Modulhandbuch
Bachelorstudiengang
Allgemeine Verwaltung
Stand 01.10.2020

Inhalt
BaAV-01 Grundlagen des Verfassungs- und Europarechts ....................................... 3
BaAV-02 Privatrecht ................................................................................................... 8
BaAV-03 Betriebs- und Volkswirtschaftslehre .......................................................... 12
BaAV-04 Rechtsgrundlagen des Verwaltungshandelns ........................................... 17
BaAV-05 IT-gestützte Verwaltungsorganisation ....................................................... 23
BaAV-06 Sozialwissenschaftliche Grundlagen ......................................................... 27
BaAV-07 Kommunale Selbstverwaltung ................................................................... 32
BaAV-08 Öffentliche Finanzwirtschaft ...................................................................... 36
BaAV-09 Leistungsverwaltung .................................................................................. 40
BaAV-10 Bau- und Umweltrecht ............................................................................... 45
BaAV-11 Personalmanagement ............................................................................... 50
BaAV-12 Projektarbeit .............................................................................................. 54
BaAV-13 Eingriffs- und/oder Leistungsverwaltung ................................................... 57
BaAV-14 Querschnittsverwaltung (Haushalt, Personal, Informationstechnologie) . 59
BaAV-15 Rechnungswesen ...................................................................................... 60
BaAV-16 Beschaffung und Liegenschaftsverwaltung ............................................... 64
BaAV-17 Europarecht, Zuwendungsrecht, Datenschutz und Informationssicherheit 68
BaAV-18 Organisation und Steuerung ..................................................................... 73
BaAV-19 Öffentliche Wirtschaft ................................................................................ 78
BaAV-20 Kooperative Verwaltung ............................................................................ 82
BaAV-21A Besonderer Schutzauftrag des Staates .................................................. 86
BaAV-21B Besondere Handlungsfelder der Kommunen ......................................... 90
BaAV-22A Betriebswirtschaftslehre öffentlicher Unternehmen ................................ 94
BaAV-22B Finanzwissenschaften ............................................................................. 98
BaAV-23A Prozessorientierte Verwaltungsinnovation ............................................ 102
BaAV-23B Personen- und systemorientierte Verwaltungsinnovation ..................... 107
BaAV-24 Bachelorarbeit und Verteidigung ............................................................. 111
BaAV-25 Querschnittsverwaltung (Organisation, Haushalt, Personal,
Informationstechnologie) und/oder Öffentliche Betriebe .......................... 113
BaAV-26 Projektmanagement / Planungsverwaltung ............................................. 115
Fachtheoretische Pflichtmodule
Fachtheoretische Wahlpflichtmodule
Berufspraktische Module
Bachelorarbeit

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Hochschule Meißen (FH) und Fortbildungszentrum
Bachelorstudiengang „Allgemeine Verwaltung“
Modultitel
Grundlagen des Verfassungs- und
Europarechts
Modul Nr./Code:
BaAV-01
Stand: 01.10.2020
Modulbeauftragter
Ass. iur. Markus Fritz
(Stellvertretung: Ass. iur. Claudia Conradi)
Status
Fachtheoretisches
Pflichtmodul
Lernziele
Fachkompetenzen
Die Studierenden
lernen
die Bedeutung des Rechts in der Ge-
sellschaft
kennen
,
können
den Prozess der Rechtsentstehung
und die verschiedenen Rechtsquellen sowie die unterschiedli-
chen Materien der Rechtsordnung
einordnen
. Sie
erfassen
die
Struktur eines Rechtssatzes und
lernen
, mit dem Begriff „Sub-
sumtion“ umzugehen.
Die Studierenden
kennen
die Staatsprinzipien sowie deren Leit-
funktion für das gesamte Handeln der Verwaltung und deren Be-
deutung für das Verwaltungsrecht. Insbesondere
erkennen
sie
die Gewaltenteilung als Kernelement des Rechtsstaatsprinzips,
ordnen die Bedeutung der Rechtsverordnungen zutreffend ein
und
können
die Rechtmäßigkeit von Gesetzen
überprüfen
.
Sie
können
die Kompetenzen der Verfassungsorgane der Bun-
desrepublik Deutschland und des Freistaates Sachsen beschrei-
ben und voneinander
abgrenzen
.
Sie
kennen
die Verwaltungsorganisation des Bundes und des
Freistaates Sachsen.
Die Studierenden
kennen
die rechtlichen Grundlagen, die zent-
ralen Institutionen und die Struktur des Rechtsschutzsystems der
EU. Sie sind in der Lage, Interessenlagen anhand europäischer
Wertmaßstäbe zu
bewerten
.
Sie
kennen
das Zusammenwirken der Akteure und die Systema-
tik des Europarechts. Sie
können
die Entstehung der Rechtsquel-
len und Rechtsakte einschließlich ihrer Rechtsfortbildung durch
den EuGH
erklären
. Sie
verstehen
den europäischen Einigungs-
prozess und seine aktuellen Herausforderungen (auch im Hin-
blick auf Kommunikation, Mitgestaltung und Verhandlungsfüh-
rung in transnationaler Kooperation).
Sie
können
die Bedeutung der Grundrechte und deren Leitfunk-
tion für das gesamte Verwaltungshandeln im Hinblick auf deren
Wirkung für die einzelnen Bürger
einschätzen
. Sie
kennen
die
Schutzfunktion der Grundrechte für die Bürger gegenüber dem
staatlichen Handeln und die staatliche Pflicht, sich schützend und
fördernd vor die Grundrechte der Bürger zu stellen. Sie
kennen
die europäische Dimension des Grundrechtsschutzes.

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Schlüsselqualifikationen
Methodenkompetenz
: Die Studierenden erlernen juristische Ar-
beitsmethoden, insbesondere Auslegungsmethoden und rechtli-
che Gestaltung. Durch die Analyse, Bearbeitung und Lösung
rechtlicher Sachverhalte erlernen die Studierenden die Falllö-
sungstechnik. Die Studierenden wenden erworbenes Fachwis-
sen auf neue Fragestellungen an. Die Bewertungs-, Entschei-
dungs- und Begründungsfähigkeit der Studierenden wird durch
Übungen und Vorträge gefördert.
Sozialkompetenz
: Die Studierenden arbeiten auch in Gruppen
zusammen und stärken damit ihre Teamfähigkeit. Sie erwerben
Kompetenzen in Kommunikation, Präsentation und kooperati-
vem Lernen.
Inhalte
Einführung in die Rechtswissenschaft
Begriff und Funktionen des Rechtes, Rechtsentstehung und
Rechtsquellen, nationales und internationales Recht, öffentliches
und privates Recht, Rechtsträger, Methodenlehre
Verfassungsrecht
Staatsziele, Republik, Bundesstaat, Rechtsstaat, Demokratie,
Sozialstaat
Bundestag und Hilfsorgane, Bundesrat, Bundespräsident, Bun-
desregierung, Bundesverfassungsgericht, Sächsischer Landtag,
Sächsische Staatsregierung, Sächsischer Verfassungsgerichts-
hof
Zulässigkeit und Begründetheit verfassungsrechtlicher Rechts-
behelfe, einzelne Rechtsbehelfe
Allgemeine Grundrechtslehre, Aufbaustruktur einer Grundrechts-
prüfung, EU-Grundrechtsschutz
Verwaltungsorganisationsrecht in der Bundesrepublik
Deutschland und im Freistaat Sachsen
Äußere und innere Behördenorganisation
Bundes- und Landesverwaltung
Unmittelbare und mittelbare Staatsverwaltung
Rolle der Selbstverwaltungskörperschaft
Grundzüge des Europarechts
Vertragliche Grundlagen, historische Entwicklung und Aufgabe
der EU
Organe und Institutionen der EU
primäres und sekundäres EU-Recht sowie Rechtsetzungsverfah-
ren
Außenbeziehungen der Union

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Ausführung des EU-Rechts durch EU-Kommission und Mitglied-
staaten
Lehrende
Ass. iur. Claudia Conradi
Dozentin für Rechtswissenschaften
Lehrinhalte im Modul:
Verfassungs- und Verwaltungsrecht
Ass. iur. Markus Fritz Dozent für Rechtswissenschaften
Lehrinhalte im Modul:
Verfassungs- und Verwaltungsrecht
Ass. iur. Dorothea Heilmann
Dozentin für Rechtswissenschaften
Lehrinhalte im Modul:
Grundzüge des Europarechts
Ass. iur. Christiane Kuhn
Dozentin für Rechtswissenschaften
Lehrinhalte im Modul:
Grundzüge des Europarechts
Dipl.-Verw.-Wiss. Dieter Paul
Dozent für Verwaltungswissenschaften
Lehrinhalte im Modul:
Verwaltungsorganisationsrecht
Prof. Dr. Manfred Schleer
Professor für Verwaltungswissenschaften
Lehrinhalte im Modul:
Verwaltungsorganisationsrecht
und Lehrbeauftragte
Lehr- und
Lernformen
Vorlesung
Lehrgespräch
Übung
Bearbeitung und Lösung von Fällen, Vorträge
Selbststudium
Bearbeitung von Übungsaufgaben und Fallbeispielen, Literatur-
und Rechtsprechungsstudium, Internet- und Jurisrecherche,
E-Learning
Notwendige Voraus-
setzungen für die
Teilnahme
keine
ECTS
-
Punkte
5
Arbeitsaufwand
(workload)
150 h

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Präsenzzeiten
81 h (108 LVS), davon
60 h (80 LVS) Lehrgespräch/Vorlesung
21 h (28 LVS) Übungen
oder
(sofern eine Seminarleistung als Modulprüfung festgelegt
wird)
81 h (108 LVS); davon
44 h (60 LVS) Lehrgespräch
21 h (28 LVS) Übungen
15 h (20 LVS) Seminar
Selbststudium
50 h, davon
25 h Vor- und Nachbereitung von Lehrveranstaltungen
25 h Lösung/Bearbeitung von (Übungs-)Aufgaben
oder
(sofern eine Seminarleistung/Hausarbeit als Modulprüfung
festgelegt wird)
40 h, davon
22 h Vor- und Nachbereitung von Lehrveranstaltungen
10 h Lösung/Bearbeitung von (Übungs-)Aufgaben
8 h Vorbereitung von Kurzvorträge einschließlich Erstel-
lung von Handouts
Exkursion
Fakultative Exkursionen zum Sächsischen Landtag und in die Säch-
sische Staatskanzlei
Modulprüfung
19 h; davon
3 h Klausur
17 h Prüfungsvorbereitung
oder
19 h; davon
1 h mündliche Prüfung einschließlich Auswertung
18 h Prüfungsvorbereitung
oder
(sofern eine Seminarleistung als Modulprüfung festgelegt
wird)
29 h; davon
28 h Erstellen der Seminararbeit und Vorbereitung der Prä-
sentation
1 h Präsentation und Diskussion
oder
(sofern eine Hausarbeit als Modulprüfung festgelegt wird)
29 h Erstellen einer Hausarbeit
Voraussetzungen
für die Vergabe von
ECTS-Punkten
Schriftliche Prüfung
Klausur
Prüfungsdauer:180 Minuten
Gewichtung: 100%
oder

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Mündliche Prüfung
Einzel- oder Gruppenprüfung
Prüfungsdauer pro Kandidat: 20 Minuten
Gewichtung: 100 %
oder
Seminarleistung
Seminararbeit im Umfang von 10 – 12 Textseiten (ohne Ver-
zeichnisse und Anhang/Anhänge), DIN A4, 1,5-zeilig
Gewichtung: 75 %
und
Seminarvortrag (Präsentation) einschl. Diskussion
Vortags- und Diskussionsdauer: 30 Minuten
Gewichtung: 25 %
oder
Hausarbeit
schriftliche Ausarbeitung im Umfang von 10 – 12 Textseiten
(ohne Verzeichnisse und Anhang/Anhänge), DIN A4, 1,5-zeilig
Gewichtung : 100 %
Platz im Studienplan
1. Semester
Dauer
ein Semester
Häufigkeit
Wintersemester
Empfehlungen für
das Selbststudium
Aktuelle Literaturhinweise und Links werden modulbezogen auf der
ILIAS-Plattform bereitgestellt.
Anrechnung von
Studien- und Prü-
fungsleistungen
Die Anrechnung von Studien- und Prüfungsleistungen erfolgt durch
den Prüfungsausschuss (gemäß der jeweils geltenden Prüfungsord-
nung) nach dem Grundsatz der Gleichwertigkeit (nicht der Gleich-
heit).

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Hochschule Meißen (FH) und Fortbildungszentrum
Bachelorstudiengang „Allgemeine Verwaltung“
Modultitel
Privatrecht
Modul Nr./Code:
BaAV-02
Stand: 01.10.2020
Modulbeauftragte
Ass. iur. Gudrun Köppel-Österle
(Stellvertretung: Prof. Dr. Kai E. Wünsche)
Status
Fachtheoretisches
Pflichtmodul
Lernziele
Fachkompetenzen
Die Studierenden
erwerben
sichere privatrechtliche Grundkennt-
nisse im Zusammenhang mit der rechtswissenschaftlichen Me-
thodenlehre.
Die Studierenden
können
zivilrechtliche Probleme und Fallkons-
tellationen der öffentlichen Verwaltung (insbesondere im Be-
schaffungswesen, in der Liegenschaftsverwaltung, im Verwal-
tungsprivatrecht und in der Personalverwaltung) richtig
erfassen,
prüfen und beurteilen
.
Die Studierenden
beherrschen
das Anspruchssystem und
kön-
nen
zivilrechtliche Rechtsvorschriften in der Fallbearbeitung auch
bezüglich anspruchsvollerer Aufgabenstellungen
anwenden
.
Sie
können
Schnittstellen und inhaltliche Bezüge zu anderen
Rechtsgebieten (z. B. Europarecht, Arbeitsrecht, Staatshaftungs-
recht, Sozialrecht)
beschreiben
und
analysieren
.
Die Studierenden
kennen
die Voraussetzungen für das Zustan-
dekommen von Verträgen, Hinderungsgründe und Pflichtverlet-
zungen im Schuldverhältnis sowie die Hilfspersonen des Bürger-
lichen Gesetzbuches und
können
diese
erläutern
und in Fällen
anwenden
.
Die Studierenden
kennen
die rechtlichen Sanktionen aus der
Verletzung absoluter Rechte sowie die Grundstrukturen des
Schadensersatzrechtes. Sie
können
die verschiedenen Tatbe-
stände auf Sachverhalte
anwenden
und die sich ergebenden An-
sprüche gutachterlich prüfen.
Die Studierenden
erkennen
die Systematik des Bereicherungs-
rechts und
können
sie auf einschlägige Sachverhalte
anwenden.
Die Studierenden
kennen
die Grundzüge des Mobiliarsachen-
rechts und
erwerben
die Befähigung, diesbezügliche sachen-
rechtliche Aufgabenstellungen zu lösen.

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Schlüsselqualifikationen
Methodenkompetenz
: Die Studierenden erlernen juristische Ar-
beitsmethoden, insbesondere Auslegungsmethoden und rechtli-
che Gestaltung. Durch die Analyse, Bearbeitung und Lösung
rechtlicher Sachverhalte erlernen die Studierenden die Falllö-
sungstechnik. Die Studierenden wenden erworbenes Fachwis-
sen auf neue Fragestellungen an. Die Bewertungs-, Entschei-
dungs- und Begründungsfähigkeit der Studierenden wird durch
Übungen und Vorträge gefördert.
Sozialkompetenz
: Die Studierenden arbeiten auch in Gruppen
zusammen und stärken damit ihre Teamfähigkeit. Sie erwerben
Kompetenzen in Kommunikation, Präsentation und kooperati-
vem Lernen.
Inhalte
Rechtsquellen des Privatrechts; Stellung und Zusammenwirken
in der Gesamtrechtsordnung
Aufbau des BGB und Grundbegriffe (Rechtsfähigkeit, Geschäfts-
fähigkeit, Rechtssubjekte, Rechtsobjekte)
Vertraglicher Erfüllungsanspruch; Zustandekommen und Erlö-
schen von Verträgen; Abstraktionsprinzip, Recht der Willenser-
klärungen, Zugang, Vertragsfreiheit, Stellvertretung
Nichtigkeitsgründe, Anfechtung, Formvorschriften, Fristen, Ver-
jährung
Recht der Leistungsstörungen (Unmöglichkeit der Leistung,
Schuldnerverzug, Annahmeverzug, Verletzung von Nebenpflich-
ten, vorvertragliches Schuldverhältnis)
Grundzüge des Kaufrechts und Gewährleistung beim Kauf
(Sachmangel, Rechtsmangel, Systematik der Käuferrechte)
Überblick zu sonstigen, für die Verwaltung relevanten Vertrags-
typen im BGB (z. B. Austauschverträge, Gebrauchsüberlas-
sungsverträge, Dienstleistungsverträge, Fernabsatzverträge, e-
commerce)
Unerlaubte Handlungen und Schadensersatzrecht
(Grundtatbestände der §§ 823 ff BGB; Haftung für Dritte; Ver-
kehrssicherungspflicht, Art und Umfang des Schadenersatzes;
Gefährdungshaftung)
Bereicherungsrecht
(Grundlagen, Abgrenzung Leistungs- und Eingriffskondiktion, An-
spruchsvoraussetzungen, Verfügung eines Nichtberechtigten)
Grundlagen des Mobiliarsachenrechts
(Abgrenzung Besitz – Eigentum, Eigentumserwerb durch Rechts-
geschäft, kraft Gesetzes, Erwerb vom Nichtberechtigten, Heraus-
gabe- und Abwehransprüche)
Lehrende
Ass. iur. Gudrun Köppel-Österle
Dozentin für Rechtswissenschaften
Ass. iur. Susanne Morgenstern
Dozentin für Rechtswissenschaften

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Prof. Dr. Kai E. Wünsche
Professor für Privatrecht
und Lehrbeauftragte
Lehr- und
Lernformen
Vorlesung
Lehrgespräch
Übung
Bearbeitung und Lösung von Fällen, Vorträge
Selbststudium
Bearbeitung von Übungsaufgaben und Fallbeispielen, Literatur-
und Rechtsprechungsstudium, Internet- und Jurisrecherche, E-
Learning
Notwendige Voraus-
setzungen für die
Teilnahme
keine
ECTS
-
Punkte
5
Arbeitsaufwand
(workload)
150 h
Präsenzzeiten
82 h (109 LVS); davon
48 h (64 LVS) Lehrgespräch
34 h (45 LVS) Übung
oder
(sofern eine Seminarleistung als Modulprüfung festgelegt
wird)
82 h (109 LVS); davon
39 h (52 LVS) Lehrgespräch
24 h (32 LVS) Übung
19 h (25 LVS) Seminar
Selbststudium
50 h; davon
25 h Vor- und Nachbereitung von LV
25 h Lösung von Übungsaufgaben
oder
(sofern eine Seminarleistung/Hausarbeit als Modulprüfung
festgelegt wird)
40 h, davon
20 h Vor- und Nachbereitung von LV
10 h Lösung von Übungsaufgaben
10 h Vorbereitung von Kurzvorträgen einschließlich
Erstellung von Handouts
Exkursion
entfällt

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Modulprüfung
18 h; davon
3 h Klausur
15 h Prüfungsvorbereitung
oder
(sofern eine mündliche Prüfung festgelegt wird)
18 h; davon
1 h mündliche Prüfung einschl. Auswertung
17 h Prüfungsvorbereitung
oder
(sofern eine Seminarleistung als Modulprüfung festgelegt
wird)
28 h; davon
27 h Erstellen einer Seminararbeit
1 h Präsentation
oder
(sofern eine Hausarbeit als Modulprüfung festgelegt wird)
28 h Erstellen einer Hausarbeit
Voraussetzungen
für die Vergabe von
ECTS-Punkten
Schriftliche Prüfung
Klausur
Prüfungsdauer: 180 Minuten
Gewichtung: 100%
oder
Mündliche Prüfung
Einzel- oder Gruppenprüfung
Prüfungsdauer pro Kandidat: 20 Minuten
Gewichtung: 100 %
oder
Seminarleistung
Seminararbeit im Umfang von 10 – 12 Textseiten (ohne Ver-
zeichnisse und Anhang/Anhänge), DIN A4, 1,5-zeilig
Gewichtung: 75 %
und Seminarvortrag (Präsentation) einschl. Diskussion
Vortrags- und Diskussionsdauer: 30 Minuten
Gewichtung: 25 %
oder
Hausarbeit
schriftliche Ausarbeitung im Umfang von 10 – 12 Textseiten
(ohne Verzeichnisse und Anhang/Anhänge), DIN A4, 1,5-zeilig
Gewichtung: 100 %
Platz im Studienplan
1. Semester
Dauer
ein Semester
Häufigkeit
Wintersemester
Empfehlungen für
das Selbststudium
Aktuelle Literaturhinweise und Links werden modulbezogen auf der
ILIAS-Plattform bereitgestellt.
Anrechnung von
Studien- und Prü-
fungsleistungen
Die Anrechnung von Studien- und Prüfungsleistungen erfolgt durch
den Prüfungsausschuss (gemäß der jeweils geltenden Prüfungsord-
nung) nach dem Grundsatz der Gleichwertigkeit (nicht der Gleich-
heit).

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Hochschule Meißen (FH) und Fortbildungszentrum
Bachelorstudiengang „Allgemeine Verwaltung“
Modultitel
Betriebs- und Volkswirtschaftslehre
Modul Nr./Code:
BaAV-03
Stand: 01.10.2020
Modulbeauftragter
Dipl.-Kfm. Christoph Schaar-Riemann
(Stellvertretung: Dr. Agnes Schausberger)
Status
Fachtheoretisches
Pflichtmodul
Lernziele
Fachkompetenzen
Die Studierenden
kennen
die Grundsätze ökonomischen Han-
delns und
können
sie
erklären
.
Die Studierenden
kennen
die betriebswirtschaftlichen Begriffe
und Grundsätze und
können
sie
erklären
.
Die Studierenden
kennen
wesentliche Unterschiede und Ge-
meinsamkeiten öffentlicher und privater Unternehmen und
kön-
nen
sie
erklären
.
Die Studierenden
können
die grundlegenden Inhalte der betrieb-
lichen Funktionen
erklären
und die Zusammenhänge
erfassen
und
beurteilen
.
Die Studierenden
können
die betriebswirtschaftlichen Instru-
mente in einfachen Fällen problembezogen
anwenden
.
Die Studierenden
können
Grundbegriffe der Volkswirtschafts-
lehre
definieren
.
Die Studierenden
können
die Funktionsweise von Märkten
erklä-
ren
.
Die Studierenden
können
die Wirkungsweisen von Staatsaktivi-
täten und unterschiedlichen Märkten
erklären
.
Die Studierenden
kennen
die Elemente und Interdependenzen
des Wirtschaftskreislaufs sowie der Volkswirtschaftlichen Ge-
samtrechnung.
Die Studierenden
können
die Bedeutung des Geldes
erklären
.
Schlüsselqualifikationen
Methoden- und Medienkompetenz:
Die Studierenden übertra-
gen ihr theoretisches Wissen auf Beispiele und erarbeiten selb-
ständig Lösungen. Im Rahmen von Lehrgesprächen und Vorträ-
gen haben sie die Möglichkeit, ihre Fertigkeiten im Umgang mit
Medien, insbesondere bei Präsentationen, zu festigen. Die Übun-
gen fördern die Sicherheit bei der Anwendung von Lösungsalgo-
rithmen und festigen die Fertigkeiten im Problemlösen.

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Sozialkompetenz
: Die Studierenden arbeiten bei der Lösung
von Übungsaufgaben in Gruppen und stärken damit ihre Team-
fähigkeit.
Inhalte
Einführung in die Betriebswirtschaftslehre
Grundlagen ökonomischen Handelns (Rationalität, Erwartungen,
Nutzen, Präferenzen)
Gegenstand und Gliederung der BWL (Erfahrungs- und Erkennt-
nisobjekt der BWL, institutionelle, genetische und funktionale
Gliederung der BWL)
Aufbau von Unternehmen (Rechtsform, Organisation)
Wirtschaft und Verwaltung (Sparsamkeit, Effizienz und Effektivi-
tät, Finanzierung, Beschaffung)
Grundlagen der Buchführung (Konten, Bilanz, GuV, Grundlagen
des Jahresabschlusses)
Besonderheiten öffentlicher Unternehmen
Einführung in die Volkswirtschaftslehre
Grundfragen und Grundsachverhalte des Wirtschaftens (Gegen-
stand der Volkswirtschaftslehre, Knappheit und Bedürfnisse, Pro-
duktionsfaktoren, vier Grundfragen des Wirtschaftens)
Funktion der Märkte (Wesen und Funktion relativer Preise,
Marktbegriff und Marktformen, Bestimmungsgründe des Ange-
bots und der Nachfrage auf den Gütermärkten, Grundmodell der
Preisbildung, Preisbildung in Abhängigkeit von der Marktform
und politische Preisbildung, Konsumenten- und Produzenten-
rente)
Grundlagen des Wirtschaftskreislaufes (Wirtschaftssubjekte, Mo-
dell des einfachen und erweiterten Wirtschaftskreislaufes)
Bedeutung des Geldes im Wirtschaftskreislauf (Geld und Geld-
funktionen, Geldangebot, Geldnachfrage, Geldmenge und Wert
des Geldes, Inflation und Deflation, Instrumente der Europäi-
schen Zentralbank)
Lehrende
Prof. Dr. Isabelle Jänchen
Professorin für öffentliche Finanzen und Volkswirt-
schaftslehre
Lehrinhalte im Modul:
Einführung in die Volkswirtschaftslehre
Prof. Dr. Claudia Lubk
Professorin für öffentliche Betriebswirtschaftslehre
Lehrinhalte im Modul:
Einführung in die Betriebswirtschaftslehre
Dr. Agnes Schausberger
Dozentin für öffentliche Betriebswirtschaftslehre und
Volkswirtschaftslehre
Lehrinhalte im Modul:
Einführung in die Betriebswirtschaftslehre

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Einführung in die Volkswirtschaftslehre
Dr. Markus Beyersdorff
Dozent für Öffentliche Finanzen und Volkswirt-
schaftslehre
Lehrinhalt im Modul
Einführung in die Volkswirtschaftslehre
Kai Petschick
Dozent für öffentliche Betriebswirtschaftslehre
Lehrinhalte im Modul:
Einführung in die Betriebswirtschaftslehre
Dip.-Kfm. Christoph Schaar-Riemann
Dozent für öffentliche Betriebswirtschaftslehre
Lehrinhalte im Modul:
Einführung in die Betriebswirtschaftslehre
und Lehrbeauftragte
Lehr- und
Lernformen
Vorlesung
Lehrgespräch
Übung
Bearbeitung betriebswirtschaftlicher Aufgabenstellungen
Selbststudium
Bearbeitung von Übungsaufgaben, Literaturrecherche und
-studium, E-Learning
Notwendige Voraus-
setzungen für die
Teilnahme
keine
ECTS
-
Punkte
4
Arbeitsaufwand
(workload)
120 h
Präsenzzeiten
67 h (90 LVS); davon
31 h (42 LVS) Vorlesung
36 h (48 LVS) Übung
oder
(sofern eine Seminarleistung als Modulprüfung festgelegt
wird)
67 h (90 LVS); davon
20 h (27 LVS) Vorlesung
28 h (38 LVS) Übungen
19 h (25 LVS) Seminar
Selbststudium
34 h; davon
26 h Vor- und Nachbereitung von LV
8 h Lösung von Übungsaufgaben und E-Learning
oder
(sofern eine Seminarleistung/Hausarbeit als Modulprüfung
festgelegt wird)
24 h; davon
14 h Vor- und Nachbereitung LV
10 h Bearbeitung von Übungsaufgaben, Fallbeispielen und
E-Learning.

