einem Brand
- die Tragfähigkeit des Bauwerkes während eines bestimmten Zeitraums erhalten bleibt,
- die Entstehung und Ausbreitung von Feuer und Rauch innerhalb des Bauwerks begrenzt wird,
- die Ausbreitung von Feuer auf benachbarte Bauwerke begrenzt wird,
- die Bewohner das Gebäude unverletzt verlassen oder durch andere Maßnahmen gerettet werden

können,
- die Sicherheit der Rettungsmannschaften berücksichtigt ist“.

 

Zu Sächsische Bauordnung:

 

§ 3  Allgemeine Anforderungen

 

- Anlagen sind so anzuordnen, zu errichten, zu ändern und instand zu halten, dass die öffentliche

Sicherheit und Ordnung, insbesondere Leben, Gesundheit und die natürlichen Lebensgrundlagen,

nicht gefährdet werden.

 

§ 14  Brandschutz

 

- Bauliche Anlagen sind so anzuordnen, zu errichten, zu ändern und instand zu halten, dass der

Entstehung eines Brandes und der Ausbreitung von Feuer und Rauch vorgebeugt wird und bei

einem Brand die Rettung von Menschen und Tieren sowie wirksame Löscharbeiten möglich sind.

 

 

§ 2  Sonderbauten

 

- Sonderbauten sind Anlagen besonderer Art oder Nutzung, darunter fallen zum Beispiel:
- Hochhäuser
- Verkaufsstätten ab 800 m² Grundfläche
- Versammlungsstätten
- Schank- und Speisegaststätten mit mehr als 40 Gastplätzen
- Beherbergungsstätten mit mehr als 12 Betten
- Krankenhäuser, Heime
- Kindertagesstätten
- Schulen.

 

Zu Sonderbauverordnungen:

 

Aussagen zu speziellen baulichen und brandschutztechnischen Anforderungen an die bezeichneten Bauwerke unter Beachtung der jeweiligen Nutzung.

 

Zu Schutzzieldefinition der AGBF:

 

Aussagen zur Qualität der Brandbekämpfung in Bezug auf Hilfsfrist, Funktionsstärke und Erreichungsgrad. Die Grundlage für die Betrachtung des allgemeinen Risikos ist die übliche Wohnbebauung und wird hier am Modell “Kritischer Wohnungsbrand“ beschrieben.

Anlage 07:  Protokoll „Messfahrten“

 

Gemeinde Doberschau-Gaußig            05.08.2005

 

Protokoll

 

zur Bestimmung der Ausrückebereiche

 

1. Messfahrt Richtung Medewitz

 

Messpunkte

Zeiten (min)

Bemerkungen

GH Gaußig

0

 

Kreuzung Medewitz/Gaststätte Buckan

3:26

1)

Kreuzung Richtung Demitz/Abzweig Cossern

4:00

2)

Bahnübergang nach Cossern/Abzweig Kieswerk

4:26

Addition ab 2)

Ortsmitte Cossern

5:33

Addition ab 2)

Ortseingang Birkenrode

5:40

 

Ortsmitte Demitz

7:38

 

Kreuzung Richtung Neuspittwitz/Abzw. Zockau

4:00

3); Addition ab 2)

Ortsmitte Neuspittwitz

5:19

Addition ab 1)

Ortsmitte Zockau

5:47

Addition ab 3)

 

2. Messfahrt Richtung Naundorf

 

Messpunkte

Zeiten (min)

Bemerkungen

GH Gaußig

0

 

Kreuzung Naundorf/Abzweig Cossern

2:07

1)

Kreuzung Naundorf/Abzweig Neukirch

3:00

2)

Ortsausgang Naundorf/Richtung Tröbigau

4:00

 

Ortsmitte Tröbigau

5:30

 

200 m vor Bergkuppe Richtung Gickelshäuser

4:00

Addition ab 2)

Ortsmitte Gickelshäuser

4:33

Addition ab 2)

Ortsmitte Cossern

3:39

Addition ab 1)

 

 

3. Messfahrt …

 

 

Unterschrift:

 

   Fahrer:

 

 

   Zeitnehmer:

 

 

   Protokollant:

 

 

 

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Literaturhinweis

 

 

 

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Hinweise und Empfehlungen

für die Anfertigung von

 

Brandschutzbedarfsplänen

 

für die Gemeinden des

Landes Nordrhein-Westfalen

 

 

 

 

 

Stand: 01/2001 (V 6.0)

 

 

 

Quelle:  Institut der Feuerwehr Nordrhein-Westfalen

   www.idf.nrw.de/service/Downloads-Hilfsmittel