image
image
image
image
© Landesamt für Archäologie mit Landesmuseum für Vorgeschichte, Dresden. Alle Rechte vorbehalten.
LÖBNITZ − EIN STANDORT MIT TRADITION
Die Zeit Otto des Großen
1
Magdeburg
, Merseburg, Liubanici (heute Löbnitz), Otto der Große, Markgraf Gero,
Thietmar von Merseburg – Orte und Personen, die im unmittelbaren Zusammenhang mit
der jahrhundertealten Tradition des heutigen Löbnitz stehen.
Wir
befinden uns im 10. nachchristlichen Jahrhundert. Otto I. (912-973) – schon seine
Zeitgenossen nannten ihn Otto den Großen – wurde am 7. August 936, designiert durch
seinen Vater Heinrich I., in Aachen zum König erhoben (ab 962 Kaiser). Unzertrennlich
mit der Person Ottos des Großen ist die heutige Stadt Magdeburg verbunden. Magde-
burg spielte zwar schon zur Zeit Heinrichs I. (919-936) innerhalb der aktiven Ostpolitik
Europas eine wichtige Rolle, doch erst als die Gemahlin Ottos des Großen – die angel-
sächsische Prinzessin Editha – 929 zu ihrer Hochzeit Magdeburg als Morgengabe erhielt
und schließlich im Jahr 937 das Moritzkloster gegründet wurde, konnte Magdeburg zu
einer Metropole des Abendlandes, ja sogar zur neuen Metropole der Deutschen aufstei-
gen.
Noch
heute spürt man in Magdeburg die ottonische Zeit. Im Mittelpunkt der gothischen
Kathedrale, die unter Verwendung antiker Spolien auf den Fundamente der ottonischen
Vorgängerkirche erbaut wurde, befindet sich das Grab Ottos des Großen. Doch das ot-
tonische Reich beschränkte sich keinesfalls auf Magdeburg: Seine Grenzen waren 973
die Ostsee im Norden, Rom im Süden, Lothringen im Westen, sowie Mähren und Ost-
mark im Osten. Vielerorts kann man noch heute die Zeugnisse der ottonischen Zeit
entdecken, und meist sind es die unscheinbaren, fast zur Unkenntlichkeit überprägten
Hinterlassenschaften, die große geschichtliche Ereignisse widerspiegeln. So verbirgt
sich beispielsweise im heutigen Löbnitz ein wichtiger Nachweis zum ottonischen Lan-
desausbau bzw. zur Ostpolitik des 10. Jahrhunderts. Schon unter Heinrich I. wurde
die Reichsgrenze an die Elbe verlegt und das Gebiet Sachsens flächendeckend inte-
griert, indem Kaiser und Kirche systematisch Bischofssitze gründeten – es entstanden
befestige Burganlagen. Otto I. übertrug Markgraf Gero die Aufgabe, das Reich bis zur
Oder militärisch zu sichern. Dies geschah, ähnlich wie in voriger Zeit, durch den Bau
zahlreicher Burgen. So entstanden im Laufe des 10. Jahrhunderts in der Gegend von
Magdeburg die so genannten Burgwarde, welche die Untergliederung der Marken an
der Ostgrenze des Heiligen Römischen Reiches bildeten.
Der
Burgward Liubanici – das heutige Löbnitz – wird erstmals 968 in einer Urkunde
Ottos des Großen erwähnt. Einen weiteren Hinweis auf Löbnitz finden wir bei Thiet-
mar von Merseburg (975-1018). Seine im Jahr 1012 begonnene Chronik ist wegen
ihrer Detailfülle eine unersetzliche Quelle zum frühen Mittelalter und vor allem zur
ottonischen Ostpolitik. Liubanici wird in Zusammenhang mit jenen Burgwardstellen
genannt, die 981 an Magdeburg kamen: Schkeuditz, Taucha, Pouch, Düben, Tiefen-
see, Eilenburg, Püchau, Wurzen und Löbnitz.
Otto der Große mit seiner Gemahlin Editha.
Neben Löbnitz gingen 981 acht weitere Burgwarde an Magdeburg.
Rechts: ein Blatt aus der Chronik des
Thietmar von Merseburg.

