image
image
image
Im
Browser
öffnen
Newsletter
15 I 12. Mai 2021
Prävention im Team
»Prävention im Team«: Neue Homepage geht online
Ab sofort finden Sie auf der PiT-Website konkrete Präventionsangebote für Schulen

image
und Kitas, Hinweise zu Ansprechpersonen vor Ort, viele Informationen rund um
wirkungsvolle Prävention sowie Details zur Messung des Bedarfs durch
wissenschaftlich basierte PiT-Schülerbefragungen. Das PiT-Online-Portal ist mit über
150 Angeboten gestartet und wird ständig erweitert. Die Inhalte können nach
Regionen, Themen sowie Zielgruppen übersichtlich gefiltert und angezeigt werden. Für
Träger findet sich die Möglichkeit, nach Registrierung weitere Angebote einzureichen.
Kultusminister und LPR-Vorstand Christian Piwarz: »Die Schule ist nicht nur ein Ort der
Wissensvermittlung. Auch fairer Umgang miteinander sowie Kompetenzen zum Schutz
vor Gewalt, Drogen und vielen anderen Gefahren können mit guter Prävention erlernt
werden. Insbesondere ist der Erwerb von Lebens- und Alltagskompetenzen wichtig«.
Hier
geht´s
zur
neuen
Homepage
Pressemeldung
im
Medienservice
nach oben
In eigener Sache
Wir sind umgezogen!
Seit Anfang April finden Sie die Geschäftsstelle Landespräventionsrat (Gst. LPR) nun
im Atrium am Rosengarten, Glacisstraße 2–4 in Dresden. Die bisherige Postadresse,
alle Telefonnummern und E-Mailadressen bleiben gleich.
nach oben

image
image
Ausbildung
Studiengang Präventionsmanagement
Prävention studieren? Na klar – und zwar berufsbegleitend!
Die 2019 erfolgreich gestarteten Bachelor- und Masterstudiengänge
»Präventionsmanagement – Kompetenzen für soziale Interventionen« nehmen wieder neue
Studierende auf. Prof. Rudolph und sein Team an der TUCed Chemnitz beraten Interessierte
gern, die ab Herbst in das Studium einsteigen möchten. Informieren und bewerben Sie sich
jetzt:
Präventionsmanagement
M.A.
Präventionsmanagement
B.A.
nach oben
ASSKomm
Bericht zum Vernetzungstreffen Leipzig/Nordsachsen
Am 20. April 2021 kamen die Koordinatoren
aus acht Kommunen in einem zweiten
Vernetzungstreffen der Region
Leipzig/Nordsachsen zusammen, um sich
kennenzulernen und auszutauschen. Norbert
Poppe moderierte die digitale Veranstaltung.
Verena Betz vom Kommunalen
Präventionsrat Leipzig stellte den
spannenden Werkzeugkasten für Prävention
vor, welcher im Rahmen des Projekts SiBa
(Sicherheit im Bahnhofsviertel) entstanden
ist. Zudem wurden aktuelle Themen
besprochen, wie die Änderung der
Verwaltungsvorschrift zu den
Verkehrsübungsplätzen, die in diesem Jahr
ansteht, als auch mögliche
Strategieentwicklungen der Kommunen in
Anschluss an die Sicherheitsanalysen.

image
image
Wir nehmen viele Impulse aus den
Gesprächen mit und freuen uns auf den
nächsten Austausch.
www.asskomm.de
Begleitendes Coaching
Ein wichtiger Baustein zur Unterstützung der
Kommunen bei der Einführung von
kommunalen Präventionsstrukturen ist das
begleitende Coaching.
Der Begriff Coaching wird als Sammelbegriff für unterschiedliche Beratungsmethoden
(Einzelcoaching, Teamcoaching, Projektcoaching) verwendet. Im Unterschied zur klassischen
Beratung werden keine direkten Lösungsvorschläge durch den Coach geliefert, sondern die
Entwicklung eigener Lösungen wird begleitet.
Wie sich das ASSKomm-Team Coaching vorstellt, wie ein Coach den Städten Zwickau und
Flöha weiterhilft, wie sich das Coaching aus Sicht eines Coaches darstellt oder auch digitales
Coaching am Beispiel der Stadt Wurzen, können Sie unter der neuen Rubrik »Begleitendes
Coaching« auf unserer ASSKomm-Homepage nachlesen.
www.asskomm.de
nach oben
Aktuelles vom Kommunalen Präventionsrat in Leipzig - Teil 1
Jubiläum der Seniorensicherheitsberater

