Az. 320a E-1/21
Amtsgericht Torgau
Richterlicher Geschäftsverteilungsplan
für das
Geschäftsjahr 2021
Stand: 01.03.2021
Inhaltsverzeichnis
A.
Vorbemerkung
2
B.
Örtliche Zuständigkeiten der Gerichtsstandorte
2
C.
Allgemeine Regelungen
3
D.
Geschäftsverteilung im Einzelnen
7
E.
Personenverzeichnis zur Geschäftsverteilung
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Anlage 1
12

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A. Vorbemerkung
1. Richterin am Amtsgericht Meisel ist zum 01.03.2021 in den Ruhestand getreten. Die
Ernennung eines Richters ist zum 06.04.2021 beabsichtigt, so dass bis dahin die Ver-
tretungsregeln gelten.
2. Richterin am Amtsgericht Rech tritt gem. § 21 c Abs. 2 GVG als durch die letzte Wahl
der Mitglieder des Präsidiums Nächstberufene an ihre Stelle.
3. Richter am Amtsgericht Arnold ist mit 1,0 AKA weiter an das Oberlandesgericht Dres-
den abgeordnet.
4. Direktor des Amtsgerichts Herberger ist
teilweise freigestellt für Tätigkeiten in der Gerichtsverwaltung
mit 0,40 AKA
und zudem teilweise abgeordnet an das Oberlandesgericht Dresden
mit 0,10 AKA
5. Richter am Amtsgericht als ständiger Vertreter des Direktors
Dr. Burmeister ist
teilweise freigestellt für Tätigkeiten in der Gerichtsverwaltung
mit 0,10 AKA
6. Richter am Amtsgericht Grzonka ist
teilweise abgeordnet an das Landgericht Leipzig, Referendar-
ausbildung
mit 0,33 AKA
7. Teilweise freigestellt für Tätigkeiten in der auswärtigen Strafvollstre-
ckungskammer des Landgerichts Leipzig mit dem Sitz in Torgau
sind:
Richter am Amtsgericht Christiansen
mit 0,80 AKA
Richter am Amtsgericht Stricker
mit 0,15 AKA
B. Örtliche Zuständigkeiten der Gerichtsstandorte
Der Bezirk des Amtsgerichts Torgau umfasst das Gebiet der Gemeinden Arzberg, Beil-
rode, Cavertitz, Dahlen, Dommitzsch, Dreiheide, Elsnig, Liebschützberg, Mockrehna,
Mügeln, Naundorf, Oschatz, Belgern-Schildau, Torgau, Trossin und Wermsdorf.
Für Strafsachen, Bußgeldsachen und Grundbuchsachen ist das Hauptgericht Torgau
ausschließlich zuständig.
Für Familiensachen, Betreuungssachen, Unterbringungssachen, Freiheitsentziehungs-
sachen gemäß §§ 415 ff FamFG und Landwirtschaftssachen ist die Zweigstelle Oschatz
ausschließlich zuständig.
Im Übrigen ist für das Gebiet der Gemeinden Arzberg, Beilrode, Belgern-Schildau,
Dommitzsch, Dreiheide, Elsnig, Mockrehna, Torgau, Trossin (Altkreis Torgau), das
Hauptgericht Torgau und für das Gebiet der Gemeinden Cavertitz, Dahlen, Liebschütz-
berg, Mügeln, Naundorf, Oschatz und Wermsdorf (Altkreis Oschatz) die Zweigstelle Os-
chatz zuständig, soweit in dieser Geschäftsverteilung keine andere örtliche Zuweisung
erfolgt ist.

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C. Allgemeine Regelungen
I.
Allgemeine Bestimmungen für alle Geschäftsaufgaben
1. Eingehende Rechts- und Amtshilfeersuchen werden dem Referat zugewiesen, das
für das Verfahren zuständig wäre, wenn es in der Hauptsache beim Amtsgericht Tor-
gau durchgeführt würde.
