SMUL 52
Umsetzung Aktionsplan
Klima und Energie
Stand: 18.06.2010
Lfd. Nr.
Priorität
Bereich
Akteure
Feder-
führung
Umsetzungs-/
Zieltermin
Sachstand
Nächste Schritte
A
Klimaanpassung
A.1
Regionale Klimabewertung
A.1.1
1
Klimabewertung
Statistische und meteorologische Bewertung regionaler
Klimabesonderheiten in Sachsen (z. B. Klimamonographie Sachsen)
LfULG
SMUL
fortlaufend
Veröffentlichung der Publikation "Sachsen im Klimawandel - eine
Analyse" 09/2008 ist erfolgt
A.1.2
1
Klimabewertung
Analyse der Häufigkeit, Andauer, Intensität und räumlichen Verteilung von
Extremereignissen
LfULG
SMUL
fortlaufend
FuE-Vorhaben BLOCKWETT ist abgeschlossen, Ergebnisse
wurden auf der Veranstaltung "klimaTisch" des LfULG am
09.09.2009 vorgestellt
Erarbeitung eines Konzepts zur Trendfortschreibung und
Projektion von Extremereignissen
A.1.3
1
Klimabewertung
Weiterentwicklung geeigneter Instrumente zur Bereitstellung, Interpretation
und Visualisierung (z. B. Interaktives Diagnose- und Präsentationstool) von
Klimadaten
LfULG
SMUL
fortlaufend
Bereitstellung GIS-kompatibler Rasterdaten von räumlich
interpolierten Zeitreihen gemessener und simulierter
Klimaelemente für den Freistaat Sachsen auf
www.klima.sachsen.de
Bedarfsgerechte Implementierung von geeigenten Kenngrößen
A.1.4
1
Klimaprojektion
Weiterentwicklung und Interpretation der regionalen Klimaprojektionen für
Sachsen (WEREX, WETTREG)
LfULG
SMUL
2009/ 2010
Qualifizierung regionaler Aussagen; Projekte WEREX V und
KASKADE in FuE-Plan 2010 aufgenommen
Strategiepapier zu nutzerbezogenen Anforderungen bei
Projektionen; FuE-Vorhaben auf Grund fehlender
Haushaltsmittel zeitlich verschoben
A.1.5
1
Klimadaten
Pflege und Qualifizierung der Sächsischen Klimadatenbank (u. a.
Einbindung der Projektionsdaten)
LfULG
SMUL
fortlaufend
Vorhaben "Aufbau eines Sächsischen Klimadatenservice" wurde
beauftragt (Aufttragnehmer TU Dresden); Abschluss 2011
A.1.6
1
Klimadaten
Adressatengerechte Datenbereitstellung und Beratung für Akteure (z. B.
Anpassungsstrategien)
LfULG
SMUL
fortlaufend
Bereitstellung GIS-kompatibler Rasterdaten von räumlich
interpolierten Zeitreihen gemessener und simulierter
Klimaelemente für den Freistaat Sachsen auf
www.klima.sachsen.de
Optimierung der internetgestützetn Abfrage
A.1.7
2
Überregionale Kooperation
Ausbau der länderübergreifenden Zusammenarbeit in Mitteldeutschland
mit dem Ziel, Synergien zu erschließen (z. B. Sachsen, Sachsen-Anhalt,
Thüringen, Brandenburg) sowie grenzüberschreitende Kooperationen mit
Tschechien und Polen
LfULG
SMUL
SMUL
fortlaufend
Gespräche mit Sachsen-Anhalt und Thüringen zwecks
Beteiligung am Klimadatenservice
A.2
Klimafolgenabschätzung
A.2.1
2
Monitoring
Erhebung der notwendigen Daten für ein Klimafolgenmonitoring
LfULG, SBS, LTV SMUL
2009
Erlass an LfULG und SBS (März 2010): Vorschläge für Impact-
Indikatoren bis Ende Juni 2010
A.2.2
1
Monitoring
Erhaltung und integrative Ausrichtung der vorhandenen Messnetze
LfULG, SBS, LTV SMUL
2009
Übersicht klimarelevanter Messnetze und Erfassungssysteme in
Sachsen liegt vor
Optimierung der Meßnetze und Erfassungssysteme; Prüfung
einer verstärkten Ankopplung an die Klimadatenbank
A.2.3
1
Betroffenheit
Fortschreibung und Vertiefung des Wissens über Betroffenheiten in
Sachsen in Folge des Klimawandels
GB SMUL,
Hochschulen, alle
Ressorts
SMUL
2009
Fortschrittsbericht 2006/2007 der AG Klimafolgen liegt vor
A.2.4
1
Betroffenheit
Analyse der Verwundbarkeit (Vulnerabilität) durch den Klimawandel nach
Regionen und Bereichen
GB SMUL,
Hochschulen, alle
Ressorts
SMUL
2009
qualitative Aussagen durch sektorale Untersuchungen ohne
ökosystemaren oder gesamtgesellschaftlichen Ansatz
Sachstandsbericht zu Intensitäten und Sensibilitäten
(Klimawandel bzw. Extremereignisse)
A.2.5
2
Betroffenheit
Ableitung von Erkenntnissen für Sachsen aus internationalen und
nationalen Studien zu den Kosten des Klimawandels
GB SMUL,
Hochschulen, alle
Ressorts
SMUL
fortlaufend
kontinuierliche Einbindung
A.2.6
1
AG "Klimafolgen"
Erweiterung der Arbeitsgruppe „Klimafolgen“ um Handlungsfelder,
Aufgaben und Vertreter weiterer betroffener Ressorts
alle Ressorts
SMUL
2009
Einbindung weiterer Ressorts ist erfolgt
A.2.7
1
AG "Klimafolgen"
Kooperation mit der Interministeriellen Arbeitsgruppe „Klima und Energie
alle Ressorts
SMUL
2009
Einbindung erfolgt über IMAG
A.3
Anpassungsstrategien
A.3.1
1
Gesundheit
Abschätzung möglicher gesundheitlicher Folgen der prognostizierten
klimatischen Veränderungen
Auswirkungen von Hitzebelastungen
SMS
SMS
Start Anfang 2009
Arbeitsgruppe bestehend aus LfULG und LUA (AG KLiGes)
sichtet Veröffentlichungen in Fachzeitschriften zu medizinischen
Auswirkungen von Hitzebelastung und mögl. vulnerablen
Bevölkerungsgruppen (weiter vgl. Hitzewarnsystem)
Die AG KLiGes befasst sich mit dem Thema und zieht ggf.
externe Experten hinzu. Sie tagt vierteljährlich.
A.3.2
1
Gesundheit
Abschätzung möglicher gesundheitlicher Folgen der prognostizierten
klimatischen Veränderungen
Auswirkungen erhöhter UV-Strahlung (Beobachtung der
Entwicklung der UV-Strahlung durch BfS)
SMS
SMS
Start Anfang 2009
AG KliGes hat sich bei konstituierender Sitzung am 16.03.09 mit
diesem Thema befasst
Die AG KLiGes befasst sich mit dem Thema und zieht ggf.
externe Experten hinzu. Sie tagt vierteljährlich.
A.3.3
1
Gesundheit
Abschätzung möglicher gesundheitlicher Folgen der prognostizierten
klimatischen Veränderungen
mögliche Zunahme vektorbedingter Infektionskrankheiten
SMS
SMS
Robert-Koch-Institut (RKI) hat eine wissenschaftliche
Untersuchung zu diesem Thema durchgeführt, die nach
Veröffentlichung gesichtet und hinsichtlich der Auswirkungen auf
Sachsen beurteilt wird.
Sichtung der RKI-Untersuchung, sobald diese veröffentlicht
wurde.
A.3.4
1
Gesundheit
Abschätzung möglicher gesundheitlicher Folgen der prognostizierten
klimatischen Veränderungen
Auswirkungen der Luftbelastung auf Krankheitsgeschehen und
Sterblichkeit
SMS
SMS
Start Anfang 2009
AG KliGes hat sich bei konstituierender Sitzung am 16.03.09 mit
diesem Thema befasst
Die AG KLiGes wird sich mit dem Thema befassen.
A.3.5
1
Gesundheit
Abschätzung möglicher gesundheitlicher Folgen der prognostizierten
klimatischen Veränderungen
Beobachtung der Entwicklung der Luftbelastung (Ozon,
Feinstaub etc.)
SMS, LfULG
SMUL
Start Anfang 2009
Beobachtung erfolgt im Rahmen des bestehenden
Luftgütemessnetzes Sachsen; derzeit keine spezifischen
Aussagen für Sachsen
Bildung AG LfULG/LUA zur Ermittlung von Schwerpunkten;
Kontaktaufnahme durch LfULG
A.3.6
2
Gesundheit
Entwicklung bzw. Weiterentwicklung von Maßnahmen zur Vorbeugung
gesundheitlicher Schäden in Folge des Klimawandels
Hitzewarnsystem
SMS
SMS
02/09
Emailverteiler wurde aktualisiert.
Prüfung, ob Mittel für Auftragsvergabe einer wissenschaftlichen
Studie zur Effektivität des Hitzewarnsystems vorhanden sind.
A.3.7
2
Gesundheit
Entwicklung bzw. Weiterentwicklung von Maßnahmen zur Vorbeugung
gesundheitlicher Schäden in Folge des Klimawandels
Informationsbereitstellung für die Bevölkerung
SMS
SMS
Mitte 2009
Information über Internet-Auftritt
Überarbeitung und Ergänzung Internet-Auftritt
A.3.8
3
Gesundheit
Entwicklung bzw. Weiterentwicklung von Maßnahmen zur Vorbeugung
gesundheitlicher Schäden in Folge des Klimawandels
zielgruppenorientierte Verhaltensempfehlungen für die
Bevölkerung und das medizinische Personal
SMS
SMS
Information über Internet-Auftritt
abhängig von den Ergebnissen 3.1 - 3.5
Die Grundlage für die Planung, Vorbereitung und Durchführung aller Maßnahmen zur Anpassung an den Klimawandel bilden in Sachsen
die Klimaprojektionen auf der Basis eines regionalen Klimamodells. Danach ist für Sachsen bis zum Jahr 2050 mit einem Anstieg der
mittleren Jahrestemperatur um etwa 1,5 Grad im Vergleich zum gegenwärtigen Niveau, mit deutlichen Rückgängen der Niederschläge
insbesondere im Sommer in Nord- und Ostsachsen sowie mit einer Zunahme extremer Wetterereignisse zu rechnen. Diese
Klimaprojektionen sind mit dem Ziel kleinräumigerer Aussagen und einer zunehmenden Aussagesicherheit durch die folgenden
Maßnahmen weiterzuentwickeln.
Trotz aller Anstrengungen zum Klimaschutz wird sich der Klimawandel auf die verschiedenen wirtschaftlichen und gesellschaftlichen
Bereiche, aber auch auf die natürlichen Lebensgrundlagen auswirken. Die Umsetzung der folgenden Maßnahmen trägt dazu bei, diese
Betroffenheiten frühzeitig zu erfassen, zu analysieren sowie darauf angemessen und kosteneffizient reagieren zu können.
Aufgrund der Trägheit des Klimasystems ist es trotz aller Anstrengungen zum Klimaschutz notwendig, frühzeitig Anpassungsstrategien zu
entwickeln und Anpassungsmaßnahmen einzuleiten, die die Auswirkungen des Klimawandels auf die verschiedenen Bereiche
beherrschbar halten. Dies ist auch deshalb geboten, um durch frühzeitige Reaktion die betriebs- und volkswirtschaftlichen Kosten zu
begrenzen.
1/15

SMUL 52
Umsetzung Aktionsplan
Klima und Energie
Stand: 18.06.2010
Lfd. Nr.
Priorität
Bereich
Akteure
Feder-
führung
Umsetzungs-/
Zieltermin
Sachstand
Nächste Schritte
A.3.9
1
Landwirtschaft
Abschätzung der Auswirkungen des Klimawandels auf die Landwirtschaft
und Ableitung konkreter Handlungskonzepte und Maßnahmen:
Pflanzenbau
Wasser sparende, infiltrationsfördernde und
erosionsmindernde Bodenbearbeitungsverfahren
(konservierende Bodenbearbeitung und Direktsaat)
LfULG
SMUL
fortlaufend; Erhöhung
Förderumfang dauerhaft konserv.
BB/Direktsaat in 2010;
Durchführung Fach-gespräch
konserv. BB in IV. Quartal jd.
Jahres;
Direktsaatversuchen ab
IV./2009; - Einrichtung von
Arbeitskreisen bis 12/2010
angewandte Forschung zur Verfahrensoptimierung (u. a. auch
Dauerfruchtfolgeversuch mit differenzierter BB); erste Direktsaat-
Versuche in 2009 angelegt; Fördersatz f. flächenbezogene
Förderung wurde i. R. Health Check aufgestockt, Anstieg
Förderumfang von 84.746 ha (2008) auf 122.137 (2009);
investive Fördermöglichkeit f. Direktsaat-Parzellendrillmaschinen;
Gründung eines Vereins zur Förderung der dauerhaft
konservierenden BB/Direktsaat in SN; Wissens-
/Erfahrungstransfer/Schulung, dazu Erlass an LfULG;
Einrichtung von Konsultationsbetrieben sowie von
Demonstrationsvorhaben; z. Zt. ca 50% der AF konservierend
bestellt davon ca 20% dauerhaft
Weiterführung laufender Projekte;; Anlage weiterer Versuche
mit Direktsaat-Parzelldrillmaschinein 2010;
Durchführung
Fachgespräch zur konservierenden Bodenbearbeitung in
IV/2010;
Wissens-/Erfahrungstransfer/Schulung v. a. i. R. von
Arbeitskreisen, Einbeziehung der Fachschulen und des
Vereins zur Förderung der konserv. BB/Direktsaat, Umsetzung
Erlass an LfULG; hohe Zielkongruenz zur Umsetzung WRRL,
Bodenschutz, Klimaschutz
A.3.11
1
Landwirtschaft
Abschätzung der Auswirkungen des Klimawandels auf die Landwirtschaft
und Ableitung konkreter Handlungskonzepte und Maßnahmen:
Pflanzenbau
ergänzende Erosionsschutzmaßnahmen (z. B.
Hangrinnenbegrünung)
LfULG
SMUL
fortlaufend; Umsetzung
bestehender Fördermöglichkeiten in
2010/2011;
Neue Fördermöglichkeiten zur Begrünung werden ab 2010 nach
RL AuW/2007 angeboten (Anlage Grünstreifen,
bodenschondender Ackerfutterbau, Umwandlung Acker in
Grünland);
Umsetzung der neuen Fördermöglichkeiten Unterstützung der
Umsetzung durch Wissens-/Erfahrungstransfer/ Schulung ==>
Umsetzung SMUL-Erlass an LfULG; hohe Zielkongreunz zur
Umsetzung Bodenschutz/ WRRL/Naturschutz
A.3.12
2
Landwirtschaft
Abschätzung der Auswirkungen des Klimawandels auf die Landwirtschaft
und Ableitung konkreter Handlungskonzepte und Maßnahmen:
Pflanzenbau
Anpassung der Saatzeiten und der Bestandsführung
LfULG
SMUL
fortlaufend;
Z. Zt. Änderung der Saatzeiten und der Bestandesführung noch
nicht wirtschaftlich
A.3.13
1
Landwirtschaft
Abschätzung der Auswirkungen des Klimawandels auf die Landwirtschaft
und Ableitung konkreter Handlungskonzepte und Maßnahmen:
Pflanzenbau
Anbau trockentoleranter, frostharter und frühreifer Sorten,
Einführung neuer trockentoleranter Kulturarten
LfULG
SMUL
fortlaufend
Sortenprüfung des LfULG als Grundlage f. regional differenzierte
Sortenempfehlungen; Ausrichtung von Feldtagen dazu; Versuche
zur Prüfung und Anbauoptimierung von Hirsearten
Weiterführung der Sortenprüfung und Feldtage (Juni 2010) und
der Versuche mit trockentoleranten Arten, v. a. Hirsearten; ;
Einbeziehung in Wissenstransfer/Schulung, Umsetzung Erlass
an LfULG;
A.3.14
1
Landwirtschaft
Abschätzung der Auswirkungen des Klimawandels auf die Landwirtschaft
und Ableitung konkreter Handlungskonzepte und Maßnahmen:
Pflanzenbau
Anbausysteme zur effizienten Wassernutzung (z. B.
Zweinutzungssysteme, Mischanbau, dauerhafte mehrjährige
Nutzungssysteme), effizientes Wasser- und
Nährstoffmanagement (Verfahren zur Erhöhung der
Nährstoffeffizienz; Bewässerung wird gemäß den
Nachhaltigkeitserfordernissen nur in beschränktem Umfang in
Frage kommen)
LfULG
SMUL
fortlaufend; Beregnungsprojekt in
2010/2011;
Laufzeit Demo-
Vorhaben zu KUP bis 12/2010;
Abschluss von 2 Projekten zur
Nährstoffeffizienzerhöhung bis
12/2010;
Förderung der Anlage von Kurzumtriebsplantagen (KUP);
Feldversuche und Demonstrationsvorhaben zu KUP;
angewandte Forschung zur Nährstoffeffizienzerhöhung, u. a.
auch zu Injektionsdüngung, stabilisierte Dünger;
Beregnungsversuch begonnen; SMUL-Erlass an LfULG zu
Wissens-/Erfahrungstransfer/Schulung
Weiterführung der Demonstrationsversuche, v. a. zu
Kurzumtriebsplantagen (KUP) sowie der Versuche zur
Nährstoffeffizienzerhöhung incl. Precision Farming;
Durchführung Projekt zur effizienten Bewässerung in 2010;
Einbeziehung der Problematik in Wissens-
/Erfahrungstransfer/Schulung (s. lfd. Nr. 28) ==> Umsetzung
SMUL-Erlass an LfULG; hohe Zielkongruenz zur Umsetzung
WRRL, Klimaschutz
A.3.15
1
Landwirtschaft
Abschätzung der Auswirkungen des Klimawandels auf die Landwirtschaft
und Ableitung konkreter Handlungskonzepte und Maßnahmen:
Pflanzenbau
effektive Schaderregerprognose und -bekämpfung
LfULG
SMUL
fortlaufend;
laufendes Schaderregermonitoring; angewandte Forschung zur
Anpassung von Schaderreger-Prognosemodellen als
Daueraufgabe;
Fortführung der Daueraufgaben (Schaderregermonitoring,
Schaderreger-Prognosemodelle)
A.3.16
1
Landwirtschaft
Abschätzung der Auswirkungen des Klimawandels auf die Landwirtschaft
und Ableitung konkreter Handlungskonzepte und Maßnahmen:
Obst- und Weinbau
Hagel- und Regenschutz
LfULG
SMUL
fortlaufend ; Genehmigung OP für
diese Fördergegenstände im
Rahmen Marktordnung
Obst/Gemüse bis 12/2009;
Förderung nach LuE/2007 bs 2013;
Abschluss von zwei F&E-Projekten
12/2010 bzw. 12/2011
laufende Versuche zur Prüfung und Verfahrensoptimierung;
bestehende Fördermöglichkeiten (Hagelschutznetze,
Regenschutzüberdachung) nach Gem. Marktordnung f.
Mitglieder von Erzeugerorganisationen und ansonsten n. RL
LuE/2007; EU-Zuschüsse zu Ernteversicherung bei Wein und
Implementierung dieser Fördermöglichkeit im Regionalen
Programm des Anbaugebietes Sachsen
Fortführung der Untersuchungen; EU-Zuschüsse zu
Ernteversicherung für Mitglieder von Erzeugerorganisationen
für Obst/Gemüse gemäß der zw. Bund und Ländern
beschlossenen nationalen Strategie
A.3.17
1
Landwirtschaft
Abschätzung der Auswirkungen des Klimawandels auf die Landwirtschaft
und Ableitung konkreter Handlungskonzepte und Maßnahmen:
Obst- und Weinbau
effektive Schaderregerbekämpfung
LfULG
SMUL
fortlaufend;
Schaderregermonitoring und Anwendung/Optimierung von
Prognosemodellen
Fortführung der laufenden Aufgaben
A.3.18
1
Landwirtschaft
Abschätzung der Auswirkungen des Klimawandels auf die Landwirtschaft
und Ableitung konkreter Handlungskonzepte und Maßnahmen:
Obst- und Weinbau
Absicherung der Wasserversorgung
LfULG
SMUL
fortlaufend; einzelbetriebliche
Förderung f.
Bewässerungsinfrastruktur ab
2010;;
KLIWES-Projekt bis 11/2010;
F&E-Projekt Bewässerung bis
12/2013;
Rund 40% der Gemüseanbaufläche werden bereits bewässert,
auch ein Teil der Kartoffelanbaufläche, jedoch kaum Obst:
künftiger Bewässerungsbedarf ist konzentriert auf diese
Fruchtarten sowie Sonderkulturen; Nachhaltigkeit
(Grundwasserbneubildung, Landschaftswasserhaushalt,
Bodenschutz) ist sicherzustellen; einzelbetriebliche Förderung
mobiler Bewässerungstechnik nach RL LuE/2007 für o. g.
