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Veranstalter:
Sächsisches Staatsministerium für Kultus
Mit der Durchführung beauftragt:
LaSuB, Standort Leipzig und
Sächsischer Turnverband e.V.
Schulsportbeauftragter Maximilian Balke
Sportartbeauftragte der Standorte:
Bautzen
Kerstin Jakob
Sauerbruch-Gymnasium
Melanchthonstraße 21,
01900 Großröhrsdorf
(
035201 71593 (p), 035952 28130 (d)
*
KuT.Jakob@t-online.de
Chemnitz
Jürgen Schramm
Oberschule Westerzgebirge
Schulberg 18,
08301 Bad Schlema
(
03772 371514 (d), 0160 8023070 (p)
(
03772 22638
*
schule@bze-aue.de
*
schramml@t-online.de
Dresden
Gabriele Bleul
(
0151 10237294 (p)
*
gabriele.bleul@web.de
Leipzig
Dana Bienias
Max-Klinger-Schule –
Gymnasium der Stadt Leipzig,
Miltitzer Weg 4, 04205 Leipzig
(
0175 5904950
*
dana.bienias@freenet.de
Zwickau
Sylke Esche
Albert-Schweitzer-Gymnasium
Pleißaer Straße 10, 09212 Limbach-Oberfrohna
(
03722 93220 (d), 177
0 5174037 (p)
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03722 83044 (d)
Landesfinaltermine:
18. März 2021
WK IV und V
19. März 2021
WK II
Mädchen/Jungen
WK III
Mädchen/Jungen
Landesfinalort:
Sportanlage
Schildauerstraße,
04808 Lossatal/
OT Falkenhain
Wettkampfbeginn:
10.00 Uhr
Betreuerbesprechung
9.30 Uhr
Allgemeine Erwärmung
9.40 Uhr
Siegerehrung:
ca. 13.30 Uhr
Meldetermin:
05. Februar 2021
Die Sportartbeauftragten melden per E-Mail mit
Protokoll die Ergebnisse vom Regionalfinale an
den Schulsportbeauftragten Gerätturnen. Bitte
die Adressen und E-Mail der Schulen und der
betreuenden Lehrkräfte der gemeldeten Mann-
schaften für die Meldebestätigung angeben.
Eine Ausschreibung der Landesfinalwettkämpfe
und die späteren Meldungen der Landessieger
und Ergebnislisten sind zeitnah durch den Schul-
sportbeauftragten an das SMK und an die 5 Re-
ferenten für Schulsport des LaSuB zu schicken.
GERÄTTURNEN

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Startberechtigung: In der WK II und WK III (Jun-
gen) starten die Sieger der Regionalfinals. In der
WK III (Mädchen) und IV (Jungen und Mädchen)
starten die Sieger der Regionalfinals und die
Siegermannschaft des Wettkampfes der Sport-
gymnasien bzw. Sportoberschulen. In der WK V
starten die beiden Erstplatzierten des Regional-
finals.
Wettkampfprogramm:
Die Inhalte der Übungen WK II bis IV sind an-
gelehnt an das Wettkampfprogramm des DTB
gestaltet.
Für die WK V entspricht der Inhalt für den
Wettbewerb den Gerätebahnen im Anhang.
WK II – Jungen – Jahrgänge 2007 und älter
WK III – Jungen – Jahrgänge 2006 und jünger
Vierkampf (Sprung, Barren, Boden, Reck)
LK 4 70+ lt. DTB , Hochgeräte möglich
WK II – Mädchen – Jahrgänge 2007 und älter
WK III – Mädchen – Jahrgänge 2006–2009
Vierkampf Kür LK 4 lt. TBD mit Sonderregelung
NE der Senioren (Sprung/Stufenbarren/Balken/
Boden) siehe Hinweise und Materialien
Im Landesfinale wird in der WK II und III
Sprungtisch geturnt.
WK IV – Jahrgänge 2008–2011
(nur Schüler/innen ab Klassenstufe 5)
Die Aktualisierungen sind unter:
https://www.dtb.de/geraetturnen/themen/
jugend-trainiert-fuer-olympia/ abrufbar.
WK V
Jahrgang 2010 u. jünger
(alle Schüler/innen müssen einer
Grundschule angehören)
Die Landessieger der WK III - Mädchen - und der
WK IV - jeweils Mädchen und Jungen - qualifi-
zieren sich für das Bundesfinale.
