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U m w e l tchemikalie n
P C B
Polychlorierte Biphenyle in Gewässern und
Abwassereinleitungen in Sachsen
Freistaat
Sachsen
Landesamt für Umwelt und Geologie

2
Polychlorierte Biphenyle in Gewässern und
Abwassereinleitungen in Sachsen
Bearbeitung:
Sächsisches Landesamt für Umwelt und Geologie
Referat 33 – Oberirdische Gewässer, Flussgebietsmanagement (WRRL)
Referat 31 – Wasserversorgung, Abwasserbeseitigung
Bearbeiter:
Frau Rohde
Herr Dr. Engelmann
Frau Ziegler
Datenstand: Juni 2006
Datenbasis: Fachdaten des Sächsischen Landesamtes für Umwelt und Geologie und des
Staatlichen Umweltfachamtes Bautzen (jetzt Umweltfachbereich des Regie-
rungspräsidium Dresden, Außenstelle Bautzen)

3
Inhaltsverzeichnis
1
Einleitung.............................................................................................................................4
2
Umweltauswirkungen ..........................................................................................................4
3
Verwendung ........................................................................................................................4
4
Rechtliche Grundlagen für den Gewässerschutz ................................................................4
5
Untersuchungsspektrum......................................................................................................5
6
Ergebnisse der Gewässeruntersuchungen .........................................................................5
6.1
Langzeituntersuchungen in Fließgewässern von 1997 bis 2005.....................................5
6.2
Auswertungen nach den Vorgaben der Wasserrahmenrichtlinie für 2005 ......................7
6.2.1
Fließgewässer.............................................................................................................7
6.2.2
Standgewässer..........................................................................................................11
7
Emission aus kommunalen Kläranlagen ...........................................................................11
8
Zusammenfassung............................................................................................................12
Rechtsvorschriften und Literatur ...............................................................................................14

4
1 Einleitung
Anforderungen der EU und des wasserrechtlichen Vollzuges setzen neue Akzente bei der Be-
obachtung der Gewässer. Mit der schrittweisen Umsetzung der Anforderungen der Europäi-
schen Richtlinie über Gefährliche Stoffe und der Wasserrahmenrichtlinie im Freistaat Sachsen
wurde eine neue Ära der umfassenden Beobachtung der Gewässer im Hinblick auf syntheti-
sche und nicht synthetische Schadstoffe eingeleitet.
PCB (Polychlorierte Biphenyle) sind häufig in der Umwelt und auch in sächsischen Gewässern
vorkommende Industriechemikalien. Das Umweltlabor der Staatlichen Umweltbetriebsgesell-
schaft und weitere Untersuchungsstellen wurden mit der Untersuchung von ausgewählten
PCB-Verbindungen in Oberflächengewässern und Abwasserproben beauftragt. Nachfolgend
erfolgt eine Zusammenstellung und Bewertung aller bisher vorliegenden Ergebnisse.
2 Umweltauswirkungen
Wegen ihrer Persistenz in der Umwelt, ihrer Bioakkumulation, ihres Potenzials für Ferntrans-
port und ihrer schädlichen Wirkungen auf Umwelt und Gesundheit gehören die PCB seit lan-
gem zu den routinemäßig untersuchten Schadstoffen.
3 Verwendung
Polychlorierte Biphenyle sind lipophil, schwer entflammbar, plastifizierend, elektrisch nicht lei-
tend und werden biologisch kaum abgebaut. Seit 1929 industriell hergestellt, fanden sie welt-
weit Anwendung vor allem in Wärmeüberträgern, Transformatoren und elektrischen Konden-
satoren, in Hydraulikanlagen im untertägigen Bergbau sowie als Weichmacher in Anstrichstof-
fen, Dichtungsmassen und Kunststoffen (z.B. Kabelummantelungen). Darüber hinaus wurden
sie als Imprägniermittel für Holz und Papier verwendet.
Seit 1989 gibt es in Deutschland ein Anwendungsverbot für PCB mit bestimmten Ausnahme-
regelungen (ChemVerbotsV). Ein Verbot von Herstellung, Inverkehrbringen und Verwendung
beinhaltet auch die europäische Verordnung Nr. 850/2004, wobei in Verwendung befindliche
Artikel ausgenommen sind.
Die PCB gehören zu den persistenten organischen Schadstoffen (POP) und sind damit auch
Gegenstand des Stockholmer Übereinkommens über persistente organische Schadstoffe, das
am 17. Mai 2004 in Kraft getreten ist und auf globaler Ebene den Ausstieg aus Produktion und
Verwendung durchsetzen soll. Mit der Verordnung der EG Nr. 850/2004 wurden den Festle-
gungen des Übereinkommens im europäischen Raum Rechtskraft verliehen.
4
Rechtliche Grundlagen für den Gewässerschutz
In der EU-Richtlinie 76/464 „Gefährliche Stoffe“ wurden die PCB bereits in der Liste I der
Schadstoffe geführt. Mit Umsetzung dieser Richtlinie ist ein Qualitätsziel von 20 μg/kg je auf-
geführter Einzelkomponente bezogen auf das schwebstoffbürtige Sediment in die Sächsische
Gewässerverschmutzungsverringerungsverordnung (SächsGewVVO) aufgenommen worden.
