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STATISTISCHES
LANDESAMT
7. Regionalisierte
Bevölkerungsvorausberechnung für
den Freistaat Sachsen 2019 bis 2035

Zeichenerklärung
-
Nichts vorhanden (genau Null)
0
Veränderungsraten von -0,04 bis +0,04
Hinweise
Gebietsstand
Alle Angaben beziehen sich auf das Gebiet des Freistaates
Sachsen. Die Darstellung der Ergebnisse in den Tabellen und
Abbildungen erfolgt einheitlich zum Gebietsstand 1. Januar 2020.
Datengrundlage
Ausgangspunkt der Vorausberechnung ist der auf Basis des
Zensusstichtages 9. Mai 2011 fortgeschriebene Einwohnerbestand
zum 31. Dezember 2018. Die ausgewiesenen Bevölkerungsdaten
basieren:
- 1990 bis 2010: Bevölkerungsfortschreibung auf Basis
der Registerdaten vom 3. Oktober 1990
- 2011 bis 2018: Bevölkerungsfortschreibung auf Basis
des Zensus vom 9. Mai 2011
- 2019 bis 2035: 7. Regionalisierte Bevölkerungsvorausberechnung
für den Freistaat Sachsen bis 2035
Bevölkerung
Die Entwicklung des Bevölkerungsstandes ab 2016 ist aufgrund
methodischer
Änderungen
bei
den
Wanderungsstatistiken,
technischer Weiterentwicklungen der Datenlieferungen aus dem
Meldewesen sowie der Umstellung auf ein neues statistisches
Aufbereitungsverfahren nur bedingt mit den Vorjahreswerten
vergleichbar. Einschränkungen der Genauigkeit der Ergebnisse
können aus der erhöhten Zuwanderung und den dadurch bedingten
Problemen bei der melderechtlichen Erfassung Schutzsuchender
resultieren.
Das Ergebnisse der Bevölkerungsfortschreibung beinhalten Fälle
mit
unbestimmtem
Geschlecht,
die
durch
ein
definiertes
Umschlüsselungsverfahren auf männlich und weiblich verteilt
wurden.
Darstellung der Vorausberechnungsergebnisse
Die
in
der
vorliegenden
Veröffentlichung
publizierten
Vorausberechnungsergebnisse zur Bevölkerung wurden auf volle
zehn Personen gerundet. Damit soll verdeutlicht werden, dass kein
Anspruch auf das tatsächliche Eintreten dieser Vorausberechnung
erhoben wird. Alle Berechnungen basieren gleichwohl auf
Zahlenwerten bis zur Einerstelle.
Darstellung der Anteile und Veränderungen
Allen Berechnungen liegen ungerundete Werte zugrunde. Die
Anteile
und
Veränderungen
in
Prozent
werden
auf
eine
Nachkommastelle
gerundet
dargestellt.
Dadurch
könnnen
Abweichungen bei der Summenbildung entstehen.
Veränderungen von -0,04 bis +0,04 Prozent werden als
"0"
ausgewiesen.

© Statistisches Landesamt des Freistaates Sachsen | Sonderheft 7. Regionalisierte Bevölkerungsvorausberechnung für den Freistaat Sachsen bis 2035 |
3
Inhaltsverzeichnis
Einleitung
5
Datenangebot
5
Methodik
6
Annahmen
7
Annahmen zum Geburtenverhalten
7
Annahmen zur Mortalität
7
Annahmen zum Wanderungsaustausch mit dem Bundesgebiet
7
Annahmen zum Wanderungsaustausch mit dem Ausland
7
Annahmen zur Binnenwanderung
8
Gemeindespezifische Umsetzung der Annahmen
8
Methodische Hinweise für die Bewertung der Vorausberechnungsergebnisse auf Gemeindeebene 8
Kurzfassung
11
Bevölkerungsentwicklung
11
Altersstruktur der Bevölkerung
11
Regionale Bevölkerungsentwicklung
11
Ergebnisse für Sachsen
12
Entwicklung der Bevölkerung bis 2035
12
Natürliche Bevölkerungsbewegung
13
Räumliche Bevölkerungsbewegung
13
Entwicklung der Altersstruktur
14
Bevölkerung im ausbildungsrelevanten Alter
15
Bevölkerung im erwerbsfähigen Alter
15
Bevölkerung im Alter von 65 und mehr Jahren
16
Jugend-, Alten- und Gesamtquotient
18
Entwicklung der Bevölkerung in den Kreisfreien Städte und Landkreise
18
Entwicklung der kreisangehörigen Gemeinden
20
Abbildungsverzeichnis
Abb. 1
Ermittlung der Bevölkerungszahl für die Jahre des Vorausberechnungszeitraumes
6
Abb. 2
Vorgehen bei der Berechnung auf Gemeindeebene
6
Abb. 3
Grundlegende Entwicklungstendenzen für die Annahmen der 7. RBV
7
Abb. 4
Überblick der Annahmen
9
Abb. 5
Bevölkerung 1990 bis 2035
12
Abb. 6
Komponenten der Bevölkerungsentwicklung 2011 bis 2035
12
Abb. 7
Bevölkerung 2018 und 2035 nach Alter und Geschlecht
14
Abb. 8
Bevölkerung im Alter von 20 und 65 Jahren 1990 bis 2035
15
Abb. 9
Bevölkerung im Alter unter 25 Jahren 1990 bis 2035 nach Altersgruppen
17
Abb. 10
Bevölkerung im Alter von 20 bis unter 65 Jahren 1990 bis 2035 nach Altersgruppen
17
Abb. 11
Bevölkerung im Alter von 65 und mehr Jahren 1990 bis 2035 nach Altersgruppen
17
Abb. 12
Jugend-, Alten- und Gesamtquotient 1990 bis 2035
18
Abb. 13
Veränderung der Bevölkerung 2035 gegenüber 2018 nach Kreisfreien Städten und Landkreisen
19
Abb. 14
Bevölkerungsentwicklung 2014 bis 2018 sowie 2019 bis 2035 nach Gemeinden
21
Abb. 15
Durchschnittsalter 2018 und 2035 nach Gemeinden
22
Abb. 16
Anteil der Bevölkerung im Alter von 65 und mehr Jahren an der Gesamtbevölkerung 2018 und 2035 nach
Gemeinden
23
Abb. 17
Gesamtquotient 2018 und 2035 nach Gemeinden
24

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4
Tabellen
1.
Durchschnittsalter der Bevölkerung 2018 und 2035 nach Kreisfreien Städten und Landkreisen
19
2.
Bevölkerung 2018 sowie 2020, 2025, 2030 und 2035 nach Kreisfreien Städten und Landkreisen
25
3.
Bevölkerung 2019 bis 2035 nach Kreisfreien Städten und Landkreisen
26
Bevölkerung 1990, 2011, 2014 bis 2018 sowie 2020, 2025, 2030 und 2035 nach Altersgruppen
4.
Freistaat Sachsen
28
4.1
Kreisfreie Stadt Chemnitz
30
4.2
Erzgebirgskreis
32
4.3
Landkreis Mittelsachsen
34
4.4
Vogtlandkreis
36
4.5
Landkreis Zwickau
38
4.6
Kreisfreie Stadt Dresden
40
4.7
Landkreis Bautzen
42
4.8
Landkreis Görlitz
44
4.9
Landkreis Meißen
46
4.10
Landkreis Sächsische Schweiz-Osterzgebirge
48
4.11
Kreisfreie Stadt Leipzig
50
4.12
Landkreis Leipzig
52
4.13
Landkreis Nordsachsen
54
5.1
Bevölkerung 2018 sowie 2020, 2025, 2030 und 2035 in den kreisangehörigen Gemeinden nach Landkrei-
sen - Variante 1
56
5.2
Bevölkerung 2018 sowie 2020, 2025, 2030 und 2035 in den kreisangehörigen Gemeinden nach Landkrei-
sen - Variante 2
66

Einleitung
Am 19. Mai 2020 wurde die 7. Regionalisierte Bevölke-
rungsvorausberechnung (7. RBV) für den Freistaat Sach-
sen zum Gebietsstand 1. Januar 2020 veröffentlicht. Mit
der neuen Bevölkerungsvorausberechnung stehen Infor-
mationen zur zukünftigen Bevölkerungsentwicklung in
Sachsen bis 2035 bereit. Die Ergebnisse umfassen Daten
zur voraussichtlichen Bevölkerungszahl und deren Alters-
zusammensetzung getrennt nach Männern und Frauen.
Den Schwerpunkt bilden die regionalisierten Ergebnisse
erstmalig für alle 419 sächsischen Gemeinden.
Im Vergleich zu den vorangegangenen Vorausberechnun-
gen zeigt auch die 7. RBV keine grundlegend neue Ent-
w icklung. So ist auch w eiterhin von einem sinkenden
Bevölkerungsstand Sachsens auszugehen. Die zukünftige
Bevölkerungsentwicklung fußt auf der Entwicklung seit
dem Jahre 2014 – dem Basisjahr der 6. Regionalisierten
Bevölkerungsvorausberechnung. Die Annahmen zur Ge-
burtenhäufigkeit, zur Lebenserwartung und zur Entwick-
lung des Wanderungsverhaltens berücksichtigen die
Analyse des demografischen Trends der letzten 5 Jahre.
Die 7. RBV setzt auf dem Ergebnis der Bevölkerungsfort-
schreibung zum 31. Dezember 2018 auf.
Wie in den vorangegangen Vorausberechnungen findet
auch bei der 7. RBV das deterministische Komponenten-
modell mit einem Status-Quo-Ansatz seine Anwendung.
Bei diesem Modell wird die beobachtete Dynamik demo-
grafischer Prozesse lediglich fortgeschrieben. Das bedeu-
tet, die aktuell feststellbaren Trends der Einflussgrößen
w ie Geburtenhäufigkeit, Lebenserw artung sow ie das
Wanderungsverhalten werden in die Zukunft projiziert. Die
daraus resultierenden Ergebnisse beschreiben Entwick-
lungen, die sich aus der jeweils vorliegenden aktuellen Si-
tuation ableiten. Dieses Vorgehen wurde insbesondere bei
der Berechnung der regionalisierten Ergebnisse zwingend
angew andt.
Die Vorausberechnungsergebnisse der 7. RBV zeigen die
mögliche Entwicklung, wenn der gegenwärtige demografi-
sche Prozess fortgeführt w ird. Der erste Blick auf die er-
rechnete zukünftige Einw ohnerzahl ist w ichtig und bildet
die Grundlage strategischer Planungen und Entscheidun-
gen. Noch wichtiger ist jedoch die Entwicklung der Alters-
struktur. Denn gerade die Verschiebungen in der
Altersstruktur w irken in verschiedenen Bereichen der Ge-
sellschaft und fordern Entscheidungen z. B. in der Ren-
ten-, Gesundheits- oder Bildungspolitik.
Die aktuell vorliegende Vorausberechnung w urde in zw ei
Varianten gerechnet. Diese markieren die Grenzen eines
Korridors, in dem sich die Bevölkerungszahl voraussicht-
lich entwickeln wird. Wie bei der vorherigen Vorausbe-
rechnung wurden ausgewählte Eckannahmen zum
Geburtenverhalten und dem Wanderungsaustausch über
die Landesgrenze Sachsens aus der 14. koordinierten Be-
völkerungsvorausberechnung (14. kBV) der Statistischen
Ämter des Bundes und der Länder übernommen und regi-
onalisiert.
In dem Bericht w erden ausgew ählte Ergebnisse der
7. RBV für das Land Sachsen, die Landkreise, die Kreis-
freien Städte und für Gemeinden ausgew iesen sow ie die
methodischen Ansätze und die Annahmen beschrieben.
Zur besseren Einordnung, insbesondere der Annahmen,
ist der Analyse der Vorausberechnungsergebnisse die
Beschreibung der vergangenen demografischen Entwick-
lung vorangestellt. Der Schwerpunkt der Beschreibung der
zukünftigen Bevölkerungsentwicklung liegt auf den Verän-
derungen in der Altersstruktur.
Die Betrachtung der regionalen Entwicklungen umfasst
Aussagen auf Kreis- und Gemeindeebene. Dabei wird
auch hier der Fokus auf die Darstellung der Veränderun-
gen in der Altersstruktur gelegt. Zur besseren Veran-
schaulichung werden insbesondere die
Gemeindeergebnisse durch kartografische Darstellungen
ergänzt.
Datenangebot
Den Schwerpunkt der Ergebnisveröffentlichung bildet das
Internetangebot zur 7. RBV.
Erstmalig steht dafür ein eigener Internetauftritt unter
w w w .bevoelkerungsmonitor.sachsen.de
zur Verfügung.
Dem Nutzer w erden
detaillierte Ergebnisse für alle Ge-
meinden, Landkreise und weitere regionale Einheiten in
Form von Datenblättern bereitgestellt. Die Ergebnisse
werden in Abhängigkeit von der Einwohnerzahl mit jeweils
unterschiedlicher Detailtiefe in der Altersstruktur ausge-
wiesen. Neben den standardisierten Tabellenpaketen zum
direkten Download kann über die GENESIS-Datenbank
des Statistischen Landesamtes auf ein weiteres Angebot
an Daten zugegriffen w erden. Zusätzlich können w ie bis-
her auf Anfrage Ergebnisse z. B. für nutzerspezifische
Regionen aufbereitet werden. Für die zehn Landkreise
sow ie die drei Kreisfreien Städte des Freistaates Sachsen
stehen zusätzlich zu den Datenblättern kommentierte
Kreisinformationen zum Download bereit.
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5

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6
Komponenten
Fruchtbarkeit
Sterblichkeit
Komponenten
Wanderungs-
verhalten
Einzelgemeinde
Einzelgemeinde
Verhalten der
Gemeinden
Verhalten der
Gemeinden
Einzelgemeinde
Einzelgemeinde
Gemeinden unter:
10 Lebendgeborene
20 Gestorbene
40 Binnenzuzüge
Verhalten von
Sachsen
Verhalten
nächst größere
Gemeinde mit
ähnlichem
Verhalten
Analyse nach Gemeinde-
größenklasse -
Anwendung
Berechnungsalgorithmus
keine Analyse -
Anwendung
Berechnungsalgorithmus
Einzelgemeinden
Erforderliche Voraussetzung
sind festgelegte Annahmen für
Sachsen:
Eckwerte der Zu- und Fortzüge
Faktoren für Erhöhung
Gemeinden mit
25 000
und mehr
Einwohnern
Separate Analyse - eigene
Annahmen für jeweilige Gemeinde
Gemeinden
von 5 000
bis unter 25 000
Einwohnern
Verhalten der
Gemeinde
Verhalten der
Gemeinden
Gemeinde
unter 5 000
Einwohnern
Methodik
Die Berechnungen für die 7. RBV wurden wie bei den bis-
herigen Bevölkerungsprognosen mit Hilfe des Pro-
grammsystems
SIKURS
durchgeführt, welches im KOSIS-
Verbund
(www.staedtestatistik.de)
entwickelt wurde.
Die vorliegenden Berechnungen zur voraussichtlichen Be-
völkerungsentwicklung sind wie die vorangegangenen
Prognosen rein demografisch nach der
Komponenten-
methode
modelliert. Dies bedeutet, es werden aus-
schließlich demografische Einflussfaktoren und deren
Verlauf berücksichtigt. Wirtschaftliche oder soziale Ein-
flussfaktoren bzw. politische Entscheidungen werden nicht
modelliert, diese wirken nur indirekt über Veränderungen
bei den demografischen Parametern. Deshalb ist es für
kommunale Planungen zwingend erforderlich, die Vorort-
kenntnisse über singuläre vergangene oder zukünftige
Entwicklungen, wie die Schließung oder Öffnung eines
größeren Betriebes, mit in die Bewertung der Bevölke-
rungsentwicklung einfließen zu lassen.
Die Komponentenmethode ist um einen
deterministi-
schen Ansatz
ergänzt. Auf Grundlage eines vorgegebe-
nen Ausgangsbestandes wird die Bevölkerung unter
Berücksichtigung des angenommenen Geburtenverhal-
tens, der Sterblichkeit sowie der Zu- und Fortzüge von
Jahr zu Jahr fortgeschrieben.
Die Vorausberechnungen des Statistischen Landesamtes
folgen konsequent einem
Status-quo-Ansatz
. Demnach
treffen die Bevölkerungsvorausberechnungen Aussagen
darüber, welche Situation eintreten wird, wenn sich die
Entwicklung der vergangenen Jahre fortsetzt. Grundlage
hierfür ist die Analyse der Datensätze der amtlichen Be-
völkerungsstatistik, die die Geburten, Sterbefälle und
Wanderungen als Vollerhebung erfasst.
Abb. 1 Ermittlung der Bevölkerungszahl für die Jahre
des Vorausberechnungszeitraumes
Erstmalig liegen mit der 7. RBV Vorausberechnungser-
gebnisse für alle 419 sächsischen Gemeinden vor. Bei der
Berechnung der zukünftigen Bevölkerungsentwicklung auf
Gemeindeebene fanden vorwiegend Berechnungsalgo-
rithmen ihre Anwendung, denen jedoch umfangreiche
Analysen der vorangegangenen demografischen Entwick-
lung zugrunde liegen.
Abb. 2 Vorgehen bei der Berechnung auf Gemeinde-
ebene
Die Eingabe der Ausgangsparameter und Annahmen er-
folgt getrennt nach Einzelaltersjahren und Geschlecht. Auf
eine Trennung von Deutschen und Nichtdeutschen wurde
verzichtet.
Bestand der Bevölkerung am Jahresanfang
+ Geborene
- Sterbefälle
+ Zuzüge
- Fortzüge
vorausberechnete Bevölkerung am Jahresende
Wiederholung für alle Vorausberechnungsjahre

