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Folie 1
Qualifizierungsseminar für Wildschadensschätzer
Wildschadensschätzung im Wald

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Folie 2
Wildschadensschätzung
im Wald
Ø
Grundsätze
Ø
Rechtliche
Rahmenbedingungen
Ø
Praktische Ermittlung
Ø
Regulierung
Ø
und Möglichkeiten
der vertraglichen
Regelung
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Referat 35 Forsteinrichtung, Waldbewertung, Inventuren
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Folie 3
Bewertung von Wildschäden im Wald
1. Allgemeine Einführung Wertermittlung
1.1
Grundlagen der Waldwertermittlung und
Entschädigungsbewertung Wertermittlungsgrundsätze,
WaldwertR2000
1.2
Der Zins in der Wertermittlung
Zinseszins- und Rentenrechnung
1.3
Das ökonomische Modell der Bestandesbewertung
Kostenwert, Abtriebswert, Erwartungswert,
Alterswertfaktorenverfahren
2. Allgemeine Einführung Wildschäden im Wald
2.1
Was ist Wildschaden ? Definition von Wildschaden
2.2
Begriff der Hauptholzarten. Welche Schäden sind ersatzfähig ?
2.3
Vertragliche Regelungen und Wildschadensverhütungspauschalen
in Jagdpachtverträgen
2.4
Grundsätze der Schadensbewertung bei forstwirtschaftlich
genutzten Flächen
2.5
Regulierung von Wildschäden und rechtliche
Rahmenbedingungen
2.6
Grundsätzliches zu Verfahrenswahl bei Wildschadensschätzungen
3. Bewertung von Verbiss- und Fegeschäden
3.1
Bewertungsmodelle für Verbiss
3.2
Verfahren zur Bewertung von Verbiss- und Fegeschäden
3.3
Praktische Hinweise zur Verbisserhebung
3.4
Ausgewählte Beispiele zur Verbissbewertung
in gepflanzten Kulturen, in Naturverjüngungen
3.5
Das Rosenheimer Modell
3.5
Verfahrensvergleich Verbissbewertung
4. Schälschadensbewertung
4.1
Grundsätze der Bewertung von Schälschäden
4.2
Übliche Verfahren zur Schätzung von Schälschäden
4.3
Schälschadensvarianten und Bewertungsansatz
4.4
Beispiel Erlösminderung eines Einzelbaumes
Güte-, Dimensions- und Stärkeklassenveränderung
4.5
Ausgewählte Verfahren und Bewertungsbeispiele
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Folie 4
1.
Allgemeine Einführung Wertermittlung
Ø
Die Problematik der Wildschadensbewertung im Wald besteht in den
großen Zeitspannen zwischen der Beschädigung und den
wirtschaftlichen Auswirkungen des Schadens.
Ø
Die Wertminderung des Holzes, die von Rindenverletzungen ausgehen,
Zuwachsverluste, Entmischungen von Kulturen und Ertragsminderungen
zeigen sich erst mit Nutzung und Verwertung der erntereifen Bäume
Ø
Eine Prognose des in der Zukunft eintretenden Schadens ist notwendig.
Ø
Bei Schäden an forstwirtschaftlich genutzten Flächen werden die Kultur,
der Bestand oder Einzelbaum geschädigt und erreicht/en das
Umtriebsalter bzw. das Produktionsziel nicht, nur verzögert und mit
deutlich geringerer Qualität der Holzsortimente als ein vergleichbarer
ungeschädigter Bestand.
Ø
Schäden an landwirtschaftlich genutzten Flächen führen zu Ernte- und
Ertragsausfällen.
Ø
§ 29, § 31, § 32 (2), § 33 und § 34 Bundesjagdgesetz (BJG) und § 46 ff.
SächsLJagdG regeln die Schadensersatzpflicht bei eintretendem Wild-
und Jagdschaden.
Ø
Schadensersatzpflichtig ist die Jagdgenossenschaft, der Nutznießer
eines Eigenjagdbezirks oder der Jagdpächter gegenüber dem
Grundeigentümer.
Ø
Gegendübliche Schutzmaßnahmen

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Folie 5
1.1 Grundlagen der Waldwertermittlung
§ 194 BauGB Verkehrswert:
Der Verkehrswert wird durch den Preis bestimmt, der in dem
Zeitpunkt,
auf den sich die Ermittlung bezieht,
1.
im
gewöhnlichen
Geschäftsverkehr
2.
nach den
rechtlichen
Gegebenheiten
3.
und den
tatsächlichen
Eigenschaften
4.
oder der
sonstigen Beschaffenheit
und
5.
der
Lage
des Grundstücks oder des sonstigen
Gegenstands der Wertermittlung
6.
ohne Rücksicht auf
ungewöhnliche
oder
persönliche
Verhältnisse
zu erzielen wäre“.
Die Wertermittlungsverordnung (WertV 1988) sieht folgende
Verfahren für die Wertermittlung von Liegenschaften vor:
§ 13 (1) Vergleichswertverfahren
„Bei Anwendung des Vergleichswertverfahrens sind Kaufpreise solcher
Grundstücke
heranzuziehen,
die
hinsichtlich
der
ihren
Wert
beeinflussenden Merkmale mit dem zu bewertenden Grundstück
hinreichend übereinstimmen
“.
§ 16 (1) Ertragswertverfahren
„Bei Ermittlung des Ertragswertes... ist von dem nachhaltig erzielbaren
jährlichen Reinertrag des Grundstücks auszugehen“.
§ 21 (1) Sachwertverfahren
„Bei Anwendung des Sachwertverfahrens ist der Wert der baulichen
Anlagen..., getrennt vom Bodenwert nach Herstellungswerten zu ermitteln“.

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Folie 6
Sächsische Waldwertermittlungsrichtlinie
WaldwertR 2000
Die Richtlinie besteht aus:
Allgemeinen Teil
Bewertungsgrundlagen und deren Anwendung
Verkehrswerte von Waldflächen
Definitionen (Was ist der Waldwert ?)
Verfahrensbeschreibung der Boden- und
Bestandesbewertung
Vergleichswertverfahren
bspw. Bodenbewertung
Sachwertverfahren
Abtriebswert
Bestandeserwartungswert (Blume-Formel)
Kostenwert
Ertragswertverfahren
Schadens- und Entschädigungsbewertung
Hiebsunreife
Rand- und Folgeschäden
Nutzungsentgang
Wild- und Jagdschäden
19 Anlagen als Hilfsmittel zur Waldwertermittlung:
Bestandessortentafeln
Durchschnittliche Holzpreise
Holzerntekosten, EST
Kostensätze für das Rücken von Holz
Lohn- und Lohnnebenkosten
Kulturkosten !
Verwaltungskosten incl. sonstiger Betriebskosten
Alterswertfaktoren
Anpassungsfaktoren
Entschädigungssätze für Rand- und Folgeschäden
Zinsfaktoren
Hilfstafeln zur Sächsischen Forsteinrichtungsdienstanweisung
Gliederung von Wertgutachten

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Folie 7
Rechtliche Grundlagen
WaldR 2000:
Bundesrichtlinie und Grundlage der Sächs. WaldwertR2000
Folgerichtlinie der WaldR 91
Entschädigungsrichtlinie bei Waldinanspruchnahmen des Bundes
Die WaldR 2000 hat sich als Konvention etabliert und wird für die
Verkehrswertermittlung verwendet.

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Folie 8
1.2 Der Zins in der Waldwertermittlung
Zinseszins- und Rentenrechnung:
1.
In vielen Bewertungen besteht die Notwendigkeit, die zu unter-
schiedlichen, oft weit auseinander liegenden Zeitpunkten fälligen
Geldbeträge mit Hilfe der Zinseszins- und Rentenrechnung auf das
einheitliche Wertniveau eines bestimmten Zeitpunktes zu bringen.
Zins =
Preis für Kapital
Nutzung von Kapital
Zeitpräferenz
2.
Zur Vereinfachung der Zinsrechnung werden Zinsfaktoren aus Tabellen
verwendet.
3.
Durch die WaldwertR 2000 und das BGB wird bei Waldwertschätzungen,
Schadens- und Entschädigungsbewertungen ein forstüblicher Zinsfuß von
4 % festgeschrieben.
-10000
0
10000
20000
30000
40000
50000
60000
70000
80000
1
2
3
4
5
6
7
8
9
10
11
12
13
14
15
Alterstufen [J]
Einnahmen/Ausgaben [€/ha]
Erlöse
Verw altungskosten/Bodenrente
Kulturkosten
Bewertungszeitpunkt 75
Jahre

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Folie 9
1. Prolongieren: Berechnung eines Endwertes (Tafel I)
K
n
:
Endkapital/Endwert/Nachwert
K
0
:
Anfangskapital
p:
Zinsfuß
n:
Anzahl der Jahre
Anwendungsbeipiel aus der Waldwertschätzung:
Berechnung des Bestandeskostenwertes, Verzinsung von Kulturen,
Schadensersatzberechnungen
Beispiel 1: Kosten der gesicherten Kultur; Zins 4 %; Zinsfaktor 1 Jahr = 1,04
8.412,-
3. Jahr
K
n
2. Jahr
7.872,-
Mäusebekämpfung
150,-
Mech. Kultursicherung
390,-
2. Jahr
K
n
1. Jahr
6.479,-
Mech. Kultursicherung
390,-
Zaunneubau
2.730,-
6,50 €/lfm*420 lfm
Summe Nachwert
8.748,-
7.569,-
7.872,-
Nachbesserung 20 %
700,-
6.230,-
6.479,-
1. Jahr
Pflanzkosten/Material
3.500,-
€/ha
K
n
Beispiel 2: Kosten der gesicherten Kultur nach 7 Jahren
K
0
= 3500,- €/ha; p= 4 %; n = 7 Jahre
Zinsfaktor aus Tafel 1 WaldwertR 2000 = 1,3159
K
n
= 3.500,- * 1,04
7
oder 1,3159 = 4.606 €/ha
n
K
n
K
0
1,0p

