image
Februar 2005
FI//KAN/CK/ 2003 233.20
Staatliches Umweltfachamt
Radebeul
Wasastraße 50
01445 Radebeul
Landestalsperrenverwaltung des
Freistaates Sachsen
Talsperrenmeisterei
Gottleuba/Weißeritz
Bahnhofstraße 14, 01796 Pirna
Hochwasserschutzkonzeption
rechtselbischer Fließgewässer I. Ordnung
Los 3.1 - Große Röder
HWSK–Nr. 47
ERGEBNISBERICHT
GEFAHRENKARTEN
GEMEINDE WÜLKNITZ
ORTSLAGEN TIEFENAU UND WÜLKNITZ

Björnsen Beratende Ingenieure Erfurt GmbH
//Bericht/Text/bericht_gfk_wülknitz.doc
Hochwasserschutzkonzeption
rechtselbischer Fließgewässer I. Ordnung
Los 3.1 - Große Röder
HWSK–Nr. 47
ERGEBNISBERICHT
GEFAHRENKARTEN
GEMEINDE WÜLKNITZ
ORTSLAGEN TIEFENAU UND WÜLKNITZ
- Inhalt -
Seite
1
Allgemeines.......................................................................................................1
1.1
Zielstellung........................................................................................................1
1.2
Grundlagen........................................................................................................2
1.3
Vorgehensweise................................................................................................2
2
Prozessanalyse.................................................................................................4
2.1
Hydrologie.........................................................................................................4
2.2
Geschiebe.........................................................................................................4
2.3
Gefahrenprozesse.............................................................................................5
3
Gefahrenkarte....................................................................................................9
4
Schlussfolgerungen und Empfehlungen...........................................................10
Quellenverzeichnis...........................................................................................................11

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Hochwasserschutzkonzeption Los 3.1 Große Röder, HWSK-Nr. 47
Ergebnisbericht Gefahrenkarten – Gemeinde Wülknitz
- Inhaltsverzeichnis -
Seite I
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Anlagenverzeichnis
Anlage 1.1
Gefahrenkarte für die Gemeinde Wülknitz, IST-Zustand
M 1 : 5.000
Hochwasserereignis Röder HQ
20
Anlage 1.2
Gefahrenkarte für die Gemeinde Wülknitz, IST-Zustand
M 1 : 5.000
Hochwasserereignis Röder HQ
50
Anlage 1.3
Gefahrenkarte für die Gemeinde Wülknitz, IST-Zustand
M 1 : 5.000
Hochwasserereignis Röder HQ
100
Anlage 1.4
Gefahrenkarte für die Gemeinde Wülknitz, IST-Zustand
M 1 : 5.000
Hochwasserereignis Röder HQ
200
Anhang 1
Ergebnisse der Wasserspiegellagenberechnung
Anhang 2
Prozesse an Brückenbauwerken

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Hochwasserschutzkonzeption
rechtselbischer Fließgewässer I. Ordnung
Los 3.1 - Große Röder
HWSK–Nr. 47
ERGEBNISBERICHT
GEFAHRENKARTEN
GEMEINDE WÜLKNITZ
ORTSLAGEN TIEFENAU UND WÜLKNITZ
1
Allgemeines
1.1
Zielstellung
Die Gefahrenkarte stellt von Hochwasser ausgehende Gefahren für Menschen und Sachwer-
te in ihrer räumlichen Ausdehnung dar. Es werden damit Gebiete gezeigt, deren Nutzung
wegen Naturgefahren eingeschränkt ist.
Die Gefahrenkarte ist fachliche Planungsgrundlage
-
der Flächennutzung,
-
des Objektschutzes,
-
der Konstruktion von Bauwerken im Gefahrenbereich,
-
von wasserbaulichen Schutzmaßnahmen,
-
von Maßnahmen zur Schadensverminderung,
-
der Alarmierung, Katastrophenabwehr und Evakuierung im Ereignisfall.
Die in der Gefahrenkarte verzeichneten Flächen sind nicht Gegenstand einer gesetzlich vor-
geschriebenen Regelung, sie sind vielmehr fachliche Handlungsgrundlage für Behörden so-
wie private Eigentümer und Nutzer.
In der Gefahrenkarte Große Röder, Gemeinde Wülknitz, wird die Ausdehnung und In-
tensität der Gefahrenart Überschwemmung für mehrere Wahrscheinlichkeiten abge-
bildet.

