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Sächsisches Landesamt
Branchenbezogene Merkblätter
Stand:
04/1998
für Umwelt und Geologie
zur Altlastenbehandlung
Bearbeiter: Trischler und Partner
Consult GmbH
Referat Altlasten
5: Holzimprägnierstandorte
Seiten: 18
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Branchentypisches Schadstoffpotential
1.1
Gesetzliche Grundlagen
Die Anwendung chemischer Holzschutzmittel (HSM) war in der DDR-Zeit - neben allgemeinen Um-
weltschutzbestimmungen im Landeskulturgesetz (LKG) vom 14.05.1970 als Rahmengesetz und seinen
Durchführungsverordnungen sowie weiteren Gesetzen wie dem Wassergesetz vom 02.07.1982 - in fol-
genden spezifischen Vorschriften, Richtlinien und Normen geregelt:
- Verordnung über den Schutz von Rohholz, Werkstoffen und Erzeugnissen aus Holz sowie holzhaltigen
Werkstoffen - Holzschutzverordnung -, vom 10.11.1983. - In: Gesetzblatt DDR, Teil 1, Berlin (1983-
12-30)
- Erste Durchführungsbestimmung zur Verordnung über den Schutz von Rohholz, Werkstoffen und Er-
zeugnissen aus Holz sowie holzhaltigen Werkstoffen - Holzschutzverordnung - (Nomenklatur über be-
sonders gefährdetes, vorrangig zu schützendes Holz), vom 10.11.1983. - Gesetzblatt DDR, Teil 1,
Berlin (1983-12-30)
- Zweite Durchführungsbestimmung zur Verordnung über den Schutz von Rohholz, Werkstoffen und
Erzeugnissen aus Holz sowie holzhaltigen Werkstoffen - Holzschutzverordnung - (Aus- und Weiter-
bildung, Zulassung und Tätigkeit der Fachleute und Sachverständigen für Holzschutz), vom 10.11.1983.
- Gesetzblatt DDR, Teil 1, Berlin (1983-12-30)
- Giftgesetz vom 07.04.1977
- ASMW-VW 1510 - Zulassung und Approbation von Holzschutzmitteln. - 88-03-1988
- TGL 36932 Holzschutz; Trogtränkverfahren, Tränkung von Nadelholz mit Tränkmittel aus UII-Salz. -
80-03-1980
- TGL 6490/01 Holzschutzverfahren - Kesseldruckverfahren. - 81-09-1981; 10/1988
- TGL 18979 Holzschutz, Termini und Definitionen
- TGL 34303/03 Spielanlagen für Kinder und Jugendliche, Spielelemente. - 78-01-1978
- TGL 10685/12 Bautechnischer Brandschutz.
Folgende DIN-Bestimmungen sind aktuell:
- DIN 52175 Holzschutz, Begriffe und Grundlagen
- DIN 68800 "Holzschutz" Teil 3, Tauchen und Trogtränkung, Ausgabe April 1990
- DIN 68800 "Holzschutz im Hochbau"
- Chemikaliengesetz
- Gefahrstoffverordnung
- Teerölverordnung, 27.05.1991
- TRGS 6xx Ersatzstoffe und Verwendungsbeschränkungen für Chrom(VI)-haltige Holzschutzmittel
(noch nicht veröffentlicht).
Das H
OLZSCHUTZMITTELVERZEICHNIS (1992) wird jährlich aktualisiert.
Im übrigen wird auf die Merkblätter der Deutschen Gesellschaft für Holzforschung e.V. (DGfH) für den
sicheren Betrieb von Nichtdruckanlagen mit wasserlöslichen Holzschutzmitteln sowie von Kesseldruck-
anlagen mit wasserlöslichen Holzschutzmitteln sowie von Kesseldruckanlagen mit wasserlöslichen
Holzschutzmitteln bzw. mit aromatischen Imprägnierölen verwiesen.
1.2
Einteilung
Erste einfache Anwendungen von Holzschutzmitteln (Arsen, Quecksilbersublimate) gab es vermutlich seit
der Antike. Gegen Mitte des 19. Jahrhunderts fanden Steinkohlenteeröle, Arsen, Kupfersulfat und
Zinkchlorid in Imprägnieranlagen weite Verbreitung. Ab ca. 1910 wurde Natriumfluorid und ab ca. 1920
Chlornaphthalin als Imprägniermittel eingesetzt. Ab etwa 1930 sind synthetische HSM wie Pen-

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tachlorphenol und Lindan ebenso in Gebrauch wie Zinnverbindungen und Chromate.
Bor wird seit ca. 1950 verwendet. Seit den 60er Jahren wurden zunehmend fixierende Mehrfachsalze auf
Chrombasis eingesetzt.
Als technologisch wichtigste Verfahren wurden ab der 1. Hälfte des 19. Jahrhunderts das Tauch- und das
Trogtränkverfahren und ab ca. 1850 das Kesseldruckverfahren entwickelt (INFU, 1990).
Nach dem Anwendungsbereich sind zu unterscheiden:
- Holzimprägnierwerke
- Holzverarbeitungsstandorte
- mobile Anwendungen.
In
Holzimprägnierwerken
ist die Holzimprägnierung als Hauptproduktionszweig anzusehen. HSM wur-
den in breitem Umfang verwendet. Sowohl das Kesseldruckverfahren als auch das Trogtränkverfahren
fanden Verwendung, wobei das erstere im großtechnischen Maßstab Bedeutung hatte. Ein großer
Anwendungsbereich war die Holzschutzbehandlung von Bahnschwellen, ein anderer die Behandlung von
Masten und Bauholz.
Auf
Holzverarbeitungsstandorten
wurden Holzschutzverfahren als Nebenproduktionszweig zum Ober-
flächenschutz von Holzprodukten angewendet. HSM wurden eher im kleintechnischen Maßstab und
überwiegend im Trogtränkverfahren eingesetzt. Daneben wurde gespritzt und gestrichen.
Mobile Anwendungen
- z.B. Nachimprägnierungen vor Ort bei der Bauwerkssanierung - haben aufgrund
der geringen verwendeten HSM-Mengen kaum Bedeutung.
(Anm.: Nicht betrachtet werden hier die Produktion der HSM-Chemikalien selbst sowie die Herstellung
von Spanplatten mit lösungsmittel- und formaldehydhaltigen Bindemitteln.)
1.3
Technologie
Nach dem technologischen Verfahren sind zu unterscheiden (K
DT, 1987):
- Vollschutzverfahren
(Kesseldrucktränkung, Trogsaugverfahren)
- Tiefschutzverfahren
(Trogtränkverfahren, Durchtränkung)
- Randschutzverfahren
(Paket-Tauchverfahren, Tauchen, Diffusionsverfahren, Streichen, Spritzen).
Mit Vollschutzverfahren erreicht man eine vollständige Querschnittsdurchtränkung des Holzes mit HSM.
Bei Tiefschutzverfahren erfolgt eine unvollständige Querschnittsdurchtränkung mit einer Mindest-
eindringtiefe von 8 mm. Bei Randschutzverfahren beträgt die Eindringtiefe der HSM höchstens 8 mm.
Von altlastenrelevanter Bedeutung für Holzimprägnierstandorte sind insbesondere
- Kesseldruckverfahren
- Trogtränkverfahren
- Diffusionsverfahren
- Sprühverfahren.
Kontaminationsträchtige Faktoren
sind vor allem Leckagen bei Imprägnier- und Konservierungs-
mittelbehältern (Tanks, Tauchbäder) sowie Handhabungs- und Abtropfverluste auf unbefestigten
Betriebsflächen (Abtropfplätze). Daneben traten Ölverluste bei Transportanlagen und Kompressoren auf.
An Betriebstankstellen ist mit Dieselkontaminationen zu rechnen. Gleisanlagen können mit Herbiziden
behandelt worden sein.

