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ResiBil
Grundwasserressourcen im
des sächsisch-tschechischen
Grenzraumes
Fakten
Programm:
INTERREG VA 2014-2020
Projektlaufzeit:
07/2016 bis 06/20
Projektpartner:
Sächsisches Landesamt für Umwelt,
Landwirtschaft und Geologie
Tschechischer Geologischer Dienst,
Prag
Wasserforschungsinstitut T. G. Masaryk,
Prag
Gesamtbudget:
2,5 Millionen Euro
Zeitplan:
07/2016 bis 12/201
Erarbeitung der geologischen Gru
ndlagen und Verschnei-
dung von tschechischen und deutschen Datensätzen
06/201
8
bis 12/
Aufbereitung von Klimaprojektionen und Modellierung
der Grundwasserneubildung
Modellierung der Grundwasserströmung, Bilanzierung
der Grundwasserdargebote und Ermittlung der Sensitivi-
tät der Grundwasserdargebote auf den Klimawandel
01/20
bis 06/20
Aufbereitung und Veröffentlichung der Ergebnisse
Vorstellung der Ergebnisse im Rahmen eines Workshops
Herausgeber:
Sächsisches Landesamt für Umwelt,
Landwirtschaft und
Geologie
Pillnitzer Platz 3, 01326 Dresden
Telefon: + 49 351 2612-0
Telefax: + 49 351 2612-1099
E-Mail: lfulg@smul.sachsen.de
www.smul.sachsen.de/lfulg
Diese Veröffentlichung wird finanziert aus Mitteln
des Europäischen Fonds für regionale Entwicklung.
Redaktion:
Abteilung Wasser, Boden, Wertstoffe
Referat Siedlungswasserwirtschaft, Grundw
asser
Friedrich Mihm
Telefon: +49 351 8928-4315
E-Mail: friedrich.mihm@smul.sachsen.de
Titel:
Quelle bei Seifhennersdorf, Robert Junge
Druck:
Redaktionsschluss:
Auflage:
200 Exemplare
Papier:
Verteilerhinweis
Diese Informationsschrift wird von der Sächsischen Staats-
regierung im Rahmen ihrer verfassungsmäßigen Verpflichtung
zur Information der Öffentlichkeit herausgegeben. Sie darf
weder von Parteien noch von
deren Kandidaten oder Helfern
im Zeitraum von sechs Monaten vor einer Wahl zum Zwecke
der Wahlwerbung verwendet werden. Dies gilt für alle Wahlen.
Resi
Bil
Ostteil
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8
2019
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Stoba-Druck GmbH,
www.stoba-druck.de
26.02.2020
gedruckt auf 100 % Recyclingpapier
Weitere Informationen unter:
www.resibil.sachsen.de

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Projektpartner
Das Projekt
Methode und Ziel
Das Sächsische Landesamt für Umwelt, Landwirtschaft und
Geologie übernimmt als Leadpartner die Koordination des
Projektes. Es sind die Referate Geologische Kartierung, Geophysik;
Hydrogeologie und das Referat Siedlungswasserwirtschaft,
Grundwasser beteiligt.
Die Trinkwasserversorgung der Bevölkerung ist ein wichtiger
Bestandteil der Daseinsvorsorge. Etwa jeder vierte Liter Wasser
wird im sächsischen Durchschnitt aus Grundwasservorkommen
gefördert.
Um die Trinkwasserversorgung auch künftig sicherzustellen, ist
es erforderlich, die Entwicklung der für die öffentliche Wasser-
versorgung nutzbaren Grundwasserdargebote zu untersuchen.
Dabei wird auch der Einfluss der regionalen klimawandelbe-
dingten Witterungsextreme auf die Grundwasserressourcen
betrachtet.
Das Grundwasser bewegt sich in Gesteinsschichten unterhalb
der Erdoberfläche, die sich über Ländergrenzen hinaus erstre-
cken. Daher wurde ein grenzüberschreitendes Projekt entwi-
ckelt und als Gebiet das sächsisch-böhmische Kreidebecken mit
seinen wasserwirtschaftlich bedeutsamen Grundwasserleitern
ausgewählt. Im Projektgebiet wurden drei Fokusgebiete ausge-
wiesen (Dˇeˇcínský Snˇežník, Kirnitzsch-Hˇrensko und Lückendorf),
die unter Verwendung geologischer, hydrogeologischer und nu-
merischer Modelle im Mittelpunkt der Untersuchungen lagen.
Nach der Aufbereitung geologischer und hydrogeologischer
Grundlagendaten wurde ein Modell der Grundwasserströ-
mung erstellt, um
den klimawandelbedingten Einfluss auf den Grundwasser-
körper zu bewerten und
auf Basis von Bewirtschaftungsszenarien die Entwicklung
der Grundwasserdargebote abzuschätzen.
ResiBil befasst sich mit dem gemeinsamen Schutz der Grund-
wasserressourcen im deutsch-tschechischen Grenzgebiet. Wie
aktuelle Studien zeigen, ist der Rückgang der Grundwasser-
neubildung sowohl auf klimatische Effekte (höhere Durch-
schnittstemperaturen, vermehrt niederschlagsarme Jahre) als
auch auf anthropogene Einflüsse (Entnahme von Grundwas-
ser) zurückzuführen. Ziel des Projektes ist die Ableitung von
Handlungsempfehlungen für eine nachhaltige Nutzung der
Grundwasserressourcen und deren Bewertung im Hinblick auf
den Klimawandel.
Sächsisch-tschechisches Projektgebiet mit Grenzen der Fokusgebiete Dˇeˇcínský
Snˇežník (rot), Kirnitzsch-Hˇrensko (blau) und Lückendorf (gelb)
Projizierte Entwicklung der Grundwasserneubildung bis in das Jahr 2100 für
die drei Fokusgebiete
Der Tschechische Geologische Dienst ist mit der Abteilung
Regionale Geologie beteiligt und bearbeitet geologische Frage-
stellungen in der böhmischen Kreide.
Die Abteilung Hydrogeologie des Wasserforschungsinstituts
T. G. Masaryk bearbeitet Fragestellungen der Hydrogeologie und
Wasserwirtschaft auf tschechischer Seite.
Projektpartner
Das Projekt
Methode und Ziel