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Dienstanweisung für Bedienstete, Lehrgangsteilnehmende und Gäste
der Landesfeuerwehr- und Katastrophenschutzschule (LFS) Sachsen
während der Corona-Lage an der LFS Sachsen (gültig ab 15. Novem-
ber 2021)
Bezüge:
1) Sächsische Corona-Schutz-Verordnung (SächsCoronaSchVO) i. d.
F. vom 5. November 2021, ab 8. November 2021 gültig
2) Fachempfehlung 6-100-SONDER 01 des LFV Sachsen
3) SARS-CoV-2-Arbeitsschutzregel
4) Corona-ArbSchV vom 25. Juni 2021
5) DGUV-R 112-190
6) Bundes-Infektionsschutzgesetz i.d.F. vom 27. September 2021
7) COVID-19-Schutzmaßnahmen-Ausnahmenverordnung (SchAus-
nahmV) vom 8. Mai 2021
8) Empfehlungen des Robert-Koch-Instituts (RKI)
9) Empfehlungen der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung
(BZgA) bzw. der dazu gehörigen Themenseite
www.infektionsschutz.de
Anlagen:
1) Abfrage Symptome und Erklärung Schnelltest
2) Kontaktpersonen-Tagebuch
3) Infektionsschutzhinweise
4) Anschreiben an Lehrgangsteilnehmende zu Anlage 1 bis 3
5) Essenszeiten (entfällt bis auf weiteres)
6) Bescheinigung über das Vorliegen eines positiven oder negativen
Antigen- Tests zum Nachweis des SARS-CoV-2 Virus gemäß Säch-
sischer Corona- Schutz-Verordnung
I.
Geltungsbereich, Lage und Beurteilung
(1)
Diese Vorschrift gilt für alle Bediensteten, Lehrgangsteilnehmende sowie
Externe an der LFS Sachsen.
(2)
Die
Vorwarnstufe
gilt ab dem übernächsten Tag, wenn im Freistaat
Sachsen an drei aufeinander folgenden Tagen:
a. mindestens 650 Krankenhausbetten auf den Normalstationen
oder
b. 180 Krankenhausbetten der Intensivstationen mit COVID-19-
Patienten belegt sind oder
LANDESFEUERWEHR- UND KATASTROPHENSCHUTZSCHULE SACHSEN
OT Nardt | St.-Florian-Weg 1 | 02979 Elsterheide
Ihr/-e Ansprechpartner/-in
-undefiniert- -undefiniert-
Durchwahl
Telefon
Telefax +49 3571 472-224
@lfs.smi.sachsen.de
Ihr Zeichen
Ihre Nachricht vom
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(bitte bei Antwort angeben)
Q-0139/12/22-2021/19749
Nardt,
11. November 2021
Hausanschrift:
Landesfeuerwehr- und
Katastrophenschutzschule
Sachsen
OT Nardt, St.-Florian-Weg 1
02979 Elsterheide
www.lfs.sachsen.de
Verkehrsverbindung:
Bahnhof Hoyerswerda
Für Besucher mit Behinderungen
befinden sich gekennzeichnete
Parkplätze vor dem Objekt.
Für alle Besucherparkplätze gilt
Bitte beim Pfortendienst melden.
*Kein Zugang für elektronisch signierte
sowie für verschlüsselte elektronische
Dokumente.
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Der Schulleiter

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c. die 7-Tage-Inzidenz Hospitalisierungen den Wert von 7,00
überschreitet und mindestens einer der Belastungswerte für
Krankenhausbetten erreicht ist (§ 2 Absatz 4 Säch-
sCoronaSchVO).
(3)
Die
Überlastungsstufe
gilt ab dem übernächsten Tag, wenn im Freistaat
Sachsen an drei aufeinander folgenden Tagen:
a. mindestens 1.300 Krankenhausbetten der Normalstationen
oder 420 Krankenhausbetten der Intensivstationen mit CO-
VID-19-Patienten belegt sind oder
b. die 7-Tage-Inzidenz Hospitalisierungen den Wert von 12,00
überschreitet und mindestens einer der Belastungswerte für
Krankenhausbetten erreicht ist (§ 2 Absatz 5 Säch-
sCoronaSchVO).
(4)
Stand 11. November 2021 sind 1.204 Krankenhausbetten der Normalsta-
tionen und 317 Krankenhausbetten der Intensivstationen mit COVID-19-
Patienten belegt. Die 7-Tage-Inzidenz Hospitalisierungen hat den Wert
6,58.