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1.3.1 Kesseldruckverfahren
Zu den Kesseldruckverfahren zählen:
- Vakuumverfahren
- Volltränkverfahren
- Wechseldruckverfahren
- Luftnachdruckverfahren.
Der Anlagenaufbau unterscheidet sich leicht bei Verwendung öliger und wasserlöslicher HSM. Bei öligen
HSM wird eine Heizvorrichtung für Temperaturen von 110-120 °C benötigt, bei wasserlöslichen HSM ein
mechanische Misch- und Löseanlage. Der Unterdruck im Arbeitskessel beträgt mindestens 80 kPa, der
Überdruck mindestens 0.7 MPa.
Das zu behandelnde Holz wurde meist auf Eisenbahngleisen angeliefert und bis in den Tränkkessel ge-
fahren. Das Tränkverfahren im Druckkessel wurde bei wechselnden Über- und Unterdruckphasen
durchgeführt.
Nach der eigentlichen Tränkung erfolgt bei den heutigen modernen Verfahren eine Dampf- und Vaku-
umfixierung, so daß die HSM nach 2 Stunden fest im Holz gebunden sind. Bei herkömmlichen Tech-
nologien betrug dieser Fixierungsprozeß bis zu 4 Wochen, in dieser Zeit konnten HSM auf offenen La-
gerplätzen noch ausgewaschen werden.
Tab. 1:
Technologischer Ablauf beim Kesseldruckverfahren.
Kesseldruckanlage für ölige HSM
Kesseldruckanlage für wasserlösliche HSM
Ölübergabestation
Lagerraum für HSM
Misch- und Lösegefäß
Vorratsbehälter
Vorratsbehälter
Vorwärmer
Tränkdruckkessel mit Heizanlage
Tränkdruckkessel
Vakuumanlage
Vakuumanlage
Pumpen / Druckluftanlage
Pumpen / Druckluftanlage
Gleiswaage
Gleiswaage
Abtropfplatz
Abtropfplatz
Verladung
Verladung
Kontaminationsschwerpunkte sind vor allem Abtropfplätze und Leckagen an Tanks, Kesseln und Rohr-
leitungen.
1.3.2 Trogtränkverfahren
Zu den Trogverfahren zählen:
- Trogtränkverfahren
- Trogsaugverfahren
- Tauchverfahren.
Beim Trogtränkverfahren wird das zu behandelnde Holz vollständig in wasserlösliche HSM bei Nor-
maltemperatur eingetaucht. Die Tränkdauer beträgt 3-6 Tage.
Besonderheit beim Trogsaugverfahren (v.a. für Masten) war, daß an ein oder zwei Enden über An-
schlußkappen ein Vakuum angelegt wurde.
Der technologische Ablauf beim Tauchverfahren ist ähnlich dem Trogtränkverfahren, nur die Eintauchzeit
des Holzes ist wesentlich kürzer.

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Tab. 2:
Technologischer Ablauf beim Trogsaug- und Trogtränkverfahren.
Trogsaugverfahren
Trogtränkverfahren
(Mechanische Beschickungsvorrichtung)
(Mechanische Beschickungsvorrichtung)
Lagerraum für HSM
Lagerraum für HSM
Misch- und Lösegefäß
Misch- und Lösegefäß
Vorratsbehälter
Vorratsbehälter
Vakuumpumpe, Anschlußkappen
Tränktröge
Tränktröge
Förderpumpen
Förderpumpe
Gleiswaage
Gleiswaage
Abtropfplatz
Abtropfplatz
Verladung
Verladung
Kontaminationsschwerpunkte sind vor allem Abtropfplätze und Leckagen an Tanks und Tauchbädern.
Hohe Abtropfverluste von bis zu 50% des eingesetzten HSM sind möglich.
1.3.3 Diffusionsverfahren und Durchtränkung
Beim Diffusions- oder Osmoseverfahren wurde Langholz (Masten) mit pastösen HSM (Salze) gestrichen,
das dann für 2-3 Monate in abgedeckten Holzstapeln lagerte. Auch beim Diffusionsverfahren können bei
der Lagerung auf unbefestigten Plätzen erhebliche HSM-Mengen in den Boden gelangen.
Bei der Durchtränkung (Boucherie-Verfahren) wurde frisches Langholz schräggestellt. Am oberen Ende
wurden wasserlösliche Salze aus Hochbehältern zugeführt, die die Baumsäfte verdrängten (daher auch
Saftverdrängungsverfahren genannt).
1.3.4 Sprühverfahren
Beim Sprühverfahren wurde das zu behandelnde Holz manuell mit HSM gespritzt. Das Verfahren ist
durch hohe Verluste an Tränkmitteln gekennzeichnet, die auf meist unbefestigten Oberflächen in den
Boden gelangen konnten. Verluste bis zu 50% waren im Freien möglich.
1.3.5 Sonstige Anlagen
Sonstige Anlagen waren meist Werkstätten und eine Betriebstankstelle für Diesel.
1.4
Schadstoffe
Holzschutzmittel sind chemische Erzeugnisse zum Schutz von Holz gegen holzschädigende Einwirkun-
gen, insbesondere gegen holzschädigende Pilze, Insekten und Feuer.
Alle HSM haben biozide Wirkung und sind daher mehr oder weniger toxisch.
Folgende HSM-Arten werden unterschieden:
- wasserlösliche HSM
- ölige HSM
- gasende HSM.
Gasende HSM haben für Holzimprägnierstandorte kaum altlastenrelevante Bedeutung, da es sich um
Einmalbehandlungen und Versuche handelte. Wirkstoffe waren z. B. Phosphorwasserstoff und Blausäure.
(Anm.: Nicht betrachtet werden holzschützende und holzpflegende Anstrichstoffe.)

