image
HIV/AIDS - Jahresbericht 2015

 
│1
HIV/AIDS im Freistaat Sachsen – Jahresbericht 2015
Nachfolgend werden die Zahlenberichte über die Ergebnisse der
an der Landesuntersuchungsanstalt für das Gesundheits- und
Veterinärwesen (LUA) Sachsen durchgeführten serologischen
HIV-Untersuchungen im Jahr 2015 aufgeführt. Des Weiteren ist
eine Zusammenstellung der vom Robert Koch-Institut (RKI) er-
hobenen HIV-Daten für Sachsen (RKI SurvStat Stand: 01.05.16,
bis Ende Februar 2016) zu finden.
Untersuchungsergebnisse der LUA
Die serologischen HIV-Untersuchungen an der LUA basieren auf
einer Stufendiagnostik. Primär werden die Patientenproben (Se-
rum) einem serologischen HIV-Screening-Test unterzogen. Zum
HIV-Screening dient ein ELISA-Testsystem der 4. Generation,
das gleichzeitig den Nachweis von HIV-Antikörpern (Anti-HIV-1
und Anti-HIV-2) und von HIV-p24-Antigen (von HIV-1) ermög-
licht. Ist das Testergebnis des HIV-Screenings positiv, wird ein
Antikörper-basierter Bestätigungstest (Immunoblot im Line-As-
say-Format) durchgeführt. Mit Hilfe dieses Verfahrens ist eine
Differenzierung zwischen HIV-1 und HIV-2 möglich.
Im Jahr 2015 wurden an der LUA Sachsen 16.832 HIV-Scree-
ning-Untersuchungen durchgeführt. Davon wurden insgesamt
108 Seren (0,64 %) im Immunoblot als „positiv“ bestätigt (Ta-
belle 1).
Bei den positiv bestätigten Antikörpertesten handelte es sich
um HIV-1-Infektionen. Bei keinem der HIV-Positiven wurden
eindeutig Antikörper gegen das HI-Virus Typ 2 nachgewiesen.
Bei 2 HIV-Infizierten war die HIV-1-Infektion bereits bekannt.
Die 108 positiven Seren konnten 74 Patienten zugeordnet wer-
den. Dies entspricht einer patientenbezogenen Positivrate von
0,44 % (74/16.798). Im Vorjahr waren bei 0,55 % (84/15.166)
der in der LUA untersuchten Patienten HIV-Antikörper nachge-
wiesen worden.
Unter den 74 HIV-Positiven von 2015 sind 58 männliche Perso-
nen und eine Frau. Für 15 Personen mit Migrationshintergrund
wurde keine Angabe zum Geschlecht übermittelt. Diese zählen
gemeinsam mit der weiblichen Person zu den 19 HIV-Positiven,
die 2015 an der LUA als Asylsuchende registriert wurden. Dies
entspricht einem Anteil von ca. 26 % (19/74). Insgesamt liegt der
Ausländeranteil 2015 unter den als HIV-positiv Diagnostizierten
bei ca. 36 % (27/74), im Vorjahr hatte er etwa 42 % (35/84) aus-
gemacht. Als Herkunftsländer der ausländischen HIV-Infizierten
(ohne Hinweis auf Asyl) sind Ägypten, Afghanistan, Lettland,
Polen, Russische Föderation, Slowakei, Spanien und Tunesien
zu nennen. Die Asylsuchenden mit HIV-Infektion stammten aus
Albanien (2 HIV-Positive), Eritrea, Georgien (3 HIV-Positive), In-
dien, Libanon (2 HIV-Positive), Libyen, Marokko (2 HIV-Positive),
Nigeria, Somalia (2 HIV-Positive, 1x männlich, 1x weiblich), Tu-
nesien, Venezuela (2 HIV-Positive) und einem sonstigen afrika-
nischen Staat.
Die Zahlen der für Sächsische Justizvollzugsanstalten durchge-
führten HIV-Untersuchungen sind in Tabelle 2 aufgeführt.
Zeitliche Entwicklung der HIV-Neudiagnosen
Die Zahl der neu diagnostizierten HIV-Infektionen lag im Jahr
2015 deutschlandweit, wie auch in Sachsen, weiterhin auf ho-
hem Niveau (Abbildung 1, Abbildung 2). Nachdem 2001 der bis-
herige Tiefpunkt der HIV-Erstdiagnosen in Deutschland erreicht
worden war, kam es anschließend wieder zu einer Zunahme der
HIV-Neudiagnosen, insbesondere in der Gruppe der Männer, die
Sex mit Männern haben (MSM).
Die Meldungen der HIV-Neudiagnosen dürfen jedoch nicht mit
der Zahl der HIV-Neuinfektionen gleichgesetzt werden. Sie er-
lauben keine direkten Rückschlüsse auf die Infektionszeitpunk-
te, da HIV-Infektion und HIV-Test zeitlich auseinander liegen
können.
Nach der Modellierung des RKI, in die nun auch eine genauere
Schätzung des Infektionszeitpunktes einfließt, hat sich die Zahl
der HIV-Neuinfektionen in Deutschland bis Ende der 1990er-
Jahre deutlich verringert. Von 2000 bis ca. 2005 erfolgte wieder
ein Anstieg der HIV-Neuinfektionen, mit einer Plateaubildung
ab 2006. Vom RKI wird die Gesamtzahl der HIV-Neuinfektionen
für Deutschland in 2014 wie auch im Vorjahr auf 3.200 (3.000–
3.400) und für Sachsen auf 180 (160–210) geschätzt (Epide-
miologische Kurzinformation des RKI: HIV/AIDS in Deutschland
bzw. in Sachsen - Eckdaten der Schätzung, Stand: Ende 2014;
http://www.rki.de).
Nach Angaben des RKI wurden im Jahr 2015 aus Sachsen 190
HIV-Erstdiagnosen gemeldet (Tabelle 3, Abbildung 1). Das ist
die mit Abstand höchste Anzahl, die in einem Jahr seit Erfas-
sungsbeginn übermittelt wurde. Im Vorjahr hatte die Zahl der
2360
1439
1714
1977
2224
2490
2638
2765
2823
2857
2696
2664
2956
3239
3500
3687
0
400
800
1200
1600
2000
2400
2800
3200
3600
4000
1993
2002
2004
2006
2008
2010
2012
2014
Anzahl
Jahr
Abbildung 2: HIV-Erstdiagnosen in Deutschland im Zeitverlauf, 1993 und
2001-2015
17
44
58
38
42
32
51
36
32
34
24
49
68
64
83
79
85
109
105
112
139
168
190
0
20
40
60
80
100
120
140
160
180
200
1993 1995 1997 1999 2001 2003 2005 2007 2009 2011 2013 2015
Anzahl
Jahr
Abbildung 1:
HIV-Erstdiagnosen in Sachsen im Zeitverlauf, 1993-2015