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Modulprüfung
19 h; davon
2 h Klausur
17 h Prüfungsvorbereitung
oder
19 h; davon
1 h mündliche Prüfung einschließlich Auswertung
18 h Prüfungsvorbereitung
oder
(sofern eine Seminarleistung als Modulprüfung festgelegt
wird)
29 h; davon
28 h Erstellen einer Seminararbeit und Vorbereitung der
Präsentation
1 h Präsentation
oder
(sofern eine Hausarbeit als Modulprüfung festgelegt wird)
29 h; davon
29 h Erstellen der Hausarbeit
Voraussetzungen
für die Vergabe von
ECTS-Punkten
Schriftliche Prüfung
Klausur
Prüfungsdauer: 120 Minuten
Gewichtung: 100%
oder
Mündliche Prüfung
Einzel- oder Gruppenprüfung
Prüfungsdauer pro Kandidat: 20 Minuten
Gewichtung: 100 %
oder
Seminarleistung
Seminararbeit im Umfang von 10 – 12 Textseiten (ohne Ver-
zeichnisse und Anhang/Anhänge), DIN A4, 1,5-zeilig
Gewichtung: 75 %
und
Vortrags- und Diskussionsdauer: 30 Minuten
Gewichtung: 25 %
oder
Hausarbeit
schriftliche Ausarbeitung im Umfang von 10 – 12 Textseiten
(ohne Verzeichnisse und Anhang/Anhänge), DIN A4, 1,5-zeilig
Gewichtung: 100 %
Platz im Studienplan
1. Semester
Dauer
ein Semester
Häufigkeit
Wintersemester
Empfehlungen für
das Selbststudium
Aktuelle Literaturhinweise und Links werden modulbezogen auf der
ILIAS-Plattform bereitgestellt.

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Anrechnung von
Studien- und Prü-
fungsleistungen
Die Anrechnung von Studien- und Prüfungsleistungen erfolgt durch
den Prüfungsausschuss (gemäß der jeweils geltenden Prüfungsord-
nung) nach dem Grundsatz der Gleichwertigkeit (nicht der Gleich-
heit).

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Hochschule Meißen (FH) und Fortbildungszentrum
Bachelorstudiengang „Allgemeine Verwaltung“
Modultitel
Rechtsgrundlagen des Verwaltungs-
handelns
Modul Nr./Code:
BaAV-04
Stand: 01.10.2020
Modulbeauftragter
Ass. iur. Benno Kaplonek
(Stellvertretung: Prof. Dr. Ralf Lunau)
Status
Fachtheoretisches
Pflichtmodul
Lernziele
Fachkompetenzen
Die Studierenden
erkennen
das Allgemeine Verwaltungsrecht als
Teil der Gesamtrechtsordnung mit seinen notwendigen Bezügen
zum Staats- und Verfassungsrecht, zum Gemeinschaftsrecht
und zum Besonderen Verwaltungsrecht.
Die Studierenden
verstehen
die Systematik des Allgemeinen
Verwaltungsrechts, der Verwaltungsvollstreckung sowie des
Rechtsschutzes gegen Verwaltungsentscheidungen.
Die Studierenden sind in der Lage, in ausgewählten Bereichen
des Besonderen Verwaltungsrechts die Rechtsgrundlagen des
Verwaltungshandelns
aufzufinden und anzuwenden
.
Die Studierenden erarbeiten sich Grundlagenwissen in ausge-
wählten Bereichen des Ordnungsrechts und
wenden
dieses Wis-
sen fachübergreifend an. Sie
erkennen
rechtliche Zusammen-
hänge und
wenden
diese in Fallkonstellationen aus den Aufga-
benbereichen der öffentlichen Verwaltung
an.
Die Studierenden
beherrschen
präventive Befugnisse und Zulas-
sungen, wie z. B. Erlaubnisse, insbesondere aus den Bereichen
Polizei- und Versammlungsrecht sowie Gewerberecht und
kön-
nen
sie im Bescheid
verfügen.
Die Studierenden
kennen
die repressiven Maßnahmen ausge-
wählter Rechtsgebiete der Eingriffsverwaltung und
können
sie
anwenden sowie im Bescheid
verfügen
.
Die Studierenden
können
die Inhalte des Allgemeinen Verwal-
tungsrechts und -verfahrensrechts mit denen des Besonderen
Verwaltungsrechts in Fällen
verknüpfen
. Sie
können
verwal-
tungsrechtliche Entscheidungen rechtlich einwandfrei, überzeu-
gend und verständlich
begründen
.
Die Studierenden sind in der Lage, Handlungsalternativen zu
er-
kennen
und Ermessenserwägungen
anzustellen
.
Die Studierenden sind befähigt, die Rechtmäßigkeit eines Ver-
waltungsverfahrens zu
beurteilen
und Schnittstellen zu anderen
Rechtsgebieten zu
erkennen
.
Die Studierenden
kennen
die Systematik spezieller Freiheits-
und Gleichheitsgrundrechte und deren Verhältnis zu den Gene-
ralklauseln im Grundgesetz und der Sächsischen Verfassung.

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Die Studierenden
beherrschen
die Anwendung der Grundrechts-
prüfung bei der Untersuchung der Rechtmäßigkeit hoheitlichen
Handelns.
Sie
können
Verwaltungsakte sowie öffentlich-rechtliche Verträge
zwangsweise
durchsetzen
und Kostenentscheidungen
treffen
.
Die Studierenden
kennen
Möglichkeiten der Verwaltungskon-
trolle in verschiedenen Rechtsschutzverfahren und
können
diese
in Fällen
anwenden
.
Die Studierenden
kennen
Aufgaben und Funktion des Ordnungs-
amtes und
können
ihr Wissen auch fachübergreifend in Fällen
anwenden
. Sie
kennen
die Möglichkeiten zur Ermittlung des
Sachverhalts und den rechtlichen Rahmen zur Beweiserhebung.
Die Studierenden
kennen
Ablauf und Inhalt des Ordnungswidrig-
keitenverfahrens sowie seine Besonderheiten im Hinblick auf das
allgemeine Verwaltungsverfahren und
können
Fälle
bearbeiten.
Die Studierenden
kennen
wesentliche Bereiche des Ordnungs-
widrigkeitenrechts und
können
ihr Wissen bei der Lösung von
Fällen
anwenden
.
Schlüsselqualifikationen
Methodenkompetenz
: Die Studierenden erlernen juristische Ar-
beitsmethoden, insbesondere Auslegungsmethoden und rechtli-
che Gestaltung. Durch die Analyse, Bearbeitung und Lösung
rechtlicher Sachverhalte erlernen die Studierenden die Falllö-
sungstechnik. Die Studierenden wenden erworbenes Fachwis-
sen auf neue Fragestellungen an. Die Bewertungs-, Entschei-
dungs- und Begründungsfähigkeit der Studierenden wird durch
Übungen und Vorträge gefördert.
Sozialkompetenz
: Die Studierenden arbeiten auch in Gruppen
zusammen und stärken damit ihre Teamfähigkeit. Sie erwerben
Kompetenzen in Kommunikation, Präsentation und kooperati-
vem Lernen.
Inhalte
Allgemeines Verwaltungsrecht
Begriff und Wesen der öffentlichen Verwaltung
Grundsätze des Verwaltungshandelns – verfassungsrechtliche
Vorgaben
Verwaltungsverfahren
Verwaltungsakt (Bedeutung, Begriffsmerkmale, Erscheinungs-
formen)
Öffentlich-rechtlicher Vertrag; Formen der Vertragsgestaltung
und Einsatzmöglichkeiten
Formelle und materielle Rechtmäßigkeitsvoraussetzungen
Aufbau des Verwaltungsaktes und Bescheidtechnik
Korrektur von Verwaltungsentscheidungen außerhalb von
Rechtsbehelfsverfahren

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116
Durchsetzung von Verwaltungsentscheidungen
Widerspruchsverfahren
Verwaltungsgerichtliche Verfahren sowie Grundzüge des vorläu-
figen Rechtsschutzes
Verfassungsrechtliche Grundlagen des Verwaltungshandelns
Freiheitsgrundrechte Art. 2, 5, 8 und 12 GG (Art. 15, 20, 21, 23,
28, 29 SächsVerf)
- Schutzbereiche
- Eingriffs- und Schrankenvorbehalte
- Rechtfertigung hoheitlicher Zugriffe
Gleichheitsgrundsatz Art 3 GG (Art. 18 SächsVerf)
- Besondere Gleichheitsgrundrechte und allgemeiner Gleich-
heitsgrundsatz
- Systematik der Prüfung eines Gleichheitsgrundrechtes
Polizei- und Versammlungsrecht
Grundlagen, Begriffsbestimmungen u. Adressaten
Polizeiverfügung und ihre Durchsetzung
Versammlungsbegriff
Verbot, Auflösung und Beendigung einer Versammlung unter be-
sonderer Berücksichtigung des einstweiligen Rechtsschutzes
Gewerberecht
Grundlagen, Begriffsbestimmungen u. Adressaten
Gewerbefreiheit und Erlaubnispflicht
Widerruf der Erlaubnis und Betriebsuntersagung
Gewerbeuntersagung wegen Unzuverlässigkeit
Ordnungswidrigkeitenrecht
Tatbestand, Rechtswidrigkeit, Vorwerfbarkeit, Beteiligung
Zuständigkeiten der Bußgeldbehörden und der Staatsanwalt-
schaft
Allgemeine Verfahrensgrundsätze, Ermittlungsverfahren
Rechtsstellung des Betroffenen
Verfahrenshindernisse, Einstellung des Verfahrens
Ahndung von Ordnungswidrigkeiten
Einspruch und gerichtliches Verfahren

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20
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116
Lehrende
Ass. iur. Claudia Conradi
Dozentin für Rechtswissenschaften
Lehrinhalte im Modul: Verfassungsrechtli-
che Grundlagen des Verwaltungshandelns
Ass. iur. Markus Fritz
Dozent für Rechtswissenschaften
Lehrinhalte im Modul: Verfassungsrechtli-
che Grundlagen des Verwaltungshandelns
Ass. iur. Tobias Fronhoffs
Dozent für Rechtswissenschaften
Lehrinhalte im Modul:
Allgemeines Verwaltungsrecht
Gewerberecht
Ass. iur. Benno Kaplonek
Dozent für Rechtswissenschaften
Lehrinhalte im Modul:
Allgemeines Verwaltungsrecht
Polizei- und Versammlungsrecht
Gewerberecht
Ordnungswidrigkeitenrecht
Prof. Dr. iur. Ralf Lunau
Professor für Rechtswissenschaften
Lehrinhalte im Modul:
Allgemeines Verwaltungsrecht
Polizei- und Versammlungsrecht
Gewerberecht
Ordnungswidrigkeitenrecht
und Lehrbeauftragte
Lehr- und
Lernformen
Vorlesung
Lehrgespräch
Übung
Bearbeitung und Lösung von Fällen, Vorträge
Selbststudium
Bearbeitung von Übungsaufgaben und Fallbeispielen, Literatur-
und Rechtsprechungsstudium, Internet- und Jurisrecherche, E-
Learning
Notwendige Voraus-
setzungen für die
Teilnahme
keine
ECTS
-
Punkte
8
Arbeitsaufwand
(workload)
240 h
Präsenzzeiten
140 h (186 LVS); davon
84 h (112 LVS) Lehrgespräch
56 h ( 74 LVS) Übung

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von
116
oder
(sofern eine Seminarleistung als Modulprüfung festgelegt
wird)
140 h (186 LVS); davon
73 h (97 LVS) Lehrgespräch
52 h (69 LVS) Übung
15 h (20 LVS) Seminar
Selbststudium
75 h; davon
38 h Vor- und Nachbereitung von Lehrveranstaltungen,
Ausarbeitung von Vorträgen
37 h Bearbeitung von Übungsaufgaben, Fallbeispielen und
E-Learning
oder
(sofern eine Seminarleistung oder eine Hausarbeit als Mo-
dulprüfung festgesetzt wird)
63 h; davon
33 h Vor- und Nachbereitung LV, besonders von Vorträgen
30 h Bearbeitung von Übungsaufgaben, Fallbeispielen und
E-Learning.
Exkursion
entfällt
Modulprüfung
25 h; davon
4 h Klausur
21 h Prüfungsvorbereitung
oder
(sofern eine mündliche Prüfung als Modulprüfung festgelegt
wird)
25 h; davon
1 h Mündliche Prüfung einschließlich Auswertung
24 h Prüfungsvorbereitung
oder
(sofern eine Seminarleistung als Modulprüfung festgelegt
wird)
37 h; davon
36 h Erstellung der Seminararbeit und Vorbereitung der
Präsentation
1 h Präsentation und Diskussion
oder
(sofern eine Hausarbeit als Modulprüfung festgelegt wird)
37 h Erstellen der Hausarbeit
Voraussetzungen
für die Vergabe von
ECTS-Punkten
Schriftliche Prüfung
Klausur
Prüfungsdauer: 240 Minuten
Gewichtung: 100%
oder
Mündliche Prüfung
Einzel oder Gruppenprüfung
Prüfungsdauer pro Kandidat: 20 Minuten
Gewichtung: 100 %
oder

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116
Seminarleistung
Seminararbeit im Umfang von 10 – 12 Textseiten (ohne Ver-
zeichnisse und Anhang/Anhänge), DIN A4, 1,5-zeilig
Gewichtung: 75 %
und
Seminarvortrag (Präsentation) einschl. Diskussion
Vortags- und Diskussionsdauer: 30 Minuten
Gewichtung: 25 %
oder
Hausarbeit
schriftliche Ausarbeitung im Umfang von 10 – 12 Textseiten
(ohne Verzeichnisse und Anhang/Anhänge), DIN A4, 1,5-zeilig
Gewichtung : 100 %
Platz im Studienplan
1. + 2. Semester
Dauer
zwei Semester
Häufigkeit
Wintersemester
Empfehlungen für
das Selbststudium
Aktuelle Literaturhinweise und Links werden modulbezogen auf der
ILIAS-Plattform bereitgestellt.
Anrechnung von
Studien- und Prü-
fungsleistungen
Die Anrechnung von Studien- und Prüfungsleistungen erfolgt durch
den Prüfungsausschuss (gemäß der jeweils geltenden Prüfungsord-
nung) nach dem Grundsatz der Gleichwertigkeit (nicht der Gleich-
heit).

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23
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Hochschule Meißen (FH) und Fortbildungszentrum
Bachelorstudiengang „Allgemeine Verwaltung“
Modultitel
IT-gestützte Verwaltungsorganisation
Modul Nr./Code:
BaAV-05
Stand: 01.10.2020
Modulbeauftragter
Prof. Dr. Gunnar Auth
(Stellvertretung: Diplomlehrer Gerald Lachmann)
Status
Fachtheoretisches
Pflichtmodul
Lernziele
Fachkompetenzen
Die Studierenden
kennen
das Ziel und die prinzipiellen Möglich-
keiten der Unterstützung des Verwaltungshandelns durch infor-
mationsverarbeitende Technologien.
Die Studierenden
beherrschen
die Handhabung von Textverar-
beitungssystemen zur sachgerechten und effektiven Erstellung
und Bearbeitung von Schriftgut.
Die Studierenden
kennen
die prinzipiellen Möglichkeiten der Un-
terstützung von Arbeitsabläufen durch Tabellenkalkulationspro-
gramme.
Die Studierenden
beherrschen
die Handhabung eines Tabellen-
kalkulationsprogrammes zur sachgerechten und effektiven Un-
terstützung von Arbeitsabläufen.
Die Studierenden
kennen
ausgewählte, für Prozesse der öffent-
lichen Verwaltung relevante, Strukturen der Informationstechnik
(Hardware) und Prinzipien vernetzter informationstechnischer
Systeme.
Die Studierenden
können
Schlussfolgerungen für die Abbildung
von Prozessen auf netzbasierte Dienste der Informationsverar-
beitung ziehen und ausgewählte Fragestellungen der Informati-
onssicherheit beantworten.
Die Studierenden
können
elektronische Medien sachgerecht zur
sicheren und rechtsverbindlichen Abwicklung der behördlichen
Kommunikation sowie des persönlichen Zeitmanagements an-
wenden.
Die Studierenden
kennen
die strukturellen Grundlagen und die
prinzipielle Funktionsweise von Datenbanken sowie praxisrele-
vante Datenbankkonzepte. Sie
kennen
typische Anwendungsfel-
der für Datenbanken in der öffentlichen Verwaltung und
können
die erforderlichen Datenbankkonzepte
zuordnen
. Sie
können
mit
Datenbankmanagementsystemen
arbeiten
, zielgerichtet
recher-
chieren
und Auswertungen
vornehmen
.
Schlüsselqualifikationen
Methodenkompetenz
: Die Studierenden festigen ihre Kompe-
tenzen bzgl. der Anwendung der in der Informationsverarbeitung
etablierten Denk-, Modellierungs- und Darstellungsmethoden.

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116
Sie erweitern ihre Fähigkeiten und Fertigkeiten in der zielgerich-
teten Anwendung von Verfahren der Informationsverarbeitung
zur Abbildung und Lösung von Problemen.
Sozialkompetenz
: Die Studierenden arbeiten einzeln und in
Gruppe. Mit der Gruppenarbeit stärken sie ihre Teamfähigkeit.
Sie erwerben Kompetenzen in der Kommunikation, Präsentation
und im kooperativen Lernen.
Inhalte
Textverarbeitung
Einsatz der Textverarbeitung zur normgerechten und effektiven
Erstellung behördlichen Schriftgutes (u. a. Textbausteine, Doku-
mentvorlagen, Seriendruckfunktion mit verschiedenen Daten-
quellen, einschlägige DIN-Vorschriften, landesspezifische Form-
vorschriften)
Anwendung der Funktionen zur Unterstützung von Teamarbeit
Tabellenkalkulation
Funktionsprinzip von Tabellenkalkulationsprogrammen
effektive Abbildung sozialwissenschaftlicher, betriebswirtschaftli-
cher und mathematischer Zusammenhänge mit Formeln, Funkti-
onen und Diagrammen
fortgeschrittene Anwendung von Tabellenkalkulationsprogram-
men (u. a. Darstellung und Auswertung von Verteilungen mit
Pivottabellen)
Computersysteme
Ziele und Möglichkeiten des Einsatzes von Rechnersystemen
und Datennetzen in der öffentlichen Verwaltung
verwaltungsrelevante Dienste und Anwendungen in Datennetzen
(u. a. cloudbasierte Dienste und Dienste für Telearbeit)
grundlegende Verhaltensweisen und Maßnahmen zur Gewähr-
leistung der Informationssicherheit
Sichere und rechtsverbindliche elektronische Kommunikation
Nutzung von Groupware (z. B. Outlook) zur Kommunikation und
teamorientierten Arbeitsorganisation (Termin- und Zeitmanage-
ment, Aufgabenverwaltung)
Anwendung und Beachtung der Interoperabilität elektronischer
Datenbestände beim Informationsaustausch und der elektroni-
schen Kommunikation
Wahrung der Vertraulichkeit von Informationen durch die Anwen-
dung von elektronischen Verschlüsselungsverfahren
rechtsverbindliche elektronische Kommunikation durch Einsatz
elektronischer Signaturen
Einsatz von Verfahren zur elektronischen Identifikation, u. a.
durch die Verwendung des elektronischen Personalausweises

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Einführung der Elektronischen Vorgangs- und Aktenverwaltung
Grundlagen zur Vorgangs- und Aktenverwaltung (Akte, Vorgang,
Aktenplan, E-Akte)
Überblick über das Standardsystem für E-Akten (VIS) in der
staatlichen und kommunalen Verwaltung in Sachsen
Ausgewählte Systemfunktionen (z. B. Suche, Registratur und
Posteingang)
Datenbanksysteme
Datenbankmodelle und Datenbankmanagementsysteme
Analyse praxisbezogener Problemstellungen, Modellierung ent-
sprechend einer anerkannten Methode (ERM) und Ableitung
problemadäquater Datenbankschemata
Datentypen, Datenbanktabellen und Methoden der Datenerfas-
sung sowie des Datenaustausches
Recherchen in Datenbanken
Benutzeroberflächen für Datenerfassung und Datenauswertung
Lehrende
Prof. Dr. Gunnar Auth
Professor für Verwaltungsinformatik
Dr. Mathias Hornuff
Dozent für Verwaltungsinformatik
Diplomlehrer Gerald Lachmann
Dozent für Verwaltungsinformatik
Prof. Dr.-Ing. Detlef Rätz
Professor für Verwaltungsinformatik
Ingo Schimek
Dozent für Verwaltungsinformatik
Katja Thalheim-Heinecke
Dozentin für Verwaltungsinformatik
Lehr- und
Lernformen
Vorlesung
Lehrgespräch
Übung
praktische Übungen an einschlägigen Softwaresystemen,
Übungen zur Modellierung von Sachverhalten
Selbststudium
Bearbeitung von Übungsaufgaben, Literaturstudium, E-Learning
Notwendige Voraus-
setzungen für die
Teilnahme
keine
ECTS
-
Punkte
5
Arbeitsaufwand
(workload)
150 h

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26
von
116
Präsenzzeiten
77 h (104 LVS); davon
6 h
( 8 LVS) Vorlesung
18 h (24 LVS) Lehrgespräch
53 h (72 LVS) Übung
Selbststudium
59 h; davon
26 h Vor- und Nachbereitung von Lehrveranstaltungen,
33 h Bearbeitung von Übungsaufgaben, Fallbeispielen und
E-Learning
oder
(sofern eine mündliche Prüfung als Modulprüfung festgesetzt
wird)
59 h; davon
28 h Vor- und Nachbereitung von Lehrveranstaltungen
31 h Bearbeitung von Übungsaufgaben, Fallbeispielen und
E-Learning.
Exkursion
entfällt
Modulprüfung
14 h; davon
3 h Klausur
10 h Prüfungsvorbereitung
oder
(sofern eine mündliche Prüfung als Modulprüfung festgelegt
wird)
14 h; davon
1 h Mündliche Prüfung einschließlich Auswertung
13 h Prüfungsvorbereitung
Voraussetzungen
für die Vergabe von
ECTS-Punkten
Schriftliche Prüfung
Klausur
Prüfungsdauer: 180 Minuten
Gewichtung: 100%
oder
Mündliche Prüfung
Einzel oder Gruppenprüfung
Prüfungsdauer pro Kandidat: 20 Minuten
Gewichtung: 100 %
Platz im Studienplan
1. und 2. Semester
Dauer
zwei Semester
Häufigkeit
Beginn jeweils im Wintersemester
Empfehlungen für
das Selbststudium
Aktuelle Literaturhinweise und Links werden modulbezogen auf der
ILIAS-Plattform bereitgestellt.
Anrechnung von
Studien- und Prü-
fungsleistungen
Die Anrechnung von Studien- und Prüfungsleistungen erfolgt durch
den Prüfungsausschuss (gemäß der jeweils geltenden Prüfungsord-
nung) nach dem Grundsatz der Gleichwertigkeit (nicht der Gleich-
heit).

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27
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Hochschule Meißen (FH) und Fortbildungszentrum
Bachelorstudiengang „Allgemeine Verwaltung“
Modultitel
Sozialwissenschaftliche Grundlagen
Modul Nr./Code:
BaAV-06
Stand: 01.10.2020
Modulbeauftragte
Prof. Dr. Samia Härtling
(Stellvertretung: Dr. Thomas M. Schimmel)
Status
Fachtheoretisches
Pflichtmodul
Lernziele
Fachkompetenzen
Die Studierenden
können
ausgewählte Theorien der Psychologie
beschreiben und erläutern
.
Sie
können
menschliches Erleben und
Verhalten
analysieren
und
beurteilen.
Die Studierenden
können
die psychologischen Erkenntnisse auf die Aufgaben- und Problem-
stellung in der Berufswelt der öffentlichen Verwaltung
beziehen
und
anwenden.
Die Studierenden
kennen
die Spezifik soziologischen Denkens
und
erkennen
die soziale Bedingtheit menschlichen Handelns in
der Gesellschaft. Sie
kennen
ausgewählte soziologische Theorien
und
können
diese auf die Analyse gesellschaftlicher Probleme auf
der Makro-, Meso- und Mikroebene
anwenden
. Die Studierenden
können
soziologische Erkenntnisse auf die Situation von Berufsein-
steigern in der öffentlichen Verwaltung
anwenden
.
Die Studierenden
können
die grundlegenden Politikverständnisse,
die Spannungsfelder der Politik sowie einzelne Teilgebiete der Po-
litikwissenschaft beschreiben und erläutern. Sie können aktuelle
politische Vorgänge beobachten und eine eigene Haltung dazu
entwickeln. Sie
könne
n ausgewählte politikwissenschaftliche The-
orien und empirische Ergebnisse der politikwissenschaftlichen
Forschung
erfassen
,
analysieren
und
beurteilen
. Die Studentinnen
und Studierenden können politikwissenschaftliche Lösungsan-
sätze für Aufgaben- und Problemstellungen im kommunalen und
staatlichen politisch-administrativen System anwenden.
Schlüsselqualifikationen
Methodenkompetenz
: Die Studierenden entwickeln Fähigkeiten
zur Analyse sozialwissenschaftlicher Problemlagen und Fragestel-
lungen sowie die Fähigkeit eines vernetzten Denkens in theoriege-
leiteten Zusammenhängen.
Sozialkompetenz
: Die Studierenden gestalten geeignete Kommu-
nikations- und Handlungsstrategien zur kooperativen Problem-
und Konfliktlösung und prägen Teamfähigkeit aus.
Selbstkompetenz
: Die Studierenden erhalten Anregungen zur kri-
tischen Selbstwahrnehmung und zur Förderung von Lernbereit-
schaft, Eigenverantwortung und Flexibilität.

