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V.-Datum
Zentrum Mikroelektronik
Dresden AG
Dresden
Rechnungslegung/
Finanzberichte
Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2013 bis
zum 31.12.2013
08.09.2014
Zentrum Mikroelektronik Dresden AG
Dresden
Jahresabschluss zum 31. Dezember 2013
Lagebericht für das Geschäftsjahr 2013
1. Grundlagen
Die Geschäftstätigkeit der Zentrum Mikroelektronik Dresden AG (ZMD AG oder ZMDI) umfasst die Entwicklung, Produktion und den
Vertrieb mikroelektronischer Bauelemente und Baugruppen sowie von Sensoren, Mikroelektronikmodulen und Mikrosystemen,
Systems on a Chip (SoC) und Systems in a Package (SIP).
Auch 2013 hat die ZMD AG weitere Anstrengungen unternommen, insbesondere im Bereich Marketing und Sales, um den Ausbau des
Standardproduktegeschäftes und des US-amerikanischen Marktes voranzutreiben. Standardprodukte werden im Bereich der Sensorik
sowie im neuen Bereich des digitalen Power Managements erstellt. Darüber hinaus gibt es weitere Produkte für Industriekunden.
Die Ausrichtung liegt auf „enabling energy efficiency“, also einer klaren Ausrichtung auf Produkte und Anwendungen, die
Energieeffizienz kreieren und ermöglichen. ZMDI ist in dem Bereich Energieeffizienz bereits seit Jahren tätig und erfährt durch die
neue Ausrichtung in der Sensorik und im Bereich Power Management sowohl eine gesellschaftlich als auch geschäftlich hohe
Akzeptanz.
Um den Bereich Power Management weiter zu stärken, wurden die Designstandorte Limerick (Irland) und München ausgebaut und die
BL unter eine neue Führung gestellt. Im vierten Quartal des Geschäftsjahres erfolgte außerdem eine Reorganisation der Business
Lines Sensing & Automotive sowie Power & Analog entsprechend der im Fokus stehenden Geschäftsbereiche in die (I) BL Power, (II)
BL Sensing und (III) BL Automotive.
Die Zentrum Mikroelektronik Dresden AG ist seit 2007 als so genannte FABLESS Company aufgestellt. Firmen mit diesem
Geschäftsmodell übernehmen Produktverantwortung für kundenbezogene Entwicklungen, aber vor allen Dingen auch für selbst
definierte Produkte, die als Standardprodukte über einen eigenen Markenauftritt und neue Marktkanäle vertrieben werden können.
Zur Stärkung des Einflusses auf den asiatischen Markt hat die ZMD AG 2007 die ZMD FAREAST Limited Hongkong gegründet, an der
sie zu 100 % beteiligt ist. Diese wiederum hält 50 % an der als Joint Venture mit der Vapor Technologies gegründeten Senterra
Limited.
Seit Ende 2010 unterhält die ZMD AG ein Vertriebsbüro in Korea und hat sich damit einen besseren Zugang zu dem dortigen
Wachstumsmarkt verschafft.
Die ZMD AG unterhält zudem seit April 2008 eine Niederlassung in Tokio (Japan), um im japanischen Markt die erforderliche
Vertriebspräsenz zu gewährleisten.
Der Aufsichtsrat der ZMD AG genehmigte mit Beschluss vom 5. Dezember 2007 die Gründung einer 100%igen Tochtergesellschaft,
der ZMD Eastern Europe EOOD in Varna, Bulgarien. Mit dieser Maßnahme sollen mittelfristig die Entwicklungskosten insgesamt
gesenkt werden. Die ZMD Eastern Europe wurde am 27. Februar 2008 ins Handelsregister Varna eingetragen. Ein weiteres Büro der
ZMD Eastern Europe wurde im Dezember 2012 in Sofia mit 10 neuen Mitarbeitern eröffnet.
Weiterhin hält die ZMD AG seit 1996 100 % der Anteile an der ZMD America Inc.
2. Wirtschaftliches Umfeld
1
Nach dem leichten Abschwung im globalen Halbleitermarkt im Vorjahr mit zuletzt 291 Mrd. USD Umsatz im Jahr 2012, konnte 2013
die 300 Mrd. USD-Grenze überschritten werden, doch nicht alle Regionen haben hierzu einen Betrag leisten können.
Gemäß WSTS (World Semiconductor Trade Statistics) stieg der Gesamtumsatz des Halbleitermarktes um 4,81 % auf 305,6 Mrd. USD
(Vorjahr: 291,6 Mrd. USD).
Den größten prozentualen Zuwachs verzeichnete der Amerikanische Markt mit 13,13% auf 61,5 Mrd. USD (Vorjahr: -1,52% auf 54,4
Mrd. USD). Der asiatische Markt legte mit fast 12 Mrd.USD um 7,01% auf 174,4 Mrd. USD zu, das entspricht 57,1 % des Weltmarkts
(Vorjahr: -0,64% auf 163,0 Mrd. USD). Den größten Anteil hieran hat China mit 80,9 Mrd. USD und einem Zuwachs von 30,69%:
damit konnte der Einbruch in 2012 mehr als wettgemacht werden (Vorjahr: -6,52% auf 61,9 Mrd. USD).
Der europäische Markt hat den Abwärtstrend seit 2010 überwunden und konnte um 5,19% auf 34,9 Mrd. USD wachsen und seine
Stellung im Weltmarkt halten. Einzig Japan verliert weiter an Bedeutung und sinkt erstmalig unter den Wert von Europa auf 11,39%
Weltmarkt-Anteil. Der japanische Markt sinkt seit 2010 kontinuierlich zuletzt um -15,25% auf 34,8 Mrd. USD (Vorjahr: -4,30% auf
41,1 Mrd. USD).
Die Mitglieder des WSTS erwarten in ihrer 2013Q4 Prognose ein Wachstum von 5,8% des weltweiten Halbleitermarktes und über die
nächsten drei Jahre eine konstante Verteilung des Weltmarkts (Asien 57%, Amerika 21%, Japan <11%, Europa >11%). Für Japan
speziell wird eine leichte Erholung prognostiziert (2014: 35,5; 2015: 36,3 und 2016: 37,1 Mrd. USD), allerdings wird nicht erwartet,
dass sie ihre Stellung im Weltmarkt hinter Europa verlassen werden.

1
Quellen:
(1) WSTS Blue Book History 1991 To Date (bbhist2013)
(2) WSTS Taiwan Forecast Q4 Update - Excel File (2013 Taipei Forcast Q4 Update TAI_FINAL_Q4Update)
3. Signifikante Entwicklungen der ZMD AG im Geschäftsjahr 2013
Die ZMD AG erzielte 2013 einen Umsatz von Mio. EUR 59,5 (Vorjahr: Mio. EUR 61,2). Negativ wirkte sich insbesondere die weiterhin
anhaltende Schwäche auf dem europäischen Automobilmarkt aus. Dies spiegelt sich im Umsatzrückgang der Sensing & Automotive
Business Line von Mio. EUR 54,1 2012 auf Mio. EUR 51,6 2013 wider, während die Umsätze in der Business Line Power & Analog von
Mio. EUR 6,8 um 16% auf Mio. EUR 7,8 gesteigert werden konnten. Die Gesamtumsätze im Inland stiegen leicht von Mio. EUR 20,8 im
Vorjahr auf Mio. EUR 21,4, wohingegen die Aus-landsumsätze in Höhe von Mio. EUR 38,1 (Vorjahr: Mio. EUR 40,4) rückläufig waren.
3.1. Geschäftsverlauf der einzelnen Business Lines
Der Umsatz der Business Line Sensing & Automotive lag in 2013 mit Mio. EUR 51,6 4,6% unter Vorjahresniveau. Dabei wirkte sich die
in 2013 weiterhin anhaltende Schwäche des europäischen Automobilmarktes negativ auf die Umsätze in diesem Anwendermarkt aus.
Als positiv ist jedoch zu vermerken, dass in 2013 einer der weltweit größten Lieferanten von Drucksensoren für die internationale
Automobilindustrie als Kunde gewonnen werden konnte. Der Ausbau des Standardproduktgeschäftes im Bereich Sensorik für die
Marktsegmente Industrial und Medical konnte vorangetrieben und damit einhergehend ein Umsatzwachstum von 3,8 Mio. EUR oder
knapp 30% im Vergleich zum Vorjahr in diesem Bereich erzielt werden. Die Business Line Sensing & Automotive hat seit 2012 den
Bereich Sensorik in Mobilen Geräten wie Smart Phones und Tablets als neuen zusätzlichen Markt erkannt und intensiv strategisch
bearbeitet. Gezielt wurde in 2013 die Entwicklung geeigneter Schaltkreis-Produkte vorangetrieben und zeitgerecht abgeschlossen
sowie eine neue Kundenbasis mit namhaften weltweit tätigen OEMs aber auch starken regionalen Partnern – insbesondere im
asiatischen Raum – aufgebaut. Obwohl diese Produkte für Sensoren in Mobilen Geräten in 2013 noch nicht wie geplant in Umsätze
gebracht werden konnten, birgt dieses Marktsegment sehr gute Chancen, mit innovativen Lösungen zukünftiges Wachstum für die
Business Line Sensing & Automotive zu generieren.
Die Fokussierung der Business Line Power & Analog auf Power hat zu ersten Erfolgen geführt. Wir konnten in 2013 drei große Design
Ins im Power Management gewinnen und ein Kundenprojekt in Produktion überführen.
Wir haben die ersten Muster unserer 2. Produktgeneration an zwei Key Accounts ausliefern können. Die ersten Tests bei beiden
Kunden mit den ersten Mustern sind bis jetzt fehlerfrei und positiv verlaufen.
Mit einem unserer Leitkunden haben wir ein zweites Projekt mit einer kundenspezifischen Lösung gewonnen und mit der
Implementierung begonnen. Nennenswertes Volumen wird ab Mitte 2015 erwartet.
Auf der operativen Seite haben wir unser weltweit führendes Support Team weiter verstärkt.
Diese Maßnahmen haben zum Turnaround in der BL Power & Analog geführt. Nachdem in den letzten Jahren die meisten „alten“
Projekte ausgephast wurden, ist in 2013 der Umsatz bei gleichbleibend hohen Margen um 16% gegenüber dem Umsatz 2012
gestiegen. Für 2014 sind ein weiteres Wachstum und weitere Projekte mit Leitkunden im Bereich Power zu erwarten.
Der Mitarbeiterstand der ZMD AG (einschließlich Auszubildenden) betrug im Jahresdurchschnitt 2013 277 Mitarbeiter (263 im
Vorjahr).
3.2. Produktentwicklung
ZMDI hat im Jahr 2013 bewiesen, dass marktgerechte Produktentwicklungen zielgenau entwickelt und geliefert werden können und
damit die Time-to-Market Anforderungen unserer Kunden erfüllt werden. Den wichtigsten Beitrag dazu hat die in 2012 begonnene
Umstrukturierung der Entwicklungsorganisation und der Entwicklungsprozesse gegeben. Dieser Neuausrichtungsprozess wurde im
Jahr 2013 weiter geführt, um effektiv und schnell auf neue Anforderungen reagieren zu können. ZMDI wird schon im Jahr 2014
positive Effekte dieser Neuausrichtung vorweisen können.
ZMDI hat in 2013 in enger Zusammenarbeit mit den Produktionspartnern für den Automobilmarkt wichtige Entwicklungsprozesse zur
Erweiterung des bestehenden Technologieportfolios durchgeführt und abgeschlossen und damit neue Technologieknoten für die
Produktentwicklung für den Automobilmarkt für sich exklusiv erschlossen. Damit ist es möglich, bei Neuentwicklungen sowohl
technologisch als auch kommerziell attraktive Produkte zu entwickeln und einen Wettbewerbsvorteil zu erzielen. In 2013 hat die ZMDI
durch diesen technologischen Vorsprung neue Kunden im Automobilsektor gewinnen können.
Package und Modultechnologien bleiben auch weiterhin ein wichtiger Faktor bei der Produktentwicklung. Durch die Integration von
Komponenten in ein Package konnte ZMDI in 2013 easy-to-use Produkte mit Partnern entwickeln. ZMDI konnte damit Kunden
Komplettlösungen anbieten, die am Markt nicht verfügbar sind. Die Kompetenz in der Entwicklung von 2D und 3D
Integrationstechnologien wurde weiter gestärkt und ZMDI wird dies in 2014 in besonderem Maße weiter verfolgen. Hierbei setzt ZMDI
auf ein starkes Partnernetzwerk und auf Eigenentwicklungen.
2013 konnte ZMDI im aussichtsreichen Power Management neue Produktfamilien am Markt platzieren, die sich durch ihre Performance
und durch ihre flexible Adaptierbarkeit von den Produkten der Konkurrenz unterscheiden. Durch intelligent angepasste
Softwarelösungen zur Unterstützung des Design-in-Prozesses bei den Kunden verschafft sich ZMDI einen strategischen Vorteil. ZMDI
hat in 2013 die Digital-Power Technologie weiter voran entwickelt, neue nano-meter Technologieknoten für Digital-Power Produkte
erschlossen und durch ein großes Patentportfolio unterstützt. Damit platziert ZMDI Digital-Power neu und verschafft sich eine
exzellente Ausgangsposition im integrierten Digital-Power Management Chip Markt.
3.3. Energieeffizienz
3.3.1. Klimabericht des Weltklimarats
Im Oktober 2013 hat der Weltklimarat IPCC den fünften Sachstandsbericht veröffentlicht. Die Kernaussagen sind
(http://www.de-
ipcc.de/_media/IPCC_AR5_WGI_Kernbotschaften_20131008.pdf):

