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Inklusionsprojekt
Berühmten Leipzigern auf der Spur
Musiker
Schriftsteller
Symbole
Einrichtungen
Persönlichkeiten
J. S. Bach
Thomaner-Chor
Die Prinzen
Samuel Hahnemann
Ernst Pinkert
Dr. Schreber
Jürgen Hart
RB Leipzig
Leipziger Lerche
Leipziger Löwe
Leipziger Volkszeitung
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Inklusionsprojekt
Berühmten Leipzigern auf der Spur
Projektbeginn:
September 2013
Projektleitung:
Frau Gerlach, Frau Kähler
Projektpartner:
Sächsische Landesschule für Hörgeschädigte Leipzig
Schule Portitz - Grundschule der Stadt Leipzig
Schule Mölkau - Grundschule der Stadt Leipzig
39. Schule - Grundschule der Stadt Leipzig
Friedrich-Schiller-Gymnasium der Stadt Leipzig
Schirmherrschaft: Sächsische Staatsministerin für Kultus
Frau Brunhild Kurth
Sächsische Landesschule für Hörgeschädigte Leipzig
Förderzentrum Samuel Heinicke
Karl-Siegismund-Straße 2, 04317 Leipzig
Telefon: +49 341 269040 oder 341 26904132
Telefax: +49 341 26904125
Mail: info@shs.smk.sachsen.de
2
www.landesschule-für-hörgeschädigte.sachsen.de

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Inklusionsprojekt
Berühmten Leipzigern auf der Spur
Einleitung
Der Begriff
Inklusion
wird im schulischen Kontext oft gebraucht, er ist in aller
Munde.
Der Inklusionsgedanke spielt in allen allgemeinbildenden Schulen eine Rolle.
Aber wie sieht es in der Realität aus? Immer mehr Schüler mit einer
Hörschädigung werden gemeinsam mit hörenden Schülern unterrichtet.
Schüler mit einer Hörschädigung, die eine Hörgeschädigtenschule besuchen,
haben wenig Kontakt zu hörenden Schülern.
So kam uns der Gedanke: Wir öffnen die Hörgeschädigtenschule für
hörende Schüler und gestalten gemeinsam ein Projekt.
Hörgeschädigte und hörende Schüler lernen sich beim gemeinsamen
Bearbeiten eines Projektthemas kennen und überwinden dabei kommunikative
Barrieren. Jeder hat die Chance, auf den Anderen zuzugehen, Vorbehalte
abzubauen und gegenseitiges Verstehen zu fördern. Beide Seiten profitieren
davon und stärken dabei ihre sozialen Kompetenzen.
Das gewählte Projektthema
„Berühmten Leipzigern auf der Spur“
ist sehr
offen angelegt. Egal, ob Grundschüler, Förderschüler oder Gymnasiast, jeder
bringt sich mit seinen Kompetenzen und seinen Interessen in das
Gesamtprojekt ein.
Unser Vorhaben ist eine große inhaltliche und
organisatorische Herausforderung, sind doch
ca. 350 Schüler unter einen Hut zu bringen.
Für das Projektteam ist die Planung auch eine
positive Erfahrung.
Ziel aller Projektpartner und -teilnehmer ist
es, das große Wort Inklusion gemeinsam mit
Leben zu füllen!
Einladung zum Projekt, Januar 2013
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Inklusionsprojekt
Berühmten Leipzigern auf der Spur
Vorstellung der Kategorien
Persönlichkeiten
, z.B.
Samuel Hahnemann, Ernst Pinkert, Dr. Schreber, Karl Heine, Jürgen Hart...
Musiker
, z.B.
Die Prinzen, Das Musikerviertel...
Schriftsteller
, z.B.
Friedrich Schiller, Lene Voigt…
Einrichtungen
, z.B.
LVZ, Sportforum, Zoo, Theater der Jungen Welt...
Symbole
, z.B.
Leipziger Löwe...
Vorstellung der Projekte ........................................................................................................... Seite 5 bis 24
Auswertung der Projekte ......................................................................................................... Seite 26 bis 44
Sponsoren .....................................................................................................................................Seite 45
Erinnerungen ...............................................................................................................................Seite 46 und 47
Impressum ....................................................................................................................................Seite 48
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Inklusionsprojekt: Berühmten Leipzigern auf der Spur
HINTERGRUND
PROJEKTTHEMA
TEILNEHMER
PRÄSENTATION
KOSTEN
PROJEKTBESCHREIBUNG
Michael Fischer, Künstlername Michael Fischer-Art, studierte von 1992 bis 1997 an der
Hochschule für Grafik und Buchkunst in der Grafik-Klasse von Professor Rolf Münzner in
Leipzig. In seiner Bildsprache bedient er sich satter Farben, großer Flächen, einfacher Strukturen
und comicartiger „Muppets“.
