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Newsletter
14 I 10. März 2021
Öffentlichkeit
Kampagne
Bitte unterstützen Sie die Plakatkampagne »Hilfetelefone«!
Das Sächsische Staatsministerium der Justiz
und für Demokratie, Europa und
Gleichstellung (SMJusDEG) hat eine
Plakatkampagne entworfen, die auf Hilfe-
Telefonnummern hinweist. In Zeiten von
häuslicher Quarantäne muss leider von einer
Zunahme häuslicher Gewalt ausgegangen
werden.
Um einen möglichst großen Kreis von
Bürgerinnen und Bürgern erreichen zu
können, sollen die Plakate an Orten
aushängen, die von vielen aufgesucht
werden. Das SMJusDEG und der
Landesfrauenrat e. V. bitten bei der
Verbreitung des Plakats um Unterstützung.

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SMJusDEG
Die Kampagne hat mittlerweile einen zweiten Durchgang erfahren. Im ersten Lockdown lag
der Fokus auf Apotheken und Supermärkten. Nunmehr wurden vor allem Busse und
Straßenbahnen sachsenweit bestückt.
Bei Interesse wenden Sie sich bitte an:
Lisa Stein
Tel.: +49 351 564-15102
Lisa.Stein@smj.justiz.sachsen.de
Download
Plakat
Weitere
Informationen
auf
www.gewaltfreies-zuhause.de
und
unter
www.gleichstellung.sachsen.de
Prävention im Team
klicksafe
Kooperation des Landespräventionsrates Sachsen mit
klicksafe
Am 12. Februar 2021 schloss die Medienanstalt Rheinland-Pfalz gemeinsam mit dem
Landespräventionsrat Sachsen sowie nachfolgend der Polizeidirektion Görlitz und des
Landesamtes für Schule und Bildung Standort Bautzen eine Kooperationsvereinbarung zur
Nutzung der Inhalte von klicksafe
(
www.klicksafe.de
).
Im Auftrag der Europäischen Kommission sensibilisiert die Initiative klicksafe für einen
sicheren Umgang mit dem Internet und fördert Kompetenzen zur Nutzung neuer Medien.
Inhalte wie Cybermobbing, Gaming und Datensicherheit werden zunächst im Rahmen der
Lebenskompetenzplattform PiT-Ostsachen lehrplankonform aufbereitet und ausgewählten

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PiT-Ostsachsen-Schulen passwortgeschützt zur Verfügung gestellt. Übergeordnetes Ziel ist
es, Präventionsinhalte zielgruppenspezifisch und nutzerorientiert aufzuarbeiten, um eine
Implementierung in den Schulalltag zu erleichtern.
Das Modellprojekt der PiT-Ostsachsen-Schule wurde als Ergebnis einer umfangreichen
Schülerbefragung entwickelt (
www.pit-ostsachsen.sachsen.de
). Die Befragung fand unter
Anwendung der Methode »Communities That Care« (CTC) seit 2013 an allen
weiterführenden Schulen in den Landkreisen Bautzen und Görlitz in Form einer digitalen
Erhebung im Schulunterricht statt. Insgesamt beteiligten sich 19.092 Schüler und
Schülerinnen aus 91 Schulen.
www.klicksafe.de
ASSKomm
Zwei Jahre ASSKomm! – eine Bilanz.
Mit acht Modellkommunen fing Anfang
Februar 2019 alles an: die »Allianz Sichere
Sächsische Kommunen« (ASSKomm) wurde
ins Leben gerufen, um Kommunen und
Kommunale Verbände im Auf- und Ausbau
ihrer Präventionsarbeit zu ermutigen, zu
unterstützen und zu begleiten.
Bis Februar 2021 wurden aus acht Modellkommunen bereits 102 Kommunen und
Kommunale Verbände, die sich über ASSKomm informiert und den Fokus auf Prävention
gelegt haben.
Weitere Zahlen und Fakten zu ASSKomm:
In 19 Kommunen haben sich Kommunale Präventionsräte (KPR) konstituiert oder wurden
reaktiviert.
Über 420.000 € Fördermittel für Präventionsarbeit wurden den Kommunen bislang bereits
bewilligt.
In 2020 wurden bereits 24 Kommunen im Rahmen des ASSKomm-Coachings begleitet,
welches eine intensive Beratung und fachliche Begleitung der Kommunen ermöglicht.
Die vom LPR angebotene Fortbildung zur »Fachkraft für Kriminalprävention«, die sog.
Beccaria-Qualifikation, erfreut sich weiter steigender Nachfrage. 102 »Beccarianerinnen und