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7
Annahmen
In die vorliegende Vorausberechnung flossen ausgewählte
länderspezifische Annahmen der 14. kBV der Statisti-
schen Ämter des Bundes und der Länder ein. Auf deren
Basis sowie unter Berücksichtigung der aktuellen sach-
senspezifischen Entwicklung erfolgte die Berechnung der
7. RBV.
Die beiden Varianten unterscheiden sich in den Annah-
men zur Auslandswanderung, dem Wanderungsaustausch
mit dem Bundesgebiet und dem Geburtenverhalten. Die
Unterschiede beziehen sich dabei auf den zeitlichen Ver-
lauf und die Intensität der Veränderung der einzelnen
Komponenten. Grundsätzliche Trendaussagen sind gleich.
Im daraus entstehenden Korridor bildet die Variante 1 (V1)
die obere und die Variante 2 (V2) die untere Variante.
l
Für die Variante 1 wurden die Annahmen aus der ak-
tuellen Bevölkerungsvorausberechnung für die Län-
der des Statistischen Bundesamtes (Variante G2-L2-
W3) weitestgehend übernommen.
l
In Variante 2 wurden nur die Annahmen zum Wande-
rungsaustausch (W1) sowie zur Lebenserwartung
(L2) eingebunden. Das Erreichen des Zielwertes beim
Wanderungsaustausch erfolgt in anderer Form als in
der 14. kBV.
Abb. 3 Grundlegende Entwicklungstendenzen für die
Annahmen der 7. RBV
Annahmen zum Geburtenverhalten
Im Berichtsjahr 2014 hatte Sachsen mit 1,57 Kindern je
Frau die höchste zusammengefasste Geburtenrate aller
Bundesländer. Bis zum Jahr 2016 stieg sie sogar auf 1,66
an und ging danach wieder zurück. Im Jahr 2018 betrug
die zusammengefasste Geburtenrate für Sachsen 1,60.
In Variante 1 wurde die Annahme der moderaten Entwick-
lung aus der 14. kBV in Form eines Anstieges der zu-
sammengefassten Geburtenrate auf 1,67 im Jahr 2029
übernommen. Die in Variante 1 angenommene Geburten-
rate berücksichtigt noch die Effekte des Zustroms der
Schutzsuchenden aus den Jahren 2015 und 2016.
Für die Annahme zum Geburtenverhalten in Variante 2
wurde der aktuellen Entwicklung stärkeres Gewicht bei-
gemessen. Aufgrund des Rückgangs der zusammen-
gefassten Geburtenrate seit 2017 wird diese über den Vo-
rausberechnungszeitraum weitgehend bei 1,60 konstant
gelassen.
Des Weiteren geht die 14. kBV, wie in der nahen Vergan-
genheit bereits beobachtet, weiter von einer leichten Ver-
schiebung der Geburtenhäufigkeit in höhere Altersjahre
aus. Dies wird ebenso in den Annahmen der 7. RBV über-
nommen.
Annahmen zur Mortalität
Nach der Sterbetafel 2016/2018 beträgt die durchschnittli-
che Lebenserwartung bei der Geburt in Sachsen mittler-
weile 78 Jahre für Männer bzw. 83 Jahre und 11 Monate
für Frauen. Das entspricht im Bundesvergleich bei den
Frauen dem zweithöchsten Wert und Platz 10 bei den
Männern.
In der 7. RBV wurden die Annahmen zur Lebenserwar-
tung (L2) aus der 14. kBV des Statistischen Bundesamtes
für beide Varianten übernommen. Demzufolge setzt sich
der Anstieg der Lebenserwartung in moderater Form fort.
Im Jahr 2035 wird eine durchschnittliche Lebenserwartung
bei der Geburt von 80 Jahren und 2 Monaten für Männer
und von 85 Jahren und 6 Monaten für Frauen erwartet.
Gegenüber dem Ausgangswert aus der Sterbetafel
2016/2018 ist dies ein Anstieg um 2 Jahre und 2 Monate
bei den Männern sowie um 1 Jahr und 7 Monate bei den
Frauen.
Annahmen zum Wanderungsaustausch mit dem Bun-
desgebiet
Bei den Annahmen zum Wanderungsaustausch mit dem
Bundesgebiet, d. h. den Zuzügen aus dem Bundesgebiet
und den Fortzügen in das Bundesgebiet, wurden die län-
derübergreifend abgestimmten Vorgaben des Statisti-
schen
Bundesamtes
zum
Absenken
des
Wanderungssaldos hin zu einem ausgeglichenen Saldo zu
verschiedenen Zeitpunkten übernommen. So geht das
Bundesamt in der Variante W 3 der 14. kBV von einem
ausgeglichenen Saldo ab 2040 aus. Daher ergeben sich in
der Variante 1 für das Jahr 2035 noch Wanderungsgewin-
ne von 2 500 Personen. In der Variante 2 der 7. RBV wird
bereits 2035 ein ausgeglichener Wanderungssaldo er-
reicht. So ergibt sich für Sachsen im Vorausberechnungs-
zeitraum
ein
Wanderungsgewinn
gegenüber
dem
Bundesgebiet von insgesamt 97 200 Personen in Varian-
te 1 und 66 600 Personen in Variante 2.
Annahmen zum Wanderungsaustausch mit dem Aus-
land
Die Annahmen zum Wanderungsaustausch mit dem Aus-
land sind aufgrund verschiedener Faktoren schwerer zu
treffen. Die Analyse der vergangenen Wanderungsbewe-
gungen zeigt starke Schwankungen auf, die u.a. durch ei-
nen erhöhten Migrationsdruck in Folge von politischen und
wirtschaftlichen Ereignissen entstehen können. Auch de-
mografische Veränderungen in den Herkunftsgebieten, die
ein mögliches Arbeitskräftepotential bilden, beeinflussen
das Wanderungsvolumen. In der 14. kBV wird für
Deutschland davon ausgegangen, dass der Wanderungs-
saldo niedriger als im Jahr 2018 liegen wird. Mit der Über-
Variante 1
Variante 2
Annahme aus der 14. koordinierten
Bevölkerungsvorausberechnung
landesspezifische Annahme
mit dem
Bundes-
gebiet
Wanderungsaustausch
Geburten-
verhalten
Lebens-
erwartung
mit dem
Ausland

© Statistisches Landesamt des Freistaates Sachsen | Sonderheft 7. Regionalisierte Bevölkerungsvorausberechnung für den Freistaat Sachsen bis 2035 |
8
nahme der Annahme aus der Variante W 3 der 14. kBV für
die Variante 1 der 7. RBV wird die Obergrenze des ange-
nommenen künftigen Wanderungsaustauschs markiert.
Diese Variante hat in Bezug auf das Wanderungsvolumen
die Jahre 1990 bis 2018 als Referenzzeitraum und um-
fasst somit zwei starke Zuwanderungswellen.
Somit gehen die Wanderungsgewinne gegenüber dem
Ausland in Variante 1 bis 2030 auf 10 000 Personen zu-
rück und bleiben auf diesem Niveau konstant. Für Varian-
te 2 wurde ein Rückgang der Wanderungsgewinne auf
4 000 Personen bis zum Jahr 2030 angenommen. Im Vo-
rausberechnungszeitraum 2019 bis 2035 gewinnt Sach-
sen in Variante 1 rund 185 000 Personen und in
Variante 2 noch 114 000 Personen.
Annahmen zur Binnenwanderung
Den Zu- und Fortzügen zwischen den Gemeinden inner-
halb des Freistaates Sachsen kommt bei der regionalen
Bevölkerungsentwicklung eine wesentliche Rolle zu. Die-
ser Wanderungsaustausch beeinflusst und verstärkt die
demografischen Prozesse und ist meistens Hauptgrund
für spezifische Entwicklungen einzelner Gemeinden. Die
Binnenwanderung wird durch Arbeits-, Bildungs- und
Wohnungsmärkte angetrieben. Dabei sind die Binnen-
wanderungsmuster sehr vielfältig in ihrer demografischen
Zusammensetzung, in ihrer Intensität und regionalen Ver-
teilung.
Die Strukturen und Trends der Binnenwanderung wurden
nach Gemeinden analysiert. Grundlage für die Annah-
menbildung waren die Wanderungsmuster aus den Jahren
2012 bis 2018. Die Anwendung dieses vergleichsweise
langen Zeitraums schreibt langfristige Entwicklungen fort
und schwächt somit den Einfluss singulärer Ereignisse
stark ab.
Gemeindespezifische Umsetzung der Annahmen
Mit der erstmaligen Aufgabenstellung der Bereitstellung
von Vorausberechnungsergebnissen auf Gemeindeebene
kam der Annahmenbildung für die einzelnen Gemeinden
eine zentrale Bedeutung zu. Auch um dem unterschiedli-
chen Gewicht der Gemeinden auf die gesamtsächsische
Entwicklung Rechnung zu tragen, differieren die Annah-
men zwischen den einzelnen Gemeindegrößenklassen.
Methodische Hinweise für die Bewertung der Vo-
rausberechnungsergebnisse auf Gemeindeebe-
ne
Erstmalig erstellte das Statistische Landesamt eine Bevöl-
kerungsvorausberechnung auf Gemeindeebene. Voraus-
berechnungen werden mit zunehmender Regionalisierung
immer unsicherer, weil die demografischen Komponenten
Geburten, Sterbefälle und Wanderungen stark durch
Schwankungen, Zufälligkeiten oder singuläre Ereignisse
geprägt sind. Diese demografischen Komponenten wer-
den durch vielfältige äußere Faktoren und Entwicklungen
beeinflusst. Dabei sind kleine Gebietseinheiten anfälliger
für regional wirkende politische, gesellschaftliche oder
wirtschaftliche Entscheidungen. Aus diesem Grund gilt,
wie für die 7. RBV allgemein, gemeindespezifische Ent-
wicklungen für die Zukunft werden nicht berücksichtigt.
Einflussfaktoren wie z. B. die geplante Ausweisung von
Bauland müssen bei der kommunalen Planung beachtet
werden.
Mit dem Modell der Komponentenfortschreibung unter Be-
rücksichtigung eines Status quo Ansatzes ist die ermittelte
voraussichtliche Bevölkerungszahl ein rein mathemati-
sches Ergebnis, das sich ausschließlich aus den getroffe-
nen Annahmen ergibt. Die getroffenen Annahmen
basieren auf Mittelwerten der Vergangenheit und setzen
somit die Entwicklungsrichtungen im Geburtenverhalten,
der Sterblichkeit und dem Wanderungsverhalten fort.
Darüber hinaus erfolgt die Berechnung für alle Gemeinden
der 7. RBV im Kontext der gesamtsächsischen Entwick-
lung. So bilden die für Sachsen getroffenen Annahmen
auch den Rahmen für die innersächsischen Entwicklun-
gen. Die Vorgabe eines Wanderungssaldos setzt für
Sachsen bestimmte Grenzen für Zu- und Fortzüge, die
dann im Ergebnis auch Auswirkungen auf die einzelnen
Gemeinden haben. Darüber hinaus stehen die sächsi-
schen Gemeinden in Wechselbeziehungen zueinander.
Bei der Annahmenbildung kann somit nicht der Fokus auf
einzelne Gemeinden gelegt werden, weil daraus immer
Anpassungen in anderen Gemeinden resultieren. Damit
unterscheidet sich die 7. RBV grundsätzlich von z. B. ex-
ternen Vorausberechnungen für einzelne Gemeinden.
Um den Wechselwirkungen zwischen Gemeinden Rech-
nung zu tragen, aber auch um zu verdeutlichen, dass ex-
terne Einflüsse keine Berücksichtigung finden, wurden
konsequent Berechnungsalgorithmen für die Gemeinden
umgesetzt. Diese Berechnungsalgorithmen basieren auf
verschiedenen Mittelwerten und deren Fortschreibung für
den Vorausberechnungszeitraum. Dabei können bereits
zu Beginn des Vorausberechnungszeitraums Abweichun-
gen zur tatsächlichen Bevölkerungsentwicklung entstehen,
je nachdem wie gut der Berechnungsalgorithmus die tat-
sächliche Entwicklung der Gemeinde abbildet. Die 7. RBV
zeigt somit auf, was sein wird, wenn die Verhaltensweisen
der jüngeren Vergangenheit auch während des Vorausbe-
rechnungszeitraums ihre Gültigkeit behalten. Die Bewer-
tung der Vorausberechnungsergebnisse als ein reiner
„Soll-Ist-Vergleich“, d. h. ein Vergleich zwischen vorausbe-
rechneter und tatsächlicher Bevölkerung, sagt somit wenig
über die Qualität der Vorausberechnung aus.
Die Vorausberechnungsergebnisse können deshalb Basis
von planerischen Überlegungen sein, sollten jedoch nicht
allein auf das Vorausberechnungsergebnis gerichtet sein,
denn Planungen an sich können wiederum Auswirkungen
auf die Bevölkerungsentwicklung haben. Eine Abweichung
zwischen tatsächlicher und vorausberechneter Bevölke-
rung kann somit als Gradmesser für Änderungen der
Rahmenbedingungen im gesellschaftlichen, politischen
und wirtschaftlichen Bereich interpretiert werden.

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9
Abb. 4 Überblick der Annahmen
Annahmen für natürliche Bevölkerungsbewegungen
Ausgangswert:
gewichteter Mittelwert der Jahre 2015 bis 2018
Variante 1:
Anstieg auf 1,67 bis 2029, danach bis 2035 konstant
Variante 2:
Rückgang auf 1,60 bis 2025, danach bis 2035 konstant
Übernahme des Veränderungsfaktors vom Ausgangswert zur V1 bzw. V2
auf gemeindespezifische Geburtenraten
Ausgangswert:
Mittelwert der Jahre 2015 bis 2018
Variante 1:
Anstieg bis 2029 um Veränderungsfaktor, danach konstant
Variante 2:
Rückgang bis 2025 um Veränderungsfaktor, danach konstant
Ausgangswert:
gewichteter Mittelwert der Jahre 2015 bis 2018
Variante 1:
Anstieg bis 2029 um Veränderungsfaktor, danach konstant
Variante 2:
Rückgang bis 2025 um Veränderungsfaktor, danach konstant
Ausgangswert:
gewichteter Mittelwert der Sterberaten der Jahre 2016 bis 2018
Lebenserwartung Sterbetafel 2016/2018:
männlich: 77,97 Jahre
weiblich: 83,91 Jahre
Variante 1
und
Variante 2:
linearer Anstieg auf Basisannahme 14. kBV (L2) bis 2060
Lebenserwartung 2035 in Sachsen
männlich: 80,2 Jahre
weiblich: 85,5 Jahre
Ausgangswert:
gewichteter Mittelwert der Sterberaten der Jahre 2016 bis 2018
Variante 1
und
Variante 2
• Berechnung der Sterberaten der Annahme 2035 für jede Gemeinde durch
lineare Veränderung der jeweiligen Ausgangsrate hin zur (einheitlichen)
Basisannahme der 14. kBV bis 2060.
für
die Altersjahre ab 90 Übernahme der sächsischen Sterberaten
Definition Hauptasylländer
Als Hauptasylländer wurden die zwölf häufigsten zugewanderten Nationalitäten aus Herkunftsländern mit
kriegerischen Konflikten oder politischer Verfolgung in den Jahren 2016 bis 2018 definiert. Diese decken sich
weitgehend mit den häufigsten Nationalitäten bei Empfängern von Regelleistungen nach dem Asyl-
bewerberleistungsgesetz.
Sterberaten/
Lebenserwartung bei der Geburt
Ausnahme bei kleinen Gemeinden
Für Gemeinden mit weniger als 10 Lebendgeborenen und weniger als 20 Sterbefällen im Durchschnitt der Jahre
2015 bis 2018 werden die Annahmen für Sachsen übernommen.
Für die Städte Freiberg, Plauen, Zwickau, Hoyerswerda, Görlitz und Meißen erfolgte die Bildung der Annahmen für
2029 bzw. 2025 ohne Einbeziehung der Geburtenraten von Frauen mit einer Nationalität aus den als Hauptasylländer
definierten Herkunftsstaaten.
Gemeinden unter 25 000 Einwohner
Sachsen
Gemeinden
Geburtenverhalten
Ausnahme bei ausgewählten Gemeinden über 25 000 Einwohner
Gemeinden über 25 000 Einwohner
Sachsen

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10
Annahmen für räumliche Bevölkerungsbewegungen
Ausgangswert:
gewichteter Mittelwert der Jahre 2014, 2017 und 2018
Wanderungsgewinne im Vorausberechnungszeitraum 2019 bis 2035:
Variante 1:
282 600 Personen
Variante 2:
180 300 Personen
Ausgangswert:
gewichteter Mittelwert der Jahre 2014, 2017 und 2018
Variante 1:
• Absenken der Raten und Quoten bis 2030 auf Mittelwert der Jahre 2014,
2017 und 2018 (gewichtet) ohne der Raten von Wanderungsfällen aus den
definierten Hauptasylländern
Variante 2:
• Absenken der Raten und Quoten bis 2025 auf Mittelwert der Jahre 2014,
2017 und 2018 (gewichtet) ohne der Raten von Wanderungsfällen aus den
definierten Hauptasylländern
Ausgangswert:
gewichteter Mittelwert der Fortzugsraten der Jahre 2012 bis 2018
Variante 1:
• Absenken bis 2030 auf Mittelwert 2012 bis 2018 (gewichtet) ohne Einbe-
ziehung der Raten von Wanderungsfällen aus den definierten
Hauptasylländern
Variante 2:
• Absenken bis 2025 auf Mittelwert 2012 bis 2018 (gewichtet) ohne Einbe-
ziehung der Raten von Wanderungsfällen aus den definierten
Hauptasylländern
Ausgangswert:
gewichteter Mittelwert der Fortzugsraten der Jahre 2012 bis 2014 sowie 2017 und 2018
Variante 1
und
Variante 2
• Absenken bis 2030 auf gewichteten Mittelwert 2012 bis 2014 sowie 2017
und 2018 ohne Einbeziehung der Raten von Wanderungsfällen aus den
definierten Hauptasylländern
Definition Hauptasylländer
Als Hauptasylländer wurden die zwölf häufigsten zugewanderten Nationalitäten aus Herkunftsländern mit
kriegerischen Konflikten oder politischer Verfolgung in den Jahren 2016 bis 2018 definiert. Diese decken sich
weitgehend mit den häufigsten Nationalitäten bei Empfängern von Regelleistungen nach dem Asyl-
bewerberleistungsgesetz.
Binnenwanderungen
Ausnahme bei kleinen Gemeinden
Gemeinden mit weniger als 40 Binnenfortzügen im Mittel der Jahre 2012 bis 2018 wurden bei der Annahmenbildung
der Außen- und Binnenwanderung der Gemeinde mit ähnlichem Verhalten innerhalb der Verwaltungsgemeinschaft
bzw. des Verwaltungsverbandes zugeordnet.
Gemeinden über 5 000 EW
Gemeinden unter 5 000 EW
Außenwanderungen
Die Binnenwanderungsmuster stabilisieren sich bis 2030 bzw. 2025 weitgehend auf das
Wanderungsverhalten ohne Berücksichtigung der Jahre 2015 und 2016.
Sachsen
Verteilung des Wanderungsaustausches auf Gemeinden erfolgt über Fortzugsraten und Zuzugsquoten
(Verteilung der Zuzüge nach Sachsen auf die Gemeinden).
Gemeinden
Sachsen

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Kurzfassung
Bevölkerungsentwicklung
l
Auch in der 7. RBV wird weiterhin von einem Bevölke-
rungsrückgang für Sachsen ausgegangen. Der Pro-
zess der Alterung der Bevölkerung setzt sich weiter
fort.
l
Im Jahr 2035 wird die Einwohnerzahl in Variante 1 vo-
raussichtlich bei 3,95 bzw. in Variante 2 bei
3,81 Millionen Personen liegen. Das werden 132 500
(3,2 Prozent) in Variante 1 bzw. 263 400 Personen
(6,5 Prozent) in Variante 2 weniger sein als 2018 mit
4,08 Millionen.
l
Die Bevölkerungsentwicklung wird wie in der Vergan-
genheit vom Geburtendefizit bestimmt. So wird ange-
nommen, dass Sachsen durch das Geburtendefizit
zwischen 415 100 Personen (Variante 1) und
443 700 Personen (Variante 2) verliert. Die ange-
nommenen Wanderungsgewinne von bis zu
282 600 Personen können das Geburtendefizit ab-
schwächen, jedoch nicht ausgleichen.
Altersstruktur der Bevölkerung
l
Der Rückgang der Gesamteinwohnerzahl wird von ei-
ner fortgesetzten Alterung der Bevölkerung begleitet.
l
Das Durchschnittsalter, ein Indikator für die Alterung
einer Bevölkerung, steigt in Sachsen um etwa ein
Jahr von derzeit 46,8 Jahre auf 47,4 Jahre in Varian-
te 1 bzw. in Variante 2 auf 48,1 Jahre im Jahr 2035.
l
Immer bedeutsamer werden die sich verändernden
Relationen zwischen den Altersgruppen. Bis zum En-
de des Prognosezeitraums 2035 wird der Anteil der
unter 20-Jährigen an der Gesamteinwohnerzahl um
bis zu 0,6 Prozentpunkte auf bis zu 17,9 Prozent (Va-
riante 1) ansteigen. Der Anteil der über 65-Jährigen
steigt dagegen um bis zu 4,4 Prozentpunkte. Dies hat
zur Folge, dass der Anteil der 65-Jährigen und Älte-
ren an der Gesamteinwohnerzahl auf bis zu
30,5 Prozent in Variante 2 ansteigt, während der An-
teil der Personen im Erwerbsalter auf etwa
52,1 Prozent um bis zu 4,4 Prozentpunkte (Varian-
te 2) sinkt.
l
Der Gesamtquotient lag 2018 bei 77,0. Dieser wird im
Vorausberechnungszeitraum kontinuierlich ansteigen
und 2035 bei 90,6 bzw. 91,9 liegen. Damit werden
auch zukünftig immer weniger Erwerbsfähige immer
mehr Personen im nicht erwerbsfähigen Alter gegen-
überstehen.
Regionale Bevölkerungsentwicklung
l
In beiden Varianten wird bis 2035 mit Bevölkerungs-
gewinnen für die Kreisfreie Stadt Dresden zwischen
1,5 und 6,0 Prozent und für die Kreisfreie Stadt
Leipzig zwischen 10,9 und 15,9 Prozent gerechnet.
l
Die Landkreise und die Kreisfreie Stadt Chemnitz
werden weiterhin mit einem Rückgang der Bevölke-
rung rechnen müssen. Die stärksten Verluste mit 15,1
bzw. 16,8 Prozent werden für den Erzgebirgskreis
erwartet. Mit einer Bevölkerungsabnahme zwischen
1,6 und 4,1 Prozent bis 2035 fallen die Verluste im
Landkreis Leipzig am geringsten aus.
l
Die Mehrzahl der 416 kreisangehörigen Gemeinden
wird bis 2035 an Einwohnern verlieren. Die Verluste
betragen bis 2035 in Variante 1 bis 24,9 Prozent und
in Variante 2 bis 26,6 Prozent.
l
Mit einer Bevölkerungszunahme können 42 kreisan-
gehörige Gemeinden in Variante 1 bzw. 29 in Varian-
te 2 rechnen. Die Gewinne gegenüber 2018 betragen
dabei maximal 16,7 Prozent (Variante 1) und
13,2 Prozent (Variante 2).