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Die Auswirkungen der Feststoffbewegungen (Geschiebe und Treibgut) auf die Abflussver-
hältnisse werden dabei berücksichtigt. Verweise auf andere Gefahrenarten, insbesondere
die Ufererosion und Ablagerung von festen Stoffen außerhalb des Gewässerbettes sind im
HWSK enthalten und sollten bei der Gefahrenbeurteilung grundsätzlich berücksichtigt wer-
den, eine kartografische Darstellung bleibt der Fortschreibung der Gefahrenkarte vorbehal-
ten.
1.2
Grundlagen
Die Gefahrenkarte ist Bestandteil des Hochwasserschutzkonzeptes der rechtselbischen
Fließgewässer I. Ordnung (Los 3.1, Große Röder) und wurde auf gleicher Datengrundlage
erstellt. Sie wurde für den Ist-Zustand des Gewässers und der bei Hochwasser über-
schwemmten Gebiete erarbeitet. Die Geländevermessung erfolgte schwerpunktmäßig im
Zeitraum Februar/ März 2004 durch Laserscanbefliegung (Digitales Geländemodell) [24] und
terrestrische Vermessungen am Gewässer [23]. Die fachlichen Grundlagen entsprechen den
im Quellenverzeichnis genannten Erlassen und Schreiben [10] - [20].
1.3
Vorgehensweise
Der Bearbeitungsabschnitt wurde längs der Großen Röder und der Nebengewässer so fest-
gelegt, dass die gefährdeten besiedelten Bereiche erfasst werden.
Die Gefahrenkarte umfasst vier Einzelkarten für unterschiedliche mittlere Wiederkehrinterval-
le im Bereich von häufigen (alle 20 Jahre) bis sehr seltenen (alle 200 Jahre) Ereignissen.
Das im Hochwasserschutzkonzept ausgewiesene Schutzziel liegt bei einem mittleren Wie-
derkehrintervall von 100 Jahren.
Ausgehend von berechneten Wasserspiegellagen für Hochwasserereignisse mit 20-, 50-.
100- und 200-jährlichem Wiederkehrintervall wurden zuerst Schwachstellen, von denen eine
besondere Gefährdung ausgeht, identifiziert (Ausbruchsstellen bei niedrigem Ufer, Verklau-
sung von Brücken infolge Treibgut und unzureichendem Querschnitt, Versagen unterbemes-
sener Hochwasserschutzeinrichtungen u. a.). Aus den Untersuchungen zum Einfluss der
Feststoffbewegung auf die Abflussverhältnisse ergibt sich, dass für den Bearbeitungsab-
schnitt Wülknitz keine signifikante Beeinflussung durch Geschiebebewegungen im Gewäs-
serbett zu erwarten ist. Sohlerhöhungen infolge von Ablagerungsprozessen während eines
Hochwasserereignisses wurden daher bei der Ermittlung der Wasserspiegellagen nicht be-
rücksichtigt.
Anhand dieser Betrachtung und der Vermessung des Geländes wurden Über-
schwemmungskarten erstellt. Innerhalb der überschwemmten Flächen wurden drei Intensitä-
ten abgegrenzt.
Dabei wurden zwei Formen der Überschwemmung berücksichtigt. Bei
statischer Über-
schwemmung
treten relativ geringe Fließgeschwindigkeiten auf und die Intensität wird durch
die Wassertiefe bestimmt. Bei
dynamischer Überschwemmung
ist die Gefahr überwiegend

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durch hohe Fließgeschwindigkeiten bedingt. In der Tabelle 1 sind die Kriterien für die drei
Intensitätsstufen aufgeführt. Maßgeblich für die Kartendarstellung ist immer die Form der
Überschwemmung, die zu der höheren Intensitätsstufe führt.
Tabelle 1: Kriterien zur Intensität der Gefahrenart Überschwemmung
Intensität
Überschwemmung
hoch
Wassertiefe h
w
2,0 m
oder
spezifischer Durchfluss q = v
h
w
2,0 m
2
/s
mittel
2,0 > h
w
> 0,5 m
oder
2,0 m
2
/s > q = v
h
w
> 0,5 m
2
/s
niedrig
h
w
0,5 m
oder
q = v
h
w
0,5 m
2
/s
In der Kartendarstellung ist eine Unterscheidung zwischen statischer und dynamischer Über-
schwemmung nicht mehr möglich. Bereiche, bei denen die Intensität maßgeblich durch hohe
Fließgeschwindigkeiten bestimmt wird, sind in Abschnitt 2.3 benannt.
Neben den Überschwemmungsflächen und Intensitäten für die oben erwähnten Wiederkehr-
intervalle ist auf allen Kartenblättern die maximale Ausdehnung des Überschwemmungsge-
bietes (ohne Intensitäten) für ein Extremereignis dargestellt. Für Wülknitz wurde als Extrem-
ereignis der physikalisch maximal mögliche Abfluss PMF (Probable Maximum Flood) als Ex-
tremereignis gewählt; die Überschwemmungsgebiete sind durch eine Wasserspiegellagen-
berechnung ermittelt.