Damit ist die Vorwarnstufe in Kraft und die Tendenz zur Über-
lastungsstufe gegeben.

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II.
Umsetzung
(5)
An der LFS Sachsen gelten in Bezug auf die Schwellenwerte folgende
Regelungen (Überblick):
Schwellenwert im Landkreis
Bautzen an fünf Tagen und
zzgl. zwei weiteren Tagen
Grundsatz-Regelung zu Beschränkun-
gen
< 10 - SächsCoronaSchVO
Regelbetrieb, keine medizinische Mund-
Nasen-Bedeckung (mMNB) erforderlich,
Sport- und Clubräume geöffnet, Mensa-
Betrieb regulär
> 10 SächsCoronaSchVO
Regelbetrieb LFS Sachsen mit grds.
mMNB, Sperrung Clubräume, Sporträume
nutzbar siehe Nr. III. Buchstabe h,
3-G-
Regelung
als Lehrgangsvoraussetzung
(Impf-, Genesen- oder Testnachweis ist
vor Betreten der Liegenschaft der LFS
Sachsen nachzuweisen)
> 35 SächsCoronaSchVO
Regelung wie bei > 10 SächsCoronaSch-
VO sowie
Testpflicht
der Bediensteten
und
Teilnehmenden
zweimal
je Woche
(soweit nicht geimpft oder genesen) siehe
Nr. III. Buchstabe d
Vorwarnstufe
§
8
Säch-
sCoronaSchVO)
Regelbetrieb LFS Sachsen mit mMNB,
Sperrung Clubräume, Sporträume nutzbar
siehe Nr. III. Buchstabe h,
2-G Regelung
als Lehrgangsvoraussetzung, mit Aus-
nahme der beruflichen Lehrgänge, für
die 3-G+
gilt,
Testpflicht
der Bediensteten
und
Teilnehmenden
zweimal
je Woche
(soweit nicht geimpft oder genesen), eine
dreimalige Testung je Woche wird emp-
fohlen (für Geimpfte und Genesene ist
Testung ein empfohlenes Angebot)
Überlastungsstufe § 9 Säch-
sCoronaSchVO)
vorerst wie bei Vorwarnstufe zzgl.
Test-
pflicht
der Bediensteten
und
Teilneh-
menden
dreimal
je Woche (soweit nicht
geimpft oder genesen)

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III.
Maßnahmen
(6)
Die nachfolgenden Maßnahmen gelten nach Maßgabe bzw. bei Än-
derung der Werte aus Ziffer I und II und im Lichte der dazu getroffe-
nen Grundsatz-Regelungen.
a. Allgemeine Kompensationsmaßnahmen - mMNB und FFP2-Mund-
Nasen-Schutz (FFP2-MNS) bei Schwellenwert über 10
(7)
Im Zuge der Sicherstellung und Durchführung des Lehrbetriebes an der
LFS Sachsen ist es aufgrund der Unterrichtskonzeptionen zum Teil nicht
immer möglich, einen Personenabstand von 1,5 m einzuhalten. Als Kom-
pensationsmaßnahmen sind dann das Tragen von FFP2-MNS und
mMNB, regelmäßige Händehygiene, regelmäßiger Luftaustausch in
Räumen und Fahrzeugkabinen bei weit geöffneten Fenstern und adäqua-
te Verhaltensweisen verpflichtend.
(8)
Lfd. Nr. 7 gilt in allen Bereichen (auch angemietete Objekte) der LFS
Sachsen.
(9)
In Dienstgebäuden der LFS Sachsen gilt außerhalb der nicht öffentlich
zugänglichen Büroräume gemäß § 6 SächsCoronaSchVO Maskenpflicht.
Für Schulungsräume und Fahrzeugkabinen gilt dies entsprechend. Das
Abnehmen der Mund-Nasen-Bedeckung ist zulässig, soweit hierfür un-
abweisbare Gründe bestehen.
(10)
Es ist darauf zu achten, dass nach 75 Minuten Tragezeit eines FFP2-
MNS eine Pause von 30 Minuten erfolgen muss (auch Tragen eines
mMNB).
(11)
Ausgabe, Bestand und Nachbestellungen von Körper- bzw. Atemschutz-
artikeln (mMNB, FFP2-MNS u. a. Hygieneartikel) werden durch Referat
Lehrgangsorganisation durchgeführt.