Ein berühmter Leipziger - Michael Fischer-Art
Klassenstufe 2 bis 4
Die Schüler stellen in einem Dossier das Leben und die Kunstwerke des Künstlers vor und
präsentieren ihre eigenen Werke auf der Leinwand.
ca. 200 Euro
Beim Besuch der Galerie in den Brühlarkaden lernen die Schüler die Werke des Leipziger Künstlers
kennen. Sie recherchieren über seine Biografie und legen ein Dossier an. Eine Entdeckungsreise
durch Leipzig führt die Schüler anschließend zu seinen Kunstwerken und inspiriert sie, eigene
Kunstwerke auf der Leinwand im Fischer-Art-Stil farbig zu gestalten.
Michael Fischer-Art
Maler
© Fischer-Art, Atelier Leipzig
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Inklusionsprojekt: Berühmten Leipzigern auf der Spur
HINTERGRUND
PROJEKTTHEMA
TEILNEHMER
PRÄSENTATION
KOSTEN
PROJEKTBESCHREIBUNG
Ernst Pinkert, 1844 im sächsischen Hirschfelde geboren, war ein deutscher Gastwirt und
der Gründer des Leipziger Zoos. Neunzehnjährig zog Pinkert nach Leipzig und arbeitete als
Gastwirt. In seinem eigenen Restaurant begann er mit der Ausstellung exotischer Tiere. Am
9. Juni 1878 eröffnete er seinen „Pfaffendorfer Tierpark“.
Der Zoologische Garten in Leipzig und sein Gründer Ernst Pinkert
Klassenstufen 6 bis 8
Das Wandfries der Schüler zeigt die Entwicklung des Zoos. Ein Modell aus Papier und Holz stellt
den Gründergarten vor.
ca. 500 Euro
Die Schüler gewinnen durch eine mediengestützte Recherche Einblicke in die Anfänge
des Leipziger Zoos. Auf einer geführten Exkursion durch die Zoo-Anlage begeben sie sich
anschließend hinter die Kulissen auf die Spuren des Gründervaters. Aus diesen Eindrücken
entstehen ein Wandfries zur Geschichte des Zoos sowie ein Modell des Gründergartens aus
Pappe und Holz.
Ernst Pinkert
Persönlichkeiten
© Zoo Leipzig
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Inklusionsprojekt: Berühmten Leipzigern auf der Spur
HINTERGRUND
PROJEKTTHEMA
TEILNEHMER
PRÄSENTATION
KOSTEN
PROJEKTBESCHREIBUNG
Ernst Pinkert, 1844 im sächsischen Hirschfelde geboren, war ein deutscher Gastwirt und
der Gründer des Leipziger Zoos. Neunzehnjährig zog Pinkert nach Leipzig und arbeitete als
Gastwirt. In seinem eigenen Restaurant begann er mit der Ausstellung exotischer Tiere. Am
9. Juni 1878 eröffnete er seinen „Pfaffendorfer Tierpark“.
Zoo Leipzig – auf den Spuren Ernst Pinkerts
Klassenstufe 2
Die Schüler zeigen ihre Mini-Zoos aus Papier und tragen Tiergedichte vor.
ca. 250 Euro
Beim Zoobesuch arbeiten die Schüler an kleinen Forschungsaufträgen zur Geschichte des
Zoos. Sie vergleichen den Zoo zu Pinkerts Zeiten mit dem heutigen Gelände. Anschließend
basteln sie einen Papierzoo in Anlehnung an das Gondwana-Land und lesen tierische Texte.
Ernst Pinkert
Persönlichkeiten
© Zoo Leipzig
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Inklusionsprojekt: Berühmten Leipzigern auf der Spur
HINTERGRUND
PROJEKTTHEMA
TEILNEHMER
PRÄSENTATION
KOSTEN
PROJEKTBESCHREIBUNG
Johann Sebastian Bach, Komponist sowie Orgel- und Klaviervirtuose des Barock,
ist der vielleicht berühmteste Sohn der Stadt Leipzig. 1685 in Eisenach geboren, wirkte er von
1723 bis 1750 als Thomaskantor und war für die Musik in den vier Hauptkirchen der Stadt
verantwortlich.
