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Ausbildungsplan Landwirt/Landwirtin
gemäß §6 der Verordnung über die Berufsausbildung zum Landwirt / zur Landwirtin
vom 31. Januar 1995 ( BGBl. Jahrgang 1995, Teil I, S. 168 ff.)
für die/den Auszubildende/n
Name, Vorname:
Dauer der Ausbildung
vom:
bis:
Verzeichnisnummer:
Ausbildungsbetrieb
Anschrift:
Ausbilder:
Name, Vorname
Die Fähigkeiten, Fertigkeiten und Kenntnisse nach §5 sind in jeweils mindestens zwei Betriebszweigen der
Pflanzen- und Tierproduktion zu vermitteln:
Getreidebau
Ölfruchtbau
Grünland
Ackerfutterbau
………………..……
……………..…..
Milchviehhaltung
Rinderaufzucht
Ferkelerzeugung
Schweinemast
……………
..………
…………………….
Weiterer Ausbildungsbetrieb
Anschrift:
Ausbilder:
Name, Vorname
Die Fähigkeiten, Fertigkeiten und Kenntnisse nach §5 sind in jeweils mindestens zwei Betriebszweigen der
Pflanzen- und Tierproduktion zu vermitteln:
Getreidebau
Ölfruchtbau
Grünland
Ackerfutterbau
………………..……
……………..….
Milchviehhaltung
Rinderaufzucht
Ferkelerzeugung
Schweinemast
……………..………
…………………….

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Erklärungen zum betrieblichen Ausbildungsplan
a) zu Beginn der Ausbildung
Der Ausbildungsplan wurde zu Beginn der Ausbildung gemeinsam besprochen.
Er wird im Berichtshefter des Auszubildenden eingeordnet.
Datum:
Unterschrift des Auszubildenden:
Unterschrift des Ausbilders:
b) am Ende des ersten Lehrjahres
Der Ausbildungsplan wurde gemeinsam besprochen.
Datum:
Unterschrift des Auszubildenden:
Unterschrift des Ausbilders:
c) nach der Zwischenprüfung/am Ende des zweiten Lehrjahres
Der Ausbildungsplan wurde gemeinsam besprochen.
Datum:
Unterschrift des Auszubildenden:
Unterschrift des Ausbilders:
d) vor Antragstellung auf Zulassung zur Abschlussprüfung
Der Ausbildungsplan wurde gemeinsam besprochen.
Datum:
Unterschrift des Auszubildenden:
Unterschrift des Ausbilders:
e) Der Ausbildungsplan wurde eingesehen und bestätigt.
Datum:
Unterschrift des Bildungsberaters:

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Hinweise zur Arbeit mit dem Ausbildungsplan
Rechtsgrundlage:
§6
der Verordnung über die Berufsausbildung zum Landwirt
Der Ausbildende hat unter der Zugrundelegung des Ausbildungsrahmenplanes für den Aus-
zubildenden einen Ausbildungsplan zu erstellen.
__________________________________________________________________________
Der/Die Ausbildende hat für die Vermittlung aller Ausbildungsinhalte Sorge zu tragen.
___________________________________________________________________
Der Ausbildungsplan bildet die Grundlage einer sachlichen und zeitlichen gegliederten Aus-
bildung. Aus ihm muss ersichtlich sein, welche der in der Ausbildungsordnung vorgeschrie-
benen Fertigkeiten und Kenntnisse dem/der Auszubildenden in welchem Ausbildungsjahr
vermittelt werden.
Dabei sind Wiederholungen und Übungen über den gesamten Zeitraum der Ausbildung vor-
gesehen.
Bei einer verkürzten Ausbildungszeit sind alle Ausbildungsinhalte der drei Ausbildungsjahre
zu vermitteln.
Die genannten Fertigkeiten und Kenntnisse sind so zu vermitteln, dass der/die Auszubil-
dende zur Ausübung einer qualifizierten beruflichen Tätigkeit befähigt wird, die insbesondere
selbständiges Planen, Durchführen und Kontrollieren einschließt. Diese Befähigung ist in der
Zwischen- und Abschlussprüfung nachzuweisen.
Können Ausbildungsinhalte nicht oder nicht vollständig vermittelt werden, ist durch ent-
sprechende Ausbildungsmaßnahmen außerhalb der Ausbildungsstätte, Ausbildung im Ver-
bund oder überbetrieblicher Ausbildung sicher zu stellen, dass Ausbildungslücken ge-
schlossen werden können. Diese Ausbildungsinhalte sind im Ausbildungsplan besonders zu
kennzeichnen.
Fertigkeiten und Kenntnisse, die in den entsprechenden Ausbildungsjahren erworben wer-
den sollen, sind durch einen Punkt
gekennzeichnet. Vor bzw. zu Beginn der Ausbildung
sind diese Punkte mit einem Schrägstrich
zu versehen, wenn die jeweiligen Inhalte im
Betrieb vermittelt werden können. Diese Punkte sind mit einem Kreuz
zu versehen,
wenn der/die Auszubildende die betreffenden Fertigkeiten und Kenntnisse erworben hat.

