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HIV/AIDS - Jahresbericht 2016

 
│1
HIV/AIDS im Freistaat Sachsen – Jahresbericht 2016
Nachfolgend werden die Zahlenberichte über die Ergebnisse der
an der Landesuntersuchungsanstalt für das Gesundheits- und
Veterinärwesen (LUA) Sachsen durchgeführten serologischen
HIV-Untersuchungen im Jahr 2016 aufgeführt. Des Weite-
ren ist eine Zusammenstellung der vom Robert Koch-Institut
(RKI) erhobenen HIV-Daten für Sachsen (RKI SurvStat Stand:
01.05.2017, bis Ende Februar 2017) zu finden.
Untersuchungsergebnisse der LUA
Die Labordiagnostik einer Infektion mit den HI-Virustypen
1 (HIV-1) oder 2 (HIV-2) basiert auf einer serologischen Stu-
fendiagnostik.
In Stufe 1 wird die Patientenprobe (Erstprobe, Serum) in ei-
nem Antikörper-Antigen-Kombinationstest untersucht („HIV-
Screening-Test“, ELISA). Bei einem positiven bzw. grenzwertigen
Ergebnis im HIV-Screening-Test wird die Erstprobe in Stufe 2
einem immunologischen HIV-Bestätigungstest (Immunoblot)
unterzogen. Dieser Antikörper-basierte Test ermöglicht zusätz-
lich eine Unterscheidung zwischen einer HIV-1- und HIV-2-In-
fektion.
Im Rahmen der Stufendiagnostik besteht außerdem die Mög-
lichkeit zum direkten HIV-1-Nachweis durch Einsatz der Nuk-
leinsäure-Amplifikationstechnik (NAT, RT-PCR-Untersuchung).
Die Nachweisgrenze der eingesetzten PCR-Methode liegt unter
50 RNA-Kopien/ml.
Im Jahr 2016 wurden an der LUA Sachsen 7.290 HIV-Screening-
Untersuchungen durchgeführt. Damit war im Berichtsjahr ein
Probenrückgang gegenüber dem Vorjahr von ca. 60 % (2015:
16.832 Untersuchungen) zu beobachten. Diese Entwicklung
steht im Zusammenhang mit der Aussetzung des HIV-Screenings
von Asylsuchenden im Rahmen der ärztlichen Erstuntersuchung
gemäß der Novellierung der Verwaltungsvorschrift zum Vollzug
der Asylbewerbergesundheitsbetreuung vom 29.07.2015 (VwV
AsylGesBetr). Dementsprechend gehört das HIV-Screening be-
reits seit August 2015 nicht mehr zum serologischen Unter-
suchungsspektrum der Erstuntersuchung von Asylbewerber-
proben. (Im Jahr 2015 wurden im Zeitraum von Januar bis Juli
2015 noch insgesamt 10.252 Serumproben von Asylbewerbern
mit dem HIV-Screening-Test untersucht.)
Im Berichtsjahr wurden von den 7.290 im HIV-Screening un-
tersuchten Proben insgesamt 74 Seren (1,02 %) im Rahmen der
serologischen Stufendiagnostik mittels Immunoblot als „positiv“
bestätigt (Tab. 1). Bei den positiv bestätigten Antikörpertesten
handelte es sich um HIV-1-Infektionen. Bei keinem der HIV-
Positiven wurden eindeutig Antikörper gegen das HI-Virus Typ 2
nachgewiesen. Bei einem HIV-Infizierten war die
HIV-1-Infekti-
on bereits bekannt.
Die 74 HIV-1-positiven Seren konnten 51 Patienten zugeordnet
werden. Dies entspricht einer patientenbezogenen Positivrate
von 0,70 % (51/7.290). Im Vorjahr waren bei 0,44 % (74/16.798)
der in der LUA untersuchten Patienten HIV-Antikörper nachge-
wiesen worden.
Im Berichtsjahr wurde in insgesamt drei Fällen (nach einem
reaktiven/grenzwertigen HIV-Screening-Test bzw. im Zusam-
menhang mit einer spezifischen diagnostischen Fragestellung)
eine HIV-1-PCR-Untersuchung zusätzlich zur serologischen
HIV-Stufendiagnostik durchgeführt. In keiner der drei mittels
RT-PCR untersuchten Plasmaproben war eine HIV-1-Viruslast
nachweisbar.
Unter den 51 HIV-Positiven von 2016 sind 47 männliche und
vier weibliche Personen. Vier der männlichen HIV-Infizierten
waren als Asylsuchende registriert. Dies entspricht einem Anteil
von ca. 8 % (4/51). Im Vorjahr lag dieser bei ca. 26 % (19/74).
Insgesamt beträgt der Ausländeranteil 2016 unter den als HIV-
positiv Diagnostizierten ca. 29 % (15/51), im Vorjahr hatte er
etwa 36 % (27/74) ausgemacht. Als Herkunftsländer der aus-
ländischen männlichen HIV-Infizierten (ohne Hinweis auf Asyl)
sind Kuba, Marokko, Mongolei, Lettland, Russische Föderation,
Syrien, Ukraine, Ungarn und Vietnam zu nennen. Die vier Asylsu-
chenden mit HIV-Infektion stammten aus Italien, dem Libanon,
Libyen und Venezuela. Von den vier weiblichen HIV-positiven
Personen stammten zwei aus Deutschland, eine aus Kamerun,
für die vierte Person wurde kein Herkunftsland übermittelt.
Die Zahlen der für Sächsische Justizvollzugsanstalten durchge-
führten HIV-Untersuchungen sind in Tabelle 2 aufgeführt.
Zeitliche Entwicklung der HIV-Neudiagnosen
Die Zahl der neu diagnostizierten HIV-Infektionen lag im Jahr
2016 deutschlandweit, wie auch in Sachsen, weiterhin auf ho-
hem Niveau (Abb. 1, Abb. 2). Nachdem 2001 der bisherige Tief-
punkt der HIV-Erstdiagnosen in Deutschland erreicht worden
war, kam es anschließend wieder zu einer Zunahme der HIV-
Neudiagnosen, insbesondere in der Gruppe der Männer, die Sex
mit Männern haben (MSM). Vor allem auch seit 2012 sind die
HIV-Erstdiagnosen sowohl deutschlandweit als auch in Sach-
sen zunächst weiter angestiegen. Ihre Zahl blieb jedoch im Jahr
2016 unter den Werten der beiden vorausgegangenen Berichts-
jahre, lag aber über derjenigen von 2013.
Die Meldungen der HIV-Neudiagnosen dürfen jedoch nicht mit
der Zahl der HIV-Neuinfektionen gleichgesetzt werden. Sie er-
lauben keine direkten Rückschlüsse auf die Infektionszeitpunk-
te, da HIV-Infektion und HIV-Test zeitlich auseinander liegen
können.
Nach der Modellierung des RKI, in die auch eine genauere
Schätzung des Infektionszeitpunktes einfließt, hat sich die Zahl
der HIV-Neuinfektionen in Deutschland bis Ende der 1990er-
Jahre deutlich verringert. Von 2000 bis ca. 2005 erfolgte wieder
ein Anstieg der HIV-Neuinfektionen, mit einer Plateaubildung
ab 2006. Vom RKI wird die Gesamtzahl der HIV-Neuinfektionen
für Deutschland in 2015 wie auch in den beiden Vorjahren auf
3.200 (3.000–3.400) und für Sachsen auf 180 (160–210) ge-
schätzt (Epidemiologische Kurzinformation des RKI: HIV/AIDS in
Deutschland bzw. in Sachsen - Eckdaten der Schätzung, Stand:
Ende 2015;
http://www.rki.de).
Nach Angaben des RKI wurden im Jahr 2016 aus Sachsen 145
HIV-Erstdiagnosen gemeldet (Tab. 3, Abb. 1). Im Vorjahr hatte
die Zahl der Erstmeldungen um ca. ein Drittel höher bei 190
Neudiagnosen gelegen. Von 2001 bis 2016 sind insgesamt 1.485
HIV-Erstdiagnosen aus Sachsen erfasst worden.
Die durchschnittlichen Meldezahlen von HIV-Erstdiagnosen
aus Sachsen sind im Zeitverlauf stufenartig angestiegen. In