Bach in Leipzig
Klassenstufe 2
Die Schüler lassen den „Kaffee-Kanon“ erklingen und verkleiden sich mit selbstgebastelten
Perücken als barocke Zeitgenossen.
ca. 280 Euro
Eine Führung in der Thomaskirche sowie der Besuch im Bach-Museum machen das Leben und
Werk dieser bedeutenden Persönlichkeit lebendig. In kindgerechter Form erfahren die Schüler
mehr über die Lebensumstände von Bach und seiner Familie im Leipzig des 18. Jahrhunderts.
Sie lauschen seiner Musik und erproben sich im Kanon-Singen. Die barocke Kleiderordnung wird
mit Krepppapier nachgestellt.
Johann Sebastian Bach
Musiker
Johann Sebastian Bach im Alter von
61 Jahren, Kopie oder Zweitversion
des Gemäldes von 1746, E.G.
Haußmann, gemeinfrei
Johann Sebastian Bach, Sonata 1ma á Violino Solo senza Baßo di JSBach, Adagio, 1720, Autograph, gemeinfrei
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Inklusionsprojekt: Berühmten Leipzigern auf der Spur
HINTERGRUND
PROJEKTTHEMA
TEILNEHMER
PRÄSENTATION
KOSTEN
PROJEKTBESCHREIBUNG
Johann Sebastian Bach, Komponist sowie Orgel- und Klaviervirtuose des Barock,
ist der vielleicht berühmteste Sohn der Stadt Leipzig. 1685 in Eisenach geboren, wirkte er
von 1723 bis 1750 als Thomaskantor und war für die Musik in den vier Hauptkirchen der
Stadt verantwortlich.
Bach in Leipzig
Klassenstufe 4
Die Schüler gestalten Collagen und präsentieren ihre getöpferten Bach-Figuren.
ca. 100 Euro
Zur Einstimmung hören die Schüler Musikbeispiele und erleben eine Probe des Bach-
Ensembles in einer Leipziger Kirche. Eine kindgerechte Führung auf der „Leipziger
Notenspur“ bringt die Schüler zu den Wirkungsstätten des Thomaskantors. Die Schüler
modulieren anschließend eine Bach-Figur in Ton und erleben bei einer Stadtralley Leipzig als
Musikstadt.
Johann Sebastian Bach
Musiker
Johann Sebastian Bach
Johann Sebastian Bach Signature at Kantate „Gott ist mein König“, 1708: „Gio Basti Bach“ (= Giovanni Bastiano Bach), gemeinfrei
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Inklusionsprojekt: Berühmten Leipzigern auf der Spur
HINTERGRUND
PROJEKTTHEMA
TEILNEHMER
PRÄSENTATION
KOSTEN
PROJEKTBESCHREIBUNG
Karl Heine, 1819 in Leipzig geboren, war ein sächsischer Rechtsanwalt, Unternehmer und
Politiker. Als Industriepionier und Grundbesitzer prägte er maßgeblich das Gesicht der Leipziger
Westvorstadt und von Plagwitz. Er veranlasste u.a. den Bau künstlicher Gewässer.
Der „Karl-Heine-Kanal“ erinnert bis heute daran.
Die Industrialisierung des Leipziger Westens um 1900 unter Karl Heine
Klassenstufe 8 bis 10
Die Schüler stellen Bildträger her und sammeln verschiedene Materialien zum Thema..
ca. 450 Euro
Ein angeleiteter Rundgang führt die Projektgruppe in und um die Karl-Heine-Straße in das
Thema Industrialisierung im Leipziger Westen ein. Vertiefend geht es weiter mit einem Besuch
im Museum für Druckkunst in der Nonnenstraße. Praktische Arbeiten im Tischlern und Drucken
folgen in zwei Handwerksbetrieben in Plagwitz.
Karl Heine
Persönlichkeiten
Karl Heine, um 1880
Quelle: Stadtgeschichtliches
Museum Leipzig, gemeinfrei
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Inklusionsprojekt: Berühmten Leipzigern auf der Spur
HINTERGRUND
PROJEKTTHEMA
TEILNEHMER
PRÄSENTATION
KOSTEN
PROJEKTBESCHREIBUNG
Die Leipziger Südwestvorstadt ist auch bekannt unter dem Stichwort „Musikviertel“.