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12
Ergebnisse für Sachsen
Entwicklung der Bevölkerung bis 2035
Seit 1990 ist die Bevölkerungsentwicklung in Sachsen
weitgehend von einem rückläufigen Trend geprägt. Be-
sonders stark war der Bevölkerungsrückgang zu Beginn
der 1990er Jahre. Nur in den Jahren 2014 und 2015 konn-
te Sachsen Bevölkerungsgewinne verzeichnen, danach
wurden wieder Bevölkerungsverluste registriert.
2018 lebten in Sachsen 4,08 Millionen Personen, die Ein-
wohnerzahl war damit seit Ende 1990 um 698 000 Perso-
nen bzw. 14,6 Prozent gesunken. Im Jahr 2035 wird die
Einwohnerzahl in Variante 1 voraussichtlich bei 3,95 be-
ziehungsweise in Variante 2 bei 3,81 Millionen Personen
liegen. Das bedeutet, 2035 leben voraussichtlich zwischen
132 500 (Variante 1) und 263 400 bzw. 3,2 bis 6,5 Prozent
weniger Menschen im Freistaat Sachsen als Ende 2018.
Abb. 5 Bevölkerung 1990 bis 2035
Die zukünftige Bevölkerungsentwicklung wird wie in der
Vergangenheit vom Geburtendefizit bestimmt. Seit 1990
weist der Freistaat Sachsen für alle Jahre ein Geburtende-
fizit auf. Nach einem Höchstwert des Überschusses der
Gestorbenen von 36 500 Personen im Jahr 1993 nahm
das Geburtendefizit wieder ab. Von 2011 bis 2018 starben
durchschnittlich pro Jahr 17 200 Personen mehr als gebo-
ren wurden. 2018 erreichte das Geburtendefizit mit
20 400 Personen wieder einen Wert wie Ende der 1990er
Jahre. Auch im Vorausberechnungszeitraum bleibt das
Geburtendefizit bei jährlich über 20 000 Personen.
Während Mitte der 1990er Jahre die Wanderungsgewinne
vorrangig durch den Zuzug der Spätaussiedler sowie den
Kriegsflüchtlingen aus Bosnien-Herzegowina geprägt wa-
ren, verzeichnete der Freistaat Sachsen ab 2012 auch
Wanderungsgewinne gegenüber dem Bundesgebiet. Seit
2011 zogen insgesamt 742 500 Personen nach Sachsen,
594 600 verließen den Freistaat. Damit konnte Sachsen
zwischen 2011 und 2018 rund 148 000 Personen auf-
grund des positiven Wanderungssaldos gewinnen. Die Dif-
ferenz der Zu- und Fortzüge (Saldo der räumlichen
Bevölkerungsbewegung) bleibt für Sachsen, entsprechend
der Annahmen zum Fortzugs- und Zuzugsvolumen, auch
über den gesamten Vorausberechnungszeitraum positiv.
In Variante 1 gehen die Wanderungsgewinne dabei auf
12 500 Personen für 2035 zurück, in Variante 2 wird im
Jahr
2035
noch
ein
Wanderungsgewinn
von
4 000 Personen erreicht.
Trotzdem bleibt das Geburtendefizit (Saldo der natürlichen
Bevölkerungsbewegung) über den Prognosezeitraum be-
trachtet die bestimmende Größe der Bevölkerungsbilanz.
So wird angenommen, dass Sachsen durch das Gebur-
tendefizit zwischen 415 100 Personen (Variante 1) und
443 700 Personen (Variante 2) verliert. Die angenomme-
nen Wanderungsgewinne von bis zu 282 600 Personen
können das Geburtendefizit abschwächen, jedoch nicht
ausgleichen.
Abb. 6 Komponenten der Bevölkerungsentwicklung
2011 bis 2035
3,40
3,60
3,80
4,00
4,20
4,40
4,60
4,80
1990 1995 2000 2005 2010 2015 2020 2025 2030 2035
0
Millionen Einwohner
7. RBV, Variante 2
Bevölkerungs-
fortschreibung
7. RBV, Variante 1
-40
-30
-20
-10
0
10
20
30
40
50
60
70
2011
2015
2019
2023
2027
2031
2035
Variante 1
Tausend
-40
-30
-20
-10
0
10
20
30
40
50
60
70
2011
2015
2019
2023
2027
2031
2035
Variante 2
Überschuss der Zu-
bzw. Fortzüge (-)
Geburtendefizit
Tausend

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Natürliche Bevölkerungsbewegung
Die
Geburtenentwicklung
wird im Wesentlichen be-
stimmt durch Annahmen zur Fruchtbarkeit und der Zahl
der weiblichen Bevölkerung im gebärfähigen Alter zwi-
schen 15 bis unter 50 Jahren.
Die Annahmen zur zusammengefassten Geburtenziffer
(Kinder je Frau) gehen für die Variante 1 zunächst von ei-
ner zusammengefassten Geburtenziffer von 1,63 (Mittel
der Jahre 2015 bis 2018) und einem moderaten Anstieg
auf 1,67 im Jahr 2029 aus. Für Variante 2 wird die zu-
sammengefasste Geburtenziffer bis 2025 marginal auf
1,60 abgesenkt und danach konstant gelassen.
Die Zahl der potenziellen Mütter im Alter von 15 bis unter
50 Jahren hat sich seit 1990 um rund ein Drittel reduziert.
Lebten am 31. Dezember 1990 noch 1,09 Millionen Frau-
en dieser Altersgruppe in Sachsen, so waren es 2018
noch 737 200 und damit 32,6 Prozent weniger.
Bis 2035 wird die Anzahl noch einmal um 9 600 (Varian-
te 1) bzw. 45 800 (Variante 2) zurückgehen. Dass trotz
des vergleichsweise geringen Rückgangs um 1,3 Prozent
in Variante 1 bzw. 6,2 Prozent in Variante 2 die Geburten-
zahlen rückläufig sind, hat seine Ursache in den Verschie-
bungen innerhalb der Altersgruppe der potenziellen
Mütter. Während die Frauen der Altersgruppen 15 bis un-
ter 25 Jahren (junge Mütter) sowie 40 bis unter 50 Jahre
(ältere Mütter) gegenüber 2018 zunehmen oder etwa
gleich bleiben, nimmt die Zahl der Hauptaltersgruppe po-
tenzieller Mütter (25 bis unter 40 Jahre) deutlich ab. Die
Zahl der potenziellen jungen Mütter steigt gegenüber 2018
mit 157 900 Frauen bis 2035 um 34 400 Frauen bzw.
21,8 Prozent
(Variante 1)
und
in
Variante 2
um
16,7 Prozent bzw. 26 300 Frauen. Die Zunahme der po-
tenziellen, älteren Mütter (226 900 im Jahr 2018) ist mit
2,7 Prozent in Variante 1 vergleichsweise gering. Dage-
gen verringert sich die Zahl der Frauen im Alter von 25 bis
unter 40 Jahren von 352 400 im Jahr 2018 auf 302 300
bzw. um 14,2 Prozent in Variante 1 sowie in Variante 2 auf
282 200 bzw. um 19,9 Prozent.
Somit geht die Geburtenzahl von derzeit 35 890 auf
32 500 im Jahr 2030 zurück, um danach leicht bis 2035
auf 33 100 anzusteigen. In Variante 2 wird entsprechend
den getroffenen Annahmen ein längerer und stärkerer
Rückgang auf 29 900 Geburten im Jahr 2032 erreicht. Auf
diesem Niveau stagniert die Geburtenzahl bis 2035.
Die Entwicklung der
Lebenserwartung
ist von einem ste-
tigen Anstieg geprägt. Dieser Trend wird sich auch in der
Zukunft fortsetzen. Laut Sterbetafel 2002/2004 lag die Le-
benserwartung für neugeborene Jungen bei 75 Jahren
und 5 Monaten und für neugeborene Mädchen bei
81 Jahren und 10 Monaten. Bis 2016/2018 stieg die Le-
benserwartung auf fast 78 Jahre für Männer und 83 Jahre
und 11 Monate für Frauen an. 2035, dem Ende des Vo-
rausberechnungszeitraumes der 7. RBV wird mit einer Le-
benserwartung bei der Geburt von 80 Jahren und
2 Monaten für Männer und von 85 Jahren und 6 Monaten
für
Frauen
gerechnet.
Gegenüber
der
Sterbetafel
2016/2018 ist dies ein Anstieg um 2 Jahre und 2 Monate
bei den Männern sowie um 1 Jahr und 7 Monate bei den
Frauen.
Die Zahl der Sterbefälle war in der Vergangenheit und
wird auch zukünftig von der Alterszusammensetzung ab-
hängig sein. Nach einem deutlichen Rückgang der Sterbe-
fälle von 67 900 im Jahr 1990 auf rund 48 000 Gestorbene
Mitte der 2000er Jahre nahm die Zahl der Gestorbenen
wieder zu und erreichte 2018 mit 56 300 einen Höchst-
wert. Trotz steigender Lebenserwartung ist mit einer leich-
ten Zunahme der Sterbefälle in Variante 1 bis 2028 auf
58 700 und in Variante 2 bis 2027 auf 58 600 Gestorbene
zu rechnen. Erst mit dem Nachrücken geburtenschwacher
Jahrgänge gehen die Sterbefälle danach bis 2035 leicht
zurück.
Räumliche Bevölkerungsbewegung
Im Zeitraum 1990 bis 2018 verlor der Freistaat Sachsen
rund 141 400 Personen durch den Wanderungsaustausch.
Es verließen 2,27 Millionen Menschen das Land, während
2,12 Millionen Menschen ihren Wohnsitz nach Sachsen
verlegten.
Im Vergleich zur natürlichen Bevölkerungsbewegung weist
das Wanderungsgeschehen eine höhere Dynamik auf.
Dabei wechselten sich in der Vergangenheit Phasen mit
Wanderungsgewinnen und Wanderungsverlusten ab. Seit
2011 verzeichnet der Freistaat Sachsen stets Wande-
rungsgewinne.
Auch für den Vorausberechnungszeitraum wird mit Wan-
derungsgewinnen gerechnet, die jedoch in beiden Varian-
ten rückläufig sein werden. Diese Entwicklung resultiert
u. a. aus den sinkenden Besetzungsstärken in der sehr
mobilen Altersgruppe der 18 bis unter 25-Jährigen.
Der positive Wanderungssaldo mit dem Bundesgebiet seit
2011 ist bedingt durch die besonders starken Wande-
rungsgewinne in der Altersgruppe der 18 bis unter 25-
Jährigen. So konnte Sachsen 2011 bis 2018 in dieser Al-
tersgruppe Wanderungsgewinne von 25 800 Personen
verzeichnen. Für den Vorausberechnungszeitraum wer-
den die Gewinne in Variante 2 bis hin zu einem ausgegli-
chenen Wanderungssaldo im Jahr 2035 abnehmen. Dies
resultiert auch aus den Veränderungen in den Beset-
zungszahlen für die 18 bis unter 25-Jährigen. Wenn die
Bevölkerungsergebnisse der 14. kBV zugrunde gelegt
werden, wird gegenüber 2018 diese Altersgruppe bis 2035
in Summe aller Bundesländer (ohne Sachsen) zwischen
rund 5 Prozent (obere Variante) und 12 Prozent (untere
Variante) zurückgehen und damit das „Wanderungspoten-
zial“ verringern.
Zusätzlich kommt hinzu, dass ab 2011 mögliche „Rück-
kehrer“ nach Sachsen als Zuzüge registriert werden konn-
ten. Dies lässt sich daraus ableiten, dass sich die
Zugezogenen im mittleren Alter befanden und folglich
nicht zur Gruppe der Bildungsmigranten bzw. Berufsein-
steiger gezählt werden können.
Der Wanderungsaustausch mit dem Ausland ist schwerer
zu greifen, da hier unbekannte externe Faktoren Einfluss
nehmen. Deshalb wurden in beiden Varianten der 7. RBV

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die Annahmen aus der 14. kBV übernommen. Während in
der oberen Variante 1 sowohl das Volumen als auch des-
sen lineares Absenken bis 2030 und danach das konstan-
te Niveau bis 2035 aus der Variante 3 der 14. kBV
übernommen wurden, erfolgt in der Variante 2 der 7. RBV
der Rückgang der Wanderungsgewinne nicht linear.
In Variante 2 wird zunächst bis 2022 von einem höheren
Niveau von Wanderungsgewinnen mit dem Ausland aus-
gegangen. Erst ab diesem Zeitpunkt werden die Wande-
rungsgewinne bis 2030 auf 4 000 Personen abgesenkt
und bleiben bis 2035 auf diesem Niveau. Dabei sollen die
angenommenen Wanderungsgewinne den Wanderungs-
austausch ohne Krisen und bei weiterer Attraktivität Sach-
sens als Arbeitsort für ausländische Arbeitnehmer
beschreiben. Mit dem Rückgang der Wanderungsgewinne
sollen die Auswirkungen des demografischen Wandels in
den Herkunftsländern charakterisiert werden, der sich u. a.
durch einen Rückgang der erwerbsfähigen und mobilen
Bevölkerung beschreiben lässt.
Entwicklung der Altersstruktur
Der Rückgang der Gesamteinwohnerzahl wird von einer
fortgesetzten Alterung der Bevölkerung begleitet. Das
Durchschnittsalter, ein Indikator für die Alterung einer Be-
völkerung, steigt in Sachsen um etwa ein Jahr von derzeit
46,8 Jahre auf 47,4 Jahre in Variante 1 bzw. in Variante 2
auf 48,1 Jahre im Jahr 2035. Der Vergleich der Entwick-
lung des Durchschnittsalters im Vorausberechnungszeit-
raum mit der vergangenen Entwicklung zeigt, dass der
Anstieg des Durchschnittsalters den Trend seit 2011 fort-
setzt. Seit 2012 liegt der jährliche Anstieg bei durchschnitt-
lich etwas über einem Monat pro Jahr, während für den
Zeitraum 1990 bis 2011 das Durchschnittsalter jährlich um
durchschnittlich 4 Monate zunahm.
Auch wenn die Entwicklung des Durchschnittsalters eine
Verlangsamung des Alterungsprozesses der sächsischen
Bevölkerung vermuten lässt, sind aber vor allem die sich
verändernden Relationen zwischen den Altersgruppen
bedeutsam. Ende 2018 waren 17,3 Prozent der Bevölke-
rung jünger als 20 Jahre. Die Personen im Erwerbsalter
von 20 bis unter 65 Jahren stellten 56,5 Prozent der Be-
völkerung. Über ein Viertel der sächsischen Bevölkerung
war 65 Jahre und älter.
Diese Veränderungen bei den Relationen der Altersgrup-
pen basieren auf zum Teil deutlichen Änderungen in den
Besetzungsstärken der einzelnen Altersgruppen. Ende
2018 lebten in Sachsen 707 300 Kinder und Jugendliche
unter 20 Jahren. Bis 2035 wird der Bestand in dieser Al-
tersgruppe voraussichtlich marginal um bis zu 0,6 Prozent
(Variante 1) steigen. Die Zahl der 65-Jährigen und Älteren
steigt bis 2035 um 102 600 bzw. 97 500 Personen auf fast
1,2 Millionen. Das entspricht einem Zuwachs um 9,6 bzw.
9,1 Prozent.
Die Bevölkerung im Erwerbsalter zwischen 20 und
65 Jahren - derzeit etwas über 2,3 Millionen Personen -
Abb. 7 Bevölkerung 2018 und 2035 nach Alter und Geschlecht
50 40 30 20 10 0
männlich
Geburtenrück-
gang durch die
Legalisierung
von Maßnah-
men zur Gebur-
tenregelung
Geburtenrück-
gang während
des 2. Welt-
krieges und in
der Nach-
kriegszeit
0 10 20 30 40 50
0
5
10
15
20
25
30
35
40
45
50
55
60
65
70
75
80
85
90
95
100
weiblich
Geburten-
rückgang
durch geänder-
tes Verhalten
und Abwander-
ung in der
Wiederver-
einigungsphase
Baby
boom-
Gene-
ration
(Jg. 1950-
1966)
Tausend Personen
50 40 30 20 10 0
männlich
0 10 20 30 40 50
0
5
10
15
20
25
30
35
40
45
50
55
60
65
70
75
80
85
90
95
100
Tausend Personen
weiblich
2018
2035
Alter in Jahren
Alter in Jahren
Variante 1
Variante 2
_____
Datenquelle: 2018 - Bevölkerungsfortschreibung auf Basis des Zensus vom 9. Mai 2011
2035 - 7. Regionalisierte Bevölkerungsvorausberechnung für den Freistaat Sachsen bis 2035