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2
Prozessanalyse
2.1
Hydrologie
Das gesamte Einzugsgebiet der Großen Röder unterhalb des Speichers Radeburg umfasst
ca. 650 km² und besteht zu großen Teilen aus landwirtschaftlichen sowie Wald- und Gehölz-
flächen. Lediglich 5 % des Einzugsgebietes werden als Siedlungs- und Verkehrsfläche ge-
nutzt (Datengrundlage: CIR-Biotoptypen- und Landnutzungskartierung). Die Aufteilung der
Flächennutzung zeigt Abbildung 1.
Wald/ Forst
20%
Sonstiges
3%
Siedlung - Grün- und
Freiflächen
3%
Verkehr
0%
Siedlung
5%
Gewässer
2%
Acker
51%
Wirtschaftsgrünland
16%
Abbildung 1: Flächennutzung im gesamten Einzugsgebiet der Großen Röder unterhalb des Speichers Radeburg
Für die detaillierte hydrologische Untersuchung wurde ein Niederschlag-Abfluss-Modell er-
stellt [6]. Auf Grundlage von statistischen Niederschlagshöhen (KOSTRA-Atlas [7]) wurden
Bemessungsabflüsse für Jährlichkeiten bis 200 Jahren und dem PMF (Probable Maximum
Flood) abgeleitet. Zuflüsse aus dem oberhalb gelegenen Einzugsgebiet wurden aus den Mo-
dellergebnissen (Los 3.2) übernommen. Nachfolgend (Tabelle 2) sind die im Untersu-
chungsgebiet der Gemeinde Wülknitz für die Kleine Röder relevanten Abflüsse aufgeführt:
Tabelle 2: Übersicht der HQ
X
-Werte (NA-Simulation), Gemeinde Wülknitz
Bearbeitungs-
abschnitt
Gewässer
Fl-km
HQ
20
HQ
50
HQ
100
HQ
200
PMF
[Fl-km]
[m³/s]
[m³/s]
[m³/s]
[m³/s]
[m³/s]
Obh. Tiefenau (Teiche)
bis zum
G.-E.-Floßkanal
Kleine
Röder
15+657 bis 16+852
5,5
6,5
7,2
8,2
26,8
Der Zufluss in das betrachtete Einzugsgebiet wird entscheidend durch das Speicherver-
bundsystem Radeburg beeinflusst. Der Zufluss in den Speicher Radeburg I ist der Abfluss
des gesamten Einzugsgebietes der Großen Röder oberhalb des Speichers (A
Eo
= 303,4 km²).
Der zur Verfügung stehende Rückhalteraum und die damit verbundene Retentionswirkung
auf den Abfluss in der Großen Röder sind bei diesem Speicher nur gering. Durch einen
künstlich angelegten Kanal kann im Hochwasserfall ein Teil des Zuflusses in den Speicher
Radeburg II übergeleitet und somit die Abgabe in die Große Röder gemindert werden. Der
Speicher Radeburg II stellt den eigentlichen Hochwasserschutzraum in diesem Verbundsys-

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tem dar. Neben der Überleitung aus dem SP Radeburg I im Hochwasserfall werden dem
Speicher Radeburg II die Zuflüsse aus dem Dobrabach bzw. dem Springbach zugeführt. Die
Abgabe des Speichers erfolgt an den Dobrabach. Ziel ist es, die Abgaben auf 1,0 m³/s zu
drosseln. Im Hochwasserfall kann über die HW-Entlastung eine Abgabe von 10,0 m³/s er-
reicht werden.
Großen Einfluss auf das Abflussgeschehen hat darüber hinaus das Gabelwehr Zabeltitz,
durch das im Unterlauf der Großen Röder eine Dreiteilung des Gewässers in Große Röder,
Kleine Röder und Geißlitz vorgenommen wird.
Die Talsperre Nauleis dient vornehmlich dem Hochwasserschutz im Einzugsgebiet des Hop-
fenbachs. Ziel ist es, die Abgabe aus der Talsperre bei Hochwasserereignissen auf maximal
2 m³/s zu drosseln.
2.2
Geschiebe
Die Große Röder und ihre Nebengewässer sind als typische Flachlandgewässer einzustufen.
Prozesse zur Morphodynamik (Geschiebetransport) sind nicht gewässertypisch und werden
daher bei der Erstellung der Gefahrenkarten nicht berücksichtigt. Für die Gemeinde Wülknitz
ist daher hinsichtlich der Berücksichtigung des Geschiebes Kategorie B maßgebend.
2.3
Gefahrenprozesse
Der Bearbeitungsabschnitt Wülknitz liegt im Einzugsgebiet der Kleinen Röder. Der Untersu-
chungsraum umfasst die Ortslagen
Wülknitz
und
Tiefenau
(Gewässerkilometer 15+657 bis
16+852).
Bei der Beurteilung von Hochwassergefahren wird nach [2] und [4] zwischen den Gefahren-
arten Überschwemmung, Ufererosion und Ablagerung (Übersarung) unterschieden. In den
Hochwassergefahrenkarten der Großen Röder wird, wie einführend in Abschnitt 1 erwähnt,
die Gefährdung durch Überschwemmung dargestellt. Die Einteilung der Intensitätsstufen
wurde entsprechend den Vorgaben in [4] gewählt; Tabelle 1 zeigt die Intensitäten in Abhän-
gigkeit der Wassertiefe und des spezifischen Abflusses.
Die Intensitäten werden durch hydraulische Berechnungen der Wasserspiegellage unter Be-
rücksichtigung des Rückstaus an verklausungsgefährdeten Brücken und einem Verschnitt
mit dem digitalen Geländemodell berechnet. Durch eine Geländebegehung wurden die Be-
rechnungsergebnisse auf Plausibilität überprüft. Dabei wurden Bereiche identifiziert, in de-
nen vermutlich neue Fließwege auftreten. Dies gilt insbesondere für verklauste Brücken und
deren Umströmung sowie Vorlandbereiche mit ausgeprägten potenziellen Fließwegen. Das
Vorgehen erfolgte anhand folgender Kriterien:
-
Prüfung, ob an Brücken, die verklausungsgefährdet sind, Umläufigkeiten bzw. neue
Fließwege entstehen können.