image
Klaus Riedel wurde im Jahr 2011 zum
Seniorensicherheitsberater ausgebildet und führt
seither ehrenamtliche Beratungen zu Thema
Seniorensicherheit durch.
Seit zehn Jahre sind die ehrenamtlichen
Seniorensicherheitsberater in Leipzig aktiv.
Der Kommunale Präventionsrat Leipzig (KPR
Leipzig) blickt zurück auf die Anfänge und die
Entwicklung der Initiative.
Im März 2021 feiert die Initiative des KPR
Leipzig zur Verbesserung des
Sicherheitsgefühls älterer Menschen 10-
jähriges Jubiläum. Nach einer Ausbildung
durch den Fachdienst Prävention der
Polizeidirektion Leipzig und den Leipziger
Servicebetrieben führten die ersten Senioren
im Leipziger Stadtgebiet ehrenamtlich
Beratungen zu sicherheitsrelevanten
Themen speziell für die ältere Generation
durch.
Die Berater informieren zum richtigen Verhalten an der Haustüre und am Telefon, um
mögliche Betrugsversuche zu erkennen und sich vor diesen zu schützen. Daneben spielen
Themen wie Taschendiebstahl, Trickbetrug im Internet, Wohnungseinbruch oder Zivilcourage
eine wichtige Rolle.
Ins Rollen brachte Gisela Löffler die Initiative in Leipzig: Sie führte Sicherheitsvorträge in
Kirchgemeinden durch und wandte sich angesichts der positiven Resonanz an
Stadtverwaltung und Polizeidirektion, um einen institutionellen Rahmen für die
Sicherheitsberatungen von Senioren für Senioren zu schaffen.
Durch ihre Beratung auf Augenhöhe haben die Seniorensicherheitsberater einen besonderen
Zugang zur Zielgruppe und können sicherheitsrelevante Themen altersgerecht und
bedarfsorientiert ansprechen. Sie vermitteln den Senioren wie sie für ihre Sicherheit aktiv
werden können und stärken damit deren Sicherheitsgefühl. »Die richtige Balance zu finden,
zwischen Sensibilisierung für potentielle Gefahren und der Verstärkung bestehender Ängste
ist oft eine große Herausforderungࢶ«, resümiert Bernd Heinsdorf, ein Berater der ersten
Stunde.
Klaus Grimmer stieß 2016 nach seiner Pensionierung zu den Seniorensicherheitsberatern
hinzu. Der ehemalige Polizeihauptkommissar der PD Leipzig erklärt, dass Trickbetrug immer
aktuell sei, gerade weil Täterinnen und Täter ihre Betrugsmaschen immer wieder anpassen.
Diese Entwicklung sehe man auch am Beispiel der Corona-Pandemie.
Teil 2
Warnung vor Trickbetrug im Zusammenhang mit Corona
Aus aktuellem Anlass hat der KPR Leipzig
einen Flyer erarbeitet, der vor Trickbetrug im
Zusammenhang mit Corona warnt und Tipps
gibt, wie man Betrugsversuche erkennt und
richtig handelt. Der KPR möchte mit diesem
Flyer eine Anregung geben, wie ein aktiver
Beitrag zur Seniorensicherheit aussehen
kann. Die Handreichung liegt in städtischen
Einrichtungen sowie in den Impfzentren aus.

image
image
Zielgruppe sind vorrangig ältere Menschen,
jedoch ist es auch sinnvoll, deren Angehörige
für das Thema zu sensibilisieren.
Flyer
zum
Download
nach oben
Wissenswertes
Wegweiser Prävention
Ausgewählte Projekte des DFK für die Präventionspraxis
Neben den vielfältigen Aktivitäten als Bindeglied zwischen Politik, Wissenschaft und Praxis,
initiiert und fördert das DFK auch regelmäßig Projekte, die Präventionsakteuren
unterschiedlicher Handlungsfelder praktische Unterstützung anbieten und helfen,
Präventionsarbeit wirksam und nachhaltig zu gestalten. Gerne möchten wir Sie heute auf
unsere Projekte im Themenfeld der Entwicklungsförderung und Gewaltprävention für das
Setting Schule hinweisen mit der Bitte, sie ggfs. in ihren Netzwerken weiter bekannt zu
machen.
Zur
Homepage
Wegweiser
Prävention
nach oben
Suchtprävention
Experten fordern effektive Alkoholprävention:
Mehr Schutz für ungeborene Kinder