2 │
den Jahren 2001-2004 wurden jährlich
durchschnittlich 35 neu diagnostizierte
HIV-Infektionen an das RKI gemeldet.
Im Zeitraum 2005-2009 lagen die Mel-
dezahlen für HIV-Neudiagnosen aus dem
Freistaat Sachsen im Durchschnitt bei
76, in den Jahren 2010-2012 bei 109
und während der letzten 4 Jahre bei 160
(Tab. 3).
Im Freistaat Sachsen sollten gemäß
Schätzungen des RKI Ende 2015 ca. 2.200
(2.000-2.400) Menschen mit HIV/AIDS
leben (Epidemiologische Kurzinformation
des RKI: HIV/AIDS in Sachsen - Eckdaten
der Schätzung, Stand: Ende 2015;
www.rki.de).
Neben den HIV-Meldungen gemäß In-
fektionsschutzgesetz (IfSG) fließen in die
Schätzwerte des RKI weitere Datenquel-
len ein: das AIDS-Fallregister, die AIDS-
und HIV-Todesfallberichte an das RKI, die
Todesursachen-Statistik der statistischen
Landesämter sowie die Verkaufsdaten zur
antiretroviralen Therapie aus Apotheken-
abrechnungszentren.
In Deutschland lag die Zahl der HIV-
Erstdiagnosen im Berichtsjahr 2016 bei
3.415 (RKI SurvStat, Stand: 01.05.2017,
bis Ende Februar 2017) (Abb. 2). Es ist
nach Schätzungen des RKI davon aus-
zugehen, dass Ende 2015 in Deutschland
ca. 84.700 (78.300-91.100) Menschen
mit HIV/AIDS lebten (Epidemiologische
Kurzinformation des RKI: HIV/AIDS in
Deutschland - Eckdaten der Schätzung,
Stand: Ende 2015;
http://www.rki.de).
Ein Vergleich der Inzidenzen der HIV-
Erstdiagnosen (gemeldete Erstdiagnosen
pro 100.000 Einwohner) in Sachsen und
Deutschland zeigt die Abbildung 3. Im
Berichtsjahr lag die Inzidenz der HIV-
Erstdiagnosen in Sachsen bei 3,6 pro
100.000 Einwohner etwa auf dem Niveau
von 2013 und unter dem deutschland-
weiten Wert von 4,2. Im Vorjahr hatte
diese in Sachsen mit 4,7 pro 100.000 Ein-
wohner erstmalig seit Erfassungsbeginn
über derjenigen in Deutschland (4,5 pro
100.000) gelegen.
Geschlechts- und Altersverteilung bei
HIV-Neudiagnosen
Im Zeitraum 2001-2016 waren durch-
schnittlich ca. 12 % der HIV-positiv
Getesteten in Sachsen weiblichen und
ca. 87 % männlichen Geschlechts. Das
gleiche prozentuale Verhältnis bei der
Geschlechtsverteilung der HIV-Erstdiag-
nosen in Sachsen war auch im Berichts-
2,0
1,9
2,0
2,6
2,5
2,8
3,4
4,1
4,7
3,6
3,4
3,4
3,5
3,3
3,3
3,7
4,0
4,3
4,5
4,2
0,0
0,5
1,0
1,5
2,0
2,5
3,0
3,5
4,0
4,5
5,0
2007
2009
2011
2013
2015
Erstdiagnosen pro 100.000 EW
Jahr
Sachsen
Deutschland
Abbildung 3:
Inzidenz der HIV-Erstdiagnosen in Sachsen und Deutschland, 2007-2016
2.765
2.824
2.857
2.694
2.660
2.952
3.235
3.500
3.694
3.415
0
500
1.000
1.500
2.000
2.500
3.000
3.500
4.000
2007
2009
2011
2013
2015
Anzahl
Jahr
Abbildung 2:
HIV-Erstdiagnosen in Deutschland im Zeitverlauf, 2007-2016
83
79
85
109
105
112
138
168
190
145
0
20
40
60
80
100
120
140
160
180
200
2007
2009
2011
2013
2015
Anzahl
Jahr
Abbildung 1:
HIV-Erstdiagnosen in Sachsen im Zeitverlauf, 2007-2016

 
│3
jahr 2016 zu beobachten (Tab. 3, Abb. 4).
Dies entsprach annähernd dem deutsch-
landweiten Verhältnis bei der Geschlech-
terverteilung unter den HIV-positiv Ge-
testeten in 2016 (Frauen: 21 %, Männer:
79 %).
Ca. 73 % aller HIV-Neudiagnosen im
Freistaat Sachsen von 2001-2016 wur-
den in den Altersgruppen von 25 bis 49
Jahren (1.083/1.485) erfasst, wobei die
Altersgruppe der 30- bis 39-Jährigen mit
ca. 31 % (466/1.485) den größten Anteil
aufweist. Keine signifikanten
Unterschie-
de bestanden dagegen zwischen den
Altersgruppen der 25- bis 29-Jährigen
und der 40- bis 49-Jährigen: Ca. 22 %
(322/1.485) der HIV-Erstdiagnosen waren
der Altersgruppe der 25- bis 29-Jährigen
und ca. 20 % (295/1.485) den 40- bis
49-Jährigen zuzuordnen (Tab. 7, Abb. 5,
Abb. 6).
Bei einer Betrachtung der jährlichen Al-
tersverteilung bei den gesicherten HIV-
Erstdiagnosen in Sachsen zwischen 2012
und 2016 (Abb. 6) ist die Altersgruppe
der 30- bis 39-Jährigen seit 2013 und
insbesondere im Berichtsjahr 2016 am
stärksten vertreten. Bis 2015 folgen an-
teilmäßig jeweils die Altersgruppen der
25- bis 29- und 40- bis 49-Jährigen. Im
Berichtsjahr 2016 tritt unter den HIV-
Erstdiagnostizierten die Altersgruppe der
40- bis 49-Jährigern erstmalig seit 2012
an die zweite Stelle nach den 30- bis
39-Jährigen. Ebenso bemerkenswert im
Berichtsjahr 2016 ist der vergleichsweise
hohe Anteil der Altersgruppe der 60- bis
74-Jährigen im Bezug zu den Vorjahren
seit 2012.
Unter den altersspezifischen Inzidenzen
der Gesamt-HIV-Erstdiagnosen (gemel-
dete Erstdiagnosen pro 100.000 der je-
weiligen Altersgruppe) in Sachsen waren
im Jahr 2016 die höchsten und dabei an-
nähernd vergleichbare Werte bei den 30-
bis 39-Jährigen (8,8 pro 100.000), den
25- bis 29-Jährigen (8,5 pro 100.000)
und den 20- bis 24-Jährigen (8,3 pro
100.000) zu beobachten (Tab. 8).
Bei weiterer Aufschlüsselung der Alters-
verteilung auf die beiden Geschlechter
ergibt sich in Sachsen im Zeitraum 2001-
2016 folgender Sachverhalt: Für beide
Geschlechter wurden HIV-Erstdiagnosen
am häufigsten in den Altersgruppen von
20 bis 49 Jahren gestellt (jeweils ca.
85 %). Beim männlichen Geschlecht ist
ein signifikant höherer Anteil an
Neudi-
92,8
87,3
88,2
85,3
90,5
91,1
92,0
91,1
85,3
87,6
87,4
6,0
11,4
11,8
14,7
9,5
8,9
8,0
8,9
14,7
12,4
12,3
0
10
20
30
40
50
60
70
80
90
100
2007
2008
2009
2010
2011
2012
2013
2014
2015
2016
gesamt
Anteil (%)
Jahr
männlich
weiblich
Abbildung 4:
HIV-Erstdiagnosen in Sachsen nach Geschlecht und Diagnosejahr, 2007-2016
10
28
192
322
466
295
123
40
3
6
0
40
80
120
160
200
240
280
320
360
400
440
480
520
0-14
15-19
20-24
25-29
30-39
40-49
50-59
60-74
75-99
k.A.
Anzahl
Alter (Jahre)
Abbildung 5:
HIV-Erstdiagnosen in Sachsen nach Altersgruppen, 2001-2016
0
10
20
30
40
50
60
70
80
0-14 15-19 20-24 25-29 30-39 40-49 50-59 60-74 75-99
Anzahl
Alter (Jahre)
2012
2013
2014
2015
2016
Abbildung 6:
HIV-Erstdiagnosen in Sachsen nach Altersgruppen und Diagnosejahr, 2012-2016

