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13 I 21. Januar 2021
Das alte Jahr ist nun vergangen und wir hoffen neu anzufangen.
Wir wünschen Ihnen trotz aller Umstände alles erdenklich Gute, Zuversicht und vor
allem Gesundheit für das neue Jahr 2021!
Ihr Landespräventionsrat
5. LandesPräventionstag (LPT5-digital) – Die Evaluation
Aufgrund der Corona-Pandemie fand der 5. LandesPräventionstag am 16. und 17. November
2020 erstmalig als digitaler Fachtag mit dem Titel »PRÄVENTION
KOMMUN
IZI
E
REN« statt.
Die Planung für die Präsenz-Veranstaltung war bereits Ende September zu 90 Prozent
abgeschlossen. Das Programm war fertiggestellt und beinhaltete 50 Beiträge bestehend auch
Referaten und Projektspots sowie einem geplanten Netzwerktreffen. Für den Markt der

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Möglichkeiten hatten sich 32 Ausstellerinnen und Aussteller angemeldet.
In der zweiten Oktoberhälfte 2020 fiel dann die Entscheidung, den LandesPräventionstag
nicht wie gewohnt als Präsenzkongress stattfinden zu lassen, so dass schließlich fast drei
Wochen vor Veranstaltungsbeginn das Angebot an Vorträgen für das digitale Format
angepasst werden musste. Der sonst üblichen kongressbegleitenden Ausstellung mit
Infoständen wurde auf unserer Website
www.lpt.sachsen.de
in Form einer Dokumentation
digital Raum geboten. Das reale Netzwerktreffen mussten wir leider absagen.
Die Evaluation des LPT5-digital wurde dieses Mal direkt mit dem Beteiligungsportal des
Freistaates Sachsen erstellt und wich somit von Evaluationen vergangener Kongresse ab.
Die Ergebnisse können Sie direkt auf unserer Website als Zusammenfassung und in einer
detaillierten Variante nachlesen. Vorab: der LPT-digital wurde von 86,7 % der befragten
Personen mit gut oder sehr gut bewertet (Durchschnittsnote: 1,86) – danke dafür!
Schließlich haben wir zudem eine kleine LPT5-digital-Statistik für Sie:
- 2.341 Besuche der LPT-Webseite im Jahr 2020,
- 1.020 Aufrufe der LPT5-Youtubebeiträge,
- 640 Online-Seminarbuchungen,
- 596 Minuten Videomaterial gesamt,
- 448 tatsächliche Teilnehmerinnen und Teilnehmer an den Online-Seminaren,
- 397 Aufrufe des Youtube-Livestreams,
- 209 Aufrufe der Youtube-Playlisten,
- 137 Aufrufe des bisher meistgesehenen Videos,
- 79 Anmeldungen im meistgebuchten Seminar,
- 32 »virtuelle« Infostände/Aussteller beim »Markt der Möglichkeiten« (LPT-Website),
- 29 Online-Seminare und Beiträge beim LPT5-digital,
- 23 Videobeiträge online,
- 14 weitere Beiträge in der Dokumentation PLUS X,
- 9 mal technischer Support,
- 1 Kaffee-Vollautomat.
Mit diesem motivierenden Ergebnis sitzt natürlich LPT6 in den Startlöchern. Wir freuen uns
bereits jetzt auf die Vorbereitung und sind gespannt, welches Format seine Umsetzung finden
wird.
Ergebnisse
der
Evaluation
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ASSKomm
ASSKomm – von 0 auf 100!