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Beccarianer« wurden bisher »ausgebildet« – und 18 Neue haben in diesem Jahr begonnen.
Das bundesweit einmalige, neue Studium Präventionsmanagement lief im Jahr 2019
erfolgreich an.
www.asskomm.de
Vorstellung Präventionsprojekt
Imagekampagne zum Thema »Bürger für
unsere saubere Stadt« – Große Kreisstadt
Großenhain
Seit dem letzten Jahr haben Schmierereien und Sachbeschädigungen an Privateigentum
sowie dem Eigentum der Stadt Großenhain zugenommen. Die Stadt suchte daher nach
Möglichkeiten, die Bevölkerung mit einer Kampagne für Umwelt, Sauberkeit und
Eigenverantwortung zu sensibilisieren und dabei mit in die Verantwortung zu nehmen.
Über die in der Folge entwickelte Imagekampagne sollen durch zielgruppenorientierte
Ansprache und Gestaltung von Printprodukten vor allem junge Leute erreicht werden.
Ziel der Kampagne ist es nicht, mit dem berühmten Finger zu drohen, sondern die
Botschaften auf eine witzige Weise in den Köpfen der Bürger/-innen und Jugendlichen zu
verankern.
Dieses Präventionsprojekt wird durch den Freistaat finanziell gefördert und durch das
ASSKomm-Coaching fachlich begleitet. Zunächst wurde dafür als erster Schritt am
17. Februar 2021 eine Kooperationsvereinbarung zwischen der Stadt und dem LPR Sachsen
unterzeichnet.
Neuigkeiten
auf
www.asskomm.de
Kommunalpräventiver Rat im
Wurzener Land gegründet
Sicherheit ist ein grundlegendes Bedürfnis des
Menschen und deren Gewährleistung eine große
Herausforderung für den Staat, die Kommunen und
die Bürgerinnen und Bürger.
Die Diskrepanz zwischen dem Sicherheitsgefühl der Menschen und der tatsächlichen Lage
macht deutlich, dass in den Gemeinden und Landkreisen als soziale Aktionsräume viel früher
angesetzt werden muss, um negativen Entwicklungen entgegen zu wirken. Und so vielfältig
deren Ursachen sind, so vielfältig gestalten sich die Lösungen, um Probleme möglichst gar

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nicht erst entstehen zu lassen.
»Wir wollen diese Lösungen miteinander erarbeiten. Um das effektiv und vernetzt zu tun,
brauchen wir eine belastbare Struktur«, sagt Wurzens Oberbürgermeister Jörg Röglin. Daher
rückt der Kommunalpräventive Rat Wurzener Land (KPR Wurzener Land) das Thema
Prävention in den Fokus. Zu dessen Gründung trafen sich am 16. Februar 2021 Vertreter von
Vereinen, sozialen Einrichtungen, Behörden, Polizei, Kirche und Jugendarbeit aus allen vier
Gemeinden des Wurzener Landes zu einer digitalen Konferenz.
Den
gesamten
Text
finden
Sie
auf
www.asskomm.de
www.asskomm.de
– jetzt
nachschauen
Zwei Jahre »Allianz Sichere Sächsische
Kommunen« sind auch am Internetauftritt nicht
spurlos vorbeigegangen.
Die Erfahrungen aus und mit den Kommunen wurden genutzt, um sie interessanter und
praxisnaher zu gestalten. So werden beispielsweise monatlich Good-Practice-Projekte aus
Sachsen vorgestellt, Infomaterial und Downloads wurden erweitert und auch zum Coaching
wurden und werden Praxisbeispiele ergänzt. Auf der Startseite wurde ein
Veranstaltungskalender ergänzt, der auch gern von den Kommunen für überregionale
Termine genutzt werden kann. Der Internetauftritt wird sich auch zukünftig weiterentwickeln,
um den ASSKomm-Prozess so gut wie möglich zu gestalten – Anregungen und Ideen sind
jederzeit herzlich willkommen.
www.asskomm.de
Suchtprävention