Kulturen sowie für Obst; Ausdehnung der einzelbetrieblichen
Förderung auf Bewässerungsinfrastruktur
KLIWES-Projekt zur Abschätzung der künftigen
Mengen/Beschaffenheiten von Grund-/Oberflächenwasser;
angewandte Forschung zur Anpassung Tafelapfelanbau
(wassersparende Tropfbewässerungssteuerung,
Verdunstungsschutz, wasserspeichernde Pflanzlochbeigaben
etc.); Einführung der neuen Fördermöglichkeiten,
A.3.19
1
Landwirtschaft
Abschätzung der Auswirkungen des Klimawandels auf die Landwirtschaft
und Ableitung konkreter Handlungskonzepte und Maßnahmen:
Obst- und Weinbau
Anpassung der Anbauverfahren und -sortimente
LfULG
SMUL
fortlaufend; F& E-Projekt zur
Sortenevaluierung Tafelapfelanbau
bis 12/2011
fortlaufend, auch durch angewandte Forschung unterstützt
Fortführung der laufenden Arbeit, u. a. Evaluierung von Sorten
zur Optimierung des Tafelapfelanbaus
A.3.20
2
Landwirtschaft
Abschätzung der Auswirkungen des Klimawandels auf die Landwirtschaft
und Ableitung konkreter Handlungskonzepte und Maßnahmen:
Tierhaltung
Förderung/Einführung witterungsangepasster Stall- und
Tierhaltungsanlagen sowie witterungsunab-hängiger Verfahren
zur Futtermittellagerung und –konservierung
LfULG
SMUL
künftig fortlaufend;
Bislang kein Schwerpunkt; bereits besehende investive
Förderung n. RL LuE/2007 möglich
A.3.21
1
Landwirtschaft
Abschätzung der Auswirkungen des Klimawandels auf die Landwirtschaft
und Ableitung konkreter Handlungskonzepte und Maßnahmen:
Teichwirtschaft
Umsetzung von Maßnahmen zur Anpassung an
spätsommerlichen Wassermangel bis hin zur Aufgabe
wasserunsicherer Teiche
LfULG
SMUL
Abschluss F&E-Projekt 12/2009
laufendes F&E-Projekt
Auswertung des F&E-Projektes und Wissenstransfer
A.3.22
2
Landwirtschaft
Abschätzung der Auswirkungen des Klimawandels auf die Landwirtschaft
und Ableitung konkreter Handlungskonzepte und Maßnahmen:
Landwirtschaft allgemein
Schaffung für das Kleinklima geeigneter Landschaftsstrukturen
(z. B. Windschutzstreifen)
LfULG
SMUL
fortlaufend
Förderung i. R. RL NE/2007 möglich i. V. m. Biotopentwicklung;
KUP-Förderung möglich auch von Streifenanbau
Berücksichtigung i. R. Wissens-/Erfahrungstransfer/Schulung
==> Umsetzung SMUL-Erlass an LfULG
2/15

SMUL 52
Umsetzung Aktionsplan
Klima und Energie
Stand: 18.06.2010
Lfd. Nr.
Priorität
Bereich
Akteure
Feder-
führung
Umsetzungs-/
Zieltermin
Sachstand
Nächste Schritte
A.3.23
1
Landwirtschaft
Abschätzung der Auswirkungen des Klimawandels auf die Landwirtschaft
und Ableitung konkreter Handlungskonzepte und Maßnahmen:
Landwirtschaft allgemein
Hinweise für ein betriebliches Risikomanagement zur
Stabilisierung des Unternehmens (z. B. Nutzung von
Warenterminbörsen, vertragliche Preisvereinbarungen,
betriebliche Diversifizierung, Versicherungslösungen)
LfULG
SMUL
künftig fortlaufend
Projektbeginn I/2009
weitere Projektdurchführung und -begleitung
A.3.24
Wald- und Forstwirtschaft
Umsetzung einer Strategie der Anpassung und Risikoverminderung mit
folgenden forstwirtschaftlichen Maßnahmen:
Waldumbau mit einer jährlichen Fläche von rund 1.500 ha im
sächsischen Staatswald mit dem Ziel der langfristigen
Anpassung und Stabilisierung der Waldökosysteme, u. a. mit
wärmeangepassten und trockentoleranten Ökotypen
heimischer Baumarten und standortgerechten ausländischen
Baumarten wie z. B. der Douglasie, Robinie etc.
SBS
SMUL
fortlaufend
Von 1994 bis 2008 wurden im sächsischen Staatswald 16.600 ha
im Mischwälder umgebaut. Im Jahr 2009 sollen rund 1.400 ha im
Landeswald verjüngt werden.
Weiterführung des Waldumbaus im LW auf der Grundlage der
vorliegenden Strategie mit ca. 1.500 ha / a; Anpassung der
Konzepte für die Bestandeserziehung und Durchforstung
A.3.25
Wald- und Forstwirtschaft
Umsetzung einer Strategie der Anpassung und Risikoverminderung mit
folgenden forstwirtschaftlichen Maßnahmen:
Waldumbau von 2.100 bis 4.200 ha als Schwerpunkt der
Förderung des Privat- und Körperschaftswaldes in der
Förderperiode 2007 bis 2013, um stabile, standortgerechte und
leistungsfähige Mischwälder zu schaffen, die an die Folgen des
Klimawandels angepasst sein werden
SBS
SMUL
zum Abschluss der Förderperiode
RL WuF/2007 wird vollzogen (erste Auszahlung in 12/2008) -
Realisierung im Jahr 2008: 216 ha
kontinuierliche Förderantragsbearbeitung
A.3.26
Wald- und Forstwirtschaft
Umsetzung einer Strategie der Anpassung und Risikoverminderung mit
folgenden forstwirtschaftlichen Maßnahmen:
Konzentration der forstlichen Ressortforschung auf Fragen der
Auswirkungen des Klimawandels auf Wald und Forstwirtschaft
und Ableitung konkreter forstlicher Handlungskonzepte und
Maßnahmen (Waldbau, Waldschutz, Forstgenetik etc.)
SBS
SMUL
fortlaufend
A.3.27
Wald- und Forstwirtschaft
Umsetzung einer Strategie der Anpassung und Risikoverminderung mit
folgenden forstwirtschaftlichen Maßnahmen:
Fortführung des forstlichen Umweltmonitorings (System der
Waldklimastationen, Waldzustands- und
Bodenzustandserhebung etc.)
SBS
SMUL
fortlaufend
A.3.28
Wald- und Forstwirtschaft
Umsetzung einer Strategie der Anpassung und Risikoverminderung mit
folgenden forstwirtschaftlichen Maßnahmen:
Weiterführung der Kompensationskalkung auf rd. 92.000 ha im
Zeitraum 2007 bis 2013 im fachlich erforderlichen Umfang (im
Rahmen der ELER-Förderung abgesichert) auf der Grundlage
der Ergebnisse der BZE
SBS
SMUL
zum Abschluss der Förderperiode
Kalkungen im Jahr 2007 und 2008 planmäßig erfolgt, Kalkung
2009 läuft
Abschluss der Kalkung 2009;
kontinuierliche
Weiterführung in den Folgejahren
A.3.29
Wald- und Forstwirtschaft
Umsetzung einer Strategie der Anpassung und Risikoverminderung mit
folgenden forstwirtschaftlichen Maßnahmen:
Unterstützung der nachhaltigen Forstwirtschaft im Rahmen der
Umweltallianz
SBS
SMUL
fortlaufend
Umsetzung des Beschlusses des Beirates vom 26.11.2007: "Die
Bewirtschaftung der Wälder und deren nachhaltige Nutzung
muss unter sich ändernden Umweltbedingungen auch zukünftig
zu stabilen Wäldern führen. Der Beirat begrüßte daher die
Bemühungen der Vertragspartner für eine nachhaltige
Forstwirtschaft." Information zur Forstzertifizierung in der AG
Umweltallianz Sachsen Land- und Forstwirtschaft durch den
Sächsischen Waldbesitzerverband e.V.
A.3.30
Wasserhaushalt
Umsetzung einer Strategie der Anpassung und des Risikomanagements
auf der Grundlage der erwarteten Veränderungen von Temperatur und
Niederschlag und ihrer Auswirkungen im Wasserhaushalt auf Menge,
Qualität und Gewässerökologie:
Umsetzung der EU-Wasserrahmenrichtlinie insbesondere im
Hinblick auf die Verbesserung der Wasserbeschaffenheit und
des ökologischen Zustandes der Fließ- und Standgewässer
LfULG, LTV ,
Kommunen
SMUL
2015/ 2021, 2027
gegenwärtig werden die Entwürfe der
Bewirtschaftungspläne und Maßnahmenprogramme für
die Flussgebietseinheit Elbe bzw. Oder erstellt und
anschließend öffentlich angehört
Bewirtschaftungspläne und Maßnahmenprogramme für
die Flussgebietseinheit Elbe bzw. Oder (12.2009)
A.3.31
Wasserhaushalt
Umsetzung einer Strategie der Anpassung und des Risikomanagements
auf der Grundlage der erwarteten Veränderungen von Temperatur und
Niederschlag und ihrer Auswirkungen im Wasserhaushalt auf Menge,
Qualität und Gewässerökologie:
Verbesserung des Wasserrückhaltes in der Landschaft durch
dauerhaft konservierende Bodenbearbeitung
LfULG, Landwirte SMUL
dauerhaft
Förderung nach RL AuW 2007
A.3.32
Wasserhaushalt
Umsetzung einer Strategie der Anpassung und des Risikomanagements
auf der Grundlage der erwarteten Veränderungen von Temperatur und
Niederschlag und ihrer Auswirkungen im Wasserhaushalt auf Menge,
Qualität und Gewässerökologie:
Verbesserung des Wasserrückhaltes in der Landschaft durch
Rückbau von Entwässerungssystemen
Landwirte,
Kommunen
SMUL
fortlaufend
A.3.33
Wasserhaushalt
Umsetzung einer Strategie der Anpassung und des Risikomanagements
auf der Grundlage der erwarteten Veränderungen von Temperatur und
Niederschlag und ihrer Auswirkungen im Wasserhaushalt auf Menge,
Qualität und Gewässerökologie:
Verbesserung des Wasserrückhaltes in der Landschaft durch
Reaktivierung von Feuchtgebieten
LfULG, Landwirte,
SBS
SMUL
fortlaufend
A.3.34
Wasserhaushalt
Umsetzung einer Strategie der Anpassung und des Risikomanagements
auf der Grundlage der erwarteten Veränderungen von Temperatur und
Niederschlag und ihrer Auswirkungen im Wasserhaushalt auf Menge,
Qualität und Gewässerökologie:
Verbesserung des Wasserrückhaltes in der Landschaft durch
Ausweisung von Hochwasserentstehungsgebieten (HWEG)
LfULG, LDC, LDD SMUL
2009 (2010)
2 HWEG sind per VO ausgewiesen
weitere HWEG werden bis 2010 (2012) ausgewiesen
A.3.35
Wasserhaushalt
Umsetzung einer Strategie der Anpassung und des Risikomanagements
auf der Grundlage der erwarteten Veränderungen von Temperatur und
Niederschlag und ihrer Auswirkungen im Wasserhaushalt auf Menge,
Qualität und Gewässerökologie:
Verbesserung des Wasserrückhaltes in der Landschaft durch
Bestimmung von Wasservorratsgebieten und
Retentionsräumen
LfULG
SMUL
2013
Wasservorratsgebiete werden nicht rechtlich ausgewiesen
Ermittlung der fachl. Kulisse
A.3.36
Wasserhaushalt
Umsetzung einer Strategie der Anpassung und des Risikomanagements
auf der Grundlage der erwarteten Veränderungen von Temperatur und
Niederschlag und ihrer Auswirkungen im Wasserhaushalt auf Menge,
Qualität und Gewässerökologie:
Verbesserung des Wasserrückhaltes in der Landschaft durch
Anpassung der Landnutzung
LfULG, Landwirte,
Kommunen
SMUL
fortlaufend
A.3.37
Wasserhaushalt
Umsetzung einer Strategie der Anpassung und des Risikomanagements
auf der Grundlage der erwarteten Veränderungen von Temperatur und
Niederschlag und ihrer Auswirkungen im Wasserhaushalt auf Menge,
Qualität und Gewässerökologie:
Verbesserung des Wasserrückhaltes in der Landschaft durch
Anpassung der landwirtschaftlichen Produktion, Umstellung
der Fruchtfolge
LfULG, Landwirte SMUL
fortlaufend
3/15

SMUL 52
Umsetzung Aktionsplan
Klima und Energie
Stand: 18.06.2010
Lfd. Nr.
Priorität
Bereich
Akteure
Feder-
führung
Umsetzungs-/
Zieltermin
Sachstand
Nächste Schritte
A.3.38
Wasserhaushalt
Umsetzung einer Strategie der Anpassung und des Risikomanagements
auf der Grundlage der erwarteten Veränderungen von Temperatur und
Niederschlag und ihrer Auswirkungen im Wasserhaushalt auf Menge,
Qualität und Gewässerökologie:
Verbesserung des Wasserrückhaltes in der Landschaft durch
Revitalisierung von Mooren unter Berücksichtigung der
Rohwassergüteanforderungen der Trink- und
Brauchwassertalsperren (außerdem ggf. zusammenfassen mit:
A 3.33)
LfULG, LTV,
SMUL
fortlaufend
A.3.39
Wasserhaushalt
Umsetzung einer Strategie der Anpassung und des Risikomanagements
auf der Grundlage der erwarteten Veränderungen von Temperatur und
Niederschlag und ihrer Auswirkungen im Wasserhaushalt auf Menge,
Qualität und Gewässerökologie:
Verbesserung des Wasserrückhaltes in der Landschaft durch
Waldmehrung und Waldumbau
LfULG
SMUL
fortlaufend
A.3.40
Wasserhaushalt
Verbesserung der Grundwasserneubildung durch die Versickerung von
nicht schädlich verunreinigtem Niederschlagswasser - vorzugsweise vor
Ort - und/oder dessen Rückhalt in der Fläche (möglichst durch natürliche
Rückhaltesysteme)
LfULG, LTV,
Kommunen
SMUL
12/2010
Umsetzung Projekt KLIWES seit 1.10.2008
Projektschritte:
1. Datenaufbereitung
2.Vorbereitung Wasserhaushaltsmodelle
3.Validierung
Wasserhaushaltsmodelle
4. Berechnung der Klimaprojektion
A.3.41
Wasserwirtschaft
Sicherstellung der Wahrnehmung gesellschaftlich bedeutsamer
wasserwirtschaftlicher Aufgaben:
Trink- und Brauchwasserversorgung (z. B. Kühlwasser für
Kraftwerke)
LTV, LfULG,
Zweckverbände,
Unternehmen
SMUL
Veröffentlichung "Klimawandel in
Sachsen - eine Analys" in 09.2008;
Unterstützung durch KLIWES
Grundsätze der öffentlichen Wasserversorgung gemäß §
8 SächsWG in Bearbeitung
Erarbeitung der Aufgabenstellung für die Grundsatzplanung
unter Mitwirkung der unteren Wasserbehörden und
Aufgabenträger durch das LfULG
A.3.42
Wasserwirtschaft
Sicherstellung der Wahrnehmung gesellschaftlich bedeutsamer
wasserwirtschaftlicher Aufgaben:
Bau bzw. Anpassung von Speichern,
Hochwasserrückhaltebecken und sonstigen
Hochwasserschutzanlagen
LTV
SMUL
2008 bis 2013, danach
fortzuschreiben
Planung und Bau von HRB entsprechend des
Hochwasser-schutzinvestitionsprogramms
Fertigstellung HRB Rennersdorf, Erweiterung HRB Glashütte,
Bau HRB Niederpöbel, Planung/Genehmigung HRB Biela,
Mulda, Oberbobritzsch
A.3.43
Wasserwirtschaft
Sicherstellung der Wahrnehmung gesellschaftlich bedeutsamer
wasserwirtschaftlicher Aufgaben:
adaptive Talsperrenbewirtschaftung im Spannungsfeld von
Hochwasserschutz und ausreichendem Trink- und
Brauchwasserangebot in Trockenperioden
LTV,
Zweckverbän-de,
Unternehmen
SMUL
jährlich anzupassen
bereits eingeführt
aktuelle hydrologische Situation und Bedarfsentwicklung
ständig analysieren und Anpassungen vornehmen
A.3.44
Wasserwirtschaft
Sicherstellung der Wahrnehmung gesellschaftlich bedeutsamer
wasserwirtschaftlicher Aufgaben:
Abwasserentsorgung
Gemeinden,
Zweckverbän-de,
Unternehmen
SMUL
Grundsätze für die Abwasser-
beseitigung im Freistaat Sachsen
2007 bis 2015
Nach der im Wesentlichen bis 2005 erfolgten Umsetzung
der EU-Kommunalabwasserrichtlinie sind nunmehr die
verblebenden Abwasserverhältnisse des ländlichen
Raums zu sanieren
Lagebericht 2008 (noch in Bearbeitung) und 2010
A.3.45
Wasserwirtschaft
Sicherstellung der Wahrnehmung gesellschaftlich bedeutsamer
wasserwirtschaftlicher Aufgaben:
Flutung von Tagebaurestseen
LMBV, LTV,
LfULG,
Zweckverbän-de,
Unternehmen
SMUL
Rahmenvereinbarung zur
Übertragung der Tagebaurest-seen
im Freistatt Sachsen (Gewässer-
rahmenvereinba-rung) 01/2008
Erarbeitung von wasserwirtschaftlichen Steuerungs- und
Bewirtschaftungskonzepten unter Beachtung des
Klimawandels
Seeübernahmen schrittweise ab frühestens 2010
A.3.46
Boden
Optimierung und Verstärkung von
Erosionsschutzmaßnahmen, Maßnahmen zur Optimierung des
Wasserspeichervermögens der Böden
LfULG, Landwirte SMUL
Verweis auf A3.9, A3.10, A3.11, A3.31, A3.37, A3.46
A.3.47
Boden
Optimierung und Verstärkung von
Maßnahmen zur Regulierung des Bodenwasserhaushaltes
LfULG, Landwirte SMUL
Verweis auf A3.9, A3.10, A3.11, A3.31, A3.32, A3.33, A3.36,
A3.37, A3.38, A3.46
A.3.48
Boden
Optimierung und Verstärkung von
Maßnahmen zur Optimierung und Regulierung des
Kohlenstoffhaushaltes
LfULG, Landwirte SMUL
Verweis auf A3.9, A3.22, A3.38
A.3.49
Boden
Optimierung und Verstärkung von
Maßnahmen zur Förderung des Bodenlebens und der
Bodenbildung
LfULG, Landwirte SMUL
A.3.50
Boden
Optimierung und Verstärkung von
Maßnahmen zur Erhöhung und Verstärkung der
Bodenbedeckung (zeitlich, räumlich)
LfULG, Landwirte SMUL
Verweis auf A3.9, A3.11, A3.14, A3.22, A3.36, A3.37, A3.39
A.3.51
Boden
Optimierung und Verstärkung von
Maßnahmen zum Erhalt von Feuchtgebieten
LfULG
SMUL
Verweis auf, A3.33, A3.38
A.3.52
Boden
Optimierung und Verstärkung von
Maßnahmen zur Reduzierung der Flächeninanspruchnahme
Kommunen
SMI
Ziel: Reduzierung der
Flächeninanspruchnahme bis 2010
auf unter 2ha/Tag
Handlungsprogramm zur Reduzierung der
Flächeninanspruchnahme im Freistaat Sachsen mit
Kabinettsbeschluss vom 28. April 2009 beschlossen; IMAG unter
Einbeziehung SSG und SLKT eingerichtet
schrittweise Umsetzung der Maßnahmen im
Handlungsprogramm, Erarbeitung eines ressortübergreifend
abgestimmten Handlungskatalogs in der IMAG, Evaluierung
der Festlegungen zur Reduzierung der
Flächeninanspruchnahme im LEP 2003 und Anpassung bei
evtl Fortschreibung
A.3.53
Jagd
Beurteilung der Anpassungsfähigkeit der Wildarten an die sich ändernden
klimatischen Verhältnisse
Forschungsprojekt zur Anpassung der
Schalenwildbewirtschaftungsgebiete
SMUL, SBS
SMUL
Projektlaufzeit 2009-2010
Projektbearbeitung
Auswertung der Workshops mit betroffenen Akteuren
A.3.54
Jagd
Beurteilung der Anpassungsfähigkeit der Wildarten an die sich ändernden
klimatischen Verhältnisse
Forschungsprojekt zur Schaffung von Wildtierkorridoren für
wandernde Wildarten
SMUL, SBS
SMUL
Projektlaufzeit 2009-2010
Projektbearbeitung
Auswertung der Workshops mit betroffenen Akteuren
A.3.55
2
Naturschutz
Sicherung genetischer Ressourcen mittels
Durchführung von Pilotprojekten zur Gewinnung und
Bevorratung und Ansiedlung von Pflanzenmaterial
gebietseigener Herkünfte zur Sicherung genetischer
Ressourcen
LfULG, SMUL,
DVL
SMUL
31.12.2010
Projekte DVL zu "Initiierung der Gewinnung und des Anbaus
gebietsheim. Saatgutes im FS SN" (Vorstudie 2007)
abgeschlossen;
Durchführung des Pilotprojekts "Praktische Integration von
Naturschutzzielen - Teilprojekt Gebietsheimisches Offenland-
saatgut" zur Gewinnung und Bevorratung und Ansiedlung von
Pflanzenmaterial gebietseigener Herkünfte zur Sicherung
genetischer Ressourcen
Evaluierung und ggf. Weiterführung
A.3.56
3
Naturschutz
Akzeptanz fremdländischer Baumarten in Anpassung an den Klimawandel
SBS, LfULG,
Flächenbesitzer
SMUL
fortlaufend
Situative Berücksichtigung der Verwendung von
fremdländischen Baumarten im Rahmen eines
Abwägungsprozesses.
