image
Förderfibel Asyl
Soziale Arbeit
Kultur
Demokratie
und Präventionshilfe
Demografie
Chancengleichheit
Flüchtlingsbetreuung
Toleranz
Ländliche Entwicklung
Städtebau
Integration
Studium
Berufsbildung
Kunst
Interregio

1 Sächsische Staatskanzlei (SK)............................................................................................................................................................................................................................4
Themen: Demografie, Interregionale Zusammenarbeit
2 Sächsisches Staatsministerium des Innern (SMI) .....................................................................................................................................................................................5
Themen: Stadtentwicklung, Städtebau
3 Sächsisches Staatsministerium der Justiz (SMJus) ..................................................................................................................................................................................6
Themen: Opfer- und Präventionshilfe
4 Sächsisches Staatsministerium für Kultus (SMK) .....................................................................................................................................................................................7
Themen: (insbesondere schulische) Bildung
5 Sächsisches Staatsministerium für Soziales und Verbraucherschutz,
einschließlich Geschäftsbereich Gleichstellung und Integration (SMS-SMGI) ................................................................................................................10
Themen: Demokratie und Toleranz, Ehrenamtliches Engagement, Soziale Arbeit, Chancengleichheit,
Integration, AIDS-Prävention, Flüchtlingsbetreuung
6 Sächsisches Staatsministerium für Umwelt und Landwirtschaft (SMUL) ....................................................................................................................................12
Themen: Ländliche Entwicklung, grenzübergreifende Zusammenarbeit
7 Sächsisches Staatsministerium für Wirtschaft, Arbeit und Verkehr (SMWA) .............................................................................................................................13
Themen: Berufs- und Weiterbildung
8 Sächsisches Staatsministerium für Wissenschaft und Kunst (SMWK) ..........................................................................................................................................17
Themen: Kunst, Kultur, Forschung, Studium
Inhalt

image
image
Förderfibel Asyl | 3
Vorwort
Die Förderfibel Asyl soll den Gemeinden und Landkreisen bei der Suche nach geeigneten
Förder programmen für Maßnahmen im Zusammenhang mit der Unterbringung und
Integration von Asylsuchenden helfen. Sie gibt einen Überblick über Förderprogramme
des Freistaates Sachsen, deren Förderzweck auch zur Unterstützung im Asylbereich geeignet
ist. Über eine knappe Be schreibung der Programme kann eine Vorauswahl getroffen werden.
Zur detaillierten Prüfung werden jeweils Ansprechpartner und Internetlinks benannt.
Die Förderfibel Asyl folgt in ihrem Aufbau der Abgrenzung der Geschäftsbereiche
der Sächsischen Staatsministerien.
Dr. Michael Wilhelm
Staatssekretär

Förderfibel Asyl | 4
1
Sächsische Staatskanzlei (SK)
Themen: Demografie, Interregionale Zusammenarbeit
Förder-
programm
Bezeichnung
der Richtlinie
Zweck
Fördergegenstand
Antragsteller
Konditionen
max.
Fördersatz
max.
Förder-
betrag
Antragsfristen
Ansprech-
partner
Link-Adressen
Demografie
Richtlinie der SK zur För-
derung von Maßnahmen
für die Bewältigung des
demografischen Wandels
(FRL „Demografie“)
Engere Zusammen-
arbeit von Kommu-
nen zu Fragen der
demografischen
Entwicklung
sowie Aufbau
finanziell nachhal-
tiger Strukturen
u. a. Entwicklung von regionalen
oder lokalen konzeptionellen
Strategien zur Bewältigung
der Folgen des demografischen
Wandels sowie Projekte des
bürgerschaftlichen Engagements,
der Netzwerkarbeit und des In-
formationsaustausches regionaler
Akteure
Körperschaften des öffent-
lichen Rechts, staatlich
anerkannte Religionsge-
meinschaften, gemeinnüt-
zige Vereine und Verbände,
gemeinnützige Gesellschaf-
ten mit beschränkter
Haftung
Förderfähig
sind Projekte im
Freistaat Sachsen
mit Ausnahme der
Städte Leipzig und
Dresden, die zur
Bewältigung der
Folgen des demo-
grafischen Wandels
beitragen.
90 %
bis zum
30. September
des laufenden
Jahres für das
Folgejahr
Sächsische
Aufbaubank –
Förderbank (SAB)
http://www.sab.
sachsen.de/de/p_is/
detailfp_is_2381.
jsp?m=def
Interregio-
nale und
grenzüber-
greifende
Zusammen-
arbeit,
Europa-
gedanke
Gemeinsame Richtlinie
der Sächsischen
Staatskanzlei und des
Sächsischen Staatsmi-
nisteriums der Justiz und
für Europa zur Förderung
der interregionalen und
grenzübergreifenden
Zusammenarbeit sowie
des Europagedankens
u. a. Förderung der
grenzübergreifen-
den Zusammen-
arbeit
u. a. Projekte der inter regionalen
Zusammenarbeit, die der
bildungspolitischen Arbeit im
Freistaat Sachsen dienen und das
Ziel verfolgen, das Verständnis
für die Situation und die Probleme
der Staaten mit Entwicklungs-
rückstand in Afrika, Asien und
Lateinamerika zu wecken
eingetragene Vereine
und Verbände, staatlich
anerkannte freie Träger,
Gemeinden und Landkreise,
gemeinnützige Stiftungen,
gemeinnützige Gesell-
schaften mit beschränkter
Haftung (gGmbH), staatlich
anerkannte Religions-
gemeinschaften
Förderfähig sind
Einzelprojekte im
Freistaat Sachsen,
die nicht bereits
von anderen staat-
lichen Stellen des
Freistaates Sachsen
gefördert werden.
90 %
5.000 EUR
bis spätestens zum
31. Dezember für
das folgende erste
Kalenderhalbjahr
und bis spätestens
zum 30. Juni
für das zweite
Kalenderhalbjahr
Landesdirektion
Sachsen, Außen-
stelle Chemnitz
https://www.
lds.sachsen.de/
foerderung/index.
asp?ID=2973&art_
param=337

Förderfibel Asyl | 5
2
Sächsisches Staatsministerium des Innern (SMI)
Themen: Stadtentwicklung, Städtebau
Förder-
programm
Bezeichnung
der Richtlinie
Zweck
Fördergegenstand
Antragsteller
Konditionen
max.
Förder-
satz
max.
Förder betrag
Antragsfristen
Ansprech-
partner
Link-Adressen
Soziale Stadt-
entwicklung
Nachhaltige soziale Stadtentwicklung
ESF 2014 – 2020
Integration in benachteiligten
Stadtgebieten durch
a) informelle Kinder- und
Jugendbildung,
b) Bürgerbildung/lebens langes
Lernen,
c) soziale Eingliederung/Inte-
gration in Beschäftigung auf
Grundlage von gebietsbezogenen
integrierten Handlungskonzepten
Handlungs-
konzept und
soziale Einzel-
projekte
Städte und
Gemeinden
mit mind. 5.000 EW
Anteils-
finanzierung
95 %
keiner
15. Juli 2016
SMI, Referat 54
http.//www.
sab.sachsen.de/
de/p_arbeit/detail-
pesf_71299.jsp
Städtebau-
förderung
Richtlinie des SMI zur Unter stützung
der Städte und Gemeinden bei der
Unterbringung von Asylbewerbern
und anderen ausländischen Flücht-
lingen im Rahmen der Programme der
Städtebaulichen Erneuerung
(RL Flüchtlingswohnungen)
vom 30.03.2015
Sanierung von Wohnungen
für Flüchtlinge
Übernahme des
kommunalen
Eigenanteiles
Gemeinden, die in der
Bund-Länder-Städte-
bauförderung sind
Anteils-
finanzierung
15. Juli 2016
31. Dezember 2015
SMI, Referat 54
und SAB
http://www.sab.
sachsen.de/de/p_is/
detailfp_is_71936.
jsp?m=19933