image
Seit Beginn des 20. Jahrhunderts hat sich die Luft im weltweiten Durchschnitt um 0,85 Grad erwärmt, Schnee und Eis sind in
erheblichem Maße geschmolzen, der Meeresspiegel ist seither um 20 Zentimeter gestiegen, im Einklang mit pessimistischen
UNO-Prognosen.
Bei vielen extremen Wetterereignissen wurden Veränderungen beobachtet. So hat die Zahl der kalten Tage und Nächte
abgenommen und die der warmen Tage und Nächte seit Mitte des vergangenen Jahrhunderts zugenommen. In Europa, Asien
und Australien traten häufiger Hitzewellen auf. Die Starkregenereignisse in Nordamerika und Europa sind häufiger und
intensiver geworden.
Der Bericht gibt für den mittleren Temperaturanstieg gegenüber vorindustriellen Bedingungen gegen Ende dieses
Jahrhunderts eine Bandbreite von 0,9 bis 5,4 °C an – je nachdem welches CO
2
-Szenario eintreten wird.
Es ist extrem wahrscheinlich, dass der menschliche Einfluss die Hauptursache der Erwärmung seit Mitte des vergangenen
Jahrhunderts ist (Wahrscheinlichkeit > 95%).
Die Hauptursache der Erwärmung ist die Freisetzung von Treibhausgasen, insbesondere von Kohlendioxid. Dessen Konzentration ist in
der Atmosphäre heute so hoch wie noch nie zuvor in den zurückliegenden 800 000 Jahren. Ein ungebremster Ausstoß von
Treibhausgasen könnte das Klimasystem derart verändern, wie dies in den vergangenen hunderttausenden Jahren nicht
vorgekommen ist. Soll die globale Erwärmung auf einem bestimmten Niveau begrenzt werden, so sind dafür erhebliche Minderungen
der Treibhausgasemissionen notwendig.
Das eindeutige Ziel der ZMD AG ist, an der notwendigen Minderung der Treibhausgasemissionen mitzuhelfen.
3.3.2. Auszeichnungen der ZMD AG für ihre Aktivitäten im Bereich der
Energieeinsparung
Dieses Jahr erhielt die ZMD AG zum zweiten Mal den Environmental Best Practice 2013 Green Apple Award
2
. Die Auszeichnung
erfolgte für seine innovative Lösung zur Überwachung der KFZ-Batterie. Der IBS-Chip von ZMDI (Intelligent Battery Sensor)
überwacht die KFZ-Batterie und ermöglicht somit den Einsatz der Start-Stopp-Funktionalität im KFZ. Dabei rechnet man mit einer
Reduktion des Kraftstoffverbrauchs von ca. 8%
3
.
Am 8. Oktober 2013 erhielt die ZMD AG den „Best Company for Innovation and Sustainability Award“, vergeben durch die
International Alternative Investment Review (IAIR
4
) Zeitung. Basierend auf einer Umfrage von 56.000 Teilnehmern und nachfolgender
Wertung durch das IAIR Comitee wurde ZMDI für diese Auszeichnung ausgewählt.
Des Weiteren hat sich die ZMD AG Ende Dezember mit seinem innovativem Produkt für den Energy Technology Award der EE Times
und EDN beworben
5
. Die Entscheidung wird im April 2014 erfolgen.
Der in 2012 im amerikanischen Fernsehen gezeigte Bericht über den Beitrag der ZMD AG zum Klimaschutz (siehe auch letztjähriger
Lagebericht) wurde von den Kunden und Partnern mit außerordentlichem positivem Feedback gewürdigt.
6
2
http://zmdi.com/news/zmdi-honored-be-recipient-environmental-best-practice-2013-award-year%E2%80%99s-greenapple-awards
3
http://www.fueleconomy.gov/feg/tech_engine_more.shtml
4
http://www.iairawards.com/
5
http://ubm-ace.com/
6
http://www.youtube.com/watch?v=YitSMlwWLpU
3.3.3. Kultur
Um die Mitarbeiter zur täglichen Energieeinsparung zu motivieren und auch den „Energy Efficiency“ Gedanken innerhalb der ZMD AG
neben den bisherigen Maßnahmen weiter zu vertiefen, gibt es seit August 2013 die monatliche „Energy Efficiency Challenge“. Hierbei
werden Mitarbeiter ausgezeichnet, die in dem entsprechenden Monat besonders zur Reduktion von CO
2
-Gas oder zu einer
energieeffizienten Lösung beigetragen haben. Es wird ein kurzer Videofilm über diese Maßnahme gedreht und auf der Webseite ZMD
AG präsentiert.
7

Die Vision der ZMD AG „To be first choice in analog mixed signal solutions enabling energy efficiency“ wird mit diesen Videos innerhalb
der ZMD AG weiter verwurzelt und kulturell wahrgenommen.
3.3.4. Neue Produkte
In den letzten Jahren wurden durch die ZMD AG vor allem Produkte zur Energieeinsparung für das automotive Umfeld in den Markt
eingeführt. Ein weiterer Bereich war der Mobiltelefonmarkt (Ambient Light Sensing), als auch die Ansteuerung von LEDs, die alle einen
erheblichen Einfluss auf die Energiebilanz und den Ausstoß von CO
2
haben.
Im Jahre 2013 hat die ZMD AG eine Reihe von Produkten im Bereich „Digital Power“ in den Markt eingeführt. Mit ihren „Digital Power“
Produkten ermöglicht die ZMD AG ihren Kunden, ihre Strom-/Spannungsversorgungssysteme (Power Systems) ihrer Produkte
hinsichtlich der Energieeffizienz zu optimieren. Die kürzlich in den Markt eingeführten ZSPM1025 und ZSPM1035 digitalen Power
Controller, kombiniert mit den DRMos Bausteinen der ZMDI, bieten die besten Lösungen für Systeme mit Anforderungen für die
Stromversorgungen von 25A und 35A. Die Flexibilität dieser Produkte erlaubt es den Kunden, ihr Versorgungskonzept auf die jeweilige
Anwendung zu optimieren. Durch den Einsatz der „Digital Power“ Produkte von ZMDI geht man von einer Reduktion des
Energieverlustes um 2 %–5 % aus.
Die Serverfarmen von Google und Youtube benötigen alleine über 2,5 Milliarden Kilowattstunden. Eine Effizienzsteigerung von nur 0,2
% (Energieverlust im Server ca. 10%, um 2% reduziert) würde hier bereits zu einer Einsparung von ca. 5 Millionen Kilowattstunden
führen. Dies entspricht einer Reduzierung des CO
2
-Ausstoßes von ca. 3,5 Millionen Kilogramm.
8
Auch eine nur geringe Reduktion der
Verlustleistung bewirkt neben der eigentlichen Stromeinsparung auch eine Reduktion der notwendigen Kühlleistung.
7
http://zmdi.com/zmdi-tv
8
Based on the calculation of the US Environmental Protection Agency
(www.epa.gov/cleanenergy/energyresources/calculator.html).
The Greenhouse
Gas Equivalencies Calculator of theUS Environmental Protection Agency” uses the Emissions & Generation Resource Integrated Database (eGRID)
U.S. annual non-baseload CO
2
output emission rate to convert reductions of kilowatt-hours into avoided units of carbon dioxide emissions.
Dies sind nur Beispiele, wo es durch die innovative Technologie von ZMDI zu erheblichen Energieeinsparungen und der damit
verbundenen Reduktion des CO
2
-Ausstoßes kommen kann. Der Einsatzbereich von digitalen Stromversorgungssystemen ist aber noch
wesentlich weitreichender wie zum Beispiel in den Anwendungen in Netzwerkgeräten, Telekommunikationsgeräten, FPGA und DSPs.
3.3.5. A Greener Future Under A Pink Umbrella
Nachdem das Jahr 2013 unter dem Slogan „Pinkify the World“ stand, steht das Jahr 2014 unter dem Thema „A Greener Future Under
A Pink Umbrella“. Diese „Message“ betont weiter die Mission von ZMDI, Produkte zu entwickeln, die ihren Kunden energieeffiziente
Lösungen ermöglichen. Das Thema 2014 beinhaltet die Botschaft, dass unsere Produkte nicht nur im automobilen Bereich, sondern
auch in den Bereichen IT, Medizintechnik, „weiße Ware“ und Consumer erheblich zu Energieeinsparungen beitragen. Der „Pink
Umbrella“ steht für die globale Ausrichtung der ZMD AG „for A Greener Future“ sowie dafür, dass die technische Expertise der ZMD AG
in praktisch jedem Industriebereich eingesetzt werden kann, um energieeffiziente Produkte zu entwickeln.
3.4. Qualitäts- und Umweltmanagement
Die ZMD AG unterhält ein integriertes, jährlich rezertifiziertes Qualitäts- und Umweltmanagementsystem.
Umweltmanagement:
Im Dezember 2013 absolvierte die ZMD AG erfolgreich das Überwachungsaudit zur Umweltnorm DIN EN ISO 14001:2004.
Die ZMD AG nimmt an dem IMDS-Programm seit mehr als einem Jahrzehnt teil und kooperiert mit Partnern, die RoHs- bzw. REACH-
konform sind.
Qualitätsmanagement:
Im Juli 2013 erfolgte die Rezertifizierung der ZMD AG nach dem Qualitätsstandard ISO/TS 16949:2009.
Um der strategischen Unternehmensausrichtung und deren Umsetzung in eine effiziente Ablauforganisation noch besser Rechnung
tragen zu können, hat die ZMD AG 2011 ihr Business Process Management vollkommen neu definiert. Das prozessorientierte
Management konnte auch 2013 erfolgreich weitergeführt werden.
Nach Umstrukturierung der Prozesslandschaft wurden alle Prozesse und deren Verknüpfungen und Wechselwirkungen in mehreren
Audits auf Wirksamkeit überprüft. Der Prozessansatz, wie sie durch die Automobilindustrie gefordert wird, wurde mit der Bewertung
„ausgezeichnet“ umgesetzt.
Zusätzlich wurden während des Jahres 2013 umfangreiche Kunden- und Lieferanten-Audits durchgeführt und erfolgreich bestanden.
Die Six-Sigma-Initiative, eine unternehmensweite Initiative zur Verbesserung der Prozesse und Effizienz, seit 2007 mit Schwerpunkt
auf Design for Six Sigma und Lean Processes, wurde im Jahre 2004 gestartet und auch im Geschäftsjahr 2013 weiter fortgesetzt.
Zusätzlich wurden weitere Elemente der LEAN-Methodik zur effizienten Gestaltung der gesamten Wertschöpfungskette aufgenommen.
Im Rahmen des Qualitätsmanagements wurde 2013 für die ZMD AG das 2011 eingeführte einheitliche
Dokumentenmanagementsystem (DMS) weiter ausgebaut.
4. Entwicklungen in den Tochtergesellschaften
4.1. ZMD America, Inc., Sitz in Kalifornien, USA
Die ZMD America Inc. wies 2013 ein positives Ergebnis in Höhe von Mio. EUR 0,2 (Vorjahr: Mio. EUR 0,1) aus. Auch 2013 stand
vorrangig im Zeichen des weiteren Ausbaus der Vertriebs- und Marketingaktivitäten in Nordamerika. Die ZMD America Inc.
beschäftigte zum Jahresende 26 Mitarbeiter.