A.3.57
1
Naturschutz
Umsetzung des ökologischen Verbundsystems gemäß Vorgaben aus der
räumlichen Planung (Landesplanung) durch
Schaffung von Wanderungskorridoren für ausweichende oder
durchziehende Arten
LfULG, SMUL
SMUL
erfolgt
http://www.umwelt.sachsen.de/umw
elt/natur/8511.htm
fortlaufend
12.2012
12.2010
Bereitstellung der "Fachlichen Arbeitsgrundlagen für einen
landesweiten Biotopverbund" im Internet
Maßnahmekonzept zur Umsetzung Biotopverbund: hierzu
Pilotprojekte Moritzburg, Mittlere Mulde, Zschopautal angelaufen.
Konzeptvorlage für
den Aufbau eines Biotopflächenkatasters
Ableitung von Handlungsstrategien/Erarbeitung einer
Gesamtmethodik für zukünftige Biotopverbundprojekte.
A.3.58
1
Naturschutz
Stabilisierung von Ökosystemen, Lebensräumen und Arten, einschließlich
Netz NATURA 2000, durch:
Fortschreibung und Anpassung der Schutzstrategien
LfULG, SMUL
SMUL
ab 01/2015
Schutzstrategien werden gebietsbezogen im Rahmen der FFH-
Managementplanung (MAP) erarbeitet. Derzeit 227 MAP in
Bearbeitung
oder abgeschlossen.
allgemeiner Forschungsbedarf, keine alleinige Länderaufgabe,
Vernetzung (national, international) notwendig, Fortführung
MAP,
Zeitziel Ende 2010
A.3.59
Naturschutz
Stabilisierung von Ökosystemen, Lebensräumen und Arten, einschließlich
Netz NATURA 2000, durch:
Naturraumgerechte Rekultivierung von Abbaufeldern zur
Wiederherstellung des Vegetationspotenzials
LfULG, SMUL
SMUL
Braunkohlenpläne und Braunkohlenpläne als
Sanierungsrahmenpläne
Förderung des Vegetationspotenzials, beispielsweise durch
Sukzession und Prozessschutz. Im Bedarfsfall Auftrag von
kulturfähigem Substrat zur Wiederherstellung des
Vegetationspotenzials und Verbesserung der ökologischen
Bodenfunktionen
4/15

SMUL 52
Umsetzung Aktionsplan
Klima und Energie
Stand: 18.06.2010
Lfd. Nr.
Priorität
Bereich
Akteure
Feder-
führung
Umsetzungs-/
Zieltermin
Sachstand
Nächste Schritte
A.3.60
1
Naturschutz
Stabilisierung von Ökosystemen, Lebensräumen und Arten, einschließlich
Netz NATURA 2000, durch:
Stabilisierung des Wasserhaushaltes wasserabhängiger
Ökosysteme (z. B. Moore) im Einzelfall
LfULG, SMUL
SMUL
fortlaufend,
abhängig von den einzelnen
Projektarchitek-turen
zwei FuE zu Folgen des Klimawandels für Moore (Mothäuser
Heide, Wildenhainer Bruch) abgeschlossen; verschiedene Vor-
Ort- Projekte (u.a. NGP) , die der Stabilisierung der Ökosysteme
dienen
Fortführung der Arbeiten, Erarbeitung weiterer Moor-Projekte,
A.3.61
1
Naturschutz
Stabilisierung von Ökosystemen, Lebensräumen und Arten, einschließlich
Netz NATURA 2000, durch:
Fortführung und Auflegen von Programmen und Projekten für
ausgewählte Arten, Biotope und Lebensräume (z. B.
Weißstorch, Fischotter, Weißtanne, Wassernuss,
Moorschutzprogramm, Bergwiesenprojekt etc.)
LfULG, SMUL
SMUL
fortlaufend
abhängig von den einzelnen
Projektarchitek-turen
es laufen zahlreiche Artenschutzprogramme, die der
Stabilisierung der Biozönosen auf im Hinblick auf den
Klimawandel dienen
Evaluierung/Fortschschreibung laufender Programme;
Initiierung neuer Programme
A.3.62
Naturschutz
Minderung der Inanspruchnahme neuer Siedlungs- und Verkehrsflächen
LfULG, SMUL
SMI
Ziel: Reduzierung der
Flächeninanspruchnahme bis 2010
auf unter 2ha/Tag
Handlungsprogramm zur Reduzierung der
Flächeninanspruchnahme im Freistaat Sachsen mit
Kabinettsbeschluss vom 28. April 2009 beschlossen; IMAG
eingerichtet
schrittweise Umsetzung der Maßnahmen im
Handlungsprogramm, Erarbeitung eines ressortübergreifend
abgestimmten Handlungskatalogs in der IMAG, Einbeziehung
SSG, SLKT und RPV, Evaluierung der Festlegungen zur
Reduzierung der Flächeninanspruchnahme im LEP 2003 und
Anpassung bei evtl. Fortschreibung
A.3.63
3
Naturschutz
Verbesserung des Lokalklimas durch Neujustierung bestehender
Planungsinstrumente (z. B. Landschaftsplanung)
a) Fachbeitrag zum Landschaftsprogramm;
b) Musterlandschaftsplan im Internet
LfULG, SMUL
SMUL
a) 2013
b) erfolgt
http://www.umwelt.sachsen.de/umw
elt/natur/8537.htm
http://www.umwelt.sachsen.de/umw
elt/natur/8536.htm
Fortschreibung des LEP hat begonnen
Fortschreibung des LEP
A.3.64
2
Naturschutz
Flankierende Maßnahmen wie z. B.
Weiterentwicklung der Förderinstrumente
LfULG, SMUL
SMUL
2012
Einordnung in Förderstrategie des SMUL, Erarbeitung von
Instrumenten
A.3.65
2
Naturschutz
Flankierende Maßnahmen wie z. B.
Initiierung und Förderung von Pilot- und
Demonstrationsvorhaben z. B. im Rahmen von
Naturschutzgroßprojekten und
LIFE+Vorhaben
LfULG, SMUL,
SBS, LTV
SMUL
fortlaufend,
abhängig von den einzelnen
Projektarchitekturen;
Antragstellung derzeit für 11/2010
avisiert
Derzeit Initiative für LIFE-Projekt zum Biotopverbund in der
Spreeaue in Vorbereitung
in Vorbereitung: Antragserarbeitung+ Festlegung der HH für
2011-14 Antragstellung bis 11/2010 bei nat. Stelle
A.3.66
1
Naturschutz
Flankierende Maßnahmen wie z. B.
Ergänzung und Etablierung von Monitoringsystemen für
europäisch bedeutsame Arten und Lebensraumtypen
LfULG, SMUL
SMUL
01.07.2009
Vorhaben zur Konzeption für ein Monitoring "Klima und
Biodiversität" läuft z.Z.
Pilotphase Monitoring (Entwicklung, testweise Umsetzung) über
FuE derzeit offen.
Parallel dazu im Augenblick erfolgt Initiative des SMUL, das
Monitoring ins EFRE-OP aufzunehmen.
Zudem läuft bereits ein Monitoring gemäß Art. 11 FFH-RL für den
Berichtszeitraum 2007-2012. Der Bericht dazu wird für 2013
erwartet
Begleitung des laufenden Vorhabens
A.3.67
2
Übergreifend
(Naturschutz, Land- und
Forstwirtschaft)
Flankierende Maßnahmen wie z. B.
Einflussnahme auf die Bundesregierung, auf internationale
Vegetationsprogramme hinzuwirken (Klimawirksamkeit,
Bodenkultur, Photosynthese für CO2-Abbau durch O2-
Produktion; Synergieeffekte)
LfULG, SMUL
SMUL
SMUL wird sich an entsprechenden Initiativen beteiligen
A.3.68
Landes- und Regionalplanung
Raumplanerische Steuerung und Koordinierung zur vorausschauenden
Bewältigung der Folgen des Klimawandels
SMI
A.3.69
Landes- und Regionalplanung
Implementierung von Anpassungsstrategien im Rahmen der Aufstellung
und Fortschreibung der Raumordnungspläne auf der Grundlage
fachplanerischer Erkenntnisse und Anforderungen sowie deren Umsetzung
im Rahmen der Regionalentwicklung
SMI
A.3.70
2
Landes- und Regionalplanung
a. Landesentwicklungsplan
Festlegung von landesweiten Vorgaben zur Anpassung an die Folgen des
Klimawandels insbesondere in folgenden Bereichen:
Sicherung von Gebieten für den vorbeugenden
Hochwasserschutz
Sicherung von Gebieten zum vorsorgenden Schutz von
Wasserressourcen im Hinblick auf absehbare regionale
Wasserknappheit infolge von Trockenperioden,
Steuerung der Siedlungsentwicklung (Sicherung von Frisch-
und Kaltluftbahnen und humanbiometeorologisch wirksamer
Durchgrünung) zur Milderung extremer Hitzeperioden
Hinwirkung auf angepasste landwirtschaftliche Nutzung zur
Vermeidung verstärkter Erosion bei Extremwetterlagen
(Stürme, Starkregen)
Sicherung eines ökologischen Verbundsystems zur
Ermöglichung von temperaturbedingten Ausweich- und
Wanderungsbewegungen von Tier- und Pflanzenarten
Unterstützung von Anpassungsmaßnahmen im Tourismus
(insbesondere Wintertourismus) vor dem Hintergrund des
absehbaren Landschaftswandels
Reduzierung der Flächeninanspruchnahme
SMI in
Abstimmung mit
den Ressorts
SMI
Beginn 2. Halbj. 2009
Workshop "Klimawandel und Planungsprozesse" am 13.10.08;
AG Raumordnung und Klimawandel der MKRO -
Handlungsempfehlung ; AG Klimafolgen
Durchführung von 2 Modellvorhaben der Raumordnung
(MORO) "Raumentwicklungsstrategien zum Klimawandel" in
der Region Oberes Elbtal/Osterzgebirge und Westsachsen
A.3.77
Landes- und Regionalplanung
b. Regionalplanung
Konkrete Ausweisung von Vorrang- und Vorbehaltsgebieten
Festlegung von Grundsätzen und Zielen für o. g.
Handlungsfelder
Übernahme der Moderationsfunktion zur Umsetzung dieser
regionalplanerischen Festlegungen mit den relevanten
Akteuren der Region
RPV
SMI
A.3.80
Tourismus
Unterstützung von Anpassungsmaßnahmen im Tourismus (insbesondere
Wintertourismus)
SMWA
SMWA
fortlaufend
Bei Bedarf sind die Hinweise zu den Förderrichtlinien RA-Infra
und RIGA den Anforderungen und Zielstellungen anzupassen.
Spezielle Förderkriterien bei der Infrastrukturförderung im Bereich
touristischer Wintersporteinrichtungen (Skilanglauf,
Alpinskitourismus) gem. RL GA-Infra (vgl. Schreiben des SMWA
5/15

SMUL 52
Umsetzung Aktionsplan
Klima und Energie
Stand: 18.06.2010
Lfd. Nr.
Priorität
Bereich
Akteure
Feder-
führung
Umsetzungs-/
Zieltermin
Sachstand
Nächste Schritte
A.3.81
Tourismus
Unterstützung der Entwicklung alternativer Angebote in sich wandelnden
Naturräumen (Tief- und Hügelland, Mittelgebirge)
SMWA
SMWA
fortlaufend
Bei Bedarf sind die Hinweise zu den Förderrichtlinien RA-Infra
und RIGA den Anforderungen und Zielstellungen anzupassen.
A.3.82
Wirtschaft
Unterstützung der Anpassung von Technologien und Produkten an
veränderte Bedingungen bzgl. Strahlung, Wasser, Luft (z. B. Auslegung
Kühlsysteme, Speicher, Zuluft-Filter; UV-Resistenz, etc.)
SMWA, SMUL
SMWA
fortlaufend
Unterstützung von einzelnen Projekten über die RL
einzelbetriebliche FuE sowie Verbund FuE sichergestellt; SAB ist
jederzeit in der Lage entsprechende Statikstiken zu liefern
weitere Information der SAB, Controlling durch SMWA über
Statistik
A.3.83
Übergreifende Aktivitäten
Unterstützung der Erarbeitung von Anpassungsstrategien durch
Förderrichtlinien, F&E-Initiativen
alle Ressorts
SMUL
Prüfung bestehender Richtlinien durch die Ressorts
A.4
Öffentlichkeitsarbeit, Bildung
und Forschung
A.4.1
Forschung
Überarbeitung des im ersten Aufruf zum 7. EU-
Forschungsrahmenprogramm abgelehnten Projektes „Regional Adaptation
to Climate Extremes AD 2040 (RACE 2040)“ gemäß Evaluationsbericht
und Neueinreichung im 7. FRP bzw. einem anderen geeigneten EU-
Programm
TU BA Freiberg,
TU DD, GB SMUL
SMUL
abgelehnt im 1. call des 7. FRP
Projektantrag wird nicht weiterverfolgt ; Umsetzung der
Thematik durch das Projekt REGKLAM (s. A 4.2)
A.4.2
Forschung
Entwicklung und Erprobung eines integrierten regionalen
Klimaanpassungsprogramms für die Modellregion Dresden (REGKLAM) im
Rahmen der BMBF-Förderinitiative KLIMZUG (Projektskizze wurde vom
BMBF akzeptiert; Projektantrag wurde zum 31.01.2008 eingereicht;
Entscheidung über Förderung fällt in Kürze; Projektstart 1.07.2008)
IÖR, TU BA
Freiberg, TU DD,
GB SMUL, SMI,
RPV
SMUL
2013
Projekt REGKLAM wurde vom BMBF bewilligt;
Kick off-Veranstaltung fand am 21.10.08 im Dresdner Rathaus
statt; Einrichtung der projektbegleitenden Gremien ist erfolgt
Projektdurchführung erfolgt planmäßig; kontinuierliche
Abstimmung zwischen Projektkoordination und AG Klimafolgen
A.4.3
Forschung
Fortsetzung der engen Kooperation zwischen der Staatsregierung und den
sächsischen Hochschulen zwecks Nutzung ihrer wissenschaftlichen
Kapazitäten
GB SMUL,
Hochschulen
SMUL
fortlaufend
Gründung Klima-Netzwerk Sachsen ist am 11.08.2009 erfolgt
Erweiterung des Klima-Netzwerks um den DWD,
Veröffentlichung fachlicher Stellungnahmen
A.4.4
Bildung
Fortführung, Weiterentwicklung und Evaluation der Initiative „Klimaschutz
in Sachsens Schulen“ zur Sensibilisierung von Schülern und Jugendlichen
SMUL, SMK
SMUL
Ergebnisse der Evaluation werden im 3. Quartal 2010 vorgelegt
Aktion Sachsens Klimahelden 2010 gestartet
Klimapavillon überarbeitet, Klimakoffer entwickelt
Durchführung der Aktion Sachsens Klimahelden 2010;
Überarbeitung der vorliegenden Schüler- und Lehrermaterialien
zum Klimawandel; Intensivierung der Lehrerfortbildung zu
Klimawandel/ Klimaschutz
A.4.5
Bildung
Fortentwicklung der Lehrpläne aller Schularten zum Thema
Umweltbildung, in denen die Themen Klimaschutz und Klimawandel
enthalten sind
SMK
SMK
SMK an Sächsisches Bildungsinstitut: stärkere
Berücksichtigung der Themen Klinmawandel/ Klimaschutz bei
der nächsten Überarbeitung der Lehrpläne
A.4.6
Bildung
Weiterentwicklung und Ausbau der waldpädagogischen Angebote zu den
Themen "Klimaschützer Wald" und "Anpassung des Waldes an den
Klimawandel" u. a. durch lehrplangemäße Programme und durch
Förderung (RL BesIn)
SBS
SMUL
fortlaufend
Kontinuierliche Einbindung
Einbeziehung der Thematik in den für das dritte Quartal 2009
geplanten Weiterbildungslehrgang "Zertifizierte(r)
Waldpädagogin/Waldpädagoge" von SBS und LaNU
A.4.7
Öffentlichkeitsarbeit
Zielgruppenorientierte Publikationen (z. B. Klimamonographie,
Überarbeitung des Sachstandsberichts „Klimawandel in Sachsen“)
GB SMUL
SMUL
2009
Veröffentlichung "Klimawandel in Sachsen - eine Analyse" in
09/2008
Publikationen "Klimakompendium Sachsen" wird zu den
Annaberger Klimatagen 2010 vorgestellt
A.4.8
Öffentlichkeitsarbeit
Zielgruppenorientierte Veranstaltungen (z.B. Weiterführung der
Workshopreihe "Sachsen im Klimawandel", Annaberger Klimatage)
GB SMUL
SMUL
Veranstaltungsreihe "Sachsen im Klimawandel" wurde 2009
erfolgreich abgeschlossen
Annaberger Klimatage 05./06. Mai 2010
A.4.9
1
Internationale Zusammenarbeit
Internationale Vernetzung mit dem Ziel, durch Mitwirkung an
internationalen Entscheidungsprozessen und Know-how-Transfer zum
globalen Klimaschutz beizutragen und zusätzliches Know-how für
Anwendungen in Sachsen zu erschließen
Fortsetzung der Zusammenarbeit mit langjährigen Partnern:
POLEN: Niederschlesien, TSCHECHIEN, RUS:
Baschkortostan, Tatarstan, Nishnij Novgorod, CHINA: Hubei,
Jiangsu, MEXIIKO: Puebla Durango, USA: Kalifornien,
Nevada, Oregon, SYRIEN; LIT; EST; UNGARN; Netzwerk
ENCORE der Umweltministerien der Regionen Europas
SK, SMUL,
SMWA, SMWK
SMUL
s. Intraplan-B
A.4.10
1
Internationale Zusammenarbeit
Vertiefte thematische Behandlung des Themas Klima und Energie mit den
Nachbarstaaten und Nachbarländern mit dem Ziel der besseren
Koordinierung überregionaler Maßnahmen
Fachtagung im 1. Quartal 2009 mit hochrangiger Beteiligung,
Initiierung von Projekten im Rahmen von Ziel 3
SK, SMUL, SMI
SMUL
26./27.02.09 IBZ St. Marienthal
"10 Jahre Partnerschaft Sachsen-
Niederschlesien"
Veranstaltung wurde durchgeführt; Darüber hinaus sind Ziel 3-
Projekte mit CZ angelaufen
Antragsannahme mit PL seit Mitte 2009
B
Klimaschutz und
Energie
B.1
Erneuerbare Energien -
Querschnittsaufgaben
B.1.1
1
Konzeptionen
Erarbeitung quantitativer Vorgaben für die Landes- und Regionalplanung
im Rahmen der Fortschreibung des Klimaschutzprogramms
IMAG
SMUL
SMWA
12/08
quantifizierte Ziele für die künftige sächsische Klimaschutz- und
Energiepolitik liegen mit Kabinettsbeschluss vom 03.03.2009 vor
B.1.2
2
Konzeptionen
Bereitstellung von fachlichen Grundlagen für regionale Energie- und
Klimaschutzkonzepte
LfULG, SAENA
SMUL
SMWA
12/08
Erarbeitung Leitlinien und Mindestanforderungen an Konzepte
Beratung (tel., vor-Ort, Vorträge u.ä.) von Kommunen hinsichtlich
der Erstellung von Leistungsbeschreibungen für die Konzepte
Erarbeitung einer Broschüre für Klimaschutzkonzepte und
Veröffentlichung auf
www.keds-online.de
/
www.saena.de
Anpassung der Förderung im Rahmen der EuK
Broschüre liegt vor und wird kontinuierlich verteilt.