2. Bei Meinungsverschiedenheiten über die Anwendung und Auslegung der Geschäfts-
verteilung entscheidet das Präsidium, soweit nicht ein Gericht eines höheren Rechts-
zuges zuständig ist.
3. Eine einmal begründete Zuständigkeit bleibt bestehen, soweit in dieser Geschäftsver-
teilung nicht ausdrücklich eine andere Zuweisung geregelt ist.
II. Allgemeine Zuständigkeitsregelungen für Strafsachen und Bußgeldsa-
chen
1. Straf- und Bußgeldsachen werden getrennt nach Registern (Ls, Ds, Cs, Gs, AR), wie
bei den einzelnen Geschäftsaufgaben geregelt, verteilt.
Innerhalb der Einzelrichterstrafsachen gegen Erwachsene wird nach Anfangsbuch-
staben zugeteilt. Maßgeblich ist der Anfangsbuchstabe des Nachnamens des Be-
schuldigten/Angeschuldigten/Angeklagten/Betroffenen. Wenn kein Beschuldigter etc.
ermittelt werden kann, bestimmt sich die Zuständigkeit nach dem Anfangsbuchstaben
des Nachnamens des Geschädigten, wenn auch kein Geschädigter ermittelt werden
kann, des Zeugen. Bei mehreren Beschuldigten etc. / Geschädigten / Zeugen richtet
sich die Zuständigkeit nach dem Anfangsbuchstaben des Nachnamens des dem Le-
bensalter nach jüngsten.
Ist die Zuständigkeit eines Richters oder einer Richterin davon abhängig, ob der Tat-
ort oder der Wohnort des oder der Beschuldigten, Angeschuldigten oder Angeklagten
im Gebiet des Altkreises Oschatz oder im Gebiet des Altkreises Torgau liegt, gilt Fol-
gendes:
a) Enthalten Strafbefehlsantrag, Antragsschrift oder Anklageschrift nur einen Tatort,
ist dieser für die Zuständigkeit maßgeblich.
b) Enthalten Strafbefehlsantrag, Antragsschrift oder Anklageschrift mehrere Tatorte,
die sowohl im Gebiet des Altkreises Torgau als auch im Gebiet des Altkreises Os-
chatz liegen (divergierende Tatorte) ist für die Zuständigkeit der Wohnort des oder
der Beschuldigten, Angeschuldigten oder Angeklagten maßgeblich, wenn dieser
im Zuständigkeitsbereich des Amtsgerichts Torgau liegt.
c) Haben der oder die Beschuldigte, Angeschuldigte oder Angeklagte bei divergie-
renden Tatorten keinen Wohnort im Zuständigkeitsbereich des Amtsgerichts Tor-
gau ist der in Strafbefehlsantrag, Antragsschrift oder Anklageschrift zuerst genann-
te Tatort für die Zuständigkeit maßgeblich.
d) Besteht im Bezirk des Amtsgerichts Torgau kein Tatort, ist der Wohnort des oder
der Beschuldigten, Angeschuldigten oder Angeklagten für die Zuständigkeit maß-
geblich.

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e) Ist gegen einen Beschuldigten, Angeschuldigten oder Angeklagten oder eine Be-
schuldigte, Angeschuldigte oder Angeklagte bereits ein Verfahren beim Amtsge-
richt Torgau anhängig, ist der für dieses Verfahren zuständige Richter oder die für
dieses Verfahren zuständige Richterin für alle weiteren Verfahren gegen densel-
ben Beschuldigten, Angeschuldigten oder Angeklagte oder gegen dieselbe Be-
schuldigte, Angeschuldigte oder Angeklagte zuständig.
2. Im Falle der Abtrennung von Verfahren einzelner Beteiligter bleibt es bei der bisheri-
gen Zuständigkeit.