Förderfibel Asyl | 6
3
Sächsisches Staatsministerium der Justiz (SMJus)
Themen: Opfer- und Präventionshilfe
Förder-
programm
Bezeichnung
der Richtlinie
Zweck
Fördergegenstand
Antragsteller
Konditionen
max.
Fördersatz
max.
Förder betrag
Antragsfristen
Ansprech-
partner
Link-
Adressen
Opfer- und
Präventions-
hilfe
Verwaltungsvor-
schrift des SMJus
für die Gewährung
von Zuwendungen
im Bereich der
freien Opfer- und
Präventionshilfe
(VwV Opfer- und
Präventionshilfe)
Sozialpäda-
gogische
Angebote und
Leistungen von
Trägern der
freien Straf-
fälligen- und
Opferhilfen
a) sozialpädagogische
Angebote für Gefangene im
Justizvollzug, Haftentlassene
und Probanden des Sozialen
Dienstes der Justiz,
b) Untersuchungshaft-Ver-
meidung bei Jugendlichen,
c) Betreutes Wohnen,
d) Beratung und Betreuung
von Opfern und Straftätern,
e) Fortbildung ehrenamtlicher
Mitarbeiter der Straffälligen-
und Opferhilfe,
f) Förderung der Zusammen-
arbeit zwischen Straffälligen-
und Opferhilfe, einschließlich
Tagungen sowie
g) wissenschaftliche Un-
tersuchungen in besonders
begründeten Ausnahmefällen
zur Evaluation von Maßnah-
men nach den Buchstaben
a bis f
Vereine auf
dem Gebiet der
Straffälligen-
und Opferhilfe
Die Zuwendungen werden im Rahmen
der institutionellen Förderung, zum
Beispiel der Förderung von Beratungs-
stellen, oder der Projektförderung
gewährt. Die Finanzierung erfolgt
vorrangig als Festbetragsfinanzierung,
im Einzelfall auch als Anteil- oder Fehl-
bedarfsfinanzierung. Eine Förderung
aus Mitteln des Staatsministeriums
der Justiz erfolgt in der Regel in Form
einer nicht rückzahlbaren Zuwendung
(Zuschuss) und kann bis zur Höhe
von 70 % der als zuwendungsfähig
anerkannten Ausgaben, in besonders
begründeten Ausnahmefällen auch
darüber hinaus, erfolgen. Leistungen
können nur für das jeweilige geltende
Haushaltsjahr gewährt werden. In be-
sonderen Fällen können auch Zuwen-
dungen für fortlaufende Maßnahmen
oder Maßnahmen mit einem Projekt-
zeitraum von mehr als einem Jahr
gewährt werden. Mehrere gleichartige
Projekte auf örtlicher und regionaler
Ebene werden nicht gefördert.
Die Bewilligungsbe-
hörde entscheidet
aufgrund ihres pflicht-
gemäßen Ermessens
im Rahmen der verfüg-
baren Haushaltsmittel,
einen maximalen
Fördersatz/Förderbetrag
für einzelne Projekte
gibt es nicht.
Die Bewilligungsbe-
hörde entscheidet
aufgrund ihres pflicht-
gemäßen Ermessens
im Rahmen der verfüg-
baren Haushaltsmittel,
einen maximalen
Fördersatz/Förderbetrag
für einzelne Projekte
gibt es nicht.
Zuwendungs-
anträge sollen
jeweils bis zum
1. Oktober für
das folgende
Haushaltsjahr
vorliegen.
Frau Zocher-
Vollbarth,
Herr Frankfurt
(poststelle-p@
smj.justiz.
sachsen.de)
entfällt

Förderfibel Asyl | 7
4
Sächsisches Staatsministerium für Kultus (SMK)
Themen: (insbesondere schulische) Bildung
Förder-
programm
Bezeichnung
der Richtlinie
Zweck
Fördergegenstand
Antragsteller
Konditionen
max.
Förder-
satz
max.
Förder-
betrag
Antrags-
fristen
Ansprech-
partner
Link-
Adressen
Sozialpäda-
gogische
Betreuung
im Berufs-
vorbereitungs-
jahr (BVJ)
Förderrichtlinie des SMK über die
Gewährung von Zuwendungen für
die sozialpädagogische Betreu-
ung im Berufsvorbereitungsjahr
(Förderrichtlinie – BVJ)
Für benachteiligte Schüler, die aufgrund
schlechter schulischer Vorleistungen
die Berufswahlreife noch nicht erlangt
haben, die individuellen Voraussetzun-
gen zur Steigerung der Lernmotivation
und Lernbereitschaft zu schaffen, sodass
neben der allgemeinen Bildung insbe-
sondere berufsbezogene Kenntnisse,
Fähigkeiten und Fertigkeiten im Hinblick
auf die erfolgreiche Aufnahme einer
beruflichen Ausbildung vermittelt und
erlernt werden können
Maßnahmen und Projekte, die schulspezi-
fisch, bedarfsorientiert und unter Berück-
sichtigung der individuellen Lernvorausset-
zungen der Jugendlichen erarbeitet werden
Schulträger eines
öffentlichen beruf-
lichen Schulzent-
rums, an dem in der
Berufsschule ein
Berufsvorbereitungs-
jahr eingerichtet ist
Projekt-
finanzierung
90 %
keiner
1. Juli
desselben
Jahres
Sächsische
Bildungs-
agentur
(SBA),
SMK,
Referat 35
Behinderten-
integration
Förderrichtlinie des SMK über die
Gewährung einer Zuwendung für
besondere Maßnahmen zur Inte-
gration von behinderten und von
Behinderung bedrohten Kindern
und Jugendlichen in allgemein-
bildenden und berufsbildenden
Schulen im Freistaat Sachsen
Zuwendungen an Schulträger für
die Förderung von besonderen Maßnah-
men zur Integration von behinderten
und von Behinderung bedrohten Kin-
dern und Jugendlichen an allgemein-
bildenden und berufsbildenden
Schulen im Freistaat Sachsen
Schaffung der Voraussetzungen
für integrative Unterrichtung,
Schaffung der Voraussetzungen für
Kooperationsmaßnahmen im außerunter-
richtlichen Bereich, der Gegenstand der
Förderung muss im Einzelfall aus Sicht
der Bewilligungsbehörde pädagogisch
besonders förderungswürdig sein
Kommunen (Land-
kreise, kreisfreie
Städte, Gemeinden)
als Träger öffentlicher
Schulen, die Kosten
von Integrationsmaß-
nahmen tragen
Projekt-
förderung,
Anteilfinan-
zierung,
nicht rück-
zahl barer
Zuschuss
65 %
keiner
31. März
des laufen-
den Haus-
haltsjahres
Sächsische
Bildungs-
agentur (SBA)
(Mittelbe-
wirtschaf-
tung,
Bewilligungs-
behörde)
Innovations-
prozesse in
Kindertages-
einrichtungen
und Kinder-
tagespflege
Richtlinie des SMS zur Förderung
von Innovationsprozessen in
Kindertageseinrichtungen und
in der Kindertagespflege
vom 30.07.2008
Projektförderung von Kindertages-
einrichtungen
Förderung von Projekten mit überregiona-
ler Bedeutung, Modellprojekten und Fach-
tagungen; gemeinsame Fortbildungsveran-
staltungen von pädagogischen Fachkräften
aus Kindertageseinrichtungen und Lehrer/
innen aus Grundschulen (hier: insbesonde-
re Förderung von „Willkommens-Kitas“)
Träger der freien
Jugendhilfe, kommu-
nale Träger
Projektförde-
rung, Anteil-
finanzierung;
Festbetrags-
finanzierung
90 %
keiner
Antrag-
stellung
bis zum
30. No-
vember des
Vorjahres
Kommunaler
Sozialverband
Sachsen
(KSV);
SMK,
Referat 42
www.Kita-
Bildungs-
server.de