Informationsveranstaltung in Leipzig durchgeführt
Förderung angepaßt (Bonusförderung)
B.1.3
3
Konzeptionen
Umsetzung des Konzepts “Energie für die Zukunft - Sachsens Potenziale
an nachwachsenden Rohstoffen und Biomasse“:
Öko- und Energiebilanzierung von Biomasseproduktions- und
Bereitstellungsverfahren (inkl. Vorkette)
SMUL, LfULG
SMUL
Mitte 2010
Vorhaben wurde ausgeschrieben
Auswahl eines Projektnehmenrs erfolgt in Kürze
B.1.4
3
Konzeptionen
Umsetzung des Konzepts “Energie für die Zukunft - Sachsens Potenziale
an nachwachsenden Rohstoffen und Biomasse“:
Senkung des Energieaufwandes je produzierter Energiemenge
durch Optimierung energieerzeugender Anlagen, Steigerung
der Wirkungsgrade, Verbesserung der Anlagentechnik und
–technologie
SMUL, LfULG
SMUL
Okt 10
Im Bereich Biogas: Durchführung von Vorhaben zur
Effizienzsteigerung durch Verbesserung des Substratabbaus
Sammlung praxisrelevanter Daten, ökonomische Bewertung
effizienzsteigernder Maßnahmen
B.1.5
1
Konzeptionen
Umsetzung des Konzepts “Energie für die Zukunft - Sachsens Potenziale
an nachwachsenden Rohstoffen und Biomasse“:
Definition von Umweltqualitätszielen und standards und
Entwicklung von Lösungsstrategien und Kriterien für einen
nachhaltigen Anbau von Energiepflanzen
SMUL, LfULG
SMUL
noch keine Angabe möglich
Vorhaben zur "Untersuchung der Umweltaspekte der für Sachsen
relevanten Produktlinien für die energetische Nutzung
Nachwachsender Rohstoffe/Biomasse" ist in Planung.
Erarbeitung einer ACCESS-Datenbank
p )g (g
an die Regierungspräsidien vom 16.01.2008, Az.: 32-4322-40).
Das folgende Kapitel Klimaschutz und Energie enthält die kurz- und mittelfristig umzusetzenden Aktivitäten zur Reduzierung der THG-
Emissionen und zur Stärkung einer nachhaltigen Energiewirtschaft in Sachsen. Dazu gehören Maßnahmen zur Energieeinsparung, zur
Verbesserung der Energieeffizienz, zur CO2-verträglichen Braunkohlenutzung und zum Ausbau der Nutzung erneuerbarer Energien.
Nach der jeweiligen Darstellung der Querschnittsaufgaben in den Bereichen Erneuerbare Energien und Energieeffizienz folgen die
Maßnahmen für die einzelnen Sektoren Industrie und Gewerbe, Gebäude und Haushalte, Verwaltung, Verkehr, Landwirtschaft,
Abfallwirtschaft sowie Bildung.
Die Nutzung der erneuerbaren Energien hat sich in Sachsen seit 1990 sehr dynamisch entwickelt. Heute haben die erneuerbaren Energien
in Sachsen einen Anteil von 5,4% am Endenergieverbrauch (Strom und Wärme) und von 11,5% am Stromverbrauch. Dieser
Wirtschaftssektor weist inzwischen etwa 7.000 Beschäftigte mit einem jährlichen Umsatz von über 1,65 Milliarden Euro auf.
Die Information der Öffentlichkeit sowie spezieller Zielgruppen über die Auswirkungen des Klimawandels auf Sachsen und die Entwicklung
entsprechender Anpassungsstrategien bleibt eine ständige Aufgabe. Sie ist erforderlich, um für notwendige Maßnahmen zu sensibilisieren
und die Bereitschaft zur Mitwirkung zu fördern. Forschungsprojekte zur Entwicklung von Anpassungsstrategien an den Klimawandel
bündeln die wissenschaftliche Kompetenz von Hochschulen und Forschungsinstituten und schaffen damit die Grundlagen für das Handeln
kommunaler, staatlicher und privater Entscheidungsträger. Die Einbindung des Themas Klimawandel in schulische und außerschulische
Aktivitäten erhöht die Kenntnisse der Kinder und Jugendlichen und fördert die Bereitschaft zu eigenem Handeln.
6/15

SMUL 52
Umsetzung Aktionsplan
Klima und Energie
Stand: 18.06.2010
Lfd. Nr.
Priorität
Bereich
Akteure
Feder-
führung
Umsetzungs-/
Zieltermin
Sachstand
Nächste Schritte
B.1.6
3
Konzeptionen
Umsetzung des Konzepts “Energie für die Zukunft - Sachsens Potenziale
an nachwachsenden Rohstoffen und Biomasse“:
Verfahrensoptimierung zur Minderung der Stickstoff-
Emissionen einschließlich Ausbringung (Technik, Zeitpunkt
etc.) sowie Förderung der Nutzung technischer Innovationen
SMUL, LfULG
SMUL
Ende 2010
- Prüfung von Gärrückständen in Energiefruchtfolgen unter dem
Aspekt der Nährstoff- und Humuswirkung
- Verbesserung der Nährstoffeffizienz durch Injektionsdüngung
unter dem Einfluss des Klimawandels
- Förderung der Nutzung technischer Innovationen über die RL
LuE
- Vorhaben ist Bestandteil eines bei der Fachagentur
Nachwachsende Rohstoffe beantragten Verbundvorhabens,
Bestätigung liegt noch nicht vor
- Umsetzung läuft
B.1.7
3
Konzeptionen
Umsetzung des Konzepts “Energie für die Zukunft - Sachsens Potenziale
an nachwachsenden Rohstoffen und Biomasse“:
Förderung der Mehrfachnutzung von Waldholz
(Kaskadenlösung: nach der stofflichen Nutzung erfolgt die
energetische Verwertung)
SMUL, LfULG
SMUL
B.1.8
2
Konzeptionen
Landesentwicklungsplan
Fortschreibung des LEP auf der Grundlage quantitativer Zielstellungen
Vorgaben für die Nutzung erneuerbarer Energien, insbesondere
für die Überarbeitung der regionalen Windenergiekonzepte
SMI in
Abstimmung mit
SMUL, SMWA
SMI
2012
Erarbeitung quantitativer Vorgaben durch die IMAG Klima und
Energie; Abstimmung zur Regionalisierung der landesweiten
quantitativen Zielstellungen und Abstimmung der
Berechnungsgrundlagen für die Nutzung der windenergie in der
Facharbeitsgruppe Klima und Energie
B.1.9
2
Konzeptionen
Landesentwicklungsplan
Fortschreibung des LEP auf der Grundlage quantitativer Zielstellungen
Vorgaben für eine verkehrsvermeidende, energiesparende und
integrierte Siedlungs- und Verkehrsflächenentwicklung,
insbesondere zur Nutzung aufgegebener Innenstadtgebiete
SMI in
Abstimmung mit
SMUL, SMWA
SMI
2012
Handlungsprogramm zur Reduzierung der
Flächeninanspruchnahme im Freistaat Sachsen mit
Kabinettsbeschluss vom 28. April 2009 beschlossen, IMAG
eingerichtet
B.1.10
Konzeptionen
Landesentwicklungsplan
Fortschreibung des LEP auf der Grundlage quantitativer Zielstellungen
Handlungsauftrag zur Erstellung regionaler Energie- und
Klimaschutzkonzepte
SMI in
Abstimmung mit
SMUL, SMWA
SMI
2011
seit April 2009 Facharbeitsgruppe Klima und Energie unter
Beteiligung der Regionalen Planungsstellen der Regionalen
Planungsverbände, des SMUL, des SMWA, des SMI, des LfULG
und der SAENA zur Umsetzung des in Zuständigkeit der
Raumordnung befindlichen Teiles des Aktionsplanes Klima und
Energie und der klimapolitischen Zielsetzungen gemäß
Kabinettsbeschluss vom 03.03.09, Auftaktveranstaltung zum
regionalen Energie- und Klimaschutzkonzept des RPV
Oberlausitz-Niederschlesien am 04.11.2009, Entwurf von
Mindestinhalten für die regionalen Energie- und
klimaschutzkonzepte in der Fachsrbeitsgruppe Klima und Energie
am 14 01 2010
B.1.11
1
Konzeptionen
Regionalplanung
Fortschreibung der Regionalpläne
Überarbeitung der regionalen Windenergiekonzepte auch unter
dem Gesichtspunkt des Repowerings
RPV
SMI
im Anschluss/parallel zur
Fortschreibung des LEP
Bericht "Beitrag der Raumordung zum Repowering" der ad hoc
AG "'Repowering" des Verkehrsausschusses der MKRO,
Aufstellungsbeschluss zur Fortschreibung der Grundsätze und
Ziele zur Windenergienutzung des Regionalplanes Oberes
Elbtal/Osterzgebirge am 09.12.2009, Aufstellungsbeschluss zur
Fortschreibung des Kapitels "Energieversorgung und
Erneuerbare energien" des Regionalplanes Westsachsen am
18 12 2009
B.1.12
Konzeptionen
Regionalplanung
Fortschreibung der Regionalpläne
Aufzeigen von Potenzialen für die Nutzung erneuerbarer
Energien, insbesondere solarer Strahlungsenergie, Geothermie
und Biomasse
RPV
SMI
2009
Zur Erfassung der Potenziale für die Nutzung der Solarenergie
liegt eine Projektstudie zur Erstellung eines landesweiten 3D-
Gebäudemodells vor; Mitarbeit RPV Südsachsen am MORO
"Regionale Energiekonzepte", Antrag Interreg IV b "Regiopower"
SMI, RPV Westsachsen und RPV Südsachsen als assoziierter
Partner, Antrag Interreg IVb "VisNova" SMI als Projektpartner
Bestandteil der durch die Facharbeitsgruppe Klima und
Energie (siehe lfd. Nr. 125) vorzubereitenden Regionalen
Energie- und Klimaschutzkonzepte
B.1.13
1
Konzeptionen
Regionalplanung
Fortschreibung der Regionalpläne
Erstellung regionaler Energie- und Klimaschutzkonzepte mit
dem Ziel, einer optimalen Verbindung von lokalen Produktions-
und Abnehmerstrukturen von Energie
RPV
SMI
2009
Bestandteil der durch die Facharbeitsgruppe Klima und
Energie (siehe lfd. Nr. 125) vorzubereitenden Regionalen
Energie- und Klimaschutzkonzepte und ggf. der Fortschreibung
des LEPsowie anschließend der Regionalpläne
B.1.14
2
Konzeptionen
Regionalplanung
Fortschreibung der Regionalpläne
Moderation und Koordination zur Umsetzung der regionalen
Energie- und Klimaschutzkonzepte
RPV
SMI
im Anschluss an die regionalen
Energie- und Klimaschutzkonzepte
B.1.15
1
Information
Verfolgung des Standes der Nutzung erneuerbarer Energien in Sachsen
als Teil der Energieversorgung im Bereich Strom und Wärme
SMWA, SAENA
SMUL
SMWA
04/09, jährlich
Endgültige Daten für 2008 erhoben
Vorbereitung der Datenerhebung für 2009
B.1.16
2
Information
Ermittlung und Darstellung der wirtschaftlichen Effekte und der
Beschäftigungswirkung Erneuerbarer Energien in Sachsen;
Bachelorarbeit zur Bewertung der indirekten Beschäftigungseffekte in der
sächsischen PV-Industrie
SMWA, SMWA,
SAENA
SMUL
SMWA
10/09, jährlich
Studie 2008 liegt vor
Vorbereitung Auftragsvergabe 2010
B.1.17
3
Information
Beratung über Möglichkeiten zur Nutzung der Oberflächengeothermie auf
Basis der Erfahrungen des Geothermieverbundes
SMWA, LfULG,
SAENA
SMUL
SMWA
Zwischenbericht liegt vor, Zieltermin
10/09
Auftrag zur Auswertung des 1. Betriebsjahres vergeben
Vortrag zu den Ergebnissen auf sächs. Geothermietag.
Darstellung der Modellvorhaben inkl Auswertung von 1. Jahr
auf Saena-Internetseite
B.1.18
2
Information
Erstellung eines „Geothermieatlas Sachsen“
LfULG
SMUL
Ballungsräume: 2012
landesweit: 2014
Erstellung Methodik und fachliche Grundlagen im LfULG (2008),
Vorhaben 2009 gestartet mit der Fertigstellung von 5
Kartenblättern;
Umsetzungskonzept des LfULG 2009 bestätigt
blattweise Kartenbearbeitung entsprechend
Umsetzungskonzept
B.1.19
3
Information
Erfassung und Bewertung der tiefengeothermischen Potenziale; Initiierung
von tiefengeothermischen Pilotprojekten
LfULG,
Forschungs-
verbund mit TU
BAF, BGR, LIAG,
GFZ und anderen
SMUL
2011
- Studie zum tiefengeothermischen Potential in Sachsen, 2005;
- Machbarkeits- und Umsetzungsstudien für ein sächsisches
Tiefengeothermie-Projekt, 2008
Vorbereitung Pilotprojekt Tiefengeothermie in Sachsen
B.1.20
Information
Raumbeobachtung
Überprüfung der Auswirkungen der Raumordnungspläne in
Bezug darauf, inwieweit die angestrebten Ziele zur
Energieversorgung und zum Klimaschutz erreicht werden
SMI, RPV
SMI
evtl. Evaluation im Landesentwicklungsbericht 2010, 2014
B.1.21
Information
Raumbeobachtung
Erfassung raumbedeutsamer energie- und klimarelevanter
Maßnahmen im Rahmen der Führung des
Raumordnungskatasters
LD, SMI
SMI
erfolgt
Ist-Stand-Erfassung von Windenergieanlgen
Aktualisierung der WEA-Daten im Anlageninformationssystem
Immissionsschutz (AIS(I)) zur Aktualisierung des
Raumordnungskatasters, Erfassung großflächiger
Solaranlagen (laufend) und Stadtumbauflächen ( in
Zusammenarbeit mit Abteilung Städtebau geplant)
B.1.22
3
Förderung
Unterstützung des Ausbaus der Nutzung der erneuerbaren Energien durch
die Förderprogramme der Staatsregierung
alle Ressorts
SMUL
SMWA
06/09
Rahmenrichtlinie EE erstellen
B.1.23
1
Förderung
Initiierung, Förderung, Begleitung und systematische Auswertung
investiver und nichtinvestiver Modell- und Demonstrationsvorhaben sowie
Verbundvorhaben
SMWA, SAENA,
SAB
SMUL
SMWA
2013
Projekte in Bearbeitung, Richtlinie EuK 07
Analyse der Modellprojekte, Veröffentlichung der Daten
7/15

SMUL 52
Umsetzung Aktionsplan
Klima und Energie
Stand: 18.06.2010
Lfd. Nr.
Priorität
Bereich
Akteure
Feder-
führung
Umsetzungs-/
Zieltermin
Sachstand
Nächste Schritte
B.1.24
3
Förderung
Öffentlichkeitswirksame Verbreitung der Ergebnisse der Förderung
SMWA, SAENA,
SAB
SMUL
SMWA
fortlaufend
in Bearbeitung
Erstellung Projektbörse, siehe B.1.23
B.1.25
2
Förderung
Schaffung von Anreizen zur Umsetzung der regionalen Energie- und
Klimaschutzkonzepte
SMUL, SAENA,
SAB
SMUL
12/08
Bonusförderung EuK für kommunale Antragsteller bei Vorliegen
eines aktuellen Konzeptes eingeführt
B.1.26
Förderung
Landesentwicklungsplan
Fortschreibung des LEP
landesplanerische Unterstützung der Entwicklung von
energieautarken Gemeinden und Regionen
SMI in
Abstimmung mit
SMUL, SMWA
SMI
Beginn 2. Halbj. 2009
Berücksichtigung im Rahmen der beabsichtigten Erstellung
Regionaler Energie- und Klimaschutzkonzepte durch die
Regionalen Planungsverbände
B.1.27
Förderung
Regionalentwicklung
Steuerung des Fördermitteleinsatzes auf Grundlage
überörtlicher Konzepte
SMI in
Abstimmung mit
SMUL, SMWA
SMI
Beginn 2. Halbj. 2009
Steuerung u.a. über IMAG Regionalentwicklung,
Fördermöglichkeiten u. a. über FR Regio, RPV Westsachsen
und Südsachsen haben eigene Mittel für Regionalentwicklung
eingestellt
Erstellung Regionaler Energie- und Klimaschutzkonzepte als
Rahmenkonzepte auf Planungsregionsebene als Grundlage für
die Steuerung des Födermitteleinsatzes regionaler Konzepte
B.1.28
3
Förderung
Initiierung eines Verbundvorhabens Grubenwassernutzung
SMUL, LfULG,
SAENA
SMUL
12/09
Vorhaben ist aufgelegt
erste Projekte realisieren
B.2
Energieeffizienz -
Querschnittsaufgaben
B.2.1
3
Technik
Durchführung einer Aufklärungs- und Förderinitiative „Energieeffiziente
Kühlung“
SMUL, SMWA,
SAENA
SMUL
12/09
zwei Veranstaltungen im Rahmen kommunaler
Energiedialog Sachsen (KEDS) in 05/2009 geplant
B.2.2
2
Technik
Unterstützung der Nutzung der bei der Stromerzeugung aus Biomasse und
Biogas anfallenden Wärme als Alternative zur Biogaseinspeisung
SMUL, SMWA,
SAENA
SMUL
fortlaufend
EuK Födertatbestand ; Begutachtung Projektanträge,
Information in der Öffentlichkeitsarbeit
B.2.3
3
Technik
Erstellung eines sächsischen Abwärmeatlas
SMUL, SMWA,
SAENA
SMUL
12/10
Abstimmung erforderlich
Abstimmung mit IHK Pilotregion finden
B.2.4
1
Förderung
Initiierung, Förderung, Begleitung und systematische Auswertung
investiver und nichtinvestiver Modell- und Demonstrationsvorhaben sowie
Verbundvorhaben
SMUL, SAENA
SMUL
2013
Richtlinie EuK 07; ständige Projektsuche und Aufgreifen
sowie Weitergabe eigener und externer Ideen
B.2.5
3
Förderung
öffentlichkeitswirksame Darstellung der Ergebnisse der Förderung
SMUL, SAENA
SMUL
fortlaufend
in Bearbeitung
Erstellung Projektbörse; siehe B.1.23
B.2.6
2
Öffentlichkeitsarbeit
Vermittlung der notwendigen Informationen zur Umsetzung von
Maßnahmen zur Erhöhung der Energieeffizienz durch
zielgruppenspezifische Veranstaltungen und Kampagnen
SMUL, SMWA,
SMI, SAENA, SIB
SMUL
fortlaufend
in Bearbeitung
fortlaufende Aktualisierung
B.2.7
2
Öffentlichkeitsarbeit
Vermittlung der notwendigen Informationen zur Umsetzung von
Maßnahmen zur Erhöhung der Energieeffizienz durch
Veröffentlichung von Leitfäden
SMUL, SMWA,
SMI, SAENA, SIB
SMUL
fortlaufend
Erarbeitung Planungsleitfaden Straßenbeleuchtung,
Kommunale Energie- und Klimaschutzkonzepte sowie
eea-Best-Practise Projekte
Veröffentlichung Planungsleitfaden
Straßenbeleuchtung bis Ende 2009; Entwicklung Best-
Practise Datenbank Kommunale Modellprojekte und
eea-Kommunen als interaktive Landkarte
B.2.8
2
Öffentlichkeitsarbeit
Vermittlung der notwendigen Informationen zur Umsetzung von
Maßnahmen zur Erhöhung der Energieeffizienz durch
Aufbau von zielgruppenspezifischen Informationsportalen
SMUL, SMWA,
SMI, SAENA, SIB
SMUL
fortlaufend
in Bearbeitung
fortl. Aktualisierung der bestehenden Portale
B.2.9
2
Öffentlichkeitsarbeit
Vermittlung der notwendigen Informationen zur Umsetzung von
Maßnahmen zur Erhöhung der Energieeffizienz durch
jährliche Dokumentation zum Stand der Energieeffizienz in
Sachsen
SMUL, SMWA,
SMI, SAENA, SIB
SMUL
fortlaufend
Abstimmung erforderlich
B.2.10
3
Öffentlichkeitsarbeit
Vermittlung der notwendigen Informationen zur Umsetzung von
Maßnahmen zur Erhöhung der Energieeffizienz durch
Ausstattung eines Energiebusses für die mobile
Energieberatung
SMUL, SMWA,
SMI, SAENA, SIB
SMUL
12/10
erste Messgeräte und Modelle vorhanden
aus finaziellen Gründen gestoppt
B.2.11
1
Öffentlichkeitsarbeit
Vermittlung der notwendigen Informationen zur Umsetzung von
Maßnahmen zur Erhöhung der Energieeffizienz durch
Auslobung von Energieeffizienzwettbewerben für das Gewerbe
bzw. die privaten Haushalte
SMUL, SMWA,
SMI, SAENA, SIB
SMUL
07/09
Im Rahmen der Kampagne STROMSPARtakiade wurde
der Wettbewerb 2008/2009 mit der Siegerehrung am
19.08.2009 in Meißen abgeschlossen. Prämiert wurden
die effizientesten Haushalte Sachsens durch
Staatsminister Frank Kupfer.