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Fertigkeiten und Kenntnisse, die unter Einbeziehung selbständigen
Planens, Durchführens und Kontrollierens zu vermitteln sind
Ausbildungs-
jahr
Bemerkungen zu Inhalt,
Lernort, Zeit
1.
2.
3.
1.
Der Ausbildungsbetrieb, betriebliche
Zusammenhänge und Beziehungen
1.1
Aufbau und Organisation des Ausbildungs-
betriebes
a) Standort, Aufbau und Aufgaben des Aus-
bildungsbetriebes erläutern
b) Ausstattung des Ausbildungsbetriebes be-
schreiben
c) betriebliche Erzeugung und Dienstleistung,
Bezugs- und Absatzwege und -formen be-
schreiben
d) Beziehungen des Ausbildungsbetriebes
und seiner Beschäftigten zu Wirtschaftsor-
ganisationen, Berufsvertretungen, Gewerk-
schaften und Verwaltungen nennen
1.2
Berufsbildung
a) Bedeutung des Ausbildungsvertrages,
insbesondere Abschluss, Dauer und Been-
digung erklären
b) gegenseitige Rechte und Pflichten aus dem
Ausbildungsvertrag nennen
c) Möglichkeiten der beruflichen Fortbildung
nennen
d) Informationen für die eigene berufliche Fort-
bildung einholen
1.3
Mitgestalten sozialer Beziehungen inner-
halb und außerhalb des Betriebes
a) soziale Beziehungen im Betrieb und im
beruflichen Einwirkungsbereich mitge-
stalten
b) bei der überbetrieblichen Zusammenarbeit
mitwirken
c) Aufgaben der landwirtschaftlichen und
kommunalen Verwaltung beschreiben
d) bei der Zusammenarbeit mit berufsstän-
dischen Organisationen, Gewerkschaften
und Verwaltungen mitwirken
e) für den Ausbildungsbetrieb wichtige Ge-
schäftspartner nennen

