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Europa fördert Sachsen
Europäischer Fonds für
regionale Entwicklung
CCI-Nr.: 2007
DE 16 1 PO 004
Berichtsjahr:
2014
JAHRESBERICHT
gemäß Artikel 67 VO (EG) Nr. 1083/2006 DES RATES
vom 11. Juli 2006
zum Operationellen Programm des
Europäischen Fonds für regionale
Entwicklung (EFRE).
Einsatz der Mittel aus den EU-Struktur-
fonds im Ziel Konvergenz 2007 bis 2013.
Ansprechpartner: Sabine Majehrke
Tel.-Nr.; 0351/564 8550 Fax-Nr.: 0351/564 8509
STAATSMINISTERIUM
FÜR WIRTSCHAFT
ARBEIT UND VERKEHR
Freistaat
SACHSEN
Europäische Union

 
Inhalt
1. Kenndaten
7
2.
Übersicht über die Durchführung des Operationellen Programms
8
2.1 Ergebnisse und Fortschrittsanalyse
8
Programmübergreifende Indikatoren des Operationellen Programms
12
2.1.1 Finanzielle Angaben (01.01.2007 bis 31.12.2014)
15
2.1.2 Angaben über die Verwendung von Fondsmitteln (Basis: Bewilligungen)
20
Zusammenfassung der Dimensionen 1 bis 5 gemäß Anhang II Teil C der
Verordnung (EG) Nr. 1828/2006
31
2.1.3 Unterstützung aufgeschlüsselt nach Zielgruppen
35
2.1.4 Zurückgezahlte oder wiederverwendete Unterstützung
36
2.1.5 Qualitative Analyse
36
Zusammenfassung der Prioritätsachsen (Stand 31.12.2014)
36
Quantifizierung der Finanzindikatoren (Zeitraum 01.01.2007 bis 31.12.2014)
37
Beitrag des Operationellen Programms zur Erreichung der Ziele gem. Art. 9 Abs. 3
der Verordnung (EG) Nr. 1083/2006
37
2.2
Angaben zur Vereinbarkeit mit dem Gemeinschaftsrecht
38
2.3
Wesentliche aufgetretene Probleme und getroffene Abhilfemaßnahmen
38
Vorkehrungen zur Begleitung
38
Durchführung des Operationellen Programms
38
Durchführung einzelner Vorhaben
38
2.4
Änderungen der Durchführungsbestimmungen des Operationellen Programms
38
Analyse und Bewertung der aktuellen sozioökonomischen Situation im
Freistaat Sachsen
38
Änderungen der Durchführungsbestimmungen
39
2.5
Wesentliche Änderungen gemäß Artikel 57 der Verordnung (EG) Nr. 1083/2006
39
2.6 Komplementarität mit anderen Instrumenten
39
2.7 Vorkehrungen zur Begleitung
43
Einbindung der Partner
43
EDV
43

Begleitausschuss
44
Auswahlkriterien
44
Kommunikationsplan
44
Bewertungsplan
44
Verwaltungs- und Kontrollsystem
44
2.8 Nationale Leistungsreserve
44
2.9
Querschnittsziel Chancengleichheit und Nichtdiskriminierung von Menschen
mit Behinderungen
44
2.10 Querschnittsziel Nachhaltigkeit
45
2.10.1 Die Begleitung des Querschnittsziels ökologische Nachhaltigkeit / Umweltschutz
in der Förderperiode 2007-2013 auf Landes- (a), Bundes- (b) und europäischer
Ebene (c)
45
2.10.2 Entwicklung geeigneter Ökoeffizienzkriterien für relevante Vorhaben des EFRE-OP
46
2.10.3 Begleitung der Evaluierungen der Strukturfondsprogramme mit dem Fokus auf dem
Querschnittsziel „Nachhaltigkeit“
46
2.10.4 Überwachungsmaßnahmen gemäß § 14 m UVP-Gesetz für das sächsische
EFRE-OP
46
3. Durchführung nach Prioritätsachsen
51
3.1
Prioritätsachse 1 „Stärkung von Innovation, Wissenschaft, Forschung“
51
3.1.1 Ergebnisse und Fortschrittsanalyse
51
Vorhaben 1.1 „Einzelbetriebliche FuE-Projekte“
56
Vorhaben 1.2 „FuE-Verbundprojekte“
57
Vorhaben 1.3 „Technologietransfer“
59
Vorhaben 1.4 „Risikokapital für junge Technologieunternehmen“
60
Vorhaben 1.5 „Anwendungsorientierte Forschungsprojekte und –infrastruktur“
61
Vorhaben 1.6 „Exzellenzinitiative“
63
Vorhaben 1.7 „Infrastruktur an Hochschulen“
64
Vorhaben 1.8 „E-Business in KMU“
65
Vorhaben 1.9 „E-Government / Förderung der Informationsgesellschaft
66
Vorhaben 1.10 „Innovative Ansätze im Bereich der Gesundheitswirtschaft“
67
3.2
Prioritätsachse 2 „Verbesserung der Bildungsinfrastruktur“
69

3.2.1 Ergebnisse und Fortschrittsanalyse
69
Vorhaben 2.1 „Infrastruktur der Berufsakademie“
70
Vorhaben 2.2 „Informations- und Kommunikationstechnik an Schulen“
71
Vorhaben 2.3 „Zentren für schulische Bildung“
72
Vorhaben 2.4 „Zentren für berufliche Bildung“
73
3.3
Prioritätsachse 3 „Steigerung der Wettbewerbsfähigkeit der gewerblichen Wirtschaft“
75
3.3.1 Ergebnisse und Fortschrittsanalyse
75
Vorhaben 3.1 „Einzelbetriebliche Investitionen (GA)“
80
Vorhaben 3.2 „Wirtschaftsnahe Infrastruktur (GA-Infra)“
85
Vorhaben 3.3 „Netzwerke der Wirtschaft“
86
Vorhaben 3.4 „Zinsverbilligungen im Rahmen des Darlehensprogramms GuW“
87
Vorhaben 3.5 „Marktzugang von KMU“
87
Vorhaben 3.6 „Energieeffizienz in KMU“
88
Vorhaben 3.7 „Maßnahmen für die gewerbliche Wirtschaft zur nachträglichen
Wiedernutzbarmachung in ehemaligen Bergbauregionen“
89
3.4
Prioritätsachse 4 „Verbesserung der Verkehrsinfrastruktur“
91
3.4.1 Ergebnisse und Fortschrittsanalyse
91
Vorhaben 4.1 „Umweltfreundliche Verkehrsträger“
93
Vorhaben 4.2 „Straßenverkehrsinfrastruktur – Staatsstraßenbau“
94
3.5
Prioritätsachse 5 „Ausbau und Verbesserung der Infrastruktur für ein nachhaltiges
Wirtschaftswachstum“
96
3.5.1 Ergebnisse und Fortschrittsanalyse
96
Vorhaben 5.1 „Nachhaltige Stadtentwicklung“
100
Vorhaben 5.2 „Revitalisierung von Industriebrachen und Konversionsflächen“
104
Vorhaben 5.3 „Klimaschutz / Erneuerbare Energien / Immissionsschutz“
106
Vorhaben 5.4 „Hochwasserschutz“
107
Vorhaben 5.4.1 „Hochwasserschutz“
109
Vorhaben 5.4.2 „Hochwasserschutz – Straßenverkehrsinfrastruktur –
Staatsstraßenbau“
109
Vorhaben 5.4.3 „Hochwasserschutz – Straßenverkehrsinfrastruktur – kommunaler
Straßenbau“
109

Vorhaben 5.5 „Boden- und Grundwasserschutz“
110
Vorhaben 5.6 „Sicherung und Ausbau von bergbaulichen Entwässerungssystemen“
111
4. ESF-Programme: Kohärenz und Konzentration
113
5. EFRE- und Kohäsionsfonds-Programme: Großprojekte
113
6. Prioritätsachse 6 „Technische Hilfe“
113
7. Information und Öffentlichkeitsarbeit
113
Anlage
Anlage 1 – Im Jahr 2014 bewilligte Projekte der Technischen Hilfe
Anlage 2 – Angaben zum Technologiegründerfonds
Anlage 3 – Angaben zum Nachrangdarlehensfonds
Anlage 4 – Angaben zum Stadtentwicklungsfonds
Abkürzungsverzeichnis

 
7
1. KENNDATEN
Operationelles Programm
Ziel:
Einsatz der Mittel aus den EU-Strukturfonds
im Ziel „Konvergenz“
Fördergebiet:
Deutschland, Freistaat Sachsen
Programmplanungszeitraum: 2007- 2013
Referenznummer des Programms:
CCI-Nr.: 2007 DE 16 1 PO 004
Bezeichnung des Programms:
Operationelles Programm des Freistaates
Sachsen für den Europäischen Fonds für
regionale Entwicklung (EFRE) im Ziel
„Konvergenz“ in der Förderperiode
2007 bis 2013
Letzte Kommissionsentscheidung
K(2007)3363 vom 05.07.2007
über das betreffende OP:
K(2010)5551 vom 05.08.2010
K(2011)2887 vom 28.04.2011
K(2013)382 final vom 29.01.2013
K(2013)9615 final vom 17.12.2013
Jährlicher Durchführungsbericht
Berichtsjahr:
2014
Datum der Genehmigung des Berichts
durch den Programmbegleitausschuss:
19.05.2015

 
8
2.
Übersicht über die Durchführung des Operationellen Programms
2.1
Ergebnisse und Fortschrittsanalyse
Hauptindikatoren gemäß Arbeitsdokument 7 vom Juli 2009 „Indikative Leitlinien zu Bewertungsverfahren: Berichterstattung über Hauptindikatoren
für den Europäischen Regionale Entwicklungsfonds und den Kohäsionsfonds“
Indikatoren
Bezeichnung des Indikators
2007 2008 2009 2010 2011 2012 2013 2014 2015
1 geschaffene Arbeitsplätze
(Anzahl)
Ergebnis
0
0
236
831,50
2.826,45
5.066,84
6.627,32
9.932,72
Zielvorgabe
24.760
2 für Männer geschaffene
Arbeitsplätze (Anzahl)
Ergebnis
0
0
100
442,25
1.720,37
2.970,57
3.878,47
5.648,52
Zielvorgabe
3 für Frauen geschaffene
Arbeitsplätze (Anzahl)
Ergebnis
0
0
46
129,75
458,23
909,32
1.151,04
1.847,39
Zielvorgabe
4 Anzahl der FtE-Projekte
Ergebnis
0
0
22
223
663
1.212
1.816
2.614
Zielvorgabe
1.750
5 Anzahl der Kooperations-
projekte Unternehmen -
Forschungsanstalten
Ergebnis
0
0
3
24
75
126
172
286
Zielvorgabe
6 in der Forschung geschaf-
fene Arbeitsplätze (Anzahl)
Ergebnis
0
0
0
54
221,60
440,39
664,01
1.545,41
Zielvorgabe
760
7 Anzahl der Projekte (Direk-
tinvestitionsbeihilfen für
KMU)
Ergebnis
0
0
31
247
490
756
926
1.289
Zielvorgabe
1.119
8 Anzahl der Neugründungen
(bezogen auf PA 1)
Ergebnis
0
0
0
0
0
0
0
0
Zielvorgabe

9
Indikatoren
Bezeichnung des Indikators
2007 2008 2009 2010 2011 2012 2013 2014 2015
8 Anzahl der Neugründungen
(bezogen auf PA 3)
Ergebnis
0
0
1
19
34
51
58
77
Zielvorgabe
9 geschaffene Arbeitsplätze
(Brutto, Vollzeitäquivalent)
(Direktinvestitionsbeihilfen für
KMU)
Ergebnis
0
0
146
515
1.953
3.385
4.279,50
5.763,25
Zielvorgabe
8.500
10 unterstütztes Investitions-
volumen (Mio. €)
Ergebnis
1,38
8,04
98,11
400,39
844,72
1.542,73
2.355,20
3.721,72
Zielvorgabe
11 Anzahl der Projekte in
Verbindung mit der Informa-
tionsgesellschaft (bezogen
auf PA 1)
Ergebnis
0
1
29
69
158
220
353
435
Zielvorgabe
390
11 Anzahl der Projekte in
Verbindung mit der Informa-
tionsgesellschaft (bezogen
auf PA 2)
Ergebnis
0
0
0
0
19
91
195
385
Zielvorgabe
2.000
13 Anzahl der Projekte in
Verbindung mit Verkehrsin-
vestitionen
Ergebnis
0
0
0
0
0
2
4
5
Zielvorgabe
14 km neuer Straßen
Ergebnis
0
0
0
0
0,80
2,10
2,10
7,32
Zielvorgabe
160
Ausgangswert 4.500
16 km wiederhergestellter
Straßen
Ergebnis
0
0
0
1
2,00
2,70
4,40
38,50
Zielvorgabe
100
Ausgangswert 4.500
23 Anzahl der Projekte in
Verbindung zu erneuerbaren
Energien
Ergebnis
0
0
1.882
4.713
5.028
5.310
6.020
7.442
Zielvorgabe
6.500
24 zusätzliche Kapazität zur
Produktion erneuerbarer
Energien (MW)
Ergebnis
0
0
21,05
56,34
62,62
71,50
93,41
133,38
Zielvorgabe

10
Indikatoren
Bezeichnung des Indikators
2007 2008 2009 2010 2011 2012 2013 2014 2015
28 Anzahl der Projekte zur
Verbesserung der Luftqualität
Ergebnis
0
0
0
0
0
0
0
0
Zielvorgabe
29 sanierte Gebiete (km²)
Ergebnis
0
0
0,01
0,21
0,87
1,17
1,69
2,43
Zielvorgabe
30 Verringerung von Treib-
hausemissionen (CO
2
und
Äquivalente, 1000t)*
Ergebnis
0
0
0
0
0
0
0
0
Zielvorgabe
115
31 Anzahl der Projekte zur
Risikoverhütung
Ergebnis
0
0
2
14
27
59
83
162
Zielvorgabe
55
32 Anzahl der Personen, die
von Maßnahmen zum Hoch-
wasserschutz begünstigt
werden
Ergebnis
0
0
120
380
2.159
4.060
15.997
31.620
Zielvorgabe
250.000
36 Anzahl der Bildungspro-
jekte
Ergebnis
0
0
0
2
30
153
289
563
Zielvorgabe
2.290
37 Anzahl der begünstigten
Studenten
Ergebnis
0
0
0
0
2.110
9.556
12.920
15.401
Zielvorgabe
19.000
39 Anzahl der Projekte, die
für die Nachhaltigkeit sorgen
und die Anziehungskraft von
Städten steigern
Ergebnis
0
0
1
24
91
136
200
333
Zielvorgabe
40 Anzahl der Projekte zur
Förderung von Unternehmen,
Unternehmertum und neuen
Technologien (bezogen auf
PA 1)
Ergebnis
0
0
15
98
266
491
754
1.116
Zielvorgabe
40 Anzahl der Projekte zur
Förderung von Unternehmen,
Unternehmertum und neuen
Technologien (bezogen auf
PA 3)
Ergebnis
0
0
44
292
555
815
960
1.246
Zielvorgabe
1.274

11
Die hier enthaltenen Indikatorwerte entstammen schon verwendungsnachweisgeprüften Projekten, welche bereits Eingang in einen Zahlungsan-
trag gegenüber der KOM gefunden haben. Aus diesem Grund können sich die Angaben von den Ausführungen im Kapitel 3 "Durchführung nach
Prioritätsachsen" unterscheiden.
In den Arbeitsplatzangaben, sind neben Vollzeitäquivalenten auch Teilzeitäquivalente enthalten.
* Der Hauptindikator 30 „Verringerung von Treibhausemissionen (CO
2
und Äquivalente, 1000t)“ bezieht sich auf das Vorhaben 5.3 „Klimaschutz /
Erneuerbare Energien / Immissionsschutz“. Gemäß den Indikativen Leitlinien zu Bewertungsverfahren: Berichterstattung über Hauptindikatoren für
den Europäischen Regionalen Entwicklungsfonds und den Kohäsionsfonds“ wird er wie folgt definiert: „
Die Bruttoverringerung von Treibhaus-
gasemissionen insgesamt (in CO
2
-Äquivalenten und 1000 Tonnen pro Jahr) infolge der Strukturfonds-Interventionen. Die Berechnung von CO
2
-
Äquivalenten entspricht den Normen des Rahmenabkommens der Vereinten Nationen über Klimaänderungen (UNFCCC) (siehe auch Entschei-
dung Nr. 280/2004/EG).
“.

