image
BMW Group Werk Leipzig erhält erneut Zertifizierungsurkunde für
Arbeitsschutzmanagementsystem
Im Leipziger BMW Group Werk wird der Arbeitsschutz systematisch und nachhaltig
gestaltet. Dort ist er fest in der Unternehmenskultur verankert. Das ist das Ergebnis der
erneuten Systemprüfung durch die Landesdirektion Sachsen, Abteilung Arbeitsschutz.
Bereits zum 4. Mal konnte dem Unternehmen das Zertifikat für die Anwendung des
Arbeitsschutzmanagementsystems OHRIS (Occupational Health- and Risk-
Managementsystem) zuerkannt werden.
Martin Dulig, Staatsminister für Wirtschaft, Arbeit und Verkehr, überbrachte am 27. April
persönlich seine Glückwünsche und fand anerkennende Worte für die kontinuierliche
Weiterentwicklung der betrieblichen Aktionsprogramme auf dem Gebiet Gesundheit oder
gesundheits- und sicherheitsbewusstes Verhalten. „Ihr Unternehmen nutzt ganz bewusst
die Zusammenhänge von Arbeitsschutz und Qualität bei Arbeitsergebnissen sowie von
Arbeitsschutz, Kreativität und Leistungswillen der Beschäftigten. Nicht zuletzt dadurch ist
BMW attraktiv für junge, engagierte Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen“, so Martin Dulig in
seiner Ansprache.
Zu den Neuerungen gehören z. B. die Einführung eines Unfallanalyseblatts, monatliche
Begehungen der Arbeitsplätze durch Führungskräfte, das Engagement von
Gesundheitsbotschaftern im Produktionsbereich und Ergonomieschulungen. Näher
vorgestellt wurde das Projekt „Ergonomics in Motion“, durch das die Belegschaft befähigt
werden soll, Verhaltens- und Verhältnisprävention in der Produktion miteinander in
Einklang zu bringen.
Mit diesen Beispielen untermauert das Leipziger Unternehmen eindrucksvoll die Worte
von Wirtschaftsminister Dulig: „Erfolgreich sind wir dann, wenn Arbeits- und
Gesundheitsschutz nicht mehr als lästiges Übel, als bürokratisches Ärgernis oder gar als
Störgröße im Unternehmen wahrgenommen wird. Erfolgreich sind wir dann, wenn wir
Arbeits- und Gesundheitsschutz als einen Motor für Innovation und wirtschaftlichen Erfolg
verstehen.“
Foto © BMW Group Werk Leipzig | von links: Franz Mätzold, Bernd Königsbrügge, Dragan Angebrandt, Dirk
Wottken (BMW), Wirtschaftsminister Martin Dulig (SMWA), Jacqueline Kunze, Katrin Hanisch
(Landesdirektion Sachsen, Abt. Arbeitsschutz), Dr. Stefan Fenchel (BMW)