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-
Prüfung, ob an Brücken, deren Leistungsfähigkeit zu gering ist, Umläufigkeiten bzw. neue
Fließwege entstehen können.
-
Im Vorland befindliche Bauwerke, die im Strömungsbereich stehen, leiten das Wasser in
andere Bereiche um oder engen den Abflussquerschnitt ein. Dies führt zu höheren Ge-
schwindigkeiten.
-
Bereiche mit geringen Ufer- bzw. Vorlandhöhen sind prädestiniert für Ausuferungen im
Hochwasserfall. Hier werden plausible Fließwege festgelegt.
Verklausungseffekte an Brückenbauwerken wurden durch eine Reduzierung der zur Verfü-
gung stehenden Abflussquerschnitte der Brücken beschrieben. Ziel war es, den Wasser-
spiegel oberhalb der Brücke auf den Wert der Energielinie zu erhöhen, der sich bei einer Be-
rechnung mit den tatsächlich vorhandenen, nicht verklausten Querschnitten einstellt. Es er-
folgte eine prozentuale Reduzierung des erforderlichen Freibordes von 0,5 m. Dabei wurden
verschiedene Brückenformen unterschieden. Tabelle 3 zeigt die Verringerung des Freibor-
des an verklausungsgefährdeten Brücken der Röder.
Tabelle 3: Reduzierung des Freibordes zur Berücksichtigung der Verklausung, 2D-Wsp-Berechnung
Verringerung des Restquerschnitts ab Freibord in %
Brückenform
Feldweite [m]
0 - 5
5 - 10
10 - 20
> 20
Bogen
100
70
30
10
Rechteck
80
60
20
5
Rechteck mit Pfeiler
100
90
60
15
Die Festlegung der Verklausungsgefahr erfolgte gemäß den Empfehlungen des Landesam-
tes für Umwelt und Geologie [12]. Eine Brücke gilt danach als verklausungsgefährdet, wenn
der Freibord bei Abflüssen > HQ
20
kleiner ist als 0,5 m oder bei einem Abfluss HQ
20
kein
Freibord mehr besteht. Bei der Bearbeitung der Gefahrenkarten Große Röder werden die
Ergebnisse der Wasserspiegellagenberechnung des Hochwasserschutzkonzeptes [1] zur
Beurteilung der Verklausungsgefahr herangezogen: Dabei wird für HQ
20
vereinfacht auf die
Ergebnisse des Abflusses HQ
25
zurückgegriffen. Darüber hinaus gilt eine Brücke bei einem
Abfluss HQ
200
als verklausungsgefährdet, wenn sie bei HQ
100
gerade noch nicht verklau-
sungsgefährdet ist. Die im Bearbeitungsabschnitt Wülknitz untersuchten Brücken sind in An-
lage 2 zusammengestellt.
Die hydraulische Berechnung der Wasserspiegellagen erfolgte mit dem Programm SOBEK.
Beschränkt sich der Abfluss auf den eigentlichen Gewässerquerschnitt, erfolgt die Berech-
nung eindimensional in Gewässerachse (1D, Channel Flow), übersteigt der Abfluss die Leis-
tungsfähigkeit des Gewässers, werden zusätzlich Ausuferungen berücksichtigt (2D, Over-
land Flow).

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Die Überschwemmungen im Bereich der Ortslage Tiefenau resultieren aus den Über-
schwemmungen im Bereich der Kleinen Röder. Oberhalb bereits stattfindende Vorlandab-
flüsse dringen durch Durchlässe und über die Bahntrassen in den Bereich der Ortslage Tie-
fenau ein. Die sich daraus möglicherweise ergebenden Gefahren in Tiefenau sind nachfol-
gend tabellarisch zusammen gestellt.
Die Ortslage Wülknitz ist nur in ihren Randbereichen betroffen. Die Gebäude des landwirt-
schaftlichen Betriebes im Norden von Wülknitz sind teilweise mit geringer Intensität gefähr-
det.
Ortslage Tiefenau
Tabelle 4: Beschreibung der Gefahrenkarten Ortslage Tiefenau für HQ
20
HQ20
ortsgenaue Lage
Prozessbeschreibung
km 16+000 bis 16+500
Die Überschwemmungen sind auf Ausuferungen der Kleinen Röder
und die Ausbreitung über die Durchlässe von Teufelsgraben und
Kaltschgraben zurückzuführen (linksseitig: Hoppegarten, Große
Schafwiese, Pfaffenwiese, Herrenwiese bis Kucksch; rechtsseitig:
Vier Stücken).
Die Hauptstraße (B169) wird im Bereich der Kreuzung mit der Straße
nach Nauwalde überströmt.
Die Verkehrsbrücke B169 (Fl-km 16+121) und die Bahnbrücke (Fl-km
16+372) sind nicht verklausungsgefährdet.
km 15+500 bis 16+000
Die Überschwemmungen betreffen nur nicht besiedelten Raum.
Tabelle 5: Beschreibung der Gefahrenkarten Ortslage Tiefenau für HQ
50
HQ50
ortsgenaue Lage
Prozessbeschreibung
km 16+000 bis 16+500
Die Überschwemmungen sind auf Ausuferungen der Kleinen Röder
und die Ausbreitung über die Durchlässe von Teufelsgraben und
Kaltschgraben zurückzuführen (linksseitig: Hoppegarten, Große
Schafwiese, Pfaffenwiese, Herrenwiese bis Kucksch; rechtsseitig:
Vier Stücken).
Die Hauptstraße (B169) wird im Bereich der Kreuzung mit der Straße
nach Nauwalde und des Teufelsgrabens (hier kann die neu errichtete
Wohnbebauung betroffen sein) überströmt.
Die Verkehrsbrücke B169 (Fl-km 16+121) und die Bahnbrücke (Fl-km
16+372) sind nicht verklausungsgefährdet.
km 15+500 bis 16+000
Die Überschwemmungen betreffen nur nicht besiedelten Raum.