12
Programmübergreifende Indikatoren des Operationellen Programms (Stand 31.12.2014)
Indikatoren
Bezeichnung des Indikators aus dem OP
2007 2008 2009 2010 2011 2012 2013 2014 2015
Direkt geschaffene Bruttoar-
beitsplätze (Anzahl)
1
**
Ergebnis
0
0
236
831,50
2.826,45
5.066,84
6.627,32
11.754,96
-
Zielvorgabe
- - - - - - - -
24.760
Ausgangswert*
- - - - - - - - -
Direkt geschaffene Bruttoar-
beitsplätze - männlich (An-
zahl)
2
Ergebnis
0
0
100
442,25
1.720,37
2.970,57
3.878,47
6.818,59
-
Zielvorgabe
- - - - - - - - -
Ausgangswert*
- - - - - - - - -
Direkt geschaffene Bruttoar-
beitsplätze - weiblich (An-
zahl)
3
Ergebnis
0
0
46
129,75
458,23
909,32
1.151,04
2.295,87
-
Zielvorgabe
- - - - - - - - -
Ausgangswert*
- - - - - - - - -
Direkt geschaffene Bruttoar-
beitsplätze, davon FuE (An-
zahl)
4
Ergebnis
0
0
0
54
221,60
440,39
664,01
1.668,96
-
Zielvorgabe - - - - - - - - 760
Ausgangswert*
- - - - - - - - -
Direkt geschaffene Bruttoar-
beitsplätze, davon FuE –
männlich (Anzahl)
5
Ergebnis
0
0
0
45,25
166,37
331,07
756,84
1.265,09
-
Zielvorgabe - - - - - - - - -
Ausgangswert*
- - - - - - - - -
1
bezieht sich auf die Vorhaben „Einzelbetriebliche FuE-Projekte“, „FuE-Verbundprojekte“, „Technologietransfer“, „Risikokapital für junge Technologieunternehmen“, „Anwendungsorientierte Forschungs-
projekte
2
bezieht
und
sich
–infrastruktur“,
auf die Vorhaben „Einzelbetriebliche
Investitionen“,
FuE-Projekte“,
„Zinsverbilligungen
„FuE-Verbundprojekte“,
im Rahmen
„Risikokapital
des Darlehensprogramms
für junge Technologieunternehmen“,
GuW“ und „Nachhaltige
„Anwendungsorientierte
Stadtentwicklung“
Forschungsprojekte und –
infrastruktur“,
3
bezieht sich
„Einzelbetriebliche
auf die Vorhaben „Einzelbetriebliche
Investitionen“, „Zinsverbilligungen
FuE-Projekte“, „FuE-Verbundprojekte“,
im Rahmen des Darlehensprogramms
„Risikokapital für
GuW“
junge
und
Technologieunternehmen“,
„Nachhaltige Stadtentwicklung“
„Anwendungsorientierte Forschungsprojekte und –
infrastruktur“,
4
bezieht sich
„Einzelbetriebliche
auf die Vorhaben „Einzelbetriebliche
Investitionen“, „Zinsverbilligungen
FuE-Projekte“, „FuE-Verbundprojekte“,
im Rahmen des Darlehensprogramms
„Risikokapital für
GuW“
junge
und
Technologieunternehmen“
„Nachhaltige Stadtentwicklung“
und „Anwendungsorientierte Forschungsprojekte und –
5
infrastruktur“
bezieht sich auf die Vorhaben „Einzelbetriebliche FuE-Projekte“, „FuE-Verbundprojekte“, „Risikokapital für junge Technologieunternehmen“ und „Anwendungsorientierte Forschungsprojekte und –
infrastruktur“

13
Indikatoren
Bezeichnung des Indikators aus dem OP
2007 2008 2009 2010 2011 2012 2013 2014 2015
Direkt geschaffene Bruttoar-
beitsplätze, davon FuE –
weiblich (Anzahl)
6
Ergebnis
0
0
0
8,75
55,23
109,32
255,57
403,87
-
Zielvorgabe - - - - - - - - -
Ausgangswert*
- - - - - - - - -
gesicherte Bruttoarbeitsplät-
ze (Anzahl)
7
Ergebnis
0
0
785
4.906,65
11.715,93
18.104,12
42.216,10
46.032,15
-
Zielvorgabe
- - - - - - - -
26.570
Ausgangswert*
- - - - - - - - -
gesicherte Bruttoarbeitsplät-
ze – männlich (Anzahl)
8
Ergebnis
0
0
602
3.806,50
9.110,65
13.931,54
31.310,53
33.983,21
-
Zielvorgabe
- - - - - - - - -
Ausgangswert*
- - - - - - - - -
gesicherte Bruttoarbeitsplät-
ze – weiblich (Anzahl)
9
Ergebnis
0
0
183
1.100,15
2.605,28
4.172,58
10.905,57
12.047,94
-
Zielvorgabe
- - - - - - - - -
Ausgangswert*
- - - - - - - - -
gesicherte Bruttoarbeitsplät-
ze , davon FuE (Anzahl)
10
Ergebnis
0
0
0
232,65
1.184,93
2.073,12
3.302,03
4.857,63
-
Zielvorgabe
- - - - - - - -
7.170
Ausgangswert*
- - - - - - - - -
6
bezieht sich auf die Vorhaben „Einzelbetriebliche FuE-Projekte“, „FuE-Verbundprojekte“, „Risikokapital für junge Technologieunternehmen“ und „Anwendungsorientierte Forschungsprojekte und –
infrastruktur“
7
bezieht sich auf die Vorhaben „Einzelbetriebliche FuE-Projekte“, „FuE-Verbundprojekte“, „Risikokapital für junge Technologieunternehmen“, „Anwendungsorientierte Forschungsprojekte und –
infrastruktur“,
8
bezieht sich
„Einzelbetriebliche
auf die Vorhaben „Einzelbetriebliche
Investitionen“, „Zinsverbilligungen
FuE-Projekte“, „FuE-Verbundprojekte“,
im Rahmen des Darlehensprogramms
„Risikokapital für
GuW“
junge
und
Technologieunternehmen“,
„Nachhaltige Stadtentwicklung“
„Anwendungsorientierte Forschungsprojekte und –
infrastruktur“,
9
bezieht sich
„Einzelbetriebliche
auf die Vorhaben „Einzelbetriebliche
Investitionen“, „Zinsverbilligungen
FuE-Projekte“, „FuE-Verbundprojekte“,
im Rahmen des Darlehensprogramms
„Risikokapital für
GuW“
junge
und
Technologieunternehmen“,
„Nachhaltige Stadtentwicklung“
„Anwendungsorientierte Forschungsprojekte und –
infrastruktur“,
10
bezieht sich
„Einzelbetriebliche
auf die Vorhaben „Einzelbetriebliche
Investitionen“, „Zinsverbilligungen
FuE-Projekte“, „FuE-Verbundprojekte“,
im Rahmen des Darlehensprogramms
„Risikokapital für
GuW“
junge
und
Technologieunternehmen“
„Nachhaltige Stadtentwicklung“
und „Anwendungsorientierte Forschungsprojekte und –
infrastruktur“

14
Indikatoren
Bezeichnung des Indikators aus dem OP
2007 2008 2009 2010 2011 2012 2013 2014 2015
gesicherte Bruttoarbeitsplät-
ze , davon FuE - männlich
(Anzahl)
11
Ergebnis
0
0
0
194,50
962,65
1.698,54
2.660,53
3.917,63
-
Zielvorgabe
- - - - - - - - -
Ausgangswert*
- - - - - - - - -
gesicherte Bruttoarbeitsplät-
ze , davon FuE – weiblich
(Anzahl)
12
Ergebnis
0
0
0
38,15
222,28
374,58
641,50
940,00
-
Zielvorgabe
- - - - - - - - -
Ausgangswert*
- - - - - - - - -
* Angaben lt. OP
In den Arbeitsplatzangaben, sind neben Vollzeitäquivalenten auch Teilzeitäquivalente enthalten.
Die hier enthaltenen Indikatorwerte entstammen Zwischen- und Endverwendungsnachweisgeprüften Projekten. Aus diesem Grund können die
Angaben von den nachfolgenden Ausführungen bei den einzelnen Vorhaben verschieden sein.
** Die Berechnungsvorschrift des Indikators „Direkt geschaffene Bruttoarbeitsplätze“ berücksichtigt über die Indikatoren „Direkt geschaffene Brut-
toarbeitsplätze - männlich“ und „Direkt geschaffene Bruttoarbeitsplätze - weiblich“ hinaus auch den Indikator „Ergebnisverwertung: neu zu schaf-
fende Arbeitsplätze“ aus den Vorhaben 1.1, 1.2 und 1.3. Dieser wird aber nicht nach Geschlecht unterteilt.
11
bezieht sich auf die Vorhaben „Einzelbetriebliche FuE-Projekte“, „FuE-Verbundprojekte“, „Risikokapital für junge Technologieunternehmen“ und „Anwendungsorientierte Forschungsprojekte und –
12
infrastruktur“
bezieht sich auf die Vorhaben „Einzelbetriebliche FuE-Projekte“, „FuE-Verbundprojekte“, „Risikokapital für junge Technologieunternehmen“ und „Anwendungsorientierte Forschungsprojekte und –
infrastruktur“

15
2.1.1 Finanzielle Angaben (01.01.2007 bis 31.12.2014)
Total fundig of the OP
(Union and national) (in
EUR)
Basis for calculating
Union contribution (Pub-
lic or Total cost)
Total amount of certified
eligible expenditure paid
by beneficiaries (in EUR)
Corresponding public
contribution (in EUR)
Implementation rate (in
%)
a
b
c
d
e=c/a if T or e=d/a if P
1 Stärkung von Innovation,
Wissenschaft, Forschung
1.516.058.427 T 1.116.101.271,71 1.089.512.955,08 73,62
2 Verbesserung der Bil-
dungsinfrastruktur
315.240.171 T 286.735.123,61 286.425.376,26 90,96
3 Steigerung der Wettbe-
werbsfähigkeit der gewerb-
lichen Wirtschaft
758.232.980 T 612.628.532,23 609.784.765,78 80,80
4 Verbesserung der Ver-
kehrsinfrastruktur
746.701.625 T 533.809.537,64 532.898.277,69 71,49
5 Ausbau und Verbesse-
rung der Infrastruktur
761.878.599 T 600.242.354,03 592.321.885,79 78,78
6 Technische Hilfe
25.545.761 T 17.337.302,85 17.337.302,85 67,87
insgesamt
4.123.657.563
3.166.854.122,07
3.128.280.563,45
Die Tabelle wurde aus SFC2007 übernommen und ersetzt die in den letzten Jahresberichten an dieser Stelle enthaltenen Finanztabellen. Sie
stimmt mit der Finanztabelle aus Anhang XVIII der konsolidierten Fassung der VO (EG) Nr. 1828/2006 überein. Die einzelnen Spalten werden
gemäß Anhang XVIII der konsolidierten Fassung der VO (EG) Nr. 1828/2006 wie folgt übersetzt:
Spalte a
Finanzmittel insgesamt des operationellen Programms (Europäische Union und national)
Spalte b
Grundlage für Berechnung des EU-Beitrags (öffentliche oder Gesamtkosten)
Spalte c
Ausgaben der Begünstigten, die in den an die Kommission übermittelten Zahlungsanträgen enthalten sind (EU-Mittel + nationale Kofinanzierung)
Spalte d
Entsprechender öffentlicher Beitrag (EU-Mittel + nationale öffentliche Kofinanzierung)
Spalte e
Durchführungsrate in %

 
16
Gemäß den Vorgaben aus Art. 67 VO (EG) Nr. 1083/2006 und Anhang XVIII der VO (EG) Nr. 1828/2006 sind die Ergebnisse der Förderung kumula-
tiv darzustellen.
kumuliert (01.01.2007 bis 31.12.2014)
Prioritätsachse
Ausgaben der Begünstigten,
die in den an die Verwal-
tungsbehörde über FIKO-
PRÜF übermittelten Zah-
lungsanträgen enthalten
sind
Entsprechende öffentliche
Beteiligung
Ausgaben, die von der mit
den Zahlungen an die Be-
günstigten beauftragten
Stelle getätigt wurden
Von der Kommission insge-
samt getätigte Zahlungen
Prioritätsachse 1 „Stärkung
von Innovation, Wissen-
schaft, Forschung“
EFRE
Davon in den Interventionsbe-
reich des ESF fallende Aus-
gaben
Davon in den Interventionsbe-
reich des EFRE fallende Aus-
gaben
1.282.326.533,00 €
1.251.791.228,00 €
1.251.791.228,00 €
837.074.853,00 €
Prioritätsachse 2 „Verbesse-
rung der Bildungsinfrastruk-
tur“
EFRE
Davon in den Interventionsbe-
reich des ESF fallende Aus-
gaben
Davon in den Interventionsbe-
reich des EFRE fallende Aus-
gaben
303.737.535,00 €
303.393.810,00 €
303.393.810,00 €
215.051.342,00 €

17
Prioritätsachse
Ausgaben der Begünstigten,
die in den an die Verwal-
tungsbehörde über FIKO-
PRÜF übermittelten Zah-
lungsanträgen enthalten
sind
Entsprechende öffentliche
Beteiligung
Ausgaben, die von der mit
den Zahlungen an die Be-
günstigten beauftragten
Stelle getätigt wurden
Von der Kommission insge-
samt getätigte Zahlungen
Prioritätsachse 3 „Steige-
rung der Wettbewerbsfähig-
keit der gewerblichen Wirt-
schaft“
EFRE
Davon in den Interventionsbe-
reich des ESF fallende Aus-
gaben
Davon in den Interventionsbe-
reich des EFRE fallende Aus-
gaben
698.954.592,00 €
695.777.615,00 €
695.777.615,00 €
459.463.589,00 €
Prioritätsachse 4 „Verbesse-
rung der Verkehrsinfrastruk-
tur“
EFRE
Davon in den Interventionsbe-
reich des ESF fallende Aus-
gaben
Davon in den Interventionsbe-
reich des EFRE fallende Aus-
gaben
629.731.057,00 €
627.276.320,00 €
627.276.320,00 €
400.357.152,00 €

18
Prioritätsachse
Ausgaben der Begünstigten,
die in den an die Verwal-
tungsbehörde über FIKO-
PRÜF übermittelten Zah-
lungsanträgen enthalten
sind
Entsprechende öffentliche
Beteiligung
Ausgaben, die von der mit
den Zahlungen an die Be-
günstigten beauftragten
Stelle getätigt wurden
Von der Kommission insge-
samt getätigte Zahlungen
Prioritätsachse 5 „Ausbau
und Verbesserung der Infra-
struktur für ein nachhaltiges
Wirtschaftswachstum“
EFRE
Davon in den Interventionsbe-
reich des ESF fallende Aus-
gaben
Davon in den Interventionsbe-
reich des EFRE fallende Aus-
gaben
683.396.270,00 €
674.180.969,00 €
674.180.969,00 €
448.927.280,00 €
Prioritätsachse 6 „Techni-
sche Hilfe“
EFRE
Davon in den Interventionsbe-
reich des ESF fallende Aus-
gaben
Davon in den Interventionsbe-
reich des EFRE fallende Aus-
gaben
19.549.960,00 €
19.549.960,00 €
19.549.960,00 €
13.002.977,00 €

19
Prioritätsachse
Ausgaben der Begünstigten,
die in den an die Verwal-
tungsbehörde über FIKO-
PRÜF übermittelten Zah-
lungsanträgen enthalten
sind
Entsprechende öffentliche
Beteiligung
Ausgaben, die von der mit
den Zahlungen an die Be-
günstigten beauftragten
Stelle getätigt wurden
Von der Kommission insge-
samt getätigte Zahlungen
Gesamtbetrag
3.617.695.947,00 €
3.571.969.901,00 €
3.571.969.901,00 €
2.373.877.191,00 €
Davon insgesamt auf Regio-
nen mit Übergangsunterstüt-
zung entfallender Teil
695.611.620,00 €
686.866.117,00 €
686.866.117,00 €
440.562.653,00 €
Davon insgesamt auf Regio-
nen ohne Übergangsunter-
stützung entfallender Teil
2.922.084.326,00 €
2.885.103.785,00 €
2.885.103.785,00 €
1.933.314.538,00 €
Anteil der in Interventionsbe-
reich des ESF fallenden Aus-
gaben am Gesamtbetrag,
wenn das OP vom EFRE kofi-
nanziert wird
0,00
0,00 0,00
0,00
Anteil der in Interventionsbe-
reich des EFRE fallenden
Ausgaben am Gesamtbetrag,
wenn das OP vom ESF kofi-
nanziert wird
0,00
0,00 0,00
0,00

 
Vorrangiges Thema
Finanzierungsform
Gebiet Wirtschaftszweig
Gebiet Zugewiesene Gemeinschaftsbeteiligung
50
01
01
21
DED1
5.344.561,98
09
01
05
17
DED1
978.151,03
54
01
01
12
DED1
533.765,00
09
01
01
17
DED1
349.360,49
50
01
01
06
DED3
786.826,12
61
01
01
12
DED2
33.637.573,71
50
01
01
21
DED2
1.299.901,11
53
01
01
12
DED2
510.446,00
02
01
01
17
DED1
79.507.542,00
75
01
01
22
DED3
1.502.250,00
14
01
00
17
DED2
98.553,91
16
01
05
00
DED3
125.332,00
09
01
05
06
DED2
1.927.671,25
09
01
01
04
DED1
1.800.266,74
08
01
01
05
DED1
16.941.025,33
08
01
05
06
DED2
37.863.774,30
08
01
01
21
DED1
265.800,88
75
01
05
18
DED1
6.639.296,80
61
01
01
18
DED2
10.467.771,04
08
01
01
03
DED1
4.048.501,69
08
01
05
21
DED1
1.039.633,96
08
01
05
12
DED2
0,00
09
01
01
21
DED1
58.302,33
14
01
01
12
DED2
116.756,20
09
01
05
00
DED2
58.253,41
09
01
01
12
DED3
212.595,06
09
01
01
19
DED2
10.384,45
43
01
05
22
DED1
294.259,12
43
01
01
08
DED1
1.975.916,39
43
01
01
00
DED1
890.628,24
41
01
01
08
DED2
3.273.678,54
43
01
01
04
DED1
43.308,91
41
01
01
13
DED3
14.806,53
47
01
01
11
DED1
52.287,88
09
01
01
00
DED3
119.370,98
41
01
05
08
DED2
1.232.921,98
43
01
05
13
DED1
68.920,82
43
01
01
16
DED1
463.850,05
40
01
01
00
DED1
1.953.065,87
41
01
01
21
DED3
72.000,01
43
01
05
21
DED2
50.261,83
41
01
05
08
DED3
833.730,20
14
01
05
06
DED3
51.192,69
14
01
05
03
DED2
67.291,77
41
01
05
00
DED2
175.078,90
40
01
01
05
DED3
3.750,00
43
01
01
02
DED3
1.250,00
40
01
05
14
DED2
1.200,00
09
01
05
03
DED3
35.948,88
09
01
05
00
DED1
60.720,80
11
01
01
18
DED1
3.170.282,50
43
01
05
16
DED3
15.062,31
40
01
05
22
DED3
4.850,00
43
01
01
14
DED3
25.845,72
01
01
01
18
DED1
30.725.981,29
43
01
05
00
DED3
66.648,40
01
01
01
22
DED1
22.377.156,12
41
01
01
21
DED1
60.928,81
40
01
05
14
DED1
6.250,00
03
01
01
06
DED1
4.315.960,10
02
01
01
22
DED3
40.496.729,56
2.1.2 Angaben über die Verwendung von Fondsmitteln (Basis: EFRE-Bewilligungen)
Referenznummer des operationellen Programms (CCI-Code): 2007DE161PO004
20