 
4 │
agnosen bei den 30- bis 39-Jährigen zu
beobachten (31,9 %.) Dagegen dominie-
ren anteilsmäßig bei den HIV-Erstdiagno-
sen der Frauen nahezu übereinstimmend
die zwei Altersgruppen zwischen 25 und
39 Jahren (25-29 Jahre: 26,4 % bzw.
30-39 Jahre: 27,5 %, Tab. 7, Abb. 7).
Sowohl beim männlichen als auch beim
weiblichen Geschlecht lagen im Zeitraum
2001-2016 die höchsten
altersspezifi-
schen Inzidenzen der HIV-Erstdiagnosen
in der Altersgruppe von 25 bis 29 Jahren
(Männer: 12,3 pro 100.000, Frauen: 2,5
pro 100.000, Tab. 8).
Die Gesamt-Inzidenz von HIV-Erstdiag-
nosen war im Berichtsjahr beim männ-
lichen Geschlecht mit 6,3 pro 100.000
um das Siebenfache höher als die für das
weibliche Geschlecht ermittelte Neudi-
agnosen-Inzidenz von 0,9 pro 100.000
(Tab. 8). Bei den männlichen HIV-Erstdi-
agnostizierten wurden 2016 für die drei
Altersgruppen zwischen 20 bis 39 Jah-
ren vergleichbar hohe altersspezifische
Inzidenzen von 13,3; 12,5 bzw. 15,7 pro
100.000 ermittelt. Eine ähnliche Situa-
tion beim weiblichen Geschlecht konnte
im Berichtsjahr nicht beobachtet werden.
Hier lag der Scheitelpunkt in der Alters-
gruppe der 25- bis 29-Jährigen bei einer
altersspezifischen Inzidenz von 3,9 pro
100.000 (Tab. 8, Abb. 8, Abb. 9).
Die Abbildung 10 zeigt die
altersspezifi-
schen Inzidenzen der HIV-Neudiagnosen
bei Männern im Freistaat Sachsen im
zeitlichen Verlauf (Zeitraum 2012-2016).
Bei dieser Betrachtung dominieren je-
weils die Altersgruppen zwischen 20-39
Jahren.
Regionale Verteilung der HIV-Erstdi-
agnosen in Sachsen
Von den insgesamt 145 im Jahr 2016 neu
diagnostizierten HIV-Infektionen im Frei-
staat Sachsen stammten 46 (31,7 %) aus
dem Stadtraum Leipzig, 35 (24,1 %) aus
dem Stadtraum Dresden und 24 (16,6 %)
aus dem Stadtraum Chemnitz. Aus dem
„übrigen Land“ wurden 2016 insgesamt
40 (27,6 %) HIV-Erstdiagnosen an das
RKI übermittelt (Tab. 4).
Von den HIV-Meldungen aus Sachsen
kamen im Zeitraum 2001-2016 ca. 34 %
(497/1.485) aus dem Stadtraum Leipzig,
ca. 24 % (358/1.485) aus dem Stadtraum
Dresden und ca. 13 % (196/1.485) aus
dem Stadtraum Chemnitz. Für das
„übri-
ge Land“ wurden rund 29 % (434/1.485)
0,6
1,7
12,8
21,0
31,9
20,0
8,9
2,5
0,2
1,1
0,4
3,3
14,3
26,4
27,5
18,7
3,8
3,8
0,5
0,5
0
5
10
15
20
25
30
35
0-14
15-19 20-24 25-29 30-39 40-49 50-59 60-74 75-99
k.A.
Anteil (%)
Alter (Jahre)
männlich
weiblich
Abbildung 7:
HIV-Erstdiagnosen in Sachsen nach Altersgruppen und Geschlecht, 2001-2016
1
1
11
18
43
27
14
11
1
2
1
5
2
5
1
2
0
10
20
30
40
50
60
0-14
15-19 20-24 25-29 30-39 40-49 50-59 60-74 75-99
k.A.
Anzahl
Alter (Jahre)
männlich
weiblich
Abbildung 8:
HIV-Erstdiagnosen in Sachsen nach Altersgruppen und Geschlecht, 2016
0,4
1,2
13,3
12,5
15,7
10,1
4,4
3,0
0,5
1,4
2,7
3,9
0,8
2,1
0,3
0,5
0
5
10
15
20
0-14
15-19 20-24 25-29 30-39 40-49 50-59 60-74 75-99
k.A.
Erstdiagnosen pro 100.000
Alter (Jahre)
männlich
weiblich
Abbildung 9:
Inzidenz der HIV-Erstdiagnosen in Sachsen nach Altersgruppen und Geschlecht, 2016