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15
wird im Vergleich dazu schrumpfen. Ende 2035 werden in
dieser Altersgruppe 234 300 bzw. 316 800 Personen we-
niger in Sachsen leben als Ende 2018. Das entspricht ei-
ner Verringerung um 10,2 bzw. 13,7 Prozent.
Bevölkerung im ausbildungsrelevanten Alter
Die Betrachtung der Altersgruppe im Alter unter 25 Jahren
als Bevölkerungsgruppe im ausbildungsrelevanten Alter
soll den tatsächlichen Bildungsverlauf in Deutschland wi-
derspiegeln. Typisch für den Ausbildungsweg eines jun-
gen Menschen ist das Durchlaufen verschiedener
Stationen. Nach der frühkindlichen Bildung, Erziehung und
Betreuung besuchen Kinder in der Regel im Alter von 6
bis unter 10 Jahren die Grundschule. Für die 10- bis unter
17-Jährigen ist der Besuch der Mittel-/Oberschule bzw.
des Gymnasiums üblich. Bei den 17- bis unter 25-Jährigen
beginnt die wanderungsaktive Phase. In dieser Phase ab-
solvieren sie in der Regel ihr Abitur, Praktika, eine Ausbil-
dung oder ein Studium.
Weniger Kinder unter 6 Jahren
Die voraussichtliche Entwicklung der Bevölkerung in den
unteren Altersgruppen wird vorrangig durch die Geburten-
entwicklung beeinflusst. Am 31. Dezember 2018 lebten in
Sachsen 223 900 Kinder, die jünger als 6 Jahre waren.
2035 werden es 23 800 (Variante 1) bzw. 42 300 (Varian-
te 2) weniger sein. Damit wird sich die Zahl der Personen
im Vorschulalter 2035 gegenüber 2018 um 10,6 Prozent
(Variante 1) bzw. 18,9 Prozent (Variante 2) verringern. Die
doch unterschiedlich starken Rückgänge spiegeln im Er-
gebnis die Annahmen zum Geburtenverhalten wider.
Während in Variante 2 die Zahl der unter 6-Jährigen im
gesamten Vorausberechnungszeitraum rückläufig ist, wird
in Variante 1 am Ende des Vorausberechnungszeitraums
mit einer Stagnation sowie einer leichten Zunahme für die
Jahre 2034 und 2035 gerechnet.
Mehr Kinder und Jugendliche im Alter von 6 bis unter
17 Jahren
Bereits in der Vergangenheit war die Entwicklung der Kin-
der und Jugendlichen im Schulalter durch sich stark ver-
ändernde Besetzungsstärken geprägt. Ende 1990 lebten
noch 645 600 Kinder und Jugendliche im Alter von 6 bis
unter 17 Jahren in Sachsen. Bis 2008 ging die Zahl um
fast 53 Prozent auf 305 000 Personen zurück. Seitdem ist
die Zahl der Personen dieser Altersgruppe wieder anstei-
gend. Am 31. Dezember 2018 waren 382 100 Kinder und
Jugendliche in diesem Alter. Die Zunahme wird sich bis
2026 (Variante 1) bzw. 2025 (Variante 2) fortsetzen. Da-
nach geht die Zahl bis 2035 auf 388 300 (Variante 1) bzw.
366 800 (Variante 2) zurück.
Mehr junge Erwachsene im Alter von 17 bis unter
20 Jahren
Die Altersgruppe der 17 bis 19-Jährigen beschreibt das Al-
ter, in dem in der Regel mit der Ausbildung begonnen
wird. Auch hier hatten die demografischen Veränderungs-
prozesse der Vergangenheit großen Einfluss auf die Ent-
wicklung dieser Altersgruppe.
Am 31. Dezember 1990 lebten 162 800 junge Erwachsene
in Sachsen. Ab 1993 nahm deren Zahl gegenüber dem
Vorjahr zu, da nun geburtenstarke Jahrgänge (ab Ge-
burtsjahr 1976) in diese Altersgruppe hereinwuchsen. Ab
dem Jahr 2000 ging die Zahl wieder zurück und erreichte
2012 mit 72 100 Personen bzw. einem Rückgang gegen-
über 1990 um 55,7 Prozent den geringsten Bestand. Am
31. Dezember 2018 lebten 101 300 Personen in dieser Al-
tersgruppe.
Die zahlenmäßige Zunahme der jungen Erwachsenen
wird sich fast bis zum Ende des Vorausberechnungszeit-
raums (2033) fortsetzen. Im Vergleich zu 2018 leben 2035
16 800 oder 16,6 Prozent (Variante 1) bzw. 13 600 oder
13,4 Prozent (Variante 2) mehr junge Erwachsene in
Sachsen.
Bevölkerung im erwerbsfähigen Alter
Zur Bevölkerung im erwerbsfähigen Alter zählen alle 20-
bis unter 65-Jährigen. Ende 2018 lebten 2 304 300 Perso-
nen dieser Altersgruppe in Sachsen. 1990 waren es
2 878 500 Personen, das entspricht einem Verlust von fast
20 Prozent. Dieser Negativtrend wird sich bis 2035 fort-
setzen. Zu diesem Zeitpunkt werden noch 2 070 100 (V1)
bzw. 1 987 600 Personen (V2) im erwerbsfähigen Alter in
Sachsen leben, 10,2 bzw. 13,7 Prozent weniger als 2018.
Die Diskrepanz zwischen dem Berufseinsteigerpotential
und den Personen, die aus dem Erwerbsleben aussteigen,
wird weiter bestehen bleiben.
Abb. 8 Bevölkerung im Alter von 20 und 65 Jahren
1990 bis 2035
Weniger junge Erwerbsfähige im Alter von 20 bis un-
ter 35 Jahren
2035 werden 619 600 (Variante 1) bzw. 579 400 (Varian-
te 2) Personen in Sachsen im Alter von 20 bis unter
35 Jahren sein. Dies sind 4,1 bzw. 10,3 Prozent weniger
als 2018. Damit ist der Rückgang in dieser Altersgruppe
geringer als der für alle Personen im erwerbsfähigen Alter
von 20 bis unter 65 Jahren. Dabei verläuft der Rückgang
nicht kontinuierlich. Bis 2025 (Variante 1) bzw. 2026 (Vari-
ante 2) nimmt die Zahl der jungen Erwerbsfähigen um
mindestens 10,6 Prozent ab. Danach steigt sie wieder,
0
10
20
30
40
50
60
70
80
1990 1995 2000 2005 2010 2015 2020 2025 2030 2035
Tausend Einwohner
20 Jahren
65 Jahren
Alter von ...
7. RBV, Variante 1

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16
weil geburtenstärkere Jahrgänge in diese Altersgruppe
vorrücken.
Weniger Erwerbsfähige im mittleren Alter zwischen 35
und 50 Jahren
Am 31. Dezember 2018 waren 746 400 Personen im mitt-
leren erwerbsfähigen Alter. Bis 2025 steigt die Zahl der
Personen in dieser Altersgruppe um bis zu 6,8 Prozent
(Variante 1). Der Übergang der geburtenschwachen Jahr-
gänge der jungen Erwerbsfähigen in das mittlere Alter be-
wirkt ab dem Jahr 2026 einen starken Rückgang der Zahl
der Personen dieser Altersgruppe. Der einsetzende Rück-
gang überlagert komplett den bis 2025 angenommenen
Anstieg, so dass 2035 die Zahl der Erwerbsfähigen im
mittleren Alter um 39 500 Personen bzw. 5,3 Prozent (Va-
riante 1) sowie um 70 800 Personen bzw. 9,5 Prozent (Va-
riante 2) geringer ist als 2018.
Weniger ältere Erwerbsfähige im Alter von 50 bis un-
ter 65 Jahren
Im Gegensatz zu den jungen Erwerbsfähigen und denen
im mittleren Alter wird für die Entwicklung der älteren Er-
werbsfähigen ein kontinuierlicher Rückgang angenom-
men. Gegenüber 2018 mit 912 000 Personen in dieser
Altersgruppe wird die Zahl bis 2035 um 168 500 Personen
(Variante 1) bzw. 179 500 Personen (Variante 2) zurück-
gehen. Damit gehören 2035 rund ein Fünftel weniger Per-
sonen der Gruppe der älteren Erwerbsfähigen an.
Durchschnittsalter der Erwerbsfähigen sinkt ab dem
Jahr 2026
Die Verschiebungen zwischen den einzelnen Altersgrup-
pen innerhalb der Gruppe der erwerbsfähigen Bevölke-
rung wirken auch auf das Durchschnittsalter. Das
durchschnittliche Alter der Personen im erwerbsfähigen
Alter (20 bis unter 65 Jahre) lag 1990 bei 41,8 Jahren und
hat sich bis 2018 auf 44,4 Jahre erhöht. Bis 2025 hat die
Verschiebung in den Altersgruppen keine Auswirkungen
auf das Durchschnittsalter, bis zu diesem Vorausberech-
nungsjahr bleibt es auf dem Niveau von 2018. Erst ab
2026 wird das Durchschnittsalter wieder sinken und 2035
bei 43,5 Jahren in Variante 1 und 43,7 Jahren in Varian-
te 2 liegen.
Bevölkerung im Alter von 65 und mehr Jahren
Dem Rückgang der Bevölkerung im erwerbsfähigen Alter
steht ein kontinuierlicher Anstieg der Personen im Alter
von 65 und mehr Jahren gegenüber. Damit wird sich der
Trend fortsetzen, der sich auch in der Vergangenheit ab-
zeichnete. 1990 lebten 751 000 Personen im Alter von 65
und mehr Jahren in Sachsen. Bis 2018 nahm deren Zahl
um 315 300 Personen bzw. 42 Prozent auf 1,07 Millionen
Personen zu. Bis zum Jahr 2035 wird die Zahl um weitere
102 600 (Variante 1) bzw. 97 500 (Variante 2) zunehmen.
Dies entspricht einem Anstieg gegenüber 2018 um 9,6
bzw. 9,1 Prozent.
Für den Bevölkerungsanstieg dieser Altersgruppe sind
primär zwei Teilgruppen verantwortlich: Sowohl die Zahl
der 65- bis unter 75-Jährigen sowie die Zahl der Hochbe-
tagten im Alter von 85 und mehr Jahren wird weiter an-
steigen.
Mehr Personen im Alter von 65 bis unter 75 Jahren
Mit dem Eintritt der Babyboomer-Generation (hier definiert
durch die Geburtsjahrgänge 1950 bis 1966) in die Alters-
gruppe nimmt die Zahl der Personen im Alter von 65 bis
unter 75 Jahren deutlich zu. Gegenüber 2018 mit
481 000 Personen wächst bis zum Jahr 2031 die Zahl in
beiden Varianten um mehr als 16 Prozent auf bis zu
560 300 Personen (Variante 1). Mit dem Nachrücken der
Generation ab 1966 geht die Zahl der Personen in dieser
Altersgruppe wieder leicht zurück. Trotzdem ist für die
Zahl der Personen im Alter von 65 bis unter 75 Jahren
über den gesamten Vorausberechnungszeitraum ein Ge-
winn
gegenüber
2018
um
59 900 Personen
oder
12,5 Prozent (Variante 1) bzw. 57 000 Personen oder
11,9 Prozent (Variante 2) zu verzeichnen. Auch zukünftig
bleibt diese Altersgruppe die am stärksten besetzte mit ei-
nem durchschnittlichen Anteil von rund 48 Prozent an al-
len Personen im Alter von 65 und mehr Jahren.
Personen im Alter von 75 bis unter 85 Jahren leicht
rückläufig
Am 31. Dezember 2018 lebten 444 200 Personen im Alter
von 75 bis unter 85 Jahren im Freistaat Sachsen. Bis zum
Jahr 2025 wird deren Zahl rückläufig sein, weil in diesem
Zeitraum vorrangig die Geburtsjahrgänge der Kriegs- und
Nachkriegszeit dieser Altersgruppe angehören. Erst mit
dem
Beginn
des
Nachrückens
der
Babyboomer-
Generation nimmt die Zahl der Personen im Alter von 75
bis unter 85 Jahren wieder zu. 2035 werden voraussicht-
lich 434 900 (Variante 1) bzw. 433 500 Personen (Varian-
te 2) dieser Altersgruppe in Sachsen angehören. Die
Veränderung gegenüber 2018 ist mit einem Rückgang um
2,4 Prozent in Variante 2 eher gering.
Mehr Personen im Alter von 85 und mehr Jahren
Mit dem weiteren Anstieg der Lebenserwartung wird auch
mit einem weiteren Anstieg der hochbetagten Personen im
Alter von 85 und mehr Jahren zu rechnen sein. Bereits in
der Vergangenheit nahm die Zahl der Hochbetagten fast
kontinuierlich zu. Zwischen 1990 mit 71 100 und 2018 mit
141 100 Personen hat sich deren Anzahl nahezu verdop-
pelt. Bis 2035 nimmt sie um bis zu 52 000 Personen wei-
ter zu. Auch hier wirkt sich das Eintreten unterschiedlich
stark besetzter Geburtsjahrgänge in diese Altersgruppe
auf deren Besetzungsstärke aus. So ist der vorausbe-
rechnete Rückgang zwischen 2030 und 2033 Resultat
dessen, dass zu diesem Zeitpunkt die Geburtsjahrgänge
ab 1941 bis 1948 dieser Altersgruppe angehören. Nicht-
destotrotz weist die Altersgruppe der Hochbetagten mit ei-
nem Anstieg bis 2035 gegenüber 2018 um mehr als
36 Prozent die größte Veränderung auf.

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Abb. 9 Bevölkerung im Alter unter 25 Jahren 1990 bis 2035 nach Altersgruppen
Abb. 10 Bevölkerung im Alter von 20 bis unter 65 Jahren 1990 bis 2035 nach Altersgruppen
Abb. 11 Bevölkerung im Alter von 65 und mehr Jahren 1990 bis 2035 nach Altersgruppen
0
50
100
150
200
250
300
350
400
450
1990 1995 2000 2005 2010 2015 2020 2025 2030 2035
Alter von ... bis unter ... Jahren
Tausend
unter 6
6 - 10
10 - 17
17 - 19
19 - 25
-40 -30 -20 -10
0
10
20
30
40
Prozent
unter 6
6 - 10
10 - 17
17 - 19
19 - 25
Insgesamt
Variante 1
Variante 2
Alter von ... bis
unter ... Jahren
Abb. 9 Bevölkerung im Alter unter 25 Jahren 1990 bis 2035 nach Altersgruppen
Veränderung 2035 gegenüber 2018
7. RBV, Variante 1
0
200
400
600
800
1 000
1 200
1990 1995 2000 2005 2010 2015 2020 2025 2030 2035
Alter von ... bis unter ... Jahren
Tausend
20 - 35
35 - 50
50 - 65
-40 -30 -20 -10
0
10
20
30
40
Prozent
20 - 35
35 - 50
50 - 65
Insgesamt
Variante 1
Variante 2
Alter von ... bis
unter ... Jahren
7. RBV, Variante1
Veränderung 2035 gegenüber 2018
0
100
200
300
400
500
600
700
1990 1995 2000 2005 2010 2015 2020 2025 2030 2035
Alter von ... bis unter ... Jahren
Tausend
65 - 75
75 - 85
85 und mehr
-40 -30 -20 -10
0
10
20
30
40
Prozent
65 - 75
75 - 85
85 und
mehr
Insgesamt
Variante 1
Variante 2
Alter von ... bis
unter ... Jahren
Veränderung 2035 gegenüber 2018
7. RBV, Variante 1
Abb. 10 Bevölkerung im Alter von 20 bis unter 65 Jahren 1990 bis 2035 nach Altersgruppen
Abb. 11 Bevölkerung im Alter von 65 und mehr Jahren 1990 bis 2035 nach Altersgruppen

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Jugend-, Alten- und Gesamtquotient
Neben der Betrachtung ausgewählter Altersgruppen der
Gesamtbevölkerung sind insbesondere die demografi-
schen Abhängigkeitsquotienten dazu geeignet, den Alte-
rungsprozess
abzubilden.
Diese
beschreiben
das
Verhältnis der Zahl der Personen im nichterwerbsfähigen
Alter zu der Zahl der Personen im erwerbsfähigen Alter.
Hierzu werden drei verschiedene Quotienten – der Ju-
gend-, Alten- und Gesamtquotient – betrachtet.
Der
Jugendquotient
ist das Verhältnis der unter 20-
Jährigen zu 100 Personen derselben Bevölkerung im Alter
von 20 bis unter 65 Jahre. Er ist ein Indikator für das Ver-
hältnis zwischen der jungen noch nicht erwerbsfähigen
Bevölkerung und den Personen im erwerbsfähigen Alter.
1990 betrug dieser Quotient 39,8 und er ist seitdem konti-
nuierlich bis 2010 auf 23,9 gesunken. Im Jahr 2018 lag
der Jugendquotient wieder bei 30,7. Bis 2030 (Variante 2)
bzw. 2031 (Variante 1) steigt der Jugendquotient weiter
bis auf 33,9 bzw. 34,4 an. Dieses Verhältnis bleibt bis zum
Ende des Vorausberechnungszeitraums 2035 relativ
stabil. Diese Entwicklung ist Resultat des Anstiegs der
Bevölkerung im Alter von unter 20 Jahren seit 2010 aber
auch eines Rückgangs der Bevölkerung im Alter von 20
bis unter 65 Jahren.
Der
Altenquotient
ist das Verhältnis der Anzahl der Per-
sonen im Alter von 65 und mehr Jahren bezogen auf
100 Personen derselben Bevölkerung im Alter von 20 bis
unter 65 Jahren. Er ist somit ein Indikator für das Verhält-
nis zwischen den Personen, die ihr aktives Erwerbsleben
abgeschlossen haben und den Personen im erwerbsfähi-
gen Alter. 1990 betrug der Altenquotient nach dieser Defi-
nition 26,1 und ist seitdem kontinuierlich auf 46,3 im Jahr
2018 angestiegen. Auch bis 2035 wird sich diese Tendenz
fortsetzen. Der Altenquotient wird dann 56,5 bzw. 58,6 be-
tragen. Dieser Anstieg ist das Resultat der gegenläufigen
Entwicklungstendenzen der beiden für die Errechnung des
Altenquotienten maßgeblichen Bevölkerungsgruppen. Die
Anzahl der Bevölkerung im erwerbsfähigen Alter nimmt
ab, während die Zahl der Personen, welche 65 Jahre oder
älter sind, stetig ansteigt.
Der
Gesamtquotient
vereint die Aussagen von Jugend-
und Altenquotient. Er ist definiert als das Verhältnis der
Anzahl der Personen einer Bevölkerung im nichterwerbs-
fähigen Alter zu 100 Personen derselben Bevölkerung im
erwerbsfähigen Alter und stellt damit die Summe aus Ju-
gend- und Altenquotient dar.
1990 betrug der Gesamtquotient 65,9 und ist bis 1999 auf
60,5 gefallen. Dabei hatte die sinkende Tendenz des Ju-
gendquotienten einen stärkeren Einfluss als die steigende
Tendenz des Altenquotienten. Von 2000 bis 2018 kehrte
sich dieses Verhältnis um. Die relativ großen jährlichen
Steigerungsraten des Altenquotienten und der ansteigen-
de Jugendquotient führen dazu, dass auch der Gesamt-
quotient wieder anstieg. Er lag 2018 bereits bei 77,0.
Dieser Anstieg wird sich im Vorausberechnungszeitraum
fortsetzen. Er erfolgt kontinuierlich und führt dazu, dass
der Gesamtquotient 2035 bei 90,6 bzw. 91,9 liegen wird.
Damit wird sich auch zukünftig die Entwicklung fortsetzen,
dass immer weniger Erwerbsfähigen immer mehr Perso-
nen im nicht erwerbsfähigen Alter gegenüberstehen.
Abb. 12 Jugend-, Alten- und Gesamtquotient 1990
bis 2035
Entwicklung der Bevölkerung in den Kreisfreien Städ-
te und Landkreisen
Auf der Ebene der Kreisfreien Städte und Landkreise ver-
läuft die Entwicklung sehr unterschiedlich, wobei sich die
Prozesse der Vergangenheit auch in der Zukunft weitge-
hend fortsetzen werden.
Nach den deutlichen Bevölkerungsverlusten zu Beginn der
1990er Jahre konnten insbesondere die Kreisfreien Städte
Dresden (ab 2000) und Leipzig (ab 2002) wieder Bevölke-
rungsgewinne verzeichnen. Im Vergleich zu 1990 weisen
im Jahr 2018 die beiden Kreisfreien Städte mit 5,5 Prozent
(Leipzig, Stadt) sowie 8,5 Prozent (Dresden, Stadt) als
Einzige unter allen Landkreisen und Kreisfreien Städten
höhere Bevölkerungszahlen auf. Für die Kreisfreie Stadt
Chemnitz sowie die Landkreise reichten die Verluste in
der Vergangenheit von 8,1 Prozent (Landkreis Leipzig) bis
30,6 Prozent (Landkreis Görlitz).
Diese Entwicklung setzt sich mit abnehmender Intensität
auch in der Zukunft fort. In beiden Varianten wird bis 2035
mit Bevölkerungsgewinnen für die Kreisfreie Stadt Dres-
den zwischen 1,5 und 6,0 Prozent und für die Kreisfreie
Stadt Leipzig zwischen 10,9 und 15,9 Prozent gerechnet.
Die Landkreise und die Kreisfreie Stadt Chemnitz werden
weiterhin mit einem Rückgang der Bevölkerung rechnen
müssen. Im Vergleich zur vergangenen Entwicklung liegen
die angenommenen Bevölkerungsverluste bis 2035 deut-
lich unter dem Niveau der Jahre 1990 bis 2018. Die
stärksten Verluste mit 15,1 bzw. 16,8 Prozent werden für
den Erzgebirgskreis erwartet. Mit einer Bevölkerungsab-
nahme zwischen 1,6 und 4,1 Prozent bis 2035 fallen die
Verluste im Landkreis Leipzig am geringsten aus.
0
10
20
30
40
50
60
70
80
90
100
1990 1995 2000 2005 2010 2015 2020 2025 2030 2035
7. RBV, Variante 1
Quotient
Jugendquotient
Altenquotient
Gesamtquotient