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Ausbildungs-
jahr
Bemerkungen zu Inhalt,
Lernort, Zeit
1.
2.
3.
f) Bedeutung beruflicher Wettbewerbe und
landwirtschaftlicher Veranstaltungen be-
gründen
1.4
Arbeits- und Tarifrecht; Arbeitsschutz und
Arbeitssicherheit
a) wesentliche Teile des Arbeitsvertrages
nennen
b) wesentliche Bestimmungen der für den
Ausbildungsbetrieb geltenden Tarifverträge
nennen
c) Aufgaben des betrieblichen Arbeitsschutzes
sowie der zuständigen Berufsgenossen-
schaft und der Aufsichtsbehörden nennen
d) Gefahren und Gefahrstoffe beschreiben
e) wesentliche Bestimmungen der für den
Ausbildungsbetrieb geltenden Arbeits-
schutzgesetze nennen
f) berufsbezogene Arbeitsschutzvorschriften
anwenden
g) Verhalten bei Unfällen und
Entstehungsbränden beschreiben und
Maßnahmen der Ersten Hilfe einleiten
h) wesentliche Vorschriften der Feuerverhü-
tung nennen und Brandschutzeinrichtungen
sowie Brandschutzgeräte bedienen
1.5
Umweltschutz und Landschaftspflege; ra-
tionelle Energie- und Materialverwendung
a) Bedeutung von Lebensräumen für Mensch,
Tier und Pflanze erklären und Lebens-
räume an Beispielen beschreiben
b) Bedeutung und Ziele des Umweltschutzes
bei der Landbewirtschaftung beschreiben
c) Einfluss der Landbewirtschaftung auf die
Landschaft und Umwelt aufzeigen
d) bei Maßnahmen der Landschaftspflege mit-
wirken
e) die im Ausbildungsbetrieb verwendeten
Energiearten und Materialien nennen, Mög-
lichkeiten ihrer rationellen Verwendung auf-
zeigen und mit ihnen umweltschonend und
kostensparend umgehen

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Ausbildungs-
jahr
Bemerkungen zu Inhalt,
Lernort, Zeit
1.
2.
3.
f) berufsbezogene Regelungen zum Umwelt-
schutz, insbesondere zum Abfall-, Immis-
sionsschutz-, Wasser-, Boden- und Natur-
schutzrecht anwenden
g) Landschaft als Lebensgrundlage, insbeson-
dere Feldraine, Böschungen und Hecken
erhalten; Landschaftspflegemaßnahmen
durchführen
2.
Techniken und Organisation der betrieb-
lichen Arbeit, Produktion und Vermarktung
2.1
Handhaben und Instandhalten von Maschi-
nen, Geräten und Betriebseinrichtungen
a) Werkzeuge und Werkstoffe nach ihrem Ver-
wendungszweck auswählen, einsetzen und
einsatzbereit halten
b) Maschinen, Geräte und bauliche Anlagen
pflegen und bei ihrer Instandhaltung mit-
wirken
c) Aufbau und Funktion von Verbrennungs-
motoren erklären
d) Kraftübertragungselemente beschreiben
und Schutzvorrichtungen in ihrer Funktion
erhalten
e) beim Umgang mit Anlagen, Maschinen und
Geräten Arbeitssicherheit beachten
f) Ordnung und Sauberkeit am Arbeitsplatz
einhalten
g) elektrische Anlagen, Schutzmaßnahmen
und Sicherungen erklären
h) Betriebsbereitschaft und Verkehrssicherheit
von Schlepper, Transportmitteln, techni-
schen Anlagen, Maschinen und Geräten
prüfen
i) Vorschriften über das Führen
landwirtschaftlicher Fahrzeuge im Straßen-
verkehr beachten
j) Sicherheitsrisiken bei den Arbeiten beach-
ten und vorbeugende Maßnahmen treffen
k) Schlepper und Transportmittel, Maschinen
und Geräte unter Beachtung der Sicher-
heitsvorkehrungen bedienen
l) Stalleinrichtungen überwachen und warten
m) Ver- und Entsorgungsleitungen verlegen