 
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1.4.1 Charakterisierung der vorkommenden Stoffe und Stoffgruppen
Ölige
HSM basieren auf in organischen Lösungsmitteln gelösten Bioziden und auf Teerölprodukten.
Wasserlösliche
HSM sind feste salzartige HSM ohne oder mit Fixierungseigenschaften.
Unter
sonstigen
Schadstoffen werden die in Nebenprozessen verwendeten Stoffe verstanden.
Ölige HSM:
Ölige HSM kommen als gebrauchsfertige Flüssigkeiten in den Handel und werden unver-
dünnt angewendet. Man unterscheidet
Biozid-Lösemittelgemische
und
teerölartige
HSM.
Biozid-Lösemittelgemische enthalten als Wirkstoffe Kontaktinsektizide wie DDT und Lindan, Totalbio-
zide wie Tributylzinnoxid und Fungizide wie PCP. Lösemittel sind v.a. Teeröle und Phenole, aber auch
Chlornaphthaline, chlorierte Phenole und LHKW.
Teerölartige HSM sind Ölfraktionen aus der Carbo-, Petrol- und Harzchemie in Siedebereichen zwischen
170 und 360 °C. Aufgrund der Geruchsbelästigung sind sie in der Regel nur für den Außenbereich
geeignet. (Schwellen und Masten).
Steinkohlenteeröl gehört zu den bewährtesten HSM. Es stellt ein PAK-Gemisch mit den Hauptanteilen
Naphthalin, Methylnaphthalin, Phenanthren und Anthracen dar.
In der DDR wurde es mit Braunkohlenölen verschnitten. Das PAK-Gemisch enthielt u.a. Phenanthren,
Anthracen, Fluoren und Methylnaphthalin. Vereinzelt wurden Harzöle beigemischt.
Erwähnt werden muß, daß bei der Verbrennung von PCP-haltigem Holz Hexachlorbenzol entstehen kann.
Dioxine / Furane können sich bei Schwelbränden in HSM-Lagern entwickeln.
Wasserlösliche HSM:
Wasserlösliche HSM sind in Wasser lösliche anorganische, vereinzelt organische
Salze oder Salzgemische mit biozider oder/und feuerhemmender Wirkung.
Die bioziden Wirkstoffe sind Verbindungen mit Fluor, Bor und Kupfer.
Feuerhemmende Substanzen sind Phosphate und Ammoniumsalze. Als Fixierungskomponente wirken
Chromat und Arsenat. Gegen Moderfäule sind auch Quecksilberverbindungen wirksam.
Tab. 3 :
Eignung spezieller HSM (Handelsname) in der DDR für die wichtigsten Verfahrensarten.
Streichen, Sprühen
Trogtränkverfahren
Kesseldruckverfahren
Vogel-Fluat
Dohnalit UII
Dohnalit U
Kulbasal B
(Kulbasal B)
Dohnalit UII
Dohnalit Pyro I
(Dohnalit Pyro I)
Dohnalit CKF
Dohnalit UII
(Dohnalit Pyro I)
Sonstige Schadstoffe:
In Nebenprozessen wurden v.a. Mineralöl-Kohlenwasserstoffe verwendet: Die-
selkraftstoff (Betriebstankstellen), Hydrauliköl (Kompressoren), Schmierstoffe (Fördereinrichtungen), u.
U. Pestizide (Gleisbereiche) .

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1.4.2 Zusammenfassung der altlastenrelevanten Stoffe und Stoffgruppen
und deren Zuordnung zu Analyseparametern
Tab. 4:
Altlastenrelevante Stoffe und Stoffgruppen bei Holzimprägnierstandorten sowie
chemische Analyseparameter.
Stoffgruppe
Beispiel
(Handelsname)
Inhaltsstoffe/Wirkstoffe
Analyseparameter
Ölige Holzschutzmittel
Teerölartige HSM
.
Bekarol TIP
.
Ricolit
.
Steinkohlenteeröl
.
Braunkohlenöle
PAK (Phenole, BTEX)
PAK (Phenole, BTEX)
Biozid-Lösemittel-
Gemische
.
Hylotox
.
Kombinol
.
Paratectol, Hylotox IP
.
Hylotox 59
.
Kombinal TO
.
Teeröle
.
(Chlor-) Phenole
.
PCP, PCB
.
DDT, Lindan
.
Tributylzinnoxid, Thiram
.
Kupfernaphthenat
PAK (MKW)
Phenol, EOX
PCP, PCB
OCP
Sn, Hg
Cu
Wasserlösliche
Holzschutzmittel
Quecksilbersublimate
(bis ca. 1935)
.
Hg
Hg
Zinkchlorid
(bis ca. 1950)
.
Zn
Zn
CF-Salze
.
Dohnalit U
.
Chromverbindungen
.
Fluorverbindungen
Cr
F
CFA-Salze
.
Dohnalit UII
.
Alkalifluoride
.
Alkaliarsenate
.
Alkalibichromat
.
ev. Dinitrophenole
F
As
Cr(ges.), Cr(VI)
Nitroaromaten
SF-Salze
.
Vogel-Fluat
.
Silico-Fluoride
F
HF-Salze
.
Kulbasal 55 PF
.
Hydrogenfluoride
F
B-Salze
.
Kulbasal B
.
anorg. Borverbindungen
B
CK-Salze
.
Celcure K 33
.
Cu-Salze, Bichromat
Cu, Cr(ges.), Cr(VI)
CKA-Salze
.
Dohnalit UAII-88
.
zzgl. Arsenverbindungen
As
CKB-Salze
.
Dohnalit CKB-P
.
zzgl. Borverbindungen
B
CKF-Salze
.
Dohnalit CKF
.
zzgl. Fluorverbindungen
F
CFB-Salze
.
Dohnalit CFB
.
Kulbasal U
.
Chrom-, Bor- und Fluor-
verbindungen
Cr(ges.), Cr(VI)
B, F
Feuerschutz-Salze
.
Dohnalit Pyro I
.
Phosphat
.
Ammonium
Phosphat
Ammonium
Sonstiges
.
Diesel, Hydrauliköl
.
Mineralöle
IR-KW
Bei Brandverdacht
PCDD/PCDF
Hexachlorbenzol