│5
der HIV-Erstdiagnosen erhoben (Tab. 4,
Abb. 11, Abb. 12).
Eine Gegenüberstellung der HIV-Meldun-
gen seit 2001 aus den Stadträumen Dres-
den und Leipzig zeigt, dass bei annähernd
gleicher Einwohnerzahl 2003 aus Leipzig
etwa 10-mal so viele, in den Jahren 2004
und 2005 fast doppelt so viele HIV-Neu-
diagnosen gemeldet wurden wie aus dem
Stadtraum Dresden (Tab. 4). Umgekehrt
überwog in zwei Berichtsjahren (2002
und 2011) die Anzahl der HIV-Erstdia-
gnosen im Stadtraum Dresden. Nahezu
übereinstimmende Meldezahlen neu di-
agnostizierter HIV-Infektionen wurden
in den beiden Stadträumen Dresden und
Leipzig dagegen in den Jahren 2006,
2007 sowie 2013 registriert.
Im Berichtsjahr war die Zahl der HIV-Mel-
dungen aus dem Stadtraum Leipzig wie
auch im Vorjahr um ein Viertel höher als
aus dem Stadtraum Dresden und nahezu
doppelt so hoch wie im Stadtraum
Chem-
nitz. Demgegenüber war aus dem „übri-
gen Land“ eine insgesamt höhere Zahl an
HIV-Meldungen als aus den Stadträumen
Dresden bzw. Chemnitz registriert
wor-
den (Tab. 4, Abb. 11, Abb. 12).
Die Abbildung 13 zeigt die Inzidenzen
der gemeldeten HIV-Erstdiagnosen pro
100.000 Einwohner in den Regierungs-/
Direktionsbezirken/Regionen bzw. Stadt-
räumen Sachsens im zeitlichen Verlauf.
Im Berichtsjahr waren die Neudiagnosen-
Inzidenzen im Vergleich zum Vorjahr in
jeder dieser regionalen Kategorien leicht
gesunken. Die Inzidenz der HIV-Erstdi-
agnosen in der Region Leipzig lag 2016
mit 5,5 pro 100.000 Einwohner - wie
auch in den vergangenen Jahren - über
dem sächsischen Mittel (2016: 3,6 pro
100.000).
Wie im Vorjahr wurde mit 9,7 HIV-
Neudiagnosen pro 100.000 Einwohner
die höchste Inzidenz in Sachsen für den
Stadtraum Chemnitz registriert (2015:
11,3). Für den Stadtraum Leipzig lag die-
se bei 8,2 (2015: 10,9). Im Stadtraum
Dresden sank die Inzidenz der HIV-Erst-
diagnosen 2016 mit 6,4 pro 100.000 auf
das Niveau von 2013 bzw. 2014 (6,4 bzw.
6,5). Im Vorjahr hatte diese bei 8,8 ge-
legen.
Die vergleichsweise hohe Inzidenz an
HIV-Erstdiagnosen im Stadtraum
Chem-
nitz während der letzten Jahre kann im
Wesentlichen auf die dortige Lokalisation
der Zentralen Ausländerbehörde (ZAB)
zurückgeführt werden.
0
5
10
15
20
25
30
0-14
15-19 20-24 25-29 30-39 40-49 50-59 60-74 75-99
k.A. Gesamt
Erstdiagnosen pro 100.000
Alter (Jahre)
2012
2013
2014
2015
2016
Abbildung 10: Altersspezifische Inzidenzen der HIV-Erstdiagnosen beim männlichen Geschlecht in Sachsen,
2012-2016
24,1
33,5
13,2
29,2
0
5
10
15
20
25
30
35
40
Dresden
Leipzig
Chemnitz
übriges Land
Anteil (%)
Stadtraum
Abbildung 11: HIV-Erstdiagnosen in Sachsen nach Stadträumen, 2001-2016
7
21
34
35
48
35
9
42
37
58
61
46
7
15
28
35
28
24
9
34
39
40
53
40
0
10
20
30
40
50
60
70
2001
2012
2013
2014
2015
2016
Anzahl
Jahr
Dresden
Leipzig
Chemnitz
übriges Land
Abbildung 12: HIV-Erstdiagnosen in Sachsen nach Stadträumen, 2001 und 2012-2016

 
6 │
Infektionsrisiko bei HIV-Infektionen
Angaben zum Infektionsrisiko liegen in
Sachsen in ca. 77 % der gemeldeten HIV-
Erstdiagnosen vor (Tab. 5, Abb. 14).
Im Zeitraum 2001-2016 gaben im Durch-
schnitt 59 % der HIV-Positiven aus Sach-
sen als Infektionsrisiko Sex mit Männern
an (MSM = Männer, die Sex mit Män-
nern haben). Der entsprechende Wert für
Deutschland lag bei etwa 52 %. Durch
heterosexuelle Kontakte (Hetero) wurden
im o.g. Zeitraum 14,1 % der HIV-Infekti-
onen in Sachsen und deutschlandweit ca.
21 % der Fälle übertragen. Das dritthäu-
figste Infektionsrisiko für eine
HIV-Infek-
tion ist der i.v.-Drogengebrauch (IVDA)
mit 3,1 % in Sachsen und deutschland-
weit mit 4,2 % (Tab. 5, Tab. 6, Abb. 14,
Abb. 15).
In Deutschland war während der letzten
Jahre bis 2010 eine kontinuierliche Zu-
nahme des Anteils von Männern, die Sex
mit Männern haben, an den neu-diag-
nostizierten HIV-Infektionen zu verzeich-
nen. Im Berichtsjahr waren deutschland-
weit ca. 50 % der HIV-Erstdiagnosen auf
den Übertragungsweg MSM zurückzu-
führen. In Sachsen lag dieser Anteil 2016
mit 60,7 % im Mittel der letzten Jahre
seit 2004 (ca. 61 %). In den Jahren 2001-
2003 hatte er im Freistaat durchschnitt-
lich 36 % betragen.
Im Vergleich zum Vorjahr zeigen 2016
die Zahlen der HIV-Erstdiagnosen, die
einem Transmissionsweg durch hetero-
sexuelle Kontakte zugeschrieben wer-
den, in Sachsen eine leicht steigende
Tendenz. HIV-Erstdiagnosen mit diesem
Infektionsrisiko werden im Freistaat im
Berichtsjahr mit 16,6 % (2015: 14,7 %)
angegeben (Deutschland: 2016: 25,3 %,
2015: 26,0 %).
Eine Aufschlüsselung des Infektionsrisi-
kos nach Stadträumen im Berichtsjahr
zeigt die Abbildung 16. Für den Stadt-
raum Chemnitz und das „übrige Land“
ist 2016 bei den möglichen HIV-Übertra-
gungswegen ein ähnliches Verteilungs-
muster erkennbar. Bei allen Stadträumen
dominierte der Anteil der Transmissions-
gruppe MSM. In den Stadträumen Dres-
den und Leipzig lag das Infektionsrisiko
MSM 2016 kongruent bei ca. 65 % (65,7
% bzw. 65,2 %). Für das „übrige Land“
wurde bezüglich MSM-Transmission in
2016 der nahezu gleiche Prozentsatz von
55,0 % wie für den Stadtraum Chemnitz
(54,2 %) ermittelt.
8,8
10,9
11,3
4,4
6,8
3,5
4,7
6,4
8,2
9,7
2,8
5,5
3,0
3,6
0
2
4
6
8
10
12
14
16
SK Dresden SK Leipzig SK Chemnitz
Region
Dresden
Region
Leipzig
Region
Chemnitz
Sachsen
Erstdiagnosen
pro 100.000 EW
2001
2012
2013
2014
2015
2016
Abbildung 13: Inzidenz der HIV-Erstdiagnosen in Sachsen nach Stadträumen (SK) und Regionen, 2001 und
2012-2016
876
46
209
7
347
0
100
200
300
400
500
600
700
800
900
1000
MSM
IVDA
Blut
Hetero
PPI
k.A.
Anzahl
Infektionsrisiko
3,1%
14,1%
0,5%
59,0%
Abbildung 14: HIV-Erstdiagnosen in Sachsen nach Infektionsrisiko, 2001-2016
MSM = Männer, die Sex mit Männern haben
Hetero = heterosexuelle Kontakte
IVDA = intravenöse Drogengebrauch
PPI
= Mutter-Kind-Infektion
Blut = Bluttransfusion/Blutprodukte
k.A.
= keine Angabe
53
52
57
59
72
65
83
103
109
88
7
9
10
14
14
10
15
21
28
24
18
18
16
34
18
31
37
36
43
26
0%
10%
20%
30%
40%
50%
60%
70%
80%
90%
100%
2007
2008
2009
2010
2011
2012
2013
2014
2015
2016
Jahr
MSM
Hetero
IVDA
PPI
k.A.
Abbildung 15: HIV-Erstdiagnosen in Sachsen nach Infektionsrisiko und Diagnosejahr, 2007-2016
Legende s. Abbildung 14