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Tabelle 6: Beschreibung der Gefahrenkarten Ortslage Tiefenau für HQ
100
HQ100
ortsgenaue Lage
Prozessbeschreibung
km 16+000 bis 16+500
Die Überschwemmungen sind auf Ausuferungen der Kleinen Röder
und die Ausbreitung über die Durchlässe von Teufelsgraben und
Kaltschgraben zurückzuführen (linksseitig: Hoppegarten, Große
Schafwiese, Pfaffenwiese, Herrenwiese bis Kucksch; rechtsseitig:
Vier Stücken).
Die Hauptstraße (B169) wird an mehreren Stellen überströmt: Teu-
felsgraben (hier kann die neu errichtete Wohnbebauung betroffen
sein), Kleine Röder (Haschefelder) und im Bereich der Hauptstraße
Nr. 21 bis zur Kreuzung mit der Straße nach Nauwalde.
Die Verkehrsbrücke B169 (Fl-km 16+121) und die Bahnbrücke (Fl-km
16+372) sind verklausungsgefährdet.
km 15+500 bis 16+000
Die Überschwemmungen betreffen nur nicht besiedelten Raum.
Tabelle 7: Beschreibung der Gefahrenkarten Ortslage Tiefenau für HQ
200
HQ200
ortsgenaue Lage
Prozessbeschreibung
km 16+000 bis 16+500
Die Überschwemmungen sind auf Ausuferungen der Kleinen Röder
und die Ausbreitung über die Durchlässe von Teufelsgraben und
Kaltschgraben zurückzuführen (linksseitig: Hoppegarten, Große
Schafwiese, Pfaffenwiese, Herrenwiese bis Kucksch; rechtsseitig:
Vier Stücken).
Die Hauptstraße (B169) wird an mehreren Stellen überströmt: Teu-
felsgraben (hier kann die neu errichtete Wohnbebauung betroffen
sein), Kleine Röder (Haschefelder) und im Bereich der Hauptstraße
Nr. 21 bis zur Kreuzung mit der Straße nach Nauwalde.
Die Verkehrsbrücke B169 (Fl-km 16+121) und die Bahnbrücke (Fl-km
16+372) sind verklausungsgefährdet.
km 15+500 bis 16+000
Die Überschwemmungen betreffen nur nicht besiedelten Raum.

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3
Gefahrenkarte
Die Gefahrenkarten sind in Form von Intensitätskarten getrennt für die untersuchten Wieder-
kehrintervalle von T = 20 a bis T = 200 a erstellt. Dabei ist der für die Gefahrenart Über-
schwemmung maßgebende Prozess Überschwemmung oder spezifischer Abfluss darge-
stellt.
Die hydraulischen Berechnungen der Gefahrenart Überschwemmung erfolgten mit dem 1D-/
2D-kombinierten Modell SOBEK (vgl. HWSK Große Röder Los 3.1 – Anhang 4).
Neben den Intensitäten ist in den Karten die maximale Ausdehnung des Extremereignisses
PMF (Probable Maximum Flood) angegeben. Der Bereich zwischen den potenziellen Über-
schwemmungsflächen bis zu einer Jährlichkeit von T = 200 a und der Hochwasserlinie des
Extremereignisses zeigt die verbleibende Restgefährdung über das HQ
200
unter Berücksich-
tigung von Verklausungen hinaus.
Durch die Berücksichtigung von verklausungsgefährdeten Brücken unter Verwendung des
Energiehöhenansatzes nach [12] und der Übertragung auf die zweidimensionale Wasser-
spiegellagenberechnung (vgl. 2.3) kann es lokal zu größeren Überschwemmungen der un-
tersuchten Jährlichkeiten über das Extremereignis hinaus kommen.
Die Gefahrenkarten für die Gemeinde Wülknitz sind in den Anlagen 1.1 bis 1.4 dargestellt.
Bezugspegel
Bezugspegel für die Gemeinde Wülknitz ist der Hochwassermeldepegel Kleinraschütz (Gro-
ße Röder, Fluss-km 29+060) des staatlichen gewässerkundlichen Messnetzes. Der Pegel
liegt Oberstrom des Untersuchungsgebietes und ersetzt den Pegel Großenhain. Durch die
Abflussaufteilung am Gabelwehr Zabeltitz wird empfohlen, zur Hochwasserwarnung zusätz-
lich den Abflussanteil in die Kleine Röder bekannt zu geben.
Die Abflüsse (NA-Modellierung [6]) und Wasserstände (1D-Ergebnis der Wasserspiegella-
genberechnung zu den Gefahrenkarten Los 3.1) am Pegel Kleinraschütz sind nachfolgend
aufgeführt:
HQ
20
55,3 m³/s
244 cm (Alarmstufe 3)
HQ
50
59,2 m³/s
254 cm (Alarmstufe 3)
HQ
100
62,3 m³/s
254 cm (Alarmstufe 3)
HQ
200
74,8 m³/s
264 cm (Alarmstufe 3)

