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SEMPERGALERIE
Sanierung Gemäldegalerie Alte Meister

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BAUABSCHNITTE
1. BAUABSCHNITT
Interimsausstellung Westflügel Erdgeschoss bis 2. Obergeschoss
Zugang über vorhandene Kassenhalle Untergeschoss
Baustellenbereich Ostflügel Untergeschoss bis Dachbereich
UNTERGESCHOSS
2. OBERGESCHOSS
1. OBERGESCHOSS
ERDGESCHOSS
UNTERGESCHOSS
ERDGESCHOSS
2. OBER
1. OBER
ERDGES
UNTERGE

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2. BAUABSCHNITT
Interimsausstellung Ostflügel Erdgeschoss bis 2. Obergeschoss
Baustellenbereich: Westflügel
1. OBERGESCHOSS
2. OBERGESCHOSS
1. OBERGESCHOSS
ERDGESCHOSS
2. OBERGESCHOSS
2. OBER
1. OBER

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GESCHICHTLICHE EINORDNUNG
Die Gemäldegalerie Alte Meister der Staatlichen Kunstsammlun-
gen Dresden ist eine der weltweit bedeutendsten Sammlungen
europäischer Malerei von der Frührenaissance bis zum Ende des
18. Jahrhunderts.
Gottfried Semper konzipierte im Auftrag von König Friedrich August II.
den heutigen Galeriebau im Stil der italienischen Hoch-Renaissance.
Die Grundsteinlegung erfolgte am 23. Juli 1847. Nachdem Semper
aufgrund seiner Beteiligung am Maiaufstand 1849 Dresden verlassen
musste, wurde der Galeriebau vom Landesbaumeister Karl Moritz
Hänel und dem Architekten Bernhard Krüger vollendet. Der später
Semperbau oder Sempergalerie genannte elbseitige Abschluss der
barocken Zwingeranlage zum Theaterplatz wurde am 25. September
1855 als
Neues Königliches Museum zu Dresden
eröffnet. Das Kupfer-
stichkabinett dagegen wurde in den Räumen des heutigen Braunschen
Ateliers am 12. Dezember 1856 eröffnet. Der Neubau galt mit der
speziellen Tageslichtführung als besonders innovativ.
Die erste größere bauliche Veränderung erfuhr der Semperbau unter
Galeriedirektor Hans Posse, der ab 1910 in Dresden wirkte. Neben
einer beispielhaften Neuordnung der Galerie zeichnete Posse auch für
die Umgestaltung der Ausstellungsräume verantwortlich.
Im August 1939 wurde die Galerie aufgrund der drohenden Kriegsge-
fahr geschlossen und geräumt. In den Kriegsjahren wurden im leeren
Museum längst überfällige Sanierungsarbeiten durchgeführt.
Bei den Bombenangriffen im Februar 1945 wurde das Galeriegebäude
schwer getroffen, es brannte komplett aus und wurde teilweise bis auf
die Außenmauern zerstört. Die Sammlung wurde 1945 in die Sowjet-
union verbracht. 1955 begann der Wiederaufbau der Gemäldegalerie
anlässlich der Rückgabe des größten Teils der Gemäldesammlung. Der
Ostflügel wurde 1956 und der Westflügel 1960 wieder eröffnet. 1988
musste die Gemäldegalerie wegen akuter Sicherheits- und Brand-
schutzmängel schließen. In den Wendejahren erfolgten die technische
Ertüchtigung und Restaurierung sowie die weitere Rekonstruktion.
Seither verzeichnete das neben dem Grünen Gewölbe meistbesuch-
teste Museum Dresdens stetig steigende Besucherzahlen.
DIE SEMPERGALERIE IM WANDEL DER ZEIT
1849
6 | Bebauung am
Theaterplatz
1881
7 | Saal H mit Blick in Kabinett 14
Um 1900
8 | Bologneser-Saal
Nach 1889, vor 1901
9 | Theaterplatz mit dem Galeriegebäude
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AUSGANGSSITUATION
In den letzten Jahrzehnten hat das hohe Besucherinteresse seine Spu-
ren am Gebäude hinterlassen. Auch waren die technischen Anlagen
überholungsbedürftig, energetisch ineffizient und den konservatori-
schen Anforderungen an die Kunstobjekte bzw. dem regen Besucher-
verkehr nicht gewachsen. Die klimatisch unstabilen Zustände in den
Räumen und unzureichende Luftwechsel führten auch zu bauphy-
sikalischen Problemen in den Ausstellungssälen. Weiterhin konnten
übliche Anforderungen an eine barrierefreie Erschließung kaum erfüllt
werden. Ein Fluchtweg im zweiten Obergeschoss auf der Ostseite
existierte nicht, sodass es hier eine gefangene Raumsituation gab.