 
│7
Der heterosexuelle Übertragungsweg
wurde im Berichtsjahr besonders häu-
fig - in 25,7 % der Fälle - im Stadtraum
Dresden angegeben. Der entsprechende
Vorjahreswert lag bei 2 %. Im Stadtraum
Chemnitz und auch im „übrigen Land“
lag der Anteil der durch heterosexuelle
Kontakte übertragenen HIV-Infektionen
bei durchschnittlich 17 %. Im Stadtraum
Leipzig spielte der heterosexuelle Über-
tragungsweg 2016 eine vergleichsweise
untergeordnete Rolle (8,7 %).
Bei Betrachtung der Infektionsrisiken für
die Geschlechter in Sachsen zeigt sich,
dass bei den Frauen im Zeitraum 2001-
2016 die HIV-Infektionen am häufigsten
(ca. 74 %) durch heterosexuelle Kon-
takte erworben wurden. Ca. 68 % der
Männer gaben im o.g. Zeitraum sexuelle
Kontakte mit Männern (MSM) und nur
5,5 % der Fälle heterosexuelle Kontakte
als Infektionsrisiko an (Tab. 6, Abb. 17).
Das dritthäufigste Übertragungsrisiko für
eine HIV-Infektion in Sachsen 2016 war
der i.v.-Drogengebrauch (IVDA), was bei
beiden Geschlechtern mit einer ähnlichen
Häufigkeit beobachtet wurde (Frauen: 3,8
%, Männer: 2,9 %).
AIDS-Erkrankungen
Zum Zeitpunkt der Berichterstellung wa-
ren die aktuellen Daten des RKI über die
mitgeteilten AIDS-Fälle des Jahres 2016
noch nicht veröffentlicht.
Aus dem Freistaat Sachsen wurden seit
Erfassungsbeginn bis Ende 2015 insge-
samt 186 AIDS-Fälle berichtet (Tab. 10).
Die Meldung der AIDS-Erkrankungen er-
folgt durch die behandelnden Ärzte auf
freiwilliger Basis. Es wird daher auch für
Sachsen – von lokalen Ausnahmen ab-
gesehen – von einer Untererfassung der
AIDS-Fälle ausgegangen.
Nach Schätzungen des RKI soll die Ge-
samtzahl der Todesfälle bei
HIV-Infizier-
ten in Sachsen seit Beginn der Epidemie
bis Ende 2015 bei ca. 160 (150-170)
liegen. Im Jahr 2015 sollen im Freistaat
5 (5-10) Menschen aufgrund ihrer AIDS-
Erkrankung verstorben sein (Epidemio-
logische Kurzinformation des RKI: HIV/
AIDS in Deutschland bzw. in Sachsen
- Eckdaten der Schätzung, Stand: Ende
2015;
http://www.rki.de).
Für Deutschland schätzt das RKI die Ge-
samtzahl der HIV-Positiven seit Beginn
der Epidemie bis Ende 2015 auf etwa
84.700 (78.300-91.100), die Zahl der To-
desfälle auf ca. 28.100 (27.000-29.200).
23
30
13
22
88
9
4
4
7
24
2
2
2
6
3
10
4
9
26
0%
10%
20%
30%
40%
50%
60%
70%
80%
90%
100%
Dresden
Leipzig
Chemnitz
übriges
Land
gesamt
Stadtraum
MSM
Hetero
IVDA
PPI
k.A.
Abbildung 16: HIV-Erstdiagnosen in Sachsen nach Infektionsrisiko und Stadtraum, 2016
Legende siehe Abbildung 14
67,5
5,5
73,6
2,9
3,8
23,7
21,4
0%
10%
20%
30%
40%
50%
60%
70%
80%
90%
100%
männlich
weiblich
Geschlecht
MSM
Hetero
IVDA
PPI
k.A.
Abbildung 17: HIV-Erstdiagnosen in Sachsen nach Infektionsrisiko und Geschlecht, 2001-2016
Legende siehe Abbildung 14

 
8 │
Im Jahr 2015 sollen ca. 460 (440-480) Todesfälle bei
HIV-Infi-
zierten eingetreten sein (Epidemiologische Kurzinformation des
RKI: HIV/AIDS in Deutschland - Eckdaten der Schätzung, Stand:
Ende 2015;
http://www.rki.de).
Zusammenfassung
Mit 145 HIV-Neudiagnosen in 2016 im Freistaat Sachsen lag die
Anzahl an HIV-Erstnachweisen ca. ein Viertel unter dem Vorjah-
reswert von 190, aber über der durchschnittlichen Anzahl der
HIV-Erstnachweise der letzten sieben Jahre (138). Im Berichts-
jahr ergab sich für Sachsen eine Inzidenz der HIV-Erstdiagnosen
von 3,6 pro 100.000 Einwohner (bundesdeutscher Durchschnitt
4,2). In den neuen Bundesländern lag die Inzidenz der HIV-Erst-
diagnosen 2016 bei 2,9 pro 100.000.
Bezogen auf den Zeitraum 2001-2016 waren durchschnittlich
87 % der HIV-positiv Getesteten männlichen und 12 % weibli-
chen Geschlechts.
Im Zeitraum 2001-2016 wurde in Sachsen die größte Anzahl der
HIV-Erstdiagnosen insgesamt aus der Altersgruppe der 30- bis
39-Jährigen (ca. 31 %) gemeldet. In dieser Altersgruppe wur-
den ebenso die meisten Neudiagnosen sowohl beim weiblichen
als auch beim männlichen Geschlecht gestellt (ca. 28 % bzw.
ca. 32 %). Im Jahr 2016 waren in Sachsen vergleichbar hohe
altersspezifische Inzidenzen der Gesamt-HIV-Erstdiagnosen pro
100.000 bei den Altersgruppen der 20- bis 24-Jährigen (8,3), der
25- bis 29-Jährigen (8,5) und der 30- bis 39-Jährigen (8,8) zu
beobachten. Bei den männlichen HIV-Erstdiagnostizierten wur-
den 2016 für die drei Altersgruppen zwischen 20 bis 39 Jahren
die höchsten altersspezifischen Inzidenzen von 13,3; 12,5 und
15,7 pro 100.000 beobachtet.
Durchschnittlich 34 % der Erstnachweise bei HIV-Infizierten
seit 2001 stammten aus dem Stadtraum Leipzig. Im Berichtsjahr
lag der prozentuale Anteil hier bei ca. 32 %, in den Stadträumen
Chemnitz und Dresden bei 17 % bzw. 24 %.
Für die Region Leipzig wurde im Berichtsjahr eine über dem
sächsischen Durchschnitt liegende Inzidenz der HIV-Neudiag-
nosen von 5,5 pro 100.000 Einwohner beobachtet (Sachsen: 3,6
pro 100.000). Bei den Regionen Chemnitz und Dresden lagen die
Neudiagnosen-Inzidenzen unter dem sächsischen Mittelwert
(3,0 bzw. 2,8 pro 100.000 Einwohner).
Für die Stadträume Chemnitz und Leipzig konnten 2016 nahezu
übereinstimmende Inzidenzen von HIV-Erstdiagnosen gezeigt
werden (9,7 bzw. 8,2 pro 100.000 Einwohner). Für den Stadt-
raum Dresden wurde im Berichtsjahr eine Inzidenz von 6,4 pro
100.000 Einwohner ermittelt.
Mit ca. 61 % lag im Berichtsjahr der Anteil der MSM an den
neu diagnostizierten HIV-Infizierten im Mittel der letzten Jahre
seit 2004.
Bearbeiter: Dr. med. Ingrid Ehrhard
LUA Dresden
DB Ursula Reif
LUA Dresden
Anlagen: Tabelle 1 bis 10