Einige Straßen des Viertels sind nach Komponisten und Musikern benannt, deren
Wirkungsstätte zumindest zeitweise im Musikviertel lag, wie beispielsweise Max Reger,
Ludwig Güttler, Edvard Grieg und Kurt Masur.
Musiker und Förderer der Musik im Leipziger Musikviertel
Klassenstufe 8 bis 10
Die Schüler präsentieren eine Projektmappe. Schautafeln zeigen die Ergebnisse von
Partner- und Gruppenarbeiten.
ca. 250 Euro
Welche Musiker lebten im Viertel? Was führte sie nach Leipzig und was haben sie hier
bewirkt? Diese und viele andere Fragen beantworten die Schüler mit Unterstützung des
Musikviertel e.V. in einer Projektmappe. Auf einem Rundgang durch den Stadtteil
erstellen sie in Partner- und Gruppenarbeit einen Lageplan und hören Vorträge über die
Geschichte des Musikviertels und des Vereins.
Das Leipziger Musikviertel
Kulturstätten
Luftbild Leipziger Musikerviertel, 2012, © Uwe Schoßig
Blick vom Turm des Neuen Rathaus auf das
Villenviertel zwischen Karl-Tauchnitz-Straße
und Wächterstraße, um 1900.
Quelle: Stadtgeschichtliches Museum Leipzig,
Inv.-Nr. 4322
Urheber: Hermann Walter (1838-1909)
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Inklusionsprojekt: Berühmten Leipzigern auf der Spur
HINTERGRUND
PROJEKTTHEMA
TEILNEHMER
PRÄSENTATION
KOSTEN
PROJEKTBESCHREIBUNG
Unter dem Motto „Sport findet Stadt“ präsentiert sich Leipzig als Sportstadt.
Der Vereinssport vertritt etwa 70 Sportarten. Im Jahr 2003 wurde Leipzig zum deutschen
Kandidaten für die Ausrichtung der Olympischen Spiele 2012 gewählt. Im Sommer 2006
fanden fünf Spiele der Fußball-Weltmeisterschaft in Leipzig statt.
Berühmten Sportlern auf der Spur
Klassenstufe 5 bis 9
Die Projektgruppe zeigt eine Power-Point-Präsentation mit Video-Sequenzen über ihre
sportlichen Erlebnisse.
ca. 300 Euro
Zum Einstieg informieren sich die Schüler über olympische Sportarten und bekannte
Sportler-Persönlichkeiten Leipzigs. Die Schüler lernen dann auf Exkursionen den
Olympiastützpunkt und das Bootshaus am Klingerweg kennen. Sie probieren sich vor Ort
unter professioneller Anleitung in verschiedenen Sportarten aus, z.B. Kanufahren und
Judo. Sie sprechen mit Sportlern über Profi- und Behindertensport.
Sportstätten in Leipzig
Institutionen
Luftbild Leipziger Arena, 20012, © Uwe Schoßig
Luftbild Grünauer Welle (Sportbad),
© Uwe Schoßig
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Inklusionsprojekt: Berühmten Leipzigern auf der Spur
HINTERGRUND
PROJEKTTHEMA
TEILNEHMER
PRÄSENTATION
KOSTEN
PROJEKTBESCHREIBUNG
Das Stadtgeschichtliche Museum Leipzig ist das historische Gedächtnis der Stadt.
Die Leipziger können sich hier z.B. über bekannte Persönlichkeiten informieren, die das
Gesicht der Stadt prägten. Aber wie steht es um dieses Wissen? Was wissen die Leipziger
und wie beschreiben sie das Bild ihrer Stadt?
Was ist in unseren Köpfen drin?
Klassenstufe 3 bis 6
Die Schüler präsentieren ihre Collagen und stellen die Ergebnisse der Interviews in Bild
und Ton vor.
ca. 150 Euro
Die Projektgruppe erstellt eine Route durch Leipzig mit Orten, an denen bekannte
Persönlichkeiten gewirkt haben. Im Stadtgeschichtlichen Museum nehmen sie am
Suchspiel „Kluge Augen, schöne Bärte - Was gehört zu wem?“ teil und interviewen im
Anschluss Passanten auf Leipzigs Straßen über ihr Bild von der Stadt. Die Ergebnisse
werden kreativ in Form von Köpfen mit Collagen aus Text und Bild dargestellt.