Dieses Qualitätsziel wurde auch als Qualitätsnorm für Oberflächenwasser in die Anlage 4 Nr. 2
SächsWRRLVO als Schadstoff für die Einstufung zum ökologischen Zustand bzw. Potential

5
übernommen. Ersatzweise gilt die Norm auch als eingehalten, wenn in der wässrigen Phase
ein Wert von 0,0005 μg/l je Einzelverbindung nicht überschritten wird.
5 Untersuchungsspektrum
In Abhängigkeit von der Position und der Anzahl der Chloratome gibt es 209 verschiedene
chlorierte Biphenyle.
In Oberflächengewässern werden die Leitsubstanzen PCB-28, PCB-52, PCB-101, PCB-138,
PCB-153 und PCB-180 routinemäßig untersucht. Im Abwasser kommunaler Kläranlagen wur-
de zusätzlich PCB-118 bestimmt.
PCB-28
2,4,4'-Trichlorbiphenyl
PCB-52
2,2',5,5'-Tetrachlorbiphenyl
PCB-101
2,2',4,5,5'-Pentachlorbiphenyl
PCB-118
2,3',4,4',5-Pentachlorbiphenyl
PCB-138
2,2',3',4,4',5'-Hexachlorbiphenyl
PCB-153
2,2',4,4',5,5'-Hexachlorbiphenyl
PCB-180
2,2',3,4,4',5,5'-Heptachlorbiphenyl
Die PCB haften bevorzugt am schwebstoffbürtigen Sediment an. Die Sammlung von schweb-
stoffbürtigen Sedimenten erfolgt mittels automatischer Messstationen, Sedimentsammelkisten
oder lokal mit Sedimentsaugern. Für die Schwebstoffanalytik wird für organische Untersu-
chungen die 2-mm-Fraktion entnommen. Neben den Schwebstoffen wird auch die wässrige
Gesamtprobe an unterschiedlichen Messstellen untersucht.
Die PCB werden durch Flüssig-Flüssig-Extraktion abgetrennt und mittels Gaschromatographie
und massenselektivem Detektor (GC/MS) entsprechend DIN 38407-F2 analysiert.
6
Ergebnisse der Gewässeruntersuchungen
6.1
Langzeituntersuchungen in Fließgewässern von 1997 bis 2005
In Tabelle I sind für den Zeitraum von 1997 bis 2005 die maximalen Jahresmittelwerte in den
jeweiligen Flusseinzugsgebieten von allen beprobten Gewässermessstellen aufgeführt.
Für die Messstellen im Elbeschlauch liegen die maximalen Jahresmittelwerte des schweb-
stoffbürtigen Sediments für den gesamten betrachteten Zeitraum über den Qualitätsvorgaben.
In den Gebieten der Lausitzer Neiße sind ebenfalls zahlreiche Überschreitungen zu beobach-
ten. In den Einzugsgebieten der Freiberger Mulde, der Zwickauer Mulde, der Schwarzen Elster
und der Spree sind die Belastungen im schwebstoffbürtigen Sediment über die Jahre auf ein
normales Niveau zurückgegangen. In der wässrigen Phase werden in der Zwickauer Mulde
und in der Weißen Elster vereinzelt noch Überschreitungen beobachtet. Der Bereich der Ver-
einigten Mulde weist kaum noch Belastungen auf.

6
Tabelle I:
Langzeitauswertung für PCB von 1997-2005
Legende
n Mst
Anzahl der untersuchten Messstellen
n Pr
Anzahl der Proben
Pr-Intervalle
Probenahmeintervalle
n Beo-Mst
Anzahl der Messstellen, die zu beobachten sind
n Bee-Mst
Anzahl der Messstellen mit Beeinträchtigung
Vergl.-Wert
Vergleichswert
Flusseinzugsgebiete
EL
Elbe
FM
Freiberger Mulde
ZM
Zwickauer Mulde
VM
Vereinigte Mulde
SE
Schwarze Elster
SP
Spree
WE
Weiße Elster
LN
Lausitzer Neiße
keine Daten
Werte kleiner halber Vergleichswert
Werte größer halber aber kleiner Vergleichswert
Werte größerVergleichswert
EL
FM
ZM
VM
SE
SP
WE
NE
Schwebstoffdaten
1997
5 60 12
4 4
42
<10
41
1998
5 60 12
4 3
40
<10
15
Vergl.-Wert
1999
5 60 12
4 3
43
<10
20
je
2000
5 60 12
4 3
50
<10
20
20 μg/kg
2001
5 60 12
4 3
40
<10
15
2002
10 80 4 - 12
5
3
42
<10 <10 <10 <10
16
18
2003
5 604 - 12
4 3
29
<10
11
2004
27 148 4 - 12
9
5
62
<10
<10
<10
<10
<10
11
57
2005
45
220 4 - 12
10
3
35
<10
<10
<10
10
<10
25
43
Wasserphase
1998
184
1128 4 - 12
147
64
0,0011
0,0004
0,0010
0,011 <0,0003 0,0003
0,0004
0,0013
Vergl.-Wert
1999
215
1211 4 - 12
36
11