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Inhalte
Einführung in die Psychologie
Einordnung der Psychologie als Wissenschaft in den sozialwis-
senschaftlichen Fachkontext
Grundlagen der Psychologie: Psychologie der Entwicklung über
die Lebensspanne, Psychologie der Persönlichkeit, Sozialpsy-
chologie, Lerntheorien, Emotion und Motivation
Anwendungsfelder der Psychologie: Arbeits- und Organisations-
psychologie, Gesundheit und Stress
Kommunikationspsychologie: Gesprächsführung für die Verwal-
tungspraxis
Einführung in die Soziologie
Einordnung der Soziologie als Wissenschaft in den sozialwissen-
schaftlichen Kontext
Grundlagen der Soziologie: Grundbegriffe der Soziologie, Sozio-
logie der Sozialisation, Soziologie der Gesellschaft, Sozialstruk-
turanalyse
Ausgewählte soziologische Theorien
Individualisierungs- und Globalisierungstendenzen in der post-
modernen Gesellschaft
Anwendungsfelder für die Verwaltungspraxis: Arbeitssoziologie,
Jugendsoziologie, Stadtsoziologie
Einführung in die Politikwissenschaft
Was ist Politikwissenschaft?
Was ist Politik?
Politische Theorien
Spannungsfelder der Politik
Demokratieverständnis
Pluralismus - Diversität
Politische Kultur in Deutschland
Eliten in Politik und Gesellschaft
Parteien, Parteiendemokratie
Wahlen und Wahlkampf
Interessenpluralismus, Verbandswesen, Lobbyismus
Medien, Mediendemokratie
Aktuelle politische Bezüge

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Lehrende
Dipl.-Soz. Maria-Luisa Dominguez-Becker
Dozentin für Sozialwissenschaften
Lehrinhalte im Modul:
Soziologie
Dr. Thomas M. Schimmel
Dozent für Politikwissenschaft
Lehrinhalte im Modul:
Politikwissenschaft
Prof. Dr. Samia Härtling
Professorin für Psychologie
Lehrinhalte im Modul:
Psychologie
und Lehrbeauftragte
Lehr- und
Lernformen
Vorlesung
Lehrgespräch
Übung
Bearbeitung sozialwissenschaftlicher Aufgabenstellungen in Ein-
zel- und Gruppenarbeit, Durchführung von Rollenspielen, Refe-
rate und Präsentationen
Selbststudium
Bearbeitung von Übungsaufgaben, Literaturrecherche und
-studium
Seminar
Notwendige Voraus-
setzungen für die
Teilnahme
keine
ECTS
-
Punkte
4
Arbeitsaufwand
(workload)
120 h
Präsenzzeiten
67 h (90 LVS); davon
15 h (20 LVS) Vorlesung
15 h (20 LVS) Übung
37 h (50 LVS) Lehrgespräch
oder
(sofern eine Seminarleistung als Modulprüfung festgelegt wird)
67 h (90 LVS); davon
15 h (20 LVS) Vorlesung
15 h (20 LVS) Übung
22 h (30 LVS) Lehrgespräch
15 h (20 LVS) Seminar

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30
von
116
Selbststudium
35 h; davon
15 h Vor- und Nachbereitung von LV
20 h Lösung von Übungsaufgaben
oder
(sofern eine Seminarleistung/Hausarbeit als Modulprüfung
festgelegt wird)
30 h, davon
13 h Vor- und Nachbereitung von LV
17 h Lösung von Übungsaufgaben
Exkursion
entfällt
Modulprüfung
18 h; davon
2 h Klausur
16 h Prüfungsvorbereitung
oder
1 h mündliche Prüfung einschl. Auswertung
17 h Prüfungsvorbereitung
oder
(sofern eine Seminarleistung als Modulprüfung festgelegt wird)
22 h Erstellen einer Seminararbeit
1 h Präsentation
oder
(sofern eine Hausarbeit als Modulprüfung festgelegt wird)
23 h Erstellen einer Hausarbeit
Voraussetzungen für
die Vergabe von
ECTS-Punkten
Schriftliche Prüfung
Klausur
Prüfungsdauer: 120 Minuten
Gewichtung: 100 %
oder
Mündliche Prüfung
Einzel oder Gruppenprüfung
Prüfungsdauer pro Kandidat: 20 Minuten
Gewichtung: 100 %
oder
Seminarleistung
Seminararbeit im Umfang von 10 – 12 Textseiten (ohne Ver-
zeichnisse und Anhang/Anhänge), DIN A4, 1,5-zeilig
Gewichtung: 75 %
und
Seminarvortrag (Präsentation) einschl. Diskussion
Vortags- und Diskussionsdauer: 30 Minuten
Gewichtung: 25 %
oder
Hausarbeit
schriftliche Ausarbeitung im Umfang von 10 – 12 Textseiten
(ohne Verzeichnisse und Anhang/Anhänge), DIN A4, 1,5-zeilig
Gewichtung : 100 %
Platz im Studienplan
1. Semester
Dauer
ein Semester

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116
Häufigkeit
Wintersemester
Empfehlungen für
das Selbststudium
Aktuelle Literaturhinweise und Links werden modulbezogen auf der
ILIAS-Plattform bereitgestellt.
Anrechnung von Stu-
dien- und Prüfungs-
leistungen
Die Anrechnung von Studien- und Prüfungsleistungen erfolgt durch
den Prüfungsausschuss (gemäß der jeweils geltenden Prüfungsord-
nung) nach dem Grundsatz der Gleichwertigkeit (nicht der Gleich-
heit).

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Hochschule Meißen (FH) und Fortbildungszentrum
Bachelorstudiengang „Allgemeine Verwaltung“
Modultitel
Kommunale Selbstverwaltung
Modul Nr./Code:
BaAV-07
Stand: 01.10.2020
Modulbeauftragter
Ass. iur. Daniel Andrae
(Stellvertretung: Prof. Dr. Frank Lohse)
Status
Fachtheoretisches
Pflichtmodul
Lernziele
Fachkompetenzen
Die Studierenden
können
die Stellung der Gemeinden im Ver-
waltungssystem der Bundesrepublik Deutschland
darstellen
.
Sie
kennen
die Grundlagen und wesentlichen Elemente des
kommunalen Selbstverwaltungsrechts und
können
die Bedeu-
tung der kommunalen Selbstverwaltung richtig einschätzen
Die Studierenden
können
die verschiedenen Arten der kommu-
nalen Aufgaben
unterscheiden
und
erkennen
die rechtlichen
Grenzen daraus.
Sie
kennen
die Organe der Gemeinde, ihre Wahl/Bestellung so-
wie ihre Befugnisse und Pflichten. Sie
können
die Zuständigkeits-
verteilung zwischen Gemeinderat, Ausschüssen und Bürger-
meister
beschreiben
und
kennen
die Einberufungs- und Verfah-
rensregeln im Gemeinderat. Sie
können
die gemeindeinternen
Entscheidungsprozesse
darstellen
.
Die Studierenden
können
Satzungen
entwerfe
n und
kennen
das
Verfahren zum Erlass von Satzungen.
Sie
können
die Rechte und Pflichten der Einwohner und Bürger
sowie der ehrenamtlich Tätigen
erklären
und
kennen
die Formen
der unmittelbaren Demokratie.
Die Studierenden
kennen
die gemeindlichen Einnahmequellen
und die Grundlagen des Kommunalabgabenrechts.
Sie
können
die Aufgaben der Landkreise
darstellen
und
kennen
die Grundlagen der Landkreisordnung.
Die Studierenden verstehen das Wesen und den Inhalt der Auf-
sicht und kennen die Möglichkeiten und Grenzen
Sie
kennen
die Grundsätze und Formen der kommunalen Zu-
sammenarbeit.
Die Studierenden
kennen
die politische Dimension der kommu-
nalen Selbstverwaltung und
können
diese mit einschlägigen po-
litikwissenschaftlichen Ansätzen
beschreiben
.
Schlüsselqualifikationen
Methodenkompetenz
: Die Studierenden erlernen juristische Ar-
beitsmethoden, insbesondere Auslegungsmethoden und rechtli-
che Gestaltung. Durch die Analyse, Bearbeitung und Lösung

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rechtlicher Sachverhalte erlernen die Studierenden die Falllö-
sungstechnik. Die Studierenden wenden erworbenes Fachwis-
sen auf neue Fragestellungen an. Die Bewertungs-, Entschei-
dungs- und Begründungsfähigkeit der Studierenden wird durch
Übungen und Vorträge gefördert.
Sozialkompetenz
: Die Studierenden arbeiten auch in Gruppen
zusammen und stärken damit ihre Teamfähigkeit. Sie erwerben
Kompetenzen in der Kommunikation, Präsentation und im ko-
operativen Lernen.
Inhalte
Grundlagen des Kommunalrechts
Aufgaben der Gemeinden, Gemeinde als Verwaltungsträger
Organe und Gremien der Gemeinde, Gemeindeverwaltung
Landkreise
Einwohner und Bürger, ehrenamtliche Tätigkeit
Gemeindliche Rechtsetzung
Öffentliche Einrichtungen
Kommunale Zusammenarbeit
Kommunalaufsicht
Finanzierung kommunaler Aufgaben
Einführung in die Kommunalpolitik
Lehrende
Ass. iur: Daniel Andrae Dozent für Rechtswissenschaften
Lehrinhalte im Modul:
Kommunalrecht
Prof. Constanze Geiert Professorin für Rechtswissenschaften
Lehrinhalte im Modul:
Kommunal-/Kommunalabgabenrecht
Prof. Dr. Manfred Schleer
Professor für Verwaltungswissenschaften
Lehrinhalte im Modul:
Einführung in die Kommunalpolitik
Dr. Thomas M. Schimmel
Dozent für Politikwissenschaften
Lehrinhalte im Modul:
Einführung in die Kommunalpolitik
Prof. Dr. Manfred Lohse Professor für Rechtswissenschaften
Lehrinhalte im Modul:
Kommunal-/Kommunalabgabenrecht
und Lehrbeauftragte

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Lehr- und
Lernformen
Lehrgespräch
Übung
Bearbeitung und Lösung von Fällen, Vorträge
Selbststudium
Bearbeitung von Übungsaufgaben und Fallbeispielen, Literatur-
und Rechtsprechungsstudium, Internet- und Jurisrecherche, E-
Learning
Notwendige Voraus-
setzungen für die
Teilnahme
keine
ECTS
-
Punkte
5
Arbeitsaufwand
(workload)
150 h
Präsenzzeiten
81 h (108 LVS); davon
68 h (91 LVS) Lehrgespräch
13 h (17 LVS) Übung
oder
(sofern eine Seminarleistung als Modulprüfung festgelegt
wird)
81 h (108 LVS); davon
49 h (66 LVS) Lehrgespräch
13 h (17 LVS) Übung
19 h (25 LVS) Seminar
Selbststudium
50 h; davon
30 h Vor- und Nachbereitung von Lehrveranstaltungen
10 h Lösung/Bearbeitung von (Übungs-)Aufgaben
10 h Vorbereitung von Kurzvorträgen einschließlich Erstel-
lung von Handouts
oder
(sofern eine Seminarleistung/Hausarbeit als Modulprüfung
festgelegt wird)
40 h; davon
20 h Vor- und Nachbereitung von Lehrveranstaltungen
10 h Lösung/Bearbeitung von (Übungs-)Aufgaben
10 h Vorbereitung von Kurzvorträgen einschließlich Erstel-
lung von Handouts
Exkursion
entfällt
Modulprüfung
19 h; davon
3 h Klausur
16 h Prüfungsvorbereitung
oder
19 h; davon
1 h Mündliche Prüfung einschließlich Auswertung
18 h Prüfungsvorbereitung

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oder
(sofern eine Seminarleistung als Modulprüfung festgelegt
wird)
29 h; davon
28 h Erstellen der Seminararbeit und Vorbereitung der Prä-
sentation
1 h Präsentation und Diskussion
oder
(sofern eine Hausarbeit als Modulprüfung festgelegt wird)
29 h Erstellen der Hausarbeit
Voraussetzungen
für die Vergabe von
ECTS-Punkten
Schriftliche Prüfung
Klausur
Prüfungsdauer: 180 Minuten
Gewichtung: 100 %
oder
Mündliche Prüfung
Einzel- oder Gruppenprüfung
Prüfungsdauer pro Kandidat: 20 Minuten
Gewichtung: 100 %
oder
Seminarleistung
Seminararbeit im Umfang von 10 – 12 Textseiten (ohne Ver-
zeichnisse und Anhang/Anhänge), DIN A4, 1,5-zeilig
Gewichtung: 75 %
und
Seminarvortrag (Präsentation) einschl. Diskussion
Vortrags- und Diskussionsdauer: 30 Minuten
Gewichtung: 25 %
oder
Hausarbeit
schriftliche Ausarbeitung im Umfang von 10 – 12 Textseiten
(ohne Verzeichnisse und Anhang/Anhänge), DIN A4, 1,5-zeilig
Gewichtung: 100 %
Platz im Studienplan
2. Semester
Dauer
ein Semester
Häufigkeit
Sommersemester
Empfehlungen für
das Selbststudium
Aktuelle Literaturhinweise und Links werden modulbezogen auf der
ILIAS-Plattform bereitgestellt.
Anrechnung von
Studien- und Prü-
fungsleistungen
Die Anrechnung von Studien- und Prüfungsleistungen erfolgt durch
den Prüfungsausschuss (gemäß der jeweils geltenden Prüfungsord-
nung) nach dem Grundsatz der Gleichwertigkeit (nicht der Gleich-
heit).

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Hochschule Meißen (FH) und Fortbildungszentrum
Bachelorstudiengang „Allgemeine Verwaltung“
Modultitel
Öffentliche Finanzwirtschaft
Modul Nr./Code:
BaAV-08
Stand: 01.10.2020
Modulbeauftragte
Dr. Agnes Schausberger
(Stellvertretung: Dr. Markus Beyersdorff)
Status
Fachtheoretisches
Pflichtmodul
Lernziele
Fachkompetenzen
Die Studierenden
kennen
die Grundlagen der öffentlichen Fi-
nanzwirtschaft und
können
öffentliche Einnahmen und Ausgaben
erklären. Sie
können
zwischen einzelnen Abgabearten
differen-
zieren
und deren Finanzierungsfunktion
erklären
.
Die Studierenden
kennen
den Aufbau der deutschen Finanzver-
fassung.
Die Studierenden
k
e
nnen
das besondere Verfahrensrecht für die
Abgaben- und Steuererhebung und
können
dieses für die Heran-
ziehung zu Kommunalabgaben
anwenden.
Sie
kennen
das öffentliche Haushalts- und Rechnungswesen im
staatlichen und kommunalen Bereich.
Die Studierenden
können
die allgemeinen und besonderen
Haushaltsgrundsätze fallbezogen
anwenden
.
Für den kommunalen Bereich
können
sie die produktorientierte
Haushaltssteuerung
anwenden
und das Drei-Komponenten-Mo-
dell
erklären
.
Die Studierenden
können
Planabweichungen
beurteilen
und
be-
werten
sowie Finanzierungsalternativen
erkennen
und
aufzei-
gen
.
Die Studierenden
kennen
die Zusammensetzung des staatlichen
und kommunalen Vermögens. Sie
wissen
, wie kommunales Ver-
mögen verwaltet werden muss.
Die Studierenden
können
die Zusammensetzung der öffentlichen
Verschuldung
erklären
und
begründen
sowie einzelne Maßnah-
men zur Bekämpfung
beurteilen
.
Schlüsselqualifikationen
Methodenkompetenz:
Die Studierenden erkennen finanzwirt-
schaftliche Zusammenhänge und bewerten Einzelsachverhalte
sowie umfassende Problemstellungen (Übungen) im finanzwirt-
schaftlichen Bereich.
Sozialkompetenz:
Die Studierenden erwerben Kommunikati-
ons- und Kooperationsfähigkeit im Team (Gruppenarbeit, Diskus-
sionen) zur Bearbeitung/Lösung von Übungsaufgaben.

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37
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116
Selbstkompetenz:
Im Rahmen der Bearbeitung von Übungsauf-
gaben im Selbststudium werden Kreativität und Selbstständigkeit
der Studierenden gefördert.
Inhalte
Einführung in die öffentliche Finanzwirtschaft
Aufbau der deutschen Finanzverfassung
Staatliche und kommunale Einnahmen und Ausgaben
Funktionen des Haushaltes als Planungsinstrument
Kommunaler doppischer Jahresabschluss
Haushaltsplanung im kommunalen und staatlichen Bereich
Allgemeine und besondere Haushaltsgrundsätze
Staatliches und kommunales Vermögen
Staatsverschuldung und kommunale Verschuldung
Kommunales Finanzmanagement und Finanzpolitik
Kommunales Steuerrecht (Begriffe, Rechtsgrundlagen)
Grundzüge zu den nichtsteuerlichen Kommunalabgaben, insbe-
sondere Vorzugslasten (Gebühren, Beiträge)
Besonderes Verwaltungsverfahren bei der Heranziehung zu
Kommunalabgaben
Lehrende
Prof. Dr. Isabelle Jänchen
Professorin für öffentliche Finanzwirtschaft
und Volkswirtschaftslehre
Lehrinhalte im Modul:
Staatsfinanzen und Kommunalfinanzen
Steuerrecht
Dr. Markus Beyersdorff Dozent für öffentliche Finanzwirtschaft
Lehrinhalte im Modul:
Finanzverfassung
Dipl.-Verw.-Wiss. Dieter Paul
Dozent für Verwaltungswissenschaften und
öffentliche Finanzwirtschaft
Lehrinhalt im Modul:
Staatsfinanzen
Dr. Agnes Schausberger Dozentin für öffentliche Finanzwirtschaft
Lehrinhalt im Modul:
Staatsfinanzen und Kommunalfinanzen
Ass. iur. Daniel Andrae Dozent für Rechtswissenschaft
Lehrinhalt im Modul:
Steuerrecht, Kommunales Abgabenrecht
Prof. Constanze Geiert Professorin für Rechtswissenschaft
Lehrinhalt im Modul:
Steuerrecht, Kommunales Abgabenrecht

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38
von
116
Prof. Dr. Frank Lohse
Professor für Rechtswissenschaften
Lehrinhalt im Modul:
Kommunales Abgabenrecht
und Lehrbeauftragte
Lehr- und
Lernformen
Vorlesung
Übung
Lehrgespräch
Selbststudium
Notwendige Voraus-
setzungen für die
Teilnahme
absolvierte Module
BaAV-03 Betriebs- und Volkswirtschaftslehre
BaAV-07 Kommunale Selbstverwaltung
ECTS
-
Punkte
5
Arbeitsaufwand
(workload)
150 h
Präsenzzeiten
81 h (108 LVS); davon
32 h (42 LVS) Vorlesung
13 h (18 LVS) Lehrgespräch
36 h (48 LVS) Übung
oder
(sofern eine Seminarleistung als Modulprüfung festgelegt
wird)
81 h (108 LVS); davon
24 h (32 LVS) Vorlesung
10 h (14 LVS) Lehrgespräch
28 h (37 LVS) Übung
19 h (25 LVS) Seminar
Selbststudium
50 h; davon
35 h Vor- und Nachbereitung von LV
15 h Lösung von Übungsaufgaben
oder
(sofern eine Seminarleistung/Hausarbeit als Modulprüfung
festgelegt wird)
40 h; davon
30 h Vor- und Nachbereitung von Lehrveranstaltungen
10 h Lösung/Bearbeitung von (Übungs-)Aufgaben
Exkursion
entfällt
Modulprüfung
19 h; davon
3 h Klausur
16 h Prüfungsvorbereitung
oder
19 h; davon
1 h Mündliche Prüfung einschließlich Auswertung
18 h Prüfungsvorbereitung

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von
116
oder
(sofern eine Seminarleistung als Modulprüfung festgelegt
wird)
29 h; davon
28 h Erstellen der Seminararbeit und Vorbereitung der Prä-
sentation (inklusive Handout)
1 h Präsentation und Diskussion
oder
(sofern eine Hausarbeit als Modulprüfung festgelegt wird)
29 h Erstellen der Hausarbeit
Voraussetzungen
für die Vergabe von
ECTS-Punkten
Schriftliche Prüfung
Klausur
Prüfungsdauer: 180 Minuten
Gewichtung: 100 %
oder
Mündliche Prüfung
Einzel- oder Gruppenprüfung
Prüfungsdauer pro Kandidat: 20 Minuten
Gewichtung: 100 %
oder
Seminarleistung
Seminararbeit im Umfang von 10 – 12 Textseiten (ohne Ver-
zeichnisse und Anhang/Anhänge), DIN A4, 1,5-zeilig
Gewichtung: 75 %
und
Seminarvortrag (Präsentation) einschl. Diskussion
Vortrags- und Diskussionsdauer: 30 Minuten
Gewichtung: 25 %
oder
Hausarbeit
schriftliche Ausarbeitung im Umfang von 10 – 12 Textseiten
(ohne Verzeichnisse und Anhang/Anhänge), DIN A4, 1,5-zeilig
Gewichtung: 100 %
Platz im Studienplan
2. Semester
Dauer
ein Semester
Häufigkeit
Sommersemester
Empfehlungen für
das Selbststudium
Aktuelle Literaturhinweise und Links werden modulbezogen auf der
ILIAS-Plattform bereitgestellt.
Anrechnung von
Studien- und Prü-
fungsleistungen
Die Anrechnung von Studien- und Prüfungsleistungen erfolgt durch
den Prüfungsausschuss (gemäß der jeweils geltenden Prüfungsord-
nung) nach dem Grundsatz der Gleichwertigkeit (nicht der Gleich-
heit).

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40
von
116
Hochschule Meißen (FH) und Fortbildungszentrum
Bachelorstudiengang „Allgemeine Verwaltung“
Modultitel
Leistungsverwaltung
Modul Nr./Code:
BaAV-09
Stand: 30.10.2020
Modulbeauftragte
Ass. iur. Claudia Conradi
(Stellvertretung: Ass. iur. Markus Fritz)
Status
Fachtheoretisches
Pflichtmodul
Lernziele
Fachkompetenzen
Die Studierenden
kennen
die Grundstrukturen des deutschen So-
zialsystems und
besitzen
grundlegende Kenntnisse der Sozial-
gesetzbücher SGB I (Allgemeiner Teil) und SGB X (Verfahren),
SGB II (Grundsicherung für Arbeitsuchende), SGB VIII (Kinder-
und Jugendhilfe) und SGB XII (Sozialhilfe).
Sie
kennen
die vielfältigen Zusammenhänge des Sozialrechts mit
dem Familien- und Erbrecht sowie die Bezüge zum Prozess-
recht.
Die Studierenden
erwerben
Beratungskompetenz für Sozialleis-
tungen im Überblick.
Sie sind in der Lage, typische Formen rechtlichen Gestaltens im
Sozialrecht zu
charakterisieren
und Beispiele zu
benennen
(Be-
schlussvorlage, Bescheid, Hilfeplan, Plan, öffentlich-rechtlicher
Vertrag).
Sie
kennen
Formen und Inhalte der Zusammenarbeit mit anderen
Fachdisziplinen (Sozialpädagogik/Sozialarbeit; Medizin) und In-
stitutionen (freie Träger, andere Behörden (z.B. Polizei)).
Die Studierenden
können
Inhalte des Allgemeinen Verwaltungs-
rechts und –verfahrensrechts mit denen des Besonderen Verwal-
tungsrechts in Fällen
verknüpfen
.
Sie
kennen
die unterschiedlichen Anspruchsgrundlagen bei Haf-
tung aus hoheitlichem und zivilrechtlichem Handeln.
Die Studierenden
können
vertragliche, quasivertragliche und ge-
setzliche Rechtsgrundlagen systematisch richtig
prüfen
.
Sie
können
die Anspruchsziele auf Schadensersatz, Entschädi-
gung, Folgenbeseitigung und Erstattung voneinander
unterschei-
den
.
Die Studierenden
kennen
die wichtigsten Anspruchsgrundlagen
auf Entschädigung, insbesondere auch das Aufopferungsge-
wohnheitsrecht.
Sie
können
die Tatbestände der allgemeinen Unterlassungs-,
Folgenbeseitigungs- und Erstattungsansprüche im Öffentlichen
Recht
prüfen
.
Die Studierenden
kennen
den Anspruch wegen staatlicher Ver-
letzung von EU-Recht.

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41
von
116
Sie
können
die verschiedenen Zugriffsmöglichkeiten auf Art. 14
GG und die dazugehörigen Entschädigungsansprüche abgren-
zen und
anwenden
.
Schlüsselqualifikationen
Methodenkompetenz
: Die Studierenden erlernen juristische Ar-
beitsmethoden, insbesondere Auslegungsmethoden und rechtli-
che Gestaltung. Durch die Analyse, Bearbeitung und Lösung
rechtlicher Sachverhalte erlernen die Studierenden die Falllö-
sungstechnik. Die Studierenden wenden erworbenes Fachwis-
sen auf neue Fragestellungen an. Die Bewertungs-, Entschei-
dungs- und Begründungsfähigkeit der Studierenden wird durch
Übungen und Vorträge gefördert.
Sozialkompetenz
: Die Studierenden arbeiten auch in Gruppen
zusammen und stärken damit ihre Teamfähigkeit. Sie erwerben
Kompetenzen in Kommunikation, Präsentation und kooperati-
vem Lernen.
Inhalte
Sozialrecht
Grundstrukturen des deutschen Sozialsystems
Standorte der Grundsicherung für Arbeitsuchende, der Jugend-
hilfe und der Sozialhilfe im Gesamtsystem
Allgemeine Leistungsgrundsätze
Leistungsberechtigte
Leistungen zur Sicherung des Lebensunterhalts nach SGB II und
XII; Abgrenzung
Leistungen zur Eingliederung in Arbeit nach SGB II
Grundsicherung im Alter und bei voller Erwerbsminderung
(SGB XII) und Hilfen in anderen Lebenslagen (SGB XII)
Leistungen und andere Aufgaben der Jugendhilfe (SGB VIII)
Zuständigkeit(en)
Ersatzleistungen des SGB II, VIII und XII
Überblick zum Sozialverwaltungsverfahren (inkl. Datenschutz)
Rechtsbehelfsverfahren nach VwGO und SGG
Recht der staatlichen Ersatzleistungen
Schadensersatzansprüche aus vertraglichen, vertragsähnlichen
und aus gesetzlichen Schuldverhältnissen, insbesondere An-
sprüche aus Amtshaftung und Gefährdungshaftung
Entschädigungsansprüche aufgrund öffentlich-rechtlicher Aufop-
ferung aus Sondertatbeständen und dem Aufopferungsgewohn-
heitsrecht
Unterlassungs- und Folgenbeseitigungsansprüche
Öffentlich-rechtliche Erstattungsansprüche

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42
von
116
Haftung des Staates für zivilrechtliches Handeln
Haftung wegen Verletzung von EU-Recht
Lehrende
Ass. iur. Markus Fritz
Dozent für Rechtswissenschaften
Lehrinhalte im Modul:
Staatshaftungsrecht
Ass. iur. Claudia Conradi Dozent für Rechtswissenschaften
Lehrinhalte im Modul:
Staatshaftungsrecht
Ass. iur. Matthias Thum
Dozent für Rechtswissenschaften
Lehrinhalte im Modul:
Sozialrecht
Dipl. Soz. David Fischer Dozent für Sozialrecht und Sozial-
wissenschaften
Lehrinhalte im Modul:
Sozialrecht
Lehr- und
Lernformen
Vorlesung
Lehrgespräch
Übung
Bearbeitung und Lösung von Fällen, Referate, Präsentationen
Selbststudium
Bearbeitung von Übungsaufgaben und Fallbeispielen, Literatur-
und Rechtsprechungsstudium, Internet- und Juris-Recherche,
E-Learning
Notwendige Voraus-
setzungen für die
Teilnahme
absolvierte Module
BaAV-01 Grundlagen des Verfassungs- und Europarechts
BaAV-04 Rechtsgrundlagen des Verwaltungshandelns
BaAV-06 Sozialwissenschaftliche Grundlagen
ECTS
-
Punkte
4
Arbeitsaufwand
(workload)
120 h
Präsenzzeiten
67 h (90 LVS); davon
9 h (12 LVS) Vorlesung
27 h (36 LVS) Lehrgespräch
31 h (42 LVS) Übungen
oder
(sofern eine Seminarleistung als Modulprüfung festgelegt
wird)
67 h (90 LVS); davon
37 h (50 LVS) Lehrgespräch
15 h (20 LVS) Übungen
15 h (20 LVS) Seminar

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43
von
116
Selbststudium
34 h; davon
17 h Vor- und Nachbereitung von Lehrveranstaltungen,
Ausarbeitung von Vorträgen
17 h Bearbeitung von Übungsaufgaben und Fallbeispielen
oder
(sofern eine Seminarleistung/Hausarbeit als Modulprüfung
festgelegt wird)
24 h, davon
12 h Vor- und Nachbereitung von LV
4 h Lösung von Übungsaufgaben
8 h Vorbereitung Von Kurzvorträgen einschließlich Erstel-
lung von Handouts
Exkursion
entfällt
Modulprüfung
18 h; davon
2 h Klausur
16 h Prüfungsvorbereitung
oder
18 h; davon
1 h mündliche Prüfung einschl. Auswertung
17 h Prüfungsvorbereitung
oder
(sofern eine Seminarleistung als Modulprüfung festgelegt
wird)
27 h Erstellen einer Seminararbeit und Vorbereitung der
Präsentation
1 h Präsentation
oder
(sofern eine Hausarbeit als Modulprüfung festgelegt wird)
28 h Erstellen einer Hausarbeit
Voraussetzungen
für die Vergabe von
ECTS-Punkten
Schriftliche Prüfung
Klausur
Prüfungsdauer: 120 Minuten
Gewichtung: 100 %
oder
Mündliche Prüfung
Einzel oder Gruppenprüfung
Prüfungsdauer pro Kandidat: 20 Minuten
Gewichtung: 100 %
oder
Seminarleistung
Seminararbeit im Umfang von 10 – 12 Textseiten (ohne Ver-
zeichnisse und Anhang/Anhänge), DIN A4, 1,5-zeilig
Gewichtung: 75 %
und
Seminarvortrag (Präsentation) einschl. Diskussion
Vortags- und Diskussionsdauer: 30 Minuten
Gewichtung: 25 %

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44
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116
oder
Hausarbeit
schriftliche Ausarbeitung im Umfang von 10 – 12 Textseiten
(ohne Verzeichnisse und Anhang/Anhänge), DIN A4, 1,5-zeilig
Gewichtung : 100 %
Platz im Studienplan
2. Semester
Dauer
ein Semester
Häufigkeit
Sommersemester
Empfehlungen für
das Selbststudium
Aktuelle Literaturhinweise und Links werden modulbezogen auf der
ILIAS-Plattform bereitgestellt.
Anrechnung von
Studien- und Prü-
fungsleistungen
Die Anrechnung von Studien- und Prüfungsleistungen erfolgt durch
den Prüfungsausschuss (gemäß der jeweils geltenden Prüfungsord-
nung) nach dem Grundsatz der Gleichwertigkeit (nicht der Gleich-
heit).