image
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Seite 10
4
Schlussfolgerungen und Empfehlungen
Durch die Hochwasserschutzwirkung der Speicher Radeburg I und II sowie der Talsperren
Wallroda und Nauleis kommt es, wie schon in Abschnitt
2.3 erwähnt, zur Dämpfung der Ab-
flussspitzen mit einer Reduzierung der potenziell überschwemmten Flächen. Darüber hinaus
sind zur weiteren Verminderung des Schadenspotenzials, z.B. infolge von nicht ausreichend
leistungsfähigen oder erosionsgefährdeten Gerinneabschnitten, zusätzliche Schutzmaßnah-
men notwendig, die im Folgenden beschrieben werden.
Die Schutzmaßnahme durch die Wiederherstellung der Gerinnekapazitäten (vgl. Gemeinde
Röderaue) wird fortgesetzt. Hierbei handelt es sich um die Wiederherstellung des Abfluss-
profils sowie insbesondere die ausreichende Dimensionierung von Durchlässen und die
Steuerung von Wasserwirtschaftlichen Einrichtungen. Die empfohlenen Maßnahmen sind in
Anlehnung an das Hochwasserschutzkonzept [1] in
Tabelle 8 zusammen gestellt.
Tabelle 8: Empfehlungen zu Maßnahmen für die Gemeinde Wülknitz
Maßn.-Nr. Beschreibung
Begründung
KR-M0560 Gerinneertüchtigung
Aufnahme von Hochwasserabfluss aus den
Überschwemmungsgebieten
KR-M0580 Gerinneertüchtigung
Aufnahme von Hochwasserabfluss aus den
Überschwemmungsgebieten
Bearbeiter:
Dipl.-Ing. J. Finkenstein
Erfurt, Februar 2005
Dipl.-Geogr. A. Harder
Björnsen Beratende Ingenieure Erfurt GmbH
(Dr.-Ing. U. Kanzow)
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Quellenverzeichnis
[1]
Björnsen Beratende Ingenieure Erfurt GmbH (BCE): Hochwasserschutzkonzept
rechtselbischer Gewässer I. Ordnung, Los 3.1 - Große Röder; Bericht. Erfurt, Sep-
tember 2004
[2]
Bundesamt für Wasserwirtschaft u.a. (Hrsg.): Empfehlungen, Berücksichtigung der
Hochwassergefahren bei raumwirksamen Tätigkeiten. Biel, 1997. 32 S.
[3]
Bundesamt für Wasser und Geologie (hrsg.): Hochwasserschutz an Fließgewässern,
Wegleitung 2001. Biel, 2001. 72 S.
[4]
Landestalsperrenverwaltung des Freistaates Sachsen: Erstellung von Hochwasser-
schutzkonzepten für Fließgewässer – Empfehlungen für die Ermittlung des Gefähr-
dungs- und Schadenpotenzials bei Hochwasserereignissen sowie für die Festlegung
von Schutzzielen, Pirna, 18. März 2003
[5]
Niederschrift zur Beratung zwischen LTV, LfUG, SMUL, DEZA und WSL in Dresden
vom 05.06.03
[6]
Björnsen Beratende Ingenieure Erfurt GmbH (2004): N-A-Modellierung für die Hoch-
wasserschutzkonzeption Große Röder Los 3.1. Bericht im Auftrag der Landestalsper-
renverwaltung des Freistaates Sachsen, Talsperrenmeisterei Gottleuba/Weißeritz
[7]
KOSTRA-digital: Deutscher Wetterdienst, Offenbach am Main 1997
[8]
Lecher, K., u.a. (Hrsg.): Taschenbuch der Wasserwirtschaft, 8. Auflage, Parey, Berlin
2001
[9]
Freistaat Sachsen: Bericht der sächsischen Staatsregierung zur Hochwasser-
katastrophe im August 2002
(www.sachsen.de),
2003
[10]
Erlass des SMUL vom 17.03.2003 „Erstellung von flussgebietsbezogenen Hochwas-
serschutzkonzepten“
[11]
Erlass des SMUL vom 22.03.2004 „Erstellung von Gefahrenkarten im Rahmen der
Erarbeitung von HWSK“
[12]
Empfehlungen des LfUG zur Erarbeitung von Karten zur Darstellung der Hochwas-
sergefahren vom 05.04.2004
[13]
Festlegungsprotokoll der Beratung am 23.04.2004 in der LTV
[14]
Protokoll zur Besprechung Gefahrenkarten am 13.10.2004
[15]
Empfehlungen des LfUG zu Gliederung und Inhalt des Erläuterungsberichtes vom
29.04.2004
[16]
Schreiben des LfUG zur Umsetzung des Erlasses des SMUL vom 22.03.2004 (Erstel-
lung von Gefahrenkarten im Rahmen der Erarbeitung von HWSK)
[17]
Übersicht der zu erstellenden Gefahrenkarten
[18]
Empfehlungen des LfUG zur einheitlichen Bearbeitung und Darstellung (StUFA
Chemnitz) vom 20.04.2004
[19]
Sächsisches Wassergesetz in der aktuellen Fassung
[20]
Layout-Vorgaben des LfUG (Mustergefahrenkarte, laufende Festlegungen)
[21]
Landestalsperrenverwaltung des Freistaates Sachsen
http://www.smul.sachsen.de/de/wu/organisation/staatsbetriebe/ltv/

