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Eu rop
a f
ö
rder
t Sachsen.
EFRE
Europäischer Fonds für
regionale Entwicklung
CCI
-
Nr
.
:
2007
OE 161 PO 004
Berichtsjahr:
2009
JAHRESBERICHT
gemäß A
rt
ikel 67 va (EG)
Nr.
1083/2006
DES RA
TES
vom 11. Juli 2006
zum Operationellen Programm des
Europäischen Fonds für regionale
Entwicklung (EFRE)
.
Einsat
z
der Mittel aus den EU
-
Struktur­
fonds
im Z
i
el Konvergenz 2007 bis 2013
.
Ans
p
r
e
c
hpartn
er:
M
ar
i
o
n
N
onnenberg
T
el.-
N
r.
:
0351
/
564
8
550
Fax-N
r
.:
0351/56
4
8509
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STAATSMINISTERIUM
Freistaat
FÜR WIRTSCHAFT
SACHSEN
ARBEIT UND VERKEHR
E
u
r
op
~
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he
U
m
on

Inhalt
1. Kennzahlen
5
2.
Übersicht über die Durchführung des Operationellen Programms
6
2.1 Ergebnisse und Fortschrittsanalyse
6
2.1.1 Finanzielle Angaben
12
2.1.2 Angaben über die Verwendung von Fondsmitteln
20
2.1.3 Unterstützung aufgeschlüsselt nach Zielgruppen
27
2.1.4 Zurückgezahlte oder wiederverwendete Unterstützung
28
2.1.5 Qualitative Analyse
28
2.2
Angaben zur Vereinbarkeit mit dem Gemeinschaftsrecht
30
2.3
Wesentliche aufgetretene Probleme und getroffene
Abhilfemaßnahmen
30
2.4
Änderungen der Durchführungsbestimmungen des
Operationellen Programms
30
2.5
Wesentliche Änderungen gemäß Art. 57 der Verordnung
(EG) Nr. 1083/2006
33
2.6
Komplementarität mit anderen Instrumenten
33
2.7 Vorkehrungen zur Begleitung
38
2.8 Nationale Leistungsreserve
42
2.9 Querschnittsziel Chancengleichheit und Nichtdiskriminierung
von Menschen mit Behinderungen
42
2.10 Querschnittsziel Nachhaltigkeit
44
3. Durchführung nach Prioritätsachsen
50
3.1
Prioritätsachse 1 „Stärkung von Innovation, Wissenschaft,
Forschung“
50
3.1.1 Ergebnisse und Fortschrittsanalyse
50
3.2
Prioritätsachse 2 „Verbesserung der Bildungsinfrastruktur“
70
3.2.1 Ergebnisse und Fortschrittsanalyse
70
3.3
Prioritätsachse 3 „Steigerung der Wettbewerbsfähigkeit der
gewerblichen Wirtschaft“
78
3.3.1 Ergebnisse und Fortschrittsanalyse
78

3.4
Prioritätsachse 4 „Verbesserung der Verkehrsinfrastruktur“
90
3.4.1 Ergebnisse und Fortschrittsanalyse
90
3.5
Prioritätsachse 5 „Ausbau und Verbesserung der Infrastruktur
für ein nachhaltiges Wirtschaftswachstum“
95
3.5.1 Ergebnisse und Fortschrittsanalyse
95
4. ESF-Programme: Kohärenz und Konzentration
108
5. EFRE- und Kohäsionsfonds-Programme: Großprojekte 108
6. Prioritätsachse 6 „Technische Hilfe“
108
7. Information und Öffentlichkeitsarbeit
108
Anlagen
Abkürzungsverzeichnis

5
1. KENNDATEN
Operationelles Programm
Ziel:
Einsatz der Mittel aus den EU-Strukturfonds
im Ziel „Konvergenz“
Fördergebiet:
Deutschland, Freistaat Sachsen
Programmplanungszeitraum: 2007- 2013
Referenznummer des Programms:
CCI-Nr.: 2007 DE 16 1 PO 004
Bezeichnung des Programms:
Operationelles Programm des Freistaates
Sachsen für den Europäischen Fonds für
regionale Entwicklung (EFRE) im Ziel
„Konvergenz“ in der Förderperiode
2007 bis 2013
Letzte Kommissionsentscheidung
K(2007)3363 vom 05.07.2007
über das betreffende OP:
K(2010)5551 vom 05.08.2010
Jährlicher Durchführungsbericht
Berichtsjahr:
2009
Datum der Genehmigung des Berichts
durch den Programmbegleitausschuss:
10.06.2010

6
2.
Übersicht über die Durchführung des Operationellen Programms
2.1
Ergebnisse und Fortschrittsanalyse
Hauptindikatoren gemäß Arbeitsdokument 7 vom Juli 2009 „Indikative Leitlinien zu Bewertungsverfahren: Berichterstattung über Hauptindikatoren
für den Europäischen Regionale Entwicklungsfonds und den Kohäsionsfonds“
Indikatoren
Bezeichnung des Indikators
2007 2008 2009 2010 2011 2012 2013 2014 2015 Insgesamt
1 geschaffene Arbeitsplätze
Ergebnis
0 1 65
66
(Anzahl)
Zielvorgabe
24.760
2 für Männer geschaffene
Ergebnis
0 0 40
40
Arbeitsplätze (Anzahl)
Zielvorgabe
3 für Frauen geschaffene
Ergebnis
0 0 9
9
Arbeitsplätze (Anzahl)
Zielvorgabe
Ergebnis 0 0 9
9
4 Anzahl der FtE-Projekte
Zielvorgabe
1.622
5 Anzahl der Kooperations-
Ergebnis
0 0 1
1
projekte Unternehmen -
Forschungsanstalten
Zielvorgabe
6 in der Forschung ge-
Ergebnis
0 0 0
0
schaffene Arbeitsplätze
(Anzahl)
Zielvorgabe
70
7 Anzahl der Projekte
Ergebnis
0 0 32
32
(Direktinvestitionsbeihilfen
für KMU)
Zielvorgabe
1.185
8 Anzahl der Neugründun-
Ergebnis
0 0 0
0
gen (bezogen auf PA 1)
Zielvorgabe

7
Indikatoren
Bezeichnung des Indikators aus dem OP
2007 2008 2009 2010 2011 2012 2013 2014 2015 Insgesamt
8 Anzahl der Neugründun-
Ergebnis
0 0 0
0
gen (bezogen auf PA 3)
Zielvorgabe
9 geschaffene Arbeitsplätze
Ergebnis
0 0 49
49
(Brutto, Vollzeitäquivalent)
(Direktinvestitionsbeihilfen
für KMU)
Zielvorgabe
9.000
Ergebnis
1,378960 6,642545 88,194124
10 unterstütztes Investiti-
96,215629
onsvolumen (Mio. €)
Zielvorgabe
11 Anzahl der Projekte in
Ergebnis
0 1 19
20
Verbindung mit der Infor-
mationsgesellschaft (bezo-
gen auf PA 1)
Zielvorgabe
330
11 Anzahl der Projekte in
Ergebnis
0 0 0
0
Verbindung mit der Infor-
mationsgesellschaft (bezo-
gen auf PA 2)
Zielvorgabe
2.000
13 Anzahl der Projekte in
Ergebnis
0 0 0
0
Verbindung mit Verkehrsin-
vestitionen
Zielvorgabe
Ergebnis 0 0 0
0
14 km neuer Straßen
Zielvorgabe
Ausgangswert 4.500
4.500
Ergebnis 0 0 0
0
Zielvorgabe
16 km wiederhergestellter
Straßen
Ausgangswert 4.500
4.500
Ergebnis 0 0 101.866
101.866
23 Anzahl der Projekte in
Verbindung zu erneuerba-
ren Energien
Zielvorgabe
1.600
24 zusätzliche Kapazität
Ergebnis
0 0 33,03
33,03
zur Produktion erneuerba-
rer Energien (MW)
Zielvorgabe

8
Indikatoren
Bezeichnung des Indikators aus dem OP
2007 2008 2009 2010 2011 2012 2013 2014 2015 Insgesamt
28 Anzahl der Projekte zur
Ergebnis
0 0 6584,02
6.584,02
Verbesserung der Luftquali-
tät
Zielvorgabe
2.400
Ergebnis 0 0 0,01
0,01
29 sanierte Gebiete (km²)
Zielvorgabe
30 Verringerung von Treib-
Ergebnis
0 0 0,05
0,05
hausemissionen (CO
2
und
Äquivalente, 1000t)
Zielvorgabe
55,5
31 Anzahl der Projekte zur
Ergebnis
0 0 2
2
Risikoverhütung
Zielvorgabe
70
Ergebnis 0 0 0
700.000
32 Anzahl der Personen,
die von Maßnahmen zum
Hochwasserschutz begüns-
tigt werden
Zielvorgabe
36 Anzahl der Bildungspro-
Ergebnis
0 0 0
0
jekte
Zielvorgabe
2.240
Ergebnis 0 0 0
37 Anzahl der begünstigten
Studenten
Zielvorgabe
19.000
39 Anzahl der Projekte, die
Ergebnis
0 0 1
1
für die Nachhaltigkeit sor-
gen und die Anziehungs-
kraft von Städten steigern
Zielvorgabe
40 Anzahl der Projekte zur
Ergebnis
0 5 14
19
Förderung von Unterneh-
men, Unternehmertum und
neuen Technologien (be-
zogen auf PA 1)
Zielvorgabe
40 Anzahl der Projekte zur
Ergebnis
0 0 22
22
Förderung von Unterneh-
men, Unternehmertum und
neuen Technologien (be-
zogen auf PA 3)
Zielvorgabe
1.335

9
Programmübergreifende Indikatoren des Operationellen Programms (Stand 31.12.2009)
Indikatoren
Bezeichnung des Indikators aus dem OP
1
2007 2008 2009 2010 2011 2012 2013 2014 2015 Insgesamt
Ergebnis 0 1 65
3
Direkt geschaffene Bruttoar-
- - - - - - 66
beitsplätze (Anzahl)
2
Zielvorgabe
- - - - - - - - -
24.760
Ausgangswert*
- - - - - - - - -
-
Direkt geschaffene Bruttoar-
Ergebnis
0 0 40 - - - - - - 40
beitsplätze - männlich (An-
zahl)
4
Zielvorgabe
- - - - - - - - -
-
Ausgangswert*
- - - - - - - - -
-
Direkt geschaffene Bruttoar-
Ergebnis
0 0 9 - - - - - - 9
beitsplätze - weiblich (An-
zahl)
5
Zielvorgabe
- - - - - - - - -
-
Ausgangswert*
- - - - - - - - -
-
Direkt geschaffene Bruttoar-
Ergebnis
0 0 0 - - - - - - 0
beitsplätze, davon FuE
(Anzahl)
6
Zielvorgabe
- - - - - - - - - 760
Ausgangswert*
- - - - - - - - - -
1
Die Zielvorgaben der einzelnen Indikatoren stellen bereits auf die entsprechend des ersten Änderungsantrages geänderte Fassung des OP ab.
2
bezieht sich auf die Vorhaben „Einzelbetriebliche FuE-Projekte“, „FuE-Verbundprojekte“, „Technologietransfer“, „Risikokapital für junge Technologieunternehmen“, „Anwendungsorientierte Forschungs-
projekte und –infrastruktur“, „Einzelbetriebliche Investitionen“, „Zinsverbilligungen im Rahmen des Darlehensprogramms GuW“ und „Nachhaltige Stadtentwicklung“
3 In den Vorhabensbereichen 1.1, 1.2 und 1.3 wird bezogenen auf den Indikator 344 „Ergebnisverwaltung: neu zu schaffende Arbeitsplätze“ keine geschlechtsspezifische Unterscheidung vorgenommen.
Der
4
bezieht
Wert
sich
für die
auf
drei
die
Vorhabensbereiche
„Einzelbetriebliche
ergibt 16.
FuE-Projekte“, „FuE-Verbundprojekte“, „Risikokapital für junge Technologieunternehmen“, „Anwendungsorientierte Forschungsprojekte und –
infrastruktur“,
5
bezieht sich
„Einzelbetriebliche
auf die Vorhaben „Einzelbetriebliche
Investitionen“, „Zinsverbilligungen
FuE-Projekte“, „FuE-Verbundprojekte“,
im Rahmen des Darlehensprogramms
„Risikokapital für
GuW“
junge
und
Technologieunternehmen“,
„Nachhaltige Stadtentwicklung“
„Anwendungsorientierte Forschungsprojekte und –
infrastruktur“,
6
bezieht sich
„Einzelbetriebliche
auf die Vorhaben „Einzelbetriebliche
Investitionen“, „Zinsverbilligungen
FuE-Projekte“, „FuE-Verbundprojekte“,
im Rahmen des Darlehensprogramms
„Risikokapital für
GuW“
junge
und
Technologieunternehmen“
„Nachhaltige Stadtentwicklung“
und „Anwendungsorientierte Forschungsprojekte und –
infrastruktur“

10
Indikatoren
Bezeichnung des Indikators aus dem OP
2007 2008 2009 2010 2011 2012 2013 2014 2015 Insgesamt
Direkt geschaffene Bruttoar-
Ergebnis
0 0 0 - - - - - - 0
beitsplätze, davon FuE –
männlich (Anzahl)
7
Zielvorgabe
- - - - - - - - - -
Ausgangswert*
- - - - - - - - -
-
Direkt geschaffene Bruttoar-
Ergebnis
0 0 0 - - - - - - 0
beitsplätze, davon FuE –
weiblich (Anzahl)
8
Zielvorgabe
- - - - - - - - - -
Ausgangswert*
- - - - - - - - -
-
gesicherte Bruttoarbeitsplät-
Ergebnis
0 0 184 - - - - - - 184
ze (Anzahl)
9
Zielvorgabe
- - - - - - - - -
26.570
Ausgangswert*
- - - - - - - - -
-
gesicherte Bruttoarbeitsplät-
Ergebnis
0 0 144 - - - - - - 144
ze – männlich (Anzahl)
10
Zielvorgabe
- - - - - - - - -
-
Ausgangswert*
- - - - - - - - -
-
gesicherte Bruttoarbeitsplät-
Ergebnis
0 0 40 - - - - - - 40
ze – weiblich (Anzahl)
11
Zielvorgabe
- - - - - - - - -
-
Ausgangswert*
- - - - - - - - - -
7
bezieht sich auf die Vorhaben „Einzelbetriebliche FuE-Projekte“, „FuE-Verbundprojekte“, „Risikokapital für junge Technologieunternehmen“ und „Anwendungsorientierte Forschungsprojekte und –
infrastruktur“
8
bezieht sich auf die Vorhaben „Einzelbetriebliche FuE-Projekte“, „FuE-Verbundprojekte“, „Risikokapital für junge Technologieunternehmen“ und „Anwendungsorientierte Forschungsprojekte und –
infrastruktur“
9
bezieht sich auf die Vorhaben „Einzelbetriebliche FuE-Projekte“, „FuE-Verbundprojekte“, „Risikokapital für junge Technologieunternehmen“, „Anwendungsorientierte Forschungsprojekte und –
infrastruktur“,
10
bezieht sich
„Einzelbetriebliche
auf die Vorhaben „Einzelbetriebliche
Investitionen“, „Zinsverbilligungen
FuE-Projekte“, „FuE-Verbundprojekte“,
im Rahmen des Darlehensprogramms
„Risikokapital für
GuW“
junge
und
Technologieunternehmen“,
„Nachhaltige Stadtentwicklung“
„Anwendungsorientierte Forschungsprojekte und –
11
infrastruktur“,
bezieht sich
„Einzelbetriebliche
auf die Vorhaben „Einzelbetriebliche
Investitionen“, „Zinsverbilligungen
FuE-Projekte“, „FuE-Verbundprojekte“,
im Rahmen des Darlehensprogramms
„Risikokapital für
GuW“
junge
und
Technologieunternehmen“,
„Nachhaltige Stadtentwicklung“
„Anwendungsorientierte Forschungsprojekte und –
infrastruktur“, „Einzelbetriebliche Investitionen“, „Zinsverbilligungen im Rahmen des Darlehensprogramms GuW“ und „Nachhaltige Stadtentwicklung“

11
Indikatoren
Bezeichnung des Indikators aus dem OP
2007 2008 2009 2010 2011 2012 2013 2014 2015 Insgesamt
gesicherte Bruttoarbeitsplät-
Ergebnis
0 0 0 - - - - - - 0
ze , davon FuE (Anzahl)
12
Zielvorgabe
- - - - - - - - -
7.170
Ausgangswert*
- - - - - - - - -
-
gesicherte Bruttoarbeitsplät-
Ergebnis
0 0 0 - - - - - - 0
ze , davon FuE - männlich
(Anzahl)
13
Zielvorgabe
- - - - - - - - -
-
Ausgangswert*
- - - - - - - - -
-
gesicherte Bruttoarbeitsplät-
Ergebnis
0 0 0 - - - - - - 0
ze , davon FuE – weiblich
(Anzahl)
14
Zielvorgabe
- - - - - - - - -
-
Ausgangswert*
- - - - - - - - -
-
* Angaben lt. OP
12
bezieht sich auf die Vorhaben „Einzelbetriebliche FuE-Projekte“, „FuE-Verbundprojekte“, „Risikokapital für junge Technologieunternehmen“ und „Anwendungsorientierte Forschungsprojekte und –
13
infrastruktur“
bezieht sich auf die Vorhaben „Einzelbetriebliche FuE-Projekte“, „FuE-Verbundprojekte“, „Risikokapital für junge Technologieunternehmen“ und „Anwendungsorientierte Forschungsprojekte und –
14
infrastruktur“
bezieht sich auf die Vorhaben „Einzelbetriebliche FuE-Projekte“, „FuE-Verbundprojekte“, „Risikokapital für junge Technologieunternehmen“ und „Anwendungsorientierte Forschungsprojekte und –
infrastruktur“

12
2.1.1 Finanzielle Angaben
Berichtsjahr 2009
Prioritätsachse
Ausgaben der Begünstig-
ten, die in den an die Ver-
waltungsbehörde übermit-
telten Zahlungsanträgen
enthalten sind
Entsprechende öffentliche
Beteiligung
Ausgaben, die von der mit
den Zahlungen an die Be-
günstigten beauftragten
Stelle getätigt wurden
Von der Kommission ins-
gesamt getätigte Zahlungen
Prioritätsachse 1 „Stärkung
von Innovation, Wissen-
schaft, Forschung“
EFRE
Davon in den Interventionsbe-
reich des ESF fallende Aus-
gaben
Davon in den Interventionsbe-
reich des EFRE fallende Aus-
gaben
126.686.501,80 €
123.209.719,20 €
123.209.719,20 €
105.014.734,71 €
Prioritätsachse 2 „Verbes-
serung der Bildungsinfra-
struktur“
EFRE
Davon in den Interventionsbe-
reich des ESF fallende Aus-
gaben
Davon in den Interventionsbe-
reich des EFRE fallende Aus-
gaben
15.945.939,60 €
15.945.939,60 €
9.621.809,31 €
11.959.454,64 €

13
Prioritätsachse
Ausgaben der Begünstig-
ten, die in den an die Ver-
waltungsbehörde übermit-
telten Zahlungsanträgen
enthalten sind
Entsprechende öffentliche
Beteiligung
Ausgaben, die von der mit
den Zahlungen an die Be-
günstigten beauftragten
Stelle getätigt wurden
Von der Kommission ins-
gesamt getätigte Zahlungen
Prioritätsachse 3 „Steige-
rung der Wettbewerbsfä-
higkeit der gewerblichen
Wirtschaft“
EFRE
Davon in den Interventionsbe-
reich des ESF fallende Aus-
gaben
Davon in den Interventionsbe-
reich des EFRE fallende Aus-
gaben
127.209.306,30 €
126.979.710,96 €
126.979.710,96 €
95.406.979,32 €
Prioritätsachse 4 „Verbes-
serung der Verkehrsinfra-
struktur“
EFRE
Davon in den Interventionsbe-
reich des ESF fallende Aus-
gaben
Davon in den Interventionsbe-
reich des EFRE fallende Aus-
gaben
58.769.144,37 €
58.769.144,37 €
58.769.144,37€
77.156.791,55 €

14
Prioritätsachse
Ausgaben der Begünstig-
ten, die in den an die Ver-
waltungsbehörde übermit-
telten Zahlungsanträgen
enthalten sind
Entsprechende öffentliche
Beteiligung
Ausgaben, die von der mit
den Zahlungen an die Be-
günstigten beauftragten
Stelle getätigt wurden
Von der Kommission ins-
gesamt getätigte Zahlungen
Prioritätsachse 5 „Ausbau
und Verbesserung der Inf-
rastruktur für ein nachhalti-
ges Wirtschaftswachstum“
EFRE
Davon in den Interventionsbe-
reich des ESF fallende Aus-
gaben
Davon in den Interventionsbe-
reich des EFRE fallende Aus-
gaben
17.415.967,68 €
17.415.967,68 €
16.916.739,70 €
28.666.194,67 €
Prioritätsachse 6 „Techni-
sche Hilfe“
EFRE
Davon in den Interventionsbe-
reich des ESF fallende Aus-
gaben
Davon in den Interventionsbe-
reich des EFRE fallende Aus-
gaben
1.929.497,12 €
1.929.497,12 €
1.908.048,44 €
2.319.996,47 €

15
Prioritätsachse
Ausgaben der Begünstig-
ten, die in den an die Ver-
waltungsbehörde übermit-
telten Zahlungsanträgen
enthalten sind
Entsprechende öffentliche
Beteiligung
Ausgaben, die von der mit
den Zahlungen an die Be-
günstigten beauftragten
Stelle getätigt wurden
Von der Kommission ins-
gesamt getätigte Zahlungen
Gesamtbetrag
347.956.356,87 €
344.249.978,93 €
337.405.171,98 €
320.524.151,36 €
Davon insgesamt auf Regio-
nen mit Übergangsunterstüt-
zung entfallender Teil
58.538.881,60 €
57.991.151,80 €
57.382.251,08 €
54.732.581,69 €
Davon insgesamt auf Regio-
nen ohne Übergangsunter-
stützung entfallender Teil
289.417.475,27 €
286.258.827,13 €
280.022.920,90€
265.791.569,67 €
Anteil der in Interventionsbe-
reich des ESF fallenden Aus-
gaben am Gesamtbetrag,
wenn das OP vom EFRE
kofinanziert wird
0,00 €
0,00 €
0,00 €
0,00 €
Anteil der in Interventionsbe-
reich des EFRE fallenden
Ausgaben am Gesamtbetrag,
wenn das OP vom ESF kofi-
nanziert wird
0,00 €
0,00 €
0,00 €
0,00 €

16
kumuliert (01.01.2007 bis 31.12.2009)
Prioritätsachse
Ausgaben der Begünstig-
ten, die in den an die Ver-
waltungsbehörde übermit-
telten Zahlungsanträgen
enthalten sind
Entsprechende öffentliche
Beteiligung
Ausgaben, die von der mit
den Zahlungen an die Be-
günstigten beauftragten
Stelle getätigt wurden
Von der Kommission ins-
gesamt getätigte Zahlungen
Prioritätsachse 1 „Stärkung
von Innovation, Wissen-
schaft, Forschung“
EFRE
Davon in den Interventionsbe-
reich des ESF fallende Aus-
gaben
Davon in den Interventionsbe-
reich des EFRE fallende Aus-
gaben
140.019.646,44 €
135.876.319,20 €
135.876.319,20 €
105.014.734,71 €
Prioritätsachse 2 „Verbes-
serung der Bildungsinfra-
struktur“
EFRE
Davon in den Interventionsbe-
reich des ESF fallende Aus-
gaben
Davon in den Interventionsbe-
reich des EFRE fallende Aus-
gaben
15.945.939,60 €
15.945.939,60 €
9.621.809,31 €
11.959.454,64 €

17
Prioritätsachse
Ausgaben der Begünstig-
ten, die in den an die Ver-
waltungsbehörde übermit-
telten Zahlungsanträgen
enthalten sind
Entsprechende öffentliche
Beteiligung
Ausgaben, die von der mit
den Zahlungen an die Be-
günstigten beauftragten
Stelle getätigt wurden
Von der Kommission ins-
gesamt getätigte Zahlungen
Prioritätsachse 3 „Steige-
rung der Wettbewerbsfä-
higkeit der gewerblichen
Wirtschaft“
EFRE
Davon in den Interventionsbe-
reich des ESF fallende Aus-
gaben
Davon in den Interventionsbe-
reich des EFRE fallende Aus-
gaben
127.209.306,30 €
126.979.710,96 €
126.979.710,96 €
95.406.979,32 €
Prioritätsachse 4 „Verbes-
serung der Verkehrsinfra-
struktur“
EFRE
Davon in den Interventionsbe-
reich des ESF fallende Aus-
gaben
Davon in den Interventionsbe-
reich des EFRE fallende Aus-
gaben
102.875.722,16 €
102.875.722,16 €
102.875.722,16 €
77.156.791,55 €

18
Prioritätsachse
Ausgaben der Begünstig-
ten, die in den an die Ver-
waltungsbehörde übermit-
telten Zahlungsanträgen
enthalten sind
Entsprechende öffentliche
Beteiligung
Ausgaben, die von der mit
den Zahlungen an die Be-
günstigten beauftragten
Stelle getätigt wurden
Von der Kommission ins-
gesamt getätigte Zahlungen
Prioritätsachse 5 „Ausbau
und Verbesserung der Inf-
rastruktur für ein nachhalti-
ges Wirtschaftswachstum“
EFRE
Davon in den Interventionsbe-
reich des ESF fallende Aus-
gaben
Davon in den Interventionsbe-
reich des EFRE fallende Aus-
gaben
38.328.195,35 €
38.328.195,35 €
37.714.123,61 €
28.666.194,67 €
Prioritätsachse 6 „Techni-
sche Hilfe“
EFRE
Davon in den Interventionsbe-
reich des ESF fallende Aus-
gaben
Davon in den Interventionsbe-
reich des EFRE fallende Aus-
gaben
3.093.328,54 €
3.093.328,54 €
3.065.879,86 €
2.319.996,47 €

19
Prioritätsachse
Ausgaben der Begünstig-
ten, die in den an die Ver-
waltungsbehörde übermit-
telten Zahlungsanträgen
enthalten sind
Entsprechende öffentliche
Beteiligung
Ausgaben, die von der mit
den Zahlungen an die Be-
günstigten beauftragten
Stelle getätigt wurden
Von der Kommission ins-
gesamt getätigte Zahlungen
Gesamtbetrag
427.472.138,39 €
423.099.215,81 €
416.133.565,10 €
320.524.151,36 €
Davon insgesamt auf Regio-
nen mit Übergangsunterstüt-
zung entfallender Teil
72.994.979,11 €
72.300.609,49 €
71.691.708,77 €
54.732.581,69 €
Davon insgesamt auf Regio-
nen ohne Übergangsunter-
stützung entfallender Teil
354.477.159,28 €
350.798.606,32 €
344.441.856,33 €
265.791.569,67 €
Anteil der in Interventionsbe-
reich des ESF fallenden Aus-
gaben am Gesamtbetrag,
wenn das OP vom EFRE
kofinanziert wird
0,00 €
0,00 €
0,00 €
0,00 €
Anteil der in Interventionsbe-
reich des EFRE fallenden
Ausgaben am Gesamtbetrag,
wenn das OP vom ESF kofi-
nanziert wird
0,00 €
0,00 €
0,00 €
0,00 €

Code (*) Dimension 1
vorrangiges Thema
Code (*) Dimension 2
Finanzierungsform
Code (*) Dimension 3
Art des
Gebiets
Code (*) Dimension 4
Wirtschaftszweig
Code (*) Dimension 5
Gebiet
Betrag(**)
in Euro
09 01 01 06 DED11 50.996,04
09 01 01 06 DED28 79.688,68
08 01 01 06 DED1C 870.000,00
08 01 01 06 DED15 5.125.724,98
08 01 01 06 DED12 1.151.062,50
08 01 01 06 DED19 1.222.049,99
08 01 01 06 DED1A 1.030.050,00
08 01 01 06 DED33 1.842.674,99
09 01 05 06 DED28 61.042,10
08 01 01 03 DED17 227.400,00
09 01 01 04 DED17 188.613,94
08 01 01 04 DED28 112.425,00
08 01 05 05 DED15 486.150,00
08 01 01 05 DED25 295.725,00
08 01 05 13 DED25 33.750,00
43 01 05 08 DED26 0
23 01 00 12 DED1 3.986.355,33
08 01 01 12 DED1B 23.850,00
24 01 00 12 DED2 431.097,51
53 01 00 12 DED35 1.975.488,56
53 01 00 12 DED2B 1.162.821,78
53 01 00 12 DED1B 2.892.682,29
09 01 01 12 DED12 101.052,62
14 01 05 06 DED2B 14.526,31
08 01 01 22 DED17 1.387.799,99
08 01 01 14 DED22 19.350,00
08 01 05 14 DED28 153.525,00
24 01 00 11 DED2 7.581,19
08 01 01 16 DED34 158.625,00
08 01 05 16 DED1C 85.125,00
02 01 01 16 DED21 9.433.867,49
01 01 01 16 DED21 7.844.535,50
03 01 01 16 DED31 22.052,36
04 01 01 16 DED16 46.656,47
08 01 05 16 DED1A 37.500,00
02 01 01 17 DED21 3.882.039,48
75 01 05 18 DED27 1.098.122,36
75 01 01 18 DED25 2.078.034,13
75 01 01 18 DED1A 87.531,13
75 01 01 18 DED35 62.065,23
01 01 01 18 DED34 35.648,25
43 01 01 20 DED19 0
08 01 01 06 DED14 1.229.024,99
08 01 01 06 DED16 364.275,00
08 01 05 06 DED18 709.050,00
04 01 01 06 DED19 406.477,75
14 01 01 06 DED28 11.422,10
08 01 01 04 DED17 56.325,00
09 01 01 04 DED12 71.178,94
08 01 05 06 DED1A 153.450,00
04 01 05 06 DED18 81.793,42
08 01 01 05 DED16 2.468.249,99
08 01 05 05 DED14 393.375,00
09 01 01 13 DED14 38.430,79
14 01 05 13 DED1B 8.336,83
43 01 01 13 DED25 5.084,44
04 01 01 13 DED2B 34.080,78
43 01 01 08 DED11 0
54 01 00 12 DED19 602.612,15
54 01 00 12 DED29 1.310.581,71
23 01 00 12 DED35 1.383.059,13
23 01 00 12 DED29 861.566,97
23 01 00 12 DED2A 197.980,01
23 01 00 12 DED2B 2.924.280,26
23 01 00 12 DED17 6.861.374,74
53 01 00 12 DED14 173.979,75
53 01 00 12 DED24 444.402,45
53 01 00 12 DED2A 93.839,54
53 01 00 12 DED29 784.704,99
53 01 00 12 DED21 247.075,56
04 01 01 06 DED29 54.248,67
09 01 01 06 DED1C 46.973,68
08 01 01 06 DED35 66.150,00
09 01 05 06 DED14 41.279,20
09 01 01 06 DED2B 77.368,42
03 01 05 06 DED16 33.607,89
04 01 01 06 DED1B 533.014,72
08 01 05 06 DED19 126.675,00
Kombination der Codes der Dimensionen 1 bis 5
2.1.2 Angaben über die Verwendung von Fondsmitteln
Referenznummer des operationellen Programms (CCI-Code):
2007DE161PO004
Bezeichnung des Programms:
Operationelles Programm EFRE Sachsen 2007-2013
20

Code (*) Dimension 1
vorrangiges Thema
Code (*) Dimension 2
Finanzierungsform
Code (*) Dimension 3
Art des
Gebiets
Code (*) Dimension 4
Wirtschaftszweig
Code (*) Dimension 5
Gebiet
Betrag(**)
in Euro
04 01 01 06 DED1C 42.480,00
43 01 01 22 DED18 0
43 01 01 22 DED17 3.078,94
09 01 01 22 DED15 87.663,16
08 01 01 14 DED18 5.250,00
43 01 01 14 DED26 0
14 01 01 16 DED21 179.608,41
08 01 01 16 DED17 9.750,00
08 01 05 16 DED2B 195.375,00
04 01 01 16 DED29 56.052,62
04 01 01 16 DED12 20.328,16
01 01 01 16 DED16 253.154,20
09 01 01 16 DED24 11.778,94
14 01 05 16 DED2B 23.567,36
01 01 01 16 DED1A 21.401,04
61 01 00 17 DED33 6.098,46
85 01 00 17 DED2 248,48
53 01 05 17 DED1B 12.820,40
50 01 01 17 DED19 166.684,19
50 01 01 17 DED15 257.347,13
50 01 01 17 DED1B 79.312,49
02 01 01 17 DED28 1.949.540,91
75 01 01 17 DED31 10.112.979,65
75 01 01 18 DED13 34.304,82
75 01 01 18 DED1C 83.562,25
75 01 05 18 DED1B 533.628,03
75 01 05 18 DED1A 192.203,98
01 01 01 18 DED31 852.600,49
08 01 01 22 DED31 13.650,00
01 01 01 22 DED21 495.104,63
14 01 01 06 DED21 35.485,25
09 01 01 06 DED15 42.364,73
04 01 01 06 DED31 2.721.555,72
04 01 01 06 DED2A 101.261,82
04 01 01 06 DED2B 378.388,37
08 01 05 06 DED14 1.710.674,99
08 01 05 06 DED1 191.550,00
08 01 05 06 DED16 268.425,00
08 01 01 06 DED1B 1.550.797,49
09 01 01 06 DED29 85.389,46
08 01 01 03 DED25 1.153.725,00
08 01 01 04 DED15 58.500,00
04 01 01 04 DED11 36.940,26
08 01 05 04 DED35 37.500,00
08 01 01 06 DED26 72.525,00
08 01 01 06 DED2 284.205,00
08 01 05 06 DED15 275.775,00
14 01 01 06 DED2 9.443,25
08 01 01 06 DED2A 1.046.175,00
04 01 01 06 DED28 30.715,26
03 01 01 06 DED15 12.532,89
04 01 05 06 DED2A 128.947,08
04 01 01 06 DED35 154.413,12
08 01 01 05 DED2A 57.075,00
08 01 01 05 DED31 753.450,00
04 01 01 05 DED15 138.445,25
14 01 05 06 DED24 6.792,63
43 01 01 08 DED24 2.368,42
54 01 00 12 DED1B 766.323,03
23 01 00 12 DED36 5.350.014,51
23 01 00 12 DED18 1.085.110,63
24 01 00 12 DED1 470.246,21
53 01 00 12 DED11 691.525,05
53 01 00 12 DED25 139.248,19
53 01 00 12 DED36 150.283,68
09 01 01 12 DED1B 34.208,68
14 01 01 06 DED2A 20.711,05
09 01 01 06 DED1B 8.684,20
09 01 01 06 DED2A 14.526,31
08 01 05 22 DED2B 81.450,00
43 01 05 22 DED16 0
43 01 01 14 DED24 2.514,32
08 01 01 14 DED24 41.550,00
08 01 01 16 DED2A 93.375,00
04 01 05 16 DED19 191.842,09
04 01 01 16 DED25 1.716.371,80
08 01 01 16 DED2B 190.500,00
14 01 05 16 DED1C 3.394,73
08 01 01 16 DED22 153.075,00
08 01 05 16 DED33 315.900,00
50 01 01 17 DED1A 35.991,31
02 01 01 17 DED31 452.528,58
75 01 01 17 DED19 521.053,66
75 01 05 18 DED2B 845.716,33
21