4
Sächsisches Staatsministerium für Kultus (SMK)
Themen: (insbesondere schulische) Bildung
Förder-
programm
Bezeichnung
der Richtlinie
Zweck
Fördergegenstand
Antragsteller
Konditionen
max.
Fördersatz
max.
Förder betrag
Antragsfristen
Ansprech-
partner
Link-
Adressen
Weiter-
bildung
Verordnung des
SMK zur Förderung
der Weiterbildung
(Weiterbildungsför-
derungsverordnung
– WbFöVO)
Förderung von Einrich-
tungen der allgemeinen
Weiterbildung
Planung, Organisation,
Durchführung v. Weiter-
bildungsveranstaltungen,
Maßnahmen zur Mitarbei-
terfortbildung, innovative
Projekte, Landesverbände
der Weiterbildung
Träger von als förderungswürdig
anerkannten Einrichtungen oder
Landesorganisationen der Weiter-
bildung (Grundzuschuss, Unter-
kunfts- und Verpflegungszuschuss,
Mitarbeiterfortbildungszuschuss),
Landesverbände der Weiterbildung
(Landesverbandszuschuss); juris-
tische Personen des öffentlichen
Rechts oder gemeinnützige Perso-
nen des Privatrechts (innovative
Projekte, Innovationspreis)
verschieden,
jeweils für
Förder-
instrumente
entsprechend
Förderbestim-
mungen lt.
WbFöVO
verschieden,
jeweils für
Förder-
instrumente
entspre-
chend
Förderbe-
stimmungen
lt. WbFöVO
90 % der zur
Verfügung
gestellten Haus-
haltsmittel für
Grundzuschuss;
40.000 EUR für
Innovationspreis,
Rest für andere
Zuschüsse und
innovative Pro-
jekte, insgesamt
6,047 TEUR
verschieden, jeweils für
Förderinstrumente ent-
sprechend Förderbestim-
mungen lt. WbFöVO
Sächsisches
Bildungs-
institut
(SBI),
Referat 33;
SMK,
Referat 24
Weiter-
bildung
Einzelfallförderung,
unverbindliche
Einordnung im
Haushaltsplan
(keine Richtlinie)
Förderung der
Weiterbildung
Kofinanzierung von Mitteln
des europäischen Asyl-,
Migrations- und Integrati-
onsfonds (AMIF) für zusätz-
liche Sprachkurse für Flücht-
linge und Asylbewerber
Sächsischer
Volkshochschulverband
keiner
150,0 TEUR
keine
SMGI
(inhaltlich),
SMK, Referat
24 (nur für
Kofinanzie-
rung)
Verbesse-
rung des
Bildungs-
erfolgs
benach-
teiligter
Kinder und
Jugend-
licher
Richtlinie des SMK
zur Förderung
von aus dem
ESF 2014 – 2020
mitfinanzier-
ten Vorhaben
(SMK-ESF-Richt-
linie 2014 – 2020);
Schülercamps und
Vorhaben zur Erhö-
hung der Quote von
Schülern, die einen
Abschluss erreichen
Vorhaben, die die Erlan-
gung des Hauptschulab-
schlusses beziehungsweise
eines dem Hauptschulab-
schluss gleichgestellten
Abschlusses unterstützen,
sowie Vorhaben, die auf die
Beseitigung individueller
Defizite der Schüler hinwir-
ken, um für die Teilnehmer
die Gefahr einer Verzöge-
rung ihrer Schullaufbahn
zu verringern.
Vorhaben zur Erhöhung der
Quote von Schülern, die
einen Abschluss erreichen;
Schülercamps
juristische Personen des
öffentlichen Rechts;
juristische Personen
des Privatrechts;
rechtsfähige Personen-
gesellschaften
Teilnehmer an
den geförder-
ten Vorhaben
müssen Schüler
sein, die ihren
Wohnsitz oder
ihren gewöhnli-
chen Aufenthalt
im Freistaat
Sachsen haben
oder eine Schu-
le im Freistaat
Sachsen
besuchen.
Bis 95 %
der för-
derfähigen
Kosten, im
begründeten
Ausnahme-
fall bis zu
100 %.
Keine Begren-
zung der
Höhe nach.
Vorhaben zur Erhöhung
der Quote von Schülern, die
einen Abschluss erreichen:
bis 30.04. des Jahres
für das darauffolgende
Schuljahr
Schülercamps:
· Winterferien bis 31.10.
des Vorjahres
· Sommerferien bis 31.03.
des Jahres
· Herbstferien bis 31.07.
des Jahres
Sächsische
Aufbaubank;
SMK,
Referat 21
Vorhaben zur Erhö-
hung der Quote von
Schülern, die einen
Abschluss erreichen:
http://www.sab.sach-
sen.de/de/p_arbeit/
detailfp_esf_14212.
jsp?m=def
Schülercamps:
http://www.sab.sach-
sen.de/de/p_arbeit/
detailfp_esf_14018.
jsp?m=def
Förderfibel Asyl | 8

4
Sächsisches Staatsministerium für Kultus (SMK)
Themen: (insbesondere schulische) Bildung
Förder-
programm
Bezeichnung
der Richtlinie
Zweck
Fördergegenstand
Antragsteller
Konditionen
max.
Fördersatz
max.
Förder betrag
Antrags-
fristen
Ansprech-
partner
Link-
Adressen
Verbesserung
der Berufs-
orientierung
Jugendlicher
der Sekundar-
stufe I
Richtlinie des SMK zur Förderung
von aus dem ESF 2014 – 2020
mitfinanzierten Vorhaben
(SMK-ESF-Richtlinie 2014 – 2020);
Vorhaben zur Berufsorientierung
Vorhaben zur Berufsori-
entierung, einschließlich
koordinierender Aufgaben,
die zur Verbesserung der
Berufswahlkompetenz sowie
der Ausbildungsfähigkeit der
Schüler beitragen. Die Vorhaben
sollen eine Orientierung auf
arbeitsmarkt relevante
Berufs-
bilder geben und damit auch
dem Fachkräftemangel ent-
gegenwirken.
Vertiefte Berufsorientierung
juristische Personen
des öffentlichen
Rechts; juristische
Personen des
Privatrechts;
rechtsfähige Perso-
nengesellschaften
Teilnehmer an
den geförder-
ten Vorhaben
müssen
Schüler sein,
die eine
Oberschule
oder allge-
meinbildende
Förderschule
im Freistaat
Sachsen
besuchen.
bis 95 % der för-
derfähigen Kosten,
im begründeten
Ausnahmefall bis
zu 100 %
keine Begren-
zung der
Höhe nach
Der Stich-
tag für die
Einreichungs-
frist wird für
das jeweilige
Schuljahr zuvor
in einer Be-
kanntmachung
im Sächsischen
Amtsblatt be-
kanntgegeben.
Sächsische
Aufbaubank;
SMK,
Referat 21
www.sab.
sachsen.
de/de/p_
arbeit/
detailfp_
esf_14214.
jsp?m=def
Vorhaben zur
Alphabeti-
sierung von
funktionalen
Analphabeten
Richtlinie des SMK zur Förderung
von aus dem ESF 2014 – 2020
mitfinanzierten Vorhaben
(SMK-ESF-Richtlinie 2014 – 2020);
Vorhaben zur Alphabetisierung von
funktionalen Analphabeten
Alphabetisierung von funk-
tionalen Analphabeten mit
dem Ziel der Vermittlung
grundlegender Kompetenzen
für eine angemessene Teilhabe
am gesellschaftlichen Leben,
der Erhöhung der Beschäfti-
gungsfähigkeit der Teilnehmer,
ihrer Eingliederung in das
Erwerbsleben beziehungsweise
Verbesserung ihrer Erwerbs-
situation
Vorhaben zur Alphabeti-
sierung von funktionalen
Analphabeten
juristische Personen
des öffentlichen
Rechts;
juristische Personen
des Privatrechts;
rechtsfähige Perso-
nengesellschaften
Teilnehmer an
den geförder-
ten Vorhaben
müssen
Personen
sein, die ihren
Wohnsitz oder
gewöhnlichen
Aufenthalt
im Freistaat
Sachsen
haben.
Bis zu 100 % der
förderfähigen
Kosten.
Keine Begren-
zung der
Höhe nach.
Derzeit gibt es
keine Antrags-
fristen.
Sächsische
Aufbaubank;
SMK,
Referat 21
www.sab.
sachsen.
de/de/p_
arbeit/
detailfp_
esf_14080.
jsp?m=def
Förderfibel Asyl | 9