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Ausbildungs-
jahr
Bemerkungen zu Inhalt,
Lernort, Zeit
1.
2.
3.
n) Betriebsstoffe sach- und umweltgerecht
lagern
o) Wartungs- und Instandsetzungsarbeiten
umweltgerecht und nach Plan durchführen
p) Rückstände von Produktions- und Betriebs-
mitteln umweltgerecht entsorgen
q) vorbeugende Instandhaltung, insbesondere
durch Auswechseln von Verschleißteilen,
durchführen
r) Reparaturen und Veränderungen an Ge-
bäuden, Einfriedungen und Dränagen
durchführen
2.2
Wahrnehmen und Beurteilen von Vor-
gängen; Beschaffen und Auswerten von
Informationen
a) Witterungsabläufe beobachten und doku-
mentieren
b) Wetter beurteilen und Beobachtungen bei
der betrieblichen Arbeit berücksichtigen
c) Vorgänge im landwirtschaftlichen Betrieb,
insbesondere bei Pflanzen, Tieren und
technischen Prozessen, unter Einsatz der
Sinne wahrnehmen, Veränderungen fest-
stellen und Schlussfolgerungen ziehen
d) Informationen, insbesondere aus
Gebrauchsanleitungen, Fachzeitschriften
sowie Fachbüchern und -broschüren, aus-
wählen und sammeln
e) Fachinformationen für die betriebliche Ar-
beit auswerten und umsetzen
2.3
Planen der Produktion sowie Vorbereiten
und Kontrollieren der Arbeiten
a) Arbeiten in Arbeitsschritte gliedern
b) geeignete Arbeitsverfahren nennen und
Arbeitsmittel auswählen
c) Daten für die Produktion feststellen, insbe-
sondere Aufwandsmengen berechnen, Ge-
wichte, Rauminhalte und Größe von
Flächen schätzen und ermitteln
d) Arbeitszeiten und -ergebnisse festhalten
e) Arbeitsergebnisse kontrollieren und
bewerten

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Ausbildungs-
jahr
Bemerkungen zu Inhalt,
Lernort, Zeit
1.
2.
3.
f) Betriebsdaten erfassen, einordnen und
beurteilen
g) Pläne, insbesondere für die Fruchtfolge,
Düngung und für den Pflanzenschutz sowie
für die Fütterung und Stallbelegung,
erstellen
h) wirtschaftliche Faktoren, insbesondere Ein-
satz von Betriebsmitteln, Materialien, Zeit
und Geld, bei der Organisation von Arbeits-
abläufen berücksichtigen
i) Zeitpläne unter Berücksichtigung von Ar-
beits- und Produktionsschwerpunkten auf-
stellen
j) Planung und Vorbereitung von Produktions-
und Arbeitsabläufen veränderten Bedingun-
gen anpassen
2.4
Abwickeln von Geschäftsvorgängen und
Erfassen marktwirtschaftlicher Zusammen-
hänge
a) bei der Ermittlung des Bedarfs an Betriebs-
mitteln mitwirken
b) Preisangebote vergleichen
c) Eingang und Verbrauch von Betriebsmitteln
erfassen
d) Tierbestände erfassen und Bestandsver-
zeichnis führen
e) Marktberichte lesen, auswerten und
Entwicklungen am Markt verfolgen
f) Markt- und Preisinformationen einholen,
vergleichen und bewerten
g) an Beispielen kaufmännische Kalkulationen
erstellen
h) Betriebsmittel bestellen und bei der Abrech-
nung gelieferter Waren mitwirken
i) Formen des Bezuges miteinander ver-
gleichen
j) bei Ein- und Verkaufsgesprächen mit Ge-
schäftspartnern mitwirken
k) schriftlichen Geschäftsverkehr führen
l) Vermarktungsformen für den Betrieb ein-
schätzen und Alternativen aufzeigen

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Ausbildungs-
jahr
Bemerkungen zu Inhalt,
Lernort, Zeit
1.
2.
3.
m) Produkte für die Vermarktung, einschließ-
lich Direktvermarktung, vorbereiten und
Angebote einholen
n) Verkaufsabrechnungen prüfen
3.
Pflanzenproduktion
3.1
Bearbeiten und Pflegen des Bodens;
Erhalten einer nachhaltigen Boden-
fruchtbarkeit
a) Geländeformen als Standortfaktor be-
schreiben
b) Bodenbestandteile und Bodenart bestim-
men sowie Bodenzustand und
-fruchtbarkeit beschreiben
c) Bodenprofil anlegen und Bodenaufbau er-
läutern
d) Bodenproben entnehmen
e) Böden des Betriebes beurteilen und mit den
Ergebnissen der Bodenschätzung verglei-
chen
f) anhand der Eigenschaften des Bodens
Folgerungen für die Nutzungsmöglichkeiten
ziehen
g) anhand der Bodenarten und des Bodenzu-
standes Folgerungen für die Bodenbear-
beitung ziehen
h) Bodenschäden feststellen und beheben
i) boden- und kulturartenspezifische
Bodenbearbeitung durchführen, insbeson-
dere Stoppel-, Primär- und Sekundärbear-
beitung
3.2
Bestellen und Pflegen von Pflanzen;
rationelles und umweltverträgliches Führen
von Kulturen
a) Saat- und Pflanzgut beurteilen und
ausbringen
b) bei der Vorbereitung und Durchführung von
Aussaat und Pflanzung mitwirken
c) Dünger und deren Einsatzmöglichkeiten
beschreiben und bei ihrer Ausbringung mit-
wirken

