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E-Government in Sachsen
- Strategie und Organisation -
Fachtage E-Government-Gesetz Feb/März 2016

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Bestehende und zukünftige Herausforderungen für
Sachsen:
Durch den demografischen Wandel sinken die
Steuereinnahmen.
Vor allem durch das Auslaufen des Solidarpaktes II im
Jahr 2019 und durch den Wegfall von EU-Fördermitteln
sinken die Einnahmen noch mehr.
Hinzu kommt ein generell sehr stark geändertes
Kommunikationsverhalten.
Nicht zuletzt ist mit verstärktem Wettbewerb um den
Wirtschaftsstandort und um Fachkräfte zu rechnen.
Ausgangssituation für die sächsische Verwaltung
Februar/März 2016 | Tobias Frick

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E-Government in Sachsen
Einsatz von IT zur Vereinfachung der Verwaltungsprozesse
für Bürger, Unternehmen und die Verwaltung selbst
Februar/März 2016 | Tobias Frick

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Februar/März 2016 | Tobias Frick
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Mehrwert für Verwaltung
Steigerung der Wirtschaftlichkeit durch neue
elektronische und automatisierte Abläufe
Mehrwert für Bürger und Wirtschaft:
vereinfachter Behördenzugang und
Beschleunigung von Verfahren
Aufwertung des Freistaates Sachsen als
Wirtschaftsstandort durch Schaffung
attraktiver Rahmenbedingungen
E-Government in Sachsen
Mehrwerte für Verwaltung, Bürger und Wirtschaft

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Februar/März 2016 | Tobias Frick
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Ziel: verstärkter Einsatz von IT zur Vereinfachung der Verwaltungsprozesse für
Bürgerinnen und Bürger, Unternehmen und die Verwaltung selbst
Prozess zur umfassenden Nutzung des Potenzials
von
moderner IT im Freistaat Sachsen, um den zu-
künftigen
Herausforderungen zu begegnen:
Identifizierung von Einsatzgebieten
Konzipieren neuer Vorhaben
zügige Umsetzung
Einsatz moderner IT in der Staatsverwaltung ist ein elementarer Bestandteil der
Verwaltungsmodernisierung – Investitionen in die IT sind Zukunftsinvestitionen
Verwaltungsmodernisierung durch IT-Ausbau
Potenzial moderner IT – Ziel und Schlussfolgerung

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Rahmen für E-Government in Sachsen
Februar/März 2016 | Tobias Frick
Strategie SachsenDigital vom Januar 2016
Strategie für IT und E-Government des Freistaates Sachsen von 2014
Sächsisches E-Government-Gesetz vom 9. August 2014
Rechtsverordnung zum SächsEGoVG (geplant)
Handlungsleitfaden zum SächsEGoVG (als Version 1.0 vom 6. Februar 2015):
abrufbar unter
http://www.egovernment.sachsen.de/E-Government-Gesetz.html
Organisatorischer Rahmen für E-Government
Nutzungsvereinbarung für die E-Government-Basiskomponenten

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Strategie SachsenDigital vom Januar 2016
Februar/März 2016 | Tobias Frick
• Fünf Schwerpunkte sächsischer Digitalisierungspolitik:
Digitale Infrastruktur und Breitbandausbau in Sachsen entwickeln
Informations- und Cybersicherheit gewährleisten
Kompetenz und „Gute Arbeit“ im Digitalen Zeitalter gestalten
Digitale Innovationskraft stärken
Digitalisierung der Verwaltung und öffentlicher Institutionen
vorantreiben
• Abrufbar unter:
http://www.smwa.sachsen.de/download/Sachsen_Digital.pdf

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Strategie für IT und E-Government
Eckpunkte
Februar/März 2016 | Tobias Frick
Öffnung von Regierung und Verwaltung unterstützen
Moderne Kommunikationswege etablieren
Abläufe durchgängig elektronisch bearbeiten
Örtlich flexibel arbeiten können
Leistungen der IT bedarfsgerecht und wirtschaftlich zur Verfügung stellen
Zentralisierung, Zusammenarbeit und Standardisierung im Bereich der IT
fortführen
Informations
sicherheit und Datenschutz gewährleisten

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Handlungsleitfäden zum SächsEGovG
Zielgruppen:
- staatliche Behörden
- Kommunen / Träger der Selbstverwaltung
Ziel:
Unterstützung im Verwaltungshandeln
Kooperative Erarbeitung:
- Beteiligte der Landesverwaltung
- kommunale Landesverbände
- Sächsische Anstalt für kommunale
Datenverarbeitung
- Beauftragter für Datenschutz
Aufbau:
- Nach Paragrafen sortiert
- Erläuterungen zum Gesetz
- Handlungsempfehlungen
- FAQ-Liste
http://www.egovernment.sachsen.de/E-Government-
Gesetz.html
9 Februar/März 2016 | Tobias Frick