3. Bereits begonnene, aber noch nicht beendete Hauptverhandlungen werden von dem
bisher mit der Sache befassten Richter zu Ende geführt
4. Die für ein anhängiges Straf- oder Bußgeldverfahren begründete Zuständigkeit bleibt
weiter bestehen, wenn ein Übergang vom Bußgeld- zum Strafverfahren erfolgt (81
OWiG) bzw. wenn das Gericht die in der Anklage bezeichnete Tat als Ordnungswid-
rigkeit beurteilt (§ 82 OWiG).
5. Wird eine vor dem Schöffen- / Jugendschöffengericht erhobene Anklage vor dem
Strafrichter / Jugendrichter eröffnet, dann ist der Vorsitzende des Schöffengerichts /
Jugendschöffengerichts als Strafrichter / Jugendrichter zuständig.
6. Bei Zurückverweisungen und Wiederaufnahmen gilt:
a) Wird eine Sache gemäß § 328 Abs. 2 StPO, § 354 Abs. 2 StPO zurückverwiesen
oder wird das Gericht gemäß § 210 Abs. 3 StPO bestimmt, so entscheidet nun-
mehr der Vertreter, im Fall des § 79 Abs. 6 OWiG nur dann, falls an einen anderen
Spruchkörper zurückverwiesen wird; hat jedoch ein Richterwechsel stattgefunden,
verbleibt es bei der Regelung der Geschäftsverteilung.
b) In den Fällen der Zurückverweisung an das Amtsgericht Torgau als ein anderes
Gericht gleicher Ordnung gemäß § 354 Abs. 2 StPO oder der Wiederaufnahme
oder von Anträgen zur Vorbereitung eines Wiederaufnahmeverfahrens des § 140a
GVG verbleibt es bei der Regelung der Geschäftsverteilung, soweit sich nicht aus
der Anlage zum richterlichen Geschäftsverteilungsplan des Oberlandesgerichts
Dresden etwas anderes ergibt.
7. Für die von einem auswärtigen Gericht nach § 462a StPO abgegebene Bewährungs-
aufsicht ist das Richterreferat zuständig, das für das Verfahren zuständig gewesen
wäre, wenn es in der Hauptsache beim Amtsgericht Torgau durchgeführt worden wä-
re.
8. Für Entscheidungen nach dem StrEG sind zuständig im Falle
a) des § 9 Abs. 1 Satz 1 StrEG der Richter, der nach der Geschäftsverteilung bei Er-
hebung der öffentlichen Klage zuständig gewesen wäre;
b) des 9 Abs. 1 Satz 2 Nr. 1 StrEG der Richter, zu dem die zurückgenommene öf-
fentliche Klage erhoben worden war;
c) im Übrigen der Ermittlungsrichter

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III. Allgemeine Zuständigkeitsregelungen für Familiensachen
1. Die Geschäfte in Familiensachen werden im Einzelturnus nach den unter lit. C Ziff. IV
1 a und b dargestellten Verteilungsregelungen auf die Richterreferate verteilt. Der
Turnus 1:1 wird laufend über den Jahreswechsel 2020/2021 fortgesetzt.
Die Eingangsgeschäftsstelle verfährt bei Eintragung der Neueingänge wie folgt:
a) Sämtliche während eines Tages, also bis 24.00 Uhr bei Gericht eingehenden, in
das Register einzutragenden Neueingänge sind am darauffolgenden Arbeitstag
auf der Geschäftsstelle, sofort nachdem die vor 24.00 Uhr in den Nachtbriefkasten
eingeworfenen Neueingänge bei ihr eingegangen sind, in alphabetischer Reihen-
folge zu ordnen und in der so festgelegten Reihenfolge in das Register einzutra-
gen.
