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Rahmenbedingungen zum
50. Länderübergreifenden Ringversuch – Nährstoffe und
Ionen in Abwasser – September 2018
Parameter
Ammonium-Stickstoff (NH
4
+
-N)
Nitrat-Stickstoff (NO
3
-
-N)
Nitrit-Stickstoff (NO
2
-
-N)
Chlorid
Sulfat
Fluorid gelöst
Gesamt-Phosphor (P
ges
)
Matrix
Kommunales Abwasser
Zuständiger Ringversuchsveranstalter
Der Ringversuch wird vom Niedersächsischen Landesbetrieb für Wasserwirtschaft, Küsten-
und Naturschutz (Federführung), der AQS Baden-Württemberg und dem Institut für Hygiene
und Umwelt Hamburg durchgeführt. Eine Aufteilung der Teilnehmer erfolgt nach Vorliegen
sämtlicher Anmeldungen. Von Ihrem zuständigen Veranstalter werden Sie zeitnah informiert.
Termine
Anmeldung bis:
29.06.2018
an den
Niedersächsischen Landesbetrieb für Wasserwirtschaft, Küsten- und
Naturschutz (NLWKN), An der Scharlake 39, 31135 Hildesheim
per E-Mail
E-Mail:
ringversuch@nlwkn-hi.niedersachsen.de
oder per FAX
FAX-Nr.: 05121/ 509 196
Nach dem Eingang der Anmeldung erhalten Sie eine Bestätigung des Einganges Ihrer ver-
bindlichen Registrierung
per E-Mail
. Sollten Sie keine Bestätigung erhalten, ist Ihre Anmel-
dung nicht eingegangen.
Von dem für Sie zuständigen Veranstalter werden Sie ca. 4 Wochen nach Anmeldeschluss
ein Schreiben erhalten. Erst dadurch kommt mit dem jeweiligen Veranstalter ein rechtsgülti-
ger Vertrag zustande.
Sollte nach Anmeldung zum 50. LÜRV bis 4 Wochen vor Probenverteilung (s. u.) kein weite-
res Schreiben oder keine weitere E-Mail bei Ihnen eingegangen sein, melden Sie sich bitte
beim NLWKN.
Probenverteilung:
10.09.2018
Versand per Paketdienst/Expressdienst
Probenankunft:
11.09.2018
Eintreffen der Proben im Labor spätestens 12:00 Uhr
Analytik bis:
21.09.2018
Ergebnisabgabe:
bis 05.10.2018, 24:00 Uhr, schriftlich (Post oder Fax)
beim Veranstalter,
Achtung! Ausschlussfrist, Eingangsdatum entscheidet!
Später eingehende Werte werden nicht akzeptiert!

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Probendetails
3 Proben zur Bestimmung von Ammonium-Stickstoff und Nitrat-Stickstoff in 1000 ml-
Glasflaschen mit Schraubverschluss oder PE-Flaschen; Konservierung durch Küh-
lung
3 Proben zur Bestimmung von Nitrit-Stickstoff in 100 ml-Glasflaschen mit Schraub-
verschluss oder PE-Flaschen; Konservierung durch Kühlung
3 Proben zur Bestimmung von Chlorid, Sulfat und Fluorid (gelöst) in 500 ml-PE-
Flaschen; Konservierung durch Kühlung.
Achtung: Teilnehmer, die Chlorid nach
DIN 38405-D 1 bzw. -D 2: 1985-12 bestimmen UND Sulfat nach DIN 38405-D 5-1:
1985, kündigen dies bitte bei der Anmeldung an. Sie erhalten dann 1000 ml
Probe statt 500 ml.
3 Proben zur Bestimmung von Gesamt-Phosphor in 250 ml PE-Flaschen; Konservie-
rung durch Ansäuern mit Salpetersäure (pH etwa 2,1) und Kühlung
Zugelassene Analysenverfahren
Parameter
Analysenverfahren
Ausgabe
Ammonium-Stickstoff
DIN EN ISO 11732 (E 23)
DIN 38406-E 5
DIN ISO 15923-1 (D 49)
2005-05
1983-10
2014-07
Nitrat-Stickstoff
DIN EN ISO 10304-1 (D 20)
DIN EN ISO 13395 (D 28)
DIN 38405-D 9
DIN EN ISO 15923-1 (D 49)
2009-07
1996-12
2011-09
2014-07
Nitrit-Stickstoff
DIN EN 26777 (D 10)
DIN EN ISO 10304-1 (D 20)
DIN EN ISO 13395 (D 28)
DIN EN ISO 15923-1 (D 49)
1993-04
2009-07
1996-12
2014-07
Chlorid
DIN EN ISO 10304-1 (D 20)
DIN EN ISO 15682 (D 31)
DIN EN ISO 15923-1 (D 49)
DIN 38405-D 1
2009-07
2002-01
2014-07
1985-12
Sulfat
DIN EN ISO 10304-1 (D 20)
DIN 38405-D 5
DIN EN ISO 15923-1 (D 49)
2009-07
1985-01
2014-07
F Fluorid gelöst
DIN EN ISO 10304-1 (D 20)
DIN 38405-D 4-1
2009-07
1985-07
Gesamt-Phosphor
DIN EN ISO 6878 (D 11)
Aufschluss nach Abschnitt 7.4
DIN EN ISO 15681-1 (D 45)
DIN EN ISO 15681-2 (D 46)
DIN EN ISO 11885 (E 22)
DIN EN ISO 17294 (E 29)
2004-09
2005-05
2005-05
2009-09
2005-02
Die Wahl der Analysenverfahren kann ggf. durch länderspezifische Regelungen weiter
eingeschränkt sein (s. u.).
Die Proben sind zwingend dem in den jeweiligen Normverfahren vorgeschriebenen Auf-
schluss zu unterziehen.
Andere Analysenverfahren sind nicht zugelassen und ihre Anwendung führt zu einer negati-
ven Bewertung.

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Arbeitsbereich
Bei der Auswahl der Verfahren ist sicherzustellen, dass folgende untere Grenzen des Ar-
beitsbereichs erreicht werden können:
Parameter
Untere Grenze des Arbeitsbereichs in mg/l
Ammonium-Stickstoff
1,0
Nitrat-Stickstoff
2,0
Nitrit-Stickstoff
0,05
Chlorid
25
Sulfat
20
Fluorid gelöst
0,2
Gesamt-Phosphor
0,25
Konzentrationen
In den Ringversuchsproben können Konzentrationen enthalten sein, die deutlich über den
Konzentrationen in Routineproben liegen. Gemäß DIN EN ISO/IEC 17043 muss der Ring-
versuchsveranstalter angemessene Vorsichtsmaßnahmen zur Verhinderung der Fälschung
von Ergebnissen treffen. Dazu muss das Verhältnis aus gesamtem Konzentrationsbereich
und den Toleranzbereichen ausreichend groß sein.
Durchführung der Analytik
Die Proben sind vom Teilnehmerlabor vollständig selbst wie Routineproben zu untersuchen
(im eigenen Labor mit eigenem Personal und eigenen Geräten). Eine Untervergabe der Ana-
lytik ist nicht zulässig. Die Dokumentation der Rohdaten ist vorzuhalten.
Die Proben sind in der Zeit vom 11. September bis zum 21. September 2018 zu unter-
suchen.
Angabe des Ergebnisses
Es sind je Probe zwei unabhängige Untersuchungen durchzuführen. Anzugeben ist der Mit-
telwert aus beiden Bestimmungen in
mg/l
mit 3 signifikanten Stellen.
Auswertemethodik
Die statistische Auswertung der Daten dieses Ringversuchs erfolgt nach DIN 38402 - A 45
„Ringversuche zur Eignungsprüfung von Laboratorien“ mit Hilfe des kombinierten Schätzver-
fahrens Hampel/Q-Methode, ein Verfahren der robusten Statistik.
Als zugewiesener Wert x
pt
wird der robuste Gesamtmittelwert mittels Hampel-Schätzer aus
den Teilnehmerdaten zugrunde gelegt.
Die Vergleichsstandardabweichung s
R
wird mit der Q-Methode berechnet. Diese kann als
Standardabweichung für die Eignungsbeurteilung σ
pt
und damit zur Bewertung der Einzel-
werte festgelegt werden. Alternativ kann zur Festlegung der Standardabweichung σ
pt
die in
Abschnitt 10.3 der DIN 38402 - A45:2014-06 beschriebene Varianzfunktion verwendet wer-
den. Die Entscheidung über die Anwendung erfolgt nach Vorlage aller Daten durch den
Ringversuchsveranstalter.
Für die Standardabweichung für die Eignungsbeurteilung σ
pt
werden folgende Ober- und
Untergrenzen festgelegt:
Parameter
Grenzen für σ
pt
in %
Untergrenze
Obergrenze
Ammonium-Stickstoff
5
10
Nitrat-Stickstoff
5
10
Nitrit-Stickstoff
5
10
Chlorid
2
8
Sulfat
2
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Fluorid gelöst
5
10
Gesamt-Phosphor
5
10
Aus zugewiesenem Wert x
pt
und Standardabweichung für die Eignungsbeurteilung σ
pt
wird
für jeden Messwert x nach folgender Formel ein z-Score berechnet:
pt
x
z Score
x
pt
Dieser z-Score wird gemäß den Vorgaben des LAWA-Merkblatts A-3 mittels Korrekturfakto-
ren zu z
U
-Scores modifiziert.
Als Toleranzgrenze wird |z
U
|=2,0 festgelegt.
Bewertung der Parameter
Ein Parameter ist dann erfolgreich bestimmt, wenn mindestens 2 von 3 Werten eines Para-
meters innerhalb der Toleranzgrenzen liegen.
Als nicht erfolgreich analysiert gelten:
1) Werte, die nicht im Toleranzbereich liegen,
2) Nicht bestimmte Werte,
3) Werte, die mit „kleiner (<) untere Grenze des Arbeitsbereichs“ angegeben werden,
4) Werte, die aus Untervergaben an ein Fremdlabor resultieren,
5) Werte, die mit einem von den vorgegebenen Analysenverfahren abweichenden Ver-
fahren ermittelt werden,
6) Werte, die nicht innerhalb des vorgegebenen Analysenzeitraumes ermittelt werden
und
7) Werte, die nicht innerhalb der festgesetzten Frist beim Veranstalter eintreffen.
Falls Ihr Labor eine Notifizierung besitzt, kann sich Ihre für Sie zuständige notifizierende Stel-
le eine zusätzliche Gesamtbewertung des Ringversuchs vorbehalten.
Ausfall von Proben oder Parametern
Bei Ausfällen von Proben oder Parametern durch einen Fehler des Veranstalters muss der
Ringversuch seitens des Ringversuchsveranstalters nicht wiederholt werden, sofern folgende
Bedingungen eingehalten werden:
Gleichbehandlung aller Teilnehmer des betreffenden Ausrichters
die Teilnehmer der anderen Ausrichter dürfen keine gravierenden Nachteile haben
der entsprechende Parameter muss noch auswertbar sein (also noch mindestens 2
von 3 Niveaus auswertbar)
kein Nachteil für einzelne Teilnehmer des betreffenden Ausrichters durch reduzierten
Proben-Parameter-Satz
Kosten
Die Gebühr für diesen Ringversuch richtet sich nach dem LAWA-Merkblatt A-3 und beträgt
€ 567,50
(ggf. zzgl. Umsatzsteuer)
, unabhängig von der Zahl der bestimmten Parameter.
Beim Versenden der Proben in das Ausland sind wir auf Grund der hohen Kosten gezwun-
gen, die Lieferung mit einem Expressdienst zusätzlich in Rechnung zu stellen.

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Länderspezifische Hinweise zum 50. Länderübergreifenden Ringversuch
– Nährstoffe und Ionen in Abwasser –
Die Ergebnisse dieses Ringversuchs werden in allen Bundesländern anerkannt. Somit entfällt für die
Untersuchungsstellen eine unnötige Mehrfachbeteiligung an gleichen Ringversuchen in mehreren
Bundesländern. Hierzu sind jedoch die ggf. vorhandenen länderspezifischen Regelungen zu beach-
ten.
Baden-Württemberg
Laboratorien, die nach der „Verordnung des Ministeriums für Umwelt und Verkehr über sachverständi-
ge Stellen in der Wasserwirtschaft" vom 2. Mai 2001 anerkannt sind, sind zur Teilnahme an diesem
Ringversuch entsprechend ihrem Anerkennungsumfang verpflichtet. Es sind die in der Anlage zum
Bescheid aufgeführten Analysenverfahren anzuwenden.
Bayern
Untersuchungsstellen mit einer entsprechenden Zulassung nach LaborV und VSU (Teilbereich 2.2)
sind verpflichtet an diesem Ringversuch teilzunehmen.
Berlin
Dieser Ringversuch gilt als Nachweis der Eignung für Akkreditierungen/Zulassungen nach der Berliner
IndV und für Abwasseruntersuchungen nach § 68 Abs. 1 BWG.
Brandenburg:
„Untersuchungsstellen, die eine Zulassung für Parameter dieses Ringversuches nach der Untersu-
chungsstellen-Zulassungsverordnung (UstZulV) vom 17.12.1997 (
zuletzt geändert durch Gesetz vom
19.12. 2011
) zur Untersuchung von Abwasser gemäß § 73 Abs. 1 des Brandenburgischen Wasserge-
setzes (BbgWG), zur Untersuchung von Indirekteinleitungen gemäß § 74 Satz 1 letzter Halbsatz
BbgWG oder zur Untersuchung für die amtlichen Überwachung von Abwassereinleitungen gemäß §
110 des BbgWG besitzen, sind zur Teilnahme an diesem Ringversuch verpflichtet. Untersuchungs-
stellen, die eine solche Zulassung beantragen wollen, wird die Teilnahme empfohlen.“
Bremen
- keine -
Hamburg:
Gemäß der "Verordnung über Anforderungen an Wasser- und Abwasseruntersuchungsstellen und
deren Zulassung" vom 14.08.2001, zuletzt geändert am 14.07.2015, werden alle Untersuchungsstel-
len, die eine Zulassung für den Teilbereich 4/5 besitzen oder anstreben, aufgefordert, an diesem
Ringversuch teilzunehmen. Es sind die im "Merkblatt zur Zulassung von Messstellen im Wasser- und
Abwasserbereich im Bundesland Hamburg" angegebenen Analyseverfahren anzuwenden.
Hessen
Dieser Ringversuch gilt als Nachweis der Eignung für Laboratorien, die nach § 10(1) 1. EKVO (vom
23. Juli 2010 (GVBl. I S. 257), zuletzt geändert durch Verordnung vom 3. November 2015 (GVBl. S.
392) in Hessen zugelassen sind. Im Rahmen des EKVO-Anerkennungsverfahrens in Hessen haben
Sie sich verpflichtet: "Regelmäßig an den von der HLUG veranlassten Ringversuchen bzw. Ver-
gleichsmessungen zwischen den Untersuchungsstellen teilzunehmen". Eine Teilnahmepflicht besteht
bei diesem Ringversuch für alle Parameter, für die Sie anerkannt sind. Darüber hinaus ist eine freiwil-
lige Teilnahme mit nicht anerkannten Parametern möglich. Laboratorien, die sich im Anerkennungs-
verfahren gem. EKVO befinden, wird die Teilnahme an diesem Ringversuch dringend nahe gelegt.
Nach EKVO staatlich anerkannte Laboratorien müssen die Analysenverfahren, für die sie zugelassen
sind anwenden. Abweichende Verfahren können nicht anerkannt werden.
Mecklenburg-Vorpommern:
Untersuchungsstellen, die mit der behördlichen Überwachung von Abwassereinleitungen beauftragt
sind, sollen, sofern sie hierfür Parameter dieses Ringversuches bestimmen, an dem Länderübergrei-
fenden Ringversuch teilnehmen. Den übrigen Untersuchungsstellen, die eine Zulassung aufgrund der
Verordnung über die Anerkennung als sachverständige Stelle für Abwasseruntersuchungen (AsSA

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VO) vom 14. Dezember 2005 (GVOBl. M-V S. 667) besitzen oder beantragen wollen, wird die Teil-
nahme empfohlen. Der erfolgreiche Abschluss wird als Nachweis der externen Qualitätssicherung
gemäß § 8 Abs. 3 der Verordnung anerkannt.
Niedersachsen:
Staatlich anerkannte Untersuchungsstellen der wasser- und abfallrechtlichen Überwachung nach
§ 125 NWG und § 44 NAbfG sind verpflichtet an diesem Ringversuch teilzunehmen, sofern sie für die
in diesem Ringversuch geprüften Parameter anerkannt sind. Staatlich anerkannte Untersuchungsstel-
len und Untersuchungsstellen, deren ausreichenden Qualität der Eigenkontrolle gemäß § 5 Abs. 6 der
Verordnung zur Behandlung von kommunalem Abwasser (KommAbwV) festgestellt wurde, müssen
hierbei das Verfahren anwenden, für das die Anerkennung erteilt wurde. Das Bestehen des Ringver-
suchs ist für Laboratorien, die sich im Anerkennungsverfahren befinden, noch keine hinreichende
Voraussetzung für die Erlangung der Anerkennung.
Nordrhein-Westfalen
Untersuchungsstellen mit einer Zulassung nach § 25 LAbfG Teilbereich B2/C2 werden verpflichtet an
diesem Ringversuch teilzunehmen. Hierbei sind die in den jeweiligen Zulassungsbescheiden angege-
benen Analysenverfahren anzuwenden. Darüber hinaus dient dieser Ringversuch zur Hilfestellung bei
der Auswahl geeigneter Untersuchungsstellen für die Selbstüberwachung von Abwassereinleitungen
nach §§ 60,60a LWG.
Rheinland-Pfalz:
Laut Wassergesetz für das Land Rheinland-Pfalz (Landeswassergesetz - LWG) in der Fassung vom
14.Juli 2015 benötigt der Beauftragte nach § 63 „Selbstüberwachung bei Abwassereinleitung und
Abwasseranlagen“ keine besondere Zulassung. Die Eignungsprüfung ist eine zivilrechtliche Angele-
genheit zwischen Auftraggeber und Auftragnehmer. Daher bietet sich an, dass die Laboratorien sich
notifizieren / akkreditieren lassen, um beim Vertragsabschluß diese Unterlagen vorzuweisen.
Eine Notifizierung ist in Rheinland-Pfalz nicht vorgesehen.
Saarland:
Dieser Ringversuch gilt als Nachweis der externen Analytischen Qualitätssicherung für Laboratorien,
die nach § 5 der Eigenkontrollverordnung - EKVO des Saarlandes zugelassen sind. Für Laboratorien
mit einer entsprechenden Zulassung besteht laut Zulassungsbestimmungen die Pflicht zur Teilnahme
am Ringversuch. Die Teilnahme wird nur berücksichtigt, wenn der gesamte Parameterumfang analy-
siert wird bzw. alle mit dem Zulassungsbescheid übereinstimmenden Parameter analysiert werden.
Sachsen
- Auftragsanalytik für behördliche Stellen nach § 112 SächsWG vom 12. Juli 2013, rechtsbereinigt mit
Stand vom 1. Mai 2014, setzt die erfolgreiche Ringversuchsteilnahme für die im Auftrag benannten
Parameter voraus.
- Im Rahmen der behördlichen Abwasseruntersuchung der Landesdirektion Sachsen sind ausschließ-
lich die in der aktuell gültigen Abwasserverordnung-AbwV (Anlage zu § 4) aufgeführten Analysen-
und Messverfahren anzuwenden.
Sachsen-Anhalt
Die Teilnahme am Ringversuch bewirkt keinerlei Zulassung oder Auftrag
für Wasseruntersuchungen
zur behördlichen Überwachung in Sachsen-Anhalt.
Schleswig-Holstein
Untersuchungsstellen (Laboratorien) mit einer Zulassung nach der Landesverordnung über die Zulas-
sung von Wasseruntersuchungsstellen (ZWVO) für den entsprechenden Teilbereich bzw. für die ent-
sprechenden Parameter, sind verpflichtet, sich an diesem Ringversuch zu beteiligen. Die Ergebnisse
des Länderübergreifenden Ringversuchs werden als wiederkehrende AQS-Maßnahme für die Zulas-
sung nach ZWVO verwendet.
Thüringen
Die erfolgreiche Teilnahme an diesem Länderübergreifenden Ringversuch ist Voraussetzung für fol-
gende Zulassungen:
1. Thüringer Abwassereigenkontrollverordnung – ThürAbwEKVO vom 23.August 2004 i.V. mit
der Ersten Verordnung zur Änderung der Thüringer Abwassereigenkontrollverordnung vom
10. September 2009
2. Thüringer Deponieeigenkontrollverordnung – ThürDepEKVO vom 08. August 1994

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Zur erfolgreichen Teilnahme an diesem Ringversuch sind weiterhin alle Laboratorien verpflichtet, die
Auftragsanalytik im zu bewertenden Parameterspektrum für die Thüringer Landesanstalt für Umwelt
und Geologie durchführen bzw. sich dafür bewerben.
Für Sie gelten die länderspezifischen Regelungen des Bundeslandes, in dem Ihr Labor eine
Anerkennung (Zulassung) hat.