 
│9
Tabelle 1: Ergebnisse der in der LUA Sachsen durchgeführten HIV-Antikörperteste im Jahr 2016
(bezogen auf positive Seren)
Chemnitz
Dresden
Leipzig
Gesamt
absolut
%
absolut
%
absolut
%
absolut
%
1. HIV-Antigen/ Antikörper-Screening-
Untersuchungen insgesamt
1.465
100,00
3.060
100,00
2.765
100,00
7.290
100,00
davon Frauen
459
31,33
1.036
33,86
921
33,31
2.416
33,14
1.1 davon im Bestätigungstest positiv
14
0,96
33
1,08
27
0,98
74
1,02
davon Frauen
1
0,07
3
0,10
3
0,11
7
0,10
2. anonyme Untersuchungen insgesamt
728
49,69
2.879
94,08
2.118
76,60
5.725
78,53
2.1 davon im Bestäti gungstest positiv
5
0,34
33
1,08
15
0,54
53
0,73
3. Differenzierung nach Einsendern
3.1 Gesundheitsämter
1.265
86,35
2.904
94,90
2.651
95,88
6.820
93,55
3.2 Justizvollzugs anstalten/Polizei
182
12,42
143
4,67
112
4,05
437
5,99
3.3 Krankenhäuser
0
0,00
6
0,20
0,00
0,00
6
0,08
3.4 sonstige
18
1,23
7
0,23
2
0,07
27
0,37
4. Differenzierung nach Personengruppen
4.1 Personen mit häufig wechselnden Partnern
28
1,91
146
4,77
8
0,29
182
2,50
4.2 intravenöse Drogenabhängige
0
0,00
2
0,07
1
0,04
3
0,04
4.3 Asylbewerber
49
3,34
3
0,10
3
0,11
55
0,75
4.4 Hämophile/nach Bluttransfusion/Dialyse
0
0,00
0
0,00
0
0,00
0
0,00
4.5 medizinisches Personal
2
0,14
1
0,03
0
0,00
3
0,04
4.6 ohne Angaben
1.386
94,61
2.908
95,03
2.753
99,57
7.047
96,67
Tabelle 2: In der LUA Sachsen durchgeführte HIV-Antikörperteste für Sächsische Justizvollzugsanstalten im Jahr 2016
Anzahl der Untersuchungen
davon positiv im Bestätigungstest
Region Chemnitz
178
davon:
Chemnitz
51
Zwickau
4
Waldheim
123
Region Dresden
92
davon:
Bautzen
22
Dresden
18
Görlitz
39
Zeithain
13
Region Leipzig
112
2
davon:
Leipzig JV-Krankenhaus
58
2
Regis-Breitingen
19
Torgau
35
Gesamt
382
2

10 │
Tabelle 3: HIV-Erstdiagnosen in Sachsen nach Diagnosejahr und Geschlecht
(RKI SurvStat Stand: 01.05.17, bis Ende Februar 2017)
Jahr
Geschlecht
Gesamt
männlich
weiblich
unbekannt
absolut
%
absolut
%
absolut
%
absolut
%
2001
22
68,8
9
28,1
1
3,1
32
100
2002
31
91,2
3
8,8
0
0
34
100
2003
14
58,3
9
37,5
1
4,2
24
100
2004
40
81,6
9
18,4
0
0
49
100
2005
57
83,8
11
16,2
0
0
68
100
2006
54
84,4
9
14,1
1
1,6
64
100
2007
77
92,8
5
6,0
1
1,2
83
100
2008
69
87,3
9
11,4
1
1,3
79
100
2009
75
88,2
10
11,8
0
0
85
100
2010
93
85,3
16
14,7
0
0
109
100
2011
95
90,5
10
9,5
0
0
105
100
2012
102
91,1
10
8,9
0
0
112
100
2013
127
92,0
11
8,0
0
0
138
100
2014
153
91,1
15
8,9
0
0
168
100
2015
162
85,3
28
14,7
0
0
190
100
2016
127
87,6
18
12,4
0
0
145
100
Gesamt
1.298
87,4
182
12,3
5
0,3
1.485
100

│11
Tabelle 4: HIV-Erstdiagnosen in Sachsen nach Diagnosejahr und Region
(RKI SurvStat Stand: 01.05.17, bis Ende Februar 2017)
Jahr
Stadtraum
übriges Land
Gesamt
Dresden
Leipzig
Chemnitz
Zwickau*
abs.
%
abs.
%
abs.
%
abs.
%
abs.
%
abs.
%
2001
7
21,9
9
28,1
7
21,9
1
3,1
8
25,0
32
100
2002
12
35,3
10
29,4
2
5,9
1
2,9
9
26,5
34
100
2003
1
4,2
12
50,0
2
8,3
0
0
9
37,5
24
100
2004
12
24,5
23
46,9
3
6,1
2
4,1
9
18,4
49
100
2005
14
20,6
26
38,2
6
8,8
6
8,8
16
23,5
68
100
2006
18
28,1
18
28,1
7
10,9
2
3,1
19
29,7
64
100
2007
19
22,9
22
26,5
9
10,8
5
6,0
28
33,7
83
100
2008
21
26,6
31
39,2
3
3,8
-
-
24
30,4
79
100
2009
18
21,2
30
35,3
10
11,8
-
-
27
31,8
85
100
2010
28
25,7
44
40,4
6
5,5
-
-
31
28,4
109
100
2011
35
33,3
28
26,7
11
10,5
-
-
31
29,5
105
100
2012
21
18,7
42
37,5
15
13,4
-
-
34
30,4
112
100
2013
34
24,6
37
26,8
28
20,3
-
-
39
28,3
138
100
2014
35
20,8
58
34,5
35
20,8
-
-
40
23,8
168
100
2015
48
25,3
61
32,1
28
14,7
-
-
53
27,9
190
100
2016
35
24,1
46
31,7
24
16,6
-
-
40
27,6
145
100
Gesamt
358
24,1
497
33,5
196
13,2
-
-
434
29,2
1.485
100
*seit 2008 nicht mehr separat ausgewiesen im SurvStat
Tabelle 5: HIV-Erstdiagnosen in Sachsen nach Diagnosejahr und Übertragungsweg
(RKI SurvStat Stand: 01.05.17, bis Ende Februar 2017)
Jahr
Übertragungsweg
Gesamt
MSM
IVDA
Blut
Hetero
PPI
k.A.
abs.
%
abs.
%
abs.
%
abs.
%
abs.
%
abs.
%
abs.
%
2001
8
25,0
1
3,1
0
0
14
43,8
1
3,1
8
25,0
32
100
2002
15
44,1
1
2,9
0
0
6
17,6
0
0
12
35,3
34
100
2003
9
37,5
0
0
0
0
10
41,7
0
0
5
20,8
24
100
2004
31
63,3
2
4,1
0
0
7
14,3
1
2,0
8
16,3
49
100
2005
42
61,8
1
1,5
0
0
12
17,6
0
0
13
19,1
68
100
2006
30
46,9
2
3,1
0
0
8
12,5
0
0
24
37,5
64
100
2007
53
63,9
4
4,8
0
0
7
8,4
1
1,2
18
21,7
83
100
2008
52
65,8
0
0
0
0
9
11,4
0
0
18
22,8
79
100
2009
57
67,1
2
2,4
0
0
10
11,8
0
0
16
18,8
85
100
2010
59
54,1
2
1,8
0
0
14
12,8
0
0
34
31,2
109
100
2011
72
68,6
1
1,0
0
0
14
13,3
0
0
18
17,1
105
100
2012
65
58,0
5
4,5
0
0
10
8,9
1
0,9
31
27,7
112
100
2013
83
60,1
2
1,4
0
0
15
10,9
1
0,7
37
26,8
138
100
2014
103
61,3
8
4,8
0
0
21
12,5
0
0
36
21,4
168
100
2015
109
57,4
9
4,7
0
0
28
14,7
1
0,5
43
22,6
190
100
2016
88
60,7
6
4,1
0
0
24
16,6
1
0,7
26
17,9
145
100
Gesamt
876
59,0
46
3,1
0
0
209
14,1
7
0,5
347
23,4
1.485
100
Legende: MSM
=
Männer, die Sex mit Männern haben
IVDA
=
intravenöse Drogengebrauch
Blut
=
Bluttransfusion/Blutprodukte
Hetero
=
heterosexuelle Kontakte
PPI
=
Mutter-Kind-Infektion
k.A.
=
keine Angabe