Förderfibel Asyl | 10
5
Sächsisches Staatsministerium für Soziales und Verbraucherschutz,
einschließlich Geschäftsbereich Gleichstellung und Integration (SMS-SMGI)
Themen: Demokratie und Toleranz, Ehrenamtliches Engagement, Soziale Arbeit, Chancengleichheit, Integration, AIDS-Prävention, Flüchtlingsbetreuung
Förder-
programm
Bezeichnung
der Richtlinie
Zweck
Fördergegenstand
Antragsteller
Konditionen
max.
Fördersatz
max.
Förder betrag
Antrags-
fristen
Ansprech-
partner
Link-
Adressen
Weltoffenes
Sachsen
Richtlinie zur Förderung
von Maßnahmen für
das Landesprogramm
„Weltoffenes Sachsen für
Demokratie und Toleranz”
(Förderrichtlinie Welt-
offenes Sachsen –
FördRL WOS)
Das Landesprogramm „Weltof-
fenes Sachsen für Demokratie
und Toleranz“ richtet sich an
die Mehrheitsgesellschaft, um
die demokratische Kultur im
Freistaat Sachsen zu fördern
und die freiheitliche demokrati-
sche Grundordnung zu stärken.
Schwerpunkt des Programms
sind Projekte und Maßnahmen,
die im Sinne von Toleranz,
Weltoffenheit und einer demo-
kratischen Kultur wirken.
Demokratie-/
Toleranzprogramm
· Eingetragene Vereine und Verbände
· Staatlich anerkannte freie Träger
· Staatlich anerkannte Religions-
gemeinschaften
· Kommunale Gebietskörperschaften
einschließlich ihrer Eigenbetriebe
· Gemeinnützige juristische Perso-
nen des Privatrechts, an denen
eine kommunale Gebietskörper-
schaft mit Mehrheit beteiligt ist
· Fachhochschulen, Hochschulen
und Berufsakademien
· Träger öffentlicher Schulen und
staatlich anerkannter oder geneh-
migter Ersatzschulen
Projektfinan-
zierung/Anteils-
finanzierung
90 %
keiner
30.9. des
Vorjahres/
28.2. desselben
Jahres
SMS –
SMGI, SAB
www.sab.
sachsen.
de/de/p_is/
detailfp_
is_2389.
jsp?m=def
Bürgerschaft-
liches Engage-
ment
Richtlinie zur Förderung
des bürgerschaftlichen
Engagements
(FRL „Wir für Sachsen“)
vom 10. Oktober 2007
Förderung des bürgerschaft-
lichen Engagements
Förderung des
bürgerschaftlichen
Engagements,
insbesondere in den
Bereichen Soziales,
Umwelt, Kultur und
Sport
1. Spitzenverbände der Freien Wohl-
fahrtspflege, die örtlichen Träger
der Freien Wohlfahrtspflege sowie
Kirchengemeinden
2. Stiftungen und andere Verbände
und Vereine, soweit sie als gemein-
nützig anerkannt sind
3. Gemeinden und Gemeinde-
verbände
Projekt-
förderung/
Festbetrags-
finanzierung
keiner
personenbezogene,
pauschale Aufwands-
entschädigung von
bis zu 40 EUR/Monat
bei durchschnittlich
mindestens 20 Stunden
Engagement im Monat
31.10. des
Vorjahres
SMS,
Ref. 41
https://
www.
ehrenamt.
sachsen.de
Förderung der
sozialen Arbeit
Richtlinie des SMS zur
Förderung der sozialen
Arbeit (FöRL Soziale
Arbeit) vom
21. Dezember 2005
Förderung der Selbsthilfegrup-
pen (nur dieser Förderbereich
der Richtlinie ist für Asyl-
suchende relevant)
Förderung der
gesundheitlichen
und sozialen
Selbsthilfe
Landkreise und Kreisfreie Städte
Projektförde-
rung/Anteils-
finanzierung
80 %
keiner
31.10. des
Vorjahres
SMS,
Ref. 41

Förderfibel Asyl | 11
5
Sächsisches Staatsministerium für Soziales und Verbraucherschutz,
einschließlich Geschäftsbereich Gleichstellung und Integration (SMS-SMGI)
Themen: Demokratie und Toleranz, Ehrenamtliches Engagement, Soziale Arbeit, Chancengleichheit, Integration, AIDS-Prävention, Flüchtlingsbetreuung
Förder-
programm
Bezeichnung
der Richtlinie
Zweck
Fördergegenstand
Antragsteller
Konditionen
max.
Fördersatz
max.
Förder betrag
Antrags-
fristen
Ansprech-
partner
Link-
Adressen
Förderung
der Chancen-
gleichheit
Richtlinie des SMS über die
Gewährung von Zuwen-
dungen zur Förderung der
Chancengleichheit von Frau
und Mann und zur Bekämp-
fung geschlechtsbezogener
Gewalt
Abschnitt 1 der
RL: Förderung der
Chancengleichheit
von Frau und Mann in
Politik, Gesellschaft und
Erwerbsleben
Abschnitt 1 Gleichstellungs-
projekte
a) Projekte mit überregiona-
lem Wirkungskreis, modell-
haftem oder innovativem
Charakter,
b) Tagungen, Seminare,
Plakataktionen, Publikationen
Rechtsfähige Vereine u. andere
juristische Personen, die ihren
Sitz im Freistaat Sachsen haben,
als gemeinnützig anerkannt sind
und deren satzungsmäßiger
Zweck die Gleichstellung und
Chancengleichheit von Frauen
und Männern beinhaltet, sowie
Gemeinden und Landkreise im
Freistaat Sachsen
Projekt-
förderung/
Festbetrags-
finanzierung
zu a) bis
zu 50 %
zu b) bis
zu 80 %
zu a) höchstens
15.000 EUR
zu b) in der Regel
bis zu 5.000 EUR
zu a) bis 31.
Oktober des
laufenden
Jahres für das
Folgejahr
zu b) spätestens
2 Monate vor
Beginn des
Vorhabens
––
AIDS-
Prävention und
-Beratung
Richtlinie des SMS über die
Förderung der Gesundheits-
vorsorge und Gesundheits-
hilfe Abschnitt C – Maß-
nahmen der Prävention von
HIV-Infektionen, AIDS und
anderen sexuell übertragba-
ren Krankheiten
Förderung von
Maßnahmen der
Gesundheitsförderung,
Prävention, Aufklärung,
insbesondere auch im
Rahmen der sächsischen
Gesundheitsziele, der
psychosozialen Bera-
tung und Betreuung im
Krankheitsfall und zur
Krankheitsnachsorge.
AIDS-Beratungsstellen (Verei-
ne), deren Tätigkeit die Hilfe
für HIV-Infizierte, AIDS-Kran-
ke und ihre Angehörigen
sowie Aktivitäten im Bereich
der AIDS-Prävention umfasst.
Projekte zur AIDS-Prävention,
z. B. Aktionen zur Informa-
tion und Aufklärung sowie
Aus- und Weiterbildung von
Multiplikatoren.
Landkreise, kreisfreie Städte
sowie andere öffentliche und
freie Träger, die Spitzenverbände
der Freien Wohlfahrtspflege
und die ihnen angeschlossenen
Organisationen.
Projekt-
förderung,
Anteilsfinanzie-
rung (Projekte),
Festbetrags-
finanzierung
(Beratungs-
stellen)
90 %
27.600 EUR
Personal- und
Sachkosten je ge-
förderte Fachkraft
in Beratungsstellen.
15.000 EUR
Personalausgaben
je geförderte
Verwaltungskraft in
Beratungsstellen.
Für die
Beratungs-
stellen sind
Folgeanträge bis
spätestens zum
30. November
des Vorjahres
bei der Bewilli-
gungsbehörde
einzureichen.
Landes-
direktion
Sachsen,
Dienststelle
Chemnitz
http://www.
foerderung.
sachsen.de/foer-
derung/app/db/
f?p=102:6:::::P0_
RL_ID:04122
Flüchtlings-
betreuung
Richtlinie des SMS/Ge-
schäftsbereich Gleichstel-
lung und Integration zur
Förderung der sozialen
Betreuung von Flüchtlingen
in kommunalen Unter-
bringungseinrichtungen
(RL Soziale Betreuung
Flüchtlinge)
Den Kommunen sollen
Mittel zur Beschäfti-
gung von Fachpersonal
zur sozialen Betreuung
von Flüchtlingen zur
Verfügung gestellt
werden.
Sozialarbeiter; Sachkosten
in geringem Umfang
Landkreise und Kommunen als
untere Verwaltungsbehörden
Kostenerstat-
tung: Entgelt bis
maximal TVöD;
Schlüssel: Asyl-
bewerberzahlen
je Landkreis/
Kommune
90 %
keiner
laufend
Landes-
direktion
Sachsen,
Dienststelle
Dresden