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Folie 10
2. Diskontieren: Berechnung eines Vorwertes (Tafel II)
K
n
:
Endkapital/Endwert/Nachwert
K
0
:
Anfangskapital
p:
Zinsfuß
n:
Anzahl der Jahre
Anwendungsbeipiel aus der Waldwertschätzung:
Infolge starker Grundwasserabsenkungen ist zu erwarten, dass ein Stieleichenbestand in 10
Jahren abgestorben sein wird. Er wäre zu diesem Zeitpunkt 73 Jahre alt. Durch diese vorzeitige
Nutzung wird dem Eigentümer ein Hiebsunreifeschaden entstehen. Die Höhe des Schadens
beträgt nach 10 Jahren
6.289,- €
. Der Hiebsunreifeschaden soll jedoch bereits heute
abgegolten werden.
Mit welchem Betrag müsste dieser Schaden heute abgefunden werden ?
Unterstellt wird eine Verzinsung von 4 %.
Schaden in 10 Jahren = 6.289 €
Zinsfaktor = 0,67556 (Zinsfaktor Tafel II WaldwertR 2000 Diskontierung für 10 J. und 4 %)
Berechnung: 6.289 €* 0,67556 =
4149,- €
n
n
0
1,0p
K
K

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Folie 11
1.3
Das ökonomische Modell der Bestandesbewertung
Für die Einzelbestandesbewertung sind
3 Bewertungsansätze
nach der
WaldwertR 2000 und der WertV 88 zulässig:
1.
Der Bestand ist soviel Wert wie er gekostet hat .
Altersbereich (0-30 J.)
2.
Der Bestand ist soviel Wert wie in der Zukunft an Erträgen
zu erwarten ist.
3.
Der Bestand ist soviel Wert wie er bei sofortigem
Einschlag an erntekostenfreiem Erlös zu heutigen Preisen
abzüglich der Kosten anfällt bzw. anfallen würde.
Altersbereich (U-30 J.).
-10000
0
10000
20000
30000
40000
50000
60000
70000
80000
1
2
3
4
5
6
7
8
9
10
11
12
13
14
15
Alterstufen [J]
Einnahmen/Ausgaben [€/ha]
Erlöse
Verw altungskosten/Bodenrente
Kulturkosten
Wertkurvenverlauf
Kostenwert
Erwartungswert
Abtriebswert A
u

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Folie 12
1.3
erntekostenfreier Abtriebswert
Der Abtriebswert ist der erntekostenfreie Erlös aus dem Holzvorrat, der bei
Nutzung eines Bestandes zu einem bestimmten Zeitpunkt anfällt bzw.
anfallen würde.
Bei Ermittlung der Abtriebswerte wird als
Bewertungskonvention
unterstellt,
dass der Holzvorrat zum Bewertungsstichtag verkauft würde.
Der Wert an verkaufsfähigen Sortimenten des Einzelbestandes wird
berechnet. Davon wird der Aufwand für Holzerntekosten abgezogen.
Der Abtriebswert entspricht dem Verkehrswert, wenn der über Alterswerte
nach dem Alterswertfaktorenverfahren berechnete Wert nicht höher ist. Zur
sicheren Ermittlung des „wahren“Waldwertes sollte bei älteren Beständen
(ab U-30 J.) der Abtriebswert parallel berechnet werden.
Folgende Berechnungsgrundlagen sind zu erheben bzw. folgende
Arbeitsschritte sind notwendig:
1.
Taxation der Bestände
2.
Holzvorratsermittlung bzw. Ertragstafelanwendung. Bestimmung von Alter, Bonität,
Bestockungsgrad.
3.
Berücksichtigung der Ernteverluste Umrechnung von VfmD in EfmD
4.
Baumartenanteile getrennt nach Alter anschätzen. Konstrukt des gleichaltrigen
Reinbestandes. Unterstellung eines Kahlschlages bei Nutzung.
5.
Sortierung und Qualität anschätzen. Sortentafel wählen. Umrechnung Efm in Rm bei
Schichtholzanteil
6.
Holzerntekosten berechnen; Aufbereitung i.d.R über EST; Rückung über örtliche
Rückesätze oder im Anhalt an WaldwertR 2000. Lohnnebenkosten beachten !!
7.
Holzpreise nach Stärke- und Güteklassen als gewogenes Mittel berechnen. Es werden
i.d.R 3-Jahremittelwerte verwendet (vgl. WaldwertR 2000; Anlage 2)
Erntekostenfreier Erlös/Sorte
= Vorrat/BA * B°
*
Sortenanteil (Sth; IL...)
*
(Erlös/Sorte –Erntekosten/Sorte)

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Folie 13
1.3 Bestandeswerte nach Alterswertfaktorenverfahren
1.
Alterswertfaktoren (Awf oder f) geben den Bestandeswert im Verhältnis zum
Abtriebswert (abzüglich Kulturkosten c) im Alter der Umtriebszeit an A
u
.
2.
Awf oder f =
Kostenwert –c
A
u
-c
3.
Sie lassen sich als Ausgleichskurve darstellen und verbinden.
4.
Abtriebswerte und Kulturkosten sind relativ leicht ermittelbare Fixgrößen
und eignen sich besonders als Einhängepunkte eines Wertkurvenverlaufs.
5.
Sie sind nach einheitlichen Grundsätzen hergeleitet.
6.
Sie stellen eine Vereinfachung der Waldbewertung dar.
7.
Vorteil: hohe Übersichtlichkeit und Nachvollziehbarkeit.
8.
Es entfallen die umfangreichen Berechnungen der individuellen
Bestandeskosten- und Erwartungswerte und die Ermittlung von Zinsfüßen.
9.
Es besteht die Gefahr einer zu schematischen Bewertung,
d. h. einer u.U.
nicht genauen Erfassung des Bewertungsobjektes.
10.
Die Berechnung der Alterswerte erfolgt über die sog. Blume-Formel
H
a
= [(A
u
-c)
*
f + c]
*
A
u
:
erntekostenfreier Abtriebswert
c:
Kulturkosten
f:
Alterswertfaktor
B°:
Bestockungsfaktor im Alter U
a:
Bewertungsstichtag/-jahr

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Folie 14
Alterswertfaktorenverfahren
Blume-Formel: [(Au-c)
*
f + c]
*
c
Bestandesalter
Kulturkosten c
erntekostenfreier Abtriebswert A
u
Bestandeserwartungswerte
Alterswertfaktoren
Bestandeswert [DM/ha]
Hiebsunreife
Au

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Folie 15
Berechnungsbeispiel Bestandeswertermittlung
Beispiel abweichende Umtriebszeit:
Esche (BAG Buche Refererenz
140
Jahre) 1,0 ha
Alter: 80 Jahre
Bestockungsfaktor: 0,9
Umtriebszeit
:
120
Jahre
A
120
= 22.000,- €/ha
c
= 6.000,- €/ha
K
=
Umtriebszeit soll
140
=
1,167
Umtriebszeit wirklich
120
Alter 80 Jahre * 1,167 = 93,4 Jahre
Durch Verwendung der Standardtabelle für die
Baumartengruppe Buche und Interpolation zwischen
f
93
= 0,746 und f
94
= 0,754 ergibt sich
f = 0,749
Rechengang:
H
80
= [(22.000 - 6.000)
x
0,749 + 6.000]
x
0,9
H
80
= [(16.000)
x
0,749 + 6.000]
x
0,9
H
80
= [(11.984 + 6.000)]
x
0,9
H
80
= 17.984
x
0,9
H
80
= 16.186 €

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Folie 16
Alterswertfaktoren WaldwertR 2000
Baumartengruppe Buche
Alter
40
50
60
80
90
100
110
120
130
140
61
0,846
0,761
0,687
0,623
0,568
0,521
0,480
62
0,857
0,772
0,698
0,633
0,578
0,530
0,488
63
0,869
0,784
0,709
0,644
0,588
0,539
0,497
64
0,880
0,795
0,720
0,654
0,598
0,549
0,506
65
0,891
0,806
0,731
0,665
0,608
0,558
0,515
66
0,901
0,817
0,742
0,675
0,617
0,567
0,523
67
0,912
0,828
0,752
0,686
0,627
0,576
0,532
68
0,922
0,839
0,763
0,696
0,637
0,586
0,541
69
0,931
0,850
0,773
0,706
0,647
0,595
0,549
70
0,940
0,860
0,784
0,716
0,656
0,604
0,558
71
0,949
0,870
0,794
0,726
0,666
0,613
0,567
72
0,957
0,880
0,804
0,736
0,675
0,622
0,575
73
0,965
0,890
0,814
0,746
0,685
0,631
0,584
74
0,972
0,899
0,824
0,755
0,694
0,640
0,592
75
0,978
0,908
0,834
0,765
0,703
0,649
0,601
76
0,984
0,917
0,843
0,774
0,713
0,658
0,609
77
0,989
0,926
0,853
0,784
0,722
0,666
0,617
78
0,994
0,934
0,862
0,793
0,731
0,675
0,626
79
0,997
0,942
0,871
0,802
0,740
0,684
0,634
80
1,000
0,950
0,880
0,811
0,749
0,693
0,642
81
0,957
0,889
0,820
0,758
0,701
0,651
82
0,964
0,897
0,829
0,766
0,710
0,659
83
0,970
0,906
0,838
0,775
0,718
0,667
84
0,976
0,914
0,847
0,784
0,727
0,675
85
0,982
0,922
0,855
0,792
0,735
0,683
86
0,987
0,929
0,864
0,801
0,743
0,691
87
0,991
0,937
0,872
0,809
0,752
0,699
88
0,995
0,944
0,880
0,817
0,760
0,707
89
0,998
0,951
0,888
0,826
0,768
0,715
90
1,000
0,957
0,896
0,834
0,776
0,723
91
0,963
0,903
0,842
0,784
0,731
92
0,969
0,911
0,850
0,792
0,739
93
0,975
0,918
0,857
0,800
0,746
94
0,980
0,925
0,865
0,807
0,754
95
0,984
0,932
0,873
0,815
0,761
96
0,988
0,939
0,880
0,823
0,769
97
0,992
0,945
0,887
0,830
0,776
98
0,995
0,951
0,894
0,837
0,784
99
0,998
0,957
0,901
0,845
0,791
100
1,000
0,963
0,908
0,852
0,798