Stadtgeschichtliches Museum
Institutionen
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Inklusionsprojekt: Berühmten Leipzigern auf der Spur
HINTERGRUND
PROJEKTTHEMA
TEILNEHMER
PRÄSENTATION
KOSTEN
PROJEKTBESCHREIBUNG
Lene Voigt, 1891 in Leipzig geboren, arbeitete seit ihrem 30. Lebensjahr als freie
Schriftstellerin. Ihre in sächsischer Mundart verfassten Texte erreichten vor 1933 große
Popularität.
Nach Ende des Krieges wurden ihre Texte vergessen. Das Leben der Dichterin war bis zu
ihrem Tod von psychischen Krankheiten geprägt.
Die sächsische Mundartdichterin Lene Voigt
Klassenstufe 7 bis 10
Die Schüler tragen Texte von Lene Voigt in sächsischer Mundart vor und präsentieren
Ausschnitte aus der Dichterinnenbiografie über Powerpoint.
ca. 150 Euro
Die Schüler wandeln nach einem gemeinsamen Frühstück mit „Gaggaudebbchen“ unter
Führung von Mitgliedern der Lene-Voigt-Gesellschaft auf den Spuren der Dichterin:
Reudnitz, Ratskeller, Kabaretts, Psychiatriemuseum, Südfriedhof. Im Garten der Sinne lesen
die Schüler Gedichte, Märchen und Balladen der Dichterin und üben den stimmungsvollen
Vortrag der Texte in sächsischer Mundart.
Lene Voigt
Schriftsteller
Erinnerungstafel an Lene Voigt in der Leipziger Schletterstraße, 2009, © Sylvia Zedler
Lene Voigt um 1910. © Lene-
Voigt-Gesellschaft e.V.
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Inklusionsprojekt: Berühmten Leipzigern auf der Spur
HINTERGRUND
PROJEKTTHEMA
TEILNEHMER
PRÄSENTATION
KOSTEN
PROJEKTBESCHREIBUNG
Moritz Schreber, 1808 in Leipzig geboren, war Arzt und Leiter der Orthopädischen Heilanstalt
Leipzig. In seinen Schriften beschäftigte er sich vor allem mit Pädiatrie und den sozialen Folgen
des Stadtlebens am Beginn der Industrialisierung. Ihm zu Ehren wurde 1864 die erste städtische
Kleingartenanlage „Schreberverein“ genannt.
Wir bewegen uns auf den Spuren Dr. Schrebers
Klassenstufe 2 und 3
Die Schüler präsentieren den eigens produzierten Trickfilm und stellen Modelle ihres
„Wunschgartens“ vor.
ca. 300 Euro
Die Schüler besichtigen die Kleingartenanlagen „Johannistal“ und „Siegismund“ und lassen sich
dabei zu ihrem „Wunschgarten“ inspirieren. Diesen setzen sie anschließend bei einem Workshop
im Deutschen Kleingärtnermuseum mit Hilfe einfacher Animationstechniken zu einem Lege-
Trickfilm um und basteln Modelle historischer Lauben.
Moritz Schreber
Persönlichkeiten
Bild aus Seite 372 in
„Die Gartenlaube“. 1883,
gemeinfrei
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Inklusionsprojekt: Berühmten Leipzigern auf der Spur
HINTERGRUND
PROJEKTTHEMA
TEILNEHMER
PRÄSENTATION
KOSTEN
PROJEKTBESCHREIBUNG
Das Theater der Jungen Welt wurde 1946 als erstes professionelles Theater für Kinder und
Jugendliche in Deutschland gegründet. Es verfügt über drei Spielstätten am Lindenauer Markt.
Es bietet rund 700 Vorstellungen pro Spielzeit und ist damit der meistspielende Kulturbetrieb
der Stadt Leipzig.
Hinter den Kulissen des Theaters der Jungen Welt
Klassenstufe 7 bis 10
Die Schüler stellen Plakate zum Stück „Das Marstraining“ vor. Interessierte Leser können einen
Blick in die Projekttagebücher werfen.
ca. 230 Euro
Die Projektgruppe besucht zur Einführung in das Thema Theater das Stück „Das Marstraining“
im TDJW und dokumentiert in einem Projekttagebuch erste Eindrücke. Diese werden dann
in einem Workshop unter Anleitung einer Theaterpädagogin professionell vertieft, indem die
Schüler einzelne Szenen nachspielen und sich mit einem Schauspieler über seine Tätigkeit am
TDJW unterhalten.