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45
von
116
Hochschule Meißen (FH) und Fortbildungszentrum
Bachelorstudiengang „Allgemeine Verwaltung“
Modultitel
Bau- und Umweltrecht
Modul Nr./Code:
BaAV-10
Stand: 01.10.2020
Modulbeauftragter
Ass. iur. Hans-Thilo Becker
(Stellvertretung: Ass. iur. Christiane Kuhn)
Status
Fachtheoretisches
Pflichtmodul
Lernziele
Fachkompetenzen
Die Studierenden
beherrschen
präventive Befugnisse und Zulas-
sungen wie z. B. Erlaubnisse, Genehmigungen, Zustimmungen
aus den Bereichen des Bau- und Umweltrechts und
können
sie
im Bescheid
verfügen.
Die Studierenden
kennen
die repressiven Maßnahmen aus den
Bereichen des Bau- und Umweltrechts und
können
sie
anwenden
sowie im Bescheid verfügen.
Die Studierenden
kennen
Arten, Ablauf und Inhalt von förmlichen
Genehmigungs- und Planungsverfahren. Sie
können
die Inhalte
des Allgemeinen Verwaltungsrechts und des Verwaltungsverfah-
rensrechts mit denen des Besonderen Verwaltungsrechts in Fäl-
len
verknüpfen.
Die Studierenden erarbeiten sich Grundlagen-
wissen in ausgewählten Bereichen des Planungs- und Immissi-
onsschutzrechts und
wenden
dieses Wissen auch fachübergrei-
fend
an
. Sie
erkennen
rechtliche Zusammenhänge und
wenden
diese in Fallkonstellationen aus den Aufgabenbereichen der öf-
fentlichen Verwaltung
an
.
Die Studierenden
kennen
Möglichkeiten der Verwaltungskon-
trolle in verschiedenen Rechtsschutzverfahren und
können
diese
in Fällen
anwenden
.
Die Studierenden
kennen
die Mediation als Konfliktlösungsmo-
dell.
Schlüsselqualifikationen
Methodenkompetenz
: Die Studierenden
erlernen und festigen
juristische Arbeitsmethoden, insbesondere Auslegungsmetho-
den und rechtliche Gestaltung. Durch die Analyse, Bearbeitung
und Lösung rechtlicher Sachverhalte
erlernen und
festigen die
Studierenden die Falllösungstechnik. Die Studierenden wenden
erworbenes Fachwissen auf neue Fragestellungen an. Die Be-
wertungs-, Entscheidungs- und Begründungsfähigkeit der Stu-
dierenden wird durch Übungen und Vorträge gefördert, deren
Schwerpunkt auf komplexen Sachverhalten und öffentlichkeits-
wirksamen Verfahren sowie neuen Verfahren zur Konfliktlösung
liegt.
Sozialkompetenz
: Die Studierenden arbeiten auch in Gruppen
zusammen und stärken damit ihre Teamfähigkeit. Sie erwerben
Kompetenzen in Kommunikation, Präsentation und kooperativem

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46
von
116
Lernen. Die Studierenden entwickeln bei der Erarbeitung von
Projektstruktur- und Projektablaufplänen in Gruppenarbeiten ihre
Kooperations- und Konfliktfähigkeit sowie das vernetzte Denken
weiter.
Inhalte
Baurecht I
Grundlagen des Bauordnungsrechts
Formelles Bauordnungsrecht
Grundlagen der bauplanungsrechtlichen Zulässigkeit von Ein-
zelbauvorhaben
Materielles Bauordnungsrecht
Bauaufsichtliche Eingriffsbefugnisse
Rechts- und Nachbarschutz (inklusive Drittwiderspruch)
Verhältnis des Baurechts zu anderen Fachverfahren
Baurecht II
Grundlagen des Bauplanungsrechts
Überblick über die Planungsebene außerhalb der Bauleitpla-
nung
Bauleitplanung
Aufstellungsverfahren
Materielle Planungsgrundsätze mit Bezug zur naturschutz-recht-
lichen Planung
Sicherung der Bauleitplanung
Normenkontrollverfahren
Bauplanungsrechtliche Zulässigkeit von Einzelbauvorhaben inkl.
des gemeindlichen Einvernehmens
Umweltrecht I
Grundlagen, insbesondere Vorgaben durch EU-Recht
Wasserrecht
Kreislaufwirtschafts- und Abfallrecht
Überblick über Naturschutz- und Landschaftspflegerecht, insbe-
sondere Eingriff in Natur und Landschaft
Umweltrecht II
Immissionsschutzrecht
-
Genehmigungsbedürftige Anlagen
-
Genehmigungsfreie Anlagen
-
Anordnungen im Einzelfall
Gewässerausbau mit Schwerpunkt Planfeststellung
Naturschutzrecht
-
Überblick über den Artenschutz
-
Überblick über Schutzgebiete und ihre Ausweisung
Mediation als Konfliktlösungsmodell
Entwicklung und Ablauf im Mediationsverfahren
Moderationsmethoden

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47
von
116
Lehrende
Ass. iur. Hans-Thilo Becker
Dozent für Rechtswissenschaften
Lehrinhalte im Modul:
Baurecht I
Baurecht II
Ass. iur. Prof. Constanze Geiert
Dozentin für Rechtswissenschaften
Lehrinhalte im Modul:
Baurecht I
Ass. iur. Doreen Näther-Fleischer
Dozentin für Rechtswissenschaften:
Lehrinhalte im Modul:
Baurecht I
Ass. iur. Christiane Kuhn
Dozentin für Rechtswissenschaften
Lehrinhalte im Modul:
Umweltrecht I
Umweltrecht II
Ass. iur. Dorothea Heilmann
Dozentin für Rechtswissenschaften
Lehrinhalte im Modul:
Umweltrecht I
Umweltrecht II
Dipl.-Soz. Maria-Luisa Dominguez-Becker
Dozentin für Soziologie
Lehrinhalte im Modul:
Mediation
und Lehrbeauftragte
Lehr- und
Lernformen
Lehrgespräch
Übung
Bearbeitung und Lösung von Fällen und Aufgabenstellungen,
Vorträge
Selbststudium
Bearbeitung von Übungsaufgaben und Fallbeispielen, Literatur-
und Rechtsprechungsstudium, Internet- und Jurisrecherche, E-
Learning
Notwendige Voraus-
setzungen für die
Teilnahme
absolvierte Module
BaAV-01 Grundlagen des Verfassungs- und Europarechts
BaAV-04 Rechtsgrundlagen des Verwaltungshandelns
ECTS
-
Punkte
8
Arbeitsaufwand
(workload)
240 h

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von
116
Präsenzzeiten
113 h (151 LVS); davon
75 h ( LVS) Lehrgespräch
76 h ( LVS) Übung
Selbststudium
127 h, davon
69 h Vor- und Nachbereitung von Lehrveranstaltungen,
Ausarbeitung von Vorträgen
58 h Bearbeitung von Übungsaufgaben und Fallbeispielen
Exkursion
entfällt
Modulprüfung
20 h; davon
4 h Klausur
16 h Prüfungsvorbereitung
oder
20 h; davon
1 h mündliche Prüfung einschließlich Auswertung
19 h Prüfungsvorbereitung
oder
(sofern eine Seminarleistung als Modulprüfung vorgesehen
wird)
20 h; davon
16 h Erstellen einer Seminararbeit
4 h Präsentation und Diskussion inkl. Vorbereitung
oder
(sofern eine Hausarbeit als Modulprüfung vorgesehen wird)
20 h Erstellen einer Hausarbeit
Voraussetzungen
für die Vergabe von
ECTS-Punkten
Schriftliche Prüfung
Klausur
Prüfungsdauer: 240 Minuten
Gewichtung: 100%
oder
Mündliche Prüfung
Einzel- oder Gruppenprüfung
Prüfungsdauer pro Kandidat: 20 Minuten
Gewichtung: 100 %
oder
Seminarleistung
Seminararbeit im Umfang von 10 – 12 Textseiten (ohne Ver-
zeichnisse und Anhang/Anhänge), DIN A4, 1,5-zeilig
Gewichtung: 75 %
und
Seminarvortrag (Präsentation) einschl. Diskussion
Vortags- und Diskussionsdauer: 30 Minuten
Gewichtung: 25 %
oder
Hausarbeit
schriftliche Ausarbeitung im Umfang von 10 – 12 Textseiten
(ohne Verzeichnisse und Anhang/Anhänge), DIN A4, 1,5-zeilig
Gewichtung: 100 %

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von
116
Platz im Studienplan
2. und 4. Semester
Dauer
zwei Semester
Häufigkeit
Sommersemester
Empfehlungen für
das Selbststudium
Aktuelle Literaturhinweise und Links werden modulbezogen auf der
ILIAS-Plattform bereitgestellt.
Anrechnung von
Studien- und Prü-
fungsleistungen
Die Anrechnung von Studien- und Prüfungsleistungen erfolgt durch
den Prüfungsausschuss (gemäß der jeweils geltenden Prüfungsord-
nung) nach dem Grundsatz der Gleichwertigkeit (nicht der Gleich-
heit).

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50
von
116
Hochschule Meißen (FH) und Fortbildungszentrum
Bachelorstudiengang „Allgemeine Verwaltung“
Modultitel
Personalmanagement
Modul Nr./Code:
BaAV-11
Stand: 01.10.2020
Modulbeauftragter
Dipl.-Verw.-Wirt (FH) Klaus-Peter Walter
(Stellvertretung: Prof. Dr. Samia Härtling)
Status
Fachtheoretisches
Pflichtmodul
Lernziele
Fachkompetenzen
Die Studierenden
kennen
die Grundlagen und Grundstrukturen
des Arbeitsrechts, des Tarifrechts, des Beamtenrechts sowie des
Personalvertretungsrechts und
können
die Unterschiede
erklä-
ren.
Sie
kennen
die Regeln über die Einstellung von Arbeitnehmern
und Beamten, das berufliche Fortkommen der Beamten, die
Rechte und Pflichten der Beschäftigten und die Möglichkeiten der
Beendigung von Arbeits- und Beamtenverhältnissen.
Die Studierenden
können
die gängigen Probleme im Bereich des
öffentlichen Arbeits- und Tarifrechts, des Beamtenrechts und des
Personalvertretungsrechts
beurteilen
, in verwaltungs-prakti-
schen Fällen
anwenden
und selbständig
lösen
.
Sie
können
grundlegende personalwirtschaftliche Instrumente
erfassen
und in einen Gesamtkontext
einfügen
. Die Studieren-
den können Stellenpläne, Stellenbeschreibungen und Anforde-
rungsprofile analysieren und hinsichtlich ihrer Relevanz
beurtei-
len
. Darüber hinaus
lernen
sie, selbstständig Stellenbedarfser-
mittlungen
durchzuführen
.
Sie
kennen
den Unterschied zwischen Führung und Leitung so-
wie deren grundlegende Formen und Theorieansätze. Zudem
können
entsprechende Methoden kontextbezogen
angewendet
werden.
Die Studierenden
erkennen
die Herausforderungen der Perso-
nalauswahl und Personalbeurteilung. Sie können Beurteilungs-
fehler in der Personalauswahl und Personalbeurteilung
minimie-
ren
.
Schlüsselqualifikationen
Methodenkompetenz:
Die Studierenden erlernen juristische Ar-
beitsmethoden, insbesondere Auslegungsmethoden und rechtli-
che Gestaltung. Durch die Analyse, Bearbeitung und Lösung
rechtlicher Sachverhalte erlernen sie die Falllösungstechnik. Die
Studierenden wenden erworbenes Fachwissen auf neue Frage-
stellungen an. Die Bewertungs-, Entscheidungs- und Begrün-
dungsfähigkeit der Studierenden wird durch Übungen und Vor-

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51
von
116
träge gefördert. Sie lernen grundlegende Methoden und Techni-
ken der Personalerfassung und -planung kennen und situativ an-
zuwenden.
Sozialkompetenz:
Die Studierenden arbeiten auch in Gruppen
zusammen und stärken damit ihre Teamfähigkeit. Sie erwerben
Kompetenzen im Präsentieren und kooperativem Lernen. Er-
lernte Grundlagen der Kommunikationsfähigkeit entsprechend
dem Modul „Sozialwissenschaftliche Grundlagen“ werden trai-
niert und gefestigt. Dies gilt vor allem für unterschiedliche Kom-
munikationsmittel bei der Personalauswahl und Mitarbeiterfüh-
rung.
Inhalte
Arbeits- und Dienstrecht, Personalvertretungsrecht
Begriff des öffentlichen Dienstes
Grundbegriffe des Arbeits- und Tarifrechts, Rechtsgebiete und
Rechtsquellen
Arbeitsrecht: Anbahnung des Arbeitsverhältnisses, Abschluss u.
Inhalt des Arbeitsvertrages, Rechte und Pflichten, Direktions-
recht und Pflichtverletzungen, Beendigung, Kündigungsschutz
Tarifrecht: Entgelt, Eingruppierung, Stufenzuordnung, Leistungs-
anreize, Urlaub, Arbeitszeit
Beamtenrecht: Rechtsgrundlagen, Beamtenarten, Begründung
des Beamtenverhältnisses, Ernennungen, Laufbahnrecht, Besol-
dung, Versorgung, Rechtsschutz
Personalvertretung und Betriebsrat
Personalmanagement
Instrumente der Personalwirtschaft: haushaltswirtschaftliche In-
strumente (insbes. Stellenplan/-bewirtschaftung), Stellenbe-
schreibung, Anforderungsprofile;
Personal- und Stellenbedarfsermittlung:
Personalführung: Führungstheorien, -modelle, -stile,
-instrumente
Personalauswahl- und Personalbeurteilung
Personalinformationssysteme
Personalverwaltungssystem (PVS)
Lehrende
Dipl.-Verw.-Wirt (FH) Klaus-Peter Walter
Dozent für Rechts-/
Verwaltungswissenschaften
Lehrinhalte im Modul:
Arbeitsrecht, Tarifrecht, Personalvertre-
tungsrecht, Personalmanagement

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52
von
116
Dipl.-Verw.-Wirt (FH) Burkhard Götz
Dozent für Rechts-/
Wirtschaftswissenschaften
Lehrinhalte im Modul:
Beamtenrecht
Prof. Dr. Härtling, Samia
Professorin für Sozialwissenschaften
Lehrinhalte im Modul:
Personalführung, -auswahl, -beurteilung
Dipl.-Päd. Gerald Lachmann
Dozent für Verwaltungsinformatik
Lehrinhalte im Modul:
Personalinformationssystem
und Lehrbeauftragte
Lehr- und
Lernformen
Lehrgespräch
Übung
Bearbeitung praxisrelevanter Fallgestaltungen
Selbststudium
Bearbeitung von Übungsaufgaben und Fallbeispielen, Internet-
und Juris-Recherche, E-Learning
Notwendige Voraus-
setzungen für die
Teilnahme
absolvierte Module
BaAV-01 Grundlagen des Verfassungs- und Europarechts
BaAV-03 Betriebs- und Volkswirtschaftslehre
BaAV-04 Rechtsgrundlagen des Verwaltungshandelns
BaAV-06 Sozialwissenschaftliche Grundlagen
BaAV-07 Kommunale Selbstverwaltung
ECTS
-
Punkte
5
Arbeitsaufwand
(workload)
150 h
Präsenzzeiten
81 h (108 LVS) davon
71 h (95 LVS) Lehrgespräch
10 h (13 LVS) Übung
oder
(sofern eine Seminarleistung Modulprüfung festgelegt wird)
81 h (108 LVS) davon
54 h (72 LVS) Lehrgespräch
10 h (13 LVS) Übung
17 h (23 LVS) Seminar
Selbststudium
50 h; davon
25 h Vor- und Nachbereitung von LV
25 h Lösung von Übungsaufgaben und E-Learning
oder
(sofern eine Seminarleistung/Hausarbeit als Modulprüfung
festgelegt wird)
40 h; davon
20 h Vor- und Nachbereitung von LV
20 h Lösung von Übungsaufgaben und E-Learning

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von
116
Exkursion
Entfällt
Modulprüfung
20 h; davon
3 h Klausur
17 h Prüfungsvorbereitung
oder
20 h; davon
1 h mündliche Prüfung einschl. Auswertung
19 h Prüfungsvorbereitung
oder
(sofern eine Seminarleistung als Modulprüfung festgelegt
wird)
30 h; davon
29 h Erstellen der Seminararbeit und Vorbereitung der Prä-
sentation
1 h Präsentation und Diskussion
oder
(sofern eine Hausarbeit als Modulprüfung festgelegt wird)
30 h Erstellen der Hausarbeit
Voraussetzungen
für die Vergabe von
ECTS-Punkten
Schriftliche Prüfung
Klausur
Prüfungsdauer: 180 Minuten
Gewichtung: 100%
oder
Mündliche Prüfung
Einzel- oder Gruppenprüfung
Prüfungsdauer pro Kandidat: 20 Minuten
Gewichtung 100%
oder
Seminarleistung
Seminararbeit im Umfang von 10 – 12 Textseiten (ohne Ver-
zeichnisse und Anhang/Anhänge), DIN A4, 1,5-zeilig
Gewichtung: 75 %
und
Vortrags- und Diskussionsdauer: 30 Minuten
Gewichtung: 25 %
oder
Hausarbeit
schriftliche Ausarbeitung im Umfang von 10 – 12 Textseiten
(ohne Verzeichnisse und Anhang/Anhänge), DIN A4, 1,5-zeilig
Gewichtung: 100 %
Platz im Studienplan
2. und 4. Semester
Dauer
zwei Semester
Häufigkeit
Sommersemester
Empfehlungen für
das Selbststudium
Aktuelle Literaturhinweise und Links werden modulbezogen auf der
ILIAS-Plattform bereitgestellt.
Anrechnung von
Studien- und Prü-
fungsleistungen
Die Anrechnung von Studien- und Prüfungsleistungen erfolgt durch
den Prüfungsausschuss (gemäß der jeweils geltenden Prüfungsord-
nung) nach dem Grundsatz der Gleichwertigkeit (nicht der Gleich-
heit).

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Hochschule Meißen (FH) und Fortbildungszentrum
Bachelorstudiengang „Allgemeine Verwaltung“
Modultitel
Projektarbeit
Modul Nr./Code:
BaAV-12
Stand: 01.10.2020
Modulbeauftragter
Diplomlehrer Gerald Lachmann
(Stellvertretung: Dorothea Heilmann)
Status
Fachtheoretisches Pflichtmodul
Lernziele
Fachkompetenzen
Die Studierenden
kennen
Mittel und Methoden zur systemati-
schen Planung, Organisation, Steuerung, Kontrolle und Doku-
mentation von Projekten und
können
diese praktisch
umsetzen
.
Sie
können
entsprechende Software sachgerecht
anwenden
.
Die Studierenden
können
wissenschaftliche Arbeitsweisen bei
der Lösung einer Problemstellung
anwenden
. Sie verwenden bei
der Projektarbeit effiziente Mittel und Lösungswege, auch IT-ge-
stützt.
Die Studierenden
kennen
typische Abläufe von empirischen Un-
tersuchungen einschließlich statistischer Erhebungen. Sie kön-
nen Untersuchungen/Erhebungen im Rahmen der Projektarbeit
planen
und
durchführen
, ermittelte Ergebnisse
auswerten
,
dar-
stellen
und
interpretieren
.
Schlüsselqualifikationen
Methodenkompetenz:
Die Studierenden kennen Projektarbeits-
methoden und können diese adäquat einsetzen. Sie können wis-
senschaftliche Methoden zur Analyse der Projektaufgabe anwen-
den.
Sozialkompetenz:
Die Studierenden agieren in fachlich und zeit-
lich abgestimmten Kommunikations- und Interaktionsprozessen
und entwickeln dadurch Team- und Kooperationsfähigkeit.
Selbstkompetenz:
Die Studierenden organisieren ihr Selbstma-
nagement im Rahmen der Projektarbeit. Sie arbeiten selbststän-
dig und eigeninitiativ an der Lösung der Projektaufgabe, weisen
fachliche Flexibilität, Mobilität, Leistungsbereitschaft, und Zuver-
lässigkeit nach.
Medienkompetenz:
Die Studierenden kennen Einsatzmöglich-
keiten und Wirkungsweisen von Medien während der Projekt-
durchführung und beim Projektabschluss. Sie können Medien zur
Informationsgewinnung, Projektdokumentation und -darstellung
der Ergebnisse adäquat einsetzen.
Inhalte
Projektmanagement
Grundlagen des Projektmanagements
Projektorganisation, Projektplanung, Projektphasen, Methoden,
Ressourcen-, Kosten- und Qualitätsplanung, Projektsteuerung,
Risikomanagement; kooperative Arbeitsweisen

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Projektdurchführung, -controlling, -dokumentation, -präsentation
Nutzung von Standardsoftware für das IT-gestützte Projektma-
nagement
Klassische und neuere Arbeitensmethoden
Projekt- bzw. themenorientierte Anwendung der Instrumente und
Regeln des wissenschaftlichen Arbeitens
Nutzung von Standardsoftware bzw. klassischen und elektroni-
schen Quellen für das IT-gestützte wissenschaftliche Arbeiten
Gestaltung von Untersuchungsabläufen
Planung, Durchführung und Auswertung von Erhebungen
Darstellung und Interpretation von Ergebnissen
Nutzung von Standardsoftware
Bearbeitung konkreter Projektthemen
Aufgaben können sowohl von der Verwaltungspraxis (beispiels-
weise den Einstellungsbehörden) als auch von der Fachhoch-
schule gestellt werden
Lehrende
N.N.
Dozent für Verwaltungsinformatik
Dr. päd. Mathias Hornuff
Dozent für Verwaltungsinformatik
Diplomlehrer Gerald Lachmann Dozent für Verwaltungsinformatik
Lehrinhalte im Modul: Projektmanagement
und Lehrbeauftragte
Lehr- und
Lernformen
Vorlesung
Übung
Konsultation
Projektarbeit
Notwendige Voraus-
setzungen für die
Teilnahme
absolvierte Module
Module des 1. und 2. Semesters
ECTS-Punkte
5
Arbeitsaufwand
(workload)
150 h
Präsenzzeiten
45 h (60 LVS); davon
18 h (24 LVS) Vorlesung
27 h (36 LVS) Übung
Projektarbeit
55 h; davon
9 h Themenfindung/-abstimmung
16 h Erstellung des inhaltlichen Projektrahmens (Zieldefini-
tion) und des Projektbearbeitungszeitplanes (Zeitdefi-
nition)

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30 h Recherche, Materialsammlung/-aufbereitung
Die Projektteilnehmer werden bei Bedarf durch die Projektbetreuer
im Rahmen eines angeleiteten Selbststudiums durch Konsultatio-
nen und/oder sonstige Informations- und Konsultationsmöglichkei-
ten unterstützt.
Modulprüfung
50 h; davon
40 h Anfertigung Projektarbeit
9 h Vorbereitung der Präsentation
1 h Projektpräsentation und -auswertung
Voraussetzungen
für die Vergabe von
ECTS-Punkten
Projektarbeit
(in der Regel als Gruppenarbeit mit bis zu drei Studierenden)
Die Arbeit hat einen Umfang von 12 - 18 Textseiten je Student
und wird als Gesamtarbeit der Projektgruppe eingereicht. Die
Regeln für das wissenschaftliche Arbeiten sind anzuwenden.
Gewichtung: 75 %
und
Projektpräsentation
Präsentationsdauer je Student: 20 Minuten
Gewichtung: 25 %
Platz im Studienplan
2. und 4. Semester
Dauer
zwei Semester
Häufigkeit
Sommersemester
Empfehlungen für
das Selbststudium
Aktuelle Literaturhinweise und Links werden modulbezogen auf der
ILIAS-Plattform bereitgestellt.
Anrechnung von
Studien- und Prü-
fungsleistungen
Die Anrechnung von Studien- und Prüfungsleistungen erfolgt durch
den Prüfungsausschuss (gemäß der jeweils geltenden Prüfungsord-
nung) nach dem Grundsatz der Gleichwertigkeit (nicht der Gleich-
heit).

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Hochschule Meißen (FH) und Fortbildungszentrum
Bachelorstudiengang „Allgemeine Verwaltung“
Modultitel
Eingriffs- und/oder Leistungsverwal-
tung
Modul Nr./Code:
BaAV-13
Stand: 01.10.2020
Modulbeauftragte
Ass. iur. Tobias Fronhoffs
(Stellvertretung: Ass. iur. Gudrun Köppel-Österle)
Status
Berufspraktisches
Pflichtmodul
Lernziele
Bei der Entwicklung von Fachkompetenzen und Schlüsselqualifikati-
onen sind die in der Studienordnung ausgewiesenen Studienziele zu
berücksichtigen.
Fachkompetenzen
(von der Ausbildungsstelle exemplarisch auszu-
wählen)
Die Studierenden
kennen
die Bedeutung und die Aufgaben der
Eingriffs- und/oder Leistungsverwaltung.
Sie kennen
die typischen Arbeitsvorgänge der Eingriffs- und/oder
Leistungsverwaltung im Ausgangs- und Widerspruchsverfahren
und
wenden
sie sachgerecht
an
.
Sie
können
typische und exemplarisch ausgewählte Vorgänge
der Eingriffs- und/oder Leistungsverwaltung selbständig
bearbei-
ten
und hierbei Entwürfe zu Erst- und Widerspruchsbescheiden
sowie Vermerke und Verfügungen
anfertigen
. Dabei lernen die
Studierenden die Bescheidtechnik vertiefend kennen.
Die Studierenden
kennen
ausgewählte Einsatzfelder von IT-
Fachverfahren in den Tätigkeitsbereichen der Eingriffs- und/oder
Leistungsverwaltung.
Inhalte
In der Eingriffsverwaltung kommen beispielhaft folgende Arbeits-
bzw. Ausbildungsgebiete in Betracht:
Baurecht
Gewerberecht
Umweltrecht
Katastrophenschutz
Ordnungs- und Polizeirecht
In der Leistungsverwaltung kommen beispielhaft folgende Arbeits-
bzw. Ausbildungsgebiete in Betracht:
Sozialhilferecht
Jugendhilferecht
Recht der Grundsicherung für Arbeitssuchende
Freiwillige Sozialleistungen
Schul- und Kulturwesen

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Wirtschaftsförderung
Wohngeldrecht
BAföG
Notwendige Voraus-
setzungen für die
Teilnahme
absolvierte Module
BaAV-01 Grundlagen des Verfassungs- und Europarechts
BaAV-04 Rechtsgrundlagen des Verwaltungshandelns
BaAV-09 Leistungsverwaltung
BaAV-10-1 Bau- und Umweltrecht
ECTS
-
Punkte
18
Arbeitsaufwand
(workload)
540 h einschließlich Erstellung des Praxisberichts
Voraussetzungen
für die Vergabe von
ECTS-Punkten
Praxiszeugnis einschließlich Praxisbericht
Platz im Studienplan
3. Semester
Dauer
ca. 14 Wochen
Anrechnung von
Studien- und Prü-
fungsleistungen
Die Anrechnung von Studien- und Prüfungsleistungen erfolgt durch
den Prüfungsausschuss (gemäß der jeweils geltenden Prüfungsord-
nung) nach dem Grundsatz der Gleichwertigkeit (nicht der Gleich-
heit).