4.2. ZMD Eastern Europe EOOD in Varna, Bulgarien
Ziel ist es, kostengünstige Schaltkreisentwurfskapazitäten aufzubauen, um mittelfristig die Entwicklungskosten insgesamt zu senken
sowie auch mittelfristig die osteuropäischen Märkte zu entwickeln. Die ZMD Eastern Europe wurde 2008 gegründet und konnte ihren
Geschäftsbetrieb zielstrebig und erfolgreich ausbauen. Im Geschäftsjahr 2013 wurden weitere 3 Mitarbeiter eingestellt, so dass im
Büro in Varna zum Jahresende bereits 36 Mitarbeiter beschäftigt waren und 12 Mitarbeiter im Büro in Sofia. In 2014 werden wir in
Sofia weitere Büroflächen anmieten, um weitere Mitarbeiter im Bereich Software und Design beschäftigen zu können.
5. Ertrags-, Vermögens- und Finanzlage der ZMD AG
5.1. Ertragslage der ZMD AG
Das Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit liegt trotz verringerter Umsatzerlöse mit einem Verlust von Mio. EUR 0,8 auf dem
Vorjahresniveau mit einem Verlust von Mio. EUR 0,7.
Der Umsatzrückgang resultiert im Wesentlichen aus der weiterhin anhaltenden Schwäche auf dem europäischen Automobilmarkt.
Positiv auf das Ergebnis wirkten hingegen verringerte sonstige betriebliche Aufwendungen in Höhe von Mio. EUR 16,0 (Vorjahr: Mio.
EUR 16,5) und um Mio. EUR 0,9 gesunkene Zinsaufwendungen. Während die Reduzierung der sonstigen Aufwendungen vornehmlich
auf gesunkene Beratungsaufwendungen sowie aktiv vorangetriebene Kostensenkungsmaßnahmen zurückzuführen ist, sanken die
Zinsaufwände 2013 durch die erfolgte vollständige Tilgung der Genussrechtsverbindlichkeiten im August 2012. Der Personalaufwand
konnte trotz zusätzlicher Einstellungen 2013 in den Bereichen Entwicklung und Vertrieb aufgrund der im 4. Quartal 2013
durchgeführten Kosteneinsparungsmaßnahmen, die auch einen Bonusverzicht auf allen Managementebenen umfassten, um Mio. EUR
0,2 auf Mio. EUR 19,4 reduziert werden. Der Materialaufwand erhöhte sich im Wesentlichen durch angestiegene bezogene
Entwicklungsdienstleistungen von der bulgarischen Tochtergesellschaft um Mio. EUR 0,5.
Die sonstigen betrieblichen Erträge in Höhe von Mio. EUR 2,9 liegen auf dem Vorjahresniveau und beinhalten im Wesentlichen
Fördererträge sowie Erträge aus der Auflösung von Rückstellungen.
Mit Mio. EUR 3,2 blieben die Abschreibungen auf immaterielle Vermögensgegenstände und Sachanlagen, die auch die planmäßigen
Abschreibungen eines Geschäfts- oder Firmenwertes in Höhe von Mio. EUR 1,2 enthalten, ebenfalls auf dem Niveau vom Vorjahr.
Das Finanzergebnis verbesserte sich im Wesentlichen aufgrund von deutlich rückläufigen Zinsaufwendungen von Mio. EUR -0,6 im
Vorjahr auf Mio. EUR 0,1 in 2013. Vor dem Hintergrund der im Vorjahr erfolgten Tilgung der Genussrechtsverbindlichkeiten sanken die
Zinsaufwendungen von Mio. EUR 1,3 auf Mio. EUR 0,4. Nach Berücksichtigung der Steuern vom Einkommen und vom Ertrag ergibt
sich für das abgelaufene Geschäftsjahr ein Jahresfehlbetrag in Höhe von Mio. EUR -1,0 gegenüber Mio. EUR -0,8 in 2012.
Zur Entwicklung und Einführung relevanter Produkte wurden im Jahr 2013 rund Mio. EUR 16,7 aufgewendet.
5.2. Vermögens- und Finanzlage der ZMD AG
Die Bilanzsumme erhöhte sich zum Stichtag 31. Dezember 2013 leicht um 3,6 % auf Mio. EUR 62,9.
Das Anlagevermögen in Höhe von Mio. EUR 32,8 verringerte sich gegenüber dem Vorjahr aufgrund des abschreibungsbedingten
Rückgangs der immateriellen Vermögensgegenstände leicht um Mio. EUR 0,8. Das Sachanlagevermögen hingegen erhöhte sich
aufgrund von weiteren Investitionen in Test- und Laborequipment um Mio. EUR 0,4 sowie die Finanzanlagen aufgrund planmäßiger
Zinsstundung um Mio. EUR 0,4.
Zur Absicherung der Lieferfähigkeit erhöhten sich vor dem Hintergrund der Umstellung der 6“- Produktion auf 8“-Produktion beim
Hauptlieferanten X-FAB die Vorräte von Mio. EUR 15,0 um Mio. EUR 1,2 auf Mio. EUR 16,2.
Die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen stiegen im Wesentlichen aufgrund einer niedrigeren Factoringinanspruchnahme im
Dezember 2013 von Mio. EUR 2,7 auf Mio. EUR 6,2.
Die Guthaben bei Kreditinstituten reduzierten sich leicht von Mio. EUR 6,5 auf Mio. EUR 6,2. Der zum Ende des vorangegangenen
Geschäftsjahres ausgewiesene Wertpapierbestand wurde im abgelaufenen Geschäftsjahr vollständig veräußert.
Den Vermögenswerten in Höhe von Mio. EUR 62,9 steht Eigenkapital in Höhe von Mio. EUR 44,0 gegenüber. Die Eigenkapitalquote der
Gesellschaft beträgt zum 31. Dezember 2013 somit überdurchschnittliche 70,0 % (Vorjahr: 80,5 %). Die Veränderung resultiert
insbesondere aus dem im Geschäftsjahr 2013 durchgeführten Aktienrückkauf in Höhe von insgesamt Mio. EUR 3,9. Auf Basis der
Ermächtigung durch die Hauptversammlung vom 10. Juni 2013 hat die ZMD AG mit Kaufvertrag vom 11. Juni 2013 459.311 Stück
Aktien von der Global ASIC GmbH sowie mit Kaufvertrag vom 25. Juni 2013 53.348 Stück Aktien vom Freistaat Sachsen erworben.
Die erworbenen Aktien wurden daraufhin vollumfänglich ohne Kapitalherabsetzung eingezogen.
Die Rückstellungen reduzierten sich gegenüber dem Vorjahr um Mio. EUR 1,2 auf Mio. EUR 3,1 im Wesentlichen aufgrund geringerer
Rückstellungen für Personalverpflichtungen.
Die Gesellschaft hat in 2013 Bankkredite zur Absicherung des operativen Geschäftes sowie zur Finanzierung der weiteren
Projektentwicklungen abschließen können. Die Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten erhöhten sich durch deren
Inanspruchnahme um Mio. EUR 5,1 auf insgesamt Mio. EUR 5,6.
Die Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen haben sich zum Bilanzstichtag auch vor dem Hintergrund des Bestandsaufbaus
an 6“-Wafern von Mio. EUR 3,4 auf Mio. EUR 6,0 erhöht. Die sonstigen Verbindlichkeiten stiegen im Wesentlichen bedingt durch die im
Zusammenhang mit den im Geschäftsjahr getätigten Investitionen in Test- und Laborequipment abgeschlossenen Mietkaufverträgen
von Mio. EUR 2,8 um Mio. EUR 0,4 auf insgesamt Mio. EUR 3,2.
Der Cashflow aus laufender Geschäftstätigkeit sank von im Vorjahr Mio. EUR 2,2 auf Mio. EUR 1,4 im Wesentlichen aufgrund des
Umsatzrückgangs sowie des erforderlichen Bestandsaufbaus von 6“- Wafern im Zuge der Produktionsumstellung unseres
Hauptlieferanten. Der Mittelabfluss aus der Investitionstätigkeit in Höhe von Mio. EUR 2,0 (Vorjahr: Mio. EUR 2,0) beinhaltet
planmäßige Investitionen in Sachanlagen und immaterielle Vermögenswerte.
Der Cashflow aus der Finanzierungstätigkeit verringerte sich leicht um Mio. EUR 0,3 auf Mio. EUR 0,3 (Vorjahr: Mio. EUR 0,6) und
beinhaltet die genannten Mittelzuflüsse aus der Inanspruchnahme von Bankkrediten in Höhe von Mio. EUR 5,5 abzüglich geleisteter

Tilgungen in Höhe von Mio. EUR 0,4. Dem gegenüber stehen Mittelabflüsse aus dem Aktienrückkauf in Höhe von Mio. EUR 3,9 sowie
Tilgungen von Mietkaufverbindlichkeiten in Höhe von Mio. EUR 0,9.
Der Finanzmittelfonds weist somit am Ende des Geschäftsjahres 2013 einen positiven Saldo in Höhe von Mio. EUR 6,2 gegenüber Mio.
EUR 6,5 im Vorjahr aus. Darüber hinaus stehen der ZMD AG zum Bilanzstichtag noch nicht in Anspruch genommene Bankkredite in
Höhe von Mio. EUR 8,5 zur Verfügung.
Trotz der verhaltenen Umsatzentwicklung und des durchaus als schwierig einzustufenden wirtschaftlichen Umfeldes in 2013 kann die
wirtschaftliche Lage der ZMD AG somit zusammenfassend weiterhin als stabil bezeichnet werden.
6. Risiko- und Chancenbericht
6.1. Risikomanagementsystem
Der Vorstand ist für die Risikopolitik und das interne Kontroll- und Risikomanagementsystem der ZMD AG verantwortlich. Das
Management der Unternehmensbereiche übernimmt diese Grundsätze entsprechend der Organisations- und
Verantwortungshierarchie. Bei der ZMD AG und ihren Tochtergesellschaften wurden 14 bzw. nach der Reorganisation der Business
Lines 16 Unternehmensbereiche identifiziert (12 bzw. 14 in der ZMD AG zzgl. der Unternehmensbereiche ZMD America und ZMD
Eastern Europe), deren jeweilige Leiter für die Steuerung der in ihrem Bereich liegenden Risiken verantwortlich sind. Die
Verantwortlichkeit für das Kontroll- und Risikomanagementsystem liegt im Bereich Legal Services, dessen Leiterin in dieser Funktion
an den Vorstand der Gesellschaft berichtet. Das Risikomanagementsystem wurde mit Unterstützung der SMR – Strategische
Management- und Risikoberatungs GmbH entwickelt, indem die unternehmensrelevanten internen und externen Risikobereiche
ganzheitlich betrachtet, bewertet und in einem Informationssystem der SMR zusammengeführt werden. Das Informationssystem ist
von führenden international tätigen Wirtschaftsprüfungsgesellschaften nach IDW PS 340 zertifiziert und damit als geeignetes System
im Sinne des Gesetzes zur Kontrolle und Transparenz im Unternehmensbereich (KonTraG) anerkannt.
6.2. Risiko-Schwerpunkte
Neben der im Rahmen des Risikomanagementsystems erfolgten Aufteilung der ZMD AG in Risikobereiche werden Risikokategorien
abgebildet, um eine bessere Übersicht zu erhalten. Risiko-Schwerpunkte waren dabei in den folgenden Risikokategorien zu
verzeichnen.
6.2.1. Markt/Wettbewerb
Grundsätzlich unterliegt der Halbleitermarkt zyklischen Konjunkturbewegungen. Insbesondere der Preisverfall ist äußerst schwierig zu
antizipieren.
Die ZMD AG hat sich bei strategischen ASIC-Kunden durch Alleinlieferverträge insofern abgesichert, dass kein Wettbewerber mitliefert
und damit der preisliche Druck geringer ausfällt. Zudem konnte die Anzahl der Strategischen ASIC-Kunden im Automobilgeschäft
erhöht und auch dadurch die Abhängigkeit von einzelnen Kunden vermindert werden.
Erklärte Strategie der ZMD AG ist es darüber hinaus, in den Applikationsmärkten sowohl im ASIC-Geschäft als auch im Bereich der
Standardprodukte mit den jeweiligen Marktführern zusammenzuarbeiten, da Marktführer in der Regel auch in konjunkturell
schwierigen Zeiten einen hohen Marktanteil halten.
Trotz des Fokus auf Standardprodukte verbleibt es bei der Aufteilung des Produkt-Portfolios der ZMD AG in die zwei weiterhin im
Wesentlichen gleichstarken Segmente ASIC und Standardprodukte als auch bei der Diversifizierung der Anwendungsgebiete in u.a.
Automotive, Consumer- und Industrieanwendungen mit jeweils unterschiedlichen Risikocharakteristika. Diese Faktoren sind
wesentliche Bestandteile der Risikoabsicherung der Gesellschaft.
Grundsätzlich besteht jedoch insbesondere im Segment Standardprodukte das Risiko, dass aufgrund der breiten Diversifizierung die
Kenntnis über Wettbewerb und Märkte nicht ausreichend ist, um für jedes neue Produkt den sicheren Markterfolg gewährleisten zu
können. Weiterhin ist das Preisrisiko bei Standardprodukten deutlich höher als bei alleingelieferten, kundenspezifischen ASICs. Dies
gilt insbesondere auch in Phasen, in denen der Halbleitermarkt rückläufig ist. Die Standardprodukte sind teilweise austauschbar und
stehen daher unter einem anderen Wettbewerbsdruck. Die verstärkte Konzentration auf Consumerprodukte erhöht zudem die
Volatilität der ZMD AG am Markt. Demgegenüber bieten die Standardprodukte höhere Wachstumschancen gegenüber ASICs.
Durch die zusätzliche Konzentration auf Resell-Produkte können zudem Entwicklungskosten gespart und das Produktprogramm
schneller breit aufgestellt werden. Damit ist wiederum das Produktportfolio der ZMD AG für den Vertrieb durch weltweit agierende
Distributoren von größerem Interesse und erhöht damit das Umsatzpotential in diesem Bereich. Außerdem kann hierdurch auch die
Nachfrage nach weiteren, eigenen Produkten generiert werden.
Die Vertriebsorganisation der ZMD AG wurde mit Schwerpunkten in Korea und Nordamerika weiter ausgebaut und gestärkt. Nach der
territorialen Neustrukturierung des Vertriebs in den USA 2011 liegt weiterhin der Fokus auf der Key-Account Expansion. Durch die
Aufteilung der Key-Accounts nach Regionen ist die Nähe zum Kunden durch direkten Appliktions-Support gewährleistet. Zur
Unterstützung der Kunden bei Design-Ins wurden außerdem Applikationslabore in Milpitas, Seoul und München eingerichtet.
6.2.2. Forschung und Entwicklung (F&E)
Grundsätzlich besteht das Risiko, dass ein Schaltkreisdesignprojekt nicht rechtzeitig fertig gestellt wird und sich damit der Anlauf
neuer Produkte verschiebt oder von Kunden abgesagt werden muss. Diese Verzögerungen haben dann merklichen Einfluss auf die
Umsatz- und Ergebnisplanung der folgenden Jahre.
Auch können Rückforderungen von Kunden aufgrund der Verspätungen angemeldet werden, die zu einer Rückzahlung von
angezahlten Entwicklungsgeldern führen.
Projektmanagement und Ressourcenplanung wurden auch während des Geschäftsjahres 2013 weiterentwickelt und reorganisiert, um
den inhaltlichen, zeitlichen und monetären Ablauf der Projekte gemäß den verabschiedeten Projektplänen sicherzustellen. Die
Ursachen für vorliegende Verzüge in Entwicklungsprojekten wurden identifiziert und entsprechende technische sowie organisatorische
Maßnahmen hieraus abgeleitet. Weiterhin sind Maßnahmen ergriffen und verstärkt worden, um das in der Produktentwicklung
vorhandene Know-how für eine effizientere Entwicklungsarbeit besser zu vernetzen. Das Programm „Faktor 2“ zur Verbesserung der