Fortführung der Webseite
B.2.12
2
Öffentlichkeitsarbeit
Vermittlung der notwendigen Informationen zur Umsetzung von
Maßnahmen zur Erhöhung der Energieeffizienz durch
PR-Initiative im Vorfeld der Internationalen Passivhaustagung
2010 in Dresden
SMUL, SMWA,
SMI, SAENA, SIB
SMUL
05/10
Verträge zur Durchführung geschlossen
Umsetzung der Konzeption
B.2.13
1
Interregionaler europäischer
Informations- und
Erfahrungsaustausch
Durchführung des INTERREG IV C-Projekts „EnercitEE“ zur Verbesserung
der Energieeffizienz in Kommunen und privaten Haushalten nach der
Bewilligung durch die EU
SMUL, LfULG
SMUL
2012
Projekt wurde vom JTS INTERREG IV C b ewilligt;
Subsidy contract ist unterschrieben, kick-off meeting vom
17.03. - 19.03.2010 in Dresden stattgefunden
1. Call für Subprojekte im Juni 2010
B.2.14
2
Interregionaler europäischer
Informations- und
Erfahrungsaustausch
Erfahrungsaustausch mit überregionalen und europäischen Akteuren durch
Beteiligung an entsprechenden nationalen und EU-Projekten
alle Ressorts,
SAENA
SMUL
07/09
Abgeschlossene Projekte:
IEC-SME (Energieeffizient in KMUs),
EL-EFF Regions (Stromeffizienz in Haushalten und in der
Landwirtschaft)
Beteiligung an einem neuen Projekt: SO-PRO
(Solarthermische Prozesswärme) ab 06/2009 bis 08/2011 Prüfung der Beteiligung an Ziel 3 (Cil3)-Projekten
B.2.15
3
Interregionaler europäischer
Informations- und
Erfahrungsaustausch
lfd. Auswertung der Ausschreibungen für sächsische Ziele bei EU und
Bund
alle Ressorts
SMUL
fortlaufend
B.2.16
1
Information
methodische Weiterentwicklung und Optimierung der Erfassung der
Treibhausgasemissionen in Sachsen, insbesondere von CO2, CH4 und
N2O
SMUL, LfULG
SMUL
07/09
Berichterstattung aus Emissionskataster und anderen
Quellen
Schaffung der Voraussetzungen im LfULG
B.2.17
3
Information
Ermittlung und Darstellung der wirtschaftlichen Effekte und der
Beschäftigungswirkung
SMUL, SAENA
SMUL
2011
Abstimmung erforderlich
Konzept zur Erfassung der Daten
B.2.18
3
Information
Aufbau eines Monitorings zur Nutzung der Kraft-Wärme-Kopplung (KWK)
im Hinblick auf das erschließbare Potenzial in Sachsen
SMUL, SAENA
SMUL
2011
Konzeptphase
Konzept zur Erfassung der Daten
B.3
Industrie und Gewerbe
B.3.1
Landesinitiative
Fortführung der „Landesinitiative Energieeffizienz in Industrie und
Gewerbe“
SAENA
SMWA
fortlaufend
regelmäßige Treffen, ca. 2..3 mal pro Jahr; zuletzt
Dezember 2009
Fortführung von allen Beteiligten gewünscht;
Fortführung unter FF der SAENA in bisherigem Umfang
vorgesehen
In Industrie und Gewerbe sind in Sachsen in der Vergangenheit bereits erhebliche Energieeinsparpotenziale erschlossen worden. Es gilt,
diese Erfolge künftig weiter auszubauen und zu vertiefen.
Die Verbesserung der Energieeffizienz und die Einsparung von Energie sind Schwerpunktaufgaben des Klimaschutzes und einer
zukunftsfähigen Energiewirtschaft. Nur wenn es gelingt, den Energieverbrauch zu senken und die benötigte Energie so effizient wie möglich
einzusetzen, werden die Bemühungen um Nachhaltigkeit erfolgreich sein.
8/15

SMUL 52
Umsetzung Aktionsplan
Klima und Energie
Stand: 18.06.2010
Lfd. Nr.
Priorität
Bereich
Akteure
Feder-
führung
Umsetzungs-/
Zieltermin
Sachstand
Nächste Schritte
B.3.2
1
Umweltallianz
Intensive Zusammenarbeit mit der sächsischen Wirtschaft mit dem Ziel,
gemeinsame Konzepte zur Verbesserung der Energieeffizienz in den
Unternehmen zu erarbeiten
Gremienarbeit im Beirat, in der Steuerungsgruppe und der
Arbeitsgruppe Energie und Klimaschutz
SMUL (R 52, R
22), SMWA,
SMWA,
SMUL
2010
regelmäßige Treffen im Rahmen der Arbeitsgruppe
"Klimaschutz und Energie" (zuletzt im Oktober 2009);
6.11.2008: 2. Fortschreibung der Umweltallianz Umwelt
und Wirtschaft
Januar 09: Veröffentlichung VwV Katalog
verwaltungsrechtlicher Erleichterungen
nächster Termin der Arbeitsgruppe "Klimaschutz und
Energie": 2. Quartal 2010
B.3.31
1
Umweltallianz
Unterstützung der Umsetzung von Maßnahmen zur Verbesserung der
Energieeffizienz in den Unternehmen
Verbesserung des betrieblichen Umwelt- und Klimaschutzes
durch eine aktive Mitwirkung bei der EMAS-Revision und
umfangreiche Unterstützung bei der Einführung von
Umweltmanagementsystemen und -ansätzen (z.B. Ökoprofit)
SMUL (R 22),
SMWA
SMUL
2009
Dez. 08: Lizenzerwerb Ökoprofit für SN bis Dez. 09
realisiert
Herbst 09: Verlängerung der Lizenz bis Ende 2011
Sep. 09: Fortbildung für Behörden zu
Umweltmanagementsystemen
B.3.32
1
Umweltallianz
Unterstützung der Umsetzung von Maßnahmen zur Verbesserung der
Energieeffizienz in den Unternehmen
Förderung
SMWA
SMWA
2010
Unterstützung über einschlägige
Technologieförderprogramme, über das Programm
"Energieeffizienz und Klimaschutz" sowie über
Mittelstandsförderrichtlinie sichergestellt
Umsetzung der eingegangenen Verpflichtungen der
Staatsregierung; weitere Information der SAB, Controlling
durch SMWA über Statistik
B.3.4
Information
Veröffentlichung von Leitfäden und Aufbau von Informationsportalen zu
Fragen der betrieblichen Energieeffizienz
SMUL, SMWA,
SAENA
SMWA
12/10
Info-Broschüre "Sächsischer Gewerbeenergiepass" im
März 2010 veröffentlicht; Informationsportal
www.
gewerbeenergiepass.de seit Januar 2009 online
Verteilung/Bekanntmachung Broschüre
"Energieeffizienz in sächsichen Unternehmen";
Entwicklung von Branchenmodulen geplant
B.3.5
Qualifizierung
Begleitung von Qualifizierungsmaßnahmen für Gewerbeenergieberater
SAENA
SMWA
fortlaufend
Vorbereitung der Organisation und Durchführung von
Weiterbildungsveranstaltungen für
Gewerbeenergieberater; 2 Workshops in 2009
durchgeführt
Angebot von obligatorischen
Weiterbildungsveranstaltungen für "Sächsische
Gewerbeenergieberater" 2010; 5 workshops geplant,
davon bisher einer durchgeführt (03/10)
B.3.6
Qualifizierung
Angebote für einen regelmäßigen Erfahrungsaustausch der
Gewerbeenergieberater
SAENA
SMWA
s. B 3.5
s. B 3.5
s. B 3.5
B.3.7
Qualifizierung
Erarbeitung eines Qualifizierungskonzeptes für Energiebeauftragte in den
Unternehmen
SAENA
SMWA
12/10
Qualifizierungskonzept aus 2006 ür Energiemanager und
Initialberater wurde akktualisiert; Ausschreibung für die
Vergabe an Bildungseinrichtunmgen ist erfolgt
erstes Abstimmungstreffen am 24.3.10 mit drei
Bildungseinrichtungen der Kammern; Ausbildung von
sächsischen Initialberatern
B.3.8
Zertifizierung
Erarbeitung eines Konzeptes für die Zertifizierung und Zulassung von
„Gewerbeenergieberatern-SAENA“ in Sachsen
SAENA
SMWA
fortlaufend
Prüfungsrichtlinie für "Sächsiche Gewerbenergieberater"
ist erarbeitet worden; bisher sind 9 "Sächsische
Gewerbeenergieberater" zugelassen
erstes Abstimmungstreffen am 24.3.10 mit drei
Bildungseinrichtungen der Kammern; Ausbildung von
sächsischen Initialberatern
B.3.9
Zertifizierung
Gründung eines Fachausschusses für die Belange der Qualifizierung und
Zertifizierung von Gewerbeenergieberatern in Sachsen
SAENA
SMWA
fortlaufend
Die Gründung des Fachausschusses ist erfolgt; letzte
Sitzung im September 2009
kontinuierliche Fortsetzung der Arbeit des
Fachausschusses
B.3.10
Energieberatung
Aufbau einer qualifizierten 2-stufigen Gewerbeenergieberatung
SMWA, SAENA,
SAB SMWA fortlaufend
Der "Sächsische Gewerbeenergiepass" ist für die breite
Anwndung in Sachsen implementiert,9 "Sächsische
Gewerbenergieberater" sind zugelassen
Qualifizierung von Energiemanagern und
Initialberatern; weitere Vervollkommnung des
Instrumentes "Sächsischer Gewerbeenergiepass";
Prüfung und Zulassung von weiteren "Sächsischen
Gewerbeenergieberatern"
B.3.11
Energieberatung
Landesweite Einführung und Weiterentwicklung des
Gewerbeenergiepasses sowie Evaluierung und öffentlichkeitswirksame
Darstellung der Ergebnisse
SMWA, SAENA,
SAB SMWA 12/10
Der "Sächsische Gewerbeenergiepass" liegt in einer
ersten Version für die breite Anwendung in Sachsen vor;
der Feldtest dazu ist einer wissenschaftlichen
Evaluierung unterzogen worden
weitere Vervollkommnung des Instrumentes
"Sächsischer Gewerbenergiepass", kontinuierliche
Auswertung der erreichten Ergebnisse
B.3.12
Energieberatung
Vorbereitung und Durchführung einer Imagekampagne für den
Sächsischen Gewerbeenergiepass
SMWA, SAENA,
SAB SMWA 12/10
gemeinsame Vermarktungsaktion für den "Sächsischen
Gewerbeenergiepass" in 2009 mit BVMV durchgefürt;
z.B. Abendveranstaltung in Mittweida, div. Artikel in
BVMV-Kurier, Auftritt MUT in Leipzig u. a.
Durchführung weiterer Vermarktungsaktionen mit der
sächsischen Wirtschaft in 2010 geplant; potenzielle
Partner: BVMV, vti, VDMA
B.3.13
Energieberatung
Information über alle Formen der Gewerbeenergieberatung und
entsprechender Umweltmanagementsysteme wie z. B. Ökoprofit
SMWA, SAENA,
SAB
SMWA
fortlaufend
wird kontinuierlich von SAENA durchgeführt
wird kontinuierlich von SAENA fortgeführt
B.3.14
Energieberatung
Zusammenfassung und Auswertung der Ergebnisse der
Gewerbeenergieberatung
SMWA, SAENA,
SAB SMWA 12/10
eine relevante Anzahl von Gewerbeenergieberatungen
auf der Grundlage des "Sächsischen
Gewerbeenergiepass" liegt noch nicht vor (bislang ca.
30)
Zusammenfassung und Auswertung der Ergebnisse
zur Gewerbenergieberatung in dem Maße wie das
Instrument "Sächsicher Gewerbenergiepass"
angewandt wird; Einbeziehung der KfW-Förderung in
die Auswertung
B.3.15
Energieberatung
Beratung von Unternehmen zu Förder- und Finanzierungsmöglichkeiten
bei der Umsetzung von investiven und nichtinvestiven Maßnahmen
SMWA, SAENA,
SAB
SMWA
fortlaufend
wird kontinuierlich von SAENA durchgeführt
wird kontinuierlich von SAENA durchgeführt
B.3.16
Förderung
Einführung von Energie- und Umweltmanagementsystemen in kleinen und
mittleren Unternehmen (KMU)
SMWA, SMUL
SMUL
fortlaufend
bis Okt. 08 wurden 12 Vorhaben mit einem Fö-Mi-
Volumen von 178 TEUR bewilligt; "Klimaschutzfonds"
wurde mit dem HHBeglG 2009/2010 als revolvierender
Fonds errichtet
Es ist vorgesehen, die Förderung im Rahmen der
Mittelstandsrichtlinien bis mindestens Dez. 2011
fortzuführen
B.3.17
Förderung
Umsetzung von Maßnahmen zur Erhöhung der Energieeffizienz in
Unternehmen
SMWA
SMWA
fortlaufend
Die Förderung wird in 2010 fortgesetzt
B.3.18
Contracting
Informationsbereitstellung für die Anwendung des „Energieeinspar-
Contracting“ in Unternehmen
SAENA
SMWA
12/10
1 Veranstaltung in 2009 durchgeführt, 1 Vortrag auf
Messe durchgeführt; bislang keine Resonanz
SAENA bietet Möglichkeit der fachlichen Begleitung für
Energiecontracting, aktuell aber kein Projekt
B.4
Gebäude und Haushalte
B.4.1
Energieberatung
Weiterentwicklung des Beratungsangebotes der Verbraucherzentralen in
Sachsen
SMUL, SMWA,
SAENA
SMWA
12/09
derzeit wird in 13 VZS-Beratungsstellen sowie in 25
kommunalen Stützpunkten eine Beratung zur
Energieeffizienz angeboten; 15 weiteren Kommunen
wurde ein Angebot zur Etablierung eines
Beratungsstützpunktes unterbreitet
Ausweitung des Angebots von Beratungsleistungen in
kommunalen Stützpunkten; Schaltung einer
kostenlosen Telefonleitung zur
Energieeffzienzberatung
B.4.2
2
Modell-, Demonstrations- und
Verbundvorhaben
Durchführung eines Modellprojektes zur Identifizierung von Erfolgsfaktoren
in energiesparsamen Haushalten
SMUL, SAENA
SMUL
06/09
Stromspartakiade
Verstetigung der Informationsplattform; ständige
Öffentlichkeitsarbeit auf Veranstaltungen
B.4.3
2
Modell-, Demonstrations- und
Verbundvorhaben
Unterstützung von Projekten zur Verbesserung der Energieeffizienz in
Haushalten, z. B:
Energiespar-Nachbarschaften
SMUL, SAENA
SMUL
06/09
in Umsetzung
Folgeprojekt mit 4. Standort in Torgau startet
B.4.4
2
Modell-, Demonstrations- und
Verbundvorhaben
Unterstützung von Projekten zur Verbesserung der Energieeffizienz in
Haushalten, z. B:
Energiesparwette, Energiesparclub „Club der 500“.
SMUL, SAENA
SMUL
06/09
in Umsetzung
Enegiesparwette in Schulen in der Umsetzung
Der Gebäudebereich stellt den Sektor dar, der die größten Energieeinsparpotenziale im Bereich der Heizwärme aufweist. Sachsen hat in
diesem Sektor bereits in der Vergangenheit erhebliche Anstrengungen unternommen, z. B. durch Einführung des Freiwilligen Sächsischen
Energiepasses, durch Fördermaßnahmen und die Durchführung von Modellprojekten. Diese müssen künftig, ergänzend zu den deutlich
ausgeweiteten Fördermaßnahmen des Bundes fortgesetzt und im Einzelnen noch zielgerichteter ausformuliert werden.
9/15

SMUL 52
Umsetzung Aktionsplan
Klima und Energie
Stand: 18.06.2010
Lfd. Nr.
Priorität
Bereich
Akteure
Feder-
führung
Umsetzungs-/
Zieltermin
Sachstand
Nächste Schritte
B.4.5
2
Modell-, Demonstrations- und
Verbundvorhaben
Fortführung und Vermarktung des Innovations- und Praxisverbunds
Passivhaus
SMUL, SAENA
SMUL
fortlaufend
EuK Fördertatbestand; Förderung, Begleitung,
Workshops, Wanderausstellung
Überführt in Regelförderung Mai 2009
Weiterführung des Innovations- und Praxisverbund
PH, Workshops, Newsletter, Datenbank Broschüre
Referenzobjekte
Thematik über 2 Wanderausstellung sachsenweit
verbreiten
Integration in Kampagne Bau Nachhaltig
B.4.6
2
Modell-, Demonstrations- und
Verbundvorhaben
Durchführung eines Modellvorhabens zur energetischen Sanierung von
Baudenkmälern
SMUL, SAENA
SMI
Dez 10
AG unter FF SMI wurde im August 2009 gegründet,
derzeit wird ein Leitfaden zur energieeffizienten
Sanierung von Baudenkmalen erarbeitet als
Handlungsanleitung für Behörden, Denkmaleigentümer
und Planer/Architekten
B.4.7
2
Modell-, Demonstrations- und
Verbundvorhaben
Initiierung, Förderung, Begleitung und systematische Auswertung
investiver und nichtinvestiver Modell- und Demonstrationsvorhaben
SMUL, SAENA
SMUL
fortlaufend
EuK Fördertatbestände
- interdisziplinärer Wettbewerb Schule Radebeul
- Energieleittechnik Landkreis Leipzig
weitere Bearbeitung durch SAENA
B.4.8
2
Modell-, Demonstrations- und
Verbundvorhaben
öffentlichkeitswirksame Darstellung der Ergebnisse und Ableitung von
Handlungsfeldern
SMUL, SAENA
SMUL
fortlaufend
in Bearbeitung
Erstellung Projektbörse
B.4.9
3
Information, Öffentlichkeitsarbeit
Unterstützung von Imagekampagnen der Fachverbände für
energieeffiziente Haus- bzw. Bürotechnik
SAENA
SMUL
fortlaufend
Lizenzvertrag mit dena zur Durchführung von
Beschaffungsseminaren für energieeffiziente Bürotechnik
Durchführung von 2 Beschaffungsseminaren für
Energieeffiziente Bürotechnik in Görlitz und im
Vogtlandkreis bis Ende 2009
B.4.10
2
Information, Öffentlichkeitsarbeit
Präsenz auf Regionalmessen u. a. Messe HAUS, Dresden (jährlich);
terratec/enertec, Leipzig (zweijährig)
SAENA
SMUL
fortlaufend
2009 durchgeführt
kommende Messen in Planung
B.4.11
2
Information, Öffentlichkeitsarbeit
Veröffentlichung von Leitfäden und Informationsbroschüren
SAENA
SMUL
fortlaufend
Konzeptphase
fortl. Erarbeitung weiterer Broschüren und
Veröffentlichung
B.4.12
2
Information, Öffentlichkeitsarbeit
Aufbau von Informationsportalen zu Fragen der Energieeffizienz in
Haushalten
SAENA
SMUL
fortlaufend
STROMSPARtakiade: Stromsparen und Stromeffizienz in
Haushalten
Mach mit. Bau nachhaltig.: Energieeffizientes Bauen
Verstetigung der Informationsplattformen zu den
Themen Stromsparen und Stromeffizienz im Haushalt
und Energieeffizientes Bauen
B.4.13
2
Information, Öffentlichkeitsarbeit
Organisation regelmäßiger regionaler Veranstaltungen zum Informations-
und Erfahrungsaustausch für Gebäudeenergieberater
SMUL, SAENA
SMUL
fortlaufend
Projekt ist im kommunalen Energiedialog und in der
Informationskampagne "Bau nachhaltig" integriert.
Kampagne wurde am 06.04.2009 gestartet.
Einladung der Energieberater zu Veranstaltungen:
Innovat. + Praxisverbund Passivhaus und Kampagne
Bau Nachhaltig sowie Kommunen
B.4.14
1
Qualifizierung, Zertifizierung
Aufbau von Impulsprogrammen zur Information und Qualifizierung im
Bereich Bauen und Energie
SAENA
SMUL
12/09
Projekt ist in der Informationskampagne "Bau nachhaltig"
integriert. Kampagne wurde am 06.04.2009 gestartet.