Theater der Jungen Welt
Institutionen
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Inklusionsprojekt: Berühmten Leipzigern auf der Spur
HINTERGRUND
PROJEKTTHEMA
TEILNEHMER
PRÄSENTATION
KOSTEN
PROJEKTBESCHREIBUNG
Im Jahr 1894 erschien die erste LVZ mit einer Auflage von 50000 Exemplaren.
Im 20. Jahrhundert war sie unter redaktioneller Mitarbeit u.a. von Rosa Luxemburg ein
Sprachrohr der deutschen Arbeiterbewegung. Heute ist die LVZ mit einer Auflage von
200 000 Exemplaren die einzige große regionale Tageszeitung im Raum Leipzig.
Die Tageszeitung – eine Leipziger Erfindung
Klassenstufe 3 bis 8
Die fertige Projektzeitung liegt in einer Auflage von 40 Exemplaren für alle Projektgruppen
und Sponsoren bereit.
ca. 180 Euro
Die Schüler erfahren bei einem Besuch bei der LVZ, wie eine Zeitung entsteht: Recherche,
Texte, Layout und Vermarktung. Mit diesem Hintergrundwissen entwerfen die Schüler eine
eigene Projektzeitung und bilden Redaktionsteams. In der Zeitung dokumentieren sie die
Arbeit anderer Projektgruppen in Form von Fotos, Texten und Interviews. Im Anzeigenteil
erscheinen die Sponsoren des Projekts.
Leipziger Volkszeitung
Institutionen
Zentrale der Leipziger Volkszeitung (LVZ) in Leipzig, © Sylvia Zedler
Seite 1 der ersten Ausgabe der LVZ
von 1894, Quelle: Sonderbeilage
der LVZ zum Relaunch vom 13./14.
Januar 2007, gemeinfrei
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Inklusionsprojekt: Berühmten Leipzigern auf der Spur
HINTERGRUND
PROJEKTTHEMA
TEILNEHMER
PRÄSENTATION
KOSTEN
PROJEKTBESCHREIBUNG
Friedrich von Schiller, geboren 1759 in Marbach am Neckar, war Dichter, Philosoph und
Historiker. Er gilt als einer der bedeutendsten deutschsprachigen Dramatiker und Lyriker.
Im Sommer 1785 kam Schiller nach seiner Flucht aus der Stuttgarter Militärakademie nach
Leipzig-Gohlis und wohnte in einem kleinen Bauernhaus.
Friedrich Schiller in bewegten Bildern
Klassenstufe 7 bis 10
Auf einer Schaubühne werden die bewegten Bilder gezeigt und Rollenspiele vorgeführt.
ca. 200 Euro
Die Schüler setzen sich mit ausgewählten dramatischen Texten von Schiller kreativ
auseinander. Es entstehen Figuren und Requisiten, die bei der szenischen Umsetzung der
Texte in Rollenspielen und bewegten Bildern zum Einsatz kommen.
Friedrich Schiller
Schriftsteller
Stich von Albert Henry Payne aus „Leipzig um 1860“: Schillers Haus um 1850, gemeinfrei, Urheber: Don-kun
Ölgemälde von Ludovike
Simanowiz 1793/94,
gemeinfrei
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Inklusionsprojekt: Berühmten Leipzigern auf der Spur
HINTERGRUND
PROJEKTTHEMA
TEILNEHMER
PRÄSENTATION
KOSTEN
PROJEKTBESCHREIBUNG
Samuel Hahnemann, geboren 1755 in Meißen, war Arzt, medizinischer Schriftsteller und
Übersetzer. Nach begonnenem Studium der Medizin in Leipzig führten ihn seine vielfältigen
Tätigkeiten u.a. nach Wien, Dessau, Köthen und Torgau. Er begründete zu Beginn des
19. Jahrhunderts die Homöopathie als heilkundliches System.
Homöopathie – eine Leipziger Erfindung
Klassenstufe 3 bis 5
Die Schüler stellen ihr Herbarium der Heilkräuter vor und präsentieren ihre Kenntnisse in Form
eines Quiz. Seifen, Salben und Badepralinen können bestaunt und getestet werden.
ca. 250 Euro
Bei einer Führung im Apothekergarten lernen die Schüler mit Bezug auf die Schriften
Hahnemanns die Wirkungsweise verschiedener Heilkräuter kennen und lernen sie zu bestimmen.