Effizienz in der Produktentwicklung wird fortgesetzt und verstärkt. Das Ziel dieses Programms ist es, die Zeit von der Produktidee bis
zur Markteinführung und die Entwicklungskosten zu halbieren und damit das Risiko deutlich zu reduzieren.
Das „1st Time Right in Time“-Programm zur nachhaltigen Verbesserung der Design-Methodik und Beschleunigung der
Entwicklungsprozesse wurde weitergeführt und verschärft.
Es konnte die Verbesserung des Projektmanagements, die Verstetigung regelmäßiger Projektreviews, die Verbesserung des
Reportings und Überwachung der KPIs durch Einführung eines neuen Entwicklungsplanungstools für R&D zur Prüfung und
Sicherstellung der Einhaltung von Entwicklungsplänen durch das Technology Office erreicht werden. Zusätzlich durch die Einführung
der neuen Entwicklungsordnung zum 1. Februar 2013 und die Zentralisierung der Ressourcenplanung im Technology Office können
Projektverzüge und damit Entwicklungskosten weiter reduziert werden. Damit wird eine verbesserte Time-to-market Performance
erreicht und die Wettbewerbsfähigkeit der ZMD AG gestärkt.
6.2.3. Produktion
Weiterhin besteht neben dem Risiko der Abhängigkeit von externen, teilweise sehr großen Produktionspartnern das Risiko, dass
Produkte nicht lieferbar sind, weil wesentliche Materialien fehlen. Dies kann durch Rohmaterialienverknappung ebenso sein, wie durch
verfehlte Lagerhaltungspolitik oder durch Qualitätsschäden, die Produktionschargen zum Ausfall bringen. Dies kann insbesondere in
Zeiten besonders starken Wachstums sowie im Rahmen der Umstellung der 6“-Produktion auf 8“- Produktion beim Hauptlieferanten X-
FAB auftreten. Die ZMD AG muss in derartigen Fällen mit erhöhter Lagerhaltung und möglicherweise ungeplanten Investitionen
reagieren, um die Kundenbeziehungen nicht zu gefährden.
Aufgrund der notwendigen, langfristigen Lieferverträge mit externen Produktionspartnern, insbesondere mit Foundries, die der
Absicherung der Kapazitäten und Lieferfähigkeit dienen, kann es zu Abnahmeverpflichtungen bestellter Mengen kommen. Im
ungünstigsten Fall kann es zu Wertberichtigungen von Restbeständen führen, wenn diese nicht im Markt platziert werden können.
Die ZMD AG investiert weiter in die Verbesserung des Logistik- und Qualitätsmanagements sowie des Einkaufes, um diese Risiken zu
managen. Die bestehende, langfristige Zusammenarbeit mit dem zweiten Wafer-Lieferanten (TSMC) wurde weiter gestärkt. Außerdem
konnten in 2013 weitere Lieferanten erfolgreich aufgebaut und qualifiziert werden, um eine breitere Lieferbasis sowie im Bereich
Assembly einen Second-Source Lieferanten zu haben. Im Übrigen konzentriert sich die Auswahl der Lieferanten auf Partner mit
mehreren eigenen Produktionsstandorten mit Potential zum internen Produktionstransfer im Risikofall als Second Source. Damit wird
auch eine Skalierbarkeit erreicht, die schnelles Wachstum ohne Zunahme der Investitionen erlaubt.
Die ZMD AG prüft darüber hinaus laufend die Möglichkeiten zum Einsatz weiterer, neuer Lieferanten mit jeweils mehreren
Produktionsstandorten zur Verbesserung der Risikosituation. Entsprechende langfristige Verträge wurden an die Bedürfnisse der ZMD
AG nach Kapazitätssicherung mit weitest möglicher Flexibilität sowie langfristiger Verfügbarkeit angepasst. Ein entsprechendes
Lieferanten-management ist etabliert und wird laufend den bestehenden Erfordernissen angepasst.
6.2.4. Finanzen
Durch die andauernden Auswirkungen der weltweiten Finanzkrise und in deren Folge die globale Wirtschafts- und Staatenkrise leiten
sich Risiken bei der Finanzierungsabsicherung ab.
Aufgrund des laufenden Factoringvertrages über ein Gesamtobligo in Höhe von Mio. EUR 8 zu zinsgünstigen Konditionen ist die ZMD
AG insoweit weniger anfällig für die durch die Hypothekenkrise ausgelösten Verwerfungen im Bank- und Kreditgeschäft.
Die ZMD AG verfolgt eine strenge Kreditpolitik gegenüber Kunden und Geschäftspartnern. Die Kreditwürdigkeit von Kunden und
Geschäftspartnern wird systematisch geprüft. Im Fall von drohenden Forderungsausfällen werden aktiv Maßnahmen ergriffen, um den
Risikoeintritt zu verhindern. Auch durch den bestehenden Factoringvertrag wird das Risiko des Forderungsausfalls deutlich verringert.
Grundsätzlich besteht dennoch das Risiko von Forderungsausfällen.
Weitere, jedoch erheblich geringere Ertragsrisiken entstehen durch einen ungünstigen Kursverlauf des US-Dollars zum Euro, dem
durch verstärkte Erschließung von Materialquellen im Dollar-Raum und durch Währungsanpassungsklauseln in den wichtigsten
Verträgen mit Kunden teilweise entgegengewirkt wird. Ebenso werden Terminabsicherungsgeschäfte geprüft, um so den zu
erwartenden Dollarüberschuss abzusichern. Das Management strebt grundsätzlich einen Natural Hedge von Aufwendungen und
Erträgen im Dollar an, womit das bestehende Risiko der Fehleinschätzung der Dollarkursentwicklung minimiert wird.
Die Gesellschaft hat in 2013 Bankkredite zur Absicherung des operativen Geschäftes sowie zur Finanzierung der Projektentwicklungen
in Höhe von Mio. EUR 14 abschließen können, wovon Mio. EUR 5,5 ausgenutzt wurden. Damit ist das Unternehmen auch für 2014
ausreichend finanziert.
6.2.5. Rechtsrisiken
Strategie der ZMD AG war und ist es, keine Aktivprozesse zu führen und auftretende Streitfälle kostenschonend und einvernehmlich
zu lösen. Durch eine frühzeitige Einbindung der internen Rechtsabteilung sowohl bei Vertragsabschlüssen als auch bei potentiellen
Schadens- und Streitfällen können Rechtsrisiken besser gemanagt und langfristig minimiert werden. Soweit die ZMD AG Aktivprozesse
führen muss, wird zunächst eine sorgfältige Sachverhaltsanalyse erstellt und in Zusammenarbeit mit externen, auf das entsprechende
Rechtsgebiet spezialisierten Rechtsanwälten eine Strategie für eine erfolgreiche Prozessführung erarbeitet.
Haftungsrisiken ergeben sich abstrakt aus der unabsichtlichen Verletzung von Patent- oder Marken-schutzrechten sowie aus
Gewährleistungs- bzw. Produkthaftungsfällen, insbesondere auch in den USA. Maßnahmen zur Risikobegrenzung werden regelmäßig
geprüft und anschließend umgesetzt.
6.2.6. Produkthaftungs- und Qualitätsrisiken
Gegen Produktrisiken setzt die ZMD AG modernste qualitätssichernde Methoden zur Vorbeugung, Problemlösung und kontinuierlichen
Verbesserung seiner Geschäftsprozesse ein, insbesondere bei Entwicklung und Logistik sowie der Lieferantenkontrolle. Das
unternehmensweit gültige Qualitätsmanagementsystem ist seit Jahren nach den Normen ISO9001 beziehungsweise ISO/TS16949
zertifiziert. Auch die Lieferanten werden entsprechend diesen Vorgaben qualifiziert und regelmäßig vor Ort von der ZMD AG auditiert.

Die von den wichtigsten Lieferanten hergestellten Produkte und Dienstleistungen, wie z.B. X-FAB und TSMC, werden in komplexe
elektronische Systeme integriert. Fehler oder Funktionsmängel der von Lieferanten hergestellten Produkte können daher unmittelbar
oder mittelbar Eigentum, Gesundheit oder Leben Dritter beeinträchtigen. Durch einen engen Kontakt zum Lieferanten und
regelmäßige Auditierung können Abläufe beim Kunden regelmäßig kontrolliert, Risiken in der Lieferkette frühzeitig erkannt und deren
Eintritt vermieden werden. Diese Zusammenarbeit wird durch entsprechende vertragliche Regelungen abgesichert. Außerdem liefert
ZMDI aus Prinzip keine Produkte in Anwendungen mit lebenserhaltenden Funktionalitäten.
Vertragliche Gewährleistungs- und Haftungsansprüche gegenüber dem Lieferanten werden durch entsprechende vertragliche
Regelungen gesichert. Demgegenüber werden Gewährleistungs- und Haftungsansprüche unserer Kunden unter Berücksichtigung der
konkreten Geschäftschancen und -risiken beschränkt. Es ist jedoch aus rechtlichen Gründen nicht möglich, die bestehende gesetzliche
Produkthaftung gegenüber dem Konsumenten oder Dritten zu reduzieren oder auszuschließen.
Die ZMD AG sichert daher diese Risiken durch eine Industrie- und Produkt-Haftpflichtversicherung zzgl. der Versicherung von Kosten
im Zusammenhang mit dem Rückruf von Kraftfahrzeugen (Kfz-Zuliefererversicherung) ab.
Jedes Produkt, das die ZMD AG verlässt, durchläuft statistisch hinsichtlich Qualität und Funktion mehrere qualifizierte Kontrollen.
100%-Kontrollen können aus Kostengründen nur in Ausnahmefällen durchgeführt werden. Trotz aller Qualitätskontrollen können
dennoch Produktfehler auftreten und sich möglicherweise erst nach Installation und Gebrauch der Endprodukte zeigen. Obwohl dieses
Risiko branchenüblich versichert ist, kann es im Falle von Qualitätsproblemen zu negativen Auswirkungen auf die Vermögens-, Finanz-
und Ertragslage der ZMD AG kommen. Die ohnehin bestehenden Qualitätsrisiken werden durch die aktuell andauernde Umstellung der
6“-Produktion auf 8“- Produktion beim Hauptlieferanten X-FAB noch erhöht. Dieser Prozess wird daher durch die ZMD AG verstärkt
begleitet und führt aus Gründen der Absicherung der Lieferfähigkeit in 2014 zu höheren Lagerbeständen.
7. Prognosebericht/Ausblick
Der Fokus der ZMD AG verbleibt darauf, zum einen das Produktportfolio weiter auszubauen und eigene neue Standardprodukte zu
konzipieren, zu entwickeln und anzubieten (Schwerpunkt des R&D) sowie die eigene Produktdefinitionskompetenz und entsprechende
Kapazitäten zu verstärken. Zum anderen wird die Konzentration auf langfristige Partnerschaften mit mehreren strategischen Kunden
im ASIC-Geschäft und insbesondere im Bereich Automotive beibehalten. Die in den Vorjahren ausgeweiteten Marketingaktivitäten
werden fortgesetzt.
Um die positive Entwicklung im Cashflow weiterhin abzusichern, wird das Management der ZMD AG die Kostensenkungsmaßnahmen
und Realisierungen von Effizienzpotentialen aus dem Profitability Improvement Program (PIP) wiederholt konsequent weiterführen.
Entsprechende Maßnahmenpakete und neu definierte Key Initiatives für 2014, die weitere Kostensenkungspotentiale und
Prozesseffizienzsteigerungen beinhalten, sind bereits gestartet.
Für das Geschäftsjahr 2014 wird von einer insgesamt positiven Umsatzentwicklung mit einem Zuwachs im oberen einstelligen
Prozentbereich und über dem prognostizierten Gesamtzuwachs im Halbleitermarkt ausgegangen. Das Management geht davon aus,
dass das Umsatzniveau insbesondere in der zweiten Jahreshälfte 2014 wieder deutlich ansteigen wird, da sich dann bereits die
wichtigsten Wachstumsprojekte in der Hochlaufphase befinden werden, die heute noch im Entwicklungsstadium sind.
Die erhoffte Verbesserung des konjunkturellen Umfeldes in der 2. Jahreshälfte 2013 ist unter den Erwartungen geblieben, so dass
keine positiven Wachstumsraten im Umsatz und im Ergebnis gegenüber dem Vorjahr zu verzeichnen waren.
Das Betriebsergebnis für 2014 wird über Vorjahresniveau liegen, jedoch mit der Tendenz, einen eher moderaten Zuwachs zu
erwirtschaften. Die hohen Investitionen in R&D werden zur Absicherung des Wachstums konsequent fortgeführt und werden über dem
Vorjahresniveau liegen.
8. Abhängigkeitsbericht
Es wurde ein Abhängigkeitsbericht mit folgender Schlussfolgerung erstellt:
„Nach sorgfältiger Prüfung aller Umstände, die dem Vorstand in dem Zeitpunkt bekannt waren, in dem Rechtsgeschäfte mit
verbundenen Unternehmen vorgenommen wurden, erhielt die ZMD AG bei jedem Rechtsgeschäft eine angemessene Gegenleistung.
Maßnahmen sind auf Veranlassung oder im Interesse der jeweiligen Mehrheitsaktionärin und der mit ihr verbundenen Unternehmen
weder getroffen noch unterlassen worden.“
9. Vorgänge von besonderer Bedeutung nach dem Schluss des Geschäftsjahres
Vorgänge von besonderer Bedeutung lagen nach dem Schluss des Geschäftsjahres nicht vor.
Dresden, den 28. März 2014
Thilo von Selchow
Steffen Wollek
Bilanz zum 31. Dezember 2013
AKTIVA
Vorjahr
EUR
EUR
TEUR
A. Anlagevermögen
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und
ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und
Werten
894.458,00
1.241

Vorjahr
EUR
EUR
TEUR
2. Geschäfts- oder Firmenwert
9.536.684,00
10.729
10.431.142,00
11.970
II. Sachanlagen
1. technische Anlagen und Maschinen
123.899,00
191
2. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung
6.377.847,00
5.085
3. geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau
87.571,94
917
6.589.317,94
6.193
III. Finanzanlagen
1. Anteile an verbundenen Unternehmen
2.991.492,86
2.991
2. Ausleihungen an verbundene Unternehmen
12.836.426,30
12.467
15.827.919,16
15.458
32.848.379,10
33.621
B. Umlaufvermögen
I. Vorräte
1. Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe
1.385.923,31
469
2. unfertige Erzeugnisse, unfertige Leistungen
11.500.510,31
11.346
3. fertige Erzeugnisse und Waren
3.300.359,60
3.172
16.186.793,22
14.987
II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände
1. Forderungen aus Lieferungen und Leistungen
6.219.467,97
2.738
2. Forderungen gegen verbundene Unternehmen
0,00
152
3. sonstige Vermögensgegenstände
1.278.294,03
1.742
7.497.762,00
4.632
III. Wertpapiere
Sonstige Wertpapiere
0,00
844
IV. Guthaben bei Kreditinstituten
6.218.230,44
6.546
29.902.785,66
27.009
C. Rechnungsabgrenzungsposten
117.048,23
107
62.868.212,99 60.737
PASSIVA
Vorjahr
EUR
EUR
TEUR
A. Eigenkapital
I. Grundkapital
15.750.000,00
15,750
II. Kapitalrücklage
30.024.893,26
33.932
III. Verlustvortrag
-757.666,12
0
IV. Jahresfehlbetrag
-1.038.440,18
-758
43.978.786,96
48.924
B. Rückstellungen
1. Steuerrückstellungen
159.555,17
379
2. sonstige Rückstellungen
2.895.582,75
3.888
3.055.137,92
4.267
C. Verbindlichkeiten
1. Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten
5.632.549,68
572
2. erhaltene Anzahlungen auf Bestellungen
591.820,50
564
3. Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen
6.026.495,92
3.399
4. Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen
315.543,74
152
5. sonstige Verbindlichkeiten
3.206.382,88
2.753
15.772.792,72
7.440
D. Rechnungsabgrenzungsposten
61.495,39
106
62.868.212,99
60.737
Entwicklung des Anlagevermögens im Zeitraum 1. Januar bis 31. Dezember 2013
Bruttobuchwerte
Stand am
1.1.2013
Zugänge Umgliederungen Abgänge
Stand am
31.12.2013
EUR
EUR
EUR
EUR
EUR
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. entgeltlich erworbene Konzessionen,
gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte
und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten
und Werten
9.553.780,24
90.368,37
6.402,97
0,00
9.650.551,58

