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Netzangriff
Filmbegleitheft
(00V)20.2011.05
KARIUS & PARTNER
PROGRAMM POLIZEILICHE KRIMINALPRÄVENTION
DER LÄNDER UND DES BUNDES
Zentrale Geschäftsstelle
Taubenheimstraße 85, 70372 Stuttgart
Wo Ihre nächstgelegene (Krimi-
nal-) Polizeiliche Beratungs-
stelle ist, erfahren Sie auf jeder
Polizeidienststelle. Darüber
hinaus können Sie sich an
folgende Stellen wenden:
Landeskriminalamt Baden-Württemberg
Polizeiliche Kriminalprävention
Taubenheimstraße 85, 70372 Stuttgart
Tel.:
0711/5401-0, -3458
Fax:
0711/54 01-34 55
E-Mail:
praevention@polizei.bwl.de
Internet:
www.polizei-bw.de
Bayerisches Landeskriminalamt
Polizeiliche Kriminalprävention
Maillingerstraße 15, 80636 München
Tel.:
089/1212-0, -41 44
Fax:
0 89/12 12-4134
E-Mail:
blka.sg513@polizei.
bayern.de
Internet:
www.polizei.bayern.de
Der Polizeipräsident in Berlin
Landeskriminalamt
Polizeiliche Kriminalprävention
Kaiserdamm 1, 14057 Berlin
Tel.:
030/4664-0, -979400
Fax:
0 30/46 64-97 94 99
E-Mail:
lkapraev4@polizei.berlin.de
Internet:
www.polizei.berlin.de
Polizeipräsidium Brandenburg
Landeskriminalamt
Polizeiliche Kriminalprävention
Tramper Chaussee 1, 16225 Eberswalde
Tel.:
03334/388-0, -1001
Fax:
0 33 34/3 88-13 09
E-Mail:
praevention01.lkaew@polizei.
brandenburg.de
Internet:
www.internetwache.
brandenburg.de
Polizei Bremen
Landeskriminalamt
Polizeiliche Kriminalprävention
Am Wall 196 A, 28195 Bremen
Tel.:
0421/362-0, -19003
Fax:
0421/362-19009
E-Mail:
kriminalpraevention@polizei.
bremen.de
Internet:
www.polizei.bremen.de
Landeskriminalamt Hamburg
Polizeiliche Kriminalprävention
Bruno-Georges-Platz 1, 22297 Hamburg
Tel.:
040/4286-50, -71210
Fax:
0 40/42 86-7 12 09
E-Mail:
kriminalpraevention@polizei.
hamburg.de
Internet:
www.polizei.hamburg.de
Hessisches Landeskriminalamt
Polizeiliche Kriminalprävention
Hölderlinstraße 1–5, 65187 Wiesbaden
Tel.:
0611/83-0, -1609
Fax:
06 11/83-16 05
E-Mail:
servicestelle.hlka@polizei.
hessen.de
Internet:
www.polizei.hessen.de
Landeskriminalamt
Mecklenburg-Vorpommern
Polizeiliche Kriminalprävention
Retgendorfer Straße 9, 19067 Rampe
Tel.:
03866/64-0, -6111
Fax:
0 38 66/64-6102
E-Mail:
praevention@lka-mv.de
Internet:
www.praevention-in-mv.de
Landeskriminalamt Niedersachsen
Polizeiliche Kriminalprävention
Am Waterlooplatz 11, 30169 Hannover
Tel.:
0511/26262-0, -3203
Fax:
05 11/2 62 62-32 50
E-Mail:
d32@lka.polizei.
niedersachsen.de
Internet:
www.polizei.
niedersachsen.de
Landeskriminalamt Nordrhein-Westfalen
Polizeiliche Kriminalprävention
Völklinger Straße 49, 40221 Düsseldorf
Tel.:
0211/939-0, -3405
Fax:
02 11/9 39-34 09
E-Mail:
vorbeugung@mail.lka.
nrw.de
Internet:
www.polizei-nrw.de/lka
Landeskriminalamt Rheinland-Pfalz
Polizeiliche Kriminalprävention
Valenciaplatz 1–7, 55118 Mainz
Tel.:
0 6131/65-0
Fax:
0 6131/65-24 80
E-Mail:
lka.dez45@polizei.rlp.de
Internet:
www.polizei.rlp.de
Landeskriminalamt Saarland
Polizeiliche Kriminalprävention
Graf-Johann-Straße 25–29,
66121 Saarbrücken
Tel.:
06 81/9 62-0
Fax:
06 81/9 62-37 65
E-Mail:
lka-saarland-14@polizei.slpol.de
Internet:
www.saarland.de/polizei.htm
Landeskriminalamt Sachsen
Polizeiliche Kriminalprävention
Neuländer Straße 60, 01129 Dresden
Tel.:
0351/855-0, -2309
Fax:
03 51/8 55-23 90
E-Mail: praevention.lka@polizei.
sachsen.de
Internet:
www.polizei.sachsen.de
Landeskriminalamt Sachsen-Anhalt
Polizeiliche Kriminalprävention
Lübecker Straße 53–63,
39124 Magdeburg
Tel.