 
2 │
Erstmeldungen 168 betragen, was einer
Zunahme im Berichtsjahr von ca. 13 %
entspricht. Von 2001 bis 2015 sind 1.341
HIV-Erstdiagnosen aus Sachsen erfasst
worden, im Zeitraum 1993 bis 2015 wa-
ren es insgesamt 1.659.
Die durchschnittlichen Meldezahlen von
HIV-Erstdiagnosen aus Sachsen sind im
Zeitverlauf seit 1993 stufenartig gestie-
gen. In den Jahren 1993-2003 wurden
jährlich durchschnittlich 37 neu diag-
nostizierte HIV-Infektionen an das RKI
gemeldet. Im Zeitraum von 2004-2009
lagen die Meldezahlen für HIV-Neudi-
agnosen aus dem Freistaat Sachsen im
Durchschnitt bei 71 und in der aktuellen
Dekade gemittelt bei 127 (Abbildung1).
Im Freistaat Sachsen sollten gemäß
Schätzungen des RKI Ende 2014 ca. 2.100
(1.900-2.400) Menschen mit HIV/AIDS
leben (Epidemiologische Kurzinformation
des RKI: HIV/AIDS in Sachsen - Eckdaten
der Schätzung, Stand: Ende 2014;
www.rki.de).
Neben den HIV-Meldungen gemäß In-
fektionsschutzgesetz (IfSG) fließen in die
Schätzwerte des RKI weitere Datenquel-
len ein: das AIDS-Fallregister, die AIDS-
und HIV-Todesfallberichte an das RKI, die
Todesursachen-Statistik der statistischen
Landesämter sowie die Verkaufsdaten zur
antiretroviralen Therapie aus Apotheken-
abrechnungszentren.
In Deutschland lag die Zahl der HIV-
Erstdiagnosen im Berichtsjahr 2015 bei
3.687 (RKI SurvStat, Stand: 01.05.16, bis
Ende Februar 2016) (Abbildung 2). Es ist
nach Schätzungen des RKI davon auszu-
gehen, dass Ende 2014 in Deutschland
ca. 83.400 (77.000-91.200) Menschen
mit HIV/AIDS lebten (Epidemiologische
Kurzinformation des RKI: HIV/AIDS in
Deutschland - Eckdaten der Schätzung,
Stand: Ende 2014;
http://www.rki.de).
Ein Vergleich der Inzidenzen der HIV-
Erstdiagnosen (gemeldete Erstdiagnosen
pro 100.000 Einwohner) in Sachsen und
Deutschland zeigt die Abbildung 3. Erst-
malig seit Erfassungsbeginn liegt die In-
zidenz der HIV-Erstdiagnosen in Sachsen
mit 4,7 pro 100.000 Einwohner über der-
jenigen in Deutschland (4,6 pro 100.000).
Geschlechts- und Altersverteilung bei
HIV-Neudiagnosen
Durchschnittlich 12 % der im Zeitraum
2001-2015 HIV-positiv Getesteten in
Sachsen waren weiblichen und ca. 87 %
0,7
0,8
0,6
1,1
1,6
1,5
2,0
1,9
2,0
2,6
2,5
2,8
3,4
4,2
4,7
1,8
2,1
2,4
2,7
3,0
3,2
3,4
3,4
3,5
3,3
3,3
3,7
4,0
4,3
4,6
0,0
0,5
1,0
1,5
2,0
2,5
3,0
3,5
4,0
4,5
5,0
2001
2003
2005
2007
2009
2011
2013
2015
Erstdiagnosen pro 100.000 EW
Jahr
Sachsen
Deutschland
Abbildung 3:
Inzidenz der HIV-Erstdiagnosen in Sachsen und Deutschland, 2001–2015
68,8
91,2
58,3
81,6
83,8
84,4
92,8
87,3
88,2
85,3
90,5
91,1
92,0
91,1
85,3
87,4
28,1
8,8
37,5
18,4
16,2
14,1
6,0
11,4
11,8
14,7
9,5
8,9
7,9
8,9
14,7
12,2
0
10
20
30
40
50
60
70
80
90
100
Anteil (%)
Jahr
männlich
weiblich
Abbildung 4:
HIV-Erstdiagnosen in Sachsen nach Geschlecht und Diagnosejahr, 2001-2015
9
26
179
298
422
263
109
27
2
6
0
40
80
120
160
200
240
280
320
360
400
440
0-14 15-19 20-24 25-29 30-39 40-49 50-59 60-74 75-99 k.A.
Anzahl
Alter (Jahre)
Abbildung 5:
HIV-Erstdiagnosen in Sachsen nach Altersgruppen, 2001-2015

│3
männlichen Geschlechts. Im Berichtsjahr
2015 betrug der Anteil ca. 15 % bzw.
85 % (Tabelle 3, Abbildung 4). Weitge-
hend übereinstimmende Zahlen (20 %
und 80 %) hinsichtlich der Geschlech-
terverteilung 2015 finden sich auch für
Deutschland.
Ca. 32 % (422/1.341) aller HIV-Neudia-
gnosen im Freistaat Sachsen von 2001-
2015 wurden in der Altersgruppe der
30- bis 39-Jährigen erfasst. Ca. 22 %
(298/1.341) der HIV-Erstdiagnosen wa-
ren der Altersgruppe der 25- bis 29-Jäh-
rigen und 20 % (263/1.341) den 40- bis
49-Jährigen zuzuordnen (Tabelle 7, Ab-
bildung 5, Abbildung 6).
Bei Betrachtung der altersspezifischen
In-
zidenzen der Gesamt-HIV-Erstdiagnosen
(gemeldete Erstdiagnosen pro 100.000
der jeweiligen Altersgruppe) in Sachsen
fanden sich im Jahr 2015 die höchsten
Werte bei den 30- bis 39-Jährigen (14,7
pro 100.000), gefolgt von den 25- bis
29-Jährigen (12,5 pro 100.000) und 20-
bis 24-Jährigen (11,5 pro 100.000, Tabel-
le 8).
Bei weiterer Aufschlüsselung der Alters-
verteilung auf die beiden Geschlechter
ergibt sich in Sachsen im Zeitraum 2001-
2015 folgender Sachverhalt: Für beide
Geschlechter wurden HIV-Erstdiagnosen
am häufigsten in den Altersgruppen der
20- bis 49-Jährigen gestellt (Frauen:
88 %, Männer: 86 %) - mit einer zahlen-
mäßigen Dominanz in der Altersgruppe
der 30- bis 39-Jährigen (Männer: 31,7 %,
Frauen: 29,3 %, Tabelle 7, Abbildung 7).
Sowohl beim männlichen Geschlecht als
auch beim weiblichen Geschlecht lagen
im Zeitraum 2001-2015 die höchsten
altersspezifischen Inzidenzen der HIV-
Erstdiagnosen in der Altersgruppe von 25
bis 29 Jahren (Männer: 12,3 pro 100.000,
Frauen: 2,4 pro 100.000, Tabelle 8).
Die Gesamt-Inzidenz von HIV-Erstdi-
agnosen betrug im Berichtsjahr beim
männlichen Geschlecht mit 8,2 pro
100.000 nahezu das Sechsfache der für
das weibliche Geschlecht ermittelten In-
zidenz von 1,4 pro 100.000 (Tabelle 8). Im
Vergleich zum Vorjahr hat sich die Inzi-
denz der HIV-Erstdiagnosen 2015 bei den
Frauen jedoch verdoppelt (2014: 0,7 pro
100.000, Tabelle 8).
Bei den männlichen HIV-Erstdiagnos-
tizierten wurden 2015 für die drei Al-
tersgruppen zwischen 20 bis 39 Jahren
annähernd identische altersspezifische
Inzidenzen von 20,3; 20,8 und 21,8 pro
100.000 ermittelt. Eine ähnliche Situa-
0,6
1,8
13,2
21,7
31,7
19,8
8,8
1,9
0,1
0,4
1,2
3,1
14,6
26,2
29,3
17,7
3,7
3,1
0,6
0,6
0
5
10
15
20
25
30
35
0-14 15-19 20-24 25-29 30-39 40-49 50-59 60-74 75-99 k.A.
Anteil (%)
Alter (Jahre)
männlich
weiblich
Abbildung 7:
HIV-Erstdiagnosen in Sachsen nach Altersgruppen und Geschlecht, 2001-2015
1
2
20
29
56
24
25
4
2
2
1
4
15
5
0
10
20
30
40
50
60
0-14 15-19 20-24 25-29 30-39 40-49 50-59 60-74 75-99 k.A.
Anzahl
Alter (Jahre)
männlich
weiblich
Abbildung 8:
HIV-Erstdiagnosen in Sachsen nach Altersgruppen und Geschlecht, 2015
0
10
20
30
40
50
60
70
80
0-14
15-19 20-24 25-29 30-39 40-49 50-59 60-74 75-99
Anzahl
Alter (Jahre)
2007
2008
2009
2010
2011
2012
2013
2014
2015
Abbildung 6:
HIV-Erstdiagnosen in Sachsen nach Altersgruppen und Diagnosejahr, 2007-2015