(12)
Bei Verweigerung des Tragens von mMNB bzw. FFP2-MNS erfolgt ein
sofortiger Ausschluss
von der LFS Sachsen durch die Leitung der LFS
Sachsen.
b. Kontaktpersonentagebuch unabhängig vom Schwellenwert
(13)
Ein Kontaktpersonentagebuch (Anlage 2) soll durch Lehrgangsteilneh-
mende oder Gäste immer dann geführt werden, wenn bedenkliche Situa-
tionen eintreten wie bspw. Symptomverdacht, Abstandsunterschreitung
(soweit erforderlich) oder bei Regelverstößen. Das Kontaktpersonenta-
gebuch verbleibt bei Lehrgangsteilnehmenden oder Gästen und soll im
Ereignisfall als Hilfe zur Nachverfolgung eines möglichen Infektionsweges
durch das zuständige Gesundheitsamt dienen. Der Umgang mit diesen
Daten erfolgt entsprechend den Datenschutzanforderungen, nach vier
Wochen sind diese zu vernichten.
c. Hygienemaßnahmen unabhängig vom Schwellenwert
(14)
In jedem Lehrgang ist zu Lehrgangsbeginn ein
Hygienebeauftragter
bzw. eine Hygienebeauftragte
zu bestimmen. Diese bzw. dieser hat die
Aufgabe, auf die Umsetzung der Infektionsschutzhinweise nach Anlage 3

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zu achten. Er bzw. sie ist Ansprechpartner bzw. Ansprechpartnerin der
Schulleitung bei Hygienefragen.
(15)
Bei
Erkältungssymptomatik
ist die Anreise untersagt bzw. es erfolgt
eine Aufforderung zu sofortiger Abreise.
d. Tests unabhängig vom Schwellenwert
(16)
Alle Bediensteten der LFS Sachsen, Lehrgangsteilnehmende und Gäste
sind bei einem
Schwellenwert unter 35
von der Testpflicht befreit, be-
kommen aber das Angebot, einen Test durchführen zu können. Diese
werden auf Anfrage durch das Referat Lehrgangsorganisation bereitge-
stellt.
(17)
Ist der
Schwellenwert von 35 überschritten
, wird die Testpflicht für alle
Bedienstete und Lehrgangsteilnehmende zweimal je Woche in Kraft ge-
setzt (§ 7 Abs. 2 SächsCoronaSchVO). Gemäß § 4 Abs. 5 Nr. 2 Säch-
sCoronaSchVO gilt dies nicht für Geimpfte oder Genesene.
(18)
Bei
Erreichen der Vorwarnstufe
wird die dreimalige Testung je Woche
empfohlen. Geimpften und Genesenen ist die Testung freigestellt (§ 8
SächsCoronaSchVO).
(19)
Bei
Erreichen der Überlastungsstufe
ist die dreimalige Testung je Wo-
che verpflichtend. Geimpften und Genesenen wird die Testung empfoh-
len.
(20)
Auf Wunsch kann eine Bescheinigung über die betriebliche Testung ge-
mäß Anlage 6 durch die oder den Testenden ausgehändigt werden.
(21)
Bei positivem Testergebnis muss sich die oder der Betroffene sofort von
anderen isolieren, sein Kontaktpersonentagebuch pflegen und mit dem
zuständigen Gesundheitsamt unverzüglich Kontakt aufnehmen.
e. Nachweispflichten der Teilnehmenden bei einem Schwellenwert
über 10
(22)
Den Teilnehmenden ist der Zugang zur Liegenschaft der LFS Sachsen
nur noch unter Vorlage eines Impf-, Genesenen- oder Testnachweises
(3G)
möglich, der nicht älter als 24 Stunden ist.
(23)
Bei
Erreichen der Vorwarnstufe
ist der Zugang zur Liegenschaft der
LFS Sachsen nur noch unter Vorlage eines Impf- oder Genesenennach-
weises (
2G
) möglich.
Davon abweichend gilt für berufliche Lehrgänge
(Lehrgänge gemäß SächsFwAPO und Leitstellenlehrgang) die
3G+
-
Regel. 3G+-Regel bedeutet: genesen, geimpft oder PCR-Test nicht alter
als 48 Stunden.
(24)
Kommen Teilnehmende ihrer Nachweispflicht nicht nach, bleibt ihnen der
Zutritt zur LFS Sachsen verwehrt (Erteilung Hausverbot).