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v. l. n. r.: Karin Berndt, Sebastian Kubasch, Wolfgang Müller, Jan Schäfer, Jens Hentschel-Thöricht, Bernd
Stracke
Seit dem Startschuss der »Allianz Sichere Sächsische Kommunen« (ASSKomm) am
6. Februar 2019 mit acht Modellkommunen haben die Mitarbeiter des ASSKomm-Teams
zahlreiche Beratungen in Kommunen in ganz Sachsen durchgeführt.
Am 18. Januar 2021 war es dann soweit! In der 100. Kommune, namentlich der Stadt
Seifhennersdorf im Landkreis Görlitz, fand eine entsprechende Beratung zur Landesstrategie
ASSKomm statt. Im Rahmen dieser Jubiläums-Beratung entwickelte sich eine offen geführte,
konstruktive Gesprächsrunde mit allen Beteiligten, in deren Ergebnis festzuhalten ist, dass
sich ASSKomm sehr gut mit den Zielen der Kommune hinsichtlich Sicherheit und
Lebensqualität auf dem Land vereinbaren lassen.
An der Jubiläums-Beratung nahmen teil: die Bürgermeisterin von Seifhennersdorf (Karin
Berndt), der Präventionssachbearbeiter PD Görlitz (Sebastian Kubasch), der Leiter des
Hauptamtes (Wolfgang Müller), ASSKomm-Team des LPR (Jan Schäfer), der Sachbearbeiter
für SB Ordnung/Sicherheit (Jens Hentschel-Thöricht) und der Coach vom Institut B3 (Bernd
Stracke)
Pressemeldung
vom
20.
Januar
2021
im
Medienservice
der
Staatsregierung
Neuigkeiten
auf
dem
ASSKomm-Portal
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Prävention im Team (PiT)
Prävention im Team (PiT) – Schülerbefragung startet in
Chemnitz
Foto: LPR
Seit dem Jahr 2013 werden in Sachsen PiT-
Schülerbefragungen durchgeführt. 2021
startet nun die nächste Region: die Stadt
Chemnitz.
Die Stadt arbeitet seit 2015 im Rahmen des
Arbeitsansatzes »Prävention im Team« (PiT)
behördenübergreifend zusammen, um die
originäre Aufgabe Prävention im Kindes- und
Jugendalter grundlegend besser zu erfüllen.

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Zu den kooperierenden mit dem Thema Prävention betrauten
Partnern
in
Chemnitz
zählen:
die Stadtverwaltung Chemnitz, das Landesamt für Schule und Bildung (Standort Chemnitz),
die Polizeidirektion Chemnitz, das Anti-Gewalt-Büro Chemnitz, das Netzwerk für Demokratie
und Courage e.V., die Koordinierungsstelle Lokaler Aktionsplan für Demokratie, Toleranz und
für ein weltoffenes Chemnitz.
Ziel der PiT-Schülerbefragung ist es, konkrete Bedarfe der Zielgruppe Kinder und
Jugendliche zu erheben und dabei regionale Besonderheiten zu berücksichtigen. Dazu
werden konkrete Risiko- und Schutzfaktoren, welche die Wahrscheinlichkeit für die
Entstehung problematischen Verhaltens bei Kindern und Jugendlichen erhöhen bzw.
verringern, an allen weiterführenden Schulen der Stadt Chemnitz ermittelt. Die
Befragungsergebnisse bieten den regionalen PiT-Akteuren eine Grundlage für
bedarfsgerechtes und aufeinander abgestimmtes Handeln, also einen verantwortungsvollen
Umgang mit Ressourcen unter besonderer Beachtung von Nachhaltigkeit.
Die wissenschaftliche Begleitung und Auswertung der Befragungen erfolgt durch die
Technische Universität Chemnitz, Institut für Allgemeine und Biopsychologie, unter
Projektleitung von Herrn Prof. Dr. Udo Rudolph.
Zu Beginn des neuen Jahres gab es bereits ein erstes virtuelle Kick-off-Treffen zwischen der
Geschäftsstelle Landespräventionsrat und Mitarbeitern des Institutes für Allgemeine und
Biopsychologie. Im Fokus standen vor allem die Besonderheiten der Projektplanung unter
Pandemiebedingungen.
Grundlage der PiT - Schülerbefragungen ist die
Methode
»Communities
That
Care«
(CTC),
welche in Sachsen in Kooperation mit dem Landespräventionsrat Niedersachsen eingesetzt
wird. Auf
Grundlage
regionaler
PiT-Kooperationen
erfolgten seit 2013 in den Landkreisen
Bautzen, Görlitz, Sächsische Schweiz-Osterzgebirge und dem Landkreis Leipzig bereits
kreisweite
Schülerbefragungen
.
In Auswertung dessen können Präventionsangebote
bedarfsgerecht platziert und gemeinsam an der Stärkung der Lebenskompetenzen von
Kindern und Jugendlichen gearbeitet werden.
Ansprechpartnerinnen in der Geschäftsstelle des LPR sind:
Doreen Gust
Doreen Gust
E-Mail:
doreen.gust@smi.sachsen.de
Telefon: 0351 / 564 30932
Constanze Bellmann
Constanze Bellmann
E-Mail:
constanze.bellmann@smi.sachsen.de
Telefon: 0351 / 564 30943