Vorrangiges Thema
Finanzierungsform
Gebiet Wirtschaftszweig
Gebiet Zugewiesene Gemeinschaftsbeteiligung
01
01
01
22
DED2
88.485.362,53
40
01
05
13
DED3
2.325,00
09
01
05
16
DED1
77.702,82
41
01
01
20
DED1
2.500,00
14
01
01
00
DED1
101.819,35
03
01
01
05
DED1
521.256,13
04
01
01
00
DED3
3.896.219,63
14
01
01
05
DED1
24.042,57
01
01
01
00
DED2
1.114.667,48
43
01
05
09
DED2
78.211,34
03
01
01
00
DED1
135.541,53
42
01
05
08
DED2
104.787,52
03
01
01
21
DED2
7.894,73
14
01
01
18
DED2
11.598,71
14
01
01
03
DED1
15.314,59
14
01
01
03
DED3
121.809,32
02
01
05
22
DED3
5.867.455,82
04
01
05
12
DED1
25.285,24
03
01
01
08
DED3
15.789,47
04
01
01
13
DED3
108.822,52
61
01
01
17
DED1
43.663.220,77
50
01
01
17
DED1
29.781.952,65
57
01
05
17
DED3
151.056,00
50
01
01
03
DED3
269.071,22
53
01
01
12
DED3
2.840.478,95
61
01
01
22
DED3
19.389.125,03
24
01
01
12
DED3
136.530,56
54
01
05
12
DED2
984.338,73
53
01
05
17
DED2
797.877,98
09
03
00
15
DED
35.526.318,00
08
02
00
17
DED
20.000.000,00
75
01
01
17
DED1
20.939.582,75
24
01
00
12
DED1
4.117.890,21
11
01
01
00
DED2
2.132.937,00
11
01
05
11
DED1
504.336,00
09
01
01
06
DED2
4.840.573,85
08
01
01
00
DED2
6.471.653,79
14
01
01
22
DED2
492.505,09
75
01
05
18
DED2
15.335.925,21
14
01
01
06
DED3
447.611,63
43
01
01
18
DED1
5.129.392,49
08
01
01
14
DED1
2.859.714,20
08
01
05
00
DED2
3.523.160,95
09
01
05
04
DED2
132.751,79
14
01
01
12
DED1
136.821,08
09
01
01
12
DED1
379.635,67
09
01
01
22
DED3
1.888.988,78
43
01
01
18
DED2
3.763.487,98
09
01
01
05
DED1
571.047,06
09
01
01
03
DED1
19.345,86
09
01
05
03
DED1
142.163,73
43
01
01
20
DED1
121.120,73
09
01
01
00
DED2
175.547,06
08
01
05
03
DED3
447.000,00
09
01
01
01
DED3
8.186,36
41
01
05
00
DED3
166.494,45
43
01
01
06
DED2
335.770,79
41
01
05
12
DED3
49.205,83
09
01
05
12
DED2
54.074,38
42
01
01
06
DED1
79.058,34
41
01
01
08
DED1
1.055.119,39
40
01
01
08
DED1
177.531,24
47
01
01
11
DED3
30.338,00
21

Vorrangiges Thema
Finanzierungsform
Gebiet Wirtschaftszweig
Gebiet Zugewiesene Gemeinschaftsbeteiligung
41
01
01
00
DED1
205.997,47
41
01
05
00
DED1
100.004,64
43
01
01
19
DED2
3.197.342,03
40
01
05
08
DED3
114.368,00
40
01
01
12
DED2
32.075,00
43
01
01
15
DED2
2.960,52
43
01
05
19
DED2
1.973,68
40
01
01
06
DED1
27.275,00
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00
DED1
2.309.035,00
23
01
00
12
DED2
145.085.054,06
61
02
01
12
DED3
2.781.000,00
14
01
05
22
DED2
38.982,15
08
01
01
00
DED3
2.164.675,22
08
01
05
14
DED1
2.991.436,87
08
01
05
04
DED1
2.808.057,24
08
01
05
14
DED2
3.000.401,97
09
01
01
06
DED3
2.135.066,61
08
01
05
22
DED1
2.973.582,97
14
01
01
22
DED3
160.077,23
08
01
05
13
DED2
407.661,64
09
01
05
01
DED3
84.517,91
61
01
05
18
DED1
2.459.343,94
09
01
01
04
DED2
91.262,92
09
01
01
16
DED3
1.071,32
09
01
01
04
DED3
13.894,18
09
01
05
07
DED3
2.364,47
09
01
05
14
DED2
3.914,77
43
01
05
00
DED2
514.831,09
43
01
05
08
DED1
632.012,93
43
01
01
14
DED2
128.378,38
43
01
01
07
DED1
3.000,00
43
01
01
03
DED2
76.258,51
14
01
05
22
DED1
41.201,52
08
01
01
11
DED2
2.848.000,00
14
01
01
00
DED2
128.522,41
43
01
05
06
DED1
2.560.501,02
47
01
01
05
DED3
15.576,00
40
01
01
08
DED2
1.160.107,17
43
01
05
13
DED3
986,84
40
01
05
00
DED1
1.394.329,91
40
01
05
00
DED3
678.497,00
40
01
01
22
DED3
44.650,00
41
01
05
08
DED1
899.339,13
02
01
01
18
DED2
33.409.361,33
43
01
01
11
DED1
1.973,68
08
01
05
03
DED1
477.100,00
09
01
01
07
DED3
9.420,79
40
01
01
16
DED3
3.750,00
40
01
05
13
DED1
14.675,00
40
01
05
03
DED1
2.400,00
43
01
05
05
DED2
2.363,99
43
01
05
11
DED1
986,84
01
01
01
22
DED3
18.070.090,24
02
01
01
00
DED3
7.672.632,83
40
01
01
01
DED2
3.750,00
40
01
01
21
DED2
2.000,00
04
01
01
05
DED2
7.621.499,81
03
01
01
06
DED3
433.666,26
03
01
01
13
DED1
41.398,00
09
01
01
15
DED1
9.335,06
03
01
01
12
DED1
5.763,15
09
01
01
08
DED2
27.316,05
01
01
05
22
DED2
447.472,50
14
01
01
14
DED2
9.585,03
13
01
01
22
DED2
8.122.150,90
01
01
01
06
DED1
391.841,44
14
01
05
00
DED3
6.699,36
13
01
01
19
DED1
113.916,96
03
01
01
04
DED2
7.815,78
03
01
05
13
DED1
15.789,47
29

Vorrangiges Thema
Finanzierungsform
Gebiet Wirtschaftszweig
Gebiet Zugewiesene Gemeinschaftsbeteiligung
04
01
05
21
DED1
105.238,23
3.052.517.771,99
30

 
31
Zusammenfassung Dimension 1 „vorrangiges Thema“
Code
vorrangiges Thema
(entspr. Anhang II Teil A der VO (EG)
Nr. 1828/2006 in der jeweils gültigen Fassung)
EU-Betrag in Euro
01
FTE-Tätigkeiten in Forschungszentren
223.891.980,93
02 FTE-Infrastrukturen (einschließlich Betriebsanlagen, In-
strumentenausstattung und Hochgeschwindigkeits-
Computernetzen zwischen Forschungszentren) und tech-
nologiespezifische Kompetenzzentren
516.647.113,78
03
Technologietransfer und Verbesserung der Kooperations-
netze zwischen kleinen und mittleren Unternehmen (KMU)
sowie zwischen diesen und anderen Unternehmen und
Hochschulen, postsekundären Bildungseinrichtungen jeder
Art, regionalen Behörden, Forschungszentren sowie Wis-
senschafts- und Technologieparks usw.
12.947.583,70
04
FTE-Förderung, insbesondere in KMU (einschließlich des
Zugangs zu FTE-Diensten in Forschungszentren)
277.634.316,57
08 Sonstige Unternehmensinvestitionen
461.452.128,82
09
Andere Maßnahmen zur Förderung von Forschung, Inno-
vation und Unternehmergeist in KMU
77.424.113,68
11
Informations- und Kommunikationstechnologien (Zugang,
Sicherheit, Interoperabilität, Risikoverhütung, Forschung,
Innovation, digitale Inhalte usw.)
29.265.641,23
13 Dienste und Anwendungen für Bürger (Online-
Gesundheits- und Behördendienste, Lernen mit elektroni-
schen Hilfsmitteln, Eingliederung in die Informationsgesell-
schaft usw.)
12.847.534,21
14
Dienste und Anwendungen für KMU (elektronischer Ge-
schäftsverkehr, allgemeine und berufliche Bildung, Vernet-
zung usw.)
12.572.436,26
16 Schienenverkehr
125.332,00
23
Land- und Gemeindestraßen
473.722.034,71
24 Fahrradwege
17.180.909,82
25 Städtischer Nahverkehr 31.671.300,00
26 Kombinierter Verkehr
7.164.016,00
30 Häfen
6.738.493,00
40 Erneuerbare Energien: Sonne
11.212.731,66
41 Erneuerbare Energien: Biomasse 11.661.586,20
42
Erneuerbare Energien: Wasserkraft, Erdwärme u.a.
183.845,86
43 Energieeffizienz, Kraft-Wärme-Kopplung, Energiema-
nagement
90.790.334,81
47 Luftqualität
138.101,88
50 Sanierung von verschmutzten Industrieanlagen und Flä-
chen
79.969.481,07
53 Risikoverhütung (einschließlich der Ausarbeitung und
Durchführung von Plänen und Maßnahmen zur Verhütung
und Bewältigung von natürlichen und technologischen
Risiken)
258.257.865,60
54 Sonstige Umweltschutz- und Risikoverhütungsmaßnahmen
56.405.293,88
57 Verbesserung der touristischen Dienstleistungen
5.840.120,46
61
Integrierte Projekte zur Wiederbelebung städtischer und
ländlicher Gebiete
141.291.060,83
75 Bildungsinfrastruktur
217.272.437,76
85
Vorbereitung, Durchführung, Begleitung und Kontrolle
13.692.573,75
86
Evaluierung und Studien, Information und Kommunikation
4.517.403,52
3.052.517.771,99
Code 49 „Anpassung an den Klimawandel und Milderung seiner Auswirkungen“
In diesem Bereich wurden bisher keine Projektanträge gestellt. Die für diesen Vorhabensbe-
reich eingestellten Mittel wurden daher in den Vorhabensbereich 5.3.5 „Energieeffizienz“
umgeschichtet.

32
Zusammenfassung Dimension 2 „Finanzierungsform“
Code
Finanzierungsform
(entspr. Anhang II Teil A der VO (EG)
Nr. 1828/2006 in der jeweils gültigen Fassung)
EU-Betrag in Euro
01
Nicht rückzahlbare Unterstützung
2.994.210.453,99
02
Rückzahlbare Unterstützung (Darlehen, Zinsvergünstigung,
Bürgschaft)
22.781.000,00
03 Risikokapital (Beteiligung, Risikokapitalfonds)
35.526.318,00
3.052.517.771,99
Zusammenfassung Dimension 3 „Art des Gebiets“
Code
Art des Gebiets
(entspr. Anhang II Teil A der VO (EG) Nr.
1828/2006 in der jeweils gültigen Fassung)
EU-Betrag in Euro
00 entfällt
857.789.361,10
01 Stadtgebiet
1.909.869.342,15
05
Ländliche Gebiete (außer Berggebiet, Inselgebiet oder
dünn und sehr dünn besiedelte Gebiete)
284.859.068,74
3.052.517.771,99
Zusammenfassung Dimension 4 „Wirtschaftszweig“
Code
Wirtschaftszweig
(entspr. Anhang II Teil A der VO (EG)
Nr. 1828/2006 in der jeweils gültigen Fassung)
EU-Betrag in Euro
00 entfällt
84.068.584,86
01 Landwirtschaft, Jagd, Forstwirtschaft
402.416,64
02 Fischerei
1.250,00
03
Herstellung von Nahrungs- und Genussmitteln
17.330.072,82
04
Herstellung von Textilien und Bekleidung
11.649.045,13
05 Fahrzeugbau
40.582.599,71
06
nicht spezifiziertes verarbeitendes Gewerbe
518.779.305,49
07
Bergbau und Gewinnung von Energieprodukten
30.283,45
08 Energieversorgung
22.036.661,75
09 Wasserentnahme, -aufbereitung und -verteilung
177.026,55
10 Nachrichtenübermittlung
47.816,77
11 Verkehr
61.308.536,00
12 Bau
864.821.570,85
13 Handel
8.356.943,35
14 Beherbergungs- und Gaststättengewerbe 17.801.430,44
15
Kreditinstitute und Versicherungen
35.558.869,85
16
Grundstücks- und Wohnungswesen, Vermietung bewegli-
cher Sachen, Erbringung von Dienstleistungen überwie-
gend für Unternehmen
2.712.885,47
17 Öffentliche Verwaltung
422.898.310,28
18
Erziehung und Unterricht
434.094.625,30
19 Gesundheitswesen
39.034.876,00
20 Sozialwesen
1.530.720,40
21 Umweltrelevante Maßnahmen
20.511.320,53
22 Erbringung von sonstigen Dienstleistungen 448.782.620,35
3.052.517.771,99

33
Zusammenfassung Dimension 5 „Gebiet“
Code
Gebiet
(entspr. Anhang II Teil A der VO (EG) Nr.
1828/2006 in der jeweils gültigen Fassung; VO (EG) Nr.
1059/2003)
EU-Betrag in Euro
DED Sachsen
67.230.282,36
DED1 Regierungsbezirk Chemnitz 1.160.454.652,55
DED2 Regierungsbezirk Dresden 1.202.441.552,53
DED3 Regierungsbezirk Leipzig
622.391.284,55
3.052.517.771,99

 
34
Im Zeitraum 2007 bis 2013 stehen EFRE-Mittel in Höhe von 3.091,14 Mio. € und eine nationale
Kofinanzierung in Höhe von 1.032,52 Mio. € zur Verfügung. Die nationale Beteiligung setzt sich
aus 973,20 Mio. € nationalen öffentlichen Mitteln und 59,32 Mio. € nationalen privaten Mitteln zu-
sammen.
Während des letzten Jahres wurden verschiedene Umschichtungen innerhalb des Operationellen
Programms vorgenommen. Bei diesen Umschichtungen handelte es sich um genehmigungsfreie,
prioritätsachseninterne Umschichtungen. Da die betreffenden Vorhaben unterschiedliche Kofinan-
zierungsquellen hatten, kam es durch die Umschichtungen auch zu einer Verschiebung von priva-
ter Kofinanzierung zu öffentlicher Kofinanzierung. Der Betrag „Kofinanzierung gesamt“ hat sich
dabei nie verändert.
Bei allen Umschichtungen wurde zusammen mit den Fondsbewirtschaftern überprüft, ob eventuell
die in den Programmplanungsdokumenten enthaltenen Indikatoren anzupassen sind. Laut Aussa-
gen der betreffenden Fachressorts war keine Anpassung notwendig.
Durch die VO (EG) Nr. 1257/2013 vom 20.12.2013 wurde der Artikel 77 der VO (EG) Nr.
1083/2006 um einen Absatz 12 ergänzt. Dieser lautet wie folgt:
„(12) Abweichend von Absatz 10 darf der Beitrag der Union mittels des zu zahlenden Restbetrags
für jede Prioritätsachse den Höchstbetrag für die Unterstützung aus den Fonds nicht um mehr als
10% für jede Prioritätsachse gemäß der Entscheidung der Kommission über das operationelle
Programm überschreiten. Der Beitrag der Union mittels des zu zahlenden Restbetrags darf jedoch
die erklärte öffentliche Beteiligung und den Höchstbetrag für die Unterstützung jedes Fonds für
jedes operationelle Programm gemäß der Entscheidung der Kommission über das operationelle
Programm nicht übersteigen.“
Die Verwaltungsbehörde EFRE hat bei ihren Umschichtungen diese Flexibilitätsmöglichkeit bei der
Aussteuerung der Förderperiode 2007 bis 2013 genutzt. Z.B. wurden nicht mehr auszugebende
EFRE-Mittel aus den Prioritätsachsen 3 und 5 in Prioritätsachse 1 umgeschichtet. Der Höchstbe-
trag der EU und der Höchstbetrag der nationalen Kofinanzierung für das Operationelle Programm
EFRE 2007 bis 2013 blieben dabei stets gleich. Da nicht alle EFRE-Vorhaben exakt den Interven-
tionssatz von 75 zu 25 aufweisen, kam es zu leichten Abweichungen des Interventionssatzes auf
Prioritätsachsenebene im Vergleich zur Genehmigung vom 17.12.2013. Der Interventionssatz auf
OP-Ebene blieb bei jeder Umschichtung gleich.
Im Rahmen der Förderperiode 2007 bis 2013 wurden von der Europäischen Kommission insge-
samt drei Vorschüsse für das Operationelle Programm EFRE 2007 bis 2013 gezahlt. Die Vertei-
lung des von der KOM insgesamt gezahlten Vorschusses in Höhe von 231,84 Mio. € (7,5 % der
geplanten EFRE-Mittel) auf die Prioritätsachsen stellt sich wie folgt dar:
Prioritätsachse 1 – Stärkung von Innovation, Wissenschaft, Forschung
86,22 Mio. €
Prioritätsachse 2 – Verbesserung der Bildungsinfrastruktur
17,72 Mio. €
Prioritätsachse 3 – Steigerung der Wettbewerbsfähigkeit der
gewerblichen Wirtschaft
41,48 Mio. €
Prioritätsachse 4 – Verbesserung der Verkehrsinfrastruktur
41,94 Mio. €
Prioritätsachse 5 – Ausbau und Verbesserung der Infrastruktur
für ein nachhaltiges Wirtschaftswachstum
43,08 Mio. €
Technische Hilfe
1,40 Mio. €
Im Rahmen des im Dezember 2010 eingereichten 2. Änderungsantrages zum Operationellen Pro-
gramm EFRE 2007-2013 wurden die Voraussetzungen, unter denen ein revolvierender Fonds im
Rahmen der EU-Initiative JESSICA im Vorhaben 5.1 Nachhaltige Stadtentwicklung eingerichtet
werden kann, näher bestimmt. Mit der Genehmigung des 2. Änderungsantrags des OP EFRE