(25)
Referat Lehrgangsorganisation trägt Sorge für die Information der Lehr-
gangsteilnehmenden vor der Anreise.
f. Organisation der Verpflegung bei Schwellenwert über 10
(26)
Die Verweilzeit in der Mensa ist auf die Dauer der Esseneinnahme be-
grenzt (maximal 15 Minuten ohne FFP2-MNS).

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(27)
Lehrgänge müssen immer gemeinsam speisen.
(28)
Es muss während des Mensabetriebes eine kontinuierliche, ausreichende
Durchlüftung sichergestellt werden.
(29)
Im gesamten Mensabereich gilt Einbahnverkehr. Eingang und Ausgang
sind mit Desinfektionsmittelspendern auszustatten und regelmäßig zu
kontrollieren. Referat Lehrgangsorganisation weist durch Beschilderung
auf die Gebote hin.
(30)
Bei
Überschreitung des Schwellenwerts von 35
gelten die folgenden
Essenszeiten:
Frühstück:
06:45 – 07:45 Uhr
2. Frühstück: 09:25 – 09:55 Uhr
Mittagessen: 11:35 – 13:15 Uhr
Abendessen: 17:00 – 19:00 Uhr
(31)
Bei
Überschreitung des Schwellenwerts von 50
ist der Verzehr von
Speisen und Getränken außerhalb der o.g. Essenszeiten in der Mensa
untersagt.
g. Internatsbetrieb bei einem Schwellenwert über 10
(32)
Die Unterbringung erfolgt als Einzelbelegung der Zimmer.
h. Sport bei einem Schwellenwert über 10
(33)
Die Nutzung der Kraftsporträume wird auf 12 Sporttreibende gleichzeitig
begrenzt. Sport darf nur bei intensivem Lüften der Räume erfolgen. Ein
Abstand von mindestens 1,5 Metern ist zu beachten.
i. Feierlichkeiten/Veranstaltungen und Freizeitverhalten bei einem
Schwellenwert über 10
(34)
Feierlichkeiten und Veranstaltungen sind auf dem Gelände der LFS
Sachsen untersagt.
(35)
Gemeinsames Grillen ist nur mit schriftlicher Genehmigung des Schullei-
ters erlaubt. Der Antrag hierzu ist spätestens am Vortag mittel Anlage 1
zur Hausordnung beim Teilnehmer-Management zu stellen. Ab einem
Schwellenwert von 35
ist das gemeinsame Grillen untersagt.
(36)
Ab der
Vorwarnstufe
sind private Zusammenkünfte nach dem Unterricht
nur mit bis zu zehn Personen statthaft (§ 8 Abs. 2 Satz 1 Säch-
sCoronaSchVO), ab
Überlastungsstufe
sind private Treffen nur mit ei-
ner weiteren Person statthaft (§ 9 Abs. 4 Satz 1 Nr. 2 SächsCoronaSch-
VO).
(37)
Begegnungen von Lehrgangsteilnehmenden außerhalb der Unterrichts-
zeiten gelten als private Zusammenkünfte.
(38)
In den Internatszimmern ist nur ein Besucher zugelassen.
(39)
Alle Clubräume und die Mensa sind durch Referat Allgemeine Verwaltung
zu verschließen.
j. Lüftung unabhängig vom Schwellenwert

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(40)
Unterrichtsräume werden regelmäßig alle 15 Minuten während des Unter-
richts gelüftet (weit geöffnete Fenster und Durchzug bzw. Querlüftung für
mindestens 5 Minuten), dies ist durch die jeweilige Lehrkraft über den
Hygienebeauftragten des Lehrgangs sicherzustellen.
k. Arbeitsverhalten der Bediensteten der LFS Sachsen (Home-Office,
Besprechungen, Dienstreisen etc.) unabhängig vom Schwellen-
wert
(41)
Soweit zwingende dienstliche Gründe nicht entgegenstehen ist von Tele-
arbeit Gebrauch zu machen. Die Organisation erfolgt durch die jeweiligen
Vorgesetzten über Abteilung Querschnittsaufgaben (Personal).
(42)
Dienstreisen sind nur durchzuführen, wenn besondere dienstliche Gründe
dies erfordern. Bei Dienstreisen ist immer am Dienstreisetag die lokale
Inzidenz am Geschäftsort vorher zu prüfen. Ab einem
Schwellenwert
von 50
ist eine Entscheidung der Schulleitung der LFS Sachsen (Schul-
leiter, Abteilungsleiter A, Abteilungsleiter Q) erforderlich.