 
4 │
tion beim weiblichen Geschlecht konnte
nicht beobachtet werden. Hier war ein
Scheitelpunkt der altersspezifischen
Inzi-
denzen (6,6 pro 100.000) in der Alters-
gruppe der 30- bis 39-Jährigen deutlich
erkennbar (Tabelle 8, Abbildung 8, Abbil-
dung 9).
Die Abbildung 10 zeigt die
altersspezifi-
schen Inzidenzen der HIV-Neudiagnosen
bei Männern im Freistaat Sachsen im
zeitlichen Verlauf (Jahr 2001 und Zeit-
raum 2008-2015).
Regionale Verteilung der HIV-Erstdi-
agnosen in Sachsen
Von den insgesamt 190 im Jahr 2015 neu
diagnostizierten HIV-Infektionen im Frei-
staat Sachsen stammten 61 (32,1 %) aus
dem Stadtraum Leipzig, 48 (25,3 %) aus
dem Stadtraum Dresden und 29 (15,3 %)
aus dem Stadtraum Chemnitz. Aus dem
„übrigen Land“ wurden 2015 insgesamt
52 (27,4 %) HIV-Erstdiagnosen an das
RKI übermittelt (Tabelle 4).
Von den HIV-Meldungen aus Sachsen
kamen im Zeitraum 2001-2015 ca. 34 %
(452/1.341) aus dem Stadtraum Leip-
zig und jeweils annähernd ein Viertel
aus dem Stadtraum Dresden (24,1 %,
323/1.341) bzw. aus dem „übrigen Land“
(29,3 %, 393/1.341). Im Stadtraum
Chemnitz wurden ca. 13 % (173/1.341)
der HIV-Erstdiagnosen erhoben (Tabel-
le 4, Abbildung 11, Abbildung 12).
Eine Gegenüberstellung der HIV-Mel-
dungen aus den Stadträumen Dresden
und Leipzig zeigt, dass bei annähernd
gleicher Einwohnerzahl 2003 aus Leip-
zig etwa 10-mal so viele, in den Jahren
2004 und 2005 fast doppelt so viele HIV-
Neudiagnosen gemeldet wurden wie aus
dem Stadtraum Dresden (Tabelle 4). In
den Jahren 2006 und 2007 wurde in den
beiden Stadträumen Dresden und Leipzig
eine weitgehend übereinstimmende An-
zahl neu diagnostizierter HIV-Infektionen
registriert, während im Zeitabschnitt
2008-2010 wiederum der Stadtraum
Leipzig bei den Erstdiagnosen an der
Spitze lag.
Befanden sich die Gesamt-HIV-Melde-
zahlen für Sachsen zwischen 2010 und
2012 noch auf einem ähnlichen Niveau
(im Durchschnitt 109 pro Jahr), ist da-
gegen seit 2013 ein kontinuierlicher An-
stieg zu beobachten, wobei in 2013 die
Verteilung der Meldezahlen auf die drei
Stadträume relativ ausgeglichen war.
0,4
3,0
20,3
20,8
21,8
8,3
8,0
1,1
0,5
3,1
2,2
3,2
6,6
1,9
0
5
10
15
20
25
0-14 15-19 20-24 25-29 30-39 40-49 50-59 60-74 75-99 k.A.
Erstdiagnosen pro 100.000
Alter (Jahre)
männlich
weiblich
Abbildung 9:
Inzidenz der HIV-Erstdiagnosen in Sachsen nach Altersgruppen und Geschlecht, 2015
24,1
33,7
12,9
29,3
0
5
10
15
20
25
30
35
40
Dresden
Leipzig
Chemnitz
übriges Land
Anteil (%)
Stadtraum
Abbildung 11: HIV-Erstdiagnosen in Sachsen nach Stadträumen, 2001-2015
0
5
10
15
20
25
30
35
0-14
15-19 20-24 25-29 30-39 40-49 50-59 60-74 75-99
Erstdiagnosen pro 100.000
Alter (Jahre)
2001
2008
2009
2010
2011
2012
2013
2014
2015
Abbildung 10: Altersspezifische Inzidenzen der HIV-Erstdiagnosen beim männlichen Geschlecht in Sachsen,
2001 und 2008–2015