0,0005
0,0004
0,0006
0,0023
0,0004
0,0004
0,0013
0,0011
je
2000
224
1641 4 - 12
56
21
0,0008
0,0005
0,0012
0,0005
0,0016 <0,0003 0,0005
0,0009
0,0005 μg/l
2001
236
2014 4 - 12
25
7
0,0006 <0,0003 0,0003 <0,0003 <0,0003 0,0003
0,0007
0,0006
2002
229
1655 4 - 12
35
9
0,0006
0,0027
0,0003
0,0020 <0,0003 0,0003
0,0007
0,0006
2003
214
1445 4 - 12
27
3
0,0007
0,0019
0,0004 <0,0003 <0,0003 0,0007
0,0005
0,0004
2004
168
1284 4 - 12
37
22
0,0011 <0,0003 0,0003
0,0005 <0,0003 <0,0003 0,0015
0,0018
2005
156
1150 4 - 12
11
3
0,0004 <0,0003 0,0007 <0,0003 <0,0003 <0,0003 0,0008
0,0006
maximale Jahresmittelwerte in μg/l
maximale Jahresmittelwerte in μg/kg
Flusseinzugsgebiete
PCB
Jahr
n
Mst
n
Pr
n
Beo-
Mst
n
Bee-
Mst
Pr-
Inter-
valle

7
6.2
Auswertungen nach den Vorgaben der Wasserrahmenrichtlinie für 2005
Für ausgewählte PCB-Verbindungen sind in der Tabelle in Anlage 4 Nr. 2.2 SächsWRRLVO
Qualitätsnormen vorgegeben. Diese PCB-Schadstoffe sind bei der Einstufung des ökologi-
schen Zustands bzw. Potentials von Bedeutung. Werden eine oder mehrere Qualitätsnormen
in einem Gewässer nicht eingehalten, kann der ökologische Zustand dieses Gewässers
höchstens mit mäßig bewertet werden.
6.2.1 Fließgewässer
Für die sächsischen Flusseinzugsgebiete von Elbe und Oder werden die Jahresmittelwerte
aus dem Jahr 2005 an den jeweiligen Überblicks- bzw. sächsischen Flussgebietsmessstellen
ausgewertet. Diese Messstellen dienen der Beobachtung langfristiger Entwicklungen und
Trends.
Überblicksmessstellen umfassen ausgehend von den Quellbereichen Flusseinzugsgebiete von
ca. 2.500 km² Fläche und sind im Rahmen der Flussgebietseinheiten überregional abge-
stimmt. Flussgebietsmessstellen sind operative Messstellen, die aufgrund ihrer besonderen
Lage im Gewässer von regionaler Bedeutung für die Bewertung der Gewässersituation im
Freistaat Sachsen sind. In Tabelle II sind die für Sachsen relevanten Überblicks- bzw. Fluss-
gebietsmessstellen aufgeführt. Diese Messstellen sind gleichzeitig repräsentative Messstellen
für die ausgewiesenen Fließgewässerkörper.
Tabelle II: Überblicks- und Flussgebietsmessstellen in den sächsischen Flussein-
zugsgebieten von Elbe und Oder
Fluss-
einzugsgebiet
Gewässerabschnitt
Messstellen-
kennzahl
Bezeichnung
der Überblicks- bzw. Flussgebiets-
messstelle
EL 1
Elbe von Schmilka bis Zehren
F0180
Zehren, links
EL 2
Elbe von Zehren bis Dommitzsch
F0281
Dommitzsch, links
FM
Freiberger Mulde
F3230
Mündung Erlln
ZM
Zwickauer Mulde
F4050
Mündung Sehrmut
VM
Vereinigte Mulde
F4760
Bad Düben
WE (TH) Weiße Elster nach Thüringen F5030 unterhalb Elsterberg
WE (ST)
Weiße Elster nach Sachsen-Anhalt
F5080
Schkeuditz
SE
Schwarze Elster
F2680
Einlauf Senftenberger See
SP Spree F2140 Zerre
NE
Lausitzer Neiße
F1770
unterhalb Muskau
Die aus der Untersuchung an den Überblicks- bzw. Flussgebietsmessstellen gewonnenen Er-
kenntnisse lassen allein noch keine umfassende und zusammenhängende Beurteilung des
Gewässersystems zu. Ergänzend wird daher eine Auswertung der Gewässersituation für den
jeweiligen Betrachtungsraum vorgenommen. Dazu werden einheitliche und bedeutende Ab-
schnitte eines oder mehrerer Oberflächengewässer zu so genannten Oberflächenwasserkör-
pern (OWK) zusammengefasst und im Rahmen der operativen Überwachung an der jeweils
repräsentativen Messstelle hinsichtlich ihrer PCB-Belastung untersucht. Zur Abschätzung der
Relevanz der Stoffe wird in der nachfolgenden Zusammenstellung jeweils das Maximum der
verfügbaren Jahresmittelwerte 2005 aller repräsentativen Messstellen der Fließgewässerkör-
per im Flusseinzugsgebiet angegeben.