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Folie 17
U =
120
Jahre
DGZ 8
DGZ 9 DGZ 10 DGZ 11 DGZ 12 DGZ 13 DGZ 14 DGZ 15 DGZ 16
U
[J.]
120
120
120
120
120
120
120
120
120
Vorrat [Vfm]
583
624
663
700
734
769
806
843
872
dg
[cm]
35
37
39
41
42
44
46
47
48
EST
[%]
8
8
8
8
8
8
8
8
8
c
[€]
2.300
2.300
2.300
2.300
2.300
2.300
2.300
2.300
2.300
Au
[€]
16.451 18.457
20.259 21.793 23.018
24.374
25.458
26.857
28.210
34
36
37
38
38
38
38
38
39
B°/10
1,0
1,0
1,0
1,0
1,0
1,0
1,0
1,0
1,0
Alter
AWF
€/ha
€/ha
€/ha
€/ha
€/ha
€/ha
€/ha
€/ha
€/ha
1
0,005
2.300
2.300
2.300
2.300
2.300
2.300
2.300
2.300
2.300
2
0,011
2.454
2.476
2.496
2.513
2.526
2.541
2.553
2.568
2.583
3
0,016
2.533
2.566
2.596
2.621
2.641
2.664
2.681
2.704
2.727
4
0,022
2.613
2.657
2.697
2.731
2.758
2.788
2.812
2.843
2.872
5
0,028
2.693
2.749
2.799
2.842
2.876
2.914
2.944
2.983
3.020
6
0,034
2.775
2.842
2.903
2.954
2.996
3.041
3.077
3.124
3.170
7
0,039
2.858
2.937
3.008
3.069
3.117
3.170
3.213
3.268
3.322
8
0,045
2.942
3.033
3.115
3.184
3.240
3.302
3.351
3.414
3.476
9
0,051
3.027
3.131
3.223
3.302
3.365
3.435
3.490
3.562
3.632
10
0,058
3.114
3.229
3.333
3.421
3.492
3.570
3.632
3.712
3.790
15
0,089
3.566
3.745
3.906
4.043
4.153
4.274
4.371
4.496
4.617
20
0,124
4.050
4.299
4.521
4.711
4.863
5.030
5.165
5.338
5.505
25
0,160
4.568
4.890
5.179
5.425
5.621
5.839
6.012
6.237
6.453
30
0,199
5.119
5.518
5.877
6.183
6.427
6.697
6.913
7.192
7.461
35
0,240
5.700
6.182
6.615
6.983
7.277
7.603
7.864
8.200
8.525
40
0,283
6.309
6.877
7.388
7.822
8.169
8.553
8.861
9.257
9.640
45
0,328
6.943
7.602
8.193
8.696
9.098
9.543
9.899
10.358
10.802
50
0,375
7.600
8.351
9.026
9.601
10.060
10.568
10.974
11.498
12.004
55
0,422
8.276
9.123
9.884
10.532 11.049
11.622
12.080
12.670
13.242
60
0,471
8.967
9.912
10.761 11.484 12.061
12.700
13.211
13.870
14.508
65
0,521
9.671
10.716
11.654 12.453 13.091
13.797
14.362
15.091
15.795
70
0,571
10.382 11.528
12.557 13.433 14.133
14.907
15.526
16.325
17.098
75
0,622
11.098 12.345
13.465 14.419 15.180
16.023
16.697
17.567
18.408
80
0,672
11.812 13.160
14.371 15.403 16.226
17.137
17.866
18.806
19.716
85
0,722
12.519 13.968
15.269 16.377 17.262
18.241
19.024
20.034
21.011
90
0,771
13.213 14.760
16.150 17.333 18.278
19.324
20.160
21.239
22.282
95
0,819
13.885 15.527
17.003 18.259 19.262
20.372
21.259
22.404
23.512
100
0,864
14.525 16.257
17.814 19.139 20.198
21.369
22.305
23.514
24.683
105
0,906
15.119 16.936
18.568 19.957 21.067
22.295
23.277
24.545
25.770
110
0,943
15.651 17.544
19.244 20.691 21.847
23.126
24.149
25.469
26.746
115
0,975
16.103 18.060
19.818 21.314 22.509
23.832
24.889
26.254
27.573
120
1,000
16.451 18.457
20.259 21.793 23.018
24.374
25.458
26.857
28.210
Bestandeswerte Fichte
Au €/Efm

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Folie 18
2.1 Was ist ein Wildschaden ?
Definition:
Wildschaden entsteht durch die Beschädigung von:
Ø
Schalenwild
Ø
Wildkaninchen
Ø
Fasanen
Kein Dachs, keine Tauben, kein Biber, keine Hasen... Es sei denn, dies steht
explizit im Jagdpachtvertrag !!!
Vertraglich kann eine Ausweitung der Haftung auch auf andere Wildarten
ausgeweitet und geregelt werden
Die Jagdgenossenschaft bleibt in der Pflicht, wenn der Geschädigte
(Grundeigentümer) keinen Ersatz durch den Pächter erwarten kann.
Man unterscheidet auf forstlich genutzten Flächen:
Ø
Verbiss
Ø
Fege-/Schlagschäden
Ø
Schäle
Ø
Verlust künstlicher Saaten oder nat. Saaten
Auf landwirtschaftlich genutzten Flächen:
Ø
Schäden an Halmfrüchten (Weizen, Hafer,
Roggen, Gerste
und Mais)
Ø
Hackfrüchten (Kartoffeln, Rüben)
Ø
Grünflächen

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Folie 19
2.2 Begriff der Hauptholzart
Welche Schäden an Baumarten sind ersatzfähig ?
Ø
Grundsätzlich jede Baumart, wenn dies im Jagdpachtvertrag vereinbart
wurde.
Ø
Schäden an allen Hauptholzarten sind ersatzpflichtig. Unter Hauptholzarten
nach § 32 Abs. 2 BJG sind diejenigen Baumarten zu verstehen, die im
Jagdbezirk
häufiger als nur vereinzelt
vorkommen.
Ø
Zu den Hauptholzarten zählen alle Baumarten mit einem Mindestanteil an
der Gesamtbestockung von 5-10 % im Jagdbezirk (Urteil Amtsgericht
Roding/Cam; 27.02.1996 Az.: 8C 175/95)
Ø
Der Waldbesitzer ist nicht zum Schutz der im Jagdbezirk vorkommenden
Hauptholzarten verpflichtet.
Ø
Wildschäden an Kulturen anderer als im Jagdbezirk vorkommender
Hauptholzarten (erhöhte Gefährdung !) werden nicht ersetzt, wenn
gegendübliche Schutzmaßnahmen unterblieben sind.
Ø
Zaunhöhe Rotwild 1,80 m Rehwild 1,30 m. (Wildschadens-VO)
Ø
Werden Hauptbaumarten im Jagdpachtvertrag vereinbart, so ist der Pächter
nur zu deren Wildschadensersatz verpflichtet.
Ø
Bei Wildschäden an weiteren gesetzlichen Hauptbaumarten in Sinne von §
32 Abs. 2 BJG ist allein der Verpächter zum gesetzlichen Wild-
schadensersatz gem. § 29 BJG verpflichtet. D.h. die Jagdgenossenschaft.