 
│5
Im Jahr 2014 lag die Zahl der gemelde-
ten HIV-Neudiagnosen aus den beiden
Stadträumen Dresden und Chemnitz (je-
weils 35) wieder deutlich unter der Mel-
dezahl aus dem Stadtraum Leipzig (58).
Im Berichtsjahr 2015 waren die übermit-
telten HIV-Erstdiagnosen im Stadtraum
Chemnitz um ca. 20 % gegenüber dem
Vorjahreswert (29/35) zurückgegangen.
Demgegenüber war die Zahl der HIV-
Erstdiagnosen aus dem Stadtraum Leip-
zig mit 61 nahezu unverändert geblie-
ben (2014: 58) und aus dem Stadtraum
Dresden etwa um das 1,4-Fache auf 48
gestiegen (Tabelle 4, Abbildung 11, Ab-
bildung 12).
Die Abbildung 13 zeigt die Inzidenzen
der gemeldeten HIV-Erstdiagnosen pro
100.000 Einwohner in den Regierungs-/
Direktionsbezirken/Regionen bzw. Stadt-
räumen im zeitlichen Verlauf. Während
im Berichtsjahr in der Region Dresden
die Neudiagnosen-Inzidenzen gegenüber
dem Vorjahr um das 1,6-Fache gestiegen
sind (2014: 2,8/ 2015: 4,4), waren diese
in den Regionen Chemnitz und Leipzig im
Vergleich zum Vorjahr nahezu konstant
geblieben (Chemnitz: 2014 mit 3,8/ 2015
mit 3,5 und Leipzig: 2014 mit 6,8/ 2015
mit 6,9). Die Neudiagnosen-Inzidenz in
der Region Leipzig (6,9) lag 2015 wie
auch in den vergangenen Jahren über
dem sächsischen Mittel (4,7).
In den Stadträumen Chemnitz und Leip-
zig wurden im Berichtsjahr mit 12,0 bzw.
11,5 HIV-Neudiagnosen pro 100.000
Einwohner nahezu identische und damit
innerhalb von Sachsen die höchsten In-
zidenzen registriert. In 2015 konnte für
den Stadtraum Dresden im Vergleich zum
Vorjahr ein Anstieg der Inzidenz auf 9,0
(2014: 6,6) beobachtet werden, während
diese im Stadtraum Chemnitz etwas rück-
läufig (2014: 14,5; 2015: 12,0) und im
Stadtraum Leipzig nahezu unverändert
geblieben war (2014: 10,9; 2015: 11,5).
Die vergleichsweise hohe Inzidenz an
HIV-Erstdiagnosen im Stadtraum Chem-
nitz während der letzten Jahre kann im
Wesentlichen auf die dortige Lokalisation
der Zentralen Ausländerbehörde (ZAB)
zurückgeführt werden.
Infektionsrisiko bei HIV-Infektionen
Angaben zum Infektionsrisiko liegen
in Sachsen in ca. 76 % der gemeldeten
HIV-Erstdiagnosen vor (Tabelle 5, Abbil-
dung 14).
Im Zeitraum 2001-2015 gaben im Durch-
schnitt 59 % der HIV-Positiven aus Sach-
6,6
10,9
14,5
2,8
6,8
3,8
4,2
9,0
11,5
12,0
4,4
6,9
3,5
4,7
0
2
4
6
8
10
12
14
16
SK Dresden SK Leipzig SK Chemnitz
Region
Dresden
Region
Leipzig
Region
Chemnitz
Sachsen
Erstdiagnosen
pro 100.000 EW
2001
2009
2010
2011
2012
2013
2014
2015
Abbildung 13: Inzidenz der HIV-Erstdiagnosen in Sachsen nach Stadträumen (SK) und Regionen,
2001 und 2009-2015
788
40
185
6
322
0
100
200
300
400
500
600
700
800
900
MSM
IVDA
Blut
Hetero
PPI
k.A.
Anzahl
Infektionsrisiko
3,0%
13,8%
0,4%
58,8
%
Abbildung 14: HIV-Erstdiagnosen in Sachsen nach Infektionsrisiko, 2001–2015
MSM = Männer, die Sex mit Männern haben
Hetero = heterosexuelle Kontakte
IVDA = intravenöser Drogengebrauch
PPI
= Mutter-Kind-Infektion
Blut = Bluttransfusion/Blutprodukte
k.A.
= keine Angabe
4
21
18
28
35
21
34
35
48
2
31
30
44
28
42
38
58
61
1
3
10
6
11
15
28
35
29
2
8
24
27
31
31
34
39
40
52
0
10
20
30
40
50
60
70
1993 2008 2009 2010 2011 2012 2013 2014 2015
Anzahl
Jahr
Dresden
Leipzig
Chemnitz
Zwickau
übriges Land
Abbildung 12: HIV-Erstdiagnosen in Sachsen nach Stadträumen*, 1993 und 2008–2015
* Stadtraum Zwickau seit 2008 nicht mehr separat ausgewiesen
24,0%

6 │
sen als Infektionsrisiko Sex mit Männern
an (MSM = Männer, die Sex mit Män-
nern haben). Der entsprechende Wert für
Deutschland lag bei etwa 53 %. Durch
heterosexuelle Kontakte (Hetero) wur-
den im oben genannten Zeitraum nahe-
zu 14 % der HIV-Infektionen in Sachsen
und etwa 21 % in Deutschland übertra-
gen. Das dritthäufigste Infektionsrisiko
für eine HIV-Infektion ist der intravenö-
se Drogengebrauch (IVDA) mit 3,0 % in
Sachsen und deutschlandweit mit 4,2 %
(Tabelle 5, Tabelle 6, Abbildung 14, Ab-
bildung 15).
In Deutschland war während der letzten
Jahre bis 2010 eine kontinuierliche Zu-
nahme des Anteils von Männern, die Sex
mit Männern haben, an den neu-diagnos-
tizierten HIV-Infektionen zu verzeichnen.
Im Berichtsjahr waren deutschlandweit
ca. 50 % der HIV-Erstdiagnosen auf den
Übertragungsweg MSM zurückzuführen.
In Sachsen lag dieser Anteil 2015 mit
56,8 % etwa im Mittel der letzten Jahre
seit 2004 (60,7 %). In den Jahren 2001-
2003 hatte er im Freistaat durchschnitt-
lich 36 % betragen.
Im Vergleich zum Vorjahr zeigen 2015 die
Zahlen der HIV-Erstdiagnosen, die einem
Transmissionsweg durch heterosexuelle
Kontakte zugeschrieben werden, sowohl
in Deutschland und als auch in Sachsen
eine ganz leicht steigende Tendenz. HIV-
Erstdiagnosen mit diesem Infektionsrisi-
ko werden in 2015 für Deutschland mit
26,0 % (2014: 22,0 %) und in Sachsen
mit 14,7 % (2014: 12,5 %) angegeben.
Eine Aufschlüsselung des Infektionsrisi-
kos nach Stadträumen im Berichtsjahr
zeigt die Abbildung 16. Für den Stadt-
raum Chemnitz und dem „übrigen Land“
ist 2015 bei den möglichen HIV-Übertra-
gungswegen ein ähnliches Verteilungs-
muster erkennbar. Bei allen Stadträumen
dominiert der Anteil der Transmissions-
gruppe MSM. Im Stadtraum Dresden
liegt das Infektionsrisiko MSM mit 83 %
im Vergleich zu den Stadträumen Leip-
zig und Chemnitz (61 % bzw. 38 %) am
höchsten. Für das „übrige Land“ wurde
2015 bezüglich MSM-Transmission der
gleiche Prozentsatz von 38 % wie für
den Stadtraum Chemnitz ermittelt. Der
Anteil der durch heterosexuelle Kontakte
übertragenen HIV-Infektionen lag 2015
sowohl in den Stadträumen Chemnitz
und Leipzig als auch im „übrigen Land“
im Durchschnitt bei 19 % und damit
über dem Mittelwertbereich für Sachsen
(ca. 15 %). Im Stadtraum Dresden wurde
40
37
11
20
108
1
11
6
10
28
5
2
2
9
7
8
10
19
44
0%
10%
20%
30%
40%
50%
60%
70%
80%
90%
100%
Dresden
Leipzig
Chemnitz übriges Land gesamt
MSM
Hetero
IVDA
PPI
k.A.
Abbildung 16: HIV-Erstdiagnosen in Sachsen nach Infektionsrisiko und Stadtraum, 2015
Legende s. Abbildung 14
8
15
9
31
42
30
53
52
57
59
72
65
84
103
108
788
14
6
10
7
12
8
7
9
10
14
14
10
15
21
28
185
8
12
5
8
13
24
18
18
16
34
18
31
37
36
44
322
0%
10%
20%
30%
40%
50%
60%
70%
80%
90%
100%
MSM
Hetero
IVDA
PPI
k.A.
Abbildung 15: HIV-Erstdiagnosen in Sachsen nach Infektionsrisiko und Diagnosejahr, 2001–2015
Legende s. Abbildung 14
67,2
5,5
71,9
2,8
3,7
24,1
23,2
0%
10%
20%
30%
40%
50%
60%
70%
80%
90%
100%
männlich
weiblich
Geschlecht
MSM
Hetero
IVD
PPI
k.A.
Abbildung 17: HIV-Erstdiagnosen in Sachsen nach Infektionsrisiko und Geschlecht, 2001–2015
Legende s. Abbildung 14