Aufgrund der besonderen geographischen Lage Sachsen und zur Lokalisierung der Belas-
tungsschwerpunkte werden auch die Grenzprofile in Elbe (Schmilka) und Neiße (Hradek/ Har-
tau) nach
Tabelle III
betrachtet.

8
Tabelle III:
Ausgewählte Grenzprofile
Fluss-
einzugsgebiet
Grenzwasserlauf
Messstellen-
kennzahl
Grenzprofil
EL 1
Elbe/ Labe
F0020
Schmilka/ Hřensko
NE
Lausitzer Neiße/ Lužická Nisa
F1670
Hartau/ Hrádek
In den
Tabellen IV und V
werden die PCB-Belastungen im schwebstoffbürtigen Sediment
bzw. in der wässrigen Phase näher aufgeführt. Ist die jeweilige Qualitätsnorm eingehalten,
dann kann aus der Sicht der PCB der gute ökologische, hier grün gekennzeichnet, erreicht
werden. Wird die Hälfte der Qualitätsnormvorgabe überschritten, so gilt dies als Achtungszei-
chen und es erfolgt eine verstärkte Beobachtung. Die gelbe Einfärbung kennzeichnet Über-
schreitungen der Qualitätsnorm.
Im schwebstoffbürtigen Sediment spielen PCB-28 und PCB-52 keine Rolle. Für PCB-101 wer-
den an Messstellen in Elbe, Neiße und Weißer Elster (nach Sachsen-Anhalt) hälftige Über-
schreitungen gefunden. Für die PCB-138, 153 und 180 werden die Qualitätsvorgaben in Elbe
und Neiße deutlich überschritten, wobei die Höhe der Überschreitung an den Grenzmessstel-
len am größten ist und im Flussverlauf auf sächsischem Gebiet abnimmt. Für PCB-138 gibt es
darüber hinaus noch in der Weißen Elster (nach Sachsen-Anhalt) Überschreitungen der Quali-
tätsnorm.
In der wässrigen Phase überschreitet der maximale Jahresmittelwert in der Zwickauer Mulde
für PCB-28 die Normvorgabe. Hälftige Überschreitungen sind auch für PCB-52, 138 und 153
an bestimmten Messstellen zu verzeichnen.
Tabelle IV und V:
Untersuchungsergebnisse für Fließgewässer (Jahresmittelwerte
2005) im schwebstoffbürtigen Sediment sowie in der wässrigen Gesamtprobe und Be-
wertung
Legende
QN
Qualitätsnorm
BG
Bestimmungsgrenze
n
Anzahl der Messwerte
n < BG
Anzahl der Messwerte unterhalb der Bestimmungsgrenze
JMW
Jahresmittelwert
n OWK
Anzahl der beprobten Oberflächenwasserkörper
n EZG
Anzahl der Messwerte im Flussteileinzugsgebiet
n < BG EZG
Anzahl der Messwerte unterhalb der Bestimmungsgrenze im Flussteileinzugsgebiet
max JMW
maximaler Jahresmittelwert im Flussteileinzugsgebiet
ÜM
Überblicksmessstelle
FM
Flussgebietsmessstelle
GM
Grenzmessstelle
FEZG
Flussteileinzugsgebiet
EL1
Elbe bis Zehren
EL2
Elbe bis Dommitzsch
FM
Freiberger Mulde
ZM
Zwickauer Mulde
VM
Vereinigte Mulde
WE (TH)
Weiße Elster nach Thüringen
WE
(ST)
Weiße Elster nach Sachsten-Anhalt
SE
Schwarze Elster
SP
Spree
NE
Lausitzer Neiße
Qualitätsnorm eingehalten
halbe Qualitätsnorm überschritten
Qualitätsnorm überschritten

9
Ein-
n n n < BGmax
heit
OWK
EZG
EZG
JMW
GM
10
0
5,4
ÜM
11
2
3,9
EL 2
ÜM
12 0
3,8
1 12 0
3,8
FM
ÜM
44
<2
8 31 31
<2
ZM
ÜM
44
<2
8 29 28
<2
VM
ÜM
12 12
<2
2 16 16
<2
WE (TH)
FM
44
<2
2 8 8
<2
WE (ST)
