NACHHALTIGER KONSUM AM
BEISPIEL VON VERBRAUCHER­
PRODUKTEN
Haltbarkeit von Produkten
verbessern
ZIEL DER MASSNAHME:
Nutzungsdauer von Produkten verbessern
UMSETZUNG / TEILSCHRITTES:
Unterstützung von Vorschlägen zur Förderung der Langlebig-
keit von Produkten auf europäischer Ebene;
UMSETZUNG / TEILSCHRITTES:
natürliche Haltbarkeitsbegrenzung von Produkten durch
Abnutzung, Materialermüdung
natürliche Haltbarkeitsbegrenzung von Produkten durch
Abnutzung, Materialermüdung
qualitative Haltbarkeitsbegrenzung durch
Konstruktion / Fertigung
ökonomische Haltbarkeitsbegrenzung – Reparatur teurer
als Neukauf
psychologische Haltbarkeitsbegrenzung durch Wandel der Mode
WAS NOCH ZU TUN IST
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Unterstützung von Initiativen, die die Reparaturfähigkeit
von Produkten fördern / gewährleisten
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Qualität „belohnen“
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Verbraucher informieren
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Einführung einer Informationspflicht über die
Mindestlebensdauer von Verbrauchsgütern und
Deklaration von Verschleißteilen
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Verlängerung der Sicherheits-Update-Pflicht für Software
gesellschaftlich:
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Nutzerverhalten hinterfragen / ändern
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Kaufentscheidung von die Nachhaltigkeit fördernden
Bedingungen abhängig machen
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Informationen einholen
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gesellschaftliche Akzeptanz zu den Konsequenzen der
Nachhaltigkeit herstellen
Einkaufs- und Ernährungsverhalten
neu denken
ZIEL DER MASSNAHME:
Umstellung von Ernährungsgewohnheiten hin zu regionaler,
frischer, kreativerer, maßvollerer Verwertung, (z. B. kein täglicher
Fleischkonsum) und bewussterem Essen
UMSETZUNG / TEILSCHRITTE:
Konzepte für Schulkantinen
Maßnahmen der Lebensmittelabnahme nach Verfallsdatum in
Supermärkten (Apps)
Vermeidung von Verpackungsmüll
SCHWIERIGKEITEN:
Geteilte Verantwortung von Verbrauchern, Erzeugern,
Lieferanten und Händlern
Wahrnehmung schärfen für nachhaltigeren Konsum
Aufklärung über Umweltauswirkungen
WAS NOCH ZU TUN IST
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:
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Staat kann keine nachhaltige Lebensweise verordnen, aber
nachhaltige Kreislaufwirtschaft zum Schutz von Ressourcen
und Klima in Gang setzen;
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finanzielle Anreize vorgeben;
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Einsichten im Handel befördern und steuerlich belohnen;
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Märkte für nachhaltige Produkte generieren
individuell:
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eigene Ernährungsgewohnheiten bewerten
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auf kurze Liefer- und Verarbeitungswege achten
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Lebensmittel wertschätzen und nicht verschwenden
und so Wegwerfgesellschaft nicht befördern
SÄCHSISCHES STAATSMINISTERIUM FÜR SOZIALES UND
GESELLSCHAFTLICHEN ZUSAMMENHALT