Maßgebend für die alphabetische Einordnung ist der Familienname des Antrags-
gegners, bei mehreren Antragsgegnern der Familienname des in der Antrags-
schrift zuerst Genannten. Echte oder unechte Adelsbezeichnungen („von“, „zu“
usw.) oder ähnliche Zusätze („van“, „de“, „di“ usw.) bleiben außer Betracht, es sei
denn, sie werden mit dem Namen in einem Wort geschrieben. Bei gleichen Zuna-
men von Antragsgegnern ist deren (erster) Vorname maßgebend. Ist auf diese
Weise keine Reihenfolge festzulegen, wird der Zuname, ersatzweise der (erste)
Vorname des Antragstellers herangezogen.
Weiter ist bei Behörden der Orts- oder Gebietsname maßgebend.
b) Anträge auf Erlass einstweiliger Anordnungen und Arreste sind sofort bei Eingang
mit der Uhrzeit des Eingangs zu versehen und an nächstoffener Stelle zuzuteilen.
Gelangen mehrere einstweilige Anordnungen bzw. Arreste gleichzeitig auf die
Geschäftsstelle, so wird wie oben unter a) beschrieben verfahren.
2. Eine Familiensache, die denselben Personenkreis im Sinne von § 23 b Abs. GVG
betrifft wird stets von dem Richter bearbeitet, der für das erste aus diesem Personen-
kreis eingegangene Verfahren zuständig ist oder war, soweit er die Richtergeschäfts-
aufgabe noch bearbeitet. Gleichgültig ist dafür die prozessuale Art des Verfahrens,
der Streitgegenstand oder eine bereits erfolgte Erledigung des die Zuständigkeit be-
gründenden Verfahrens.
Derselbe Personenkreis liegt vor,
a) wenn die neu eingehende Sache die an einem früheren Verfahren beteiligten Ehe-
gatten oder geschiedene Ehegatten oder deren Abkömmlinge (auch inzwischen
volljährig gewordene ), eingetragene Lebenspartner, Verlobte oder ehemalige Ver-
lobte, Eltern u. s. w. betrifft, selbst wenn die beteiligten Personen inzwischen ihren
Namen geändert haben; nicht aber, wenn das neue Verfahren auf eine Ehe zu-
rückgeht, die eine der beteiligten Personen mit einem Dritten eingegangen ist,
b) in Sorge - / Umgangsverfahren, die dasselbe Kind oder Geschwister dieses Kin-
des betreffen,
c) in Verfahren gemäß §§ 1666, 1666a BGB, die dasselbe Kind oder Halb- / Ge-
schwister dieses Kindes betreffen.
Im Ausgleich wird dem abgebenden Richter jeweils das nächste nicht im Sachzu-
sammenhang stehende eingehende Verfahren, für das der übernehmende Richter
zuständig wäre, übertragen
3. Bei Verfahrenstrennung bleibt das abgetrennte Verfahren bei dem Referat anhängig,
bei dem das Ursprungsverfahren anhängig ist oder war.

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4. Die gemäß § 2 Abs. 1 Satz 2 des Versorgungsaugleichs - Überleitungsgesetzes ab-
getrennten und noch ausgesetzten VA-Verfahren werden als Neueingänge behan-
delt. Die aus sonstigen Gründen derzeit noch ausgesetzten VA-Verfahren bleiben in
der Zuständigkeit des bisherigen Referats.
5. Nicht zum 31.12.2020 den Referaten 1 F und 3 F nach Endziffern zugeteilte Verfah-
ren des Referates 2 F, in denen nachträglich richterliche Entscheidungen / Maßnah-
men erforderlich werden, werden nach den in Ziffer 1 festgelegten allgemeinen Rege-
lungen zugeteilt.
IV. Allgemeine Zuständigkeitsregelungen für Betreuungs-, Unterbringungs-,
und betreuungsgerichtliche Zuweisungssachen
In Betreuungs-, Unterbringungs-, und betreuungsgerichtlichen Zuweisungssachen
richtet sich die Zuständigkeit nach dem Wohnsitz oder gewöhnlichen Aufenthalt des
Betroffenen. Hat der Betroffene im Bezirk des Amtsgerichts Torgau keinen Wohnsitz
oder gewöhnlichen Aufenthalt, werden die Verfahren dem Richterreferat zugewiesen,
in dessen Zuständigkeitsbereich das Fürsorgebedürfnis hervortritt.