(43)
Besprechungen/Veranstaltungen
und
andere
anlassbezogene
Zusammenkünfte sind vorrangig über Telefon- oder Videokonferenzen
durchzuführen. Sofern dies ausnahmsweise nicht möglich ist, dürfen im
Ausnahmefall Präsenzveranstaltungen unter Einhaltung folgender Rah-
menbedingungen durchgeführt werden:
a. Es sind zwingend die Hygienevorschriften (Mindestabstand
1,50 Meter, Mund-Nasen-Schutz, Lüften) einzuhalten und ggf.
weitere Schutzmaßnahmen zu ergreifen.
b. Darüber hinaus wird die Anzahl der Personen grundsätzlich
auf maximal fünf bis zehn Personen begrenzt.
c. Zur Kontaktnachverfolgung sind Anwesenheitslisten zu füh-
ren, sofern die Einladung nicht über Outlook erfolgt ist
(44)
Die Anzahl von Gästen an der LFS Sachsen ist auf das absolut notwen-
dige Minimum zu beschränken.
(45)
Der Zutritt von externen Personen (Besucher, die nicht Bedienstete des
Freistaates Sachsen sind) ist grundsätzlich nicht zulässig. Sofern externe
Besuche zwingend betriebsnotwendig sind, ist der Zutritt nur unter fol-
genden Voraussetzungen zulässig:
a. Anmeldung an der Pforte,
b. 3 G-Nachweis,
c. Selbstauskunft,
d. Abholung durch Bedienstete der LFS Sachsen
l. Sozialverhalten/Erkrankungen Lehrgangsteilnehmende unabhän-
gig vom Schwellenwert
(46)
Es erfolgt zu Beginn einer jeden Woche eine Unterweisung der Lehr-
gangsteilnehmenden durch den Lehrgangsleiter hinsichtlich der Grunds-
ätze zur Händehygiene, Abstandsregeln, dem Verhalten bei Niesen oder
Husten und Lüftungsverhalten. Weiterhin werden sie über das Verhalten,

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ggf. das Tragen von mMNB oder FFP2-MNS im Tagesdienst sowie in der
Freizeit auf dem Gelände der LFS Sachsen belehrt.
(47)
Händehygiene muss mehrmals täglich unter Beachtung der ausgehäng-
ten bzw. -gehängten Hinweise erfolgen.
(48)
Es sind grundsätzlich die Toiletten der eigenen Zimmer bzw. möglichst
immer dieselben Toiletten zu nutzen.
(49)
Bei Vorliegen jeglicher Erkältungssymptome wie z. B. Husten, Schnup-
fen, Heiserkeit ist sofort nach Hause zu fahren und sich ggf. einer ärztli-
chen Behandlung zu unterziehen.
(50)
Alle Lehrgangsteilnehmenden müssen sich zu Beginn einer Lehrgangs-
woche erklären, dass sie keinerlei Erkältungssymptome haben (Geruchs-
Geschmacksverlust, Fieber, Husten oder Schnupfen u. ä.) oder diese im
näheren sozialen Umfeld aufgetreten sind. Die Erklärung ist während der
Unterweisung montags abzugeben und auszuwerten.
(51)
Treten während des Lehrganges Symptome auf, ist die Schulleitung un-
verzüglich zu informieren.
(52)
Infizierten Lehrgangsteilnehmende haben sich unverzüglich nach Erhalt
des positiven Testergebnisses abzusondern und die LFS Sachsen zu
verlassen. Die Festlegungen über die Dauer der Absonderung sowie evtl.
Änderungen (Verlängerungen, Verkürzungen) trifft das Gesundheitsamt
gemäß dem individuellen 3G-Status des Infizierten.
m. Infektionsfall Bedienstete
(53)
Die Regelungen für den Infektionsfall basieren auf den RKI-
Empfehlungen wie folgt:
n. Infizierte Bedienstete
(54)
Die infizierten Bediensteten haben sich unverzüglich nach Erhalt des
positiven Testergebnisses abzusondern. Die Festlegungen über die Dau-
er der Absonderung sowie evtl. Änderungen (Verlängerungen, Verkür-
zungen) trifft das Gesundheitsamt gemäß dem individuellen 3G-Status
des Infizierten.
(55)
Infizierte Bedienstete haben darüber hinaus unverzüglich telefonisch mit
der Personalverwaltung in Kontakt zu treten.
