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Rahmenbedingungen zum
55. Länderübergreifenden Ringversuch – Summenparame-
ter in Abwasser – November 2019
Parameter
AOX
CSB
TN
b
TOC
BSB
5
Matrix
Kommunales Abwasser
Zuständiger Ringversuchsveranstalter
Der Ringversuch wird von der Staatlichen Betriebsgesellschaft für Umwelt und Landwirt-
schaft Sachsen (Federführung), der AQS Baden-Württemberg und dem Niedersächsischen
Landesbetrieb für Wasserwirtschaft, Küsten- und Naturschutz durchgeführt. Eine Aufteilung
der Teilnehmer erfolgt nach Vorliegen sämtlicher Anmeldungen. Von Ihrem zuständigen
Veranstalter werden Sie zeitnah informiert.
Termine
Anmeldung bis:
16.08.2019
per E-Mail an die
Staatliche Betriebsgesellschaft für Umwelt und Landwirtschaft (BfUL),
Waldheimer Straße 215, Haus 5, 01683 Nossen
E-Mail: ringversuch@smul.sachsen.de
Nach dem Eingang der Anmeldung erhalten Sie eine Bestätigung des Einganges Ihrer ver-
bindlichen Registrierung per E-Mail. Sollten Sie keine Bestätigung erhalten, ist Ihre Anmel-
dung nicht eingegangen.
Von dem für Sie zuständigen Veranstalter werden Sie ca. 4 Wochen nach Anmeldeschluss
ein Schreiben erhalten. Erst dadurch kommt mit dem jeweiligen Veranstalter ein rechtsgülti-
ger Vertrag zustande.
Sollte nach Anmeldung zum 55. LÜRV bis 5 Wochen vor Probenverteilung (s. u.) kein weite-
res Schreiben oder E-Mails bei Ihnen eingegangen sein, melden Sie sich bitte bei der BfUL.
Probenverteilung:
11.11.2019
Versand per Paketdienst/Expressdienst
Probenankunft:
12.11.2019
Eintreffen der Proben im Labor spätestens 12:00 Uhr
Analytik bis:
22.11.2019
Ergebnisabgabe:
bis 29.11.2019, 24:00 Uhr, schriftlich (Post oder Fax)
beim Veranstalter,
Achtung! Ausschlussfrist, Eingangsdatum entscheidet!
Später eingehende Werte werden nicht akzeptiert!

 
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Probendetails
3 Proben zur Bestimmung des AOX, jeweils in 250 ml Braunglasflaschen; Konservie-
rung mit Salpetersäure (pH 2,1) und Kühlung
3 Proben zur Bestimmung des CSB, jeweils in 100 ml PE- oder Glasflaschen; Kon-
servierung mit Schwefelsäure (pH 2,1) und Kühlung
3 Proben zur Bestimmung des TN
b
, jeweils in 100 ml PE- oder Glasflaschen; Kon-
servierung mit Salzsäure (pH 2,1) und Kühlung
3 Proben zur Bestimmung des TOC, jeweils in 100 ml PE- oder Glasflaschen; Kon-
servierung mit Salzsäure (pH 2,1) und Kühlung
3 Proben zur Bestimmung des BSB5, jeweils in 2 l PE-Flaschen bzw. 3 x 2 1000-
ml-Glasflaschen; Konservierung durch Kühlung
Zugelassene Analysenverfahren
Parameter
Analysenverfahren
Ausgabe
AOX
DIN EN ISO 9562 (H 14)
Abschnitt 9.3.4 (Säulenverfahren)
2005-02
CSB
DIN 38409-H 41
1980-12
TN
b
DIN EN 12260 (H 34)
DIN EN ISO 11905-1 (H 36)
2003-12
1998-08
TOC
DIN EN 1484 (H 3)
1997-08
BSB
5
DINEN 1899-1 (H51)
1998-05
Die Wahl der Analysenverfahren kann ggf. durch länderspezifische Regelungen weiter
eingeschränkt sein (s. u.).
Andere Analysenverfahren sind nicht zugelassen und ihre Anwendung führt zu einer negati-
ven Bewertung.
Arbeitsbereich
Bei der Auswahl der Verfahren ist sicherzustellen, dass folgende untere Grenzen des Ar-
beitsbereichs erreicht werden können:
Parameter
Untere Grenze des Arbeitsbereichs in
AOX
10 [μg/l]
CSB
15 [mg/l]
TN
b
3 [mg/l]
TOC
1 [mg/l]
BSB
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3 [mg/l]

 
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Konzentrationen
In den Ringversuchsproben können Konzentrationen enthalten sein, die deutlich über den
Konzentrationen in Routineproben liegen. Gemäß DIN EN ISO/IEC 17043 muss der Ring-
versuchsveranstalter angemessene Vorsichtsmaßnahmen zur Verhinderung
der Fälschung von Ergebnissen treffen. Dazu muss das Verhältnis aus gesamtem Konzen-
trationsbereich und den Toleranzbereichen ausreichend groß sein.
Durchführung der Analytik
Die Proben sind vom Teilnehmerlabor vollständig selbst wie Routineproben zu untersuchen
(im eigenen Labor mit eigenem Personal und eigenen Geräten). Eine Untervergabe der Ana-
lytik ist nicht zulässig. Die Dokumentation der Rohdaten ist vorzuhalten.
Die Proben sind in der Zeit vom 12. November bis zum 22. November 2019 zu untersu-
chen.
Angabe des Ergebnisses
Es sind je Probe zwei unabhängige Untersuchungen durchzuführen. Anzugeben ist der Mit-
telwert aus beiden Bestimmungen in
mg/l
bzw. beim
AOX
in
μg/l
mit 3 signifikanten Stellen.
Beispiele: 3,57 mg/l; 10,5 mg/l; 125 μg/l; 1070 mg/l
Auswertemethodik
Die statistische Auswertung der Daten dieses Ringversuchs erfolgt nach DIN 38402 - A 45
„Ringversuche zur externen Qualitätskontrolle von Laboratorien“ mit Hilfe des kombinierten
Schätzverfahrens Hampel/Q-Methode, ein Verfahren der robusten Statistik.
Als zugewiesener Wert x
pt
wird der robuste Gesamtmittelwert mittels Hampel-Schätzer aus
den Teilnehmerdaten zugrunde gelegt.
Die Vergleichsstandardabweichung s
R
wird mit der Q-Methode berechnet. Diese kann als
Standardabweichung für die Eignungsbeurteilung σ
pt
und damit zur Bewertung der Einzel-
werte festgelegt werden. Alternativ kann zur Festlegung der Standardabweichung σ
pt
die in
Abschnitt 10.3 der DIN 38402 - A45:2014-06 beschriebene Varianzfunktion verwendet wer-
den. Die Entscheidung über die Anwendung erfolgt nach Vorlage aller Daten durch den
Ringversuchsveranstalter.
Für die Standardabweichung für die Eignungsbeurteilung σ
pt
werden folgende Ober- und
Untergrenzen festgelegt:
Parameter
Grenzen für σ
pt
in %
Untergrenze
Obergrenze
AOX
≤100 μg/l: 10
>100 μg/l: 5
≤100 μg/l: 25
>100 μg/l: 15
CSB
4
10
TN
b
10
20
TOC
7,5
15
BSB
5
10
20

 
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Aus zugewiesenem Wert x
pt
und Standardabweichung für die Eignungsbeurteilung σ
pt
wird
für jeden Messwert x nach folgender Formel ein z-Score berechnet:
(
)
pt
x
z Score
σ
x
pt
=
Dieser z-Score wird gemäß den Vorgaben des LAWA-Merkblatts A-3 mittels Korrekturfakto-
ren zu z
U
-Scores modifiziert.
Als Toleranzgrenze wird |z
U
|=2,0 festgelegt.
Bewertung der Parameter
Ein Parameter ist dann erfolgreich bestimmt, wenn mindestens 2 von 3 Werten eines Para-
meters innerhalb der Toleranzgrenzen liegen.
Als nicht erfolgreich analysiert gelten:
1) Werte, die nicht im Toleranzbereich liegen,
2) Nicht bestimmte Werte,
3) Werte, die mit „kleiner (<) untere Grenze des Arbeitsbereichs“ angegeben werden,
4) Werte, die aus Untervergaben an ein Fremdlabor resultieren,
5) Werte, die mit einem von den vorgegebenen Analysenverfahren abweichenden Ver-
fahren ermittelt werden,
6) Werte, die nicht innerhalb des vorgegebenen Analysenzeitraumes ermittelt werden
und
7) Werte, die nicht innerhalb der festgesetzten Frist beim Veranstalter eintreffen.
Falls Ihr Labor eine Notifizierung besitzt, kann sich Ihre für Sie zuständige notifizierende Stel-
le eine zusätzliche Gesamtbewertung des Ringversuchs vorbehalten.
Ausfall von Proben oder Parametern
Bei Ausfällen von Proben oder Parametern durch einen Fehler des Veranstalters muss der
Ringversuch seitens des Ringversuchsveranstalters nicht wiederholt werden, sofern folgende
Bedingungen eingehalten werden:
Gleichbehandlung aller Teilnehmer des betreffenden Ausrichters
die Teilnehmer der anderen Ausrichter dürfen keine gravierenden Nachteile haben
der entsprechende Parameter muss noch auswertbar sein (also noch mindestens 2
von 3 Niveaus auswertbar)
kein Nachteil für einzelne Teilnehmer des betreffenden Ausrichters durch reduzierten
Proben-Parameter-Satz
Kosten
Die Gebühr für diesen Ringversuch richtet sich nach dem LAWA-Merkblatt A-3 und beträgt
€ 597,50
(ggf. zzgl. Umsatzsteuer)
, unabhängig von der Zahl der bestimmten Parameter.
Beim Versenden der Proben in das Ausland, sind wir auf Grund der hohen Kosten gezwun-
gen, die Lieferung mit einem Expressdienst zusätzlich in Rechnung zu stellen.

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Länderspezifische Hinweise zum 55. Länderübergreifenden Ringversuch
–Summenparameter in Abwasser –
Die Ergebnisse dieses Ringversuchs werden in allen Bundesländern anerkannt. Somit entfällt für die
Untersuchungsstellen eine unnötige Mehrfachbeteiligung an gleichen Ringversuchen in mehreren
Bundesländern. Hierzu sind jedoch die ggf. vorhandenen länderspezifischen Regelungen zu beach-
ten.
Baden-Württemberg
Untersuchungsstellen, die nach der "Verordnung des Ministeriums für Umwelt und Verkehr über sach-
verständige Stellen in der Wasserwirtschaft" vom 2. Mai 2001 anerkannt sind, sind zur Teilnahme an
diesem Ringversuch entsprechend ihrem Anerkennungsumfang verpflichtet. Es sind die in der Anlage
zum Bescheid aufgeführten Analysenverfahren anzuwenden.
Bayern
Untersuchungsstellen mit einer entsprechenden Zulassung nach LaborV sind verpflichtet an diesem
Ringversuch teilzunehmen.
Berlin
Dieser Ringversuch gilt als Nachweis der Eignung für Akkreditierungen/Zulassungen nach der Berliner
IndV und für Abwasseruntersuchungen nach § 68 Abs. 1 BWG.
Brandenburg:
„Untersuchungsstellen, die eine Zulassung für Parameter dieses Ringversuches nach der Untersu-
chungsstellen-Zulassungsverordnung (UstZulV) vom 17.12.1997 (
zuletzt geändert durch Gesetz vom
19.12. 2011
) zur Untersuchung von Abwasser gemäß § 73 Abs. 1 des Brandenburgischen Wasserge-
setzes (BbgWG), zur Untersuchung von Indirekteinleitungen gemäß § 74 Satz 1 letzter Halbsatz
BbgWG oder zur Untersuchung für die amtlichen Überwachung von Abwassereinleitungen gemäß §
110 des BbgWG
besitzen, sind zur Teilnahme an diesem Ringversuch verpflichtet. Untersuchungs-
stellen, die eine solche Zulassung beantragen wollen, wird die Teilnahme empfohlen.“
Bremen
- keine -
Hamburg:
Gemäß der "Verordnung über Anforderungen an Wasser- und Abwasseruntersuchungsstellen und
deren Zulassung" vom 14.08.2001, zuletzt geändert am 14.07.2015, werden alle Untersuchungsstel-
len, die eine Zulassung für den Teilbereich 4/5 besitzen oder anstreben, aufgefordert, an diesem
Ringversuch teilzunehmen. Es sind die im "Merkblatt zur Zulassung von Messstellen im Wasser- und
Abwasserbereich im Bundesland Hamburg" angegebenen Analyseverfahren anzuwenden.
Hessen
Dieser Ringversuch gilt als Nachweis der Eignung für Laboratorien, die nach § 10(1) 1. EKVO (vom
23. Juli 2010 (GVBl. I S. 257), zuletzt geändert durch Artikel 1 der Verordnung vom 22. November
2017 (GVBl. S. 383) in Hessen zugelassen sind. Im Rahmen des EKVO-Anerkennungsverfahrens in
Hessen haben Sie sich verpflichtet: "Regelmäßig an den von der HLNUG veranlassten Ringversuchen
bzw. Vergleichsmessungen zwischen den Untersuchungsstellen teilzunehmen". Eine Teilnahmepflicht
besteht bei diesem Ringversuch für alle Parameter, für die Sie anerkannt sind. Darüber hinaus ist eine
freiwillige Teilnahme mit nicht anerkannten Parametern möglich. Laboratorien, die sich im Anerken-
nungsverfahren gem. EKVO befinden, wird die Teilnahme an diesem Ringversuch dringend nahe
gelegt. Nach EKVO staatlich anerkannte Laboratorien müssen die Analysenverfahren, für die sie zu-
gelassen sind anwenden. Die Teilnahme mit abweichenden Verfahren kann nicht berücksichtigt wer-
den.

 
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Mecklenburg-Vorpommern:
Untersuchungsstellen, die mit der behördlichen Überwachung von Abwassereinleitungen beauftragt
sind, sollen, sofern sie hierfür Parameter dieses Ringversuches bestimmen, an dem Länderübergrei-
fenden Ringversuch teilnehmen. Den übrigen Untersuchungsstellen, die eine Zulassung aufgrund der
Verordnung über die Anerkennung als sachverständige Stelle für Abwasseruntersuchungen (AsSA
VO) vom 14. Dezember 2005 (GVOBl. M-V S. 667) besitzen oder beantragen wollen, wird die Teil-
nahme empfohlen. Der erfolgreiche Abschluss wird als Nachweis der externen Qualitätssicherung
gemäß § 8 Abs. 3 der Verordnung anerkannt.
Niedersachsen:
Staatlich anerkannte Untersuchungsstellen der wasser- und abfallrechtlichen Überwachung nach §
125 NWG und § 44 NAbfG sind verpflichtet an diesem Ringversuch teilzunehmen, sofern sie für den in
diesem Ringversuch geprüften Parameter anerkannt sind. Staatlich anerkannte Untersuchungsstellen
müssen hierbei das Verfahren anwenden, für das die Anerkennung erteilt wurde. Das Bestehen des
Ringversuchs ist für Laboratorien, die sich im Anerkennungsverfahren befinden, noch keine hinrei-
chende Voraussetzung für die Erlangung der Anerkennung. Laboratorien, die eine Notifizierung für
den CSB-Küvettentest (DIN ISO 15705) haben, müssen bei diesem Ringversuch trotzdem das Refe-
renzverfahren anwenden.
Nordrhein-Westfalen
Untersuchungsstellen mit einer Zulassung nach § 25 LAbfG Teilbereich B4 für den/die Parameter
AOX und/oder TOC werden verpflichtet an diesem Ringversuche teilzunehmen. Hierbei sind die in den
jeweiligen Zulassungsbescheiden angegebenen Analysenverfahren anzuwenden. Darüber hinaus
dient dieser Ringversuch zur Hilfestellung bei der Auswahl geeigneter Untersuchungsstellen für die
Selbstüberwachung von Abwassereinleitungen nach §§ 60,60a LWG.
Rheinland-Pfalz:
Laut Wassergesetz für das Land Rheinland-Pfalz (Landeswassergesetz - LWG) in der Fassung vom
14.Juli 2015 benötigt der Beauftragte nach § 63 „Selbstüberwachung bei Abwassereinleitung und
Abwasseranlagen“ keine besondere Zulassung. Die Eignungsprüfung ist eine zivilrechtliche Angele-
genheit zwischen Auftraggeber und Auftragnehmer. Daher bietet sich an, dass die Laboratorien sich
notifizieren / akkreditieren lassen, um beim Vertragsabschluss diese Unterlagen vorzuweisen.
Eine Notifizierung ist in Rheinland-Pfalz nicht vorgesehen.
Saarland:
Dieser Ringversuch gilt als Nachweis der externen Analytischen Qualitätssicherung für Laboratorien,
die nach § 5 der Eigenkontrollverordnung - EKVO des Saarlandes zugelassen sind. Für Laboratorien
mit einer entsprechenden Zulassung besteht laut Zulassungsbestimmungen die Pflicht zur Teilnahme
am Ringversuch. Die Teilnahme wird nur berücksichtigt, wenn der gesamte Parameterumfang analy-
siert wird bzw. alle mit dem Zulassungsbescheid übereinstimmenden Parameter analysiert werden.
Sachsen
- Auftragsanalytik für behördliche Stellen nach § 112 SächsWG vom 12. Juli 2013 (SächsGVBl.
S. 503), das zuletzt durch Artikel 2 des Gesetzes vom 8. Juli 2016 (SächsGVBl. S. 287) geändert
worden ist, setzt die erfolgreiche Ringversuchsteilnahme für die im Auftrag benannten Parameter
voraus.
- Im Rahmen der behördlichen Abwasseruntersuchung der Landesdirektion Sachsen sind ausschließ-
lich die in der aktuell gültigen Abwasserverordnung-AbwV (Anlage zu § 4) aufgeführten Analysen-
und Messverfahren anzuwenden.
- Dieser Ringversuch gilt als Nachweis zur Bestätigung von Laboren, die im Rahmen der Eigen-
kontrolle gemäß § 2 Abs. 2 Satz 2 der Verordnung des Sächsischen Staatsministeriums für Umwelt
und Landesentwicklung über Art und Häufigkeit der Eigenkontrolle von Abwasseranlagen und
Abwassereinleitungen (Eigenkontrollverordnung-EigenkontrollVO) vom 7. Oktober 1994
(SächsGVBl. S. 1592), Stand vom 08. August 2013 Abwasser von Abwassereinleitern untersuchen
wollen, an die Anforderungen für den Ort des Anfalls oder vor einer Vermischung festgelegt sind.
Die Anwendung bestimmter Analysenmethoden wird nicht vorgeschrieben.

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Sachsen-Anhalt
Die Teilnahme am Ringversuch bewirkt keinerlei Zulassung oder Auftrag
für Wasseruntersuchungen
zur behördlichen Überwachung in Sachsen-Anhalt.
Schleswig-Holstein
Untersuchungsstellen (Laboratorien) mit einer Zulassung nach der Landesverordnung über die Zulas-
sung von Wasseruntersuchungsstellen (ZWVO) für den entsprechenden Teilbereich bzw. für die ent-
sprechenden Parameter, sind verpflichtet, sich an diesem Ringversuch zu beteiligen. Die Ergebnisse
des Länderübergreifenden Ringversuchs werden als wiederkehrende AQS-Maßnahme für die Zulas-
sung nach ZWVO verwendet.
Thüringen
Die erfolgreiche Teilnahme an diesem Länderübergreifenden Ringversuch ist Voraussetzung für fol-
gende Zulassungen:
1. Thüringer Abwassereigenkontrollverordnung – ThürAbwEKVO vom 23.August 2004 i.V. mit
der Ersten Verordnung zur Änderung der Thüringer Abwassereigenkontrollverordnung vom
10. September 2009
2. Thüringer Deponieeigenkontrollverordnung – ThürDepEKVO vom 08. August 1994, zuletzt
geändert durch Artikel 19 der Verordnung vom 18. Dezember 2018, GVBl. S. 731, 746)
Zur erfolgreichen Teilnahme an diesem Ringversuch sind weiterhin alle Laboratorien verpflichtet, die
Auftragsanalytik im zu bewertenden Parameterspektrum für das Thüringer Landesamt für Umwelt,
Bergbau und Naturschutz durchführen bzw. sich dafür bewerben.
Für Sie gelten die länderspezifischen Regelungen des Bundeslandes, in dem Ihr Labor eine
Anerkennung (Zulassung) hat.