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Abb. 13 Veränderung der Bevölkerung 2035 gegenüber 2018 nach Kreisfreien Städten und Landkreisen
Durchschnittsalter
Das Durchschnittsalter der sächsischen Bevölkerung lag
2018 bei 46,8 Jahren und war durch einen stetigen An-
stieg bestimmt. Der Anstieg des Durchschnittsalters auf-
grund der Verschiebung der Altersstruktur fand ebenfalls,
wenn auch mit unterschiedlichem Niveau, auf regionaler
Ebene statt.
Diese Entwicklung war für die Kreisfreie Stadt Chemnitz
sowie für alle Landkreise bestimmend. Die Kreisfreien
Städte Dresden und Leipzig konnten in den letzten Jahren
hingegen einen leichten Rückgang bzw. eine Stagnation
des Durchschnittsalters verzeichnen. So lag das Durch-
schnittsalter nur in diesen beiden Städten unterhalb des
sächsischen Wertes.
Grundsätzlich wird das Durchschnittsalter mit Ausnahme
der Stadt Leipzig weiter ansteigen, wobei in den Kreis-
freien Städten Chemnitz und Dresden in Variante 1 eher
mit einem moderaten Anstieg bzw. einer ausgeglichenen
Entwicklung zu rechnen ist. 2018 waren die Einwohner in
den
Landkreisen
mit
durchschnittlich
48,5 Jahren
4,5 Jahre älter als in den Kreisfreien Städten. Dieser Un-
terschied wird sich bis 2035 auf fast 6 Jahre in beiden Va-
rianten erhöhen.
Dabei steigt das Durchschnittsalter in sechs bzw. sieben
Landkreisen bis 2035 auf über 50 Jahre Mit einem Durch-
schnittsalter von 51,2 (Variante 1) bzw. 51,7 Jahren (Vari-
ante 2) weist der Erzgebirgskreis dann den höchsten Wert
auf.
Demografische Quotienten
Im Jahr 1990 lag der Gesamtquotient zwischen 60,1
(Kreisfreie Stadt Leipzig) und 69,3 (Landkreis Sächsische
Schweiz-Osterzgebirge). Bestimmend für den Gesamtquo-
tienten war dabei der Jugendquotient, der im Durchschnitt
der Kreisfreien Städte und Landkreise im Jahr 1990 bei
40,1 lag. Der durchschnittliche Altenquotient lag bei 26,1.
Bis zum Jahr 2018 stieg der Gesamtquotient in der Kreis-
freien Stadt Chemnitz und allen Landkreisen deutlich an.
In
den
Kreisfreien
Städten
Dresden
(1990: 65,9;
2018: 68,5) und Leipzig (1990: 60,1; 2018: 62,2) waren
die Veränderungen dagegen vergleichsweise gering. Der
Variante 1 Variante 2
Chemnitz, Stadt
46,8
47,1
48,0
Erzgebirgskreis
48,9
51,2
51,7
Mittelsachsen
48,4
49,8
50,4
Vogtlandkreis
49,5
51,1
51,7
Zw ickau
48,9
50,4
51,0
Dresden, Stadt
42,9
43,4
44,1
Bautzen
48,3
50,3
50,8
Görlitz
49,3
50,6
51,2
Meißen
48,2
50,1
50,7
Sächsische Schweiz-
Osterzgebirge
47,8
49,1
49,6
Leipzig, Stadt
42,3
41,7
42,4
Leipzig
47,9
48,7
49,2
Nordsachsen
47,7
49,0
49,7
Freistaat Sachsen
46,8
47,4
48,1
Tab. 1 Durchschnittsalter der Bevölkerung 2018
und 2035 nach Kreisfreien Städten und
Landkreisen (in Jahren)
Kreisfreie Stadt
Landkreis
Land
7. RBV, 2035
2018
-20
-15
-10
-5
0
5
10
15
20
Erzgebirgskreis
Zwickau
Vogtlandkreis
Bautzen
Mittelsachsen
Görlitz
Meißen
Chemnitz, Stadt
Sächsische Schweiz-Osterzgebirge
Nordsachsen
Leipzig
Dresden, Stadt
Leipzig, Stadt
Freistaat Sachsen
in Prozent
Prozent
Variante 2
Variante 1

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Anstieg des Gesamtquotienten ging mit einer Verschie-
bung zum Altenquotienten als bestimmende Größe einher.
In der Kreisfreien Stadt Chemnitz sowie allen Landkreisen
betrug der Gesamtquotient 2018 durchschnittlich 81,8,
geprägt durch einen durchschnittlichen Altenquotienten
von 51,0. Die beiden anderen Kreisfreien Städte weisen
dagegen einen niedrigeren Altenquotienten mit 36,8
(Dresden, Stadt) und 33,2 (Leipzig, Stadt) auf.
Bis zum Ende des Vorausberechnungszeitraums wird der
Gesamtquotient in allen Kreisfreien Städten und Landkrei-
sen ansteigen. Auch zukünftig behält die Aussage ihre
Gültigkeit, dass der Anstieg des Gesamtquotienten in den
Kreisfreien Städten Dresden und Leipzig vergleichsweise
gering ist.
In der Mehrzahl der Landkreise (Ausnahme Landkreis
Nordsachsen mit 99,3 in Variante 1) wird der Gesamtquo-
tient über 100 liegen. Das bedeutet, dass 100 Personen
im erwerbsfähigen Alter mehr als 100 Personen im nicht-
erwerbsfähigen Alter gegenüber stehen. Zusätzlich wird
der Altenquotient immer bestimmender, weil die Verände-
rungen des Jugendquotienten im Zeitraum 2018 bis 2035
vergleichsweise gering sind.
Entwicklung der kreisangehörigen Gemeinden
Die ermittelten Regionalergebnisse wurden unter Berück-
sichtigung der individuellen Entwicklungsmuster nach ein-
heitlichen Modellprinzipien berechnet und fortgeschrieben.
Insbesondere bei der Interpretation der Ergebnisse auf
Gemeindeebene sind die methodischen Erläuterungen
hinzuzuziehen.
Die Veränderungen in der Altersstruktur sind regional sehr
verschieden. Sie hängen jedoch maßgeblich von der Ge-
meindegröße und den gegebenen Altersstrukturen ab, die
auch von regionalen Gegebenheiten bestimmt sein kön-
nen. So wirkt beispielsweise das Vorhandensein eines
Pflege- oder Seniorenheims mit 100 Plätzen in einer Ge-
meinde mit 2 000 Einwohnern massiv auf dessen Alters-
struktur. Auch die unterschiedlich starke Besetzung der
einzelnen Altersjahre in kleinen Gemeinden beeinflusst die
Altersstruktur insbesondere bei der Betrachtung einzelner
Jahre.
Zum Gebietsstand 1. Januar 2020 gab es in Sachsen
416 kreisangehörige Gemeinden, deren Entwicklung in
der Vergangenheit unterschiedlich verlief. Auch für die zu-
künftige Entwicklung wird deshalb mit regionalen Unter-
schieden gerechnet.
Bereits für den Basiszeitraum der Analyse 2014 bis 2018
konnten 59 kreisangehörige Gemeinden Bevölkerungsge-
winne von bis zu 11,2 Prozent (Niederdorf) verzeichnen.
Nach den Berechnungen der Variante 1 setzt sich für
33 dieser Gemeinden der positive Entwicklungstrend bis
2035 fort. In Variante 2 werden 22 Gemeinden entspre-
chend der vergangenen Entwicklung weiterhin an Einwoh-
nern gewinnen. Die höchste Bevölkerungszunahme
erreicht dabei die Stadt Taucha mit fast 17 Prozent (Vari-
ante 1) bzw. 13,2 Prozent (Variante 2). Für die übrigen
26 bzw. 37 Gemeinden ergeben sich durch das Fort-
schreiben der vergangenen Entwicklung bis 2035 dann je-
doch Bevölkerungsverluste.
Somit wiesen 357 bzw. 85,8 Prozent der kreisangehörigen
Gemeinden bereits eine Abnahme der Bevölkerung auf.
Für 349 Gemeinden (Variante 1) bzw. 351 (Variante 2)
setzt sich diese Entwicklung auch im Vorausberechnungs-
zeitraum fort. Für acht bzw. sechs Gemeinden bedeuten
das langfristige Fortschreiben der Entwicklungen aus der
Vergangenheit dann Bevölkerungsgewinne.
Durchschnittsalter
In den 416 kreisangehörigen Gemeinden lag das Durch-
schnittsalter der Bevölkerung 2018 zwischen 41,4 und
53,6 Jahren. Im Jahr 2035 wird die Spanne des Durch-
schnittsalters in Variante 1 zwischen 42,3 und 57,0 Jahren
sowie in Variante 2 zwischen 42,7 und 57,8 Jahren liegen.
Das bedeutet einen durchschnittlichen Anstieg von 1,9
bzw. 2,4 Jahren. Immerhin ergibt sich durch das Fort-
schreiben der vergangenen Entwicklungen und den Ver-
schiebungen in der Altersstruktur für 28 (Variante 1) bzw.
15 Gemeinden (Variante 2) ein Rückgang und damit eine
positive Veränderung des Durchschnittsalters bis 2035.
Demografische Quotienten
Der Jugendquotient als das Verhältnis zwischen Personen
im Alter unter 20 Jahren und der Bevölkerung im erwerbs-
fähigen Alter von 20 bis unter 65 Jahren betrug 2018 in
den kreisangehörigen Gemeinden zwischen 20,8 und
44,9. Damit wiesen 183 Gemeinden bzw. 44,0 Prozent ei-
nen geringeren Jugendquotienten auf als für Sachsen ins-
gesamt.
Im
Jahr
2035
wird
in
Variante 1
ein
Jugendquotient zwischen 25,6 und 61,7 sowie in Varian-
te 2 zwischen 24,8 und 60,4 erwartet. Dabei wird der Ju-
gendquotient gegenüber 2018 in 22 (Variante 1) bzw.
31 Gemeinden (Variante 2) zurückgehen. Das bedeutet,
dass mit über 90 Prozent die Mehrzahl der kreisangehöri-
gen Gemeinden mit einer Zunahme des Jugendquotienten
rechnen kann.
Für 408 der 416 kreisangehörigen Gemeinden war 2018
der
Altenquotient
bestimmend.
Damit
wiesen
nur
acht Gemeinden einen geringeren Altenquotienten als Ju-
gendquotienten auf. Für das Jahr 2018 ergab sich ein
Altenquotient zwischen 29,3 und 76,7. Mit Ausnahme ei-
ner Gemeinde in Variante 1 nimmt der Altenquotient in al-
len Gemeinden zu. Im Jahr 2035 wird die Spanne des
Altenquotienten in Variante 1 zwischen 42,4 und 116,9
sowie in Variante 2 zwischen 43,9 und 122,1 betragen.
Im Vergleich zum Gesamtquotienten für Sachsen mit 77,0
im Jahr 2018 wiesen 154 Gemeinden (37,0 Prozent) einen
geringeren Gesamtquotienten aus. Somit hatten rund zwei
Drittel der Gemeinden bereits 2018 einen höheren Ge-
samtquotienten als Sachsen. Bis zum Jahr 2035 steigt der
Gesamtquotient in allen kreisangehörigen Gemeinden.
Bestimmend für den Gesamtquotienten wird mit Ausnah-
me von bis zu zwei Gemeinden dann der Altenquotient
sein. Während 2018 nur zwei Gemeinden einen Gesamt-
quotienten von 100 und mehr aufwiesen, wird das 2035 in
Variante 1 für 341 Gemeinden (82,0 Prozent) und in Vari-
ante 2 für 349 Gemeinden (83,9 Prozent) zutreffen.

image
© Statistisches Landesamt des Freistaates Sachsen | Sonderheft 7. Regionalisierte Bevölkerungsvorausberechnung für den Freistaat Sachsen bis 2035 |
21
Abb. 14 Bevölkerungsentwicklung 2014 bis 2018 sowie 2019 bis 2035 nach Gemeinden

image
© Statistisches Landesamt des Freistaates Sachsen | Sonderheft 7. Regionalisierte Bevölkerungsvorausberechnung für den Freistaat Sachsen bis 2035 |
22
Abb. 15 Durchschnittsalter 2018 und 2035 nach Gemeinden

image
© Statistisches Landesamt des Freistaates Sachsen | Sonderheft 7. Regionalisierte Bevölkerungsvorausberechnung für den Freistaat Sachsen bis 2035 |
23
Abb. 16 Anteil der Bevölkerung im Alter von 65 und mehr Jahren an der Gesamtbevölkerung 2018 und 2035
nach Gemeinden

image
© Statistisches Landesamt des Freistaates Sachsen | Sonderheft 7. Regionalisierte Bevölkerungsvorausberechnung für den Freistaat Sachsen bis 2035 |
24
Abb. 17 Gesamtquotient 2018 und 2035 nach Gemeinden

2. Bevölkerung 2018 sowie 2020, 2025, 2030 und 2035 nach Kreisfreien Städten und Landkreisen
Bevölkerungs-
fortschreibung
2018
2020
2025
2030
2035
2020
2025
2030
2035
Chemnitz, Stadt
247 237
247 520
245 420
241 080
236 770
0,1
-0,7
-2,5
-4,2
Erzgebirgskreis
337 696
332 150
317 210
301 740
286 680
-1,6
-6,1
-10,6
-15,1
Mittelsachsen
306 185
302 310
292 360
282 180
272 560
-1,3
-4,5
-7,8
-11,0
Vogtlandkreis
227 796
224 850
217 000
208 730
200 340
-1,3
-4,7
-8,4
-12,1
Zwickau
317 531
313 070
301 300
289 290
277 920
-1,4
-5,1
-8,9
-12,5
Dresden, Stadt
554 649
561 880
575 210
582 460
587 780
1,3
3,7
5,0
6,0
Bautzen
300 880
297 250
287 530
277 380
267 340
-1,2
-4,4
-7,8
-11,1
Görlitz
254 894
251 720
243 500
235 330
227 060
-1,2
-4,5
-7,7
-10,9
Meißen
242 165
240 640
235 990
230 560
225 110
-0,6
-2,5
-4,8
-7,0
Sächsische Schweiz-
Osterzgebirge
245 611
245 300
243 120
239 550
235 540
-0,1
-1,0
-2,5
-4,1
Leipzig, Stadt
587 857
604 000
637 590
663 310
681 140
2,7
8,5
12,8
15,9
Leipzig
257 763
257 460
256 500
255 170
253 520
-0,1
-0,5
-1,0
-1,6
Nordsachsen
197 673
197 580
196 620
195 240
193 680
0
-0,5
-1,2
-2,0
Freistaat Sachsen
4 077 937 4 075 740 4 049 340 4 002 010 3 945 430
-0,1
-0,7
-1,9
-3,2
Chemnitz, Stadt
247 237
247 420
242 760
233 920
225 090
0,1
-1,8
-5,4
-9,0
Erzgebirgskreis
337 696
331 960
316 000
298 460
280 870
-1,7
-6,4
-11,6
-16,8
Mittelsachsen
306 185
302 090
290 940
278 100
265 190
-1,3
-5,0
-9,2
-13,4
Vogtlandkreis
227 796
224 620
215 530
204 970
194 310
-1,4
-5,4
-10,0
-14,7
Zwickau
317 531
312 830
299 580
284 530
269 760
-1,5
-5,7
-10,4
-15,0
Dresden, Stadt
554 649
560 900
569 200
567 950
563 090
1,1
2,6
2,4
1,5
Bautzen
300 880
296 990
286 320
274 240
261 970
-1,3
-4,8
-8,9
-12,9
Görlitz
254 894
251 410
241 850
230 850
219 880
-1,4
-5,1
-9,4
-13,7
Meißen
242 165
240 430
234 790
227 120
218 920
-0,7
-3,0
-6,2
-9,6
Sächsische Schweiz-
Osterzgebirge
245 611
245 110
242 040
236 570
230 130
-0,2
-1,5
-3,7
-6,3
Leipzig, Stadt
587 857
601 980
628 100
643 460
651 670
2,4
6,8
9,5
10,9
Leipzig
257 763
257 190
255 180
251 610
247 180
-0,2
-1,0
-2,4
-4,1
Nordsachsen
197 673
197 440
195 290
191 120
186 500
-0,1
-1,2
-3,3
-5,7
Freistaat Sachsen
4 077 937 4 070 360 4 017 580 3 922 900 3 814 570
-0,2
-1,5
-3,8
-6,5
Veränderung ... gegenüber 2018
Variante 1
Variante 2
Kreisfreie Stadt
Landkreis
Land
7. RBV
absolut
%
© Statistisches Landesamt des Freistaates Sachsen | Sonderheft 7. Regionalisierte Bevölkerungsvorausberechnung für den Freistaat Sachsen bis 2035 |
25

3. Bevölkerung 2019 bis 2035 nach Kreisfreien Städten und Landkreisen
Schlüssel-
nummer
Kreisfreie Stadt
Landkreis
Land
2019
2020
2021
2022
2023
2024
2025
2026
14 5 11
Chemnitz, Stadt
247 470
247 520
247 390
247 100
246 660
246 100
245 420
244 670
14 5 21
Erzgebirgskreis
334 970
332 150
329 270
326 320
323 320
320 280
317 210
314 120
14 5 22
Mittelsachsen
304 250
302 310
300 360
298 390
296 400
294 390
292 360
290 320
14 5 23
Vogtlandkreis
226 340
224 850
223 350
221 800
220 230
218 620
217 000
215 360
14 5 24
Zwickau
315 320
313 070
310 790
308 460
306 090
303 700
301 300
298 890
14 6 12
Dresden, Stadt
558 370
561 880
565 140
568 100
570 750
573 110
575 210
577 070
14 6 25
Bautzen
299 090
297 250
295 390
293 480
291 530
289 540
287 530
285 490
14 6 26
Görlitz
253 320
251 720
250 120
248 490
246 830
245 170
243 500
241 830
14 6 27
Meißen
241 430
240 640
239 820
238 930
237 990
237 010
235 990
234 940
14 6 28
Sächsische Schweiz-
Osterzgebirge
245 510
245 300
245 020
244 660
244 210
243 700
243 120
242 490
14 7 13
Leipzig, Stadt
596 120
604 000
611 480
618 570
625 260
631 590
637 590
643 300
14 7 29
Leipzig
257 620
257 460
257 310
257 130
256 940
256 730
256 500
256 250
14 7 30
Nordsachsen
197 670
197 580
197 460
197 310
197 110
196 880
196 620
196 350
14
Freistaat Sachsen 4 077 480 4 075 740 4 072 880 4 068 730 4 063 320 4 056 810 4 049 340 4 041 070
14 5 11
Chemnitz, Stadt
247 450
247 420
247 100
246 470
245 520
244 250
242 760
241 090
14 5 21
Erzgebirgskreis
334 890
331 960
328 950
325 860
322 680
319 390
316 000
312 550
14 5 22
Mittelsachsen
304 150
302 090
300 010
297 880
295 680
293 370
290 940
288 430
14 5 23
Vogtlandkreis
226 240
224 620
222 960
221 240
219 440
217 540
215 530
213 450
14 5 24
Zwickau
315 210
312 830
310 390
307 870
305 240
302 480
299 580
296 600
14 6 12
Dresden, Stadt
557 900
560 900
563 540
565 750
567 500
568 630
569 200
569 340
14 6 25
Bautzen
298 970
296 990
294 980
292 920
290 800
288 600
286 320
283 960
14 6 26
Görlitz
253 170
251 410
249 640
247 820
245 930
243 950
241 850
239 660
14 6 27
Meißen
241 320
240 430
239 480
238 460
237 350
236 130
234 790
233 360
14 6 28
Sächsische Schweiz-
Osterzgebirge
245 420
245 110
244 720
244 220
243 610
242 880
242 040
241 080
14 7 13
Leipzig, Stadt
595 140
601 980
608 340
614 190
619 500
624 120
628 100
631 620
14 7 29
Leipzig
257 490
257 190
256 880
256 540
256 160
255 710
255 180
254 550
14 7 30
Nordsachsen
197 590
197 440
197 220
196 910
196 510
195 960
195 290
194 520
14
Freistaat Sachsen 4 074 940 4 070 360 4 064 200 4 056 110 4 045 930 4 033 020 4 017 580 4 000 200
7. RBV, Variante 1
7. RBV, Variante 2
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26