35
2007-2013 durch die Europäische Kommission am 28. April 2011 sind entsprechend des Ände-
rungsantrags auch Projekte förderfähig, die nicht unmittelbar in, sondern am Rand von benachtei-
ligten Stadtgebieten liegen und durch deren Realisierung positive Effekte für das benachteiligte
Stadtgebiet im Sinne der Zielsetzungen des Programms Nachhaltige Stadtentwicklung zu erwarten
sind.
2.1.3 Unterstützung aufgeschlüsselt nach Zielgruppen
Die bisher bewilligten EFRE-Mittel verteilen sich gemäß Anhang II Teil A der VO (EG) Nr.
1828/2006 auf nachfolgend abgebildete Wirtschaftszweige. Die Tabelle bildet den Sachstand zum
31. Dezember 2014 ab:
Code
Wirtschaftszweig
(entspr. Anhang II Teil A der
VO (EG) Nr. 1828/2006 in der jeweils gültigen
Fassung)
EU-Betrag in Euro
00 entfällt
84.068.584,86
01
Landwirtschaft, Jagd, Forstwirtschaft
402.416,64
02 Fischerei
1.250,00
03
Herstellung von Nahrungs- und Genussmitteln
17.330.072,82
04
Herstellung von Textilien und Bekleidung
11.649.045,13
05 Fahrzeugbau
40.582.599,71
06
nicht spezifiziertes verarbeitendes Gewerbe
518.779.305,49
07
Bergbau und Gewinnung von Energieprodukten
30.283,45
08 Energieversorgung
22.036.661,75
09
Wasserentnahme, -aufbereitung und -verteilung
177.026,55
10 Nachrichtenübermittlung
47.816,77
11 Verkehr
61.308.536,00
12 Bau
864.821.570,85
13 Handel
8.356.943,35
14
Beherbergungs- und Gaststättengewerbe
17.801.430,44
15
Kreditinstitute und Versicherungen
35.558.869,85
16
Grundstücks- und Wohnungswesen, Vermietung
beweglicher Sachen, Erbringung von Dienstleis-
tungen überwiegend für Unternehmen
2.712.885,47
17 Öffentliche Verwaltung
422.898.310,28
18
Erziehung und Unterricht
434.094.625,30
19 Gesundheitswesen
39.034.876,00
20 Sozialwesen
1.530.720,40
21 Umweltrelevante Maßnahmen
20.511.320,53
22
Erbringung von sonstigen Dienstleistungen
448.782.620,35
3.052.517.771,99
Entsprechend der Vorgaben der Fördergrundlagen konnten Unternehmen, Kommunen, Hochschu-
len, Forschungseinrichtungen, der Freistaat Sachsen sowie natürliche Personen von der Förde-
rung profitieren.
2.362,90 Mio. € der bewilligten EFRE-Mittel werden im Freistaat Sachsen in den Gebieten ohne
Übergangsunterstützung, also den Direktionsbezirken Chemnitz und Dresden, eingesetzt werden.
Für den Direktionsbezirk Leipzig (Gebiet mit Übergangsunterstützung) wurden 622,39 Mio. € bewil-
ligt. 67,23 Mio. € EFRE-Mittel wirken auf den Freistaat Sachsen gesamt. Hier kann keine eindeuti-
ge Zuordnung zu einem Gebiet vorgenommen werden.

36
2.1.4 Zurückgezahlte oder wiederverwendete Unterstützung
Im Jahr 2014 wurden durch die Bescheinigungsbehörde zwei Zahlungsanträge mit Ausgabenstand
31. März 2014 und 31. Juli 2014 gestellt.
Mit dem 15. Zahlungsantrag zum Stand 31. März 2014 wurden keine Finanzkorrekturen (FK)
übermittelt.
Mit dem 16. Zahlungsantrag zum Stand 31. Juli 2014 wurden 11 Finanzkorrekturen (FK) mit einer
Gesamthöhe von 116.053,24 € der KOM übermittelt. Hiervon waren die folgenden Vorhaben be-
troffen:
Vorhaben 3.1 „Einzelbetriebliche Investitionsförderung (GA)“ eine pauschale FK über
3.093,75 €
Vorhaben 3.6 „Energieeffizienz in KMU"
sieben FK über 109.209,49 €
Vorhaben 5.3.5 "Energieeffizienz, Kraft-Wärme-Kopplung, Energiekontrolle“
drei FK über 3.750,00 €
Insgesamt wurden somit der KOM in 2014 Finanzkorrekturen in Höhe von 116.053,24 € übermit-
telt.
2.1.5 Qualitative Analyse
Zusammenfassung der Prioritätsachsen (Stand 31.12.2014)
In der Prioritätsachse 1 „Stärkung von Innovation, Wissenschaft, Forschung“ wurden bis zum 31.
Dezember 2014 1.282,33 Mio. € durch die Zuwendungsempfänger getätigt und für eine Erstattung
bei den Bewilligungsstellen beantragt. Hierbei handelt es sich um 958,29 Mio. € EFRE-Mittel und
324,04 Mio. € nationale Kofinanzierung.
In der Prioritätsachse 2 „Verbesserung der Bildungsinfrastruktur“ wurden bis 31. Dezember 2014
303,74 Mio. € durch die Zuwendungsempfänger getätigt und für eine Erstattung bei den Bewilli-
gungsstellen beantragt. Hierbei handelt es sich um 229,12 Mio. € EFRE-Mittel und 74,62 Mio. €
nationale Kofinanzierung.
In der Prioritätsachse 3 „Steigerung der Wettbewerbsfähigkeit der gewerblichen Wirtschaft“ wurden
bis zum 31. Dezember 2014 698,95 Mio. € durch die Zuwendungsempfänger getätigt und für eine
Erstattung bei den Bewilligungsstellen beantragt. Hierbei handelt es sich um 519,84 Mio. € EFRE-
Mittel und 179,11 Mio. € nationale Kofinanzierung.
In der Prioritätsachse 4 „Verkehrsinfrastruktur“ wurden bis zum 31. Dezember 2014 629,73 Mio. €
durch die Zuwendungsempfänger getätigt und für eine Erstattung bei den Bewilligungsstellen be-
antragt. Hierbei handelt es sich um 470,38 Mio. € EFRE-Mittel und 159,35 Mio. € nationale Kofi-
nanzierung.
In der Prioritätsachse 5 „Ausbau und Verbesserung der Infrastruktur für ein nachhaltiges Wachs-
tum“ wurden bis zum 31. Dezember 2014 683,40 Mio. € durch die Zuwendungsempfänger getätigt
und für eine Erstattung bei den Bewilligungsstellen beantragt. Hierbei handelt es sich um 507,47
Mio. € EFRE-Mittel und 175,93 Mio. € nationale Kofinanzierung.
In der Prioritätsachse 6 „Technische Hilfe“ wurden bis zum 31. Dezember 2014 19,55 Mio. € durch
die Zuwendungsempfänger getätigt und für eine Erstattung bei den Bewilligungsstellen beantragt.
Hierbei handelt es sich um 14,66 Mio. € EFRE-Mittel und 4,89 Mio. € nationale Kofinanzierung.

37
Quantifizierung der Finanzindikatoren (Zeitraum 01.01.2007-31.12.2014)
Prioritätsachse Plan 2007-2013
(EU + Kofinan-
zierung) in Mio.
Euro
Bewilligungen
(EU + Kofinan-
zierung) in Mio.
Euro
Prozent
Auszahlungen*
(EU + Kofinan-
zierung) in Mio.
Euro
Prozent
1
2
3
4=(Sp. 3 *100)/Sp.
2
5 6=(Sp. 5
*100)/Sp. 2
1 Stärkung von Inno-
vation, Wissenschaft,
Forschung
1.533,09 1.520,87 99,20 1.282,33 83,64
2 Verbesserung der
Bildungsinfrastruktur
314,94 313,73 99,62 303,74 96,44
3 Steigerung der
Wettbewerbsfähigkeit
der gewerblichen
Wirtschaft
736,82 711,87 96,61 698,95 94,86
4 Verkehrsinfrastruk-
tur
745,52 760,60 102,02 629,73 84,47
5 Ausbau und Ver-
besserung der Infra-
struktur für ein nach-
haltiges Wachstum
768,34 769,19 100,11 683,40 88,94
6 Technische Hilfe
24,95 24,62 98,68 19,55 78,36
* Hierbei handelt es sich um die durch die Zuwendungsempfänger ausgezahlten und bei der Bewilligungsstelle für eine Erstattung
beantragten Mittel.
Beitrag des Operationellen Programms zur Erreichung der Ziele gem. Art. 9 Abs. 3 der Verordnung
(EG) Nr. 1083/2006
Entsprechend der Vorgaben des Art. 9 Abs. 3 der Verordnung (EG) Nr. 1083/2006 ist die vom EF-
RE mitfinanzierte Förderung auf die EU-Prioritäten Förderung der Wettbewerbsfähigkeit und
Schaffung von Arbeitsplätzen, insbesondere auch auf die Erreichung der Ziele der integrierten Leit-
linien für Wachstum und Beschäftigung (2005-2008) gemäß der Entscheidung 2005/600/EG des
Rates ausgerichtet. Demnach müssen 60% der Ausgaben für das Ziel „Konvergenz“ aller Mitglied-
staaten der Europäischen Union in deren Zusammensetzung vor dem 1. Mai 2004 für die vorer-
wähnten Prioritäten vorgesehen werden. Diese Zielvorgaben, die auf den Ausgabenkategorien in
Anhang IV der Verordnung (EG) Nr. 1083/2006 beruhen, gelten als Durchschnittswert über den
gesamten Programmplanungszeitraum.
Der Freistaat Sachsen hat bis zum Ende des Berichtsjahres 2014 56,81 % der auf dem Operatio-
nellen Programm EFRE beruhenden Ausgaben für Lissabon-konforme Ausgabenkategorien aus-
gegeben.
Lissabon konforme Ausgabenkategorien
in Mio. €
Forschung und technologische Entwicklung (FTE), Innovation und Förderung des
Unternehmergeistes
1.409,01
Informationsgesellschaft
33,47
Energie
102,64
Verkehr
5,00
Lissabonkonform
Anteil in %
1.550,12
56,81

38
Die Daten zum Anteil Lissabon konformer Ausgaben wurden am 20.02.2015 in der Schnittstelle
zum SFC2007-System generiert. Als Basis für die Berechnung des Anteils Lissabon konformer
Ausgaben wurden alle EFRE Ausgaben bis zum 31. Dezember 2014 herangezogen (unabhängig
von der Ebene des Prüfpfades). Das sind 2.728,44 Mio. €, von denen 1.550,12 Mio. € (Anteil 56,81
%) Lissabon konformen Ausgabenkategorien zugeordnet werden können.
2.2
Angaben zur Vereinbarkeit mit dem Gemeinschaftsrecht
Im Jahr 2014 traten keine Probleme in Bezug auf die Vereinbarkeit mit dem Gemeinschaftsrecht
auf.
2.3
Wesentliche aufgetretene Probleme und getroffene Abhilfemaßnahmen
Vorkehrungen zur Begleitung
Im Jahr 2014 traten keine Probleme bei den Vorkehrungen zur Begleitung des Programms auf.
Durchführung des Operationellen Programms
Mit der Umsetzung des EFRE-OP 2007-2013 wurde das bereits bestehende Monitoring immer
weiter entwickelt, um einen effizienten Mitteleinsatz sowie das zielgenaue Aussteuern zum Ende
der Förderperiode 2007-2013 zu gewährleisten. Besonderes Augenmerk hat man dabei nicht nur
auf den tatsächlichen Bewilligungs- und Auszahlungsstand, sondern auch auf Prognosen zum
zielgenauen Mittelabfluss gelegt. Hierbei wurde nicht nur auf die Aussteuerung des Programms in
seiner Gesamtheit Wert gelegt, sondern auch die Situation im Konvergenz- und Phasing-out-
Gebiet gesondert betrachtet. In 2014 rückte die Überwachung des fristgerechten Abschlusses der
Verwendungsnachweisprüfungen mit in den Vordergrund. Durch die Nutzung der sog. „Flexibili-
tätsregel“ konnten Mittelabflussprobleme unkompliziert durch prioritätsachsenübergreifende Um-
schichtungen gelöst werden. Somit kann eine höchstmögliche Mittelabnahme erreicht werden.
Durchführung einzelner Vorhaben
Die Prüfbehörde hat im jährlichen Kontrollbericht für 2014 bestätigt, dass die Verwaltungs- und
Kontrollsysteme des Operationellen Programms effizient funktionieren und die Rechtmäßigkeit der
Ausgabenerklärungen gewährleistet ist. Die Quote der oberen Fehlergrenze betrug 1,50 % und
blieb damit deutlich unter der Wesentlichkeitsschwelle von 2 %.
Der Europäische Rechnungshof (EuRH) hat im Jahre 2014 im Zusammenhang mit der Zuverläs-
sigkeitserklärung DAS 2014 eine Stichprobenziehung zum 15. Zahlungsantrag vorgenommen und
Unterlagen und Angaben zu den Vorhaben der Stichprobe abgefordert. Die Vor-Ort-Prüfung in
Sachsen erfolgte im Januar 2015.
2.4
Änderungen der Durchführungsbestimmungen des Operationellen Programms
Analyse und Bewertung der aktuellen sozioökonomischen Situation im Freistaat Sachsen
In den letzten beiden Jahren wurden zwei große Evaluierungen finalisiert. Diese dienten haupt-
sächlich der Vorbereitung und Programmierung der Förderperiode 2014 bis 2020. Bevor Schluss-
folgerungen zur Ausrichtung der Förderung für die nächsten 7 Jahre gezogen werden konnten,
musste die sozioökonomische Situation in Freistaat Sachsen ausführlich analysiert werden.
Da beide Evaluierungsberichte öffentlich zugänglich sind, soll an dieser Stelle ausschließlich auf
beide Berichte verwiesen werden. Speziell handelt es sich um:
Gemeinsame Sozioökonomische Analyse zur Programmierung der Operationellen Programme
des EFRE, des ESF sowie des Programms der grenzübergreifenden Zusammenarbeit –
Tschechische Republik im Rahmen des Ziels „Europäische territoriale Zusammenarbeit (ETZ)“
im Freistaat Sachsen in der Förderperiode 2014-2020 (Berichtsteil EFRE / ESF) und

39
Ex-ante-Evaluierung für das EFRE-Programm im Freistaat Sachsen im Förderzeitraum 2014
bis 2020.
Eine Gesamtschau über die sozioökonomische Entwicklung im Freistaat Sachsen in der Förderpe-
riode 2007 bis 2013 erfolgt im Rahmen des Abschlussberichts für die Förderperiode 2007 bis
2013.
Änderungen der Durchführungsbestimmungen
Im Berichtsjahr 2014 wurden keine Durchführungsbestimmungen für Vorhaben aus dem EFRE-OP
2007 bis 2013 angepasst.
2.5
Wesentliche Änderung gemäß Artikel 57 der Verordnung (EG) Nr. 1083/2006
Wesentliche Änderungen gemäß Artikel 57 der Verordnung (EG) Nr. 1083/2006 gab es keine.
2.6
Komplementarität mit anderen Instrumenten
Im Allgemeinen setzt die Europäische Union strukturpolitische Maßnahmen ein, um die Entwick-
lung der Strukturen in dem betreffenden Sektor anzupassen und zu lenken. Unter „Strukturen“ sind
die Infrastrukturanlagen zu verstehen, die für die Herstellung von Gütern sowie für die Organisati-
on der Produktionsprozesse erforderlich sind. Im Übrigen ist es seit jeher eines der wichtigsten
Ziele der Europäischen Union, den wirtschaftlichen und sozialen Zusammenhalt (die Solidarität)
zwischen den Regionen zu verstärken. Zu diesem Zweck hat die Union verschiedene Fonds er-
richtet, um die Finanzhilfen auf die Gebiete, Personen und Unternehmenstypen zu konzentrieren,
die sie am dringendsten benötigen. Zu diesen Fonds zählen der Europäische Fonds für regionale
Entwicklung (EFRE), der Europäische Sozialfonds (ESF), der Europäische Landwirtschaftsfonds
für die Entwicklung des ländlichen Raums (ELER) und der Europäische Fischereifonds (EFF), der
für den Zeitraum 2007-2013 eingerichtet wurde.
Im Folgenden wird gem. Artikel 9 Abs. 4 der Verordnung (EG) Nr. 1083/2006 über die Maßnahmen
berichtet, die die Abgrenzung von und Koordinierung mit den Interventionen des EFRE, des ESF,
des Kohäsionsfonds, des ELER, des EFF sowie den Interventionen der Europäischen Investitions-
bank (EIB) und anderer vorhandener Finanzinstrumente gewährleisten.
Auf nationaler Ebene findet die Sicherung der Kohärenz über die Zusammenarbeit mit der beim
Bund zuständigen Stelle statt. Praktisch erfolgt die Abstimmung der Maßnahmen des OP mit ande-
ren nationalen Förderprogrammen durch Förderkonzepte und Richtlinien. Gleichzeitig finden die
Informationen über die Fachpolitiken des Bundes ihre Berücksichtigung bei der Umsetzung des
OP.
Die Abstimmung mit den anderen gemeinschaftlichen Politiken, insbesondere den Aktionen des
ESF und dem Ziel 3 „Europäische Territoriale Zusammenarbeit“ in der Ausrichtung der grenzüber-
greifenden Zusammenarbeit erfolgt innerhalb des Sächsischen Staatsministeriums für Wirtschaft,
Arbeit und Verkehr, mit dem Sächsischen Staatsministerium für Umwelt und Landwirtschaft (VB
Ziel 3) und überwiegend über die Abwicklung in den zwischengeschalteten Stellen. In der prakti-
schen Umsetzung bedeutet das, dass die Verwaltungsbehörden der Interventionsbereiche des
EFRE, ESF und des Ziels 3 „Europäische Territoriale Zusammenarbeit“ eng zusammenarbeiten,
so dass die Koordinierung der Fördergrundlagen gewährleistet ist. Zudem sind die Verwaltungsbe-
hörden ESF und „Grenzübergreifende Zusammenarbeit“ im EFRE-Begleitausschuss 2007-2013
vertreten, so dass auch im Rahmen der Steuerung des OP eine Abstimmung zwischen den För-
derprogrammen erfolgen kann. Im Übrigen findet der Vollzug der EFRE-, ESF- und der Ziel 3-
Förderung überwiegend unter dem gemeinsamen Dach der SAB statt.
Die Kohärenz und Konsistenz des EFRE mit dem ESF und dem Ziel 3 „Europäische Territoriale
Zusammenarbeit“, aber auch den anderen Fonds der EU-Förderung (ELER, EFF) wird in mehre-
ren Stufen sichergestellt: bei der Aufstellung des OP über die Ressortabstimmungen und bei der