V. Vertretungsregelungen
1. Der Vertreter eines Richters wird tätig, wenn der von ihm zu vertretende Richter er-
krankt, beurlaubt oder aus anderen tatsächlichen oder rechtlichen Gründen verhindert
ist, seine Geschäftsaufgaben zu erledigen.
Ist zweifelhaft, ob im Einzelfall eine Verhinderung gegeben ist, wird diese durch den
Direktor des Amtsgerichts festgestellt, der hierzu vom Präsidium ausdrücklich er-
mächtigt wird. Ist die Verhinderung des Direktors des Amtsgerichts zweifelhaft, ent-
scheidet sein Vertreter.
2. Bei Verhinderung des in der Geschäftsverteilung bestimmten Vertreters und des
Zweitvertreters übernehmen die übrigen Richter des jeweiligen Standortes die weitere
Vertretung der Reihe nach, beginnend mit dem dienstjüngsten Richter, bei gleichem
Dienstalter beginnend mit dem lebensjüngsten Richter, soweit dieser Richter nach
dem Gesetz vertreten kann.
Standort Torgau:
Richterin am Amtsgericht Ubrich
Richter am Amtsgericht Grzonka
Direktor des Amtsgerichts Herberger
Richter am Amtsgericht Christiansen
Richter am Amtsgericht Stricker
Standort Oschatz:
Richterin Kolbach
Richter am Amtsgericht (stdVDir) Dr. Burmeister
Richterin am Amtsgericht Rech
Ersatzweise werden die Genannten in der aufgeführten Reihenfolge an dem jeweils
anderen Standort tätig.

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3. Über die Ablehnung eines Richters, seine Selbstablehnung oder bei Zweifeln über
seinen Ausschluss kraft Gesetzes
gegen:
entscheidet:
RiAG Grzonka
RiAG Stricker
RiAG Christiansen
RiAG Stricker
RiAG (stVDir) Dr. Burmeister
RiinAG Ubrich
Riin Kolbach
DirAG Herberger
RinAG Rech
DirAG Herberger
RiAG (stVDir) Dr. Burmeister
Riin Kolbach
D. Geschäftsverteilung im Einzelnen
I. Hauptgericht Torgau
1. Zivilsachen, Zwangsvollstreckungssachen, Nachlasssachen, Grundbuchsach-
en, Beratungshilfesachen und sonstige Rechtssachen
1.1. Richter am Amtsgericht Stricker
1.1.1. Zivilsachen einschließlich Arreste, einstweilige Verfügungen, WEG-Sachen
und H-Sachen mit Ausnahme der im Referat 3 C bis 30.06.2017 eingegan-
genen Verfahren aus dem gesamten Gerichtsbezirk
1.1.2. Richterliche Geschäfte in Grundbuchsachen aus dem gesamten Gerichts-
bezirk
Vertreter:
Richterin am Amtsgericht Ubrich
Weiterer Vertreter: Richter am Amtsgericht Christiansen
1.2. Direktor des Amtsgerichts Herberger
1.2.1. Die seit 01.05.2016 in Zivilsachen einschließlich Arreste, einstweilige Ver-
fügungen, WEG-Sachen und H-Sachen im Turnus eingegangenen Verfah-
ren (3 C) bis einschließlich 30.06.2017
1.2.2. Richterliche Aufgaben nach dem Sächsischen Schiedsstellengesetz aus
dem gesamten Gerichtsbezirk
1.2.3. Die nicht besonders zugeteilten richterlichen Geschäfte des Amtsrichters
aus dem gesamten Gerichtsbezirk
1.2.4. Güterichterverfahren gemäß §§ 278 Abs. 5 ZPO, 36 Abs.5 FamFG aus
dem gesamten Gerichtsbezirk
Vertreter:
Richter am Amtsgericht Grzonka
Weiterer Vertreter: Richter am Amtsgericht Stricker
1.3. Richterin am Amtsgericht Rech
Nachlass- und Teilungssachen aus dem gesamten Gerichtsbezirk
Vertreter: Richter am Amtsgericht Stricker
1.4. Richterin am Amtsgericht Ubrich