Zusammenarbeit mit SMUL: Erarbeitung
Qualifizierungskonzept, Förderantrag ESF für
Weiterbildung Qualifizierte Passivhausplaner
B.4.15
1
rechtliche Regelungen
Durchführung eines Modellvorhabens zur Kontrolle der Einhaltung der
Anforderungen der Energieeinsparverordnung (EnEV)
SMUL, SMI,
SMWA
SMUL
12/09
Abstimmung erfolgt derzeit; Einbeziehung der
Ingenieurkammer Sachsen
Umsetzung in Folge knapper Haushaltsmittel gefährdet
B.5
Verkehr
B.5.1
Verkehrsprognose
Erstellung einer Gesamtverkehrsprognose auf Grundlage aktueller
Strukturdaten
SMWA
SMWA
III. Quartal 2010
4. Lesefassung des Landesverkehrsplanes liegt vor
Abstimmung LVP mit Fachressorts
B.5.2
Verkehrsprognose
Überarbeitung des Landesverkehrsplanes unter Einbeziehung umwelt- und
energierelevanter Indikatoren
SMWA
SMWA
III. Quartal 2010
4. Lesefassung des Landesverkehrsplanes liegt vor
Abstimmung LVP mit Fachressorts
B.5.3
Verkehrsprognose
Bewertung der Ergebnisse mittels Strategischer Umweltprüfung
Erstellung des Umweltberichts
SMWA
SMWA
III. Quartal 2010
derzeit in Bearbeitung
Abstimmung mit den Fachressorts
B.5.4
1
Umweltrelevante
Verkehrsmodelle
Nutzung und Weiterentwicklung landesspezifischer Modelle zur
kontinuierlichen Bewertung von Umwelteffekten des Verkehrs und
klimarelevanter Maßnahmen im Verkehrsbereich („Verkehrsmodell
Umweltwirkungen“)
SMUL, LfULG
SMUL
Feinkonzept für das Modell liegt vor
Umsetzung des Feinkonzepts
B.5.5
1
Kampagnen
1. Berufspendlernetz Sachsen
2. Unterstützung der Modellregionen des Mobilitätsmanagement-Projektes
"effizient mobil" des BMU/ der dena (Dresden und Leipzig/ Halle)
SMUL, SAENA
SMUL
fortlaufend
1. Berufspendlernetz ist etabliert
2. Zusammenarbeit mit dem jeweiligen
Projektmanagement abgestimmt1.
weitere Etablierung des Berufspendlernetzes (z.B.
Pressearbeit); SAENA ist Mitglied in der bundesweiten
Arbeitsgruppe "Pendlerservice", um Synergien zu
nutzen und Erfahrung auszutauschen
2. kontinuierliche Zusammenarbeit
B.5.6
2
Förderung
Finanzielle Förderung von investiven und nichtinvestiven Maßnahmen zur
Minderung verkehrsbedingter Immissionen (Modell- und
Demonstrationsvorhaben, Verbundvorhaben)
SMUL
SMUL
fortlaufend
EuK Fördertatbestand
B.5.7
3
Modellvorhaben
Initiierung und Unterstützung von Modellvorhaben zu „verkehrsreduzierten
Lebensstilen“
SMUL, SAENA
SMUL
bislang kein Konzept
B.5.8
Modellvorhaben
Initiierung und Begleitung von Modellvorhaben zur Verbesserung der
Energieeffizienz in Fahrzeugflotten zur Durchführung öffentlicher Aufgaben
Förderung Hybridbus bei Dresdner Verkehrsbetrieben;
Bewerbung als Modellregion Elektromobilität beim BMVBS
SMWA, SAENA
SMWA
Dez. .2010
1. Stufe abgeschlossen; Test Hybridbus ergab
Änderungs- und Überarbeitungsbedarf; Übergang des
Projektes in den nationalen Entwicklungsplan
Förderung der Überarbeitung (2. Stufe); Beginn der
Förderung 2010
B.5.9
Modellvorhaben
Förderung von Verbundvorhaben zum Einsatz besonders emissionsarmer
Fahrzeuge im ÖPNV und bei kommunalen Dienstleistungen in Städten mit
Luftreinhalteplänen
Förderung Hybridbus bei Dresdner Verkehrsbetrieben;
Bewerbung als Modellregion Elektromobilität beim BMVBS
SAENA
SMWA
Dez 10 1. Stufe abgeschlossen; Test Hybridbus ergab
Änderungs- und Überarbeitungsbedarf; Übergang des
Projektes in den nationalen Entwicklungsplan
Förderung der Überarbeitung (2. Stufe); Beginn der
Förderung 2010
B.5.10
Verkehrsinfrastruktur
Schaffung guter verkehrsinfrastruktureller Rahmenbedingungen durch
optimale Vernetzung der unterschiedlichen Verkehrsträger
Überarbeitung des Landesverkehrsplanes, EFRE -
Förderprogramm 2007 - 2013 "Umweltferundliche
Verkehrsträger"
SMWA
SMWA
II. und III. Quartal 2010
4. Lesefassung des Landesverkehrsplanes liegt vor,
Kabinettsbefassung der EFRE - Förderrichtlinie erfolgt
Abstimmung LVP mit Fachressorts, EU - Notifizierung
der EFRE - Förderrichtlinie (4. Anlauf)
B.5.11
Verkehrsinfrastruktur
Bündelung und umweltverträglichere Gestaltung des Güterverkehrs in den
Agglomerationsräumen
Überarbeitung des Landesverkehrsplanes, EFRE -
Förderprogramm 2007 - 2013 "Umweltferundliche
Verkehrsträger"
SMWA
SMWA
II. und III. Quartal 2010
4. Lesefassung des Landesverkehrsplanes liegt vor,
Kabinettsbefassung der EFRE - Förderrichtlinie erfolgt
Abstimmung LVP mit Fachressorts, EU - Notifizierung
der EFRE - Förderrichtlinie (4. Anlauf)
B.5.12
Verkehrsinfrastruktur
Weitere Entwicklung der Güterverkehrszentren und der Binnenhäfen als
Schnittstellen zwischen Straße, Schiene und Wasser
Überarbeitung des Landesverkehrsplanes, EFRE -
Förderprogramm 2007 - 2013 "Umweltferundliche
Verkehrsträger"
SMWA
SMWA
II. und III. Quartal 2010
4. Lesefassung des Landesverkehrsplanes liegt vor,
Kabinettsbefassung der EFRE - Förderrichtlinie erfolgt
Abstimmung LVP mit Fachressorts, EU - Notifizierung
der EFRE - Förderrichtlinie (4. Anlauf)
B.5.13
Verkehrsinfrastruktur
Verstärkter Einsatz von Verkehrstelematik zur besseren Vernetzung der
Verkehrsträger und zur effektiveren Ausnutzung der vorhandenen
Infrastruktur
Überarbeitung des Landesverkehrsplanes, EFRE -
Förderprogramm 2007 - 2013 "Umweltferundliche
Verkehrsträger"
SMWA
SMWA
III. Quartal 2010
4. Lesefassung des Landesverkehrsplanes liegt vor
Abstimmung LVP mit Fachressorts
B.5.14
Verkehrsinfrastruktur
Flächenverbrauchsmindernde Trassenplanungen (geringere
Inanspruchnahme klimawirksamer Flächen der Land- und Forstwirtschaft)
Ausbauplan Staatsstraßen in Verbindung mit LVP
SMWA
SMWA
III. Quartal 2010
Arbeitsfassung Ausbauplan Staatsstraßen liegt vor
Abstimmung mit Fachressorts
Der Verkehr ist nach den Großkraftwerken zur Stromerzeugung in Sachsen der zweitgrößte Verursacher von CO2-Emissionen und nach
den Haushalten der Sektor mit dem zweithöchsten Endenergieverbrauch. Ergänzend zu den von der Bundesregierung beschlossenen
Maßnahmen des Energie- und Klimaschutzprogramms bieten sich auch für Sachsen zahlreiche Ansätze, die Verbesserung der
Energieeffizienz bei den Antrieben, den Ausbau des Umweltverbundes oder die Vorbildfunktion zu forcieren.
10/15

SMUL 52
Umsetzung Aktionsplan
Klima und Energie
Stand: 18.06.2010
Lfd. Nr.
Priorität
Bereich
Akteure
Feder-
führung
Umsetzungs-/
Zieltermin
Sachstand
Nächste Schritte
B.5.15
ÖPNV
Sicherung des ÖPNV im ländlichen Raum z. B. durch ausreichende
Finanzierung des Schüler- und Ausbildungsverkehrs
Bereitstellung der Mittel gemäß ÖPNVFinAusG
alle Ressorts
SMWA
fortlaufend
gesetzliche Regelung ist erfolgt
Ersatz des §45a PBefG im Rahmen des
ÖPNVFinAusG
B.5.16
Schienenverkehr
Forcierung des Ausbaus der Schienenstrecken in den Sachsen
betreffenden transeuropäischen Korridoren sowie der nationalen
Hauptverbindungsstrecken (Ost-West sowie Nord-Süd), insbesondere
Elektrifizierung
Projekt: Vier-Meeres-Schienenkorridor (EU4SEA-rail), Weiter
wichtige Strecken im LVP
SMWA -
Einflussnahme
auf Bundes-
regierung
SMWA
fortlaufend
4. Lesefassung des Landesverkehrsplanes liegt vor
Abstimmung LVP mit Fachressorts, Einbringen der
Forderungen beim Bund, Abstimmungen mit
Nachbarstaaten
B.5.17
Rad- und Fußverkehr
Verbesserte Förderung der Erarbeitung und Umsetzung kommunaler
Konzepte für den Rad- und Fußverkehr
Überarbeitung des Landesverkehrsplanes, EFRE -
Förderprogramm 2007 - 2013 "Umweltferundliche
Verkehrsträger"
SMWA
SMWA
fortlaufend
4. Lesefassung des Landesverkehrsplanes liegt vor,
Kabinettsbefassung der EFRE - Förderrichtlinie erfolgt
Schrittweise Umsetzung der Sächsischen
Radverkehrskonzeption
B.5.18
Alternative Antriebe und
Kraftstoffe
Initiierung, Begleitung, Auswertung und öffentlichkeitswirksame Darstellung
von Modell- und Demonstrationsvorhaben (z. B. Bio- und
Erdgasgastankstellen, Gasnetzeinspeisung, Elektroantriebe)
Innovationsplattform Elektromobilität Sachsen; insbesondere
Modellregion Elektromobilität Sachsen
SAENA
SMWA
Dez 10 Erarbeitung der konzeptionellen Rahmenbedingungen
Ableitung von Ergebnissen für die weitere Umsetzung
B.6
Vorbildfunktion der
staatlichen Verwaltung
B.6.1
1
Erneuerbare Energien
Jährliche Dokumentation zum Einsatz der erneuerbaren Energien in den
Liegenschaften des Freistaates
SMF, SIB
SMF
Jan./Febr. 09
Energieeffizienzbericht 2008 des SIB im Januar 2009
erschienen, er dokumentiert die Energieeinsparungen
und Effizienzgewinne
jährlich Dokumentation des Mittelabflusses des
Energieeffizienz-Titels im Epl. 14 nach Abschluss des
HH-Jahres
B.6.2
2
Erneuerbare Energien
bevorzugte Nutzung erneuerbarer Energien bei staatlichen
Baumaßnahmen einschl. Sanierung
SMF, SIB
SMF
HH-Jahr 09/10
Prüfung erfolgt fortlaufend unter Anwendung der VwV
Energieeffizienz
B.6.3
2
Erneuerbare Energien
Verstärkter Einsatz von Holz aus nachhaltiger Forstwirtschaft zur
Substitution energieintensiver Baustoffe und zur dauerhaften CO2-Bindung
alle Ressorts
SMF
ist erfolgt
erfolgt bereits
B.6.4
2
Erneuerbare Energien
Weitere Nachrüstung von Wasserkraftanlagen an landeseigenen
Talsperren, soweit dies wirtschaftlich möglich und ökologisch tragfähig ist
LTV
SMUL
fortlaufend
Verwaltungsratsbeschlüsse liegen vor
praktische Umsetzung erster Projekte
B.6.5
Erneuerbare Energien
Prüfung des Einsatzes von Photovoltaikanlagen an geeigneten Bauwerken
(Lärmschutzwände etc.) bei den durch den Freistaat Sachsen
durchgeführten Straßenbaumaßnahmen
SMWA,
Autobahnamt
SMWA
fortlaufend
Überlegungen zu Photovoltaikanlagen auf den Dächern
von Straßenmeistereien
Auswertung von Forschungsvorhaben
B.6.6
2
Erneuerbare Energien
Bereitstellung von Dachflächen staatlicher Gebäude für Bürgerkraftwerke
SMF, SIB
SMF
bis Ende 1. Quartal 09
2 Bürgersolarkraftwerke mit 950 qm auf staatlichen
Gebäuden errichtet
künftig offensivere Vermarktung des
Nutzungspotenzials staatlicher Dachflächen auf der
Grundlage eines Dachflächenkatalogs und eines
Vermarktungskonzeptes
B.6.7
1
Energetische Standards
Erhöhung der energetischen Standards über die gesetzlichen Vorgaben
hinaus, z. B. durch verstärkte Umsetzung des Passivhausstandards, den
Einsatz energieeffizienter Technologien und erneuerbarer Energien
SMF, SIB
SMF
HH-Jahr 09/10
Prüfung erfolgt fortlaufend unter Anwendung der VwV
Energieeffizienz
B.6.8
1
Energiemanagement
Analyse des Wärme- und Strombedarfs für alle landeseigenen
Liegenschaften, die vom Freistaat Sachsen genutzt werden und Erstellung
und Umsetzung von Maßnahmeprogrammen zur effizienteren Nutzung von
Energie, z. B. Stromsparinitiative zur Minimierung des stand-by Betriebs
und Effizienzinitiative im IT-Sektor
SMF, SIB, alle
Ressorts
SMF
Benchmarking: bis Mitte 09,
Objektvollkostenberichte 2010
Benchmarking wird erarbeitet bzw. liegt vor
Energieanalysen werden jährlich durchgeführt (in 2008:
74 Stck), im DHH 09/10 jährlich 0,7 Mio. EUR eingeplant
Dokumentation der Vorjahre in der Broschüre
"Energieanalyse" des SIB, Objektvollkostenberichte in
Erarbeitung
B.6.9
Energiemanagement
Ernennung von Energiebeauftragten der nutzenden Dienststellen für jede
Landesliegenschaft und Ausstattung mit entsprechenden Kompetenzen
SMF, SIB, alle
Ressorts
SMF
verantw.: die jeweils hausverwaltende Dienststelle
Initiative durch SIB
SMUL wird Pilotprojekt im eigenen Geschäftsbereich
durchführen
B.6.10
1
Energieausweis
Erstellung von Energieausweisen nach EnEV 2007 für alle landeseigenen
Immobilien
SIB
SMF
bis 01.07.09 Fertigstellung aller 511
Ausweise nach EnEV für die
landeseigenen Liegenschaften mit
Publikumsverkehr und über 1000
wird umgesetzt und zum 01.07.09 fristgerecht erfüllt
Sukzessive sollen für alle relevanten Gebäude (3.500)
Ausweise erstellt werden.
B.6.11
Reduzierung des
Flächenverbrauchs
Flächensparsame Infrastrukturplanung
SMI, SMWA
SMI
Ziel: Reduzierung der
Flächeninanspruchnahme bis 2010
auf unter 2ha/Tag
AG Raumordnung und Klimawandel der MKRO -
Handlungsempfehlung; Handlungsprogramm zur
Reduzierung der Flächeninanspruchnahme im Freistaat
Sachsen mit Kabinettsbeschluss vom 28. April 2009
beschlossen, IMAG eingerichtet
schrittweise Umsetzung der Maßnahmen im
Handlungsprogramm, Erarbeitung eines
ressortübergreifend abgestimmten Handlungskatalogs
in der IMAG, Einbeziehung SSG, SLKT und RPV,
Evaluierung der Festlegungen zur Reduzierung der
Flächeninanspruchnahme im LEP 2003 und
Anpassung bei evtl. Fortschreibung
B.6.12
1
Förderung
Erstellung einer Rahmenrichtlinie, die bei der Projektförderung von
Baumaßnahmen auf die Anwendung der VwV Energieeffizienz verweist
SMF, SMUL
SMF
1. Halbjahr 2009
Der OFD ist durch Erlass die Anwendung der VwV
Energieeffizienz für Bauprojekte ab 1,5 Mio EUR
(baufachliche StN an SAB) angeordnet worden.
Rahmenrichtlinie wird von SMUL und SMF erarbeitet.
B.6.13
2
Pilotprojekte
Erarbeitung und modellhafte Erprobung von Anreizmodellen zur
Energieeinsparung (z. B. für Schulen, Sport- und Kulturstätten,
Verwaltungsgebäude)
SMF, SIB, SAENA SMF
Bericht einer Arbeitsgruppe des SIB dazu liegt vor, wird
im SMF geprüft;
vorbereitende Praktikantenarbeit zum
Plusenergiegebäude abgeschlossen; Begleitung eines
Projektes zum Plus-Energiegebäude gestoppt, da keine
gesicherte Finanzierung dieses Projektes absehbar -
Parallel neue Projektsuche
Kommunale Projekte sollen dazu von SMF/SMUL
ausgewertet werden, Prüfung für DHH 11/12
Diplomarbeit ab 10/09 zu Anreizmodellen für
Energiesparen
B.6.14
2
Pilotprojekte
Durchführung von Pilotprojekten zum Energieeinsparcontracting
SAENA, SIB,
SMF
1 .Vorhaben: Mitte 08 - Mitte 2015
2. Vorhaben: ab Anfang 09
erfolgt (1 abgeschlossenes, 2 in Planung); bisher existiert
kein gemeinsames Projket mit der SIB !
B.6.15
1
Pilotprojekte
Anwendung zukunftsweisender Energietechnologien, die über den Stand
der Technik hinaus in hohem Maße Rohstoff- und Energieeinsparungen
sowie Emissionsminderungen zur Folge haben
SMF, SIB
SMF
HH-Jahr 09/10
ist nach VwV Energieeffizienz ohne Nachweis der
Wirtschaftlichkeit möglich, Finanzierung im Rahmen des
Energieeffizienztitels, z.Zt. verschiedene Vorhaben
eingestellt (Biogasanlage Köllitsch, Passivhaus Uni
Leipzig, Nahkälteverbund TU DD, Vakuumeisspeicher TU
DD, Geotherm./Flutungswasser WHZ)
fortlaufend Beantragung im Fachreferat des SMF,
Finanzierung über Energieeffizienztitel möglich
B.6.16
3
Beschaffung
Erarbeitung einer Verwaltungsvorschrift zur umweltfreundlichen
Beschaffung, welche die energetischen Aspekte unter Berücksichtigung
der Vergabeordnung stärker in der öffentlichen Beschaffung verankert, die
Minderung des Eigenenergieverbrauchs und den Einsatz erneuerbarer
Energien etc. fordert, sowie die staatlichen Behörden bei Verwaltungs- und
Förderentscheidungen bindet
alle Ressorts
SMUL
angestrebt wird eine Verwaltungsvorschrift der
Staatsregierung zur umweltfreundlichen Beschaffung;
Koordinierung durch SMUL
Die öffentliche Verwaltung, d.h. Staat und Kommunen, besitzt einerseits eine nicht zu unterschätzende Vorbildfunktion für den Bürger.
Andererseits tritt sie als ein bedeutender Marktakteur beispielsweise bei Beschaffungen oder Baumaßnahmen auf und hat dadurch
erheblichen Einfluss auf Produkt- und Preisgestaltung.
11/15

SMUL 52
Umsetzung Aktionsplan
Klima und Energie
Stand: 18.06.2010
Lfd. Nr.