2027
2028
2029
2030
2031
2032
2033
2034
2035
Schlüssel-
nummer
243 840
242 950
242 030
241 080
240 150
239 250
238 390
237 560
236 770
14 5 11
311 010
307 910
304 820
301 740
298 680
295 640
292 620
289 640
286 680
14 5 21
288 270
286 230
284 200
282 180
280 200
278 240
276 310
274 420
272 560
14 5 22
213 710
212 050
210 400
208 730
207 060
205 390
203 710
202 030
200 340
14 5 23
296 480
294 070
291 670
289 290
286 930
284 610
282 340
280 110
277 920
14 5 24
578 690
580 120
581 370
582 460
583 480
584 500
585 540
586 630
587 780
14 6 12
283 450
281 410
279 390
277 380
275 360
273 350
271 340
269 340
267 340
14 6 25
240 170
238 540
236 940
235 330
233 700
232 060
230 400
228 730
227 060
14 6 26
233 870
232 780
231 670
230 560
229 440
228 340
227 240
226 160
225 110
14 6 27
241 810
241 090
240 340
239 550
238 750
237 940
237 130
236 330
235 540
14 6 28
648 730
653 920
658 880
663 310
667 380
671 160
674 690
678 010
681 140
14 7 13
255 980
255 710
255 450
255 170
254 870
254 550
254 220
253 880
253 520
14 7 29
196 080
195 800
195 530
195 240
194 950
194 650
194 340
194 010
193 680
14 7 30
4 032 090 4 022 570 4 012 690 4 002 010 3 990 970 3 979 670 3 968 270 3 956 840 3 945 430 14
239 320
237 510
235 710
233 920
232 160
230 400
228 630
226 840
225 090
14 5 11
309 030
305 500
301 970
298 460
294 950
291 430
287 910
284 380
280 870
14 5 21
285 850
283 270
280 680
278 100
275 540
272 970
270 390
267 780
265 190
14 5 22
211 330
209 200
207 070
204 970
202 880
200 780
198 640
196 470
194 310
14 5 23
293 570
290 530
287 520
284 530
281 570
278 620
275 660
272 690
269 760
14 5 24
569 190
568 880
568 460
567 950
567 310
566 520
565 540
564 310
563 090
14 6 12
281 550
279 110
276 670
274 240
271 830
269 400
266 940
264 440
261 970
14 6 25
237 440
235 220
233 020
230 850
228 700
226 540
224 330
222 090
219 880
14 6 26
231 850
230 290
228 710
227 120
225 510
223 900
222 250
220 580
218 920
14 6 27
240 030
238 920
237 760
236 570
235 340
234 090
232 790
231 460
230 130
14 6 28
634 840
637 860
640 730
643 460
645 960
648 080
649 650
650 680
651 670
14 7 13
253 860
253 130
252 380
251 610
250 820
249 990
249 100
248 150
247 180
14 7 29
193 680
192 830
191 980
191 120
190 270
189 390
188 460
187 490
186 500
14 7 30
3 981 550 3 962 250 3 942 660 3 922 900 3 902 830 3 882 080 3 860 290 3 837 340 3 814 570 14
7. RBV, Variante 1
7. RBV, Variante 2
© Statistisches Landesamt des Freistaates Sachsen | Sonderheft 7. Regionalisierte Bevölkerungsvorausberechnung für den Freistaat Sachsen bis 2035 |
27

4. Bevölkerung 1990, 2011, 2014 bis 2018 sowie 2020, 2025, 2030 und 2035 nach Altersgruppen
Freistaat Sachsen
Bevölkerung
männlich
2 250 153
1 978 178
1 987 607
2 011 561
2 009 991
2 010 214
2 009 619
weiblich
2 525 761
2 076 004
2 067 667
2 073 290
2 071 792
2 071 094
2 068 318
insgesamt
4 775 914 4 054 182 4 055 274 4 084 851 4 081 783 4 081 308 4 077 937
20
1 146 449
602 132
646 184
672 613
687 991
699 149
707 298
20 - 65
2 878 455
2 448 929
2 397 858
2 386 874
2 351 534
2 326 301
2 304 327
65 und mehr
751 010
1 003 121
1 011 232
1 025 364
1 042 258
1 055 858
1 066 312
10
583 896
330 441
345 595
356 484
363 701
367 945
369 615
10 - 20
562 553
271 691
300 589
316 129
324 290
331 204
337 683
20 - 30
675 557
496 113
438 203
428 796
408 092
389 773
372 483
30 - 40
692 233
463 548
496 219
514 418
523 353
530 955
537 552
40 - 50
582 670
600 831
528 702
509 920
492 729
485 687
482 263
50 - 60
656 022
620 887
628 412
629 202
628 892
626 881
623 028
60 - 70
505 566
501 394
512 413
531 300
553 623
564 762
575 843
70 - 80
319 222
506 368
525 003
506 029
481 984
467 585
449 277
80
198 195
262 909
280 138
292 573
305 119
316 516
330 193
65 - 75
381 878
533 244
483 080
475 213
471 885
478 945
481 000
75 - 85
298 044
352 082
395 512
413 041
430 476
436 361
444 192
85 und mehr
71 088
117 795
132 640
137 110
139 897
140 552
141 120
751 010 1 003 121 1 011 232 1 025 364 1 042 258 1 055 858 1 066 312
6
338 009
203 228
211 886
218 380
221 521
223 719
223 859
6 - 10
245 887
127 213
133 709
138 104
142 180
144 226
145 756
10 - 17
399 731
199 533
218 750
225 747
229 248
231 743
236 369
17 - 19
101 843
46 234
55 551
60 182
63 216
66 756
66 830
19 - 25
372 422
263 372
196 714
186 972
185 181
190 830
198 137
Zusammen
1 457 892
839 580
816 610
829 385
841 346
857 274
870 951
Durchschnittsalter
männlich
36,7
44,5
44,8
44,7
44,8
44,9
45,0
weiblich
41,9
48,3
48,5
48,4
48,4
48,5
48,5
insgesamt
39,4
46,4
46,7
46,6
46,7
46,7
46,8
Jugendquotient
39,8
24,6
26,9
28,2
29,3
30,1
30,7
Altenquotient
26,1
41,0
42,2
43,0
44,3
45,4
46,3
Gesamtquotient
65,9
65,5
69,1
71,1
73,6
75,4
77,0
Geschlechterproportion
89,1
95,3
96,1
97,0
97,0
97,1
97,2
Männer je 100 Frauen
und mehr
Jahre
je 100
unter
Zusammen
Demografische
Quotienten
unter
1990
2011
2014
2015
2016
2018
Alter von … bis
unter … Jahren
unter
Merkmal
Bevölkerungsfortschreibung
2017
© Statistisches Landesamt des Freistaates Sachsen | Sonderheft 7. Regionalisierte Bevölkerungsvorausberechnung für den Freistaat Sachsen bis 2035 |
28

Freistaat Sachsen
2020
2025
2030
2035
2020
2025
2030
2035
Bevölkerung
2 011 120
2 003 800
1 986 180
1 962 940
2 009 240
1 988 930
1 945 240
1 894 230
männlich
2 064 620
2 045 540
2 015 840
1 982 490
2 061 120
2 028 650
1 977 660
1 920 340
weiblich
4 075 740 4 049 340 4 002 010 3 945 430 4 070 360 4 017 580 3 922 900 3 814 570
insgesamt
718 480
733 480
725 330
706 480
717 250
723 460
699 690
663 240
20
2 271 010
2 196 990
2 113 250
2 070 050
2 267 220
2 176 690
2 062 570
1 987 560
20 - 65
1 086 240
1 118 870
1 163 430
1 168 900
1 085 890
1 117 420
1 160 640
1 163 780
65 und mehr
371 420
359 750
341 590
336 070
370 590
352 230
322 390
307 160
10
347 060
373 730
383 740
370 410
346 670
371 230
377 300
356 080
10 - 20
352 750
379 410
394 870
407 850
350 850
370 560
377 500
382 790
20 - 30
542 740
474 600
419 580
430 190
541 710
468 010
399 780
400 660
30 - 40
479 900
519 970
543 470
488 500
479 480
517 460
536 680
471 550
40 - 50
604 210
510 020
483 550
517 190
603 890
508 300
478 320
508 980
50 - 60
581 660
591 930
571 460
487 280
581 360
590 760
568 920
482 920
60 - 70
430 900
458 200
501 500
514 710
430 800
457 630
500 300
512 620
70 - 80
365 090
381 720
362 250
393 230
365 010
381 400
361 710
391 800
80
500 650
548 050
559 560
540 900
500 450
547 160
557 800
538 020
65 - 75
428 670
367 720
398 500
434 880
428 550
367 330
397 670
433 480
75 - 85
156 920
203 100
205 370
193 110
156 890
202 930
205 160
192 280
85 und mehr
1 086 240 1 118 870 1 163 430 1 168 900 1 085 890 1 117 420 1 160 640 1 163 780
Zusammen
222 210
207 920
200 210
200 040
221 510
201 690
186 580
181 530
6
149 210
151 830
141 370
136 030
149 080
150 540
135 820
125 640
6 - 10
245 870
263 960
267 850
252 300
245 760
262 550
263 500
241 170
10 - 17
66 750
73 650
76 930
77 460
66 590
73 080
75 740
75 460
17 - 19
212 690
223 540
236 270
244 400
211 530
218 980
227 860
232 780
19 - 25
896 730 920 900
922 630
910 230
894 470
906 830
889 490
856 570
Zusammen
Durchschnittsalter
45,1
45,4
45,7
46,0
45,1
45,6
46,1
46,6
männlich
48,5
48,7
48,8
48,9
48,6
48,8
49,2
49,5
weiblich
46,9
47,1
47,3
47,4
46,9
47,2
47,7
48,1
insgesamt
31,6
33,4
34,3
34,1
31,6
33,2
33,9
33,4
Jugendquotient
47,8
50,9
55,1
56,5
47,9
51,3
56,3
58,6
Altenquotient
79,5
84,3
89,4
90,6
79,5
84,6
90,2
91,9
Gesamtquotient
97,4
98,0
98,5
99,0
97,5
98,0
98,4
98,6
Geschlechterproportion
Männer je 100 Frauen
je 100
Jahre
Alter von … bis
unter … Jahren
unter
unter
Demografische
Quotienten
und mehr
unter
Merkmal
7. RBV
Variante 1
Variante 2
© Statistisches Landesamt des Freistaates Sachsen | Sonderheft 7. Regionalisierte Bevölkerungsvorausberechnung für den Freistaat Sachsen bis 2035 |
29

4.1 Bevölkerung 1990, 2011, 2014 bis 2018 sowie 2020, 2025, 2030 und 2035 nach Altersgruppen
Kreisfreie Stadt Chemnitz
Bevölkerung
männlich
147 408
116 081
118 721
122 748
121 279
121 771
122 248
weiblich
167 912
124 462
124 800
125 897
125 074
125 084
124 989
insgesamt
315 320
240 543
243 521
248 645
246 353
246 855
247 237
20
72 155
33 403
36 378
39 315
39 425
40 660
41 346
20 - 65
194 483
142 916
141 713
142 959
139 485
138 111
137 250
65 und mehr
48 682
64 224
65 430
66 371
67 443
68 084
68 641
10
35 387
18 532
19 683
20 958
20 994
21 720
21 921
10 - 20
36 768
14 871
16 695
18 357
18 431
18 940
19 425
20 - 30
44 559
32 010
30 752
31 375
29 304
27 978
27 086
30 - 40
46 023
26 721
29 884
31 886
32 335
33 095
33 824
40 - 50
43 790
32 437
28 835
27 954
27 057
26 922
26 940
50 - 60
42 727
34 163
33 530
33 612
33 542
33 609
33 456
60 - 70
32 150
33 429
32 660
33 103
33 976
33 936
33 860
70 - 80
20 913
31 693
34 051
33 276
31 820
31 087
30 096
80
13 003
16 687
17 431
18 124
18 894
19 568
20 629
65 - 75
24 459
35 082
32 278
31 838
31 509
31 678
31 372
75 - 85
19 729
21 592
24 627
25 746
26 964
27 526
28 405
85 und mehr
4 494
7 550
8 525
8 787
8 970
8 880
8 864
48 682
64 224
65 430
66 371
67 443
68 084
68 641
6
20 322
11 590
12 246
13 060
13 003
13 541
13 564
6 - 10
15 065
6 942
7 437
7 898
7 991
8 179
8 357
10 - 17
26 040
10 691
11 890
12 708
12 737
12 983
13 311
17 - 19
6 563
2 619
3 160
3 713
3 708
3 945
3 925
19 - 25
25 154
16 876
13 804
13 621
12 717
12 974
13 665
93 144
48 718
48 537
51 000
50 156
51 622
52 822
Durchschnittsalter
männlich
37,1
44,9
44,9
44,2
44,6
44,5
44,6
weiblich
42,0
49,2
49,2
48,9
49,0
48,9
48,9
insgesamt
39,7
47,1
47,1
46,6
46,8
46,8
46,8
Demografische Quotienten
Jugendquotient
37,1
23,4
25,7
27,5
28,3
29,4
30,1
Altenquotient
25,0
44,9
46,2
46,4
48,4
49,3
50,0
Gesamtquotient
62,1
68,3
71,8
73,9
76,6
78,7
80,1
Geschlechterproportion
87,8
93,3
95,1
97,5
97,0
97,4
97,8
Männer je 100 Frauen
Zusammen
Jahre
je 100
Zusammen
unter
und mehr
1990
unter
2011
2014
2015
unter
2016
2017
2018
Alter von … bis
unter … Jahren
Merkmal
Bevölkerungsfortschreibung
© Statistisches Landesamt des Freistaates Sachsen | Sonderheft 7. Regionalisierte Bevölkerungsvorausberechnung für den Freistaat Sachsen bis 2035 |
30

Kreisfreie Stadt Chemnitz
2020
2025
2030
2035
2020
2025
2030
2035
Bevölkerung
122 810
122 540
121 130
119 750
122 820
121 200
117 190
113 240
männlich
124 710
122 880
119 950
117 020
124 600
121 560
116 730
111 850
weiblich
247 520
245 420
241 080
236 770
247 420
242 760
233 920
225 090
insgesamt
42 100
42 940
42 090
40 720
42 080
42 110
39 740
36 980
20
136 080
133 460
129 600
127 950
136 010
131 710
124 990
120 400
20 - 65
69 340
69 020
69 400
68 100
69 320
68 930
69 200
67 710
65 und mehr
22 180
21 620
20 370
19 780
22 160
21 030
18 790
17 520
10
19 920
21 320
21 720
20 950
19 930
21 090
20 950
19 460
10 - 20
25 630
26 440
26 660
27 320
25 580
25 520
24 870
24 780
20 - 30
34 930
31 520
28 110
28 140
34 930
31 040
26 410
25 510
30 - 40
27 160
30 440
32 480
29 970
27 150
30 250
31 930
28 540
40 - 50
32 740
28 170
27 380
29 860
32 730
28 050
26 930
29 150
50 - 60
32 920
31 950
31 230
27 080
32 910
31 870
31 030
26 730
60 - 70
28 990
28 810
28 900
28 330
28 990
28 780
28 810
28 170
70 - 80
23 050
25 150
24 230
25 350
23 040
25 140
24 210
25 250
80
31 220
31 250
30 460
29 770
31 220
31 190
30 310
29 550
65 - 75
28 460
24 910
25 260
25 310
28 450
24 890
25 210
25 200
75 - 85
9 660
12 860
13 680
13 020
9 660
12 860
13 670
12 960
85 und mehr
69 340
69 020
69 400
68 100
69 320
68 930
69 200
67 710
13 700
12 830
12 220
12 030
13 670
12 370
11 150
10 610
6
8 480
8 790
8 140
7 750
8 480
8 660
7 630
6 910
6 - 10
13 880
14 800
14 970
14 070
13 890
14 650
14 440
12 970
10 - 17
3 920
4 290
4 430
4 470
3 920
4 240
4 290
4 230
17 - 19
14 380
14 630
15 100
15 550
14 340
14 180
14 270
14 300
19 - 25
54 360
55 350
54 870
53 870
54 320
54 100
51 780
49 030
Durchschnittsalter
44,6
44,8
45,1
45,3
44,6
45,0
45,7
46,2
männlich
48,9
48,9
49,0
49,0
48,9
49,2
49,6
49,9
weiblich
46,8
46,9
47,0
47,1
46,8
47,1
47,6
48,0
insgesamt
Demografische Quotienten
30,9
32,2
32,5
31,8
30,9
32,0
31,8
30,7
Jugendquotient
51,0
51,7
53,5
53,2
51,0
52,3
55,4
56,2
Altenquotient
81,9
83,9
86,0
85,1
81,9
84,3
87,2
87,0
Gesamtquotient
98,5
99,7
101,0
102,3
98,6
99,7
100,4
101,2
Geschlechterproportion
Männer je 100 Frauen
Zusammen
Jahre
je 100
Zusammen
unter
und mehr
Merkmal
unter
Alter von … bis
unter … Jahren
unter
Variante 1
7. RBV
Variante 2
© Statistisches Landesamt des Freistaates Sachsen | Sonderheft 7. Regionalisierte Bevölkerungsvorausberechnung für den Freistaat Sachsen bis 2035 |
31