Wertung:
Gewertet wird entsprechend den Wertungsricht-
linien des DTB für P und Kür-Übungen in allen
Wettkampfklassen
Mannschaftsstärke:
WK II Jungen und Mädchen
5/3
WK III Jungen
5/3
WK III Mädchen
5/4
WK IV Mädchen und Jungen*
5
WK V
Jungen und Mädchen*
5 (+1)
* Tritt eine Mannschaft nur mit vier Schülerinnen/
Schülern an, wird die Mannschaft an der Geräte-
bahn C und im Staffellauf auf den letzten Platz
gesetzt. Verletzt sich ein Mannschaftsmitglied
während des Wettkampfes oder fällt aus, wird an
der Gerätebahn C, an der Station 1 (Schattenrol-
len) und 2 (Schattenhock-wenden) jeweils 1 Punkt
vom Endergebnis abgezogen. Bei der Staffel wird
der fünfte Läufer aus den vier Schülern/innen
gelost. Die in der Ausschreibung angegebenen
Mannschaftsstärken sind durch die teilnehmenden
Schulen unbedingt einzuhalten! Zusätzliche
Starter können nicht berücksichtigt werden.
Hinweise:
• Das Tragen uneinheitlicher Sportkleidung, das
Tragen von Schmuck bzw. das Kauen von Kau-
gummi wird mit Punktabzug bestraft.
• Die Schwebebalkenhöhe beträgt in den WK II
und III 1,25 m (bei 20 cm Mattenunterlage).
• Die Schwebebalkenhöhe beträgt in den
WK IV 1,00 m und in der WK V 0,20–0,30 m.
GERÄTTURNEN

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• Die Bodenfläche in den WK II und III beträgt
12 x 12 m.
• Die Tischhöhe WK II und III weiblich beträgt
wahlweise 1,10 m oder 1,35 m.
• WK IV und V – Gerätebahn C „fortlaufend“:
es darf mit den Armen neu Schwung geholt
werden (die Füße müssen fest am Boden
stehen bleiben, Beine dürfen nicht versetzt
Abspringen bzw. Landen)
• WK IV – Gerätebahn B: Handstand abrollen
mit Strecksprung 1/2 Drehung aus der Hocke
oder Stand
• In der WK III und II siegt bei gleicher Gesamt-
punktzahl, die Mannschaft mit den geringeren
Rangpunkten in der Summe der einzelnen
Geräterangplätze. Ergibt sich daraus ebenfalls
eine Punktgleichheit, gewinnt die Mannschaft
mit dem besseren 5:3 Mannschaftsergebnis
in der WK III weiblich bzw
. 5:2 Mannschafts-
ergebnis in der WK III männlich, WK II weiblich
und WK II männlich.
• Bodenmusiken auf USB-Stick mit Name,
Vorname, Schule der urnerin
T
abgespeichert
im MP3 Format
Materialien:
• https://www.dtb.de/geraetturnen/themen/
jugend-trainiert-fuer-olympia/
GERÄTTURNEN

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WK V – Grundschulen
(Gerätebahnen P2)
Der Wettkampf ist ausgeschrieben für Mäd-
chen- und Jungenmannschaften. Startet eine
ge mischte Mannschaft, so zählt sie je nach
Überzahl des Geschlechtes der Mannschafts-
mitglieder zur Mädchen- oder Jungenmann-
schaft. Eine Mannschaft besteht aus fünf
Schülerinnen bzw. Schülern einer Grundschule,
wobei die vier höchsten Wertungen an jedem
Gerät (Gerätebahnen, Sonderprüfungen Stan-
genklettern/Standweitsprung) für das Mann-
schaftsergebnis zählen. Hinzu kommt der
Staffellauf, bei dem alle fünf Mannschafts-
mitglieder eingesetzt werden müssen.
Gerätebahn A
Reck
(etwa schulterhoch)
Außenseitstand vorlings mit Ristgriff:
Beid-
beiniger Sprung in den Stütz; Hüft-Abzug
zum Stand vorlings; (Wenn nötig Schritt rück-
wärts in den Stand)
beidbeiniger Sprung in den
Stütz;
Vorschwung, Rückschwung mit
Nieder-
sprung
in den Stand vorlings; (Zwischen
federn
erlaubt)
Felgunterschwung
mit Schwungbei-
neinsatz (auch beidbeinig) in den Stand.
Boden
Nachstellsprung links (rechts) Nachstellsprung
rechts (links); Schritt, Schließen der Beine in
die Schlussstellung; Senken in den Hockstand,
Aufstützen der Hände, Rücksetzen der Beine
zum Liegestütz vorlings; langsames Senken
in die Bauchlage,
anschließendes Strecken der
Arme in Verlängerung des Oberkörpers;
½ LAD in die Rückenlage
(Arme bleiben
in Verlängerung), Heben in die „Schiffchen-
haltung“;
Rückenschaukel
zurück und vor
mit dynamischen Aufrichten beidbeinig oder
über die Schrittstellung in den Stand.