image
image
image
image
© Landesamt für Archäologie mit Landesmuseum für Vorgeschichte, Dresden. Alle Rechte vorbehalten.
LÖBNITZ − EIN STANDORT MIT TRADITION
Die Zeit Otto des Großen
2
Die
genaue Lokalisierung des Löbnitzer Burgwardes war lange Zeit nicht geklärt. Als
mögliche Standorte kamen in Frage
1) Balzer Berg, westlich von Löbnitz
Als der Berg
im vorigen Jahrhundert eingeebnet werden sollte, konnte jedoch bei den im Vorfeld
durchgeführten archäologischen Untersuchungen kein Hinweis auf einen ottonischen
Burgward gefunden werden.
2) Gut im östlichen Ortskernbereich Löbnitz
Einzelne
slawische Scherben gelten als Zeugnis des frühmittelalterlichen Menschen, reichen
jedoch nicht als Beleg eines Burgwardes aus.
3) Schlossareal am Nordrand von Löb-
nitz
Spornlage: Ostseite wird durch Mulden-Altarm begrenzt, steile Hangsituation im
Norden, flacher Anstieg im Westen und vor allem Süden. Beim Ziehen von Kabelgräben
entdeckte frühmittelalterliche Scherben lassen nicht unmittelbar auf einen Burgward
schließen. Klarheit zur Lokalisierung des Burgwardes Liubanici gab erst die im Jahr 2004
durchgeführte archäologische Ausgrabung.
DIE ARCHÄOLOGISCHE AUSGRABUNG LÖBNITZ
Östlich
des heute noch erhaltenen barockzeitlichen Schlosses am Nordrand von Löbnitz
soll in Bälde ein Alten- und Pflegeheim entstehen. Seine Fundamentierung wird tief in
den Untergrund eingreifen. Genau hier dürften bislang unberührte Zeugnisse liegen,
die uns helfen werden, zusammen mit den genannten Geschichtsquellen das Bild
des ottonischen Landesausbaus besser zu verstehen. Denn sollte hier vor rund 1000
Jahren gesiedelt worden sein, so müssten sich die Spuren im Untergrund abzeichnen.
Allerdings würde ohne eine archäologische Grabung der Neubau einen Teil unserer
eigene Geschichte für immer unerkannt vernichten.
Zunächst
entfernte im Bereich des zukünftigen Baufeldes ein Bagger die Fundamen-
treste von Gebäuden des 19. Jahrhunderts. Nach der Beräumung vom Bauschutt
stießen die Archäologen auf eine bis zu 40 cm mächtige Planierschicht. Hier fanden
sich immer wieder Keramikscherben. Anhand dieser Gefäßbruchstücke können
wir schnell und zuverlässig eine zeitliche Einordnung treffen. Denn ähnlich heutiger
»Modezyklen« war die Keramikproduktion seit je her den sich stets wandelnden Ge-
schmacksausprägungen unterworfen. Farbe und Beschaffenheit des Tones sowie die
Verzierungsmuster der in den Planierschichten geborgenen Scherben weisen in das 13.
bis 15. Jahrhundert; frühneuzeitliche Funde fehlen. Möglicherweise wurde beim Bau
des Schlosses zunächst der gesamte Sporn leicht eingeebnet. Unter den genannten
Planierschichten legte das Grabungsteam Strukturen, so genannte Befunde, frei. Wie
schon erwähnt, zeichnen sich im Boden vormalige Besiedlungsstrukturen ab: Aus
Stein gesetzte Mauerzüge erhalten sich auch über Jahrhunderte hinweg gut; Holz
oder anderes organisches Material zergeht in der Regel schnell. Trotzdem können
Archäologen jedes Loch, das vor vielen hundert Jahren in den Boden eingegraben
Ein archäologischer Pantograph
funktiert umgekehrt zum Stor-
chenschnabel eines Schneiders:
die Geländestrukturen werden
mechanisch in einen
handlichen Maßstab
(1:20 oder 1:50)
umgesetzt.
Die archäologischen Strukturen werden während der Grabung in maßstabsge-
rechten Zeichnungen festgehalten.
Während der
Ausgrabung
gezeichne-
tes Hang-
profi l.