40
Umsetzung des OP durch die Abwicklungsmodalitäten. Hierdurch werden Kohärenz und Konsis-
tenz zwischen den Vorhaben ermöglicht und Doppelförderungen ausgeschlossen. Die Strukturen
ermöglichen auch die Erzeugung von Synergien.
EFRE – Ziel „Europäische Territoriale Zusammenarbeit“
Die Abstimmung des EFRE im Ziel “Konvergenz“ mit dem Ziel „Europäische Territoriale Zusam-
menarbeit“ erfolgte innerhalb der Staatsregierung durch Ressortabstimmungen und Kabinettsent-
scheidungen sowie in der Ausrichtung der grenzübergreifenden Zusammenarbeit über die Abwick-
lung in der zwischengeschalteten Stelle SAB. Dadurch werden Doppelförderungen vermieden und
Synergieeffekte ermöglicht.
Im Rahmen des Ziels „Europäische Territoriale Zusammenarbeit“ ist für die Ausrichtung grenz-
überschreitende und interregionale Zusammenarbeit das SMUL und für die Ausrichtung transnati-
onale Zusammenarbeit das SMI für den Sachsen betreffenden CADSES-Nachfolgeprogrammraum
„Central European Space“ zuständig. Die zuständigen Stellen stimmen sich eng mit der Verwal-
tungsbehörde für das OP EFRE ab, um die Komplementarität des Mitteleinsatzes sicherzustellen.
Die unter dem Ziel „Europäische Territoriale Zusammenarbeit“ vorgesehenen Vorhabensbereiche
stellen inhaltlich eine zweckmäßige Ergänzung zu den Zielsetzungen des EFRE-Ziels „Konver-
genz“-Förderung um eine grenzübergreifende, eine transnationale und eine interregionale Dimen-
sion dar. Dieser Aspekt der grenzübergreifenden, transnationalen und interregionalen Dimension
bietet auch gleichzeitig ein Abgrenzungskriterium zur EFRE-Ziel „Konvergenz“-Förderung. Durch
die nachfolgend benannten Anforderungen an die Förderung grenzübergreifender, transnationaler
und interregionaler Zusammenarbeit wird deutlich, dass solche Projekte einen anderen Zuschnitt
besitzen als diejenigen Projekte, die im Rahmen des OP EFRE unterstützt werden.
Im Rahmen der Europäischen Territorialen Zusammenarbeit in der Ausrichtung der grenzübergrei-
fenden Zusammenarbeit können nur Projekte gefördert werden, die mindestens zwei der vier Krite-
rien „gemeinsame Planung“, „gemeinsame Durchführung“, „gemeinsames Personal“ und „gemein-
same Finanzierung“ erfüllen. Darüber hinaus wird das „Lead-Partner-Prinzip“ angewandt, d. h.
mindestens ein sächsischer und ein tschechischer bzw. polnischer Projektträger verfolgen das
Projekt gemeinsam und einigen sich auf einen federführenden Partner, der für die Projektumset-
zung die Gesamtverantwortung trägt. Zudem findet auf sächsischer Seite die Sicherung der Kohä-
renz im Rahmen einer Prüfung der fachlichen Kohärenz der Projekte statt, in die die jeweiligen
Fachressorts eingebunden werden.
Im Rahmen der europäischen Territorialen Zusammenarbeit in der Ausrichtung interregionale Zu-
sammenarbeit können Projekte zur Verbesserung der Effektivität regionaler Entwicklungsstrate-
gien sowie solche gefördert werden, die einen Beitrag zur wirtschaftlichen Modernisierung und
Steigerung der Wettbewerbsfähigkeit in Europa leisten. Dies geschieht durch die Unterstützung
der europaweiten Zusammenarbeit zwischen regionalen und lokalen Behörden durch den Aus-
tausch und den Transfer ihrer Erfahrungen und die gemeinsame Entwicklung von Lösungsansät-
zen und Politikinstrumenten. Es gilt das „Leadpartner – Prinzip“, d.h. mindestens drei Projekt-
partner, die aus drei unterschiedlichen Staaten kommen müssen, verständigen sich auf einen „fe-
derführenden Partner“, der für die Umsetzung des gesamten Projektes verantwortlicher und allei-
niger Vertragspartner der Verwaltungsbehörde ist. Derartige Projekte werden im Rahmen des OP
EFRE nicht gefördert.
Im Rahmen der Europäischen Territorialen Zusammenarbeit in der Ausrichtung transnationale Zu-
sammenarbeit können Projekte zur Entwicklung größerer Regionen und damit zur Stärkung trans-
nationaler Kooperationsräume mit dem Ziel integrierter Raumentwicklung gefördert werden. Derar-
tige Projekte werden im Rahmen des OP EFRE nicht gefördert.

41
EFRE - ELER
Potenziale für Synergien zwischen EFRE und ELER werden in den Bereichen Hochwasserschutz,
Erneuerbare Energien und Verkehrsinfrastruktur sowie touristische Infrastruktur gesehen.
Beim Hochwasserschutz können durch die Kombination von flächenbezogenen Maßnahmen im
ELER (z. B. präventiver Hochwasserschutz durch Wasserrückhalt in der Fläche) und den tech-
nisch-stationären Maßnahmen im EFRE (z. B. Rückhaltebecken, Hochwasserschutzmauern) Sy-
nergien erschlossen werden.
Im Bereich der Erneuerbaren Energien fördert der ELER Unternehmen in der Land- und Ernäh-
rungswirtschaft insbesondere im Rahmen der Diversifizierung und Verwertung nachwachsender
Rohstoffe als Form der landwirtschaftlichen Wertschöpfung. Der EFRE konzentriert sich dahinge-
gen in diesem Bereich auf nicht landwirtschaftliche Unternehmen.
Bei der Verbesserung der Verkehrsinfrastruktur werden im ELER Straßen in Baulast der Gemein-
den entsprechend der Gebietskulisse für investive Maßnahmen der Ländlichen Entwicklung (Orte
mit bis zu 5.000 Einwohnern) gefördert. Demgegenüber fördert der EFRE Staatsstraßen. Die Ko-
ordination erfolgt über den Landes- und Bundesverkehrswegeplan und durch Abstimmung zwi-
schen den Bewilligungsbehörden.
Die Abgrenzung zwischen EFRE und ELER bei touristischen Infrastrukturmaßnahmen erfolgt nach
territorialen Aspekten und maßnahmebezogen. So wird der Landtourismus, insbesondere kleine
touristische Infrastrukturprojekte, über den ELER nur in der Gebietskulisse ländlicher Raum unter-
stützt. Darüber hinaus werden im ELER grundsätzlich Maßnahmen auf eine Zuschusshöhe von
300.000 € begrenzt. Reitwege, Lehr- und Erlebnispfade, Besucherinformations- und Lenkungssys-
teme in Schutzgebieten und Wanderwege werden nur über den ELER gefördert. Größere touristi-
sche Infrastrukturprojekte und Radwege werden dagegen im Rahmen des EFRE unterstützt.
Eine Abgrenzung der Maßnahmen „Zusammenarbeit bei der Entwicklung neuer Produkte, Verfah-
ren und Technologien in der Land- und Ernährungswirtschaft sowie in der Forstwirtschaft“ (M 124)
und „Diversifizierung hin zu nichtlandwirtschaftlichen Tätigkeiten“ (M 311) im Rahmen des Entwick-
lungsprogramms für den ländlichen Raum Sachsen 2007-13 mit den Vorhaben zur Unternehmens-
förderung (einschließlich der Förderung von Unternehmensgründungen) im Rahmen des OP EF-
RE ergibt sich durch den Ausschluss von Unternehmen, die landwirtschaftliche Erzeugnisse (Wa-
ren gemäß Anhang I des EG Vertrages) erzeugen, von diesen Vorhaben des OP EFRE.
Die EFRE-Förderung in den Vorhaben „Nachhaltige Stadtentwicklung“ und „Revitalisierung von
Industriebrachen und Konversionsflächen“ ist auf Städte fokussiert. Die ELER-Förderung im Be-
reich der Maßnahmen M 321 und M 322 beschränkt sich hingegen auf die Förderung von Orten
mit bis zu 5.000 Einwohnern. Bei Überschneidungen der Gebietskulissen erfolgt eine maßnahme-
bezogene Abstimmung zwischen den betroffenen Ressorts.
Zur Verbesserung der Bildungsinfrastruktur im ländlichen Raum wird mit der ELER-Förderung die
Modernisierung und der Neubau von Schulen mit maximal 350 Schülern, Schulsporthallen, Sport-
außenanlagen und Kindertageseinrichtungen entsprechend der Gebietskulisse für investive Maß-
nahmen der Integrierten ländlichen Entwicklung (Orte bis zu 5.000 Einwohner) unterstützt, wenn
ein positiver Beschluss des Koordinierungskreises vorliegt. Der ELER fördert keine Gymnasien,
Berufsbildende Schulen mit mehr als 350 Schülern, Ausstattungen, Schulsporthallen und Sportau-
ßenanlagen, bei welchen die Schule kein vorrangiges Belegungsrecht hat und sonstige Sportstät-
ten, die auch dem Leistungssport dienen. Der EFRE fördert alle im Vorhaben 2.3 Zentren für schu-
lische Bildung dargestellten Einrichtungen, die nicht über den ELER gefördert werden können.
Die Kohärenz beider Fördermittelprogramme wird auf zwei Wegen sichergestellt. Einerseits wird
bei fachlichen Überschneidungen eine mögliche Doppelförderung beispielsweise durch Differen-
zierung der Zielgruppen ausgeschlossen. Andererseits gibt es fachliche Abgrenzungen der Pro-
gramme, um eine hohe Wirkung der Förderung durch zielgenauen Mitteleinsatz zu gewährleisten.

42
Deshalb werden u.a. die folgenden Bereiche durch das sächsische ELER-Programm umgesetzt:
Gewässer, Wasser und Abwasser (Umsetzung der EU-Wasserrahmenrichtlinie), Natura 2000,
Biodiversität, ländliche Entwicklung oder Valorisierung des Naturerbes insbesondere durch den
Landtourismus.
EFRE - ESF
Komplementaritäten und Synergien zwischen EFRE und ESF werden vor allem in den Bereichen
der einzelbetrieblichen Investitionsförderung, der FuE- und Bildungsförderung sowie im Bereich
des Technologietransfers angestrebt.
Durch die Förderung von Aus- und Weiterbildung im ESF kann ein wesentlicher Grundstein für das
wirtschaftliche Handeln und damit für Investitionen in wirtschaftliche Betriebe - unterstützt aus dem
EFRE - gelegt werden. Da bei Unternehmenserweiterungen und -ansiedlungen, in der Regel ein
großer Bedarf an Fachkräften besteht, kann der ESF in diesem Bereich durch Personalaufbau und
-qualifizierung die notwendigen Voraussetzungen in der Qualifizierung für eine erfolgreiche Be-
triebsentwicklung unterstützen. Ebenso unterstützt der EFRE im Bereich FuE die Investitionen in
einzelbetriebliche und Verbundprojekte und der ESF die personellen Potenziale.
Komplementaritäten ergeben sich auch bei der Verbesserung der Grundlagen für ein lebenslanges
Lernen und für eine frühzeitige und lebensnahe Orientierung an den Anforderungen des Berufsle-
bens. Der ESF fördert z.B. die Vermittlung beruflicher Basisqualifikationen und Grundkompeten-
zen, die Studienvorbereitung oder die Erhöhung der Flexibilität und Mobilität im Erwerbsleben. Der
EFRE fördert die hierfür notwendige qualitativ hochwertige Infrastruktur.
Sowohl im EFRE als auch im ESF wird der Netzwerkansatz unterstützt. Der EFRE konzentriert
sich dabei auf Kooperationen von KMU und branchenspezifische Netzwerke der sächsischen In-
dustrie, z. B. in den Bereichen Beschaffung, Produktion und Vertrieb/Marketing. Im ESF sollen
strategische Unternehmensnetzwerke von KMU zur Fachkräftesicherung und -entwicklung geför-
dert werden.
Beratung und Coaching-Angebote werden im Vorhaben "Marktzugang von KMU" als unterstützen-
de Maßnahmen bei der Vorbereitung des Zugangs auf internationalen Märkten gefördert. Der ESF
ergänzt diese Maßnahmen durch eine zielgerichtete Qualifizierung der Beschäftigten im Hinblick
auf die Anforderungen eines internationalen Marketings.
Existenzgründer werden im EFRE durch das Vorhaben "Risikokapital für junge Technologieunter-
nehmen" unterstützt, das innovative Finanzierungsinstrumente beinhaltet. Innovative Finanzie-
rungsinstrumente sind zur Unterstützung von Existenzgründern auch im ESF-OP des Freistaates
Sachsen vorgesehen. Die darin enthaltenen Handlungsoptionen richten sich in Abgrenzung zum
EFRE z.B. auf Unternehmensgründungen aus dem Hochschulbereich, wobei die Existenzgrün-
dungsberatung vor allem in der Vorgründungsphase im Blickpunkt steht. Die EFRE-Vorhaben rich-
ten sich vorrangig an bereits bestehende Unternehmen. Bereits bestehende Unternehmen stehen
auch im ESF-OP des Bundes im Rahmen der Förderung von Existenzgründern und –gründerinnen
in der Nachgründungsphase im Blickpunkt. Die Abgrenzung zu diesen Maßnahmen ist dadurch
gegeben, dass im Rahmen des EFRE-OP den Unternehmen Kapital (Risikokapital) zur Verfügung
gestellt und im ESF-OP des Bundes eine personenbezogene Beratung (Coaching) gefördert wird.
Im EFRE wird die im Artikel 34 Absatz 2 der VO (EG) Nr. 1083/2006 vorgesehene Flexibilisie-
rungsregel nicht angewandt.
EFRE - EFF
Potenziale für Synergien zwischen EFRE und EFF werden vor allem in dem Bereich "Nachhaltige
Entwicklung des Fischwirtschaftsgebietes" (territorial begrenzt) sowie bei der Erschließung neuer
Absatzmöglichkeiten und Ausarbeitung von Werbekampagnen gesehen.

43
Bei der nachhaltigen Entwicklung des Fischwirtschaftsgebietes gilt es, die Aktivitäten im nicht
fischwirtschaftlichen Bereich mit den Möglichkeiten des EFF zu koppeln, um im Sinne des regiona-
len Ansatzes zusätzliche Effekte vor allem bei der Einkommensdiversifizierung zu erreichen. Dazu
wird ein entsprechendes regionales Konzept erarbeitet, dass die umzusetzenden Maßnahmen
beinhaltet. Auf dieser Grundlage erfolgt in Abstimmung mit den regionalen Akteuren und zuständi-
gen Bewilligungsstellen die Abgrenzung zwischen den Fonds. Es gelten die analogen Abgrenzun-
gen wie beim ELER.
Bei der Erschließung neuer Absatzmöglichkeiten und Ausarbeitung von Werbekampagnen orien-
tiert sich der EFF auf den Bereich Fischerei- und Aquakulturerzeugnisse, während sich der EFRE
u.a. auf Unternehmen in der verarbeitenden Nahrungsgüter- und Genussmittelindustrie kon-
zentriert, deren Produkte überregional versandt werden.
Bei der Förderung des EFRE im Bereich der einzelbetriebliche Förderung sowie im Vorhaben
„Marktzugang von KMU“ sind Fischereiunternehmen ausgeschlossen.
2.7
Vorkehrungen zur Begleitung
Einbindung der Partner
Die Wirtschafts- und Sozialpartner, die Vertreter der Nichtregierungsorganisationen, der Wohl-
fahrtsverbände, der Kirche sowie der kommunalen Spitzenverbände wurden über die Sitzungen
des Begleitausschusses in die Durchführung des Operationellen Programms für den EFRE einbe-
zogen.
Im Jahr 2014 fanden zwei Sitzungen statt.
Auf der Tagesordnung der Sitzung am 20. Mai 2014 standen der aktuelle Fördervollzug, der jährli-
che Kontrollbericht der Prüfbehörde, der Jahresdurchführungsbericht 2013 sowie Informationen
zum neuen Förderzeitraum 2014 – 2020.
In der Sitzung am 25. November 2014 wurden der Stand der Umsetzung der aktuellen Förderpe-
riode, die Umsetzung des Kommunikationsplans sowie ebenfalls der neue Förderzeitraum 2014 –
2020 besprochen.
Die Einbindung der Partner in die Vorbereitungen der neuen Förderperiode 2014 - 2020 wurde im
Jahr 2014 fortgesetzt. Im Februar 2014 fand die 7. und letzte Sitzung der Redaktionsgruppe zum
Operationellen Programm 2014 – 2020 statt. In einer Sitzung mit den Partnern am 1. April 2014
wurde u.a. die Auswertung der schriftlichen Konsultation zum neuen Operationellen Programm
vorgenommen.
Gleichzeitig fanden immer wieder bilaterale Gespräche zu verschiedenen Themen statt.
Das Jahr 2014 schloss am 28. November mit der offiziellen Auftaktveranstaltung zum Operationel-
len Programm ab. Diese Möglichkeit nutzten neben einem breiten Teilnehmerkreis auch die Part-
ner, um sich über die Ausrichtung der neuen Förderung zu informieren.
EDV
Aus der Zusammenarbeit mit der Kommission resultierende Anpassungen wurden kontinuierlich in
das Informationssystem des Freistaates Sachsen eingearbeitet.
Die Anpassung des zentralen FIKO-Systems (z.B. für Auswertungen) und die Anpassung der loka-
len Systeme im Freistaat Sachsen waren 2014 eine der Hauptaufgaben.