Bruttobuchwerte
Stand am
1.1.2013
Zugänge Umgliederungen Abgänge
Stand am
31.12.2013
EUR
EUR
EUR
EUR
EUR
2. Geschäfts- oder Firmenwert
17.881.282,25
0,00
0,00
0,00
17.881.282,25
27.435.062,49
90.368,37
6.402,97
0,00
27.531.833,83
II. Sachanlagen
1. technische Anlagen und Maschinen
990.218,00
0,00
0,00
0,00
990.218,00
2. andere Anlagen, Betriebs- und
Geschäftsausstattung
13.124.381,04 1.872.787,48
910.613,84 5.669,97
15.902.112,39
3. geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau
917.016,81
87.571,94
-917.016,81
0,00
87.571,94
15.031.615,85 1.960.359,42
-6.402,97 5.669,97
16.979.902,33
III. Finanzanlagen
1. Anteile an verbundenen Unternehmen
2.996.485,53
0,00
0,00
0,00
2.996.485,53
2. Ausleihungen an verbundene Unternehmen
12.560.091,85
445.436,26
0,00
0,00
13.005.528,11
3. sonstige Ausleihungen
11.822.349,60
0,00
0,00
0,00
11.822.349,60
27.378.926,98
445.436,26
0,00
0,00
27.824.363,24
69.845.605,32 2.496.164,05
0,00 5.669,97
72.336.099,40
kumulierte Abschreibungen
Stand am
1.1.2013
Zugänge Zuschreibungen Abgänge
Stand am
31.12.2013
EUR
EUR
EUR
EUR
EUR
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. entgeltlich erworbene Konzessionen,
gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte
und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten
und Werten
8.313.042,24
443.051,34
0,00
0,00
8.756.093,58
2. Geschäfts- oder Firmenwert
7.152.512,25 1.192.086,00
0,00
0,00
8.344.598,25
15.465.554,49 1.635.137,34
0,00
0,00
17.100.691,83
II. Sachanlagen
1. technische Anlagen und Maschinen
798.739,00
67.580,00
0,00
0,00
866.319,00
2. andere Anlagen, Betriebs- und
Geschäftsausstattung
8.039.865,04 1.490.070,32
0,00 5.669,97
9.524.265,39
3. geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau
0,00
0,00
0,00
0,00
0,00
8.838.604,04 1.557.650,32
0,00 5.669,97
10.390.584,39
III. Finanzanlagen
1. Anteile an verbundenen Unternehmen
4.992,67
0,00
0,00
0,00
4.992,67
2. Ausleihungen an verbundene Unternehmen
93.326,80
75.775,01
0,00
0,00
169.101,81
3. sonstige Ausleihungen
11.822.349,60
0,00
0,00
0,00
11.822.349,60
11.920.669,07
75.775,01
0,00
0,00
11.996.444,08
36.224.827,60 3.268.562,67
0,00 5.669,97
39.487.720,30
Nettobuchwerte
Stand am
31.12.2013
Vorjahr
EUR
TEUR
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und
Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten
894.458,00
1.240.738,00
2. Geschäfts- oder Firmenwert
9.536.684,00 10.728.770,00
10.431.142,00 11.969.508,00
II. Sachanlagen
1. technische Anlagen und Maschinen
123.899,00
191.479,00
2. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung
6.377.847,00
5.084.516,00
3. geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau
87.571,94
917.016,81
6.589.317,94
6.193.011,81
III. Finanzanlagen
1. Anteile an verbundenen Unternehmen
2.991.492,86
2.991.492,86
2. Ausleihungen an verbundene Unternehmen
12.836.426,30 12.466.765,05
3. sonstige Ausleihungen
0,00
0,00
15.827.919,16 15.458.257,91
32.848.379,10 33.620.777,72
Gewinn- und Verlustrechnung für die Zeit vom 1. Januar bis 31. Dezember 2013
Vorjahr
EUR
EUR
TEUR
1. Umsatzerlöse
59.509.563,24 61.152

Vorjahr
EUR
EUR
TEUR
2. Erhöhung oder Verminderung des Bestands an fertigen und
unfertigen Erzeugnissen und Leistungen
265.731,92
-409
3. aktivierte Eigenleistungen
36.934,38
4
4. sonstige betriebliche Erträge
2.905.422,76
2.870
5. Materialaufwand
a) Aufwendungen für Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe und für bezogene
Waren
17.573.325,04
17.218
b) Aufwendungen für bezogene Leistungen
7.567.072,05
7.386
25.140.397,09
24.604
6. Personalaufwand
a) Löhne und Gehälter
16.696.243,32
17.040
b) soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und für
Unterstützung
2.705.546,11
2.534
19.401.789,43
19.574
7. Abschreibungen auf immaterielle Vermögensgegenstände des
Anlagevermögens und Sachanlagen
3.192.787,66
3.055
8. sonstige betriebliche Aufwendungen
15.973.914,68
16.480
9. Erträge aus anderen Wertpapieren und Ausleihungen des
Finanzanlagevermögens
528.317,51
552
10. sonstige Zinsen und ähnliche Erträge
13.255,51
74
11. Abschreibungen auf Finanzanlagen und auf Wertpapiere des
Umlaufvermögens
75.775,01
36
12. Zinsen und ähnliche Aufwendungen
316.320,20
1.232
13. Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit
-841.758,75
-738
14. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag
196.681,43
20
15. Jahresergebnis
-1.038.440,18
-758
16. Verlustvortrag
-757.666,12
0
17. Einstellung in die Kapitalrücklage
0,00
0
18. Bilanzverlust
-1.796.106,30
-758
Anhang für den Zeitraum vom 1. Januar bis 31. Dezember 2013
I. Allgemeine Angaben
Die Zentrum Mikroelektronik Dresden AG ist im Handelsregister von Dresden unter HRB 19166 eingetragen. Sitz der Gesellschaft ist
Dresden. Das Geschäftsjahr entspricht dem Kalenderjahr.
Gegenstand des Unternehmens ist die Konstruktion, Entwicklung, Herstellung, das Marketing und der Vertrieb von kunden- und
anwendungsspezifischen Schaltkreisen und Standardprodukten sowie alle hiermit zusammenhängenden Tätigkeiten.
Der vorliegende Jahresabschluss wurde gemäß §§ 242 ff. und §§ 264 ff. HGB sowie nach den einschlägigen Vorschriften des
Aktiengesetzes aufgestellt. Es gelten die Vorschriften für große Kapitalgesellschaften.
Die Gewinn- und Verlustrechnung ist nach dem Gesamtkostenverfahren aufgestellt.
Der Jahresabschluss der Zentrum Mikroelektronik Dresden AG wird im elektronischen Bundesanzeiger veröffentlicht.
Der Aufsichtsrat hat am 26. April 2013 den Vorjahresabschluss gebilligt und damit festgestellt.
II. Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden
Für die Aufstellung des Jahresabschlusses sind die nachfolgenden Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden maßgebend.
Erworbene immaterielle Vermögensgegenstände sowie Sachanlagen sind zu Anschaffungskosten bilanziert und werden entsprechend
ihrer Nutzungsdauer um planmäßige und gegebenenfalls um außerplanmäßige Abschreibungen vermindert.
Bei den Finanzanlagen werden die Anteilsrechte zu Anschaffungskosten bzw. niedrigeren beizulegenden Werten angesetzt.
Die Ausleihungen werden zum Nennwert bzw. zum niedrigeren beizulegenden Wert bilanziert.
Die Bewertung der Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe erfolgte mit den Anschaffungskosten unter Beachtung des strengen
Niederstwertprinzips.
Aus kundenspezifischen Auftragsentwicklungen resultierende Entwicklungsaufwendungen sind, soweit die Entwicklungsarbeiten am
Bilanzstichtag noch nicht abgeschlossen sind, als unfertige Leistungen aktiviert. Der Fertigstellungsgrad bemisst sich am Erreichen der
vertraglich festgelegten Milestones. Die Bewertung der unfertigen Leistungen erfolgt zu Herstellungskosten abzüglich enthaltener
Entwicklungskostenzuschüsse. Die Herstellungskosten enthalten Einzelkosten zuzüglich angemessener Gemeinkosten.
Fremdkapitalzinsen werden nicht einbezogen. Das strenge Niederstwertprinzip wird beachtet.
Fertige Erzeugnisse und Waren werden zu ihren Anschaffungs- und Herstellungskosten unter Beachtung des strengen
Niederstwertprinzips bewertet.

In allen Fällen wurde verlustfrei bewertet. Die Entwicklungsaufträge mit anschließender Serienproduktion werden im Rahmen der
verlustfreien Bewertung als Bewertungseinheit angesehen.
Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände sind zum Nennwert angesetzt. Soweit diese in Fremdwährung bestehen, wurden
sie zum Devisenkassamittelkurs am Bilanzstichtag in Euro umgerechnet. Zweifelhafte Forderungen wurden einzelwertberichtigt. Zur
Abdeckung des allgemeinen Kreditrisikos, von Skontoabzügen sowie Mahn- und Zinskosten wurde auf Forderungen aus Lieferungen
eine Pauschalwertberichtigung in Höhe von 1 % gebildet.
Die Wertpapiere des Umlaufvermögens werden zu Anschaffungskosten unter Beachtung des strengen Niederstwertprinzips bewertet.
Bezüglich des Ansatzes latenter Steuern nutzt die ZMD AG die Wahlrechte zum Ansatz aktiver latenter Steuern und zur Saldierung von
aktiven und passiven latenten Steuern dahingehend, dass sie den sich nach erfolgter Saldierung ergebenden Überhang aktiver
latenter Steuern nicht ansetzt.
Die unter den Guthaben bei Kreditinstituten ausgewiesenen Fremdwährungsbestände werden mit dem Devisenkassamittelkurs am
Bilanzstichtag bewertet.
Als aktive Rechnungsabgrenzungsposten werden Ausgaben vor dem Abschlussstichtag ausgewiesen, soweit sie Aufwand für eine
bestimmte Zeit nach diesem Tag darstellen.
Die Rückstellungen berücksichtigen alle ungewissen Verbindlichkeiten. Sie sind in Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer
Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrages angesetzt. Rückstellungen mit mehr als einem Jahr Laufzeit wurden abgezinst.
Verbindlichkeiten sind zum Erfüllungsbetrag angesetzt. Soweit diese in Fremdwährung bestehen, wurden sie zum
Devisenkassamittelkurs am Bilanzstichtag in Euro umgerechnet.
Langfristige Verbindlichkeiten in Fremdwährung bestehen zum Bilanzstichtag nicht.
Als passive Rechnungsabgrenzungsposten werden Einnahmen vor dem Bilanzstichtag ausgewiesen, soweit sie Erträge für eine
bestimmte Zeit nach diesem Tag darstellen.
III. Erläuterungen zur Bilanz
Anlagevermögen
Die Entwicklung der einzelnen Posten des Anlagevermögens ist unter Angabe der Abschreibungen des Geschäftsjahres in der als
gesonderte Anlage beigefügten Entwicklung des Anlagevermögens dargestellt.
Immaterielle Vermögensgegenstände
Die Zugänge wurden zu Anschaffungskosten aktiviert. Die Abschreibungen erfolgen linear pro rata temporis über 3 Jahre für Software,
für Patente linear pro rata temporis über 10 Jahre und für die Geschäfts- oder Firmenwerte aufgrund der Einschätzung des Vorstandes
über die Nutzungsfähigkeit über 15 Jahre linear pro rata temporis.
Finanzanlagen
Angaben zum Anteilsbesitz
Gesellschaft
Sitz
Beteiligungsquote
Eigenkapital
Jahresergebnis
direkt
indirekt
31.12.13
31.12.13
%
%
TEUR
TEUR
Ausland
ZMD America, Inc.
Santa Clara/USA
100,0
(1.838)
*
176
*
ZMD Fareast Limited
Hongkong
100,0
214
*
145
*
Senterra Limited
Hongkong
50,0
445
1)
275
1)
ZMD Eastern Europe EOOD
Varna
100,0
300
*
76
*
*
nach den International Financial Reporting Standards
1)
Werte gemäß dem vorläufigen Jahresabschluss 2013
Das Eigenkapital der ZMD America, Inc. wurde zum Stichtagskurs (USD/EUR 1,3768) und das Jahresergebnis zum Durchschnittskurs
(USD/EUR 1,3281) in Euro umgerechnet.
Das Eigenkapital der ZMD Fareast Ltd. wurde zum Stichtagskurs (HKD/EUR 10,6743) und das Jahresergebnis zum Durchschnittskurs
(HKD/EUR 10,3016) in Euro umgerechnet.
Das Eigenkapital der ZMD Eastern Europe EOOD wurde zum Stichtagskurs (BGN/EUR 1,9558) und das Jahresergebnis zum
Durchschnittskurs (BGN/EUR 1,9558) in Euro umgerechnet.
Das Eigenkapital der Senterra Limited wurde zum Stichtagskurs (USD/EUR 1,3768) und das Jahresergebnis zum Durchschnittskurs
(USD/EUR 1,3281) in Euro umgerechnet.
Ausleihungen an verbundene Unternehmen
In den Ausleihungen an verbundene Unternehmen sind Ausleihungen an Gesellschafter in Höhe von TEUR 11.116 (Vorjahr: TEUR
10.670) enthalten.
Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände

Als Finanzierungsinstrument wird durch die ZMD AG weiterhin das Factoring eingesetzt. Auf Basis des zugrunde liegenden Vertrages
mit einem Höchstobligo von TEUR 8.000 verkauft die ZMD AG Inlands- und Auslandsforderungen entsprechend den
Vertragsvereinbarungen. Die durchschnittliche Inanspruchnahme im Jahr 2013 betrug TEUR 4.788.
Zur Absicherung des Ausfallrisikos wurde eine Pauschalwertberichtigung in Höhe von 1 % auf die nicht verkauften Forderungen
vorgenommen. Die Restlaufzeiten stellen sich wie folgt dar:
31.12.2013
Vorjahr
TEUR
TEUR
Forderungen aus Lieferungen und Leistungen
6.219
2.738
– davon Restlaufzeit von mehr als einem Jahr
00
Forderungen gegen verbundene Unternehmen
0
152
– davon Restlaufzeit von mehr als einem Jahr
00
Sonstige Vermögensgegenstände
1.279
1.742
– davon Restlaufzeit von mehr als einem Jahr
00
7.498
4.632
Die im Vorjahr ausgewiesenen Forderungen gegen verbundene Unternehmen beinhalteten ausschließlich sonstige Forderungen.
Die sonstigen Vermögensgegenstände enthalten Forderungen gegen die CommerzFactoring GmbH, Mainz, in Höhe von TEUR 608 aus
dem Verkauf von Forderungen, Steuerrückforderungen in Höhe von TEUR 540, debitorische Kreditoren in Höhe von TEUR 19 und
sonstige Forderungen in Höhe von TEUR 111.
Guthaben bei Kreditinstituten
Die Guthaben bei Kreditinstituten enthalten Guthaben mit Verfügungsbeschränkungen in Höhe von TEUR 290 (Vorjahr: TEUR 256).
Rechnungsabgrenzungsposten
Der aktive Rechnungsabgrenzungsposten beinhaltet sonstige Vorauszahlungen in Höhe von TEUR 117 (Vorjahr: TEUR 107).
Latente Steuern
Der nach Ausübung des Wahlrechts nicht angesetzte Überhang aktiver latenter Steuern (TEUR 3.062 bei Zugrundelegung eines
Steuersatzes von 31,02 %) entfällt zum weit überwiegenden Teil auf die steuerlichen Verlustvorträge.
Grundkapital
Das Grundkapital von TEUR 15.750 ist eingeteilt in 15.750.000 auf den Namen lautende Stückaktien (Vorjahr: 15.750.000
Stückaktien).
Das Grundkapital der Gesellschaft ist um bis zu EUR 449.750,00 durch Ausgabe von neuen Stückaktien, lautend auf den Namen,
bedingt erhöht (Bedingtes Kapital I). Die bedingte Erhöhung dient der Einlösung von Optionsrechten im Rahmen des ZMD Stock
Option Plans 2001.
Weiterhin beschloss die Hauptversammlung am 5. Dezember 2007 die bedingte Erhöhung des Grundkapitals um bis zu EUR
730.250,00 durch Ausgabe von neuen Stückaktien, lautend auf den Namen (Bedingtes Kapital II).
Die bedingte Kapitalerhöhung dient der Gewährung von Bezugsrechten an Führungskräfte und Mitarbeiter.
Die Hauptversammlung der Zentrum Mikroelektronik Dresden AG hat am 20. Mai 2010 die Gesellschaft ermächtigt, weitere eigene
Aktien zu erwerben. Die Ermächtigung gilt vom Tag der Beschlussfassung an für fünf Jahre. Die Ermächtigung kann ganz oder in
Teilbeträgen, einmal oder mehrmals, in Verfolgung eines oder mehrerer gesetzlich zulässiger Zwecke durch die Zentrum
Mikroelektronik Dresden AG genutzt werden.
Am 1. Dezember 2010 hat die Hauptversammlung der Gesellschaft den Erwerb und die Einziehung von eigenen Aktien ohne
Kapitalherabsetzung nach den Vorschriften der vereinfachten Einziehung beschlossen. Mit Kaufvertrag vom 14. Oktober 2011 hat die
Zentrum Mikroelektronik Dresden AG 2.124.430 Stück Aktien von der Global ASIC GmbH erworben und davon 1.180.490 Stück Aktien
ohne Kapitalherabsetzung eingezogen.
Die Hauptversammlung der Gesellschaft hat am 28. Juni 2012 die Einziehung der bisher von der Gesellschaft gehaltenen eigenen
Aktien sowie die Anpassung der Anzahl der vorhandenen Aktien an das zu diesem Zeitpunkt bestehende Grundkapital durch Erhöhung
der Aktienzahl auf 11.800.000 unter Wahrung der bestehenden Beteiligungsverhältnisse beschlossen. Basierend auf dem am 20. Juli
2012 abgeschlossenen Vertrag über die Beteiligung eines Investors über 25,1 % der Anteile an der ZMD AG erfolgte mit dem
Beschluss der Hauptversammlung vom 28. Juni 2012 darüber hinaus eine Kapitalerhöhung unter Ausschluss des Bezugsrechts der
bisherigen Aktionäre. Das Grundkapital der Gesellschaft erhöhte sich durch die Kapitalerhöhung um TEUR 3.950 auf TEUR 15.750 und
wurde in Form einer Bareinlage geleistet.
Mit Beschluss vom 10. Juni 2013 hat die Hauptversammlung der ZMD AG den Vorstand zum Erwerb von bis zu 712.000 Stück eigener
Aktien zum Zwecke der Einziehung ermächtigt. Auf Basis dieser Ermächtigung hat die ZMD AG mit Kaufvertrag vom 11. Juni 2013
459.311 Stück Aktien von der Global ASIC GmbH sowie mit Kaufvertrag vom 25. Juni 2013 53.348 Stück Aktien vom Freistaat
Sachsen erworben. Die erworbenen Aktien wurden daraufhin vollumfänglich ohne Kapitalherabsetzung eingezogen.
Die Hauptversammlung der Gesellschaft hat am 1. Juli 2013 die Anpassung der Anzahl der vorhandenen Aktien an das zu diesem
Zeitpunkt bestehende Grundkapital durch Erhöhung der Aktienzahl auf 15.750.000 unter Wahrung der bestehenden
Beteiligungsverhältnisse beschlossen.
Die Entwicklung des Eigenkapitals stellt sich im Jahr 2013 wie folgt dar:
TEUR TEUR

TEUR TEUR
Grundkapital 1.1.2013
15.750
Grundkapital 31.12.2013
15.750
Kapitalrücklage gemäß § 272 Abs. 2 Nr. 1 HGB 1.1.2013
10.201
Kapitalrücklage gemäß § 272 Abs. 2 Nr. 1 HGB 31.12.2013
10.201
Kapitalrücklage gemäß § 272 Abs. 2 Nr. 4 HGB 1.1.2013
23.730
Erwerb und Einziehung von eigenen Anteilen
-3.906
Kapitalrücklage gemäß § 272 Abs. 2 Nr. 4 HGB 31.12.2013
19.824
Kapitalrücklage 31.12.2013
30.025
Bilanzverlust 31.12.2012
-758
Jahresfehlbetrag 31.12.2013
-1.038
Bilanzverlust 31.12.2013
-1.796
Eigenkapital 31.12.2013
43.979
Sonstige Rückstellungen
Die Rückstellungen betreffen im Wesentlichen den Personalbereich (TEUR 1.076; Vorjahr: TEUR 1.704) und ausstehende
Kostenrechnungen (TEUR 1.213; Vorjahr: TEUR 1.275). Daneben beinhalten weitere Rückstellungen u.a. Archivierungskosten,
Rückstellungen für zu erwartende Rechts- und Beratungskosten sowie Gewährleistungsrückstellungen.
Verbindlichkeiten
Die Restlaufzeiten der Verbindlichkeiten sind im nachfolgenden Verbindlichkeitenspiegel dargestellt:
Restlaufzeit
bis 1
Jahr
1 bis 5 Jahre
über 5 Jahre
gesamt
31.12.2013
gesamt
31.12.2012
TEUR
TEUR
TEUR
TEUR
TEUR
Art der Verbindlichkeiten
1. Verbindlichkeiten gegenüber
Kreditinstituten
1.477
4.156
0
5.633
(Vorjahr)
(141)
(431)
(0)
(572)
2. Verbindlichkeiten aus Lieferungen
und Leistungen
6.026
0
0
6.026
(Vorjahr)
(3.399)
(0)
(0)
(3.399)
3. erhaltene Anzahlungen
592
0
0
592
(Vorjahr)
(564)
(0)
(0)
(564)
4. Verbindlichkeiten gegenüber
verbundenen Unternehmen
316
0
0
316
(Vorjahr)
(152)
(0)
(0)
(152)
5. sonstige Verbindlichkeiten
1.613
1.593
0
3.206
(Vorjahr)
(1.355)
(1.398)
(0)
(2.753)
davon aus Steuern:
191
0
0
191
(Vorjahr)
(271)
(0)
(0)
(271)
davon im Rahmen der sozialen
Sicherheit:
30
0
0
30
(Vorjahr)
(37)
(0)
(0)
(37)
10.024
5.749
0
15.773
(5.611)
(1.829)
(0)
(7.440)
Die Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten setzen sich wie folgt zusammen:
31.12.2013
Vorjahr
TEUR TEUR
HSH Nordbank
3.686
0
Deutsche Bank
1.516
0
Ostsächsische Sparkasse Dresden
431
572
5.633
572
Das Tilgungsdarlehen der HSH Nordbank in Höhe von ursprünglich EUR 4,0 Mio. hat eine Laufzeit von 3 Jahren und ist im
Wesentlichen durch die Sicherungsübereignung der Vorräte besichert.
Bei der Verbindlichkeit gegenüber der Deutschen Bank handelt es sich um die erste Tranche einer insgesamt über EUR 5,0 Mio.
abgeschlossenen Projektfinanzierung, die über eine Garantie des Europäischen Investitionsfonds abgesichert ist.
Die Verbindlichkeiten gegenüber der Ostsächsischen Sparkasse Dresden aus einem investitionsbezogenen Kredit sind durch
Übereignung von Anlagevermögen besichert.
Die sonstigen Verbindlichkeiten aus Mietkauf in Höhe von TEUR 2.300 (Vorjahr: TEUR 1.504) sind durch Sicherungsübereignung der
jeweiligen Sachanlagen besichert.
Die Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen resultieren in Höhe von TEUR 316 aus Verbindlichkeiten aus Lieferungen
und Leistungen (Vorjahr: TEUR 152).

Haftungsverhältnisse
Es bestehen keine weiteren Haftungsverhältnisse.
Sonstige finanzielle Verpflichtungen und nicht in der Bilanz enthaltene Geschäfte
Es bestehen sonstige finanzielle Verpflichtungen in Höhe von TEUR 8.214. Im Einzelnen betreffen diese Verpflichtungen Miet-, Leasing
- und Dienstleistungsverträge sowie Wartungs- und Lizenzverträge und weisen folgende Restlaufzeiten auf:
bis zu 1 Jahr
Restlaufzeiten
zwischen 1 und 5
Jahren
über 5 Jahre
TEUR
TEUR
TEUR
Kfz-Leasing
156
199
0
Wartungs- und Lizenzgebühren
1.066
1.310
0
Geschäftsraummietverträge
952
2.922
925
Sonstiges
195
489
0
Gesamt
2.369
4.920
925
Die finanziellen Verpflichtungen für Wartungs- und Lizenzgebühren betreffen im Wesentlichen Lizenz- und Wartungsverträge mit der
Synopsys International Limited, Advantest Europe GmbH und der Cadence Design Systems GmbH.
Mit der X-FAB Dresden GmbH & Co. KG wurde im Jahr 2007 ein Immobilienmietvertrag für den „Campus“ und den Geschäftsbereich
Testhouse geschlossen. Der Immobilienmietvertrag für den „Campus“ ZMD hat eine Laufzeit bis zum Jahr 2019. Der Vertrag für den
Bereich Testhouse hat eine Laufzeit von fünf Jahren. Dieser Mietvertrag verlängert sich jeweils um zwei Jahre, wenn keine Seite mit
einer Frist von 12 Monaten zum jeweiligen Vertragsende schriftlich kündigt.
Die gleichen Konditionen beinhaltet der Mietvertrag mit der NanoelektronikZentrumDresden GmbH.
Bezüglich nicht in der Bilanz enthaltener Geschäfte verweisen wir auf die Erläuterungen zum Factoring unter III.
IV. Erläuterungen zur Gewinn- und Verlustrechnung
Umsatzerlöse
Die Umsatzerlöse werden erfasst, wenn der Risikoübergang auf den Kunden erfolgt ist. Sie verteilen sich wie folgt auf Absatzmärkte
und Business Lines.
Nach Absatzmärkten
2013
Vorjahr
TEUR
%
TEUR
%
Inland
21.439
36,0
20.739
33,9
Ausland
38.071
64,0
40.413
66,1
59.510
100,0
61.152
100,0
Nach Business Lines
2013
Vorjahr
TEUR
%
TEUR
%
Sensing & Automotive
51.580
86,7
54.084
88,5
Power & Analog
7.821
13,1
6.736
11,0
Sonstiges
109
0,2
332
0,5
Umsatzerlöse
59.510
100,0
61.152
100,0
Sonstige betriebliche Erträge
Die sonstigen betrieblichen Erträge enthalten im Wesentlichen Erträge aus F&E-Förderung in Höhe von TEUR 1.188 (Vorjahr: TEUR
1.195), Erträge aus der Auflösung von Rückstellungen in Höhe von TEUR 688 (Vorjahr: TEUR 516), Erträge aus Dienstleistungen in
Höhe von TEUR 469 (Vorjahr: TEUR 421), Erträge aus Kursdifferenzen in Höhe von TEUR 70 (Vorjahr: TEUR 47) und periodenfremde
Erträge in Höhe von TEUR 98 (Vorjahr: TEUR 275).
Sonstiger betrieblicher Aufwand
Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen setzen sich wie folgt zusammen:
2013
Vorjahr
TEUR
TEUR
Betriebsaufwand
5.078
5.144
Vertriebsaufwand
7.735
7.333
Verwaltungsaufwand
2.907
3.884
Währungsdifferenzen
161
74
Übrige Aufwendungen
93
45
15.974
16.480
Erträge aus anderen Wertpapieren und Ausleihungen des Finanzanlagevermögens
2013
Vorjahr
TEUR TEUR