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2
Hinweise zur Altlastenbehandlung
2.1
Altlastenrelevanz
Holzimprägnierstandorte
weisen aufgrund der in der Vergangenheit üblichen Produktionstechnologien
und der in großen Mengen verwendeten umweltgefährdenden Stoffe in der Regel ein hohes schadstoff-
bedingtes Kontaminationspotential auf. Insbesondere die jahrzehntelange Nutzung unbefestigter Ab-
tropfplätze mit großer Flächenausdehnung und unter freiem Himmel konnte zu beträchtlichen Kontami-
nationen des Schutzgutes
Boden
führen.
Die besonders relevanten Schadstoffe PAK, Phenole, Cu, Cr, As, B, F, Hg, aber auch PCP und OCP
wurden mit dem Niederschlagswasser in den Boden eingetragen, so daß besonders in Oberflächennähe
hohe Bodenbelastungen auftreten können.
Einige Schadstoffgruppen (PAK, PCP) sind an sich relativ immobil, andere wie Cr(VI) und As gut löslich.
Über große Zeiträume und bei erheblichen Schadstoffmengen sowie der Anwesenheit von Lösungs-
vermittlern können bei entsprechenden geologischen und hydrogeologischen Standortbedingungen die
Schadstoffe mit dem Sickerwasser in die wassergesättigte Zone gelangen und so das Schutzgut
Grund-
wasser
beeinträchtigen.
Da die relevanten Schadstoffe als weitgehend persistent anzusehen sind, finden kaum Abbauprozesse statt,
so daß einmal eingetretene Schutzgutbeeinträchtigungen für sehr lange Zeit weiterbestehen.
Eine Beeinflussung des Schutzgutes
Oberflächenwasser
ist über den Grundwasserpfad sowie über
oberflächliche Abschwemmungen durch Regen möglich. Im Einzelfall wäre zu prüfen, ob Einleitungen
kontaminierten Abwassers über die Kanalisation / Abwassergräben in Vorfluter gelangen konnten.
Eine Beeinträchtigung des Schutzgutes
Luft
ist kaum relevant, da die spezifischen Schadstoffe schwer-
flüchtig oder nicht flüchtig sind. Bei der Verwendung von Teerölen könnten lokale Geruchsbelästigungen
auftreten.
Bei
Holzverarbeitungsstandorten
sind prinzipiell die gleichen Schutzgutbeeinträchtigungen möglich.
Die Altlastenrelevanz ist aber insgesamt nicht so beträchtlich, weil i.d.R. geringere Schadstoffmengen
verwendet wurden und das behandelte Holz auf kleineren Flächen lagerte.
Mobile Anwendungen
verursachten i.d.R. keine Altlasten.
2.2
Gefährdete Schutzgüter und relevante Pfade
Folgende Schutzgüter können gefährdet sein (Reihenfolge entsprechend der Gefährdung) :
- Boden
- Grundwasser
- Oberflächenwasser.
Menschen, Tiere und Pflanzen sind durch die Nutzung der o.g. Schutzgüter bzw. durch den direkten
Kontakt gefährdet.
2.3
Gefährdungsabschätzung nach der Sächsischen Altlastenmethodik (SALM)
Aufgrund der vorkommenden Stoffe und des vorhandenen hohen Gefährdungspotentials für die Schutz-
güter ist bei Holzimprägnierwerken und bei Holzverarbeitungsstandorten, auf denen mit HSM umge-
gangen wurde, immer eine Gefährdungsabschätzung durchzuführen.
2.3.1 Verdachtsfallerfassung und Formale Erstbewertung
Verdachtsfallerfassung und Erstbewertung erfolgen nach
SÄCHSISCHES STAATSMINISTERIUM FÜR
UMWELT- UND LANDESENTWICKLUNG (1998) im Sächsischen Altlastenkataster (SALKA). Folgende Kri-

 
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terien sind bei Holzimprägnierstandorten besonders zu beachten:
(7) Art der Verdachtsfläche:
Holzimprägnierstandorte sind prinzipiell als Altstandorte mit den in Pkt.
1.3 genannten Teilbereichen zu bewerten.
(14) Fläche:
Da meistens nicht die gesamte Betriebsfläche kontaminiert ist, sind die (wahrscheinlich)
betroffenen Teilflächen zur Kontaminationsfläche zu addieren. Das sind insbesondere Produktionsberei-
che (Tränkanlagen, Tanks) und Lagerflächen (Abtropfplätze), desweiteren Transport- und Wartungsbe-
reiche. Die kontaminierte Fläche ist für den Einzelfall abzuschätzen.
(15) Volumen:
Wenn die Eindringtiefe abgeschätzt werden kann, ist das Volumen anzugeben.
(18) Sohllage zum Grundwasser:
Es ist der Abstand des tiefsten bekannten Schadstoffpunktes zur
Grundwasseroberfläche anzugeben. Wenn keine begründeten Annahmen zur Eindringtiefe der Schadstoffe
vorliegen, ist die Geländeoberfläche als Bezugspunkt zu nehmen. Mit unterirdischen Anlagen (Erdtanks)
ist auf Holzimprägnierstandorten kaum zu rechnen.
(20) Einordnung in Branchenschlüssel und Belastungsstufe:
Holzimprägnierstandorte zählen zur Hauptgruppe I: Produzierendes und verarbeitendes Gewerbe.
Tab. 5:
Einordnung der Holzimprägnierstandorte in Branchenschlüssel und Belastungsstufen
Branchenschlüssel
Branche
Gefährdungs-
klassen
r
o
-Wert-
Bereich
0735
Bereich Holzbe- und -verarbeitung
25
2-6
0740
Holzverarbeitung / Rohholz
22
2-3
0750
Holzimprägnierwerke
35
4-6
0800
Holzverarbeitung / Großtischlerei
24
2-5
Nach obiger Tabelle wird bewertet, wenn keine konkreten Schadstoffe bekannt sind.
2.3.2 Historische Erkundung und Bewertung (Beweisniveau 1)
Die Historische Erkundung ist nach S
ÄCHSISCHES LANDESAMT FÜR UMWELT UND GEOLOGIE (1998)
durchzuführen und nach S
ÄCHSISCHES STAATSMINISTERIUM FÜR UMWELT UND LANDESENTWICKLUNG
(1995 b) für Boden, nach SÄCHSISCHES STAATSMINISTERIUM FÜR UMWELT UND LANDESENTWICKLUNG
(1995 a) für Grundwasser und (nach Fertigstellung) entsprechend nach SÄCHSISCHES STAATSMINISTERIUM
FÜR UMWELT UND LANDESENTWICKLUNG (in Vorb. a) für Oberflächenwasser sowie nach SÄCHSISCHES
STAATSMINISTERIUM FÜR UMWELT UND LANDESENTWICKLUNG (in Vorb. b) für Luft zu bewerten.
Zugehöriges EDV-Programm: GEFA V.3.0 nach S
ÄCHSISCHES STAATSMINISTERIUM FÜR UMWELT UND
LANDESENTWICKLUNG (1996 a und b).
Stoffgefährlichkeit - r
0
:
- Art der HSM unbekannt: r
0
= 5.0 , da die gebräuchlichsten Wirkstoffe diesen Wert nicht überschreiten
- Verwendung öliger HSM: r
0
= 5.0 (entspricht Wert für PAK allgemein)
- Wasserlösliche HSM: r
0
= 5.0 (entspricht Wert für Arsen-Verbindungen).
Der obere Wert r
0
= 6 beruht auf der humantoxikologischen Bewertung von Pentachlorphenol (PCP) und
Dioxinen / Furanen (PCDD / PCDF). Falls der Einsatz DDT- oder quecksilberhaltiger HSM belegt ist, ist
ein r
0
-Wert von 5.5 in Ansatz zu bringen.