0391/250-0, -2440
Fax:
03 91/2 50-30 20
E-Mail:
praevention.lka@polizei.
sachsen-anhalt.de
Internet:
www.polizei.sachsen-anhalt.de
Landespolizeiamt Schleswig-Holstein
Polizeiliche Kriminalprävention
Mühlenweg 166, 24116 Kiel
Tel.:
0431/160-0, -65555
Fax:
04 31/160-6 14 19
E-Mail:
kiel.lpa141@polizei.landsh.de
Internet:
www.polizei.schleswig-
holstein.de
Landeskriminalamt Thüringen
Polizeiliche Kriminalprävention
Am Schwemmbach 69, 99099 Erfurt
Tel.:
0361/341-09, -1035
Fax:
03 61/3 41-10 29
E-Mail:
praevention.lka@polizei.
thueringen.de
Internet:
www.thueringen.de/de/lka
Bundespolizeipräsidium Potsdam
Polizeiliche Kriminalprävention
Heinrich-Mann-Allee 103, 14473 Potsdam
Tel.:
03 31/9 79 97-0
Fax:
03 31/9 79 97-10 10
E-Mail:
bpolp.referat.31@polizei.bund.de
Internet:
www.bundespolizei.de

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INHALT
1. VORWORT/
ERKLÄRUNGEN ZUM MEDIENPAKET
3
2. DER FILM
4
2.1 Handlung
4
2.2 Szenen- und Kapitelübersicht
5
3. ALLGEMEINE INFORMATIONEN
ZU CYBERMOBBING
6
3.1 Was ist Cybermobbing?
6
3.2 Wie erkennt man Cybermobbing?
7
4. DIDAKTISCHE EMPFEHLUNGEN
8
4.1 Rolle des Opfers
8
4.2 Rolle des Täters
9
4.3 Rolle des Helfers
10
4.4 Rolle der Eltern/Lehrer
10
5. HANDLUNGSEMPFEHLUNGEN
11
Was tun bei Cybermobbing?
11
6. VORBEUGUNG
12
7. WEITERFÜHRENDE INFORMATIONEN
UND INTERNETSEITEN
14
8. GLOSSAR
Informationen zum Film
15
Hinweis im Sinne des Gleichbehandlungsgesetzes:
Aus Gründen der leichteren Lesbarkeit wird auf eine
geschlechtsspezifische Differenzierung wie z. B. Schüler
(innen) verzichtet. Entsprechende Begriffe gelten im Sinne
der Gleichbehandlung für beide Geschlechter.
1. VORWORT/
ERKLÄRUNGEN ZUM MEDIENPAKET
In Kooperation mit dem Südwestrundfunk (SWR)
hat die Polizeiliche Kriminalprävention der Länder
und des Bundes diese DVD des Kinderkrimis
„Netzangriff“ für den Einsatz an Schulen und
anderen pädagogischen Einrichtungen produziert.
Bereits in der Phase der Konzeption des Films aus
der Reihe KRIMI.DE wurde der SWR von der Polizei
fachlich beraten. Die DVD ist gedacht für die Arbeit
mit Schulklassen und Gruppen von Kindern und
Jugendlichen ab neun Jahren (FSK ab sechs Jahren).
Ziel des Films ist es, die Schüler über Cybermobbing
(Mobbing über Internet/Handy) aufzuklären und
ihnen die Folgen für Täter und Opfer vor Augen
zu führen.
In dem vorliegenden Begleitheft werden Infor-
mationen über Cybermobbing gegeben sowie Wege
und Ansätze aufgezeigt, wie der Film im Unterricht
eingesetzt werden kann. Der Film „Netzangriff“
hat bei seiner Zielgruppe großen Erfolg, weil eine
realistische Auseinandersetzung mit Cybermobbing
stattfindet.
Ihre Polizeiliche Kriminalprävention
der Länder und des Bundes
Erarbeitung des Filmbegleithefts und der
Unterrichtseinheiten
Teile des Filmbegleithefts sind der Begleitbroschüre
zum Film „Netzangriff“ des Landeskriminalamts
Sachsen entnommen. Autor der sächsischen Begleit-
broschüre ist Carsten Schöne, Diplom-Sozialpädagoge
(FH). Er entwickelte auch Unterrichtseinheiten wie
Workshop-Materialien für die Bearbeitung des Films
im Schulunterricht. Diese können im Internet unter
www.polizei-beratung.de/netzangriff
herunterge-
laden werden.
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2. DER FILM
2.1 Handlung
Klara Stolz ist neu am Stuttgarter Gymnasium.
Nachdem sie auf einer Party betrunken ihr Handy
verliert, tauchen Fotos von ihr in einer Internet-
Community auf, die sie wie ein Model posierend
in Unterwäsche zeigen – Fotos, die Klara aus
Spaß mit ihren Freundinnen gemacht hatte. In
der Community jedoch beginnt ein gnadenloses
Mobbing gegen Klara, das sich in der Schule
mit Beleidigungen und Demütigungen fortsetzt.