12 │
Tabelle 6: HIV-Erstdiagnosen in Sachsen nach Diagnosejahr, Geschlecht und Übertragungsweg
(RKI SurvStat Stand: 01.05.17, bis Ende Februar 2017)
Jahr
Geschlecht
Infektionsrisiko
Gesamt
MSM
IVDA
Blut
Hetero
PPI
k.A.
2001
männlich
8
1
0
5
1
7
22
weiblich
0
0
0
8
0
1
9
unbekannt
0
0
0
1
0
0
1
2002
männlich
15
1
0
4
0
11
31
weiblich
0
0
0
2
0
1
3
unbekannt
0
0
0
0
0
0
0
2003
männlich
9
0
0
1
0
4
14
weiblich
0
0
0
8
0
1
9
unbekannt
0
0
0
1
0
0
1
2004
männlich
31
2
0
1
0
6
40
weiblich
0
0
0
6
1
2
9
unbekannt
0
0
0
0
0
0
0
2005
männlich
42
1
0
3
0
11
57
weiblich
0
0
0
9
0
2
11
unbekannt
0
0
0
0
0
0
0
2006
männlich
30
1
0
2
0
21
54
weiblich
0
1
0
5
0
3
9
unbekannt
0
0
0
1
0
0
1
2007
männlich
53
3
0
2
1
18
77
weiblich
0
0
0
5
0
0
5
unbekannt
0
1
0
0
0
0
1
2008
männlich
52
0
0
5
0
12
69
weiblich
0
0
0
4
0
5
9
unbekannt
0
0
0
0
0
1
1
2009
männlich
57
2
0
3
0
13
75
weiblich
0
0
0
7
0
3
10
unbekannt
0
0
0
0
0
0
0
2010
männlich
59
2
0
2
0
30
93
weiblich
0
0
0
12
0
4
16
unbekannt
0
0
0
0
0
0
0
2011
männlich
72
1
0
4
0
18
95
weiblich
0
0
0
10
0
0
10
unbekannt
0
0
0
0
0
0
0
2012
männlich
65
3
0
5
1
28
102
weiblich
0
2
0
5
0
3
10
unbekannt
0
0
0
0
0
0
0
2013
männlich
83
2
0
9
0
33
127
weiblich
0
0
0
6
1
4
11
unbekannt
0
0
0
0
0
0
0
2014
männlich
103
8
0
9
0
33
153
weiblich
0
0
0
12
0
3
15
unbekannt
0
0
0
0
0
0
0
2015
männlich
109
6
0
9
1
37
162
weiblich
0
3
0
19
0
6
28
unbekannt
0
0
0
0
0
0
0
2016
männlich
88
5
0
8
1
25
127
weiblich
0
1
0
16
0
1
18
unbekannt
0
0
0
0
0
0
0

│13
Jahr
Geschlecht
Infektionsrisiko
Gesamt
MSM
IVDA
Blut
Hetero
PPI
k.A.
2001-2016
männlich
876
38
0
72
5
307
1.298
weiblich
0
7
0
134
2
39
182
unbekannt
0
1
0
3
0
1
5
Gesamt
876
46
0
209
7
347
1.485
Legende s. Tabelle 5
Tabelle 7: HIV-Erstdiagnosen in Sachsen nach Diagnosejahr, Geschlecht und Altersgruppe
(RKI SurvStat Stand: 01.05.17, bis Ende Februar 2017)
Jahr
Geschlecht
Altersgruppe
Gesamt
0-14
15-19
20-24
25-29
30-39
40-49
50-59
60-74
75-99
k.A.
2001
männlich
1
2
2
7
5
2
2
1
0
0
22
weiblich
0
0
3
1
4
0
0
0
0
1
9
unbekannt
0
0
0
0
1
0
0
0
0
0
1
2002
männlich
0
0
4
6
11
9
1
0
0
0
31
weiblich
0
0
1
0
1
1
0
0
0
0
3
unbekannt
0
0
0
0
0
0
0
0
0
0
0
2003
männlich
0
0
1
3
7
2
0
1
0
0
14
weiblich
0
0
0
5
2
1
0
1
0
0
9
unbekannt
0
0
0
0
1
0
0
0
0
0
1
2004
männlich
1
1
6
8
10
8
5
0
0
1
40
weiblich
1
0
2
2
2
1
1
0
0
0
9
unbekannt
0
0
0
0
0
0
0
0
0
0
0
2005
männlich
0
0
6
10
25
14
1
1
0
0
57
weiblich
0
1
2
2
4
1
0
1
0
0
11
unbekannt
0
0
0
0
0
0
0
0
0
0
0
2006
männlich
2
1
4
14
17
12
3
0
0
1
54
weiblich
0
0
4
4
0
1
0
0
0
0
9
unbekannt
0
0
0
1
0
0
0
0
0
0
1
2007
männlich
1
0
9
14
24
20
7
1
0
1
77
weiblich
0
1
0
1
1
2
0
0
0
0
5
unbekannt
0
0
0
0
0
1
0
0
0
0
1
2008
männlich
0
1
7
12
26
17
3
3
0
0
69
weiblich
0
0
1
2
2
3
1
0
0
0
9
unbekannt
0
0
0
0
0
1
0
0
0
0
1
2009
männlich
0
0
8
14
27
20
1
4
0
1
75
weiblich
0
0
3
4
1
2
0
0
0
0
10
unbekannt
0
0
0
0
0
0
0
0
0
0
0
2010
männlich
0
4
20
17
33
11
8
0
0
0
93
weiblich
0
1
3
3
3
3
1
2
0
0
16
unbekannt
0
0
0
0
0
0
0
0
0
0
0
2011
männlich
0
3
11
27
20
27
7
0
0
0
95
weiblich
0
0
1
3
2
3
1
0
0
0
10
unbekannt
0
0
0
0
0
0
0
0
0
0
0
2012
männlich
1
3
19
28
23
12
12
3
0
1
102
weiblich
0
0
0
5
3
1
1
0
0
0
10
unbekannt
0
0
0
0
0
0
0
0
0
0
0
2013
männlich
0
3
19
24
39
26
13
3
0
0
127
weiblich
1
0
1
4
3
2
0
0
0
0
11
unbekannt
0
0
0
0
0
0
0
0
0
0
0

