image
image
image
image
Gemeinsame Medieninformation
Staatsbetrieb Sachsenforst
Sächsische Landesstiftung Natur und Umwelt
Ihre Ansprechpartner
Sächsische Landestiftung
Natur und Umwelt:
Andrea Gößl
Tel. +49 0351 81416757
Andrea.Goessl@lanu.
sachsen.de
Sachsenforst:
Klaus Kühling
Telefon:+49 3501 542 268
Klaus.Kuehling@
smul.sachsen.de
Ausbildung zu zertifizierten Waldpädagogen geht in
die nächste Runde
Gemeinsam bilden Sachsenforst und die Sächsische Landesstiftung
Natur und Umwelt neue Waldpädagogen aus
Am 8. September 2016 werden 23 zukünftige Waldexperten ihre
Ausbildung zum staatlich zertifizierten Waldpädagogen beginnen.
Sachsenforst und die Sächsische Landesstiftung Natur und Umwelt bieten
dieses einjährige Fortbildungsangebot gemeinsam an.
Der Freistaat Sachsen engagiert sich mit dem Angebot im Rahmen des
UNESCO – Programms „Bildung für nachhaltige Entwicklung“.
77 zertifizierte Waldpädagogen wurden seit 2011 in Sachsen ausgebildet,
der Bedarf an qualifizierten Fachkräften in diesem Bereich bleibt weiterhin
hoch.
Schon 1987 wurde nachhaltige Entwicklung im sogenannten Brundtland –
Bericht als „[…] eine Entwicklung, die die Lebensqualität der
gegenwärtigen Generation sichert und gleichzeitig zukünftigen
Generationen die Wahlmöglichkeit zur Gestaltung ihres Lebens erhält.“
definiert. Das UNESCO – Aktionsprogramm „Bildung für nachhaltige
Entwicklung“ fördert in diesem Rahmen seit 2005 verstärkt Projekte von
der frühkindlichen Bildung bis zur Hochschulausbildung, die
vorausschauendes Denken, interdisziplinäres Wissen, autonomes Handeln
und die Teilhabe an gesellschaftlichen Entscheidungsprozessen
unterstützen und verknüpfen.
„Nur wenn wir schon früh damit beginnen, Zusammenhänge zu vermitteln
und den Wert des eigenen Engagements hervorzuheben, finden
nachhaltiges Denken und Handeln einen Weg in alle Bereiche unserer
Gesellschaft“, betont Dietmar Kammerschen, Stiftungsdirektor Sächsische
Landesstiftung Natur und Umwelt. Besonders gut gelingt dies über die
Arbeit mit Kindern in der Waldpädagogik. Die Menschen, die mit hohem
Fachwissen und pädagogischem Feingefühl die Verknüpfungen des
Menschen mit seiner Umwelt vermitteln sollen, tun dies als zertifizierte
Waldpädagogen auf Basis bundeseinheitlicher Standards.
Hausanschrift:
Staatsbetrieb Sachsenforst
Geschäftsleitung
Bonnewitzer Str. 34
01796 Pirna OT Graupa
www.sachsenforst.de
Sprechzeiten:
Mo - Fr: 9.00 - 16.00 Uhr
Bankverbindung:
Ostsächsische Sparkasse
Dresden
IBAN DE45 8505 0300
3200 0223 10
BIC OSDDDE81
Umsatzsteuer-Identnummer:
DE 813 256 956
Verkehrsverbindung:
Buslinie G (Pirna-Graupa)
Buslinie 63 (Pillnitz-Graupa)
* Kein Zugang für elektronisch signierte
sowie für verschlüsselte elektronische
Dokumente
Seite 1 von 2

image
Staatsbetrieb Sachsenforst
Sächsische Landesstiftung Natur und Umwelt
Seite 2 von 2
„Gerade wir Förster sind stolz auf die mehr als 300jährige Geschichte der forstlichen
Nachhaltigkeit in Deutschland. Mit der Waldpädagogik können wir diesen wertvollen
Gedanken in die Breite der Gesellschaft tragen“, unterstreicht Landesforstpräsident
Prof. Dr. Hubert Braun die Bedeutung dieses Konzeptes.
Der im September beginnende Kurs ist bereits der sechste in Sachsen. Die Teilnahme
an der einjährigen Weiterbildung, die in mehrere thematische Blöcke (insgesamt
20 Fortbildungstage) und ein Praktikum untergliedert ist, steht Interessenten aller
Berufsgruppen offen. Voraussetzung ist ein erfolgreicher Ausbildungs- oder
Studienabschluss. Von der Sozialpädagogin über den Forstingenieur bis zur
Bankkauffrau sind viele Berufsgruppen unter den 23 neuen Teilnehmern vertreten.
Viele der Absolventen arbeiten im Anschluss als freiberufliche Wald- und
Umweltpädagogen, andere widmen sich der Umweltbildung in der sächsischen
Forstverwaltung. Partner der Waldpädagogen sind häufig Schulen, gemeinnützige
Vereine oder Kindertagesstätten mit „Waldgruppen“. Damit die Waldpädagogen immer
auf dem neusten Stand bleiben, bietet die Sächsische Landestiftung Natur und Umwelt
regelmäßig Fortbildungen zu unterschiedlichen Themen an.
Teresa Brose hat die Fortbildung bereits 2015 absolviert. Für die praktische Prüfung –
das Thema „Früchte des Waldes“ wurde ausgelost – hatte sie acht Wochen
Vorbereitungszeit. „Es war schon anspruchsvoll, neben den Prüfern auch die Gruppe
und ihre Betreuer zu begeistern und zu motivieren, gleichzeitig aber auch fachlich
etwas zu vermitteln“, so die studierte Forstwissenschaftlerin über ihre erfolgreiche
Abschlussprüfung. Der Eisbrecher damals waren selbstgebackene Muffins aus den
Früchten der Esskastanie. Heute zeigt sie Kindergruppen und deren Betreuern
regelmäßig, welche Bäume im sächsischen Wald wachsen und wie man sie nutzt, wie
viele Kleintiere sich im Boden tummeln oder was ein Buchdrucker so im Fichtenwald
treibt.
Bei der Umsetzung der „Bildung für nachhaltige Entwicklung“ im Freistaat bleibt die
Waldpädagogik aber nicht die einzige Säule. „Ich freue mich, das wir parallel zu dieser
Ausbildung auch ein Zertifikat als Natur- und Landschaftsführer, erworben für die
eigene Region, anbieten können“, so Dietmar Kammerschen weiter. „Zusätzlich zur
Umweltbildung können wir somit im Bereich Tourismus regionale,
zielgruppenorientierte Angebote unterbreiten“.
Weitere Informationen zur Waldpädagogik und Umweltbildung erhalten Sie unter
http://www.smul.sachsen.de/sbs/3316.htm
sowie
http://www.lanu.de/
.
Interessantes zur
Bildung für nachhaltige Entwicklung“ erfahren Sie unter
http://www.bne-portal.de/de
.