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Hochschule Meißen (FH) und Fortbildungszentrum
Bachelorstudiengang „Allgemeine Verwaltung“
Modultitel
Querschnittsverwaltung
(Haushalt, Personal,
Informationstechnologie)
Modul Nr./Code:
BaAV-14
Stand: 01.10.2020
Modulbeauftragter
Prof. Dr. Manfred Schleer
(Stellvertretung: Dipl.-Verw.-Wiss. Dieter Paul)
Status
Berufspraktisches
Pflichtmodul
Lernziele
Bei der Entwicklung von Fachkompetenzen und Schlüsselqualifikati-
onen sind die in § 4 Abs. 2 und 3 der Studienordnung ausgewiesenen
Studienziele zu berücksichtigen.
Fachkompetenzen
(von der Ausbildungsstelle exemplarisch auszu-
wählen)
Die Studierenden
verstehen
die Arbeitsvorgänge bei der Aufstel-
lung und beim Vollzug des Haushaltsplanes und
können
an ihnen
mitwirken
.
Sie
können
typische Aufgaben des Personalrechts und -manage-
ments
bearbeiten
.
Sie
erfassen
die Bedeutung der Informations- und Kommunikati-
onstechnologie sowie ihre Einflüsse auf die Verwaltung und
kön-
nen
sie bedarfsorientiert
anwenden.
Inhalte
In der Querschnittsverwaltung kommen beispielhaft folgende Arbeits-
bzw. Ausbildungsgebiete in Betracht:
Staatliches oder Kommunales Haushaltsrecht
Personalrecht und -wesen
IuK
Notwendige Voraus-
setzungen für die
Teilnahme
absolvierte Module
BaAV-05 IT-gestützte Verwaltungsorganisation
BaAV-08 Öffentliche Finanzwirtschaft
BaAV-11-1 Personalmanagement
ECTS-Punkte
17
Arbeitsaufwand (wor-
kload)
510 h einschließlich Erstellung des Praxisberichts
Voraussetzungen für
die Vergabe von
ECTS-Punkten
Praxiszeugnis einschließlich Praxisbericht
Platz im Studienplan
3. Semester
Dauer
ca. 13 Wochen
Anrechnung von Stu-
dien- und Prüfungs-
leistungen
Die Anrechnung von Studien- und Prüfungsleistungen erfolgt durch
den Prüfungsausschuss (gemäß der jeweils geltenden Prüfungsord-
nung) nach dem Grundsatz der Gleichwertigkeit (nicht der Gleich-
heit).

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Hochschule Meißen (FH) und Fortbildungszentrum
Bachelorstudiengang „Allgemeine Verwaltung“
Modultitel
Rechnungswesen
Modul Nr./Code:
BaAV-15
Stand: 01.10.2020
Modulbeauftragter
Kai Petschick
(Stellvertretung: Prof. Dr. Claudia Lubk)
Status
Fachtheoretisches
Pflichtmodul
Lernziele
Fachkompetenzen
Die Studierenden
kennen
die Grundlagen des Neuen Kommuna-
len Haushalts- und Rechnungswesens.
Die Studierenden
erkennen
die Zusammenhänge zwischen Ver-
mögens-, Ertrags- und Finanzlage von Kommunen und können
diese erklären.
Die Studierenden
kennen
den Aufbau des Jahresabschlusses
und
können
diesen
interpretieren
.
Die Studierenden
kennen
die Bilanzierungspflicht, Bilanzierungs-
wahlrechte und -verbote und
können
die rechtlichen Bestimmun-
gen
anwenden
.
Die Studierenden
können
wesentliche Kennzahlen
interpretieren
.
Die Studierenden
kennen
die Systemvielfalt der Kostenrechnung
sowie die Vor- und Nachteile der grundlegenden Systeme. Sie
können
diese
anwenden
und die Ergebnisse
beurteilen
.
Die Studierenden
kennen
die fachlichen Grundlagen, die Ein-
satzbereiche sowie die Vor- und Nachteile der Investitionsre-
chenverfahren.
Die Studierenden
können
unter Einsatz der Investitionsrechen-
verfahren insbesondere Handlungsempfehlungen bei Vergabe-
entscheidungen
entwickeln
.
Die Studierenden
kennen
Methoden zur Überprüfung der Wirt-
schaftlichkeit von Maßnahmen und
können
sie an ausgewählten
Beispielen
anwenden
.
Die Studierenden
kennen
ausgewählte Prinzipien zur Abbildung
betriebswirtschaftlicher Sachverhalte in Softwaresystemen.
Die Studierenden
kennen
ausgewählte IT-Fachverfahren zur
Umsetzung der Aufgaben im kommunalen Rechnungswesen.
Die Studierenden
können
ausgewählte Aufgabenstellungen im
Rahmen des Rechnungswesens mit Hilfe von IT-Fachverfahren
bearbeiten
.
Schlüsselqualifikationen
Methodenkompetenz
: Die Studierenden übertragen ihr theoreti-
sches Wissen auf Beispiele und erarbeiten selbständig Lösungen.

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Sozialkompetenz
: Die Studierenden arbeiten bei der Lösung
von Übungsaufgaben in Gruppen zusammen und stärken damit
ihre Teamfähigkeit.
Inhalte
Inventar (Verfahren, Zeitpunkte, Bewertung)
Bilanzierung nach dem HGB (Allgemeine Bewertungsgrund-
sätze, Zugangs- und Folgebewertung, immaterielle Vermögens-
gegenstände, Bilanzierungswahlrechte und -verbote)
Kostenrechnungssysteme (Kostenrechnungssysteme auf Voll-
kostenbasis und Teilkostenbasis, Plankostenrechnung, Prozess-
kostenrechnung, Zielkostenrechnung)
Erlös- und Ergebnisrechnung (Aufbau, Kosten-, Erlös- und Er-
gebnismanagement)
Analyse von Finanzberichten (Bestandteile, Kennzahlen, Inter-
pretation
IT- gestützte Modellierung betriebswirtschaftlicher Sachverhalte
Interpretation des kommunalen doppischen Jahresabschlusses
Sächsisches kommunales Kennzahlensystem
Investitionsrechenverfahren (statische und dynamische Verfah-
ren, Nutzen-Kosten-Untersuchungen)
Anforderungen an die Software (Allgemeine Anforderungen an
die Software, Technische Anforderungen, Spezielle Anforderun-
gen der Kommunen an die Software, Anforderungen an das Soft-
wareunternehmen)
Lehrende
Kai Petschick
Dozent für öffentliche Betriebswirtschafs-
lehre
Dipl.-Kfm. Christoph Schaar-Riemann
Dozent für öffentliche Betriebswirtschafts-
lehre
Prof. Dr. Claudia Lubk
Professorin für öffentliche Betriebswirt-
schaftslehre
und Lehrbeauftragte
Lehr- und
Lernformen
Vorlesung
Übung
Bearbeitung betriebswirtschaftlicher Aufgabenstellungen
Selbststudium
Bearbeitung von Übungsaufgaben, Literaturrecherche und -stu-
dium, E-Learning
Notwendige Voraus-
setzungen für die
Teilnahme
absolvierte Module
BaAV-03 Betriebs- und Volkswirtschaftslehre
BaAV-08 Öffentliche Finanzwirtschaft
ECTS
-
Punkte
6
Arbeitsaufwand
(workload)
180 h

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Präsenzzeiten
81 h (108 LVS); davon
28 (37 LVS) Vorlesung
9 h (12 LVS) Lehrgespräch
44 h (59 LVS) Übung
oder
(sofern eine Seminarleistung als Modulprüfung festgelegt
wird)
81 h (108 LVS); davon
22 h (30 LVS) Vorlesung
9 h (12 LVS) Lehrgespräch
31 h (41 LVS) Übung
19 h (25 LVS) Seminar
Selbststudium
74 h; davon
56 h Vor- und Nachbereitung von LV
18 h Lösung von Übungsaufgaben und E-Learning
oder
(sofern eine Seminarleistung als Modulprüfung festgelegt ist)
62 h; davon
38 h Vor- und Nachbereitung von LV
14 h Lösung von Übungsaufgaben und E-Learning
10 h Vorbereitung von Kurzvorträge einschließlich Erstel-
lung von Handouts
Exkursion
Entfällt
Modulprüfung
25 h; davon
3 h Klausur
22 h Prüfungsvorbereitung
oder
25 h; davon
1 h mündliche Prüfung einschließlich Auswertung
24 h Prüfungsvorbereitung
oder
(sofern eine Seminarleistung als Modulprüfung festgelegt
wird)
37 h; davon
36 h Erstellen der Seminararbeit und Vorbereitung der Prä-
sentation
1 h Präsentation und Diskussion
oder
(sofern eine Hausarbeit als Modulprüfung festgelegt wird)
37 h Erstellen der Hausarbeit
Voraussetzungen
für die Vergabe von
ECTS-Punkten
Schriftliche Prüfung
Klausur
Prüfungsdauer: 180 Minuten
Gewichtung: 100%
oder
Mündliche Prüfung
Einzel- oder Gruppenprüfung

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Prüfungsdauer pro Kandidat: 20 Minuten
Gewichtung: 100 %
oder
Seminarleistung
Seminararbeit im Umfang von 10 – 12 Textseiten (ohne Ver-
zeichnisse und Anhang/Anhänge), DIN A4, 1,5-zeilig
Gewichtung: 75 %
und
Vortrags- und Diskussionsdauer: 30 Minuten
Gewichtung: 25 %
oder
Hausarbeit
schriftliche Ausarbeitung im Umfang von 10 – 12 Textseiten
(ohne Verzeichnisse und Anhang/Anhänge), DIN A4, 1,5-zeilig
Gewichtung: 100 %
Platz im Studienplan
4. Semester
Dauer
ein Semester
Häufigkeit
Sommersemester
Empfehlungen für
das Selbststudium
Aktuelle Literaturhinweise und Links werden modulbezogen auf der
ILIAS-Plattform bereitgestellt.
Anrechnung von
Studien- und Prü-
fungsleistungen
Die Anrechnung von Studien- und Prüfungsleistungen erfolgt durch
den Prüfungsausschuss (gemäß der jeweils geltenden Prüfungsord-
nung) nach dem Grundsatz der Gleichwertigkeit (nicht der Gleich-
heit).

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Hochschule Meißen (FH) und Fortbildungszentrum
Bachelorstudiengang „Allgemeine Verwaltung“
Modultitel
Beschaffung und Liegenschaftsver-
waltung
Modul Nr./Code:
BaAV-16
Stand: 01.10.2020
Modulbeauftragter
Prof. Dr. Kai E. Wünsche
(Stellvertretung: Ass. iur. Gudrun Köppel-Österle)
Status
Fachtheoretisches
Pflichtmodul
Lernziele
Fachkompetenzen
Die Studierenden
kennen
die Grundzüge des Werk- und Mietver-
tragsrechts und erwerben die
Befähigung
, die Rechtsvorschriften in
der Fallbearbeitung
anzuwenden.
Sie werden an einen sicheren Umgang mit dem Abschluss und
der inhaltlichen Gestaltung von Verträgen, inklusive Allgemeiner
Geschäftsbedingungen herangeführt und
können
Verträge
ana-
lysieren
.
Die Studierenden
kennen
die Grundzüge des Immobiliarsachen-
rechts und
erwerben die Befähigung
, sachenrechtliche Aufga-
benstellungen zu lösen.
Sie
können
den Inhalt des Grundbuches
erfassen
und daraus
Schlüsse für Verwaltungsentscheidungen ziehen.
Die Studierenden
erkennen
den Einfluss des Europarechts auf
das nationale Zivilrecht und
kennen
die Grundzüge des Kollisi-
onsrechts.
Die Studierenden
kennen
die Bedeutung und Funktion des öf-
fentlichen Vergabewesens und
erwerben
vertiefte
Kenntnisse
über die nationalen und europäischen Vergabevorschriften.
Sie
können
die wesentlichen Aspekte der Vergabe und Abwick-
lung von Bau-, Liefer- und Dienstleistungen
erklären
und
kennen
die einschlägigen Dokumente und Arbeitshilfen.
Die Studierenden
erkennen
und
vermeiden
praxistypische Fehler.
Sie
können
das Verfahren der elektronischen Vergabe
erklären
.
Schlüsselqualifikationen
Methodenkompetenz
: Die Wissensvermittlung erfolgt anhand
zahlreicher Beispiele. Die Studierenden übertragen dabei ihr the-
oretisches Wissen auf diese Beispiele und erarbeiten selbständig
Lösungen.
Sozialkompetenz
: Die Studierenden arbeiten bei der Lösung
von Übungsaufgaben in Gruppen zusammen und stärken damit
ihre Teamfähigkeit. Sie erwerben Kompetenzen in Kommunika-
tion und kooperativem Lernen.

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Inhalte
Beschaffung und Liegenschaftsverwaltung
Grundzüge des Werkvertragsrechts (Wesen des Vertrages, Ab-
nahme, Rechte des Bestellers bei Werkmangel, Kündigung)
Grundzüge des Mietrechts (Gegenstand des Mietvertrages,
Rechte des Mieters bei Mietmangel, Kündigung, Mietverhältnisse
über Wohnraum, Pacht)
Grundzüge der Vertragsgestaltung und des Rechts der Allgemei-
nen Geschäftsbedingungen (Gestaltungsmöglichkeiten von Ver-
trägen, Einbeziehung und Inhaltskontrolle von AGB)
Immobiliarsachenrecht einschl. Zwangsvollstreckung
(Erwerb von Immobilien vom Berechtigten/Nichtberechtigten,
Überblick Grundstücksrechte, Einführung in das Grundbuchrecht,
Grundzüge der Zwangsvollstreckung in Grundstücke)
Europarechtliche Bezüge im Privatrecht einschl. Europäisches
Kollisionsrecht
Vergaberecht
Aufbau des Vergaberechts (nationale und europäische Vergabe-
vorschriften)
Rechtsquellen des Vergaberecht; ihre Anwendungen und Ab-
grenzungen
Vergabeverfahren
(Vergabegrundsätze,
Vorbereitung
und
Durchführung der Vergabeverfahren)
Nachprüfung und Rechtsschutz (nationale und europaweite Auf-
tragsvergaben)
Vertragsabschluss/-Abwicklung der Bauverträge, Ausführung
und Abrechnung, Mängelansprüche
Beschaffung von Informationstechnik und Software (Besonder-
heiten bei der Vorbereitung und Durchführung der Vergabever-
fahren)
Elektronische Vergaben (Vergabeplattformen)
Lehrende
Prof. Dr. Kai E. Wünsche
Professor für Rechtswissenschaften
Lehrinhalte im Modul:
Beschaffung und Liegenschaftsverwaltung
Ass. iur. Gudrun Köppel-Österle
Dozentin für Rechtswissenschaften
Lehrinhalte im Modul:
Beschaffung und Liegenschaftsverwaltung
Ass. iur. Susanne Morgenstern
Dozentin für Rechtswissenschaften
Lehrinhalte im Modul:
Beschaffung und Liegenschaftsverwaltung

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Prof. Dr.-Ing. Detlef Rätz
Professor für Verwaltungsinformatik
Lehrinhalte im Modul:
Elektronische Vergaben
Lehr- und
Lernformen
Vorlesung
Lehrgespräch
Übungen
Bearbeitung von Fallbeispielen, Vorträge
Selbststudium
Bearbeitung von Übungsaufgaben, Literaturrecherche und -stu-
dium, Internetrecherche, E-Learning
Notwendige Voraus-
setzungen für die
Teilnahme
Absolvierte Module:
BaAV-02 Privatrecht
ECTS
-
Punkte
6
Arbeitsaufwand
(workload)
180 h
Präsenzzeiten
85 h (113 LVS); davon
43 h (57 LVS) Lehrgespräch
42 h (56 LVS) Übungen
oder
(sofern eine Seminarleistung als Modulprüfung festgelegt
wird)
85 h (113 LVS); davon
37 h (49 LVS) Lehrgespräch
33 h (44 LVS) Übungen
15 h (20 LVS) Seminar
Selbststudium
76 h; davon
48 h Vor- und Nachbereitung von Lehrveranstaltungen
28 h Lösung/Bearbeitung von (Übungs-)Aufgaben
oder
(sofern eine Seminarleistung/Hausarbeit als Modulprüfung
festgelegt wird)
60 h; davon
23 h Vor- und Nachbereitung von Lehrveranstaltungen
22 h Lösung/Bearbeitung von (Übungs-)Aufgaben
15 h Vorbereitung von Kurzvorträgen einschließlich Erstel-
lung von Handouts und Vorbereitung von Präsentatio-
nen
Exkursion
entfällt
Modulprüfung
19 h; davon
3 h Klausur
16 h Prüfungsvorbereitung
oder

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19 h; davon
1 h mündliche Prüfung einschließlich Auswertung
18 h Prüfungsvorbereitung
oder
(sofern eine Seminarleistung als Modulprüfung festgelegt
wird)
35 h; davon
34 h Erstellen der Seminararbeit und Vorbereitung der Prä-
sentation
1 h Präsentation und Diskussion
oder
(sofern eine Hausarbeit als Modulprüfung festgelegt wird)
35 h Erstellen der Hausarbeit
Voraussetzungen
für die Vergabe von
ECTS-Punkten
Schriftliche Prüfung
Klausur
Prüfungsdauer: 180 Minuten
Gewichtung: 100%
oder
Mündliche Prüfung
Einzel- oder Gruppenprüfung
Prüfungsdauer pro Kandidat: 20 Minuten
Gewichtung: 100 %
oder
Seminarleistung
Seminararbeit im Umfang von 10 – 12 Textseiten (ohne Ver-
zeichnisse und Anhang/Anhänge), DIN A4, 1,5-zeilig
Gewichtung: 75 %
und
Seminarvortrag (Präsentation) einschl. Diskussion
Vortrags- und Diskussionsdauer: 30 Minuten
Gewichtung: 25 %
oder
Hausarbeit
schriftliche Ausarbeitung im Umfang von 10 – 12 Textseiten
(ohne Verzeichnisse und Anhang/Anhänge), DIN A4, 1,5-zeilig
Gewichtung 100 %
Platz im Studienplan
4. Semester
Dauer
ein Semester
Häufigkeit
Sommersemester
Empfehlungen für
das Selbststudium
Aktuelle Literaturhinweise und Links werden modulbezogen auf der
ILIAS-Plattform bereitgestellt.
Anrechnung von
Studien- und Prü-
fungsleistungen
Die Anrechnung von Studien- und Prüfungsleistungen erfolgt durch
den Prüfungsausschuss (gemäß der jeweils geltenden Prüfungsord-
nung) nach dem Grundsatz der Gleichwertigkeit (nicht der Gleich-
heit).

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Hochschule Meißen (FH) und Fortbildungszentrum
Bachelorstudiengang „Allgemeine Verwaltung“
Modultitel
Europarecht, Zuwendungsrecht, Da-
tenschutz und Informationssicherheit
Modul Nr./Code:
BaAV-17
Stand: 01.10.2020
Modulbeauftragte
Ass. iur. Doreen Näther-Fleischer
(Stellvertretung: Ass. iur. Dorothea Heilmann)
Status
Fachtheoretisches
Pflichtmodul
Lernziele
Fachkompetenzen
Die Studierenden
kennen
die Grundfreiheiten des Binnenmark-
tes und
können
sie
erklären
. Die Kenntnisse zur Warenverkehrs-
freiheit, zum freien Personenverkehr und zur Dienstleistungsfrei-
heit
können
die Studierenden in Fällen mit Bezügen zu einzelnen
Rechtsschutzverfahren und in Kenntnis aktueller Rechtspre-
chung
anwenden
. Praktische Bezüge
können
sie
herstellen
und
beurteilen
.
Die Studierenden
können
das europäische Wettbewerbsrecht und
insbesondere das Beihilfenrecht
erklären
und in Fällen
anwenden
.
Praktische Bezüge
können
sie
herstellen
und
beurteilen
.
Die Studierenden
kennen
weitere ausgewählte Politikbereiche
der Europäischen Union und deren Einfluss auf den Handlungs-
rahmen der Verwaltung.
Die Studierenden
kennen
die Grundlagen des europäischen
Rechtsschutzsystems. Sie
können
praktische Bezüge durch Fall-
beispiele
herstellen
und Klageverfahren
einordnen
.
Sie
kennen
die Grundzüge der Regional- und Strukturpolitik der
EU. Sie
erkennen
die Zusammenhänge von Regional- und Struk-
turpolitik zu Binnenmarkt und Wettbewerb.
Die Studierenden
kennen
die Zuwendung als wichtiges Instru-
ment zur Abwicklung staatlicher Förderprogramme.
Sie
kennen
die wesentlichen Themenbereiche des Zuwendungs-
rechts und
können
diese
erläutern
sowie in praxisbezogenen Fäl-
len
anwenden
.
Die Studierenden
kennen
Arten, Rechtmäßigkeitsvoraussetzun-
gen, Vergabe und Rückforderung von Subventionen und
können
diese Kenntnisse fallbezogen
anwenden
.
Die Studierenden
kennen
die Datenschutzgrundverordnung und
die allgemeinen bundes- und landesrechtlichen Regelungen zum
Datenschutz und
können
sie in Fällen
anwenden
.
Die Studierenden
erkennen
die Relevanz des Datenschutzrech-
tes anhand ausgewählter aktueller Rechtsprechung.
Die Studierenden
kennen
die Ziele der Informationssicherheit
und ausgewählte Rechtsnormen hierzu.

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Die Studierenden
können
Gemeinsamkeiten und Unterschiede
von Datenschutz und Informationssicherheit herausarbeiten.
Die Studierenden können Gefahren für die Informationssicher-
heit auf individueller und organisatorischer Ebene identifizieren.
Die Studierenden kennen die Methodik des IT-Grundschutzes
und können sie auf ausgewählte Sachverhalte mit Hilfe bereitge-
stellter Software anwenden.
Die Studierenden können die besondere Bedeutung der Informa-
tionssicherheit bei kritischen Infrastrukturen einschätzen.
Schlüsselqualifikationen
Methodenkompetenz
: Die Studierenden erlernen juristische Ar-
beitsmethoden, insbesondere Auslegungsmethoden und rechtli-
che Gestaltung. Durch die Analyse, Bearbeitung und Lösung
rechtlicher Sachverhalte erlernen die Studierenden die Falllö-
sungstechnik. Die Studierenden wenden erworbenes Fachwis-
sen auf neue Fragestellungen an. Die Bewertungs-, Entschei-
dungs- und Begründungsfähigkeit der Studierenden wird durch
Übungen und Vorträge gefördert.
Sozialkompetenz
: Die Studierenden arbeiten auch in Gruppen
zusammen und stärken damit ihre Teamfähigkeit. Sie erwerben
Kompetenzen in Kommunikation, Präsentation und kooperati-
vem Lernen.
Inhalte
Europarecht:
Binnenmarkt:
-
Allgemeines
-
Grundfreiheiten
-
Verhältnis zu anderen ausgewählten Politikbereichen
Europäisches Wettbewerbsrecht:
-
Vorschriften für Unternehmen
-
Beihilferecht
Weitere ausgewählte Politikbereiche
Rechtsschutzsystem der EU
Zuwendungsrecht:
Europäische Strukturförderung:
-
Grundlagen der Kohäsionspolitik
-
Relevanz der europäischen Strategie im Erstellungsprozess
operationeller Programme
-
Herausforderungen durch die Strategieorientierung im Erstel-
lungsprozess operationeller Programme
Nationales Subventions- und Zuwendungsrecht:
-
Begriffsdefinitionen
-
Subventionsdarlehen, verlorene Zuschüsse und sonstige
Subventionen
-
Realförderung
-
Rechtsgrundlagen bei der Vergabe von Subventionen, An-
trags-, Bewilligungs- und Auszahlungsverfahren

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116
-
Nachweis der Verwendung und Aufhebung von Zuwendun-
gen oder Subventionen
-
Rückforderung von Zuwendungen, Rückzahlungsbescheide
und öffentlich-rechtliche Erstattungsansprüche
Datenschutz und Informationssicherheit:
Datenschutzrecht
-
Anwendungsbereiche der Datenschutzgrundverordnung,
des Bundesdatenschutzgesetzes und des Sächsischen Da-
tenschutzdurchführungsgesetzes Zulässigkeit der Daten-
verarbeitung
-
Rechte des Betroffenen
-
Datenschutzkontrollinstanzen
Informationssicherheit
-
Ziele, Rechtsgrundlagen, Organisation
-
Datenschutz vs. Informationssicherheit
-
Gefahren auf individueller und organisatorischer Ebene, La-
gebild zur Informationssicherheit
-
IT-Grundschutz (Standards des Bundesamtes für Sicherheit
in der Informationstechnik)
- Nutzung von Software wie z.B. „verinice“
-
Exkurs Cybersicherheit, Schutz kritischer Infrastrukturen
Lehrende
Ass. iur. Hans-Thilo Becker
Dozent für Rechtswissenschaften
Lehrinhalte im Modul:
Datenschutzrecht
Ass. iur. Dorothea Heilmann
Dozentin für Rechtswissenschaften
Lehrinhalte im Modul:
Europarecht II
Ass. iur. Christiane Kuhn
Dozentin für Rechtswissenschaften
Lehrinhalte im Modul:
Europarecht II
Ass. iur. Doreen Näther-Fleischer
Dozentin für Rechtswissenschaften
Lehrinhalte im Modul:
Zuwendungsrecht
Katja Thalheim-Heinecke
Dozentin für Verwaltungsinformatik
Lehrinhalte im Modul:
Informationssicherheit
und Lehrbeauftragte
Lehr- und
Lernformen
Vorlesung
Lehrgespräch

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71
von
116
Übung
Bearbeitung und Lösung von Fällen, Vorträge
Selbststudium
Bearbeitung von Übungsaufgaben und Fallbeispielen, Literatur-
und Rechtsprechungsstudium, Internet- und Jurisrecherche, E-
Learning
Notwendige Voraus-
setzungen für die
Teilnahme
absolvierte Module
BaAV-01 Grundlagen des Verfassungs- und Europarechts
BaAV-04 Rechtsgrundlagen des Verwaltungshandelns
BaAV-05 IT-gestützte Verwaltungsorganisation
ECTS
-
Punkte
5
Arbeitsaufwand
(workload)
150 h
Präsenzzeiten
73 h (98 LVS); davon
49 h ( 66 LVS) Lehrgespräch
24 h ( 32 LVS) Übung
oder
(sofern eine Seminarleistung als Modulprüfung festgelegt
wird)
73 h (98 LVS); davon
42 h ( 57 LVS) Lehrgespräch
12 h ( 16 LVS) Übung
19 h ( 25 LVS) Seminar
Selbststudium
58 h; davon
38 h Vor- und Nachbereitung von Lehrveranstaltungen,
Ausarbeitung von Vorträgen
20 h Bearbeitung von Übungsaufgaben, Fallbeispielen und
E-Learning
oder
(sofern eine Seminarleistung oder eine Hausarbeit als Mo-
dulprüfung festgesetzt wird)
48 h; davon
28 h Vor- und Nachbereitung LV, besonders von Vorträgen
20 h Bearbeitung von Übungsaufgaben, Fallbeispielen und
E-Learning.
Exkursion
Modulprüfung
entfällt
19 h; davon
3 h Klausur
16 h Prüfungsvorbereitung
oder
(sofern eine mündliche Prüfung als Modulprüfung festgelegt
wird)
19 h; davon
1 h Mündliche Prüfung einschließlich Auswertung
18 h Prüfungsvorbereitung

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72
von
116
oder
(sofern eine Seminarleistung als Modulprüfung festgelegt
wird)
29 h; davon
28 h Erstellung der Seminararbeit und Vorbereitung der
Präsentation
1 h Präsentation und Diskussion
oder
(sofern eine Hausarbeit als Modulprüfung festgelegt wird)
29 h Erstellen der Hausarbeit
Voraussetzungen
für die Vergabe von
ECTS-Punkten
Schriftliche Prüfung
Klausur
Prüfungsdauer: 180 Minuten
Gewichtung: 100%
oder
Mündliche Prüfung
Einzel oder Gruppenprüfung
Prüfungsdauer pro Kandidat: 20 Minuten
Gewichtung: 100 %
oder
Seminarleistung
Seminararbeit im Umfang von 10 – 12 Textseiten (ohne Ver-
zeichnisse und Anhang/Anhänge), DIN A4, 1,5-zeilig
Gewichtung: 75 %
und
Seminarvortrag (Präsentation) einschl. Diskussion
Vortags- und Diskussionsdauer: 30 Minuten
Gewichtung: 25 %
oder
Hausarbeit
schriftliche Ausarbeitung im Umfang von 10 – 12 Textseiten
(ohne Verzeichnisse und Anhang/Anhänge), DIN A4, 1,5-zeilig
Gewichtung : 100 %
Platz im Studienplan
4. und 5. Semester
Dauer
zwei Semester
Häufigkeit
Sommer- / Wintersemester
Empfehlungen für
das Selbststudium
Aktuelle Literaturhinweise und Links werden modulbezogen auf der
ILIAS-Plattform bereitgestellt.
Anrechnung von
Studien- und Prü-
fungsleistungen
Die Anrechnung von Studien- und Prüfungsleistungen erfolgt durch
den Prüfungsausschuss (gemäß der jeweils geltenden Prüfungsord-
nung) nach dem Grundsatz der Gleichwertigkeit (nicht der Gleich-
heit).