LTV Sachsen, Talsperrenmeisterei Gottleuba/Weißeritz
Hochwasserschutzkonzeption Los 3.1 Große Röder, HWSK-Nr. 47
Ergebnisbericht Gefahrenkarten – Gemeinde Wülknitz
Seite 12
Björnsen Beratende Ingenieure Erfurt GmbH
//Bericht/Text/bericht_gfk_wülknitz.doc
[22]
Ausführungen zur Speichersteuerung Radeburg I und II, Email der LTV vom
14.04.2004-12-09
[23]
Terrestrische Vermessungen an der Großen Röder sowie an Nebengewässern durch
HGN Hydrogeologie GmbH (Neubrandenburg) und Ingenieurgesellschaft Geoplan
mbH (Boxberg), 2004
[24]
Laserscanbefliegung durch Milan Flug GmbH im Auftrag der LTV, 2004

\Bericht\Anhaenge\47_Anhang_1.xls
Ergebnisse der Wasserspiegellagenberechnungen
Anhang 1
STATION
RW
HW
WSP_HQ20
WSP_HQ50
WSP_HQ100
WSP_HQ200
GEWAESSER
6,502
5390374
5699165
93,75
93,84
93,86
93,89
Geißlitz
6,605
5390356
5699063
93,82
93,91
93,93
93,96
Geißlitz
6,708
5390339
5698961
93,88
93,97
93,99
94,02
Geißlitz
6,812
5390324
5698860
93,94
94,04
94,06
94,09
Geißlitz
6,915
5390313
5698757
94,00
94,10
94,12
94,15
Geißlitz
6,979
5390308
5698693
94,06
94,16
94,19
94,22
Geißlitz
6,986
5390309
5698686
94,08
94,19
94,22
94,24
Geißlitz
6,995
5390309
5698678
94,11
94,22
94,25
94,28
Geißlitz
7,097
5390304
5698575
94,24
94,35
94,38
94,41
Geißlitz
7,193
5390300
5698480
94,30
94,41
94,44
94,47
Geißlitz
7,297
5390302
5698376
94,36
94,47
94,50
94,53
Geißlitz
7,389
5390306
5698283
94,41
94,53
94,55
94,59
Geißlitz
7,482
5390316
5698191
94,46
94,57
94,60
94,63
Geißlitz
7,576
5390326
5698097
94,51
94,62
94,65
94,69
Geißlitz
7,671
5390339
5698004
94,56
94,68
94,71
94,74
Geißlitz
7,766
5390361
5697912
94,60
94,72
94,75
94,78
Geißlitz
7,861
5390385
5697820
94,65
94,77
94,80
94,83
Geißlitz
7,955
5390409
5697729
94,71
94,83
94,86
94,90
Geißlitz
8,051
5390435
5697638
94,77
94,89
94,92
94,95
Geißlitz
8,148
5390475
5697548
94,81
94,94
94,97
95,00
Geißlitz
8,251
5390520
5697456
94,87
94,99
95,02
95,05
Geißlitz
8,302
5390546
5697414
94,90
95,02
95,05
95,09
Geißlitz
13,118
5389052
5698916
93,44
93,46
93,49
93,54
Kleine Röder
13,225
5389119
5698851
93,47
93,50
93,53
93,60
Kleine Röder
13,322
5389154
5698761
93,51
93,54
93,57
93,65
Kleine Röder
13,428
5389178
5698662
93,53
93,57
93,60
93,68
Kleine Röder
13,512
5389172
5698584
93,55
93,59
93,62
93,70
Kleine Röder
13,610
5389157
5698492
93,58
93,61
93,65
93,73
Kleine Röder
13,711
5389177
5698397
93,60
93,64
93,68
93,77
Kleine Röder
13,814
5389210
5698300
93,62
93,67
93,71
93,81
Kleine Röder
13,913
5389241
5698208
93,67
93,71
93,76
93,87
Kleine Röder
14,013
5389275
5698114
93,73
93,78
93,83
93,96
Kleine Röder
14,109
5389281
5698025
93,77
93,82
93,88
94,02
Kleine Röder
14,217
5389255
5697928
93,80
93,85
93,91
94,07
Kleine Röder
14,312
5389164
5697913
93,82
93,88
93,93
94,09
Kleine Röder
14,416
5389118
5697819
93,84
93,89
93,95
94,10
Kleine Röder
14,513
5389132
5697724
93,86
93,91
93,96
94,12
Kleine Röder
14,603
5389140
5697633
93,88
93,93
93,99
94,14
Kleine Röder
14,696
5389157
5697542
93,91
93,97
94,03
94,18
Kleine Röder
14,706
5389161
5697533
93,92
93,97
94,03
94,18
Kleine Röder
14,805
5389196
5697442
93,96
94,02
94,08
94,23
Kleine Röder
14,903
5389226
5697349
93,99
94,05
94,10
94,26
Kleine Röder
15,004
5389270
5697255
94,00
94,06
94,12
94,27
Kleine Röder
15,103
5389295
5697161
94,03
94,09
94,14
94,31
Kleine Röder
15,196
5389290
5697067
94,06
94,11
94,17
94,34
Kleine Röder
15,295
5389306
5696971
94,07
94,12
94,18
94,35
Kleine Röder
15,393
5389307
5696874
94,10
94,15
94,20
94,36
Kleine Röder
15,491
5389316
5696776
94,13
94,17
94,22
94,38
Kleine Röder
15,592
5389318
5696677
94,19
94,23
94,26
94,40
Kleine Röder
15,685
5389299
5696586
94,24
94,28
94,31
94,43
Kleine Röder
15,788
5389279
5696490
94,32
94,36
94,39
94,49
Kleine Röder
15,888
5389316
5696397
94,48
94,52
94,55
94,63
Kleine Röder
15,990
5389362
5696310
94,66
94,70
94,73
94,78
Kleine Röder
16,104
5389389
5696200
94,85
94,88
94,92
94,98
Kleine Röder
16,121
5389390
5696184
94,89
94,93
94,97
95,05
Kleine Röder
16,127
5389391
5696177
94,91
94,95
94,99
95,08
Kleine Röder
16,226
5389422
5696085
95,10
95,13
95,16
95,23
Kleine Röder
16,296
5389459
5696026
95,15
95,18
95,21
95,28
Kleine Röder
16,310
5389462
5696013
95,16
95,19
95,22
95,30
Kleine Röder
16,354
5389496
5695988
95,23
95,27
95,31
95,42
Kleine Röder
16,372
5389511
5695976
95,31
95,36
95,41
95,58
Kleine Röder
16,379
5389516
5695971
95,33
95,39
95,45
95,64
Kleine Röder
16,492
5389600
5695899
95,42
95,48
95,55
95,78
Kleine Röder
Björnsen Beratende Ingenieure Erfurt GmbH
Seite 1 von 2