FM
4 0
6,1
3 12 4
8,8
SE
FM
4 4
<2
3 12 12
<2
SP
FM
4 4
<2
2 8 8
<2
GM
4 1
3,2
ÜM
4 4
<2
GM
10
0
5,0
ÜM
11
1
3,6
EL 2
ÜM
12 0
3,5
1 12 0
3,5
FM
ÜM
4 4
<2
8 31 31
<2
ZM
ÜM
4 4
<2
8 29 29
<2
VM
ÜM
12 12
<2
2 16 16
<2
WE
(TH)
FM
4 4
<2
2 8 8
<2
WE
(ST)
FM
4 0
7,0
3 12 4
8,4
SE
FM
44
<2
3 12 12
<2
SP
FM
44
<2
2 8 8
<2
GM
42
2,0
ÜM
44
<2
GM
10
0
12
ÜM
11
0
7,6
EL 2
ÜM
12 0
7,7
1 12 0
7,7
FM
ÜM
44
<2
8 31 30
<2
ZM
ÜM
4 2
<2
8 29 16
2,7
VM
ÜM
12 7
<2
2 16 10
<2
WE
(TH)
FM
4 4
<2
2 8 6
<2
WE
(ST)
FM
4 0
16
3 12 2
16
SE
FM
44
<2
3 12 8
4,1
SP
FM
42
<2
2 8 7
<2
GM
40
11
ÜM
42
<2
GM
10
0
34
ÜM
11
0
22
EL 2
ÜM
12 0
22
1 12 0
22
FM
ÜM
4 2
<2
8 31 11
3,8
ZM
ÜM
4 0
3,8
8 29 1
5,8
VM
ÜM
12 0
4,5
2 16 0
4,5
WE
(TH)
FM
4 1
2,6
2 8 1
4,7
WE
(ST)
FM
4 0
25
3 12 0
25
SE
FM
44
<2
3 12 8
10
SP
FM
42
<2
2 8 3
3,5
GM
40
43
ÜM
40
7,1
GM
10
0
35
ÜM
11
0
22
EL 2
ÜM
12 0
23
1 12 0
23
FM
ÜM
4 3
<2
8 31 19
2,2
ZM
ÜM
4 1
2,7
8 29 4
4,1
VM
ÜM
12 0
3,4
2 16 3
3,4
WE
(TH)
FM
4 1
2,3
2 8 1
5,3
WE
(ST)
FM
4 0
17
3 12 1
17
SE
FM
44
<2
3 12 8
7,9
SP
FM
43
2,0
2 8 4
4,0
GM
4 0
32
ÜM
41
5,7
GM
10
0
34
ÜM
11
0
22
EL 2
ÜM
12 0
21
1 12 0
21
FM
ÜM
43
<2
8 31 28
<2
ZM
ÜM
43
<2
8 29 15
2,5
VM
ÜM
12 5
<2
2 16 9
<2
WE (TH)
FM
44
<2
2 8 4
4,5
WE (ST)
FM
40
7,4
3 12 4
7,4
SE
FM
4 4
<2
3 12 8
4,9
SP
FM
4 3
<2
2 8 4
3,2
GM
4 0
28
ÜM
41
4,5
3
34
NE
4
23
1
28
2
EL 1
2
24
PCB 180 μg/kg 20 2005
3
35
NE
4
23
1
32
2
EL 1
2
24
PCB 153 μg/kg 20 2005
3
34
NE
4
23
0
43
2
EL 1
2
24
PCB 138 μg/kg 20 2005
3
12
NE
4
23
3
11
2
EL 1
2
24
PCB 101 μg/kg 20 2005
4
5,0
NE
4
23
18
2,0
2
EL 1
2
24
PCB 52 μg/kg 20 2005
4 23 15
3,2
2 24 5
5,4
JMW
PCB 28 μg/kg 20 2005
2
EL 1
NE
FEZG
Mess-
stelle
Stoff QN Jahr BG
n n < BG

10
Ein-
n n n < BGmax
heit
OWK
EZG
EZG
JMW
GM
22
21
<0,0002
ÜM
14
14
<0,0002
EL 2
ÜM
15 14
<0,0002
7 39 38
<0,0002
FM
ÜM
13
13
<0,0002
11
108
108
<0,0002
ZM
ÜM
13
13
<0,0002
16
115
113
0,00074
VM
ÜM
13 13
<0,0002
5 43 43
<0,0002
WE (TH)
FM
13 13
<0,0002
3 38 38
<0,0002
WE (ST)
FM
13 13
<0,0002
8 62 62
<0,0002
SE
FM
13 13
<0,0002
9 78 78
<0,0002
SP
FM
13 13
<0,0002
5 49 49
<0,0002
GM
13
13
<0,0002
ÜM
13
13
<0,0002
GM
22
20
<0,0002
ÜM
14
12
<0,0002
EL 2
ÜM
15 14
<0,0002
7 39 38
<0,0002
FM
ÜM
13
13
<0,0002
11
108
108
<0,0002
ZM
ÜM
13
12
<0,0002
16
115
112
0,00035
VM
ÜM
13 13
<0,0002
5 43 43
<0,0002
WE (TH)
FM
13 13
<0,0002
3 38 38
<0,0002
WE (ST)
FM
13 11
<0,0002
8 62 59
<0,0002
SE
FM
13 13
<0,0002
9 78 78
<0,0002
SP
FM
13 13
<0,0002
5 49 49
<0,0002
GM
13
10
<0,0002
ÜM
13
13
<0,0002
GM
22
18
<0,0002
ÜM
14
12
<0,0002
EL 2
ÜM
15 14
<0,0002
7 39 38
<0,0002
FM
ÜM
13
13
<0,0002
11
108
108
<0,0002
ZM
ÜM
13
12
<0,0002
16
115
106
<0,0002
VM
ÜM
13 13
<0,0002
5 43 43
<0,0002
WE (TH)
FM
13 13
<0,0002
3 38 38
<0,0002
WE
(ST)
FM
13 11
<0,0002
8 62 58
<0,0002
SE
FM
13 13
<0,0002
9 78 77
<0,0002
SP
FM
13 13
<0,0002
5 49 49
<0,0002
GM
13
6
<0,0002
ÜM
13
13
<0,0002
GM