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Örtliche Bedingungen, m-Werte:
Im folgenden werden die schadstoffabhängigen Einflußfaktoren eingegrenzt. Die spezifischen Standort-
bedingungen sind einzelfallbezogen zu bewerten.
Grundwasser - m
I
- Lage zum Grundwasser: m
I
= 1.2, Ausnahme: Erdtanks oder andere unterirdische Anlagen im Grund-
wasser oder im Grundwasserwechselbereich (in Holzimprägnierwerken kaum anzutreffen).
- Oberflächenabdeckung: Bei versiegelter oder bewachsener Oberfläche
m =
±0,
sonst
m = -0.1 (un-
befestigte Abtropfplätze).
- Oberflächenabdichtung: Bei bebauten oder überdachten Bereichen
m = -0.1, sonst
m =
±0
(unbefe-
stigte Abtropfplätze).
- Löslichkeit / Aggregatzustand: Bei wasserlöslichen HSM:
m =
±0.
Bei öligen HSM: Biozid-Löse-
mittelgemische:
m =
±0;
Teeröle (bei Normaltemperatur):
m = -0.3.
Grundwasser - m
II
- Sorbierbarkeit: Bei Stoffgemischen wird der Stoff mit der niedrigsten Sorbierbarkeit herangezogen.
Bei geringen bis mittlerem bzw. starkem Humus- oder Tonanteil ergibt sich:
Biozid-Lösemittelgemische: Phenol;
m =
±0
bzw. -0.1
Teeröle: PAK-Gemisch;
m = -0.1 bzw. -0.2 (Sorption an humosen Substanzen)
Salze: Schwermetalle;
m = -0.1 bzw. -0.2 (Sorption an Tonmineralen).
- Acidität: Bei saurem pH-Wert und Schwermetallen
m = +0.1, sonst
m =
±0.
- Lösungsvermittler: Bei Biozid-Lösemittelgemischen wirkt Phenol als
Lösungsvermittler für PAK:
m = +0.1, sonst
m =
±0.
- Abbaubarkeit: PAK können biologisch schlecht abgebaut werden. Die Anwesenheit von Schwermetallen
(bei Verwendung öliger
und
wasserlöslicher HSM) wirkt zusätzlich negativ:
m =
±0.
Grundwasser - m
III
- Abstandsgeschwindigkeit: Allein abhängig von der konkreten hydrogeologischen Situation.
- Sorption: Bewertung analog m
II
-Wert in Abhängigkeit vom Ton- und Humusgehalt des Grundwasser-
leiters.
- Abbaubarkeit: HSM-spezifische Schadstoffe werden in der gesättigten Bodenzone kaum abgebaut:
m =
±0.
Grundwasser - m
IV
- Aufbereitungsmöglichkeiten: HSM-typische Schadstoffe werden in der normalen Trinkwasseraufbe-
reitung nicht erfaßt:
m =
±0.
- Verdünnung: Primär von der standortspezifischen Ergiebigkeit des Grundwasserleiters abhängig, se-
kundär von Konzentration, Löslichkeit und Dichte der Schadstoffe.
Boden - m
I
- Fallzuordnung: Prinzipiell können alle 4 lt. Methodik aufgeführten Fälle auftreten, hauptsächlich aber
Fall 1: Der zu schützende Boden ist die Altlast selbst; m
I
= 1.0 sowie
Fall 2: Der zu schützende Boden liegt in der Umgebung der Altlast; m
I
= 0.6.
Je nach Fall sind die folgenden Schadstoffeigenschaften zu spezifizieren:
- Abdeckung: s. Grundwasser (m
I
-Wert).
- Löslichkeit: Das Spektrum reicht von in Wasser leicht bis schwer löslichen Schadstoffen.
Wasserlösliche HSM, Biozid-Lösemittelgemische: leicht lösliche Schadstoffe;
m =
±0
Teeröle: löslich bis schwer löslich (bei Normaltemperatur);
m = -0.2 bis -0.4.
- Sorption: s. Grundwasser je nach Ton-/Humusgehalt und Schadstoffart;
m =
±0
bis -0.2.

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- Lösungsvermittler: Phenol wirkt gegenüber PAK (und anderen Organika) als Lösungsvermittler -
bei Biozid-Lösemittelgemischen
m = +0.1, sonst
m =
±0.
Boden - m
II
Der Schadstoffeintrag ist standortabhängig zu bewerten.
Boden - m
III
- Chemische und mikrobielle Abbaubarkeit:
PAK: Eingeschränkte biologische Abbaubarkeit; m
III
= 0.9
Schwermetalle: Nicht biologisch abbaubar; m
III
= 1.0
Chrom(VI): Chemisch umwandelbar in das geringer toxische Chrom(III).
- Toxische Abbauprodukte: Bei PAK möglich (z.B. bei Pyren), wegen der schlechten Abbaubarkeit aber
nicht überbewerten;
m =
±0.
- Verweilzeit im Boden: Bei PAK und Schwermetallen sehr lange;
m =
±0.
- Sorption / Bindungsstärke:
a) Bewertung bezüglich oraler Schadstoffaufnahme: Der ungünstigste Fall muß angenommen werden.
PAK werden an Humus gebunden, Schwermetalle an Tonminerale;
m = +0.1
b) Bewertung bezüglich Bioverfügbarkeit:
Teeröle: gering bioverfügbar;
m = -0.1
Phenole: gut bioverfügbar;
m = +0.1
Schwermetalle: in Abhängigkeit von der jeweiligen Bindungsstärke bewerten.
- Beobachtete Wirkung: Bei festgestellten Bodenveränderungen (Verfärbung, Geruch) oder Pflanzen-
schäden
m = +0.1 bis +0.2.
Boden - m
IV
Im Stadium der Historischen Erkundung liegen im allgemeinen keine Analysenwerte vor.
2.3.3 Orientierende Erkundung und Bewertung (Beweisniveau 2)
Wird weiterer Handlungsbedarf festgestellt, folgt die Stufe der Orientierenden Erkundung (Phase E
1-2
).
Die Orientierende Erkundung ist nach S
ÄCHSISCHES STAATSMINISTERIUM FÜR UMWELT UND LAN-
DESENTWICKLUNG (1995 a und b) durchzuführen und nach SÄCHSISCHES STAATSMINISTERIUM FÜR
UMWELT UND LANDESENTWICKLUNG (1995 c) zu bewerten.
Zur qualitativen Erfassung der Kontaminationsschwerpunkte sind (neben der Erfassung naturräumlicher
Daten) chemisch-physikalische Untersuchungen erforderlich.
Die folgenden Tabellen 6 und 7 enthalten das - im konkreten Fall nach den Ergebnissen der Historischen
Erkundung anzupassende - Analytikspektrum für Boden und Grundwasser (bzw. Eluat) sowie eine
mögliche Parametererweiterung für die Detailerkundung (Beweisniveau 3). Spezielle Einzelsubstanzen
werden im Stadium der Orientierenden Erkundung meist noch nicht untersucht. Auf BN 2 nachgewiesene
Substanzen müssen selbstverständlich bei der Detailerkundung weiteruntersucht werden.
Bei der Analytik sind die jeweiligen DIN-Verfahren anzuwenden.
Boden:
Mittels Bodenproben aus unterschiedlichen Teufenbereichen (zuerst oberflächennah) sind die
Kontaminationsschwerpunkte gemäß Pkt. 1.3 zu untersuchen, um das relevante Schadstoffspektrum zu
ermitteln und erste Angaben zur räumlichen Verteilung der Schadstoffe zu gewinnen. Die Probenahme ist
nach S
ÄCHSISCHES LANDESAMT FÜR UMWELT UND GEOLOGIE (in Vorb.) durchzuführen.
Grundwasser:
Die Entnahme von Grundwasserproben hat unter Beachtung der entsprechenden DVGW-
Merkblätter im An- und Abstrom zu erfolgen. In der Regel sind zwei Meßstellen im Abstrom und eine
Meßstelle im Anstrom erforderlich. Der wasserführende Bereich eines Grundwasserleiters ist vollständig
zu verfiltern.