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www.lpr.sachsen.de
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Aussteigerprogramm
AUSSTEIGERPROGRAMM Sachsen –
www.steig-aus.de
Das AUSSTEIGERPROGRAMM unterstützt mittlerweile im zehnten Jahr Personen, die sich
im Einflussbereich extremistischer Gruppen oder Handlungszusammenhänge befinden, sich
aus diesen lösen wollen und hierfür Unterstützung benötigen.
Ziel ist es, Aussteigerinnen und Aussteigern einen Neustart in unserer Gesellschaft zu
ermöglichen. Das Programm spricht alle Menschen in Sachsen an, die mit ihren bisherigen
Aktivitäten die demokratischen Grundlagen unserer Gesellschaft bewusst abgelehnt haben
und Militanz sowie Gewalt gegen Andere und staatliche Institutionen für legitime Mittel
erachteten – jedoch nunmehr für einen Ausstieg bereit scheinen. Auch Menschen aus dem
Umfeld werden beraten.
Letztes Jahr wurden 37 Anfragen bearbeitet und aktuell werden 19 Fälle betreut.
www.steig-aus.de
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Studie
Studie vorgestellt
Studie »Engagement in Sachsen – Wofür sich Menschen
einsetzen und welchen Rahmen es braucht« (Sächsische
Landeszentrale für politische Bildung)
Wir möchten Sie gern auf die neue Studie
»Engagement in Sachsen – Wofür sich

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Menschen einsetzen und welchen Rahmen
es braucht« der Sächsischen Landeszentrale
für politische Bildung (SLpB) aufmerksam
machen. Die SLpB will mit der Studie zur
Debatte über die Stärkung und
Fortentwicklung der Engagementpolitik im
Freistaat und zur Stärkung des
gesellschaftlichen Zusammenhalts beitragen.
Das Ergebnis kurz zusammengefasst:
Im Freistaat gibt es mehr als 30.000 Vereine und mehr als drei Viertel davon haben weniger
als 100 Mitglieder. Ihren Sitz haben die meisten außerdem in einer kleinen Gemeinde oder
Kleinstadt. Vor allem in den Bereichen Sport, Kultur, Bildung und Soziales sind Freiwillige in
Sachsen engagiert; auch jenseits der Vereine stieg die Zahl der Engagierten im Freistaat in
den vergangenen Jahren leicht an. Insbesondere junge Menschen finden neue Formen, sich
einzubringen, fernab klassischer Vereinsstrukturen.
Schwierigkeiten haben Vereine darum vor allem dann, wenn sie Mitglieder für Vorstände und
andere Leitungsaufgaben suchen. Die sächsischen Engagierten wünschen sich nicht
unbedingt mehr Geld, sondern weniger Bürokratie.
Was nach Ansicht der Forscherinnen und Forscher fehlt, sind trotz vieler Förderprojekte
längerfristige landesweite und kommunale Strategien zur Stärkung der Zivilgesellschaft.
Zugleich stellten sie fest, dass es unter den Engagierten kein geteiltes Bewusstsein einer
sächsischen Zivilgesellschaft gäbe, die sich auch politisch einmischt. Auch die
sektorenübergreifende Vernetzung der verschiedenen Gruppierungen sei ausbaufähig.
Weitere
Informationen
und
die
Studie
zum
Download
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Herausgeber
Sächsisches Staatsministerium des Innern
Gst. Landespräventionsrat
Wilhelm-Buck-Straße 2-4
01097 Dresden
Tel: 0351/564-30900
Fax: 0351/564-30909
E-Mail:
lpr@smi.sachsen.de
Internet:
www.lpr.sachsen.de
,
www.asskomm.de
Redaktion
Autoren: Constanze Bellmann, Doreen Gust, Sven Forkert, Jan Schäfer, Marlene Wahode
Hinweis: Aus Gründen der besseren Lesbarkeit wird auf die geschlechtsspezifische Schreibweise in den
einzelnen Beiträgen verzichtet.
Fotos/Bildnachweise
Kopfbild: Landespräventionsrat
Inhaltsbilder: Landespräventionsrat, Landeszentrale für politische Bildung

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