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Richterliche Entscheidungen in Beratungshilfesachen aus dem gesamten Ge-
richtsbezirk
Vertreter:
Richterin Kolbach
Weiterer Vertreter: Richter am Amtsgericht Stricker
1.5. Richterin Kolbach
Richterliche Aufgaben in Zwangsvollstreckungssachen aus dem gesamten Ge-
richtsbezirk
Vertreter:
Richter am Amtsgericht als ständiger Vertreter des Direktors
Dr. Burmeister
Weiterer Vertreter: Richter am Amtsgericht Stricker
2. Strafsachen und Bußgeldsachen aus dem gesamten Gerichtsbezirk
(Hauptgericht und Zweigstelle)
2.1. Richter am Amtsgericht Grzonka
2.1.1. Vorsitzender des Schöffen- und Jugendschöffenwahlausschusses und Lei-
ter der Schöffen- und Jugendschöffenauslosung sowie sonstige Schöffen-
angelegenheiten, soweit nach dem GVG oder der Sächsischen Schöffen-
und Jugendschöffen VwV der Richter beim Amtsgericht zuständig ist.
2.1.2. Geschäfte des Vorsitzenden des Schöffen- und des erweiterten Schöffen-
gerichts einschließlich der Bewährungsaufsicht
2.1.3. Einzelrichterstrafsachen gegen Erwachsene einschließlich der Bewäh-
rungsüberwachungen mit den Anfangsbuchstaben A – F
2.1.4. Erzwingungshaftsachen gegen Erwachsene
Vertreter:
Richter am Amtsgericht als ständiger Vertreter des Direktors
Dr. Burmeister
Weiterer Vertreter: Richter am Amtsgericht Christiansen
2.2. Richter am Amtsgericht Christiansen
Beisitzer im erweiterten Schöffengericht
Vertreter:
Richter am Amtsgericht als ständiger Vertreter des Direktors
Dr. Burmeister
2.3. Richter am Amtsgericht Christiansen
2.3.1. Jugendrichtersachen gegen Jugendliche und Heranwachsende einschließ-
lich der Vollstreckung und der Bewährungsaufsicht
2.3.2. Ermittlungsrichter
2.3.3. Rechtshilfeersuchen gleich welcher Art in Straf- und Bußgeldsachen
2.3.4. Richterliche Aufgaben nach dem Sächsischen Polizeigesetz und dem Poli-
zeigesetz des Bundes
2.3.5. Aufgaben des Jugendrichters als Vollstreckungsleiter für die JVA Torgau
und gemäß § 84 Abs.2 JGG
2.3.6. Geschäfte des Vorsitzenden des Jugendschöffengerichts einschließlich der
Vollstreckung und der Bewährungsaufsicht

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2.3.7. Gerichtliche Anordnung oder Genehmigung von freiheitsentziehenden
Maßnahmen aufgrund §§ 83, 84 des Sächsischen Strafvollzugsgesetzes
i.V.m. §126 Abs. 5 StPO
Vertreter:
Richter am Amtsgericht Grzonka
Weiterer Vertreter: Richter am Amtsgericht als ständiger Vertreter des Direktors
Dr. Burmeister
2.4. Direktor des Amtsgerichts Herberger
Bußgeld- und Ordnungswidrigkeitensachen gegen Erwachsene mit Ausnahme der
Anordnung von Erzwingungshaft
Vertreter:
Richter am Amtsgericht Stricker
Weiterer Vertreter: Richter am Amtsgericht Christiansen
2.5. Richter am Amtsgericht als ständiger Vertreter des Direktors Dr. Burmeister
2.5.1. Einzelrichterstrafsachen gegen Erwachsene mit den Anfangsbuchstaben G
– Z einschließlich der Bewährungsüberwachungen, wenn der Tatort oder
der Wohnort des Beschuldigten, Angeschuldigten oder Angeklagten im
Gebiet des Altkreises Oschatz liegt
2.5.2. Privatklagesachen gegen Erwachsene und Heranwachsende, wenn der
Tatort oder der Wohnort des Beschuldigten im Gebiet des Altkreises Os-