Die Personalverwaltung erfragt in diesem Telefonat, mit wel-
chen Bediensteten der infizierte Bedienstete in den letzten 14
Tagen jeweils Kontakt mit höherem Infektionsrisiko (enge
Kontaktpersonen hatte.
Die Personalverwaltung gibt dem infizierten Bediensteten den
Hinweis, dass sich das Gesundheitsamt bzgl. der Ermittlung
noch nicht vorliegender Angaben zu den engen Kontaktper-
sonen an die Personalverwaltung wenden soll.
(56)
Der infizierte Bedienstete ist gebeten, die Personalverwaltung über mög-
liche weitere Maßnahmen des Gesundheitsamtes zu informieren; Maß-
nahmen, die das Arbeits-/Dienstverhältnis betreffen, sind durch den Be-
diensteten der Personalverwaltung zwingend mitzuteilen. Bei Krankheits-

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symptomen sind die betroffenen Bediensteten in der Regel arbeitsunfä-
hig. Sofern ein symptomfreier Verlauf gegeben ist, käme das freiwillige
Arbeiten im Homeoffice in Betracht. Die Absprache erfolgt mit dem jewei-
ligen Vorgesetzten.
(57)
Der infizierte Bedienstete ist zudem gebeten, kurz vor Ablauf der vom
Gesundheitsamt angeordneten Maßnahmen die Personalverwaltung tele-
fonisch zu kontaktieren, damit die Wiederaufnahme seines Dienstes be-
sprochen werden kann.
o. Enge Kontaktpersonen
(58)
Laut RKI werden Kontaktpersonen zu einem bestätigten COVID-19-Fall
(Infizierter) beim Vorliegen mindestens einer der folgenden Situationen
als
enge Kontaktperson
(mit erhöhtem Infektionsrisiko) definiert:
a. Enger Kontakt zum Infizierten (<1,50 m, Nahfeld) länger als
10 Minuten ohne adäquaten Schutz.
b. Gespräch mit Infiziertem (Face-to-face-Kontakt, <1,50 m, un-
abhängig von der Gesprächsdauer)
ohne adäquaten Schutz (kein durchgehendes und kor-
rektes Tragen von MundNasen-Schutz) oder
mit direktem Kontakt (mit respiratorischem Sekret).
c. Gleichzeitiger Aufenthalt von Kontaktperson und Infiziertem
im selben Raum mit wahrscheinlich hoher Konzentration in-
fektiöser Aerosole unabhängig vom Abstand für > 10 Minuten,
auch wenn durchgehend und korrekt MNS oder FFP2-Maske
getragen wurde.
p. Kontakte zu infizierten Bediensteten
(59)
Es gelten folgende Verhaltensweisen im Kontaktfall:
(60)
Grundsätzlich informiert die Personalverwaltung die Bediensteten, die mit
dem infizierten Bediensteten im engeren Kontakt (enge Kontaktpersonen)
standen. Die Bediensteten werden durch die Personalverwaltung um Mit-
teilung ihrer telefonischen Erreichbarkeit gebeten und darüber informiert,
dass ihre persönlichen Angaben (Name, Adresse und Telefon) im Rah-
men des Infektionsschutzes auf Anforderung an das zuständige Gesund-
heitsamt übermittelt werden.
(61)
Die betroffenen Bediensteten sind aufzufordern, die Dienststelle zu ver-
lassen und sich bis zur Festlegung der Maßnahmen durch das Gesund-
heitsamt abzusondern. Die Festlegung der Dauer der Absonderung trifft
das Gesundheitsamt in Abhängigkeit des individuellen 3G-Status der
Kontaktperson. Für weitere Informationen wird auf die
Webseite
des
RKI
zur
Kontaktnachverfolgung
verwiesen.
Sofern die engen Kontaktperso-
nen nicht selbst Krankheitssymptome entwickelt haben oder positiv ge-
testet wurden, ist für die Dauer der Absonderung im Homeoffice zu arbei-
ten. Etwaige Maßnahmen des Gesundheitsamtes/Hausarztes haben Vor-
rang.