Priorität
Bereich
Akteure
Feder-
führung
Umsetzungs-/
Zieltermin
Sachstand
Nächste Schritte
B.6.17
1
Beschaffung
Ausrichtung der Kfz-Beschaffung an konkreten Verbrauchskennziffern
(2009: 140 g CO2/km, 2012: 120 g CO2/km als Ziel für den
Flottendurchschnitt)
SMI
SMF
Berücksichtigung der Vorgaben im zentralen Fuhrpark
des SMI auf freiwilliger Basis; Umsetzung im
Geschäftsbereich des SMUL durch Erlass vom August
2008; eine Vorgabe in der VwV HwiF 2009 wurde nicht
aufgenommen
B.6.18
Beschaffung
verstärkte Einbeziehung alternativer Antriebskonzepte und Kraftstoffe in
die Beschaffung
SMI
SMF
erledigt
Vorgaben wurden in die VwV HwiF 2009 aufgenommen
(Verwaltungsvorschrift des SMF zur Haushalts- und
Wirtschaftsführung 2009)
B.6.19
Beschaffung
Erstausrüstung der Landesfahrzeuge nur mit lärmarmen und Kraftstoff
sparenden Reifen sowie Leichtlaufschmierstoffen
SMI
SMIF
erledigt
Vorgaben wurden in die VwV HwiF 2009 aufgenommen
(Verwaltungsvorschrift des SMF zur Haushalts- und
Wirtschaftsführung 2009)
B.6.20
1
Klimaneutrale Dienstreisen
Ausgleich der CO2-Emissionen von Dienstreisen durch zusätzliche
Klimaschutzprojekte im Freistaat Sachsen (1. Schritt: Flugreisen ab 2009,
2. Schritt: Pkw-Reisen)
SMF, SMUL,
SAENA
SMF
SMUL
erledigt; Konzept zur sinnvollen und
nachhaltigen Investition ist in Arbeit
jährlich 100.000 EUR im HH 2009/2010 zur
Kompensation der CO2-Emissionen von Flugreisen
eingestellt
2009 PV-Anlage Diakonie Riesa-Großenhain errichtet
Fortführung im Haushalt 2010
B.6.21
3
Vergaben
Vergabe öffentlicher Bauaufträge unter vorrangiger Einbindung des Bahn-
und Schiffsverkehrs in die Transportlogistik
SMF, SIB
SMF
zurückgestellt
ist nach Prüfung in der Praxis nicht umsetzbar bzw. nicht
relevant
B.6.22
2
Standortwahl
Berücksichtigung der Aspekte der Verkehrsvermeidung und der optimalen
Anbindung an den Umweltverbund bei Investitionen und
Standortentscheidungen der öffentlichen Verwaltung
SMF, SIB
SMF
erledigt
erfolgt (möglichst Anbindung an ÖPNV)
B.7
Gemeinden und Landkreise
B.7.1
3
Energiebeauftragte
Unterstützung bei der Einführung von Energiebeauftragten bzw.
kommunalen Energiedienstleistungsgesellschaften mit entsprechenden
Kompetenzen
SAENA
SMUL
im Rahmen Kommunaler Energiedialog Sachsen (KEDS) Entwicklung konzeptioneller Überlegungen
B.7.2
1
Fortbildung
Unterstützung der Fortführung und Optimierung bestehender
Weiterbildungsangebote für Verwaltungsangestellte
SAENA
SMUL
12/08
Durchführung von zwei 5-tägigen regionalen
Seminarreihen mit dem Bildungsinstitut Pscherer;
Durchführung von 2 Halbtags-
Informationsveranstaltungen (EnEV/EEWärmeG,
Energieleitlinien) und Führungskräfte-Workshops (FKW,
Einspar-Contracting)
Erarbeitung Bildungskatalog mit vsbi e.V.
Fortsetzung in 2009 und 2010
Zusätzlich Angebot Bildungskatalog Energieeffizienz
und Durchführung von Seminaren in 2009 und 2010 in
Zusammenarbeit mit dem VSBI und
Bildungsdienstleistern
B.7.3
1
Qualitäts- und
Energiemanagement
Unterstützung bei der weiteren Verbreitung des European Energy Award®
(eea®) in den Kommunen:
Erfahrungsaustausch der kommunalen Energieberater bzw.
eea®-Berater
SMUL, SAENA
SMUL
fortlaufend
Ausbau eea-Beraterpool von 5 auf 13, Duchführung
Berater-Erfahrungsaustausch, Beteiligung nationaler
Erfahrungsaustausch;
aktuell 36 eea-Kommunen und 2 Landkreise
Fortsetzung in 2009/2010
B.7.4
1
Qualitäts- und
Energiemanagement
Unterstützung bei der weiteren Verbreitung des European Energy Award®
(eea®) in den Kommunen:
Modellhafte Übertragung des eea® auf Landkreise
SMUL, SAENA
SMUL
12/09
Teilnahme LK Görlitz und Vorgtlandkreis ; Auswertung
des Pilotvorhabens bis Ende 2010
ab 2010 liegt eea-Tool für Landkreise vor.
Beraterschulung für Landkreise in 11/2009
B.7.5
1
Qualitäts- und
Energiemanagement
Beratung zu den Möglichkeiten des Energiemanagements, der rationellen
Energieanwendung und Energieeinsparung und zur Nutzung erneuerbarer
Energien
SMUL, SAENA
SMUL
fortlaufend
regelmäßige Durchführung regionaler Info-
Veranstaltungen zu energierelevanten Fragestellungen,
telefonischer und vor-Ort Beratung, Publikationen
Fortesetzung der Beratungs- und
Informationsaktivitäten
B.7.6
2
Qualitäts- und
Energiemanagement
Unterstützung bei der Erstellung von Energie- und Klimaschutzkonzepten
SMUL, SAENA
SMUL
fortlaufend
Vorbereitung, Beratung und Bearbeitung Anträge über
EuK; Erarbeitung von Leitlinien für Energie- und
Klimaschutzkonzepte
Publikation liegt vor
Durchführung einer Informationsveranstaltung in 2009;
Veröffentlichung Internetseiten zum Thema auf keds-
Portal
B.7.7
3
Energieberatung
Unterstützung bei der Einrichtung lokaler und regionaler Energieagenturen
und Beratungsstellen
SAENA
SMUL
fortlaufend
im Rahmen Kommunaler Energiedialog Sachsen (KEDS) konzeptionelle Vorbereitungen
B.7.8
1
Netzwerk
Ausbau und Pflege des Energieeffizienz-Netzwerkes inkl. Regionaler
Workshops und Kommunalforen (Kommunaler Energiedialog)
SAENA
SMUL
fortlaufend
siehe auch B.7.5
Auf- und Ausbau SAENA-Dachmarke "Kommunaler
Energiedialog Sachsen" mit Webseite, Info-
Veranstaltungen, Workshops, Publikationen, Newsletter,
PÖ, etc.
weiterer Ausbau und Umsetzung
B.7.9
2
Energieautarkie
Unterstützung von Initiativen zu „Energieautarken Regionen“ (bilanziell
Strom und Wärme)
SMUL, SAENA
SMUL
fortlaufend
Unterstützung der energieautarke Modellregionen in
Sachsen:
Annaberger Land, Westlausitz, Vogtlandkreis, Bautzener
Oberland
Kooperation mit dem Bundesprojekt "100%-Erneuerbare-
Energien-Regionen"
Vorträge
Projektdarstellung auf
www.saena.de
Akquisition weiterer Regionen, u.a. Leipziger
Muldenland
B.7.10
3
Förderung
Modellvorhaben zur energetischen Sanierung von Baudenkmälern
SMUL, SAENA
SMUL
fortlaufend
Projekt ist in der Informationskampagne "Bau nachhaltig"
integriert. Kampagne wurde am 06.04.2009 gestartet.
Anpassung Fördermerkblatt: Erweiterung Förderhöhe
und Gebäudeart
Begleitung und Erfassung der Modellvorhaben,
Maßgabe ist sachsenweite Verteilung /
Einmaligkeit
B.7.11
1
Förderung
Verbundvorhaben zur Unterstützung der Energieleittechnik in Kommunen
(Steuerungs- und Regelungstechnik für Anlagen und Gebäude,
Gebäudeleittechnik)
SMUL, SAENA
SMUL
fortlaufend
Umsetzung von 2-3 Modellvorhaben in Sachsen; - derzeit
ein Modellprojekt im Landkreis Leipzig beantragt;
fachliche Stellungnahme der SAENA liegt vor
fachliche Begleitung durch SAENA
B.7.12
1
Contracting
Unterstützung der Kommunen bei der Durchführung von Vorhaben zum
Energieeinsparcontracting
Beseitigung kommunalrechtlicher Hemmnisse
SMI, SMUL,
SAENA
SMI
erledigt
Für Energieeinsparcontracting besteht in Sachsen kein
Genehmigungserfordernis gem. § 82 Abs. 5 SächsGemO
Begleitung der Kommunen bei der Einführung des
Energieeinsparcontractings (u.a. Erstellung eines
Leitfadens, Durchführung eines Pilotprojektes) in
Umsetzung
B.7.13
1
Contracting
Unterstützung der Kommunen bei der Durchführung von Vorhaben zum
Energieeinsparcontracting
Durchführung eines Modellprojektes zur ökonomischen
Machbarkeit und Rentabilität in Kommunen verschiedener
Größe und Struktur
SMI, SMUL,
SAENA
SMUL
12/09
lfd. Gespräche mit zwei Kommunen (Zwickau und
Chemnitz), Kooperation mit Fachpartner zum Know-How
Transfer; Projekt mit städtischen Theatern Chemnitz in
Umsetzung. Das Vorhaben wurde im Bundesanzeiger
veröffentlicht und die Bewerberprüfung ist erfolgt.
Das Projekt in Zwickau wird nicht umgesetzt.
Veröffentlichung des Merkblatts N.3 "Contracting-
Beratung" ist erfolgt
Die nächsten Phasen des Projekts mit den
städtischen Theatern Chemnitz sind die Erstellung der
Ausschreibung sowie der Abschluss eines
Einspargarantievertrages zwischen Contractor und
Theater.
Auch die kommunalen Gebietskörperschaften können, ähnlich wie die staatliche Verwaltung, einen erheblichen Beitrag zum Klimaschutz
und für eine nachhaltige Energiewirtschaft leisten.
12/15

SMUL 52
Umsetzung Aktionsplan
Klima und Energie
Stand: 18.06.2010
Lfd. Nr.
Priorität
Bereich
Akteure
Feder-
führung
Umsetzungs-/
Zieltermin
Sachstand
Nächste Schritte
B.8
Energiewirtschaft,
Energietechnologie
B.8.1
Braunkohletechnologien
Unterstützung von Aktivitäten zur Forschung und Entwicklung auf dem
Gebiet der energetischen Braunkohlenutzung mit den Zielstellungen
die Effizienz der energetischen Umwandlungsprozesse weiter
zu steigern
SMWA, SMWK
SMWA
2010 Unterstützung von einzelnen Projekten über die RL
einzelbetriebliche FuE sowie Verbund FuE sichergestellt;
SAB ist jederzeit in der Lage entsprechende Statistiken
zu liefern ; Unterstützung der internationalen Tagung
CCT2009 im Mai 09 in Dresden
weitere Information der SAB, Controlling durch SMWA über
Statistik; aktive Mitarbeit im COORETEC-Beirat; CCS-
Gesetzgebungsverfahren
B.8.2
Braunkohletechnologien
Unterstützung von Aktivitäten zur Forschung und Entwicklung auf dem
Gebiet der energetischen Braunkohlenutzung mit den Zielstellungen
innovative Technologien zu entwickeln, die zu einer
wesentlichen Reduzierung von CO2-Emissionen führen (CCS-
Technologie)
SMWA, SMWK
SMWA
2010 Unterstützung von Projekten über die RL
einzelbetriebliche FuE sowie Verbund FuE sichergestellt;
Unterstützung der internationalen Tagung CCT2009 im
Mai 09 in Dresden
weitere Information der SAB, Controlling durch SMWA über
Statistik; aktive Mitarbeit im COORETEC-Beirat; CCS-
Gesetzgebungsvergfahren
B.8.3
Technologieförderung
Bereitstellung von jährlich 20 Mio. € aus dem Budget der
Förderprogramme „FuE Einzelförderung“ und „FuE-
Verbundprojektförderung“ für klimarelevante Technologiebereiche (z. B.
Umwelttechnik, Energietechnik, Materialwissenschaften, physikalisch
chemische Technologien)
SMWK
SMWK
ab 2009
Die genannte Summe ist reserviert; klimarelevante
Technologiebereiche sind im Bereich der FuE-Förderung
grundsätzlich förderfähig und werden bei Bedarf auch
über die benannten Grenzen hinaus gefördert; Von 01/09
bis 12/09 33 Projekte mit 32,6 Mio EUR FöMi bewilligt
Inanspruchnahme der reservierten Mittel wird erneut
zum 31.12.10 kontrolliert
B.8.4
Versorgungsnetze
Entwicklung von Strategien für Umbau bzw. partiellen Rückbau von
unwirtschaftlichen Leitungsnetzen
SMWA, SMI
SMWA
12/09
Rückbau hat partiell begonnen
Überwachung, ob Rückbau nicht missbräuchlich erfolgt
B.8.5
Versorgungsnetze
Entwicklung von Lösungen für Netzbetreiber und Kommunen für die
Erfordernisse einer bedarfsgerechten, sicheren, effizienten und
preisgünstigen Netzinfrastruktur (Projekt „Netze 2020“)
SMWA, SMI
SMWA
12/09
Investitionen für effizientere Netze bewegen sich im
Rahmen der Anreizregulierung
zusätzliche Maßnahmen derzeit nicht geplant
B.8.6
Energietechnik
Analyse der Chancen, die sich aus den aktuellen Entwicklungen im
Bereich Energietechnik für den sächsischen Maschinen- und Anlagenbau
ergeben
SMWA, SMUL
SMWA
03/09
erste Studie zur "Nutzung des Energietechnikpotenzials
für den sächsischen Maschinen- und Anlagenbau" ist
fertiggestellt und ausgewertet:
zweite Studie zur "Nutzung des Potentials der Fotovoltaik
und der Solarthermie für den sächsischen Maschinen-
und Anlagenbau ist fertiggestellt und ausgewertet
B.8.7
Energietechnik
Ableitung von Handlungsschwerpunkten für die Bereiche
energieeffiziente Produktionsprozesse
SMWA, SMUL
SMWA
09/09
Auswertung einer Studie des BMBF zum Thema
"Energieeffizienz in der Produktion"
Unterstützung des Chemnitzer
Spitzentechnologieclusters "Energieeffiziente Produkt-
und Prozessinnovationen in der Produktionstechnik"
und des "Exzellenzzentrums Automobilproduktion"
B.8.8
Energietechnik
Ableitung von Handlungsschwerpunkten für die Bereiche
Zukunftsfelder der dezentralen Energiegewinnung und
–versorgung
SMWA, SMUL
SMWA
12/09
VEMAS arbeitet an einem Projekt BIOMATEG im
Rahmen des BMBF-Förderprogramms: Indien
Entscheidung über das Projekt Chemnitz "FutureGas"
(Biomasse) in 09/09; Entscheidung über das Projekt
"Marktgerechte Auslegung von Biomasseanlagen" in
11/09
B.8.9
Materialeffizienz
Integration des Themas „Materialeffizienz in der sächsischen Industrie“ in
die Arbeit der Verbundinitiativen und der Wirtschaftsförderung Sachsen
SMWA
SMWA
03/09
Informationen der Verbundinitiativen zum Thema und
Aufforderung an die VI, dies in ihre Arbeit zu integrieren;
Bericht der VI's dazu ist erfolgt
Information der neuen sächsichen Verbundinitiativen
EESA und ASIS
B.8.10
Materialeffizienz
Synergieansätze für die Kopplung von Material- und
Energieeffizienzlösungen für sächsische Industriebranchen
SMWA, SMUL
SMWA
B.8.11
Materialeffizienz
Veröffentlichung von Informationsmaterial zu diesem Thema
SMWA, SMUL
SMWA
06/09
Faltblatt "Materialeffizienz in der sächsichen Industrie" ist
erschienen (Oktober 2008)
Aktualisierung des Faltblattes
B.8.12
Fachmessen "enertec/terratec"
Unterstützung der Weiterentwicklung der Fachmessen „enertec/terratec“
als attraktiver Technologie-Marktplatz für eine zukunftsfähige
Energieversorgung und Umwelttechnologien
SMWA, SMUL
SMWA
Dez 10 enertec 2009 ist durchgeführt
Vorbereitung der nächsten Messe
B.8.13
Kommunikation
Etablierung des „Energiebeirates“ als begleitendes und beratendes
Gremium der Energiepolitik
SMWA
SMWA
Dez. 2010
Energiebeirat ist gegründet worden; bisher haben fünf
Sitzungen stattgefunden; Positionspapiere zu den
Themen "Stromnetze" und "Energieforschung" wurden
verabschiedet
Mit ca. 2..3 Sitzungen pro Jahr soll der Energiebeirat
fortgeführt werden
B.8.14
Kommunikation
Einrichtung eines Forums „Energiedialog“ zur Kommunikation von
energiewirtschaftlichen und energiepolitischen Themen zwischen Politik,
Wirtschaft, Wissenschaft und Gesellschaft
SMWA
SMWA
Dez. 2010
an der Klärung und Abgleichung der
Rahmenbedingungen wird gearbeitet
Klärung und Abgleichung der Rahmenbedingungen
B.8.15
Verbundinitiative
Aufbau einer Verbundinitiative „Industrielles Netzwerk Erneuerbare
Energien“ in Sachsen
SMWA
SMWA
Dez. 2010
Die Verbundinitiative arbeitet planmäßig
Vorbereitung einer weitergehenden Förderung der
Verbundinitiative
B.9
Landwirtschaft
B.9.1
3
Beratung
Beratung von Unternehmen der Landwirtschaft und des Gartenbaus in
Fragen der Energieträgerumstellung und der Erhöhung der
Energieeffizienz unter Berücksichtigung der Belange der an den
Betriebsstandorten bestehenden Wohngebäude
SAENA
SMUL
fortlaufend
Informationsveranstaltung der SAENA
Themen: Stromsparen und Stromeffizienz , Einsatz
erneuerbarer Energien
Aquise von Projekten und Projektpartnern
(z.B. Benchmarks für den Stromverbrauch in
landwirtschaftlichen Betrieben)
B.9.2
2
Schulung
Berücksichtigung landwirtschaftlicher Maßnahmen zum Klimaschutz
einschließlich Kohlenstoff- und Stickstoffmanagement, des Anbaus von
nachwachsenden Rohstoffen in den Lehr- und Ausbildungsplänen zur
beruflichen Aus-, Fort- und Weiterbildung
SMK, SMUL
SMUL
fortlaufend ab 2009 durch LfULG
Unterweisung der Lehrer von 1- und 2-jährigen
Fachschulen vor allem zur Erhöhung der N-Effizienz;
SMUL-Erlass an LfULG
Aufbau des Netzwerkes zum Wissens-/
Erfahrungstransfer/ Schulung unter Einbeziehung der
Fachschulen (Aufnahme in
Meistervorbereitungslehrgänge, Anbieten von
Arbeitsprojekten; Durchführung von Schultagen zu
Demonstrationsvorhaben, Anbieten und Betreuung
entsprechender Projektarbeiten in Umsetzung des
SMUL-Erlasses an LfULG )
B.9.3
2
Schulung
Fort- und Weiterbildung von Landwirten (Lehrgänge, Fachtagungen) u. a.
in den Bereichen Stickstoff-Management/Düngung, Biomasse-
/Bioenergieerzeugung, Ökolandbau, Stallklima, Fütterung,
Verfahrenstechnik
LfULG, AfL
SMUL
fortlaufend; Winterschulungen 2009
und 2010; Düngungstagung
02/2009 und 02/2010; Einrichtung
von Arbeitskreisen bis 12/2009
Winterschulungen und Fachveranstaltungen werden
durchgeführt; Konsultationsbetriebe eingerichtet;
Vorbereitung zur Einrichtung der Arbeitskreise
Künftig Angebot von Fachveranstaltungen u. a. zur
Verbesserung N-Management/Düngung, Erhöhung N-
Effizienz, Humuskonservierung i. R. der jährlichen
Düngungstagung und zur Umsetzung WRRL ==> hohe
Zielkongruenz zwischen Boden-/Gewässerschutz,
Anpassung an Klimawandel und Klimaschutz!!
Intensivierung von Wissenstransfer/Schulung künftig im
Rahmen des aufzubauenden Netzwerkes mit
Arbeitskreisen etc.
Eine sichere und zukunftsfähige Energieversorgung ist ein wesentlicher Standortfaktor. Innovative Energietechnologien haben weltweit ein
erhebliches und zunehmendes Marktpotenzial. Auf beiden Gebieten verfügt Sachsen über eine zuverlässige und leistungsfähige Basis.
Die sächsische Landwirtschaft hat die Möglichkeit, durch weitere Emissionsminderungen und vor allem durch die Substitution von fossilen
Energieträgern durch nachwachsende Rohstoffe auch künftig einen Beitrag zum Klimaschutz zu leisten.
13/15

SMUL 52
Umsetzung Aktionsplan
Klima und Energie
Stand: 18.06.2010
Lfd. Nr.