Ausgerechnet bei Tim, den sie für einen guten
Freund gehalten hat, wird ihr Handy gefunden.
Tim versucht nun mit seinem kleinen Bruder seine
Unschuld zu beweisen. Schließlich entdeckt auch
Klaras Vater, Prof. Gerhard Stolz (Thomas Heinze),
renommierter Rechtsmediziner und guter Freund
von Hauptkommissar Thorsten Lannert (Richy
Müller), im Internet ein Video von der besagten
Party. Für Klara spitzt sich die Situation zu – sie
setzt ihr Leben aufs Spiel.
2.2 Szenen- und Kapitelübersicht
Handlung / Szene
Kapitel
Startzeit
Erster Schultag für Klara Stolz nach Schulwechsel.
2
00:32
Selina stellt ihre Mitschüler wegen der Veröffentlichung eines Fotos zur Rede.
2
01:40
Philip nennt die „Regeln“ für das Social Web: „Alles wird hochgeladen, keine Zensur“.
Klara besucht Party im Jugendtreff „Domino“.
2
05:15
Klara trinkt Alkohol nach Gruppendruck.
2
06:10
Philip filmt Klara beim Alkoholkonsum.
Klara verlässt die Party betrunken und verliert ihr Mobiltelefon. Übernachtung bei Tim.
2
07:40
Tim entdeckt durch eine „Freundschaftsanfrage“ bei „my school“ das gefälschte Profil
von Klara mit intimen Fotos, die von ihrem Mobiltelefon stammen.
3
12:30
„Freundschaftsanfragen“ werden an alle Schüler(innen) verteilt.
3
13:35
Klara wird in der Schule von Mitschüler(inne)n auf die Fotos angesprochen und beschimpft
sowie zu einem Filmdreh eingeladen.
Gespräch beim Abendessen zwischen Eltern und Klara.
4
18:19
Gerhard Stolz bemerkt Klaras Probleme.
4
19:30
Gerhard Stolz lässt sich über Funktionsweisen von „my school“ aufklären und bittet
Kommissar Thorsten Lannert um Hilfe.
4
21:25
Lannert und Stolz besuchen Klaras Schule, Klaras Mobiltelefon wird bei Tim gefunden;
Lannert klärt Schüler(innen) zum rechtlichen Hintergrund von Foto-Veröffentlichungen auf.
5
22:20
Gerhard Stolz entdeckt auf der Website „Philips Welt“ ein Video, das Klaras
Alkoholkonsum zeigt.
5
26:40
Klara wird von ihren Eltern wegen des Alkoholgenusses zur Rede gestellt.
6
28:30
Eltern regen eine Alkoholtherapie für Klara an.
Klara fährt zum Kletterfelsen, wo sie ungesichert klettert.
Tim und Max forschen nach dem Urheber des Fake-Profils über Klara und identifizieren
Daniel Berger als möglichen Täter.
6
31:40
Tim und Max finden die Fotos von Klara auf Daniels Laptop und bringen diesen zu
Thorsten Lannert.
7
34:05
Daniel Berger verharmlost sein Handeln in der Befragung durch Lannert; Daniel ist selbst
überrascht, welche Eigendynamik die Situation entwickelt hat.
7
36:30
Gespräch zwischen Klara und Tim zu den Folgen des Mobbings.
8
41:40
© SWR

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3. ALLGEMEINE INFORMATIONEN
ZU CYBERMOBBING
3.1 Was ist Cybermobbing?
Cybermobbing weist die gleichen Tatumstände
auf wie „klassisches“ Mobbing, es bedient sich
lediglich (ergänzend) anderer Methoden.
Die Täter
nutzen Internet- und Mobiltelefondienste
zum Bloßstellen und Schikanieren ihrer
Opfer.
Hierzu zählen im Internet E-Mails, On-
line-Communitys, Mikrobloggs, Chats (Chatrooms,
Instant Messenger), Diskussionsforen, Gästebücher
und Boards, Video- und Fotoplattformen, Websites
und andere Anwendungen. Mobiltelefone
werden genutzt, um die Opfer mit Anrufen,
SMS, MMS oder E-Mails zu tyrannisieren. Die
Ausstattung der Mobiltelefone mit Foto- und
Videokamera, Sprachaufzeichnungsmöglichkeit
und Internetzugang gibt jungen Menschen hierzu
leicht nutzbare Technologien an die Hand.
Beim Cybermobbing können die Täter rund
um die Uhr aktiv sein, das heißt, ihre Aktivitäten
erfordern keinen direkten Kontakt zum Opfer.