Code (*) Dimension 1
vorrangiges Thema
Code (*) Dimension 2
Finanzierungsform
Code (*) Dimension 3
Art des
Gebiets
Code (*) Dimension 4
Wirtschaftszweig
Code (*) Dimension 5
Gebiet
Betrag(**)
in Euro
75 01 01 18 DED29 211.327,15
01 01 01 18 DED21 1.557.954,98
08 01 01 06 DED31 3.891.389,01
08 01 01 06 DED25 5.550.674,98
03 01 01 06 DED21 13.794,46
04 01 01 06 DED32 70.440,78
08 01 01 06 DED29 1.493.999,99
08 01 05 06 DED29 97.425,00
08 01 05 03 DED27 7.950,00
08 01 05 03 DED36 258.450,00
08 01 01 03 DED1C 77.550,00
14 01 01 03 DED27 47.021,05
08 01 05 04 DED1 57.750,00
08 01 05 06 DED33 94.725,00
08 01 05 06 DED26 1.790.174,99
08 01 01 06 DED13 1.817.999,99
04 01 01 06 DED11 1.975.445,34
04 01 01 06 DED1A 41.966,05
04 01 01 06 DED34 62.441,83
04 01 05 06 DED2B 101.134,72
08 01 01 05 DED14 108.375,00
08 01 01 05 DED28 336.000,00
08 01 05 05 DED24 278.775,00
04 01 01 05 DED11 100.936,57
04 01 01 05 DED21 60.677,36
09 01 05 13 DED36 61.893,16
14 01 01 13 DED21 11.878,42
04 01 01 13 DED31 33.093,94
08 01 01 13 DED32 497.250,00
04 01 05 06 DED1C 22.768,42
54 01 00 12 DED3 8.154,32
54 01 00 12 DED32 808.884,73
54 01 00 12 DED2A 1.584.746,19
53 01 00 12 DED23 22.775,10
53 01 00 12 DED1A 3.907,37
14 01 01 12 DED32 17.209,09
08 01 05 06 DED35 67.575,00
04 01 05 06 DED14 187.864,72
04 01 01 06 DED33 64.034,99
09 01 01 06 DED21 75.789,47
43 01 01 22 DED32 1.578,94
09 01 01 22 DED16 17.668,42
08 01 05 14 DED19 73.125,00
09 01 05 14 DED1C 27.473,68
09 01 01 11 DED35 51.332,36
08 01 05 11 DED2A 288.750,00
08 01 01 16 DED13 1.302.599,99
08 01 01 16 DED29 88.800,00
01 01 01 16 DED31 826.588,66
04 01 05 16 DED25 30.900,79
04 01 01 16 DED34 366.558,14
04 01 01 16 DED1C 37.917,62
85 01 00 17 DED21 317.850,16
09 01 01 17 DED24 56.570,52
53 01 01 17 DED18 160.428,31
75 01 01 18 DED1B 125.667,31
75 01 01 18 DED18 251.939,56
75 01 01 18 DED11 214.265,23
02 01 01 18 DED16 622.744,41
08 01 05 06 DED25 1.406.174,99
08 01 05 06 DED2B 2.258.249,99
14 01 01 06 DED31 71.680,26
08 01 01 06 DED18 855.367,50
08 01 01 06 DED2B 1.322.624,99
04 01 05 06 DED32 526.603,40
04 01 01 06 DED16 1.431.052,71
04 01 01 06 DED36 20.204,20
08 01 01 03 DED21 368.625,00
08 01 05 03 DED29 117.225,00
08 01 01 03 DED24 36.600,00
14 01 01 04 DED17 3.315,79
09 01 05 04 DED2B 56.186,83
09 01 01 04 DED11 86.015,52
04 01 01 06 DED13 31.655,52
08 01 01 05 DED33 96.975,00
09 01 01 13 DED36 85.207,89
08 01 01 13 DED17 994.500,00
09 01 01 06 DED13 5.008,42
08 01 05 06 DED34 1.093.725,00
08 01 05 06 DED17 361.425,00
43 01 01 08 DED1C 0
54 01 00 12 DED26 5.952,18
08 01 01 12 DED26 25.650,00
23 01 00 12 DED34 837.622,31
22

Code (*) Dimension 1
vorrangiges Thema
Code (*) Dimension 2
Finanzierungsform
Code (*) Dimension 3
Art des
Gebiets
Code (*) Dimension 4
Wirtschaftszweig
Code (*) Dimension 5
Gebiet
Betrag(**)
in Euro
23 01 00 12 DED25 5.308.542,38
23 01 00 12 DED1C 27.654.889,04
53 01 00 12 DED15 356.603,48
53 01 00 12 DED27 339.980,29
04 01 05 06 DED27 93.307,88
09 01 01 06 DED33 114.378,94
09 01 01 06 DED1A 47.747,36
03 01 01 06 DED11 9.981,31
04 01 05 06 DED24 296.345,51
43 01 01 22 DED33 1.578,94
08 01 05 22 DED35 133.650,00
08 01 01 14 DED29 351.150,00
08 01 05 14 DED16 505.425,00
08 01 01 11 DED14 375.525,00
08 01 01 16 DED21 1.408.574,99
08 01 01 16 DED24 668.400,00
03 01 01 16 DED15 31.578,94
04 01 01 16 DED15 65.125,26
02 01 01 16 DED11 9.913.437,74
09 01 01 16 DED21 60.102,62
04 01 05 16 DED2A 11.790,00
86 01 00 17 DED2 1.191,18
85 01 00 17 DED35 45.986,07
50 01 01 17 DED1C 104.810,33
02 01 01 17 DED13 514.022,10
75 01 05 18 DED24 238.830,77
75 01 01 18 DED28 1.071.803,11
75 01 01 18 DED33 812.666,02
75 01 01 18 DED15 104.057,89
75 01 01 18 DED14 66.949,46
01 01 01 18 DED11 832.545,19
01 01 01 18 DED16 2.241.124,10
08 01 01 06 DED17 852.600,00
08 01 01 06 DED32 439.950,00
08 01 01 03 DED19 178.725,00
08 01 05 04 DED24 55.800,00
14 01 01 04 DED15 24.118,42
08 01 05 04 DED2B 90.900,00
04 01 01 04 DED17 45.465,78
08 01 05 04 DED16 369.525,00
09 01 01 06 DED12 15.157,89
09 01 01 06 DED25 12.186,31
08 01 01 06 DED22 567.225,00
14 01 05 06 DED1A 9.868,42
04 01 05 06 DED35 156.295,24
43 01 01 05 DED29 0
08 01 01 05 DED2 16.125,00
09 01 01 05 DED15 26.627,36
08 01 01 05 DED1C 1.155.825,00
09 01 05 06 DED17 25.642,10
43 01 01 08 DED13 0
09 01 01 08 DED16 14.589,47
04 01 01 12 DED33 78.298,42
54 01 00 12 DED24 15.831,26
54 01 00 12 DED16 1.281.144,22
54 01 00 12 DED1 700.649,25
54 01 00 12 DED14 625.250,63
23 01 00 12 DED3 3.555.294,27
23 01 00 12 DED26 1.241.380,33
23 01 00 12 DED19 1.154.012,90
23 01 00 12 DED32 99.667,90
23 01 00 12 DED27 2.213.660,21
24 01 00 12 DED3 207.770,93
53 01 05 12 DED34 60.741,22
53 01 00 12 DED16 1.031.817,01
53 01 00 12 DED18 515.572,83
53 01 00 12 DED1C 9.136,40
09 01 05 06 DED19 50.526,31
09 01 01 06 DED16 50.526,31
04 01 01 06 DED18 93.976,56
61 01 01 22 DED34 8.571,09
08 01 01 14 DED2A 40.275,00
08 01 01 14 DED16 46.800,00
08 01 05 14 DED29 17.025,00
04 01 01 16 DED21 3.720.869,01
04 01 01 16 DED11 1.003.028,83
09 01 01 16 DED11 320.590,25
02 01 05 16 DED33 348.193,88
09 01 05 16 DED2A 15.208,42
04 01 01 16 DED19 24.539,99
08 01 01 16 DED18 51.000,00
01 01 01 16 DED13 43.097,36
85 01 00 17 DED 1.058.740,44
02 01 01 17 DED16 2.586.956,48
23

Code (*) Dimension 1
vorrangiges Thema
Code (*) Dimension 2
Finanzierungsform
Code (*) Dimension 3
Art des
Gebiets
Code (*) Dimension 4
Wirtschaftszweig
Code (*) Dimension 5
Gebiet
Betrag(**)
in Euro
75 01 01 18 DED2A 129.575,92
75 01 05 18 DED1 71.392,53
75 01 05 18 DED28 520.471,45
75 01 05 18 DED14 78.991,78
75 01 05 18 DED1C 112.201,69
02 01 01 18 DED21 763.642,90
09 01 05 22 DED34 68.898,15
03 01 01 06 DED31 16.697,36
08 01 01 06 DED28 2.655.824,99
08 01 01 06 DED21 2.903.208,74
08 01 05 06 DED32 1.728.824,99
04 01 01 06 DED17 215.111,03
08 01 01 06 DED27 406.888,61
08 01 01 03 DED34 996.075,00
08 01 01 03 DED35 181.050,00
08 01 05 03 DED24 134.325,00
09 01 01 04 DED1C 72.473,68
09 01 01 04 DED16 38.753,68
08 01 05 04 DED17 266.325,00
08 01 05 06 DED2A 561.300,00
04 01 05 06 DED1A 188.162,34
08 01 01 06 DED24 1.158.075,00
09 01 01 06 DED19 46.973,68
04 01 05 06 DED16 178.297,86
04 01 01 05 DED13 145.773,15
09 01 01 05 DED29 69.868,42
04 01 01 05 DED24 70.140,00
09 01 05 13 DED1A 97.347,63
08 01 05 13 DED24 48.675,00
08 01 01 13 DED21 8.475,00
54 01 00 12 DED2 192.281,16
54 01 00 12 DED34 32.456,56
54 01 00 12 DED1A 376.566,44
23 01 00 12 DED24 3.257.147,19
23 01 00 12 DED2 5.151.825,57
23 01 00 12 DED28 1.533.329,94
23 01 00 12 DED16 1.001.774,36
53 01 00 12 DED13 1.721.435,62
53 01 00 12 DED19 560.651,82
53 01 00 12 DED17 1.088.558,06
53 01 00 12 DED31 1.499.677,12
53 01 00 12 DED32 169.044,45
53 01 00 12 DED26 270.458,86
04 01 05 06 DED15 53.930,52
04 01 01 06 DED15 127.387,88
09 01 01 06 DED23 25.144,73
04 01 05 06 DED17 238.547,36
04 01 05 06 DED19 25.451,83
14 01 01 06 DED15 22.913,68
08 01 01 22 DED16 30.825,00
43 01 01 22 DED14 3.157,89
08 01 01 14 DED26 702.150,00
08 01 01 14 DED14 213.150,00
08 01 01 14 DED21 42.975,00
08 01 01 14 DED17 41.550,00
09 03 00 15 DED 17.105.058,46
08 01 01 16 DED11 514.950,00
08 01 01 16 DED31 1.031.175,00
08 01 05 16 DED27 34.500,00
02 01 01 16 DED31 106.500,00
04 01 01 16 DED2B 473.232,61
86 01 00 17 DED21 219.721,33
53 01 01 17 DED16 343.573,02
61 01 01 17 DED1A 322.229,95
75 01 01 18 DED19 257.744,53
75 01 01 18 DED26 92.111,02
75 01 01 18 DED27 90.640,42
75 01 05 18 DED17 5.632,10
75 01 05 18 DED16 145.984,81
75 01 01 18 DED24 138.482,26
03 01 01 18 DED21 19.500,00
01 01 01 18 DED19 98.399,25
04 01 01 19 DED21 54.473,68
08 01 05 06 DED24 1.066.650,00
04 01 01 06 DED21 8.911.966,41
08 01 01 06 DED11 6.443.999,97
08 01 05 06 DED1C 678.450,00
08 01 01 06 DED36 1.600.649,99
08 01 01 06 DED34 658.500,00
08 01 05 06 DED27 2.055.674,99
08 01 05 06 DED1B 940.200,00
08 01 05 06 DED28 921.450,00
04 01 01 06 DED25 295.705,23
08 01 01 03 DED26 260.700,00
24

Code (*) Dimension 1
vorrangiges Thema
Code (*) Dimension 2
Finanzierungsform
Code (*) Dimension 3
Art des
Gebiets
Code (*) Dimension 4
Wirtschaftszweig
Code (*) Dimension 5
Gebiet
Betrag(**)
in Euro
08 01 01 03 DED18 44.025,00
08 01 05 04 DED14 18.300,00
09 01 05 04 DED19 76.530,00
08 01 01 04 DED1C 83.475,00
09 01 05 06 DED24 152.399,99
08 01 01 05 DED12 156.600,00
09 01 01 05 DED21 74.526,31
09 01 05 06 DED1C 28.957,89
43 01 01 08 DED27 0
54 01 00 12 DED31 127.050,07
54 01 00 12 DED15 824,73
23 01 00 12 DED14 339.170,05
24 01 00 12 DED31 25.303,41
53 01 00 12 DED28 1.853.958,99
53 01 00 12 DED34 154.178,42
53 01 00 12 DED22 57.453,75
09 01 05 06 DED2B 37.500,00
09 01 01 06 DED31 114.868,42
14 01 01 06 DED11 10.957,89
14 01 01 06 DED17 24.727,10
43 01 01 22 DED2B 947,36
09 01 01 13 DED12 75.789,47
43 01 01 14 DED1B 0
08 01 01 14 DED34 144.600,00
24 01 00 11 DED3 16.734,27
03 01 01 16 DED13 18.416,83
04 01 01 16 DED31 612.732,45
09 01 01 16 DED2A 27.631,57
08 01 05 16 DED25 55.200,00
01 01 01 16 DED11 1.584.522,13
04 01 05 16 DED33 20.958,75
01 01 05 16 DED33 39.729,00
09 01 01 16 DED15 12.367,10
09 01 01 16 DED29 48.165,79
09 01 01 16 DED17 37.760,52
08 01 05 16 DED1B 173.025,00
08 01 01 16 DED1A 120.750,00
86 01 00 17 DED 674.387,24
50 01 01 17 DED17 257.016,76
75 01 01 18 DED21 1.029.172,26
75 01 05 18 DED19 94.903,87
75 01 01 18 DED17 561.567,15
75 01 01 18 DED2B 517.908,07
08 01 01 22 DED2A 49.875,00
86 01 00 00 DED21 1.871,57
Insgesamt:
320.524.151,36
25

Zusammenfassung Code Dimension 1 "vorrangiges Thema"
Zusammenfassung Code Dimension 2
"Finanzierungsform"
Betrag in Euro
Betrag in Euro
01
16.726.404,79
01
303.419.092,88
02
30.573.473,97
03
17.105.058,46
03
178.162,05
320.524.151,34
04
29.240.624,11
08
91.963.043,52
09
20.528.684,99
14
556.978,03
23
75.998.058,03
24
1.158.733,52
43
20.309,26
50
901.162,20
53
18.988.824,34
54
8.439.308,62
61
336.899,50
75
22.593.487,95
85
1.422.825,14
86
897.171,32
320.524.151,34
Zusammenfassung Code Dimension 3 "Art des Gebiets"
Zusammenfassung Code Dimension 4
"Wirtschaftszweig"
Betrag in Euro
Betrag in Euro
00
123.438.514,95
00
1.871,57
01
165.888.175,66
03
4.089.446,03
05
31.197.460,73
04
1.906.417,82
320.524.151,34
05
7.289.694,39
06
88.710.975,44
08
16.957,89
11
739.922,82
12
104.324.056,14
13
2.033.793,35
14
2.427.887,99
15
17.105.058,46
16
46.314.355,44
17
24.140.128,60
18
18.983.614,21
19
54.473,68
22
2.385.497,51
320.524.151,34
Zusammenfassung Code Dimension 5 "Gebiet"
Betrag in Euro
Betrag in Euro
DED
18.838.186,14
DED24
8.182.454,26
DED1
5.477.943,32
DED25
18.081.323,24
DED11
23.790.137,32
DED26
4.461.102,38
DED12
1.591.169,58
DED27
6.387.745,81
DED13
5.634.313,80
DED28
11.291.197,53
DED14
5.603.499,25
DED29
5.647.530,77
DED15
7.310.038,40
DED2A
4.463.042,91
DED16
15.372.950,41
DED2B
10.786.759,18
DED17
13.754.086,36
DED3
3.787.953,78
DED18
3.853.513,81
DED31
23.285.572,50
DED19
5.878.979,01
DED32
4.359.454,28
DED1A
2.766.673,02
DED33
3.836.212,39
DED1B
7.682.550,47
DED34
4.678.640,97
DED1C
31.197.464,41
DED35
4.314.564,71
DED2
6.093.998,33
DED36
7.526.703,43
DED21
43.743.365,99
320.524.151,34
DED22
797.103,75
DED23
47.919,83
26

27
Im Zeitraum 2007 bis 2013 stehen EFRE-Mittel in Höhe von 3.091,14 Mio. € und eine natio-
nale Kofinanzierung in Höhe von 1.032,50 Mio. € zur Verfügung. Die nationale Beteiligung
setzt sich aus 964,31 Mio. € nationalen öffentlichen Mitteln und 68,19 Mio. € nationalen pri-
vaten Mitteln zusammen.
Im Jahr 2009 wurde aufgrund der Finanzkrise ein weiterer Vorschuss durch die KOM in Hö-
he von 77,28 Mio. € (2,5 % der geplanten EFRE-Mittel) gezahlt. Die Verteilung des von der
KOM insgesamt
gezahlten Vorschusses in Höhe von 231,84 Mio. € (7,5 % der geplanten
EFRE-Mittel) auf die Prioritätsachsen stellt sich wie folgt dar:
Prioritätsachse 1 – Stärkung von Innovation, Wissenschaft, Forschung
80,93 Mio. €
Prioritätsachse 2 – Verbesserung der Bildungsinfrastruktur
17,68 Mio. €
Prioritätsachse 3 – Steigerung der Wettbewerbsfähigkeit der
gewerblichen Wirtschaft
44,06 Mio. €
Prioritätsachse 4 – Verbesserung der Verkehrsinfrastruktur
43,01 Mio. €
Prioritätsachse 5 – Ausbau und Verbesserung der Infrastruktur
für ein nachhaltiges Wirtschaftswachstum
42,86 Mio. €
Technische Hilfe
3,30 Mio. €
Die Initiativen JEREMIE und JESSICA wurden noch nicht genutzt, sind jedoch auch weiter-
hin im OP als Option vorgesehen.
2.1.3 Unterstützung aufgeschlüsselt nach Zielgruppen
Die in der Finanztabelle in Kapitel 2.1.1 enthaltenen EFRE-Mittel verteilen sich gemäß An-
hang II Teil A der VO (EG) Nr. 1828/2006 auf Wirtschaftszweige. Ein geringer Teil kann kei-
nem Wirtschaftszweig eindeutig zugeordnet werden. Nachfolgende Tabelle bildet den
Sachstand zum 31.12.2009 ab:
Code
Wirtschaftszweig
1
EU-Betrag in Euro
00 entfällt
1.871,57
03
Herstellung von Nahrungs- und Genussmitteln
4.089.446,05
04
Herstellung von Textilien und Bekleidung
1.906.417,84
05 Fahrzeugbau
7.289.694,41
06
nicht spezifiziertes verarbeitendes Gewerbe
88.710.975,39
08 Energieversorgung
16.957,89
11 Verkehr
739.922,82
12 Bau
104.324.056,16
13 Handel
2.033.793,35
14 Beherbergungs- und Gaststättengewerbe 2.427.888,00
15
Kreditinstitute und Versicherungen
17.105.058,46
16 Grundstücks- und Wohnungswesen, Vermietung
beweglicher Sachen, Erbringung von Dienstleistun-
gen überwiegend für Unternehmen
46.314.355,41
17 Öffentliche Verwaltung
24.140.128,63
18
Erziehung und Unterricht
18.983.614,19
19 Gesundheitswesen
54.473,68
22
Erbringung von sonstigen Dienstleistungen
2.385.497,51
320.524.151,36
1
Auf der Grundlage der statistischen Systematik der Wirtschaftszweige in der Europäischen Gemeinschaft (NACE Rev. 1); VO
(EG) Nr. 29/2002 vom 19.12.2001 zur Änderung der VO (EG) Nr. 3037/90 vom 09.10.1990.

28
Entsprechend den Vorgaben der Fachförderrichtlinien konnten Unternehmen, Kommunen
sowie natürliche Personen von der Förderung profitieren.
Ein Großteil der ausgezahlten Fördermittel 354.477.159,28 € ist im Freistaat Sachsen in den
Gebieten ohne Übergangsunterstützung, also den Direktionsbezirken Chemnitz und Dresden
eingesetzt worden. Der Rest 72.994.979,11 € floss in den Direktionsbezirk Leipzig (Gebiet
mit Übergangsunterstützung).
2.1.4 Zurückgezahlte oder wiederverwendete Unterstützung
Im Jahr 2009 wurden für zwei Projekte im Vorhabensbereich 5.4.2 „Hochwasserschutz -
Straßenverkehrsinfrastruktur – Staatsstraßenbau“ zuschussfähige Ausgaben in Höhe von
28.408,43 Euro (öffentlicher Betrag) zurückgezogen (Artikel 57 und 98 Absatz 2 der Verord-
nung (EG) Nr. 1083/2006).
2.1.5 Qualitative Analyse
Zusammenfassung der Prioritätsachsen (Stand 24.02.2010)
In der Prioritätsachse 1 „Stärkung von Innovation, Wissenschaft, Forschung“ wurden bis En-
de 2009 169,71 Mio. € durch die Zuwendungsempfänger getätigt und für eine Erstattung bei
den Bewilligungsstellen beantragt. Hierbei handelt es sich um 126,86 Mio. € EFRE-Mittel und
42,84 Mio. € Kofinanzierung.
In der Prioritätsachse 2 „Verbesserung der Bildungsinfrastruktur“ wurden bis Ende 2009
52.77 Mio. € durch die Zuwendungsempfänger getätigt und für eine Erstattung bei den Bewil-
ligungsstellen beantragt. Hierbei handelt es sich um 32,49 Mio. € EFRE-Mittel und 20,28
Mio. € Kofinanzierung.
In der Prioritätsachse 3 „Steigerung der Wettbewerbsfähigkeit der gewerblichen Wirtschaft“
wurden bis Ende 2009 201,08 Mio. € durch die Zuwendungsempfänger getätigt und für eine
Erstattung bei den Bewilligungsstellen beantragt. Hierbei handelt es sich um 91,55 Mio. €
EFRE-Mittel und 109,54 Mio. € Kofinanzierung.
In der Prioritätsachse 4 „Verkehrsinfrastruktur“ wurden bis Ende 2009 124,77 Mio. € durch
die Zuwendungsempfänger getätigt und für eine Erstattung bei den Bewilligungsstellen bean-
tragt. Hierbei handelt es sich um 93,58 Mio. € EFRE-Mittel und 31,19 Mio. € Kofinanzierung.
In der Prioritätsachse 5 „Ausbau und Verbesserung der Infrastruktur für ein nachhaltiges
Wachstum“ wurden bis Ende 2009 77,26 Mio. € durch die Zuwendungsempfänger getätigt
und für eine Erstattung bei den Bewilligungsstellen beantragt. Hierbei handelt es sich um
57,92 Mio. € EFRE-Mittel und 19,34 Mio. € Kofinanzierung.
In der Prioritätsachse 6 „Technische Hilfe“ wurden bis Ende 2009 4,20 Mio. € durch die Zu-
wendungsempfänger getätigt und für eine Erstattung bei den Bewilligungsstellen beantragt.
Hierbei handelt es sich um 3,15 Mio. € EFRE-Mittel und 1,05 Mio. € Kofinanzierung.

29
Quantifizierung der Finanzindikatoren (Zeitraum 01.01.2007-31.12.2009)
Prioritätsachse Plan 2007-
2013 (EU +
öffentliche
Kofinanzie-
rung) in Mio.
Euro
Bewilligungsvolu-
men in Mio. Euro
Ausgaben, die von
der mit den Zahlun-
gen an die Begüns-
tigten beauftragten
Stelle getätigt wur-
den in Mio. Euro
Prozent
1
2
3
4
5=(Sp. 4 *100)/Sp. 3
1 Stärkung von Inno-
vation, Wissenschaft,
Forschung
1.397,889112 667,744091
135,876319 20,34
2 Verbesserung der
Bildungsinfrastruktur
313,520467 244,741133
9,621809 3,93
3 Steigerung der
Wettbewerbsfähigkeit
der gewerblichen
Wirtschaft
779,412130 527,718686
126,979710 24,06
4 Verkehrsinfrastruk-
tur
751,957298 601,273556
102,875722 17,11
5 Ausbau und Ver-
besserung der Infra-
struktur für ein nach-
haltiges Wachstum
754,058934 323,754230
37,714123 11,65
6 Technische Hilfe
58,612425 15,631401
3,065879 19,61
Beitrag des Operationellen Programms zur Erreichung der Ziele gem. Art. 9 Abs. 3 der Ver-
ordnung (EG) Nr. 1083/2006 (Stand Juni 2010)
Entsprechend der Vorgaben des Art. 9 Abs. 3 der Verordnung (EG) Nr. 1083/2006 ist die
vom EFRE mitfinanzierte Förderung auf die EU-Prioritäten Förderung der Wettbewerbsfähig-
keit und Schaffung von Arbeitsplätzen, insbesondere auch auf die Erreichung der Ziele der
integrierten Leitlinien für Wachstum und Beschäftigung (2005-2008) gemäß der Entschei-
dung 2005/600/EG des Rates ausgerichtet. Demnach müssen 60% der Ausgaben für das
Ziel „Konvergenz“ aller Mitgliedstaaten der Europäischen Union in deren Zusammensetzung
vor dem 1. Mai 2004 für die vorerwähnten Prioritäten vorgesehen werden. Diese Zielvorga-
ben, die auf den Ausgabenkategorien in Anhang IV der Verordnung (EG) Nr. 1083/2006 be-
ruhen, gelten als Durchschnittswert über den gesamten Programmplanungszeitraum. Der
Freistaat Sachsen hat bis zum Ende des Berichtsjahres 2009 58,22% der auf dem Operatio-
nellen Programm EFRE beruhenden Ausgaben für Lissabon-konforme Ausgabenkategorien
ausgegeben.
Lissabonkonforme Ausgabenkategorien
in Mio. €
Forschung und technologische Entwicklung (FTE), Innovation und Förde-
rung des Unternehmergeistes
274.449.399,30
Informationsgesellschaft
1.173.727,15
Energie
14.135.595,16
Lissabonkonform
Anteil in %
289.758.721,62
58,19

30
2.2
Angaben zur Vereinbarkeit mit dem Gemeinschaftsrecht
Im Jahr 2009 traten keine Probleme in Bezug auf die Vereinbarkeit mit dem Gemeinschafts-
recht auf.
2.3
Wesentliche aufgetretene Probleme und getroffene Abhilfemaßnahmen
Im Jahr 2009 traten keine Probleme bei der Durchführung des Programms, den Vorkehrun-
gen zur Begleitung des Programms und bei der Durchführung der einzelnen Vorhaben in-
nerhalb der Prioritätsachsen auf.
2.4
Änderungen der Durchführungsbestimmungen des Operationellen Programms
Signifikante Änderungen der sozioökonomischen Situation in Sachsen
Die wirtschaftlichen Folgen der internationalen Wirtschafts- und Finanzkrise schlagen sich
bei der Betrachtung volkswirtschaftlicher Kenngrößen der deutschen, sowie der sächsischen
Wirtschaft im Jahr 2009 deutlich nieder. So durchlebte Deutschland im Jahr 2009 eine Re-
zession mit einem negativen Wirtschaftswachstum von 5,0 %. Auch die wirtschaftliche Ent-
wicklung im Freistaat Sachsen konnte sich im Jahr 2009 angesichts seiner Verflechtung mit
der Weltwirtschaft nicht entziehen. Die sächsische Wirtschaft schrumpfte im gleichen Zeit-
raum um 3,8 %.
Die Auswirkungen der internationalen Wirtschafts- und Finanzkrise spiegeln sich besonders
deutlich in der Umsatzentwicklung des Verarbeitenden Gewerbes wider. Dabei ist festzuhal-
ten, dass das produzierende Gewerbe aufgrund seiner außenwirtschaftlichen Verflechtung in
besonders hohem Maße von dem globalen Produktionsrückgang betroffen ist. Das Verarbei-
tende Gewerbe (nur Betriebe mit 50 und mehr Beschäftigten) erlöste im Jahr 2009 einen
Gesamtumsatz von 42,89 Milliarden €. Verglichen mit dem Vorjahreszeitraum 2008 bedeutet
dies einen Rückgang um 15,64 Prozent.
Tendenziell scheint der Umsatzrückgang im Verarbeitenden Gewerbe sich zu verlangsamen,
befindet sich jedoch in der Jahresbetrachtung 2009 auf deutlich niedrigerem Niveau als in
den Vorjahren. Die Entwicklung des Auftragseingangs als Frühindikator für die Umsatzent-
wicklung im Verarbeitenden Gewerbe deutet auf eine leicht positive Umsatzentwicklung hin.
Generell haben sich die konjunkturellen Frühindikatoren nach einer deutlichen Schwäche-
phase zu Beginn des Jahres 2009 im weiteren Verlauf weitgehend verbessert, verharren
jedoch auch weiterhin deutlich unter den Werten von 2008. Die Auswertung der Konjunktur-
umfrage des ifo Instituts ergibt folgendes Bild:
Zur Jahreswende 2008/2009 war die Stimmung in der sächsischen Wirtschaft einerseits
durch eine noch überwiegend freundliche Geschäftslage und andererseits durch einen tiefen
Pessimismus in die Entwicklung der kommenden Monate gekennzeichnet. So beurteilte jede
dritte Firma die aktuelle Lage mit "gut" und nur 23 % mit "schlecht". Bei den Prognosen gin-
gen 47 % - das war nahezu jeder zweite Befragte - von geschäftlichen Verschlechterungen
aus, nur 7 % von Verbesserungen.
2
Nach einer langen Phase des Anstiegs ist der ifo Geschäftsklimaindex für die gewerbliche
Wirtschaft Deutschlands im Februar geringfügig zurückgegangen. Auch in Sachsen und in
den neuen Ländern insgesamt trübte sich das Geschäftsklima leicht ein. Ausschlaggebend
für den Rückgang des sächsischen Klimaindikators waren die Angaben zur aktuellen Lage,
die von den befragten Unternehmen per saldo schlechter als im Vormonat beurteilt wurde.
2
Vgl. Landesarbeitsgemeinschaft der Industrie- und Handelskammern im Freistaat Sachsen (2009): Konjunkturbericht Sach-
sen.

image
image
31
Der wirtschaftlichen Entwicklung im nächsten halben Jahr blickten die Unternehmen hinge-
gen abermals etwas optimistischer entgegen.
Geschäftsklima Sachsen im Vergleich
ifo Geschäftsklimaindex für die gewerbliche Wirtschaft Sachsens, der neuen Bundesländer und
Deutschlands, Indexwerte, Jahr 2000 = 100, saisonbereinigt
Quelle: Quelle: ifo Institut für Wirtschaftsforschung
Das im Jahr 2009 insgesamt niedrige Niveau des Beschäftigungsbarometers signalisiert,
dass die Auswirkungen der Wirtschafts- und Finanzkrise auch den Arbeitsmarkt erfasst ha-
ben. Jedoch ist festzuhalten, dass mit der Verbesserung des Geschäftsklimaindizes eine
deutliche Aufhellung des ifo Beschäftigungsbarometers bis zum Jahresende 2009 einher-
geht. Gleichwohl sind die Vorzeichen für den Arbeitsmarkt weiterhin negativ und es ist davon
auszugehen, dass sich der Personalabbau in der sächsischen Wirtschaft in naher Zukunft
fortsetzen wird.
Beschäftigungsbarometer Sachsen
ifo Beschäftigungsbarometer für die gewerbliche Wirtschaft Sachsens, Indexwerte, Jahr 2000 = 100,
saisonbereinigt
Quelle: ifo Institut für Wirtschaftsforschung

32
Die Entwicklung auf dem Arbeitsmarkt hat sich im Jahr 2009 trotz des signifikanten Umsatz-
rückgangs im Verarbeitenden Gewerbe als robust erwiesen. Die Arbeitslosenquote, gemes-
sen am Anteil der Arbeitslosen an allen zivilen Erwerbspersonen, konnte im Jahresverlauf
zwischen Januar 2009 und Januar 2010 von 13,7 % auf 13,4 % gesenkt werden. Diese Ent-
wicklung ist jedoch vor dem Hintergrund Arbeitsmarkt entlastender Maßnahmen, wie bspw.
der Kurzarbeiterregelung, zu interpretieren.
Änderungen der Durchführungsbestimmungen
Im Berichtsjahr 2009 wurden die folgenden Förderrichtlinien erlassen:
Richtlinie des Sächsischen Staatsministeriums für Wirtschaft und Arbeit über die Gewäh-
rung von Zuwendungen für Technologietransfermaßnahmen im Freistaat Sachsen
(Technologietransferförderung) vom 14.01.2009
Richtlinie des Sächsischen Staatsministeriums für Wissenschaft und Kunst zur Änderung
der Richtlinie zur Gewährung von Zuwendungen für Verbesserungen der Forschungsinf-
rastruktur und für Forschungsvorhaben mit jeweils anwendungsnaher Ausrichtung vom
11.02.2009
Richtlinien des Sächsischen Staatsministeriums für Wirtschaft und Arbeit zur Mit-
telstandsförderung - Verbesserung der unternehmerischen Leistungsfähigkeit (Teil E-
Business) vom 16.01.2009
Richtlinie des Sächsischen Staatsministeriums für Wirtschaft, Arbeit und Verkehr zur Än-
derung der Richtlinien zur Mittelstandsförderung – Verbesserung der unternehmerischen
Leistungsfähigkeit vom 15.12.2009
Gemeinsame Verwaltungsvorschrift des Sächsischen Staatsministeriums des Innern, des
Sächsischen Staatsministeriums der Finanzen, des Sächsischen Staatsministeriums für
Wirtschaft und Arbeit, des Sächsischen Staatsministeriums für Soziales, des Sächsi-
schen Staatsministeriums für Kultus und des Sächsischen Staatsministeriums für Umwelt
und Landwirtschaft zur Gewährung von Zuwendungen für Infrastrukturmaßnahmen der
Kommunen im Freistaat Sachsen (VwV KommInfra 2009) vom 17.03.2009
Rahmenplan der Gemeinschaftsaufgabe „Verbesserung der Regionalen Wirtschaftsstruk-
tur“ (GA), Koordinierungsrahmen der Gemeinschaftsaufgabe „Verbesserung der regiona-
len Wirtschaftsstruktur“ ab 2009 und Richtlinie des Sächsischen Staatsministeriums für
Wirtschaft und Arbeit und Verkehr zur Förderung der gewerblichen Wirtschaft einschließ-
lich der Tourismuswirtschaft im Rahmen der Gemeinschaftsaufgabe „Verbesserung der
regionalen Wirtschaftsstruktur“ (GRW) (RIGA) vom 09.12.2009
Rahmenplan der Gemeinschaftsaufgabe „Verbesserung der regionalen Wirtschaftsstruk-
tur“ (am 06.08.2009 in Kraft getreten)
Richtlinien des Sächsischen Staatsministeriums für Wirtschaft und Arbeit zur Mit-
telstandsförderung - Verbesserung der unternehmerischen Leistungsfähigkeit (Teil Über-
betriebliche Förderung / Kooperation) vom 16.01.2009
Richtlinie des Sächsischen Staatsministeriums für Wirtschaft, Arbeit und Verkehr zur Än-
derung der Richtlinien zur Mittelstandsförderung – Verbesserung der unternehmerischen
Leistungsfähigkeit vom 15.12.2009
Richtlinie des Sächsischen Staatsministeriums für Wirtschaft und Arbeit zur Mittelstands-
förderung – Verbesserung der unternehmerischen Leistungsfähigkeit (Abschnitt B II
Markterschließung / Außenwirtschaftsförderung Richtlinie 3. „Messen, Produktpräsentati-
on und weitere Maßnahmen) vom 16.01.2009
Verwaltungsvorschrift des Sächsischen Staatsministeriums für Umwelt und Landwirt-
schaft und des Sächsischen Staatsministeriums für Wirtschaft und Arbeit zur Änderung
der Förderrichtlinie Energieeffizienz und Klimaschutz vom 06.03.2009
Richtlinie des Sächsischen Staatsministeriums für Umwelt und Landwirtschaft und des
Sächsischen Staatsministeriums für Wirtschaft und Arbeit zur Änderung der Förderrichtli-
nie Energieeffizienz und Klimaschutz vom 15.05.2009

