Merkblatt
des Sächsischen Staatsministeriums für Soziales und Gesellschaftlichen Zusammenhalt
zum Aktionsprogramm „Aufholen nach Corona für Kinder und Jugendliche 2021 und 2022“
im außerschulischen Bereich
Am 1. Juni 2021 hat der Freistaat Sachsen die Bund-Länder-Vereinbarung zum
Aktionsprogramm „Aufholen nach Corona für Kinder und Jugendliche 2021 und 2022“
unterzeichnet. Dem Freistaat Sachsen stehen zusätzliche Mittel für außerschulische Angebote
der Kinder- und Jugendhilfe für 2021 und 2022 zur Verfügung.
I Mittel
Insgesamt stehen für den außerschulischen Bereich für die Jahre 2021 und 2022 circa
13,8 Millionen Euro zur Verfügung.
II Gegenstand der Förderung
Die Mittel stehen für den außerschulischen Bereich der Kinder- und Jugendhilfe insgesamt
einschließlich der Schulsozialarbeit zur Verfügung. Unterstützt werden können u. a. die
Jugendarbeit, Jugendsozialarbeit, Kinder- und Jugendfreizeiten, Kinder- und Jugenderholung,
ehrenamtliches Engagement und andere Angebote und Leistungen auf dem Gebiet der
Kinder- und Jugendhilfe. Gefördert werden Maßnahmen und Projekte sowie Sachkosten, z. B.
im Bereich der Digitalisierung. Von der Förderung ausgenommen sind Ausgaben, die über die
Laufzeit des Aktionsprogramms hinaus Fördermittel binden.
III Ausreichung der Mittel
Die Mittel werden über die Jahre 2021 und 2022 über verschiedene Programme ausgereicht.
Die Ausreichung erfolgt über einschlägige und bereits bestehende Förderrichtlinien. Die
Programme zur Ausreichung der Mittel werden mit entsprechenden konkretisierenden
Regelungen jeweils im Voraus bekannt gegeben.
IV Zuwendungsempfänger
Zuwendungsempfänger können, in Abhängigkeit vom jeweiligen Programm, Träger der
öffentlichen und freien Jugendhilfe im örtlichen und überörtlichen Bereich sein.
V Verfahren
Bewilligungsbehörde ist der Kommunale Sozialverband Sachsen. Die Verfahrensregelungen
unterscheiden sich in Abhängigkeit vom jeweiligen Programm und der entsprechenden
Förderrichtlinie. Grundsätzlich soll ein möglichst aufwandsarmes, flexibles und kurzfristiges
Förderverfahren erfolgen.
Dresden, den 01.08.2021