Außerdem war die Entrauchung im Brandfall durch fehlende Quer-
schnitte oder Nachströmungen faktisch kaum möglich. Eine desolate
Verglasung der Staubdecken barg die latente Gefahr von herabstür-
zenden Gläsern im Ausstellungsbereich, an den Oberlichtern gab es
bauklimatische Probleme. Die Gefahr, dass Kondensatansammlungen
auf die Gemälde abtropfen, konnte nicht ausgeschlossen werden und
die Standsicherheit der Fenster war nicht mehr gegeben.
Die Fülle der Mängel machte deutlich, dass eine öffentliche Nutzung
ohne grundhafte Sanierung des Gebäudes nicht mehr vertretbar ist.
Deshalb ergriff der SIB die Initiative und entwickelte eine Vorpla-
nung mit einem Sanierungsprogramm, das 2011 bestätigt wurde und
Grundlage für die Entwurfsplanung bildete.
Im Rahmen der Abstimmung mit den Nutzern kamen verschiedene
funktionale Aspekte in die Diskussion. So konnte die flächen-
deckende Klimatisierung der Ausstellungsbereiche, die Verbesserung
der Beleuchtungssituation, die Verbesserung der Wegesituation für
die Besucher, die Verbesserung der Bedingungen für Kunstguttrans-
porte im Gebäude und die Sicherung der Kunstobjekte Eingang in
die Planung finden. Die vorgelegte und im August 2013 genehmigte
Entwurfsplanung deckte somit bauordnungsrechtlich den wesentlich-
sten Handlungsbedarf ab und ermöglichte bauliche sowie technische
Erneuerungen, die einer zeitgemäßen Präsentation und den konserva-
torischen Anforderungen der Gemälde und Skulpturen gerecht wird.
1916
10 | Studiensaal im Kupferstich-Kabinett
1930
11 | Hohlbein-Saal N
1949
12 | Sempergalerie, Hof des Zwingers
1950
13 | Treppenaufgang
2
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SANIERUNG UND ENTWICKLUNG DES GEBÄUDES
Für die analysierten Defizite mussten Lösungen gefunden werden,
die sich im Bestand realisieren lassen und diesem Baudenkmal von
herausragender Bedeutung gerecht werden. Im Gegensatz zu vielen
anderen Beispielen, wo Bestandsgebäude umgenutzt wurden, war die
Galerie als Museum geplant worden und hat bis heute seine Reinheit
im architektonischen Konzept nicht verloren. Der Respekt vor dem
innovativen Präsentationskonzept Gottfried Sempers, das ein Zeugnis
in der internationalen Baugeschichte wurde, stellt eine Verpflich-
tung in der Bewahrung der Räume und Bausubstanz dar. Sämtliche
in dieser Sanierung entwickelten Maßnahmen sollten sich mit dem
Bestand arrangieren. Es wurde an keiner Stelle der Anspruch verfolgt,
die Gestaltung neu zu entwickeln oder die beim Wiederaufbau der
Galerie gefundene Haltung in der Rekonstruktion von Architektur zu
überschreiben. Vielmehr wurden Maßnahmen umgesetzt, welche die
Funktion und den Betrieb des Gebäudes unterstützen und eine zeit-
gemäße Präsentation der Kunstobjekte ermöglichen.
Die Ostseite hat ein Treppenhaus bekommen
, das die Flucht-
wegprobleme löst, den Besucherverkehr entflechtet und auch eine
barrierefreie Erschließung in den Deutschen Saal gewährleistet. Der
verblechte Übergang zwischen der Galerie und dem Zwinger konnte
in der Größe deutlich reduziert und auf die ursprünglich vorgesehene
Mittelachse gesetzt werden.
Auch die Kunsttransporte im Gebäude können barrierefrei
erfolgen.
Mit einem Hubtisch, einem Kunstgutlastenaufzug und der
Erhöhung der theaterplatzseitigen Enfilade lassen sich auch große
Gemäldeformate transportieren, ohne dass diese getragen oder
angekippt werden müssen. Die erwähnte Enfilade wurde wie in der
ursprünglichen Raumkonzeption freigestellt, sodass es nun wieder
möglich ist, die Raumflucht durch das Gebäude (125 m) im Ganzen zu
erleben.
Sämtliche Ausstellungs- und Depotbereiche sind nun klima-
tisiert.
Das in den Hauptsälen vorhandene Mischluftprinzip wurde
durch ein Quellluftprinzip ersetzt. So können die raumlufttechnischen
Anlagen deutlich energieeffizienter gefahren werden.
Die meisten Ausstellungsbereiche können wieder einen Tages-
lichtanteil nutzen.