33
Richtlinie des Sächsischen Staatsministeriums für Wirtschaft und Arbeit zur Förderung
des Radverkehrs aus Mitteln des Europäischen Fonds für regionale Entwicklung (RL
Radverkehr) vom 23.06.2009
VwV des Sächsischen Staatsministerium des Innern zur Änderung der Verwaltungsvor-
schrift über die Durchführung und Förderung von Maßnahmen der nachhaltigen Stadt-
entwicklung und der Revitalisierung von Brachflächen zur Umsetzung des Operationellen
Programms des Freistaates Sachsen für den Europäischen Fonds für regionale Entwick-
lung in der Förderperiode 2007-2013 (VwV Stadtentwicklung 2007 – 2013) vom
27.02.2009
Richtlinie des Sächsischen Staatsministeriums für Umwelt und Landwirtschaft und des
Sächsischen Staatsministeriums für Wirtschaft und Arbeit zur Änderung der Förderrichtli-
nie Energieeffizienz und Klimaschutz vom 15.05.2009
2.5
Wesentliche Änderung gemäß Artikel 57 der Verordnung (EG) Nr. 1083/2006
Wesentliche Änderungen gemäß Artikel 57 der Verordnung (EG) Nr. 1083/2006 gab es kei-
ne.
2.6
Komplementarität mit anderen Instrumenten
Allgemeines
Die Strategie des EFRE bewegt sich kohärent zu den parallelen Förderprogrammen und
stellt damit eine sinnvolle Ergänzung dar, mit der gezielt Synergien ausgelöst werden kön-
nen. Die einzelnen Vorhaben zur Umsetzung der Strategie des EFRE sind außerdem in den
jeweiligen Kontext der Förderlandschaft auf EU-, Bundes- und Landesebene eingebettet. Für
die Forschungsförderung sind dies im Besonderen das 7. Forschungs-Rahmenprogramm
der EU sowie die Hightech-Strategie der Bundesregierung, für die geplanten Vorhaben im
Bereich der Bildungsinfrastruktur das Konzept des Lebenslangen Lernens, für die Steigerung
der Wettbewerbsfähigkeit der gewerblichen Wirtschaft der Rahmenplan der Gemeinschafts-
aufgabe "Verbesserung der regionalen Wirtschaftsstruktur" und für den Ausbau und die Ver-
besserung der Infrastruktur bspw. die Städtebau-Förderung. Thematische Prioritäten des 7.
Forschungsrahmenprogramms wie gewerbliche Investitionen in Spitzentechnologieberei-
chen, Investitionen in Forschungsinfrastrukturen und FuE- Einzel- und Verbundprojekte wer-
den durch EFRE- Mittel gefördert. Zu diesen Prioritäten gibt es auch Ansätze zum Zusam-
menwirken von EFRE und dem 7. Forschungsrahmenprogramm, die im Laufe der Förderpe-
riode spezifiziert werden. Ansatzpunkte gibt es hierzu in Bereichen wie Biotechnologie, Na-
notechnologie, Umwelt und Energie. In diesem Zusammenhang ist eine weitere Verbesse-
rung der Integration sächsischer Universitäten, Forschungseinrichtungen, Forschungszent-
ren und Unternehmen in den europäischen Forschungsraum und internationale Forschungs-
netzwerke anzustreben. Der Freistaat Sachsen wird den Ausbau diesbezüglicher Beratungs-
kapazitäten prüfen.
Eine besondere Ergänzung stellt die Strategie jedoch in ihrer Ergänzungsfunktion bzw. in
Kombination mit den Landesförderungen dar. Der EFRE schließt Lücken bspw. bei der pro-
duktorientierten FuE-Forschung und dem Technologietransfer, so dass eine durchgängige
Förderung ermöglicht wird.
Die parallelen Operationellen Programme der Fonds EFRE und ESF sowie das Entwick-
lungsprogramm für den ländlichen Raum für den ELER und das Operationelle Programm
EFF können näherungsweise anhand ihrer Förderbereiche abgegrenzt werden:
der EFRE fördert besonders Investitionen in Innovation, Wissenschaft, Bildung, gewerbli-
cher Wirtschaft und große wirtschaftsnahe Infrastrukturen mit räumlichem Schwerpunkt
auf Entwicklungsachsen und Städte,

34
der ELER fördert investive Maßnahmen im Bereich Landwirtschaft für Unternehmen, die
Produkte des Anhangs 1 EG-Vertrag herstellen. Darüber hinaus werden investive Maß-
nahmen im ländlichen Raum gefördert, die sich durch inhaltliche und räumliche Be-
schränkungen (Orte mit bis zu 2.000 Einwohnern, in Ausnahmefällen bis 5.000) vom EF-
RE abgrenzen. Bewirtschaftungsmaßnahmen, z. B. zur Umsetzung von NATURA 2000
oder der WRRL werden ausschließlich aus dem ELER gefördert,
der ESF ist personenbezogen und fördert Maßnahmen zur Qualifizierung, Beschäftigung
sowie Netzwerke und Kooperationen zur Fachkräftesicherung und -entwicklung,
der EFF fördert Maßnahmen im Bereich Aquakultur, Binnenfischerei, Verarbeitung und
Vermarktung von Erzeugnissen der Fischerei und der Aquakultur sowie Maßnahmen von
gemeinschaftlichem Interesse und Maßnahmen, die der nachhaltigen Entwicklung des
Fischwirtschaftsgebietes in der Region Oberlausitz-Niederschlesien dienen.
Die Koordination der Fonds erfolgt in mehreren Stufen: bei der Programmaufstellung über
die Ressortabstimmungen – und besonders bei den Bundesprogrammen Verkehr und ESF
über die Bund-Länder-Abstimmungen
3
- sowie bei der Programmumsetzung durch die Ab-
wicklungsmodalitäten. Hierdurch werden Kohärenz und Komplementarität zwischen den
Vorhaben ermöglicht und Doppelförderungen ausgeschlossen. Die Strukturen ermöglichen
dabei auch die Erzeugung von Synergien auf der Ebene von Räumen und Projekten.
Die Förderinhalte im vorliegenden Operationellen Programm EFRE Sachsen 2007 bis 2013
wurden vor Einreichung intensiv mit den fachlich zuständigen Ressorts abgestimmt und im
Rahmen einer Kabinettsentscheidung gebilligt. Mit diesem Verfahren wurde sichergestellt,
dass die Möglichkeit einer Doppelförderung schon im Vorfeld ausgeschlossen werden kann.
Voraussetzung für die Gewährung von EFRE-Mitteln sind im Freistaat Sachsen die sog. För-
derrichtlinien. Diese werden durch das fachlich zuständige Ministerium erarbeitet und danach
mit allen anderen sächsischen Staatsministerien abgestimmt. Durch die Abgrenzung der
Fördergegenstände in den Richtlinien und durch die Berücksichtigung von städtischen und
ländlichen Entwicklungskonzepten wird der kohärente und integrative Mitteleinsatz gewähr-
leistet.
Ein Großteil der EFRE-Förderung im Freistaat Sachsen wird durch die Sächsische Aufbau-
bank - Förderbank - abgewickelt. Diese verwendet für die verwaltungsseitige Abwicklung
aller Förderprogramme (unabhängig ob Landes- oder EU-Förderung) ein einheitliches Vor-
gangsbearbeitungssystem. In einem ersten Schritt wird durch die Bearbeiter immer recher-
chiert, ob der jeweilige Antragssteller für das beantragte Projekt bereits eine Förderung aus
einem anderen Programm erhält. Ein ähnliches Verfahren wird bei den drei sächsischen
Landesdirektionen angewendet.
EFRE – Ziel „Europäische Territoriale Zusammenarbeit“
Die Abstimmung des EFRE im Ziel “Konvergenz“ mit dem Ziel „Europäische Territoriale Zu-
sammenarbeit“ erfolgte innerhalb der Staatsregierung durch Ressortabstimmungen und Ka-
binettsentscheidungen sowie in der Ausrichtung der grenzübergreifenden Zusammenarbeit
über die Abwicklung in der zwischengeschalteten Stelle SAB. Dadurch werden Doppelförde-
rungen vermieden und Synergieeffekte ermöglicht.
Im Rahmen des Ziels „Europäische Territoriale Zusammenarbeit“ ist für die Ausrichtung
grenzüberschreitende und interregionale Zusammenarbeit das SMWA und für die Ausrich-
tung transnationale Zusammenarbeit das SMI für den Sachsen betreffenden CADSES-
Nachfolgeprogrammraum „Central European Space“ zuständig. Die zuständigen Stellen
3
Abstimmung zu den Förderungen des Bundes und der Länder erfolgen zum einen durch regelmäßige Besprechungen der
Programmverantwortlichen für den EFRE und ESF in Bund und Ländern. Eine weitere Ebene ist die fachpolitische Abstimmung
einzelner Programmelemente (z. B. Fachministerkonferenzen). Wie im NSRP (S. 88) angekündigt, erfolgt zudem die Koordina-
tion im ESF zwischen Bund und Ländern künftig regelmäßig durch einen ESF-Ausschuss.

35
stimmen sich eng mit der Verwaltungsbehörde für das OP EFRE ab, um die Komplementari-
tät des Mitteleinsatzes sicherzustellen.
Die unter dem Ziel „Europäische Territoriale Zusammenarbeit“ vorgesehenen Vorhabensbe-
reiche stellen inhaltlich eine zweckmäßige Ergänzung zu den Zielsetzungen des EFRE-Ziels
„Konvergenz“-Förderung um eine grenzübergreifende, eine transnationale und eine interre-
gionale Dimension dar. Dieser Aspekt der grenzübergreifenden, transnationalen und interre-
gionalen Dimension bietet auch gleichzeitig ein Abgrenzungskriterium zur EFRE-Ziel „Kon-
vergenz“-Förderung. Durch die nachfolgend benannten Anforderungen an die Förderung
grenzübergreifender, transnationaler und interregionaler Zusammenarbeit wird deutlich, dass
solche Projekte einen anderen Zuschnitt besitzen als diejenigen Projekte, die im Rahmen
des OP EFRE unterstützt werden.
Im Rahmen der Europäischen Territorialen Zusammenarbeit in der Ausrichtung der grenz-
übergreifenden Zusammenarbeit können nur Projekte gefördert werden, die mindestens zwei
der vier Kriterien „gemeinsame Planung“, „gemeinsame Durchführung“, „gemeinsames Per-
sonal“ und „gemeinsame Finanzierung“ erfüllen. Darüber hinaus wird das „Lead-Partner-
Prinzip“ angewandt, d. h. mindestens ein sächsischer und ein tschechischer bzw. polnischer
Projektträger verfolgen das Projekt gemeinsam und einigen sich auf einen federführenden
Partner, der für die Projektumsetzung die Gesamtverantwortung trägt. Zudem findet auf
sächsischer Seite die Sicherung der Kohärenz im Rahmen einer Prüfung der fachlichen Ko-
härenz der Projekte statt, in die die jeweiligen Fachressorts eingebunden werden.
Im Rahmen der europäischen Territorialen Zusammenarbeit in der Ausrichtung interregiona-
le Zusammenarbeit können Projekte zur Verbesserung der Effektivität regionaler Entwick-
lungsstrategien sowie solche gefördert werden, die einen Beitrag zur wirtschaftlichen Moder-
nisierung und Steigerung der Wettbewerbsfähigkeit in Europa leisten. Dies geschieht durch
die Unterstützung der europaweiten Zusammenarbeit zwischen regionalen und lokalen Be-
hörden durch den Austausch und den Transfer ihrer Erfahrungen und die gemeinsame Ent-
wicklung von Lösungsansätzen und Politikinstrumenten. Es gilt das „Leadpartner – Prinzip“,
d.h. mindestens drei Projektpartner, die aus drei unterschiedlichen Staaten kommen müs-
sen, verständigen sich auf einen „federführenden Partner“, der für die Umsetzung des ge-
samten Projektes verantwortlicher und alleiniger Vertragspartner der Verwaltungsbehörde
ist. Derartige Projekte werden im Rahmen des OP EFRE nicht gefördert.
Im Rahmen der Europäischen Territorialen Zusammenarbeit in der Ausrichtung transnationa-
le Zusammenarbeit können Projekte zur Entwicklung größerer Regionen und damit zur Stär-
kung transnationaler Kooperationsräume mit dem Ziel integrierter Raumentwicklung geför-
dert werden. Derartige Projekte werden im Rahmen des OP EFRE nicht gefördert.
EFRE - ELER
Potenziale für Synergien zwischen EFRE und ELER werden in den Bereichen Hochwasser-
schutz, Erneuerbare Energien und Verkehrsinfrastruktur sowie touristische Infrastruktur ge-
sehen.
Beim Hochwasserschutz können durch die Kombination von flächenbezogenen Maßnahmen
der Landwirte im ELER zur Verbesserung des Wasserrückhaltes in der Fläche durch ange-
passte Flächenbewirtschaftung und den technischen Maßnahmen der Gemeinden im EFRE
(z. B. Rückhaltebecken, Hochwasserschutzmauern) Synergien erschlossen werden.
Im Bereich der Erneuerbaren Energien fördert der ELER Unternehmen in der Land- und Er-
nährungswirtschaft im Rahmen der Diversifizierung und Verwertung nachwachsender Roh-
stoffe als Form der landwirtschaftlichen Wertschöpfung. Der EFRE konzentriert sich dahin-
gegen in diesem Bereich auf nicht landwirtschaftliche Unternehmen.

36
Bei der Verbesserung der Verkehrsinfrastruktur werden im ELER kommunale Straßen ent-
sprechend der Gebietskulisse für investive Maßnahmen der Ländlichen Entwicklung (Orte
mit bis zu 2.000 Einwohnern, in Ausnahmefällen bis 5.000) sowie Straßen in Baulast der
Kreise gefördert. Demgegenüber fördert der EFRE Staatsstraßen. Die Koordination erfolgt
über den Landes- und Bundesverkehrswegeplan und durch Abstimmung zwischen den Be-
willigungsbehörden.
Die Abgrenzung zwischen EFRE und ELER bei touristischen Infrastrukturmaßnahmen erfolgt
nach territorialen Aspekten und maßnahmebezogen. So wird der Landtourismus über den
ELER nur in der Gebietskulisse ländlicher Raum unterstützt. Darüber hinaus werden im
ELER grundsätzlich Maßnahmen auf eine Zuschusshöhe von 25.000 € begrenzt. Reitwege,
Lehr- und Erlebnispfade, Besucherinformations- und Lenkungssysteme in Schutzgebieten
und Qualitätswanderwege "Wanderbares Deutschland" werden nur über den ELER geför-
dert. Größere touristische Infrastrukturprojekte und Radwege werden dagegen im Rahmen
des EFRE unterstützt.
Eine Abgrenzung der Maßnahmen „Zusammenarbeit bei der Entwicklung neuer Produkte,
Verfahren und Technologien in der Land- und Ernährungswirtschaft sowie in der Forstwirt-
schaft“ (M 124) und „Diversifizierung hin zu nichtlandwirtschaftlichen Tätigkeiten“ (M 311) im
Rahmen des Entwicklungsprogramms für den ländlichen Raum Sachsen 2007-13 mit den
Vorhaben zur Unternehmensförderung (einschließlich der Förderung von Unternehmens-
gründungen) im Rahmen des OP EFRE ergibt sich durch den Ausschluss von Unternehmen,
die landwirtschaftliche Erzeugnisse (Waren gemäß Anhang I des EG Vertrages) erzeugen,
von diesen Vorhaben des OP EFRE.
Die Maßnahmen “Dienstleistungseinrichtungen zur Grundversorgung für die ländliche Wirt-
schaft und Bevölkerung” (M 321) und "Vorhaben zur Verbesserung der Lebensqualität im
ländlichen Raum durch Dorferneuerung und Dorfentwicklung" (M 322) des ELER über-
schneiden sich grundsätzlich nicht mit der EFRE-Förderung in den Vorhaben “Nachhaltige
Stadtentwicklung” und “Revitalisierung von Industriebrachen und Konversionsflächen”, da
diese auf Gebiete in Städten mit mehr als 2.000 Einwohner fokussiert ist und die ELER-
Förderung auf Orte mit bis zu 2.000 Einwohnern (in Ausnahmefällen bis zu 5.000 Einwohner)
beschränkt ist.
Die Kohärenz beider Fördermittelprogramme wird auf zwei Wegen sichergestellt. Einerseits
wird bei fachlichen Überschneidungen eine mögliche Doppelförderung beispielsweise durch
Differenzierung der Zielgruppen ausgeschlossen. Andererseits gibt es fachliche Abgrenzun-
gen der Programme, um eine hohe Wirkung der Förderung durch zielgenauen Mitteleinsatz
zu gewährleisten. Deshalb werden u. a. die folgenden Bereiche durch das sächsische ELER-
Programm umgesetzt: Gewässer, Wasser und Abwasser (Umsetzung der EU-
Wasserrahmenrichtlinie), Natura 2000, Biodiversität, ländliche Entwicklung oder Valorisie-
rung des Naturerbes insbesondere durch den Landtourismus.
EFRE - ESF
Komplementaritäten und Synergien zwischen EFRE und ESF werden vor allem in den Berei-
chen der einzelbetrieblichen Investitionsförderung, der FuE- und Bildungsförderung sowie im
Bereich des Technologietransfers angestrebt.
Durch die Förderung von Aus- und Weiterbildung im ESF kann ein wesentlicher Grundstein
für das wirtschaftliche Handeln und damit für Investitionen in wirtschaftliche Betriebe - unter-
stützt aus dem EFRE - gelegt werden. Da bei Unternehmenserweiterungen und -
ansiedlungen, in der Regel ein großer Bedarf an Fachkräften besteht, kann der ESF in die-
sem Bereich durch Personalaufbau und -qualifizierung die notwendigen Voraussetzungen in
der Qualifizierung für eine erfolgreiche Betriebsentwicklung unterstützen. Ebenso unterstützt

37
der EFRE im Bereich FuE die Investitionen in einzelbetriebliche und Verbundprojekte und
der ESF die personellen Potenziale.
Komplementaritäten ergeben sich auch bei der Verbesserung der Grundlagen für ein lebens-
langes Lernen und für eine frühzeitige und lebensnahe Orientierung an den Anforderungen
des Berufslebens. Der ESF fördert z. B. die Vermittlung beruflicher Basisqualifikationen und
Grundkompetenzen, die Studienvorbereitung oder die Erhöhung der Flexibilität und Mobilität
im Erwerbsleben. Der EFRE fördert die hierfür notwendige qualitativ hochwertige Infrastruk-
tur.
Sowohl im EFRE als auch im ESF wird der Netzwerkansatz unterstützt. Der EFRE konzent-
riert sich dabei auf Kooperationen von KMU und branchenspezifische Netzwerke der sächsi-
schen Industrie, z. B. in den Bereichen Beschaffung, Produktion und Vertrieb/Marketing. Im
ESF sollen strategische Unternehmensnetzwerke von KMU zur Fachkräftesicherung und -
entwicklung gefördert werden.
Beratung und Coaching-Angebote werden im Vorhaben "Marktzugang von KMU" als unter-
stützende Maßnahmen bei der Vorbereitung des Zugangs auf internationalen Märkten geför-
dert. Der ESF ergänzt diese Maßnahmen durch eine zielgerichtete Qualifizierung der Be-
schäftigten im Hinblick auf die Anforderungen eines internationalen Marketings.
Existenzgründer werden im EFRE durch die Vorhaben "Risikokapital für junge Technologie-
unternehmen" und "Zinsverbilligungen im Rahmen des Darlehensprogramms GuW" unter-
stützt, die innovative Finanzierungsinstrumente beinhalten. Innovative Finanzierungsinstru-
mente sind zur Unterstützung von Existenzgründern auch im ESF-OP des Freistaates Sach-
sen vorgesehen. Die darin enthaltenen Handlungsoptionen richten sich in Abgrenzung zum
EFRE z. B. auf Unternehmensgründungen aus dem Hochschulbereich, wobei die Existenz-
gründungsberatung vor allem in der Vorgründungsphase im Blickpunkt steht. Die EFRE-
Vorhaben richten sich vorrangig an bereits bestehende Unternehmen. Bereits bestehende
Unternehmen stehen auch im ESF-OP des Bundes im Rahmen der Förderung von Existenz-
gründern und –gründerinnen in der Nachgründungsphase im Blickpunkt. Die Abgrenzung zu
diesen Maßnahmen ist dadurch gegeben, dass im Rahmen des EFRE-OP den Unternehmen
Kapital (Risikokapital und Zinsverbilligungen) zur Verfügung gestellt und im ESF-OP des
Bundes eine personenbezogene Beratung (Coaching) gefördert wird.
Im EFRE wird die im Artikel 34 Absatz 2 der VO (EG) Nr. 1083/2006 vorgesehene Flexibili-
sierungsregel nicht angewandt.
EFRE - EFF
Potenziale für Synergien zwischen EFRE und EFF werden vor allem in dem Bereich "Nach-
haltige Entwicklung des Fischwirtschaftsgebietes" (territorial begrenzt) sowie bei der Er-
schließung neuer Absatzmöglichkeiten und Ausarbeitung von Werbekampagnen gesehen.
Bei der nachhaltigen Entwicklung des Fischwirtschaftsgebietes gilt es, die Aktivitäten im nicht
fischwirtschaftlichen Bereich mit den Möglichkeiten des EFF zu koppeln, um im Sinne des
regionalen Ansatzes zusätzliche Effekte vor allem bei der Einkommensdiversifizierung zu
erreichen. Dazu wird ein entsprechendes regionales Konzept erarbeitet, dass die umzuset-
zenden Maßnahmen beinhaltet. Auf dieser Grundlage erfolgt in Abstimmung mit den regio-
nalen Akteuren und zuständigen Bewilligungsstellen die Abgrenzung zwischen den Fonds.
Es gelten die analogen Abgrenzungen wie beim ELER.
Bei der Erschließung neuer Absatzmöglichkeiten und Ausarbeitung von Werbekampagnen
orientiert sich der EFF auf den Bereich Fischerei- und Aquakulturerzeugnisse, während sich
der EFRE u. a. auf Unternehmen in der verarbeitenden Nahrungsgüter- und Genussmittelin-
dustrie konzentriert, deren Produkte überregional versandt werden.

38
Bei der Förderung des EFRE im Bereich der einzelbetriebliche Förderung sowie im Vorha-
ben „Marktzugang von KMU“ sind Fischereiunternehmen ausgeschlossen.
2.7
Vorkehrungen zur Begleitung
Einbindung der Partner
Die Einbindung der Partner im Rahmen der Europäischen Strukturfonds im Freistaat Sach-
sen erfolgt auf verschiedenen Wegen. Eine gute Möglichkeit für Information und Fachaus-
tausch bietet die jährlich organisierte Jahreskonferenz des Europäischen Fonds für regionale
Entwicklung (EFRE) und des Europäischen Sozialfonds (ESF). Diese Veranstaltung fand am
13. November 2009 im Fraunhofer Institut für Zelltherapie und Immunologie (IZI) und in der
BIO CITY in Leipzig statt. Unter der Überschrift „Förderung von Innovation, Bildung und Be-
schäftigung in Sachsen“ wurden umfassende Informationen über Förderangebote bereitge-
stellt, beispielhafte Projekte präsentiert und Gesprächsmöglichkeiten für Akteure aus Wis-
senschaft, Wirtschaft und Verwaltung geschaffen.
Eine wichtige institutionalisierte Form der Einbindung der Wirtschafts- und Sozialpartner,
Vertreter der Nichtregierungsorganisationen, Wohlfahrtsbände, der Kirche sowie der Ge-
bietskörperschaften bietet der Begleitausschuss. Der Begleitausschuss für den Europäi-
schen Fonds für regionale Entwicklung im Freistaat Sachsen tagte im Jahr 2009 am 17. De-
zember. Es wurden neben der Änderung der Geschäftsordnung, die aufgrund von Verschie-
bungen in den Reihen der Partner sowie in der Verteilung der sächsischen Ressorts not-
wendig wurde, der aktuelle Durchführungsstand des Operationellen Programms sowie die
geplante OP-Änderung thematisiert. Einen wichtigen Tagesordnungspunkt bildete die Frage
der Gestaltung der zukünftigen Kohäsionspolitik. Darüber hinaus wurde über Kommissions-
und Systemsprüfungen, Stand der begleitenden Evaluierung sowie Publizitätsarbeit berich-
tet.
Ein ebenfalls wichtiges Instrument der Partnereinbindung ist die Lenkungsgruppe Laufende
Bewertung, ein Unterausschuss des Begleitausschusses, in deren Arbeit fünf Partner konti-
nuierlich eingebunden sind. Stellvertretend für die insgesamt 14 berufenen Partner im EFRE-
Begleitausschuss leisten sie einen wichtigen Beitrag zur Umsetzung der EFRE-
Förderstrategien 2007-2013.
Um dem Prinzip der Partnerschaft über die Zusammenarbeit im Begleitausschuss und in der
Lenkungsgruppe Laufende Bewertung hinaus Rechnung zu tragen, wurde der Arbeitsbereich
Begleitung in den Verwaltungsbehörden für die Europäischen Strukturfonds in Sachsen per-
sonell gestärkt: Seit Mai 2009 setzt sich eine Partnerschaftsreferentin systematisch für die
Unterstützung der Partner und ihrer aktiven Rolle im Rahmen der Umsetzung der Struktur-
fondspolitik in Sachsen ein. Über die hierzu konzipierten Aktivitäten wird in den folgenden
Jahresberichten informiert.
EDV
Modalitäten für die Datenerfassung
Die elektronische Aufzeichnung und Erfassung der Buchführungsdaten zu jeder im Rahmen
des EFRE OP durchgeführten Operation (auch Fördervorhaben genannt) sowie die Erfas-
sung der erforderlichen Durchführungsdaten für die Finanzverwaltung erfolgt durch die För-
dermittelbearbeiter in den unterschiedlichen Bewilligungsstellen des Freistaates im landes-
einheitlichen Fördermittelverwaltungssystem (FMV). Die FMV ist der dezentrale Teil des
sächsischen Informationssystems. Durch dieses integrierte vorgangsbearbeitende Verfahren
von Bescheidbearbeitung und Datenerhebung bzw. -übermittlung wird eine hohe Datenquali-

39
tät gewährleistet, die zusätzlich durch Plausibilitätsprüfungen innerhalb der FMV abgesichert
wird.
Neben dem grundsätzlichen Einsatz der FMV sind z.B. bei der Sächsischen Aufbaubank
(SAB) oder der Landestalsperrenverwaltung (LTV) spezifische Mittelverwaltungssysteme im
Einsatz. Da aber in allen Systemen der Bewilligungsstellen die gleichen Stammdaten (aus
der Zentrale übertragene Kataloge) verwendet werden, gleiche Plausibilitätsprüfungen erfol-
gen und über genormte Schnittstellentabellen die tagaktuelle Datenübertragung geschieht,
wird eine hohe Datenqualität sicher gestellt.
Wichtiger Bestandteil des Buchführungssystems ist die Datensicherheit, die sich durch IT-
Sicherheitsvorkehrungen erreichen lässt. Kern dabei sind die Maßnahmen zur Verfügbarkeit,
Unversehrtheit und Vertraulichkeit der Daten. Seit vielen Jahren hat der Freistaat Sachsen
ein physisch getrenntes Datennetz der Landesbehörden, der Kommunen und spezieller Ein-
richtung (z.B. SAB) getrennt von allen anderen Internet-Nutzern aufgebaut und im Betrieb.
Damit existiert ein durch Firewalls geschütztes separates Intranet, das Sächsische Verwal-
tungsnetz (SVN), das höchsten Sicherheitsstandards genügt. Ergänzt wird die Datensicher-
heit durch detaillierte nutzerbezogene Zugriffsrechte in den einzelnen IT-Systemen, die eine
Bearbeitung nur nach konkreten Aufgaben und Inhalten gestattet. Weitere Maßnahmen der
IT-Sicherheit sind die täglichen Datensicherungen sowohl lokal als auch zentral, die Möglich-
keit Datenübertragungen wiederholen zu können und spezielle Monitoringfunktionen zum
Datenvergleich lokaler und zentraler Daten. Die physische Verwahrung der Daten erfolgt in
jeweils technisch geschützten Rechenzentrumsbereichen, so dass Verlust, Diebstahl oder
Zerstörung praktisch ausgeschlossen und Störfälle reparabel sind.
Für jedes Fördervorhaben (FV) werden jahresgenau die geplanten Kosten, die geplante Fi-
nanzierung mit den Geldgeberanteilen (EU, Bund, Land, Kommune, Privat, Sonstige), die
Bewilligung sowie die ausgezahlten, zurückgeforderten, zurückgezahlten, zinsgeforderten
und zinsrückgezahlten Mittel zum Zeitpunkt des Ereigniseintritts erfasst. Die Auszahlungen
sind gebunden an die Verwendungen, die ebenfalls erfasst werden.
Die erklärten Ausgaben beruhen auf Einzelauszahlungen, die vom Fördermittelbearbeiter als
konkret geflossene Mittel geprüft wurden. Die Darstellung der Ausgaben erfolgt wie oben
anhand der Geldgeberanteile (EU, Bund, Land, Kommune, Privat, Sonstige). Im Informati-
onssystem werden diese erklärbaren und vom Bearbeiter zur Meldung an die KOM freigege-
benen Ausgaben jeweils nachts von den lokalen Bewilligungsstellen an den zentralen säch-
sischen Datenbestand (FIKO) übergeben.
Diese Einzelausgaben werden im zentralen Teil des Informationssystems im Rahmen der
Arbeiten des jeweiligen Prüfpfads aggregiert. Der im Buchführungssystem elektronisch ge-
führte Prozess sieht vor, dass die erklärbaren Ausgaben durch die Bewilligungsstelle monat-
lich zusammengefasst und elektronisch an den jeweiligen Fondsbewirtschafter weitergeleitet
werden. Dieser leitet nach eigener Plausibilitätsprüfung seine Daten weiter an die Verwal-
tungsbehörde. Die Verwaltungsbehörde fasst die monatlichen Meldungen der Fondsbewirt-
schafter zusammen und leitet sie an die Bescheinigungsbehörde weiter.
Das Buchführungssystem ist für mehrere Fonds (EFRE, ESF, Ziel 3) vorgesehen.
Im FMV-System werden durch den Bearbeiter neben den genannten monetären Daten wei-
tere Merkmale zugeordnet. Dazu gehört:
Welchem Fonds und welchem OP gehört das Fördervorhaben an?
Welcher Ebene des Finanzierungsplans gehört das FV an?
Welchen weiteren Kategorien laut EU-VO gehört das FV sonst an (Prioritätsthema, Fi-
nanzierungsform, Art des Gebiets, Wirtschaftszweig, NUTS-Code usw.)?

40
Mit der Fondszuordnung und der Finanzplanebenenbenennung im FV stehen die konkreten
Zuständigen für die Bearbeitung der erklärten Ausgaben des FV fest (Fondsbewirtschafter,
Verwaltungsbehörde, Bescheinigungsbehörde).
Alle weiteren Arbeiten werden im zentralen Datenbestand FIKO erledigt. Die Erstellung der
Ausgabenerklärung und des Zahlungsantrages erfolgt durch die Bescheinigungsbehörde mit
Hilfe von FIKO-PRÜF.
Das Buchführungssystem ermöglicht die direkte Übermittlung eines Zahlungsantrags an das
SFC2007-System der KOM genau so wie die jährlichen Berichterstattungen. Es ist für die
Förderperiode 2000-2006 entwickelt worden und befindet sich im Einsatz.
Das System für die EU-Berichterstattung als Teilbereich von FÖMISAX trägt den Namen
FIKO (abgeleitet von Finanzkontrollverordnung). Alle Module beginnen zwecks eindeutiger
Kennzeichnung mit FIKO. Eine Übersicht zu den Systemkomponenten des Informationssys-
tems der sächsischen Förderung ist diesem Jahresbericht als Anlage 3 beigefügt.
Die Erweiterungen und Anpassungen an die Erfordernisse der Förderperiode 2007-2013
sind erfolgt. Die Nacherfassung der erweiterten Einzeldaten in der FMV und die Übergabe
dieser Daten in den zentralen Teil des Informationssystems ist erfolgt. Damit wurde die Erar-
beitung und Übergabe der Zahlungsanträge an das KOM-System SFC2007 ermöglicht.
Begleitausschuss
Am 17.12.2009 fand die vierte Sitzung des EFRE-Begleitausschusses des Freistaates Sach-
sen für das OP EFRE im Ziel Konvergenz in der Förderperiode 2007 bis 2013 statt.
Auf der Sitzung wurden die folgenden Themen mit den anwesenden Mitgliedern intensiv be-
sprochen:
Änderung der Geschäftsordnung: In Folge der Insolvenz des Arbeitslosenverbands
Deutschland – Landesverband Sachsen e.V. wurde der Deutsche Paritätische Wohl-
fahrtsverband Landesverband Sachsen e.V. als Nachfolger in den Begleitausschuss ge-
wählt. Darüber hinaus wurde die Mitgliedschaft der Sächsischen Staatskanzlei im Be-
gleitausschuss an das Staatsministerium der Justiz und für Europa übergeleitet.
Aktueller Durchführungsstand des OP,
geplante Änderungen im OP,
Information über die Ergebnisse vorgenommener Kommissions- und Systemprüfungen,
Stand der Evaluierung,
Bericht zur Publizitätsarbeit und zu Umfrageergebnissen,
Gestaltung der zukünftigen Kohäsionspolitik.
Auswahlkriterien
Die Auswahlkriterien gemäß Artikel 60 Buchstabe a der Verordnung (EG) Nr. 1083/2006
wurden am 19.12.2007 der Europäischen Kommission über SFC übermittelt.
Kommunikationsplan
Die EU-Kommission fordert zu den Operationellen Programmen der Regionen begleitende
Kommunikationspläne. Darin sollen die im Bereich Öffentlichkeitsarbeit zu den Strukturfonds
geplanten Aktivitäten für den gesamten Förderzeitraum dargelegt werden.
Der Freistaat Sachsen hat die Option gewählt, für den EFRE und den ESF einen gemeinsa-
men Plan bei der Europäischen Kommission einzureichen.