2013
Vorjahr
TEUR TEUR
Erträge aus Ausleihungen an Gesellschafter
445
445
Erträge aus Ausleihungen an verbundene Unternehmen
83
86
Übrige
0 21
528
552
Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge
Die Position „sonstige Zinsen und ähnliche Erträge“ enthält keine Zinserträge von verbundenen Unternehmen.
Abschreibungen auf Finanzanlagen und Wertpapiere des Umlaufvermögens
2013
Vorjahr
TEUR TEUR
Abschreibung Finanzanlagen aufgrund von Währungseffekten
76
36
76
36
Zinsen und ähnliche Aufwendungen
Die Position „Zinsen und ähnliche Aufwendungen“ beinhaltet im Wesentlichen Zinsaufwendungen aus Kreditverbindlichkeiten, Zinsen
für Mietkaufverbindlichkeiten und Factoringzinsen.
Darüber hinaus sind Aufwendungen aus der Abzinsung von Rückstellungen in Höhe von TEUR 4 enthalten.
Ertragsteuern
Die Ertragsteuern betreffen im Wesentlichen Ertragsteuern des abgeschlossenen Geschäftsjahres für die ausländischen Betriebsstätten
sowie Steueraufwendungen für zurückliegende Zeiträume.
V. Sonstige Angaben
Mitarbeiterbeteiligung – Stock Option-Programm
Um eigenverantwortliches, unternehmerisches Handeln zu fördern und gleichzeitig unsere Mitarbeiter am Wertzuwachs des
Unternehmens teilhaben zu lassen, wurden Aktienoptionsprogramme für Mitglieder des Vorstands und Mitarbeiter der ZMD AG,
Mitglieder der Geschäftsführung und Mitarbeiter der gegenwärtig oder zukünftig im Sinne der §§ 15 ff. AktG verbundenen
Unternehmen beschlossen und eingeführt.
Die Hauptversammlung der Zentrum Mikroelektronik AG hat am 9. Juli 2001 (mit Änderungen von 4. September 2002, 20. Januar
2003 und 29. März 2004) zum Zwecke der Ausgabe von Bezugsrechten auf Aktien der Gesellschaft die Schaffung eines bedingten
Kapitals („Bedingtes Kapital I/2001“) beschlossen. Per Hauptversammlungsbeschluss vom 5. Dezember 2007 wurde das bestehende
Bedingte Kapital I/2001 auf EUR 449.750 in dem Umfang reduziert, wie keine Rechte zum Bezug von Aktien mehr bestanden.
Gleichzeitig wurde das Grundkapital bedingt um EUR 730.250 auf EUR 1.180.000 erhöht (Bedingtes Kapital II/2007).
Die außerordentliche Hauptversammlung vom 5. Dezember 2007 hat beschlossen, ein neues Stock Option-Programm (Stock Option-
Plan 2007–2014) aufzulegen sowie die Laufzeit des bereits bestehenden Programms bis 2014 zu verlängern und die
Optionsbedingungen weitestgehend an das neue Programm (Stock Option-Plan 2001–2014) anzupassen. Das Bedingte Kapital I/2001
sowie das Bedingte Kapital II/2007 dienen der Einlösung von Optionsrechten im Rahmen der ZMD Stock Option-Pläne 2001–2014 und
2007–2014.
Die ordentliche Hauptversammlung der ZMD AG vom 1. Dezember 2010 hat die Herabsetzung des bedingten Kapitals beschlossen.
Aufgrund der Einziehung von Stückaktien der Gesellschaft ohne Herabsetzung des Grundkapitals mit Hauptversammlungsbeschluss
vom 14. Juli 2010, eingetragen im Handelsregister am 9. August 2010, verringert sich die Anzahl der aus dem Bedingten Kapital I
ausgegebenen Bezugsaktien auf 404.775 auf den Namen lautende Stückaktien. Die Anzahl der aus dem Bedingten Kapital II/2007
ausgegebenen Bezugsaktien verringert sich auf 657.225 auf den Namen lautende Stückaktien.
Mit dem Beschluss der Hauptversammlung vom 28. Juni 2012 wurde die Laufzeit beider Optionsprogramme bis 2016 verlängert.
Aufgrund der Einziehung der eigenen Aktien und der Anpassung des Grundkapitals durch Erhöhung der Aktienzahl (siehe auch
Ausführungen unter Punkt 27a) wurde darüber hinaus in der Hauptversammlung vom 28. Juni 2012 beschlossen, die Anzahl der aus
dem Bedingtem Kapital I sowie Bedingtem Kapital II ausgegebenen Bezugsaktien auf bis zu 449.750 sowie 730.250 zu erhöhen.
Jedes einzelne Optionsrecht berechtigt den Berechtigten gegen Zahlung des Ausübungspreises nach Maßgabe der Optionsbedingungen
a)
zum Bezug je einer, auf den Namen lautenden, vinkulierten Stückaktie der Gesellschaft, oder
b)
zum Erhalt eines Barausgleichs.
Im Rahmen der handelsrechtlichen Rechnungslegung ist es bisher nicht erforderlich, einen aus den Kapitalprogrammen resultierenden
Personalaufwand im Jahresabschluss der ZMD AG auszuweisen.
Die Ausgestaltung der Stock Option-Programme stellt sich wie folgt dar:
Stock Option-Programm 2001–2016:
Deutschland/USA
Kalifornien
Beschluss der Hauptversammlung
9. Juli 2001
20. Januar 2003
4. September 2002
(Änderungsbeschluss)
(Änderungsbeschluss)
29. März 2004

Deutschland/USA
Kalifornien
20. Januar 2003
(Änderungsbeschluss)
(Änderungsbeschluss)
29. März 2004
(Änderungsbeschluss)
5. Dezember 2007
(Änderungsbeschluss)
1. Dezember 2010
(Änderungsbeschluss)
28. Juni 2012
(Änderungsbeschluss)
Bedingtes Kapital
unbefristetes Bedingtes Kapital I
EUR 449.750
max. Anzahl der Optionen
449.750 Stück
Ausübungspreis
EUR 10,85
(9. Juli 2001)
EUR 5,00
(Änderung des
Ausübungspreises
zum 4. September
2002)
EUR 5,50
Wartezeit
48 % der gewährten
Optionsrechte
frühestens zwei Jahre
nach ihrer Ausgabe
(Grundwartezeit)
50 % der gewährten
Optionsrechte
frühestens zwei Jahre
nach ihrer Ausgabe
(Grundwartezeit)
weitere je 6 % der
jeweils gewährten
Optionsrechte nach
Ablauf von je drei
Monaten nach Ablauf
der Grundwartezeit,
die letzten 4 % somit
nach Ablauf von zwei
Jahren und drei
Monaten nach Ablauf
der Grundwartezeit
weitere je 2 % der
jeweils gewährten
Optionsrechte nach
Ablauf von je einem
Monat nach Ablauf
der Grundwartezeit,
die letzten 2 % somit
nach Ablauf von zwei
Jahren und einem
Monat nach Ablauf
der Grundwartezeit
Verteilung der Optionen
– Vorstand
bis zu 33,9 %
– Management
bis zu 33,9 %
– Arbeitnehmer
bis zu 32,2 %
Die Ausübung der Optionen ist an folgende Erfolgsziele gebunden:
a)
Aufnahme der Erstnotiz der Aktien der Gesellschaft an einer deutschen Börse („IPO“);
b)
Verkauf der Gesellschaft (mehr als 75 % der Aktien der Gesellschaft) an einen Dritten („Trade Sale“);
c)
Verschmelzung der Gesellschaft als übertragende Gesellschaft auf eine nicht mit der Gesellschaft im Sinne der §§ 15 ff. AktG
verbundene andere Gesellschaft nach den Vorschriften des Umwandlungsgesetzes („Merger“).
Im Falle des Erreichens des Erfolgszieles „IPO“ hat die Gesellschaft das Recht, den Optionsberechtigten anstelle von
Stückaktien einen Barausgleich zu gewähren.
Im Falle des Erreichens des Erfolgszieles „Merger“ oder „Trade Sale“ hat die Gesellschaft die Pflicht, den
Optionsberechtigten anstelle von Stückaktien einen Barausgleich zu gewähren. Der Barausgleich berechnet sich
dabei aus der Differenz zwischen dem Basispreis und dem durchschnittlichen XETRA-Schlusskurs für eine Aktie der
Gesellschaft an den 20 Börsenhandelstagen vor Ausübung des Optionsrechts, sofern der Basispreis niedriger als der
maßgebliche durchschnittliche Schlusskurs ist. Ist dies nicht der Fall, ist kein Barausgleich zu zahlen. Wird die Aktie
im Ausübungszeitraum noch nicht an einer deutschen Börse gehandelt, so entspricht der Barausgleich für jedes
ausgeübte Optionsrecht der Differenz zwischen dem Basispreis und dem nach Maßgabe der folgenden Bestimmungen
festgelegten Wert der Aktie, sofern der Basispreis niedriger als der maßgebliche Wert ist. Ist dies nicht der Fall, ist
kein Barausgleich zu zahlen. Maßgeblich ist allein der nach Maßgabe der folgenden Bestimmungen berechnete Wert:
Im Falle des Eintritts des Erfolgszieles „Trade Sale“ gilt als Wert einer Aktie der Gesellschaft ausschließlich
der im Rahmen des Trade Sales für eine Aktie der Gesellschaft gezahlte Kaufpreis.
Im Falle des Eintritts des Erfolgszieles „Merger“ gilt als Wert einer Aktie der Gesellschaft ausschließlich der
im Rahmen des „Mergers“ für die Bemessung des im Verschmelzungsvertrag festgelegten
Umtauschverhältnisses zugrunde gelegte Wert für eine Aktie der Gesellschaft.

Stand der Aktienoptionsrechte des Stock Option-Programms 2001–2016 zum 31. Dezember 2013:
2013
Vorjahr
Anzahl der
Bezugsrechte
Anzahl der
Bezugsrechte
Ausstehende Optionen per 1. Januar
233.000
236.000
Unverfallbare Optionen per 1. Januar
Zugänge
Gewährte Optionen
Ausgeübte Optionen
Verfallene Optionen
3.000
Ausübbare Optionen
Ausstehende Optionen per 31. Dezember
233.000
233.000
Gesamtvolumen des Optionsprogramms
449.750
449.750
Stock Option-Programm 2007–2016
Deutschland/USA
Beschluss der Hauptversammlung 5. Dezember 2007
(Änderungsbeschluss)
20. Mai 2010
(Änderungsbeschluss)
1. Dezember 2010
(Änderungsbeschluss)
28. Juni 2012
(Änderungsbeschluss)
Bedingtes Kapital
unbefristetes Bedingtes Kapital II EUR 730.250
max. Anzahl der Optionen
730.250 Stück
Basispreis
EUR 5,00
Wartezeit
48 % der gewährten Optionsrechte frühestens zwei Jahre nach
ihrer Ausgabe (Grundwartezeit)
weitere je 6 % der jeweils gewährten Optionsrechte nach Ablauf
von je drei Monaten nach Ablauf der Grundwartezeit, die letzten
4 % somit nach Ablauf von zwei Jahren und drei Monaten nach
Ablauf der Grundwartezeit
Verteilung der Optionen
– Vorstand
bis zu 40,0 %
– Management
bis zu 5,0 %
– Arbeitnehmer
bis zu 55,0 %
Für das Optionsprogramm gelten die gleichen Erfolgsziele wie im Optionsprogramm 2001–2016.
Stand der Aktienoptionsrechte des Stock Option-Programms 2007–2016 zum 31. Dezember 2013:
2013
Vorjahr
Anzahl der
Bezugsrechte
Anzahl der
Bezugsrechte
Ausstehende Optionen per 1. Januar
634.350
701.050
Unverfallbare Optionen per 1. Januar
Zugänge
Gewährte Optionen
Ausgeübte Optionen
Verfallene Optionen
2.532
66.700
Ausübbare Optionen
Ausstehende Optionen per 31. Dezember
631.818
634.350
Gesamtvolumen des Optionsprogramms
730.250
730.250
Geschäfte mit nahestehenden Unternehmen und Personen
Geschäfte mit nahestehenden Unternehmen und Personen, die nicht zu marktüblichen Bedingungen abgeschlossen wurden, sind im
Berichtszeitraum nicht erfolgt.
Die Angabe der Gesamtbezüge des Vorstandes wird gemäß § 286 Abs. 4 HGB unterlassen.
Die Bezüge des Aufsichtsrates betrugen TEUR 71 (Vorjahr: TEUR 71) und werden inkl. Umsatzsteuer ausgewiesen.
Kredite an Vorstandsmitglieder
Kredite an Vorstandsmitglieder bestehen zum Stichtag nicht.
Honorar des Abschlussprüfers