22
13
0,00022
ÜM
14
5
0,00025
EL 2
ÜM
15 7
0,00023
7 39 31
0,00023
FM
ÜM
13
12
<0,0002
11
108
106
<0,0002
ZM
ÜM
13
12
0,00027
16
115
103
0,00027
VM
ÜM
13 12
<0,0002
5 43 42
<0,0002
WE (TH)
FM
13 13
<0,0002
3 38 38
<0,0002
WE (ST)
FM
13 8
<0,0002
8 62 51
<0,0002
SE
FM
13 13
<0,0002
9 78 76
<0,0002
SP
FM
13 13
<0,0002
5 49 48
<0,0002
GM
13
0
0,00042
ÜM
13
13
<0,0002
GM
22
14
0,00020
ÜM
14
7
0,00021
EL 2
ÜM
15 6
0,00022
7 39 30
0,00022
FM
ÜM
13
12
<0,0002
11
108
106
<0,0002
ZM
ÜM
13
12
<0,0002
16
115
104
<0,0002
VM
ÜM
13 12
<0,0002
5 43 42
<0,0002
WE (TH)
FM
13 13
<0,0002
3 38 38
<0,0002
WE
(ST)
FM
13 10
<0,0002
8 62 55
<0,0002
SE
FM
13 13
<0,0002
9 78 77
<0,0002
SP
FM
13 13
<0,0002
5 49 48
<0,0002
GM
13
0
0,00037
ÜM
13
13
<0,0002
GM
22
16
<0,0002
ÜM
14
9
<0,0002
EL 2
ÜM
15 10
<0,0002
7 39 34
<0,0002
FM
ÜM
13
13
<0,0002
11
108
108
<0,0002
ZM
ÜM
13
12
<0,0002
16
115
112
<0,0002
VM
ÜM
13 13
<0,0002
5 43 43
<0,0002
WE (TH)
FM
13 13
<0,0002
3 38 38
<0,0002
WE (ST)
FM
13 13
<0,0002
8 62 62
<0,0002
SE
FM
13 13
<0,0002
9 78 78
<0,0002
SP
FM
13 13
<0,0002
5 49 49
<0,0002
GM
13
4
0,00022
ÜM
13
13
<0,0002
Jahr
n
n < BG
JMW
Mess-
stelle
Stoff
QN
BG
FEZG
0,0002
EL 1
8
52
PCB 28
μg/l 0,0005 2005
<0,0002
NE
10
81
81
<0,0002
52
0,0002
PCB 101 μg/l 0,0005 2005 0,0002
PCB 52
μg/l 0,0005 2005
0,0002
PCB 153 μg/l 0,0005 2005 0,0002
PCB 138 μg/l 0,0005 2005
PCB 180 μg/l 0,0005 2005 0,0002
EL 1
NE
EL 1
NE
EL 1
NE
EL 1
NE
EL 1
NE
8 52 49
8 52 48
8 52 37
<0,0002
10
81
78
<0,0002
<0,0002
10
81
75
<0,0002
0,00028
10
81
42
0,00043
10
81
48
0,00040
8 52 39
0,00021
8 52 46
<0,0002
10
81
68
0,00023

11
6.2.2 Standgewässer
2005 fanden erste Untersuchungen zu PCB-Gehalten in sächsischen Standgewässern statt.
Von 14 Talsperren und 7 Speichern wurden 4 mal über das Jahr verteilt Wasserproben an der
jeweils tiefsten Stelle des Gewässers aus dem Epilimnion entnommen und die erhaltenen
Mischproben analysiert.
Alle Untersuchungsergebnisse lagen unterhalb der Bestimmungsgrenze von 0,0002 μg/l.
7
Emission aus kommunalen Kläranlagen
Als Eintragspfade der PCB in das Abwasser kommen die atmosphärische Deposition, das
Auswaschen von PCB-haltigen Gegenständen und Gebäudeausrüstungen, Altlasten sowie
Recycling-Toilettenpapier in Frage /1/.
Untersuchungsergebnisse zum Vorkommen von PCB im Abwasser liegen für ausgewählte
große und kleine sächsische kommunale Kläranlagen (> 10.000 EW bzw. bis 5.000 EW) vor
(Tabelle VI). Da für das Abwasser keine einzelstoffbezogenen Emissionsanforderungen exis-
tieren, werden zur Bewertung der gemessenen Schadstoffkonzentrationen im Abwasser die
Qualitätskennwerte für Oberflächengewässer (Tabelle II) verwendet. Das Heranziehen solcher
Qualitätskennwerte (QKW) für Oberflächengewässer zur Bewertung der Stoffkonzentrationen
im Abwasser ist insbesondere für den Fall hoher Abwasseranteile im Gewässer gerechtfertigt.