 
│7
dagegen in nur 2,1 % der Fälle dieser Übertragungsweg ange-
geben.
Bei Betrachtung der Infektionsrisiken für die Geschlechter in
Sachsen zeigt sich, dass bei den Frauen im Zeitraum 2001-2015
die HIV-Infektionen am häufigsten (ca. 72 %) durch
heterose-
xuelle Kontakte erworben wurden. Ca. 67 % der Männer gaben
im oben genannten Zeitraum als Infektionsrisiko sexuelle Kon-
takte mit Männern (MSM) und nur 5,5 % der Fälle heterosexu-
elle Kontakte an (Tabelle 6, Abbildung 17). Das dritthäufigste
Übertragungsrisiko für eine HIV-Infektion ist der intravenöse
Drogengebrauch (IVDA), das bei beiden Geschlechtern mit einer
ähnlichen Häufigkeit beobachtet werden konnte.
AIDS-Erkrankungen
Zum Zeitpunkt der Berichterstellung waren die aktuellen Daten
des RKI über die mitgeteilten AIDS-Fälle des Jahres 2015 noch
nicht veröffentlicht.
Aus dem Freistaat Sachsen wurden seit Erfassungsbeginn bis
Ende 2014 insgesamt 181 AIDS-Fälle berichtet (Tabelle 10). Die
Meldung der AIDS-Erkrankungen erfolgt durch die behandeln-
den Ärzte auf freiwilliger Basis. Es wird daher auch für Sachsen
– von lokalen Ausnahmen abgesehen – von einer Untererfas-
sung der AIDS-Fälle ausgegangen.
Nach Schätzungen des RKI soll die Gesamtzahl der Todesfäl-
le bei HIV-Infizierten in Sachsen seit Beginn der Epidemie bis
Ende 2014 bei ca. 160 (140-170) liegen. Im Jahr 2014 sollen im
Freistaat 10 (10-15) Menschen aufgrund ihrer AIDS-Erkrankung
verstorben sein (Epidemiologische Kurzinformation des RKI:
HIV/AIDS in Deutschland bzw. in Sachsen - Eckdaten der Schät-
zung, Stand: Ende 2014;
http://www.rki.de).
Für Deutschland schätzt das RKI die Gesamtzahl der HIV-Positi-
ven seit Beginn der Epidemie bis Ende 2014 auf etwa 111.000,
die Zahl der Todesfälle auf ca. 27.600 (26.500-28.700). Im Jahr
2014 sollen ca. 480 (460-510) Todesfälle bei HIV-Infizierten
eingetreten sein (Epidemiologische Kurzinformation des RKI:
HIV/AIDS in Deutschland - Eckdaten der Schätzung, Stand: Ende
2014;
http://www.rki.de).
Zusammenfassung
Mit 190 HIV-Neudiagnosen in 2015 wurde im Freistaat Sach-
sen die mit Abstand höchste Anzahl an HIV-Erstnachweisen in
einem Jahr seit Erfassungsbeginn registriert. Die Inzidenz der
HIV-Erstdiagnosen lag im Berichtsjahr in Sachsen bei 4,7 pro
100.000 Einwohner und damit erstmalig über dem bundesdeut-
schen Durchschnitt (4,6).
Bezogen auf den Zeitraum 2001-2015 waren durchschnittlich
87 % der HIV-positiv Getesteten männlichen und 12 % weibli-
chen Geschlechts.
Im Zeitraum 2001-2015 wurde in Sachsen die größte Anzahl der
HIV-Erstdiagnosen insgesamt aus der Altersgruppe der 30- bis
39-Jährigen (ca. 32 %) gemeldet. In dieser Altersgruppe wurden
ebenso die meisten Neudiagnosen sowohl beim weiblichen als
auch beim männlichen Geschlecht gestellt (29 % bzw. 32 %). Im
Jahr 2015 waren in Sachsen zudem die höchsten
altersspezifi-
schen Inzidenzen der Gesamt-HIV-Erstdiagnosen bei den 30- bis
39-Jährigen (14,7 pro 100.000 der Altersgruppe) nachzuweisen.
Bei den männlichen HIV-Erstdiagnostizierten wurden 2015 für
die drei Altersgruppen zwischen 20 bis 39 Jahren annähernd
identische altersspezifische Inzidenzen von 20,3; 20,8 und 21,8
pro 100.000 beobachtet.
Durchschnittlich 34 % der Erstnachweise bei HIV-Infizierten
seit 2001 stammten aus dem Stadtraum Leipzig, im Jahr 2015
lag der prozentuale Anteil hier bei ca. 32 %, in den Stadträumen
Chemnitz und Dresden bei 15 % bzw. 25 %.
In der Region Leipzig lag im Berichtsjahr die Inzidenz der HIV-
Neudiagnosen mit 6,9 pro 100.000 Einwohner über dem sächsi-
schen Durchschnitt (4,7). Die Stadträume Chemnitz und Leipzig
zeigten 2015 übereinstimmende Inzidenzen von HIV-Erstdiag-
nosen (12,0 bzw. 11,5 pro 100.000 Einwohner). Im Stadtraum
Dresden betrug die Inzidenz 9,0 pro 100.000 Einwohner.
Mit ca. 57 % lag im Berichtsjahr der Anteil der MSM an den neu
diagnostizierten HIV-Infizierten annähernd im Mittel der letzten
Jahre seit 2004.
Anlagen: Tabelle1 bis 10

8 │
Tabelle 1: Ergebnisse der in der LUA Sachsen durchgeführten HIV-Antikörperteste im Jahr 2015
(bezogen auf positive Seren)
Chemnitz
Dresden
Leipzig
Gesamt
absolut
%
absolut
%
absolut
%
absolut
%
1. HIV-Antigen/Antikörper-Screening-
Untersuchungen insgesamt
11.168
100,00
2.955
100,00
2.709
100,00
16.832
100,00
davon Frauen
446
3,99
982
33,23
937
34,59
2.365
14,05
1.1 davon im Bestätigungstest positiv
33
0,30
44
1,49
31
1,14
108
0,64
davon Frauen
1
0,01
0
0,00
1
0,04
2
0,01
2. anonyme Untersuchungen insgesamt
10.501
94,03
2.665
90,19
2.072
76,49
15.238
90,53
2.1 davon im Bestäti gungstest positiv
21
0,19
43
1,46
20
0,74
84
0,50
3. Differenzierung nach Einsendern
3.1 Gesundheitsämter
1.133
10,15
2.645
89,51
2.595
95,79
6.373
37,86
3.2 Justizvollzugs anstalten/Polizei
136
1,22
202
6,84
114
4,21
452
2,69
3.3 Krankenhäuser
0
0,00
100
3,38
0
0,00
100
0,59
3.4 sonstige
9.899
88,64
8
0,27
0
0,00
9.907
58,86
4. Differenzierung nach Personen gruppen
4.1 Personen mit häufig wechselnden Partnern
12
0,11
158
5,35
9
0,33
179
1,06
4.2 intravenöse Drogengebraucher
1
0,01
1
0,03
0
0,00
2
0,01
4.3 Asylbewerber
9.822
87,95
46
1,56
20
0,74
9.888
58,75
4.4 Hämophile/nach Bluttransfusion/Dialyse
0
0,00
0
0,00
0
0,00
0
0,00
4.5 medizinisches Personal
1
0,01
2
0,07
0
0,00
3
0,02
4.6 ohne Angaben
1.332
11,93
2.748
92,99
2.680
98,93
6.760
40,16
Tabelle 2: In der LUA Sachsen durchgeführte HIV-Antikörperteste für Sächsische Justizvollzugsanstalten im Jahr 2015
Anzahl der Untersuchungen
davon positiv im Bestätigungstest
Region Chemnitz
129
davon:
Chemnitz
43
Zwickau
7
Waldheim
79
Region Dresden
162
3
davon:
Bautzen
51
Dresden
36
Görlitz
68
1
Zeithain
7
2
Region Leipzig
114
2
davon:
Leipzig JV-Krankenhaus
57
2
Regis-Breitingen
41
Torgau
16
Gesamt
405
5