 
Seite 11
Angetroffenes Schichtenwasser ist nach Möglichkeit mit zu untersuchen.
Bodenluft:
Bodenluftuntersuchungen sind aufgrund der vorherrschenden schwerflüchtigen Schadstoffe in
der Regel nicht angezeigt.
Tab. 6
:
Physikalisch-chemische Grundparameter für die Orientierende Erkundung und die
Detailerkundung.
Grundparameter
Boden
Eluat
Grundwasser
Geruch, Farbe, Aussehen
X
X
X
pH-Wert, El. Leitfähigkeit
X
X
Temperatur, O2-Gehalt
X
Trockensubstanz
X
X
Konsistenz
X
TOC / DOC
X
X
Gesamthärte
X
Tab. 7:
Analysenplan mit branchenspezifischen Parametern der beiden HSM-Hauptgruppen
für die Orientierende Erkundung und die Detailerkundung.
(Wasser: Grundwasser und Eluat)
Parameter
Ölige HSM
Wasserlösl. HSM
Beweis-
niveau
Bemerkung
Boden
Wasser
Boden
Wasser
AOX / EOX
X
X
X
X
2
PAK (EPA-16)
Phenole
IR-KW
LHKW, BTEX
Pentachlorphenol
Organochlorpestizide
Dioxine / Furane
X
X
X
(X)
X
(X)
(X)
X
X
X
(X)
(X)
(X)
2
2
2
2
3
3
3
Bei Brandverdacht
B, F
As
Cr
ges, Cr(VI)
Cu
Hg
Zn
Sn
X
X
X
X
X
X
X
(X)
X
X
X
X
X
(X)
X
2-3
2
2
2
2-3
2-3
3
Ammonium
Phosphat
Chlorid
Nitrat / Nitrit
Sulfat / Sulfid
X
X
X
X
X
2
2
2
2
2
Feuerschutzmittel
Feuerschutzmittel
IR-KW
X
X
X
X
2
Lösungsmittel,
Betriebsstoff

Seite 12
FORMALE BEWERTUNG
Die formale Bewertung ist analog Pkt. 2.3.2 (Historische Erkundung), jedoch mit detaillierteren, analy-
tisch untersetzten Werten durchzuführen. Nachfolgend werden nur die Besonderheiten in der Stufe der
Orientierenden Erkundung herausgestellt.
Stoffgefährlichkeit - r
0
:
Die Stoffgefährlichkeit wird nicht mehr nach der Brancheneinstufung, sondern nach analytisch be-
stimmten relevanten Parametern festgelegt. Dabei ist der Schadstoff mit dem höchsten r
0
-Wert in Ansatz
zu bringen.
Ausnahme: Wenn sich aufgrund der spezifischen Standort- und Stoffeigenschaften sowie der Stoffmengen
aus einem niedrigeren r
0
-Wert ein höherer Risikowert ergibt, so ist dieser Stoff für die Bewertung
auszuwählen.
Grundwasser - m
I
bis m
III
Die Stoffeigenschaften (Löslichkeit, Sorption, Abbaubarkeit) sind entsprechend der ermittelten relevanten
Stoffe zu spezifizieren.
- Löslichkeit: Für die nachgewiesenen Stoffe spezifizieren, z.B. Arsen;
m =
±0.
- Sorption: Sind z.B. nur PAK relevant und der Boden ist stark humos, ist
m = -0.2.
- Abbaubarkeit: Wurden z.B. PAK
und
Schwermetalle nachgewiesen, ist
m =
±0.
Grundwasser - m
IV
Die ermittelten Schadstoffkonzentrationen sind mit den Prüf- und Maßnahmewerten nach SÄCHSISCHES
STAATSMINISTERIUM FÜR UMWELT UND LANDESENTWICKLUNG (1995 c) zu vergleichen und entsprechend
zu bewerten.
Boden - m
I
bis m
III
Die Stoffeigenschaften sind entsprechend der ermittelten relevanten Stoffe zu spezifizieren. Gegenseitige
Stoffbeeinflussungen sind zu beachten.
- Löslichkeit: Für die nachgewiesenen Stoffe spezifizieren.
- Sorption: s. Pkt. 2.3.2.
- Abbaubarkeit: Spezifizierung anhand der Untersuchungsergebnisse, z.B.:
• Schwermetalle nachgewiesen: m
III
= 1.0
• PAK allein nachgewiesen: m
III
= 0.9.
Boden - m
IV
Die Analysenwerte sind mit den nutzungsabhängigen Prüf- und Maßnahmewerten nach SÄCHSISCHES
STAATSMINISTERIUM FÜR UMWELT UND LANDESENTWICKLUNG (1995 c) zu vergleichen. Der weitere
Handlungsbedarf ist anzugeben.
2.3.4 Detailerkundung und Bewertung (Beweisniveau 3
)
Ergibt die Bewertung auf Beweisniveau 2 weiteren Handlungsbedarf, folgt die Stufe der Detailerkundung
(Phase E
2-3
) zur quantitativen Abgrenzung des Schadensherdes und ggf. der Schadstofffahne sowie zur
abschließenden Gefährdungsabschätzung.
In der Phase der Detailerkundung ist das Untersuchungsspektrum bei entsprechenden Hinweisen aus der
Orientierenden Erkundung gezielt auf spezielle Schadstoffe auszudehnen (z.B. Chlornaphthalin, Dini-