image
image
image
image
image
© Landesamt für Archäologie mit Landesmuseum für Vorgeschichte, Dresden. Alle Rechte vorbehalten.
LÖBNITZ − EIN STANDORT MIT TRADITION
Die Zeit Otto des Großen
3
wurde, noch heute erkennen. Denn alle Eingriffe in den Boden – Abfallgruben, Funda-
mentgräben etc. – verfüllten sich schneller oder langsamer mit einem Material, das fast
nie dem umgebenden Erdreich entspricht. Somit können wir an jeder Verfärbung im Un-
tergrund erkennen, dass hier vor geraumer Zeit ein Eingriff in den Boden statt gefunden
haben muss. Die Lage der archäologischen Strukturen wird dreidimensional eingemessen.
Dies erfolgt zum einen über Handzeichnungen, teils unterstützt mit einem Pantogra-
phen (eine Art Storchenschnabel), zum anderen vor allem mit einem elektronischen
Tachymeter. Mit Hilfe modernster Computertechnik werden anschließend die ermittelten
Daten zusammen mit entzerrter Digitalphotos zu einem Plan verarbeitet. Erst nach der
Planaufnahme werden die archäologischen Befunde im Detail untersucht und ausgegra-
ben. Zu jedem Befund wird ermittelt, wie tief er noch erhalten und wie seine Verfüllung
zusammengesetzt ist. Zwischenschritte der Ausgrabung werden in Zeichnungen, Fotos
und schriftlich dokumentiert. Jedem Befund ist eine Individualnummer zugewiesen, so
dass alle daraus geborgenen Funde eindeutig zuzuordnen sind. Das Fundmaterial – Kera-
mikscherben, Steingefäße, Knochen etc. – wird gereinigt und inventarisiert.
Neben
zahlreichen Vorrats- und Abfallgruben wurden auf der Fläche drei Gebäude-
reste erkannt. Bei zweien handelt es sich nicht um
ebenerdige, sondern um in den Boden eingetiefte
Bauten – so genannte Grubenhäuser. Hier wurde in
dem eigentlichen Kellerraum gelebt, den man über
wenige Stufen oder eine Rampe betrat. Vorteil dieser
zunächst ungemütlich wirkenden Behausungen ist
zweifelsfrei, dass das umgebene Erdreich im Winter
vor der beißenden Kälte isoliert und in den heißen
Die oberen Schichten (Bauschutt) wurden mit
einem großen Hydraulikbagger abgetragen.
Die Erdschichten
der Grubenhäuser
werden mit kleinen
Mauererkellen
freigelegt.
Sommermonaten eine wohltemperierte Raumatmosphäre garantiert.
Grubenhaus 1
ist 4,5 x 5,0 m groß. Der Außenwandbereich zeichnet sich im archä-
ologischen Befund als 40 cm breite Sandschicht ab. An der Südwand lassen sich fünf
kleine Gruben erkennen: Sie dürften dachtragende Pfosten aufgenommen haben.
Im Inneren des Gebäudes zeichnen sich übereinander drei Lehmschichten ab – der
Fußbodenestrich wurde demnach im Laufe der Zeit mindestens zweimal erneuert.
Aus dem Innenbereich des Gebäudes geborgene Keramikscherben weisen das Haus
in das 10. bis 11. nachchristliche Jahrhundert.
Grubenhaus 2
ist mit 3,4 x 3,5 m annähernd quadratisch. Rings um das Gebäude
zeichnen sich sieben Pfostengruben ab; ihnen dürfte bezüglich der Dachkonstruktion
eine Bedeutung zugekommen sein. Der ursprüngliche Fußboden war nur noch in
Mittelbereich des Hauses zu erkennen. Erhaltungsbedingt ist der Nachweis von Erneu-
erungsphasen verloren gegangen.
Geröll-
steine-
einer
Feuer-
stelle.

image
image
image
image
© Landesamt für Archäologie mit Landesmuseum für Vorgeschichte, Dresden. Alle Rechte vorbehalten.
LÖBNITZ − EIN STANDORT MIT TRADITION
Die Zeit Otto des Großen
4
Die Datierung des Hauses gelingt wieder anhand der daraus geborgenen Keramik. Seine
Errichtung erfolgte spätestens im 10. Jahrhundert.