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Folie 20
Ø
Gegendübliche Schutzmaßnahmen
Nach Wildschadens-VO 14.3.1995 in Verbindung mit § 32 Abs. 2 Satz 1
des BJG
sind gegendübliche
wilddichte
Zäune als gegendübliche
Schutzmaßnahmen anzusehen, wenn folgende Mindesthöhen eingehalten
werden:
Rotwild, Damwild, Muffelwild
1,80 m
Reh- und Schwarzwild
1,30 m
Wildkaninchen
1,0 m über und 0,30 m unter Erde

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Folie 21
2.3 Pauschalierungsmöglichkeiten des
Wildschadensersatz im Wald
Ø
Wildschadensersatz für Schäden am Wald wird oft pauschaliert.
Ø
Die Ursache liegt in den hohen Gutachterkosten im Fall von Bewertungen,
der jeweils tatsächlich eingetretenen Schäden
Ø
Eine Pauschalierung ist deshalb ökonomisch durchaus zweckmäßig
Ø
Die überwiegende Anzahl der Musterjagdpachtverträge zeigt solche
Pauschalierungen.
Ø
Die überwiegende Anzahl der Verträge berücksichtigt nicht die
Anforderungen zum AGB-Gesetz („Schutz vor dem Kleingedruckten“)
Ø
Jagdpachtverträge unterliegen dem AGB-Gesetz (vgl. OLG Hamm
13.12.1994; BGH-Urteil 10`1998)
Ø
In Jagdpachtverträgen sind folgende Klauseln
unwirksam
:
Die Vereinbarung eines pauschalierten Anspruchs des Verwenders auf
Schadenersatz oder Ersatz einer Wertminderung, wenn
a)
die Pauschale den in den geregelten Fällen nach dem
gewöhnlichen Lauf der Dinge zu erwartenden Schaden oder die
gewöhnlich eintretende Wertminderung übersteigt, oder
b)
dem anderen Vertragsteil der Nachweis abgeschnitten wird, ein
Schaden oder eine Wertminderung sei überhaupt nicht
entstanden
oder wesentlich niedriger als die Pauschale.
Ø
Fazit: Verträge mit Pauschalen für Wildschadensersatz sind
unwirksam
;
Pauschalen für Wildschadensverhütungsmaßnahmen sind
nachvollziehbar, tatsächlich entstanden und damit
wirksam
.
Ø
Der Gemeinde- und Städtebund hat einen Musterpachtvertrag
herausgegeben, bei dem detailliert
Ø
Sonderkulturen, Hauptholzarten nach § 32 Abs. 2 BJG
beschrieben sind.

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Folie 22
2.4
Grundsätze der Schadensbewertung bei
forstwirtschaftlich genutzten Flächen
Ø
Der Bewertungsgrundsatz der praktischen Schadensfeststellung besteht
darin, dass für das Bewertungsobjekt in der Regel ein Differenzwert
kalkuliert wird.
Ø
Ein ungeschädigter Bestand mit normalem Wertverlauf wird mit dem
geschädigten Zustand im Verlauf der Umtriebszeit vergleichen
Ø
Die Bildung beider Größen dient als Maß für die Schadensregulierung und
ist auf den Bewertungszeitpunkt zu beziehen
Ø
Bei Totalausfällen wird in der Regel ein Kostenwert veranschlagt.
Ø
Wildschäden aus vorangegangenen Jahren bleiben hierfür
unberücksichtigt.
Ø
Schadens- und Bewertungsobjekte sind der Einzelbaum/-pflanze, der
Bestand oder der Gesamtbetrieb.
Ø
Nicht jeder Einzelbaumschaden stellt jedoch einen ökonomisch bereits
relevanten und damit entschädigungsnotwendigen Tatbestand dar.
Ø
Die ökonomische Tragbarkeit und Zumutbarkeit muss überschritten
werden.
Ø
Bei Forstkulturen ist dies dann der Fall, wenn langfristige
Baumartenanteile und –mischungen von im Gebiet vorkommenden
Hauptbaumarten nicht mehr erreicht werden bzw. wenn der Kultur bzw.
Naturverjüngungserfolg, der BZT nicht mehr gesichert ist.
Ø
Grundsatz der Naturalrestitution (§ 246 BGB)

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Folie 23
2.5 Regulierung von Wildschäden und rechtliche
Rahmenbedingungen
Wie werden Schäden ersetzt ?
Umfang des zu ersetzenden Schadens:
Ø
Die finanzielle Bewertung der Wildschäden kann nur eine Schätzung sein
Ø
Die Höhe des Ersatzanspruches richtet sich nach der Einbuße, die der
Geschädigte durch das schädigende Ereignis erlitten hat. Zum
ersatzpflichtigen Schaden gehört auch der entgangene Gewinn
Ø
Wie im gesamten Schadenersatzrecht gilt auch beim Wildschadensersatz
der Grundsatz, dass der Geschädigte durch den Ersatzpflichtigen
wirtschaftlich in dieselbe Lage versetzt werden muss, als ob das
schädigende Ereignis nicht eingetreten wäre.
Ø
Grundsatz der Naturalrestitution oder Ersatz in Geld
Erntezeitpunkt:
Ø
Bei Bodenerzeugnissen, deren voller Wert sich erst zur Zeit der Ernte
bemessen lässt, sind Schäden, die vor diesem Zeitpunkt durch Wild
verursacht werden, in dem Umfang zu ersetzen, wie er sich zur Ernte
darstellt.
Ø
Gem. § 252 BGB umfasst der Schaden auch den entgangenen Gewinn
Ø
Es besteht für den geschädigten nach § 254 BGB eine
Schadensminderungspflicht (Pflege des Bestandes; Entnahme
beschädigter Stämme,...)
Ø
Nach § 246 BGB Schuld oder Rechtsgeschäfte sind mit 4 % zu verzinsen
Ø
Der Gegenwartswert des Schadens in der Zukunft ist durch Diskontierung
zu bestimmen.

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Folie 24
Ø
Der Wildschadensersatzanspruch erlischt, wenn der Berechtigte den
Schadensfall
1. bei landwirtschaftlichen Flächen
nicht innerhalb
einer Woche
nach Kenntnis
2. Bei forstlich genutzten Flächen
Innerhalb eines
½ Jahres
zum
1.Mai
oder
1. Oktober
gemeldet hat
Ø
Was vor den Feststellungsterminen passiert ist bleibt bei der Bemessung
der Schadenshöhe unberücksichtigt.
Ø
Letztendlich kann also für Wildschäden im Wald nur der Schaden 1/2
Jahres veranschlagt werden.
Ø
Gesamtschaden-Altschaden = eigentliche Schaden
Ø
Die Kennzeichnung und Dokumentation der Schäden ist deshalb von
besonderer Bedeutung
Ø
Eine Wildschadensentschädigung liegt nicht vor, wenn auf den Flächen, wo
der angebliche Schaden entstanden ist, die Jagd ruht, oder nicht ausgeübt
werden darf (befriedete Bezirke, Sonderkulturen ohne Schutz, denn diese
müssen geschützt werden)
Ø
Wildschäden wird ebenfalls nicht erstattet, wenn durch die nicht übliche Art
der Bewirtschaftung der Fläche, durch verspätete, unvollständige oder
unterlassene Ernte Wildschaden entstanden ist.
Ø
Ist für den ganzen oder teilweisen Verlust der Ernte Ersatz geleistet, so
kann wegen eines weiteren Schadens im gleichen Wirtschaftsjahr Ersatz
nur verlangt werden, wenn die Neubestellung im Rahmen der üblichen
Bewirtschaftung liegt (Problem bei Schälschäden !!)

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Folie 25
2.6
Grundsätzliches zur Verfahrenswahl bei
Wildschadensschätzungen
Ø
Verfahren der Wildschadensschätzung sind aufgrund der hohen
Transaktionskosten im Vergleich zum ermittelten Schadbetrag sehr
teuer
Ø
An erster Stelle steht bei der Wahl des geeigneten Verfahrens zur
Ermittlung der Schäden die Praktikabilität.
Ø
Das Bewertungsverfahren muss einfach und mit angemessenem
Aufwand durchführbar sein
Ø
Übereinstimmung von Inventur- und Bewertungsmethode
Ø
Prinzip der Zweckadäquanz
Ø
Wertansatz muss angemessen sein
Ø
Es gibt keinen „richtigen“Wert sondern nur einen
angemessenen Wertansatz
Ø
Relevanz
Ø
Nutzerfreundlichkeit
Ø
Vertrauenswürdigkeit
Ø
Objektivität/Nachvollziehbarkeit
Ø
Wirtschaftlichkeit !!
Ø
Effektivität und Effizienz !!!
Ø
Alle Verfahren vergleichen zwei Vermögenslagen: der hypothetischen,
wie sie ohne Schaden sein würde und der heutigen tatsächlichen
(Differenztheorie).

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Folie 26
3.
Verbiss- und Fegeschäden

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Folie 27
Schalenwildverbiss

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14.4.2004 und 21.4.2004
Folie 28
Schalenwildverbiss
Hasenverbiss

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Folie 29
Wertverlauf von Bestandeswerten
unverbissen und verbissen
2000
2500
3000
3500
4000
4500
0
1
2
3
4
5
6
7
8
9
10
11 12
13
14
15
Jahre
Wert/ha HBFl [€/ha]
Verbiss
Verbiss
3.1
Verbiss- und Fegeschäden
Ø
Bei Verbissschäden an Kulturen und Naturverjüngungen entstehen
dem Eigentümer Mehraufwendungen durch:
Ø
Nachbesserung der ausgefallenen Pflanzen
Ø
Erhöhte Pflege- und Schutzkosten
Ø
Qualitätseinbußen infolge Zwieselbildung
Ø
Längere Kultursicherungszeiten
Ø
Zeitverschobene Abtriebserträge und
Ø
Verlängerung des Produktionszeitraumes
Ø
Bei ausbleibenden Naturverjüngungen zwingt starker Verbiss zu
Nachbesserung und Anbau mit Baumschulware
Ø
In Abhängigkeit von Intensität und Flächenausdehnung der
Schäden sind die Einzelpflanze oder die Naturverjüngungsfläche-
bzw. Kulturfläche Bewertungsobjekt

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Folie 30
3.1 Bewertungsmodelle für Verbiss
Ø
Der wirtschaftliche Nachteil des Waldeigentümers durch den
Verbiss wird in dem Zuwachsverlust der
Population/Bestandes gesehen
Ø
Der Verlust kann sich nun darin äußern, dass
Ø
Die Nutzungsmengen bei Durchforstungen und/oder
Endnutzungen geringer sind
Ø
Zur Produktion der normalen Holzmenge ein größerer
Zeitraum notwendig wird
Ø
Modell Minderzuwachs oder Verlängerung der
Produktionsdauer
Ø
Diskontierung der Schadenshöhe
Ø
Aufgrund der langen Zeiträume stark Zinsfußabhängig
Ø
Bei einer Unterstellung des nach BGB geforderten Verzinsung
von 4% werden die Beträge marginal
Ø
Schadenshöhe bei beiden Modellannahmen eher gering
Ø
Verbiss an Naturverjüngungen bei ausreichender Pflanzenzahl
stellt sich anders dar als bei gepflanzten Kulturen !!