41
Der Kommunikationsplan wurde im Jahr 2007 erarbeitet und inhaltlich mit allen Beteiligten
abgestimmt. Im Mai 2008 wurde dieser bei der Europäischen Kommission angenommen.
Weitere Ausführungen erfolgen im Kapitel 7 „Information und Öffentlichkeitsarbeit“.
Bewertungsplan
Entsprechend des Bewertungsplanes wurde die Laufende Bewertung für das OP EFRE der
Förderperiode 2007-2013 in zwei Teile untergliedert. Der erste Teil der Laufenden Bewer-
tung beinhaltet die Bewertungen „Chancengleichheit“ sowie die Bewertungen der Prioritäts-
achsen 3 „Steigerung der Wettbewerbsfähigkeit der gewerblichen Wirtschaft“, 4 „Verbesse-
rung der Verkehrsinfrastruktur“ sowie 5 „Ausbau und Verbesserung der Infrastruktur für ein
nachhaltiges Wirtschaftswachstum“. Der veranschlagte Zeitraum für die Durchführung der
Laufenden Bewertung Teil 1 erstreckt sich von Oktober 2008 bis September 2010. Daran
schließt sich zeitlich der zweite Teil der Laufenden Bewertung ab Oktober 2010 an.
Der Vertrag zur Durchführung der Laufenden Bewertung Teil 1 wurde am 23. Oktober 2008
zwischen dem SMWA und der PwC AG geschlossenen. Für die Erarbeitung der Bewertung
Nr. 1 „Chancengleichheit“, welche die Bewertung des Querschnittsziels Chancengleichheit
und Nichtdiskriminierung von Menschen mit Behinderungen beinhaltet, wurde das Gender-
Institut Sachsen-Anhalt (G / I / S / A) als Unterauftragnehmer betraut. Entsprechend der im
Bewertungsplan avisierten Zeitplanung wurde der Endbericht der Bewertung Nr. 1 bis zum
30. April 2009 fertig gestellt. Zuvor wurde im Rahmen der zweiten Sitzung der Lenkungs-
gruppe zur Laufenden Bewertung am 06. April 2009 der Berichtsentwurf vorgestellt und in-
haltlich diskutiert.
Der am 23. Oktober 2008 geschlossene Vertrag zur Laufenden Bewertung (Teil 1) beinhaltet
in § 1, Abs. 3 eine Rahmenvereinbarung für Bewertungen, die für eine Programmüberarbei-
tung gem. Art. 33 der VO (EG) Nr. 1083/2006 erforderlich sind („Ad-hoc-Bewertungen“). Eine
solche Ad-hoc-Bewertung stellt gemäß Art. 48, Abs. 3 eine Voraussetzung für die Einrei-
chung eines OP-Änderungsantrages bei der Europäischen Kommission dar.
Im Jahresverlauf 2009 führte die internationale Wirtschafts- und Finanzkrise zu signifikanten
sozioökonomischen Veränderungen in Sachsen, auf welche mit einer Änderung des EFRE-
OP reagiert werden musste. In Folge dessen wurde am 24. August 2009 zwischen dem
SMWA und der PwC AG eine Vereinbarung zur Durchführung einer Ad-hoc-Bewertung ge-
troffen. In dieser wurden die genannten sozioökonomischen Folgen evaluiert und über eine
Stärken-Schwächen-Analyse (SWOT) entsprechende Handlungsempfehlungen abgeleitet.
Diese Handlungsempfehlungen flossen in den Änderungsantrag zum EFRE-OP ein. Der
Endbericht zur Ad-hoc-Bewertung wurde am 18. Dezember 2009 fertig gestellt. Der für diese
Ad-hoc-Bewertung gegenständliche Antrag auf Überarbeitung des Operationellen Pro-
gramms des Freistaates Sachsen für den EFRE im Ziel „Konvergenz“ in der Förderperiode
2007 bis 2013 wurde der Europäischen Kommission am 19.03.2010 übermittelt und mit
Schreiben vom 31.03.2010 als zulässig erklärt.
Entsprechend des ursprünglich im Bewertungsplan veranschlagten zeitlichen Ablaufes ord-
neten sich die Erarbeitung der Ad-hoc-Bewertung und des Bewertungsberichtes Nr. 2 zur
Bewertung der Prioritätsachse 3 in denselben Zeitraum ein. Um eine möglichst hohe Qualität
beider Berichte gewährleisten zu können wurde daraufhin die Erarbeitung des Berichtes Nr.
2 vom Dezember 2009 auf den August 2010 verschoben und der für die Laufende Bewer-
tung erstellte Bewertungsplan entsprechend angepasst.
Verwaltungs- und Kontrollsystem
Die Beschreibung der Verwaltungs- und Kontrollsysteme (VKS) zum OP EFRE 2007-2013
wurde von der Europäischen Kommission (KOM) mit Schreiben vom 19.12.2008 angenom-

42
men. Da die Systeme keine statischen sind, wurden Anpassungen einzelner Regelungen
des Dokumentes im Laufe des Jahres 2009 erforderlich.
Für die Anpassung des VKS-Dokumentes wurde ein Formblatt bereit gestellt, welches die
zwischengeschalteten Stellen zur Anzeige von Änderungen in den jeweiligen Vorhabensbe-
reichen nutzen. Grundsätzliche Verfahrensänderungen, die von den Ergebnissen der durch-
geführten Konformitätsprüfung seitens der Prüfbehörde und der Genehmigung seitens der
KOM in erheblichem Maße abweichen würden, erfolgten im Laufe des Jahres 2009 nicht.
Insgesamt wurde das VKS-Dokument in 2009 vier Mal angepasst und davon zwei Mal (Fas-
sungen vom 20. Mai 2009 und 20. Juli 2009) in überarbeiteter Form mittels Einstellung ins
SFC-System der KOM übersandt. Ein großer Teil der in 2009 vorgenommenen Anpassun-
gen betrifft die Zuständigkeiten einzelner Bearbeiter in den verschiedenen Vorhabensberei-
chen. Im Zuge verschiedener Prüfungen von Prüforganen wurden vereinzelte Verfahrensan-
passungen erforderlich, um die Konformität mit den EU-Regularien zu gewährleisten.
Ein wichtiger Bestandteil des VKS-Dokumentes sind die Arbeitsanleitungen, die die Verwal-
tungsbehörde den zwischengeschalteten Stellen zur Verfügung stellt und regelmäßig aktua-
lisiert. In 2009 wurden seitens der Verwaltungsbehörde sechs neue Arbeitsanleitungen er-
stellt und acht bestehende Anleitungen überarbeitet. Fragen der zwischengeschalteten Stel-
len zu den Verfahren und bestehenden EU-Regelungen werden von der Verwaltungsbehör-
de im Einzelfall geklärt. Handelt es sich um Themen betreffend alle bzw. mehrere Vorha-
bensbereiche erfolgt die Klärung in der Regel mittels Erlass. Handelt es sich um grundsätzli-
che Themenbereiche mit EU-Bezug erfolgt die Aufnahme in das VKS-Dokument in Form
einer Arbeitsanleitung.
Zudem werden Leitlinien der KOM durch die Aufnahme in das VKS-Dokument verbindliche
Arbeitsgrundlage für die zwischengeschalteten Stellen.
2.8 Nationale Leistungsreserve
Von der Möglichkeit der Bildung einer nationalen Leistungsreserve nach Artikel 50 Absatz 1
der VO (EG) Nr. 1083/2006 wurde gemäß nationalen strategischen Rahmenplan vom
02.05.2007 in der Bundesrepublik Deutschland kein Gebrauch gemacht.
2.9 Querschnittsziel Chancengleichheit und Nichtdiskriminierung von Menschen
mit Behinderungen
In Übereinstimmung mit dem Bewertungsplan für die Laufende Bewertung des OP EFRE der
Förderperiode 2007-2013 beinhaltete der Bewertungsbericht Nr. 1 das Querschnittsziel der
Chancengleichheit und Nichtdiskriminierung von Menschen mit Behinderungen. Dieser wur-
de durch das Gender Institut Sachsen-Anhalt (G / I / S / A) zwischen Oktober 2008 und April
2009 erarbeitet und der EFRE-Verwaltungsbehörde am 30.04.2009 vorgelegt.
Die Evaluation lässt Potenzial für eine verstärkte Umsetzung des Querschnittsziels Gleich-
stellung erkennen und stellt auf einer allgemeinen Ebene ein 4-Phasen-Modell (Analysepha-
se, Planung, Umsetzung, Evaluation) zur systematischen und kontinuierlichen Integration der
Gleichstellungsperspektive in sämtliche Ebenen der Förderung dar. Dabei wurden die fol-
genden Handlungsempfehlungen für die einzelnen Prozessphasen erarbeitet:
a)
Analysephase
Erweiterung und Qualifizierung der geschlechterdifferenzierten Datenbasis,
Erarbeitung einer SWOT-Analyse zur Umsetzung des Querschnittsziels Gleichstellung
und Ableitung gleichstellungsrelevanter Handlungsfelder.

43
b) Planung
Ableitung regionalbezogener Gleichstellungsziele und vorhabensbezogene Relevanz-
prüfung,
Operationalisierung konkreter Gleichstellungsziele auf Vorhabensebene, materielle
und finanzielle Untersetzung unter stärkerer Einbeziehung der Kompetenzen zustän-
diger Sozialpartner/innen.
Verankerung des Querschnittsziels Gleichstellung in Förderrichtlinien und Auswahlkri-
terien in Form von konkreten Aussagen, Vorgaben und (positiven) Sanktionsmecha-
nismen.
Weiterentwicklung des Monitoringsystems über die geschlechterdifferenzierte Zählung
von Teilnehmenden hinaus, bspw. qualitative Ergebnisse in quantifizierbarer Form ab-
zubilden.
c) Umsetzung
Differenzierung der Förderung nach Projekten, in denen a) gleichstellungsrelevante
Aktivitäten in besonderer Weise die Wirtschafts- und Wettbewerbsfähigkeit stärken
und b) Gleichstellungseffekte eher als indirekte Ergebnisse und Wirkungen der Wirt-
schaftstätigkeit entstehen.
Entwicklung und Einsatz von Maßnahmen zur Sensibilisierung und Herausbildung von
Handlungskompetenzen differenziert nach Programm-, Umsetzungs- und Projektebe-
ne.
Erstellung von Instrumenten zur Integration des Querschnittsziels Gleichstellung ent-
sprechend der Erfordernisse auf den einzelnen Ebenen der Fondsintervention (Infor-
mationsmaterialien, Checklisten, Leitfäden etc.).
d) Evaluation
Nutzung unterschiedlicher Verfahren und Instrumente, die im Sinne der EU-
Kommission über das Monitoring hinaus eine inhaltliche Auswertung der Ergebnisse,
die Entlastung des Förderverfahrens sowie ein wirtschaftlicheres Vorgehen ermögli-
chen (3-Ebenen-Modell).
Integration der Bewertung des Querschnittsziels Gleichstellung in künftige Evaluati-
onsaktivitäten.
Darüber hinaus enthält der Bewertungsbericht die Handlungsempfehlung spezifische Maß-
nahmen zur Frauenförderung kontinuierlich zu erweitern und das Verhältnis sowie die Di-
mension von Maßnahmen zur Gleichstellung der Geschlechter und von Menschen mit Be-
hinderungen zu konkretisieren. Zur Umsetzung des Querschnittsziels Gleichstellung im EF-
RE soll eine Programmatik erstellt werden. Diese könne Ansätze zur vertikalen Integration
von der Programm-, Bewilligungs- sowie Projektebene und zur Entwicklung von Best Practi-
ce für die Verbreitung positiver Erfahrungen beinhalten. Des Weiteren sollen geeignete Be-
gleitstrukturen (intern und extern) zur Umsetzung des Querschnittsziels Gleichstellung ge-
schaffen werden.
Am 06.04.2009 wurde der Entwurf des Bewertungsberichts Nr. 1 auf der zweiten Sitzung der
Lenkungsgruppe zur Laufenden Evaluierung durch das Evaluatorenteam vorgestellt. Die
durch die Mitglieder der Lenkungsgruppe offengelegten Anmerkungen und Kritikpunkte ziel-
ten im Besonderen auf den Ex-ante Charakter des Berichtes und auf die fehlende Unterset-
zung der Handlungsempfehlungen mit geeignetem Zahlenmaterial. Dieser Umstand begrün-
det sich mit dem frühen Zeitpunkt innerhalb der Förderperiode 2007 - 2013, zu dem die Be-
wertung des Querschnittsthemas Chancengleichheit vorgenommen wurde. Demnach war es
nicht möglich den Bericht auf die Basis geschlechtsspezifischer Indikatorwerte zu stützen. In
der Konsequenz nähert sich der Bericht dem Querschnittsthema „Chancengleichheit“ auf
einer allgemeinen Ebene und lässt Raum für die Ableitung konkreter Handlungsempfehlun-
gen auf Vorhabensebene.

44
Da das Querschnittsziel Chancengleichheit und Nichtdiskriminierung einer weiterführenden
Bewertung bedarf, sollen die im Rahmen des Bewertungsberichtes Nr. 1 erarbeiteten Hand-
lungsempfehlungen als Ausgangsbasis für eine weiterführende Untersuchung herangezogen
werden. In Übereinstimmung mit den Handlungsempfehlungen des Berichtes Nr. 1 soll diese
Bewertung den Schwerpunkt auf die Analyse der gender-relevanten sozioökonomischen
Situation Sachsens und einer daraus abgeleiteten Stärken-Schwächen Analyse legen. Ziel-
stellung ist es, die Empfehlungen des Bewertungsberichtes Nr. 1 um weiterführende Aussa-
gen zu ergänzen und konkrete Handlungsempfehlungen mit einem hohen Grad an Praktika-
bilität zu erarbeiten. Die Durchführung dieser aus dem Bewertungsbericht Nr. 1 hervorge-
henden Bewertungstätigkeiten wird voraussichtlich im Jahre 2010 beginnen und wird im Jah-
resbericht 2010 Gegenstand näherer Betrachtungen sein.
2.10 Querschnittsziel Nachhaltigkeit
Begleitung des Querschnittsziels ökologische Nachhaltigkeit/Umweltschutz erfolgt in der
Förderperiode 2007 – 2013 auf Landes- (a), Bundes- (b) und europäischer Ebene (c).
(a)
Auf Landesebene erfolgt die Begleitung des Querschnittsziels vor allem im Rahmen
des EFRE-Umweltmanagements auf Grundlage der Zielsetzungen des Operationel-
len Programms (OP) und des Verwaltungs- und Kontrollsystems (VKS).
(b) Auf Bundesebene wird das Querschnittsziel im Rahmen des Nationalen Strategi-
schen Rahmenplanes (NSRP) durch die AG Umwelt begleitet. Mitglieder der AG
Umwelt sind je ein Vertreter aus den Verwaltungsbehörden oder Umweltministerien
aller Bundesländer, der EU-KOM GD Umwelt sowie der Bundesministerien für Wirt-
schaft und Technologie; für Umwelt, Naturschutz und Reaktorsicherheit; für Arbeit
und Soziales sowie Verkehr, Bau und Stadtentwicklung.
Gemäß der Festlegung des NSRP-Begleitgremiums vom 01.10.2007 wurde zusätz-
lich ein virtuelles Umweltnetzwerk in Deutschland etabliert. Teilnehmer des Netzwer-
kes sind neben den Mitgliedern der AG Umwelt weitere Akteure aus den Bereichen
Umwelt und Strukturfonds. Die Koordination und Leitung der AG Umwelt und des
Umweltnetzwerkes obliegt dem Freistaat Sachsen. Des Weiteren stellt der Freistaat
Sachsen den Ländersprecher Umwelt im NSRP-Begleitgremium.
(c)
Auf europäischer Ebene wird das Querschnittsziels im Rahmen des Europäischen
Netzwerkes der Umweltbehörden (European Network of Environmental Authorities -
ENEA) begleitet. Das Netzwerk befasst sich mit der Integration des Umweltschutzes
und der nachhaltigen Entwicklung in die Maßnahmen der Regionalpolitik-Programme
der EU-Mitgliedsländer und -Kandidaten. Das SMUL nimmt im Einvernehmen mit
BMU und BMWI die Vertretung Deutschlands im Plenum und in der Arbeitsgruppe
„Klimawandel und Kohäsionspolitik“ war.
Umweltmanagement EFRE auf Grundlage des SUP-Umweltberichts und der Zielset-
zungen im EFRE-OP
Es wurde eine Konzeption für das „Umweltmanagementsystem für den EFRE im Freistaat
Sachsen“ erarbeitet. Ausgehend von der Definition wurden die Rahmenbedingungen darge-
stellt, danach die Ausgangslage geschildert und schließlich Handlungsempfehlungen abge-
leitet. Nach Abstimmung der Konzeption mit der EFRE-Verwaltungsbehörde wurde sie den
Fondsbewirtschaftern vorgestellt und mit ihnen diskutiert. Mit der Umsetzung der Konzeption
wurde begonnen, indem erste Experteninterviews mit den Fondsbewirtschaftern geführt wur-
den. Sowohl mit der Diskussion der Konzeption als auch mit den Experteninterviews wurde
ein Beitrag zur umweltspezifischen Sensibilisierung der zwischengeschalteten Stellen geleis-
tet. Damit wurde ein Prozess eingeleitet, der in den nächsten Jahren seine Fortsetzung fin-
den wird.

45
AG Umwelt im Rahmen des Nationalen Strategischen Rahmenplanes
Das Arbeitsprogramm umfasst neben einigen thematischen Schwerpunkten (z. B. Indikato-
ren für das Umweltmonitoring) vor allem den intensiven Informationsaustausch (Netzwerkar-
beit) zu Evaluierungsfragen, zu umweltrelevanten Studien, Ergebnissen anderer Arbeits-
gruppen und weiteren aktuellen Fragestellungen.
Für die AG Umwelt beim NSRP wurden 2009 zwei Sitzungen vorbereitet, durchgeführt und
nachbereitet. Während es bei der ersten Sitzung im Juli nach längerer Pause vor allem um
die Abstimmung und den Informationsaustausch zu „Indikatoren für die Begleitung und Be-
wertung“ und zu „umweltrelevanten Studien“ ging, stand in der zweiten Sitzung im November
vor allem der Strategiebericht 2009 zur EU-Strukturpolitik im Mittelpunkt der Diskussion.
Darüber hinaus wurden aktuelle Themen wie das Weißbuch der EU zur Anpassung an den
Klimawandel diskutiert und die Übersicht zum Thema „Umwelt in den Strukturfonds-OP der
Bundesrepublik Deutschland 2007 – 2013“ aktualisiert.
Über die Arbeit der AG Umwelt wurde in Begleitgremium des NSRP berichtet.
Vertretung Deutschlands im Europäischen Netzwerk der Umweltbehörden bei der EU-
KOM
Plenum und Arbeitsgruppe tagten jeweils im Juni und Dezember in Brüssel, zusätzlich gab
es ein Arbeitsgruppentreffen im April in Wien. Während im Plenum vor allem Informationen
durch die EU-KOM und der Erfahrungsaustausch im Mittelpunkt stehen, geht es in der Ar-
beitsgruppe vorwiegend um die Bearbeitung spezifischer Themen für den Bereich Kohäsi-
onspolitik und Klimawandel. Ein wesentliches Ergebnis der Arbeitsgruppe war die Erarbei-
tung des Berichts „Klimawandel und Kohäsionspolitik“. Die Informationen werden dann über
die AG Umwelt und das Umweltnetzwerk auf nationaler Ebene weitergegeben.
Überwachungsmaßnahmen gemäß § 14 m UVP-Gesetz für das Sächsische EFRE – OP
Aus der Strategischen Umweltprüfung (SUP) des OP ergibt sich die Pflicht zu Überwa-
chungsmaßnahmen. Diese wurden mit der Annahme des OP auf der Grundlage der Anga-
ben im Umweltbericht festgelegt. Die Überwachung erfolgt anhand der im Rahmen der SUP
ermittelten Indikatoren. Dabei handelt es sich überwiegend um Kontextindikatoren. Nachdem
die Daten auf Grund des verzögerten Programmstarts für das Berichtsjahr 2008 erstmalig
erhoben wurden, erfolgt für 2009 die erste Wiederholungserhebung (Tabelle). Ein Teil der
Daten liegt – z. B. wegen langer Erhebungsintervalle – nicht für das Jahr 2009 vor. Das je-
weils geltende Bezugsjahr wurde deshalb in Klammern hinter den Indikatorwert gesetzt.

46
Tab.: Überwachungsindikatoren aus der SUP
Nr.
Indikator
Erfas-
sungs-
stelle
derzeitiges
Erfassungs-
intervall
Publikationsquel-
le
Wert
1
Günstiger Erhaltungszu-
stand der Lebenraumty-
pen und Arten (nach An-
hang II) der FFH-RL
[n]
LfULG
Berichtspflich-
ten in Zukunft
alle 6 Jahre
Gesamtbewertung
Erhaltungszustand
LRT
:
günstig 27, unzurei-
chend 11, schlecht
6,
unbekannt 3;
Arten
:
günstig 36, unzurei-
chend 65, schlecht
9,
unbekannt 21;
(2006)
2
Flächenumfang des Bio-
topverbundsystems [ha]
LfULG
Daten liegen noch
nicht vor.
3
Zustand und Entwicklung
der "Roten Listen"
[%] im Mittel über 27 Ar-
tengruppen
LfULG
Aktualisierung
alle 5-10 Jahre
Materialien zu Na-
turschutz und
Landschaftspflege
ca. 10 % der Arten
ausgestorben (1–
27%);
ca. 43 % der Arten
mehr oder weniger
gefährdet (17-73 %);
(2009)
4
Bestandstrends der Brut-
vogelarten [%]
LfULG (5)-10 jährig
Umweltindikatoren
für Sachsen, Atlas
der Brutvögel
Sachsens
Zunahme: 12 %
Abnahme: 51 %
Ohne Trend: 37 %
(2007)
5
Anteil der Waldscha-
densfläche an der Wald-
fläche [%]
SMUL jährlich
Umweltindikatoren
für Sachsen,
Waldzustandsbe-
richt in Sachsen
20 %
(2007)
6 Waldflächenbilanz [ha] SMUL jährlich
Umweltindikatoren
für Sachsen
518.325 ha
(2007)
7
Durchschnittliche Flä-
chenneuinanspruchnah-
me durch Siedlung und
Verkehr [ha/d]
LfULG,
StaLa
jährlich
Umweltindikatoren
für Sachsen, Sta-
tistische Jahrbü-
cher
6,9 ha/d
(2008)
8
Neu verbrauchte Flä-
chen durch die Vorhaben
des EFRE-OP [ha]
Bewilli-
gungs-
behörde
fallweise
Vorgangsbearbei-
tung
9
Anzahl festgestellter Alt-
lasten [n]
LfULG jährlich
Umweltindikatoren
für Sachsen,
Sächsisches Alt-
lastenkataster
(SALKA)
725
(2009)
10
Anzahl sanierter Altlas-
ten [n]
LfULG jährlich
Umweltindikatoren
für Sachsen,
Sächsischen Alt-
lastenkataster
(SALKA)
2658
(2009)
11
Menge der Stickoxid-
Emissionen (NO
X
) im
Straßenverkehr [kt/a]
LfULG jährlich Emissionskataster
24,1 kt/a
(2008)

47
Nr.
Indikator
Erfas-
sungs-
stelle
derzeitiges
Erfassungs-
intervall
Publikationsquel-
le
Wert
12
Anzahl der Überschrei-
tungen des Jahresmit-
telwerts der NO
X
-
Konzentration von
30 μg/m
3
[n]
LfULG jährlich Emissionskataster0
(2009)
13
Flächenanteile mit Über-
schreitungen der critical
loads für Stickstoff [%]
LfULG
nicht regelmä-
ßig
Projektberichte
81 %
(2006; Modellwech-
sel)
14
Umfang des Abfallauf-
kommens insgesamt
[kt/a]
LfULG jährlich Abfallbilanzen
- Siedlungsabfälle
1879,4 kt/a
(2008)
15
Umfang des Abfallauf-
kommens insgesamt
[kt/a]
LfULG,
Stala
jährlich Abfallbilanzen
- gefährliche Ab-
fälle
1107,9 kt/a
Derzeit keine Aktua-
lisierung nach RS
mit StLA zum Jahr
2008 möglich, Er-
gebnisse liegen Mai
2010 vor
(2007)
16
Anteil der Oberflächen-
wasserkörper in gutem
Zustand [%]
LfULG
6jährig
Bericht über die
sächsischen Bei-
träge zu den Ent-
würfen der Bewirt-
schaftungspläne
der Flussgebiets-
einheiten Elbe und
Oder
5 % (nach WRRL
bewertungsrelevante
Fließ- und Standge-
wässer, die sich so-
wohl im guten che-
mischen als auch
guten ökologischen
Zustand/Potential
befinden) (2009)
17
Anteil der Grundwasser-
körper in gutem Zustand
[%]
LfULG
6jährig
Bericht über die
sächsischen Bei-
träge zu den Ent-
würfen der Bewirt-
schaftungspläne
der Flussgebiets-
einheiten Elbe und
Oder
49 %
(2010)
18
Menge der anthropogen
verursachten CO
2
-
Emissionen [t/a]
LfULG jährlich Emissionskataster
49,8 Mio. t/a
(2007)
19
Kohlendioxidemissionen
des Straßenverkehrs
[t/a]
LfULG jährlich
Umweltindikatoren
für Sachsen;
Emissionskataster
8,0 Mio. t/a
(2008)
20
Reduzierter CO
2
-
Emissionen durch das
EFRE-OP [t/a]
Bewilli-
gungs-
behörde
fallweise
Vorgangsbearbei-
tung
52,96 t/a
21
Anteil des Stroms aus
regenerativen Energie-
trägern am Strom-
verbrauch [%]
SAENA
nicht regelmä-
ßig
Internetauftritt der
SAENA, Energie-
bericht Sachsens,
Umweltstatus
12,9 %
(2007)
22
Zuwachs an installierter
Leistung regenerativer
Energieträger durch das
EFRE-OP [kW]
Bewilli-
gungs-
behörde
fallweise
Vorgangsbearbei-
tung

48
Nr.
Indikator
Erfas-
sungs-
stelle
derzeitiges
Erfassungs-
intervall
Publikationsquel-
le
Wert
23
Flächenzerschneidung
gemessen an Anzahl
und Größe der UZV-
Räume [n] und [km
2
]
LfULG
nicht regelmä-
ßig
Projektberichte
9 UZVR >100 km²;
Effektive Maschen-
weite = 33,64 km²
(2005)
24
Anzahl der Überschrei-
tungen der Feinstaubbe-
lastung des 24 h-
Grenzwertes der PM
10
-
Konzentration [n]
LfULG
jährlich
Umweltindikatoren
für Sachsen, Jah-
resberichte zur
Immissionssituati-
on, Umweltportal
Luft, Seite „Aktuel-
le Luftmesswerte
4
(2009)
25
Anzahl der Messstatio-
nen mit einer Grenz-
wertüberschreitung des
8-h-Mittelwertes eines
Tages von 120 μg O-
zon/m
3
Luft an mehr als
25 Tagen pro Kalender-
jahr, gemittelt über 3
Jahre [n]
LfULG
jährlich
Umweltindikatoren
für Sachsen, Jah-
resberichte zur
Immissionssituati-
on
4
(2009)
26
VOC-Emissionen des
Straßenverkehrs [kt/a]
LfULG
Berechnung
jährlich, Veröf-
fentlichung alle
4 Jahre
Emissionskataster
10,9 kt/a
(2008)
27
Welchen Einfluss haben
die Vorhaben des EFRE-
OP auf die Lärmbelas-
tung der Bevölkerung?
LfULG
5 jährig
(Erfassungssys-
tem wird voraus-
sichtlich umge-
stellt)
Daten zur Lärmbe-
lastung wurden auf
Basis der EU-
Umgebungslärm-
richtlinie im Jahr
2007 erfasst, damit
liegen mehr Informa-
tionen als zum Zeit-
punkt der Strategi-
schen Umweltprü-
fung des EFRE vor.
Eine Beurteilung der
Veränderungen der
Belastung ist damit
jedoch nicht möglich,
weil es sich um eine
Ersterfassung han-
delt. Die Folgeerhe-
bung wird – aller-
dings mit deutlich
veränderten Bewer-
tungsgrundlagen –
erst im Jahr 2012
stattfinden, so dass
aus methodischen
und zeitlichen Grün-
den in der aktuellen
Förderperiode keine
Daten verfügbar
sind.
28
Länge erstellter Deiche
und anderer Linienbau-
werke [km]
Bewilli-
gungs-
behörde
fallweise
Vorgangsbearbei-
tung
8,196

49
Nr.
Indikator
Erfas-
sungs-
stelle
derzeitiges
Erfassungs-
intervall
Publikationsquel-
le
Wert
29
Vermindertes kumulier-
tes Schadpotenzial [€]
Bewilli-
gungs-
behörde
fallweise
Vorgangsbearbei-
tung
91.156.000,00 €
30
Anzahl der von Hoch-
wasserschutzmaßnah-
men Begünstigten [n]
Bewilli-
gungs-
behörde
fallweise
Vorgangsbearbei-
tung
51.845

50
3.
Durchführung nach Prioritätsachsen
3.1
Prioritätsachse 1 „Stärkung von Innovation, Wissenschaft, Forschung
3.1.1 Ergebnisse und Fortschrittsanalyse
Materielle und finanzielle Fortschritte (Stand 31.12.2009)
Indikatoren
Bezeichnung des Indikators aus dem OP
1
2007 2008 2009 2010 2011 2012 2013 2014 2015 Insgesamt
Ergebnis 0 0 7 - - - - - - 7
Geförderte FuE-Projekte
(Anzahl)
2
Zielvorgabe
- - - - - - - - -
1.036
Ausgangswert*
- - - - - - - - -
-
Ergebnis 0 0 2 - - - - - - 2
Davon FuE-
Kooperations-
projekte (Anzahl)
3
Zielvorgabe
- - - - - - - - - 586
Ausgangswert*
- - - - - - - - -
-
FuE-geförderte KMU
Ergebnis
0 3 13 - - - - - - 16
(Anzahl)
4
Zielvorgabe
- - - - - - - - -
1.550
Ausgangswert*
- - - - - - - - -
-
FuE-geförderte Unter-
Ergebnis
0 1 3 - - - - - - 4
nehmen - Kleinstunter-
nehmen (Anzahl)
5
Zielvorgabe
- - - - - - - - -
-
Ausgangswert*
- - - - - - - - -
-
FuE-geförderte Unter-
Ergebnis
0 2 10 - - - - - - 12
nehmen - Kleine und
Mittlere Unternehmen
(Anzahl)
6
Zielvorgabe
- - - - - - - - - -
Ausgangswert*
- - - - - - - - -
-
1
Die Zielvorgaben der einzelnen Indikatoren stellen bereits auf die entsprechend des ersten Änderungsantrages geänderte Fassung des OP ab.
2
bezieht sich auf die Vorhaben „Einzelbetriebliche FuE-Projekte“, „FuE-Verbundprojekte“ und „Technologietransfer“
3
bezieht sich auf die Vorhaben „FuE-Verbundprojekte“ und „Technologietransfer“
4
bezieht sich auf die Vorhaben „Einzelbetriebliche FuE-Projekte“, „FuE-Verbundprojekte“ und „Technologietransfer“
5
bezieht sich auf die Vorhaben „Einzelbetriebliche FuE-Projekte“, „FuE-Verbundprojekte“ und „Technologietransfer“
6
bezieht sich auf die Vorhaben „Einzelbetriebliche FuE-Projekte“, „FuE-Verbundprojekte“ und „Technologietransfer“

51
Indikatoren
Bezeichnung des Indikators aus dem OP
2007 2008 2009 2010 2011 2012 2013 2014 2015 Insgesamt
Ergebnis 0 2 1 - - - - - - 3
FuE-geförderte Unter-
nehmen - Großunter-
nehmen (Anzahl)
7
Zielvorgabe
- - - - - - - - -
-
Ausgangswert*
- - - - - - - - -
-
Durch die Förderung
Ergebnis 0 0 1,34 - - - - - - 1,34
unterstützte gesamte
FuE-Ausgaben
8
(Mio. €)
Zielvorgabe
- - - - - - - - -
1.661
Ausgangswert*
- - - - - - - - -
-
Ergebnis
0 0 0 - - - - - - 0
Zielvorgabe
- - - - - - - - -
6.756
Erhaltene FuE Arbeits-
plätze (Anzahl)
9
Ausgangswert*
- - - - - - - - -
-
Ergebnis
0 0 0 - - - - - - 0
Zielvorgabe
- - - - - - - - -
-
Erhaltene FuE Arbeits-
plätze - männlich (An-
zahl)
10
Ausgangswert*
- - - - - - - - -
-
Ergebnis
0 0 0 - - - - - - 0
Zielvorgabe
- - - - - - - - -
-
Erhaltene FuE Arbeits-
plätze - weiblich (An-
zahl)
11
Ausgangswert*
- - - - - - - - -
-
Ergebnis 0 0 0 - - - - - - 0
Zielvorgabe
Neu geschaffene FuE
- - - - - - - - - 759
Arbeitsplätze (Anzahl)
12
Ausgangswert* - - - - - - - - - -
7
bezieht sich auf die Vorhaben „Einzelbetriebliche FuE-Projekte“, „FuE-Verbundprojekte“
8
bezieht sich auf die Vorhaben „Einzelbetriebliche FuE-Projekte“, „FuE-Verbundprojekte“ und „Technologietransfer“, „Risikokapital für junge Technologieunternehmen“ und „Anwendungsorientierte
Forschungsprojekte
9
bezieht sich auf die
und
Vorhaben
–infrastruktur“
„Einzelbetriebliche FuE-Projekte“, „FuE-Verbundprojekte“ und „Anwendungsorientierte Forschungsprojekte und –infrastruktur“
10
bezieht sich auf die Vorhaben „Einzelbetriebliche FuE-Projekte“, „FuE-Verbundprojekte“ und „Anwendungsorientierte Forschungsprojekte und –infrastruktur“
11
bezieht sich auf die Vorhaben „Einzelbetriebliche FuE-Projekte“, „FuE-Verbundprojekte“ und „Anwendungsorientierte Forschungsprojekte und –infrastruktur“
12
bezieht sich auf die Vorhaben „Einzelbetriebliche FuE-Projekte“, „FuE-Verbundprojekte“ und „Technologietransfer“, „Risikokapital für junge Technologieunternehmen“ und „Anwendungsorientierte
Forschungsprojekte und –infrastruktur

52
Indikatoren
Bezeichnung des Indikators aus dem OP
2007 2008 2009 2010 2011 2012 2013 2014 2015 Insgesamt
Ergebnis 0 0 0 - - - - - - 0
Zielvorgabe
- - - - - - - - - -
Neu geschaffene FuE
Arbeitsplätze - männlich
(Anzahl)
13
Ausgangswert* - - - - - - - - - -
Ergebnis 0 0 0 - - - - - - 0
Zielvorgabe
- - - - - - - - - -
Neu geschaffene FuE
Arbeitsplätze - weiblich
(Anzahl)
14
Ausgangswert* - - - - - - - - - -
Ergebnis
0 0 0 - - - - - - 0
Zielvorgabe
- - - - - - - - -
9
geförderte Hochschulen
(Anzahl)
15
Ausgangswert*
- - - - - - - - -
-
Ergebnis 0 0 0 - - - - - - 0
Zielvorgabe
- - - - - - - - -
2.600
Erhöhung der Zahl der
Absolventen der Natur-
und Ingenieurwissen-
schaften (Anzahl)
16
Ausgangswert*
2.360
- - - - - - - - 2.360
Ergebnis 0 0 0 - - - - - - 0
Zielvorgabe
- - - - - - - - -
-
Erhöhung der Zahl der
Absolventen der Natur-
und Ingenieurwissen-
schaften - männlich (An-
zahl)
17
Ausgangswert*
- - - - - - - - -
-
Ergebnis 0 0 0 - - - - - - 0
Zielvorgabe
- - - - - - - - -
-
Erhöhung der Zahl der
Absolventen der Natur-
und Ingenieurwissen-
schaften - weiblich (An-
zahl)
18
Ausgangswert*
- - - - - - - - -
-
Ergebnis 0 0 0 - - - - - - 0
Zielvorgabe
- - - - - - - - - 50
Teilprojekte in den geför-
derten Exzellenzinitiati-
ven (Anzahl)
19
Ausgangswert*
- - - - - - - - -
-
13
bezieht sich auf die Vorhaben „Einzelbetriebliche FuE-Projekte“, „FuE-Verbundprojekte“ und „Technologietransfer“, „Risikokapital für junge Technologieunternehmen“ und „Anwendungsorientierte
14
Forschungsprojekte
bezieht sich auf die
und
Vorhaben
–infrastruktur
„Einzelbetriebliche FuE-Projekte“, „FuE-Verbundprojekte“ und „Technologietransfer“, „Risikokapital für junge Technologieunternehmen“ und „Anwendungsorientierte
15
Forschungsprojekte
bezieht sich auf das
und
Vorhaben
–infrastruktur
„Infrastruktur an Hochschulen“
16
bezieht sich auf das Vorhaben „Infrastruktur an Hochschulen“
17
bezieht sich auf das Vorhaben „Infrastruktur an Hochschulen“
18
bezieht sich auf das Vorhaben „Infrastruktur an Hochschulen“
19
bezieht sich auf das Vorhaben „Exzellenzinitiative“

