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Arbeitsheft
Menschenrechte und Verbrechen
gegen die Menschlichkeit
Name Vorname Klasse
Meinungsfreiheit
Gleichberechtigung
Chancengleichheit
Ane
Anerkenn
Gewissensfreiheit
Zivilcourage
Vernunft
Recht
Menschenwürde
Wahrheit
Gesetz
Respekt
Informationsfr
Herkunft
Universalität
Dialoggemeinschaft
Menschenrechte
Gewissensfreiheit

S. 15 • Modul 2: Menschenrechte und Verbrechen gegen die Menschlichkeit
Arbeitsblatt 1
Das humanitäre Völkerrecht in Kürze –
150 Jahre Genfer Konvention
:
Zusammenfassung:
Das humanitäre Völkerrecht fordert auch in Zeiten des Krieges das Beachten der
.
Die Genfer Konvention stellt international verbindliche
auf, die von den Beteiligten bewaffneter
Konflikte zum
der Soldaten und der Zivilbevölkerung respektiert werden sollen. Die Genfer Kon-
vention fordert die Einhaltung von
im Krieg.
Lösung:
1864, Grenzen, Gewalt, Folter, Regeln, nicht, Waffen, keinen, Seite, Schutz, Hilfe, Wasser, Menschenwürde,
nicht, Menschenrechte
Entstehung des Völkerrechts
:
Seit jeher greifen Menschen bei
Auseinandersetzungen zu
.
Im Laufe der Zeit haben Menschen
versucht, die Brutalität des Krieges
zu begrenzen. Dieser humanitäre
Geist führte im Jahr
zur
1. Genfer Konvention – der Geburts-
stunde des humanitären Völkerrechts.
Schutz der Zivilisten
:
Zivilisten dürfen
angegriffen
werden. Das zu tun, wäre ein Kriegs-
verbrechen.
Es müssen Vorsichtsmaßnahmen
getroffen werden, damit keinem
Zivilisten geschadet wird und
keine für ihr Überleben wichtigen
Güter zerstört werden. Zivilisten
haben das Recht, die
zu
erhalten, die sie benötigen.
Umgang mit Gefangenen
:
Das humanitäre Völkerecht verbietet
und andere Misshandlungen
von Gefangenen. Sie dürfen nicht
in kriegswichtigen Fabriken
eingesetzt
und zu gefährlichen
Tätigkeiten herangezogen
werden. Sie müssen Nahrung
und
erhalten.
Ihnen muss die Möglichkeit
gegeben werden mit Verwandten zu
kommunizieren. Nur so können sie
ihre Würde behalten und überleben.
Regeln der Genfer
:
Die
Konvention
weltweit geltenden Regeln in der
Kriegsführung setzen
, um
die Menschen zu schützen, die nicht
kämpfen oder nicht dazu in der Lage
sind.
Umgang mit Kranken und
Verwundeten
:
Personen oder Fahrzeuge von Hilfs
-
organisationen, wie z.
B. das Rote
Kreuz dürfen unter
Umständen angegriffen werden.
Ihnen muss gestattet werden ihrer
Arbeit nachzugehen.
Kranke und Verwundete haben
das Recht, behandelt und versorgt
zu werden, egal auf welcher
sie stehen. Sie dürfen
nicht angegriffen werden.
Anpassung des humanitären
Völkerrechts
:
Das humanitäre Völkerrecht muss
ständig angepasst werden,
weil moderne
,
später vielleicht auch
voll
automatische
Roboter ,
sowie neue Methoden
der Kriegsführung eventuell
zwischen Zivilisten
und Kämpfern unterscheiden.