Grubenhäuser
sind eine im 10. Jahrhundert übliche Gebäudeform. Auch aus unserem
Raum sind solche belegt – angeführt seien exemplarisch die Siedlungen Glesien, Lissa
und Delitzsch. Unterschiede bestehen vor allem hinsichtlich der Grundfläche. Die Löbnit-
zer Gebäude sind größer; vergleichbar große Grundrisse kennen wir beispielsweise von
Tilleda, Kr. Sangerhausen, einer Pfalz des 10. /11. Jahrhunderts.
Das
dritte in Löbnitz aufgedeckte Haus ist ein ebenerdiges, in Blockbauweise errichtetes
Gebäude. Mit seinen 4,7 x 5,1 m ist das der größte Löbnitzer Hausgrundriss. Die Holz-
balken der Hauskonstruktion haben sich über die Jahrhunderte nicht erhalten. Aufgrund
eines hohen Eisengehaltes verwitterte das umliegende Sediment jedoch sehr schnell,
so dass sich die vermoderten Holzbalken als eine Hohlform im Boden abzeichnen. Der
Hohlform nach zu urteilen, handelt es sich um rechteckig zugeschlagene Balken von 12 x
18 cm Stärke. Im Innenbereich des Gebäudes ist kein Fußbodenestrich überliefert. An der
Basis des Gebäudes stießen die Archäologen indes auf eine stark verfestigte, teils schon
verwitterte Sandschicht – der ehemalige Fußboden! Teilweise verbrannte Geröllsteine
deuten auf eine im Durchmesser ca. 1 m messende Feuerstelle an der westlichen
Hauswand hin. Aus dem Innenbereich des Gebäudes wurden bezüglich einer Datie-
rung keine aussagefähigen Keramikscherben geborgen. Ein ungefährer Anhaltspunkt
für den Zeitpunkt der Hauserrichtung erfolgt über einen Umweg: Der westliche
Grundbalken des Hauses wurde in eine Abfallgrube eingetieft, die anhand eines voll-
ständig darin entsorgten Gefäßes im 13. bzw. 14. Jahrhundert genutzt worden sein
dürfte. Unser Haus 3 wurde demnach frühestens im 13. /14. Jahrhundert errichtet.
All
die genannten Erkenntnisse wurden erzielt, indem entweder mit Bagger, Spaten,
Kelle, Stuckateureisen und manchmal sogar mit Zahnarztbesteck immer tiefer der
Untergrund freigelegt und dokumentiert wurde. In den Randbereichen der Untersu-
chungsfläche wurde der Untergrund zusätzlich mit Bohrungen untersucht. Als Ergeb-
nis zeigte sich, dass im 10./11. Jahrhundert die Mulde unmittelbar östlich des zukünf-
tigen Alten- und Pflegeheims mit starker Strömung vorbeifloss – hier ist am Prallhang
eine starke Seitenerosion zu beobachten. Gleichfalls sehen wir, dass vor allem nach
1945 am östlichen Hang des Sporns in größerem Maßstab Abfall abgelagert wurde.
Über den gesamten Sporn hinweg verteilte Rammkernsondagen geben Aufschluss
über die ursprüngliche Geländeform. Einst handelte es sich nicht um eine einheitlich
geschlossene Spornfläche, vielmehr waren es zwei getrennte Kuppen. Auf der einen
steht der heute noch erhaltene Schlossflügel (westliche Kuppe), auf der anderen wird
das Alten- und Pflegeheim (östliche Kuppe) errichtet. Der heute noch erhaltene, nord-
südverlaufende Hohlweg nimmt die ursprünglichen Geländeformation teilweise auf.
Blick auf die archäologische Grabungsfläche.
Bis zu 5 Meter tief wurde das Gelände mittels Bohrungen erkundet; hier liegt der Bohrkern für die
Begutachtung bereit.

image
image
image
image
image
image
image
image
© Landesamt für Archäologie mit Landesmuseum für Vorgeschichte, Dresden. Alle Rechte vorbehalten.