53
Indikatoren
Bezeichnung des Indikators aus dem OP
2007 2008 2009 2010 2011 2012 2013 2014 2015 Insgesamt
Ergebnis 0 0 0 - - - - - - 0
Zielvorgabe
- - - - - - - - - 15
Ausgründungen in die
Wirtschaft als Ergebnis
der Exzellenzinitiativen-
Förderung (Anzahl)
20
Ausgangswert*
- - - - - - - - -
-
Ergebnis
0 1 19 - - - - - - 20
Zielvorgabe
- - - - - - - - - 280
E-Business-Projekte
(Anzahl)
21
Ausgangswert*
- - - - - - - - -
-
Ergebnis 0 0 0 - - - - - - 0
Zielvorgabe
- - - - - - - - - 50
E-Goverment-Projekte
(Anzahl)
22
Ausgangswert* - - - - - - - - - -
Ergebnis 0 0 0 - - - - - - 0
Zielvorgabe
- - - - - - - - - 30
Anteil der durch die Ver-
waltung bereitgestellten
Online-Antragsformulare
(Prozent)
23
Ausgangswert*
5 - - - - - - - -
5
* Angaben lt. OP
20
bezieht sich auf das Vorhaben „Exzellenzinitiative“
21
bezieht sich auf das Vorhaben „E-Business in KMU“
22
bezieht sich auf das Vorhaben „E-Government“
23
bezieht sich auf das Vorhaben „E-Government“

54
Vorhaben 1.1. - Einzelbetriebliche FuE-Projekte
Innovationen sind für Unternehmen von entscheidender Bedeutung, um im sich verschärfenden
internationalen Wettbewerb bestehen zu können. Einzelbetriebliche Forschungs- und Entwick-
lungsprojekte, die der Entwicklung neuer Produkte und Verfahren auf dem Gebiet der Zukunfts-
technologien
24
dienen, sollen daher weiterhin unterstützt werden. Das Vorhaben stellt ein
Hauptinstrument dar, um industrielle Forschung und experimentelle Entwicklung in sächsischen
Unternehmen und außeruniversitären wirtschaftsnahen Forschungseinrichtungen voranzubrin-
gen.
Die Förderung einzelbetrieblicher FuE-Projekte folgt der Zielstellung, die Innovationskraft der
Unternehmen unmittelbar zu stärken. Die Zuschüsse dienen dem Zweck, das für die Zielgruppe
des Vorhabens überdurchschnittlich hohe technische und das damit einhergehende finanzielle
Risiko bei der Produkt- und Verfahrensentwicklung zu mindern.
Mit der Förderung sind direkte, positive Effekte auf das Umsatzwachstum der Wirtschaft zu er-
warten. Die geförderten Projekte tragen zur Schaffung von Arbeitsplätzen sowohl in der For-
schungs- und Entwicklungsphase als auch im Anschluss durch die kommerzielle Umsetzung
der Projektergebnisse bei.
Zielgruppe der Förderung sind Unternehmen des produzierenden Gewerbes und des produkti-
onsnahen Dienstleistungssektors sowie außeruniversitäre wirtschaftsnahe Forschungseinrich-
tungen, die als gewerbliches Unternehmen betrieben werden.
Bis 2013 stehen für die Durchführung dieses Vorhabens insgesamt 510,53 Mio. € zur Verfü-
gung. Davon sind 207,23 Mio. € EFRE-Mittel, 69,08 Mio. € Kofinanzierungsmittel gesamt sowie
234,22 Mio. € private Mittel.
Bis zum 31.12.2009 wurden 26,62 Mio. € (19,80 Mio. € EFRE, 6,82 Mio. € Kofinanzierung) an
Ausgaben durch die Zuwendungsempfänger getätigt und bei den Bewilligungsstellen zur Erstat-
tung beantragt.
Die für das Monitoring erhobenen Indikatoren (Stand 24.02.2010) stellen sich wie folgt dar:
Indikator
Maßeinheit Indikator-Istwert
FuE Geförderte - Kleinstunternehmen
Anzahl
14
FuE Geförderte - Kleine Unternehmen
Anzahl
35
FuE Geförderte - Mittlere Unternehmen
Anzahl
18
FuE Geförderte - Großunternehmen
Anzahl
16
Umweltbeiträge zu - Ressourcenschonung
Anzahl
54
Umweltbeiträge zu - Verbesserung der Lebensqualität
Anzahl
30
Umweltbeiträge zu - alternative Energien
Anzahl
7
Umweltbeiträge zu - nachwachsende Rohstoffe
Anzahl
3
Zukunftstechnologieprojekte - Materialwissenschaften
Anzahl
6
bestehende FuE-Arbeitsplätze - männlich
Anzahl
191
bestehende FuE-Arbeitsplätze - weiblich
Anzahl
41
erhaltene FuE-Arbeitsplätze - männlich
Anzahl
191
erhaltene FuE-Arbeitsplätze - weiblich
Anzahl
41
neu geschaffene FuE-Arbeitsplätze - männlich
Anzahl
2
neu geschaffene FuE-Arbeitsplätze - weiblich
Anzahl
0
FuE-Ausgaben für die industrielle Forschung
EUR
128.484.943,00 €
FuE-Ausgaben für experimentelle Entwicklung
EUR
20.781.020,00 €
24
Entsprechend den „Leitlinien zur Technologiepolitik im Freistaat Sachsen“ gehören zu den Zukunftstechnologien: Materialwissen-
schaften, Physikalische und Chemische Technologien, Biologische Forschung und Technologie, Mikrosystemtechnik, Informations-
technik, Fertigungstechnik, Energietechnik, Umwelttechnik, Medizintechnik.

55
Indikator
Maßeinheit Indikator-Istwert
Ergebnisverwertung: erwarteter Umsatz
EUR
2.863.818.000,00 €
geförderte FuE-Projekte
Anzahl
81
FuE geförderte KMU
Anzahl
67
Zukunftstechnologieprojekte - Physikalische und Chemi-
sche Technologien
Anzahl 24
Zukunftstechnologieprojekte - Biologische Forschung und
Technologie
Anzahl 8
Zukunftstechnologieprojekte - Mikrosystemtechnik
Anzahl
2
Zukunftstechnologieprojekte - Informationstechnik
Anzahl
22
Zukunftstechnologieprojekte - Fertigungstechnik
Anzahl
14
Zukunftstechnologieprojekte - Energietechnik
Anzahl
1
Zukunftstechnologieprojekte - Umwelttechnik
Anzahl
3
Zukunftstechnologieprojekte - Medizintechnik
Anzahl
1
erhaltene FuE-Arbeitsplätze
Anzahl
232
neu geschaffene FuE-Arbeitsplätze
Anzahl
2
bestehende FuE-Arbeitsplätze
Anzahl
232
FuE-Ausgaben
EUR
149.265.963,00 €
Ergebnisverwertung: neu zu schaffende Arbeitsplätze
Anzahl
602
Als Projektbeispiel wurde die „Förderung der Entwicklung einer Hochfrequenztechnik zur Quali-
tätssteigerung von Halbleitermaterialien und Halbleiterbauelementen“ ausgewählt:
Fonds:
EFRE
Projektbezeichnung:
Entwicklung einer ultraschnellen, kontaktlosen, hochempfindlichen
sowie prozessübergreifenden Hochfrequenztechnik zur Qualitäts-
steigerung von Halbleitermaterialien und Halbleiterbauelementen
Ort:
Freiberg
Träger:
(=Zuwendungsempfänger)
Freiberg Instrumentes GmbH
www.freiberginstruments.com
Ansprechpartner
Herr Dr. Kay Dornich
Vorhabenszuordnung:
Prioritätsachse 1 „Stärkung von Innovation, Wissenschaft und For-
schung"
Vorhaben 1.1 Einzelbetriebliche FuE-Projekte
Gesamtinvestitionssumme:
davon EU-Mittel:
599.476€ (Gesamtkosten)
389.659€ (öffentliche Gesamtkosten)
EU-Mittel: 307.625,25 €
Vorhabenszeitraum:
Beginn: 01.09.2008
Ende: 31.08.2010
Projektbeschreibung:
Das Ziel des FuE-Einzelprojektes "Entwicklung einer ultraschnellen,
kontaktlosen, hochempfindlichen sowie prozessübergreifenden
Hochfrequenztechnik zur Qualitätssteigerung von Halbleitermateria-
lien und Halbleiterbauelementen" der Freiberg Instruments GmbH
besteht in der weiteren Erforschung und Vervollkommnung eines
Verfahrens sowie in der Entwicklung entsprechender Ausrüstungen
zur umfassenden zerstörungs- und berührungsfreien Charakterisie-
rung von Halbleitermaterialien hinsichtlich funktionsbestimmender
elektrischer Eigenschaften. Das Verfahren ist im Vergleich zu allen
bisher bekannten Methoden durch eine besonders hohe Empfind-
lichkeit, durch realitätsnahe Messbedingungen, durch extrem kurze
Messzeiten und durch eine gute Ortsauflösung charakterisiert. Es

56
soll vor allem bei der Herstellung von Halbleitermaterialien (Wafern)
für die Solartechnik und Elektronik sowie bei der Fertigung von
elektronischen Bauelementen eingesetzt werden, um die Prozess-
ausbeute zu steigern und hinsichtlich der elektrischen Eigenschaf-
ten ungeeignete Wafer bzw. Chips möglichst frühzeitig zu selektie-
ren. Darüber hinaus ist es von hoher Bedeutung in Forschung und
Entwicklung im Bereich der Halbleitertechnik.
Ziele/ Wirkung:
Freiberg Instruments beabsichtigt, die Ergebnisse des Vorhabens
für die zukünftige Entwicklung marktfähiger Mess- und Analysen-
technik zu nutzen und diese sowohl auf die Bedürfnisse der Halblei-
ter- und Solarindustrie als auch auf die Anforderungen entspre-
chender FuE-Einrichtungen auszulegen.
Vorhaben 1.2. - FuE-Verbundprojekte
Die Unterstützung von FuE-Verbundprojekten bildet zusammen mit der Unterstützung von ein-
zelbetrieblichen FuE-Projekten das Rückgrat der Innovationsförderung im Freistaat Sachsen.
Ziel ist es, vor allem in Unternehmen innovative Kräfte zu aktivieren. Außerdem soll, indem
KMU und größere Unternehmen miteinander und mit anderen Einrichtungen in Forschungsver-
bünden eng zusammenarbeiten, der externe Wissens- und Technologietransfer ausgebaut
werden. Durch die angestrebte Netzwerkbildung sollen leistungsfähige Innovationskerne ent-
stehen.
Die Zuschüsse dienen dem Zweck, das für die Zielgruppen der Maßnahme überdurchschnittlich
hohe technische und das damit einhergehende finanzielle Risiko bei der Produkt- und Verfah-
rensentwicklung zu mindern.
Gefördert werden Forschungs- und Entwicklungsverbundprojekte mit innovativem technologie-
orientiertem Inhalt, die der Entwicklung von neuen oder neuartigen Produkten und Verfahren
auf dem Gebiet der Zukunftstechnologien dienen.
Für die Durchführung dieser Vorhaben stehen bis 2013 insgesamt 702,0 Mio. € zur Verfügung.
Davon sind 259,8 Mio. € EFRE-Mittel, 86,6 Mio. € Kofinanzierungsmittel gesamt sowie 355,6
Mio. € private Mittel.
Bis zum 31.12.2009 wurden 52,73 Mio. € (39,40 Mio. € EFRE, 13,33 Mio. € Kofinanzierung) an
Ausgaben durch die Zuwendungsempfänger getätigt und bei den Bewilligungsstellen zur Erstat-
tung beantragt. Es wurden private Mittel in Höhe von 26,55 Mio. € verausgabt.
Die für das Monitoring erhobenen Indikatoren (Stand 24.02.2010) stellen sich wie folgt dar:
Indikator
Maßeinheit
Indikator-Istwert
FuE Geförderte - Kleinstunternehmen
Anzahl
20
FuE Geförderte - Kleine Unternehmen
Anzahl
87
FuE Geförderte - Mittlere Unternehmen
Anzahl
60
FuE Geförderte - Großunternehmen
Anzahl
40
FuE Geförderte - Hochschulen
Anzahl
64
FuE Geförderte - Institut der Fraunhofer-Gesellschaft Anzahl 65
FuE Geförderte - Institut der Max-Planck-Gesellschaft Anzahl 0
FuE Geförderte - sonstige Einrichtungen
Anzahl
43
Umweltbeiträge zu - Ressourcenschonung
Anzahl
312
Umweltbeiträge zu - Verbesserung der Lebensqualität
Anzahl
156
Umweltbeiträge zu - alternative Energien
Anzahl
42

57
Indikator
Maßeinheit
Indikator-Istwert
Umweltbeiträge zu - nachwachsende Rohstoffe
Anzahl
31
Zukunftstechnologieprojekte - Materialwissenschaften
Anzahl
28
bestehende FuE-Arbeitsplätze - männlich
Anzahl
1
bestehende FuE-Arbeitsplätze - weiblich
Anzahl
1
erhaltene FuE-Arbeitsplätze - männlich
Anzahl
1
erhaltene FuE-Arbeitsplätze - weiblich
Anzahl
1
neu geschaffene FuE-Arbeitsplätze - männlich
Anzahl
2,5
neu geschaffene FuE-Arbeitsplätze - weiblich
Anzahl
0
FuE-Ausgaben für die industrielle Forschung
EUR
190.472.292,00 €
FuE-Ausgaben für experimentelle Entwicklung
EUR
26.993.400,00 €
Ergebnisverwertung: erwarteter Umsatz
EUR
1.988.829.000,00 €
geförderte FuE-Projekte
Anzahl
371
FuE geförderte KMU
Anzahl
167
FuE geförderte Nicht-KMU
Anzahl
212
Zukunftstechnologieprojekte - Physikalische und Chemi-
sche Technologien
Anzahl 90
Zukunftstechnologieprojekte - Biologische Forschung und
Technologie
Anzahl 20
Zukunftstechnologieprojekte - Mikrosystemtechnik
Anzahl
16
Zukunftstechnologieprojekte - Informationstechnik
Anzahl
100
Zukunftstechnologieprojekte - Fertigungstechnik
Anzahl
97
Zukunftstechnologieprojekte - Energietechnik
Anzahl
11
Zukunftstechnologieprojekte - Umwelttechnik
Anzahl
5
Zukunftstechnologieprojekte - Medizintechnik
Anzahl
4
erhaltene FuE-Arbeitsplätze
Anzahl
2
neu geschaffene FuE-Arbeitsplätze
Anzahl
2,5
bestehende FuE-Arbeitsplätze
Anzahl
2
FuE-Ausgaben
EUR
217.465.692,00 €
Ergebnisverwertung: neu zu schaffende Arbeitsplätze
Anzahl
903,5
Als Projektbeispiel wurde das Verbundprojekt „nanoREF“ ausgewählt:
Fonds:
EFRE
Projektbezeichnung:
Nanostrukturierte Reflektoren mit erweiterter Funktionalität (nano-
REF)
Ort: Dresden
Träger:
(=Zuwendungsempfänger):
InfraTec GmbH Infrarotsensorik und Messtechnik
www.infratec.de
Ansprechpartner:
Dr. Matthias Heinze
Vorhabenszuordnung:
Prioritätsachse 1 „Stärkung von Innovation, Wissenschaft und For-
schung"
Vorhaben 1.2 FuE-Verbundprojekte
Gesamtinvestitionssumme:
davon EU-Mittel:
416.899 € (Gesamtkosten)
210.826 € (öffentliche Gesamtkosten)
EU-Mittel:166.441,42 €
Vorhabenszeitraum:
Beginn: 01.04.2008
Ende:
30.09.2010

58
Projektbeschreibung:
Das Ziel des FuE-Verbundvorhabens "Nanostrukturierte Reflekto-
ren mit erweiterter Funktionalität (nanoREF)" der Partner
InfraTec GmbH Infrarotsensorik und Messtechnik Dresden,
Leibnitz-Institut für Oberflächenmodifizierung e.V. Leipzig (IOM)
und
Fraunhofer-Gesellschaft, Institut für Zuverlässigkeit und Mikroin-
tegration (IZM) - Institutsteil Chemnitz
besteht in der Erforschung und Entwicklung neuartiger breitbandi-
ger Reflektoren für infrarote (IR) Strahlung auf der Basis von Sub-
wellenlängenstrukturen. Diese Reflektoren sind in erster Linie für
die spätere Integration in durchstimmbare mikromechanische
Fabry-Perot-Interferometer (Filter) vorgesehen, die in Kombination
mit breitbandigen pyroelektrischen IR-Sensoren ein wesentliches
Element kompakter IR-Detektoren für Messungen in einem breiten
Spektralbereich (Wellenlängenbereich mindestens 3…12 μm) bil-
den sollen.
Ziele/ Wirkung:
Mit dem im Vorhaben zu erarbeitenden Know-how wird die zukünf-
tige Fertigung von durchstimmbaren Fabry-Perot-Interferometern
als Bestandteil von kostengünstigen hochauflösenden IR-
Spektrometern durch die Firma InfraTec (Endfertiger) angestrebt.
Die IR-Spektrometer werden für analytische Überwachungsaufga-
ben in der Gebäude- und Klimatechnik, Umwelttechnik, Medizin-
technik, Prozessmesstechnik, Sicherheitstechnik oder Automobil-
technik benötigt.
Vorhaben 1.3. - Technologietransfer
Ziel der Förderung ist es, den Technologietransfer im Freistaat Sachsen zu aktivieren und zu
intensivieren. Die Förderung soll dazu beitragen, den Technologiebedarf kleiner und mittlerer
Unternehmen (KMU) zu decken, die Innovationskraft dieser Unternehmen zu stärken und das
mit der Integration neuer Technologien in innerbetriebliche Prozesse verbundene, oftmals über-
durchschnittlich hohe technische und finanzielle Risiko zu mindern und darüber hinaus die wirt-
schaftlichen Potenziale des im Freistaat Sachsen insgesamt vorhandenen technologischen
Wissens besser auszuschöpfen.
Technologietransfer ist die planvolle Übertragung technologischen Wissens von Technologie-
gebern zu Technologienehmern (KMU) zur Vorbereitung und Realisierung von Produkt- und
Verfahrensinnovationen. Technologiegeber können Universitäten, Fachhochschulen, außeruni-
versitäre und außeruniversitäre wirtschaftsnahe Forschungseinrichtungen sein sowie Unter-
nehmen, die zum Technologienehmer keine Lieferbeziehung haben oder hatten.
Projektinhalt ist die Übertragung bereits entwickelter Produkt- oder Verfahrensinnovationen un-
mittelbar vom Technologiegeber oder mit Unterstützung eines Technologiemittlers auf einen
oder mehrere Technologieunternehmer (KMU).
Für das Vorhaben stehen in der Förderperiode 2007 bis 2013 Mittel in Höhe von 73,3 Mio. € zur
Verfügung. Davon EFRE-Mittel in Höhe von 55,0 Mio. € und 18,3 Kofinanzierungsmittel gesamt.
Bis zum 31.12.2009 wurden 0,38 Mio. € (0,29 Mio. € EFRE, 0,08 Mio. € Kofinanzierung) an
Ausgaben durch die Zuwendungsempfänger getätigt und bei den Bewilligungsstellen zur Erstat-
tung beantragt.
Die für das Monitoring erhobenen Indikatoren (Stand 24.04.2010) stellen sich wie folgt dar:

59
Indikator
Maßeinheit
Indikator-Istwert
FuE Geförderte - Kleinstunternehmen
Anzahl
2
FuE Geförderte - Kleine Unternehmen
Anzahl
3
FuE Geförderte - Mittlere Unternehmen
Anzahl
9
Zukunftstechnologieprojekte - Materialwissenschaften
Anzahl
0
Ergebnisverwertung: erwarteter Umsatz
EUR
8.570.000,00 €
geförderte FuE-Projekte
Anzahl
18
FuE geförderte KMU
Anzahl
14
Ausgaben für Technologieerwerb
EUR
1.116.912,00 €
Ausgaben für Beratung
EUR
496.276,00 €
Existenzgründer Anzahl 0
Existenzgründerinnen Anzahl 0
Zukunftstechnologieprojekte - Physikalische und Chemi-
sche Technologien
Anzahl 1
Zukunftstechnologieprojekte - Biologische Forschung und
Technologie
Anzahl 3
Zukunftstechnologieprojekte - Mikrosystemtechnik
Anzahl
0
Zukunftstechnologieprojekte - Informationstechnik
Anzahl
7
Zukunftstechnologieprojekte - Fertigungstechnik
Anzahl
7
Zukunftstechnologieprojekte - Energietechnik
Anzahl
0
Zukunftstechnologieprojekte - Umwelttechnik
Anzahl
0
Zukunftstechnologieprojekte - Medizintechnik
Anzahl
0
Existenzgründer/Existenzgründerinnen Anzahl 0
Ergebnisverwertung: neu zu schaffende Arbeitsplätze
Anzahl
26
Als Projektbeispiel wurde die „Laserintegration in die Blechbearbeitung“ ausgewählt:
Fonds:
EFRE
Projektbezeichnung:
Laserintegration in die Blechbearbeitung,
Antrag-Nr. 050114260
Ort:
Rossau, OT Seifersbach
Träger:
(=Zuwendungsempfänger)
Kiefel Geräte- und Metallbau GmbH & Co.KG
Ansprechpartner:
Herr Frank Kiefel
Vorhabenszuordnung:
Prioritätsachse 1 „Stärkung von Innovation, Wissenschaft und For-
schung"
Vorhaben 1.3 Technologietransfer
Gesamtinvestitionssumme:
davon EU-Mittel:
129.373,00 € (Gesamtkosten)
59.983,00 € (öffentliche Gesamtkosten)
EU-Mittel: 47.354,95 €
Vorhabenszeitraum:
Beginn: 01.11.2009
Ende: 31.12.2010
Projektbeschreibung:
Das Ziel des Vorhabens besteht darin, anwendungsorientierte
Grundlagen für die Integration und Nutzung des wasserstrahlge-
führten Laserschneidens zu erwerben. Mit dem Erwerb dieser Ver-
arbeitungskompetenz sollen das bisherige Geschäftsfeld der klassi-
schen Blechbe- und -verarbeitung ausgebaut und neue zukunfts-
trächtige Produkte der Metallverarbeitung erschlossen werden.

60
Das Institut für innovative Technologien, Technologietransfer und
Weiterbildung e.V. (ITW e.V.), welches über langjährige Erfahrun-
gen in der Lasertechnik, tritt in diesem Vorhaben sowohl als Tech-
nologiegeber (Know-How-Erwerb) als auch als Technologiemittler
(Schulungen zur Mitarbeiterqualifizierung) auf.
Ziele/ Wirkung:
Durch das Transfervorhaben werden neueste Erkenntnisse der
Laserbearbeitung auf den Technologienehmer übertragen. Diese
Kompetenzen verschaffen der Kiefel Geräte- und Metallbau GmbH
& Co.KG Alleinstellungsmerkmale in der Miniaturfertigung sowie
eine hohe Wettbewerbsfähigkeit in der konventionellen Blechbear-
beitung. In dem perspektivisch wachsenden Gebiet der Lasertech-
nologie können auf Basis der Projektergebnisse neuartige und
hochproduktive Leistungen der Metallbearbeitung angeboten wer-
den.
Vorhaben 1.4. - Risikokapital für junge Technologieunternehmen
Dieses Vorhaben stellt ein neues Förderinstrument speziell zur Stärkung der Eigenkapitelbasis
von jungen innovativen Unternehmen, vor allem technologieorientierten Gründern und wissens-
basierten Dienstleistern in der Frühphase ihrer Entwicklung dar.
Die Bereitstellung von Wagniskapitel durch den Technologiegründerfonds Sachsen (TGFS)
dient der Beschleunigung der wirtschaftlichen Nutzung innovativer Ideen und Technologien aus
Hochschulen und Forschungseinrichtungen und anderen Quellen im Freistaat Sachsen.
Der TGFS richtet sich an wissensbasierte, technologieorientierte Unternehmensgründer und
Unternehmen mit Wachstumspotential. Diese Gründer und Start-up-Unternehmen verfügen
zumeist nicht über ausreichend Kapital, um die konzipierten Innovationsvorhaben in marktfähi-
ge Produkte umzusetzen bzw. die Ausweitung ihres Geschäftsumfanges bis zu einer Marktein-
führung dieser Produkte vornehmen zu können. Im Sinne einer Trennung der Finanzierungs-
phasen untergliedert sich der TGFS in einen Seed Fonds (TGFS Seed) zur Gründungs-
/Technologiefinanzierung und einen Start-up-Fonds (TGFS Start up) zur Finanzierung von
Frühphasenunternehmen.
Der TGFS stellt den Unternehmen für einen begrenzten Zeitraum Eigenkapital und eigenkapi-
talähnliche Mittel zur Verfügung. Die Mittel werden subsidär eingesetzt und sollen grundsätzlich
zur Erschließung weiterer Finanzierungsquellen beitragen.
Die Beteiligungen werden auf der Grundlage der Gesellschaftsverträge über die Gründung der
TGFS-Fonds sowie der Beteiligungsgrundsätze eingegangen.
Für das Vorhaben stehen in der Förderperiode 2007 bis 2013 Mittel in Höhe von 73,3 Mio. € zur
Verfügung. Davon EFRE-Mittel in Höhe von 55,0 Mio. € und 18,3 Mio. € Kofinanzierungsmittel
gesamt.
Bis zum 31.12.2009 wurden 22,81 Mio. € (17,11 Mio. € EFRE, 5,70 Mio. € Kofinanzierung) an
Ausgaben durch die Zuwendungsempfänger getätigt und bei den Bewilligungsstellen zur Erstat-
tung beantragt.
Als Projektbeispiel wurde die Unterstützung des Unternehmens „Druck und Werte GmbH“ aus-
gewählt:
Fonds:
EFRE
Projektbezeichnung:
Bereitstellung von Risikokapital für das junge Technologieunter-
nehmen „Druck und Werte GmbH“

61
Ort:
Leipzig
Träger:
„Druck und Werte GmbH“
Ansprechpartner:
Herr Denis Schmidt
Vorhabenszuordnung:
Vorhaben 1.4 „Risikokapital für junge Technologieunternehmen“
Gesamtinvestitionssumme:
davon EU-Mittel:
Die Finanzierung der Unternehmen gehört zu den sensiblen Infor-
mationen, die im Wettbewerb eine Rolle spielen können. Deshalb
soll sie Wettbewerbern nicht zugänglich werden. Da die Beteiligung
des TGFS eine marktübliche Finanzierung und keine Förderung im
klassischen Sinne ist, wird der Investitionsbetrag auch an keiner
anderen Stelle veröffentlicht. In der Liste der Begünstigten bei-
spielweise ist der TGFS selbst als Begünstigter der Strukturfondsin-
tervention aufgeführt. Die Investitionssumme wird deshalb hier nicht
genannt.
Vorhabenszeitraum:
2008 - 2015
Projektbeschreibung:
Das Unternehmen übernimmt mittels einer selbst entwickelten in-
ternetgestützten Software alle Prozessschritte der Abwicklung von
Druckaufträgen einschließlich des Qualitätsmanagements. Auftrag-
geber werden u. a. zu Druck- und Herstellungsverfahren, Proof-
und Papierservice beraten. Aus einem Pool zertifizierter Druckerei-
en werden die besten Angebote für die beauftrage Leistung ausge-
wählt. Auftraggeber können vor allem umfangreiche Aufträge z.B.
für Werbekampagnen dadurch günstiger realisieren. Führende Me-
dienunternehmen, öffentliche Anstalten sowie Agenturen zählen
bereits zum festen Kundenstamm.
Ziele/ Wirkung:
Der TGFS unterstützt das Unernehmen dabei, sich erfolgreich am
Markt zu etablieren. Das Risikokapital wurde für die weitere Pro-
dukt- und Softwareentwicklung sowie den Ausbau des Vertriebs
bereitgestellt.
Vorhaben 1.5. - Anwendungsorientierte Forschungsprojekte und –infrastruktur
Der Auf- und Ausbau der Infrastruktur im Bereich der wirtschaftsrelevanten öffentlich geförder-
ten Forschung wird durch Förderung entsprechender Bauvorhaben einschließlich ihrer Geräte-
erstausstattung in der Strukturfondsperiode 2007 bis 2013 fortgesetzt. Die über das Vorhaben
geförderten Maßnahmen dienen schwerpunktmäßig dem Neubau und der Erstausstattung von
Einrichtungen der Fraunhofer-Gesellschaft, die aufgrund ihrer wirtschaftsnah ausgelegten wis-
senschaftlichen Tätigkeit einen hohen Stellenwert für die regionale Wirtschaftsentwicklung be-
sitzen sowie weiterer anwendungsnah tätiger außeruniversitärer Forschungseinrichtungen. Au-
ßerdem können Infrastrukturprojekte für den Auf- und Ausbau von Forschungseinrichtungen in
und an Hochschulen zusätzlich zur Förderung der Hochschulinfrastruktur gefördert werden,
wenn sie der Entwicklung sächsischer Innovationscluster auf Schlüsseltechnologiefeldern durch
entsprechende wirtschaftsnahe anwendungsbezogene Forschung dienen.
Für die Förderperiode 2007 – 2013 stehen für das Vorhaben Mittel in Höhe von 245,34 Mio. €
zur Verfügung. Davon 184,00 Mio. € EFRE-Mittel und 61,33 Mio. € nationale öffentliche Mittel.
Bis zum 31.12.2009 wurden 32,51 Mio. € (24,38 Mio. € EFRE, 8,12 Mio. € Kofinanzierung) an
Ausgaben durch die Zuwendungsempfänger getätigt und bei den Bewilligungsstellen zur Erstat-
tung beantragt.

62
Die für das Monitoring erhobenen Indikatoren (Stand 24.02.2010) stellen sich wie folgt dar:
Indikator Maßeinheit Indikator-Istwert
Forschungsprojekte - an Hochschulen
Anzahl
15
Forschungsprojekte - an außeruniversitären Forschungs-
instituten
Anzahl 25
Bibliotheksprojekte Anzahl 3
Forschungsprojekte Anzahl 40
Induzierte FuE-Ausgaben (ohne Bibliotheken)
EUR
72.016.544,00 €
Induziertes Investitionsvolumen - Bauvorhaben / Erstaus-
stattungen
EUR
49.900.000,00 €
Induziertes Investitionsvolumen
EUR
49.900.000,00 €
Mittelvolumen in Forschungsprojekten - Hochschulen
EUR
7.463.413,00 €
Mittelvolumen in Forschungsprojekten - außeruniversitäre
Forschungseinrichtungen
EUR
96.584.870,00 €
Mittelvolumen in Forschungsprojekten
EUR
104.048.283,00 €
Mittelvolumen in IT-Ausstattung wissenschaftlicher Biblio-
theken
EUR 8.119.747,00 €
Als Projektbeispiel wurde die Forschung an Adiponektin-Mimetika als neuartige Wirkstoffe in
der Behandlung von Adipositas ausgewählt:
Fonds:
EFRE
Projektbezeichnung:
Adiponektin-Mimetika als neuartige Wirkstoffe in der Behandlung
von Adipositas und deren Folgeerkrankungen
Ort: Leipzig,
Biotechnologisches-Biomedizinisches Zentrum
Träger: Universität Leipzig
Ansprechpartner:
Frau Prof. Dr. Beck-Springer
Vorhabenszuordnung:
Vorhaben 1.5 „Anwendungsorientierte Forschungsprojekte und –
infrastruktur“
Gesamtinvestitionssumme:
davon EU-Mittel:
347.200,00 € (Gesamtkosten)
EU-Mittel: 260,400,00 €
Vorhabenszeitraum:
01.12.2008 bis 31.12.2010
Projektbeschreibung:
Adiponektin ist ein Peptidhormon, das in den Fettzellen gebildet
wird. Es reguliert zusammen mit dem Insulin und anderen Hormo-
nen das Hungergefühl und die Nahrungsaufnahme. Durch Adipo-
nektin wird die Wirkung des Insulins in den Fettzellen verstärkt.
Übergewichtige haben einen niedrigen Adiponektin-Spiegel, wo-
durch die Wirkung von Insulin abgeschwächt wird und im Zusam-
menhang mit genetischen Faktoren zu einem erhöhten Risiko von
Diabetes mellitus führt. Es konnte in Tierversuchen festgestellt wer-
den, dass bei hohen Gaben von Adiponektin der Abbau von Fett
beschleunigt wird.
Das Projekt beinhaltet anwendungsnahe Forschung auf einem für
Sachsen bedeutsamen Hochtechnologiefeld.

63
Das Projekt ist dem Problem nach und hinsichtlich der beabsichtig-
ten Anwendung der Ergebnisse der Zukunftstechnologie Biologi-
sche Forschung und Technologie zuzuordnen.
Ziele/ Wirkung:
Ziel des Forschungsvorhabens ist die Entwicklung eines Adiponek-
tin-Mimetika und eines intelligenten Wirkstofffreisetzungssystems
zur Behandlung der Adipositas und deren Folgeerkrankungen (Arte-
riosklerose, Herzrhythmusstörungen etc.)
Durch das Vorhaben wird die Leistungskraft der Wissenschaft in
Sachsen nachhaltig gestärkt. Die Zielstellung des Vorhabens ist
sehr anspruchsvoll. Weltweit sind keine Vorhaben bekannt, die sich
mit der Entwicklung von Adiponektin-Mimetika als Arzneimittel be-
schäftigen.
Vorhaben 1.6. - Exzellenzinitiative
Die Förderung der Exzellenz der wissenschaftlichen Forschung der Universitäten soll im Zu-
sammenwirken mit dem sie umgebenden wissenschaftlichen und wirtschaftlichen Umfeld auf
wenige Standorte und Schwerpunktgebiete mit dem Ziel konzentriert werden, auf ausgewählten
Feldern zur Weltspitze aufzuschließen und sie mitzubestimmen. Die Weiterentwicklung einiger
Forschungsschwerpunkte der Universitäten zu exzellenten Forschungskomplexen geschieht mit
Bezug auf sich bildende technologische Wachstumspole des Freistaates Sachsen und auf die
Perspektiven für eine enge Verzahnung mit Unternehmen insbesondere der Region. Aufbauend
auf bereits ausgeprägten Stärken stehen dabei zunächst die Biotechnologie und Biomedizin,
die Mikro-, Opto- und Nanotechnologien, die Energie- und Umwelttechnologien sowie die in
diesem Zusammenhang relevanten Gebiete der Materialwissenschaften im Vordergrund. Durch
das wissenschaftliche Spitzenniveau dieser Forschung erhält der Transfer von ihren anwen-
dungsorientierten Ergebnissen in die Wirtschaft des Freistaates auf ausgewählten zukunftsori-
entierten Feldern eine qualitativ hochwertige und damit nachhaltig wirksame Grundlage.
Gefördert werden Maßnahmen, die der Herausbildung, der Ausstattung und der Vernetzung
von interdisziplinären leistungsfähigen Forschungskomplexen von Universitäten in Verbindung
mit dem wissenschaftlichen und wirtschaftlichen Umfeld durch Investitionen in Forschungs- und
Entwicklungsinfrastruktur sowie durch jeweils mehrere einer übergeordneten wissenschaftlichen
Themenstellung zugeordnete, miteinander verzahnte Forschungsprojekte dienen. Dabei werden
solche Forschungsaktivitäten gefördert, bei denen die Perspektive für eine weitere wirtschaftli-
che Nutzung besteht oder die Voraussetzung für neue wirtschaftliche Anwendungen sein sollen.
Die geförderten Infrastrukturmaßnahmen stellen eine Voraussetzung für die Durchführung die-
ser Art von Forschungsaktivitäten dar.
Für die Förderperiode 2007 – 2013 stehen für das Vorhaben Mittel in Höhe von 146,7 Mio. € zur
Verfügung. Davon 110,0 Mio. € EFRE-Mittel und 36,7 Mio. € nationale öffentliche Mittel.
Entsprechend des inhaltlichen Anspruchs dieses Förderprogramms wurde die Auswahl der zu
fördernden Forschungskomplexe im Rahmen eines zweistufigen Wettbewerbsverfahrens unter
Beteiligung einer unabhängigen und hochkarätig besetzten Jury getroffen. Die abschließende
Entscheidung fiel Ende August 2008. Im Anschluss daran waren die fünf siegreichen For-
schungskomplexe aufgefordert, die konkreten Förderanträge zu erarbeiten. Hierzu gab es ab
September 2008 Einzelgespräche der jeweiligen Antragsteller mit SMWK und SAB zum Zwecke
der weitgehenden Vorbereitung bis zum Inkrafttreten der Förderrichtlinie. Diese trat zum
01.01.2009 in Kraft.
Bis zum 31.12.2009 wurden 0,04 Mio. € (0,03 Mio. € EFRE, 0,01 Mio. € Kofinanzierung) an
Ausgaben durch die Zuwendungsempfänger getätigt und bei den Bewilligungsstellen zur Erstat-
tung beantragt.