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Folie 31
Diskontierter Schadbetrag von 600 €im Alter
120 und Diskontierungszins
0
50
100
150
200
250
300
350
400
450
500
550
600
0,0
1,0
2,0
3,0
4,0
5,0
6,0
7,0
8,0
9,0
10,0
Zins [%]
diskontierter Schadensbetrag [€/ha]
Exponentiell (diskontierter
Wert des
Zuwachsverlustes)
Polynomisch (verlängerte
Produktionsdauer)

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Folie 32
3.2
Verfahren zur Schätzung der Schadenshöhe
bei Verbiss- und Fegeschäden
Ø
In der deutschsprachigen forstlichen Literatur existieren wenig
orginäre Beiträge/Vorschläge für Verfahren zur Verbissbewertung
Diese sind:
Ø
Barthelheimer, Kroth, Sinner (1985/90):
Hilfsmittel zur Bewertung von Verbiss- und Fegeschäden; AFZ
1985, S. 549-552
1. Verfahren fußt auf Alterswertkurven;
2. geht von Wuchsverzögerungen aus;
3. Tabellen für Fichte, Kiefer, Buche und Eiche
4. unterscheidet Oberen und Unteren Preisrahmen
5. Unterstellt interne Zinssätze
6. Berücksichtigt Schadensfähigkeit; Wie viel Pflanzen sind
nötig zur Sicherung der Zielbestockung ?
Ø
Rosenheimer Modell
setzt auf Abschreckung durch hohe Zahlungen und vertragliche
Vereinbarungen im Pachtvertrag
Ø
Leonhardt, Bauer Schätzler:
Wild- und Jagdschadensersatz.
Handbuch zur Schadensabwicklung mit Berechnungsgrundlagen und
Tabellen. Loseblattsammlung; basiert auf Verfahren Barthelheimer, Kroth,
Sinner
Ø
Pollanschütz, J.
Ø
Empfehlungen für die Erhebung und Bewertung von Verbiss- und
Fegeschäden-Hilfstafeln, vorläufige Fassung, 1980, Forstliche
Versuchsanstalt Wien
Ø
Bewertung von Verbiss- und Fegeschäden- Hilfsmittel und
Materialien. Mitteilungen der Forstlichen Bundesversuchsanstalt
Wien, Nr. 169/1995.

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Referent für Waldbewertung und Inventuren
14.4.2004 und 21.4.2004
Folie 33
3.3 Praktische Hinweise für die Verbisserhebung
Ø
Im Allgemeinen genügt eine Stichprobenaufnahme
Ø
Unter 0,2 ha Bestandesfläche okular anschätzen
Ø
Aufnahme jeder 2/3. Reihe bei gepflanzten Kulturen oder
systematische Probekreise nach Raster bei NV auf der
Bestandesfläche verteilt
Ø
Mindestanzahl der Probeflächen 10
Ø
Für eine brauchbare Stichprobe sind folgende
Probeflächenzahlen erforderlich:
Fläche in ha
0,2
0,5
1,5
3,0
5,0 und >
Probeflächen
10
20
30
40
50
Ø
Einordnung der Pflanzen in Schadklassen
Ø
(Terminaltrieb verbissen/unverbissen)
Ø
Radius von 1,79 m 10 m²
Ø
Segmentbearbeitung bei hohen Pflanzendichten (3
Teilsegmente)
Ø
Ermittlung von verjüngten und unverjüngten Probekreisen
Ø
Zur Schadensermittlung werden nur die verjüngten Kreise
herangezogen
Ø
Faustzahl verjüngt (NB = 5 N/Kreis oder LB 10 N/Kreis)
Ø
Betriebsziel berücksichtigen:
Bsp.: Ist die Fichte bereits verjüngt bleibt diese gegenüber der stark
verbissenen Tanne unberücksichtigt.
Auch die HBU/LI mit ihrer dienenden Funktion als Schaftschutz in
Eichenkulturen ist zu erfassen.

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Folie 34
Variante 1 Totalausfall:
Ø
Naturalrestitution (§ 249 BGB) über den Kostenersatz gleich
alter Pflanzen.
Ø
Der Schadensbetrag ergibt sich aus den Kosten zur
Wiederherstellung des ursprünglichen Zustands
Beispiel 1:
Ø
Totalverbiss von 200 3-jährigen Buchen (2/0) aus Voranbau
Ø
Ersatz über Naturalrestitution durch zweijährige Buchen
Ø
Pflanzenkosten 200 Stück zu 1,20 €incl.
Ø
Transport- und Planzkosten =
240 €
Variante 2 Zuwachsminderung/Zuwachsverlust:
Ø
Keine Zuwachsminderung bei Seitentriebverbiss
Ø
Es wird davon ausgegangen, dass der Terminaltriebverbiss
die Pflanze um ein Jahr in ihrer Entwicklung zurückwirft
(Konvention !).
Ø
Der Forstliche Sachverständige schätzt Zuwachsminderung
gutachtlich vor Ort an.
Ø
Verminderung des wirtschaftlichen Alters
Ø
Über Differenzbildung geschädigt zu ungeschädigter Bestand
wird die Schadenshöhe abgeleitet.
Ø
Verfahren fußt auf Alterswertkurven
Ø
Die Schadenshöhe wird aus generalisierten Schadenstabellen
abgelesen
Ø
Hinzu kommen Folgekostenpauschalen für erhöhte Kosten
durch Vergrasung, Kontrollen etc. aus Tabellen nach
Mischungsformen (einzeln, reihenw., trupp-horstweise,
Reinbestände und Anteil der BA)
3.4 Ausgewählte Verfahren zur Verbissbewertung
Barthelheimer, Kroth, Sinner (1985/90):
Hilfsmittel zur Bewertung von Verbiss- und Fegeschäden

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Folie 35
Kalkulationsdaten Fichte *
Unterer Preisrahmen
Ertragsklasse
Kulturkosten
Pflanzenalter
Verwaltungskosten
Bodenwert
Alter
H
D
H
D
H
D
H
D
5
2.793
236
2.743
187
2.697
140
2.644
87
6
3.032
239
2.932
189
2.838
141
2.731
87
7
3.275
243
3.123
191
2.978
140
2.819
88
8
3.522
246
3.317
193
3.123
145
2.907
88
9
3.875
353
3.512
195
3.268
145
2.995
88
10
4.026
151
3.710
198
3.413
146
3.084
88
11
4.284
258
3.910
200
3.561
147
3.173
89
12
4.545
261
4.113
202
3.709
148
3.262
89
13
4.811
265
4.317
205
3.858
149
3.350
89
14
5.080
269
4.524
207
4.009
150
3.440
89
15
5.353
273
4.734
210
4.160
152
3.529
89
16
5.630
277
4.947
213
4.314
153
3.619
90
17
5.912
281
5.160
214
4.468
154
3.709
90
18
6.197
286
5.377
217
4.624
155
3.800
90
19
6.487
289
5.597
219
4.781
157
3.890
90
20
6.781
294
5.819
222
4.939
158
3.981
91
Zuschläge für zusätzliche Pflege- und Schutzkosten
Ausgleich von Qualitätseinbußen und anderen Nachteilen
bei Verbiss- und Fegeschäden
Fichte, Kiefer, Buche in [€/ha]
Mischungsform
einzeln-truppweise
gruppen-horstweise
reihen- oder streifenw.
größerflächig
Reinbestände
DGZ 12 +>
DGZ 10
DGZ 8
DGZ 6 + <
1278
4
77
1.534
1.534
1278
4
77
1.534
bis 25 %
26-75 %
> 75 %
1278
4
77
1.534
1278
4
77
15
15
61
46
46
31
31
46
38
Bestandeswert
(H)
und Differenz zum Vorjahr
(D)
in €/ha bei 100 %Schaden
38
23
23
*
31
31
Das Verfahren von
Barthelheimer, Kroth, Sinner (1985/90):
Hilfsmittel zur Bewertung von Verbiss- und Fegeschäden

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Folie 36
Berechnungsbeispiel zur Wildschadensberechnung
in gepflanzten Kulturen
Ausgangslage:
6-jährige Fichtenkultur zu 10 % verbissen. Bonität DGZ
100
12
Größe 1,34 ha; Reinbestand 100 % Fichte
Vorgehensweise:
1.
Auszählen der seit dem letzten Stichtag verbissenen oder gefegten
Pflanzen oder Flächenanteil gutachtlich anschätzen. Anteile über
das Verhältnis verbissen/unverbissen incl. Altschäden herleiten.
2.
Anschätzen des
tatsächlichen
und des
wirtschaftlichen
Alters.
3.
Wertminderung ergibt sich aus der Differenz beider
Bestandeswerte für die beiden Alter.
4.
Aus Tabelle ablesen:
Alter
H
D
5
2.793
236
6
3.032
239
7
3.275
243
D=Schadbetrag Differenz zu Vorjahr H= Bestandeswert
Schadbetrag:
Bestandeswert im Alter 6
= 3032 €/ha
-
Bestandeswert im Alter 5
= 2793 €/ha
= 239 €/ha bei 100 % Verbiss
= 239 *0,1 (Anteil)* 1,34 ha =
32 €
+ Folgekostenpauschale
= 32 €+ 15 €=
47 €