Sprung
(Kasten seit 80 cm, ± 5 cm)
Anlauf;
Sprungaufhocken mit sofortigem
Strecksprung
vom Kasten in den Stand mit
Landung beidbeinig.
Gerätebahn B
Balken
(Übungsbalken 20–30 cm)
Aus dem Querstand vorlings;
Aufsteigen
mit Rückspreizen eines Beines,
1 bis
2 Schritte;
Heben in den einbeinigen
Ballenstand,
3 bis 4 Schritte im Ballengang;
Nachstellsprung;
Schließen der Beine,
Strecksprung,
Schritte bis zum Ende des
Gerätes, Abgang:
Beidbeiniger Absprung zum
Hocksprung
in den Querstand rücklings.
Boden
VERBINDUNG: Rolle vw – Strecksprung;
2 bis 3 Schritte, Absprung zum
Pferd
chen-
sprung;
Ausklang freigestellt.
Parallelbarren
(etwa brusthoch)
Aus dem Stand am Barrenende: Absprung
in den Stütz,
Stützeln bis Barrenmitte;
Heben der Beine in den Grätschsitz (2 s)
(Hände am Holm erlaubt), Einschwingen
vorwärts,
Rückschwung, Vorschwung
in
den
Außenquersitz (2 s), Niedersprung in
den Außenquerstand
seitlings mit Halten
der gerätnahen Hand am Barrenholm.
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Gerätebahn C
Gruppenübung 1 Schattenrollen
(Bodenläufer 12 m)
Alle fünf Mannschaftsmitglieder turnen hinter-
einander, synchron, nacheinander einsetzend
jeweils vier Rollen vorwärts mit direkt anschlie
-
ßendem Strecksprung. Der Nachfolgende be-
ginnt synchron mit dem Strecksprung nach der
ersten Rolle des/r orausturnenden.
V
(Der/die
Ersatzturner/in turnt als letztes ohne in
die Wertung einzufließen.)
Gruppenübung 2 Schattenhockwenden
(zwei Turnbänke á 4 m, breite Seite oben,
hintereinander gestellt)
Alle fünf Mannschaftsmitglieder turnen
nacheinander jeweils acht fortlaufende Hock-
wenden in rhythmischer Folge mit oder ohne
Zwischenfedern, wobei die Nachfolgenden mit
der zweiten Hockwende des/r orausturnenden
V
einsetzen.
Gruppenübung 3 Synchronübung
(Bodenläufer 12 m)
Die Paare
turnen jeweils parallel und synchron
drei bis fünf verschiedene Übungsteile (da-
runter mindestens
ein akrobatisches Element)
als fließende Bewegungsverbindung. (Der/die
fünfte Mannschaftsturner/in und der/die Ersatz-
turner/in turnen als drittes
aar
P
ohne Wertung.)
Sonderprüfungen
Standweitsprung
(es wird auf Hallenboden ohne Mattenunterlage
mit festen Hallenturnschuhen gesprungen,
Ausnahme - RF Leipzig: auf Matten ohne festes
Schuhwerk)
Alle Schüler führen jeweils drei fortlaufende
Standweitsprünge mit beidbeiniger Landung
aus. Die jeweiligen Weiten der vier besten
Mannschaftsmitglieder werden addiert.
Stangenklettern
Der Schüler bzw. die Schülerin steht vor der
Stange (Arme in Tiefhalte). Auf das Startkom-
mando „Fertig – Los“ erfolgt das Klettern (mit
den Füßen an der Stange oder Hangeln = ohne
Füße an der Stange) bis zu einer festgelegten
Markierung (vier Meter vom Boden gemessen).
Die Zeiten der vier besten Mannschaftsmitglieder
werden addiert.
Staffellauf
(2 x 18 m mit festen Hallenturnschuhen, Aus-
nahme - RF Leipzig: auf Matten ca. 2 x 12 m
ohne festes Schuhwerk)
Sprint-Umkehrstaffel mit Übergabe eines
Tennisrings; es starten alle fünf Mannschaftmit-
glieder. Der Lauf erfolgt aus dem Hoch
start an
der Startlinie. (Der/die Ersatzturner/in läuft als
letztes ohne in die Wertung einzufließen.)
GERÄTTURNEN