64
Die für das Monitoring erhobenen Indikatoren (Stand 24.02.2010) stellen sich wie folgt dar:
Indikator Maßeinheit Indikator-Istwert
Teilprojekte in den geförderten Exzellenzinitiativen
Anzahl
3
Als Projektbeispiel einer Exzellenzinitiative wurde die „Gezielte Strukturbeeinflussung resistiv
schaltender Schichten zur Anwendung in nichtflüchtigen Speicherzellen“ ausgewählt:
Fonds:
EFRE
Projektbezeichnung:
„Gezielte Strukturbeeinflussung resistiv schaltender Schichten zur
Anwendung in nichtflüchtigen Speicherzellen“
Ort: Freiberg
Träger:
TU Bergakademie Freiberg
Ansprechpartner:
Herr Prof. Mikolajick
Vorhabenszuordnung:
Vorhaben 1.6 „Exzellenzinitiative“
Gesamtinvestitionssumme:
davon EU-Mittel:
340,584,00 € (Gesamtkosten)
EU-Mittel: 255.438,00 €
Vorhabenszeitraum:
01.05.2009 bis 30.04.2012
Projektbeschreibung:
Im Rahmen der Juryberatung vom 26./27. August 2008 der Lan-
desexzellenzinitiative des Freistaates Sachsen wurde das Cluster
„Spitzentechnologiecluster Funktionales Strukturdesign neuer
Hochleistungswerkstoffe durch Atomares Design und Defekt-
Engineering (ADDE)“ als förderwürdig ausgewählt. Im Rahmen
dieses von der Jury bewerteten Gesamtvorhabens handelt es sich
hier um ein Teilprojekt.
Durch elektrische und physikalische Analysen von verschiedenen
Schichten, die mit unterschiedlichen Methoden (z.B. Aufdampfen,
Sputtern) und unterschiedlichen Prozessbedingungen hergestellt
werden, soll ein wesentlicher Beitrag zum Verständnis des Schaltef-
fekts in derartigen Schichtsystemen geleistet werden und ein kon-
trolliertes Design des resistiven Schalteffekts ermöglicht werden.
Das Projekt ist vom wissenschaftlichen Anwendungszweck und
bezogen auf die wirtschaftliche Anwendung der Zukunftstechnolo-
gie Materialwissenschaften zuzuordnen.
Ziele/ Wirkung:
Ziel des Forschungsvorhabens ist die Entwicklung neuartiger Mate-
rialsysteme, deren elektrischer Widerstand zwischen mindestens
zwei Zuständen reversibel hin- und hergeschaltet werden kann.
Dabei sollen solche Materialien im Vordergrund stehen, die durch
eine einfache Struktur eine relativ einfache Integration in einen
CMOS-Prozess (Complementary Metal Oxide Semiconductor) ver-
sprechen.
Ebenso lässt das Vorhaben nachhaltige Wirkungen für die sächsi-
sche Wirtschaft erwarten z.B. durch den Transfer von FuE-
Ergebnissen von der Wissenschaft in die Wirtschaft sowie der Initi-
ierung zeitlich begrenzter Kooperationen von Wissenschaft und
Wirtschaft in Form von Verbundprojekten.

65
Vorhaben 1.7. - Infrastruktur an Hochschulen
Die Umstellung des Studiums im Rahmen des Bologna-Prozesses an den sächsischen Hoch-
schulen und die zunehmende Vernetzung der Forschung innerhalb der Hochschulen, mit au-
ßeruniversitären Forschungseinrichtungen und der Industrie haben erhebliche Auswirkungen
auf die Infrastruktur der Hochschulen. Im Rahmen des Vorhabens „Infrastruktur an Hochschu-
len“ werden Investitionen in die FtE-Infrastruktur an Fachhochschulen und Universitäten geför-
dert, die an die Ziele der regionalen Wirtschaftsentwicklung gekoppelt sind. Des Weiteren wer-
den Investitionen in die Bildungsinfrastruktur unterstützt, die nötig sind, um Reformen durchzu-
führen und/oder wesentlich dazu beitragen können, die Qualität und Wirksamkeit des Hoch-
schulsystems zu steigern. In diesem Zusammenhang werden auch Investitionen in Medienzent-
ren, Technika und Fachbibliotheken unterstützt.
Der Einsatz von EFRE-Mitteln für den Hochschulbau in der Förderperiode 2007 bis 2013 er-
gänzt die bisherigen Anstrengungen von Bund und Ländern für den Ausbau der Hochschulen,
besonders im Bereich der wirtschaftsnahen Forschungsförderung und der Kooperation mit Wirt-
schaftsunternehmen.
Die Förderung nachhaltiger Investitionen in die Hochschulinfrastruktur unterstützt die Entwick-
lung neuer und den Ausbau bestehender Forschungsfelder. Die baulich-technische Basis für
industrienahe und anwendungsorientierte Forschungsprojekte wird verbessert. Die Förderung
sichert die hohe Anerkennung sächsischer Hochschulen unter den Studienbewerbern und wirkt
dem erwarteten Mangel an Akademikern entgegen. Sie dient der Stärkung der wirtschaftlichen,
wissenschaftlichen und kulturellen Ausstrahlung der Hochschulen in der Region.
Für das Vorhaben 1.7. Infrastruktur an Hochschulen stehen in der Förderperiode 2007 – 2013
Mittel in Höhe von 261,0 Mio. € zur Verfügung. Davon sind 195,7 Mio. € EFRE-Mittel und 65,2
Mio. € öffentliche Kofinanzierung.
Bis zum 31.12.2009 wurden 33,05 Mio. € (24,68 Mio. € EFRE, 8,37 Mio. € Kofinanzierung) an
Ausgaben durch die Begünstigten getätigt und bei den Bewilligungsstellen zur Erstattung bean-
tragt.
Als Projektbeispiel wurde der Neubau der Hochschulbibliothek/Medienzentrum an der HTWK in
Leipzig ausgewählt:
Fonds:
EFRE
Projektbezeichnung:
Hochschulbibliothek/Medienzentrum Karl-Liebknecht-
Straße/Gustav-Freytag-Straße – Neubau
Ort: Leipzig
Träger:
Hochschule für Technik, Wirtschaft und Kultur (HTWK) Leipzig – die
Maßnahme wurde durch das Sächsische Staatsministerium für
Wissenschaft und Kunst (SMWK) bewilligt
Ansprechpartner:
In der HTWK Leipzig – Herr Dr. Loll
Im SMWK – Frau Richter
Vorhabenszuordnung:
1.7 Infrastruktur an Hochschulen
Gesamtinvestitionssumme:
davon EU-Mittel:
15.461.800,00 € (Gesamtkosten)
EU-Mittel: 11.596.350,00 €
Vorhabenszeitraum: 01.02.2007 – 30.06.2010

66
Projektbeschreibung:
Das Projekt dient der Konzentration des Fachbereichs Medien und
der Hochschulbibliothek am Campus K.-Liebknecht-Str., damit
zugleich dem Erhalt bzw. dem Ausbau dieses Standortes. Durch
den Neubau wird das Flächendefizit der Hauptbibliothek (1.300 m²)
beseitigt und die Anforderungen für die Unterbringung eines künfti-
gen Bestandes von 305.000 Medieneinheiten geschaffen (54 %
Freihandbereich). 181 Nutzerarbeitsplätze können bereit gestellt
werden. Der Neubau schafft gleichzeitig die Voraussetzungen für
die Modularisierung der Studiengänge des Fachbereichs Medien
und ermöglicht Konzentration von Lehre und Forschung (For-
schungsschwerpunkt Medientechnologien). Er schließt unmittelbar
an das Lehrgebäude des Fachbereichs Medien an.
Ziele/ Wirkung:
Mit dem Neubau werden für die in der Hauptbibliothek integrierten
Fachbibliotheken u.a. Voraussetzungen geschaffen um moderne
Studiengänge und den Technologietransfer zu unterstützen sowie
eine interdisziplinäre, fakultätsübergreifende Entwicklung in Lehre
und Forschung zu fördern. Im Fachbereich Medien wird eine Kon-
zentration von Lehre und Forschung mit dem Forschungsschwer-
punkt Medientechnologien ermöglicht.
Vorhaben 1.8. - E-Business in KMU
Die Unterstützung von KMU bei der Einführung und dem Ausbau des elektronischen Ge-
schäftsverkehrs wird in der Strukturfondsperiode 2007 bis 2013 fortgesetzt. Gegenstand der
Förderung sind Projekte zur Entwicklung, Einführung und Integration unternehmensspezifischer
interner und externer IT-Prozesse. Zudem werden die kommerzielle Nutzung von Informations-
und Kommunikationstechnologien und Projekte zur Optimierung und Beschleunigung betriebli-
cher Wertschöpfungsprozesse durch professionellen IT-Einsatz in KMU mit Hilfe des EFRE
bezuschusst.
Das Vorhaben richtet sich an KMU des produzierenden Gewerbes, des Handwerks, des Dienst-
leistungsbereiches und des Beherbergungsgewerbes sowie Verbünde solcher Unternehmen.
Das Programm soll Wettbewerbsdefizite im Bereich der KMU bei der Implementierung von
Schlüsseltechnologien des elektronischen Geschäftsverkehrs beseitigen helfen.
Für das Vorhaben steht in der Förderperiode 2007 bis 2013 ein Mittelvolumen von 6,7 Mio. €
zur Verfügung. Davon sind 5,0 Mio. € EFRE-Mittel und 1,7 Mio. € Kofinanzierungsmittel gesamt.
Bis zum 31.12.2009 wurden 1,41 Mio. € (1,06 Mio. € EFRE, 0,35 Mio. € Kofinanzierung) an
Ausgaben durch die Zuwendungsempfänger getätigt und bei den Bewilligungsstellen zur Erstat-
tung beantragt.
Die für das Monitoring erhobenen Indikatoren (Stand 24.02.2010) stellen sich wie folgt dar:
Indikator
Maßeinheit
Indikator-Istwert
Fördermittelnehmer - Kleinstunternehmen
Anzahl
2
Fördermittelnehmer - Verbünde von KMU
Anzahl
9
Fördermittelnehmer - Mittlere Unternehmen
Anzahl
31
Fördermittelnehmer - Kleine Unternehmen
Anzahl
15
Fördermittelnehmer - KMU
Anzahl
48
beschleunigte Geschäftsprozesse
Anzahl
202
jährliche Kosten - in der Vergangenheit
EUR
2.750.360,00 €
jährliche Kosten - in der Zukunft
EUR
3.641.977,51 €

67
Indikator
Maßeinheit
Indikator-Istwert
erwartete Kostensenkung
Prozent
132,42
jährlicher Umsatz - in der Vergangenheit
EUR
2.400.400,00 €
jährlicher Umsatz - in der Zukunft
EUR
4.258.430,00 €
erwartete Umsatzsteigerung
Prozent
177,41
Als Projektbeispiel wurde die Einführung eines CRM-/ERP-Systems ausgewählt:
Fonds:
EFRE
Projektbezeichnung:
Einführung eines CRM-/ERP-Systems (Bäckerei)
Ort:
01609 Gröditz, Gewerbering 10
Träger:
Raddatz, Werner
Ansprechpartner
Raddatz, Werner
Vorhabenszuordnung:
1.8 „E-Business in KMU“
Gesamtinvestitionssumme:
davon EU-Mittel:
154.200,00 € (Gesamtkosten)
59.560,00 € (öffentliche Gesamtkosten)
EU-Mittel: 47.021,07 €
Vorhabenszeitraum:
01.02.2008 bis 19.09.2008
Projektbeschreibung:
Das vorhandene Datensystem entsprach nicht modernen Anforde-
rungen. Der Wertschöpfungsprozess war in wesentlichen Teilen
nicht IT-gestützt. Im Rahmen des Vorhabens wurde - individuell auf
die Erfordernisse des Antragstellers angepasst - eine ERP-/CRM-
Software eingeführt. Engpässe in der Organisation und im Informa-
tionsfluss sowohl beim Antragsteller als auch bei der Kommunikati-
on mit kooperierenden Unternehmen bzw. Geschäftspartnern und
Filialen konnten durch das Projekt kompensiert und vorhandene
Insellösungen vollständig ersetzt werden. Die entwickelte Software
bildet unter anderem folgende Unternehmensbereiche bzw. –
prozesse ab: Vertrieb, Einkauf, Lagerwirtschaft, Logistik, Produktion
und Verwaltung. Die Lieferungen an die Filialen sowie Wartungsar-
beiten können künftig mittels CRM-System verwaltet werden.
Ziele/ Wirkung:
Reduzierung der Filialretouren, Verbesserung der Flexibilität der
Filialbestellungen/Kundenwünsche, Integration der Daten in ein
System, das von allen Abteilungen genutzt werden kann
Vorhaben 1.9. - E-Government
E-Government ist ein Bestandteil der Verwaltungsmodernisierung, die sich gegenwärtig auf
allen Ebenen der föderalen Verwaltung vollzieht. Durch die Nutzung von Internet und anderen
elektronischen Medien werden Bürger und Unternehmen schneller und einfacher in Verwal-
tungsprozesse eingebunden.
Mit der Förderung dieses Vorhabens sollen bei den kommunalen Gebietskörperschaften in
Sachsen innovative Informations-, Kommunikations- und Medientechnologien und –dienste ein-
geführt werden, von denen Bürger und Unternehmen profitieren. Förderfähig sind in erster Line
Softwarelösungen.

68
Durch die Digitalisierung der Angebote der Kommunalverwaltung im Rahmen des E-
Governments wird sowohl für die Wirtschaft als auch für die Verwaltung ein hohes Mehrwertpo-
tenzial erschlossen. Verwaltungsabläufe werden vereinfacht, zeitlich verkürzt und deren Quali-
tät verbessert. Kürzere Bearbeitungszeiten, z.B. bei Genehmigungsverfahren, sind ein wesent-
licher Anreiz für die Wirtschaft, in einer Region zu investieren. Deutliche Vorteile ergeben sich
für Unternehmen auch durch eine größere Transparenz von behördlichen Entscheidungspro-
zessen.
Für das Vorhaben steht in der Förderperiode 2007 bis 2013 ein Mittelvolumen von 10,0 Mio. €
zur Verfügung. Davon sind 7,5 Mio. € EFRE-Mittel und 2,5 Mio. € nationale Kofinanzierung.
Die Förderrichtlinie wurde am 08.10.2007 erlassen. Erst ab diesem Zeitpunkt war es der SAKD
als Bewilligungsbehörde möglich, die erforderlichen organisatorischen Rahmenbedingungen
(Erarbeitung der Antragsunterlagen und Veröffentlichung im Internet) zu schaffen. Die Voraus-
setzungen für den Beginn der Förderung waren somit erst im Juli 2008 vollständig abgeschlos-
sen. Daher konnten die Kommunen erst ab Mitte 2008 Projekte konzipieren und planen. Ge-
genstand der Förderung ist die Entwicklung von komplexen Anwendungslösungen für E-
Government, die umfangreiche konzeptionelle Vorarbeiten erfordern. Diese Vorarbeiten sind in
der zweiten Jahreshälfte 2008 angelaufen, haben aber noch nicht zu einer verstärkten Antrag-
stellung geführt. Ein weiteres Problem stellten in den Jahren 2007 und 2008 die Aufgabenverla-
gerung und Umstrukturierungen im Zuge der Kreis- und Funktionalreform dar. Diese gestatteten
es vielen Kommunen und Landkreisen nicht, sich im erforderlichen Umfang (strategisch und
operativ) dem Thema E-Government zu widmen.
Bis zum 31.12.2009 wurden 0,15 Mio. € (0,12 Mio. € EFRE, 0,04 Mio. € Kofinanzierung) an
Ausgaben durch die Zuwendungsempfänger getätigt und bei den Bewilligungsstellen zur Erstat-
tung beantragt.
Als Projektbeispiel wurde die Einführung eines Datenaustausch- und Schnittstellenstandards für
die sächsischen Gesundheitsämter des Freistaates Sachsen ausgewählt:
Fonds: EFRE
Projektbezeichnung:
XÖGD Entwicklung eines Datenaustausch- und Schnittstellenstan-
dards für die sächsischen Gesundheitsämter unter Nutzung der E-
Government-Komponenten des Freistaates Sachsen
Ort:
Stadt Leipzig
Träger:
Stadt Leipzig, Gesundheitsamt
Ansprechpartner
Fr. Dr. Benkert
Vorhabenszuordnung:
1.9 E-Government
Gesamtinvestitionssumme:
davon EU-Mittel:
520.000 € (Gesamtkosten)
EU-Mittel: 390.000 €
Vorhabenszeitraum:
21.04.2009 – 31.12.2012
Projektbeschreibung:
Im Rahmen des vorliegenden Förderantrages sollen Softwarelö-
sungen zu folgenden Projektteilen entwickelt bzw. weiterentwickelt
und in die sachseneinheitliche Fachsoftware Octoware® Gesund-
heit bzw. Octoware®TN der Gesundheitsämter integriert werden:
1. Integration internetgestützter Aktualisierungsroutinen und

69
der Vorgaben der sächsischen Infektionsschutzgesetzmel-
deverordnung (IfSGMeldeVO) in die bestehende Laborda-
tenschnittstelle in Octoware® Gesundheit
2. Entwicklung eines XML-basierten Datenaustauschstan-
dards für die Datenkommunikation der Gesundheitsämter
mit den mikrobiologischen und chemischen Laboren sowohl
im humanmedizinischen Bereich als auch für die routine-
mäßige Übermittlung von Trink- und Badewasseranalyse-
daten
3. Qualifizierung der Fachberichterstattung zur Trink- und Ba-
dewasserqualität unter Berücksichtigung der Vorgaben der
Europäischen Union (EU) entsprechend Trinkwasserver-
ordnung (TrinkwV)
4. Qualifizierung der Informationsgrundlagen für Eltern und
Fachöffentlichkeit zur Kindergesundheit durch Standardisie-
rung und Flexibilisierung der Fachberichterstattung des
Kinder- und Jugendärztlichen und –zahnärztlichen Dienstes
der Gesundheitsämter mittels Octoware®-TN Gesundheit
zur bedarfsgerechten Planung gesundheitsfördernder Maß-
nahmen und Projekte für Kinder und Jugendliche.
5. Verbesserung der Informationsgrundlagen für Bürger und
Fachöffentlichkeit zu Angebotsstrukturen sozialmedizini-
scher Beratungsstellen und deren Inanspruchnahme (z. B.
STD/AIDS) durch Standardisierung und Qualifizierung der
Fachberichterstattung mittels Octoware®TN Gesundheit.
6. Neukonzipierung der HKR-Schnittstelle und -funktionen in
Octoware® Gesundheit im Rahmen der Einführung des
doppischen kommunalen Haus-halts- und Rechnungswe-
sen im Freistaat Sachsen bis 2013 entsprechend Sächsi-
scher Kommunalhaushaltsverordnung-Doppik
7. Impfstoffkostenabrechnung des Gesundheitsamtes an die
Gesetzlichen Krankenversicherungen und die Landesbe-
hörden zur Impfstoffkostenerstattung
Ziele/ Wirkung:
- standardisierter Zugang für Dienstleister zu Verwaltungsdienstleis-
tungen
- Akzeptanz und Nutzung des elektronischen Meldeweges durch
die mikrobiologischen und chemischen Labore im
Trink- und Badewasserbereich sowie im Infektionsschutz
- flexible Auftragsvergabe kommunaler Dienstleistungen an mikro-
biologische und chemische Labore
- Qualifizierung der Fachberichterstattung und deren Veröffentli-
chung für Fachöffentlichkeit und Bürger
- Effiziente, bürger- und unternehmensfreundliche Kosten-
Leistungsrechnung

70
3.2
Prioritätsachse 2 „Verbesserung der Bildungsinfrastruktur“
3.2.1 Ergebnisse und Fortschrittsanalyse
Materielle und finanzielle Fortschritte (Stand 31.12.2009)
Indikatoren
Bezeichnung des Indikators aus dem OP
25
2007 2008 2009 2010 2011 2012 2013 2014 2015 Insgesamt
Ergebnis 0 0 0 - - - - - - 0
Zielvorgabe
- - - - - - - - - 2.240
Investitionsprojekte an
Bildungseinrichtungen
(Anzahl)
26
Ausgangswert* - - - - - - - - - -
Ergebnis 0 0 0 - - - - - - 0
Zielvorgabe
- - - - - - - - -
314,0
Unterstützte gesamte
Bildungsinfrastrukturaus-
gaben (Mio. €)
27
Ausgangswert*
- - - - - - - - -
-
Ergebnis 0 0 0 - - - - - - 0
Zielvorgabe
- - - - - - - - - 90
Erhöhung der Zahl der
Schulen mit Ganztagsan-
geboten (Anzahl)
28
Ausgangswert*
636
- - - - - - - - 636
Ergebnis 0 0 0 - - - - - - 0
Zielvorgabe
- - - - - - - - -
369.300
Schüler mit Zugang zu
vernetzter IuK-Technik
(Anzahl)
29
Ausgangswert*
- - - - - - - - -
-
* Angaben lt. OP
25
Die Zielvorgaben der einzelnen Indikatoren stellen bereits auf die entsprechend des ersten Änderungsantrages geänderte Fassung des OP ab.
26
bezieht sich auf die Vorhaben „Infrastruktur der Berufsakademie“, „Informations- und Kommunikationstechnik an Schulen“, „Zentren für berufliche Bildung“, „Zentren für schulische Bildung“
27
bezieht sich auf die Vorhaben „Infrastruktur der Berufsakademie“, „Informations- und Kommunikationstechnik an Schulen“, „Zentren für berufliche Bildung“, „Zentren für schulische Bildung“
28
bezieht sich auf das Vorhaben „Zentren für schulische Bildung“
29
bezieht sich auf das Vorhaben „Informations- und Kommunikationstechnik an Schulen“

71
Vorhaben - 2.1
Infrastruktur der Berufsakademie
Das Studium an der Berufsakademie ist von einer engen Verflechtung zwischen Theorie und
Praxis geprägt. Die enge Verzahnung von Wissenschaft und Wirtschaft gewährleistet eine an-
spruchsvolle und anwendungsorientierte Ausbildung.
Bedingt durch den technischen Fortschritt sind an der Berufsakademie entsprechende Ausrüs-
tungsinvestitionen erforderlich. Neben den notwendigen Erstausstattungen, wie z.B. Labore,
sollen auch damit im Zusammenhang stehende Umbau- und Sanierungsmaßnahmen gefördert
werden. Darüber hinaus soll die Aufwertung der Akademiestandorte durch ergänzende geräte-
technische Ausrüstungen einschließlich entsprechender IT- und Bibliotheksausstattungen un-
terstützt werden.
Die Berufsakademie bildet an 7 Standorten auf Hochschulniveau in 3 Studienbereichen be-
darfsorientiert und wirtschaftsnah aus (Schwerpunkte Technik, Wirtschaft und Sozialwesen).
Die Nachfrage der sächsischen Wirtschaft ist deutlich höher als die Ausbildungskapazität. Mit
dem Vorhaben wird dem Ausbildungsbedarf der sächsischen Unternehmen (Übernahmequote
in die Wirtschaft von nahezu 90%) besser entsprochen und die Schaffung innovativer Arbeits-
plätze für die Wirtschaft wesentlich unterstützt.
Die Förderung zielt darauf ab, die Ausbildungsbedingungen für Bewerber mit Hochschulzu-
gangsberechtigung an den neuesten Stand für den Einsatz in Unternehmen anzupassen. Das
Vorhaben leistet einen wesentlichen Beitrag zur Sicherung und zum Ausbau einer qualitativ
hochwertigen Ausbildung. Darüber hinaus wird mit dem Vorhaben dem erwarteten Fachkräfte-
mangel der kommenden Jahre entgegengewirkt.
Für das Vorhaben steht in der Förderperiode 2007 bis 2013 ein Mittelvolumen von 13,3 Mio. €
zur Verfügung. Davon sind 10,0 Mio. € EFRE-Mittel und 3,3 Mio. € nationale Kofinanzierung.
Bis zum 31.12.2009 wurden 0,07 Mio. € (0,05 Mio. € EFRE, 0,02 Mio. € Kofinanzierung) an
Ausgaben durch die Zuwendungsempfänger getätigt und bei den Bewilligungsstellen zur Erstat-
tung beantragt. Abweichend von dem geringen Stand getätigter Ausgaben stellt sich der Bewil-
ligungsstand von EFRE-Mitteln mit einem Umfang von 4,98 Mio. € zum Stichtag 31.12.2009 als
solide dar.
Die für das Monitoring erhobenen Indikatoren (Stand 24.02.2010) stellen sich wie folgt dar:
Indikator
Maßeinheit
Indikator-Istwert
unterstütztes Gesamtinvestitionsvolumen nach - Ausrüs-
tungsinvestitionen
Euro 1.144.400,00
Übernahmequote der Wirtschaft nach Fachrichtungen
Prozent 84
Übernahmequote der Wirtschaft nach Fachrichtungen -
männlich
Prozent -
30
Übernahmequote der Wirtschaft nach Fachrichtungen -
weiblich
Prozent -
31
Als Beispiel wurde das Projekt „ Analysefeld für Kunststoffe zur thermischen und mechanischen
Prüfung“ ausgewählt:
30
Die geschlechtsspezifische Unterscheidung des Indikators zur Übernahmequote wird derzeit überarbeitet und wird im Endbericht
enthalten
31
Die geschlechtsspezifische
sein.
Unterscheidung des Indikators zur Übernahmequote wird derzeit überarbeitet und wird im Endbericht
enthalten sein.

72
Fonds: EFRE 2007 -2013
Projektbezeichnung:
Analysefeld für Kunststoffe zur thermischen und mechanischen Prüfung
Ort: Bautzen
Träger:
Berufsakademie Sachsen - Staatliche Studienakademie Bautzen
Ansprechpartner: Prof. Janig
Vorhabenszuordnung: 2.1
Gesamtinvestitionssumme: 150.000,00 €
davon EU-Mittel:
112.500,00 €
Vorhabenszeitraum:
01.September 2009 - 30.Juni 2010
Projektbeschreibung:
Mit der Umsetzung des Analysefeldes für Kunststoffe können in den ge-
nannten Studiengängen verschiedene Fachthemen in der Hochschul-
ausbildung umgesetzt werden.
Die Studenten können sowohl die laut Lieferpapieren geforderten Kenn-
werte prüfen, als auch die durch das Verarbeitungsverfahren bedingten
Änderungen der Werkstoffeigenschaften erfassen. Die für jede Anwen-
dung bedingten Eigenschaften können durch Zugabe von Compounds
beeinflusst werden. Diese bewusste Beeinflussung der Eigenschaften
von Kunststoffen muss mechanisch als auch thermisch geprüft und do-
kumentiert werden.
Ziele/Wirkung:
Mit Einführung und Nutzung des Analysefeldes soll der Student die neu-
esten Messverfahren zur Ermittlung der zulässigen Festigkeitswerte, der
optimalen Verarbeitungskennwerte als auch spezifischer Kennwerte für
die nachhaltige Nutzung erlernen. Diese Verfahren entsprechen dem
neuesten internationalen Stand und setzten den Absolventen in die Lage,
sein Wissen praxisorientiert den sächsischen Unternehmen zur Verfü-
gung zu stellen.
Vorhaben - 2.2.
Informations- und Kommunikationstechnik an Schulen
Im Rahmen dieser Förderung soll die Ausstattung von Schulen mit modernen Informations- und
Kommunikationstechnologien unterstützt werden. Dies stellt in der heutigen Zeit eine wesentli-
che Grundlage für die schulische Bildung dar. Das Fördervorhaben unterstützt daher im Rah-
men eines Medienportfolios die Anschaffung geeigneter pädagogischer Software durch die Trä-
ger der Schulen und die Anschaffung digitaler Medien für den lehrplankonformen Einsatz im
Unterricht durch die Träger der kommunalen Medienstellen.
Mit dem Vorhaben wird die Anschaffung von leistungsstarken Servern und Terminalservern
unterstützt. Antragsteller sind die Träger öffentlicher Schulen, staatlich anerkannter Ersatzschu-
len oder Medienpädagogischer Zentren. „Medienpädagogische Zentren“ ist der Begriff, der
künftig für die bisherigen kommunalen Medienstellen, die bereits in der Förderperiode 2000-
2006 gefördert wurden, verwendet wird. In Fortsetzung der Förderstrategie flankieren die Me-
dienpädagogischen Zentren den Einsatz digitaler Medien in den Schulen durch die Beratung
und Fortbildung von Lehrkräften, durch die Bereitstellung der Medien, durch die Initiierung und

73
Begleitung von medienpädagogischen Schulprojekten und ggf. auch durch Übernahme von
ausgewählten Wartungsaufgaben für die schulische IT-Infrastruktur. Sie sind daher in den me-
dienpädagogischen Bildungsprozess unmittelbar eingebunden. Im Übrigen sind die Träger der
Medienpädagogischen Zentren zugleich auch Träger öffentlicher Schulen, so dass ein koordi-
nierter Einsatz der Fördermittel gewährleistet ist.
Die Förderung der technischen Ausstattung ist unmittelbar verbunden mit der Medienentwick-
lungsplanung, welche sowohl pädagogische wie technische Parameter im Zeitraum der Förder-
periode sowie darüber hinaus fixiert.
Für das Vorhaben steht in der Förderperiode 2007 bis 2013 ein Mittelvolumen von 48,0 Mio. €
zur Verfügung. Davon sind 36,0 Mio. € EFRE-Mittel und 12,0 Mio. € nationale Kofinanzierung.
Die diesem Vorhaben zugrunde liegende Fördergrundlage (Richtlinie des Sächsischen Staats-
ministeriums für Kultus zur Förderung des nachhaltigen Einsatzes der Informations- und Kom-
munikationstechnologien an Schulen und Medienpädagogischen Zentren im Freistaat Sachsen)
wurde am 09.09.2008 vom Kabinett gebilligt. Im Rahmen der Jahreskonferenz EFRE und ESF
am 11.11.2008 in Chemnitz wurden die Förderinhalte und Zuwendungsvoraussetzungen einer
breiten Öffentlichkeit vorgestellt.
Potenzielle Zuwendungsempfänger der neuen Richtlinie haben sich bisher auf den EFRE II -
Bereich (Fr-IuK-Tech-Schul) konzentriert, in dem Ausgaben im Rahmen des Operationellen
Programms des Freistaates Sachsen in der Förderperiode 2000 bis 2006 noch bis zum
30.06.2009 zuschussfähig wäre. Daher erfolgten im Jahr 2007/2008 keine Bewilligungen bzw.
Auszahlungen im Vorhaben 2.2. Aufgrund der Neuausrichtung der Förderung kam es zu einer
längeren Anlaufphase, da die im OP enthaltenen Zuwendungsvoraussetzungen der neuen
Richtlinie (z. B. Erstellung eines Medienentwicklungsplans durch den Schulträger) an einem
Großteil der Schulen erst noch konzipiert werden mussten.
In Folge dessen konnte erst im Dezember 2009 die Bewilligung der ersten Projektanträge be-
gonnen werden. Bis zum Stichtag 15. Februar 2010 wurden 16 Anträge mit einem EFRE-
Fördervolumen von 0,27 Mio. € bewilligt werden. Weitere 104 Projektanträge mit einem EFRE-
Fördervolumen von 2,96 Mio. € lagen zum genannten Stichtag vor. Bis zum 31.12.2009 lagen
der Bewilligungsstelle noch keine Auszahlungsanträge zu den bewilligten Anträgen vor.
Als Projektbeispiel wurde der Ausbau der IT – Infrastruktur an der Berufsfachschule für Technik
der ESB mediencollege gGmbH ausgewählt:
Fonds: EFRE
Projektbezeichnung:
Ausbau der Serverinfrastruktur, insbesondere Schaffung von Fernwar-
tung- Datenhaltung/-sicherung,
Anpassung von Arbeitsplätzen an die Anforderungen des Marktes
Ort:
Berufsfachschule für Technik der ESB mediencollege gGmbH, Jor-
danstr. 7, 01099 Dresden
Träger:
ESB mediencollege gGmbH, Radeberger Str. 12, 01099 Dresden
Ansprechpartner:
Dr. Sven Ziller, Tel. 0351/8042357
Vorhabenszuordnung:
2.2 Informations- und Kommunikationstechnik an Schulen
Gesamtinvestitionssumme:
davon EU-Mittel:
59.507,50 € (Gesamtinvestitionssumme)
EU-Mittel: 43.696,60 €
Vorhabenszeitraum: 21.12.2009-31.12.2010