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Folie 37
Aufnahmedaten:
Größe der Bestandesfläche:
6,2 ha
Anzahl der Probeflächen:
26
Anzahl der tatsächlich verjüngten Probeflächen:
21
Gesamtpflanzenzahl in den verjüngten Probeflächen:
387
davon- Buche:
156
davon- Bergahorn/Esche:
231
Anzahl der verbissenen Pflanzen:
213
davon- Buche:
99
davon- Bergahorn/Esche:
114
Berechnungsdaten:
Verjüngungsfläche =
21 26 6,2 ha Bestandesfläche =
5,0 ha
Beispielrechnung zur Wildschadensberechnung in
Naturverjüngungen
Wertverlust
573 € 1,27 ha =
727 €
399 € 1,48 ha =
591 €
Buche
Bergahorn/Esche
Gesamtschaden
727,- + 591,- =
1318,- €
Wertanstieg
573 €/ha und Jahr
399 €/ha und Jahr
Bestandeswert/Jahr
114
3,0 ha =
1,48 ha
231
99
2,0 ha =
1,27 ha
156
Schadensflächen:
231
5,0 ha =
3,0 ha
387
156
5,0 ha =
2,0 ha
387
Baumartenbezogene
Verjüngungsflächen:

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Folie 38
Ø
Das Rosenheimer Modell ist als Gestaltung des Jagdpachtvertrages
bekannt geworden.
Ø
In den Musterpachtverträgen werden Schadenersatzregelungen
transparent und detailliert beschrieben.
Ø
Die Berechnungsweise der Schadenshöhe wird vertraglich vereinbart.
Ø
Grundlage war eine Abstimmung des bayerischen Bauernverbandes
und der Obersten Jagdbehörde, die in einem Musterjagdpachtvertrag
Schadenshöhen und entschädigungspflichtige Baumarten benennt und
festschreibt
Ø
Geregelt werden Verbiss, Fege- und Schälschäden
Ø
Über die Anzahl an geschädigten Pflanzen oder Bäumen wird durch
Produktbildung mit dem Kostensatz die Schadenshöhe einfach und
nachvollziehbar vereinbart.
Ø
Im engeren Sinne handelt es sich hier nicht um eine eigenständige
Bewertungsmethodik
Ø
Das Modell sieht die Abrechnung von Wildschäden im Einzelfall vor.
Ein Gutachter wird hierzu nicht benötigt, da die Schadenshöhe von
Grundeigentümer und Pächter gemeinsam über die Anzahl der
geschädigten Pflanzen und einem im Vertrag festgeschriebenen
Kostensatz/Pflanze ermittelt wird.
Ø
In Abhängigkeit von Baumart, Höhe und Verbissintensität werden
Kostensätze veranschlagt.
Ø
Auszug aus den Tabellen:
Alle BA außer Tanne
Höhe
Leittrieb verbissen
Leit- und Seitentrieb verbissen
< 0,5 m
0,13 €/Pfl.
0,26 €/Pfl.
0,5-1m
0,26 €/Pfl.
0,51 €/Pfl.
> 1m
0,51 €/Pfl.
0,82 €/Pfl.
Ø
Der Vorteil des Verfahrens besteht in den geringen Kosten für die
Bewertung, da der Gutachter nicht bezahlt werden muss
Ø
Lenkungswirkung der Wildschadensersatzforderung
Ø
Abschreckend hohe Kosten
Ø
Es werden dauerhaft Anreize geschaffen die Wilddichte niedrig zu
halten.
3.5 Das Rosenheimer Modell

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Folie 39
Barthelheimer
et.al.
Pollanschütz
Rosenheimer
Modell
194
317
+63 %
1202
+620 %
0
100
200
300
400
500
600
700
800
900
1000
1100
1200
1300
Schadensbetrag [€/ha]
Ergebnisvergleich Verbissbewertung nach
Barthelheimer-Pollanschütz-"Rosenheimer Modell"
1 ha Kultur: 70 % GFI 30 % RBU; Pflanzenalter 10 J. Standort sehr gut; Verbiss GFI 70 % RBU 100 %
3.6 Verfahrensvergleich

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Folie 40
4. Schälschadensbewertung

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Folie 41

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Folie 42

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Folie 43

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Folie 44

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Folie 45
0
10
20
30
40
50
60
0
10
20
30
40
Stammhöhe [m]
Durchmesser [cm]
3,111 m³
18,3 m
0
10
20
30
40
50
60
0
10
20
30
40
Stammhöhe [m]
Durchmesser [cm]
20,3 m
0,66 m³
2,459 m³
Stammform und Volumina des Beispielstammes bzw. des
entwerteten 4 m-Abschnittes

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Folie 46
4.4 Erlösminderung am Einzelbaum
Beispielrechnung:
Minderung des Bruttoerlöses für eine Fichte mit BHD 50 cm
Annahmen:
BHD: 50 cm; Höhe 36,6 m
Preis für faule Abschnitte 30 €/Efm durchmesserunabhängig
Gesamtes Volumen 3,1 Efm o.R.
Der gesamte Stamm wäre bei einem Zopfdurchmesser von 15 cm zu einem
Erlös von 90 €/Efm zu verkaufen.
Erdstammstück:
Ø
Bei einer Abschnittslänge von 4 m besitzt das Erdstammstück ein Volumen
von rund 0,65 Efm o.R.
Ø
Der direkte Erlösverlust des Erdstammstückes beträgt folglich
0,65 * (90-30 €) =
39 €
Reststammstück:
Ø
Das Reststammstück besitzt unter Berücksichtigung des Kronenholzes ein
Volumen von ca. 2 Efm o.R.
Ø
Der Dimensionsverlust beträgt etwa eine
halbe 5 cm-Stärkeklasse
Ø
Bei einer Preisdifferenz zwischen den Stärkeklassen L2b und L3a von 10
€/Efm o.R. beträgt die Entwertung bis zu 5 €/Efm o.R, bei 2 Efm also
10 €
Ø
Zwischen den Stärkeklassen L 3a und L3b beträgt die Preisdifferenz nur
6
€/Efm o.R.
Ø
Im Mittel kann von einer Entwertung von ca
. 8 €/Efm o.R
ausgegangen
werden.

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Folie 47
Brutto-Mindererlös/Zielbaum:
Erdstammstück:
39 €
Reststück:
8 €
47 €
Ø
Hinzu kommen Mehrkosten für Holzernte, Rückung, Verkauf
etc.
Ø
Der Schaden liegt bei einer Größenordnung von ca. 50
€/Zielbaum !!
Ø
Bei der Dimension von 50 cm Bhd dürften ca.. 250 bis 300
Bäume/ha vorhanden sein.
Ø
Ist ein Bestand von
1 ha Fläche
so stark geschält, dass
200
der Z-Bäume
des Endbestandes wegen der
schälschadenbedingten Fäule wertgemindert sind, ist bei der
Annahme heutiger Preise und Kosten mit einem Mindererlös
von ca.
10.000 €/ha
zu rechnen.

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Folie 48
Ø
Schälschäden führen durch das Eindringen von Fäulepilzen zu einer
Wertminderung des Einzelstammes.
Ø
Schälschäden an Bäumen von unterschiedlicher sozialer Stellung haben
jedoch verschiedene ökonomische Auswirkungen.
Ø
Durch den X-Holzanteil verschiebt sich die Stärkeklassengliederung des
gesamten Bestandes.
Ø
Schälschäden an Z-Bäumen sind ökonomisch weitaus schwerwiegender
als Schäden am unter- und zwischenständigen Füllbestand.
Ø
Die Prognose über Verlauf des Schälschadens ist unerlässlich.
Folgende Aspekte sind bei der Bewertung zu berücksichtigen:
Ø
Die fristgerechte Geltendmachung des Schadens (1.5/1.10)
Ø
Es sind nur Neuschäden zu bewerten seit der letzten Frist zu bewerten
Ø
Die Größe und Länge der Schälwunde ist einzuschätzen (
ab 25 cm²
)
Ø
Z-Baum oder Zwischenstand
Ø
Flächige oder Einzelstammschäden
Ø
Anschätzung der Schälschadensprozente
Ø
Zeitpunkt der Schälung (Winter-/Sommerschäle)
Ø
Abgrenzung des Schadens von rücke- und standortsbedingter Rotfäule
Ø
Schadensminderungspflicht durch Entnahme in der Pflege
Prognose der Folgen des Schälschadens:
Ø
Sorten- und Dimensionsverschiebung des geschädigten
Bestandes/Einzelstammes;
Fäuleverlauf !
Entwertung Erdstammstück
Ø
Erhöhte Erntekosten
Ø
Qualitätsminderung, Massen- und Zuwachsverluste
Ø
Verkürzung des Produktionszeitraumes
Ø
Hiebsunreife bei vorzeitiger Nutzung
Ø
Entstehende Folgeschäden (Risikokosten)
Ø
Produktionsverluste durch weitere Ausfälle infolge Windwurf oder
Bruchschäden
4.1 Grundsätze der Bewertung von Schälschäden

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Folie 49
4.2 Verfahren zur Schätzung der Schadenshöhe
bei Schälschäden
Ø
In der deutschsprachigen forstlichen Literatur existieren, wie bei
der Schälschadensbewertung wenig orginäre Beiträge/Vorschläge
für Verfahren zur Schälschadensbewertung
Diese sind:
Ø
Kroth, Sinner und Barthelheimer (1984):
Hilfsmittel zur
Bewertung zur Bewertung von Schälschäden an Fichte und Buche
Ø
Rosenheimer Modell
setzt auf Abschreckung durch hohe Zahlungen und vertragliche
Vereinbarungen im Pachtvertrag
Ø
Leonhardt, Bauer Schätzler:
Wild- und Jagdschadensersatz.
Handbuch zur Schadensabwicklung mit Berechnungsgrundlagen
und Tabellen. Loseblattsammlung; basiert auf Verfahren
Barthelheimer, Kroth, Sinner
Ø
Kato, F. (1981):
Ein einfaches Verfahren zur
Schälschadensbewertung für Entschädigungszwecke bei der
Fichte; Der Forst- und Holzwirt; 26. Jahrgang/ Nr. 9 s. 193 ff.