image
Insbesondere die schädliche Wirkung von Substanzkonsum in der Schwangerschaft muss
künftig noch stärker in den Mittelpunkt präventiver Arbeit gerückt werden. So ist zu
verzeichnen, dass es in Deutschland auf Grund von Alkoholgenuss in der Schwangerschaft
jährlich über 12.000 betroffene Kinder gibt. Es sind vermeidbare Behinderungen, wo
präventiv daran gearbeitet werden muss.
»Mediziner und Fachverbände warnen vor den Gefahren des Alkohols und fordern eine
effektive Präventionsstrategie. Die wirtschaftlichen und gesundheitlichen Schäden durch
Alkoholmissbrauch seien drastisch und müssten gezielt bekämpft werden. Die Experten
äußerten sich in schriftlichen Stellungnahmen. Die FDP-Fraktion fordert in ihrem Antrag
(19/26118) mehr Schutz für ungeborene Kinder vor Schäden durch Alkoholkonsum der
Mütter. Nötig sei ein Konzept zur Prävention des Fetal Alcohol Spektrum Disorder (FASD).
Auch die Grünen-Fraktion spricht sich in ihrem Antrag (19/24386) für eine
Alkoholpräventionsstrategie aus. Geprüft werden sollten Vorschläge unabhängiger Experten
etwa zu Werbung und Sponsoring sowie zur Besteuerung und Preisgestaltung bei Alkohol.
Nach Angaben des Deutschen Krebsforschungszentrums (dkfz) werden in Deutschland jedes
Jahr etwa 12.650 Kinder mit fetalen Alkoholspektrumstörungen geboren. Diese Kinder hätten
verringerte kognitive Fähigkeiten und seien oft verhaltensauffällig. Alkoholkonsum sei an der
Entstehung von mehr als 200 Krankheiten beteiligt. Für mehrere Krebsarten erhöhe der
Alkoholkonsum das Erkrankungsrisiko deutlich. Die Deutsche Hauptstelle für Suchtfragen
(DHS) bezeichnete Deutschland als Hochkonsumland für Alkohol. So lebten Millionen Kinder
und Jugendliche mit missbräuchlich konsumierenden Familienangehörigen. Nötig seien
sogenannte verhältnispräventive Initiativen zur Begrenzung des riskanten Konsums sowie
verhaltensbezogene Maßnahmen einschließlich einer frühen Ansprache, Beratung und
Versorgung Betroffener.
Zum
Bericht
nach oben
Häusliche Gewalt
50. Sitzung des Lenkungsausschusses zur Bekämpfung Häuslicher Gewalt am 21. April 2021

image
Häusliche Gewalt ist keine Privatsache!
»Häusliche Gewalt ist keine Privatsache! Neben der Beratung und Hilfe für betroffene
Erwachsene und Kinder von häuslicher Gewalt, geht es uns vor allem um vorbeugenden
Schutz. Der Lenkungsausschuss des Landespräventionsrates arbeitet daran seit 18 Jahren
aktiv mit. Die 50. Sitzung am 21. April ist ein Anlass auf Erfolge zurückzublicken und die
wichtige Arbeit weiter voranzutreiben«, so Lenkungsausschussvorsitzende Dorothee Marth.
Mit der Umsetzung der s. g. »Istanbul-Konvention« (Übereinkommens des Europarates vom
11. Mai 2011 zur Verhütung und Bekämpfung von Gewalt gegen Frauen und Häusliche
Gewalt; 2018 durch Deutschland ratifiziert) steht der Lenkungsausschuss erneut vor großen
Herausforderungen. Die Notwendigkeit einer abgestimmten, den aktuellen Bedingungen
entsprechenden Strategie ergibt sich auch aus der Kriminalitätsentwicklung bei Straftaten
Häuslicher Gewalt. Im Jahr 2020 wurden von der Polizei 9.235 entsprechende Delikte
registriert, seit Jahren mit steigender Tendenz.
Als nächste prägnante Aufgabe steht vor dem Gremium die Fortschreibung des
Landesaktionsplanes mit neuen Themenschwerpunkten, wie z. B. der Erweiterung des
Themenspektrums, die sich aus der verpflichtenden Umsetzung der Istanbul-Konvention
herleitet und dem umfassenden Kinderschutz. Es geht zudem um die Etablierung der
Rahmenkonzeption für Hochrisikofälle sowie der Umsetzung der Qualitätsstandards von
Beratungs- und Hilfsangeboten. Dabei erfährt das Gremium – als eigenständige
Arbeitsgruppe des Landespräventionsrates – weiterhin dessen fachliche und
organisatorische Unterstützung.
www.lpr.sachsen.de
nach oben
Verkehrsprävention
10,6 % weniger Verkehrstote im Jahr 2020

image
image
Im Jahr 2020 sind in Deutschland 2.724 Menschen bei Unfällen im Straßenverkehr ums
Leben gekommen. Wie das Statistische Bundesamt nach vorläufigen Ergebnissen weiter
mitteilt, waren das 322 Todesopfer oder 10,6 % weniger als im Jahr 2019 (3.046 Todesopfer).
Damit erreichte die Zahl der Verkehrstoten den niedrigsten Stand seit Beginn der Statistik vor
mehr als 60 Jahren. Auch die Zahl der Verletzten ging 2020 gegenüber dem Vorjahr zurück,
und zwar um 14,7 % auf rund 328.000 Personen.
Zur
Pressemitteilung
nach oben
Herausgeber
Sächsisches Staatsministerium des Innern
Gst. Landespräventionsrat
Glacisstraße 2-4
01097 Dresden
Tel: 0351/564-30900
Fax: 0351/564-30909
E-Mail:
lpr@smi.sachsen.de
Internet:
www.lpr.sachsen.de
,
www.asskomm.de
Redaktion
Autoren: Sven Forkert, Ulrike Geisler, Bernd Künzelmann, Anke Sandvoß, Jan Schäfer
Gestaltung: Marlene Wahode
Hinweis: Aus Gründen der besseren Lesbarkeit wird auf die geschlechtsspezifische Schreibweise in den
einzelnen Beiträgen verzichtet.
Fotos/Bildnachweise
Kopfbild: Landespräventionsrat (LPR)
Inhaltsbilder: TUCed, Uni Tübingen, KPR Leipzig, DFK

Datenschutz