74
Projektbeschreibung:
Zur Einrichtung mobiler Medienecken werden 16 Notebooks und 8 in-
teraktive Beamer angeschafft. Weiterhin werden mit der Anschaffung
der entsprechenden Server- und Netzwerktechnik Rahmenbedingun-
gen zur Nutzung des MeSAX-Systems hergestellt. Daneben wird die
Einführung eines Fernwartungssystems gefördert.
Ziele/Wirkung:
Die Ausrüstung dient insbesondere der Ausbildung der Schüler zum
staatlich geprüften gestaltungstechnischen Assistenten. Die Ausbildung
ist durch einen starken technischen Einsatz geprägt. Derzeit finden im
Bereich der interaktiven Technologien noch zu wenige praktische An-
wendungen statt. Durch die permanente Präsenz der Medienecken im
Unterricht soll dieses Defizit abgebaut werden. Gleichzeitig soll diese
neue Art der Interaktion zur Bereicherung der Präsentationsfähigkeiten
und -fertigkeiten dienen. Derzeit ist das MeSAX-Konzept noch nicht an
das Lehrerkollegium heran getragen wurden, um eine Nutzung des
Systems zu ermöglichen, werden nun die technischen Rahmenbedin-
gungen geschaffen.
Vorhaben - 2.3.
Zentren für schulische Bildung
In diesem Vorhaben sollen Investitionen in die Infrastruktur allgemein bildender Schulen in öf-
fentlicher und freier Trägerschaft vorgenommen werden, die wesentlich dazu beitragen, die
Qualität und Wirksamkeit der Schulbildungssysteme zu steigern.
Es werden Bau- und Ausstattungsinvestitionen vorgenommen, die eine Voraussetzung dafür
darstellen, dass an den Zentren für schulische Bildung innovative inhaltliche Konzepte umge-
setzt werden können. Dabei wird an die Erfahrungen im Rahmen des Schulversuchs „Sächsi-
sche Schule mit Ganztagesangeboten“ angeknüpft, bei dem die Schulen aufgefordert sind, u.a.
in Zusammenarbeit mit externen Partnern innovative pädagogische ganztagesschulische Kon-
zepte zur gezielten Erweiterung des schulischen Angebots zu entwickeln. Dabei sind auch
Schüler aufgefordert, aktiv mitzuwirken und ihre Vorstellungen beispielsweise von Bildung und
Angeboten, die über den (klassischen) Unterricht hinausgehen, realisieren zu helfen.
Des Weiteren werden Investitionen in die Ausstattung allgemein bildender Schulen und damit
verbundene Umbaumaßnahmen vorgenommen, die zu einer stärkeren Kopplung der Schulaus-
bildung mit dem Berufsleben und den Bedürfnissen der regionalen Wirtschaft führen. Dazu ge-
hört z.B. die Einrichtung von modern ausgestatteten Fachkabinetten, in denen angewandter
Unterricht mit Bezug zu einem regional bedeutsamen Wirtschaftszweig gehalten wird sowie
Kooperationsprojekte zwischen Schule und Wirtschaft zur frühen wirtschaftsnahen Arbeitswelt-
orientierung.
Für das Vorhaben steht in der Förderperiode 2007 bis 2013 ein Mittelvolumen von 231,2 Mio. €
zur Verfügung. Davon sind 173,4 Mio. € EFRE-Mittel und 57,8 Mio. € nationale Kofinanzierung.
Bis zum 31.12.2009 wurden 49,37 Mio. € (29,98 Mio. € EFRE, 19,39 Mio. € Kofinanzierung) an
Ausgaben durch die Zuwendungsempfänger getätigt und bei den Bewilligungsstellen zur Erstat-
tung beantragt.
Die für das Monitoring erhobenen Indikatoren (Stand 24.02.2010) stellen sich wie folgt dar:
Indikator
Maßeinheit
Indikator-Istwert
unterstütztes Gesamtinvestitionsvolumen nach - Bau /
Umbau / Sanierung
EUR 51.060.589,51
unterstütztes Gesamtinvestitionsvolumen nach - Ausrüs-
tungsinvestitionen
EUR 658.942,38
unterstütztes Gesamtinvestitionsvolumen nach - Bau /
Umbau / Sanierung / Ausrüstung
EUR 51.719.531,89

75
Indikator
Maßeinheit
Indikator-Istwert
Erhöhung der Zahl der Schulen mit Ganztagsangeboten
Anzahl
1
neu ausgestattete Fach- und Klassenräume
Anzahl
1
neu gebaute Fach- und Klassenräume
Anzahl
1
Als Projektbeispiel wurde der Ersatzneubau der Grundschule Radeburg ausgewählt:
Fonds: EFRE 2007 -2013
Projektbezeichnung:
Neubau einer Grundschule (Ersatzneubau) in 01471 Radeburg mit Ganz-
tagsangebot
Ort:
Grundschule Radeburg, Meißner Berg 80, 01471 Radeburg
Träger:
Stadt Radeburg, Heinrich-Zille-Str. 6, 01471 Radeburg
Ansprechpartner:
Frau Gröschke, Tel. 035208-96150, e-mail: rathaus@radeburg.de
Vorhabenszuordnung:
2.3 „Zentren für schulische Bildung“
Gesamtinvestitionssumme: 3.812.135,86 (Gesamtkosten)
davon EU-Mittel:
1.801.622,51 €
Vorhabenszeitraum:
07.05.2008 – 31.12.2009
Projektbeschreibung:
Errichtung eines Ersatzneubaus für die Grundschule in Radeburg und der
Teilabriss des Bestandsgebäudes. Inbegriffen ist die Umsetzung ganz-
tagsschulischer Angebote auf Grundlage eines pädagogischen Konzep-
tes.
Ziele/Wirkung:
-
Entwicklung schulischer Qualität
-
Offene Form ganztägiger Angebote
- Arbeitsgemeinschaften (Sportvereine, Musikschule, etc.)
- Angebote zur Projektarbeit, Hausaufgabenbetreuung und Frei-
zeitgestaltung
-
Rhythmisierung des Unterrichts
-
Fachübergreifendes und fachverbindendes Lernen, Projektunter-
richt
Vorhaben - 2.4.
Zentren für berufliche Bildung
Das Vorhaben dient der Abrundung des bisher erfolgreichen Aufbaus von Berufsschulzentren in
Sachsen. Gefördert werden Ausrüstungs- und Bauinvestitionen in den berufsbildenden Schulen
in öffentlicher und freier Trägerschaft, die die Qualität der Berufsausbildung verbessern.
Das Vorhaben dient deshalb der Modernisierung dieser Zentren. Die Priorität liegt in der Förde-
rung von Investitionen in die technische Ausstattung von Werkstätten, Fachräumen und Labo-
ren. Flankierend sollen auch bauliche Maßnahmen zum Umbau und zur Sanierung gefördert
werden.
Neben der Schaffung von weiteren Ausbildungsstellen kommt der Verbesserung der Qualität
der Ausbildung eine hohe Bedeutung zu. Mit dem Vorhaben soll eine moderne infrastrukturelle
Basis geschaffen werden, um eine den Anforderungen der Wirtschaft entsprechende Be-

76
rufsausbildung zu gewährleisten. Damit orientiert sich die Förderung am Bedarf der Wirtschaft,
die stetig weiterentwickelte Bildungsinhalte verlangt.
Für das Vorhaben steht in der Förderperiode 2007 bis 2013 ein Mittelvolumen von 21,7 Mio. €
zur Verfügung. Davon sind 16,3 Mio. € EFRE-Mittel und 5,4 Mio. € nationale Kofinanzierung.
Bis zum 31.12.2009 wurden 3,34 Mio. € (2,46 Mio. € EFRE, 0,87 Mio. € Kofinanzierung) an
Ausgaben durch die Zuwendungsempfänger getätigt und bei den Bewilligungsstellen zur Erstat-
tung beantragt.
Die für das Monitoring erhobenen Indikatoren (Stand 24.02.2010) stellen sich wie folgt dar:
Indikator
Maßeinheit
Indikator-Istwert
unterstütztes Gesamtinvestitionsvolumen nach - Bau /
Umbau / Sanierung
EUR 3.234.145,08
unterstütztes Gesamtinvestitionsvolumen nach - Ausrüs-
tungsinvestitionen
EUR 102.454,38
unterstütztes Gesamtinvestitionsvolumen nach - Bau /
Umbau / Sanierung / Ausrüstung
EUR 3.336.599,46
Anteil Auszubildender mit teilzeitschulischer (betriebli-
cher) bzw. vollzeitschulischer Ausbildung
Prozent
78,48 zu 21,52
Als Projektbeispiel wurde der Neubau der Metallwerkstätten am Beruflichen Schulzentrum Mei-
ßen ausgewählt:
Fonds: EFRE
Projektbezeichnung:
Neubau der Metallwerkstätten am Standort Goethestraße – Teil Ausstat-
tung
Ort:
Berufliches Schulzentrum Meißen, Goethestr. 21, 01662 Meißen
Träger:
Landratsamt Meißen, Brauhausstraße 21, 01662 Meißen
Ansprechpartner:
Herr Trümper, Tel.: 03522/303-1612, e-mail: hochbauamt@kreis-
meissen.de
Vorhabenszuordnung:
2.4 „Zentren für berufliche Bildung“
Gesamtinvestitionssumme: 131.900,22 €
davon EU-Mittel:
74.287,80 €
Vorhabenszeitraum:
16.11.2007 – 31.12.2009
Projektbeschreibung:
Erstausstattungen für den Werkstattbereich am BSZ Meißen (Maschinen-
raum, Werkstatt Metall, A + E Schweißen, KfZ-Werkstatt 1+2, KfZ-
Elektrik, allgemeine Ausstattung wie Lehrerarbeitsplätze, etc.)

77
Ziele/Wirkung:
-
Weiterentwicklung und Stärkung der Berufsfel-
der/Ausbildungsbereiche (Metalltechnik und Fahrzeugtechnik)
-
Ausbildung mit den bestmöglichen Voraussetzungen für einen er-
folgreichen Einstieg in das Arbeitsleben
-
Höher qualifizierte Ausbildung für alle Schüler und Auszubilden-
de
-
Verbesserung/Optimierung der Lernbedingungen für Schüler und
Lehrer

78
3.3
Prioritätsachse 3 „Steigerung der Wettbewerbsfähigkeit der gewerblichen Wirtschaft“
3.3.1 Ergebnisse und Fortschrittsanalyse
Materielle und finanzielle Fortschritte (Stand 31.12.2009)
Indikatoren
Bezeichnung des Indikators aus dem OP
32
2007 2008 2009 2010 2011 2012 2013 2014 2015 Insgesamt
Ergebnis 3 131 223 - - - - - - 357
Zielvorgabe - - - - - - - - - 4.190
Insgesamt geförderte
Unternehmen (Anzahl)
33
Ausgangswert* - - - - - - - - - -
Ergebnis 0 0 32 - - - - - - 32
Zielvorgabe - - - - - - - - - 1.185
Projekte Direktinvestions-
beihilfen für Untenehmen
(Anzahl)
34
Ausgangswert* - - - - - - - - - -
Ergebnis 0 0 2,14 - - - - - - 2,14
Zielvorgabe - - - - - - - - - 2.954,5
Durch Direktinvestitions-
beihilfen unterstütztes
Gesamtinvestitionsvolu-
men (Mio. €)
35
Ausgangswert*
- - - - - - - - - -
Ergebnis 0 0 49 - - - - - - 49
Zielvorgabe - - - - - - - - - 9.000
Durch Direktinvestitions-
beihilfen geschaffene
Arbeitsplätze (Anzahl)
36
Ausgangswert* - - - - - - - - - -
Ergebnis 0 0 40 - - - - - - 40
Zielvorgabe - - - - - - - - - -
Durch Direktinvestitions-
beihilfen geschaffene
Arbeitsplätze - männlich
(Anzahl)
37
Ausgangswert*
- - - - - - - - - -
Ergebnis 0 0 9 - - - - - - 9
Zielvorgabe - - - - - - - - - -
Durch Direktinvestitions-
beihilfen geschaffene
Arbeitsplätze - weiblich
(Anzahl)
38
Ausgangswert*
- - - - - - - - - -
32
Die Zielvorgaben der einzelnen Indikatoren stellen bereits auf die entsprechend des ersten Änderungsantrages geänderte Fassung des OP ab.
33
bezieht sich auf die Vorhaben „Einzelbetriebliche Investitionen“, „Netzwerke der Wirtschaft“, „Marktzugang von KMU“ und „Energieeffizienz in KMU“
34
bezieht sich auf das Vorhaben „Einzelbetriebliche Investitionen“
35
bezieht sich auf das Vorhaben „Einzelbetriebliche Investitionen“
36
bezieht sich auf das Vorhaben „Einzelbetriebliche Investitionen“
37
bezieht sich auf das Vorhaben „Einzelbetriebliche Investitionen“
38
bezieht sich auf das Vorhaben „Einzelbetriebliche Investitionen“

79
Indikatoren
Bezeichnung des Indika-
tors aus dem OP
2007 2008 2009 2010 2011 2012 2013 2014 2015 Insgesamt
Ergebnis 0 0 184 - - - - - - 184
Zielvorgabe - - - - - - - - - 30.000
Durch Direktinvestitions-
beihilfen gesicherte Ar-
beitsplätze (Anzahl)
39
Ausgangswert* - - - - - - - - - -
Ergebnis 0 0 144 - - - - - - 144
Zielvorgabe - - - - - - - - - -
Durch Direktinvestitions-
beihilfen gesicherte Ar-
beitsplätze - männlich
(Anzahl)
40
Ausgangswert*
- - - - - - - - - -
Ergebnis 0 0 40 - - - - - - 40
Zielvorgabe - - - - - - - - - -
Durch Direktinvestitions-
beihilfen gesicherte Ar-
beitsplätze- weiblich (An-
zahl)
41
Ausgangswert*
- - - - - - - - - -
Ergebnis 0 0 13 - - - - - - 13
Zielvorgabe - - - - - - - - - 385
Geförderte Kooperationen
(Anzahl)
42
Ausgangswert* - - - - - - - - - -
Ergebnis 0 0 43 - - - - - - 43
Zielvorgabe
- - - - - - - - -
1.155
in den geförderten Koope-
rationen integrierte KMU
(Anzahl)
43
Ausgangswert* - - - - - - - - - -
Ergebnis 0 0 9 - - - - - - 9
Zielvorgabe
- - - - - - - - -
-
in den geförderten Koope-
rationen integrierte Unter-
nehmen - Kleinstunter-
nehmen (Anzahl)
44
Ausgangswert*
- - - - - - - - - -
39
bezieht sich auf das Vorhaben „Einzelbetriebliche Investitionen“
40
bezieht sich auf das Vorhaben „Einzelbetriebliche Investitionen“
41
bezieht sich auf das Vorhaben „Einzelbetriebliche Investitionen“
42
bezieht sich auf das Vorhaben „Netzwerke der Wirtschaft“
43
bezieht sich auf das Vorhaben „Netzwerke der Wirtschaft“
44
bezieht sich auf das Vorhaben „Netzwerke der Wirtschaft“

80
Indikatoren
Bezeichnung des Indika-
tors aus dem OP
2007 2008 2009 2010 2011 2012 2013 2014 2015 Insgesamt
Ergebnis 0 0 34 - - - - - - 34
Zielvorgabe
- - - - - - - - - -
in den geförderten Koope-
rationen integrierte Unter-
nehmen - Kleine und
Mittlere Unternehmen
(Anzahl)
45 Ausgangswert* - - - - - - - - - -
Ergebnis 0 0 0 - - - - - - 0
Zielvorgabe
- - - - - - - - -
-
in den geförderten Koope-
rationen integrierte Unter-
nehmen - Großunterneh-
men (Anzahl)
46
Ausgangswert*
- - - - - - - - - -
Ergebnis 0 94 722 - - - - - - 816
Zielvorgabe - - - - - - - - - 1.500
KMU, die zu überregiona-
ler Öffnung ihrer Ge-
schäftsbeziehungen ange-
regt werden (Anzahl)
47
Ausgangswert*
- - - - - - - - - -
Ergebnis 0 29 203 - - - - - - 232
Zielvorgabe - - - - - - - - - -
KMU, die zu überregiona-
ler Öffnung ihrer Ge-
schäftsbeziehungen ange-
regt werden - Kleinstun-
ternehmen (Anzahl)
48
Ausgangswert* - - - - - - - - - -
Ergebnis 0 65 519 - - - - - - 584
Zielvorgabe - - - - - - - - - -
KMU, die zu überregiona-
ler Öffnung ihrer Ge-
schäftsbeziehungen ange-
regt werden - Kleine und
Mittlere Unternehmen
(Anzahl)
49
Ausgangswert* - - - - - - - - - -
Ergebnis 0 0 40,97 - - - - - - 40,97
Zielvorgabe - - - - - - - - - 10
Energieeffizienzsteigerung
in geförderten KMU (%
Umsatz je Gigajoule End-
energieeinsatz)
50
Ausgangswert* - - - - - - - - -
-
45
bezieht sich auf das Vorhaben „Netzwerke der Wirtschaft“
46
bezieht sich auf das Vorhaben „Netzwerke der Wirtschaft“
47
bezieht sich auf das Vorhaben „Marktzugang von KMU“
48
bezieht sich auf das Vorhaben „Marktzugang von KMU“
49
bezieht sich auf das Vorhaben „Marktzugang von KMU“
50
bezieht sich auf das Vorhaben „Energieeffizienz in KMU“

81
Indikatoren
Bezeichnung des Indika-
tors aus dem OP
2007 2008 2009 2010 2011 2012 2013 2014 2015 Insgesamt
Ergebnis 0 0 0 - - - - - - 0
Zielvorgabe - - - - - - - - - 5
geförderte Gewerbeflä-
chen aus Revitalisierung
von Altstandorten (An-
zahl)
51
Ausgangswert*
- - - - - - - - - -
Ergebnis 0 0 0 - - - - - - 0
Zielvorgabe - - - - - - - - - 9
Geförderte touristische
Basiseinrichtungen (An-
zahl)
52
Ausgangswert*
- - - - - - - - - -
Ergebnis
0 0 0 - - - - - - 0
Zielvorgabe - - - - - - - - - 2
Geförderte betriebliche
Aus- und Fortbildungsstät-
ten (Anzahl)
53
Ausgangswert* - - - - - - - - - -
Ergebnis
1 24 73 - - - - - - 98
Zielvorgabe - - - - - - - - - -
Insgesamt geförderte
Unternehmen (Anzahl)
54
Kleinstunternehmen
Ausgangswert* - - - - - - - - - -
Ergebnis
2 107 150 - - - - - - 259
Zielvorgabe - - - - - - - - - -
Insgesamt geförderte
Unternehmen (Anzahl)
55
Kleine und Mittlere Unter-
nehmen
Ausgangswert* - - - - - - - - - -
Ergebnis
0 0 0 - - - - - - 0
Zielvorgabe - - - - - - - - - -
Insgesamt geförderte
Unternehmen (Anzahl)
56
-
Großunternehmen
Ausgangswert* - - - - - - - - - -
* Angaben lt. OP
51
bezieht sich auf das Vorhaben „Wirtschaftsnahe Infrastruktur“
52
bezieht sich auf das Vorhaben „Wirtschaftsnahe Infrastruktur“
53
bezieht sich auf das Vorhaben „Wirtschaftsnahe Infrastruktur“
54
bezieht sich auf die Vorhaben „Einzelbetriebliche Investitionen“, „Netzwerke der Wirtschaft“, „Marktzugang von KMU“ und „Energieeffizienz in KMU“
55
bezieht sich auf die Vorhaben „Einzelbetriebliche Investitionen“, „Netzwerke der Wirtschaft“, „Marktzugang von KMU“ und „Energieeffizienz in KMU“
56
bezieht sich auf die Vorhaben „Einzelbetriebliche Investitionen“, „Netzwerke der Wirtschaft“, „Marktzugang von KMU“ und „Energieeffizienz in KMU“

82
Vorhaben 3.1. - Einzelbetriebliche Investitionen (GA)
Mit den im Rahmen dieser Maßnahme vergebenen Zuwendungen sollen Investitionsanreize zur
Schaffung und Sicherung von qualifizierten Dauerarbeitsplätzen in strukturschwachen Regionen
geboten werden. Ein Schwerpunkt sächsischer Förderpolitik ist, die Gemeinschaftsaufgabe zur
Verbesserung der regionalen Wirtschaftsstruktur (GA) als Anreiz für die Ansiedlung neuer Un-
ternehmen im Freistaat Sachsen zu nutzen. Die Sekundäreffekte der Ansiedlungen und die Un-
terstützung kapitalintensiver Unternehmen haben eine hohe arbeitsmarktpolitische Wirkung.
Zunehmend wird die sächsische GA-Förderung auch die Ansiedlung und Entwicklung von inno-
vativen Dienstleistern begünstigen. Die GA-Förderung ist im internationalen Wettbewerb zum
Ausgleich der Standortnachteile ein unverzichtbares Instrument. Einen weiteren Schwerpunkt
bildet die zielorientierte Unterstützung des sächsischen Mittelstandes. Ebenfalls ein Anliegen
der Maßnahme 3.1. ist die Verbesserung der Einkommenssituation und die Stärkung der regio-
nalen Wirtschaftsstruktur.
Förderfähig sind Investitionsvorhaben, die der Einrichtung, Erweiterung, Umstellung und der
grundlegenden Rationalisierung/Modernisierung einer Betriebsstätte dienen. Weiterhin kann
auch der Erwerb einer stillgelegten oder von Stilllegung bedrohten Betriebsstätte unterstützt
werden.
Mit den Investitionsvorhaben müssen neue Dauerarbeitsplätze geschaffen und vorhandene
gesichert werden. Dauerarbeitsplätze sind Arbeitsplätze, die von vornherein auf Dauer angelegt
sind. Für eine Überwachungszeit von mindestens fünf Jahren nach Abschluss des Investitions-
vorhabens müssen die Arbeitsplätze tatsächlich besetzt oder zumindest dem Arbeitsmarkt dau-
erhaft angeboten werden.
Bis 2013 stehen für die Durchführung dieses Vorhabens insgesamt 3.174,0 Mio. € zur Verfü-
gung. Davon sind 499,5 Mio. € EFRE-Mittel, 166,5 Mio. € Kofinanzierungsmittel gesamt sowie
2.507,9 Mio. € private Mittel. Damit sollen im Strukturfondsförderzeitraum 2007 bis 2013 etwa
9.000 Arbeitsplätze neu geschaffen und 24.000 Arbeitsplätze gesichert werden.
Bis zum 31.12.2009 wurden 181,63 Mio. € (77,07 Mio. € EFRE, 104,56 Mio. € Kofinanzierung)
an Ausgaben durch die Zuwendungsempfänger getätigt und bei den Bewilligungsstellen zur
Erstattung beantragt.
Die für das Monitoring erhobenen Indikatoren (Stand 24.02.2010) stellen sich wie folgt dar:
Indikator
Maßeinheit
Indikator-Istwert
Geförderte Betriebe - Kleinstunternehmen
Anzahl
8
Geförderte Betriebe - Kleine Unternehmen
Anzahl
26
Geförderte Betriebe - Mittlere Unternehmen
Anzahl
23
Geförderte Betriebe - KMU
Anzahl
57
Betriebliches Personal (vor der Förderung) - männlich
Anzahl
1219
Betriebliches Personal (vor der Förderung) - weiblich
Anzahl
349
Betriebliches Personal (vor der Förderung)
Anzahl
1568
Direkt geschaffene Dauerarbeitsplätze - männlich
Anzahl
1013
Direkt geschaffene Dauerarbeitsplätze - weiblich
Anzahl
147
Direkt geschaffene Dauerarbeitsplätze
Anzahl
1160
zusätzliche Ausbildungsplätze
Anzahl
456
Als Projektbeispiel wurde die Erweiterung einer Betriebsstätte zur Herstellung und zum Vertrieb
von Sanitärsystemen ausgewählt:

83
Fonds: EFRE
Projektbezeichnung:
Erweiterung einer Betriebsstätte zur Herstellung und zum Vertrieb von
Sanitärsystemen durch Investition in neue Maschinen/Einrichtung sowie
Neubau eines Produktionsgebäudes
(080921360)
Ort:
Lauter, Erzgebirgskreis
Zuwendungsempfänger: WeiBaVo GmbH
Gesellschafter:
Geschäftsführer und An-
sprechpartner:
Roland Voigt, Alexander Voigt
Herr Roland Voigt
Vorhabenszuordnung:
3.1 „Einzelbetriebliche Investitionen (GA)“
Gesamtinvestitionssumme: 407.940,75 €
davon EU-Mittel:
74.947,00 €
Vorhabenszeitraum: 01.08.2007 – 31.12.2008
Projektbeschreibung:
Das Unternehmen wurde 1999 gegründet.
Gegenstand des Unternehmens ist die industrielle Fertigung und der
Vertrieb von Sanitärsystemen speziell für Krankenhäuser, Pflegeeinrich-
tungen und Hotels. Vorwiegend werden kranfertige Nasszellen gefertigt.
Bei Rekonstruktionsarbeiten erfolgt eine Installation aus einzelnen Kom-
ponenten.
Zur Optimierung der vorhandenen Produktionsbedingungen verbunden
mit einer Kapazitätserweiterung sollen Um- und Ausbauarbeiten an vor-
handenen Produktionshallen sowie ein Neubau eines zusätzlichen Pro-
duktionsgebäudes vorgenommen werden. Weiterhin soll eine neue
Schneideanlage für den Blechzuschnitt und das Ausschneiden von Öff-
nungen für die Sanitär- und Elektroinstallation angeschafft werden. Ein
Zuschnitt von Natursteinrohlingen ist mit der Neuinvestition ebenfalls
möglich.
Ziele/Wirkung:
Schaffung und Sicherung von Dauerarbeitsplätzen:
-
Gesicherte Arbeitsplätze: 34 (davon 3 Frauen-AP)
-
Neue Arbeitsplätze: 7 (davon 2 Frauen-AP)
Vorhaben 3.2. - Wirtschaftsnahe Infrastruktur (GA-Infra)
Der Ausbau der wirtschaftsnahen Infrastruktur im Rahmen der Gemeinschaftsaufgabe „Verbes-
serung der regionalen Wirtschaftsstruktur“ dient ausschließlich der Entwicklung der gewerbli-
chen Wirtschaft. Die im EFRE vorgesehenen wirtschaftsnahen Infrastrukturprojekte sind regio-
nale Wirtschaftsfördermaßnahmen, die unmittelbar mit der Ansiedlung und Entwicklung von
Unternehmen verbunden sind. Es werden dazu Zuschüsse zur Wiederherrichtung von brachlie-
gendem Industrie- und Gewerbegelände und der dortigen Erschließung von Gewerbeflächen
zur unmittelbaren Ansiedlung von Unternehmen gewährt. Ausgeschlossen sind Maßnahmen,
die zur Schaffung renaturierter Flächen für die Stadtentwicklung vorgesehen sind.

84
Gegenstand des Vorhabens sind darüber hinaus Infrastruktureinrichtungen des Tourismus. Ge-
fördert werden nur öffentliche Basiseinrichtungen, die geeignet sind, zusätzliche Touristen in die
Region zu lenken.
Außerdem werden Errichtung und Ausbau von Einrichtungen der beruflichen Ausbildung, Fort-
bildung und Umschulung unterstützt, soweit es sich nicht um Gebäude von öffentlichen Schulen
oder Schulen in freier Trägerschaft handelt. Dadurch soll die Bereitschaft der Unternehmen er-
höht werden, in die betriebliche Ausbildung zu investieren. Vorzugsweise wird die Nutzung von
vorhandener baulicher Kapazität gefördert.
Die Förderung richtet sich vorzugsweise an Gemeinden, Landkreise und Gemeindeverbände.
Darüber hinaus kommen aber auch nicht auf Gewinnerzielung ausgerichtete natürliche und ju-
ristische Personen als Zuwendungsempfänger in Betracht.
Für das Vorhaben steht in der Förderperiode 2007 bis 2013 ein Mittelvolumen von 40,0 Mio. €
zur Verfügung. Davon sind 30,0 Mio. € EFRE-Mittel und 10,0 Mio. € nationale Kofinanzierung.
Bis zum 31.12.2009 wurden 0,57 Mio. € (0,32 Mio. € EFRE, 0,25 Mio. € Kofinanzierung) an
Ausgaben durch die Zuwendungsempfänger getätigt und bei den Bewilligungsstellen zur Erstat-
tung beantragt.
Da die Vorhaben typischerweise einen langen Planungs- und Umsetzungszeitraum in Anspruch
nehmen wurde noch keine Verwendungsnachweisprüfung und die damit verbundene Indikato-
renerhebung durchgeführt.
Als Projektbeispiel wurde die Brachensanierung für den „Technopark“ in Chemnitz ausgewählt:
Fonds:
EFRE
Projektbezeichnung:
Brachensanierung – Erschließung des Gewerbestandortes „Tech-
nopark“
Ort:
Chemnitz
Träger:
Stadt Chemnitz
Ansprechpartner
Frau Roßberg
Vorhabenszuordnung:
3.2 Wirtschaftsnahe Infrastruktur
Gesamtinvestitionssumme:
davon EU-Mittel:
6,61 Mio. € (Gesamtkosten)
3,55 Mio. € (öffentliche Gesamtkosten)
EU-Mittel: 2,66 Mio. €
Vorhabenszeitraum:
09.12.2008 – 31.08.2012
Projektbeschreibung: Die Industriebrache des ehemaligen Backwaren- und Fleischwa-
renkombinats in der Stadt Chemnitz wird einer neuen Nutzung als
„Technopark“ zugeführt. Mit der direkten Nähe zu den bereits jetzt
vorhandenen Einrichtungen der TU Chemnitz und dem Fraunhofer
Institut ist der Standort als „Technopark“ erfolgversprechend. Für
den überwiegenden Teil der Fläche gibt es bereits konkrete Ansied-
lungsoptionen, insbesondere mit einem Unternehmen aus dem
Bereich der Mikroelektronik.
Die Fördermaßnahme beinhaltet den Abbruch und die Entsorgung
von Altanlagen, die straßenseitige Erschließung des Standortes
und den Bau eines Mischwasserkanals.

85
Ziele/ Wirkung:
Mit dem Vorhaben werden Brachflächen revitalisiert und somit die
Voraussetzung zur Ansiedlung von gewerblichen Unternehmen
geschaffen. Mit der Nutzung von Altstandorten wird der weiteren
Flächenversiegelung auf „grüner Wiese“ entgegengewirkt.
Auf den neu erschlossenen Flächen können sich Unternehmen
ansiedeln und Arbeitsplätze schaffen bzw. erhalten. Aufgrund der
Lage zur TU Chemnitz sind beste Voraussetzungen für ansied-
lungswillige innovative Existenzgründer gegeben, die eine Nähe zu
Forschung und Lehre suchen.
Vorhaben 3.3. - Netzwerke der Wirtschaft
Die Unternehmen können den zunehmend komplexeren Marktanforderungen längerfristig nur
erfolgreich begegnen, wenn sie überbetriebliche Partnerschaften eingehen. Dieses Vorhaben
soll die Wettbewerbsfähigkeit der Unternehmen in den Kooperationen und Netzwerken erhö-
hen.
Beispielsweise sollen Kooperationen von KMU in den Bereichen Beschaffung, Produktion, Ver-
trieb und Marketing unterstützt werden. Hierzu gehören vor allem Aktivitäten im Netzwerkma-
nagement und Netzwerkmarketing sowie Machbarkeitsstudien und Arbeitskreise. Derartige ope-
rative Netzwerke werden z.B. auch durch die Verbundinitiativen „angeschoben“. Dabei handelt
es sich um branchenspezifische Netzwerke der sächsischen Industrie zur Entwicklung und Be-
gleitung nachhaltiger Unternehmensallianzen. Der Fokus richtet sich dabei auf die wachstums-
starken Industriezweige.
Für das Vorhaben steht in der Förderperiode 2007 bis 2013 ein Mittelvolumen von 29,8 Mio. €
zur Verfügung. Davon sind 15,0 Mio. € EFRE-Mittel und 5,0 Mio. € nationale Kofinanzierung
sowie 9,8 Mio. € private Mittel.
Bis zum 31.12.2009 wurden 6,87 Mio. € (5,15 Mio. € EFRE, 1,72 Mio. € Kofinanzierung) an
Ausgaben durch die Zuwendungsempfänger getätigt und bei den Bewilligungsstellen zur Erstat-
tung beantragt.
Die für das Monitoring erhobenen Indikatoren (Stand 24.02.2010) stellen sich wie folgt dar:
Indikator
Maßeinheit
Indikator-Istwert
integrierte Unternehmen - Kleinstunternehmen
Anzahl
58
integrierte Unternehmen - Kleine Unternehmen
Anzahl
180
integrierte Unternehmen - Mittlere Unternehmen
Anzahl
49
integrierte Unternehmen - Großunternehmen
Anzahl
1
integrierte Unternehmen - Sonstige
Anzahl
1
Kooperationen - Beschaffungskooperationen
Anzahl
1
Kooperationen - Produktionskooperationen
Anzahl
51
Kooperationen - Entwicklungskooperationen
Anzahl
18
Kooperationen - Vertriebskooperationen
Anzahl
26
Kooperationen - Mischformen
Anzahl
21
in den geförderten Kooperationen integrierte KMU
Anzahl
287
Geförderte Kooperationen
Anzahl
117
Als Projektbeispiel wurde die Kooperation zur Vermarktung vollautomatischer Schiffsbela-
dungsanlagen ausgewählt:

86
Fonds:
EFRE
Projektbezeichnung:
Kooperation zur Vermarktung vollautomatischer Schiffsbeladungs-
anlagen für Schüttgut
Ort:
01855 Hinterhermsdorf, Neudorfstr. 17
Träger:
Stahl- und Anlagenbau GmbH
Ansprechpartner
Herr Hartmut Schütze
Vorhabenszuordnung:
3.3 „Netzwerke der Wirtschaft“
Gesamtinvestitionssumme:
davon EU-Mittel:
75.000,00 € (Gesamtkosten)
60.000,00 € (öffentliche Gesamtkosten)
EU-Mittel: 47.368,44 €
Vorhabenszeitraum:
03.01.2007 bis 16.11.2007
Projektbeschreibung:
Die Kooperation stellte sich zum Ziel, neue und auf dem Weltmarkt
bisher einmalige vollautomatische Schiffsbeladungsanlagen für
Schüttgut zu entwickeln, die sich auf Grund ihrer elektronisch ge-
steuerten High-Tec-Hydraulik und Tec-Pneumatik den verschiede-
nen Formen der Schiffskörper anpassen. Die Kooperation beruhte
auf dem Prinzip arbeitsanteiliger Wertschöpfungsleistungen von der
Entwicklung und Konstruktion über die Fertigung, Standortplanung
und Endmontage bis zur Vermarktung. Dieser Leistungskomplex
wäre ohne die Kooperation von keinem der Unternehmen allein
realisierbar gewesen.
Ziele/ Wirkung:
Bündelung der Leistungsfähigkeit, gemeinsame Vermarktung der
Produkte und Leistungen; Bekanntheitsgrad der Kooperation inter-
national erhöhen
Vorhaben 3.4. - Zinsverbilligungen im Rahmen des Darlehensprogramms GuW
Das Vorhaben wurde 2009 noch nicht begonnen.
Vorhaben 3.5. - Marktzugang von KMU
Sächsische KMU stehen vor allem nach der EU-Erweiterung 2004 einem weiter verschärften
und internationalen Konkurrenzdruck gegenüber. Es ist Unternehmen in Sachsen noch nicht in
ausreichendem Maße gelungen, auf internationalen Märkten Fuß zu fassen. Darauf weist nicht
zuletzt die im Vergleich zu den westdeutschen Ländern deutlich niedrigere Exportquote hin.
Im Rahmen der Marktzugangsförderung unterstützt der Freistaat Sachsen und die Europäische
Union sächsische KMU bei der Erschließung neuer Absatzmärkte mit dem Ziel, Bekanntheits-
grad und Akzeptanz sächsischer Unternehmen und ihrer Erzeugnisse zu verbessern.
Für das Vorhaben 3.5 steht in der Förderperiode ein Mittelvolumen von 33,7 Mio. € zur Verfü-
gung. Davon sind 15,8 Mio. € EFRE-Mittel und 5,3 Mio. € nationale Kofinanzierung sowie 12,6
Mio. € private Mittel.
Bis zum 31.12.2009 wurden 11,76 Mio. € (8,81 Mio. € EFRE, 2,35 Mio. € öffentliche Kofinanzie-
rung und 0,60 Mio. € private Kofinanzierung) an Ausgaben durch die Zuwendungsempfänger
getätigt und bei den Bewilligungsstellen zur Erstattung beantragt.
Die für das Monitoring erhobenen Indikatoren (Stand 24.02.2010) stellen sich wie folgt dar:

87
Indikator
Maßeinheit
Indikator-Istwert
überregionale Geschäftsbeziehungen - Kleinstunterneh-
men
Anzahl 232
überregionale Geschäftsbeziehungen - Kleine Unterneh-
men
Anzahl 374
überregionale Geschäftsbeziehungen - Mittlere Unter-
nehmen
Anzahl 210
Markterschließung Ausland - Kleinstunternehmen
Anzahl
127
Markterschließung Ausland - Kleine Unternehmen
Anzahl
273
Markterschließung Ausland - Mittlere Unternehmen
Anzahl
137
KMU, die zu überregionaler Öffnung ihrer Geschäftsbe-
ziehungen angeregt werden
Anzahl 816
KMU, die auf Auslandsmärkte gerichtete Markterschlie-
ßungsprojekte durchgeführt haben
Anzahl 537
Marktzugangprojekte - Inlandsmessen
Anzahl
942
Marktzugangprojekte - Auslandsmessen
Anzahl
412
Marktzugangprojekte - Symposien
Anzahl
52
Marktzugangprojekte - Produktpräsentationen
Anzahl
132
Marktzugangprojekte - Beratungen
Anzahl
26
Marktzugangprojekte Anzahl 1.564
Ernsthafte Kontaktgespräche
Anzahl
57.073,5
Bisherige betriebliche Exportquote
Prozent
8.627,35
Prognostizierte betriebliche Exportquote Prozent 12.163,9
Als Projektbeispiel wurde die Teilnahme der Heckert Solar AG an der Solar Expo 2009 ausge-
wählt:
Fonds:
EFRE
Projektbezeichnung:
Solar Expo 2009, Verona/Italien 07.05.-09.05.2009
Ort:
Verona/Italien
Träger:
Heckert Solar AG, Carl-von-Bach-Str.11, 09116 Chemnitz
Ansprechpartner
GF Xaver Trinkerl
Vorhabenszuordnung:
3.5. „Marktzugang von KMU“
Gesamtinvestitionssumme:
davon EU-Mittel:
21.320 € (Gesamtkosten)
10.660 € (öffentliche Gesamtkosten)
EU-Mittel: 8.415,79 €
Vorhabenszeitraum:
29.09.2008 – 31.08.2009
Projektbeschreibung:
Teilnahme an der Messe "Solar Expo 2009" in Verona
Ziele/ Wirkung:
Bekanntheitsgrad des Unternehmens erhöhen, Exportquote stei-
gern, weiterentwickelte Produkte vorstellen,
Teilnahme war erfolgreich
Vorhaben 3.6. - Energieeffizienz in KMU
In der neuen Strukturfondsperiode soll mit Hilfe von EFRE-Mitteln gezielt die Steigerung der
Energieeffizienz im KMU gefördert werden. Das Vorhaben ist mit der Einführung eines Gewer-
beenergiepasses für sächsische Unternehmen verbunden. Der Gewerbeenergiepass ist ein

88
Zertifikat und dokumentiert die Ergebnisse einer unabhängigen, weitgehend standardisierten
Bewertung betrieblicher Prozesse und Ausstattungen im Hinblick auf ihre Energieeffizienz. Die
im Rahmen der Zertifizierung aufgezeigten investiven Maßnahmen zur Verbesserung der Ener-
gieeffizienz können über die EFRE-Förderung umgesetzt werden. Zudem werden branchen-
spezifische Demonstrationsvorhaben zur Steigerung der Energieeffizienz unterstützt.
Für das Vorhaben steht in der Förderperiode 2007 bis 2013 ein Mittelvolumen von 44,4 Mio. €
zur Verfügung. Davon sind 20,0 Mio. € EFRE-Mittel und 6,7 Mio. € nationale Kofinanzierung
sowie 17,8 Mio. € private Mittel.
Bis zum 31.12.2009 wurden 0,27 Mio. € (0,20 Mio. € EFRE, 0,07 Mio. € Kofinanzierung) an
Ausgaben durch die Zuwendungsempfänger getätigt und bei den Bewilligungsstellen zur Erstat-
tung beantragt.
Die für das Monitoring erhobenen Indikatoren (Stand 24.02.2010) stellen sich wie folgt dar:
Indikator
Maßeinheit Indikator-Istwert
investive Projekte zur Erhöhung der Energieeffizienz in
bestehenden KMU - Kleinstunternehmen
Anzahl 38
investive Projekte zur Erhöhung der Energieeffizienz in
bestehenden KMU - Kleine Unternehmen
Anzahl 28
investive Projekte zur Erhöhung der Energieeffizienz in
bestehenden KMU - Mittlere Unternehmen
Anzahl 11
investive Projekte zur Erhöhung der Energieeffizienz in
bestehenden KMU
Anzahl 77
Energieeffizienzsteigerung in geförderten KMU (Umsatz
je Gigajoule Endenergieeinsatz)
Prozent 63,24 %
Energieeffizienz vor Umsetzung des Förderprojektes
(Umsatz je Endenergieeinsatz im Referenzjahr)
EUR/Gigajoule
140.622,24
Energieeffizienz nach Umsetzung des Förderprojektes
(Umsatz je Endenergieeinsatz im Erfolgsjahr)
EUR/Gigajoule
222.365,25
Energieverbrauchsminderung pro Jahr (Endenergieein-
satz)
Gigajoule 8.819,93
Kosteneinsparung pro Jahr
EUR
185.485,28 €
Vermiedene CO2-Emissionen pro Jahr
t
1.363,13
Projekte Erhöhung Energieeffizienz in KMU
Anzahl
127,1
investive Projekte zur Erhöhung der Energieeffizienz bei
Existenzgründern - Kleinstunternehmen
Anzahl 17,1
investive Projekte zur Erhöhung der Energieeffizienz bei
Existenzgründern - Kleine Unternehmen
Anzahl 5
investive Projekte zur Erhöhung der Energieeffizienz bei
Existenzgründern - Mittlere Unternehmen
Anzahl 1
investive Projekte zur Erhöhung der Energieeffizienz bei
Existenzgründern
Anzahl 23,1
investive Demonstrationsprojekte (Sanierungsmodelle) in
einzelnen Branchen - Kleinstunternehmen
Anzahl 1
investive Demonstrationsprojekte (Sanierungsmodelle) in
einzelnen Branchen - Kleine Unternehmen
Anzahl 1
investive Demonstrationsprojekte (Sanierungsmodelle) in
einzelnen Branchen - Mittlere Unternehmen
Anzahl 1
investive Demonstrationsprojekte (Sanierungsmodelle) in
einzelnen Branchen
Anzahl 3
nichtinvestive Projekte zur Erhöhung der Energieeffizienz
in bestehenden KMU - Kleinstunternehmen
Anzahl 5

89
Indikator
Maßeinheit Indikator-Istwert
nichtinvestive Projekte zur Erhöhung der Energieeffizienz
in bestehenden KMU - Kleine Unternehmen
Anzahl 8
nichtinvestive Projekte zur Erhöhung der Energieeffizienz
in bestehenden KMU - Mittlere Unternehmen
Anzahl 11
nichtinvestive Projekte zur Erhöhung der Energieeffizienz
in bestehenden KMU
Anzahl 24
Als Projektbeispiel wurde der Einbau einer Wärmrückgewinnungsanlage ausgewählt:
Fonds:
EFRE
Projektbezeichnung:
Einbau einer Wärmrückgewinnungsanlage zur Nutzung des Ener-
giepotenzials des Dampfkondensatrücklaufes
Ort:
08280 Aue, Bahnhofstraße 16
Träger:
Curt Bauer GmbH Weberei-Veredlung-Konfektion
Ansprechpartner
Herr Gert Bauer
Vorhabenszuordnung:
Vorhaben 3.6 Energieeffizienz in KMU;
Investive Maßnahme zur Erhöhung der Energieeffizienz im gewerb-
lichen Bereich (bestehendes KMU)
gemäß Förderrichtlinie Energie und Klimaschutz (RL EuK/2007),
Ziffer 2.1b)
Gesamtinvestitionssumme:
davon EU-Mittel:
69.957 € (Gesamtkosten)
EU-Mittel: 16.421 €
Vorhabenszeitraum:
4. Quartal 2009
Projektbeschreibung:
Errichtung einer Anlage zur Rückgewinnung von Wärme. Verwert-
bare Restwärme steht im Rücklauf (Dampfkondensat) aus der
Warmwasserversorgung der Färberei zur Verfügung. Die rückge-
wonnene Wärme wird sowohl in der Färberei als auch in der Küche
(Warmwasserbereitung) genutzt. Die Anlage enthält einen Puffer-
speicher. Damit können Schwankungen beim Kondensatangebot
ausgeglichen werden. Im Ergebnis wird der Fremdbezug von Ener-
gie reduziert. Damit werden die Kosten und die Umweltbelastungen
gesenkt.
Ziele/ Wirkung:
Reduzierung des Energieverbrauchs um 531 MWh/a; Vermeidung
von CO2-Emissionen in Höhe von 173,6 t/a

90
3.4
Prioritätsachse 4 „Verbesserung der Verkehrsinfrastruktur“
3.4.1 Ergebnisse und Fortschrittsanalyse
Materielle und finanzielle Fortschritte (Stand 31.12.2009)
Indikatoren
Bezeichnung des Indikators aus dem OP
57
2007 2008 2009 2010 2011 2012 2013 2014 2015 Insgesamt
Ergebnis 0 0 0 - - - - - - 0
Neue und ausgebaute
Zielvorgabe - - - - - - - - - 50
Radwege (km)
58
Ausgangswert* 376 - - - - - - - - 376
Ergebnis 0 0 0 - - - - - - 0
Zielvorgabe - - - - - - - - - 173.500
Zusätzlicher Güterumschlag
auf dem Wasser (Ton-
nen/Jahr)
59
Ausgangswert* 363.500 - - - - - - - - 363.500
Ergebnis 0 0 0 - - - - - - 0
Zielvorgabe - - - - - - - - - 173.500
Zusätzlicher Güterumschlag
auf der Schiene (Ton-
nen/Jahr)
60
Ausgangswert* 363.500 - - - - - - - - 363.500
Ergebnis 0 0 0 - - - - - - 0
Zusätzlicher Containerum-
Zielvorgabe - - - - - - - - - 28.000
schlag (TEU)
61
Ausgangswert* 14.000 - - - - - - - - 14.000
Ergebnis 0 0 0 - - - - - - 0
Straßenneubau (km)
62
Zielvorgabe - - - - - - - - - 180
Ausgangswert* 4.500** - - - - - - - - 4.500**
Ergebnis 0 0 0 - - - - - - 0
Straßenausbau (km)
63
Zielvorgabe - - - - - - - - - 120
Ausgangswert* 4.500** - - - - - - - - 4.500**
57
Die Zielvorgaben der einzelnen Indikatoren stellen bereits auf die entsprechend des ersten Änderungsantrages geänderte Fassung des OP ab.
58
bezieht sich auf das Vorhaben „Umweltfreundliche Verkehrsträger“
59
bezieht sich auf das Vorhaben „Umweltfreundliche Verkehrsträger“
60
bezieht sich auf das Vorhaben „Umweltfreundliche Verkehrsträger“
61
bezieht sich auf das Vorhaben „Umweltfreundliche Verkehrsträger“
62
bezieht sich auf das Vorhaben „Straßenverkehrsinfrastruktur“
63
bezieht sich auf das Vorhaben „Straßenverkehrsinfrastruktur“

91
Indikatoren
Bezeichnung des Indikators aus dem OP
2007 2008 2009 2010 2011 2012 2013 2014 2015 Insgesamt
Ergebnis 0 0 0 - - - - - - 0
Ingenieurbauwerke (An-
Zielvorgabe - - - - - - - - - 10
zahl)
64
Ausgangswert* - - - - - - - - - -
Ergebnis 0 0 0 - - - - - - 0
Zielvorgabe - - - - - - - - - 765,0
Gesamtvolumen der Ver-
kehrsinfrastruktur-
investitionen (Mio. €)
65
Ausgangswert* - - - - - - - - - -
* Angaben lt. OP
** Ausgangswert trifft nur einmal für beide Indikatoren zu
64
bezieht sich auf das Vorhaben „Straßenverkehrsinfrastruktur“
65
bezieht sich auf die gesamte Prioritätsachse 4 „Umweltfreundliche Verkehrsträger“

92
Vorhaben 4.1. - Umweltfreundliche Verkehrsträger
Der Ausbau der sächsischen Verkehrsinfrastruktur erfolgt auf der Grundlage der Bundesver-
kehrswegeplanung und ist im Landesverkehrsplan festgeschrieben. Die Grundsätze und Ziele
wurden mit der Verordnung der Staatsregierung über den Fachlichen Entwicklungsplan Verkehr
vom 27.08.1999 für verbindlich erklärt. 2003 erfolgte die Fortschreibung des Landesentwick-
lungsplanes mit der Verordnung der Staatsregierung über den Landesentwicklungsplan vom
16.12.2003. In diesem Zusammenhang wurden erkennbare neue Planungserfordernisse in der
Verkehrsinfrastruktur aufgenommen. Die Rahmenbedingungen für die Entwicklung der Ver-
kehrsinfrastruktur haben sich gegenüber den Annahmen Anfang der 90er Jahre entscheidend
geändert (Wirtschaftswachstum, finanzielle Ressourcen, Demografie, EU-Erweiterung). Der
Bundesverkehrswegeplan wurde fortgeschrieben und verkehrspolitische Grundsätze und Ziele
in Sachsen wurden aktualisiert und neu dokumentiert.
Der Freistaat Sachsen hat den Landesverkehrsplan überarbeitet und will in den kommenden
Jahren folgende politische Zielstellungen umsetzen:
leistungsfähige, umweltverträgliche Verkehrsinfrastruktur für wirtschaftliche Dynamik und
Mobilität schaffen und erhalten,
konsequente Erhaltung der Verkehrsanlagen sichern,
weiterhin teilungsbedingte Defizite im Verkehrsnetz abbauen,
Sachsen zur mitteleuropäischen Verkehrsdrehscheibe entwickeln,
integrierte Verkehrspolitik durch Zusammenwirken der Verkehrsträger erreichen,
Anteil der Schiene am Güterverkehr erhöhen,
Öffentlichen Personennahverkehr weiter bedarfsgerecht entwickeln,
intelligente Verkehrssteuerung durch IuK-Technik verwirklichen,
verkehrsbedingte Luftbelastung in den Städten reduzieren.
Mit der Erweiterung der Europäischen Union ist der Freistaat Sachsen verkehrsgeografisch vom
Rand in die Mitte der Europäischen Union gerückt. Damit sind nun mehr denn je leistungsfähige
und bedarfsgerechte Wege zu den Nachbarn und auch den angrenzenden Bundesländern er-
forderlich. Der Ausbau der Verkehrsinfrastruktur ist eine wesentliche Voraussetzung für Wirt-
schaftswachstum und für das Gelingen des Erweiterungsprozesses. Nur so können die Chan-
cen der sächsischen Wirtschaft auf eine enge Verflechtung mit den Wirtschaftsregionen in Po-
len und Tschechien wahrgenommen werden.
Aufgrund ihrer Bedeutung für eine nachhaltige Entwicklung im Freistaat Sachsen sollen Investi-
tionen in umweltfreundliche Verkehrsträger besonders zur wirtschaftlichen und sozialen Aufwer-
tung der Regionen unterstützt werden. Diese Entwicklungsrichtung ist aus dem Fachlichen
Entwicklungsplan Verkehr abzuleiten. Nach dem Leitbild des Fachlichen Entwicklungsplanes
Verkehr sollen integrierte Verkehrs- und Raumentwicklung die Verkehrsarten Eisenbahnver-
kehr, ÖPNV, Binnenschifffahrt sowie Fahrrad- und Fußgängerverkehr stärken.
Im Rahmen des Vorhabens handelt es sich vor allem um Projekte des kombinierten Verkehrs
(Güterverkehrszentren) sowie Investitionen in den existierenden Binnenhäfen. Darüber hinaus
sind die Installation neuer verkehrstelematischer Anlagen im ÖPNV, der Bau von Radwegen
(inkl. Radwegebeschilderung) sowie Untersuchungen zur Aktivierung von Gleisanschlüssen mit
dem Ziel der Stärkung des Schienengüterverkehrs vorgesehen.
Für das Vorhaben steht in der Förderperiode 2007 bis 2013 ein Mittelvolumen von 125,2 Mio. €
zur Verfügung. Davon sind 93,9 Mio. € EFRE-Mittel und 31,3 Mio. € nationale Kofinanzierung.
Bis zum 31.12.2009 wurden 2,03 Mio. € (1,52 Mio. € EFRE, 0,51 Mio. € Kofinanzierung) an
Ausgaben durch die Zuwendungsempfänger getätigt und bei den Bewilligungsstellen zur Erstat-
tung beantragt. Diese Ausgaben setzen sich jedoch alleinig aus dem Vorhabensteil 4.1.2 Rad-

93
wege an Staatsstraßen zusammen. Die Förderrichtlinien für die Untervorhabensbereiche 4.1.1
Gleisanschlüsse, 4.1.3 Kombinierter Verkehr, 4.1.4 Verkehrstelematik und 4.1.5 Umweltfreund-
liche Verkehrsträger – Binnenhäfen wurden bis zum gegenwärtigen Zeitpunkt noch nicht ab-
schließend notifiziert. Mithin sind in diesen Bereichen keine Mittel bewilligt worden.
Als Projektbeispiel wurde der Ausbau des Radweges an der Staatsstraße 121, westlich Horka,
ausgewählt:
Fonds:
EFRE
Projektbezeichnung:
S 121 Ausbau Radweg westlich Horka
Ort: Horka, Niesky
Träger:
Freistaat Sachsen / Straßenbauamt Bautzen
Ansprechpartner
Hr. Pietsch, RL 63 im SMWA
Hr. Georgie, SGL Ausbauplanung im SBA Bautzen
Vorhabenszuordnung:
Vorhaben 4.1 – Umweltfreundliche Verkehrsträger
Gesamtinvestitionssumme:
davon EU-Mittel:
1.658.000,00 € (Gesamtkosten)
EU-Mittel: 1.243.500,00 €
Vorhabenszeitraum:
2007 bis 2013 (2015) – Bau geplant 2009 bis 2012
Projektbeschreibung:
Der Radweg verbindet die Orte Niesky und Horka auf einer Länge
von 3,50 km. Er beginnt an der Rothenburger Straße in Niesky und
endet an der Kreuzung der S 121 mit der K 8432 in Horka. Bis auf
den Abschnitt in der OL Niesky (Verbreiterung des vorh. Weges)
wird der Radweg mit einer Breite von 2,50 m neu angelegt. Die
Oberflächenbefestigung erfolgt mit einer bituminösen Trag-
Deckschicht. Der Radweg entwässert überwiegend in offene Grä-
ben und Mulden bzw. als breitflächige Versickerung. Die Querun-
gen der Gewässer Weißer Schöps, Neugraben und Mühlgraben
erfolgen über neue Brückenbauwerke.
Ziele/ Wirkung:
Erhöhung der Verkehrssicherheit für Radfahrer und Fußgänger;
Verbesserung des Verkehrsablaufes auf der S 121 durch Tren-
nung der Verkehrsarten;
Verbesserung der Verbindungen mit dem Mittelzentrum Niesky;
Ortsübergreifende Schulwegsicherung;
Lückenschluss im vorhandenen Radwegenetz und Umsetzung
der Radverkehrskonzeption Sachsens
Vorhaben 4.2. - Straßenverkehrsinfrastruktur – Staatsstraßenbau
Im Rahmen dieses Vorhabens werden wirtschaftlich unverzichtbare Verbindungen und Ver-
kehrsverbindungen, bei denen ein bedeutender Beitrag zu Wachstum und Wettbewerbsfähig-
keit erkennbar ist gefördert. Dazu zählt auch der Bau von entsprechenden Ortumgehungen. Als
Folge dieser Investitionen werden auch periphere und strukturschwache Räume an das über-
geordnete Bundesfernstraßennetz besser angebunden. Bestehende Standortnachteile solcher
Regionen, wie im Erzgebirge, Vogtland, Oberlausitz können damit abgebaut werden; die Indika-
toren für deren wirtschaftliche Entwicklung verbessern sich. Bekräftigt wird dies durch die Fest-
stellungen des Solidarpaktgutachtens des Deutschen Instituts für Wirtschaftsforschung. Auch
dort wird ausgeführt, dass im Bereich der Straßeninfrastruktur in den ostdeutschen Bundeslän-
dern erheblicher Nachholbedarf besteht. Daher sollen wirtschaftsrelevante Staatsstraßen in
Baulast des Freistaates Sachsen als Bestandteil einer integrierten Verkehrspolitik zur Lücken-

94
schließung gefördert werden. Grundlage für den Aus- und Neubau von Staatsstraßen ist der
überarbeitete Landesverkehrsplan.
Für den Staatsstraßenbau steht in der Förderperiode 2007 bis 2013 ein Mittelvolumen in Höhe
von 639,4 Mio. € zur Verfügung. Davon sind 479,5 Mio. € EFRE-Mittel und 159,9 Mio. € natio-
nale Kofinanzierung.
Bis zum 31.12.2009 wurden 122,75 Mio. € (92,06 Mio. € EFRE, 30,69 Mio. € Kofinanzierung)
an Ausgaben durch die Zuwendungsempfänger getätigt und bei den Bewilligungsstellen zur
Erstattung beantragt.
Als Projektbeispiel wurde der Ausbau der Staatsstraße S 311 in Weischlitz ausgewählt:
Fonds:
EFRE
Projektbezeichnung:
S 311 Ausbau in Weischlitz, Talitzer Straße
Ort:
Weischlitz
Träger:
Freistaat Sachsen, Straßenbauamt Plauen
Ansprechpartner
Amtsleiter Herr Petzoldt
Vorhabenszuordnung:
Vorhaben 4.2. Straßenverkehrsinfrastruktur – Staatsstraßenbau
Gesamtinvestitionssumme:
davon EU-Mittel:
Voraussichtliche Gesamtkosten: 2.031.000,00 €
EU-Mittel: 1.523.250,00 €
Vorhabenszeitraum:
Bauzeitraum seit 2007 (Bau noch nicht abgeschlossen)
Projektbeschreibung:
Grundhafter Ausbau der Staatsstraße 311 in Weischlitz.
Ausbau der freien Strecke mit einem von der Fahrbahn abge-
setzten Geh- und Radweg sowie dem Ausbau der Ortsdurch-
fahrt Weischlitz.
Die bisher unzureichenden Verkehrsverhältnisse sowie das
Verkehrsaufkommen machen den Ausbau sowie die Neuord-
nung des Verkehrsraumes erforderlich.
Ziele/ Wirkung:
Die S 311 ist eine wichtige Straßenverbindung und verbindet die
Große Kreisstadt Oelsnitz mit Anschluss an die B 92 mit der B 173
und dem Kleinzentrum Weischlitz.
Ziele sind die Herstellung einer leistungsfähigen und verkehrssiche-
ren Verkehrsanlage, die Verbesserung der Sicherheit, Flüssigkeit
und Leichtigkeit des Verkehrs sowie die Verbesserung der Lärm-
und Abgassituation.
Durch die Neugestaltung des Straßenraumes, Ausgleichs-, Ersatz-
und Gestaltungsmaßnahmen entsteht eine Attraktivitätserhöhung
und Verschönerung des Ortsbildes.

95
3.5
Prioritätsachse 5 „Ausbau und Verbesserung der Infrastruktur für ein nachhaltiges Wirtschaftswachstum“
3.5.1 Ergebnisse und Fortschrittsanalyse
Materielle und finanzielle Fortschritte (Stand 31.12.2009)
Indikatoren
Bezeichnung des Indikators aus dem OP
66
2007 2008 2009 2010 2011 2012 2013 2014 2015 Insgesamt
Ergebnis 0 0 0 - - - - - - 0
Förderung von Stadtteilen
Zielvorgabe
- - - - - - - - - 24
(Anzahl)
67
Ausgangswert* - - - - - - - - - -
Ergebnis 0 0 2 - - - - - - 2
Zielvorgabe - - - - - - - - - 80
Projekte zur Revitalisierung
von Industriebrachen und
Konversionsflächen (An-
zahl)
68
Ausgangswert*
- - - - - - - - - -
Ergebnis 0 0 0,6 - - - - - - 0,6
Zielvorgabe - - - - - - - - - 130
Revitalisierung von Indust-
riebrachen und Konversi-
onsflächen (ha)
69
Ausgangswert* 18.000 - - - - - - - - 18.000
Ergebnis 0 0 0,12 - - - - - - 0,12
Zielvorgabe - - - - - - - - - 213,3
Gesamtinvestitionsvolumen
in städtische Infrastrukturen
(Mio. €)
70
Ausgangswert* - - - - - - - - - -
Ergebnis 0 0 0 - - - - - - 0
Gesicherte und geschaffe-
Zielvorgabe - - - - - - - - - 1.100
ne Arbeitsplätze (Anzahl)
71
Ausgangswert* - - - - - - - - - -
Ergebnis 0 0 0 - - - - - - 0
Zielvorgabe - - - - - - - - - -
Gesicherte und geschaffe-
ne Arbeitsplätze – männlich
(Anzahl)
72
Ausgangswert* - - - - - - - - - -
66
Die Zielvorgaben der einzelnen Indikatoren stellen bereits auf die entsprechend des ersten Änderungsantrages geänderte Fassung des OP ab.
67
bezieht sich auf das Vorhaben „Nachhaltige Stadtentwicklung“
68
bezieht sich auf das Vorhaben „Revitalisierung von Industriebrachen und Konversionsflächen“
69
bezieht sich auf das Vorhaben „Revitalisierung von Industriebrachen und Konversionsflächen“
70
bezieht sich auf die Vorhaben „Nachhaltige Stadtentwicklung“ und „Revitalisierung von Industriebrachen und Konversionsflächen“
71
bezieht sich auf das Vorhaben „Nachhaltige Stadtentwicklung“
72
bezieht sich auf das Vorhaben „Nachhaltige Stadtentwicklung“

96
Indikatoren
Bezeichnung des Indikators aus dem OP
2007 2008 2009 2010 2011 2012 2013 2014 2015 Insgesamt
Ergebnis 0 0 0 - - - - - - 0
Zielvorgabe - - - - - - - - - -
Gesicherte und geschaffe-
ne Arbeitsplätze - weiblich
(Anzahl)
73
Ausgangswert* - - - - - - - - - -
Ergebnis 0 0 6.584,02 - - - - - - 6.584,02
Zielvorgabe - - - - - - - - - 2.400
Projekte zum Umwelt- und
Klimaschutz, insbes. zur
CO
2
-Minderung und Erhö-
hung der Energieeffizienz
(Anzahl)
74
Ausgangswert* - - - - - - - - - -
Ergebnis 0 0 101.866 - - - - - - 101.866
Zielvorgabe - - - - - - - - - 1.600
Projekte zur Nutzung er-
neuerbarer Energien (An-
zahl)
75
Ausgangswert* - - - - - - - - - -
Ergebnis 0 0 52,96 - - - - - - 52,96
Reduzierung der CO
2
-
Zielvorgabe - - - - - - - - - 55.500
Emmissionen (Tonnen)
76
Ausgangswert* - - - - - - - - - -
Ergebnis
0 0 2 - - - - - - 2
Hochwasserschutzprojekte
Zielvorgabe
- - - - - - - - - 70
(Anzahl)
77
Ausgangswert* - - - - - - - - - -
Ergebnis
0 0 0 - - - - - - 0
Zielvorgabe - - - - - - - - - 90
Deichbau (km)
78
Ausgangswert*
- - - - - - - - - -
73
bezieht sich auf das Vorhaben „Nachhaltige Stadtentwicklung“
74
bezieht sich auf das Vorhaben „Klimaschutz/Erneuerbare Energien“
75
bezieht sich auf das Vorhaben „Klimaschutz/Erneuerbare Energien“
76
bezieht sich auf das Vorhaben „Klimaschutz/Erneuerbare Energien“
77
bezieht sich auf das Vorhaben „Hochwasserschutz“
78
bezieht sich auf das Vorhaben „Hochwasserschutz“

97
Indikatoren
Bezeichnung des Indikators aus dem OP
2007 2008 2009 2010 2011 2012 2013 2014 2015 Insgesamt
Ergebnis
0 0 0 - - - - - - 0
Hochwasserschutzmauern
Zielvorgabe
- - - - - - - - - 20
(km)
79
Ausgangswert* - - - - - - - - - -
Ergebnis 0 0 0 - - - - - - 0
Zielvorgabe - - - - - - - - - 700.000
Vom Hochwasserschutz
Begünstigte (Anzahl)
80
Ausgangswert* - - - - - - - - - -
Ergebnis 0 0 0 - - - - - - 0
Zielvorgabe - - - - - - - - - 2.800
Vom Hochwasserschutz
begünstigte Unternehmen
(Anzahl)
81
Ausgangswert* - - - - - - - - - -
Ergebnis 0 0 0 - - - - - - 0
Zielvorgabe - - - - - - - - - 350.000
Vor Hochwasser geschütz-
te Fläche (ha)
82
Ausgangswert* - - - - - - - - - -
Ergebnis 0 0 0 - - - - - - 0
Zielvorgabe - - - - - - - - - 437
Gesamtinvestitionsvolumen
in Hochwasserschutz (Mio.
€)
83
Ausgangswert* - - - - - - - - - -
* Angaben lt. OP
79
bezieht sich auf das Vorhaben „Hochwasserschutz“
80
bezieht sich auf das Vorhaben „Hochwasserschutz“
81
bezieht sich auf das Vorhaben „Hochwasserschutz“
82
bezieht sich auf das Vorhaben „Hochwasserschutz“
83
bezieht sich auf das Vorhaben „Hochwasserschutz“

98
Vorhaben 5.1. - Nachhaltige Stadtentwicklung
Anknüpfend an die alte Förderperiode und unter Heranziehung der Erfahrungen aus der Ge-
meinschaftsinitiative URBAN II zielt das Vorhaben Nachhaltige Stadtentwicklung darauf ab, be-
nachteiligte Städte und Stadtgebiete in Sachsen in der Gebietskulisse der industrialisierungs-
bedingten Stadterweiterungen aus der Zeit zwischen 1870 und 1948, die besonders von
Schrumpfung, Perforation und Migration betroffen sind, auf der Grundlage eines integrierten,
gebietsbezogenen Handlungskonzepts in ihrer wirtschaftlichen Entwicklung und Anpassung an
die demografische Schrumpfung nachhaltig zu fördern und damit die Gesamtstadt bzw. die Re-
gion zu unterstützen. Zugleich gilt es, die Städte als Zentren der wirtschaftlichen Entwicklung,
Innovation, der Bildung und Ausbildung und der Bürgergesellschaft zu stärken.
Voraussetzung für die Förderung von Stadtteilen ist ein integriertes Handlungskonzept. Die
sächsischen Kommunen wurden durch eine öffentliche Ausschreibung aufgefordert, ihre integ-
rierten Handlungsvorschläge und Programme zur Quartiersentwicklung vorzulegen, die die be-
sondere Benachteiligung des ausgewählten Stadtquartiers aufzeigen und einen Handlungsrah-
men zur Entwicklung des Gebietes vorstellen sollten. Unter den eingegangen Konzepten fan-
den diejenigen Berücksichtigung, die die nachfolgend genannten Ansätze Erfolg versprechend
umsetzen werden.
Gefördert werden soll die Entwicklung und Umsetzung baulicher, infrastruktureller, energeti-
scher und bildungsorientierter Strategien und Maßnahmen zur Bekämpfung städtebaulicher,
demografischer, wirtschaftlicher, ökologischer, kultureller und sozialer Problemlagen in städti-
schen Gebieten im Rahmen eines integrierten Handlungskonzeptes.
Gegenstände der Förderungen sind im Einzelnen:
Maßnahmen, die die städtebaulichen und infrastrukturellen Zentralisierungs- und Konzentra-
tionsprozesse in Städten und Stadtquartieren stärken (Handlungsfeld Infrastruktur/ städte-
bauliche Situation)
Maßnahmen, die den gesellschaftlichen und sozialen Zusammenhalt der städtischen Bür-
gergesellschaft stärken und eine Bindung der Bewohner an ihren Stadtteil dauerhaft festi-
gen (Handlungsgesellschaft Bürgergesellschaft)
Maßnahmen zur Stärkung des Lern- und Sozialverhaltens in Städten und Stadtquartieren
(Handlungsfeld qualifizierte Freizeitgestaltung)
Maßnahmen, die die Erwerbsperspektiven innerhalb von Stadtquartieren und die wirtschaft-
liche Entwicklung des Stadtgebiets verbessern (Handlungsfeld Wirtschaft)
Maßnahmen, die zur Vorbereitung, Durchführung, Begleitung, Entwicklung und Bewertung
der gebietsbezogenen integrierten Handlungskonzepte oder einzelner Projekte beitragen
(Handlungsfeld Programmbegleitung)
Maßnahmen, die eine möglichst auf elektronische Medien gestützte Öffentlichkeitsarbeit
gewährleisten.
Im Rahmen des Vorhabens Nachhaltige Stadtentwicklung ist beabsichtigt, einige der vorgese-
henen Projekte im Rahmen der EU-Initiative JESSICA auf der Grundlage von revolvierenden
Fonds durchzuführen. Die Planungen hierzu laufen noch.
Für das Vorhaben steht in der Förderperiode 2007 bis 2013 ein Mittelvolumen von 146,5 Mio. €
zur Verfügung. Davon sind 109,9 Mio. € EFRE-Mittel und 36,6 Mio. € nationale Kofinanzierung.
Bis zum 31.12.2009 wurden 23 benachteiligte Stadtgebiete in das Programm aufgenommen
und Projektbewilligungen in Höhe von 88,17 Mio. € ausgesprochen. Es wurden 9,88 Mio. €
(7,41 Mio. € EFRE, 2,47 Mio. € Kofinanzierung) an Ausgaben durch die Zuwendungsempfänger
getätigt und bei den Bewilligungsstellen zur Erstattung beantragt. Diese verteilen sich auf die
fünf Handlungsfelder wie folgt:
Handlungsfeld Infrastruktur/ städtebauliche Situation:
7,99 Mio. €

99
Handlungsgesellschaft Bürgergesellschaft:
0,85 Mio. €
Handlungsfeld qualifizierte Freizeitgestaltung:
0,05 Mio. €
Handlungsfeld Wirtschaft:
0,20 Mio. €
Handlungsfeld Programmbegleitung:
0,68 Mio. €
Öffentlichkeitsarbeit Stadtentwicklung:
0,08 Mio. €
Stadtentwicklung:
0,03 Mio. €
Die Prüfung der Zuschussfähigkeit durch die Bewilligungsstellen ist für die bislang realisierten
Projekte noch nicht vollständig abgeschlossen. Aus diesem Grund kann noch keine Auswei-
sung von realisierten Indikatoren erfolgen.
Als Projektbeispiel wurde der Um- und Ausbau eines Freibades in Mittweida ausgewählt.
Fonds: EFRE
Projektbezeichnung:
Sanierung, Um- und Ausbau des Freibades in Mittweida
Ort:
Mittweida
Träger:
Stadt Mittweida
Sport- und Kulturbetrieb der Stadt Mittweida
Ansprechpartner:
Herr Neubert, Fachbereichsleiter Bau u. Ordnung
Tel.: 03727/ 967300
E-Mail: gottfried.neubert@mittweida.de
Vorhabenszuordnung:
5.1 Nachhaltige Stadtentwicklung
Handlungsfeld Infrastruktur/ städtebauliche Situation
Gesamtinvestitionssumme:
davon EU-Mittel:
5.119.830,00 € (Gesamtkosten)
EU-Mittel: 3.839.872,50 €
Vorhabenszeitraum:
2009 - 2011
Projektbeschreibung:
Das 1974 fertig gestellte Freibad liegt zentral in der Stadt und ist daher
auch fußläufig sehr gut zu erreichen. Durchschnittlich verzeichnet es
mehr als 60.000 Gäste pro Saison, darunter ein erheblicher Anteil Kinder
und Jugendlicher.
Das Gelände ist 33.000 m² groß und umfasst neben Schwimmer-, Nicht-
schwimmer- und Babybecken, Sanitärbereich und große Liegewiesen mit
altem Baumbestand. Drei Beachvolleyballfelder, einen Beachsoc-
cerplatz, ein Volleyballfeld mit Streetballanlage, eine Skateranlage und
eine Kinderspieloase ergänzen das vielfältige sportliche Angebot. Die
Spiel- und Sportanlagen sind in einem sehr guten Zustand und werden