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Herr Staatsminister Thomas Jurk mit Herrn Jürgen Werner im
Fachgespräch am Längenkomparator des Eichamtes Zwickau
Besuch des Staatsministers im Eichamt Zwickau
Im Rahmen seiner Regionalbereisung in Westsachsen besuchte der Staatsminister für Wirtschaft
und Arbeit, Herr Thomas Jurk, am 30. November 2006 das Eichamt in Zwickau.
Bei seinem ersten Besuch in einem Eichamt konnte sich der Staatsminister einen Überblick über
den Aufgabenumfang der sächsischen Eichämter im Allgemeinen und die Spezialaufgaben des
Eichamtes Zwickau im Besonderen verschaffen. Dabei lernte er eine Dienstleistungsbehörde
kennen, für die Geschwindigkeit keine Hexerei ist, sondern die ihr durch Einsatz modernster
Technik und mit Präzision auf den Grund geht.
Nach der Begrüßung durch den Di-
rektor des Sächsischen Landesamtes
für Mess- und Eichwesen (SLME),
Herrn Dr. Ulrich Warmuth, und den
Stellvertretenden Eichamtsleiter,
Herrn Jürgen Werner, betonte der
Staatsminister in seinen Einfüh-
rungsworten die Bedeutung des
Eichwesens bei der Aufrechterhal-
tung eines fairen Wettbewerbs für
die Wirtschaft und des Verbraucher-
schutzes für die Bevölkerung.
Der sich anschließende Rundgang
führte zunächst zu einer speziellen
Normalmesseinrichtung des Eichamtes
Zwickau: dem 25-m-Längenkompa-
rator mit Laser-Wegmesssystem, für
den es bundesweit kaum etwas Vergleichbares gibt. Dieser Komparator wird neben der Eichung
auch für Kalibrieraufgaben über die sächsischen Landesgrenzen hinaus eingesetzt.
Nach einem kurzen Besuch des Masselabors wurde dem Staatsminister insbesondere die Eichung
von Geschwindigkeitsüberwachungsgeräten für die amtliche Überwachung des Straßenverkehrs
erläutert.
Die Vielfalt der Messgerätebauarten für die amtliche Überwachung des Straßenverkehrs, zu de-
nen u. a. auch Abgas-, Reifendruck- und Atemalkoholmessgeräte gehören, und deren messtechni-
sche Beurteilung durch die Mitarbeiter der Eichämter beeindruckten den Staatsminister außeror-
dentlich. Insbesondere das ProViDa-Videoverkehrsüberwachungssystem, von dessen Einsatz auf
der A72 sich der Staatsminister auf seiner Anreise in einer organisierten Mitfahrt bereits ein Bild
machen konnte, erweckte sein spezielles Interesse. Der Umfang der Eichung wurde dem Staats-
minister an Hand einer LTI-Laserpistole, eines ESO-Einseitensensors, eines Traffipaxeinschubes
für stationäre Verkehrsüberwachung sowie eines Speedophot-Verkehrsradargerätes demonstriert.
Der Staatsminister konnte sich so anschaulich von den Anstrengungen des SLME überzeugen,
den gestiegenen Anforderungen an Qualitätssicherung im gesetzlichen Messwesen, sowohl hin-
sichtlich der Messtechnik und der Präzision der Prüf- und Messergebnisse als auch hinsichtlich
der Marktüberwachung, Rechnung zu tragen.