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Februar/März 2016 | Tobias Frick
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E-Government-Organisation
CIO-Organisation
2010 wurde die Rolle eines Beauftragten für Informationstechnologie des Freistaates
Sachsen (CIO) etabliert.
Die Funktion wird vom Staatssekretär im Sächsischen Staatsministerium des Innern,
Herrn Dr. Wilhelm, wahrgenommen.
Er ist Koordinator und Motor für den Ausbau von IT und E-Government im Freistaat
Sachsen.
Abteilung 6 (IT- und E-Government in der Staatsverwaltung) im SMI fungiert als CIO-
Geschäftsstelle und als steuernde Einheit von ressortübergreifenden IT-Großprojekten.
Die Ressortkoordinierung erfolgt durch den Lenkungsausschuss IT und E-Government
auf StS-Ebene und durch den Arbeitskreis IT und E-Government auf Arbeitsebene.
Der Staatsbetrieb Sächsische Informatikdienste (SID) fungiert als zentraler IT-
Dienstleister des Landes.

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Februar/März 2016 | Tobias Frick
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E-Government-Organisation
IT-Planungsrat
zentrales Gremium für die föderale Zusammenarbeit in der Informationstechnik
seit 2010.
zentrales Steuerungsgremium für die IT von Bund und Ländern. Die
Zusammenarbeit von Bund, Ländern und Kommunen im Bereich der IT und des
E-Government soll mit größerer Verbindlichkeit zum Wohle der Nutzer von
Verwaltungsdienstleistungen, Bürgern und Wirtschaftsunternehmen befördert
werden.
Mitglieder: Beauftragte der Bundesregierung für Informationstechnik und
Staatssekretäriim Bundesministerium des Innern, jeweils ein für
Informationstechnik zuständiger Vertreter jedes Landes (CIO). Drei Vertreter der
Gemeinden und Gemeindeverbände, die von den kommunalen Spitzenverbänden
auf Bundesebene entsandt werden und der Bundesbeauftragte für den
Datenschutz und die Informationsfreiheit (beratend).
Den Vorsitz im IT-Planungsrat übernehmen im jährlichen Wechsel der Bund und
die Länder.

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Februar/März 2016 | Tobias Frick
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E-Government-Organisation
IT-Kooperationsrat
gemeinsames Abstimmungs-, Beratungs- und Beschlussgremium für die kooperative
Zusammenarbeit von Freistaat und Kommunen beim Ausbau von E-Government in
Sachsen
Verbindungsglied zwischen IT- und E-Government-Arbeitsgremien auf staatlicher und
kommunaler Seite sowie den bereits etablierten Steuerungsgremien, dem
Lenkungsausschuss für IT und E-Government (LA ITEG) auf staatlicher Seite und den
entsprechenden Gremien auf kommunaler Seite.
Mitglieder: Beauftragter für Informationstechnologie des Freistaates (SMI), ein Vertreter
der Sächsischen Staatskanzlei, Geschäftsführer des Sächsischen Städte- und
Gemeindetages, Geschäftsführendes Präsidialmitglied des Sächsischen
Landkreistages, Direktor der Sächsischen Anstalt für Kommunale Datenverarbeitung
und Sächsischer Datenschutzbeauftragter

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Februar/März 2016 | Tobias Frick
Umsetzung von E-Government
Anforderungen und Funktionen

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Moderne Bürgerdienste
Schaffung und Ausbau moderner Verwaltungszugänge
14 Februar/März 2016 | Tobias Frick

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Februar/März 2016 | Tobias Frick
Nutzungsvereinbarung zu den
Basiskomponenten
Eckpunkte
regelt organisatorische, technische und finanzielle Rahmenbedingungen zur
kommunalen Mitnutzung der Basiskomponenten
aktuelle Nutzungsvereinbarung gültig bis Ende 2018
Finanzierung der kommunalen Mitnutzung über FAG-Mittel
Ermittlung des Finanzierungsumfangs auf Basis eines Kennzahlensystems

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Februar/März 2016 | Tobias Frick
Nutzungsvereinbarung zu den
Basiskomponenten
Amt24
Formularservice
Elektronische Signatur und Verschlüsselung
GeoBaK 2.0
Zahlungsverkehr
Zentrales Content Management System
Prozessplattform
Beteiligungsportal
Hinweis: Für die BaK „Elektronische Vorgangsbearbeitung“ gilt gesonderte Vereinbarung
(Rahmenlizenzvertrag mit SAKD)
Öffnung für neue Basiskomponenten

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Februar/März 2016 | Tobias Frick
Umsetzung von E-Government
Erfolgsfaktoren
IT-Infrastruktur ist die Basis für E-Government,
aber: organisatorische Aspekte sind die Herausforderung.
Die Dienstleistung bestimmt die Technik.
Prozesse vom Kunden her denken, Kundenwünsche ermitteln, Kunden einbeziehen.
Partnerschaften und Kooperationen eingehen;
Prozesse ebenen- und organisationsübergreifend gestalten
E-Government muss Teil einer Gesamtstrategie sein.
Politik und Verwaltungsspitze mit ins Boot holen.
Mitarbeiterqualifizierung und –motivierung.
Marketing nach innen und außen. Den Nutzen an Bürger, Unternehmen und Mitarbeiter
vermitteln.

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Vielen Dank für Ihre Aufmerksamkeit