Förderfibel Asyl | 12
6
Sächsisches Staatsministerium für Umwelt und Landwirtschaft (SMUL)
Themen: Ländliche Entwicklung, grenzübergreifende Zusammenarbeit
Förder-
programm
Bezeichnung
der Richtlinie
Zweck
Fördergegenstand
Antragsteller
Konditionen
max.
Fördersatz
max.
Förder betrag
Antrags-
fristen
Ansprech-
partner
Link-
Adressen
Kooperations-
programm
Freistaat
Sachsen -
Tschechische
Republik
2014 - 2020*
Gemeinsames Umset-
zungsdokument SN - CZ
2014 – 2020**
Förderung der grenzüber-
greifenden Zusammenar-
beit 2014 – 2020
zwischen dem Freistaat
Sachsen und der Tschechi-
schen Republik
im Rahmen des Ziels
„Europäische territoriale
Zusammenarbeit“
Umfangreicher
Katalog an Maß-
nahmen
Die Begünstigten sind im
gemeinsamen Umset-
zungsdokument festgelegt.
Vorhaben müssen von min-
destens zwei Begünstigten
umgesetzt werden.
Projekt-
förderung,
Anteilfinan-
zierung,
Zuschuss
85 %
keine Begrenzung,
unter 15 TEUR nur
im Rahmen Klein-
projektefonds
bisher keine
Gemeinsames Sekretariat
Sächsische Aufbaubank
– Förderbank –
Pirnaische Straße 9
D - 01069 Dresden
Postanschrift:
D - 01054 Dresden
E-Mail: kontakt@
sn-cz2020.eu
Web:
www.sn-cz2020.eu
Tel. +49(0)351-4910 +
Durchwahl
Fax +49(0)351-4910 4809
http://www.
sn-cz2020.eu/
index.htm
Kooperations-
programm
INTERREG
Polen –
Sachsen
2014 - 2020*
Programmhandbuch des
Kooperationsprogramms
Polen – Sachsen
2014 – 2020***
Förderung der grenzüber-
greifenden Zusammen-
arbeit 2014 – 2020
zwischen der Republik
Polen und dem Freistaat
Sachsen im Rahmen des
Ziels „Europäische territo-
riale Zusammenarbeit“
Umfangreicher
Katalog an Maß-
nahmen
Die Begünstigten sind im
Programmdokument festge-
legt. Vorhaben müssen von
mindestens zwei Begünstig-
ten umgesetzt werden.
Projekt-
förderung,
Anteil-
finanzierung,
Zuschuss
85 %
voraussichtlich mind.
50 TEUR Fördervolu-
men, unter 50 TEUR
nur im Rahmen Klein-
projektefonds
voraussichtlich
im Aufruf-
verfahren
Wspólny Sekretariat/
Gemeinsames Sekretariat
Centrum Projektów
Europejskich/Zentrum
für Europäische Projekte
ul. w. Mikołaja 81
50-126 Wrocław
Tel. +48 71 758 09 59
kontakt@plsn.eu
www.plsn.eu
LEADER/2014
LEADER/2014: Richtlinie
des SMUL zur Umsetzung
von LEADER-Entwick-
lungsstrategien
Die Fördergegenstände und -höhen werden allein durch die LEADER-Gebiete in den LEADER-Entwicklungstrategien (LES) bestimmt und zielen auf die
Entwicklung der ländlichen Räume ab. Es sind keine landesweiten Aussagen zu Fördergegenständen, Konditionen möglich.
Regionalmanagements
der LEADER-Gebiete/
Landratsämter
http://www.
smul.sachsen.
de/foerde-
rung/3663.
htm
* Entwurfsstand, Angaben vorbehaltlich der noch ausstehenden Programmgenehmigung
** Entwurfsstand vorbehaltlich des noch ausstehenden Verfahrens zum Umsetzungsdokument
*** Entwurfsstand der Verwaltungsbehörde Polen, keine RL im Sinne der sächsischen Verfahren

Förderfibel Asyl | 13
7
Sächsisches Staatsministerium für Wirtschaft, Arbeit und Verkehr (SMWA)
Themen: Berufs- und Weiterbildung
Förder-
programm
Bezeichnung
der Richtlinie
Zweck
Fördergegenstand
Antragsteller
Konditionen
max.
Fördersatz
max.
Förder-
betrag
Antrags-
fristen
Ansprech-
partner
Link-
Adressen
Weiter-
bildungsscheck
betrieblich
Richtlinie des Sächsi-
schen Staatsministe-
riums für Wirtschaft,
Arbeit und Verkehr
zur Förderung der
beruflichen Bildung,
Fachkräftesicherung
und Beschäftigungs-
chancen (ESF-Richt-
linie Berufliche
Bildung 2014), Teil II,
Abschnitt 1 – Weiter-
bildung
Fachkräfte-
entwicklung
und -siche-
rung fördern
Gefördert werden Maß-
nahmen der betrieblichen
Weiterbildung entspre-
chend dem Bedarf von
kleinen und mittelständi-
schen Unternehmen, u. a.
im Hinblick auf den Erhalt
der Beschäftigungsfähig-
keit, sowie die Höherquali-
fizierung von Arbeitskräf-
ten oder die Anpassung
der Arbeitgeber an neue
Herausforderungen, z. B.
hinsichtlich der Fachkräf-
tesicherung.
Arbeitgeber im Freistaat
Sachsen (Die Förderung
ist auf KMU beschränkt)
· Der Hauptwohnsitz oder Arbeitsort des
Teilnehmers befindet sich in Sachsen
· Weiterbildungskosten müssen mind. 700
EUR betragen
· Durchführung durch externen Bildungs-
dienstleister
· Es stehen keine anderweitigen öffentli-
chen Mittel zur Verfügung (z. B. Programm
WeGebAU der Bundesagentur für Arbeit)
· Die Förderung erfolgt i.d.R. im Erstattungs-
prinzip nach Begleichung der Rechnung
· 50 % der Weiterbil-
dungskosten zzgl.
Prüfungsgebühren
· 70 % bei Maßnahmen für
Geringqualifizierte ohne
Berufsabschluss, Ältere
ab 50 Jahre, Azubis,
wenn alle Teilnehmer
der Weiterbildungsmaß-
nahme dieser Zielgruppe
angehören
laufende
Antragstellung
möglich
Sächsische
Aufbaubank
– Förderbank,
Servicecenter
ESF: Tel.:
0351 4910
4930
www.sab.
sachsen.de
Weiter-
bildungsscheck
individuell
Richtlinie des Sächsi-
schen Staatsministe-
riums für Wirtschaft,
Arbeit und Verkehr
zur Förderung der
beruflichen Bildung,
Fachkräftesicherung
und Beschäftigungs-
chancen (ESF-Richt-
linie Berufliche
Bildung 2014), Teil II,
Abschnitt 1 – Weiter-
bildung
Fachkräfte-
entwicklung
und -siche-
rung fördern
Weiterbildungskurse zur
Verbesserung der beruflich
nutzbaren Kompetenzen
bzw. Qualifikationen
und zur Steigerung der
Beschäftigungschancen
· Arbeitnehmer/
Beschäftigte
· Auszubildende und
Berufsfachschüler
(ab vollendetem
18. Lebensjahr)
· Nichtleistungs-
empfänger
· In begründeten Fällen
Arbeitslose, die wieder
in das Erwerbsleben
eintreten wollen
· Mitarbeiter des
öffentlichen Dienstes,
die in einem befriste-
ten Arbeitsverhältnis
stehen
· Der Hauptwohnsitz des Zuwendungsemp-
fängers befindet sich in Sachsen
· Bei Auszubildenden befindet sich der
Hauptwohnsitz und die Ausbildungsstätte
im Freistaat Sachsen
· Die Weiterbildungskosten betragen
mindestens 1.000 EUR
· Vss. gesicherter Aufenthalt während des
ESF-Vorhabens und mindestens 6 Monate
danach erforderlich
· Nicht förderfähig sind Fahrt- und Unter-
bringungskosten, Weiterbildungen zu frei-
zeitorientierten oder betriebsspezifischen
Themen sowie Führerscheine
· Die Förderung erfolgt i.d.R. im Erstattungs-
prinzip nach Begleichung der Rechnung
· 70 % der Weiterbildungs-
kosten zzgl. Prüfungs-
gebühren
· 50 % für im Landes-
direktionsbezirk Leipzig
wohnende Antragsteller
· 50 % der Weiterbil-
dungskosten erhalten
Antragsteller mit einem
monatl. Bruttoein-
kommen von mehr als
2.500 EUR bis 4.000 EUR
· bis zu 80 % bei Auszubil-
denden, Berufsfachschü-
lern und Nichtleistungs-
empfängern
laufende
Antragstellung
möglich
Sächsische
Aufbaubank
– Förderbank,
Servicecenter
ESF: Tel.:
0351 4910
4930
www.sab.
sachsen.de