Seite 13
trophenol, Organoquecksilberverbindungen, DDT, Barium). Zu empfehlen ist ein GC/MS-Screening
(ölige HSM) bzw. eine Röntgenfluoreszenzanalyse (wasserlösliche HSM), um Einzelsubstanzen bzw.
Einzelelemente zu identifizieren.
Für die Entscheidung zur Sanierung eines Holzimprägnierstandortes werden in der Regel die Gefährdung
von Schutzgütern durch die PAK- und die Schwermetallgehalte im Boden und besonders im Grundwasser
entscheidend sein.
Die Gefährdungsabschätzung erfolgt nutzungs- und schutzgutbezogen.
Im Ergebnis können Sofortmaßnahmen (Schutz- und Beschränkungsmaßnahmen wie z.B. eine Oberflä-
chenabdeckung), Maßnahmen zur Sicherung / Sanierung, die fachtechnische Überwachung, der Verbleib
im oder das Ausscheiden aus dem Altlastenkataster stehen.
Wird eine Sanierung empfohlen, sind vorläufige Sanierungszielwerte vorzuschlagen.
Sanierungszielwerte liegen im allgemeinen zwischen den Prüf- und Maßnahmewerten gemäß SALM, sind
aber immer einzelfallspezifisch von der zuständigen Umweltbehörde festzulegen.
2.4
Sanierungsuntersuchung
Hat die Gefährdungsabschätzung die Notwendigkeit einer Sanierung ergeben, ist auf der Basis vorläufiger
Sanierungszielwerte, der betroffenen Schutzgüter und der derzeitigen oder geplanten Flächennutzung eine
Sanierungsuntersuchung durchzuführen. Ziel ist die Ermittlung der geeigneten und angemessenen
Maßnahmen bzw. Maßnahmenkombinationen zur Gefahrenabwehr im Rahmen eines Variantenvergleichs.
Die Sanierungsuntersuchung umfaßt folgende wesentliche Arbeitsschritte:
- Grundlagenermittlung (Bestandsaufnahme, Vorauswahl, Untersuchungsprogramm)
- Ergänzende Standortuntersuchungen (z.B. zur Festlegung der Sanierungsbereiche)
- Prüfung von Sanierungsalternativen (Machbarkeitsstudie mit Feldversuchen)
- Verfahrensvorschlag (aus fachlicher, ökonomischer und rechtlicher Sicht)
- Anpassung / Festlegung von Schutz- und Sanierungszielen
- Abschließendes Planungskonzept.
Bei Holzimprägnierstandorten sind aus technischer Sicht z.B. Abbauversuche (Teeröle und Phenole),
Waschversuche (besonders Schwermetalle) , Immobilisierungs- und Pumpversuche denkbar.
Die Ergebnisse der Sanierungsuntersuchung dienen der Ordnungsbehörde als Entscheidungsgrundlage
über Art und Umfang der im konkreten Einzelfall durchzuführenden Sanierungsmaßnahmen. Der Sa-
nierungsbescheid umfaßt die verbindliche Festlegung der Sanierungsziele und des (der) Sanierungsver-
fahren(s), auf dessen Grundlage die Sanierungsplanung (Sanierungskonzept) erarbeitet wird.
2.5
Sanierung
Im folgenden werden die Sicherungs-/Sanierungsverfahren diskutiert, die für die Spezifik von Holz-
schutzmittelkontaminationen als besonders geeignet erscheinen. Daneben sind weitere Gefahrenab-
wehrmaßnahmen wie Umlagerung oder Schutz- und Beschränkungsmaßnahmen denkbar.
Die Reihenfolge der Nennung entspricht der derzeitigen Bedeutung.
Verfahrenskombinationen sind möglich.
Schadstoffunspezifische Verfahren wie
Oberflächenversiegelung
und
Einkapselung
(beide prinzipiell
gut geeignet für Holzimprägnierstandorte) oder hydraulische Sperren werden hier
nicht
extra betrachtet.
Die für Holzimprägnierstandorte charakteristischen und sanierungsrelevanten Schadstoffe sind v.a.
Schwermetalle und PAK, daneben Phenole, Pentachlorphenole, Fluoride, Borate etc. (s. Pkt. 1.4.2).
Oft wird eine Kombination von Dekontaminations- und Sicherungsverfahren die günstigste Lösung sein,

Seite 14
z.B. Auskofferung und thermische Behandlung der am stärksten kontaminierten Bodenbereiche, eine
Oberflächenversiegelung der leicht belasteten Flächen sowie ggf. eine Grundwassersanierung.
Während für die Sanierung von PAK-kontaminierten Böden (Teerölschäden) die thermische Behandlung
geeignet ist, sind für Schwermetallkontaminationen des Bodens Bodenwaschverfahren geeignet.
Generell schwerer und nur mit erhöhtem Aufwand zu sanieren sind Mischkontaminationen, insbesondere
von organischen Schadstoffen und Schwermetallen. Hier kommen oft nur noch Sicherungsmaßnahmen in
Frage.
2.5.1 Thermische Verfahren
Prinzip
Off-site-Dekontaminationsverfahren zur thermischen Phasentrennung zwischen verdampfbaren,
zersetzbaren oder verbrennbaren Bodeninhaltsstoffen und Bodenmineralen.
- Prozeßführung: Entgasung (Pyrolyse), Vergasung oder Verbrennung
- Prozeßschritte: Konditionierung, Verdampfung / Verbrennung, Nachverbrennung, Abgasreinigung
- Temperaturbereiche: Hoch-, Mittel- und Niedertemperaturverfahren (>900 °C, 300-650 °C, <300 °C).
Stand der Technik
Stationäre Anlagen zur Direktbefeuerung, Indirektbefeuerung, Wirbelschichtbefeuerung.
Eignung/Anwendung
- Für alle Schadstoffe außer schwerflüchtigen Schwermetallen
- Methode der Wahl bei hochbelasteten Böden mit für Holzimprägnierwerke typischen Mischkontami-
nationen von PAK, Phenolen, organischen Pestiziden und IR-KW sowie Quecksilber
- Schwermetalle werden oxydiert.
Wirkungsgrad und Kosten
- Höchster Wirkungsgrad, aber auch höchste Kosten (200-500 DM/t)
- Hoher Energieverbrauch.
2.5.2 Extraktions- und Waschverfahren
Prinzip
Off-site- und On-site-Dekontaminationsverfahren zur Ablösung anorganischer und organischer
Schadstoffe vom Bodenkorn mittels zugeführter mechanischer Energie, Überführung in die flüssige oder
gasförmige Phase oder Ausschleusung mit der Feinstkornfraktion.
- Prozeßschritte: Vorbereitung, naßmechanischer Aufschluß, Dispergieren/Suspendieren, Sor-
tieren/Klassieren, Feinststoffabtrennung, Prozeßwasserkreislauf, Wasseraufbereitung, Abluftreinigung
- Extraktionsmittel: Wasser mit oberflächenaktiven, organischen oder anorganischen Zusätzen
- Dekontamination: Aufkonzentrierte Schadstoffe werden nach Abscheiden, Strippen, Adsorbieren o.ä.
entsorgt.
Stand der Technik
Stationäre und (semi-)mobile Anlagen mit chemisch-physikalischer und/oder biologischer
Abwasseraufbereitung und Abluftreinigung.
Eignung/Anwendung
- Gut geeignet für mittel- bis grobkörnige Böden, schlecht geeignet für feinkörnige Böden