chatz liegt
Vertreter:
Richter am Amtsgericht Grzonka
Weiterer Vertreter: Richterin am Amtsgericht Ubrich
2.6. Richterin am Amtsgericht Ubrich
2.7.1. Einzelrichterstrafsachen gegen Erwachsene mit den Anfangsbuchstaben
G–Z einschließlich der Bewährungsüberwachungen, wenn der Tatort oder
der Wohnort des Beschuldigten, Angeschuldigten oder Angeklagten im
Gebiet des Altkreises Torgau liegt
2.7.2. Privatklagesachen gegen Erwachsene und Heranwachsende, wenn der
Tatort oder der Wohnort des Beschuldigten im Gebiet des Altkreises Tor-
gau liegt
Vertreter:
Richter am Amtsgericht Grzonka
Weiterer Vertreter: Richter am Amtsgericht als ständiger Vertreter des Direktors
Dr. Burmeister
2.7. Richterin Kolbach
2.8.1. Bußgeld- und Ordnungswidrigkeitssachen gegen Heranwachsende und
Jugendliche einschließlich der Anordnung von Erzwingungshaft und An-
ordnungen im Rahmen der Vollstreckung
Vertreter:
Richter am Amtsgericht Christiansen
Weiterer Vertreter: Richter am Amtsgericht als ständiger Vertreter des Direktors
Dr. Burmeister

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II. Zweigstelle Oschatz
1. Zivilsachen, Nachlasssachen, Landwirtschaftssachen und Beratungshilfesa-
chen
1.1. Richterin am Amtsgericht Rech
Landwirtschaftssachen einschließlich der mit der Auswahl, Auslosung und Beru-
fung der ehrenamtlichen Richter zusammenhängenden Geschäfte, soweit nicht
der Präsident des Oberlandesgerichts zuständig ist,
Vertreter:
Richterin Kolbach
Weiterer Vertreter: Direktor des Amtsgerichts Herberger
2. Familiensachen aus dem gesamten Gerichtsbezirk
(Hauptgericht und Zweigstelle)
2.1. Richterin am Amtsgericht Rech
2.1.1 Zuteilung von Neueingängen in Familiensachen nach dem zweiten Buch
des FamFG gemäß lit. C Ziff. IV 1,
2.1.2. Zuteilung der Geschäfte in Familiensachen nach dem zweiten Buch des
FamFG gemäß lit. C Ziff. IV 2– 5
Vertreter:
Richterin Kolbach
Weiterer Vertreter: Direktor des Amtsgerichts Herberger
2.2. Richterin Kolbach
2.2.1. Zuteilung von Neueingängen in Familiensachen nach dem zweiten Buch
des FamFG gemäß lit. C Ziff. IV 1
2.2.2. Zuteilung von Familiensachen nach dem zweiten Buch des FamFG gemäß
lit. C Ziff. IV 2 – 5
Vertreter:
Richterin am Amtsgericht Rech
Weiterer Vertreter: Richterin am Amtsgericht Ubrich
2.3. Direktor des Amtsgerichts Herberger
Die ab dem 01. September 2013 auf Antrag oder von Amts wegen wieder aufge-
nommenen, vormals nach § 2 Abs. 1 Satz 2 VAÜG ausgesetzten Versorgungs-
ausgleichsverfahren
Vertreter:
Richterin am Amtsgericht Rech
3. Betreuungs-, Unterbringungs- und Freiheitsentziehungssachen gemäß
§§ 415 ff. FamG aus dem gesamten Gerichtsbezirk
(Hauptgericht und Zweigstelle)
3.1. Direktor des Amtsgerichts Herberger
Betreuungs-, Unterbringungs- und betreuungsgerichtliche Zuweisungssachen
nach dem dritten Buch des FamFG für die Gemeinden Liebschützberg, Mügeln mit
Sornzig/Ablaß und Naundorf sowie Arzberg, Beilrode mit Großtreben-Zwethau
einschließlich der Unterbringungen gemäß § 1906 BGB
Vertreter:
Richter am Amtsgericht als ständiger Vertreter des Direktors
Dr. Burmeister

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3.2. N. N.