Förderfibel Asyl | 14
7
Sächsisches Staatsministerium für Wirtschaft, Arbeit und Verkehr (SMWA)
Themen: Berufs- und Weiterbildung
Förder-
programm
Bezeichnung
der Richtlinie
Zweck
Fördergegenstand
Antragsteller
Konditionen
max.
Fördersatz
max.
Förder-
betrag
Antrags-
fristen
Ansprech-
partner
Link-
Adressen
Qualifizierung
von Arbeits-
losen zu einem
anerkannten
Berufs-
abschluss
(Das Programm wird
nicht in der Region
Leipzig [ehemaliger
Regierungsbezirk
Leipzig einschließ-
lich Altlandkreis
Döbeln] angeboten)
Richtlinie des Sächsi-
schen Staatsministe-
riums für Wirtschaft,
Arbeit und Verkehr
zur Förderung der
beruflichen Bildung,
Fachkräftesicherung
und Beschäftigungs-
chancen (ESF-Richt-
linie Berufliche
Bildung 2014), Teil II,
Abschnitt 3 „JobPers-
pektive Sachsen“
Arbeitsmarkt-
chancen von
Arbeitslosen
und Langzeitar-
beitslosen durch
Qualifizierung
und Förderung
der Beschäfti-
gungsfähigkeit
verbessern
Gefördert wird der Er-
werb eines anerkann-
ten Berufsabschlusses
oder der Erwerb einer
zielführenden Teilqua-
lifikation.
Bei Personen mit aus-
ländischen Berufsab-
schlüssen können das
auch Anpassungsqua-
lifizierungen mit dem
Ziel der Anerkennung
des Berufsabschlusses
bzw. Bestätigung der
Gleichwertigkeit sein
Träger (juristische Personen
oder Personenvereinigungen);
antragsberechtigt sind nur
Träger, die nach einem vor-
herigen Auswahlverfahren
als Bildungsdienstleister für
das Programm zugelassen
worden sind
· Die Teilnehmer an den Vorhaben
sind arbeitslos (§ 16 SGB III) ohne
Berufsabschluss oder langzeitar-
beitslos (18 SGB III) ohne bzw. ohne
verwertbaren Berufsabschluss
· Der Teilnehmer hat seinen Haupt-
wohnsitz im Freistaat Sachsen
· Erforderlich sind Deutschkenntnisse
(Niveau B2)
· Über die Aufnahme in das Pro-
gramm entscheidet die zuständige
Arbeitsagentur bzw. das zuständige
Jobcenter
· Vss. gesicherter Aufenthalt während
des ESF-Vorhabens und mindestens
6 Monate danach erforderlich
Gefördert werden bis
zu 100 % der mit der
Qualifizierung zusammen-
hängenden förderfähigen
Ausgaben (einschließlich
Prüfungsgebühren) sowie
für den Teilnehmer:
· Fahrtkosten
· ggf. Kinderbetreuungs-
kosten
· SGB II-Anspruchs-
berechtigte und
Nichtleistungsempfän-
ger erhalten 5 EUR Auf-
wandsentschädigung je
Anwesenheitstag
nach Auffor-
derung durch
die Sächsische
Aufbaubank
Sächsische Aufbau-
bank – Förderbank,
Servicecenter ESF:
Tel.: 0351 4910 4930
www.sab.
sachsen.de
Individuelle
Einstiegs-
begleitung
Richtlinie des Sächsi-
schen Staatsministe-
riums für Wirtschaft,
Arbeit und Verkehr
zur Förderung der
beruflichen Bildung,
Fachkräftesicherung
und Beschäftigungs-
chancen (ESF-Richt-
linie Berufliche
Bildung 2014), Teil II,
Abschnitt 3 „Job
Perspektive Sachsen“
Arbeitsmarkt-
chancen von
Arbeitslosen
und Lang-
zeitarbeits-
losen durch
Qualifizierung
und Förderung
der Beschäfti-
gungsfähigkeit
verbessern
Gefördert werden
Vorhaben, die Lang-
zeitarbeitslose für
die Aufnahme einer
Beschäftigung auf dem
1. Arbeitsmarkt vorbe-
reiten, sie in sozialver-
sicherungspflichtige
Beschäftigungsverhält-
nisse integrieren und
vermittelte Teilnehmer
nach Arbeitsaufnahme
weiter begleiten
Träger (juristische Personen
oder
Personenvereinigungen);
antragsberechtigt sind nur
Träger, die nach einem vor-
herigen Auswahlverfahren
als Bildungsdienstleister für
das Programm zugelassen
worden sind
· Die Teilnehmer an den Vorhaben
sind langzeitarbeitslos (18 SGB III),
in begründeten Fällen auch arbeits-
los (§ 16 SGB III) oder Wiederein-
steigende nach Familienzeiten
· Der Teilnehmer hat seinen Haupt-
wohnsitz im Freistaat Sachsen
· Erforderlich sind Deutschkenntnisse
(Niveau B2)
· Über die Aufnahme in das Pro-
gramm entscheidet die zuständige
Arbeitsagentur bzw. das zuständige
Jobcenter
· Vss. gesicherter Aufenthalt während
des ESF-Vorhabens und mindestens
6 Monate danach erforderlich
Gefördert werden bis
zu 100 % der mit dem
ESF-Vorhaben zusammen-
hängenden förderfähigen
Ausgaben sowie für den
Teilnehmer:
· Fahrtkosten
· ggf. Kinderbetreuungs-
kosten
· SGB II-Anspruchs-
berechtigte und
Nichtleistungsempfän-
ger erhalten 5 EUR Auf-
wandsentschädigung je
Anwesenheitstag
nach Auffor-
derung durch
die Sächsische
Aufbaubank
Sächsische Aufbau-
bank – Förderbank,
Servicecenter ESF:
Tel.: 0351 4910 4930
www.sab.
sachsen.de

Förderfibel Asyl | 15
7
Sächsisches Staatsministerium für Wirtschaft, Arbeit und Verkehr (SMWA)
Themen: Berufs- und Weiterbildung
Förder-
programm
Bezeichnung
der Richtlinie
Zweck
Fördergegenstand
Antragsteller
Konditionen
max.
Fördersatz
max.
Förder-
betrag
Antrags-
fristen
Ansprech-
partner
Link-
Adressen
Verbesserung
der Beschäfti-
gungsfähigkeit
von Langzeit-
arbeitslosen
Richtlinie des Sächsi-
schen Staatsministeriums
für Wirtschaft, Arbeit und
Verkehr zur Förderung
der beruflichen Bildung,
Fachkräftesicherung und
Beschäftigungschancen
(ESF-Richtlinie Berufliche
Bildung 2014), Teil II, Ab-
schnitt 3 „JobPerspektive
Sachsen“
Arbeitsmarktchancen von
Arbeitslosen und Lang-
zeitarbeitslosen durch
Qualifizierung und Förde-
rung der Beschäftigungs-
fähigkeit verbessern
Gefördert werden Vor-
haben, die die Beschäf-
tigungsfähigkeit von
Langzeitarbeitslosen mit
erheblichen Problemla-
gen verbessern und im
Rahmen der Vorhaben
die Voraussetzungen für
die Aufnahme einer wei-
terführenden Maßnahme
(z. B. berufliche Qualifizie-
rung oder Vorhaben zur
Arbeitsmarktintegration)
schaffen
Träger (juristische
Personen oder Perso-
nenvereinigungen);
antragsberechtigt
sind nur Träger, die
nach einem vorheri-
gen Auswahlverfah-
ren als Bildungs-
dienstleister für das
Programm zugelassen
worden sind
· Die Teilnehmer an den
Vorhaben sind langzeit-
arbeitslos (18 SGB III) mit
erheblichen
Problemlagen
· Der Teilnehmer hat seinen
Hauptwohnsitz im Freistaat
Sachsen
· Erforderlich sind Deutsch-
kenntnisse (Niveau B2)
· Über die Aufnahme in das
Programm entscheidet die
zuständige Arbeitsagen-
tur bzw. das zuständige
Jobcenter
· Vss. gesicherter Aufenthalt
während des ESF-Vorha-
bens und mindestens 6
Monate danach erforderlich
Gefördert werden bis
zu 100 % der mit dem
ESF-Vorhaben zusammen-
hängenden förderfähigen
Ausgaben sowie für den
Teilnehmer:
· Fahrtkosten
· ggf. Kinderbetreuungs-
kosten
· SGB II-Anspruchsberech-
tigte und Nichtleistungs-
empfänger erhalten 5 EUR
Aufwandsentschädigung
je Anwesenheitstag
nach Auffor-
derung durch
die Sächsische
Aufbaubank
Sächsische
Aufbaubank
– Förderbank,
Servicecenter
ESF: Tel.: 0351
4910 4930
www.sab.
sachsen.de
Stärkung der
betrieblichen
Berufsausbil-
dung
Richtlinie des Sächsi-
schen Staatsministeriums
für Wirtschaft, Arbeit und
Verkehr zur Förderung
der beruflichen Bildung,
Fachkräftesicherung und
Beschäftigungschancen
(ESF-Richtlinie Berufliche
Bildung 2014), Teil II,
Abschnitt 2 – Duale
Berufsausbildung
Duale Berufsausbildung
sichern und stärken
· Förderung der Verbund-
ausbildung
· Förderung des
Erwerbs von Zusatz-
qualifikationen
· Förderung der überbe-
trieblichen Ausbildung
im Handwerk (ÜLU) und
im Bereich der Forst-
und Landwirtschaft
(übA)
· Verbundausbildung:
kleine und mittlere
Unternehmen
· Zusatzqualifika-
tionen und übA:
Träger (juristische
Personen oder
Personenvereini-
gungen)
· ÜLU: sächsische
Handwerkskam-
mern
· Die Teilnehmer haben
ihren Hauptwohnsitz oder
ihre Ausbildungsstätte im
Freistaat Sachsen
· Es muss ein Ausbil-
dungsvertrag mit einem
sächsischen Unternehmen
vorliegen
· Deutschkenntnisse sind
erforderlich
Verbund: 110 EUR pro
Tn und Tag
ZQ:
a) Die ZQ-Pauschale kann
bis zu einer maximalen
Höhe von 5 EUR pro
Teilnehmerstunde gefördert
werden.
b) Fahrschulausbildung
Klasse T: 760 EUR je
Lehrgangsteilnehmer
ÜLU/übA: spezif. Pauschalen
für besuchten Lehrgang
Gefördert
werden
Pauschalen
je Lehr-
gang und
Teilnehmer
sowie
Pauscha-
len für die
auswärtige
Unter-
bringung
(ÜLU/übA)
laufende An-
tragstellung
möglich
Sächsische
Aufbaubank
– Förderbank,
Servicecenter
ESF: Tel.: 0351
4910 4930
www.sab.
sachsen.de