Die Täter finden im Internet zudem ein großes
Publikum, tausende Menschen können die Taten ver-
folgen, sie kommentieren oder unterstützen. Die ver-
öffentlichten Texte, Fotos oder Videos werden durch
andere Personen weiterverbreitet und somit weite-
ren Menschen zugänglich gemacht. Umfang und
Auswirkungen der Veröffentlichungen zum Nachteil
des Opfers sind somit weder zu steuern noch sind
sie überschaubar. Da das Internet nichts vergisst,
also selbst gelöschte Inhalte immer wieder auftau-
chen können, ist es möglich, dass das Opfer selbst
nach einer Beendigung des Konfliktes mit dem
Täter immer wieder mit den Veröffentlichungen
konfrontiert wird.
Cybermobbing ist mittlerweile keine Ausnahme-
erscheinung mehr. Insbesondere an Schulen tritt
das Problem häufig zu Tage. Das liegt vor allem
daran, dass junge Menschen verstärkt über Soziale
Netzwerke (Facebook, Wer kennt wen usw.) kom-
munizieren. Schulklassen oder ganze Schulen sind
auf diese Weise miteinander vernetzt.
Hänseleien
und Beleidigungen finden nicht mehr nur im
Klassenzimmer und auf dem Schulhof statt,
sondern werden ins Internet verlagert.
Dort ist
es besonders leicht, andere zum Opfer zu machen –
die Täter wähnen sich sicher in der Anonymität
des Netzes.
Hintergrundinformationen:
Begriffsdefinition und das System „Mobbing“
Mobbing ist ein aggressives Verhalten, mit dem ein
anderer Mensch absichtlich körperlich oder psychisch
geschädigt wird.
Es ist ein Verhalten,
N
das sich über einen längeren Zeitraum erstreckt.
N
bei dem immer wieder die gleiche Person das
Opfer ist.
N
bei dem das Opfer sich nicht (mehr) wehrt bzw.
wehren kann.
N
bei dem der/die Täter eine Machtsituation
ausnutzen.
Die Ursachen für Mobbing sind vielfältig, es kann sich
praktisch überall entwickeln. Die Anlässe für Mobbing
sind häufig banal. Mitunter genügt es, dass ein spä-
teres Opfer „anders“ als die anderen ist. Dies können
äußere Merkmale sein (Kleidung, Style, Sozialstatus
etc.). Aber auch Verhaltens- oder Arbeitsweisen,
politische, kulturelle oder religiöse Zugehörigkeiten
können einen Anlass für Mobbing geben.
Mobbing ist in allen Altersstufen verbreitet, Schwer-
punkte bei jungen Menschen bilden die Klassenstufen
sechs bis zehn. An den Mobbingprozessen sind jedoch
neben Täter(in) und Opfer weitere Personen oder
Gruppen beteiligt. Die Täter erfahren Begleitung und
Unterstützung durch „Assistenten“, die durch eigene
unterstützende Aktivitäten am Mobbing mitwirken.
Hinzu kommen „Helfer“ bzw. „Verstärker“, die den
Aktivitäten zustimmen und sich durch kommunikative
Aktivitäten an der Verstetigung und Ausbreitung der
Mobbing-Prozesse beteiligen. Auf der Seite des Opfers
stehen „Verteidiger“, die dem Opfer Unterstützung
bei der Bewältigung des Problems geben und Hilfe
organisieren. Die größte Gruppe bilden jedoch die
passiven „Zuschauer“, die zwar Kenntnis von den
Mobbing-Aktivitäten haben, sich aber weder der
Opfer- noch der Tätergruppe anschließen. In der
pädagogischen Praxis sollte es das Ziel sein, die
zuletzt genannte Gruppe zu sensibilisieren und zu
aktivieren. Die „schweigende Masse“ begünstigt die
Verstetigung des Mobbings.
3.2 Wie erkennt man Cybermobbing?
Es ist schwer, Fälle von Cybermobbing rechtzeitig
zu erkennen.
Oft erfahren Lehrer und Eltern erst
spät von dem Vorfall.
Dabei ist ein frühzeitiges
Einschreiten sowohl für das Opfer als auch für die
Täter wichtig, um die Situation nicht eskalieren zu
lassen.
Eine
Verschlechterung des Klassenklimas
bei-
spielsweise kann Hinweise auf Cybermobbing
geben. Sogenannte SMOB-Fragebögen können
dabei helfen, das Klassenklima richtig einzuord-
nen. Diese Fragebögen können heruntergeladen
werden unter:
www.mobbingnetzwerk-nord.
de/.../smobfragebogen.pdf
oder
aol-verlag.de/
uploads/media/SMOB-Fragebogen.pdf
Ausgrenzungen eines bestimmten Schülers
kommen häufig bei Schulveranstaltungen und
Klassenfahrten ans Tageslicht – hier müssen Lehrer
ebenfalls reagieren.
Der Austausch mit anderen Lehrern
kann dazu
beitragen, einen Verdacht zu entkräften oder zu
bestärken. Dadurch kann unter Umständen auch
ein potenzielles Opfer frühzeitig erkannt werden.
Auch die Einrichtung eines
„anonymen Brief-
kastens“
kann Cybermobbing aufdecken helfen.
Schüler sollten sich hier anonym melden können.
In dem Fall ist wichtig, dass sofort reagiert wird,
wenn ein Fall über den anonymen Briefkasten
„angezeigt“ wird.