44
Begleitausschuss
Im Berichtsjahr 2014 gab es zwei Sitzungen des Begleitausschusses. Auf deren Inhalt wurde im
Teil „Einbindung der Partner“ hingewiesen.
Auswahlkriterien
Im Berichtsjahr 2014 erfolgte die Anpassung der Auswahlkriterien an das Ergebnis des 4. Ände-
rungsantrages zum EFRE-OP 2007 bis 2013.
Kommunikationsplan
Die Publizitätsmaßnahmen wurden entsprechend dem Kommunikationsplan durchgeführt. Nähere
Ausführungen erfolgen im Kapitel 7 „Information und Öffentlichkeitsarbeit“.
Bewertungsplan
Die im Bewertungsplan verankerten Arbeiten wurden bereits im Jahr 2012 abgeschlossen. Der
letzte Bewertungsbericht wurde am 18. Oktober 2012 vorgelegt. Hierüber wurde im letzten Jahres-
bericht ausgeführt.
Verwaltungs- und Kontrollsystem
Da die Verwaltungssysteme keine statischen sind, gab es auch im Laufe des Jahres 2014 Ände-
rungen. Im Wesentlichen betrafen die Änderungen
Fördergrundlagen,
Zuständigkeiten einzelner Bearbeiter oder Referate und der in das Verfahren eingebundenen
Stellen in den verschiedenen Vorhabensbereichen,
Verfahrensanpassungen bei den Vorhaben 3.1. (Teil Nachrangdarlehen) und 6 (Technische
Hilfe),
Organigramme und
Arbeitsanleitungen.
Alle Änderungen des Jahres 2014 zum Stand 24. April 2014 sind in einem VKS-Dokument abge-
bildet. Das geänderte Gesamtdokument wurde am 17. Juni 2014 über SFC an die KOM übermit-
telt.
2.8 Nationale Leistungsreserve
Von der Möglichkeit der Bildung einer nationalen Leistungsreserve nach Artikel 50 Absatz 1 der
VO (EG) Nr. 1083/2006 wurde gemäß Nationalen Strategischen Rahmenplan vom 2. Mai 2007 in
der Bundesrepublik Deutschland kein Gebrauch gemacht.
2.9
Querschnittsziel Chancengleichheit und Nichtdiskriminierung von Menschen mit Be-
hinderungen
Der Beitrag des EFRE zu dieser positiven Entwicklung lässt sich anhand der für das Operationelle
Programm definierten Indikatoren bemessen. So wurden bis zum Jahresende 2014 1.816,50 Ar-
beitsplätze für Frauen neu geschaffen und 10.980,94 Frauenarbeitsplätze gesichert. Stellt man
diese absoluten Zahlen in das Verhältnis neu geschaffener bzw. gesicherter Arbeitsplätze für
Männer, so ergibt sich ein Anteil von deutlich unter 50 %. Diese scheinbare Unverhältnismäßigkeit
liegt jedoch darin begründet, dass signifikante Anteile der geschaffenen oder gesicherten Arbeits-
plätze auf traditionell von Männern dominierte Wirtschaftsbereiche abzielen. Der Erfolg der EFRE
Förderung in diesen Bereichen ist demnach auf Grundlage der bestehenden Arbeitsplatzverhält-
nisse zwischen Männern und Frauen in den spezifischen Branchen zu beurteilen.

45
2.10 Querschnittsziel Nachhaltigkeit
2.10.1 Die Begleitung des Querschnittsziels ökologische Nachhaltigkeit / Umweltschutz in
der Förderperiode 2007-2013 auf Landes- (a), Bundes- (b) und europäischer Ebene (c)
a) Auf Landesebene erfolgt die Begleitung des Querschnittsziels im Rahmen des EFRE-
Umweltmanagements auf Grundlage der Zielsetzungen des Operationellen Programms (OP)
und des Verwaltungs- und Kontrollsystems (VKS).
b) Auf Bundesebene wird das Querschnittsziel im Rahmen des Nationalen Strategischen Rah-
menplanes (NSRP) durch die AG Umwelt begleitet. Die Koordination und Leitung der AG Um-
welt obliegt dem Freistaat Sachsen. Mitglieder der AG Umwelt sind je ein Vertreter
der Verwaltungsbehörden oder Umweltministerien der Bundesländer,
der Generaldirektion Umwelt in der EU-KOM,
der Bundesministerien für Wirtschaft und Technologie; für Umwelt, Naturschutz, Bau
und Reaktorsicherheit; für Arbeit und Soziales sowie Verkehr u.
des WWF.
Gemäß der Festlegung des NSRP-Begleitgremiums vom 01.10.2007 wurde zusätzlich ein vir-
tuelles Umweltnetzwerk in Deutschland etabliert. Teilnehmer des Netzwerkes sind neben den
Mitgliedern der AG Umwelt weitere Akteure aus den Bereichen Umwelt und Strukturfonds. Wei-
terhin stellt der Freistaat Sachsen den Ländersprecher Umwelt im NSRP-Begleitgremium.
c) Auf europäischer Ebene wird das Querschnittsziel im Rahmen des Europäischen Netzwerkes
der Umweltbehörden ENEA-MA (European Network of Environmental Authorities – Managing
Authorities) begleitet. Das Netzwerk befasst sich mit der Integration des Umweltschutzes und
der nachhaltigen Entwicklung in die Maßnahmen der Strukturfondsprogramme der EU-
Mitgliedstaaten und –Beitrittskandidaten und bietet ein Podium für den Erfahrungsaustausch.
Das SMUL nimmt im Einvernehmen mit BMU und BMWI die Vertretung Deutschlands im Ple-
num war.
Die folgenden Ausführungen schließen die Vorbereitung des Förderzeitraums 2014-2020 ein.
Umweltmanagement EFRE auf Grundlage des SUP-Umweltberichts und der Zielsetzungen im
EFRE-OP
Der Entwurf des neuen EFRE-OP wurde insbesondere in der ersten Jahreshälfte intensiv mit den
Vertretern der EU-KOM diskutiert. Schließlich gelang es auch in allen strittigen Punkten Kompro-
misse zu finden. Das Querschnittsziel der nachhaltigen Entwicklung war an zahlreichen Stellen
und in unterschiedlichen Facetten auch Teil dieses Diskussionsprozesses. Bestimmte Aspekte des
Querschnittsziels finden sich in fast allen Vorhabensbereichen, im Zentrum der Aufmerksamkeit
standen jedoch die Vorhaben der Thematischen Ziele 4 und 5. Die mit der ex ante Evaluation sehr
eng verknüpfte Strategische Umweltprüfung zum Operationellen Programm wurde seit 2013 kon-
struktiv begleitet und zum Abschluss gebracht.
Zahlreiche Stellungnahmen, Konsultationsprozesse und Dialogforen zu den Themenbereichen EU-
2020, Nachhaltigkeit in der Kohäsionspolitik, EFRE-Innovationsstrategie sowie EFRE-
Nachhaltigkeitsbewertung mit Blick auf die neue Förderperiode wurden bezüglich des Quer-
schnittsziels begleitet.
Die „Ausgestaltung der Energieeffizienzvorhaben in der Förderperiode 2014-20“ und die „Konzep-
tion der Umweltindikatorik im Rahmen des Umweltmanagement“ wurden konstruktiv weitergeführt.
Die formale Umsetzung des Querschnittsziels in den Fachförderrichlinien, Arbeitsanweisungen,
Projektauswahlkriterien und sonstigen Dokumenten aber auch in den Förderverfahren wie bei-
spielsweise bei der Sächsischen Aufbaubank und der Landestalsperrenverwaltung hat begonnen,
wird aber erst in 2015 beendet werden können.

46
AG Umwelt im Rahmen des Nationalen Strategischen Rahmenplanes
Die Koordination der AG Umwelt beim NSRP ist fester Bestandteil des Umweltmanagements. Im
Laufe des Jahres wurden wiederum zwei Sitzungen vorbereitet, durchgeführt und nachbereitet.
Schwerpunkt der Arbeit ist weiterhin der Informationsaustausch, derzeit insbesondere zu Aspekten
der neuen Förderperiode 2014-20, wie beispielsweise die konkrete Ausgestaltung des Quer-
schnittsziels Umwelt/Nachhaltigkeit in den Strukturfonds-OP’s. Diskutiert wurden auch die Stel-
lungnahmen der EU-KOM zu den OP-Entwürfen. Darüber hinaus gab es eine erste Verständigung
zu Geschäftsordnung und Arbeitsprogramm für den neuen Förderzeitraum.
Vertretung Deutschlands im Europäischen Netzwerk der Umweltbehörden bei der EU-KOM
Bei ENEA-MA nimmt das SMUL in Absprache mit dem BMWI und dem BMU die Vertretung
Deutschlands wahr. Das Plenum tagte im Mai in Athen und im November in Rom. Die Beiträge
waren klar in Richtung der neuen FP adressiert und beschäftigten sich sowohl mit dem legislativen
Rahmen als auch mit fachlichen Grundlagen der neuen Förderperiode. Reflektiert wurde auch der
Vorbereitungsprozess für die Kohäsionspolitik 2014-20 in den Mitgliedstaaten. Die wesentlichen
Ergebnisse wurden über das nationale Netzwerk (AG Umwelt) verbreitet, so dass eine entspre-
chende Multiplikation erfolgte.
2.10.2 Entwicklung geeigneter Ökoeffizienzkriterien für relevante Vorhaben des EFRE-OP
Nachdem mit der Studie die operationelle Grundlage erarbeitet wurde und im Zuge der laufenden
Evaluierung des EFRE-OP erstmals Ökoeffizienzkriterien einbezogen wurden, ist die Aufgabe aus
dem OP erfüllt. Neben Chancen gibt es auch Risiken und Grenzen für die Anwendung von Ökoef-
fizienzkriterien, so dass die weitere Verfolgung der Thematik in der nächsten Förderperiode von
mehreren Faktoren, u. a. auch von den Inhalten des OP’s, abhängig ist.
2.10.3 Begleitung der Evaluierungen der Strukturfondsprogramme mit dem Fokus auf dem
Querschnittsziel „Nachhaltigkeit“
Auch in diesem Arbeitsbereich verlagerte sich der Schwerpunkt von der laufenden Evaluierung der
Förderperiode 2007-13 auf die ex ante Evaluierung einschließlich SUP für die Förderperiode 2014-
2020. Das Querschnittsziel Umwelt/Nachhaltigkeit wurde in enger fachlicher Abstimmung zwischen
Evaluator und SMUL bearbeitet. Das SMUL nahm zu den Berichtsentwürfen Stellung. Darüber
hinaus gab es auf Arbeitsebene mehrfach Abstimmungen zu Detailfragen.
Aus Gründen der Kohärenz EFRE - ESF wurde das Querschnittsziel Umwelt/Nachhaltigkeit auch
bei der ex ante Evaluierung des ESF begleitet, da es nur so möglich ist, das Querschnittsziel
ganzheitlich umzusetzen und Synergieeffekte optimal zu steuern und zu nutzen.
Durch die Teilnahme an der Jahrestagung der Deutschen Gesellschaft für Evaluation (DeGEval)
und Mitarbeit in der Arbeitskreissitzung „Strukturpolitik“ wurde sowohl das methodische Grundla-
genwissen weiter verbessert als auch der fachliche Austausch gefördert.
2.10.4 Überwachungsmaßnahmen gemäß § 14 m UVP-Gesetz für das sächsische EFRE-OP
Aus der Strategischen Umweltprüfung (SUP) des OP ergibt sich die Pflicht zu Überwachungsmaß-
nahmen. Diese wurden mit der Annahme des OP auf der Grundlage der Angaben im Umweltbe-
richt festgelegt. Die Überwachung erfolgt anhand der im Rahmen der SUP ermittelten Indikatoren.
Dabei handelt es sich sowohl um Kontextindikatoren als auch programmspezifische Indikatoren.
2013 erfolgte die fünfte Wiederholungserhebung (Tabelle). Ein Teil der Daten liegt – z. B. wegen
langer Erhebungsintervalle – nicht für das Jahr 2013 vor. Das jeweils geltende Bezugsjahr wurde
deshalb in Klammern hinter den Indikatorwert gesetzt. Die Datenermittlung für die Überwachungs-
indikatoren aus der SUP erfolgte in enger Abstimmung mit dem sächsischen Landesamt für Um-
welt und Geologie (LfULG).

47
Maßgebliche Indikatoren wie der der Stromanteil aus regenerativen Energien, der Zuwachs an
installierter Leistung regenerativer Energieträger und das verminderte kumulierte Schadenspoten-
tial durch Hochwasserschutzmaßnahmen entwickeln sich positiv.
Tab.: Überwachungsindikatoren aus der SUP
Nr. Indikator
Erfas-
sungs-
stelle
derzeitiges
Erfassungs-
intervall
Publikationsquelle
Wert
1 Günstiger Erhaltungszu-
stand der Lebenraumtypen
und Arten (nach Anhang II)
der FFH-RL
[n]
LfULG
Berichtspflich-
ten in Zukunft
alle 6 Jahre
Gesamtbewertung Er-
haltungszustand 2013
(neue Daten werden
erst 2018 vorliegen);
LRT
:
günstig 15,
unzureichend 23,
schlecht 6,
unbekannt 3;
Arten
:
günstig 24,
unzureichend 39,
schlecht 19,
unbekannt 13;
2 Flächenumfang des Bio-
topverbundsystems [ha]
LfULG
Daten zum Flächenum-
fang des Biotopver-
bundsystems liegen
nach Überarbeitung der
Regionalpläne (frühes-
tens ca. 2018) vor.
3 Zustand und Entwicklung
der "Roten Listen"
[%] im Mittel über 27 Arten-
gruppen
LfULG
Aktualisierung
alle 5-10 Jahre
Materialien zu Natur-
schutz und Land-
schaftspflege
Rote Listen für 27 Ar-
tengruppen 2014;
im Mittel der bewerteten
Artengruppen ca. 10 %
der Arten ausgestorben
(Spanne 1-30%);
im Mittel ca. 42 % ge-
fährdet (Spanne 17-
73%)
4 Bestandstrends der Brutvo-
gelarten [%]
LfULG (5)-10 jährig Umweltindikatoren für
Sachsen, Atlas der
Brutvögel Sachsens
Aktuelle Werte am En-
de der Tabelle
5 Anteil der Waldschadens-
fläche an der Waldfläche
[%]
SMUL jährlich Umweltindikatoren für
Sachsen, Waldzu-
standsbericht in Sach-
sen
17 (2013)
6 Waldflächenbilanz [ha] SMUL jährlich Umweltindikatoren für
Sachsen
523.782 (2012)
7 Durchschnittliche Flächen-
neuinanspruchnahme durch
Siedlung und Verkehr [ha/d]
LfULG,
StaLa
jährlich Umweltindikatoren für
Sachsen, Statistische
Jahrbücher
2,9 (2013)
Anm.: Die Angabe ent-
spricht allein den „Flä-
chenerhebungen nach
Art der tatsächlichen
Nutzung“ deren thema-
tische Genauigkeit nur
60-70% beträgt (Quelle:
StaLA 2010)
8 Neu verbrauchte Flächen
durch die Vorhaben des
EFRE-OP [ha]
Bewilli-
gungs-
behörde
fallweise Vorgangsbearbeitung
(1.5,1.7,4.2)
Bau: 14,8
Straße: 252,3
(2014)