Förderfibel Asyl | 16
7
Sächsisches Staatsministerium für Wirtschaft, Arbeit und Verkehr (SMWA)
Themen: Berufs- und Weiterbildung
Förder-
programm
Bezeichnung
der Richtlinie
Zweck
Fördergegenstand
Antragsteller
Konditionen
max.
Fördersatz
max.
Förder-
betrag
Antrags-
fristen
Ansprech-
partner
Link-
Adressen
Vorrang für
duale Ausbil-
dung für junge
Menschen mit
Startschwierig-
keiten
Richtlinie des Sächsi-
schen Staatsministeriums
für Wirtschaft, Arbeit und
Verkehr zur Förderung
der beruflichen Bildung,
Fachkräftesicherung und
Beschäftigungschancen
(ESF-Richtlinie Berufliche
Bildung 2014), Teil II,
Abschnitt 2 – Duale
Berufsausbildung
Duale Berufsausbildung
sichern und stärken
Gefördert werden
Vorhaben für Jugendliche
und junge Erwachse-
ne mit besonderem
Unterstützungsbedarf zur
individidu ellen
Hinfüh-
rung in die betriebliche
Ausbildung sowie die
Begleitung von Unter-
nehmen bei Problemen
mit der Integration und
Ausbildung der oben
genannten Gruppe von
Jugendlichen und jungen
Erwachsenen
Träger (juristische
Personen oder Personen-
vereinigungen)
· Die Teilnehmer haben
ihren Hauptwohnsitz oder
ihre Ausbildungsstätte im
Freistaat Sachsen
· Teilnehmende Unterneh-
men haben ihren Sitz
oder Niederlassung im
Freistaat Sachsen
· Über die Aufnahme in das
Programm entschei-
det die zuständige
Arbeitsagentur bzw. das
zuständige Jobcenter
· Vss. gesicherter Aufent-
halt während des
ESF-Vorhabens und
mindestens 6 Monate
danach erforderlich
Gefördert werden bis zu
100 % der mit dem ESF-Vor-
haben zusammenhängenden
förderfähigen Ausgaben
sowie
für
den
Teilnehmer:
· Fahrtkosten
· ggf. Kinderbetreuungs -
kosten
· 5 EUR Aufwandsentschä-
digung je Anwesenheitstag
bis zur Aufnahme der
Ausbildung
nach Auf-
forderung
(Projekt-
aufruf) des
SMWA
Sächsische
Aufbaubank
– Förderbank,
Servicecenter
ESF: Tel.: 0351
4910 4930
www.sab.
sachsen.de

Förderfibel Asyl | 17
8
Sächsisches Staatsministerium für Wissenschaft und Kunst (SMWK)
Themen: Kunst, Kultur, Forschung, Studium
Förder-
programm
Bezeichnung
der Richtlinie
Zweck
Fördergegenstand
Antragsteller
Konditionen
max.
Förder-
satz
max.
Förder-
betrag
Antrags-
fristen
Ansprech-
partner
Link-
Adressen
Soziokultur/
spartenüber-
greifende
Kulturförde-
rung
Richtlinie des
SMWK zur För-
derung der Kunst
und Kultur im
Freistaat Sachsen
(Förderfibel
Sachsen)
Der Freistaat Sachsen
gewährt auf der
Grundlage dieser Richt-
linie Zuwendungen zur
Förderung der Bildenden
Kunst, der Darstellenden
Kunst, des Films, der
Literatur, der Musik, der
nichtstaatlichen Museen
und der Soziokultur.
Die Förderung dient der
Schaffung von Voraus-
setzungen für die freie
Entfaltung von Kunst
und Kultur, darunter
insbesondere der Ent-
wicklung neuer künst-
lerischer Ausdrucksfor-
men und innovativer
Konzepte, der Pflege des
kulturellen Erbes sowie
der grenzübergreifenden
kulturellen Zusammen-
arbeit.
Sondermaßnahmen Soziokultur, Landesdachver-
band Soziokultur, soziokulturelle Einrichtungen,
kulturspartenübergreifende Einrichtungen
Natürliche
Personen, die
grundsätzlich
ihren Schaffens-
mittelpunkt oder
ersten Wohnsitz im
Freistaat Sachsen
haben, überwie-
gend freischaffend
arbeiten und weder
an einer Hochschu-
le immatrikuliert
sind noch sich in
einer Ausbildung
befinden
Projektförderung und
institutionelle Förderung,
Anteil-, Fehlbedarfs-
oder Festbetragsfinanzie-
rung, Zuschuss
100 %
keiner
Herr Dr. Fritz
Arendt
0351-564-6240;
Sächsisches
Staatsministe-
rium für Wis-
senschaft und
Kunst, Ref. 24,
Wigardstr. 17,
01097 Dresden;
fritz.arendt@
smwk.sachsen.de
www.
revosax.
sachsen.
de/Text.
link?s-
tid=1279
Stipendien
Bildende und
Darstellende
Kunst, Film,
Literatur und
Musik
Arbeitsstipendien, Reisestipendien, Kunst;
Studienaufenthalte, Kunststipendien
Projektförderung, Festbe-
tragsfinanzierung, nicht
rückzahlbarer Zuschuss
100 %
abhängig
vom
Förderge-
genstand
Die Stipendien werden
jährlich für das fol-
gende Haushaltsjahr
ausgeschrieben. Antrags-
fristen, besondere
Voraussetzungen und
die der Bewerbung bei-
zufügenden Unterlagen
werden in der jeweiligen
Stipendienausschreibung
im Einzelnen benannt.
Bildende Kunst
- neu
Sondermaßnahmen/Bildende Kunst: aktuelle,
kulturpolitische Vorhaben im Bereich Bildende
Kunst; internationale Kontakte: Vorhaben von
überregionaler Bedeutung zur Pflege internatio-
naler Kontakte; Landeskünstlerverbände, Galerien:
institutionelle Förderung
Natürliche und ju-
ristische Personen
mit Wohnsitz
oder Sitz im
Freistaat Sachsen.
Begründete
Ausnahmefälle
bei Sitz außerhalb
Sachsens.
Projektförderung und
institutionelle Förderung,
Anteil-, Fehlbedarfs-
oder Festbetragsfinanzie-
rung, nicht rückzahlbarer
Zuschuss
100 %
keiner
01.11. für das folgende
Haushaltsjahr
Darstellende
Kunst und
Musik
Landesmusikakademie; Sondermaßnahmen/Dar-
stellende Kunst - Musik; Musikforschungseinrich-
tungen, Archive; künstlerische Landes(dach)ver-
bände; Spielstätten, künstlerische Modellvor haben;
Festivals, Festspiele; künstlerische Wettbewerbe;
Aufführungsreihen; Einzelaufführungen
Projektförderung und
institutionelle Förderung,
Anteil-, Fehlbedarfs-
oder Festbetragsfinanzie-
rung, nicht rückzahlbarer
Zuschuss
100 %
keiner