S. 35 • Modul 2: Menschenrechte und Verbrechen gegen die Menschlichkeit
Lebensmittel
:
Wöchentliche Ration für
sowjetische Kriegsgefangene
:
Tägliche Ration für
sowjetische Kriegsgefangene
:
Fleisch
:
200 g
ramm:
Fett
:
130 g
ramm:
Getreidenährmittel
:
81 g
ramm:
Teigwaren
:
44 g
ramm:
Kartoffelstärkeerzeugnisse
:
25 g
ramm:
Zucker
:
110 g
ramm:
Brot
:
2600 g
ramm:
Tee-Ersatz
:
14 g
ramm:
Kartoffeln
:
5000 g
ramm:
Käse
:
Quark
:
Kaffee-Ersatz und Zusatzmittel
:
Marmelade
:
M 6: Verpflegung im
Zweiten Weltkrieg
:
Tabelle 1: Verpflegung für sowjetische Kriegsgefangene (1943)
:
Zeitpunkt
:
Brot
:
Fleisch
:
Fett
:
September 1939
:
2400 g
ramm:
500 g
ramm:
270 g
ramm:
April 1942
:
2000 g
ramm:
300 g
ramm:
206 g
ramm:
Juni 1943
:
2325 g
ramm:
250 g
ramm:
218 g
ramm:
Oktober 1944
:
2225 g
ramm:
250 g
ramm:
218 g
ramm:
März 1945
:
1778 g
ramm:
222 g
ramm:
109 g
ramm:
Tabelle 2: Wöchentliche Rationen der Zivilbevölkerung (Kategorie „Normalverbraucher“,
z. B. Angestellte)
:
Berechne die tägliche Ration und notiere die Angaben in die entsprechenden Felder.
Materialien für
Gruppe 2:
Lebens- und
Ernährungsbedingungen
:

S. 64 • Modul 2: Menschenrechte und Verbrechen gegen die Menschlichkeit
Zusammenfassung der Gruppenarbeit
:
Arbeitsblatt 2
:
Im Kriegsgefangenenlager Zeithain wurden die Genfer Konvention und das Kodifizierte internationale Deutsche Kriegsrecht
,
weil
Bestrafung
:
Sowjetische Kriegsgefangene im Lager Zeithain 1941 bis 1945
:
Medizinische Versorgung
:
Arbeitsbedingungen
:
Lebens­ und Ernährungsbedingungen
:
Täter Reinecke
:
Anklage wegen

S. 66 • Modul 2: Menschenrechte und Verbrechen gegen die Menschlichkeit
Das Grundgesetz ist die
der Bundesrepublik Deutschland. Es regelt im
ersten Teil die
und in weiteren Teilen den Aufbau und die
des Staates. Die Grundrechte sind eingeteilt in
und
.
Jedermann-Grundrechte sind Rechte, die jedem
in der Bundesrepublik
Deutschland zustehen, unabhängig davon, ob er deutscher Staatsangehöriger ist oder nicht.
Beispiele sind die
des Menschen, das Recht auf
und körperliche
Unversehrtheit, das Recht auf freie Entfaltung der Persönlichkeit, die
vor dem
Gesetz, die
und Gewissensfreiheit sowie die
.
Sie sind im Grundgesetz an der Formulierung wie „Jeder hat …“ erkennbar. Deutschen-Grund-
rechte sind die Rechte, die nur
zustehen, zum Beispiel das Recht sich zu
, das Recht, Gesellschaften und Vereine zu bilden, das Recht
,
Arbeitsplatz und
frei zu wählen. Sie sind an Formulierungen wie „Alle Deut-
schen haben …“ erkennbar. Im Grundgesetz sind auch die
der Grundrechte fest-
gelegt. Die Grundrechte schützen jeden einzelnen Menschen gegen Angriffe und Übergriffe der
. Sie schützen damit die Ordnung der Gemeinschaft aller Menschen in einem
Staat. Die Grundrechte binden die
, voll ziehende Gewalt und
.
Im Grundgesetz ist ebenfalls geregelt, dass ein Mensch, der durch die öffentliche Gewalt in
seinen Rechten
ist, die Möglichkeit hat, die Entscheidung eines
über seinen Fall herbeizuführen.
verletzt – Verfassung – Gerichts – Grundrechte – Rechtsprechung – Organisation –
Gesetzgebung – Jedermann-Grundrechte – Staatsgewalt – Schranken –
Deutschen-Grundrechte – Ausbildungsstätte – Menschen – Beruf – Würde –
versammeln – Leben – Deutschen – Meinungsfreiheit – Gleichheit – Glaubensfreiheit
Grundgesetz und Grundrechte
:
Arbeitsblatt 3
:

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S. 68 • Modul 2: Menschenrechte und Verbrechen gegen die Menschlichkeit
Arbeitsblatt 4
:
Syrien – Angriffe auf Krankenhäuser
:
Bild 20: Geografische Lage Syriens
Arbeitsauftrag
:
1.
Lies den Text.
2.
Markiere im Text das Vorgehen der syrischen Streitkräfte.
Sachverhalt:
Am 3. März 2015 meldet Amnesty International, dass im syrischen Bürgerkrieg die syrischen Streitkräfte des
Amtsinhabers Assad in den vergangenen drei Monaten gezielt Krankenhäuser in Aleppo angegriffen haben.
Aleppo war bei Ausbruch des syrischen Bürgerkrieges 2012 die zweitgrößte Stadt Syriens mit ca. 2,5 Mio. Ein-
wohnern. Mit den Angriffen sollte den Bodentruppen Assads der Vormarsch auf Nord-Aleppo ermöglicht und die
zuvor von Aufständischen gehaltene Stadt zurückerobert bzw. besetzt werden. Bei mindestens sechs gezielten
Angriffen auf Krankenhäuser und Feldlazarette wurden mindestens 4 Personen getötet und 44 weitere Men-
schen verletzt. Amnesty International wertete die Angriffe als Teil einer umfassenden Strategie gezielter Bombar-
dements von Gesundheitseinrichtungen in ganz Syrien.
3.
Vergleiche das Vorgehen der syrischen Streitkräfte mit den Inhalten der Genfer Konvention (siehe Arbeits-
blatt: Das humanitäre Völkerrecht in Kürze).
4.
Bewerte das Vorgehen Assads im Hinblick auf die Einhaltung der Menschenrechte.
Menschenrechtsverletzungen
in der Gegenwart
:
SYRIEN

S. 73 • Modul 2: Menschenrechte und Verbrechen gegen die Menschlichkeit
Vorstellung einer Nichtregierungsorganisation
:
Arbeitsblatt 5
:
Einsatz der Nichtregierungsorganisationen zur Durchsetzung der Menschenrechte
:
Eine Nichtregierungsorganisation (NGO) ist eine private, unabhängige, nicht gewinnorientierte Organisation, die einen sozialen oder gesellschafts-politischen Zweck verfolgt.
Abkürzung: NGO = Non-governmental Organization
:
:
:
:
:
:
:
Name der NGO
:

S. 74 • Modul 2: Menschenrechte und Verbrechen gegen die Menschlichkeit
Reflexionsbogen
:
Schreibe kurz deine Gedanken auf.
Das möchte ich außerdem noch sagen:
Ich habe zum Thema Menschenrechte
gelernt …
Ich fand an diesem Unterricht gut …
Und ich habe außerdem gelernt …
Mir hat folgendes nicht gefallen …
´

S. 80 • Modul 2: Menschenrechte und Verbrechen gegen die Menschlichkeit
Placemat für die Gruppenarbeit
:
Arbeitsblatt 6
Gruppenergebnis

Impressum
Herausgeber und Redaktion
Landesamt für Schule und Bildung
Reichenhainer Straße 29a
09126 Chemnitz
Telefon: +49 371 5366-0
E-Mail: poststelle@lasub.smk.sachsen.de
www.lasub.smk.sachsen.de
Gestaltung und Satz:
www.kleinundhalm.de
Digitalfassung
Redaktionsschluss:
März 2022
Titelgrafik:
Magele-picture – Fotolia.com