\Bericht\Anhaenge\47_Anhang_1.xls
Ergebnisse der Wasserspiegellagenberechnungen
Anhang 1
STATION
RW
HW
WSP_HQ20
WSP_HQ50
WSP_HQ100
WSP_HQ200
GEWAESSER
16,588
5389682
5695884
95,43
95,49
95,56
95,78
Kleine Röder
16,685
5389778
5695871
95,43
95,49
95,56
95,78
Kleine Röder
16,778
5389862
5695836
95,44
95,50
95,57
95,79
Kleine Röder
16,852
5389923
5695800
95,47
95,53
95,59
95,79
Kleine Röder
Björnsen Beratende Ingenieure Erfurt GmbH
Seite 2 von 2

Björnsen Beratende Ingenieure Erfurt GmbH
Hochwasserschutzkonzept Los 3.1:Große Röder
Gefahrenkarte Wülknitz, Ortslagen Wülknitz und Tiefenau
Anhang 2:
Prozesse an Brückenbauwerken
HQ20
HQ50
HQ100
km
Gewässer
Bezeichnung
KUK
maßgeb.
WSP
(HQ25)
Frei-
bord
Prozess
WSP
Frei-
bord
H En
H maßgeb.
Prozess
WSP
Frei-
bord
H En
H maßgeb.
Prozess
m HN
m HN
m
m HN
m
m HN
m HN
m HN
m
m HN
m HN
16+121 Kleine Röder Verkehrsbrücke
95,47
94,91
0,55
94,95
0,52
94,99
0,48
Verklausung
16+372 Kleine Röder Eisenbahnbrücke
95,96
95,38
0,58
95,43
0,53
95,50
0,47
Verklausung
Legende: WSP:
Wasserspiegellage
KUK:
Konstruktionsunterkante
h En
Energiehöhe
h maßgeb.
maßgebliche Höhe für die Bestimmung der Überschwemmungfläche im Rückstaubereich der Brücke
(dort, wo nichts anderes erwähnt, gleich der Wasserspiegelhöhe)
/Bericht/Anlagen/47_Anhang_2.xls
24.08.2005
Seite 1

Björnsen Beratende Ingenieure Erfurt GmbH
Hochwasserschutzkonzept Los 3.1:Große Röder
Gefahrenkarte Wülknitz, Ortslagen Wülknitz und Tiefenau
Anhang 2:
Prozesse an Brückenbauwerken
km
Gewässer
Bezeichnung
KUK
maßgeb.
m HN
16+121 Kleine Röder Verkehrsbrücke
95,47
16+372 Kleine Röder Eisenbahnbrücke
95,96
HQ200
EHQ
HQx Verklausung
WSP
Frei-
bord
H En
H maßgeb.
Prozess
WSP
Frei-
bord
H En
H maßgeb.
Prozess
Reduzierung
Freibord
m HN
m
m HN
m HN
m HN
m
m HN
m HN
[%]
Verklausung
95,22
0,24
Verklausung
60
Verklausung
96,27
0,00
Verklausung
60
Legende: WSP:
Wasserspiegellage
KUK:
Konstruktionsunterkante
h En
Energiehöhe
h maßgeb.maßgebliche Höhe für die Bestimmung der Überschwemmungfläche im Rückstaubereich der Brücke
(dort, wo nichts anderes erwähnt, gleich der Wasserspiegelhöhe)
/Bericht/Anlagen/47_Anhang_2.xls
24.08.2005
Seite 2