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Folie 50
4.3 Schälschadensvarianten und methodischer
Bewertungsansatz
Hiebsunreifeberechnung
Hiebsunreifeberechnung
4
Sofortige Räumung
Kahlschlag
Einzelstammbewertung
Differenzwertbildung
Diskontierung auf den
Bewertungszeitpunkt
Bodenrente für Lücken
Hiebsunreife für
Lückenfläche
Folgeschäden (Wind, Käfer,
Bruch)
Einzelstammbewertung
Differenzwertbildung
Diskontierung auf den
Bewertungszeitpunkt
Bodenrente für Lücken
Hiebsunreife für
Lückenfläche
Folgeschäden (Wind, Käfer,
Bruch)
3
Flächige Entnahme der
geschädigten Stämme
Zeitweise ertragslose
Lücken
wie bei 1 mit verkürzter
Umtriebszeit
wie bei 1 mit verkürzter
Umtriebszeit
2
Ertragsverluste bei
veränderter
Umtriebszeit.
Geringere Erträge für
Pflege- und
Erntenutzungen
Erwartungswert/
Abtriebswertberechnung
Differenzwertbildung
Diskontierung auf den
Bewertungszeitraum
Einzelstammbewertung
Differenzwertbildung
Diskontierung auf den
Bewertungszeitpunkt
1
Ertragsverluste bei
gleichbleibender
Umtriebszeit.
Geringere Erträge für
Pflege- und
Erntenutzungen
Einzelstammschäden
Bestandesschäden
Schälschadens-
Bewertungsansätze
varianten

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Folie 51
4.5 Ausgewählte Verfahren der Schälschadenbewertung
Schälschadensbewertung mit dem Hilfstabellen von
Kroth, Sinner und Barthelheimer (1984):
Hilfsmittel zur Bewertung zur Bewertung von Schälschäden
an Fichte und Buche
Ø
Lehrstuhl für Forstpolitik und Forstliche BWL der Uni München wurde von der
Bayerischen Staatsforstverwaltung gebeten Hilfsmittel zur Bewertung von
Schälschäden zu erarbeiten.
Ø
Beraten mit Jagd- und Waldbesitzerverband
Ø
Berechnungen erfolgten unter Verwendung effektiver Zinsfüße
Ziel:
Ø
Methode der Herleitung muss dem Bewertungszweck entsprechen
Ø
Datenbasis soll offengelegt werden
Ø
Revision und Aktualisierung möglich
Ø
Modell folgt der statischen Grundgleichung (Faustmann`sche Formel)
Ø
Bewertungsansatz ist die voraussichtliche Verringerung der Durchforstungs- und
Abtriebserlöse in der Zukunft
Ø
Diskontierte Differenzen der Erlöse auf den heutigen Bewertungszeitpunkt
Ø
Anschätzen der Faulhöhe im Alter der Umtriebszeit
Ø
Verlauf der Fäule bei den Vornutzungen fallen weniger ins Gewicht.
Ø
Hiebsunreife als Maximalentschädigung
Ø
Berücksichtigung anderer Schäden (Rückeschäden, nat. Rotfäule etc.).
Ø
Tabellenform mit diskontierten Schadbeiträgen
Ø
Prognose des Fäulefortschritts und Länge im Alter U
Ø
Modell unterstellt zunächst raschen Fäulefortschritt
Ø
Einfluss der Wundgröße als Maß des Fäulefortschritts
Ø
Schadbeträge in Relation zum Abtriebswert im Alter U
Ø
Einfach klar und übersichtlich
Ø
Tabelle 9 ff. wichtig, da hier unabhängig von der damaligen Kosten-Erlössituation über
Abtriebswerte die diskontierten Schadbeträge berechnet werden können.

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Folie 52
Vorgehensweise Schälschadensbewertung mit dem
Hilfstabellen von
Kroth, Sinner und Barthelheimer (1984):
Ø
Baumart und DGZ aus Tabelle 9 ff. wählen
Ø
Bestandesalter zum Zeitpunkt der Schäle abgreifen
Ø
Faulhöhe im Alter i.d.R 120 bei Fichte anschätzen über örtliche
Erfahrungen ableiten
Ø
Geogen bedingte Rotfäule abziehen
Ø
Abtriebszeitpunkt festlegen je nach Schwere auch U< 120 J.
Ø
Schadensprozent in Tabelle 9 ff. ablesen
Ø
A
u
und Hiebsunreife zum Schälzeitpunkt berechnen. Maximale
Entschädigung ist die Hiebsunreife !
Ø
Prüfung, ob nicht Schadbetrag>Hiebsunreife
Ø
Tipp: in jüngeren Beständen ist in der Regel der
Bestandeserwartungswert = Hiebsunreife
Alt- und Neuschäle strikt trennen
Ø
Abtriebswert * Schadprozent = Schadbetrag bei 100 % Schäle
Ø
Schälschadens-% ermitteln über Grundflächenanteile (Bitterlich) oder
Stammzahl nach Reihenauszählung.
Ø
Schadensbetrag * Schälschadensanteil = Entschädigungsbetrag

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Folie 53
Beispiel:
30-jähriger Fichtenbestand; DGZ
100
12 Vfm/ha*a
25 % der Z-Bäume geschält
1. Bestandeserwartungswert berechnen
GFI U 120 = 18330,- €
2. Schadanteil über Grundflächenanteil geschätzt
Annahme
25 %
der Z-Bäume im Alter 30 Jahre geschält seit letztem
Feststellungstermin (1.5/1.10)
3. Prognose der Faulhöhe im Alter 120 = 4 m
4. Prozentwert aus Tabelle 9 ff. ablesen und multiplizieren
18330,- * 7,1 % = 1301 € Schadbetrag bei 100 % Schäle
1301 *
0,25
=
325 €Entschädigungsbetrag

image
image
 
Landesforstpräsidium
Michael Schmid
Referent für Waldbewertung und Inventuren
14.4.2004 und 21.4.2004
Folie 54
0
1000
2000
3000
4000
5000
6000
7000
8000
9000
10000
11000
12000
13000
14000
15000
0
10
20
30
40
50
60
70
80
90 100 110 120
Alter [J]
Bestandeswert [€/ha]
Schäle Alter 70
geschädigt
ungeschädigt
Hiebsunreife
Schadensbetrag 70
Schadensbetrag>HU
0
1000
2000
3000
4000
5000
6000
7000
8000
9000
10000
0
10
20
30 40
50 60
70 80
90 100 110 120
Alter [J]
Bestandeswert [€/ha]
Schadensbetrag< HU
geschädigt
Schadensbetrag
HU
Abtriebswert
Schäle Alter 20