LÖBNITZ − EIN STANDORT MIT TRADITION
Die Zeit Otto des Großen
5
LÖBNITZ IM SPIEGEL SEINER GESCHICHTE
Im
Bereich des Löbnitzer Schlosses bestand während des 10./11. nachchristlichen
Jahrhunderts eine Ansiedlung. Ihre herausragende Stellung zeichnet sich anhand der für
diese Zeit ungewöhnlichen Hausgröße ab. Dies kann als Hinweis für einen Burgward des
ottonischen Landesausbaus gelten – ein solcher ist bei dem Chronisten Thietmar von
Merseburg in Löbnitz genannt.
Burgwarde
stellten ihrerzeit Machtzentren dar, die Handel und Handwerk anzogen.
Beides spiegelt sich in der Regel an herausragenden Funden – Münzen, metallene
Handwerksgeräte, herausragende Knochengeräte wie Nadeln, Kämme etc. – ab. Im
Bereich der Löbnitzer Grabungsstelle wurde ein großes Keramikspektrum geborgen,
indes entspricht das übrige Fundspektrum dem einer gewöhnlichen ländlichen Siedlung.
Vermutlich bestand im Bereich der Untersuchungsfläche die Vorsiedlung des Burgwards
Liubanci, der sich im unmittelbaren Areal des heute noch bestehenden
barockzeitlichen Schlosses befunden haben dürfte. Einzelne Keramikscherben des 8. und
9. Jahrhunderts zeigen, dass der Burgward Liubanci keine vollkommene Neugründung
war, sondern im Bereich einer älteren Siedlung entstand. Anhand Gebäude 3 ist
belegt, dass dem Platz auch im 14. Jahrhundert noch eine Bedeutung zukam.
Das
zukünftige Alten- und Pflegeheim Löbnitz darf auf eine lange Tradition zurückbli-
cken. Doch der Mensch siedelte hier nicht erst seit dem 8. Jahrhundert. Als ein Liuba-
nicer im 10. Jahrhundert eine Abfallgrube anlegte, stieß er auf noch viel ältere Funde,
die dann zusammen mit frühmittelalterlichem Abfall entsorgt wurden. Bei den älteren
Funden handelt es sich unter anderem um eine aus Feuerstein gefertigte Pfeilspitze
des Endneolithikums (ca. 2800–2300 v. Ch.). Während dieser Zeit wurde Europa
von einem Volk beherrscht, dessen Reich von Frankreich im Westen und Russland im
Osten, sowie in Nord-Süd-Richtung von Bayern bis nach Finnland reichte.
DANKSAGUNG
Die archäologische Untersuchung des 1.500 qm großen Areals wurde innerhalb kürzester Zeit
von April bis August 2004 abgeschlossen. Als Ergebnis konnte ein wichtiges geschichtliches Erbe
– zum einen der Ortschaft Löbnitz, zum anderen der Region Nordwest-Sachsen – für uns und die
nachfolgenden Generationen erleuchtet sowie bewahrt werden. An dieser Stelle sei allen beteiligten
Behörden, Büros und Firmen für die gute Zusammenarbeit gedankt: Regierungspräsidium Leipzig,
Untere Denkmalschutzbehörde Delitzsch, Senioren- und Wohnen GmbH Delitzsch, Jost Consult
GmbH, Architekturbüro Tagebau, Ingenieurbüro Wünscher, Firma Haustechnik Bad Düben, Arbeits-
amt Leipzig – Außenstelle Delitzsch.
S. Friederich mit Beitrag I. Campen
Spinnwirtel.
Knochenspit-
zen: (zu
Werkzeu-
gen ge-
schliffene
© Landesamt für Archäologie mit Landesmuseum für Vorgeschichte
Zur Wetterwarte 7
01109 Dresden
Telefon: 0351 / 89 26 603
Email:
Presse@archsax.smwk.sachsen.de
Fax:
0351 / 89 26 666
Internet:
www.archsax.sachsen.de
LANDESAMT
für Archäologie
Sachsen
LANDESMUSEUM
für Vorgeschichte
Dresden
Zwei Knochen-
spitzen (zu
Werkzeu-
gen ge-
schliffene
Knochen).
Mittelal-
terliche
Keramik
(oben
und
unten).