Tabelle VI:
Untersuchungsergebnisse für kleine Kläranlagen (bis 5.000 EW) und für
große Kläranlagen (> 10.000 EW
; rot markiert
)
Max. BG
in μg/l
Anzahl der
Proben
Anzahl der
KA
Anzahl der
KA mit Pro-
ben > BG
Median
in μg/l
90-Perzentil
in μg/l
Maximum
in μg/l
PCB-28
0,0005
0,003
78
71
13
17
13
3
0,0008
< BG
0,0016
0,00077
0,0049
0,0034
PCB-52
0,0005
0,003
78
71
13
17
5
3
< BG
< BG
< BG
< BG
0,003
0,0013
PCB-101
0,0005
0,003
78
71
13
17
5
3
< BG
< BG
< BG
< BG
0,0019
0,0009
PCB-118
0,0005
0,003
78
19
13
4
6
2
< BG
< BG
< BG
0,00056
0,0013
0,0010
PCB-138
0,0005
0,003
78
71
13
17
7
4
< BG
< BG
0,00051
< BG
0,0014
0,0018
PCB-153
0,0005
0,003
78
71
13
17
11
4
< BG
< BG
0,00065
< BG
0,0015
0,0017
PCB-180
0,0005
0,003
78
71
13
17
4
2
< BG
< BG
< BG
< BG
0,0006
0,0014
BG - Bestimmungsgrenze

12
Tabelle VII:
Bewertung der Untersuchungsergebnisse für kleine Kläranlagen (bis 5.000 EW)
Einzelne Werte > BG
Median 90-Perzentil Maximum
PCB-52
PCB-101
PCB-118
< QKW
PCB-180
PCB-138
PCB-153
> QKW
PCB-28
QKW – gewässerbezogener Qualitätskennwert
Tabelle VIII:
Bewertung der Untersuchungsergebnisse für große Kläranlagen
(> 10.000 EW)
Einzelne Werte > BG
Median 90-Perzentil Maximum
PCB-52
PCB-101
PCB-138
< QKW
PCB-153
PCB-180
PCB-28
> QKW
PCB-118
Die Untersuchungsergebnisse für große und kleine Kläranlagen zeigen, dass alle untersuchten
PCB im Anlagenablauf, d. h. im gereinigten Abwasser in nachweisbaren Konzentrationen vor-
kommen können. Für PCB-28 werden dabei in wenigstens der Hälfte aller in kleinen Kläranla-
gen untersuchten Proben Konzentrationen gemessen, die die gewässerbezogene Qualitäts-
norm überschreiten. Bei PCB-138 und PCB-153 in kleinen Kläranlagen sowie bei PCB-28 und
PCB-118 in großen Kläranlagen ist in jeweils wenigstens 10 % der Abwasserproben eine
Überschreitung der Gewässer-Qualitätsnorm festzustellen. Solche Überschreitungen gibt es in
Einzelproben aus kleinen und großen Kläranlagen auch für alle übrigen untersuchten PCB.
8 Zusammenfassung
Folgende PCB wurden in Oberflächengewässern und Abwässern kommunaler Kläranlagen in
Konzentrationen oberhalb der Qualitätskennwerte gefunden:
Stoff
Fließgewässer
(Schwebstoff)
Fließgewässer
(wässrige Phase)
Standgewässer
(wässrige Phase)
Kleine
kommunale
Kläranlagen
Große
kommunale
Kläranlagen
PCB-28
+++
++ +
PCB-52
(+) (+)
PCB-101
(+) (+)
PCB-118
bisher nicht
untersucht
bisher nicht
untersucht
bisher nicht
untersucht
(+) +
PCB-138 ++++
+ (+)
PCB-153 ++++
+ (+)
PCB-180 ++++
(+) (+)

13
++++
- Jahresmittelwert 2005 einer oder mehrerer Überblicks- und Flussgebietsmessstellen > QKW
+++ -
- Jahresmittelwert 2005 einer oder mehrerer repräsentativer Oberflächenwasserkörpermessstellen
> QKW
++
- Median aller untersuchten Abwasserproben > QKW
+
- 90-Perzentil aller untersuchten Abwasserproben > QKW
(+)
- Maximalwert aller untersuchten Abwasserproben > QKW
- keine Befunde
Da die PCB schon seit geraumer Zeit im Fokus der Beobachtung stehen, sind bereits in vielen
gesetzlichen Regelungen Vorgaben und Begrenzungen enthalten, wie z. B. in der
Klärschlammverordnung (AbfKlärVO)
Richtlinie 96/59/EG über die Beseitigung polychlorierter Biphenyle und polychlorierter
Terphenyle (PCB/PCT)
Verordnung über Verbote und Beschränkungen des Inverkehrbringens gefährlicher
Stoffe, Zubereitungen und Erzeugnisse nach dem Chemikaliengesetz (Chemikalien-
Verbotsverordnung - ChemVerbotsV)
Verordnung über die Entsorgung polychlorierter Biphenyle, polychlorierter Terphenyle
und halogenierter Monomethyldiphenylmethane (PCB/PCT - Abfallverordnung – PCB-
AbfallV)
Verordnung zum Schutz vor gefährlichen Stoffen (Gefahrstoffverordnung – GefStoffV)
Infolge des weitgehenden Anwendungsverbots wird in den Oberflächengewässern langfristig
ein Rückgang der Belastung mit PCB-Verbindungen erwartet. Für die Einzugsgebiete der
Freiberger Mulde, der Zwickauer Mulde, der Schwarzen Elster und der Spree sind die Belas-
tungen mit PCB im schwebstoffbürtigen Sediment bereits auf ein normales Niveau zurückge-
gangen.