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73
von
116
Hochschule Meißen (FH) und Fortbildungszentrum
Bachelorstudiengang „Allgemeine Verwaltung“
Modultitel
Organisation und Steuerung
Modul Nr./Code:
BaAV-18
Stand: 15.11.2020
Modulbeauftragter
Dipl.-Verw.-Wiss. Dieter Paul
(Stellvertretung: Prof. Dr. Manfred Schleer)
Status
Fachtheoretisches Pflichtmodul
Lernziele
Fachkompetenzen
Die Studierenden
kennen
die unterschiedlichen Ansätze, eine Or-
ganisation zu beschreiben / zu definieren und die vielfältigen theo-
retischen Zugänge (Organisationstheorien) und
verstehen
die da-
mit verbundenen Konsequenzen.
Sie
kennen
den Idealtyp der bürokratischen Organisation sowie al-
ternative Modelle, können ihre Merkmale
erfassen
/
bewerten
und
dadurch Vor- und Nachteile abwägen.
Sie
kennen
unterschiedliche Einbindungsformen von Individuen in
Organisationen und
verstehen
, durch welche Faktoren das Ar-
beitsverhalten gesteuert wird.
Sie können die Merkmale unterschiedlicher Organisationsformen
einschließlich ihrer verschiedenen Ausprägungsformen
erfassen
und
analysieren
sowie deren Vor- und Nachteile
beurteilen
. Sie
kennen
die Vorgehensweise und Methoden zur Analyse von Auf-
bau- und Ablaufstrukturen, können diese
anwenden
und die Auf-
bau- und Ablaufstruktur von Organisationen
gestalten
.
Sie
verstehen
Organisieren als Gestaltung, um das Verwaltungs-
handeln im Kontext der Staats- und Verwaltungsmodernisierung
effektiv und effizient an den Bedürfnissen der Abnehmer von Ver-
waltungsleistungen auszurichten.
Sie
kennen
die Grundzüge der behördlichen Schriftgutverwaltung
einschließlich der relevanten rechtlichen Regelungen sowohl für
die staatliche als auch die kommunale Ebene und die organisatio-
nalen Grundlagen für die elektronische Vorgangsbearbeitung und
Aktenführung.
Sie
verstehen
Analyse und Optimierung der Ablauforganisation als
organisationale Grundlagen für ein informationstechnisch unter-
stütztes Geschäftsprozessmanagement und
kennen
das grundle-
gende methodische Vorgehen zur Identifikation, Dokumentation,
Verbesserung und Implementierung von Prozessen.
Sie
kennen
die Zielvorstellungen und Instrumente innovativer
Steuerung aus dem Public Management und können die Interde-
pendenzen zwischen den Instrumenten sowie ihre spezifischen
Vor- und Nachteile
beurteilen
. Sie können die Instrumente in ihren
Grundzügen problem- und situationsadäquat
anwenden
.
Sie
kennen
die wichtigsten Facetten des E-Governments, rechtli-
che Regelungen und die strategische Ausrichtung im Freistaat
Sachsen. Sie können sinnvolle Einsatzbereiche sowie Nutzensze-

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narien ausgewählter Basistechnologien
einschätzen
und die Po-
tenziale des Einsatzes der IT bei Vorhaben zur Verwaltungsmo-
dernisierung
beurteilen
.
Schlüsselqualifikationen
Methodenkompetenz
: Die Studierenden erwerben anwendungs-
orientierte Problemlösungs- und Steuerungsfähigkeiten sowohl
klassischer als auch moderner Ausprägung generell im Bereich
der Organisationsgestaltung und speziell für die öffentliche Ver-
waltung. Die Präsentationskompetenz wird gestärkt.
Sozial- und Selbstkompetenz
: Die Studierenden erwerben Ma-
nagement- und Leitungsfähigkeiten. Zielorientiertes und steue-
rungsrelevantes Handeln einschließlich behördenadäquater Kom-
munikationsstile werden ebenso gefördert wie Flexibilität und
Selbstmanagement. Durch die Anwendung der Grundkenntnisse
der Organisations- und Verwaltungssoziologie erkennen sie Zu-
sammenhänge zwischen objektiven Einflüssen auf das Arbeitsver-
halten und individuell geprägten Sozialisationsverläufen. Sie wer-
den dazu angeregt, sich mit ihrem eigenen Arbeitsverhalten und
mit ihrer Arbeitsmotivation kritisch auseinander zu setzen.
Inhalte
Grundlagen der Organisationswissenschaft
Grundlagen der Organisation, Organisationsverständnisse, Orga-
nisationstheorien
Idealtypus „Bürokratie“, Merkmale bürokratischer Organisationen
Der Mensch in der Organisation, bürokratische Sozialisation
Aufbau- u. Ablauforganisation
(Organisationsmanagement)
Aufbau- und Ablauforganisation allgemein
-
Entscheidungssystem: Leitungssysteme/Konfigurationsmo-
delle, Kompetenz-/Befugnisverteilung, Delegation, Partizipa-
tion, Koordination, Kooperation
-
Aktionssystem: Arbeitsanalyse/-synthese, Arbeitsteilung/Spe-
zialisierung, Standardisierung/Individualisierung, Formalisie-
rung/Informalisierung
Aufbau- und Ablauforganisation speziell für staatliche und kommu-
nale Behörden
-
Behördliche Aufbaustrukturen (normative Entscheidungs- und
Informationslinien, Organisationseinheiten, Gremien, Organi-
sationsformen, Primär- und Sekundärorganisation, Übertra-
gung von Zuständigkeiten, Aufbaustrukturpläne)
-
Behördliche Ablaufstrukturen (Arbeits- und Informationspro-
zesse: Schriftstücke, Schriftgutverwaltung, Vorgangsbearbei-
tung und Aktenführung, organisationale Grundlagen des Ge-
schäftsprozessmanagements, Ablaufstrukturpläne)
Innovative Steuerung im öffentlichen Sektor
(Public Management)
Steuerung von Systemen allgemein
Steuerung im Politisch-Administrativen System (PAS) in der staat-
lichen und kommunalen Verwaltung
-
Klassische Steuerung in der öffentlichen Verwaltung

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116
-
Innovative Steuerung im Rahmen des Public Managements,
deutsche Varianten des PM: Neues bzw. Kommunales Steue-
rungsmodell (NSM/KSM): Entstehungshintergrund, Prinzipien,
Zielstellungen, Elemente, Instrumente und deren Übertragung
aus dem privaten in den öffentlichen Sektor
-
Moderne Instrumente der normativen, strategischen und ope-
rativen Steuerung im kommunalen und staatlichen Bereich
Geschäftsprozessmanagement (GPM)
Geschäftsprozessorientierte Organisation allgemein
-
Begriffe, Modelle, Kategorien, Gestaltung, Prinzipien
-
Analyse, Dokumentation, Modellierung (Methoden, Techniken,
Sprachen), Evaluierung, Optimierung, Implementierung
Geschäftsprozessorientierte Organisation speziell für staatliche
und kommunale Behörden
-
Funktion des GPM für die Gestaltung von Verwaltungsabläufen
-
E-Government-Basiskomponente „Prozessplattform Sachsen“
(BaK PP – das zentrale Werkzeug für das GPM in der Sächsi-
schen Staatsverwaltung), „PICTURE“ als Standardmethode für
GP-Notation/-modellierung
E-Government
Begriffe, rechtliche Regelungen, Strategien, Potenziale und Pro-
jekte zum E-Government auf Ebene des Bundes, des Freistaates
Sachsen und der Kommunen
Strategische Handlungsfelder im E-Government, E-Government-
Basiskomponenten
Einsatz der IT bei Vorhaben zur Verwaltungsmodernisierung
Lehrende
Prof. Dr. Gunnar Auth
Professor für Verwaltungsinformatik
Lehrinhalte im Modul:
Geschäftsprozessmanagement,
E-Government
Dipl.-Verw.-Wiss. Dieter Paul
Dozent für Verwaltungswissenschaften
Lehrinhalte im Modul:
Behördenorganisation, Public Management
Prof. Dr.-Ing. Detlef Rätz
Professor für Verwaltungsinformatik
Lehrinhalte im Modul:
E-Government,
Geschäftsprozessmanagement
Prof. Dr. Manfred Schleer
Professor für Verwaltungswissenschaften
Lehrinhalte im Modul:
Organisationswissenschaft
Lehr- und
Lernformen
Vorlesung
Lehrgespräch

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von
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Übung
Bearbeitung organisations- und sozialwissenschaftlicher Frage-
und Aufgabenstellungen
Modellierung ausgewählter Geschäftsprozessbeispiele
Selbststudium
Bearbeitung von Übungsaufgaben, Literaturstudium, E-Learning
Seminar
(sofern eine Seminarleistung
als Modulprüfung festgelegt wird)
Notwendige
Voraussetzungen
für die Teilnahme
absolvierte Module
BaAV-04 Rechtsgrundlagen des Verwaltungshandelns
BaAV-05 IT-gestützte Verwaltungsorganisation
BaAV-06 Sozialwissenschaftliche Grundlagen
ECTS-Punkte
5
Arbeitsaufwand
(workload)
150 h
Präsenzzeiten
(sofern eine Klausur oder eine mündliche Prüfung oder
eine Hausarbeit als Modulprüfung festgelegt wird)
66 h
(88 LVS); davon
51 h (68 LVS) Lehrgespräch
15 h (20 LVS) Übung
oder
(sofern eine Seminarleistung
als Modulprüfung festgelegt wird)
66 h
(88 LVS); davon
33 h (44 LVS) Lehrgespräch
15 h (20 LVS) Übung
18 h (24 LVS) Seminar
Selbststudium
(sofern eine Klausur oder eine mündliche Prüfung
als Modulprüfung festgelegt wird)
65 h, davon
30 h Vor- und Nachbereitung von Lehrveranstaltungen
35 h Vorbereitung von Kurzvorträgen einschl. Erstellung von
Handouts und von Präsentationen, Bearbeitung von
Übungsaufgaben, Fallbeispielen und E-Learning
oder
(sofern eine Seminarleistung/Hausarbeit
als Modulprüfung festgelegt wird)
49 h, davon
24 h Vor- und Nachbereitung von Lehrveranstaltungen
25 h Vorbereitung von Kurzvorträgen einschl. Erstellung von
Handouts und von Präsentationen, Bearbeitung von
Übungsaufgaben, Fallbeispielen und E-Learning
Exkursion
Entfällt
Modulprüfung
(sofern eine Klausur festgelegt wird)
19 h; davon
3 h Klausur
16 h Prüfungsvorbereitung
oder
(sofern eine mündliche Prüfung festgelegt wird)
19 h; davon
1 h mündliche Prüfung einschließlich Auswertung

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77
von
116
18 h Prüfungsvorbereitung
oder
(sofern eine Seminarleistung festgelegt wird)
35 h; davon
34 h Erstellen der Seminararbeit und Vorbereitung des Semi-
narvortrages
1 h Präsentation und Diskussion
oder
(sofern eine Hausarbeit festgelegt wird)
35 h
Erstellen einer Hausarbeit
Voraussetzungen
für die Vergabe von
ECTS-Punkten
Schriftliche Prüfung
Klausur
Prüfungsdauer: 180 Minuten
Gewichtung: 100 %
oder
Mündliche Prüfung
Einzel- oder Gruppenprüfung
Prüfungsdauer pro Kandidat: 20 Minuten
Gewichtung: 100 %
oder
Seminarleistung
Seminararbeit im Umfang von 10 – 12 Textseiten (ohne Verzeich-
nisse und Anhang/Anhänge), DIN A4, 1,5-zeilig
Gewichtung: 75 %
und
Seminarvortrag (Präsentation) einschl. Diskussion
Vortrags- und Diskussionsdauer: 30 Minuten
Gewichtung: 25 %
oder
Hausarbeit
schriftliche Ausarbeitung im Umfang von 10 – 12 Textseiten
(ohne Verzeichnisse und Anhang/Anhänge), DIN A4, 1,5-zeilig
Gewichtung: 100 %
Platz im Studienplan
4. Semester
Dauer
ein Semester
Häufigkeit
Sommersemester
Empfehlungen für
das Selbststudium
Aktuelle Literaturhinweise und Links werden modulbezogen auf der
ILIAS-Plattform bereitgestellt.
Anrechnung von
Studien- und Prü-
fungsleistungen
Die Anrechnung von Studien- und Prüfungsleistungen erfolgt durch
den Prüfungsausschuss (gemäß der jeweils geltenden Prüfungsord-
nung) nach dem Grundsatz der Gleichwertigkeit (nicht der Gleichheit).

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78
von
116
Hochschule Meißen (FH) und Fortbildungszentrum
Bachelorstudiengang „Allgemeine Verwaltung“
Modultitel
Öffentliche Wirtschaft
Modul Nr./Code:
BaAV-19
Stand: 01.10.2020
Modulbeauftragte
Prof. Constanze Geiert
(Stellvertretung: Ass. iur. Daniel Andrae)
Status
Fachtheoretisches
Pflichtmodul
Lernziele
Fachkompetenzen
Die Studierenden
kennen
die materiellen und formellen Zulässig-
keitsvoraussetzungen für eine wirtschaftliche Betätigung der
Kommunen.
Sie
können
unabhängig von der Art der Betätigung die unter-
schiedlichen Rechts- und Organisationsformen in rechtlicher, or-
ganisatorischer und betriebswirtschaftlicher Sicht gegeneinander
abwägen
.
Die Studierenden
können
die Besonderheiten der Verfassung,
Verwaltung und Wirtschaftsführung von öffentlichen und privaten
Rechts-/Organisationsformen
erklären
.
Sie
verstehen
die Steuerungsinstrumente im Rahmen des kom-
munalen Beteiligungsmanagements und
können
den Entschei-
dungsträgern Empfehlungen abgeben.
Die Studierenden
können
die finanziellen Verflechtungen der
Kommunen
analysieren
und
bewerten.
Sie
können
die Beiträge
von den Gebühren sowie die Erschließungsbeiträge, Ausbau-
und Anschlussbeiträge voneinander abgrenzen und
kennen
ins-
besondere die Voraussetzungen zur Erhebung von Benutzungs-
gebühren und Anschlussbeiträgen.
Schlüsselqualifikationen
Methodenkompetenz
: Die Wissensvermittlung erfolgt anhand
zahlreicher Beispiele. Die Studierenden übertragen dabei ihr the-
oretisches Wissen auf diese Beispiele und erarbeiten selbständig
Lösungen.
Sozialkompetenz
: Die Studierenden arbeiten bei der Lösung
von Übungsaufgaben in Gruppen zusammen und stärken damit
ihre Teamfähigkeit.
Inhalte
Unternehmen und Beteiligungen
Wirtschaftliche Betätigung der Kommunen (Berechtigung, Merk-
male und Zulässigkeitsvoraussetzungen)
Allgemeines zu den Rechtsformen (Auswahlkriterien, Abwä-
gungspflicht, Rechtsgrundlagen, Zulässigkeitsvoraussetzungen,
Mitwirkung der Rechtsaufsichtsbehörde)

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von
116
Rechtsformen des Öffentlichen Rechts und des Privatrechts
(Merkmale, Verfassung, Verwaltung, Wirtschaftsführung)
Unternehmensbeteiligungen (Begriff, Voraussetzungen, Steue-
rungsmöglichkeiten, Einflussnahme, Beteiligungsbericht)
Besonderes Kommunalabgabenrecht
Kommunales Gebührenrecht (insbesondere Benutzungsgebüh-
ren)
Kommunales Beitragsrecht (insbesondere Anschlussbeiträge)
Lehrende
Ass. iur. Daniel Andrae Dozent für Rechtswissenschaften
Lehrinhalte im Modul:
Wirtschaftliche Betätigung der Kommunen,
Rechtsformen des Öffentlichen Rechts und
Unternehmensbeteiligungen
Prof. Dr. Frank Lohse Professor für Rechtswissenschaften
Lehrinhalt im Modul:
Unternehmen in Rechtsform der GmbH
und AG
Prof. Constanze Geiert Professorin für Rechtswissenschaften
Lehrinhalte im Modul:
Besonderes Kommunalabgabenrecht
Prof. Fritz Lang
Professor Steuerrecht
Lehrinhalt im Modul:
Umsatzsteuerrecht
und Lehrbeauftragte
Lehr- und
Lernformen
Lehrgespräch
Übungen
Bearbeitung von Fallbeispielen, Vorträge
Selbststudium
Bearbeitung von Übungsaufgaben, Literaturrecherche und
-studium, Internet- und Jurisrecherche, E-Learning
Notwendige Voraus-
setzungen für die
Teilnahme
keine
ECTS
-
Punkte
5
Arbeitsaufwand
(workload)
150 h
Präsenzzeiten
68 h (90 LVS); davon
48 h (64 LVS) Lehrgespräch
20 h (26 LVS) Übungen

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80
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116
Selbststudium
62 h; davon
38 h Vor- und Nachbereitung von LV, Ausarbeitung von
Vorträgen
24 h Bearbeitung von Übungsaufgaben und E-Learning
Exkursion
entfällt
Modulprüfung
20 h; davon
3 h Klausur
17 h Prüfungsvorbereitung
oder
(sofern eine mündliche Prüfung als Modulprüfung vorgesehen
ist)
20 h; davon
1 h mündliche Prüfung einschl. Auswertung
19 h Prüfungsvorbereitung
oder
(sofern eine Seminarleistung als Modulprüfung vorgesehen
wird)
20 h; davon
16 h Erstellen einer Seminararbeit
4 h Präsentation und Diskussion inkl. Vorbereitung
oder
(sofern eine Hausarbeit als Modulprüfung vorgesehen wird)
20 h Erstellen einer Hausarbeit
Voraussetzungen
für die Vergabe von
ECTS-Punkten
Schriftliche Prüfung
Klausur
Prüfungsdauer: 180 Minuten
Gewichtung: 100%
oder
Mündliche Prüfung
Einzel- oder Gruppenprüfung
Prüfungsdauer pro Kandidat: 20 Minuten
Gewichtung: 100 %
oder
Seminarleistung
Seminararbeit im Umfang von 10 – 12 Textseiten (ohne Ver-
zeichnisse und Anhang/Anhänge), DIN A4, 1,5-zeilig
Gewichtung: 75 %
und
Seminarvortrag (Präsentation) einschl. Diskussion
Vortrags- und Diskussionsdauer: 30 Minuten
Gewichtung: 25 %
oder
Hausarbeit
Seminararbeit im Umfang von 10 – 12 Textseiten (ohne Ver-
zeichnisse und Anhang/Anhänge), DIN A4, 1,5-zeilig
Gewichtung: 100 %
Platz im Studienplan
5. Semester
Dauer
ein Semester

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von
116
Häufigkeit
Wintersemester
Empfehlungen für
das Selbststudium
Aktuelle Literaturhinweise und Links werden modulbezogen auf der
ILIAS-Plattform bereitgestellt.
Anrechnung von
Studien- und Prü-
fungsleistungen
Die Anrechnung von Studien- und Prüfungsleistungen erfolgt durch
den Prüfungsausschuss (gemäß der jeweils geltenden Prüfungsord-
nung) nach dem Grundsatz der Gleichwertigkeit (nicht der Gleich-
heit).

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Hochschule Meißen (FH) und Fortbildungszentrum
Bachelorstudiengang „Allgemeine Verwaltung“
Modultitel
Kooperative Verwaltung
Modul Nr./Code:
BaAV-20
Stand: 01.10.2020
Modulbeauftragte
Dipl.-Soz. Maria-Luisa Dominguez-Becker
(Stellvertretung: Dr. Thomas M. Schimmel)
Status
Fachtheoretisches
Pflichtmodul
Lernziele
Fachkompetenzen
Die Studierenden
kennen
die Variationsbreite des Governance-
Verständnisses, seine theoretische Fundierung sowie die in der
praktischen Umsetzung dieses Ansatzes möglichen Instrumente.
Sie
können
die Interdependenzen zwischen den Instrumenten
sowie ihre spezifischen Vor- und Nachteile bzw. Chancen und
Risiken
beurteilen
. Die Studierenden
können
die Instrumente
problembezogen
anwenden.
Die Studierenden
kennen
die theoretischen Grundlagen klienten-
orientierter Gesprächsführung und
können
diese sicher in einfa-
che Beratungsgespräche
umsetzen
. Für schwierige Gesprächs-
situationen und Konfliktgespräche
kennen
die Studierenden Lö-
sungsmöglichkeiten und
wenden
diese zielorientiert an. Sie
ken-
nen
Möglichkeiten des Konfliktmanagements.
Die Studierenden
kennen
die Grundlagen der interkulturellen As-
pekte in offenen Gesellschaften. Sie verstehen die Teilkompeten-
zen interkultureller Kompetenz (kognitive, affektive und pragma-
tisch-kommunikative Kompetenz) und erkennen deren Wechsel-
wirkungen. Sie
können
unterschiedliche ethnische Gruppen
er-
kennen
und kulturspezifische Verhaltensgewohnheiten fremder
Kulturen
verstehen
.
Schlüsselqualifikationen
Methodenkompetenz
: Die Studierenden
kennen
die Instru-
mente insb der kooperativen Demokratie bzw. der partizipativen
Governance (speziell für die kommunale Ebene) und können sie
problemadäquat in ihren Grundzügen
anwenden
.
Sozial- und Selbstkompetenz:
Den Studierenden werden klas-
sische und moderne Ansätze zum Verständnis der Beziehung
von öffentlicher Verwaltung und ihrer Systemumwelt vermittelt,
was insb. ihr Bewusstsein einer öffentlichen Verwaltung jenseits
des hoheitlichen Verständnisses fördert. Dadurch erhöhen sich
Flexibilität und Kreativität bei der Bewältigung von Problemlagen,
die im Verhältnis Verwaltung – Bürger auftreten können. Ihre
Kommunikations- und Kooperationsfähigkeiten speziell im Kon-
text eines nicht-hierarchischen Zusammenwirkens zwischen der
Verwaltung und ihrer Klienten werden ausgebaut.
Die Studierenden können themenrelevante Beispielfälle
analy-
sieren
und passende Lösungsstrategien
entwickeln
. Sie können

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die Grundsätze der klientenorientierten Gesprächsführung in (si-
mulierten) Beratungssituationen anwenden.
Inhalte
Governance
Grundüberlegungen und Konzepte der partizipativen Gover-
nance (u.a.: Bürgerkommune, aktivierender Staat)
Der „Bürger als Entscheider bzw. Auftraggeber“: rechtlich und
nicht-rechtlich normierte Instrumente der plebiszitären und ko-
operativen Demokratie (Formen der Bürgerbeteiligung)
Der „Bürger als Mitgestalter und (Ko-)Produzent öffentlicher Auf-
gaben(wahrnehmung)“: Formen des bürgerschaftlichen Engage-
ments, Förderung des Ehrenamtes klassischer und moderner
Prägung
Kompetenzen in Gesprächsführung
Theoretisches Wissen und praktische Anwendung von Techni-
ken zur Gesprächsführung in einfachen und schwierigen bzw.
konflikthaften Situationen
Interkulturelle Kompetenz der Bediensteten
Grundbegriffe und Theorien der Migrationssoziologie (insb. Nati-
onalstaat, Globalisierung und Migration)
Darstellung kultureller Unterschiede, die zu Schwierigkeiten im
gegenseitigen Umgang führen können (Selbst-/Fremdbild)
Lehrende
Dipl.-Soz. Maria-Luisa Dominguez-Becker
Dozentin für Soziologie
Lehrinhalt im Modul:
Interkulturelle Kompetenz der Bediensteten
Prof. Dr. Samia Härtling
Professorin für Psychologie
Lehrinhalt im Modul:
Kompetenzen in Gesprächsführung
Dr. Thomas M. Schimmel
Dozent für Politikwissenschaft
Lehrinhalt im Modul:
Interkulturelle Kompetenz der Bediensteten
Prof. Dr. Manfred Schleer
Professor für Verwaltungswissenschaften
Lehrinhalt im Modul:
Governance
Lehr- und
Lernformen
Vorlesung
Lehrgespräch

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von
116
Übung
Bearbeitung sozialwissenschaftlicher und statistischer Aufga-
benstellungen
Selbststudium
Bearbeitung von Übungsaufgaben, Literaturrecherche und -stu-
dium
Seminar
(sofern eine Seminarleistung als Modulprüfung festge-
legt wird)
Notwendige Voraus-
setzungen für die
Teilnahme
absolvierte Module
BaAV-06 Sozialwissenschaftliche Grundlagen
ECTS
-
Punkte
5
Arbeitsaufwand
(workload)
150 h
Präsenzzeiten
68 h (90 LVS); davon
3 h ( 4 LVS) Vorlesung
45 h (59 LVS) Lehrgespräch
20 h (27 LVS) Übung
oder
(sofern eine Seminarleistung als Modulprüfung festgelegt wird)
68 h (90 LVS); davon
15 h (20 LVS) Vorlesung
19 h (25 LVS) Lehrgespräch
15 h (20 LVS) Übung
19 h (25 LVS) Seminar
Selbststudium
63 h; davon
33 h Vor- und Nachbereitung von LV
10 h Lösung/Bearbeitung von (Übungs-)Aufgaben
20 h Vorbereitung von Kurzvorträgen einschließlich Erstel-
lung von Handouts
oder
(sofern eine Seminarleistung als Modulprüfung festgelegt
wird)
53 h; davon
28 h Vor- und Nachbereitung von LV
10 h Lösung/Bearbeitung von (Übungs-)Aufgaben
15 h Vorbereitung von Kurzvorträgen einschließlich Erstel-
lung von Handouts
Exkursion
entfällt
Modulprüfung
19 h; davon
3 h Klausur oder
16 h Prüfungsvorbereitung
oder
19 h; davon

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116
1 h Mündliche Prüfung
18 h Prüfungsvorbereitung
oder
(sofern eine Seminarleistung als Modulprüfung festgelegt
wird)
29 h; davon
28 h Erstellen der Seminararbeit und Vorbereitung der Prä-
sentation
1 h Präsentation und Diskussion
oder
(sofern eine Hausarbeit als Modulprüfung festgelegt wird)
29 h Erstellen der Hausarbeit
Voraussetzungen
für die Vergabe von
ECTS-Punkten
Schriftliche Prüfung
Klausur
Prüfungsdauer: 180 Minuten
Gewichtung: 100 %
oder
Mündliche Prüfung
Einzel- oder Gruppenprüfung
Prüfungsdauer pro Kandidat: 20 Minuten
Gewichtung: 100 %
oder
Seminarleistung
Seminararbeit im Umfang von 10 – 12 Textseiten (ohne Ver-
zeichnisse und Anhang/Anhänge), DIN A4, 1,5-zeilig
Gewichtung: 75 %
und
Seminarvortrag (Präsentation) einschl. Diskussion
Vortags- und Diskussionsdauer: 30 Minuten
Gewichtung: 25 %
oder
Hausarbeit
schriftliche Ausarbeitung im Umfang von max. 10 – 12 Textseiten
(ohne Verzeichnisse und Anhang/Anhänge), DIN A4, 1,5-zeilig
Gewichtung : 100 %
Platz im Studienplan
5. Semester
Dauer
ein Semester
Häufigkeit
Wintersemester
Empfehlungen für
das Selbststudium
Aktuelle Literaturhinweise und Links werden modulbezogen auf der
ILIAS-Plattform bereitgestellt.
Anrechnung von
Studien- und Prü-
fungsleistungen
Die Anrechnung von Studien- und Prüfungsleistungen erfolgt durch
den Prüfungsausschuss (gemäß der jeweils geltenden Prüfungsord-
nung) nach dem Grundsatz der Gleichwertigkeit (nicht der Gleich-
heit).