│9
Tabelle 3: HIV-Erstdiagnosen in Sachsen nach Diagnosejahr und Geschlecht
(RKI SurvStat Stand: 01.05.16, bis Ende Februar 2016)
Jahr
Geschlecht
Gesamt
männlich
weiblich
unbekannt
absolut
%
absolut
%
absolut
%
absolut
%
2001
22
68,8
9
28,1
1
3,1
32
100
2002
31
91,2
3
8,8
0
0
34
100
2003
14
58,3
9
37,5
1
4,2
24
100
2004
40
81,6
9
18,4
0
0
49
100
2005
57
83,8
11
16,2
0
0
68
100
2006
54
84,4
9
14,1
1
1,6
64
100
2007
77
92,8
5
6,0
1
1,2
83
100
2008
69
87,3
9
11,4
1
1,3
79
100
2009
75
88,2
10
11,8
0
0
85
100
2010
93
85,3
16
14,7
0
0
109
100
2011
95
90,5
10
9,5
0
0
105
100
2012
102
91,1
10
8,9
0
0
112
100
2013
128
92,0
11
7,9
0
0
139
100
2014
153
91,1
15
8,9
0
0
168
100
2015
162
85,3
28
14,7
0
0
190
100
Gesamt
1.172
87,4
164
12,2
5
0,4
1.341
100

10 │
Tabelle 4: HIV-Erstdiagnosen in Sachsen nach Diagnosejahr und Region
(RKI SurvStat Stand: 01.05.16, bis Ende Februar 2016)
Jahr
Stadtraum
übriges Land
Gesamt
Dresden
Leipzig
Chemnitz
Zwickau*
abs.
%
abs.
%
abs.
%
abs.
%
abs.
%
abs.
%
2001
7
21,9
9
28,1
7
21,9
1
3,1
8
25,0
32
100
2002
12
35,3
10
29,4
2
5,9
1
2,9
9
26,5
34
100
2003
1
4,2
12
50,0
2
8,3
0
0
9
37,5
24
100
2004
12
24,5
23
46,9
3
6,1
2
4,1
9
18,4
49
100
2005
14
20,6
26
38,2
6
8,8
6
8,8
16
23,5
68
100
2006
18
28,1
18
28,1
7
10,9
2
3,1
19
29,7
64
100
2007
19
22,9
22
26,5
9
10,8
5
6,0
28
33,7
83
100
2008
21
26,6
31
39,2
3
3,8
-
-
24
30,4
79
100
2009
18
21,2
30
35,3
10
11,8
-
-
27
31,8
85
100
2010
28
25,7
44
40,4
6
5,5
-
-
31
28,4
109
100
2011
35
33,3
28
26,7
11
10,5
-
-
31
29,5
105
100
2012
21
18,7
42
37,5
15
13,4
-
-
34
30,4
112
100
2013
34
24,5
38
27,3
28
20,1
-
-
39
28,1
139
100
2014
35
20,8
58
34,5
35
20,8
-
-
40
23,8
168
100
2015
48
25,3
61
32,1
29
15,3
-
-
52
27,4
190
100
Gesamt
323
24,1
452
33,7
173
12,9
17
1,3
376
28,0
1.341
100
*seit 2008 nicht mehr separat ausgewiesen im SurvStat
Tabelle 5: HIV-Erstdiagnosen in Sachsen nach Diagnosejahr und Übertragungsweg
(RKI SurvStat Stand: 01.05.16, bis Ende Februar 2016)
Jahr
Übertragungsweg
Gesamt
MSM
IVDA
Blut
Hetero
PPI
k.A.
abs.
%
abs.
%
abs.
%
abs.
%
abs.
%
abs.
%
abs.
%
2001
8
25,0
1
3,1
0
0
14
43,8
1
3,1
8
25,0
32
100
2002
15
44,1
1
2,9
0
0
6
17,6
0
0
12
35,3
34
100
2003
9
37,5
0
0
0
0
10
41,7
0
0
5
20,8
24
100
2004
31
63,3
2
4,1
0
0
7
14,3
1
2,0
8
16,3
49
100
2005
42
61,8
1
1,5
0
0
12
17,6
0
0
13
19,1
68
100
2006
30
46,9
2
3,1
0
0
8
12,5
0
0
24
37,5
64
100
2007
53
63,9
4
4,8
0
0
7
8,4
1
1,2
18
21,7
83
100
2008
52
65,8
0
0
0
0
9
11,4
0
0
18
22,8
79
100
2009
57
67,1
2
2,4
0
0
10
11,8
0
0
16
18,8
85
100
2010
59
54,1
2
1,8
0
0
14
12,8
0
0
34
31,2
109
100
2011
72
68,6
1
0,9
0
0
14
13,3
0
0
18
17,1
105
100
2012
65
58,0
5
4,5
0
0
10
8,9
1
0,9
31
27,7
112
100
2013
84
60,4
2
1,4
0
0
15
10,8
1
0,7
37
26,6
139
100
2014
103
61,3
8
4,8
0
0
21
12,5
0
0
36
21,4
168
100
2015
108
56,8
9
4,7
0
0
28
14,7
1
0,5
44
23,2
190
100
Gesamt
788
58,8
40
3,0
0
0
185
13,8
6
0,4
322
24,0
1.341
100
Legende: MSM
=
Männer, die Sex mit Männern haben
IVDA
=
intravenöser Drogengebrauch
Blut
=
Bluttransfusion/Blutprodukte
Hetero
=
heterosexuelle Kontakte
PPI
=
Mutter-Kind-Infektion
k.A.
=
keine Angabe