Förderfibel Asyl | 18
8
Sächsisches Staatsministerium für Wissenschaft und Kunst (SMWK)
Themen: Kunst, Kultur, Forschung, Studium
Förder-
programm
Bezeichnung
der Richtlinie
Zweck
Fördergegenstand
Antragsteller
Konditionen
max.
Förder-
satz
max.
Förder-
betrag
Antrags-
fristen
Ansprech-
partner
Link-
Adressen
Film
Richtlinie des
SMWK zur
Förderung der
Kunst und Kultur
im Freistaat
Sachsen (Förder-
fibel Sachsen)
Der Freistaat Sachsen gewährt auf der Grundlage
dieser Richtlinie Zuwendungen zur Förderung der bil-
denden Kunst, der darstellenden Kunst, des Films, der
Literatur, der Musik, der nichtstaatlichen Museen und
der Soziokultur. Die Förderung dient der Schaffung von
Voraussetzungen für die freie Entfaltung von Kunst
und Kultur, darunter insbesondere der Entwicklung
neuer künstlerischer Ausdrucksformen und innovativer
Konzepte, der Pflege des kulturellen Erbes sowie der
grenzübergreifenden kulturellen Zusammenarbeit.
Sondermaßnahmen Film;
internationale Filmfestivals;
Kino-Zusatzkopien; Film-
forschungseinrichtungen,
-archive; Filmabspiel-Netzwerke;
Landesdachverbände, Film
Natürliche und
juristische Perso-
nen mit Wohnsitz
oder Sitz im
Freistaat Sachsen;
begründete
Ausnahmefälle
bei Sitz außerhalb
Sachsens.
Projektförderung
und institutionelle
Förderung, Anteil-,
Fehlbedarfs- oder Fest-
betragsfinanzierung,
Zuschuss
100 %
keiner
Herr Dr. Fritz Arendt
0351-564-6240;
Sächsisches Staats-
ministerium für
Wissenschaft und
Kunst, Ref. 24,
Wigardstr. 17,
01097 Dresden;
fritz.arendt@smwk.
sachsen.de
www.
revosax.
sachsen.
de/Text.
link?s-
tid=1279
Literatur
Sondermaßnahmen Literatur;
Literaturbüros; Landesdach-
verbände Literatur; Leuchtturm-
projekte
Projektförderung
und institutionelle
Förderung, Anteil-,
Fehlbedarfs- oder Fest-
betragsfinanzierung,
nicht rückzahlbarer
Zuschuss
100 %
keiner
Kunst und
Kultur/
Kultur-
stiftung
Förderrichtlinie
der Kulturstiftung
des Freistaates
Sachsen
Die Kulturstiftung fördert Vorhaben im Bereich der
bildenden Kunst, der darstellenden Kunst, des Films,
der Literatur, der Musik und der Soziokultur sowie
spartenübergreifende Vorhaben. Ziel der Förderung ist
die Schaffung von Voraussetzungen zur freien Ent-
faltung von Kunst und Kultur, insbesondere durch die
Entwicklung neuer künstlerischer Ausdrucksformen,
die nachhaltige Vermittlung von Kunst und Kultur, die
Förderung des künstlerischen Nachwuchses, die Pflege
des kulturellen Erbes sowie die grenzüberschreitende
kulturelle Zusammenarbeit.
Bildende Kunst: Projekt, Doku-
mentation, Publikation, Ausstel-
lung, Wettbewerb. Darstellende
Kunst, Musik: Festival, Wettbe-
werb; Nachwuchsqualifizierung,
Einzelaufführung, Aufführungs-
reihe, Gemeinschaftsvorhaben;
Neuinszenierung; Choreografie;
Film, Literatur, Soziokultur:
zahlreiche Vorhaben; Stipendien,
Projekte
Projektförderung
und institutio-
nelle Förde-
rung, Anteil-,
Fehlbedarfs- oder
Festbetrags-
finanzierung,
nicht rückzahl-
barer Zuschuss
Projektförderung und
Stipendien, Anteil-,
Fehlbedarfs- oder Fest-
betragsfinanzierung,
Zuschuss
90 %
keiner
Anträge für
Projekte bis
zum 01.09.
des Vorjahres
bzw. 01.03.
dieses Jahres;
Stipendien
bis zum
01.07. des
Vorjahres
Kulturstiftung des
Freistaates Sachsen,
Karl-Liebknecht-Str. 56,
01109 Dresden,
Tel.: 0351-884800,
e-mail: kulturstif-
tung@kss.smwk.
sachsen.de

Förderfibel Asyl | 19
8
Sächsisches Staatsministerium für Wissenschaft und Kunst (SMWK)
Themen: Kunst, Kultur, Forschung, Studium
Förder-
programm
Bezeichnung
der Richtlinie
Zweck
Fördergegenstand
Antragsteller
Konditionen
max. Fördersatz
max. Förder betrag
Antragsfristen
Ansprechpartner
Link-
Adressen
Wieder-
einstiegs-
stipendien
Richtlinie des SMWK über die
Vergabe von Stipendien zur
Förderung des Wiedereinstiegs
in die wissenschaftliche Arbeit
(FördRL Wiedereinstieg)
Zielgruppe: Es soll Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern der Wiedereinstieg in die wissenschaftliche Arbeit nach deren Unterbrechung zur Wahrnehmung familiärer Aufgaben mit
dem Ziel des Abschlusses ihrer Promotion oder Habilitation ermöglicht werden. Promovierte Wissenschaftlerinnen sollen die Möglichkeit erhalten ihre wissenschaftliche Arbeit nach einer
Unterbrechung wegen einer qualifizierten Berufstätigkeit wieder aufzunehmen, um die Voraussetzungen auf eine Berufung an eine Hochschule zu schaffen. Zweck: Ziel ist es, den Anteil
von Frauen bei Promotion und Habilitation, insbesondere im naturwissenschaftlichen-technischen Bereich, bzw. den Anteil von Frauen in Führungspositionen in den Einrichtungen der
Forschung und Lehre zu erhöhen. Ansprechpartner: Anträge sind bei der Graduiertenkommission der Hochschulen einzureichen.
Graduierten-
förderung
Verordnung des SMWK über
die Vergabe von Sächsischen
Landesstipendien (Sächsische
Landesstipendienverordnung –
SächsLStipVO)
Zielgruppe: Das Stipendium wird zur Durchführung eines Graduierten- oder Meisterschülerstudiums gewährt. Zweck: Das Stipendium wird zur Durchführung von Forschungsvorhaben
graduierter Studenten im Rahmen eines Graduiertenstudiums an einer Universität oder im Rahmen eines künstlerischen Meisterstudiums an einer Kunsthochschule des Freistaates Sachsen
vergeben. Ansprechpartner: Anträge sind bei den zuständigen Studentenwerken einzureichen, die fachliche Entscheidung über die Förderung erfolgt durch die Graduiertenkommission der
Hochschule. Für das Jahr 2015 gibt es bereits mehr Anträge, als voraussichtlich Mittel zur Verfügung stehen.

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Herausgeber:
Sächsisches Staatsministerium des Innern
Wilhelm-Buck-Straße 2
01097 Dresden
Telefon: + 49 351 564-0
Telefax: + 49 351 564-3199
E-Mail: info@smi.sachsen.de
www.smi.sachsen.de
Redaktion:
Stabsstelle Asyl
Fotos:
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Gestaltung und Satz:
Heimrich & Hannot GmbH
Redaktionsschluss:
25. Juni 2015
Copyright
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