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Ausbildungs-
jahr
Bemerkungen zu Inhalt,
Lernort, Zeit
1.
2.
3.
d) landwirtschaftliche Nutzpflanzen und deren
Pflanzenteile bestimmen sowie den Ver-
wendungszweck erläutern
e) bei der landwirtschaftlichen Produktion vor-
kommende Wildpflanzen nennen
f) Bestandsentwicklung beobachten und auf-
zeichnen
g) bei Pflegearbeiten mitwirken
h) Schäden an Pflanzen wahrnehmen und bei
der Feststellung der Ursachen mitwirken
i) bei notwendigen Pflanzenschutzmaß-
nahmen mitwirken
j) bei der Pflanzenproduktion den Umwelt-
schutz berücksichtigen
k) Pflanzenbestände im Ackerbau und in der
Grünlandwirtschaft für die Bestandesfüh-
rung und -verbesserung beurteilen
l) Pflanzenbestände umweltschonend durch
bedarfs- und zeitgerechte Pflege-, Dün-
gungs- und Pflanzenschutzmaßnahmen
führen
m) Materialien für die Bestandesführung
umweltgerecht lagern
3.3
Ernten und Verwerten pflanzlicher Produkte
a) bei der Ernte mitwirken
b) Erträge feststellen und vergleichen
c) Produkte nach Verwertbarkeit beurteilen
d) Erntezeitpunkt unter Berücksichtigung des
Reifezustandes, Verwendungszweckes und
der Qualitätsanforderungen festlegen
e) Erntemaschinen und -geräte bedienen
f) Erntegut bergen und transportieren
g) Ernteerträge und deren Qualität beurteilen
h) Erntegut erfassen und lagern
i) bei der Vermarktung des Erntegutes mitwir-
ken

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Ausbildungs-
jahr
Bemerkungen zu Inhalt,
Lernort, Zeit
1.
2.
3.
4.
Tierproduktion
4.1
Versorgen von Tieren; rationelles, tier-
gerechtes und umweltverträgliches Halten
a) landwirtschaftliche Nutztierarten und -
rassen sowie ihre Nutzung beschreiben
b) Körperteile von Tieren bestimmen
c) mit Tieren umgehen, insbesondere Tiere
ansprechen, führen und bewegen
d) Vorgänge bei Brunst, Trächtigkeit und Ge-
burt beschreiben
e) Grundfuttermittel bestimmen, ihre Qualität
und Einsatzmöglichkeiten in der Fütterung
beschreiben
f) Futtermittel und Zusatzstoffe sachgerecht
lagern
g) Anforderungen an die tiergerechte Haltung
beschreiben
h) Tiere tränken und füttern
i) Stallungen und deren Einrichtungen reini-
gen und beim Desinfizieren mitwirken
j) Verhalten gesunder Tiere beschreiben, Ver-
haltensänderungen und typische Merkmale
kranker Tiere feststellen
k) bei der Behandlung kranker Tiere mitwirken
l) bei der tierischen Produktion den Umwelt-
und Tierschutz berücksichtigen
m) Tiere aufstallen, Stallklima überwachen
n) Futter nach Inhaltsstoffen, Aussehen, Ge-
ruch und Konsistenz beurteilen
o) Futterrationen berechnen und zusammen-
stellen sowie Futteraufwand feststellen
p) Fütterungs- und Tränkeeinrichtungen
bedienen und überwachen
q) Tiere pflegen und Hygienemaßnahmen
durchführen
r) Gesundheitszustand der Tiere überwachen
und Maßnahmen bei Krankheitsanzeichen
einleiten
s) Zuchtziele und -verfahren beschreiben