Ein
Einzelgespräch
mit einem möglichen Opfer
kann dabei helfen, die Schwere eines Mobbingfalls
einzuordnen. Das hilft dabei zu entscheiden, ob
die Polizei eingeschaltet werden muss.

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4. DIDAKTISCHE EMPFEHLUNGEN
Der Film „Netzangriff“ ist sowohl für den präven-
tiven wie auch für den intervenierenden Einsatz in
Schulklassen, Vereinen und Gruppen geeignet. Der
Film klärt in altersgerechter Art und Weise über
Formen, Folgen und Bewältigungsmöglichkeiten
des Cybermobbings auf und richtet den Blick
auf die unterschiedlichen Prozessbeteiligten und
deren Verhaltensweisen. Er ist dazu geeignet, sich
mit Kindern, Jugendlichen, Eltern und Pädagogen
über Cybermobbing auseinanderzusetzen. Dazu
sollten sich an das gemeinsame Schauen des
Films Aktivitäten anschließen, die allen Beteiligten
eine Beschäftigung mit den Inhalten und den
dargestellten Prozessen ermöglichen. Ziel der
Nutzung des Films in Unterricht und Freizeit ist eine
Sensibilisierung von Kindern und Jugendlichen für
Cybermobbing. Sie sollen dabei einerseits Formen
und Merkmale des Mobbings kennenlernen und
andererseits Hinweise auf Unterstützungs- und
Bewältigungsmöglichkeiten erhalten.
4.1 Rolle des Opfers
Die Schüler sollen sich darüber Gedanken machen,
welche Folgen Cybermobbing für ein Opfer hat
und sich in Klaras Lage versetzen. Folgende Fragen
sollten in der Klasse oder in einzelnen Gruppen
diskutiert werden:
N
Wie ist Klaras Leben, bevor die Bilder von ihr im
Internet auftauchen?
N
Wie geht es ihr, nachdem sie die Bilder von sich
im Internet gesehen hat?
N
Wie reagieren ihre Freunde und Klassen-
kameraden?
N
Wie reagieren ihre Eltern?
N
Hätte Klara die Beleidigungen stoppen können?
Wenn ja, wie?
N
Wie sieht Klaras Leben aus, nachdem die ganze
Schule die Bilder von ihr gesehen hat?
N
Kennt ihr selbst derartige Fälle?
N
Wie hättet ihr darauf reagiert?
Hintergrundinformationen:
Folgen für die Opfer
Die Opfer der Internetattacken können eine Vielzahl
an Symptomen aufweisen, die auf Cybermobbing
schließen lassen. Die Anzeichen ähneln ande-
ren psychischen Belastungen. Problematisch ist,
dass vor allem auch das Privatleben der Opfer von
Cybermobbing geprägt ist. Sie sind häufig bedrückt,
ungewöhnlich schweigsam oder nervös und ange-
spannt. Viele leiden unter
schwerwiegenden
psychischen, psychosomatischen und sozialen
Folgen
wie Schlaf- und Lernstörungen, Schulangst,
Depression, Selbstverletzungen oder körperlichen
Erkrankungen. Die meisten Mädchen und Jungen
erzählen weder Eltern noch Lehrkräften/Pädagogen
von ihrer Situation.
Weitere Indikatoren, die auf eine Opferwerdung
hindeuten können:
N
Es wird nach Ausreden für zerstörte oder schein-
bar verlorengegangene persönliche Gegenstände
gesucht.
N
Im Zusammenhang mit dem Schulbesuch treten
unerklärliche körperliche Beschwerden auf.
N
Das Kind erhält keine Einladungen bspw. zu Kinder-
geburtstagen oder Partys.
N
Das Kind will nicht mehr mit dem Bus zur Schule
fahren oder will häufiger von den Eltern gebracht
und abgeholt werden.
N
Das Kind spielt seine eigene Situation vor Erwach-
senen herunter.
4.2. Rolle des Täters
Ebenso wie mit der Rolle des Opfers sollen sich
die Jugendlichen auch mit dem Täter bzw. den
Tätern von Cybermobbing beschäftigen. Folgende
Fragen können bei einer Diskussion oder in einer
Gruppenarbeit herausgearbeitet werden:
N
Warum stellt der Täter die Bilder von Klara ins
Netz?
N
Ist er wirklich ein Täter oder eher ein Mitläufer?
N
Was ist der Täter für ein Typ? Ist er nett/feige/
böse?
N
Wusste er nicht, was er Klara antut, als er die
Bilder ins Internet gestellt hat?
N
Welche Folgen hat Cybermobbing für ihn?
© SWR

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5. HANDLUNGSEMPFEHLUNGEN
Was tun bei Cybermobbing?
Die Schule/Schulleitung muss nach Bekanntwerden
eines Falls sofort reagieren. Folgende Fragen
sollten geklärt werden: Was ist konkret vorge-
fallen? Welche Personen sind beteiligt? Welche
Sofortmaßnahmen sind erforderlich?