48
Nr. Indikator
Erfas-
sungs-
stelle
derzeitiges
Erfassungs-
intervall
Publikationsquelle
Wert
9 Anzahl festgestellter Altlas-
ten [n]
LfULG jährlich Umweltindikatoren für
Sachsen, Sächsisches
Altlastenkataster
(SALKA)
564 (2014)
10 Anzahl sanierter Altlasten
[n]
LfULG jährlich Umweltindikatoren für
Sachsen, Sächsischen
Altlastenkataster
(SALKA)
3164 (2014)
11 Menge der Stickoxid-
Emissionen (NO
X
) im Stra-
ßenverkehr [kt/a]
LfULG jährlich Emissionskataster
22,9 kt (2012)
12 Anzahl der Überschreitun-
gen des Jahresmittelwerts
der NO
X
-Konzentration von
30 μg/m
3
[n]
(an Messstellen für den
Schutz der Ökosysteme)
LfULG jährlich Emissionskataster 0 (2014)
13 Flächenanteile mit Über-
schreitungen der critical
loads für Stickstoff [%]
LfULG
nicht regelmä-
ßig
Projektberichte
98 % (2006)
14 Umfang des Abfallaufkom-
mens insgesamt [kt/a]
LfULG jährlich Abfallbilanzen
- Siedlungsabfälle
1716,3 kt (2013)
15 Umfang des Abfallaufkom-
mens insgesamt [kt/a]
LfULG,
Stala
jährlich Abfallbilanzen
- gefährliche Abfälle
879,414 kt (2012)
16 Anteil der Oberflächenwas-
serkörper in gutem ökologi-
schenZustand [%]
LfULG
6jährig
Bericht über die säch-
sischen Beiträge zu
den Entwürfen der Be-
wirtschaftungspläne der
Flussgebietseinheiten
Elbe und Oder
5% (2014)
17 Anteil der Grundwasserkör-
per in gutem Zustand [%]
LfULG
6jährig
Bericht über die säch-
sischen Beiträge zu
den Entwürfen der Be-
wirtschaftungspläne der
Flussgebietseinheiten
Elbe und Oder
49 % (2014)
18 Menge der anthropogen
verursachten CO
2
-
Emissionen [Mio. t/a]
LfULG
jährlich
Emissionskataster
47,5 Mio. t (2012)
19 Kohlendioxidemissionen
des Straßenverkehrs [Mio.
t/a]
LfULG jährlich Umweltindikatoren für
Sachsen; Emissionska-
taster
7,9 Mio. t (2012)
20 Reduzierter
CO
2
-
Emissionen durch das EF-
RE-OP [t/a]
Bewilli-
gungs-
behörde
fallweise Vorgangsbearbeitung 240.621 (2014)
21 Anteil des Stroms aus re-
generativen Energieträgern
am Stromverbrauch [%]
SAENA
nicht regelmä-
ßig
Internetauftritt der SA-
ENA, Energiebericht
Sachsens, Umweltsta-
tus
20,1 (2012)
22 Zuwachs an installierter
Leistung regenerativer
Energieträger durch das
EFRE-OP [kW]
Bewilli-
gungs-
behörde
fallweise Vorgangsbearbeitung 137.440 (2014)
23 Flächenzerschneidung
gemessen an Anzahl und
Größe der UZV-Räume [n]
und [km
2
]
LfULG nicht regelmä-
ßig
Projektberichte Stand 2005:
9 UZVR >100 km²;
Effektive Maschenweite
= 33,64 km²

49
Nr. Indikator
Erfas-
sungs-
stelle
derzeitiges
Erfassungs-
intervall
Publikationsquelle
Wert
24 Anzahl der Überschreitun-
gen der Feinstaubbelastung
des 24 h-Grenzwertes der
PM
10
-Konzentration [n]
LfULG
jährlich
Umweltindikatoren
für
Sachsen, Jahresberich-
te zur Immissionssitua-
tion, Umweltportal Luft,
Seite „Aktuelle Luft-
messwerte“
3 (2014)
25 Anzahl der Messstationen
mit einer Grenzwertüber-
schreitung des 8-h-
Mittelwertes eines Tages
von 120 μg Ozon/m
3
Luft
an mehr als 25 Tagen pro
Kalenderjahr, gemittelt über
3 Jahre [n]
LfULG
jährlich
Umweltindikatoren
für
Sachsen, Jahresberich-
te zur Immissionssitua-
tion
3 (2014)
26 VOC-Emissionen des Stra-
ßenverkehrs [kt/a]
LfULG Berechnung
jährlich, Veröf-
fentlichung alle
4 Jahre
Emissionskataster
7,9 kt (2012)
7
Welchen Einfluss haben die
Vorhaben des EFRE-OP
auf die Lärmbelastung der
Bevölkerung?
LfULG
5 jährig
(Erfassungssystem
wird voraussichtlich
umgestellt)
Aktualisierte Daten zur
Lärmbelastung wurden
auf Basis der EU-
Umgebungslärmrichtli-
nie letztmalig im Jahr
2012 erfasst. EFRE-
Mittel für die Erhebung
wurden nicht einge-
setzt. Mangels Zustän-
digkeit und aus metho-
dischen und zeitlichen
Gründen ist eine Erfas-
sung von ggf. bewirkten
Veränderungen der
Lärmbelastung durch
die Umsetzung des
EFRE-Programms nicht
möglich.
28 Länge erstellter Deiche und
anderer Linienbauwerke
[km]
Bewilli-
gungs-
behörde
fallweise Vorgangsbearbeitung 47,3 (2014)
29 Vermindertes kumuliertes
Schadpotenzial [€]
Bewilli-
gungs-
behörde
fallweise
Vorgangsbearbeitung
462 Mio. (2014)
30 Anzahl der von Hochwas-
serschutzmaßnahmen Be-
günstigten [n]
Bewilli-
gungs-
behörde
fallweise Vorgangsbearbeitung 125.756 (2014)

50
Aktuelle Werte zum Indikator „Bestandstrends der Brutvogelarten“
Bezeichnung
Einheit 50/60er Jahre
zu 80er Jahre
80er Jahre zu
1993-1996
1993-96 zu
2004-07
alle Brutvogelarten Zunahme
%
19,8
38,1
41,5
alle Brutvogelarten Abnahme
%
40,8
25
29
alle Brutvogelarten ohne Trend
%
39,6
36,9
29,5
Brutvogelarten des Offenlandes Zu-
nahme % 7,5 24 24,5
Brutvogelarten des Offenlandes Ab-
nahme % 66 38 56
Brutvogelarten des Offenlandes ohne
Trend % 26,4 38 19,5

 
51
3.
Durchführung nach Prioritätsachsen
3.1
Prioritätsachse 1 „Stärkung von Innovation, Wissenschaft, Forschung
3.1.1 Ergebnisse und Fortschrittsanalyse
Materielle und finanzielle Fortschritte (Stand 31.12.2014)
Indikatoren
Bezeichnung des Indikators aus dem OP
2007 2008 2009 2010 2011 2012 2013 2014 2015
Geförderte FuE-Projekte
(Anzahl)
20
Ergebnis
0
0
14
112
232
265
1.979
2.109
-
Zielvorgabe
- - - - - - - -
1.750
Ausgangswert*
- - - - - - - - -
Davon FuE-Kooperations-
projekte (Anzahl)
21
Ergebnis
0
0
8
87
198
228
1.728
1.853
-
Zielvorgabe - - - - - - - - 1.500
Ausgangswert*
- - - - - - - - -
FuE-geförderte KMU (An-
zahl)
22
Ergebnis
0
0
15
86
219
402
1.135
1.247
-
Zielvorgabe
- - - - - - - -
1.100
Ausgangswert*
- - - - - - - - -
FuE-geförderte Unternehmen
- Kleinstunternehmen (An-
zahl)
23
Ergebnis
0
0
2
18
38
78
225
271
-
Zielvorgabe
- - - - - - - - -
Ausgangswert*
- - - - - - - - -
FuE-geförderte Unternehmen
- Kleine und Mittlere Unter-
nehmen (Anzahl)
24
Ergebnis
0
0
13
68
181
324
910
976
-
Zielvorgabe
- - - - - - - - -
Ausgangswert*
- - - - - - - - -
20
bezieht sich auf die Vorhaben „Einzelbetriebliche FuE-Projekte“, „FuE-Verbundprojekte“ und „Technologietransfer“
21
bezieht sich auf die Vorhaben „FuE-Verbundprojekte“ und „Technologietransfer“
22
bezieht sich auf die Vorhaben „Einzelbetriebliche FuE-Projekte“, „FuE-Verbundprojekte“ und „Technologietransfer“
23
bezieht sich auf die Vorhaben „Einzelbetriebliche FuE-Projekte“, „FuE-Verbundprojekte“ und „Technologietransfer“
24
bezieht sich auf die Vorhaben „Einzelbetriebliche FuE-Projekte“, „FuE-Verbundprojekte“ und „Technologietransfer“

52
Indikatoren
Bezeichnung des Indikators aus dem OP
2007 2008 2009 2010 2011 2012 2013 2014 2015
FuE-geförderte Unternehmen
- Großunternehmen (An-
zahl)
25
Ergebnis
0
0
0
12
34
74
263
268
-
Zielvorgabe
- - - - - - - - -
Ausgangswert*
- - - - - - - - -
Durch die Förderung unter-
stützte gesamte FuE-
Ausgaben
26
(Mio. €)
Ergebnis
0
0
2,52
23,71
61,75
103,22
910,70
1.222,82
-
Zielvorgabe
- - - - - - - -
1.594
Ausgangswert*
- - - - - - - - -
Erhaltene FuE Arbeitsplätze
(Anzahl)
27
Ergebnis
0
0
0
232,65
1.184,93
2.073,12
3.156,03
4.692,63
-
Zielvorgabe
- - - - - - - -
5.432
Ausgangswert*
- - - - - - - - -
Erhaltene FuE Arbeitsplätze -
männlich (Anzahl)
28
Ergebnis
0
0
0
194,50
962,65
1.698,54
2.558,53
3.788,63
-
Zielvorgabe
- - - - - - - - -
Ausgangswert*
- - - - - - - - -
Erhaltene FuE Arbeitsplätze -
weiblich (Anzahl)
29
Ergebnis
0
0
0
38,15
222,28
374,58
597,50
904
-
Zielvorgabe
- - - - - - - - -
Ausgangswert*
- - - - - - - - -
Neu geschaffene FuE Ar-
beitsplätze (Anzahl)
30
Ergebnis
0
0
0
54
221,60
440,39
695,41
1.269,96
-
Zielvorgabe
- - - - - - - -
749
Ausgangswert*
- - - - - - - - -
25
bezieht sich auf die Vorhaben „Einzelbetriebliche FuE-Projekte“, „FuE-Verbundprojekte“
26
bezieht sich auf die Vorhaben „Einzelbetriebliche FuE-Projekte“, „FuE-Verbundprojekte“ und „Technologietransfer“, „Risikokapital für junge Technologieunternehmen“ und „Anwendungsorientierte
27
Forschungsprojekte
bezieht sich auf die
und
Vorhaben
–infrastruktur“
„Einzelbetriebliche FuE-Projekte“, „FuE-Verbundprojekte“ und „Anwendungsorientierte Forschungsprojekte und –infrastruktur“
28
bezieht sich auf die Vorhaben „Einzelbetriebliche FuE-Projekte“, „FuE-Verbundprojekte“ und „Anwendungsorientierte Forschungsprojekte und –infrastruktur“
29
bezieht sich auf die Vorhaben „Einzelbetriebliche FuE-Projekte“, „FuE-Verbundprojekte“ und „Anwendungsorientierte Forschungsprojekte und –infrastruktur“
30
bezieht sich auf die Vorhaben „Einzelbetriebliche FuE-Projekte“, „FuE-Verbundprojekte“ und „Technologietransfer“, „Risikokapital für junge Technologieunternehmen“ und „Anwendungsorientierte
Forschungsprojekte und –infrastruktur

53
Indikatoren
Bezeichnung des Indikators aus dem OP
2007 2008 2009 2010 2011 2012 2013 2014 2015
Neu geschaffene FuE Ar-
beitsplätze - männlich (An-
zahl)
31
Ergebnis
0
0
0
45,25
166,37
331,07
532,84
966,09
-
Zielvorgabe
- - - - - - - - -
Ausgangswert* - - - - - - - - -
Neu geschaffene FuE Ar-
beitsplätze - weiblich (An-
zahl)
32
Ergebnis
0
0
0
8,75
55,23
109,32
162,57
303,87
-
Zielvorgabe
- - - - - - - - -
Ausgangswert* - - - - - - - - -
geförderte Hochschulen
(Anzahl)
33
Ergebnis
0
0
0
0
1
3
19
20
-
Zielvorgabe
- - - - - - - - 9
Ausgangswert*
- - - - - - - - -
Erhöhung der Zahl der Ab-
solventen der Natur- und
Ingenieurwissenschaften
(Anzahl)
34
Ergebnis
0
0
0
0
327
572
2.906
3.127
-
Zielvorgabe
- - - - - - - -
2.600
Ausgangswert*
2.360
- - - - - - - -
Erhöhung der Zahl der Ab-
solventen der Natur- und
Ingenieurwissenschaften -
männlich (Anzahl)
35
Ergebnis
0
0
0
0
229
362
1.984
2.057
-
Zielvorgabe
- - - - - - - - -
Ausgangswert* - - - - - - - - -
Erhöhung der Zahl der Ab-
solventen der Natur- und
Ingenieurwissenschaften -
weiblich (Anzahl)
36
Ergebnis
0
0
0
0
98
210
922
1.070
-
Zielvorgabe
- - - - - - - - -
Ausgangswert*
- - - - - - - - -
31
bezieht sich auf die Vorhaben „Einzelbetriebliche FuE-Projekte“, „FuE-Verbundprojekte“ und „Technologietransfer“, „Risikokapital für junge Technologieunternehmen“ und „Anwendungsorientierte
32
Forschungsprojekte
bezieht sich auf die
und
Vorhaben
–infrastruktur
„Einzelbetriebliche FuE-Projekte“, „FuE-Verbundprojekte“ und „Technologietransfer“, „Risikokapital für junge Technologieunternehmen“ und „Anwendungsorientierte
33
Forschungsprojekte
bezieht sich auf das
und
Vorhaben
–infrastruktur
„Infrastruktur an Hochschulen“
34
bezieht sich auf das Vorhaben „Infrastruktur an Hochschulen“
35
bezieht sich auf das Vorhaben „Infrastruktur an Hochschulen“
36
bezieht sich auf das Vorhaben „Infrastruktur an Hochschulen“

54
Indikatoren
Bezeichnung des Indikators aus dem OP
2007 2008 2009 2010 2011 2012 2013 2014 2015
Teilprojekte in den geförder-
ten Exzellenzinitiativen (An-
zahl)
37
Ergebnis
0
0
0
0
0
10
119
126
-
Zielvorgabe
- - - - - - - -
50
Ausgangswert*
- - - - - - - - -
Ausgründungen in die Wirt-
schaft als Ergebnis der Ex-
zellenzinitiativen-Förderung
(Anzahl)
38
Ergebnis
0
0
0
0
0
0
3
7
-
Zielvorgabe
- - - - - - - -
15
Ausgangswert*
- - - - - - - - -
E-Business-Projekte (An-
zahl)
39
Ergebnis
0
1
28
40
89
220
456
463
-
Zielvorgabe
- - - - - - - -
370
Ausgangswert*
- - - - - - - - -
Energetische Maßnahmen
(Anzahl)
40
Ergebnis
-
-
-
-
0
0
30
36
-
Zielvorgabe
- - - - - - - -
14
Ausgangswert*
- - - - - - - - -
Minderung des CO
2
-
Ausstoßes (t)
41
Ergebnis
-
-
-
-
0
0
227,38
583,38
-
Zielvorgabe
- - - - - - - -
10.000
Ausgangswert*
- - - - - - - - -
E-Goverment-Projekte (An-
zahl)
42
Ergebnis
0
0
0
0
0
0
17
17
-
Zielvorgabe
- - - - - - - -
20
Ausgangswert*
- - - - - - - - -
37
bezieht sich auf das Vorhaben „Exzellenzinitiative“
38
bezieht sich auf das Vorhaben „Exzellenzinitiative“
39
bezieht sich auf das Vorhaben „E-Business in KMU“
40
bezieht sich auf das Vorhaben „Innovative Ansätze im Bereich der Gesundheitswirtschaft“
41
bezieht sich auf das Vorhaben „Innovative Ansätze im Bereich der Gesundheitswirtschaft“
42
bezieht sich auf das Vorhaben „E-Government“

55
Indikatoren
Bezeichnung des Indikators aus dem OP
2007 2008 2009 2010 2011 2012 2013 2014 2015
E-Health-Maßnahmen (An-
zahl)
43
Ergebnis
-
-
-
-
0
0
7
10
-
Zielvorgabe
- - - - - - - - 7
Ausgangswert* - - - - - - - - -
Durch E-Health Maßnahmen
erreichte Unternehmen
44
Ergebnis
-
-
-
-
0
0
0
0
-
Zielvorgabe
- - - - - - - -
60
Ausgangswert* - - - - - - - - -
* Angaben lt. OP
In den Arbeitsplatzangaben, sind neben Vollzeitäquivalenten auch Teilzeitäquivalente enthalten.
Die hier enthaltenen Indikatorwerte entstammen Zwischen- und Endverwendungsnachweisgeprüften Projekten. Somit können sie sich von den
Angaben aus der Tabelle mit den Hauptindikatoren unterscheiden.
In vielen Vorhabensbereichen erfolgte im letzten Jahr eine Vielzahl von Verwendungsnachweisprüfungen. Aus diesem Grund gibt es bei den von
diesen Vorhaben gespeisten Prioritätsachsenindikatoren enorme Anstiege im Vergleich zum Vorjahr.
43
bezieht sich auf Vorhaben „Innovative Ansätze im Bereich der Gesundheitswirtschaft“
44
bezieht sich auf Vorhaben „Innovative Ansätze im Bereich der Gesundheitswirtschaft“