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(62)
Die betroffenen Bediensteten sind gebeten, die Personalverwaltung über
die Maßnahmen des Gesundheitsamtes zu informieren; Maßnahmen, die
das Arbeits-/Dienstverhältnis betreffen, sind durch den Bediensteten der
Personalverwaltung zwingend mitzuteilen.
q. Kontakte zu infizierten Privatpersonen
(63)
Es gelten folgende Verhaltensweisen im Kontaktfall:
(64)
Bedienstete, die mit einer infizierten Person, welche in keinem Arbeits-
/Dienstverhältnis zum SMI steht, in Kontakt mit höherem Infektionsrisiko
standen (enge Kontaktperson), haben dies unverzüglich telefonisch der
Personalverwaltung mitzuteilen. Die Bediensteten werden durch die Per-
sonalverwaltung um Mitteilung ihrer telefonischen Erreichbarkeit gebeten
und darüber informiert, dass ihre persönlichen Angaben (Name, Adresse
und Telefon) im Rahmen des Infektionsschutzes auf Anforderung an das
zuständige Gesundheitsamt übermittelt werden.
(65)
Die betroffenen Bediensteten sind aufzufordern, die Dienststelle zu ver-
lassen und sich bis zur Festlegung der Maßnahmen durch das Gesund-
heitsamt abzusondern. Die Festlegung der Dauer der Absonderung trifft
das Gesundheitsamt in Abhängigkeit des individuellen 3G-Status der
Kontaktperson. Für weitere Informationen wird auf die
Webseite
des
RKI
zur
Kontaktnachverfolgung
verwiesen.
Sofern die Bediensteten nicht
selbst Krankheitssymptome entwickelt haben oder positiv getestet wur-
den, ist für die Dauer der Absonderung im Homeoffice zu arbeiten. Etwa-
ige Maßnahmen des Gesundheitsamtes/Hausarztes haben Vorrang.
(66)
Die betroffenen Bediensteten sind gebeten, die Personalverwaltung über
die Maßnahmen des Gesundheitsamtes zu informieren; Maßnahmen, die
das Arbeits-/Dienstverhältnis betreffen, sind durch den Bediensteten der
Personalverwaltung zwingend mitzuteilen.
r. Personen, bei denen im Ergebnis eines Antigen-Schnell- oder
Selbsttests ein positives Ergebnis vorliegt
(67)
Die betroffenen Bediensteten haben sich unverzüglich nach Erhalt des
positiven Antigen-Testergebnisses abzusondern und einen PCR-Test
durchführen zu lassen. Sofern die Bediensteten nicht selbst Krankheits-
symptome entwickelt haben, ist für die Dauer der Absonderung im
Homeoffice zu arbeiten.
(68)
Die Bediensteten werden dringend gebeten, bereits bei Vorliegen eines
positiven Selbsttestergebnisses die Personalverwaltung zu informieren.
(69)
Die weiteren Maßnahmen richten sich nach dem Ergebnis des PCR-
Tests. Bei positivem PCR-Testergebnis erfolgt die Absonderung. Bei ne-
gativem PCR-Testergebnis endet die Absonderung.
s. Verdachtspersonen
(70)
Personen,
a. die Erkrankungszeichen zeigen, die auf eine SARS-CoV-2-
Infektion hindeuten und für die entweder das Gesundheitsamt
eine Testung auf SARS-CoV-2 angeordnet hat,

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b. die sich aufgrund der Erkrankungszeichen einer Testung auf
SARS-CoV-2 unterzogen haben,
sind Verdachtspersonen.
(71)
Verdachtspersonen haben sich unverzüglich nach der Mitteilung des
Gesundheitsamtes über die Anordnung der Testung oder, wenn eine sol-
che Anordnung nicht erfolgt ist, unverzüglich nach Vornahme der Testung
abzusondern.
(72)
Bei Verdachtspersonen endet die Absonderung mit dem Vorliegen eines
negativen Testergebnisses (PCR-Test). Ist das Testergebnis der Ver-
dachtsperson positiv, wird die Absonderung fortgesetzt und das Gesund-
heitsamt trifft die notwendigen Anordnungen.
t. Reinigung kontaminierter Räume
(73)
Gemäß der
RKI-Regelungen
und
ggf. in Abstimmung mit dem Gesund-
heitsamt veranlasst Referat Allgemeine Verwaltung die Durchführung der
entsprechenden Reinigungs- bzw. Desinfektionsmaßnahmen. Diese kön-
nen je nach Schweregrad von einer Flächenreinigung bzw. -desinfektion
in den Bereichen der Dienststelle, in denen sich die infizierte Person und
die als enge Kontakte eingeordneten Bediensteten vorwiegend aufgehal-
ten haben, bis zu einer Sperrung der Bereiche reichen.