N
Mit den Beteiligten reden:
Opfer und Täter
sollten getrennt befragt werden. Beziehen Sie
dann die Polizei ein, wenn Straftaten für Sie
erkennbar sind. Fragen Sie auch bei Ihrer Polizei,
ob Präventionsbeamte zur Verfügung stehen, die
das Phänomen „Cybermobbing“ im Unterricht
thematisieren können.
N
Schutz des Opfers signalisieren:
Stärken Sie
das Opfer, indem Sie in der Klasse eindeutig
Stellung für das Opfer beziehen.
N
Eltern einbinden:
Eltern haben oft keine Vor-
stellung davon, was Cybermobbing ist. Die
Schule sollte sie daher informieren und gege-
benenfalls den Ernst der Lage deutlich machen.
N
In der Schule thematisieren:
Cybermobbing
darf nicht totgeschwiegen werden. Jeder Fall
sollte aufgeklärt werden.
1. Zeigen Sie deutlich, dass Cybermobbing (Gewalt
jeder Art) nicht geduldet wird.
2. Bestehen Sie auf einer Entschuldigung des/der
Täter/s beim Opfer und regen Sie eine Wiedergut-
machung an.
N
Umgang mit Internet und Handy regeln:
Eindeutige Regelungen zum Umgang mit Handy
und Internet in der Schule und im Unterricht
sollten in der Schulgemeinschaft festgelegt
werden.
Hintergrundinformationen:
Handys einbehalten
Lehrer dürfen nur mit Einverständnis der Eltern den
Inhalt eines Schüler-Handys einsehen. Bei Verdacht
auf eine Straftat darf nur die Staatsanwaltschaft
oder die Polizei auch gegen den Willen des Inhabers
den Inhalt des Handys durchsuchen. Lehrkräfte
dürfen aber das Handy einziehen und sollten die
zuständige Polizeidienststelle informieren. Die Polizei
empfiehlt zudem, frühzeitig einen polizeilichen
Jugendsachbearbeiter zu Rate zu ziehen.
Hintergrundinformationen:
Straftaten im Zusammenhang mit Mobbing
Es gibt keinen speziellen Tatbestand, der Cyber-
mobbing unter Strafe stellt. Gleichwohl können durch
Cybermobbing verschiedene Straftatbestände ver-
wirklicht werden: Grundsätzlich sind Kinder unter
14 Jahren strafunmündig.
Beleidigung (§ 185 StGB):
Ob eine strafbare
Beleidigung vorliegt, ist abhängig vom Wortlaut sowie
dem Gesamtzusammenhang. Auch Fotomontagen
oder Gesten wie der „Stinkefinger“ können im
Gesamtzusammenhang als Beleidigung gesehen wer-
den. Eine Beleidigung wird mit einer Geldstrafe
oder einer Freiheitsstrafe bis zu einem Jahr geahn-
det. Kommt noch eine Tätlichkeit hinzu, steigt die
Freiheitsstrafe auf bis zu zwei Jahre.
Verletzung des Rechts am eigenen Bild (§ 22
Kunsturhebergesetz [KUG]):
Jeder Mensch darf
entscheiden, ob und welche Bilder von ihm veröffent-
licht werden. In Klaras Fall wurden die Bilder ohne
ihr Wissen ins Internet gestellt. Damit hat sich der
Täter strafbar gemacht. Dieser Verstoß wird mit einer
Geldstrafe oder einer Freiheitsstrafe bis zu einem Jahr
geahndet.
Weitere Straftatbestände, die beim Cyber-
mobbing erfüllt sein können:
Üble Nachrede
(§ 186 StGB), Verleumdung (§ 187 StGB), Nötigung
(§ 240 StGB), Bedrohung (§ 241 StGB), Erpressung
(§ 253 StGB), Verletzung der Vertraulichkeit des
Wortes (§ 201 StGB), Verletzung des höchstpersön-
lichen Lebensbereichs durch Bildaufnahmen (§ 201a
StGB), Verletzung des Briefgeheimnisses (§ 202 StGB),
Gewaltdarstellungen (§ 131 StGB), Nachstellung
(Stalking, § 238 StGB) etc.
Als strafrechtliche Nebenfolgen kommt auf
jeden Fall die Einziehung der Tatmittel (Handy,
Notebook, Smartphone, PC) in Betracht. Dies gilt
auch für Kinder unter 14 Jahre.
4.3 Rolle des Helfers
Beim Cybermobbing gibt es in der Regel eine
Vielzahl stiller Beobachter, die um das Mobbing
wissen, aber sich nicht für das Opfer einsetzen.
Diese „Dulder“ zeigen keine Zivilcourage, weil
sie selbst Angst haben, zum Opfer zu werden. Um
Auswege aus diesem Teufelskreis aufzuzeigen,
sollte auch die Rolle des Helfers im Unterricht
besonders diskutiert werden.
N
Warum will Tim Klara helfen?
N
Wie hilft er ihr im Film? Wie könnte er ihr sonst
helfen?
N
Was ist Tim für ein Typ? Ist er fürsorglich/leicht-
sinnig/erwachsen?
