Aufstellung der Unterlagen für die Vereinbarung
zum beschleunigten Fachkräfteverfahren nach § 81a Aufenthaltsgesetz
- Ausbildung -
Diese Aufstellung umfasst diejenigen Unterlagen, die Sie für die Unterzeichnung der
Vereinbarung mit der Ausländerbehörde benötigen. Die Unterlagen verbleiben in der
Ausländerbehörde.
allgemeine
Unterlagen
Bevollmächtigung
unterzeichnete Vollmacht der Fachkraft im Original
Beauftragung bzw. Vertretungsvollmacht des Ansprechpartner des Arbeitsgebers
im Original
Ausweisdokument des Ansprechpartners des Arbeitsgebers im Original und in
Kopie
- Vorlage Original nur zur Einsicht -
Unterbevollmächtigung
Die nachfolgenden Unterlagen sind nur erforderlich, wenn der Arbeitgeber von der Erlaubnis zur Un-
terbevollmächtigung Gebrauch gemacht hat.
unterzeichnete Untervollmacht im Original bzw. bei Beauftragung eines
Rechtsanwaltes, die Versicherung einer Vertretungsvollmacht durch den Anwalt
Hinweis: Die Ausländerbehörde kann vom Rechtsanwalt verlangen, eine schriftliche
Vollmacht in der oben genannten Form nachzureichen.
Beauftragung bzw. Vertretungsvollmacht des Ansprechpartner des Unterbevoll-
mächtigten im Original
- Vorlage Original nur zur Einsicht-
Ausweisdokument des Ansprechpartners des Unterbevollmächtigten im Original und
in Kopie
Namensseite des Passes der Fachkraft als Farbkopie
(Namensseite ist die Seite mit dem Lichtbild und den Personendaten)
Bescheinigung über das Aufenthaltsrechts in einem anderen EU-Mitgliedstaat der
Fachkraft als Farbkopie
- nur erforderlich, wenn die Fachkraft in einem anderen EU-Mitgliedstaat lebt -
Identität der Fachkraft

Weitere Unterlagen für Auszubildende
Ausbildungsvertrag im Original/in Kopie
Bestätigung der zuständigen Stelle zum Eintrag des Ausbildungsverhältnisses in
das Verzeichnis der Berufsausbildungsverhältnisse in Kopie
bei schulischer Berufsausbildung: Einstellungszusage für
Anschlussbeschäftigung
Weitere Unterlagen für die
Miteinreise/Nachzug von Familienangehörigen
(Ehegatten oder eingetragene Lebenspartner und minderjährige Kinder)
unterzeichnete Vollmacht des Ehegatten/Lebenspartners im Original
unterzeichnete Vollmacht der Sorgeberechtigten im Original
Internationale Heiratsurkunde in amtlich beglaubigter Kopie
Heiratsurkunde im Original oder in amtlich beglaubigter Kopie
oder von der Deut-
schen Auslandsvertretung legalisiert oder durch die zuständige Stelle mit Apostille
versehene und deutsche Übersetzung in Kopie
Lebenspartnerschaftsurkunde im Original oder in amtlich beglaubigter Kopie
oder
von der Deutschen Auslandsvertretung legalisiert oder durch die zuständige Stelle
mit Apostille versehen und mit deutscher Übersetzung in Kopie
Internationale Geburtsurkunde/n des Kindes/der Kinder in amtlich beglaubigter/n
Kopie/n∗
Geburtsurkunde/n im Original oder in amtlich beglaubigter/n Kopie/n* oder von der
Deutschen Auslandsvertretung
legalisiert oder durch die zuständige Stelle mit
Apostille versehen und deutscher/n Übersetzung/en in Kopie
Einwilligungserklärung zur Datenerhebung durch die Familienangehörigen
Was brauchen Sie noch für den Abschluss der Vereinbarung:
vollständige Kontaktdaten der Fachkraft im Ausland
Kontaktdaten des Ansprechpartners des Arbeitsgebers einschließlich eines Stell-
vertreters
Eine amtlich beglaubigte Kopie kann von jeder deutschen Stelle ausgestellt werden, die ein Dienstsiegel führt.
Eine amtliche Beglaubigung setzt voraus, dass das Original der Urkunde bei der Beglaubigung vorgelegt wird.
bei betrieblicher Berufsausbildung:
ggf. Vorabzustimmung der Bundesagentur für
Arbeit zur Beschäftigung nach § 36 Abs. 3 der Beschäftigungsverordnung

ggf. Kontaktdaten des Ansprechpartners des Unterbevollmächtigen einschließlich
eines Stellvertreters
Geldmittel i. H. der fälligen Gebühr von 411 EURO
Sofern Sie bzw. die Fachkraft im Ausland bereits vor der Unterzeichnung der Vereinbarung
über weitere Unterlagen verfügen, dann sollten Sie diese direkt mit der Unterzeichnung der
Vereinbarung vorlegen. Dies können z. B. folgende Unterlagen sein:
Auszubildende
ggf. Anmeldebestätigung für einen ausbildungsvorbereitenden Sprachkurs in Ko-
pie
- nur erforderlich, wenn der Ausbildung ein max. sechsmonatiger Sprachkurs vorgeschal-
tet werden soll -
oder
ggf. Teilnahmeberechtigung des Bundesamtes für Migration und Flüchtlingen
nach der Deutschförderverordnung (DeuFöV) in Kopie
- nur erforderlich, wenn der Ausbildung ein max. sechsmonatiger Sprachkurs vorgeschal-
tet werden soll -
Miteinreise/Nachzug von Familienangehörigen
(Ehegatten oder eingetragene Lebens-
partner und minderjährige Kinder)
Nachweis über einfache deutsche Sprachkenntnisse (z. B. A1-Zertifikat, ALTE-
zertifizierte Prüfungsanbieter) für Ehegatten/Lebenspartner in Kopie