│11
Tabelle 6: HIV-Erstdiagnosen in Sachsen nach Diagnosejahr, Geschlecht und Übertragungsweg
(RKI SurvStat Stand: 01.05.16, bis Ende Februar 2016)
Jahr
Geschlecht
Infektionsrisiko
Gesamt
MSM
IVDA
Blut
Hetero
PPI
k.A.
2001
männlich
8
1
0
5
1
7
22
weiblich
0
0
0
8
0
1
9
unbekannt
0
0
0
1
0
0
1
2002
männlich
15
1
0
4
0
11
31
weiblich
0
0
0
2
0
1
3
unbekannt
0
0
0
0
0
0
0
2003
männlich
9
0
0
1
0
4
14
weiblich
0
0
0
8
0
1
9
unbekannt
0
0
0
1
0
0
1
2004
männlich
31
2
0
1
0
6
40
weiblich
0
0
0
6
1
2
9
unbekannt
0
0
0
0
0
0
0
2005
männlich
42
1
0
3
0
11
57
weiblich
0
0
0
9
0
2
11
unbekannt
0
0
0
0
0
0
0
2006
männlich
30
1
0
2
0
21
54
weiblich
0
1
0
5
0
3
9
unbekannt
0
0
0
1
0
0
1
2007
männlich
53
3
0
2
1
18
77
weiblich
0
0
0
5
0
0
5
unbekannt
0
1
0
0
0
0
1
2008
männlich
52
0
0
5
0
12
69
weiblich
0
0
0
4
0
5
9
unbekannt
0
0
0
0
0
1
1
2009
männlich
57
2
0
3
0
13
75
weiblich
0
0
0
7
0
3
10
unbekannt
0
0
0
0
0
0
0
2010
männlich
59
2
0
2
0
30
93
weiblich
0
0
0
12
0
4
16
unbekannt
0
0
0
0
0
0
0
2011
männlich
72
1
0
4
0
18
95
weiblich
0
0
0
10
0
0
10
unbekannt
0
0
0
0
0
0
0
2012
männlich
65
3
0
5
1
28
102
weiblich
0
2
0
5
0
3
10
unbekannt
0
0
0
0
0
0
0
2013
männlich
84
2
0
9
0
33
128
weiblich
0
0
0
6
1
4
11
unbekannt
0
0
0
0
0
0
0
2014
männlich
103
8
0
9
0
33
153
weiblich
0
0
0
12
0
3
15
unbekannt
0
0
0
0
0
0
0
2015
männlich
108
6
0
9
1
38
162
weiblich
0
3
0
19
0
6
28
unbekannt
0
0
0
0
0
0
0
2001-2015
männlich
788
33
0
64
4
283
1.172
weiblich
0
6
0
118
2
38
164
unbekannt
0
1
0
3
0
1
5
Gesamt
788
40
0
185
6
322
1.341
Legende s. Tabelle 5

12 │
Tabelle 7: HIV-Erstdiagnosen in Sachsen nach Diagnosejahr, Geschlecht und Altersgruppe
(RKI SurvStat Stand: 01.05.16, bis Ende Februar 2016)
Jahr
Geschlecht
Altersgruppe
Gesamt
0-14
15-19
20-24
25-29
30-39
40-49
50-59
60-74
75-99
k.A.
2001
männlich
1
2
2
7
5
2
2
1
0
0
22
weiblich
0
0
3
1
4
0
0
0
0
1
9
unbekannt
0
0
0
0
1
0
0
0
0
0
1
2002
männlich
0
0
4
6
11
9
1
0
0
0
31
weiblich
0
0
1
0
1
1
0
0
0
0
3
unbekannt
0
0
0
0
0
0
0
0
0
0
0
2003
männlich
0
0
1
3
7
2
0
1
0
0
14
weiblich
0
0
0
5
2
1
0
1
0
0
9
unbekannt
0
0
0
0
1
0
0
0
0
0
1
2004
männlich
1
1
6
8
10
8
5
0
0
1
40
weiblich
1
0
2
2
2
1
1
0
0
0
9
unbekannt
0
0
0
0
0
0
0
0
0
0
0
2005
männlich
0
0
6
10
25
14
1
1
0
0
57
weiblich
0
1
2
2
4
1
0
1
0
0
11
unbekannt
0
0
0
0
0
0
0
0
0
0
0
2006
männlich
2
1
4
14
17
12
3
0
0
1
54
weiblich
0
0
4
4
0
1
0
0
0
0
9
unbekannt
0
0
0
1
0
0
0
0
0
0
1
2007
männlich
1
0
9
14
24
20
7
1
0
1
77
weiblich
0
1
0
1
1
2
0
0
0
0
5
unbekannt
0
0
0
0
0
1
0
0
0
0
1
2008
männlich
0
1
7
12
26
17
3
3
0
0
69
weiblich
0
0
1
2
2
3
1
0
0
0
9
unbekannt
0
0
0
0
0
1
0
0
0
0
1
2009
männlich
0
0
8
14
27
20
1
4
0
1
75
weiblich
0
0
3
4
1
2
0
0
0
0
10
unbekannt
0
0
0
0
0
0
0
0
0
0
0
2010
männlich
0
4
20
17
33
11
8
0
0
0
93
weiblich
0
1
3
3
3
3
1
2
0
0
16
unbekannt
0
0
0
0
0
0
0
0
0
0
0
2011
männlich
0
3
11
27
20
27
7
0
0
0
95
weiblich
0
0
1
3
2
3
1
0
0
0
10
unbekannt
0
0
0
0
0
0
0
0
0
0
0
2012
männlich
1
3
19
28
23
12
12
3
0
1
102
weiblich
0
0
0
5
3
1
1
0
0
0
10
unbekannt
0
0
0
0
0
0
0
0
0
0
0
2013
männlich
0
3
19
24
40
26
13
3
0
0
128
weiblich
1
0
1
4
3
2
0
0
0
0
11
unbekannt
0
0
0
0
0
0
0
0
0
0
0
2014
männlich
0
1
19
41
48
28
15
1
0
0
153
weiblich
0
0
1
3
5
3
1
1
1
0
15
unbekannt
0
0
0
0
0
0
0
0
0
0
0
2015
männlich
1
2
20
29
56
24
25
4
1
0
162
weiblich
0
2
2
4
15
5
0
0
0
0
28
unbekannt
0
0
0
0
0
0
0
0
0
0
0
2001-2015
männlich
7
21
155
254
372
232
103
22
1
5
1.172
weiblich
2
5
24
43
48
29
6
5
1
1
164
unbekannt
0
0
0
1
2
2
0
0
0
0
5
Gesamt
9
26
179
298
422
263
109
27
2
6
1.341