image
image
 
Landesforstpräsidium
Michael Schmid
Referent für Waldbewertung und Inventuren
14.4.2004 und 21.4.2004
Folie 55
U =
120
Jahre
DGZ 8
DGZ 9 DGZ 10 DGZ 11 DGZ 12 DGZ 13 DGZ 14 DGZ 15 DGZ 16
U
[J.]
120
120
120
120
120
120
120
120
120
Vorrat [Vfm]
583
624
663
700
734
769
806
843
872
dg
[cm]
35
37
39
41
42
44
46
47
48
EST
[%]
8
8
8
8
8
8
8
8
8
c
[€]
2.300
2.300
2.300
2.300
2.300
2.300
2.300
2.300
2.300
Au
[€]
16.451 18.457
20.259 21.793 23.018
24.374
25.458
26.857
28.210
34
36
37
38
38
38
38
38
39
B°/10
1,0
1,0
1,0
1,0
1,0
1,0
1,0
1,0
1,0
Alter
AWF
€/ha
€/ha
€/ha
€/ha
€/ha
€/ha
€/ha
€/ha
€/ha
1
0,005
2.300
2.300
2.300
2.300
2.300
2.300
2.300
2.300
2.300
2
0,011
2.454
2.476
2.496
2.513
2.526
2.541
2.553
2.568
2.583
3
0,016
2.533
2.566
2.596
2.621
2.641
2.664
2.681
2.704
2.727
4
0,022
2.613
2.657
2.697
2.731
2.758
2.788
2.812
2.843
2.872
5
0,028
2.693
2.749
2.799
2.842
2.876
2.914
2.944
2.983
3.020
6
0,034
2.775
2.842
2.903
2.954
2.996
3.041
3.077
3.124
3.170
7
0,039
2.858
2.937
3.008
3.069
3.117
3.170
3.213
3.268
3.322
8
0,045
2.942
3.033
3.115
3.184
3.240
3.302
3.351
3.414
3.476
9
0,051
3.027
3.131
3.223
3.302
3.365
3.435
3.490
3.562
3.632
10
0,058
3.114
3.229
3.333
3.421
3.492
3.570
3.632
3.712
3.790
15
0,089
3.566
3.745
3.906
4.043
4.153
4.274
4.371
4.496
4.617
20
0,124
4.050
4.299
4.521
4.711
4.863
5.030
5.165
5.338
5.505
25
0,160
4.568
4.890
5.179
5.425
5.621
5.839
6.012
6.237
6.453
30
0,199
5.119
5.518
5.877
6.183
6.427
6.697
6.913
7.192
7.461
35
0,240
5.700
6.182
6.615
6.983
7.277
7.603
7.864
8.200
8.525
40
0,283
6.309
6.877
7.388
7.822
8.169
8.553
8.861
9.257
9.640
45
0,328
6.943
7.602
8.193
8.696
9.098
9.543
9.899
10.358
10.802
50
0,375
7.600
8.351
9.026
9.601
10.060
10.568
10.974
11.498
12.004
55
0,422
8.276
9.123
9.884
10.532 11.049
11.622
12.080
12.670
13.242
60
0,471
8.967
9.912
10.761 11.484 12.061
12.700
13.211
13.870
14.508
65
0,521
9.671
10.716
11.654 12.453 13.091
13.797
14.362
15.091
15.795
70
0,571
10.382 11.528
12.557 13.433 14.133
14.907
15.526
16.325
17.098
75
0,622
11.098 12.345
13.465 14.419 15.180
16.023
16.697
17.567
18.408
80
0,672
11.812 13.160
14.371 15.403 16.226
17.137
17.866
18.806
19.716
85
0,722
12.519 13.968
15.269 16.377 17.262
18.241
19.024
20.034
21.011
90
0,771
13.213 14.760
16.150 17.333 18.278
19.324
20.160
21.239
22.282
95
0,819
13.885 15.527
17.003 18.259 19.262
20.372
21.259
22.404
23.512
100
0,864
14.525 16.257
17.814 19.139 20.198
21.369
22.305
23.514
24.683
105
0,906
15.119 16.936
18.568 19.957 21.067
22.295
23.277
24.545
25.770
110
0,943
15.651 17.544
19.244 20.691 21.847
23.126
24.149
25.469
26.746
115
0,975
16.103 18.060
19.818 21.314 22.509
23.832
24.889
26.254
27.573
120
1,000
16.451 18.457
20.259 21.793 23.018
24.374
25.458
26.857
28.210
Bestandeswerte Fichte
Au €/Efm

image
image
 
Landesforstpräsidium
Michael Schmid
Referent für Waldbewertung und Inventuren
14.4.2004 und 21.4.2004
Folie 56
U =
140
Jahre
DGZ 8
DGZ 9 DGZ 10 DGZ 11 DGZ 12 DGZ 13 DGZ 14 DGZ 15 DGZ 16
U
[J.]
140
140
140
140
140
140
140
140
140
Vorrat [Vfm]
646
682
714
743
769
799
829
860
885
dg
[cm]
41
42
44
46
47
48
49
50
50
EST
[%]
8
8
8
8
8
8
8
8
8
c
[€]
2.300
2.300
2.300
2.300
2.300
2.300
2.300
2.300
2.300
Au
[€]
20.105 21.393
22.655 23.480 24.478
25.833
26.878
28.045
28.871
37
38
38
38
38
39
39
39
39
B°/10
1,0
1,0
1,0
1,0
1,0
1,0
1,0
1,0
1,0
Alter
AWF
€/ha
€/ha
€/ha
€/ha
€/ha
€/ha
€/ha
€/ha
€/ha
1
0,005
2.300
2.300
2.300
2.300
2.300
2.300
2.300
2.300
2.300
2
0,009
2.466
2.478
2.490
2.498
2.507
2.520
2.530
2.540
2.548
3
0,014
2.551
2.569
2.587
2.598
2.612
2.631
2.646
2.662
2.674
4
0,019
2.636
2.660
2.684
2.700
2.718
2.744
2.764
2.786
2.801
5
0,024
2.722
2.753
2.783
2.802
2.826
2.858
2.883
2.911
2.930
6
0,029
2.809
2.846
2.882
2.906
2.935
2.973
3.003
3.037
3.060
7
0,034
2.898
2.941
2.983
3.011
3.045
3.090
3.125
3.164
3.192
8
0,039
2.987
3.037
3.086
3.117
3.156
3.208
3.248
3.294
3.325
9
0,044
3.078
3.134
3.189
3.225
3.268
3.328
3.373
3.424
3.460
10
0,049
3.169
3.232
3.293
3.334
3.382
3.449
3.500
3.557
3.597
15
0,075
3.644
3.741
3.836
3.899
3.974
4.076
4.155
4.243
4.306
20
0,104
4.149
4.282
4.414
4.499
4.603
4.743
4.852
4.973
5.059
25
0,134
4.684
4.857
5.026
5.136
5.270
5.451
5.591
5.748
5.858
30
0,166
5.251
5.464
5.673
5.810
5.975
6.200
6.373
6.566
6.703
35
0,199
5.847
6.103
6.355
6.519
6.718
6.988
7.196
7.428
7.593
40
0,234
6.471
6.773
7.068
7.262
7.495
7.813
8.058
8.331
8.524
45
0,271
7.122
7.470
7.812
8.036
8.306
8.673
8.956
9.272
9.496
50
0,309
7.797
8.194
8.584
8.838
9.147
9.565
9.887
10.248
10.503
55
0,348
8.493
8.941
9.380
9.667
10.014
10.486
10.849
11.255
11.543
60
0,388
9.209
9.709
10.199 10.519 10.906
11.432
11.838
12.291
12.611
65
0,429
9.942
10.495
11.037 11.391 11.819
12.401
12.849
13.350
13.705
70
0,471
10.689 11.296
11.890 12.279 12.749
13.388
13.880
14.430
14.819
75
0,514
11.447 12.108
12.757 13.181 13.693
14.389
14.926
15.526
15.950
80
0,557
12.213 12.930
13.632 14.092 14.647
15.402
15.983
16.633
17.093
85
0,600
12.983 13.756
14.513 15.008 15.607
16.420
17.047
17.747
18.243
90
0,643
13.755 14.584
15.395 15.926 16.568
17.440
18.112
18.863
19.395
95
0,687
14.524 15.408
16.274 16.841 17.526
18.456
19.173
19.975
20.542
100
0,729
15.284 16.224
17.144 17.745 18.473
19.461
20.223
21.074
21.677
105
0,771
16.031 17.025
17.998 18.634 19.404
20.449
21.255
22.155
22.792
110
0,812
16.758 17.804
18.829 19.499 20.309
21.409
22.258
23.206
23.876
115
0,851
17.456 18.553
19.627 20.329 21.179
22.332
23.222
24.215
24.918
120
0,888
18.116 19.260
20.382 21.114 22.001
23.205
24.133
25.169
25.903
125
0,923
18.726 19.915
21.079 21.840 22.761
24.011
24.975
26.052
26.814
130
0,953
19.273 20.501
21.704 22.490 23.441
24.733
25.729
26.842
27.629
135
0,979
19.739 21.000
22.236 23.044 24.022
25.349
26.372
27.515
28.324
140
1,000
20.105 21.393
22.655 23.480 24.478
25.833
26.878
28.045
28.871
Bestandeswerte BAG Fichte
Au €/Efm

image
image
 
Landesforstpräsidium
Michael Schmid
Referent für Waldbewertung und Inventuren
14.4.2004 und 21.4.2004
Folie 57
U =
100
Jahre
DGZ 8
DGZ 9 DGZ 10 DGZ 11 DGZ 12 DGZ 13 DGZ 14 DGZ 15 DGZ 16
U
[J.]
100
100
100
100
100
100
100
100
100
Vorrat [Vfm]
485
533
580
627
671
714
762
807
843
dg
[cm]
28
30
32
34
36
39
41
43
45
EST
[%]
8
8
8
8
8
8
8
8
8
c
[€]
2.300
2.300
2.300
2.300
2.300
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image
image
 
Landesforstpräsidium
Michael Schmid
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80
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Bestandeswerte BAG Fichte
Au €/Efm

image
image
 
Landesforstpräsidium
Michael Schmid
Referent für Waldbewertung und Inventuren
14.4.2004 und 21.4.2004
Folie 59
U
140
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U
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140
140
140
140
140
140
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16.035
Bestandeswerte BAG Kiefer
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Landesforstpräsidium
Michael Schmid
Referent für Waldbewertung und Inventuren
14.4.2004 und 21.4.2004
Folie 60
U
160
DGZ 4
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U
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160
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9.985
11.109
13.662
16.958
19.455
Bestandeswerte BAG Eiche

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Landesforstpräsidium
Michael Schmid
Referent für Waldbewertung und Inventuren
14.4.2004 und 21.4.2004
Folie 61
U
140
DGZ 5
DGZ 6
DGZ 7
DGZ 8
DGZ 9 DGZ 10 DGZ 11
U
[J.]
140
140
140
140
140
140
140
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20
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17.507
21.884
25.091
Bestandeswerte RBU

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Landesforstpräsidium
Michael Schmid
Referent für Waldbewertung und Inventuren
14.4.2004 und 21.4.2004
Folie 62
Qualifizierungsseminar für Wildschadensschätzer
Wildschadensschätzung im Wald