Durch konfektionierte Gitterraster in der Vergla-
sung wird diffus Tageslicht eingetragen, ohne dass Sonnenlicht ein-
strahlen kann. So entfällt in erheblichem Maß künstliche Beleuchtung,
die nun den Tageslichtanteil lediglich ergänzt. Ebenfalls entfallen
große Kühlleistungen, da durch die Mikroraster, die solaren Wärme-
einträge deutlich geringer sind. Für die Inszenierung der Gemälde gibt
es eine zusätzliche Akzentbeleuchtung.
Eine erhebliche Bereicherung der Wegebeziehungen im
Gebäude ist die Verbindung der beiden Gebäudeflügel im Keller-
bereich.
Wo vor der Sanierung der Besucher das Gebäude verlassen
musste, um in die sempersche Osthalle (ehemaliger Bereich Rüstkam-
mer) zu gelangen, hat er nun die Möglichkeit von der Garderoben-
halle direkt in die heutige Skulpturenhalle zu gelangen, um von dort
aus seinen Ausstellungsrundgang zu beginnen. Der im Untergeschoss
realisierte Durchbruch bietet nachhaltige Vorteile für das Gebäude
und die Besucherwege.
Die neuen Fenster erfüllen die heutigen Anforderungen an
Lichtschutz
, sind energetisch optimiert, sicher und Teil des Entrau-
chungskonzeptes. Durch eine gut durchdachte Brandfallmatrix können
Rauchgase aus den verschiedenen Gebäudebereichen maschinell aus
dem Gebäude gefördert werden, sodass Mensch und Kunstgut glei-
chermaßen geschützt sind.
1955/56
14 | Nordkabinette, 1. OG
1956
15 | Nordfassade Wiederaufbau
1956
16 | Nordkabinette, 1. OG
4
1957
17 | Eingangshalle

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UMSETZUNG
Die Sanierungsmaßnahme wurde in zwei Bauabschnitten durchge-
führt. So war es möglich, dass während der gesamten Bauphase ein
wesentlicher Teil der Sammlung den Besuchern weiterhin in der Gale-
rie präsentiert werden konnte und kein aufwändiges Interim geschaf-
fen werden musste. Dafür mussten die Staatlichen Kunstsammlungen
die Hängungen für die unterschiedlichen Zwischenzustände mehrfach
neu konzipieren. Die Kassen- und Garderobenhalle, die Buchhandlung,
die Sanitäranlagen und das Vestibül blieben die gesamte Sanierungs-
phase für den Besucherverkehr in Betrieb.
Die Unterteilung der Maßnahme in Abschnitte hatte auch den Vorteil,
dass Erfahrungen aus dem ersten Abschnitt in den zweiten einfließen
konnten. Mit der Eröffnung der Galerie im Februar 2020 schloss sich
die sechsjährige Bauzeit ab. Die Modernisierungen kommen den Besu-
chern und den Kunstwerken zu Gute, ohne dass sich diese auf den
ersten Blick erkennen lassen. Es wurde das ursprüngliche sempersche
Konzept einer Schlossarchitektur für die Gemälde bewahrt und in die
Zukunft getragen, ohne auf zeitgemäße museale Anforderungen ver-
zichten zu müssen.
Gebäudekenndaten
Grundfläche
11.897 m²
Bruttorauminhalt
81.939 m³
Gesamtbaukosten
49,8 Mio EUR
Diese Baumaßnahme wird finanziert mit Steuermitteln auf
Grundlage des von den Abgeordneten des Sächsischen Landtags
beschlossenen Haushalts und mit Finanzierungsbeteiligung des
Bundes.