4.2 Bevölkerung 1990, 2011, 2014 bis 2018 sowie 2020, 2025, 2030 und 2035 nach Altersgruppen
Erzgebirgskreis
Bevölkerung
männlich
216 181
175 248
170 986
170 364
168 484
166 510
165 218
weiblich
240 607
183 855
178 596
177 301
175 652
173 863
172 478
insgesamt
456 788
359 103
349 582
347 665
344 136
340 373
337 696
20
112 394
53 320
55 342
56 443
56 888
56 715
56 855
20 - 65
270 897
216 081
203 385
197 953
191 270
185 647
181 514
65 und mehr
73 497
89 702
90 855
93 269
95 978
98 011
99 327
10
56 295
28 518
28 590
28 699
28 829
28 570
28 395
10 - 20
56 099
24 802
26 752
27 744
28 059
28 145
28 460
20 - 30
59 566
36 293
28 494
26 879
24 728
22 708
21 352
30 - 40
68 861
38 696
38 936
39 038
38 946
38 565
38 193
40 - 50
53 939
51 054
44 958
43 131
41 605
40 700
40 276
50 - 60
59 661
60 835
57 750
56 759
55 446
54 349
53 289
60 - 70
53 580
49 212
53 333
55 678
58 120
59 214
59 807
70 - 80
30 516
44 554
44 550
42 539
40 525
39 537
38 490
80
18 271
25 139
26 219
27 198
27 878
28 585
29 434
65 - 75
38 965
45 408
43 049
44 053
45 886
48 017
49 111
75 - 85
28 154
33 296
35 360
36 409
37 199
37 092
37 210
85 und mehr
6 378
10 998
12 446
12 807
12 893
12 902
13 006
73 497
89 702
90 855
93 269
95 978
98 011
99 327
6
32 347
17 111
16 905
16 959
16 915
16 743
16 612
6 - 10
23 948
11 407
11 685
11 740
11 914
11 827
11 783
10 - 17
39 872
18 532
19 750
20 145
20 313
20 197
20 399
17 - 19
10 279
4 276
4 986
5 228
5 477
5 592
5 611
19 - 25
33 682
19 093
12 888
11 957
11 525
11 624
12 013
140 128
70 419
66 214
66 029
66 144
65 983
66 418
Durchschnittsalter
männlich
36,8
45,5
46,2
46,4
46,6
46,9
47,0
weiblich
41,8
49,5
50,1
50,2
50,4
50,6
50,7
insgesamt
39,5
47,5
48,2
48,3
48,5
48,8
48,9
Demografische Quotienten
Jugendquotient
41,5
24,7
27,2
28,5
29,7
30,5
31,3
Altenquotient
27,1
41,5
44,7
47,1
50,2
52,8
54,7
Gesamtquotient
68,6
66,2
71,9
75,6
79,9
83,3
86,0
Geschlechterproportion
89,8
95,3
95,7
96,1
95,9
95,8
95,8
Zusammen
Männer je 100 Frauen
Jahre
je 100
Zusammen
unter
und mehr
1990
unter
2011
2014
2015
unter
2016
2017
2018
Alter von … bis
unter … Jahren
Merkmal
Bevölkerungsfortschreibung
© Statistisches Landesamt des Freistaates Sachsen | Sonderheft 7. Regionalisierte Bevölkerungsvorausberechnung für den Freistaat Sachsen bis 2035 |
32

Erzgebirgskreis
2020
2025
2030
2035
2020
2025
2030
2035
Bevölkerung
162 760
155 980
148 840
141 780
162 700
155 420
147 140
138 700
männlich
169 390
161 230
152 900
144 900
169 260
160 590
151 320
142 170
weiblich
332 150
317 210
301 740
286 680
331 960
316 000
298 460
280 870
insgesamt
56 460
54 210
50 820
47 420
56 400
53 710
49 490
45 150
20
173 950
158 340
144 360
135 240
173 840
157 690
142 550
132 020
20 - 65
101 740
104 660
106 560
104 020
101 720
104 610
106 420
103 700
65 und mehr
27 680
25 070
22 480
21 460
27 620
24 660
21 460
20 010
10
28 780
29 140
28 340
25 970
28 790
29 060
28 030
25 140
10 - 20
19 580
21 170
22 050
22 700
19 540
21 040
21 720
21 800
20 - 30
36 790
28 470
22 790
23 570
36 750
28 190
21 960
22 500
30 - 40
39 370
39 500
38 200
30 810
39 350
39 360
37 840
30 020
40 - 50
50 830
42 360
39 080
39 280
50 810
42 290
38 870
38 930
50 - 60
57 770
52 890
47 860
40 200
57 750
52 830
47 710
40 000
60 - 70
39 560
46 900
48 650
45 260
39 550
46 880
48 610
45 130
70 - 80
31 810
31 710
32 290
37 440
31 810
31 710
32 260
37 350
80
51 930
53 890
49 680
45 110
51 910
53 850
49 580
44 930
65 - 75
35 520
33 420
40 140
41 480
35 520
33 400
40 110
41 390
75 - 85
14 290
17 360
16 740
17 430
14 290
17 360
16 730
17 380
85 und mehr
101 740
104 660
106 560
104 020
101 720
104 610
106 420
103 700
16 030
13 820
12 740
12 460
15 990
13 480
12 040
11 580
6
11 650
11 250
9 740
8 990
11 630
11 180
9 420
8 430
6 - 10
20 830
20 850
20 010
17 720
20 840
20 800
19 790
17 100
10 - 17
5 410
5 740
5 730
5 550
5 400
5 720
5 680
5 420
17 - 19
13 030
13 720
14 130
14 490
13 020
13 690
13 980
13 960
19 - 25
66 950
65 380
62 350
59 220
66 880
64 860
60 900
56 490
Durchschnittsalter
47,4
48,3
49,0
49,5
47,4
48,4
49,3
50,0
männlich
51,0
51,8
52,4
52,9
51,1
51,9
52,7
53,3
weiblich
49,3
50,1
50,8
51,2
49,3
50,2
51,0
51,7
insgesamt
Demografische Quotienten
32,5
34,2
35,2
35,1
32,4
34,1
34,7
34,2
Jugendquotient
58,5
66,1
73,8
76,9
58,5
66,3
74,7
78,5
Altenquotient
90,9
100,3
109,0
112,0
91,0
100,4
109,4
112,7
Gesamtquotient
96,1
96,7
97,3
97,9
96,1
96,8
97,2
97,6
Geschlechterproportion
Männer je 100 Frauen
Zusammen
Jahre
je 100
Zusammen
unter
und mehr
Merkmal
unter
Alter von … bis
unter … Jahren
unter
Variante 1
7. RBV
Variante 2
© Statistisches Landesamt des Freistaates Sachsen | Sonderheft 7. Regionalisierte Bevölkerungsvorausberechnung für den Freistaat Sachsen bis 2035 |
33

4.3 Bevölkerung 1990, 2011, 2014 bis 2018 sowie 2020, 2025, 2030 und 2035 nach Altersgruppen
Landkreis Mittelsachsen
Bevölkerung
männlich
185 467
157 939
154 663
155 084
154 217
153 154
152 310
weiblich
207 724
162 123
158 048
157 366
156 288
154 999
153 875
insgesamt
393 191
320 062
312 711
312 450
310 505
308 153
306 185
20
95 288
46 614
48 580
49 944
50 606
50 807
51 060
20 - 65
233 370
191 556
182 283
179 638
175 688
172 264
169 288
65 und mehr
64 533
81 892
81 848
82 868
84 211
85 082
85 837
10
48 025
24 638
25 190
25 780
26 059
26 114
26 032
10 - 20
47 263
21 976
23 390
24 164
24 547
24 693
25 028
20 - 30
54 260
34 794
28 621
27 468
25 870
24 133
22 627
30 - 40
56 010
33 576
34 392
35 192
35 546
35 716
35 834
40 - 50
45 660
48 524
41 599
39 704
37 855
36 848
36 108
50 - 60
53 553
52 246
51 876
51 624
51 294
50 895
50 462
60 - 70
44 370
40 809
42 792
44 431
46 294
47 214
48 228
70 - 80
27 254
41 033
41 162
39 565
37 759
36 645
35 087
80
16 796
22 466
23 689
24 522
25 281
25 895
26 779
65 - 75
33 237
42 187
38 431
38 069
38 100
38 944
39 454
75 - 85
25 201
29 894
32 396
33 300
34 335
34 336
34 572
85 und mehr
6 095
9 811
11 021
11 499
11 776
11 802
11 811
64 533
81 892
81 848
82 868
84 211
85 082
85 837
6
27 769
14 885
15 223
15 448
15 574
15 493
15 324
6 - 10
20 256
9 753
9 967
10 332
10 485
10 621
10 708
10 - 17
33 633
16 324
17 242
17 448
17 559
17 571
17 758
17 - 19
8 605
3 715
4 326
4 632
4 742
4 927
4 987
19 - 25
30 366
18 972
12 868
12 037
11 858
11 959
12 239
120 629
63 649
59 626
59 897
60 218
60 571
61 016
Durchschnittsalter
männlich
37,0
45,3
46,0
46,0
46,2
46,4
46,5
weiblich
42,1
49,4
49,9
49,9
50,1
50,2
50,3
insgesamt
39,7
47,4
48,0
48,0
48,1
48,3
48,4
Demografische Quotienten
Jugendquotient
40,8
24,3
26,7
27,8
28,8
29,5
30,2
Altenquotient
27,7
42,8
44,9
46,1
47,9
49,4
50,7
Gesamtquotient
68,5
67,1
71,6
73,9
76,7
78,9
80,9
Geschlechterproportion
89,3
97,4
97,9
98,5
98,7
98,8
99,0
Zusammen
Männer je 100 Frauen
Jahre
je 100
Zusammen
unter
und mehr
1990
unter
2011
2014
2015
unter
2016
2017
2018
Alter von … bis
unter … Jahren
Merkmal
Bevölkerungsfortschreibung
© Statistisches Landesamt des Freistaates Sachsen | Sonderheft 7. Regionalisierte Bevölkerungsvorausberechnung für den Freistaat Sachsen bis 2035 |
34

Landkreis Mittelsachsen
2020
2025
2030
2035
2020
2025
2030
2035
Bevölkerung
150 670
146 450
142 100
137 900
150 610
145 790
139 900
133 890
männlich
151 630
145 900
140 090
134 660
151 480
145 160
138 200
131 310
weiblich
302 310
292 360
282 180
272 560
302 090
290 940
278 100
265 190
insgesamt
51 090
50 410
48 330
45 710
51 020
49 880
46 910
43 270
20
163 900
152 350
141 230
134 430
163 760
151 530
138 670
129 800
20 - 65
87 320
89 600
92 620
92 430
87 310
89 540
92 510
92 130
65 und mehr
25 660
23 710
21 600
20 770
25 600
23 270
20 470
19 170
10
25 430
26 700
26 740
24 930
25 410
26 610
26 440
24 100
10 - 20
20 850
22 190
23 120
24 190
20 800
21 850
22 250
22 680
20 - 30
35 330
29 070
24 160
24 860
35 290
28 820
23 220
23 310
30 - 40
35 130
36 580
37 050
31 750
35 100
36 460
36 670
30 810
40 - 50
48 450
39 340
35 430
36 810
48 440
39 260
35 140
36 350
50 - 60
48 410
48 090
45 410
37 330
48 390
48 040
45 290
37 060
60 - 70
34 150
37 670
41 010
41 180
34 160
37 640
40 950
41 070
70 - 80
28 900
29 010
27 680
30 740
28 900
29 010
27 670
30 650
80
41 570
45 280
45 150
42 750
41 560
45 230
45 080
42 590
65 - 75
32 890
28 680
32 240
35 060
32 890
28 670
32 210
34 990
75 - 85
12 860
15 640
15 220
14 610
12 860
15 640
15 220
14 550
85 und mehr
87 320
89 600
92 620
92 430
87 310
89 540
92 510
92 130
14 890
13 170
12 250
12 050
14 850
12 780
11 470
11 050
6
10 770
10 550
9 350
8 720
10 750
10 490
9 010
8 120
6 - 10
18 170
19 170
18 830
17 050
18 150
19 110
18 620
16 390
10 - 17
4 910
5 160
5 370
5 240
4 910
5 140
5 320
5 130
17 - 19
13 190
13 720
14 430
15 070
13 160
13 530
14 040
14 350
19 - 25
61 920
61 760
60 230
58 130
61 830
61 050
58 450
55 040
Durchschnittsalter
46,8
47,4
47,9
48,3
46,8
47,5
48,2
48,9
männlich
50,4
50,8
51,2
51,4
50,5
51,0
51,5
52,0
weiblich
48,6
49,1
49,5
49,8
48,6
49,2
49,9
50,4
insgesamt
Demografische Quotienten
31,2
33,1
34,2
34,0
31,2
32,9
33,8
33,3
Jugendquotient
53,3
58,8
65,6
68,8
53,3
59,1
66,7
71,0
Altenquotient
84,4
91,9
99,8
102,8
84,5
92,0
100,5
104,3
Gesamtquotient
99,4
100,4
101,4
102,4
99,4
100,4
101,2
102,0
Geschlechterproportion
Männer je 100 Frauen
Zusammen
Jahre
je 100
Zusammen
unter
und mehr
Merkmal
unter
Alter von … bis
unter … Jahren
unter
Variante 1
7. RBV
Variante 2
© Statistisches Landesamt des Freistaates Sachsen | Sonderheft 7. Regionalisierte Bevölkerungsvorausberechnung für den Freistaat Sachsen bis 2035 |
35

4.4 Bevölkerung 1990, 2011, 2014 bis 2018 sowie 2020, 2025, 2030 und 2035 nach Altersgruppen
Vogtlandkreis
Bevölkerung
männlich
136 642
115 274
112 676
113 174
112 594
111 835
111 055
weiblich
159 358
123 169
119 714
119 144
118 457
117 749
116 741
insgesamt
296 000
238 443
232 390
232 318
231 051
229 584
227 796
20
64 170
33 173
34 300
35 245
35 810
36 123
36 141
20 - 65
177 987
140 915
133 374
131 343
128 286
125 754
123 395
65 und mehr
53 843
64 355
64 716
65 730
66 955
67 707
68 260
10
32 898
17 271
17 279
17 632
17 909
18 016
17 964
10 - 20
31 272
15 902
17 021
17 613
17 901
18 107
18 177
20 - 30
39 539
23 862
19 115
18 552
17 409
16 350
15 279
30 - 40
42 533
24 263
24 391
24 825
25 175
25 330
25 380
40 - 50
36 983
36 001
30 989
29 667
28 201
27 366
26 689
50 - 60
41 427
39 171
39 031
38 682
38 465
37 946
37 603
60 - 70
33 677
32 870
33 345
34 570
35 826
36 594
37 088
70 - 80
22 895
32 217
33 464
32 219
30 940
29 945
28 921
80
14 776
16 886
17 755
18 558
19 225
19 930
20 695
65 - 75
26 338
34 378
31 256
30 855
30 885
31 385
31 433
75 - 85
22 234
22 167
24 987
26 163
27 259
27 461
28 028
85 und mehr
5 271
7 810
8 473
8 712
8 811
8 861
8 799
53 843
64 355
64 716
65 730
66 955
67 707
68 260
6
19 075
10 253
10 221
10 481
10 646
10 730
10 632
6 - 10
13 823
7 018
7 058
7 151
7 263
7 286
7 332
10 - 17
21 898
11 828
12 475
12 685
12 737
12 746
12 819
17 - 19
5 808
2 700
3 207
3 427
3 585
3 770
3 709
19 - 25
21 906
12 834
8 520
8 104
8 060
8 186
8 445
82 510
44 633
41 481
41 848
42 291
42 718
42 937
Durchschnittsalter
männlich
38,1
46,0
46,9
46,9
47,0
47,2
47,4
weiblich
43,9
50,5
51,1
51,2
51,3
51,4
51,5
insgesamt
41,2
48,3
49,1
49,1
49,2
49,3
49,5
Demografische Quotienten
Jugendquotient
36,1
23,5
25,7
26,8
27,9
28,7
29,3
Altenquotient
30,3
45,7
48,5
50,0
52,2
53,8
55,3
Gesamtquotient
66,3
69,2
74,2
76,9
80,1
82,6
84,6
Geschlechterproportion
85,7
93,6
94,1
95,0
95,1
95,0
95,1
Zusammen
Männer je 100 Frauen
Jahre
je 100
Zusammen
unter
und mehr
1990
unter
2011
2014
2015
unter
2016
2017
2018
Alter von … bis
unter … Jahren
Merkmal
Bevölkerungsfortschreibung
© Statistisches Landesamt des Freistaates Sachsen | Sonderheft 7. Regionalisierte Bevölkerungsvorausberechnung für den Freistaat Sachsen bis 2035 |
36

Vogtlandkreis
2020
2025
2030
2035
2020
2025
2030
2035
Bevölkerung
109 660
106 020
102 310
98 570
109 570
105 330
100 330
95 340
männlich
115 190
110 980
106 430
101 770
115 050
110 200
104 640
98 980
weiblich
224 850
217 000
208 730
200 340
224 620
215 530
204 970
194 310
insgesamt
36 210
35 710
34 240
32 410
36 140
35 140
32 860
30 280
20
119 250
110 230
101 630
95 770
119 110
109 440
99 470
92 200
20 - 65
69 400
71 070
72 870
72 160
69 370
70 950
72 640
71 830
65 und mehr
17 840
16 780
15 290
14 560
17 790
16 350
14 320
13 310
10
18 370
18 930
18 950
17 850
18 350
18 790
18 540
16 970
10 - 20
14 200
15 170
15 690
16 190
14 160
14 970
15 260
15 290
20 - 30
24 920
20 450
17 260
17 540
24 870
20 160
16 420
16 460
30 - 40
25 710
25 980
26 140
22 420
25 690
25 820
25 690
21 510
40 - 50
36 050
29 770
26 380
26 530
36 020
29 670
26 050
26 010
50 - 60
37 030
36 410
34 200
28 620
37 000
36 330
34 020
28 340
60 - 70
27 980
29 720
31 810
31 580
27 980
29 680
31 730
31 430
70 - 80
22 770
23 800
23 010
25 060
22 760
23 750
22 940
25 000
80
32 520
34 810
34 360
32 350
32 520
34 750
34 240
32 150
65 - 75
27 130
23 780
25 780
27 500
27 120
23 760
25 710
27 410
75 - 85
9 750
12 480
12 730
12 300
9 740
12 450
12 690
12 270
85 und mehr
69 400
71 070
72 870
72 160
69 370
70 950
72 640
71 830
10 530
9 370
8 680
8 430
10 490
9 020
8 030
7 690
6
7 310
7 410
6 620
6 130
7 300
7 330
6 290
5 620
6 - 10
13 070
13 410
13 390
12 160
13 060
13 310
13 090
11 500
10 - 17
3 610
3 800
3 790
3 790
3 610
3 770
3 730
3 670
17 - 19
9 080
9 490
9 790
10 230
9 060
9 410
9 570
9 660
19 - 25
43 600
43 480
42 260
40 740
43 520
42 840
40 700
38 130
Durchschnittsalter
47,7
48,3
48,8
49,2
47,7
48,4
49,2
49,8
männlich
51,7
52,2
52,6
52,9
51,7
52,4
53,0
53,5
weiblich
49,8
50,3
50,7
51,1
49,8
50,4
51,1
51,7
insgesamt
Demografische Quotienten
30,4
32,4
33,7
33,8
30,3
32,1
33,0
32,8
Jugendquotient
58,2
64,5
71,7
75,3
58,2
64,8
73,0
77,9
Altenquotient
88,6
96,9
105,4
109,2
88,6
96,9
106,1
110,7
Gesamtquotient
95,2
95,5
96,1
96,9
95,2
95,6
95,9
96,3
Geschlechterproportion
Männer je 100 Frauen
Zusammen
Jahre
je 100
Zusammen
unter
und mehr
Merkmal
unter
Alter von … bis
unter … Jahren
unter
Variante 1
7. RBV
Variante 2
© Statistisches Landesamt des Freistaates Sachsen | Sonderheft 7. Regionalisierte Bevölkerungsvorausberechnung für den Freistaat Sachsen bis 2035 |
37