4.4 Rolle der Eltern/Lehrer
Schüler können und sollen zusätzlich die Positionen
der Eltern und Lehrer näher betrachten:
N
Hat Klaras Vater richtig gehandelt, als er
Hauptkommissar Lannert eingeschaltet hat?
N
Hätte ein Lehrer Klaras Situation früher be-
merken können?
N
Welche Rolle spielen die großen Erwartungen der
Mutter an Klara?

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Hintergrundinformationen:
Tipps für Opfer von Cybermobbing zum
Weitergeben
N
Beleidigende oder sogar bedrohliche E-Mails dür-
fen nicht toleriert werden. Kinder und Jugendliche
sollten aber nicht direkt auf solche E-Mails oder
SMS antworten, sondern Eltern und andere
Vertrauenspersonen einbeziehen.
N
Vertrauen Sie sich Freunden oder Eltern an. Bei
Schülern sollte auch die Schule informiert werden.
N
Bewahren Sie Beweismaterial auf: Speichern Sie
die verbreiteten Bilder und beleidigenden E-Mails
und SMS.
N
Wenden Sie sich in schwerwiegenden Fällen sofort
an die Polizei und erstatten Sie Strafanzeige.
N
Bilder und Videos, die ohne Erlaubnis des darin
Gezeigten veröffentlicht werden, sollten immer wie-
der gelöscht werden. Die Löschung kann über den
Netzwerk-Betreiber vorgenommen werden. Auch
sogenannte Fake-Profile (die andere im Namen des
Betroffenen erstellt haben) können so ebenfalls aus
dem Netzwerk entfernt werden.
Hinweis:
Je nach Netzwerkbetreiber sind die Voraus-
setzung für das Löschen von Daten, Bildern oder
ganzen Profilen unterschiedlich.
6. VORBEUGUNG
1. Grundsätzlich sollte der Umgang mit Neuen
Medien gelehrt und gefördert werden.
Spezielle
Module für Lehrer, Eltern und Schüler gibt es
beispielsweise bei
www.klicksafe.de
. Auch viele
Polizeibeamte bieten Vorträge, Workshops usw. an,
in denen sie informieren, welche strafrechtlichen
Konsequenzen die Verbreitung von Bildern/Videos/
Beleidigungen hat. Wenden Sie sich diesbezüg-
lich an Ihre Kriminalpolizeiliche Beratungs- oder
Präventionsstelle (
www.polizei-beratung.de/
beratungsstellen
).
2. An jeder Schule sollte ein Verhaltenskodex,
auf den alle Mitglieder der Schulgemeinschaft
verpflichtet werden, in die Schulordnung inte-
griert werden.
Darin sollte die Nutzung von
Handys und anderen Endgeräten klar geregelt sein.
Auch das Mobbing sollte als Verbot aufgestellt
werden.
3. An jeder Schule sollte Zivilcourage und der
Einsatz für seine Mitschüler im Mittelpunkt
stehen.
So kann einer Mitläufer-Mentalität vor-
gebeugt werden. Damit steigt auch die Wahr-
scheinlichkeit, Fälle von Cybermobbing frühzeitig
aufzudecken.
© SWR

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8. GLOSSAR
Boards bzw. Bulletin Board System:
Elektronisches „Schwarzes Brett“ im Internet zum
Hinterlassen von Nachrichten
Chats bzw. Chatrooms:
Simultane (moderierte oder unmoderierte) Gesprä-
che im
Instant-Messenger,
im World Wide Web
oder in
Online-Communities.
In Echtzeit werden
dabei über die Tastatur Nachrichten ausgetauscht.
Diese Kommunikationsform nennt man „chatten“.
Chatrooms sind die virtuellen Gesprächsräume
im Internet.
Online-Communitys
:
Eine Online-Community (Netzgemeinschaft) ist ein
virtueller Begegnungs- und Kommunikationsraum
für Menschen, die hier eine zeit- und ortsunab-
hängige Kommunikation miteinander pflegen
können. Online-Communitys verbinden unter-
schiedlichste elektronische Kommunikationsformen
miteinander:
Website
(zur Darstellung von Texten,
Grafiken, Videos),
Forum, Board, E-Mail
und
Chat.
Das sogenannte Profil der Community-
Mitglieder ist ein virtueller Steckbrief mit meist
individuellen Gestaltungsmöglichkeiten (Inte-
gration unterschiedlicher Medien).
Diskussionsforen
:
Ein Internetforum bzw. Diskussionsforum dient
dem Austausch von Gedanken, Meinungen und
Erfahrungen. Foren dienen in der Regel dem the-
menspezifischen Austausch zwischen Menschen
mit gleichen Interessen.
E-Mail:
Elektronischer Brief, der über das Internet über-
tragen und abgerufen wird.
Gästebücher:
Gästebücher sind in
Websites
integriert und
dienen der Kontaktaufnahme und der Rückmel-
dung mit dem Betreiber/der Redaktion einer
Online-Publikation.