So können sie selbstständig Heilkräuter in ihrer Umgebung sammeln, sie in einem Herbarium
zusammenstellen und anschließend Salben und Seifen daraus herstellen.
Samuel Hahnemann
Persönlichkeiten
Homöopathische Taschenapotheke (1835-1843) aus dem Besitz Samuel Hahnemanns,
der sie in seinen letzten Lebensjahren in Paris benutzte, gemeinfrei, Urheber: ANKAWÜ
Daguerreotype of Samuel
Hahnemann, founder of
Homeopathy, born 1755,
gemeinfrei
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Inklusionsprojekt: Berühmten Leipzigern auf der Spur
HINTERGRUND
PROJEKTTHEMA
TEILNEHMER
PRÄSENTATION
KOSTEN
PROJEKTBESCHREIBUNG
Der Löwe ist das Wappentier der Stadt Leipzig. Er war bereits im 14. Jahrhundert auf dem
Leipziger Stadtsiegel zu sehen. An vielen Orten in unserer Stadt begrüßt ein Löwe
Leipzigs Bürger und Gäste.
Dem Leipziger Löwen auf der Spur
Klassenstufe 2 und 3
Die Schüler gestalten eine Ausstellung ihrer kreativen Arbeiten zu den Spuren eines Löwen und
präsentieren ein Video über die Erlebnisse während der Projektwoche.
ca. 340 Euro
Die Schüler beobachten bei einem Besuch des Leipziger Zoos den Löwen und suchen dessen
Spuren. In einem Interview befragen sie den Direktor des Tierparks über die Lebensweise des Tiers
in freier Wildbahn und im Gehege. Sie arbeiten mit der Künstlerin Theresa Berger kreativ an der
Gestaltung der Spuren eines Löwen mit Farbe und Papier.
Leipziger Löwe
Symbole
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Inklusionsprojekt: Berühmten Leipzigern auf der Spur
HINTERGRUND
PROJEKTTHEMA
TEILNEHMER
PRÄSENTATION
KOSTEN
PROJEKTBESCHREIBUNG
Die Prinzen - eine Musiklegende Leipzigs mit Erfolgen weit über die Stadttore hinaus. 1991
entstand die Band aus verschiedenen Vorläufer-Formationen und startete über die 1990er
Jahre mit Gassenhauern wie „Alles nur geklaut“ und „Mann im Mond“ eine unvergleichliche
Erfolgsgeschichte. Die Band hat bis heute eine große Fangemeinde.
Die Prinzen - eine Popband aus Leipzig
Klassenstufe 4 bis 5
Die Schüler musizieren den „Mann im Mond“ unter Begleitung von Orff-Instrumenten.
Im Hintergrund erscheint eine Power-Point-Präsentation mit Bandporträt.
ca. 100 Euro
Die Schüler recherchieren die Hintergründe zur Entstehung der Band und lernen ihre Mitglieder
genauer kennen. Sie setzen sich mit den Songs der Band inhaltlich auseinander und erwecken den
vielbesungenen „Mann im Mond“ hörbar zum Leben. Durch Interviews in der Innenstadt finden
die Schüler heraus, was die Leipziger über die Prinzen wissen.
Die Prinzen
Musiker
© Die Prinzen
© Die Prinzen
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Inklusionsprojekt: Berühmten Leipzigern auf der Spur
HINTERGRUND
PROJEKTTHEMA
TEILNEHMER
PRÄSENTATION
KOSTEN
PROJEKTBESCHREIBUNG
Jürgen Hart, Jahrgang 1942, war Gymnasiallehrer und Kabarettist. 1966 gründete er als Student
das Kabarett „academixer“, das unter seiner Leitung zum erfolgreichsten Kabarett der DDR wurde.
In seinen Kabarett-Programmen machte er die sächsische Mundart populär. Sein Song „Sing, mei
Sachse, sing“, wurde 200 000 mal verkauft.
Jürgen Hart und die sächsische Mundart
Klassenstufe 3 bis 6
Die Schüler zeigen ihre Poster und singen den Hart-Hit „Sing, mei Sachse sing“.
ca. 150 Euro
Die Gruppe besucht das Kabarett academixer. Die Schauspielerin Katrin Hart spricht mit den
Schülern über das Schaffen ihres Mannes im Kabarett und übt mit ihnen das Lied „Sing, mei
Sachse, sing“ ein. Anschließend befragen diese Leipziger Passanten über Jürgen Hart. Es entstehen
Poster mit Texten und Bildern.