(74)
Je nach Schweregrad und Einschätzung des Gesundheitsamtes werden
die Maßnahmen entweder direkt durch das Gesundheitsamt vollzogen
oder durch Referat Verwaltung veranlasst.
u. Rückkehr aus dem Urlaub
(75)
Nach § 5 Abs. 3 SächsCoronaSchVO besteht für Bedienstete, die min-
destens fünf Werktage hintereinander aufgrund von Urlaub (unabhängig
vom Urlaubsort) und vergleichbaren Dienst- oder Arbeitsbefreiungen
nicht gearbeitet haben die Pflicht, am ersten Arbeitstag nach dieser Ar-
beitsunterbrechung dem Arbeitgeber
a. einen tagesaktuellen Testnachweis bzw.
b. einen Impfnachweis/Nachweis der Genesung zur Einsicht-
nahme vorzulegen oder
c. im Verlauf des ersten Arbeitstages einen dokumentierten be-
aufsichtigten Test durchzuführen.
(76)
Erfolgt die Arbeitsaufnahme im Homeoffice, gilt diese Verpflichtung für
den ersten Tag, an dem die Arbeit in der Dienststelle oder an sonstigen
Einsatzorten außerhalb der eigenen Häuslichkeit stattfindet. Der tagesak-
tuelle Test darf maximal 24 Stunden vor Dienstbeginn in einem offiziellen
Testzentrum, einer Arztpraxis, Zahnarztpraxis oder anderen offiziellen
Teststellen vorgenommen worden sein.
(77)
Die Testpflicht gilt nur, wenn der Bedienstete auf Grund von Urlaub oder
Zeitausgleich fünf Werktage oder länger nicht in der Dienststelle war. Sie
gilt demgegenüber nicht, wenn die Abwesenheit allein auf Krankheit,
„Kind krank“, Home-Office, Dienstreisen oder Fortbildungen beruht.

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(78)
Im Rahmen der Rückkehrmeldung haben somit alle Bediensteten der
LFS Sachsen wahlweise
den Nachweis eines vollständigen Impfschutzes gegen
SARS-CoV-2 (Impfausweis oder digitaler Nachweis) oder
den Nachweis einer Genesung (entsprechendes PCR-
Testergebnis oder ärztliche Bescheinigung) oder
eines tagesaktuellen Tests einer anerkannten Teststelle
a. persönlich zur Einsichtnahme ihrem unmittelbaren Vorgesetz-
ten (Fachbereichs-, Stabstellen- oder Referatsleiter bzw. des-
sen Vertreter vorzulegen,
oder
b. unter Aufsicht eines Bediensteten des Bereichs Personal
(Zimmer 210) einen Antigen-Selbsttest durchzuführen. Die
Testdurchführung wird dokumentiert. Das Formular wird dem
Bediensteten ausgehändigt.
(79)
Es werden weder von den vorzulegenden Nachweisen noch von dem
Formular Kopien gefertigt. Es erfolgt lediglich eine Einsichtnahme in die
Nachweise. Eine Speicherung von Gesundheitsdaten in der Dienststelle
findet somit nicht statt.
v. Regelmäßige Kontrollen unabhängig vom Schwellenwert
(80)
Während und außerhalb der regulären Unterrichtszeiten werden Kon-
trollen durch Bedienstete der LFS Sachsen durchgeführt. Verstöße
von Gästen und Lehrgangsteilnehmenden werden dokumentiert.
w. Zuwiderhandlungen, Regelverstöße unabhängig vom Schwellen-
wert
(81)
Verstöße gegen diese Dienstanweisung können zum sofortigen Aus-
schluss von Lehrgangsteilnehmenden führen. Die LFS Sachsen be-
hält sich eine Meldung an die entsendenden Dienststellen vor. Ar-
beits- und dienstrechtliche Maßnahmen werden durch die entsen-
denden Dienststellen getroffen.
(82)
Für die Bediensteten der LFS Sachsen gelten die dienst- und Arbeits-
rechtlichen Regelungen.
(83)
Ausnahmen von dieser Regelung können durch die Schulleitung ge-
troffen werden. Diese sind schriftlich festzuhalten und im VIS-Sax
abzulegen. Die von der Ausnahme Betroffenen sind zu unterrichten.
x. Inkrafttreten
(84)
Diese Dienstanweisung gilt ab 15. November 2021. Alle bisherigen
Corona-Dienstanweisungen des Schulleiters sind damit außer Kraft ge-
setzt.
gez. Morgenstern
Schulleiter