Informationen zum Film
Der SWR-Jugendkrimi „Netzangriff“ erhielt zahlrei-
che Nominierungen und wurde unter anderem
mit dem renommierten Rose d‘Or Award in der
Kategorie „Kinder und Jugendliche“ ausgezeich-
net. Dieser internationale Filmpreis würdigt
herausragende Leistungen im Bereich Fernseh-
unterhaltung. Die Idee zum Film sowie die
Redaktion im SWR hatte Sandra Dujmovic. Regie
führte Marco Petry.
Hauptdarsteller:
Klara Stolz
Jette Hering
Tim Mederling
Jeremy Mockridge
Max Mederling
Liam Mockridge
Prof. Gerhard Stolz
Thomas Heinze
Karin Stolz
Heike Koslowski
Lena Mederling
Gruschenka Stevens
Thorsten Lannert
Richy Müller
Produktion: Bavaria Film GmbH
„Netzangriff“ entstand für die Reihe KRIMI.DE –
einer erfolgreichen und mehrfach ausgezeichneten
Fernsehfilm-Reihe des KI.KA., die in der Presse auch
als „Tatort für Kinder“ bezeichnet wird. Die Reihe
greift die Lebenswelt und die Konflikte im Alltag
von Kindern und Jugendlichen auf und verpackt sie
in mitreißende Geschichten. Die Themen spiegeln
die soziale Realität und vermitteln authentisch,
in welche kritischen Situationen Heranwachsende
geraten können.
Weitere Medienpakete, Broschüren und Faltblätter
zu verschiedenen Themen der Prävention sind kosten-
los erhältlich bei den/dem für Sie zuständigen:
1. (Kriminal-)Polizeilichen Beratungsstellen
2. Präventionsdienststellen
3. Landeskriminalamt (Kontakt auf der Rückseite)
oder unter:
www.polizei-beratung.de
7. WEITERFÜHRENDE INFORMATIO-
NEN UND INTERNETSEITEN
Unterlagen für Workshops:
Im Internet sind
unter
www.polizei-beratung.de/netzangriff
Workshop-Module für eine vertiefende Arbeit im
Schulunterricht zum Download eingestellt.
„Im Netz der neuen Medien.“
Handreichung für Lehrkräfte,
Fachkräfte in der außerschulischen
Jugendarbeit und Polizei.
„Herausforderung Gewalt“
Eine Handreichung für Lehrkräfte,
Erzieher, Sozialarbeiter und
Polizeibeamte zu den Themen
Gewalt und Jugendkriminalität.
„Klicks-Momente“
So unterstützen Sie Ihr Kind bei der Medien-
kompetenz.
„Weggeschaut ist mitgemacht“
Medienpaket zur Förderung der Zivilcourage.
www.polizei-beratung.de
www.time4teen.de
www.klicksafe.de
www.irights.info
www.saferinternet.at
www.lehrer-online.de
www.jugendschutz.net
www.mobbing.seitenstark.de
www.nummergegenkummer.de
Die nachfolgenden Publikationen zu den Themen-
bereichen Mediennutzung, Medienbildung und
Mobbing sind zur weiteren Information und Vor-
bereitung entsprechender Projekte empfehlens-
wert:
„Bullying in der Schule“
(Spröber, Schlottke,
Hautzinger) Praxishandbuch zum Präventions-
programm „ProAct + E“. Verlag Beltz PVU,
Weinheim, ISBN: 978-3-624-27641-2
„Gewalt im Web 2.0“
(Grimm, Rhein, Clausen-
Muradian) Studie der Niedersächsischen Lan-
desmedienanstalt zum Umgang Jugendlicher
mit Gewalt und Cyber-Mobbing.
VISTAS-Verlag, Berlin, ISBN: 978-3-89158-494-1
„Web 2.0: Jugend online als pädagogische
Herausforderung“
(Ertelt, Röll) Umfassende
Beschreibung „digitaler Jugendkultur“ mit zahl-
reichen Praxisbeispielen.
kopaed-Verlag, München, ISBN: 978-3-86736-031-9
„Elternabende ‚ Internet + Handy‘“
(Eder, Felling)
Methodische medienpädagogische Materialsamm-
lung für Referent(inn)en „Klicksafe“, Düsseldorf.
Bezugsquelle:
www.klicksafe.de
Arbeitshilfe „Sonst bist du dran!“
(Aktion Kinder-
und Jugendschutz Schleswig-Holstein) Materialien
zum Umgang mit Mobbing in der Schule.
Bezugsquelle:
www.akjs-sh.de
„Mobbing unter Schülerinnen und Schülern“
(Christina Großmann) LI-Impulse. Landesinstitut für
Lehrerbildung und Schulentwicklung, Beratungs-
stelle Gewaltprävention. Hamburg, 2006.
„Cyber-Mobbing“
(Aktionsgemeinschaft Kinder-
und Jugendschutz NRW e. V.) Informationen für
Eltern und Fachkräfte, Köln/Essen, 2010.
Bezugsquelle:
www.ajs.nrw.de