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Bericht
Alkoholkonsum verursacht große Schäden
Wie aus einer Kleinen Anfrage der FDP-Fraktion des Deutschen Bundestages hervorgeht, ist
der Alkoholkonsum in Deutschland ein fortwährendes Problem. Der Pro-Kopf-Alkoholkonsum
in den EU-Staaten variierte im Jahr 2018 zwischen 6,1 Liter (Griechenland) und 12,6 Liter
(Litauen). In Deutschland lag der Verbrauch bei 10,9 Liter. Der Durchschnittsverbrauch
innerhalb der EU lag bei 10 Liter.
Die volkswirtschaftlichen Schäden des Alkoholkonsums werden nicht jährlich ermittelt. Die
jüngste verfügbare Schätzung beziffert die direkten und indirekten Kosten des Alkohol-
konsums in Deutschland auf rund 57,04 Mrd. Euro.
Quelle: Deutscher Bundestag, 19. Wahlperiode, Drucksache 19/25943 vom 18. Januar 2021
Link
zur
Drucksache
Verkehrsprävention
Bericht
Maßnahmen auf dem Gebiet der Unfallverhütung im
Straßenverkehr 2018 und 2019
Der vorliegende Unfallverhütungsbericht zeigt detailliert die Maßnahmen des Bundes auf, das
im Jahr 2011 gesetzte quantitative Ziel von 40 % weniger Getöteten im Straßenverkehr zu
erreichen und entspricht der konsequenten Umsetzung der beabsichtigten Maßnahmen. Das
Ziel wird zwar nicht erreicht werden, dennoch ist die bis 2019 erfolgte Reduktion der
Getötetenzahl um 24 %, nicht zuletzt vor dem Hintergrund eines steigenden Verkehrs-
aufkommens ein beachtlicher Erfolg, auch im Vergleich zur Entwicklung in anderen Staaten.
Dies ist Ansporn und Auftrag für die nächste Dekade, die Bemühungen zur Steigerung der
Verkehrssicherheit noch effektiver und effizienter zu gestalten. Vor diesem Hintergrund haben

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im Jahr 2018 die im letzten Unfallverhütungsbericht angekündigten Arbeiten zur Erstellung
des nächsten Verkehrssicherheitsprogramms für den Zeitrahmen von 2021 bis 2030
begonnen.
Im Jahr 2019 wurden insgesamt 3.046 Personen im Straßenverkehr getötet (2011: 4.009).
Das entspricht einem Rückgang von knapp einem Viertel (-24 %) gegenüber 2011. Im
Vergleich zum Jahr 2001 ist ein Rückgang um 56 % und im Vergleich zum Jahr 1991 um fast
drei Viertel (-73 %) zu verzeichnen.
Entsprechend der steigenden Fahrleistungen von Kraftfahrzeugen ist auch die Gesamtzahl
der polizeilich erfassten Straßenverkehrsunfälle (+14 %) sowie die Zahl der Unfälle mit
Sachschaden (+16 %) gegenüber 2011 angestiegen. Die Zahl der Unfälle mit
Personenschaden sowie die Zahl der verunglückten Personen ist im Vergleich zu 2011
dagegen nahezu unverändert (-2 %). 65.244 Personen wurden 2019 schwer verletzt (das ist
ein Minus von 5 % im Vergleich zu 2011) sowie 318.986 Personen leicht verletzt (-1 %).
Die Zahl der im Straßenverkehr schwer verletzten Personen ist in der langfristigen
Betrachtung rückläufig. Trotz Anstiegen in einzelnen Jahren (z. B. 2011 und 2015) ist
grundsätzlich ein positiver Trend zu verzeichnen.
In 2019 wurden 55 Kinder unter 15 Jahren bei Straßenverkehrsunfällen getötet.
Link
zur
Drucksache
Herausgeber
Sächsisches Staatsministerium des Innern
Gst. Landespräventionsrat
Wilhelm-Buck-Straße 2-4
01097 Dresden
Tel: 0351/564-30900
Fax: 0351/564-30909
E-Mail:
lpr@smi.sachsen.de
Internet:
www.lpr.sachsen.de
,
www.asskomm.de
Redaktion
Autoren: Bernd Künzelmann, Anke Sandvoß, Jan Schäfer, Marlene Wahode
Hinweis: Aus Gründen der besseren Lesbarkeit wird auf die geschlechtsspezifische Schreibweise in den
einzelnen Beiträgen verzichtet.
Fotos/Bildnachweise
Kopfbild: Landespräventionsrat
Inhaltsbilder: Landespräventionsrat, Sächsische Staatsministerium der Justiz und für Demokratie, Europa
und Gleichstellung (SMJusDEG)
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