 
56
Vorhaben 1.1 - Einzelbetriebliche FuE-Projekte
Innovationen sind für Unternehmen von entscheidender Bedeutung, um im internationalen Wett-
bewerb zu bestehen. Die Unterstützung sächsischer Unternehmen bei der Entwicklung neuer Pro-
dukte und Verfahren auf dem Gebiet der Zukunftstechnologien stärkt deren technologische Wett-
bewerbsfähigkeit. Zu den Zukunftstechnologien gehören: Biologische und Medizinische, Chemi-
sche und Physikalische, Energie-, Fertigungs-, Mikro- und Nano-, Software- und Informations-,
Umwelt- und Werkstofftechnologien. Das Vorhaben 1.1 „Einzelbetriebliche FuE-Projekte“ stellt ein
wichtiges Förderinstrument dar, um FuE in sächsischen Unternehmen und außeruniversitären
wirtschaftsnahen Forschungseinrichtungen voranzubringen. Die Zuschüsse dienen dem Zweck,
das für die Zielgruppe des Vorhabens überdurchschnittlich hohe technische und das damit einher-
gehende finanzielle Risiko bei der Produkt- und Verfahrensentwicklung zu mindern.
Mit der Förderung sind direkte positive Effekte auf das Umsatzwachstum der Wirtschaft zu erwar-
ten. Die geförderten Projekte tragen zur Schaffung von Arbeitsplätzen sowohl in der FuE-Phase
als auch im Anschluss durch die kommerzielle Umsetzung der Projektergebnisse bei.
Zielgruppe der Förderung sind rechtlich selbstständige Unternehmen der gewerblichen Wirtschaft
und des wirtschaftsnahen Dienstleistungssektors sowie außeruniversitäre wirtschaftsnahe For-
schungseinrichtungen, die als gewerbliches Unternehmen betrieben werden.
In der Förderperiode 2007 bis 2013 stehen inklusive Eigenmittel der Zuwendungsempfänger für
die Durchführung dieses Vorhabens insgesamt 330,99 Mio. € zur Verfügung. Davon sind 103,04
Mio. € EFRE-Mittel, 34,35 Mio. € Kofinanzierungsmittel sowie 193,60 Mio. € private Mittel.
Bis zum 31. Dezember 2014 wurden 122,90 Mio. € (92,17 Mio. € EFRE, 30,73 Mio. € Kofinanzie-
rung) an Ausgaben durch die Zuwendungsempfänger getätigt und bei der Bewilligungsstelle zur
Erstattung beantragt. Der private Eigenanteil der Zuwendungsempfänger betrug 162,45 Mio. €.
Dies ergibt ein Gesamtinvestitionsvolumen von 285,35 Mio. €.
Der Verlauf der Förderung im Vorhabensbereich 1.1 FuE-Einzelprojekte entspricht den Planungen
für die Förderperiode 2007 bis 2013.
Die für das Monitoring erhobenen Indikatoren sind in der nachfolgenden Tabelle abgebildet:
Vorhaben
IND-ID
Indikator
Maßeinheit
Istwert 31.12.2014
1.1
170 FuE Geförderte - Kleinstunternehmen
Anzahl
35
1.1
171 FuE Geförderte - Kleine Unternehmen
Anzahl
99
1.1
172 FuE Geförderte - Mittlere Unternehmen
Anzahl
51
1.1
179 FuE Geförderte - Großunternehmen
Anzahl
71
1.1
205 Umweltbeiträge zu - Ressourcenschonung
Anzahl
211
1.1
206 Umweltbeiträge zu - Verbesserung der Le-
bensqualität
Anzahl 108
1.1
207 Umweltbeiträge zu - alternative Energien
Anzahl
24
1.1
208 Umweltbeiträge zu - nachwachsende Rohstof-
fe
Anzahl 19
1.1 209 Zukunftstechnologieprojekte - Materialwissen-
schaften
Anzahl 14
1.1
210 bestehende FuE-Arbeitsplätze - männlich
Anzahl
3.574
1.1
211 bestehende FuE-Arbeitsplätze - weiblich
Anzahl
738
1.1 212 erhaltene FuE-Arbeitsplätze - männlich Anzahl 1.208
1.1
213 erhaltene FuE-Arbeitsplätze - weiblich
Anzahl
228
1.1
214 neu geschaffene FuE-Arbeitsplätze - männlich Anzahl
141
1.1
215 neu geschaffene FuE-Arbeitsplätze - weiblich
Anzahl
33
1.1
216 FuE-Ausgaben für die industrielle Forschung
EUR
210.097.123,05
1.1
217 FuE-Ausgaben für experimentelle Entwicklung EUR
79.107.515,76
1.1 220 Ergebnisverwertung: erwarteter Umsatz EUR 2.203.287.400,00

57
Vorhaben
IND-ID
Indikator
Maßeinheit
Istwert 31.12.2014
1.1 231 Zukunftstechnologieprojekte - Physikalische
und Chemische Technologien
Anzahl 72
1.1 232 Zukunftstechnologieprojekte - Biologische
Forschung und Technologie
Anzahl 25
1.1 233 Zukunftstechnologieprojekte - Mikrosystem-
technik
Anzahl 7
1.1 234 Zukunftstechnologieprojekte - Informations-
technik
Anzahl 78
1.1 235 Zukunftstechnologieprojekte - Fertigungstech-
nik
Anzahl 39
1.1 236 Zukunftstechnologieprojekte - Energietechnik Anzahl 9
1.1 237 Zukunftstechnologieprojekte - Umwelttechnik Anzahl 4
1.1 238 Zukunftstechnologieprojekte - Medizintechnik Anzahl 3
1.1
344 Ergebnisverwertung: neu zu schaffende Ar-
beitsplätze
Anzahl 746,50
1.1
224 FuE geförderte KMU
Anzahl
185
1.1 242 bestehende FuE-Arbeitsplätze Anzahl 4.312
1.1 244 FuE-Ausgaben EUR 285.349.914,00
1.1 240 erhaltene FuE-Arbeitsplätze Anzahl 1.436
1.1 241 neu geschaffene FuE-Arbeitsplätze Anzahl 174
Vorhaben 1.2 - FuE-Verbundprojekte
Die Unterstützung von FuE-Verbundprojekten bildet zusammen mit der Förderung von einzelbe-
trieblichen FuE-Projekten das Rückgrat der Innovationsförderung im Freistaat Sachsen. Die Förde-
rung von Verbundvorhaben zielt auf eine Ausweitung der Kooperation von FuE-betreibenden Un-
ternehmen untereinander sowie von Unternehmen mit Forschungseinrichtungen. Das zielgerichte-
te und arbeitsteilige Zusammenwirken der Verbundpartner führt zu einer besseren Ausschöpfung
des verfügbaren FuE-Potenzials. Durch die angestrebte Netzwerkbildung entstehen leistungsfähi-
ge Innovationskerne, die zur Intensivierung des externen Wissens- und Technologietransfers bei-
tragen.
Gefördert werden FuE-Verbundprojekte mit innovativem technologieorientiertem Inhalt, die der
Entwicklung von neuen oder neuartigen Produkten und Verfahren auf dem Gebiet der Zukunfts-
technologien dienen. Die Zuschüsse dienen dem Zweck, das für die Zielgruppen der Maßnahme
überdurchschnittlich hohe technische und das damit einhergehende finanzielle Risiko bei der Pro-
dukt- und Verfahrensentwicklung zu mindern.
Mit der Förderung sind direkte positive Effekte auf das Umsatzwachstum der Wirtschaft zu erwar-
ten. Die geförderten Projekte tragen zur Schaffung von Arbeitsplätzen sowohl in der FuE-Phase
als auch im Anschluss durch die kommerzielle Umsetzung der Projektergebnisse bei.
In der Förderperiode 2007 bis 2013 stehen inklusive Eigenmittel der Zuwendungsempfänger ins-
gesamt 862,91 Mio. € für die Durchführung EFRE-geförderter FuE-Verbundprojekte zur Verfügung.
Davon sind 354,41 Mio. € EFRE-Mittel, 118,14 Mio. € Kofinanzierungsmittel sowie 390,36 Mio. €
private Mittel.
Bis zum 31. Dezember 2014 wurden 378,33 Mio. € (280,83 Mio. € EFRE, 97,50 Mio. € Kofinanzie-
rung) an Ausgaben durch die Zuwendungsempfänger getätigt und bei der Bewilligungsstelle zur
Erstattung beantragt. Der private Eigenanteil der Zuwendungsempfänger betrug 191,83 Mio. €.
Dies ergibt ein Gesamtinvestitionsvolumen von 570,16 Mio. €.
Der Verlauf der Förderung im Vorhabensbereich 1.2 FuE-Verbundprojekte entspricht den Planun-
gen für die Förderperiode 2007 bis 2013.
Die für das Monitoring erhobenen Indikatoren sind in nachfolgender Tabelle abgebildet:

58
Vorhaben
IND-ID
Indikator
Maßeinheit
Istwert 31.12.2014
1.2
170
FuE Geförderte - Kleinstunternehmen
Anzahl
78
1.2
171
FuE Geförderte - Kleine Unternehmen
Anzahl
306
1.2
172
FuE Geförderte - Mittlere Unternehmen
Anzahl
221
1.2
179
FuE Geförderte - Großunternehmen
Anzahl
197
1.2
180
FuE Geförderte - Hochschulen
Anzahl
252
1.2
181
FuE Geförderte - Institut der Fraunhofer-
Gesellschaft
Anzahl 219
1.2
182
FuE Geförderte - Institut der Max-Planck-
Gesellschaft
Anzahl 1
1.2
183
FuE Geförderte - sonstige Einrichtungen
Anzahl
104
1.2
205
Umweltbeiträge zu - Ressourcenschonung
Anzahl
1.174
1.2
206
Umweltbeiträge zu - Verbesserung der
Lebensqualität
Anzahl 568
1.2
207
Umweltbeiträge zu - alternative Energien
Anzahl
145
1.2
208
Umweltbeiträge zu - nachwachsende Roh-
stoffe
Anzahl 76
1.2 209 Zukunftstechnologieprojekte - Materialwis-
senschaften
Anzahl 93
1.2 210 bestehende FuE-Arbeitsplätze - männlich Anzahl 79.168
1.2
211
bestehende FuE-Arbeitsplätze - weiblich
Anzahl
29.699
1.2 212 erhaltene FuE-Arbeitsplätze - männlich Anzahl 2.392
1.2
213
erhaltene FuE-Arbeitsplätze - weiblich
Anzahl
578
1.2
214
neu geschaffene FuE-Arbeitsplätze - männ-
lich
Anzahl 569
1.2
215
neu geschaffene FuE-Arbeitsplätze - weib-
lich
Anzahl 165
1.2
216
FuE-Ausgaben für die industrielle For-
schung
EUR 468.262.745,73
1.2
217
FuE-Ausgaben für experimentelle Entwick-
lung
EUR 57.594.363,06
1.2 220 Ergebnisverwertung: erwarteter Umsatz EUR 3.716.710.200,00
1.2 231 Zukunftstechnologieprojekte - Physikalische
und Chemische Technologien
Anzahl 316
1.2 232 Zukunftstechnologieprojekte - Biologische
Forschung und Technologie
Anzahl 77
1.2 233 Zukunftstechnologieprojekte - Mikrosystem-
technik
Anzahl 62
1.2 234 Zukunftstechnologieprojekte - Informations-
technik
Anzahl 356
1.2 235 Zukunftstechnologieprojekte - Fertigungs-
technik
Anzahl 317
1.2 236 Zukunftstechnologieprojekte - Energietech-
nik
Anzahl 31
1.2 237 Zukunftstechnologieprojekte - Umwelttech-
nik
Anzahl 23
1.2 238 Zukunftstechnologieprojekte - Medizintech-
nik
Anzahl 21
1.2
344
Ergebnisverwertung: neu zu schaffende
Arbeitsplätze
Anzahl 1.718
1.2
224
FuE geförderte KMU
Anzahl
605
1.2 230 FuE geförderte Nicht-KMU Anzahl 773
1.2 242 bestehende FuE-Arbeitsplätze Anzahl 108.867
1.2 244 FuE-Ausgaben EUR 570.155.274,00
1.2 240 erhaltene FuE-Arbeitsplätze Anzahl 2.971
1.2 241 neu geschaffene FuE-Arbeitsplätze Anzahl 734

59
Vorhaben 1.3 - Technologietransfer
Ziel der Förderung ist es, den Technologietransfer im Freistaat Sachsen zu aktivieren und zu in-
tensivieren. Die Förderung soll dazu beitragen, den Technologiebedarf kleiner und mittlerer Unter-
nehmen (KMU) zu decken, die Innovationskraft dieser Unternehmen zu stärken und das mit der
Integration neuer Technologien in innerbetriebliche Prozesse verbundene, oftmals überdurch-
schnittlich hohe technische und finanzielle Risiko zu mindern und darüber hinaus die wirtschaftli-
chen Potenziale des im Freistaat Sachsen insgesamt vorhandenen technologischen Wissens bes-
ser auszuschöpfen.
Technologietransfer ist die planvolle Übertragung technologischen Wissens von Technologiege-
bern zu Technologienehmern (KMU) zur Vorbereitung und Realisierung von Produkt- und Verfah-
rensinnovationen. Technologiegeber können Hochschulen, außeruniversitäre und außeruniversitä-
re wirtschaftsnahe Forschungseinrichtungen sowie Unternehmen sein.
Projektinhalt ist die Übertragung bereits entwickelter Produkt- oder Verfahrensinnovationen unmit-
telbar vom Technologiegeber oder mit Unterstützung eines Technologiemittlers auf Technologie-
nehmer. Bestandteil der Förderung können auch Investitionen sein, die für die Durchführung des
Transferprojekts unmittelbar erforderlich sind. Die Leistungen der Technologiemittler stellen Bera-
tungsleistungen dar.
Im Rahmen des Vorhabens 1.3 unterstützt der Freistaat Sachsen seit Juli 2010 KMU auch mit der
Innovationsprämie (InnoPrämie). Mit dieser Förderung ermuntert der Freistaat Sachsen KMU,
mehr in FuE zu investieren und mit Hochschulen, Forschungseinrichtungen und FuE betreibenden
Unternehmen zusammenzuarbeiten. Ein weiteres Ziel ist, dass Hochschulen und Forschungsein-
richtungen ihr technologisches Wissen und ihre FuE-Kompetenzen noch besser in Sachsen zur
Anwendung bringen.
In der Förderperiode 2007 bis 2013 stehen für den Vorhabensbereich 1.3 Technologietransfer Mit-
tel in Höhe von 17,76 Mio. € zur Verfügung. Davon sind 13,32 Mio. € EFRE-Mittel und 4,44 Mio. €
Kofinanzierungsmittel.
Bis zum 31. Dezember 2014 wurden 14,91 Mio. € (11,18 Mio. € EFRE, 3,73 Mio. € Kofinanzierung)
an Ausgaben durch die Zuwendungsempfänger getätigt und bei der Bewilligungsstelle zur Erstat-
tung beantragt. Der private Eigenanteil der Zuwendungsempfänger betrug 13,68 Mio. €. Dies
ergibt ein Gesamtinvestitionsvolumen von 28,59 Mio. €.
Der Verlauf der Förderung im Vorhabensbereich 1.3 Technologietransfer entspricht den Planungen
für die Förderperiode 2007 bis 2013.
Die für das Monitoring erhobenen Indikatoren sind in nachfolgender Tabelle abgebildet:
Vorhaben
IND-ID
Indikator
Maßeinheit
Istwert 31.12.2014
1.3
170
FuE Geförderte - Kleinstunternehmen
Anzahl
158
1.3
171
FuE Geförderte - Kleine Unternehmen
Anzahl
174
1.3
172
FuE Geförderte - Mittlere Unternehmen
Anzahl
125
1.3 209 Zukunftstechnologieprojekte - Materialwissen-
schaften
Anzahl 3
1.3 220 Ergebnisverwertung: erwarteter Umsatz EUR 123.323.600,00
1.3 225 Ausgaben für Technologieerwerb EUR 15.571.340,99
1.3
226
Ausgaben für Beratung
EUR
8.449.988,76
1.3 228 Existenzgründer Anzahl 4
1.3 231 Zukunftstechnologieprojekte - Physikalische
und Chemische Technologien
Anzahl 6
1.3 232 Zukunftstechnologieprojekte - Biologische
Forschung und Technologie
Anzahl 7
1.3 233 Zukunftstechnologieprojekte - Mikrosystem-
technik
Anzahl 2

60
Vorhaben
IND-ID
Indikator
Maßeinheit
Istwert 31.12.2014
1.3 234 Zukunftstechnologieprojekte - Informations-
technik
Anzahl 13
1.3 235 Zukunftstechnologieprojekte - Fertigungstech-
nik
Anzahl 92
1.3 236 Zukunftstechnologieprojekte - Energietechnik Anzahl 1
1.3 237 Zukunftstechnologieprojekte - Umwelttechnik Anzahl 4
1.3 238 Zukunftstechnologieprojekte - Medizintechnik Anzahl 5
1.3
344
Ergebnisverwertung: neu zu schaffende Ar-
beitsplätze
Anzahl 176
1.3
224
FuE geförderte KMU
Anzahl
457
1.3 239 Existenzgründer / Existenzgründerinnen Anzahl 4
Vorhaben 1.4. - Risikokapital für junge Technologieunternehmen
Dieses Vorhaben stellt ein neues Förderinstrument speziell zur Stärkung der Eigenkapitelbasis von
jungen innovativen Unternehmen, vor allem technologieorientierten Gründern und wissensbasier-
ten Dienstleistern in der Frühphase ihrer Entwicklung dar.
Für das Vorhaben stehen in der Förderperiode 2007 bis 2013 Mittel in Höhe von 47,37 Mio. € zur
Verfügung. Davon sind 35,53 Mio. € EFRE-Mittel und 11,84 Mio. € Kofinanzierungsmittel gesamt.
Im März 2008 ist im Rahmen dieses Vorhabens der Technologiegründerfonds Sachsen Holding
GmbH & Co KG gegründet worden. Dieser stellt Risikokapital für junge Technologieunternehmen
bereit.
Bis zum 31. Dezember 2014 wurden 47,37 Mio. € (35,53 Mio. € EFRE; 9,47 Mio. € öffentliche Ko-
finanzierung; 2,37 Mio. € private Kofinanzierung) an den TGFS ausgezahlt.
Die Bereitstellung von Wagniskapitel durch den Technologiegründerfonds Sachsen (TGFS) dient
der Beschleunigung der wirtschaftlichen Nutzung innovativer Ideen und Technologien aus Hoch-
schulen und Forschungseinrichtungen und anderen Quellen im Freistaat Sachsen.
Der TGFS richtet sich an wissensbasierte, technologieorientierte Unternehmensgründer und Un-
ternehmen mit Wachstumspotential. Diese Gründer und Start-up-Unternehmen verfügen zumeist
nicht über ausreichend Kapital, um die konzipierten Innovationsvorhaben in marktfähige Produkte
umzusetzen bzw. die Ausweitung ihres Geschäftsumfanges bis zu einer Markteinführung dieser
Produkte vornehmen zu können. Im Sinne einer Trennung der Finanzierungsphasen untergliedert