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86
von
116
Hochschule Meißen (FH) und Fortbildungszentrum
Bachelorstudiengang „Allgemeine Verwaltung“
Modultitel
Besonderer Schutzauftrag des Staates
Modul Nr./Code:
BaAV 21A
Stand: 01.10.2020
Modulbeauftragter
Prof. Dr. Frank Lohse
(Stellvertretung: Ass. iur. Tobias Fronhoffs)
Status
Fachtheoretisches
Wahlpflichtmodul
Lernziele
Fachkompetenzen
Die Studierenden
kennen
die verfassungs- und familienrechtli-
chen Grundlagen (Elternrecht, Sorgerecht) und
können
deren In-
halte und den Status der Mutter- bzw. Vaterschaft
erklären
und
in Übungsfällen
anwenden
.
Die Studierenden
kennen
den Schutzauftrag des Jugendamtes (§
8a SGB VIII) und
können
seine universale Bedeutung für die Praxis
des Kindesschutzes und der Jugendhilfe
erklären
und in Übungs-
fällen
anwenden
.
Sie
können
ausgewählte ausländer- und asylrechtliche Fragen
bearbeiten und insbesondere an der Schnittstelle Asylrecht / Kin-
der- und Jugendhilfe die zur Verfügung stehenden Instrumenta-
rien zielgerichtet
einsetzen
.
Sie
kennen
die Grundlagen und wesentlichen Elemente der Ar-
beitslosenversicherung nach dem SGB III, der gesetzlichen Un-
fallversicherung nach dem SGB VII und
können
entsprechende
Rechtsfragen anhand von Übungsfällen
beurteilen
.
Sie
kennen
die rechtlichen Grundlagen des Arbeitsschutzes und
der Arbeitssicherheit.
Sie
können
besondere Schutzrechte für Beschäftigte (z. B.
MuSchG, SGB IX, AGG), insbesondere für Schwangere und
Menschen mit Beeinträchtigungen, erkennen und auf entspre-
chende Handlungsfelder in der Praxis
anwenden
.
Die Studierenden
kennen
die jeweils einschlägigen Rechtschutz-
möglichkeiten und deren verfahrensrechtliche Grundlagen (SGB
X, SGG, VwGO, FamFG).
Schlüsselqualifikationen
Methodenkompetenz:
Die Studierenden wenden erworbenes
Fachwissen auf neue Fragestellungen an. Die Entscheidungs-
und Begründungsfähigkeit der Studierenden wird durch Übungen
gefördert.
Sozialkompetenz:
Die Studierenden arbeiten auch in Gruppen
zusammen und stärken damit ihre Teamfähigkeit. Sie erwerben
Kompetenzen in der Kommunikation und Präsentation.

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von
116
Inhalte
Elternrecht, elterliche Sorge, staatliches Wächteramt, Kindes-
wohlgefährdung, Schutzauftrag des Jugendamtes, Inobhutnah-
men, Rolle der Familiengerichte
Schnittstelle zum Asylrecht: Inobhutnahme von ausländischen
Kindern und Jugendlichen nach unbegleiteter Einreise
Grundlagen des Ausländerrechts für EU-Bürger (Freizügigkeit,
Schengen-Abkommen) und Grundlagen des Asylrechts für Dritt-
staatler (Genfer Flüchtlingskonvention, Dublin-Abkommen), Vo-
raussetzungen der Erteilung von Aufenthaltstiteln, Asylverfahren,
Rechtliche Beschränkungen während des Asylverfahrens, Been-
digung des Aufenthaltes
Besondere Beschäftigungsschutzrechte, insbesondere Arbeits-
zeitgesetz, Mutterschutzgesetz
Recht der gesetzlichen Unfallversicherung nach dem SGB VII,
Arbeitsschutz, Leistungen der Unfallversicherung
Recht der Arbeitslosenversicherung nach dem SGB III, Arbeits-
förderung, aktive und passive Leistungen
Recht der Menschen mit Beeinträchtigungen nach dem SGB XI,
besonderer Kündigungsschutz, Verfahren
Lehrende
Ass. iur Matthias Thum Dozent für Rechtswissenschaften
Lehrinhalte im Modul:
Arbeitslosenversicherung SGB III
Unfallversicherung SGB VII
Besondere Beschäftigungsschutzrechte
und Lehrbeauftragte
Lehr- und
Lernformen
Lehrgespräch
Übung
Bearbeitung und Lösung von Fällen, Vorträge
Selbststudium
Bearbeitung von Übungsaufgaben und Fallbeispielen, Literatur-
und Rechtsprechungsstudium, Internet- und Jurisrecherche, E-
Learning
Notwendige Voraus-
setzungen für die
Teilnahme
absolvierte Module:
BaAV-01 Grundlagen des Verfassungs- und Europarechts
BaAV-03 Rechtsgrundlagen des Verwaltungshandelns
BaAV-07 Kommunale Selbstverwaltung
BaAV-10 Leistungsverwaltung
ECTS
-
Punkte
5
Arbeitsaufwand
(workload)
150 h
Präsenzzeiten
68 h (90 LVS) Lehrgespräch und Übungen

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von
116
Selbststudium
63 h; davon
43 h Vor- und Nachbereitung von Lehrveranstaltungen
20 h Vorbereitung von Vorträgen und Übungen
oder
(sofern eine Seminararbeit/Hausarbeit als Seminarleistung
festgelegt wird)
53 h, davon
38 h Vor- und Nachbereitung der LV
15 h Vorbereitung von Vorträgen und Übungen
Exkursion
entfällt
Modulprüfung
19 h; davon
3 h Klausur
16 h Prüfungsvorbereitung
oder
19 h; davon
1 h Mündliche Prüfung einschließlich Auswertung
18 h Prüfungsvorbereitung
oder
(sofern eine Seminarleistung als Modulprüfung festgelegt wird)
29 h; davon
28 h Erstellen der Seminararbeit und Vorbereitung der Prä-
sentation
1 h Präsentation und Diskussion
oder
(sofern eine Hausarbeit als Modulprüfung festgelegt wird)
29 h Erstellen der Hausarbeit
Voraussetzungen
für die Vergabe von
ECTS-Punkten
Schriftliche Prüfung
Klausur
Prüfungsdauer: 180 Minuten
Gewichtung: 100 %
oder
Mündliche Prüfung
Einzel- oder Gruppenprüfung
Prüfungsdauer pro Kandidat: 20 Minuten
Gewichtung: 100 %
oder
Seminarleistung
Seminararbeit im Umfang von 10 – 12 Textseiten (ohne Ver-
zeichnisse und Anhang/Anhänge), DIN A4, 1,5-zeilig
Gewichtung: 75 %
und
Seminarvortrag (Präsentation) einschl. Diskussion
Vortrags- und Diskussionsdauer: 30 Minuten
Gewichtung: 25 %
oder
Hausarbeit
schriftliche Ausarbeitung im Umfang von 10 – 12 Textseiten

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(ohne Verzeichnisse und Anhang/Anhänge), DIN A4, 1,5-zeilig
Gewichtung: 100 %
Platz im Studienplan
5. Semester
Dauer
ein Semester
Häufigkeit
Wintersemester
Empfehlungen für
das Selbststudium
Aktuelle Literaturhinweise und Links werden modulbezogen auf der
ILIAS-Plattform bereitgestellt.
Anrechnung von
Studien- und Prü-
fungsleistungen
Die Anrechnung von Studien- und Prüfungsleistungen erfolgt durch
den Prüfungsausschuss (gemäß der jeweils geltenden Prüfungsord-
nung) nach dem Grundsatz der Gleichwertigkeit (nicht der Gleich-
heit).

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116
Hochschule Meißen (FH) und Fortbildungszentrum
Bachelorstudiengang „Allgemeine Verwaltung“
Modultitel
Besondere Handlungsfelder der
Kommunen
Modul Nr./Code:
BaAV-21B
Stand: 01.10.2020
Modulbeauftragter
Prof. Dr. Frank Lohse
(Stellvertretung: Ass. iur. Tobias Fronhoffs)
Status
Fachtheoretisches
Wahlpflichtmodul
Lernziele
Fachkompetenzen
Die Studierenden
können
die kommunalen Handlungs- und Ge-
staltungsspielräume im Hinblick auf die sich verändernden demo-
grafischen und finanziellen Rahmenbedingungen
beurteilen
.
Sie
können
an der Erarbeitung zukunftsfähiger Strukturen in der
Kommune
mitwirken
und hierbei die zur Verfügung stehenden
Instrumentarien zielgerichtet
einsetzen
.
Sie
können
die Grundlagen und wesentlichen Elemente des
Kommunalwahlrechts
erklären
und hierbei die Unterschiede der
Wahlabläufe der verschiedenen Organe
erläutern
.
Sie können die Grundlagen der Landesentwicklung- und Regio-
nalplanung auf die kommunale Handlungspraxis
anwenden
.
Die Studierenden
kennen
die kommunalen Klageverfahren, ins-
besondere das Kommunalverfassungsstreitverfahren und
kön-
nen
die zugrundeliegenden Zuständigkeiten und Kompetenzen
der Organe und Organteile der Kommunen erklären.
Schlüsselqualifikationen
Methodenkompetenz:
Die Studierenden wenden erworbenes
Fachwissen auf neue Fragestellungen an. Die Entscheidungs-
und Begründungsfähigkeit der Studierenden wird durch Übungen
gefördert.
Sozialkompetenz:
Die Studierenden arbeiten auch in Gruppen
zusammen und stärken damit ihre Teamfähigkeit. Sie erwerben
Kompetenzen in der Kommunikation und Präsentation.
Inhalte
Mittelfristige Veränderungen der demografischen und finanziel-
len Rahmenbedingungen in Sachsen
Absicherung der Aufgaben der Daseinsvorsorge insbesondere in
ländlichen Räumen - Möglichkeiten und Grenzen interkommuna-
ler Aufgabenerfüllung
Herabzonung von Aufgaben und Einsatz moderner Kommunika-
tionstechnologien zur Absicherung einer bürgernahen Verwal-
tung

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von
116
Qualitätssicherung in der Kommunalverwaltung im Spannungs-
feld zwischen Personalabbau, Überalterung und Spezialisie-
rungsbedarf
Veränderung infrastruktureller Schwerpunktsetzung in der Kom-
mune bei älter werdender und sinkender Bevölkerung – Absiche-
rung der Wirtschaftlichkeit öffentlicher Einrichtungen
Politische und administrative Handlungskonzepte für eine zu-
kunftsfähige Verwaltung - Masterplan 2020 und Leitbild für frei-
willige Gemeindezusammenschlüsse
Kommunalwahlrecht
Kommunalverfassungsrecht und die Verteidigung von Innen-
rechtspositionen
Landesentwicklung- und Raumplanung
Bescheidtechniken
Kommunale Zusammenarbeit und neue Strukturen der kommu-
nalen Entwicklungen
Lehrende
Ass. iur Daniel Andrae
Dozent für Rechtswissenschaften
Lehrinhalte im Modul:
Kommunalwahlrecht, Kommunale Zusam-
menarbeit
Prof. Constanze Geiert Professorin für Rechtswissenschaften
Lehrinhalte im Modul:
Kommunalverfassungsrecht
und Lehrbeauftragte
Lehr- und
Lernformen
Vorlesung
Lehrgespräch
Übung
Bearbeitung und Lösung von Fällen, Vorträge
Selbststudium
Bearbeitung von Übungsaufgaben und Fallbeispielen, Literatur-
und Rechtsprechungsstudium, Internet- und Jurisrecherche, E-
Learning
Notwendige Voraus-
setzungen für die
Teilnahme
absolvierte Module:
BaAV-01 Grundlagen des Verfassungs- und Europarechts
BaAV-07 Kommunale Selbstverwaltung
BaAV-08 Öffentliche Finanzwirtschaft
BaAV-11 Personalmanagement 1 und 2
ECTS
-
Punkte
5
Arbeitsaufwand
(workload)
150 h

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Präsenzzeiten
68 h (90 LVS) Lehrgespräch
Selbststudium
63 h; davon
43 h Vor- und Nachbereitung von Lehrveranstaltungen
20 h Vorbereitung von Vorträgen und Übungen
oder
(sofern eine Seminararbeit/Hausarbeit als Modulprüfung fest-
gelegt wird)
53 h, davon
38 h Vor- und Nachbereitung von Lehrveranstaltungen
15 h Vorbereitung von Vorträgen und Übungen
Exkursion
entfällt
Modulprüfung
19 h; davon
3 h Klausur
16 h Prüfungsvorbereitung
oder
19 h; davon
1 h Mündliche Prüfung einschließlich Auswertung
18 h Prüfungsvorbereitung
oder
(sofern eine Seminarleistung als Modulprüfung festgelegt wird)
29 h; davon
28 h Erstellen der Seminararbeit und Vorbereitung der Prä-
sentation
1 h Präsentation und Diskussion
oder
(sofern eine Hausarbeit als Modulprüfung festgelegt wird)
29 h Erstellen der Hausarbeit
Voraussetzungen
für die Vergabe von
ECTS-Punkten
Schriftliche Prüfung
Klausur
Prüfungsdauer: 180 Minuten
Gewichtung: 100 %
oder
Mündliche Prüfung
Einzel- oder Gruppenprüfung
Prüfungsdauer pro Kandidat: 20 Minuten
Gewichtung: 100 %
oder
Seminarleistung
Seminararbeit im Umfang von 10 – 12 Textseiten (ohne Ver-
zeichnisse und Anhang/Anhänge), DIN A4, 1,5-zeilig
Gewichtung: 75 %
und
Seminarvortrag (Präsentation) einschl. Diskussion
Vortrags- und Diskussionsdauer: 30 Minuten
Gewichtung: 25 %
oder

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von
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Hausarbeit
schriftliche Ausarbeitung im Umfang von 10 – 12 Textseiten
(ohne Verzeichnisse und Anhang/Anhänge), DIN A4, 1,5-zeilig
Gewichtung: 100 %
Platz im Studienplan
5. Semester
Dauer
ein Semester
Häufigkeit
Wintersemester
Empfehlungen für
das Selbststudium
Aktuelle Literaturhinweise und Links werden modulbezogen auf der
ILIAS-Plattform bereitgestellt.
Anrechnung von
Studien- und Prü-
fungsleistungen
Die Anrechnung von Studien- und Prüfungsleistungen erfolgt durch
den Prüfungsausschuss (gemäß der jeweils geltenden Prüfungsord-
nung) nach dem Grundsatz der Gleichwertigkeit (nicht der Gleich-
heit).

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von
116
Hochschule Meißen (FH) und Fortbildungszentrum
Bachelorstudiengang „Allgemeine Verwaltung“
Modultitel
Betriebswirtschaftslehre
öffentlicher Unternehmen
Modul Nr./Code:
BaAV-22A
Stand: 01.10.2020
Modulbeauftragter
Dr. Markus Beyersdorff
(Stellvertretung: Prof. Dr. Claudia Lubk)
Status
Fachtheoretisches
Wahlpflichtmodul
Lernziele
Fachkompetenzen
Die Studierenden
kennen
die Unterschiede bei der Bereitstellung
von öffentlichen und privaten Gütern durch die Verwaltung.
Die Studierenden
können
politisches Verhalten ökonomisch ana-
lysieren und auf praktische Beispiele
übertragen
.
Die Studierenden
kennen
die Anreizkompatibilitäten und Eigen-
interessen bei der Budgetierung durch die Verwaltung.
Die Studierenden
kennen
die Bedeutung öffentlicher Unterneh-
men für die Bereitstellung von öffentlichen und privaten Gütern.
Die Studierenden
kennen
die Probleme bei der Zusammenarbeit
zwischen öffentlichen Unternehmen und Verwaltung und
können
Lösungsansätze
entwickeln
.
Die Studierenden
kennen
die Bestandteile des kommunalen Ge-
samtabschlusses und
wissen
, wie man Informationen daraus für
die Haushaltsteuerung einsetzt.
Die Studierenden
kennen
die Aufgaben und Steuerungsinstru-
mente der marktorientierten Unternehmensführung und die An-
forderungen an Unternehmer und Manager.
Die Studierenden
können erkennen
, welchen Einflussfaktoren
ein Unternehmen gegenübersteht.
Die Studierenden
kennen
Erfolgsfaktoren erfolgreicher Unter-
nehmensführung.
Die Studierenden
kennen
den grundlegenden Aufbau eines Un-
ternehmens.
Die Studierenden
kennen
die Bedeutung der Unternehmenskul-
tur und des Unternehmensleitbildes.
Die Studierenden
kennen
die grundlegenden Instrumentarien der
strategischen Planung.
Schlüsselqualifikationen
Methodenkompetenz
: Die Studierenden durchdringen wirt-
schaftswissenschaftliche Probleme und entwickeln auf der Basis
wissenschaftlicher Erkenntnisse Lösungsansätze. Die Wissens-

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von
116
vermittlung erfolgt anhand von zahlreichen Beispielen. Die Stu-
dierenden übertragen ihr theoretisches Wissen auf diese Bei-
spiele und erarbeiten selbstständig Lösungen.
Sozialkompetenz
: Die Studierenden arbeiten bei der Lösung
von Übungsaufgaben in Gruppen zusammen und stärken damit
ihre Teamfähigkeit.
Inhalte
Kommunale Gesamtsteuerung
Ökonomische Begründung staatlicher Handlungen
Budgetierung und Eigeninteresse der Akteure
Politische Ökonomie und Anreizkompatibilitäten
Öffentliche Unternehmen und öffentliche Aufträge
„Konzern Kommune“: Kommunale Gesamtsteuerung von Ver-
waltung und öffentliche Unternehmen
Marktorientierte Unternehmensführung
Begriffe, Einordnung und Statistiken
Kriterien und Kennzahlen für den Unternehmenserfolg
Management- und Führungskompetenzen
Organisationsformen von Unternehmen
Unternehmensleitbilder und -kultur
Strategische Planung
Operative Planung
Marktstrategien und Wachstum
Lehrende
Prof. Dr. Claudia Lubk
Professorin für öffentliche Betriebswirt-
schaftslehre
Dr. Agnes Schausberger
Dozentin für öffentliches Finanzwesen und
Volkswirtschaftslehre
Dipl.-Kfm. Christoph Schaar-Riemann
Dozent für Betriebswirtschaftslehre
und Lehrbeauftragte
Lehr- und
Lernformen
Vorlesung
Übung
Selbststudium
Notwendige Voraus-
setzungen für die
Teilnahme
absolvierte Module
BaAV-03 Betriebs- und Volkswirtschaftslehre
BaAV-15 Rechnungswesen
BaAV-18 Organisation und Steuerung
ECTS
-
Punkte
5

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von
116
Arbeitsaufwand
(workload)
150 h
Präsenzzeiten
68 h (90 LVS); davon
38 h (50 LVS) Vorlesung
30 h (40 LVS) Übung
oder
(sofern eine Seminarleistung als Modulprüfung festgelegt
wird)
68 h (90 LVS); davon
30 h (40 LVS) Vorlesung
19 h (25 LVS) Übung
19 h (25 LVS) Seminar
Selbststudium
67 h; davon
40 h Vor- und Nachbereitung von LV
27 h Lösung von Übungsaufgaben
oder
(sofern eine Seminarleistung/Hausarbeit als Modulprüfung
festgelegt wird)
47 h; davon
35 h Vor- und Nachbereitung von Lehrveranstaltungen
12 h Lösung/Bearbeitung von (Übungs-)Aufgaben
Exkursion
Entfällt
Modulprüfung
15 h; davon
3 h Klausur
12 h Prüfungsvorbereitung
oder
1 h mündliche Prüfung einschl. Auswertung
14 h Prüfungsvorbereitung
oder
(sofern eine Seminarleistung als Modulprüfung festgelegt
wird)
34 h Erstellen einer Seminararbeit und Vorbereitung der
Präsentation (inklusive Handout)
1 h Präsentation und Diskussion
oder
(sofern eine Hausarbeit als Modulprüfung festgelegt wird)
35 h Erstellen einer Hausarbeit
Voraussetzungen
für die Vergabe von
ECTS-Punkten
Schriftliche Prüfung
Klausur
Prüfungsdauer: 180 Minuten
Gewichtung: 100 %
oder
Mündliche Prüfung
Einzel- oder Gruppenprüfung
Prüfungsdauer pro Kandidat: 20 Minuten
Gewichtung: 100 %
oder

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Seminarleistung
Seminararbeit im Umfang von 10 – 12 Textseiten (ohne Ver-
zeichnisse und Anhang/Anhänge), DIN A4, 1,5-zeilig
Gewichtung: 75 %
und
Seminarvortrag (Präsentation) einschl. Diskussion
Vortrags- und Diskussionsdauer: 30 Minuten
Gewichtung: 25 %
oder
Hausarbeit
schriftliche Ausarbeitung im Umfang von 10 – 12 Textseiten
(ohne Verzeichnisse und Anhang/Anhänge), DIN A4, 1,5-zeilig
Gewichtung: 100 %
Platz im Studienplan
5. Semester
Dauer
ein Semester
Häufigkeit
Wintersemester
Empfehlungen für
das Selbststudium
Aktuelle Literaturhinweise und Links werden modulbezogen auf der
ILIAS-Plattform bereitgestellt.
Anrechnung von
Studien- und Prü-
fungsleistungen
Die Anrechnung von Studien- und Prüfungsleistungen erfolgt durch
den Prüfungsausschuss (gemäß der jeweils geltenden Prüfungsord-
nung) nach dem Grundsatz der Gleichwertigkeit (nicht der Gleich-
heit).

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Hochschule Meißen (FH) und Fortbildungszentrum
Bachelorstudiengang „Allgemeine Verwaltung“
Modultitel
Finanzwissenschaften
Modul Nr./Code:
BaAV-22B
Stand: 01.10.2020
Modulbeauftragter
Dr. Markus Beyersdorff
(Stellvertretung: Prof. Dr. Claudia Lubk)
Status
Fachtheoretisches
Wahlpflichtmodul
Lernziele
Fachkompetenzen
Die Studierenden kennen die theoretischen Grundlagen des
deutschen Föderalismus. Sie können die Herleitung der deut-
schen Finanzverfassung erklären.
Sie
beherrschen
die Steuerverteilungsregelungen aus der deut-
schen Finanzverfassung und
können
diese praxisbezogen
an-
wenden
.
Die Studierenden
können
Auswirkungen, Ziele und Funktionen
des vertikalen und horizontalen Finanzausgleiches für die staat-
lichen und kommunalen Aufgabenträger
erklären
.
Sie
kennen
die Berechnungsgrundlagen für die Zuweisungen im
Rahmen des kommunalen Finanzausgleichs und
können
diese
praxisbezogen
ermitteln
.
Die Studierenden kennen die Grundlagen für den Föderalismus
in der Europäischen Union und können die finanzpolitischen Aus-
wirkungen für die deutschen Bundesländer und Kommunen dar-
aus ableiten.
Die Studierenden
kennen
ökonomische Gründe für staatliches
Eingreifen und können finanzwissenschaftliche Sachverhalte auf
aktuelle Fragestellungen übertragen.
Sie können die ökonomische Wirkung von Steuern in positiven
und normativen Analysen nachvollziehen und kennen wichtige
Steuerarten.
Die Studierenden
kennen
die volkswirtschaftlichen, haushalts-
wirtschaftlichen und politischen Aspekte der öffentlichen Ver-
schuldung und
können
die hierbei anstehenden Herausforderun-
gen der staatlichen Ebenen bewerten.
Schlüsselqualifikationen
Methodenkompetenz
: Die Studierenden erwerben die Fähigkeit
zur analytischen Bewertung der Finanzbeziehungen zwischen
den Aufgabenträgern. Sie können die sich ergebenden finanz-
wirtschaftlichen Zusammenhänge sowie die inhaltliche und funk-
tionelle Abgrenzung der verschiedenen Finanzierungsmöglich-
keiten mit ihren spezifischen finanzpolitischen Auswirkungen be-
urteilen. Die Studierenden können volkswirtschaftliche Probleme
durchdringen und auf der Basis wissenschaftlicher Erkenntnisse

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Lösungsansätze insbesondere für die kommunale Ebene entwi-
ckeln.
Sozialkompetenz
: Die Studierenden arbeiten bei der Lösung
von Übungsaufgaben in Gruppen zusammen und stärken damit
ihre Teamfähigkeit.
Inhalte
Föderalismus und Staatsfinanzen
Rechtfertigung staatlicher Tätigkeit
Theoretische Grundlagen des Föderalismus
Praxis des Föderalismus in Deutschland
Bund-Länder-Finanzbeziehungen
Kommunaler Finanzausgleich im Freistaat Sachsen
Föderalismus in der Europäischen Union
Steuern und Staatsverschuldung
Theorie der Besteuerung
Steuern in Deutschland
Staatsverschuldung
Lehrende
Prof. Dr. Isabelle Jänchen
Professorin für Öffentliche Finanzen und
Volkswirtschaftslehre
Dr. Markus Beyersdorff
Dozent für Öffentliche Finanzen und
Volkswirtschaftslehre
und Lehrbeauftragte
Lehr- und
Lernformen
Vorlesung
Übung
Selbststudium
Notwendige Voraus-
setzungen für die
Teilnahme
BaAV-03 Betriebs- und Volkswirtschaftslehre
BaAV-08 Öffentliche Finanzenwirtschaft
ECTS
-
Punkte
5
Arbeitsaufwand
(workload)
150 h
Präsenzzeiten
68 h (90 LVS); davon
38 h (50 LVS) Vorlesung
30 h (40 LVS) Übung
oder
(sofern eine Seminarleistung als Modulprüfung festgelegt
wird)
68 h (90 LVS); davon
30 h (40 LVS) Vorlesung
19 h (25 LVS) Übung
19 h (25 LVS) Seminar

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Selbststudium
67 h; davon
40 h Vor- und Nachbereitung von LV
27 h Lösung von Übungsaufgaben
oder
(sofern eine Seminarleistung/Hausarbeit als Modulprüfung
festgelegt wird)
47 h; davon
35 h Vor- und Nachbereitung von Lehrveranstaltungen
12 h Lösung/Bearbeitung von (Übungs-)Aufgaben
Exkursion
entfällt
Modulprüfung
15 h; davon
3 h Klausur
12 h Prüfungsvorbereitung
oder
1 h mündliche Prüfung einschl. Auswertung
14 h Prüfungsvorbereitung
oder
(sofern eine Seminarleistung als Modulprüfung festgelegt
wird)
34 h Erstellen einer Seminararbeit und Vorbereitung der
Präsentation (inklusive Handout)
1 h Präsentation und Diskussion
oder
(sofern eine Hausarbeit als Modulprüfung festgelegt wird)
35 h Erstellen einer Hausarbeit
Voraussetzungen
für die Vergabe von
ECTS-Punkten
Schriftliche Prüfung
Klausur
Prüfungsdauer: 180 Minuten
Gewichtung: 100 %
oder
Mündliche Prüfung
Einzel- oder Gruppenprüfung
Prüfungsdauer pro Kandidat: 20 Minuten
Gewichtung: 100 %
oder
Seminarleistung
Seminararbeit im Umfang von 10 – 12 Textseiten (ohne Ver-
zeichnisse und Anhang/Anhänge), DIN A4, 1,5-zeilig
Gewichtung: 75 %
und
Seminarvortrag (Präsentation) einschl. Diskussion
Vortrags- und Diskussionsdauer: 30 Minuten
Gewichtung: 25 %
oder
Hausarbeit
schriftliche Ausarbeitung im Umfang von 10 – 12 Textseiten (ohne
Verzeichnisse und Anhang/Anhänge), DIN A4, 1,5-zeilig
Gewichtung: 100 %

Seite
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116
Platz im Studienplan
5. Semester
Dauer
ein Semester
Häufigkeit
Wintersemester
Empfehlungen für
das Selbststudium
Aktuelle Literaturhinweise und Links werden modulbezogen auf der
ILIAS-Plattform bereitgestellt.
Anrechnung von
Studien- und Prü-
fungsleistungen
Die Anrechnung von Studien- und Prüfungsleistungen erfolgt durch
den Prüfungsausschuss (gemäß der jeweils geltenden Prüfungsord-
nung) nach dem Grundsatz der Gleichwertigkeit (nicht der Gleich-
heit).

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116
Hochschule Meißen (FH) und Fortbildungszentrum
Bachelorstudiengang „Allgemeine Verwaltung“
Modultitel
Prozessorientierte
Verwaltungsinnovation
Modul Nr./Code:
BaAV-23A
Stand: 01.10.2020
Modulbeauftragter
Dr. Thomas M. Schimmel
(Stellvertretung: Dipl.-Verw.Wirt (FH) Klaus-Peter Walter)
Status
Fachtheoretisches
Wahlpflichtmodul
Lernziele
Fachkompetenzen
Die Studierenden
kennen
die methodischen Grundlagen des Ge-
schäftsprozessmanagements in der öffentlichen Verwaltung.
Die Studierenden
können
Geschäftsprozesse in der öffentlichen
Verwaltung analysieren und beschreiben.
Die Studierenden
können
exemplarisch ein Modellierungstool zur
Prozessdarstellung anwenden.
Die Studierenden
können
aus einem Prozess, in welchem Doku-
mente bearbeitet werden, eine E-Musterakte für VISkom-
pakt/VIS.SAX entwerfen.
Die Studierenden
kennen
die Komplexität des Umgangs mit Wis-
sen bei der Gestaltung von Prozessen in der öffentlichen Verwal-
tung sowie ausgewählte Strategien, Methoden und Instrumente
des Wissensmanagements.
Die Studierenden
können
einfache Methoden und Instrumente
für das persönliche und teamorientierte Wissensmanagement
anwenden.
Die Studierenden
kennen
die grundlegende Funktionsweise von
webbasierten Informationssystemen, insbesondere Web Content
Management Systeme und Web 2.0 basierte Plattformen.
Die Studierenden
können
das Potenzial o. g. Systeme für das
behördeninterne Informations- und Wissensmanagement beur-
teilen.
Die Studierenden
können
ausgewählte Methoden des Wissens-
managements bei der Planung webbasierter Informationssys-
teme anwenden.
Die Studierenden
können
einfache Methoden und Tools für das
persönliche Informations- und Wissensmanagement anwenden.
Schlüsselqualifikationen
Methodenkompetenz:
Die Studierenden festigen ihre Fertigkei-
ten in der Anwendung analytischer und modellbildender Metho-
den, insbesondere durch den Einsatz von Methoden zur Model-
lierung von Geschäftsprozessen.

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von
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Die Studierenden erwerben Fähigkeiten, Methoden und Instru-
mente des Wissensmanagements für die Darstellung und Spei-
cherung von Wissen sachgerecht auszuwählen und für einen
Wissenstransfer aufzubereiten.
Die Studierenden festigen ihre Fähigkeit, Tools und Methoden
des Informationsmanagements für die Darstellung und Speiche-
rung von Wissen sachgerecht auszuwählen.
Sozialkompetenz:
Im Zusammenhang mit der Geschäftspro-
zessoptimierung erkennen die Studierenden die Notwendigkeit
zur
bewussten
Gestaltung
von
Veränderungsprozessen.
Die Studierenden erwerben Fertigkeiten bei der Organisation
und Umsetzung des persönlichen Wissensmanagements.
Im Rahmen der Auseinandersetzung mit webbasierten Syste-
men und den daraus resultierenden Kollaborationsmöglichkeiten
(Web 2.0) erwerben die Studierenden Erfahrungen zur zeitgemä-
ßen Teamarbeit.
Inhalte
Geschäftsprozessmanagement
Geschäftsprozessmanagement im Kontext von öffentlicher Ver-
waltung und E-Government
Den Geschäftsprozess als Prozess verstehen
Prozessanalyse und Reorganisationsprojekte
Modellformen, Modellierungsgrundsätze und -standards
Prozessablaufdiagramme (EPK, BPMN, PICTURE)
E-Akte und Vorgangsbearbeitung/VISkompakt/VIS.SAX
Praxisbeispiele
Wissensmanagement
Das intellektuelle Kapital einer Organisation
Begriffliche und theoretische Grundlagen des Wissensmanage-
ments
Basis des Wissensmanagements - der Wissensprozess
Umsetzung von Wissensmanagement - Methoden und Instru-
mente des Wissensmanagements
Strategisches und operatives Wissensmanagement - Wissens-
transfer
Wissensmanagement am Arbeitsplatz, im Team, in der Organi-
sation
Diskussion von Beispielen wissensbasierter Verwaltungsarbeit
Webbasiertes Informationsmanagement
Prinzipien der Informationsbereitstellung in webbasierten Infor-
mationssystemen am Beispiel ausgewählter Elemente von HTML
und CSS
Funktionen von webbasierten Informationssystemen, insbeson-
dere Web Content Managementsysteme

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Web 2.0-Technologie als Basis für die Nutzung kollektiver Intelli-
genz
Methoden/Prinzipien (Auswahl) zum Wissensmanagement mit
webbasierten Systemen
Ausgewählte Tools für das persönliche Informations- und Wis-
sensmanagement
Implementierung von computergestützten Wissensmanagement-
systemen in der öffentlichen Verwaltung (Betrachtung ausge-
wählter Beispiele)
Lehrende
Dr. Thomas M. Schimmel
Dozent für Politikwissenschaft
Lehrinhalte im Modul:
Wissensmanagement
Mario Arnold
Dozent für Verwaltungsinformatik
Lehrinhalt im Modul:
Webbasiertes Informationsmanagement
und Lehrbeauftragte
Lehr- und
Lernformen
Lehrgespräch
Übung
Arbeit an einschlägigen Anwendungssystemen, Bearbeitung
praxisrelevanter Fallbeispiele
Selbststudium
Selbständige Bearbeitung von Übungsaufgaben, Literaturstu-
dium, Internetrecherche, E-Learning,
Notwendige Voraus-
setzungen für die
Teilnahme
absolvierte Module
BaAV-05 IT-gestützte Verwaltungsorganisation
BaAV-06 Sozialwissenschaftliche Grundlagen
BaAV-18 Organisation und Steuerung
Arbeitsaufwand
(workload)
150 h
Präsenzzeiten
68 h (90 LVS); davon
42 h (56 LVS) Lehrgespräch
26 h (34 LVS) Übung
Selbststudium
67 h; davon
30 h Vor- und Nachbereitung von Lehrveranstaltungen
37 h Bearbeitung von Übungsaufgaben, Fallbeispielen und
E-Learning
oder
(sofern eine Seminararbeit/Hausarbeit als Seminarleistung
festgelegt wird)
32 h, davon
10 h Vor- und Nachbereitung von LV
12 h Vorbereitung von Kurzvorträgen einschl. Erstellung
von Handouts und Vorbereitung von Präsentationen
10 h Lösung von Übungsaufgaben und E-Learning

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Exkursion
entfällt
Modulprüfung
15 h; davon
3 h Klausur
12 h Prüfungsvorbereitung
oder
15 h; davon
1 h mündliche Prüfung einschließlich Auswertung
14 h Prüfungsvorbereitung
oder
(sofern eine Seminararbeit als Seminarleistung festgelegt
wird)
35 h; davon
34 h Erstellen der Seminararbeit und Vorbereitung der Prä-
sentation
1 h Präsentation und Diskussion
oder
(sofern eine Hausarbeit als Modulprüfung festgelegt wird)
35 h Erstellen einer Hausarbeit
Voraussetzungen
für die Vergabe von
ECTS-Punkten
Schriftliche Prüfung
Klausur
Prüfungsdauer: 180 Minuten
Gewichtung: 100 %
oder
Mündliche Prüfung
Einzel- oder Gruppenprüfung
Prüfungsdauer pro Kandidat: 20 Minuten
Gewichtung: 100 %
oder
Seminarleistung
Seminararbeit im Umfang von 10 – 12 Textseiten (ohne Ver-
zeichnisse und Anhang/Anhänge), DIN A4, 1,5-zeilig
Gewichtung: 75 %
und
Seminarvortrag (Präsentation) einschl. Diskussion
Vortrags- und Diskussionsdauer: 30 Minuten
Gewichtung: 25 %
oder
Hausarbeit
schriftliche Ausarbeitung im Umfang von 10 – 12 Texseiten
(ohne Verzeichnisse und Anhang/Anhänge), DIN A4, 1,5-
zeilig
Gewichtung: 100 %
Platz im Studienplan
5. Semester
Dauer
ein Semester
Häufigkeit
Wintersemester
Empfehlungen für
das Selbststudium
Aktuelle Literaturhinweise und Links werden modulbezogen auf der
ILIAS-Plattform bereitgestellt.

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Anrechnung von
Studien- und Prü-
fungsleistungen
Die Anrechnung von Studien- und Prüfungsleistungen erfolgt durch
den Prüfungsausschuss (gemäß der jeweils geltenden Prüfungsord-
nung) nach dem Grundsatz der Gleichwertigkeit (nicht der Gleich-
heit).

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Hochschule Meißen (FH) und Fortbildungszentrum
Bachelorstudiengang „Allgemeine Verwaltung“
Modultitel
Personen- und systemorientierte
Verwaltungsinnovation
Modul Nr./Code:
BaAV-23B
Stand: 01.10.2020
Modulbeauftragter
Dr. Thomas M. Schimmel
(Stellvertretung: Dipl.-Verw.-Wirt (FH) Klaus-Peter Walter)
Status
Fachtheoretisches
Wahlpflichtmodul
Lernziele
Fachkompetenzen
Die Studenten
kennen
-
die Definition von Qualität und
-
die Konzepte, Phasen sowie Instrumente des Qualitätsmana-
gements, des Change-Managements, der Personalentwicklung
und -gewinnung sowie des Personalcontrollings.
Sie
können
die Interdependenzen der Konzepte und Instrumente
sowie ihre Vor- und Nachteile
erfassen
und
beurteilen
. Sie
beherr-
schen
ausgewählte Instrumente in ihren Grundzügen und
können
diese im Hinblick auf die Besonderheiten der öffentlichen Verwal-
tung problemadäquat
anwenden
.
Schlüsselqualifikationen
Methodenkompetenz:
Die Analyse- und Entscheidungsfähigkeit
der Studenten im Hinblick auf die genannten Teilbereiche der öf-
fentlichen Verwaltung werden gestärkt. Sie erwerben Fähigkeiten,
das Qualitätsniveau von Organisationen und Sach-/ Dienstleistun-
gen zu verbessern, einen Veränderungsprozess zu gestalten und
Steuerungsleistungen im Hinblick auf das Personalmanagement
zu optimieren.
Sozial- und Selbstkompetenz:
Die Bürger-/Kunden- und Mitar-
beiterorientierung sowie das Qualitätsbewusstsein öffentlicher
Aufgabenwahrnehmung und das Verantwortungsbewusstsein für
die „Ressource Personal“ werden bei den Studenten – sowohl auf
der Ebene der Sachbearbeiterkompetenz als auch im Kontext der
Leitungs- und Führungskompetenz – verbessert. Sie erkennen ty-
pische Widerstände in Veränderungsprozessen und lernen mit
ihnen umzugehen, was ihre Leistungs- und Führungskompetenz
insb. in Konfliktsituationen stärkt. Sie erkennen die systematische
Komplexität verschiedener Einflussfaktoren im Changeprozess
und wenden ihre Kommunikationsfähigkeiten an, um Gruppenpro-
zesse konstruktiv zu steuern.
Die Studenten arbeiten in Gruppen und stärken damit ihre Team-
fähigkeit. Sie erwerben Kompetenzen in Kommunikation, Präsen-
tation und kooperativem Lernen.
Inhalte
Qualitätsmanagement
Qualitätsbegriff/-verständnis/-anforderungen
Qualitätsmanagement (QM) und QM-Systeme

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Qualitätstools, QM-Instrumente
Change-Management
Ansätze/Konzepte des Change-Managements
Gestaltung von Prozessphasen, Begleitung des Veränderungs-
prozesses und seine Akteure (insb. Rolle der Führungskräfte)
Personalentwicklung/-gewinnung und Personalcontrolling
Strategische Personalarbeit
Ansätze/Konzepte der Personalentwicklung (PE)
Instrumente der Personalentwicklung/-gewinnung und des Per-
sonalcontrollings
Diversity Management, Gesundheitsmanagement
Lehrende
Prof. Dr. Manfred Schleer
Professor für Verwaltungswissenschaften
und Lehrbeauftragte
Lehr- und
Lernformen
Vorlesung
Lehrgespräch
Übung
Bearbeitung praxisrelevanter Aufgabenstellungen
Selbststudium
Selbständige Bearbeitung von Übungsaufgaben, Literatur-re-
cherche und -studium, Internetrecherche, E-Learning
Notwendige Voraus-
setzungen für die
Teilnahme
absolvierte Module
BaAV-05 IT-gestützte Verwaltungsorganisation
BaAV-06 Sozialwissenschaftliche Grundlagen
BaAV-11 Personalmanagement
BaAV-18 Organisation und Steuerung
Arbeitsaufwand
(workload)
150 h
Präsenzzeiten
68 h (90 LVS); davon
h ( LVS) Lehrgespräch
h ( LVS) Übung
Selbststudium
67 h; davon
30 h Vor- und Nachbereitung von Lehrveranstaltungen
37 h Bearbeitung von Übungsaufgaben, Fallbeispielen und
E-Learning
oder
(sofern eine Seminar-/Hausarbeit als Seminarleistung festge-
legt wird)
10 h Vor- und Nachbereitung von Lehrveranstaltungen
12 h Vorbereitung von Kurzvorträgen einschl. Erstellung
von Handouts und Vorbereitung von Präsentationen
10 h Bearbeitung von Übungsaufgaben, Fallbeispielen und
E-Learning

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Exkursion
Entfällt
Modulprüfung
15 h; davon
3 h Klausur
12 h Prüfungsvorbereitung
oder
1 h mündliche Prüfung einschl. Auswertung
14 h Prüfungsvorbereitung
oder
(sofern eine Seminarleistung als Modulprüfung festgelegt
wird)
34 h Erstellen einer Seminararbeit und Vorbereitung der
Präsentation
1 h Präsentation und Diskussion
oder
(sofern eine Hausarbeit als Modulprüfung festgelegt wird)
35 h Erstellen einer Hausarbeit
Voraussetzungen
für die Vergabe von
ECTS-Punkten
Schriftliche Prüfung
Klausur
Prüfungsdauer: 180 Minuten
Gewichtung: 100 %
oder
Mündliche Prüfung
Einzel oder Gruppenprüfung
Prüfungsdauer pro Kandidat: 20 Minuten
Gewichtung: 100 %
oder
Seminarleistung
Seminararbeit im Umfang von 10 – 12 Textseiten (ohne Ver-
zeichnisse und Anhang/Anhänge), DIN A4, 1,5-zeilig
Gewichtung: 75 %
und
Seminarvortrag (Präsentation) einschl. Diskussion
Vortags- und Diskussionsdauer: 30 Minuten
Gewichtung: 25 %
oder
Hausarbeit
schriftliche Ausarbeitung im Umfang von 10 – 12 Textseiten
(ohne Verzeichnisse und Anhang/Anhänge), DIN A4, 1,5-zeilig
Gewichtung : 100 %
Platz im Studienplan
5. Semester
Dauer
ein Semester
Häufigkeit
Wintersemester
Empfehlungen für
das Selbststudium
Aktuelle Literaturhinweise und Links werden modulbezogen auf der
ILIAS-Plattform bereitgestellt.

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Anrechnung von
Studien- und Prü-
fungsleistungen
Die Anrechnung von Studien- und Prüfungsleistungen erfolgt durch
den Prüfungsausschuss (gemäß der jeweils geltenden Prüfungs-
ordnung) nach dem Grundsatz der Gleichwertigkeit (nicht der
Gleichheit).

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Hochschule Meißen (FH) und Fortbildungszentrum
Bachelorstudiengang „Allgemeine Verwaltung“
Modultitel
Bachelorarbeit und Verteidigung
Modul Nr./Code:
BaAV-24
Stand: 01.10.2020
Modulbeauftragte
Ass. iur. Dorothea Heilmann
(Stellvertretung: Diplomlehrer Gerald Lachmann)
Lernziele
Fachkompetenzen
Die Studierenden
können
innerhalb einer vorgegebenen Frist eine
in der Regel selbst gewählte praxisrelevante Aufgabenstellung
selbstständig
und nach wissenschaftlichen Methoden bearbeiten.
Sie weisen nach, dass sie die Methoden des Projektmanage-
ments von der Planung bis zum Projektabschluss
beherrschen.
Die Studierenden
wenden
fachadäquate und zeitgemäße Metho-
den zum Informations- und Wissensmanagement sowie zur Do-
kumentation
an
, sie verwenden dabei IT-gestützte Verfahren.
Sie sind in der Lage, Hypothesen, den Lösungsprozess und eine
Ergebnisbewertung im Rahmen ihrer Bachelor-Arbeit darzustel-
len.
Schlüsselqualifikationen
Methodenkompetenz:
Die Studierenden kennen Planungs-, Re-
cherche-, Informationsgewinnungs- und -auswertungsverfahren
und können diese mit Lern- und Problemlösungsstrategien zielori-
entiert verbinden. Sie können wissenschaftliche Ergebnisse –
auch IT-gestützt – durch Nutzung geeigneter Medien gewinnen,
verdichten, in vorgegebener Weise schriftlich darstellen und fach-
lich überzeugend verteidigen.
Selbstkompetenz:
Die Studierenden arbeiten kreativ bei der Lö-
sung der gestellten Aufgaben und selbstständig bei Planung,
Durchführung, Ergebnisdarstellung und Zeitmanagement.
Inhalte
Die Studierenden bearbeiten in der Regel Aufgabenstellungen aus
der Verwaltungspraxis.
Lehrende
Die Bachelorarbeiten werden von hauptamtlichen Fachhochschulleh-
rern, Lehrbeauftragten und Verwaltungspraktikern betreut und bewer-
tet.
Lehr- und Lernfor-
men
Die Bachelorarbeit wird von den Studierenden selbständig erstellt.
Zur fachlichen Unterstützung stehen die Betreuer im Rahmen von
Konsultationen zur Verfügung.
Notwendige Voraus-
setzungen für die
Teilnahme
absolvierte Module
BaAV-01 bis BaAV-23

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ECTS
-
Punkte
10
Arbeitsaufwand
(workload)
300 h
Präsenzzeiten
10 h Konsultationen
Bachelorarbeit
170 h Recherche, Materialsammlung und -aufbereitung
Modulprüfung
100 h Anfertigung Bachelorarbeit
19 h Vorbereitung der Verteidigung
1 h Verteidigung einschließlich Auswertung
Voraussetzungen für
die Vergabe von
ECTS-Punkten
Bachelorarbeit
schriftliche Arbeit im Umfang von 40 Textseiten A4, zusätzlich
alle weiteren Teile nach Formvorschrift wie Titelblatt, Verzeich-
nisse, Quellen- und Literaturangaben sowie Anhang
Gewichtung: 75 %
und
Verteidigung
Dauer: 30 Minuten
Gewichtung: 25 %
Platz im Studienplan
5. Semester (Verteidigung als letzte Prüfung des Studiums am Ende
des 6. Semesters)
Dauer
zwei Monate
Empfehlungen für
die Anfertigung der
Bachelorarbeit
Aktuelle Literaturhinweise und Links werden modulbezogen auf der
ILIAS-Plattform bereitgestellt.
Anrechnung von Stu-
dien- und Prüfungs-
leistungen
Eine Bachelorarbeit, die an einer anderen Hochschule, Fachhoch-
schule, Berufsakademie oder vergleichbaren Einrichtung verfasst
wurde, kann nicht angerechnet werden (§ 25 Abs. 2 SächsAVwD-
SozwDAPO).

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Hochschule Meißen (FH) und Fortbildungszentrum
Bachelorstudiengang „Allgemeine Verwaltung“
Modultitel
Querschnittsverwaltung (Organisation,
Haushalt, Personal, Informationstech-
nologie) und/oder Öffentliche Betriebe
Modul Nr./Code:
BaAV-25
Stand: 01.10.2020
Modulbeauftragter
Prof. Dr. Manfred Schleer
(Stellvertretung: Dipl.-Verw.-Wiss. Dieter Paul)
Status
Berufspraktisches
Pflichtmodul
Lernziele
Bei der Entwicklung von Fachkompetenzen und Schlüsselqualifikati-
onen sind die in § 4 Abs.2 und 3 der Studienordnung ausgewiesenen
Studienziele zu berücksichtigen.
Fachkompetenzen
(von der Ausbildungsstelle exemplarisch auszu-
wählen):
Die Studierenden
können
typische Aufgaben des Organisations-
rechts und -managements
bearbeiten
.
Die Studierenden
kennen
die Rechts-/Organisationsformen und
die typischen Aufgaben des Managements der öffentlichen Un-
ternehmen.
Die Studierenden
verstehen
die Arbeitsvorgänge bei der Aufstel-
lung des Jahresabschlusses (HGB/KomHVO) und
können
an
ihnen
mitwirken
.
Die Studierenden
verfügen
über die grundlegenden theoretischen
Kenntnisse
zur Erhebung kommunaler Abgaben und
können
diese bei entsprechender Anleitung in der Praxis
anwenden
.
Die Studierenden
kennen
die wesentlichen Aspekte bei der
Vergabe und Abwicklung von Bau-, Liefer- und Dienstleistungen
und
können
abgegrenzte Aufgaben eigenverantwortlich
bearbei-
ten
.
Die Studierenden
kennen
die wesentlichen Themenbereiche des
Zuwendungsrechts und
können
beim Antrags- und Bewilligungs-
verfahren sowie bei der Verwendungsnachweisprüfung
mitwirken
.
Sie
erfassen
die Bedeutung der Informations- und Kommunikati-
onstechnologie sowie ihre Einflüsse auf die Verwaltung und
kön-
nen
sie bedarfsorientiert
anwenden
.
Die Studierenden
kennen
(aufgabenübergreifend) die jeweils gän-
gigen Softwareanwendungen, Verfahren und Tools zur Unterstüt-
zung der Fachaufgaben und
können
Schnittstellen zwischen ver-
schiedenen Aufgabenbereichen
identifizieren
.
Die Studierenden
verstehen
die Arbeitsvorgänge bei der Aufstel-
lung und beim Vollzug des Haushaltsplanes und
können
an ihnen
mitwirken
.
Sie
können
typische Aufgaben des Personalrechts und -manage-
ments
bearbeiten.

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Inhalte
In der Querschnittsverwaltung sowie bei den öffentlichen Betrieben
kommen beispielhaft folgende Arbeits- bzw. Ausbildungsgebiete in
Betracht:
Organisationsrecht und -wesen
Steuerung bzw. Beteiligungscontrolling von Eigen- oder Staats-
betrieben oder Eigen- oder Beteiligungsgesellschaften
Handelsrecht
Kommunalabgabenrecht
Vergaberecht
Zuwendungsrecht
Staatliches oder Kommunales Haushaltsrecht
Personalrecht und -wesen
Information und Kommunikation (IuK).
Voraussetzungen für
die Teilnahme
absolvierte Module
BaAV-03 Betriebs- und Volkswirtschaftslehre
BaAV-05 IT-gestützte Verwaltungsorganisation
BaAV-08 Öffentliche Finanzwirtschaft
BaAV-11 Personalmanagement
BaAV-15 Rechnungswesen
BaAV-16 Beschaffung und Liegenschaftsverwaltung
BaAV-17 Europarecht, Zuwendungsrecht, Datenschutz und In-
formationssicherheit
BaAV-18 Organisation und Steuerung
BaAV-19 Öffentliche Wirtschaft
ECTS
-
Punkte
13
Arbeitsaufwand
(workload)
390 h einschließlich Erstellung des Praxisberichts
Voraussetzungen für
die Vergabe von
ECTS-Punkten
Praxiszeugnis einschließlich Praxisbericht
Arbeits- bzw. Ausbildungsgebiete, die im Praxismodul BaAV-14
absolviert wurden, können im Praxismodul BaAV-25 nicht erneut
durchlaufen werden.
Platz im Studienplan
6. Semester
Dauer
ca. 10 Wochen
Anrechnung von Stu-
dien- und Prüfungs-
leistungen
Die Anrechnung von Studien- und Prüfungsleistungen erfolgt durch
den Prüfungsausschuss (gemäß der jeweils geltenden Prüfungsord-
nung) nach dem Grundsatz der Gleichwertigkeit (nicht der Gleich-
heit).

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Hochschule Meißen (FH) und Fortbildungszentrum
Bachelorstudiengang „Allgemeine Verwaltung“
Modultitel
Projektmanagement /
Planungsverwaltung
Modul Nr./Code:
BaAV-26
Stand:01.10.2020
Modulbeauftragter
Prof. Dr. Claudia Lubk
(Stellvertretung: Dr. Agnes Schausberger)
Status
Berufspraktisches
Pflichtmodul
Lernziele
Bei der Entwicklung von Fachkompetenzen und Schlüsselqualifikati-
onen sind die in § 4 Abs.2 und 3 der SO-BaAV ausgewiesenen Stu-
dienziele zu berücksichtigen.
Fachkompetenzen
(von der Ausbildungsstelle exemplarisch auszu-
wählen):
Die Studierenden sollen in einem Projekt, das sich auf innerorga-
nisatorische Aspekte beschränkt oder eine Außenwirkung auf-
weist, bzw. in einem projektähnlichen Vorgang (z.B. Einführung
einer technischen Innovation, Erarbeitung einer Konzeption) die
dort angewendeten Abläufe, Verfahren, Instrumente und Metho-
den
verstehen
und an ihnen
mitwirken
.
Sie
kennen
rechtlich normierte Planungs- und Entwicklungsange-
legenheiten und
können
typische Aufgaben, die einen Bezug zu
planungsrechtlichen Fragestellungen aufweisen,
bearbeiten
.
Inhalt
In der Planungsverwaltung sowie bei der Teilnahme an Projektvorha-
ben kommen beispielhaft folgende Arbeits- bzw. Ausbildungsgebiete
in Betracht:
Bauplanungsrecht
Landes- oder Regionalplanungsrecht
Kommunale oder Regionale Entwicklungsplanung
Fachplanungsrecht
Organisation und Durchführung von Projekten bzw. projektähnli-
chen Vorhaben einschl. informationstechnische Unterstützung
Voraussetzungen für
die Teilnahme
ECTS
-
Punkte
12
Arbeitsaufwand (wor-
kload)
360 h einschließlich Erstellung des Praxisberichts
Voraussetzungen für
die Vergabe von
ECTS-Punkten
Praxiszeugnis einschließlich Praxisbericht
Platz im Studienplan
6. Semester

Seite
116
von
116
Dauer
ca. 9 Wochen
Anrechnung von Stu-
dien- und Prüfungs-
leistungen
Die Anrechnung von Studien- und Prüfungsleistungen erfolgt durch
den Prüfungsausschuss (gemäß der jeweils geltenden Prüfungsord-
nung) nach dem Grundsatz der Gleichwertigkeit (nicht der Gleich-
heit).