14 │
Jahr
Geschlecht
Altersgruppe
Gesamt
0-14
15-19
20-24
25-29
30-39
40-49
50-59
60-74
75-99
k.A.
2014
männlich
0
1
19
41
48
28
15
1
0
0
153
weiblich
0
0
1
3
5
3
1
1
1
0
15
unbekannt
0
0
0
0
0
0
0
0
0
0
0
2015
männlich
1
2
20
30
56
24
24
4
1
0
162
weiblich
0
2
2
4
15
5
0
0
0
0
28
unbekannt
0
0
0
0
0
0
0
0
0
0
0
2016
männlich
1
1
11
18
43
27
14
11
1
0
127
weiblich
0
1
2
5
2
5
1
2
0
0
18
unbekannt
0
0
0
0
0
0
0
0
0
0
0
2001-2016
männlich
8
22
166
273
414
259
116
33
2
5
1.298
weiblich
2
6
26
48
50
34
7
7
1
1
182
unbekannt
0
0
0
1
2
2
0
0
0
0
5
Gesamt
10
28
192
322
466
295
123
40
3
6
1.485
Tabelle 8: Altersspezifische Inzidenz der HIV-Erstdiagnosen pro 100.000 in Sachsen nach Diagnosejahr und Geschlecht
(RKI SurvStat Stand: 01.05.17, bis Ende Februar 2017)
Jahr
Geschlecht
Altersgruppe
Gesamt
0-14
15-19
20-24
25-29
30-39
40-49
50-59
60-74
75-99
k.A.
2001
männlich
0,4
1,3
1,3
5,6
1,5
0,6
0,7
0,3
0
1,0
weiblich
0
0
2,3
0,9
1,3
0
0
0
0
0,4
Gesamt
0,2
0,7
1,8
3,5
1,5
0,3
0,4
0,1
0
0,7
2002
männlich
0
0
2,6
4,8
3,4
2,6
0,4
0
0
1,5
weiblich
0
0
0,8
0
0,3
0,3
0
0
0
0,1
Gesamt
0
0
1,8
2,6
1,9
1,5
0,2
0
0
0,8
2003
männlich
0
0
0,7
2,3
2,3
0,6
0
0,3
0
0,7
weiblich
0
0
0
4,5
0,7
0,3
0
0,2
0
0,4
Gesamt
0
0
0,4
3,3
1,7
0,5
0
0,2
0
0,6
2004
männlich
0,4
0,7
4,0
5,9
3,4
2,3
1,8
0
0
1,9
weiblich
0,5
0
1,5
1,7
0,8
0,3
0,4
0
0
0,4
Gesamt
0,4
0,4
2,8
4,0
2,1
1,3
1,1
0
0
1,1
2005
männlich
0
0
4,0
7,1
8,8
4,1
0,4
0,3
0
2,7
weiblich
0
0,8
1,5
1,7
1,6
0,3
0
0,2
0
0,5
Gesamt
0
0,4
2,8
4,6
5,4
2,2
0,2
0,2
0
1,6
2006
männlich
0,9
0,8
2,7
9,6
6,2
3,5
1,0
0
0
2,6
weiblich
0
0
3,0
3,2
0
0,3
0
0
0
0,4
Gesamt
0,5
0,4
2,9
7,0
3,3
1,9
0,5
0
0
1,5
2007
männlich
0,4
0
6,2
9,7
9,0
5,8
2,3
0,3
0
3,7
weiblich
0
1,0
0
0,8
0,4
0,6
0
0
0
0,2
Gesamt
0,2
0,5
3,3
5,5
5,0
3,4
1,1
0,1
0
2,0
2008
männlich
0
1,1
4,9
8,4
9,9
5,0
1,0
0,8
0
3,4
weiblich
0
0
0,8
1,6
0,9
0,9
0,3
0
0
0,4
Gesamt
0
0,6
2,9
5,2
5,7
3,2
0,6
0,4
0
1,9
2009
männlich
0
0
5,7
9,8
10,5
6,0
0,3
1,1
0
3,7
weiblich
0
0
2,3
3,2
0,4
0,6
0
0
0
0,5
Gesamt
0
0
4,1
6,7
5,8
3,4
0,2
0,5
0
2,0
2010
männlich
0
6,1
14,6
12,0
12,9
3,3
2,5
0
0
4,6
weiblich
0
1,6
2,4
2,4
1,3
1,0
0,3
0,5
0
0,8
Gesamt
0
3,9
8,8
8,2
7,5
2,2
1,4
0,3
0
2,6

│15
Jahr
Geschlecht
Altersgruppe
Gesamt
0-14
15-19
20-24
25-29
30-39
40-49
50-59
60-74
75-99
k.A.
2011
männlich
0
4,7
8,7
19,1
7,9
8,3
2,2
0
0
4,7
weiblich
0
0
0,9
2,4
0,9
1,0
0,3
0
0
0,5
Gesamt
0
2,4
4,9
10,9
4,6
4,8
1,3
0
0
2,5
2012
männlich
0,4
4,7
17,1
20,2
9,2
4,0
3,9
0,8
0
5,2
weiblich
0
0
0
4,0
1,4
0,4
0,3
0
0
0,5
Gesamt
0,2
2,4
9,3
12,6
5,5
2,2
2,1
0,4
0
2,8
2013
männlich
0
4,4
19,3
17,2
15,2
9,0
4,2
0,8
0
6,4
weiblich
0,4
0
1,1
3,2
1,3
0,8
0
0
0
0,5
Gesamt
0,2
2,3
10,5
10,6
8,7
5,1
2,1
0,4
0
3,4
2014
männlich
0
1,4
21,5
29,0
18,2
10,1
4,8
0,3
0
7,7
weiblich
0
0
1,2
2,4
2,2
1,2
0,3
0,2
0,3
0,7
Gesamt
0
0,8
10,5
16,6
10,7
5,9
2,6
0,3
0,2
4,1
2015
männlich
0,4
2,5
24,1
20,8
20,4
8,9
7,6
1,1
0,5
8,1
weiblich
0
3,1
2,7
3,1
6,2
2,1
0
0
0
1,4
Gesamt
0,2
2,6
14,0
12,5
13,8
5,7
3,8
0,5
0,2
1,7
2016
männlich
0,4
1,2
13,3
12,5
15,7
10,1
4,4
3,0
0,5
6,3
weiblich
0
1,4
2,7
3,9
0,8
2,1
0,3
0,5
0
0,9
Gesamt
0,2
1,3
8,3
8,5
8,8
6,3
2,4
1,7
0,2
3,6
2001-2016
männlich
0,2
1,4
8,1
12,3
9,3
5,0
2,4
0,5
0,08
4,0
weiblich
0,1
0,4
1,4
2,5
1,3
0,7
0,1
0,1
0,02
0,5
Gesamt
0,1
0,9
4,9
7,7
5,6
3,0
1,3
0,3
0,04
2,2
Tabelle 9: Bestätigte HIV-Antikörperteste in der BRD und den NBL
(RKI SurvStat Stand: 01.05.17, bis Ende Februar 2017)
Bundesland
Anzahl der positiven HIV-Bestäti-
gungsteste
01.01.2001-31.12.2016
Anzahl der positiven HIV-Bestäti-
gungsteste
2016
Inzidenz der HIV-Erstdiagnosen pro
100.000 Einwohner
2016
Brandenburg
705
69
2,8
Mecklenburg-Vorpommern
519
45
2,8
Sachsen
1.485
145
3,6
Sachsen-Anhalt
746
70
3,1
Thüringen
348
41
1,9
NBL gesamt
3.843
370
2,9
Deutschland
43.079
3.415
4,2
Tabelle 10: Berichtete AIDS-Fälle in Sachsen nach Diagnosejahr (Epidemiologisches Bulletin 38/2016, Stand: 01.03.16)
Jahr der Diagnose
Anzahl der berichteten AIDS-Fälle
<2006
95
2006
7
2007
9
2008
3
2009
4
2010
4
2011
13
2012
13
2013
12
2014
16
2015
10
Gesamt
186

image
Herausgeber:
Sächsisches Staatsministerium für Soziales und Verbraucherschutz
Landesuntersuchungsanstalt für das Gesundheits- und Veterinärwesen Sachsen
Jägerstraße 10, 01099 Dresden
E-Mail: presse@sms.sachsen.de
www.sms.sachsen.de
Autoren:
Dr. med. Ingrid Ehrhard, DB Ursula Reif,
Landesuntersuchungsanstalt für das Gesundheits- und Veterinärwesen Sachsen, Standort Dresden,
Jägerstraße 8/10, 01099 Dresden
Tel.: 0351/8144 1100
Gestaltung und Satz:
Landesuntesuchungsanstalt für das Gesundheits- und Veterinärwesen Sachsen
Titelbild:
ArtsyBee/pixabay.de
Redaktionsschluss:
11. Juli 2017
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