31.12.2013
31.12.2012
TEUR TEUR
Abschlussprüfungsleistungen
80
80
Andere Bestätigungsleistungen
4
0
Steuerberatungsleistungen
27
34
Sonstige Leistungen
15
7
Gesamthonorar
126
121
Mitarbeiter
Die Entwicklung der durchschnittlichen Mitarbeiterzahl stellt sich im Vergleich zum Vorjahr wie folgt dar:
2013
Vorjahr
Angestellte
242
229
Gewerbliche Arbeitnehmer
34
33
Auszubildende
1
1
277 263
Vorstand
Als Vorstand sind bestellt:
Herr Thilo von Selchow (Dipl.-Kaufmann)
Vorsitzender des Vorstandes der Zentrum Mikroelektronik Dresden AG, Dresden
Herr Steffen Wollek (Dipl.-Kaufmann)
Vorstand für Finanzen der Zentrum Mikroelektronik Dresden AG, Dresden
Herr Thilo von Selchow vertritt die Gesellschaft allein. Er ist von den Beschränkungen des § 181 BGB befreit. Alle anderen
Vorstandsmitglieder vertreten die Gesellschaft entweder zusammen mit einem zweiten Vorstandsmitglied oder zusammen mit einem
Prokuristen.
Aufsichtsrat
Der Aufsichtsrat setzt sich wie folgt zusammen:
Herr Carl-Peter Forster (Dipl.-Volkswirt, Dipl.-Ing.) Aufsichtsratsvorsitzender
Non Executive Member of the Board of Volvo Cars Corp., Gothenburg, Geely Automobile Holdings Ltd., Hong Kong and IMI
Plc., Birmingham
Herr Prof. Dr. Ing. Gerhard Fettweis (Dr.-Ing. Dr. h.c.)
Leiter des Vodafone-Stiftungslehrstuhls „Mobile Nachrichtensysteme“ an der TU Dresden
• Herr Dr. Lothar Koniarski (Dipl.-Kaufmann)
Geschäftsführer der Dr. Vielberth Verwaltungsgesellschaft mbH
Dresden, den 28. März 2014
Thilo von Selchow
Steffen Wollek
Bestätigungsvermerk des Abschlussprüfers
Wir haben den Jahresabschluss – bestehend aus Bilanz, Gewinn- und Verlustrechnung sowie Anhang – unter Einbeziehung der
Buchführung und den Lagebericht der Zentrum Mikroelektronik Dresden AG, Dresden, für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis 31.
Dezember 2013 geprüft. Die Buchführung und die Aufstellung von Jahresabschluss und Lagebericht nach den deutschen
handelsrechtlichen Vorschriften liegen in der Verantwortung des Vorstands der Gesellschaft. Unsere Aufgabe ist es, auf der Grundlage
der von uns durchgeführten Prüfung eine Beurteilung über den Jahresabschluss unter Einbeziehung der Buchführung und über den
Lagebericht abzugeben.
Wir haben unsere Jahresabschlussprüfung gemäß § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer festgestellten
deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung vorgenommen. Danach ist die Prüfung so zu planen und durchzuführen,
dass Unrichtigkeiten und Verstöße, die sich auf die Darstellung des durch den Jahresabschluss unter Beachtung der Grundsätze
ordnungsmäßiger Buchführung und durch den Lagebericht vermittelten Bildes der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage wesentlich
auswirken, mit hinreichender Sicherheit erkannt werden. Bei der Festlegung der Prüfungshandlungen werden die Kenntnisse über die
Geschäftstätigkeit und über das wirtschaftliche und rechtliche Umfeld der Gesellschaft sowie die Erwartungen über mögliche Fehler
berücksichtigt. Im Rahmen der Prüfung werden die Wirksamkeit des rechnungslegungsbezogenen internen Kontrollsystems sowie
Nachweise für die Angaben in Buchführung, Jahresabschluss und Lagebericht überwiegend auf der Basis von Stichproben beurteilt. Die
Prüfung umfasst die Beurteilung der angewandten Bilanzierungsgrundsätze und der wesentlichen Einschätzungen des Vorstands sowie
die Würdigung der Gesamtdarstellung des Jahresabschlusses und des Lageberichts. Wir sind der Auffassung, dass unsere Prüfung eine
hinreichend sichere Grundlage für unsere Beurteilung bildet.

Unsere Prüfung hat zu keinen Einwendungen geführt.
Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse entspricht der Jahresabschluss zum 31. Dezember
2013 der Zentrum Mikroelektronik Dresden AG, Dresden, den gesetzlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der
Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und
Ertragslage der Gesellschaft. Der Lagebericht steht in Einklang mit dem Jahresabschluss, vermittelt insgesamt ein zutreffendes Bild
von der Lage der Gesellschaft und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.
Berlin, den 14. April 2014
Deloitte & Touche GmbH
Wirtschaftsprüfungsgesellschaft
Scharpenberg, Wirtschaftsprüfer
Papesch, Wirtschaftsprüferin
Bericht des Aufsichtsrates an die ordentliche Hauptversammlung der Zentrum Mikroelektronik Dresden AG über das am
31.12.2013 abgelaufene Geschäftsjahr
Sehr geehrte Damen und Herren,
auch im Geschäftsjahr 2013 hat der Aufsichtsrat die ihm nach Gesetz, Satzung und Geschäftsordnung obliegenden Aufgaben
gewissenhaft wahrgenommen. Der Aufsichtsrat stand und steht im kontinuierlichen Dialog mit dem Vorstand der Gesellschaft, den er
bei der Leitung des Unternehmens beraten und seine Geschäftsführung überwacht hat.
Im Berichtszeitraum fanden insgesamt vier ordentliche Aufsichtsratssitzungen, am 26. April, 1. Juli, 25. September und 12. November
2013, statt. Der Vorstand informierte den Aufsichtsrat im Rahmen der Sitzungen umfassend und zeitnah über die Lage des
Unternehmens, über die zu erwartende Entwicklung sowie über wesentliche Einzelmaßnahmen. Der Aufsichtsrat war in alle
Entscheidungen, die für das Unternehmen von grundlegender Bedeutung waren, eng eingebunden. Die strategische Ausrichtung des
Unternehmens stimmte der Vorstand mit dem Aufsichtsrat ab.
Außerhalb von Sitzungen berichtete der Vorstand dem Aufsichtsrat unter anderem über den aktuellen Geschäftsverlauf und
wesentliche Einzelthemen. Des Weiteren erfolgte eine ausführliche Quartalsberichtserstattung.
Gegenstand der Sitzungen und Gespräche zwischen Vorstand und Aufsichtsrat waren unter anderem strukturelle Veränderungen. Die
in 2012 begonnene Umstrukturierung der Entwicklungsorganisation und der damit verbundenden Prozesse wurde 2013 fortgesetzt.
Zum 1. Februar 2013 wurde die überarbeitete Entwicklungsordnung eingeführt.
Herrn Harald Weinschenk, VP Operations, wurde am 29. Mai 2013 Gesamtprokura erteilt.
Im vierten Quartal des Geschäftsjahres erfolgte die Reorganisation der Business Line Sensing & Automotive sowie der Business Line
Power & Analog entsprechend der im Fokus stehenden Geschäftsbereiche in die
(I)
BL Power mit Schwerpunkt Power Solutions für FPGA,
(II)
BL Sensing mit Schwerpunkt Battery Monitoring/Current Sensing und Mobile Sensing für Smart Phones sowie
(III)
BL Automotive mit Schwerpunkt Pressure Sensing.
Der vom Vorstand aufgestellte Jahresabschluss der ZMD AG sowie der nach IFRS aufgestellte Konzernabschluss der ZMD AG, die
jeweiligen Lageberichte und der Abhängigkeitsbericht über das am 31. Dezember 2013 abgelaufene Geschäftsjahr ist unter
Einbeziehung der Gesellschaft von der Deloitte & Touche GmbH, Wirtschaftsprüfungsgesellschaft, Berlin, geprüft worden.
Diese hat am 14. April 2014 den uneingeschränkten Bestätigungsvermerk erteilt. Die Berichte lagen dem Aufsichtsrat rechtzeitig vor.
Bestätigungsvermerk des Wirtschaftsprüfers zum Abhängigkeitsbericht
„Nach unserer pflichtgemäßen Prüfung und Beurteilung bestätigen wir, dass
1.
die tatsächlichen Angaben des Berichtes richtig sind und
2.
bei den im Bericht aufgeführten Rechtsgeschäften die Leistung der Gesellschaft nicht unangemessen hoch war.“
Der Aufsichtsrat hat den vom Vorstand vorgelegten Jahresabschluss 2013 der ZMD AG sowie den Konzernabschluss 2013 der ZMD AG
nebst den jeweiligen Lageberichten, dem Abhängigkeitsbericht und den Vorschlag über die Verwendung des Bilanzgewinns sowie den
Prüfungsbericht des Abschlussprüfers geprüft und erörtert. An diesen Beratungen hat der Abschlussprüfer teilgenommen.
Nach dem abschließenden Ergebnis der Prüfung durch den Aufsichtsrat erhebt der Aufsichtsrat keine Einwendungen gegen die
Abschlüsse und die Prüfung durch den Abschlussprüfer. Der Aufsichtsrat hat dem Ergebnis der Abschlussprüfung am 12. Mai 2014
seine Zustimmung erteilt und den Jahresabschluss, den Konzernabschluss der ZMD AG sowie die Schlusserklärung des
Abhängigkeitsberichts gebilligt. Der Jahresabschluss ist damit festgestellt.
Der Aufsichtsrat dankt den Mitgliedern des Vorstandes für ihren Einsatz und ihre Leistungen sowie die gute Zusammenarbeit im
vergangenen Geschäftsjahr.

Dresden, im Mai 2014
Für den Aufsichtsrat
Carl-Peter Forster, Aufsichtsratsvorsitzender
Auszug aus Nummer 2217 der Urkundenrolle für 2014-H
Verhandelt zu Dresden, den 18. Juni 2014
Auf Bitten des Vorstandes der Zentrum Mikroelektronik Dresden AG begab ich,
Notar
Prof. Dr. Heribert Heckschen, mit dem Amtssitz in Dresden,
mich heute in die Geschäftsräume der Zentrum Mikroelektronik Dresden AG, Grenzstraße 28 in Dresden, um über die der dorthin zu
heute, den 18. Juni 2014 einberufenen
ordentlichen Hauptversammlung der Zentrum Mikroelektronik Dresden AG mit dem Sitz in Dresden,
eingetragen im Handelsregister des Amtsgerichts Dresden zu HRB 19166 (die „Gesellschaft“) die Niederschrift aufzunehmen:
TOP 1
Vorlage des festgestellten Jahresabschlusses für das Geschäftsjahr 2013 der Zentrum Mikroelektronik Dresden AG nebst
Lagebericht sowie des festgestellten Konzernabschlusses der Zentrum Mikroelektronik Dresden AG für das
Geschäftsjahr 2013 nebst Konzernlagebericht sowie des Berichts des Aufsichtsrats über das Geschäftsjahr 2013
In der Hauptversammlung wurden der Jahresabschluss für das Geschäftsjahr 2013 der Zentrum Mikroelektronik Dresden AG nebst
Lagebericht sowie der Konzernabschluss der Zentrum Mikro-elektronik Dresden AG für das Geschäftsjahr 2013 nebst
Konzernlagebericht sowie der Bericht des Aufsichtsrats über das Geschäftsjahr 2013 vorgelegt. Die Vorlagen und die Berichte sind in
ihrer gedruckten Fassung dieser Niederschrift als Anlagen beigefügt.
Der Versammlungsleiter stellte hierzu fest, dass
der Jahresabschluss nebst Lagebericht und der Konzernabschluss nebst Konzernlagebericht vom Vorstand aufgestellt und
vom Aufsichtsrat der Gesellschaft gebilligt und somit festgestellt wurden (§ 172 S. 1 AktG),
der Jahresabschluss nebst Lagebericht und der Konzernabschluss nebst Konzernlagebericht sowie der Bericht des
Aufsichtsrats den Aktionären auf Wunsch übersandt worden sind (§ 175 Abs. 2 S. 2 AktG) und in der heutigen
Hauptversammlung ausgelegen haben,
der Jahresabschluss nebst Lagebericht und der Konzernabschluss nebst Konzernlagebericht mit dem uneingeschränkten
Bestätigungsvermerk des Abschlussprüfers, der Deloitte & Touche GmbH Wirtschaftsprüfungsgesellschaft, Berlin, versehen
sind (§ 316 Abs. 1 HGB).
Die Verlesung der Vorlagen wurde nicht verlangt.
TOP 4
Beschlussfassung über die Entlastung des Vorstands für das Geschäftsjahr 2013
Der Versammlungsleiter stellte den Vorschlag der Verwaltung, den Mitgliedern des Vorstands für das Geschäftsjahr 2013 Entlastung
zu erteilen, zur Abstimmung, wobei aufgrund von Stimmverboten Einzelabstimmungen erfolgen sollen.
1. Entlastung von Herrn Thilo von Selchow:
Der Versammlungsleiter stellte fest, dass die Aktionärin/ der Aktionärsvertreter der Global ASIC GmbH an dieser Abstimmung gemäß
§ 136 AktG nicht teilnehmen kann. Es sind somit 5.721.870 Stimmen stimmberechtigt.
Die Hauptversammlung fasste sodann in der vom Versammlungsleiter bestimmten Abstimmungsart einstimmig mit 5.721.870
Stimmen, ohne Gegenstimmen und ohne Stimmenthaltungen, unter Berücksichtigung des Stimmverbots der Global ASIC GmbH, den
Beschluss wie vorgeschlagen.
Der Versammlungsleiter gab das Abstimmungsergebnis bekannt und stellte fest, dass die Hauptversammlung der Entlastung von
Herrn von Selchow für das Geschäftsjahr 2013 einstimmig zugestimmt hat.
2. Entlastung von Herrn Steffen Wollek:
Der Versammlungsleiter stellte fest, dass die Aktionärin/ der Aktionärsvertreter der ELBER GmbH an dieser Abstimmung gemäß § 136
AktG nicht teilnehmen kann. Es sind somit 11.667.102 Stimmen stimmberechtigt.

Die Hauptversammlung fasste sodann in der vom Versammlungsleiter bestimmten Abstimmungsart einstimmig mit 11.667.102
Stimmen, ohne Gegenstimmen und ohne Stimmenthaltungen, unter Berücksichtigung des Stimmverbots der ELBER GmbH, den
Beschluss wie vorgeschlagen.
Der Versammlungsleiter gab das Abstimmungsergebnis bekannt und stellte fest, dass die Hauptversammlung der Entlastung von
Herrn Wollek für das Geschäftsjahr 2013 einstimmig zugestimmt hat.
TOP 5
Beschlussfassung über die Entlastung des Aufsichtsrats für das Geschäftsjahr 2013
Der Versammlungsleiter stellte den Vorschlag der Verwaltung, den Mitgliedern des Aufsichtsrats für das Geschäftsjahr 2013
Entlastung zu erteilen, zur Abstimmung.
Der Versammlungsleiter stellte fest, dass die Aktionärin/ der Aktionärsvertreter der ELBER GmbH an dieser Abstimmung gemäß § 136
AktG nicht teilnehmen kann. Es sind somit 11.667.102 Stimmen stimmberechtigt.
Die Hauptversammlung fasste sodann in der vom Versammlungsleiter bestimmten Abstimmungsart einstimmig mit 11.667.102
Stimmen, ohne Gegenstimmen und ohne Stimmenthaltungen, den Beschluss wie vorgeschlagen.
Der Versammlungsleiter gab das Abstimmungsergebnis bekannt und stellte fest, dass die Hauptversammlung der Entlastung der
Mitglieder des Aufsichtsrats für das Geschäftsjahr 2013 ein-stimmig zugestimmt hat.