Die schwebstoffbürtigen Sedimente von Elbe und Neiße sind weiterhin mit PCB-Verbindungen
belastet, wobei die Konzentrationen vom Grenzprofil bis zu den unteren Flussabschnitten ab-
fallen.
Aufgrund der vorgefundenen Gewässersituation werden die Beobachtungen im Gewässer
fortgesetzt und vertieft, um die Wirksamkeit der Vielzahl der bereits getroffenen Maßnahmen
zu überprüfen. Ab 2007 wird PCB-118 auch in Gewässern analysiert. Untersuchungen in Ta-
gebaurestseen und in Sedimenten von Standgewässern werden hinzukommen.

14
Rechtsvorschriften und Literatur
Europäische Union:
2000/60/EG: WRRL-Richtlinie;
Richtlinie zur Schaffung eines Ordnungs-
rahmens für Maßnahmen der Gemeinschaft im Bereich der Wasserpolitik. Amtsblatt L 327/1
vom 22. Dezember 2000
Europäische Union:
76/464/EWG:
Richtlinie betreffend die Verschmutzung infolge der Ablei-
tung bestimmter gefährlicher Stoffe in die Gewässer der Gemeinschaft. Amtsblatt L 129/23
vom 18. Mai 1976
Europäische Union:
850/2004:
Verordnung Rates über persistente organische Schadstoffe
und zur Änderung der Richtlinie 79/117/EWG. Amtsblatt L 158 vom 30. April 2004
Verordnung über Verbote und Beschränkungen des Inverkehrbringens gefährlicher Stoffe,
Zubereitungen und Erzeugnisse nach dem Chemikaliengesetz (
Chemikalien-Verbots-
verordnung - ChemVerbotsV
) in der Fassung der Bekanntmachung vom 13. Juni 2003
(BGBl. I S. 867), zuletzt geändert durch Artikel 4 des Gesetzes vom 21. Juni 2005 (BGBl. I S.
1666)
Verordnung des Sächsischen Staatsministeriums für Umwelt und Landwirtschaft zur Be-
standsaufnahme, Einstufung und Überwachung der Gewässer (
Sächsische Wasserrahmen-
richtlinienverordnung – SächsWRRLVO
), Artikel 1 der Verordnung des Sächsischen Staats-
ministeriums für Umwelt und Landwirtschaft zur weiteren Umsetzung von Richtlinien der Euro-
päischen Gemeinschaft im Bereich der Wasserpolitik vom 7. Dezember 2004 (SächsGVBl.
S. 610)
Verordnung des Sächsischen Staatsministeriums für Umwelt und Landwirtschaft über die Ver-
ringerung der Gewässerverschmutzung durch Qualitätsziele und Programme (
Gewässerver-
schmutzungsverringerungsverordnung – SächsGewVVO
) vom 1. Juni 2001 (SächsGVBl.
S. 202), geändert durch Artikel 2 der Verordnung vom 7. Dezember 2004 (SächsGVBl. S. 610)
Sächsisches Wassergesetz (SächsWG)
, Neufassung in der Bekanntmachung vom 18. Ok-
tober 2004 (SächsGVBl. S. 482)
Klärschlammverordnung (AbfKlärV)
vom 15. April 1992 (BGBl. I S. 912), zuletzt geändert
durch § 11 Abs. 2 der Verordnung vom 26. November 2003 (BGBL. I S. 2373)
Richtlinie 96/59/EG des Rates vom 16. September 1996 über die Beseitigung polychlorierter
Biphenyle und polychlorierter Terphenyle (PCB/PCT)
Verordnung über die Entsorgung polychlorierter Biphenyle, polychlorierter Terphenyle und
halogenierter Monomethyldiphenylmethane (
PCB/PCT-Abfallverordnung – PCBAbfallV
)
vom 26. Juni 2000 (BGBl. I S. 932), geändert durch Artikel 3 der Verordnung vom 16. April
2002 (BGBl. I S. 1360)
Verordnung zum Schutz vor gefährlichen Stoffen (
Gefahrstoffverordnung – GefStoffV
) vom
23. Dezember 2004 (BGBl. I S. 3759), geändert durch Artikel 2 der Verordnung vom 23. De-
zember 2004 (BGBl. I S. 3855)
/1/
Ministerium für Umwelt und Naturschutz, Landwirtschaft und Verbraucherschutz des Lan-
des Nordrhein-Westfalen
Abfälle aus Kläranlagen in Nordrhein-Westfalen,
Teil E: Organische Schadstoffe in Klärschlämmen – Bewertung und Ableitung von Anforderun-
gen an die landwirtschaftliche Verwertung
Düsseldorf, Februar 2005