Jürgen Hart
Persönlichkeiten
© Katrin Hart
© Katrin Hart
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Inklusionsprojekt: Berühmten Leipzigern auf der Spur
HINTERGRUND
PROJEKTTHEMA
TEILNEHMER
PRÄSENTATION
KOSTEN
PROJEKTBESCHREIBUNG
Unter dem Motto „Sport findet Stadt“ präsentiert sich Leipzig als Sportstadt. Der Vereinssport
vertritt etwa 70 Sportarten. Bei den fußballbegeisterten Schülern ist der RasenBallsport Leipzig
e.V. sehr beliebt. Im Handball spielt der SC DHfK Leipzig e.V., gegründet 1954, in der 2. Handball-
Bundesliga und erreichte 2012 den 5. Rang.
Leipzigs erfolgreiche Sportler im SC DHfK Handball Leipzig und RB Leipzig
Klassenstufe 6 bis 9
Der Besuch der Sportstätten wird in Form von Collagen präsentiert. Die Schüler sind in Aktion mit
dem Ball zu erleben.
ca. 200 Euro
Die Schüler besuchen die Vereinssportstätten des SC DHfK und RB Leipzig und erleben beim
angeleiteten Training, wie man mit Ausdauer, Fleiß und Teamgeist große sportliche Erfolge
erreichen kann. Sie sprechen mit erfolgreichen Sportlern der Vereine über ihren Trainingsalltag
und werfen einen Blick hinter die Kulissen des Profisports.
SC DHfK Handball und RB Leipzig
Sportler
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Inklusionsprojekt: Berühmten Leipzigern auf der Spur
HINTERGRUND
PROJEKTTHEMA
TEILNEHMER
PRÄSENTATION
KOSTEN
PROJEKTBESCHREIBUNG
Der gebürtige Leipziger war von 1976 bis 1985 Sänger im Thomanerchor und Schüler der
Thomasschule. Noch während der Schulzeit und dann später beim Studium an der Leipziger
Musikhochschule gründete Krumbiegel verschiedene Rockensembles, u.a. „Die Herzbuben“, aus
denen 1991 „Die Prinzen“ hervorgingen.
Der Thomanerchor Leipzig mit seinem bekannten Vertreter Sebastian Krumbiegel
Klassenstufe 5 bis 8
Die Schüler singen gemeinsam mit Sebastian Krumbiegel ein Lied der „Prinzen“ und stellen
Schautafeln über den Thomanerchor und seinen berühmten Sänger vor.
ca. 200 Euro
Eine Führung in der Thomaskirche leitet die Schüler auf die historischen Spuren des
Thomanerchores. Im Anschluss lernen die Schüler die Thomasschule kennen, nehmen an Proben
teil und sprechen mit einzelnen Sängern über deren Alltag als Thomaner. In Vorbereitung auf
das Treffen mit Sebastian Krumbiegel studiert die Gruppe ein Lied der „Prinzen“ ein und übt es
anschließend gemeinsam mit dem Künstler, der außerdem in einem Interview den Fragen der
Schüler Rede und Antwort steht.
Sebastian Krumbiegel
Musiker
© Sebastian Krumbiegel
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Inklusionsprojekt
Berühmten Leipzigern auf der Spur
Anliegen, Ergebnisse, Berichte und Feedback
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Inklusionsprojekt: Berühmten Leipzigern auf der Spur
Anliegen
Feedback
Ergebnisse/Berichte
Die Schüler lernen den Künstler Michael Fischer-Art kennen und beschäftigen sich mit seinen
Kunstwerken.
Dem Künstler Michael Fischer-Art und den Kindern hat das kreative Schaffen viel Freude bereitet.
Die Schüler haben sich mit der Vita des Künstlers, seinen Bildern und Werken sowie seinem
Kunststil auseinandergesetzt.
Auf einem Kunstspaziergang konnten sie großflächige Werke an Häuserwänden in Leipzig
betrachten und an einem Tag sogar den Künstler selbst in seiner Galerie besuchen. Dort haben
sie gemeinsam mit Michael Fischer-Art gemalt, so dass ein großflächiges Kunstwerk entstand,
welches sie mitnehmen konnten.
Die Schüler haben sich Tipps und Anregungen zur Bildgestaltung geholt und im Anschluss der
Projektwoche eigene Kunstwerke im Stile Fischer-Arts gemalt oder auch ihren ganz eigenen Stil
beim Malen der Bilder gefunden. