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IMPULSE FÜR DIE
REGIONALENTWICKLUNG
IN SACHSEN
Tätigkeitsbericht § 4 - Maßnahmen im Freistaat Sachsen
Verwaltungsabkommen Braunkohlesanierung 2019
SÄCHSISCHES
OBERBERGAMT

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Eröffnung des Barbara-Kanals

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3
Abendstimmung am Hainer See
>
2019 IM ÜBERBLICK
4
>
BERICHTERSTATTUNG OSTSACHSEN
6
>
BERICHTERSTATTUNG WESTSACHSEN
12
>
AUSBLICK
19
LMBV
Projektträger des Freistaates Sachsen
Lausitzer und Mitteldeutsche
Bergbau-Verwaltungsgesellschaft mbH
Sächsisches Oberbergamt
SÄCHSISCHES
OBERBERGAMT
Im zweiten Jahr des aktuellen Verwaltungsabkommens wurden
weitere neue Maßnahmevorschläge bewertet, sodass in
diesem Jahr für Ost- und Westsachsen weitere 40 Maßnahmen
zur Bearbeitung anstanden. Dies stellt für alle Beteiligten weiter-
hin eine große Herausforderung dar.

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4
2019
IM ÜBERBLICK
Segler am Cospudener See
Weitergehende Informationen im Berg-
bauportal der Sächsischen Staatsregierung:
www.bergbau.sachsen.de
Der Freistaat Sachsen verfolgt im Umfeld des stillgelegten Braunkohlenberg-
baus eine nachhaltige Entwicklung für verschiedenartige Nutzungen. Für
Maßnahmen zur Beseitigung struktureller Mängel, Maßnahmen zur nachträg-
lichen Wiedernutzbarmachung und Maßnahmen zur Unterstützung der regio-
nalen Entwicklung stellt er deshalb finanzielle Mittel aus dem Landeshaushalt
zur Verfügung.
Für das VI. ergänzende Verwaltungsabkommen zur Braunkohlesanierung
(VA VI BKS, Laufzeit 2018 bis 2022) waren dafür bis zu 102,5 Millionen €
eingeplant und sind gegenüber den Regionen als zur Verfügung stehend
signalisiert. Mit dem Programmteil spricht der Freistaat Sachsen eine breite
Öffentlichkeit an. Der Freistaat Sachsen unterstützt insbesondere die Anrainer-
städte und -gemeinden der Tagebauseen dabei, gute Voraussetzungen für
Folgeinvestitionen zur touristischen Nutzung zu schaffen.
Seit dem Beginn der Laufzeit des VA VI BKS wurden aus den Regionen
rd. 93 neue Maßnahmen in den § 4 eingebracht, so dass aktuell rd. 180 Maß-
nahmen bearbeitet werden.
Der überwiegende Teil der aktuell in Umsetzung befindlichen Maßnahmen
ist dadurch gekennzeichnet, dass es sich um im Vergleich zu den vorange-
gangen VA BKS um kleinteiligere Maßnahmen mit geringerem Mittelbedarf,
aber gleichem Planungs- und Genehmigungsaufwand handelt.
Aufgrund der komplexen Verhältnisse (ehemaliges Bergbaugelände mit z.T.
noch nicht abgeschlossener Wiedernutzbarmachung durch den Bergbau-
unternehmer, erforderliche Genehmigungsphasen und Kapazitäten bei
Planern und Ausführenden) vergehen in der Regel mehrere Jahre bis zum
Abschluss einer Maßnahme.
Die LMBV ist für den überwiegenden Teil der Maßnahmen Projektträgerin.
Die Maßnahmen zur Mischfinanzierung des kommunalen Straßenbaus fördert
der Freistaat Sachsen unmittelbar gegenüber den kommunalen Baulastträgern.
Das Sächsische Oberbergamt und die Bund-Länder-Geschäftsstelle für die
Braunkohlesanierung teilen sich das Projektcontrolling.
Bei der Umsetzung von Maßnahmen zur Erhöhung des Folgenutzungs-
standards nach dem Verwaltungsabkommen zur Braunkohlesanierung
(§ 4 VA BKS) kam in diesem VA erstmals die Möglichkeit der Durchführung
in Teilprojektträgerschaft (Eigenregie der kommunalen Antragsteller/Vorhaben-
träger) zum Tragen. Dabei wurden uns von den Vorhabenträgern (VT) aus-
schließlich positive Erfahrungen berichtet. Zwar sind mit der Durchführung in
Teilprojektträgerschaft mehr Aufgaben (höherer Zeit- bzw. Koordinierungsauf-
wand) für den VT verbunden, allerdings werden diese durch einen beschleu-
nigten Ablauf (geringere Projektdurchlaufzeiten) und geringere Kosten in Ge-
stalt des Projektträgeraufwandes bei der LMBV kompensiert. Die Mehrzahl
der VT ist im öffentlichen Sektor tätig. Somit sind Ausschreibungsverfahren
und Vergabeprozedere kein Neuland, sondern Alltagsgeschäft.
Umfangreiche
Planungen sind
angeschoben
2019 begannen umfangreiche
Projektbearbeitungen in Form
von Planungsleistungen
Cospudener See, Nordstrand

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5
Baustelle Blunodamm Überleiter 3
* so genannte Schlüsselmaßnahmen oder Maßnahmen mit anteiliger Vollfinanzierung
Jahr
2018
2019
2018
2019
Mitteldeutschland/Westsachsen
Lausitz/Ostsachsen
Maßnahmen LMBV
21
57
26
64
davon mit 100 Prozent Förderung
*
4
6
6
13
Projektsteuerung LMBV
1
1
1
1
Mischfinanzierungen
1
3
0
0
Altbergbau
0
1
2
3
Das Sächsisches Oberbergamt, die LMBV und die Bund-Länder- Geschäftsstelle haben sich im Berichtsjahr auf wesentliche
Punkte zur Optimierung der Antragstellung und Zuwendung für § 4-Maßnahmen festgelegt. Für die Zuwendungen haben die
Beteiligten sich einerseits auf die konsequente Umsetzung von Regelungen zur Vereinfachung von Förderverfahren verständigt,
die die Sächsische Staatsregierung im November 2019 als verbindlich erklärte. Zudem ist in vielen Fällen nun ein förder-
unschädlicher vorzeitiger Maßnahmebeginn (vorab des Vorliegens einer Finanzzusage) möglich. Ausserdem entfällt weit-
gehend die Anwendung des Vergaberechtes für öffentliche Auftraggeber. Speziell für den Programmteil, haben sich die
Beteiligten ab dem Jahr 2020 auf die Einführung der Zuwendung mittels einer sog. Planfinanzierung verständigt. Diese
mindert den Aufwand für Anträge und Zuwendungsbescheide erheblich oder sorgt für eine spürbare Beschleunigung der
Verfahren. Dazu haben die Beteiligten weitere kleinere Flexibilisierungsmöglichkeiten bei Verwendung der Zuwendung
festgelegt, die der LMBV nachträglich Anträge sparen.
Finanzierung ab 2019 (VA VI)
10,98 Mio. €
2018
2019
15
12
9
6
3
0
15,0
10,4 Mio. €
Mio. €
0,1
10,4
VA VI
Jahresbudget ohne Ausgabereste
LMBV-Maßnahmen
Mischfinanzierungen
Altbergbau
VA VI
0,24
Gesamtausgaben
15,0
0,1
10,63
0,25

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BERICHTERSTATTUNG OSTSACHSEN:
REGIONALE EINORDNUNG
BRANDENBURG
SACHSEN
Großräschener
See
Sedlitzer
See
Partwitzer
See
Blunoer
Südsee
Sabrodter
See
Geierswalder
See
Neuwieser
See
Spreetaler
See
Bernsteinsee
Scheibe
See
Knappensee
Silbersee
Spr
Altdöberner
See
Schwarze Elster
Erikasee
Lugteich
Spree
Senftenberger
See
Gräbendorfer
See
Schwarze Elster
O
b
e
r
er
L
a
n
d
g
r
a
ben
Spremberg
Hoyerswerda
Senftenberg
L1
L2
L5
L8
L7

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7
Barbara-Kanal
Energiefabrik Knappenrode-
Medienerschließung
Parkplatz mir Fahrradrastwanderplatz
am Haltepunkt Silbersee
Errichtung eines Rettungsturmes
am Berzdorfer See
Medien- und Verkehrstechnische
Erschließung Westufer Scheibe-See
Landmarken und Sichtschneisen
Landmarke „Westufer Scheibe-See“
Landmarke „Blunodamm“
Weitere § 4-Maßnahmen
Maßnahmen in Vorbereitung der
Schiffbarmachung/Gemeingebrauch
an folgenden Seen:
Geierswalder See
Partwitzer See
Bärwalder See
Berzdorfer See
Scheibe See
Dreiweiberner See
Spreetaler See
Speicherbecken
Lohsa
Silbersee
Dreiweiberner
See
Bärwalder See
Halbendorfer
See
Talsperre
Spremberg
Spree
Schwarze Elster
W
e
i
ß
e
r
S
c
h
ö
p
s
a
b
en
Neiße
Pließnitz
Zittau
Spree
POLEN
Spree
Berzdorfer
See
Neiße
Pließnitz
Zittau
Görlitz
SACHSEN
Arbeitsschwerpunkte 2019
in Ostsachsen
L1
L3
L4
L5
L6
L8
L7
L2
L3
L4
L6

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8
BERICHTERSTATTUNG
OSTSACHSEN:
MASSNAHMEN 2019
Einweihung Barbara-Kanal
LANDKREIS BAUTZEN
Vorhabenträger: LMBV
Am 01. Oktober 2019 erfolgte die feierliche Freigabe des Barbara-Kanals im
Beisein des Bautzener Landrates Michael Harig (Vorstandsvorsitzender des
Zweckverbandes Lausitzer Seenland Sachsen), Siegurd Heinze (Landrat
Oberspreewald-Lausitz), Dietrich Gökelmann (Präsident der Landesdirektion
Sachsen), Daniel Just (Geschäftsführer des Zweckverbandes Lausitzer Seen-
land Sachsen) sowie Klaus Zschiedrich (Vorsitzender der Geschäftsführung
der LMBV und Gerd Richter (LMBV-Sanierungsbereichsleiter Lausitz).
Der Barbara-Kanal wurde bereits im Jahr 2003 erd- und wasserbaulich fertig-
gestellt. Er ist 1.150 Meter lang und verbindet die Tagebaurestlöcher Skado
(heute Partwitzer See) mit dem Restloch Koschen (heute Geierswalder
See). Jahrelang diente der Kanal als hydraulischer Überleiter zur allmählichen
Füllung der Restlochkette. Nachdem auch der Partwitzer See eine hierfür
geeignete Wasserqualität besaß, konnten Maßnahmen zur touristischen
Nutzung des Überleiters abgestimmt und realisiert werden. Damit entstand
eine zusammenhängende Wasserfläche von insgesamt 3.000 Hektar–
Senftenberger See, Geierswalder See und Teile des Partwitzer Sees.
Energiefabrik Knappenrode - Medienerschließung
LANDKREIS BAUTZEN
Vorhabenträger: Landkreis Bautzen
Das bereits seit über 100 Jahren bestehende Areal der ehemaligen Brikett-
fabrik Knappenrode befindet sich, neben weiteren fünf Standorten im Freistaat
Sachsen, seit 1998 unter der Bezeichnung „Energiefabrik“ in Trägerschaft
des Zweckverbandes Sächsisches Industriemuseum. Um die Wirkung des
Museums als Besuchermagnet längerfristig erhalten zu können, erfolgt
aktuell u. a. eine Neuordnung des derzeitigen Museumsgeländes.
Ziel ist es, das Ausstellungsterritorium auf den baulichen Kernbereich der
Brikettfabrik, welcher hauptsächlich die Gebäudeteile der Fabriken I bis III
sowie die östlich der Fabrikgebäude befindlichen Außenanlagen beinhaltet,
zu beschränken und die vorhandenen Exponate hier zu konzentrieren.
Im Jahr 2019 wurde begonnen, das vorhandene Mediennetz (Trinkwasser-,
Energie- und Gasversorgung, Abwasserentsorgung, Daten- und Kommuni-
kationsmedienanbindung) planerisch und baulich neu zu ordnen, zu sanieren
und zu ertüchtigen. Nach Abschluss der genehmigten Planungs- und Baumaß-
nahmen werden u. a. sämtliche Ver- und Entsorgungshauptleitungen in einer
gemeinsamen Medientrasse verlaufen. Mit Realisierung der hierzu genehmig-
ten Leistungen werden infrastrukturelle Voraussetzungen für eine nachhaltige
Nutzung der „Energiefabrik“ Knappenrode geschaffen.
Einweihung Barbara-Kanal
L2
Energiefabrik Knappenrode
L1
Einweihung Barbara-Kanal

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9
Errichtung eines Rettungsturmes am Berzdorfer See
LANDKREIS GÖRLITZ
Vorhabenträger: Stadt Görlitz
Am Berzdorfer See sind große Badebereiche ausgewiesen, die von der
Bevölkerung grenzüberschreitend sehr gut angenommen und saisonal stark
frequentiert werden. Bisher gibt es nur für den Badebereich Blaue Lagune
temporär eine Badeaufsicht. In Anbetracht der hohen Besucherzahlen am
Standort Nordstrand besteht hinsichtlich der Gewährleistung der Sicherheit
ein steigender Bedarf für eine Wasserrettung. Mit der Errichtung des Ret-
tungsturmes am Berzdorfer See wird die technische Voraussetzung für den
Rettungsdienst am Nordstrand geschaffen.
Der Rettungsturm verfügt über zwei Etagen. Im Erdgeschoss befindet sich
der Erstversorgungsraum sowie die Sanitäranlagen. Im Obergeschoss wurden
ein Aufenthaltsraum und die Umkleiden untergebracht. Zur Ausrüstung ge-
hören die Medienanschlüsse und die Elektroinstallation, sowie als Sonder-
ausstattung Krankentrage (Schaufeltrage), Spineboard (schwimmfähige
Trage mit Haltegurten), Schrank für Decken und Verbandsmaterial und eine
Untersuchungsliege.
Parkplatz mit Fahrradrastwanderplatz
am Bahn-Haltepunkt Silbersee
LANDKREIS BAUTZEN
Vorhabenträger: Gemeinde Lohsa
Für eine künftige Nutzung als überregionaler Verkehrsweg der DB Deutsche
Bahn AG wurden die Ostböschung des Silbersees und ein Trassenabschnitt
der Innenkippe in den Jahren 2011 bis 2015 umfangreich verdichtet und end-
profiliert. Im Zuge der geotechnischen Sicherung der Ostböschung des Silber-
sees mussten infrastrukturelle Anlagen wie der Bahnhaltepunkt, das Bahnhofs-
gebäude und die vorhandenen Parkplatzflächen zurückgebaut werden.
Durch die DB AG erfolgte die Errichtung eines neuen Haltepunktes. Mit dem
neuen Haltepunkt wurde eine Schnittstelle zwischen dem motorisierten Ver-
kehr, dem ÖPNV (Bushaltestelle) und dem nichtmotorisierten Verkehr (Rad-
fahrer, Skater) geschaffen. Die unmittelbare Lage des neuen „Knotenpunktes“
an den überregionalen Radwanderwegen „Niederlausitzer Bergbautour“ und
„Seenlandroute“ sowie an der Verbindung zum „Seeadlerradweg“ dient der
Wiederbelebung des Tourismus am Silbersee und verbessert dessen Ver-
netzung mit anderen touristischen Highlights des Lausitzer Seenlandes.
Im Rahmen der § 4 Maßnahme wurde der Bahnhaltepunkt infrastrukturell
ertüchtigt. Realisiert wurden die Schaffung von befestigten Verkehrsflächen
und 37 PKW-Stellplätzen, sowie 3 Parkplätze für Menschen mit körperlichen
Einschränkungen, die Errichtung eines überdachten Fahrrad-Rastplatzes,
einer Servicestation für E-Mobilität und einer Informationstafel sowie eine
ansprechende Umfeldbegrünung.
Bahn-Haltepunkt Silbersee –
Parkplatz mit Fahrradrastwanderplatz
Bahn-Haltepunkt Silbersee –
Parkplatz mit Fahrradrastwanderplatz
Rettungsturm am Berzdorfer See
L3
L4

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10
Scheibe-See
Medien- und Verkehrstechnische Erschließung
Westufer Scheibe-See
LANDKREIS BAUTZEN
Vorhabenträger: Stadt Hoyerswerda
Für die geplante touristische Nutzung des Scheibe-Sees erfolgt die Planung
der medien- und verkehrstechnischen Erschließung in mehreren Teilabschnit-
ten durch die Stadt Hoyerswerda.
Folgende Maßnahmen sind für die Gestaltung des Uferbereiches geplant:
- Sport- und Spielplatz
- Zentraler Parkplatz
- Zentrale Sanitäranlage
- Mole, Slip- und Steganlage
- Strandterrassen (6 Meter breit, sonst keine Strandnutzung möglich–
Alleinstellungsmerkmal), Promenade
- Südlicher Parkplatz
- Erschließungsstraße
Für die größte Stadt im Lausitzer Seenland ist diese Maßnahme das Schlüssel-
projekt für die Nutzung des Sees als Haussee für die Hoyerswerdaer aber
auch für die Erhöhung der Attraktivität als Ausflugsziel für Urlauber und
Aktivtouristen.
Landmarken und Sichtschneisen
im Lausitzer Seenland (Sachsen)
LANDKREIS BAUTZEN
Vorhabenträger: Zweckverband Lausitzer Seenland Sachsen
Im sächsischen Teil des Lausitzer Seenlandes wird derzeit ein hierfür kon-
zipiertes „Sichtbeziehungssystem“ zunächst planerisch umgesetzt. Dies
beinhaltet die Errichtung zweier weiterer Landmarken (Aussichtstürme)
und die Herstellung sog. Sichtschneisen auf optisch attraktive Bereiche
verschiedener Bergbaufolgeseen.
Querschnitt
Terrassen
Strandbereich
Übersichtsplan Erschließung Westufer Scheibesee
Grundkonzept Sichtbeziehungen Landmarken
BERICHTERSTATTUNG
OSTSACHSEN:
PLANUNGEN 2019
L5
L6

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11
Aussichtsterrasse Landmarke
Westufer Scheibe-See
Landmarke „Blunodamm“
LANDKREIS BAUTZEN
Vorhabenträger: Gemeinde Elsterheide
Als wichtiges Bindeglied in diesem Sichtbeziehungs-
system soll am „Blunodamm“ (Trenndamm zwischen
Blunoer Südsee und Sabrodter See) eine solche
Landmarke entstehen.
Hier ist der Bau eines ebenfalls 30 Meter hohen, bar-
rierefrei zugänglichen Aussichtsturmes einschließlich
Umfeldgestaltung und infrastruktureller Erschließung
geplant. Als architektonische Besonderheit ist an die-
sem Standort ein Turm mit quadratischem Grundriss,
eingestelltem Funktionsbereich und einer gitternetz-
artigen Fassadenstruktur vorgesehen. Im Zusammen-
spiel mit Licht und Schatten soll den Besuchenden
dadurch ein besonderer räumlicher Eindruck vermittelt
werden.
Plan des Turmes Landmarke „Blunodamm“
L8
Landmarke „Westufer Scheibe-See“
LANDKREIS BAUTZEN
Vorhabenträger: Stadt Hoyerswerda
Eine weitere Landmarke soll am Westufer des Scheibe-Sees (siehe L5)
im Zusammenhang mit der umfangreichen Gestaltung des gesamten West-
ufers entstehen.
Geplant ist die Errichtung eines 30 m hohen, barrierefrei zugänglichen
Aussichtsturmes einschließlich Umfeldgestaltung und infrastruktureller
Erschließung. Als architektonisches Alleinstellungsmerkmal ist eine Außen-
fassade aus Architekturgewebe (transparenter Blick, gefühlt geschlossen
in Analogie zur F60) sowie die Anordnung einer Rutschenanlage als aktives
Familienerlebnis geplant. Zusätzlich soll die Anbindung an den Scheibe-See
durch das „Ausklappen“ der Landmarke zum See hin (Aussichtsterrasse,
Höhe ca. 8 Meter über dem Seespiegel), das Durchschreiten des Baumbe-
standes und die Öffnung an den See mit der Realisierung des Vorhabens
erfolgen.
Plan des Turmes Landmarke „Westufer Scheibe-See“
L7

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Saale
Saale
Pleiße
Weiße
Elster
Fuhne
Mulde
Weiße Elster
Saale
Grüner
See
Mulde-
stausee
Großer
Goitzschesee
Seelhausener
Werbeliner
See
Zwochauer
See
Schladitzer
See
Kulkwitzer
See
Cospudener
See
Zwenkauer
See
Werbener
See
Kahnsdorf
See
Mondsee
Hassesee
Großkaynaer
See
Runstedter
See
Geiseltalsee
Wallendorfer
See
Raßnitzer
See
Dessau
Oranienbaum
Raguhn
Bitterfeld-
Wolfen
Landsberg
Delitzsch
Schkeuditz
Böhlen
Zwenkau
Lucka
Hohenmölsen
Weißenfels
Lützen
Braunsbedra
Mücheln
Leuna
Merseburg
Freyburg
Bad
Dürrenberg
Köthen
Zörbig
Pegau
Halle (Saale)
Leipzig
SACHSEN-ANHALT
BERICHTERSTATTUNG WESTSACHSEN,
PLANUNG NORDSACHSEN UND
LANDKREIS LEIPZIG:
REGIONALE EINORDNUNG
M8
M4
M3
M2
M5
M1
M7
M6
M10

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ale
Pleiße
Weiße
Elster
Mulde
Gremminer
See
Gröberner
See
üner
See
Mulde-
stausee
hesee
Seelhausener
See
Markkleeberger
See
Störmthaler
See
Kahnsdorfer
Hainer See
Speicher
Witznitz
Speicher
Bockwitzer
See
anienbaum
Gräfenhainichen
Taucha
Markkleeberg
Naunhof
Borna
Espenhain
Leipzig
SACHSEN
13
M8
M1
M3
M4
M2
M9
M5
M6
M7
M10
Strand Hayna mit Parkplatz
am Schladitzer See
Schattenspiel Hafen Zwenkau
Anbindung Schaufelrad Gerbisdorf
Werbeliner See
Naturschutzstation Werbeliner Se
Errichtung einer Überwachungs- und
Serviceeinrichtung am Strand Hayna
Errichtung einer Überwachungs-
und Serviceeinrichtung Badestrand
Schladitzer Bucht
Ausbau der Verkehrserschließung
Sportstrand Schladitzer Bucht
Gewässertouristische Verbindung
zwischen dem Markkleeberger See
und dem Leipziger Fließgewässernetz
Verknüpfungspunkt Regis-Breitingen
Errichtung Aussichtsturm Stöntzsch
Arbeitsschwerpunkte 2019
in Westsachsen
Weitere § 4-Maßnahmen
Maßnahmen in Vorbereitung der
Schiffbarmachung/Gemeingebrauch
an folgenden Seen:
Störmthaler See
Zwenkauer See
Markkleeberger See
Cospudener See
Schladitzer See
Seelhauser See
Zwochauer See
Bockwitzer See
Hainer See
Schnauder
Pleiße
Weiße Elster
Cospudener
See
Zwenkauer
See
Störmthaler
See
Werbener
See
Kahnsdorfer
See
Hainer See
Speicher
Witznitz
Speicher
Borna
Bockwitzer
See
Mondsee
Haselbacher
See
Harthsee
Naunhof
Böhlen
Zwenkau
Borna
Altenburg
Zeitz
Hohenmölsen
Lützen
Espenhain
Carsdorf
Regis-
Breitlingen
Pegau
THÜRINGEN
M9

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14
Strand Hayna mit Parkplatz am Schladitzer See
STADT SCHKEUDITZ
Vorhabenträger: Stadt Schkeuditz
Mit der Fertigstellung der Treppenanlage, der barrierefreien Zufahrt und der
Freiflächengestaltung einschließlich Bepflanzung konnte das Projekt am
14. Mai 2019 feierlich an die Stadt Schkeuditz und den Betreiber Haynaer
Strandverein e.V. übergeben werden. Im Vorjahr konnten bereits der Strand-
bereich und der Parkplatz sowie die medientechnische Erschließung abge-
schlossen werden.
Somit verfügt der Schladitzer See über einen weiteren Strandbereich neben
der Schladitzer Bucht und der Badestelle Wolteritz, der erfolgreich im Rahmen
des Verwaltungsabkommens Braunkohlesanierung mit § 4 Mitteln realisiert
wurde. Insgesamt wurden ca. 3,5 Millionen Euro investiert.
M1
Freigabe des Strandes Hayna
BERICHTERSTATTUNG
WESTSACHSEN:
MASSNAHMEN 2019
Strand Hayna
M2
Schattenspiel Hafen Zwenkau
LANDKREIS LEIPZIG
Vorhabenträger: Stadt Zwenkau
Ziel der Maßnahme ist die Schaffung eines Sonnenschutzes im Hafenbereich
am Anleger der Fahrgastschifffahrt. Die Konstruktion und der Entwurf ent-
stammt einer studentischen Arbeit der HTWK Leipzig aus dem Frühjahr 2017.
In Anlehnung dieses Entwurfes wurde eine leichte, beschwingte, dem Umfeld
angepasste Konstruktion errichtet, welche den Wartenden Schatten spendet.
Aufgrund der Art der Konstruktion verändert sich das Schattenbild im Verlaufe
des Tages entsprechend dem jeweiligen Sonnenstand.
Schattenspiel am Hafen Zwenkau
Strand Hayna am Schladitzer See

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15
Vogelschwarm am Werbeliner See
M4
Werbeliner See
Naturschutzstation Werbeliner See
LANDKREIS NORDSACHSEN
Vorhabenträger: Landkreis Nordsachsen
Ziel ist es, das bereits bestehende Konfliktpotential zwischen zu schützendem
Naturraum und Nutzungsdrang der Menschen zu minimieren und wenn mög-
lich zu beseitigen und eine dauerhaft tragbare Lösung zu finden. Zur Unter-
stützung dieses Prozesses ist die Einrichtung einer Naturschutzstation für eine
auch öffentliche Nutzung vorgesehen. Diese Einrichtung soll als Stützpunkt für
die Ranger, aber auch als Rast- und Anlaufpunkt für Besucher dienen, die den
Naturraum erleben bzw. auf Rad- und Wanderwegen durchqueren wollen.
Die Naturschutzstation soll folgende Funktionen erfüllen:
- Verwaltung, Sicherung und Entwicklung des Vogel- und Naturschutzgebietes
- Besucherinformation, -lenkung und -führung im Rahmen der Naherholung
- Sicherung eines Alleinstellungsmerkmals in der Mitteldeutschen
Seenlandschaft
- Trägerschaft, Betreibung und Unterhaltung, (z. B. durch das Landratsamt
Nordsachsen, in Kooperation mit Anliegergemeinden, Stiftungen,
Naturschutzvereinigungen oder anderen kooperativen Partnerschaften
ohne wirtschaftliche Zielstellung bei Standorten in und an den
Schutzgebieten)
BERICHTERSTATTUNG
WESTSACHSEN:
PLANUNGEN NORDSACHSEN 2019
Anbindung Schaufelrad Gerbisdorf Werbeliner See
LANDKREIS NORDSACHSEN
Vorhabenträger: Stadt Schkeuditz
In der Nähe der Ortslage Gerbisdorf befindet sich das ehemalige Schaufelrad
des DRs SRs 6300 als technisches Denkmal. Die ehemalige Ortsverbindungs-
straße Gerbisdorf - Werbelin wurde durch den Bergbau gekappt und der
vorhandene Restteil ist stark verschlissen, dient aber dennoch als Zufahrt zum
Schaufelrad. Der vorhandene und vom Landkreis ausgewiesene überregionale
Radweg ist nach Radwegekonzeption eine wichtige Anbindung an den Bereich
Werbeliner/Zwochauer See und verläuft über diesen Weg. Derzeit ist eine alte
Kopfsteinpflasterstraße mit starken Verwerfungen vorhanden. Das Kopf-
steinpflaster ist jedoch zu erhalten. Es ist vorgesehen, dass nur im direkten
Ortsbereich (circa 80 Meter) eine Asphaltdecke aufgebracht wird und auf einer
Strecke von 1.900 Meter ein asphaltierter Randstreifen angelegt werden soll.
M3
Weg am Schaufelrad Gerbisdorf
Rotmilan

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16
Segelboote auf dem Schladitzer See
Errichtung einer Überwachungs- und Serviceeinrichtung
am Strand Hayna (M5)
LANDKREIS NORDSACHSEN
Vorhabenträger: Stadt Schkeuditz
Errichtung einer Überwachungs- und Serviceeinrichtung
Badestrand Schladitzer Bucht (M6)
LANDKREIS NORDSACHSEN
Vorhabenträger: Gemeinde Rackwitz
Die Errichtung der Überwachungs- und Serviceeinrichtungen unterstützen
die bereits erfolgten Maßnahmen am Schladitzer See. Diese Stationen
tragen zur Verbesserung der touristischen Attraktivität bei und konzentrieren
die Nutzungen des Schladitzer Sees auf die südöstlichen Bereiche, um die
angrenzenden Vogelschutzgebiete im nördlichen Bereich zu entlasten. Ziel
der Maßnahmen ist die Gewährleistung eines sichereren Badebetriebes
sowie die Überwachung des Strandbereiches. Des Weiteren sollen sanitäre
Einrichtungen, Abstellplätze für Fahrräder und Lademöglichkeiten für E-Bikes
geschaffen werden. Die Einrichtung ist ebenfalls als Lager für Strandmöbel
und für die Unterbringung von Wertsachen vorgesehen.
Die zu planenden Gebäude am Strand Hayna und an der Schladitzer Bucht
sollen in ihrer Funktionalität neben der Überwachung der Strandbereiche
auch als Service- und Informationsstation für Benutzer des Rundweges
(Spaziergänger, Radfahrer) dienen.
M5
Strand Hayna
BERICHTERSTATTUNG
WESTSACHSEN:
PLANUNGEN NORDSACHSEN 2019
Ausbau der Verkehrserschließung Sportstrand
Schladitzer Bucht
LANDKREIS NORDSACHSEN
Vorhabenträger: Gemeinde Rackwitz
Durch den stark gestiegenen Nutzungsdruck auf dem Schladitzer See
innerhalb des Nordraumes der Leipziger Seen ist die Notwendigkeit der
Verkehrserschließung gegeben. Die vorhandene Verkehrsinfrastruktur am
Sportstrand stößt bereits jetzt auf ihre Grenzen. Zufahrten für den Besucher-
und Bewirtschaftungsverkehr müssen dementsprechend ausgebaut werden.
Die Auslastung von Parkplatzmöglichkeiten muss durch qualitativen Ausbau
vorhandener Flächen erreicht werden. Um eine bessere Erreichbarkeit der
Schladitzer Bucht gewährleisten zu können, sollen folgende Maßnahmen
geplant werden:
I. Ausbau des großen Parkplatzes
II. Verbreiterungen einzelner Zufahrtsstraßen
III. Anbindung an den ÖPNV mit Wendeschleife und barrierefreier
Bushaltestelle
IV. Befestigung und teilweise Umverlegen des Uferrundweges
V. Neuerrichtungen bzw. Ausbau einzelner Wege
Schladitzer See
M7
M6

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17
BERICHTERSTATTUNG
WESTSACHSEN:
PLANUNGEN LANDKREIS LEIPZIG 2019
Kanuparkschleuse Markkleeberger See - Störmthaler See
Markkleeberger See und Pleiße südlich vom Leipzig
M8
Gewässertouristische Verbindung zwischen dem
Markkleeberger See und dem Leipziger
Fließgewässernetz
LANDKREIS LEIPZIG / STADT LEIPZIG
Die künftige Wasserstraße, beginnend vom neuen Leipziger Stadthafen-Elster-
flutbett-Pleißeflutbett-Connewitzer Wehr-Pleiße-AGRA-Wehr-Markkleeberger
See-Störmthaler See stellt einen der Schlüsselkurse im gewässertouristischen
Gesamtkonzept der Bergbaufolgelandschaft in der Region Leipzig dar. Dazu
ist geplant, eine bootsgängige Verbindung zwischen dem Markkleeberger
See und der Pleiße herzustellen und den Abfluss des Überschusswassers
aus dem Markkleeberger See zu gewährleisten. In der Steuerungsgruppe
Leipziger Neuseenland vertretene Entscheidungsträger von Kommunen,
Behörden, Institutionen und Verbänden haben sich dafür ausgesprochen,
dass zu den bisherigen Planungen zum Vorhaben „Gewässerverbindung vom
Markkleeberger See zum Leipziger Fließgewässernetz“ (Wasserschlange)
weitere Untersuchungen zur Umsetzung dieser wassertouristischen Anbin-
dung durchgeführt werden sollen.
Im Jahr 2019 wurden in einer Machbarkeitsstudie Alternativvarianten unter
Berücksichtigung von raumordnerischen und wasserfachlichen Belangen
untersucht, die von einem Fachbeirat begleitet wurde. Im Ergebnis der Studie
konnte noch keine konsensfähige Vorzugsvariante herausgearbeitet werden.
Als eine erste Stufe soll unter Berücksichtigung der berg- und wasserrechtli-
chen Handlungserfordernisse der LMBV die Aufsattelung einer eingeschränk-
ten wassertouristischen Funktion (Wasserwandern) auf die Ertüchtigung der
Kleinen Pleiße erfolgen. In den Folgejahren besteht weiterer Untersuchungs-
und Entscheidungsbedarf unter Einbeziehung eines begleitenden Fachbei-
rates zu einer abschließenden, uneingeschränkten gewässertouristischen
Nutzung durch Mehrpersonenboote (LeipzigBoot).

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18
Haselbacher See
Errichtung Aussichtsturm Stöntzsch
LANDKREIS LEIPZIG
Vorhabenträger: Stadt Pegau
In Erinnerung an die ehemalige Gemeinde Stöntzsch und als
Möglichkeit der Einsichtnahme auf die Bergbaufolgelandshaft
und die Stadt Pegau soll auf der ehemaligen Kippe Profen/
Nord ein Aussichtsturm errichtet werden. Der geplante
Aussichtsturm Stöntzsch hat auf Grund der Anbindung an den
Bahnhaltepunkt Pegau eine gute Erreichbarkeit und kann auch
Ausgangspunkt von Wanderungen zum Werbener See oder
entlang des Floßgrabens sein. Der Aussichtsturm soll zum ei-
nem an die ehemalige Gemeinde Stöntzsch erinnern und zum
anderen ein touristischer Anziehungspunkt für den Südraum
Leipzig und die Bergbaufolgelandschaft werden.
Der Aussichtsturm ist als eine Stahlkonstruktion mit Stahlhohl-
profilen unterschiedlicher Querschnitte geplant. Der Innen-
bereich des Turmes ist eine 100 Zentimeter breite Treppen-
konstruktion mit Viertelpodesten die als oberen Abschluss an
einer Plattform endet. Das Treppengeländer wird mit Cor-Ten-
Stahlplatten ausgestattet. Die Turm- und Treppenkonstruktion
selbst ist feuerverzinkt geplant. Die „Fassade“ des Turmes
soll mit drehbaren Aluminiumlamellen ausgestattet werden.
M10
Verknüpfungspunkt Regis-Breitingen
LANDKREIS LEIPZIG
Vorhabenträger: Verein Kohlebahnen e.V.
Durch die Maßnahme erfolgt eine Verknüpfung der vorhandenen Verkehrs-
wege bei gleichzeitiger Bündelung der Haltepunkte unter Schaffung eines
Verkehrsknotens. Der Verknüpfungspunkt dient der Verbindung von ÖPNV
(DB AG, Bus), touristischem Schienenverkehr und individuellem Ausflugsver-
kehr. Es wird die Voraussetzung zur Schaffung eines S-Bahn-Zubringers von
Meuselwitz nach Regis-Breitingen geschaffen.
Die Kohlebahn als Bergbausachzeuge hat mit ihrem Alleinstellungsmerkmal
in den neuen Bundesländern eine zentrale Bedeutung. Da das ursprüngliche
Vorhaben, eine Verbindung nach Borna in Richtung Norden herzustellen,
nicht umgesetzt werden konnte, stellt Regis-Breitingen die nördliche End-
haltestelle dar. Die Endhaltestelle muss den betriebs- und sicherheitstechni-
schen Anforderungen angepasst und ausgebaut werden.
Durch den Verknüpfungspunkt in Regis-Breitingen zwischen den Ballungs-
gebieten Leipzig und Zwickau und die Verbindung mit den touristischen Aus-
flugszielen um den Haselbacher See wird die Stadt infrastrukturell aufgewer-
tet. Es wird die Möglichkeit geschaffen, mit öffentlichen Verkehrsmitteln aus
den Ballungsgebieten über Regis-Breitingen in die Bergbaufolgelandschaft
zu gelangen.
M9
Bereich des geplanten Verknüpfungspunktes
Kohlebahn zwischen Regis-Breitingen und Meuselwitz
Aussichtspunkt Stöntzscher Höhe
Coburger Straße in Pegau
75
125
125
125
75
19 12
221
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12
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12
300
300
Ansicht Nord (Zugang)
PANEL-ETAGE IX
PANEL-ETAGE VIII
PANEL-ETAGE VII
PANEL-ETAGE VI
PANEL-ETAGE V
PANEL-ETAGE IV
PANEL-ETAGE III
PANEL-ETAGE II
PANEL-ETAGE I
Ansicht West
BERICHTERSTATTUNG
WESTSACHSEN:
PLANUNGEN LANDKREIS LEIPZIG 2019

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19
Hainer See mit Lagune Kahnsdorf
Der Freistaat Sachsen wird das Thema „Fortführung der Maßnahmen
des § 4“ aufgrund seiner Bedeutung in die Verhandlungen zum nächsten
Verwaltungsabkommen (VA) Braunkohlesanierung aktiv einbringen.
Als Folge der Corona-Pandemie können möglicherweise gewichtige finanzielle
Belastungen auf alle Beteiligten zukommen. Um die in Umsetzung befindli-
chen Maßnahmen des § 4 im erforderlichen Umfang aussteuern zu können,
sind seitens aller Beteiligten erhebliche Anstrengungen notwendig.
Die beteiligten regionalen Vertreter, die LMBV und das Sächsische Ober-
bergamt sind mit der Bearbeitung der Maßnahmen für die Folgejahre des
laufenden Verwaltungsabkommens so aufgestellt, dass sie die vom Freistaat
Sachsen zur Verfügung gestellten Mittel effizient und mit einem hohen Wir-
kungsgrad einsetzen können.
Im regionalen Konsens werden die Beteiligten dazu das verfügbare Budget
auf die Maßnahmen verteilen. Die LMBV und die Vorhabenträger sind damit
in der Lage, die Maßnahmen zielgerichtet und bis zum Ende des aktuellen
Verwaltungsabkommens und darüber hinaus umzusetzen.
Die Herausforderung
bleibt
Die Corona-Pandemie 2020
stellt alle vor grundsätzlich
neue Herausforderungen
AUSBLICK
2020
HERAUSGEBER
Lausitzer und Mitteldeutsche Bergbau-
Verwaltungsgesellschaft mbH
Unternehmenskommunikation
Dr. Uwe Steinhuber
Knappenstraße 1, 01968 Senftenberg
Telefon: +49 3573 - 84 43 02
Telefax: +49 3573 - 84 46 10
www.lmbv.de
Sächsisches Oberbergamt
Kirchgasse 11, 09599 Freiberg
Telefon: +49 3731 372 - 0
Telefax: +49 3731 372 - 1179
www.oba.sachsen.de
REDAKTION
LMBV
Detlef Rohland, Mike Reichel, Claudia Rebohle
Sächsisches Oberbergamt
Holger Heymann, Peter Horler
GESTALTUNG UND SATZ
agreement werbeagentur GmbH
www.agreement-berlin.de
FOTOS UND GRAFIKEN
LMBV, Christian Bedeschinski,
Büro Subatzus & Bringmann GbR,
Anika Dollmeyer, eta AG engineering,
Gemeinde Lohsa, pahn ingenieure,
Lennert Piltz, quartier vier, Peter Radke,
Sächsisches Oberbergamt, Anja Wacker
TITELBILD
Zwenkauer und Cospudener See
RÜCKSEITE
Partwitzer See
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Tätigkeitsbericht § 4 - Maßnahmen im Freistaat Sachsen
Verwaltungsabkommen Braunkohlesanierung 2019
SÄCHSISCHES
OBERBERGAMT