4.5 Bevölkerung 1990, 2011, 2014 bis 2018 sowie 2020, 2025, 2030 und 2035 nach Altersgruppen
Landkreis Zwickau
Bevölkerung
männlich
191 540
161 269
157 717
158 067
156 866
155 999
154 978
weiblich
218 552
172 022
167 420
166 467
165 233
163 989
162 553
insgesamt
410 092
333 291
325 137
324 534
322 099
319 988
317 531
20
90 138
47 249
48 887
50 355
50 977
51 447
51 705
20 - 65
248 760
197 334
187 432
184 276
179 894
176 257
173 133
65 und mehr
71 194
88 708
88 818
89 903
91 228
92 284
92 693
10
46 436
24 884
25 001
25 617
25 886
26 049
26 029
10 - 20
43 702
22 365
23 886
24 738
25 091
25 398
25 676
20 - 30
56 718
35 096
28 887
27 624
25 944
24 302
22 950
30 - 40
59 028
34 215
34 792
35 572
35 901
36 253
36 422
40 - 50
51 066
50 392
43 244
41 297
39 218
37 923
36 881
50 - 60
56 802
53 540
53 494
53 165
52 970
52 735
52 200
60 - 70
47 879
44 990
45 371
46 859
48 674
49 341
50 167
70 - 80
30 593
43 764
45 431
43 756
41 744
40 504
38 986
80
17 868
24 045
25 031
25 906
26 671
27 483
28 220
65 - 75
37 190
46 424
42 542
42 153
42 110
42 866
42 712
75 - 85
27 746
31 348
34 134
35 349
36 724
37 102
37 757
85 und mehr
6 258
10 936
12 142
12 401
12 394
12 316
12 224
71 194
88 708
88 818
89 903
91 228
92 284
92 693
6
27 150
14 903
15 085
15 474
15 472
15 593
15 585
6 - 10
19 286
9 981
9 916
10 143
10 414
10 456
10 444
10 - 17
30 407
16 306
17 540
17 890
17 921
17 892
18 000
17 - 19
8 206
4 007
4 441
4 679
4 960
5 230
5 196
19 - 25
31 225
19 068
13 221
12 389
12 206
12 322
12 780
116 274
64 265
60 203
60 575
60 973
61 493
62 005
Durchschnittsalter
männlich
37,9
45,8
46,5
46,5
46,7
46,8
46,9
weiblich
43,2
50,0
50,5
50,5
50,6
50,7
50,8
insgesamt
40,7
47,9
48,6
48,6
48,7
48,8
48,9
Demografische Quotienten
Jugendquotient
36,2
23,9
26,1
27,3
28,3
29,2
29,9
Altenquotient
28,6
45,0
47,4
48,8
50,7
52,4
53,5
Gesamtquotient
64,9
68,9
73,5
76,1
79,0
81,5
83,4
Geschlechterproportion
87,6
93,7
94,2
95,0
94,9
95,1
95,3
Zusammen
Männer je 100 Frauen
Jahre
je 100
Zusammen
unter
und mehr
1990
unter
2011
2014
2015
unter
2016
2017
2018
Alter von … bis
unter … Jahren
Merkmal
Bevölkerungsfortschreibung
© Statistisches Landesamt des Freistaates Sachsen | Sonderheft 7. Regionalisierte Bevölkerungsvorausberechnung für den Freistaat Sachsen bis 2035 |
38

Landkreis Zwickau
2020
2025
2030
2035
2020
2025
2030
2035
Bevölkerung
153 140
148 240
143 250
138 490
153 070
147 400
140 590
133 860
männlich
159 930
153 060
146 030
139 430
159 760
152 190
143 940
135 900
weiblich
313 070
301 300
289 290
277 920
312 830
299 580
284 530
269 760
insgesamt
51 590
50 320
48 000
45 200
51 510
49 660
46 370
42 570
20
167 620
155 730
143 550
135 720
167 480
154 770
140 590
130 500
20 - 65
93 870
95 250
97 740
97 010
93 840
95 160
97 570
96 690
65 und mehr
25 630
23 670
21 470
20 530
25 570
23 180
20 310
18 900
10
25 950
26 650
26 520
24 670
25 940
26 470
26 060
23 670
10 - 20
21 410
22 950
23 580
24 400
21 370
22 600
22 570
22 590
20 - 30
35 950
29 640
24 940
25 540
35 900
29 310
23 880
23 950
30 - 40
35 470
36 380
37 060
31 740
35 440
36 230
36 590
30 690
40 - 50
50 230
40 860
35 830
36 670
50 210
40 760
35 480
36 060
50 - 60
49 760
49 200
46 740
38 480
49 730
49 120
46 600
38 230
60 - 70
37 970
39 980
42 470
42 420
37 970
39 960
42 400
42 290
70 - 80
30 710
31 970
30 680
33 470
30 690
31 950
30 640
33 380
80
43 860
46 570
46 230
44 040
43 860
46 520
46 130
43 870
65 - 75
36 600
32 060
34 510
36 540
36 590
32 040
34 460
36 460
75 - 85
13 400
16 620
17 000
16 420
13 400
16 600
16 980
16 360
85 und mehr
93 870
95 250
97 740
97 010
93 840
95 160
97 570
96 690
15 050
13 280
12 310
12 020
14 990
12 870
11 500
11 000
6
10 590
10 400
9 160
8 520
10 580
10 320
8 810
7 910
6 - 10
18 300
18 880
18 570
16 650
18 300
18 770
18 260
15 910
10 - 17
5 170
5 290
5 380
5 380
5 170
5 250
5 280
5 220
17 - 19
13 780
14 340
14 690
15 270
13 760
14 130
14 140
14 260
19 - 25
62 880
62 180
60 100
57 820
62 790
61 330
57 990
54 290
Durchschnittsalter
47,2
47,7
48,2
48,5
47,2
47,8
48,5
49,2
männlich
51,0
51,6
52,0
52,2
51,1
51,7
52,3
52,9
weiblich
49,1
49,7
50,1
50,4
49,2
49,8
50,5
51,0
insgesamt
Demografische Quotienten
30,8
32,3
33,4
33,3
30,8
32,1
33,0
32,6
Jugendquotient
56,0
61,2
68,1
71,5
56,0
61,5
69,4
74,1
Altenquotient
86,8
93,5
101,5
104,8
86,8
93,6
102,4
106,7
Gesamtquotient
95,8
96,9
98,1
99,3
95,8
96,9
97,7
98,5
Geschlechterproportion
Männer je 100 Frauen
Zusammen
Jahre
je 100
Zusammen
unter
und mehr
Merkmal
unter
Alter von … bis
unter … Jahren
unter
Variante 1
7. RBV
Variante 2
© Statistisches Landesamt des Freistaates Sachsen | Sonderheft 7. Regionalisierte Bevölkerungsvorausberechnung für den Freistaat Sachsen bis 2035 |
39

4.6 Bevölkerung 1990, 2011, 2014 bis 2018 sowie 2020, 2025, 2030 und 2035 nach Altersgruppen
Kreisfreie Stadt Dresden
Bevölkerung
männlich
238 824
253 750
265 166
270 410
272 398
274 513
276 729
weiblich
272 446
264 015
271 142
273 415
274 774
276 559
277 920
insgesamt
511 270
517 765
536 308
543 825
547 172
551 072
554 649
20
124 899
81 381
91 809
96 117
99 407
102 201
104 260
20 - 65
308 219
322 598
328 644
330 383
328 832
328 717
329 191
65 und mehr
78 152
113 786
115 855
117 325
118 933
120 154
121 198
10
63 747
48 311
52 914
54 641
56 065
57 130
57 567
10 - 20
61 152
33 070
38 895
41 476
43 342
45 071
46 693
20 - 30
74 636
92 609
88 466
87 193
84 041
81 060
78 342
30 - 40
71 580
71 951
80 611
83 955
85 626
87 389
89 205
40 - 50
65 559
69 392
65 197
64 167
63 543
64 223
65 085
50 - 60
70 302
61 353
64 227
65 147
66 368
67 374
68 248
60 - 70
48 086
54 929
52 752
53 956
55 753
56 161
57 125
70 - 80
33 028
57 380
62 091
60 279
57 502
55 856
53 470
80
23 180
28 770
31 155
33 011
34 932
36 808
38 914
65 - 75
37 412
62 130
55 764
54 016
52 533
52 066
51 185
75 - 85
31 888
38 225
45 105
47 793
50 448
52 074
53 873
85 und mehr
8 852
13 431
14 986
15 516
15 952
16 014
16 140
78 152
113 786
115 855
117 325
118 933
120 154
121 198
6
37 100
31 631
34 172
34 976
35 596
36 097
35 990
6 - 10
26 647
16 680
18 742
19 665
20 469
21 033
21 577
10 - 17
43 627
23 198
26 742
28 019
29 024
30 122
31 413
17 - 19
11 124
5 620
7 325
8 046
8 577
9 110
9 241
19 - 25
40 517
49 228
41 505
39 246
39 118
39 919
40 882
159 015
126 357
128 486
129 952
132 784
136 281
139 103
Durchschnittsalter
Männlich
36,1
41,3
41,3
41,1
41,2
41,2
41,2
Weiblich
41,6
44,8
44,7
44,6
44,6
44,6
44,6
Insgesamt
39,1
43,1
43,0
42,9
42,9
42,9
42,9
Demografische Quotienten
Jugendquotient
40,5
25,2
27,9
29,1
30,2
31,1
31,7
Altenquotient
25,4
35,3
35,3
35,5
36,2
36,6
36,8
Gesamtquotient
65,9
60,5
63,2
64,6
66,4
67,6
68,5
Geschlechterproportion
87,7
96,1
97,8
98,9
99,1
99,3
99,6
Männer je 100 Frauen
Zusammen
Jahre
je 100
Zusammen
unter
und mehr
1990
unter
2011
2014
2015
unter
2016
2017
2018
Alter von … bis
unter … Jahren
Merkmal
Bevölkerungsfortschreibung
© Statistisches Landesamt des Freistaates Sachsen | Sonderheft 7. Regionalisierte Bevölkerungsvorausberechnung für den Freistaat Sachsen bis 2035 |
40

Kreisfreie Stadt Dresden
2020
2025
2030
2035
2020
2025
2030
2035
Bevölkerung
280 640
287 670
291 760
295 040
280 340
284 980
284 600
282 550
männlich
281 250
287 540
290 700
292 740
280 560
284 220
283 350
280 540
weiblich
561 880
575 210
582 460
587 780
560 900
569 200
567 950
563 090
insgesamt
107 870
113 850
114 190
112 230
107 650
112 090
109 690
104 600
20
331 060
336 350
338 810
343 420
330 340
332 310
329 190
327 030
20 - 65
122 960
125 010
129 460
132 130
122 910
124 800
129 070
131 470
65 und mehr
58 350
57 410
55 260
54 800
58 240
56 160
51 930
49 490
10
49 520
56 440
58 930
57 430
49 410
55 940
57 760
55 100
10 - 20
74 460
78 810
82 540
86 160
74 030
76 630
78 330
79 940
20 - 30
91 900
83 560
75 960
77 800
91 740
82 390
72 410
71 880
30 - 40
67 200
76 880
82 520
76 950
67 140
76 510
81 580
74 280
40 - 50
68 420
63 390
65 580
73 470
68 380
63 150
64 860
72 290
50 - 60
58 030
61 960
64 800
60 070
57 990
61 810
64 470
59 480
60 - 70
50 050
48 520
52 250
55 790
50 030
48 430
52 070
55 540
70 - 80
43 960
48 240
44 610
45 300
43 950
48 200
44 540
45 090
80
51 710
55 710
59 470
61 950
51 690
55 580
59 210
61 600
65 - 75
52 710
43 910
43 400
46 540
52 700
43 840
43 270
46 350
75 - 85
18 530
25 390
26 590
23 640
18 530
25 380
26 580
23 520
85 und mehr
122 960
125 010
129 460
132 130
122 910
124 800
129 070
131 470
35 900
34 440
33 430
33 580
35 800
33 410
31 010
30 070
6
22 460
22 960
21 840
21 220
22 440
22 750
20 920
19 420
6 - 10
33 970
38 400
39 340
37 730
33 960
38 160
38 600
35 880
10 - 17
9 620
11 440
12 360
12 280
9 580
11 320
12 140
11 970
17 - 19
42 920
45 490
48 890
50 410
42 610
44 250
46 750
47 830
19 - 25
144 860
152 730
155 850
155 220
144 390
149 880
149 420
145 180
Durchschnittsalter
41,3
41,4
41,6
42,0
41,3
41,6
42,1
42,6
männlich
44,6
44,7
44,8
44,9
44,7
44,9
45,2
45,6
weiblich
43,0
43,1
43,2
43,4
43,0
43,2
43,6
44,1
insgesamt
Demografische Quotienten
32,6
33,8
33,7
32,7
32,6
33,7
33,3
32,0
Jugendquotient
37,1
37,2
38,2
38,5
37,2
37,6
39,2
40,2
Altenquotient
69,7
71,0
71,9
71,2
69,8
71,3
72,5
72,2
Gesamtquotient
99,8
100,0
100,4
100,8
99,9
100,3
100,4
100,7
Geschlechterproportion
Männer je 100 Frauen
Zusammen
Jahre
je 100
Zusammen
unter
und mehr
Merkmal
unter
Alter von … bis
unter … Jahren
unter
Variante 1
7. RBV
Variante 2
© Statistisches Landesamt des Freistaates Sachsen | Sonderheft 7. Regionalisierte Bevölkerungsvorausberechnung für den Freistaat Sachsen bis 2035 |
41

4.7 Bevölkerung 1990, 2011, 2014 bis 2018 sowie 2020, 2025, 2030 und 2035 nach Altersgruppen
Landkreis Bautzen
Bevölkerung
männlich
187 026
154 689
151 077
151 349
150 557
149 377
148 502
weiblich
202 173
158 929
155 493
154 924
154 134
153 257
152 378
insgesamt
389 199
313 618
306 570
306 273
304 691
302 634
300 880
20
103 952
47 589
49 856
51 252
52 198
52 522
52 681
20 - 65
232 837
187 631
178 267
175 765
172 211
168 657
165 883
65 und mehr
52 410
78 398
78 447
79 256
80 282
81 455
82 316
10
52 977
25 528
26 101
26 630
27 035
27 043
27 002
10 - 20
50 975
22 061
23 755
24 622
25 163
25 479
25 679
20 - 30
56 304
32 055
24 878
23 271
21 444
19 621
18 233
30 - 40
57 258
33 764
34 336
35 101
35 260
35 078
35 020
40 - 50
44 087
48 599
40 965
39 147
37 537
36 758
36 372
50 - 60
53 683
52 720
53 839
53 645
53 292
52 490
51 519
60 - 70
39 090
37 765
39 646
41 650
44 041
45 586
46 827
70 - 80
22 108
40 915
41 289
39 332
37 012
35 573
34 080
80
12 717
20 211
21 761
22 875
23 907
25 006
26 148
65 - 75
28 169
41 351
36 472
35 671
35 275
36 022
36 448
75 - 85
19 649
28 395
31 942
33 135
34 454
34 774
35 150
85 und mehr
4 592
8 652
10 033
10 450
10 553
10 659
10 718
52 410
78 398
78 447
79 256
80 282
81 455
82 316
6
30 526
15 354
15 645
15 916
16 078
16 030
15 933
6 - 10
22 451
10 174
10 456
10 714
10 957
11 013
11 069
10 - 17
36 931
16 652
17 866
18 138
18 347
18 358
18 485
17 - 19
8 958
3 582
4 281
4 611
4 880
5 105
5 048
19 - 25
30 633
17 090
10 582
9 704
9 392
9 476
9 931
129 499
62 852
58 830
59 083
59 654
59 982
60 466
Durchschnittsalter
männlich
35,2
45,1
45,9
46,0
46,1
46,4
46,6
weiblich
39,8
48,9
49,6
49,6
49,7
49,9
50,0
insgesamt
37,6
47,0
47,8
47,8
47,9
48,1
48,3
Demografische Quotienten
Jugendquotient
44,6
25,4
28,0
29,2
30,3
31,1
31,8
Altenquotient
22,5
41,8
44,0
45,1
46,6
48,3
49,6
Gesamtquotient
67,2
67,1
72,0
74,3
76,9
79,4
81,4
Geschlechterproportion
92,5
97,3
97,2
97,7
97,7
97,5
97,5
Zusammen
Männer je 100 Frauen
Jahre
je 100
Zusammen
unter
und mehr
1990
unter
2011
2014
2015
unter
2016
2017
2018
Alter von … bis
unter … Jahren
Merkmal
Bevölkerungsfortschreibung
© Statistisches Landesamt des Freistaates Sachsen | Sonderheft 7. Regionalisierte Bevölkerungsvorausberechnung für den Freistaat Sachsen bis 2035 |
42

Landkreis Bautzen
2020
2025
2030
2035
2020
2025
2030
2035
Bevölkerung
146 720
142 080
137 370
132 590
146 610
141 520
135 770
129 840
männlich
150 540
145 450
140 000
134 750
150 380
144 800
138 470
132 130
weiblich
297 250
287 530
277 380
267 340
296 990
286 320
274 240
261 970
insgesamt
52 650
51 800
49 580
46 810
52 570
51 360
48 380
44 730
20
160 190
147 020
134 240
127 030
160 030
146 330
132 450
124 060
20 - 65
84 410
88 700
93 560
93 500
84 390
88 630
93 420
93 180
65 und mehr
26 640
24 530
22 230
21 340
26 580
24 140
21 230
19 940
10
26 010
27 280
27 350
25 470
25 990
27 220
27 150
24 790
10 - 20
16 580
18 090
19 140
20 230
16 540
17 940
18 840
19 470
20 - 30
34 050
26 810
21 800
22 440
33 990
26 540
20 950
21 450
30 - 40
35 640
36 960
36 520
30 240
35 610
36 820
36 180
29 480
40 - 50
48 860
38 870
35 860
37 120
48 840
38 770
35 620
36 780
50 - 60
48 380
50 120
45 970
37 060
48 370
50 050
45 840
36 860
60 - 70
32 230
35 660
41 360
43 220
32 220
35 640
41 310
43 080
70 - 80
28 860
29 220
27 150
30 230
28 860
29 200
27 120
30 130
80
39 090
45 360
47 130
43 400
39 080
45 320
47 050
43 230
65 - 75
33 140
27 400
30 970
35 820
33 140
27 390
30 930
35 720
75 - 85
12 180
15 940
15 460
14 290
12 180
15 920
15 440
14 230
85 und mehr
84 410
88 700
93 560
93 500
84 390
88 630
93 420
93 180
15 470
13 540
12 540
12 360
15 420
13 220
11 830
11 490
6
11 170
10 990
9 690
8 970
11 160
10 920
9 410
8 450
6 - 10
18 940
19 830
19 600
17 610
18 930
19 790
19 440
17 090
10 - 17
4 870
5 230
5 380
5 330
4 860
5 210
5 340
5 230
17 - 19
10 960
11 600
12 320
13 110
10 950
11 570
12 220
12 650
19 - 25
61 410
61 180
59 530
57 380
61 320
60 710
58 240
54 910
Durchschnittsalter
47,0
47,8
48,4
49,0
47,0
47,8
48,6
49,4
männlich
50,2
50,8
51,3
51,7
50,2
50,9
51,5
52,1
weiblich
48,6
49,3
49,9
50,3
48,6
49,4
50,1
50,8
insgesamt
Demografische Quotienten
32,9
35,2
36,9
36,8
32,9
35,1
36,5
36,1
Jugendquotient
52,7
60,3
69,7
73,6
52,7
60,6
70,5
75,1
Altenquotient
85,6
95,6
106,6
110,5
85,6
95,7
107,1
111,2
Gesamtquotient
97,5
97,7
98,1
98,4
97,5
97,7
98,1
98,3
Geschlechterproportion
Männer je 100 Frauen
Zusammen
Jahre
je 100
Zusammen
unter
und mehr
Merkmal
unter
Alter von … bis
unter … Jahren
unter
Variante 1
7. RBV
Variante 2
© Statistisches Landesamt des Freistaates Sachsen | Sonderheft 7. Regionalisierte Bevölkerungsvorausberechnung für den Freistaat Sachsen bis 2035 |
43

4.8 Bevölkerung 1990, 2011, 2014 bis 2018 sowie 2020, 2025, 2030 und 2035 nach Altersgruppen
Landkreis Görlitz
Bevölkerung
männlich
174 511
130 632
126 984
127 325
126 460
125 660
124 905
weiblich
192 604
137 183
133 204
132 675
131 877
130 927
129 989
insgesamt
367 115
267 815
260 188
260 000
258 337
256 587
254 894
20
94 082
39 188
40 377
41 459
41 971
42 071
42 029
20 - 65
217 567
156 609
147 834
145 855
142 622
139 941
137 569
65 und mehr
55 466
72 018
71 977
72 686
73 744
74 575
75 296
10
48 408
20 451
20 610
21 011
21 202
21 149
21 003
10 - 20
45 674
18 737
19 767
20 448
20 769
20 922
21 026
20 - 30
52 682
26 568