│13
Tabelle 8: Altersspezifische Inzidenz der HIV-Erstdiagnosen pro 100.000 in Sachsen nach Diagnosejahr und Geschlecht
(RKI SurvStat Stand: 01.05.16, bis Ende Februar 2016)
Jahr
Geschlecht
Altersgruppe
Gesamt
0-14
15-19
20-24
25-29
30-39
40-49
50-59
60-74
75-99
k.A.
2001
männlich
0,4
1,3
1,3
5,6
1,5
0,6
0,7
0,3
0
1,0
weiblich
0
0
2,3
0,9
1,3
0
0
0
0
0,4
Gesamt
0,2
0,7
1,8
3,5
1,5
0,3
0,4
0,1
0
0,7
2002
männlich
0
0
2,6
4,8
3,4
2,6
0,4
0
0
1,5
weiblich
0
0
0,8
0
0,3
0,3
0
0
0
0,1
Gesamt
0
0
1,8
2,6
1,9
1,5
0,2
0
0
0,8
2003
männlich
0
0
0,7
2,3
2,3
0,6
0
0,3
0
0,7
weiblich
0
0
0
4,5
0,7
0,3
0
0,2
0
0,4
Gesamt
0
0
0,4
3,3
1,7
0,5
0
0,2
0
0,6
2004
männlich
0,4
0,7
4,0
5,9
3,4
2,3
1,8
0
0
1,9
weiblich
0,5
0
1,5
1,7
0,8
0,3
0,4
0
0
0,4
Gesamt
0,4
0,4
2,8
4,0
2,1
1,3
1,1
0
0
1,1
2005
männlich
0
0
4,0
7,1
8,8
4,1
0,4
0,3
0
2,7
weiblich
0
0,8
1,5
1,7
1,6
0,3
0
0,2
0
0,5
Gesamt
0
0,4
2,8
4,6
5,6
2,2
0,2
0,2
0
1,6
2006
männlich
0,9
0,8
2,7
9,6
6,2
3,5
1,0
0
0
2,6
weiblich
0
0
3,0
3,2
0
0,3
0
0
0
0,4
Gesamt
0,5
0,4
2,9
7,0
3,3
1,9
0,5
0
0
1,5
2007
männlich
0,4
0
6,2
9,7
9,0
5,8
2,3
0,3
0
3,7
weiblich
0
1,0
0
0,8
0,4
0,6
0
0
0
0,2
Gesamt
0,2
0,5
3,3
5,5
5,0
3,4
1,1
0,1
0
2,0
2008
männlich
0
1,1
4,9
8,4
9,9
5,0
1,0
0,8
0
3,4
weiblich
0
0
0,8
1,6
0,9
0,9
0,3
0
0
0,4
Gesamt
0
0,6
2,9
5,2
5,7
3,2
0,6
0,4
0
1,9
2009
männlich
0
0
5,7
9,8
10,5
6,0
0,3
1,1
0
3,7
weiblich
0
0
2,3
3,2
0,4
0,6
0
0
0
0,5
Gesamt
0
0
4,1
6,7
5,8
3,4
0,2
0,5
0
2,0
2010
männlich
0
6,1
14,6
12,0
12,9
3,3
2,5
0
0
4,6
weiblich
0
1,6
2,4
2,4
1,3
1,0
0,3
0,5
0
0,8
Gesamt
0
3,9
8,8
8,2
7,7
2,2
1,4
0,3
0
2,7
2011
männlich
0
4,7
8,7
19,1
7,9
8,3
2,2
0
0
4,7
weiblich
0
0
0,9
2,4
0,9
1,0
0,3
0
0
0,5
Gesamt
0
2,4
4,9
10,9
4,6
4,8
1,4
0
0
2,5
2012
männlich
0,4
4,7
17,1
20,2
9,1
4,0
3,9
0,8
0
5,2
weiblich
0
0
0
4,0
1,4
0,4
0,3
0
0
0,5
Gesamt
0,2
2,4
9,3
12,6
5,9
2,2
2,1
0,4
0
2,8
2013
männlich
0
4,4
19,3
17,2
15,6
9,0
4,2
0,8
0
6,5
weiblich
0,4
0
1,1
3,2
1,3
0,8
0
0
0
0,5
Gesamt
0,2
2,3
11,0
10,6
9,3
5,1
2,1
0,4
0
3,5
2014
männlich
0
1,5
19,3
29,4
18,7
9,7
4,8
0,3
0
7,7
weiblich
0
0
1,1
2,4
2,2
1,1
0,3
0,2
0,3
0,7
Gesamt
0
0,8
10,5
16,6
11,6
5,6
2,7
0,3
0,2
4,3
2015
männlich
0,4
3,0
20,3
20,8
21,8
8,3
8,0
1,1
0,5
8,2
weiblich
0
3,1
2,2
3,2
6,6
1,9
0
0
0
1,4
Gesamt
0,2
3,0
11,5
12,5
14,7
5,2
4,0
0,5
0,2
4,7
2001-2015
männlich
0,2
1,4
7,8
12,3
9,0
4,7
2,3
0,4
0,04
3,8
weiblich
0,1
0,4
1,3
2,4
1,3
0,6
0,1
0,1
0,02
0,5
Gesamt
0,1
0,9
4,7
7,7
5,4
2,8
1,2
0,2
0,03
2,1

14 │
Tabelle 9: Bestätigte HIV-Antikörperteste in der BRD und den NBL
(RKI SurvStat Stand: 01.06.16, bis Ende März 2016)
Bundesland
Anzahl der positiven HIV-
Bestätigungsteste
01.01.2001-31.12.2015
Anzahl der positiven HIV-
Bestätigungsteste
2015
Inzidenz der HIV-Erstdiagnosen pro
100.000 Einwohner
2015
Brandenburg
639
60
2,5
Mecklenburg-Vorpommern
473
40
2,5
Sachsen
1.341
190
4,7
Sachsen-Anhalt
677
84
3,7
Thüringen
348
42
1,9
NBL gesamt
3.475
416
3,3
Deutschland
39.669
3.687
4,6
Tabelle 10: Berichtete AIDS-Fälle in Sachsen nach Diagnosejahr (Epidemiologisches Bulletin 27/2015 Stand: 01.03.15)
Jahr der Diagnose
Anzahl der berichteten AIDS-Fälle
<2005
86
2005
12
2006
7
2007
10
2008
4
2009
4
2010
4
2011
13
2012
13
2013
12
2014
16
Gesamt
181

image
Herausgeber:
Sächsisches Staatsministerium für Soziales und Verbraucherschutz
Landesuntersuchungsanstalt für das Gesundheits- und Veterinärwesen Sachsen
Jägerstraße 10, 01099 Dresden
E-Mail: presse@sms.sachsen.de
www.sms.sachsen.de
Autoren:
Dr. med. Ingrid Ehrhard, DB Ursula Reif,
Landesuntersuchungsanstalt für das Gesundheits- und Veterinärwesen Sachsen, Standort Dresden,
Jägerstraße 8/10, 01099 Dresden
Tel.: 0351/8144 1100
Gestaltung und Satz:
Landesuntesuchungsanstalt für das Gesundheits- und Veterinärwesen Sachsen
Titelbild:
ArtsyBee/pixabay.de
Redaktionsschluss:
15. Juni 2016
Bezug:
Diese Druckschrift kann ausschließlich digital bezogen werden unter:
http://www.gesunde.sachsen.de/73.html
Verteilerhinweis:
Diese Informationsschrift wird von der Sächsischen Staatsregierung im Rahmen ihrer verfassungsmäßigen Ver-
pflichtung zur Information der Öffentlichkeit herausgegeben. Sie darf weder von Parteien noch von deren
Kandi-
daten oder Helfern im Zeitraum von sechs Monaten vor einer Wahl zum Zwecke der Wahlwerbung verwendet werden.
Dies gilt für alle Wahlen.
Missbräuchlich ist insbesondere die Verteilung auf Wahlveranstaltungen, an Informationsständen der Parteien sowie
das Einlegen, Aufdrucken oder Aufkleben parteipolitischer Informationen oder Werbemittel. Untersagt ist auch die
Weitergabe an Dritte zur Verwendung bei der Wahlwerbung. Auch ohne zeitlichen Bezug zu einer bevorstehenden
Wahl darf die vorliegende Druckschrift nicht so verwendet werden, dass dies als Parteinahme des Herausgebers
zugunsten einzelner politischer Gruppen verstanden werden könnte.
Diese Beschränkungen gelten unabhängig vom Vertriebsweg, also unabhängig davon, auf welchem Wege und in
welcher Anzahl diese Informationsschrift dem Empfänger zugegangen ist. Erlaubt ist es jedoch den Parteien, diese
Informationsschrift zur Unterrichtung ihrer Mitglieder zu verwenden.
Copyright:
Diese Veröffentlichung ist urheberrechtlich geschützt. Alle Rechte, auch die des Nachdruckes von Auszügen und der
fotomechanischen Wiedergabe, sind dem Herausgeber vorbehalten.