Seite 15
- Gut geeignet für einige Schwermetalle, eingeschränkt anwendbar für PAK
- Nur mit erhöhtem Aufwand bei Mischkontaminationen anwendbar.
Wirkungsgrad und Kosten
- Wirkungsgrad geringer, Entsorgung aufkonzentrierter Reststoffe erforderlich
- Mittlerer Energieverbrauch
- Mittlere Kosten (150-300 DM/t).
2.5.3 Immobilisierung
Prinzip
Verhinderung oder Verringerung von Schadstoffemissionen durch Verfestigung, Fixierung oder
Verglasung (Sicherungsverfahren).
- Wirkmechanismen: physikalische Fixierung, chemische Umwandlung, Agglomeration / Zementation der
Feststoffe (Körner), Pelettierung
- Prozeßschritte: Auskofferung, Behandlung, Wiedereinbau / Einbau in Landschaftsbauwerken und De-
ponien.
Stand der Technik
- On-site-Immobilisierung: Für immer mehr Schadstoffarten in der Praxis bewährt
- In-situ: prinzipiell möglich, aber geringe Bedeutung.
Eignung/Anwendung
- Für Mischkontaminationen geeignet (PAK, Schwermetalle)
- Feinkörnige Böden
- Nur für unsensible Nachnutzung.
Wirkungsgrad und Kosten
- Schadstoffpotential bleibt erhalten
- Geringer Energieverbrauch
- Günstige Kosten: 80-150 DM/t.
2.5.4 Hydraulische Verfahren zur Grundwassersanierung
Prinzip
Gezielte Beeinflussung der geohydraulischen Verhältnisse durch Pump- und Versickerungsbrunnen.
Oberirdische Wasserreinigung mit vielfältigen Verfahren (schadstoffabhängig).
Stand der Technik
Klassische Pumpverfahren mit oberirdischer Schadstoffentfernung.
- Für PAK und Phenole: Aktivkohlefilter, MPP-Filter, UV-Naßoxidation, katalytische Oxidation, Bio-
reaktor (nur Phenol) etc.
- Für Schwermetalle: Fällung, Flockung, Ionenaustauscher, Umkehrosmose etc.

Seite 16
Eignung/Anwendung
- Abhängig von den konkreten hydrogeologischen Verhältnissen
- Lange Laufzeiten, hoher Kontrollaufwand
- Z.T. hoher Energieaufwand, z.T. hoher Entsorgungsaufwand.
Wirkungsgrad und Kosten
Schwer zu verallgemeinern, abhängig von Schadensart und -umfang.
2.5.5 Biologische Verfahren
Prinzip
Abbau oder Umwandlung organischer Schadstoffe durch Mikroorganismen.
- Technologien: Mietenverfahren, Beetverfahren, Bioreaktor.
Stand der Technik
Off-site und On-site-Dekontaminationsverfahren, in-situ Pilotprojekte
- Sanierung von PAK-Schäden problematisch, daher nicht Stand der Technik
- Einzelne Abbauversuche (einige Pilze) erfolgreich.
Eignung/Anwendung
- Gut geeignet bei MKW, BTEX und Phenolen
- Für Schwermetalle nicht, für PAK (und Pestizide) nur eingeschränkt anwendbar (bis vierkernige
Aromaten)
- Zeit- und platzaufwendig.
Wirkungsgrad und Kosten
Bei reinen MKW-Schäden hoher Wirkungsgrad.
On-site hoher Platzbedarf, geringer Energieverbrauch,
Kosten ca. 100-180 DM/t.
2.5.6 Sanierungsüberwachung
Aufgrund der meist komplexen Schadstoffsituation ist eine fachtechnische Überwachung der Dekonta-
minations- und Sicherungsmaßnahmen unbedingt erforderlich. Dabei ist v.a. eine effiziente Projekt-
struktur, ein koordiniertes Vorgehen aller Beteiligten sowie die Einhaltung der technischen Vorgaben und
der Arbeitsschutzbestimmungen wichtig.
Neben der Eigenüberwachung des Sanierers ist eine unabhängige analytische Überwachung zur Kontrolle
der Sanierungsarbeiten und Dokumentation des Sanierungserfolgs zu installieren.
2.5.7 Technische Überwachung
Insbesondere bei Grundwasserschäden und nach Sicherungsmaßnahmen ist eine regelmäßige Überwa-
chung von Grundwassermeßstellen vorzusehen, die sich über mehrere Jahre erstrecken kann.
Relevante Untersuchungsparameter sind die in der Erkundungsphase festgestellten Schadstoffe bzw.
Leitparameter.

Seite 17
2.5.8 Anbieter von Leistungen zur Altlastenbehandlung
Auf dem Gebiet der Erkundung und Sanierung von Altlasten tätige Ingenieurbüros und Fachfirmen sind
dem "Verzeichnis der Anbieter von Leistungen zur Altlastenbehandlung im Freistaat Sachsen" zu ent-
nehmen. Das letztmals im Oktober 1995 vom LfUG herausgegebene Verzeichnis ist ab sofort über die
Industrie- und Handelskammern in Dresden, Leipzig und Chemnitz zu beziehen.
Bundesweite Angaben enthält das "Technologieregister zur Sanierung von Altlasten" (EDV-Programm
TERESA, U
MWELTBUNDESAMT, 1997). Aktuelle Informationen sind auch über den Ingenieurtechnischen
Verband Altlasten (ITVA) erhältlich.
Abfalltechnische Behandlungsanlagen (thermische, biologische und chemisch-physikalische Bodenbe-
handlungszentren) sind im "Abfalltechnischen Anlagenkataster" (ANKA) des LfUG sowie in regelmä-
ßigen Publikationen, wie z.B. der Zeitschrift TERRATECH, recherchierbar.
Anbieter von Immobilisierungsverfahren enthält u.a. die LfUG-Publikation "Immobilisierung von
Schadstoffen in Altlasten", S
ÄCHSISCHES LANDESAMT FÜR UMWELT UND GEOLOGIE (1996).

Seite 18
3
Literaturhinweise
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schätzung, Pfad und Schutzgut Grundwasser. Anlage 7: Schadstoffpfad Grundwasser; Merkmale, Tabellen
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schätzung, Pfad und Schutzgut Boden. Anlage 7: Schadstoffpfad Boden; Merkmale, Tabellen und Regeln
für die Gefährdungsabschätzung mit dem Programm GEFA. - Handbuch zur Altlastenbehandlung, Teil 3,
Anlage 7, Dresden.
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ÄCHSISCHES STAATSMINISTERIUM FÜR UMWELT UND LANDESENTWICKLUNG (1998): Erfassung von Ver-
dachtsfällen und Formale Erstbewertung. - Handbuch zur Altlastenbehandlung, Teil 2, Dresden.
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ÄCHSISCHES STAATSMINISTERIUM FÜR UMWELT UND LANDESENTWICKLUNG (in Vorbereitung b): Gefähr-
dungsabschätzung, Pfad und Schutzgut Luft. - Handbuch zur Altlastenbehandlung, Teil 6, Dresden.