Planungs- und Bauzeiten
Bauantrag 09.2009
VOF-Verfahren 06–12.2011
Entwurfsplanung 01.2012–09.2012
Bauauftrag 20.08.2013
Bauzeit 1. Bauabschnitt
11.2013–12.2015
Bauzeit 2. Bauabschnitt
09.2016–08.2019
Übergabe an die
Staatlichen Kunstsammlungen Dresden
07.08.2019
Wiedereröffnung der Ausstellung
28.02.2020
Semperbau 1955
1. Bauabschnitt Ostflügel 2014
Rohbauarbeiten Treppenhaus Ost 2014
Wandbespannung Hauptsäle 2019
Osthalle: neue Treppe zum Foyer im Untergeschoss
1960
18 | Illumination anläßlich der
400-Jahr-Feier der SKD
1964/1977
19 | Rüstkammer
2011
20 | Mittelrisalitraum, 2. OG
2020
21 | Raum 1-16, 1. OG
5
1
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3
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Bauherr
Freistaat Sachsen
Sächsisches Staatsministerium der Finanzen
Staatsminister der Finanzen,
Hartmut Vorjohann
Abteilungsleiter Landesbau, Liegenschaften, Fach-
aufsicht Bundesbau, Prüfung EU-Fonds, Koordinie-
rung Förderung, Thorsten Wieck
Staatsbetrieb
Sächsisches Immobilien- und Baumanagement
Kaufmännischer Geschäftsführer, Oliver Gaber
Technischer Geschäftsführer, Volker Kylau
Niederlassung Dresden I
Niederlassungsleiter,
bis 02.2017 Ludwig Coulin
ab 03.2017 Dr. Ulf Nickol
Projektleitung Hochbau 5
Holger Krause, Ivette Haschke,
ab 03.2019 Christian Stisser
bis 12.2018 Maik Hellmuth
06.2015–04.2016 Kathrin von Hebel
09.2013–02.2015 Grit Mußak
10.2012–08.2013 Anne Kunze
Sachgebiet Betriebstechnik 2
Dr. Volker Fischer, Bernd-Ullrich Tenner,
Jürgen Böttger, Jörg Schaus, Holger Schmidt
ab 11.2018 Max Haase
bis 12.2018 Anita Schreiter
Sachgebiet Ingenieurbau
Joachim Thäle, Franziska Kramer
Projektbeteiligte
Architektur
1. Bauabschnitt: Sunder-Plassmann
Architekten, Berlin | 2. Bauabschnitt: Sichau &
Walter, Dresden und Fulda
Projektsteuerung
Kaiser Baucontrol Ingenieur-
gesellschaft, Dresden
Bauforschung
Freier Restaurator Hans-Christoph
Walther, Dresden
Planung Fenster
Architekturbüro Helmut Spitze,
Spangenberg
Planung Fassade
Harms + Schubert Freie Archi-
tekten, Dresden
Planung Heizung, Lüftung, Elektrotechnik
Innius GTD, Dresden
Planung Sicherheitstechnik
Dresdner Ingenieur-
gesellschaft für Haustechnik, Dresden
Planung Licht
Bartenbach Lichtlabor, Aldrans
Planung Außenanlagen
Baupro Dresden, Radebeul
Tragwerksplanung
Ingenieurbüro Kless Müller,
Dresden
Prüfstatiker
IBS Dr.-Ing. Holger Stoß, Dresden
Brandschutzgutachter
Hartmann Ingenieurbüro
für Brandschutz, Dresden
Brandschutzprüfer
1. Bauabschnitt: Ingenieurbüro
für Brandschutz Jan Schlegel, Dresden |
2. Bauabschnitt: Prof. Dr. Ing. Jens Kluger, Dohna
Bauphysik
Ingenieurbüro für Bauklimatik
Uwe Meinhold, Dresden
Vermessung
Architektur- und Ingenieur-
vermessung, Dresden
Herausgeber
Staatsbetrieb
Sächsisches Immobilien- und Baumanagement
Wilhelm-Buck-Straße 4
01097 Dresden
www.sib.sachsen.de
im Auftrag des Freistaates Sachsen,
Sächsisches Staatsministerium der Finanzen
Redaktion
SIB Niederlassung Dresden I
Gestaltung
Bettina Schmiedel, Dresden
Abbildungsnachweis
Lothar Sprenger, Dresden (Titel, Abb. 3–5, 20, 21,
Rückseite) · Deutsche Fotothek/Walter Möbius
(Abb. 1, 11) · SIB, Maik Hellmuth (Abb. 2) ·
Landesamt für Denkmalpflege Sachsen (Abb. 6) ·
Karl Louis Preusser, In der Dresdner Galerie, 1881
© Galerie Neue Meister, Staatliche Kunstsammlun-
gen Dresden, Foto: Elke Estel/Hans-Peter Klut
(Abb. 7) · Historische Postkarte (Abb. 8, 9) · SLUB/
Deutsche Fotothek/Hans Loos (Abb. 10) · SLUB/
Deutsche Fotothek (Abb. 12, 13) · SLUB/Deutsche
Fotothek/Erich Höhne, Erich Pohl (Abb. 14) · SLUB/
Deutsche Fotothek/Gertrud Heinrich (Abb. 15) ·
SLUB/Deutsche Fotothek/Walter Hahn (Abb. 16,
18) · SLUB/Deutsche Fotothek/Rudolph Kramer
(Abb. 17) · SLUB/Deutsche Fotothek/Richard Peter
sen. (Abb. 19)
Druck
Repromedia, Dresden
Redaktionsschluss
Dezember 2020
Auflage
2.000 Stück
Verteilerhinweis
Diese Informationsschrift wird von der Sächsischen
Staatsregierung im Rahmen ihrer verfassungsmäßi-
gen Verpflichtung zur Information der Öffentlich-
keit herausgegeben. Sie darf weder von politischen
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Landtag beschlossenen Haushaltes.