Betreuungs-, Unterbringungs- und betreuungsgerichtliche Zuweisungssachen
nach dem dritten Buch des FamFG für die Gemeinden Dommitzsch, Dreiheide,
Elsnig, Torgau, Trossin, Belgern - Schildau / Gneisenaustadt, Mockrehna, die
Stadt Oschatz mit Stadtteilen sowie Dahlen und Cavertitz einschließlich der Unter-
bringungen gemäß § 1906 BGB
Vertreter:
Direktor des Amtsgerichts Herberger (Altkreis Torgau)
Richter am Amtsgericht als ständiger Vertreter des Direktors
Dr. Burmeister (Altkreis Oschatz)
Weiterer Vertreter: Richterin Kolbach
3.3. Richter am Amtsgericht als ständiger Vertreter des Direktors Dr. Burmeister
3.3.1. Freiheitsentziehungssachen gemäß §§ 415 ff. FamFG aus dem gesamten
Gerichtsbezirk mit Ausnahme der Unterbringungen gemäß § 1906 BGB
3.3.2 Öffentlich-rechtliche Unterbringungssachen nach dem SächsPsychKG aus
dem gesamten Gerichtsbezirk
3.3.3 Betreuungs-, Unterbringungs- und betreuungsgerichtliche Zuweisungssa-
chen nach dem dritten Buch des FamFG für die Gemeinde Wermsdorf,
einschließlich der Unterbringungen gemäß § 1906 BGB
Vertreter:
Richterin Kolbach
E. Personenverzeichnis zur Geschäftsverteilung
alphabetisch geordnet, mit Angabe der Nummern der Geschäftsaufgaben, anstelle ge-
genseitiger Verweisungen bei Richtern mit verschiedenen Geschäftsaufgaben:
Name
Dienstbezeichnung
Geschäftsaufgabe Nummer
Dr. Burmeister
Christiansen
Grzonka
Herberger
Kolbach
Rech
Stricker
Ubrich
RiAG (stVDir)
RiAG
RiAG
DirAG
Riin
RiinAG
RiAG
Riin
I.2.5., II.3.3.
I.2.3.,
I.2.1., I.2.2.
I.1.2., I.2.4., II. 2.3., II.3.1.
I.1.5., I.2.7., II.2.2.
I.1.3., II.1.1., II.2.1.
I.1.1.
I.1.4., I.2.6.
Herberger
Direktor des Amtsgerichts
Dr. Burmeister
Rech
Richter am Amtsgericht als
Richterin am Amtsgericht
ständiger Vertreter des Direktors
Stricker
Christiansen
Richter am Amtsgericht
Richter am Amtsgericht

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Anlage 1
Allgemeines Dienstalter
der Richter und Richterinnen am Amtsgericht Torgau
Richterin Kolbach
Richterin am Amtsgericht Ubrich
01.01.2021
Richter am Amtsgericht (stdV)
Dr. Burmeister
01.10.2019
Richter am Amtsgericht Grzonka
01.07.2019
Direktor des Amtsgerichts Herberger
01.02.2001
Richterin am Amtsgericht Rech
01.09.1997
Richter am Amtsgericht Christiansen
01.11.1996
Richter am Amtsgericht Stricker
16.09.1994