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Ausbildungs-
jahr
Bemerkungen zu Inhalt,
Lernort, Zeit
1.
2.
3.
t) Geburtshilfe durchführen
u) Jungtiere aufziehen
v) Einfluss von Fütterung, Haltung und Erb-
anlagen auf die Leistung beurteilen
w) Bestimmungen des Tierschutzes, insbeson-
dere zur Tierhaltung, anwenden
x) spezielle Vorschriften bei der Tierproduk-
tion, insbesondere das Futtermittel-, Arz-
neimittel- und Tierseuchengesetz sowie die
Verordnung über meldepflichtige Tierkrank-
heiten beachten
y) Umweltschutz bei der tierischen Produktion
beachten, insbesondere organische Rück-
stände der tierischen Produktion wirtschaft-
lich und umweltgerecht verwerten sowie
Abfälle und Abwässer umweltgerecht ent-
sorgen
4.2
Nutzen von Tieren
a) bei der Nutzung von Tieren mitwirken
b) Leistungen von Tieren feststellen und ver-
gleichen
c) bei der Vorbereitung von Tieren oder tieri-
scher Produkte für die Vermarktung mit-
wirken
d) Anforderungen an den tiergerechten Trans-
port beschreiben
e) Nutzungszeitpunkt unter Berücksichtigung
des Verwertungszweckes und der Quali-
tätsanforderungen festlegen
f) Maschinen und Geräte zur Gewinnung tieri-
scher Produkte bedienen
g) tierische Produkte lagern oder transpor-
tieren
h) Qualität tierischer Erzeugnisse beurteilen
i)
bei der Vermarktung mitwirken

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Ausbildungs-
jahr
Bemerkungen zu Inhalt,
Lernort, Zeit
1.
2.
3.
5.
Betriebliche Ergebnisse
a) Marktwert der Verkaufsprodukte und des
innerbetrieblichen Verbrauchs ermitteln
b) Leistungen und Kosten in den Betriebs-
zweigen ermitteln
c) Arbeitsaufwand in den Betriebszweigen
erfassen
d) Leistungen und Kosten in den Betriebs-
zweigen vergleichen und bewerten
e) Arbeitsaufwand in den Betriebszweigen
vergleichen und bewerten
f) Möglichkeiten von Leistungs- und Kosten-
veränderungen aufzeigen und Auswir-
kungen begründen
Eine von diesen Vorgaben abweichende sachliche und zeitliche Gliederung der Berufsausbildung
ist insbesondere zulässig, soweit betriebspraktische Besonderheiten dies erfordern; wenn ja, sind
dazu für die jeweiligen Ausbildungsjahre entsprechende Hinweise bzw. Erläuterungen zu geben:

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Berufsausbildung außerhalb der Ausbildungsstätte
1.
Überbetriebliche Lehrgänge
1.Aj
2.Aj
3Aj
Traktoren
Reparaturen in landwirtschaftlichen Unternehmen
Tierhaltung Rind I
Tierhaltung Schwein I
Grundlagen Pferdehaltung
Schafhaltung I
Milchgewinnung/Melktraining
Grundkurs Schweißen
Landtechnik Druschfrüchte
Landtechnik Hackfruchtbau
Landtechnik Futterbau
Landwirtschaftliche PC-Anwendung
Ökologischer Landbau
Tierhaltung Rind II
Tierhaltung Schwein II
Landtechnik Düngung und Pflanzenschutz
2.
Weitere Ausbildungsmaßnahmen außerhalb der Ausbildungsstätte
(z.B. Kooperationsvereinbarung; Verbundausbildung)