Priorität
Bereich
Akteure
Feder-
führung
Umsetzungs-/
Zieltermin
Sachstand
Nächste Schritte
B.9.4
2
Demonstrationsversuche
Einrichtung von Konsultationsbetrieben mit Demonstrationsversuchen zur
kohlenstoff- und stickstoffoptimierten Bewirtschaftung (Minimierung von
Stickstoff-Überschüssen und Stickstoff-Emissionen, Maximierung der
Kohlenstoffbindung)
LfULG
SMUL
fortlaufend zunächst bis 2013;
Einrichten der Konsultationsbe-
triebe bis 03/2009
Konsultationsbetriebe eingerichtet; erste
Demonstrationsversuche angelegt
Durchführung und Auswertung der Demo-Versuche;
Einbeziehung der Konsultationsbetriebe und Demo-
Vorhaben in Wissens-Erfahrungstransfer/Schulung in
Umsetzung SMUL-Erlass an LfULG
B.9.5
2
Umweltallianz
Umsetzung klimarelevanter Maßnahmen in landwirtschaftlichen Betrieben
Kontinuierliche Gremienarbeit im Beirat und in der
Steuerungsgruppe
SMUL
SMUL
fortlaufend ab 2009
Umsetzung von Ökoprofit (Umweltmanagementansatz
mit einem Schwerpunkt auf Steigerung Energieeffizienz)
im Bereich Meißen; Erwerb Landeslizenz:
Fortführung und Ausweitung der Aktivitäten zur
Förderung der Anwendung von Ökoprofit; verstärkte
Öffentlichkeitsarbeit;
B.9.6
1
Förderung
Förderung extensiver Bewirtschaftungsverfahren sowie von Maßnahmen
zur Reduzierung von Stickstoff-Emissionen
SMUL
SMUL
zunächst bis 2013; Prüfung der
Fördermaßnah-men i. R. Health
Check bis 07/2009 und zur
Halbzeitbewertung 2011;
Informationsveranstaltungen der
LfULG-Außenstellen in 2009/2010
erfolgt bereits i. R. der RL AuW/2007
(Zwischenfruchtanbau, Untersaaten, extensive
Grünlandwirtschaft, naturschutzgerechte Grünland-
wirtschaft/ naturschutzgerechter Ackerbau, Ökolandbau,
Aufforstung) sowie i. R. RL LuE/2007 (Anlage von
Kurzumtriebsplantagen, umweltgerechte Ausbringung
und Lagerung von Wirtschaftsdüngern,
Injektionsdüngung, emissionsmindernde Investitionen im
Stallbau etc.) ; neue Fördermaßnahmen (Grünstreifen,
Umwandlung Acker in Grünland, bodenschonender
Ackerfutterbau) soweit KOM zustimmt
Weiterführung der Fördermaßnahmen und Einführung
der neuen Fördermaßnahmen soweit KOM zustimmt;
Informationsveranstaltungen durch LfULG-
Außenstellen; hohe Zielkongruenz mit Gewässerschutz
B.9.7
1
Förderung
Förderung von Investitionen zur
Energieträgerumstellung und Energieeinsparung
SMUL
SMUL
s.o.
erfolgt bereits im Rahmen RL LuE/2007 sowie nach RL
EuK/2007 z. B. Biogasanlagen mit Kraft-Wärme-
Kopplung, BHKW auf Basis erneuerbarer Energien etc.
Fortführung; Durchführung von
Informationsveranstaltungen zu Fördermöglichkeiten
durch LfULG-Außenstellen
B.9.8
1
Förderung
Förderung von Investitionen zur
Erzeugung und Nutzung regenerativer Energien
SMUL
SMUL
s.o.
erfolgt bereits im Rahmen RL LuE/2007 sowie nach RL
EuK/2007 z. B. Biogasanlagen mit Kraft-Wärme-
Kopplung, BHKW auf Basis erneuerbarer Energien etc.
s.o.
B.9.9
1
Förderung
Förderung von Investitionen zur
emissionsarmen Ausbringung von Wirtschaftsdüngern
SMUL
SMUL
s.o.
erfolgt nach RL LuE/2007
s.o.
B.9.10
1
Förderung
Förderung von Investitionen zur
Erhöhung der Lagerkapazität von Wirtschaftsdüngern
SMUL
SMUL
s.o.
erfolgt nach RL LuE/2007
s.o.
B.9.11
1
Förderung
Förderung von Investitionen zur
Emissionsminderung im Gartenbau und in der Tierhaltung unter
Berücksichtigung der Belange der in den Betrieben
bestehenden Wohngebäude
SMUL
SMUL
s.o.
erfolgt bereits nach RL LuE/2007
s.o.
B.9.12
1
Förderung
Biotopentwicklung, Aufforstung und Anlage von mehrjährig nutzbaren
Energiepflanzenplantagen
SMUL
SMUL
s.o.
Investive Förderung menrjähriger
Energiepflanzenplantagen erfolgt bereits seit 2007 nach
RL LuE/2007; Aufforstung wird nach RL AuW/2007
gefördert; Förderung der Biotopentwicklung nach RL
NE/2008
s.o.
B.9.13
1
Förderung
Anlage kleinklimatisch wirksamer Strukturelemente (z. B.
Windschutzstreifen) nach agrarstruktureller Prüfung
SMUL
SMUL
s.o.
z. Zt. Förderung nur nach RL NE/2008, soweit
gleichzeitig Biotopentwicklung sichergestellt wird; neue
Fördermöglichkeiten (Umwandlung Acker in Grünland,
Anlage von Grünstreifen) soweit KOM zustimmt
Fortführung; Durchführung von
Informationsveranstaltungen zu Fördermöglichkeiten
durch LfULG-Außenstellen; Einführung der neuen
Fördermaßnahmen soweit KOM zustimmt
B.9.14
1
Förderung
Förderung von klimarelevanten Bildungsmaßnahmen und –projekten
SMUL
SMUL
fortlaufend; Winterschulungen
durch LfULG-Außenstellen 2009
und 2010; Einrichten von
Konsultationsbe-trieben bis
03/2009; Einrichten von
Arbeitskreisen bis 12/2009;
Winterschulungen 2009/2010 werden vorbereitet;
Konsultationsbetriebe eingerichtet; Einrichtung von
Arbeitskreisen in Vorbereitung in Umsetzung SMUL-
Erlass an LfULG
Umsetzung SMUL-Erlass an LfULG: v. a. Umsetzung
von Maßnahmen zur N-Effizienzerhöhung,
konservierenden BB, und nachhaltigen
Humuswirtschaft (C-Konservierung) v. a. im Rahmen
der Förderung von Wissens-/Erfahrungstransfer/
Schulung ==> hohe Zielkongruenz mit Boden-
/Gewässerschutz und Anpassung an Klimawandel
B.9.15
1
Forschungs- und
Modellvorhaben, Kooperationen
Durchführung von klimarelevanten Projekten der angewandten Forschung
u. a. zur Optimierung von Verfahren zur Erhöhung der Stickstoff-Effizienz
und zur Reduzierung von Stickstoff-Emissionen
LfULG
SMUL
Abschluss der unter Sachstand
genannten Projekte
a)
12/2010;
b) 05/2010;
c) 12/2010;
d) 12/2009;
Durchführung u. a. folgender Projekte: a) Verbesserung
der Nährstoffeffizienz durch Injektionsdüngung unter dem
Einfluss des Klimawandels; b) Analyse des N-
Managements von Praxisbetrieben in SN
(Schwachstellenanalyse, Umsetzung von
Optimierungsmöglichkeiten.); c) Projekt zur
teilflächenspezifischen N-Düngung; d) Bewertung der
Stickstoffdynamik im Umfeld von Rinderställen u. a.
Erprobung von Minderungsstrategien; Einrichtung von
Demonstrationsvorhaben zur N-optimierten
Bewirtschaftung
Zunächst Abschluss der Projekte und Auswertung
B.9.16
1
Forschungs- und
Modellvorhaben, Kooperationen
Durchführung von Projekten zu nachwachsenden Rohstoffen und
Bioenergie mit der Zielsetzung
Verfahrensoptimierung zum effizienten und nachhaltigen Anbau
und zur Verwertung von nachwachsenden Rohstoffen
LfULG
SMUL
04/2011 (Projekt Sorghumhirse);
03/2010 und 12/2010 (Projekte
Kurzumtriebsplantagen)
U. a:: Versuche und Demonstrationsvorhaben zu
Kurzumtriebsplantagen; Projekt zur Anbautechnik von
Sorghumhirse;
Weitere Durchführung und Auswertung der Versuche
B.9.17
2
Forschungs- und
Modellvorhaben, Kooperationen
Durchführung von Projekten zu nachwachsenden Rohstoffen und
Bioenergie mit der Zielsetzung
Erhöhung der Energieausbeute und -effizienz
LfULG
SMUL
Okt 10 Biogas: Durchführung von Vorhaben zur
Effizienzsteigerung durch Versuche zur Verbesserung
des Substratabbaus
Sammlung praxisrelevanter Daten, ökonomische
Bewertung effizienzsteigernder Maßnahmen
B.9.18
1
Forschungs- und
Modellvorhaben, Kooperationen
Durchführung von Projekten zu nachwachsenden Rohstoffen und
Bioenergie mit der Zielsetzung
Bewertung und Erhöhung des
Treibhausgasminderungspotenzials
LfULG
SMUL
Nov 09 Öko- und Energiebilanzierung von Biomasseproduktions-
und Bereitstellungsverfahren (incl. Vorkette)
Abschließen des Projekts
B.9.19
1
Forschungs- und
Modellvorhaben, Kooperationen
Zusammenarbeit mit dem Deutschen Biomasseforschungszentrum in
Leipzig insbesondere auf dem Gebiet des Anbaus von Energiepflanzen
SMUL
SMUL
fortlaufend; 03/2009 Rahmenverein-
barung
Rahmenvereinbarung abgeschlossen
Rahmenvereinbarung zur weiteren Zusammenarbeit
der Länder SN, ST und TH mit dem DBFZ; Ziel ist es,
diese im IV. Quartal 2009 dem DBFZ zur
B.9.20
1
Forschungs- und
Modellvorhaben, Kooperationen
Entwicklung und Etablierung von an den Standort und die jeweilige
Verwertung angepassten, effizienten und umweltgerechten
Anbauverfahren unter Beachtung der Aspekte des Klimawandels und
SMUL
SMUL
01.04.2010; Zwischenbericht
06/2009
Versuche und Demonstrationsvorhaben zu
Kurzumtriebsplantagen; Projekt "Anbautechnik
Sorghumhirsen - Ein Beitrag zur Diversifizierung des
Durchführung und Auswertung der Versuche;
Zwischenbericht
B.9.21
2
Forschungs- und
Modellvorhaben, Kooperationen
Energiesparende Arbeitsverfahren, energieeffiziente Maschinen
SMUL
SMUL
fortlaufend
B.10
Forstwirtschaft
Die sächsischen Wälder leisten einen wichtigen Beitrag zum Klimaschutz, indem durch das Wachstum der Bäume CO2 der Atmosphäre
entzogen und in der Biomasse gespeichert wird. Die seit Jahrhunderten praktizierte nachhaltige sächsische Forstwirtschaft stellt darüber
hinaus den nachwachsenden Rohstoff Holz bereit, bei dessen stofflicher Verwendung der Kohlenstoff dauerhaft gebunden wird und durch
14/15

SMUL 52
Umsetzung Aktionsplan
Klima und Energie
Stand: 18.06.2010
Lfd. Nr.
Priorität
Bereich
Akteure
Feder-
führung
Umsetzungs-/
Zieltermin
Sachstand
Nächste Schritte
B.10.1
CO²-Bindung der Wälder
Durchführung eines Projekts zur Ermittlung der Kohlenstoffbindung und der
Senkenleistung des sächsischen Waldes - Beteiligung an der
Waldinventurstudie 2008 des BMELV
Schaffung der Datengrundlage für die Erfassung der
Kohlenstoffvorratsänderungen in den Wäldern Deutschlands
als Grundlage zur Anrechnung der Waldbewirtschaftung im
Rahmen der Verpflichtung zur Emissionsreduktion von
Treibhausgasen nach Art. 3 und 4 des Kyoto-Protokolls
SBS
SMUL
2009
Inventurstudie 2008; Berechnung und Bewertung von
CO2-Senken. Quantifizierung des Landes- und
Gesamtwaldes als CO2-Senke, daneben
Landeswaldinventur; Informationen zum aktuellen
Holzvorrat und –zuwachs, den vollzogenen Nutzungen
2002-2008 und zukünftigen Nutzungsmöglichkeiten im
LW.
B.10.2
CO²-Bindung der Wälder
Konsequente Umsetzung der Erstaufforstungsstrategie des SMUL sowie
der Waldmehrungsvorgaben des LEP (Ziel 30 % Waldanteil) und der
Regionalpläne (VRG, VBG) durch Förderung der Waldmehrung (RL AuW)
bzw. Erstaufforstung auf landeseigenen Flächen
SMUL
SMUL
fortlaufend
(FF A 3)
Erstaufforstungsfläche 2008: 455 ha
B.10.3
Verstärkte Nutzung des
nachwachsenden Rohstoffes
Holz
Verstärkte Mobilisierung bisher nicht genutzter Rohholzpotenziale unter
Wahrung des Nachhaltigkeitsgrundsatzes vor allem im Privatwald durch
Schaffung von Anreizen für forstwirtschaftliche Zusammenschlüsse, um
den klimafreundlichen Rohstoff und Energieträger Holz noch stärker als
bisher zu nutzen
SMUL
SMUL
zum Abschluss der Förderperiode
RL WuF/2007 wird vollzogen
kontinuierliche Förderantragsbearbeitung
B.10.4
Verstärkte Nutzung des
nachwachsenden Rohstoffes
Holz
Aus- bzw. Aufbau von regionalen Kooperationen zwischen Land- und
Forstwirten und forstlichen Dienstleistern zur Holzmobilisierung und
optimalen Wertschöpfung im ländlichen Raum – Start einer Clusterinitiative
„Forst und Holz“
SMUL
SMUL
2010
Start Clusterinitiative 07/2008, Auftaktveranstaltung in
der Modellregion Lausitz am 07.11.2008
Erster Projektzwischenbericht am 30.11.2008
Regionalkonferenz Cluster Forst und Holz am 10.06.2009
in Plauen
Zweiter Projektzwischenbericht am 30.06.2009
Umsetzung des Modellvorhabens
B.10.5
Privat- und Körperschaftswald
Verstärkte Beratung der privaten Waldbesitzer zum Klimaschutz durch
Wald und zur Anpassung an die erwarteten Klimaänderungen im Rahmen
des bestehenden Beratungsangebotes (Betreuung des Privat- und
Körperschaftswaldes unter Beachtung der Eigentümerziele sowie durch die
Förderung und Forcierung des Waldumbaus und der Waldpflege, mit dem
Ziel, langfristig stabile, standortgerechte und leistungsfähige Mischwälder
zu etablieren)
SBS
SMUL
fortlaufend
2008 wurden durch SBS 18.769 private Waldbesitzer
beraten
konzeptionelle Weiterentwicklung der Beratung im
Rahmen eines Konzeptes der Tätigkeit des SBS im
Privat- und Körperschaftswald; Schulung der
Revierleiter zur Beratung 2009; Verbesserung der EDV-
Ausstattung der Revierleiter, Weiterentwicklung der
EDV-Software zur Beratung
B.10.6
Forschung
Energiesparende Arbeitsverfahren, Energieeffizienz bei Maschinen
SBS
SMUL
B.11
Abfallwirtschaft
B.11.1
Kommunale Abfallwirtschaft
Untersuchungen zur Klimarelevanz der Abfallwirtschaft in den
Abfallverbänden des Freistaates Sachsen und Empfehlungen zur
Umsetzung abfallwirtschaftlicher Maßnahmen zur weiteren Minimierung
der Treibhausgasemissionen
SMUL, LfULG,
Abfallverbände
SMUL
12/2008
Ergebnisse mit Handlungsempfehlungen und
Maßnahmen sowie weiterem Untersuchungsbedarf
liegen vor
Priorisierung der Maßnahmen, um die
Handlungsempfehlungen ab 2009 umzusetzen,
Festlegung des weiteren Untersuchungsbedarfs
B.11.2
Wertstoffwirtschaft
Entwicklung einer neuen Bioabfallverwertungsstrategie für den Freistaat
Sachsen mit dem Ziel der Verbesserung der Klima- und Energiebilanz der
Bioabfallverwertung
SMUL, LfULG,
Abfallverbände
SMUL
2010 Vergabe der Fremdleistung zur Ermitllung des
Bioabfallpotenzials erfolgt Anfang 2009 durch das LfULG
Ermitllung des Potenzials biogener Abfälle im Freistaat
Sachsen
B.12
Bildung und Forschung
B.12.1
Hochschulen,
Forschungsinstitute
Unterstützung von Aktivitäten der Hochschulen und Forschungsinstitute zur Weiterbildung auf dem Gebiet der Energieeffizienz und des
Klimaschutzes
SMWK, SMWA,
SMUL
SMWK
B.12.2
Hochschulen,
Forschungsinstitute
Unterstützung von Aktivitäten der Hochschulen und Forschungsinstitute zur Forschung und Entwicklung auf dem Gebiet der
Energietechnologien
SMWK, SMWA,
SMUL
SMWK
ab 10/2009
Förderung des von der TU Dresden und Dresdner
FhInstituten getragenen "Dresdner Zentrums für
Energieeffizienz", 10 Projekte, 4, 007 Mio. EUR
Laufzeit der Projekte bis 9/2013
B.12.3
Schulen
Fortführung, Weiterentwicklung und Evaluation der Kampagne
„Klimaschutz in Sachsens Schulen“ zur Sensibilisierung von Schülern und
Jugendlichen
SMUL, SMK
SMUL
Ergebnisse der Evaluation werden im 3. Quartal 2010
vorgelegt
Aktion Sachsens Klimahelden 2010 gestartet
Klimapavillon überarbeitet, Klimakoffer entwickelt
Durchführung der Aktion Sachsens Klimahelden 2010;
Überarbeitung der vorliegenden Schüler- und
Lehrermaterialien zum Klimawandel; Intensivierung der
Lehrerfortbildung zu Klimawandel/ Klimaschutz
B.12.4
Schulen
Fortentwicklung der Lehrpläne aller Schularten zum Thema
Umweltbildung, in denen die Themen Klimaschutz und Klimawandel
enthalten sind
SMUL, SMK
SMK
SMK an Sächsisches Bildungsinstitut: stärkere
Berücksichtigung der Themen Klinmawandel/
Klimaschutz bei der nächsten Überarbeitung der
Lehrpläne
B.12.5
Schulen
Fortführung und Weiterentwicklung des Schulprojektes „Sonne auf dem
Dach“, in dem die Schülerinnen und Schüler mit Wirkungsweisen und
Möglichkeiten von Solartechnik vertraut gemacht werden
SMUL, SMK
SMK
bislang 70 Solaranlagen auf Schuldächern in Sachsen
Aufbau einer Internetplattform
B.12.6
Schulen
Entwicklung von Anreizmodellen zur Energieeinsparung in Schulen
SMUL, SMK
SMUL
ideelle Unterstützung von Anreizmodellen durch SMK
B.12.7
Waldpädagogik
Entwicklung von waldpädagogischen Programmen zum Thema Wald und
Klimaschutz vor allem durch
Erweiterung der Angebote für Schulen
SMUL, SBS
SMUL
fortlaufend
kontinuierliche Einbindung
B.12.8
Waldpädagogik
Entwicklung von waldpädagogischen Programmen zum Thema Wald und
Klimaschutz vor allem durch
Inhaltliche und zielgruppenorientierte Ausrichtung der
waldpädagogischen Angebote auf die Sensibilisierung der
Öffentlichkeit, insbesondere von Kindern und Jugendlichen für
die Bedeutung der Folgen des Klimawandels
SMUL, SBS
SMUL
fortlaufend
kontinuierliche Einbindung
B.12.9
Waldpädagogik
Entwicklung von waldpädagogischen Programmen zum Thema Wald und
Klimaschutz vor allem durch
Förderung der Bewusstseinsbildung für eine nachhaltige
Bewirtschaftung und Nutzung von Naturressourcen und zur
Sicherung der vielfältigen gesellschaftlichen Ansprüche an den
Wald
SMUL, SBS
SMUL
fortlaufend
kontinuierliche Einbindung
Abfallentsorgung hat eine hohe Klimarelevanz und kann daher durch optimierte Maßnahmen zum Klimaschutz beitragen.
Die Information der Öffentlichkeit sowie insbesondere spezieller Zielgruppen über die Möglichkeiten des Klimaschutzes und einer
nachhaltigen Energiewirtschaft ist eine dauerhafte Aufgabe. Sie dient der Sensibilisierung für eine Umsetzung erforderlicher Maßnahmen
beispielsweise durch die Gegenüberstellung von Maßnahmekosten und Energiekosteneinsparungen und fördert die Bereitschaft zur
Mitwirkung. Die Einbindung des Themas Klimaschutz und nachhaltige Energiewirtschaft in schulische und außerschulische Aktivitäten
erhöht die Kenntnisse von Kinder und Jugendlichen und schafft frühzeitig das Interesse für ein klimafreundliches Handeln.
15/15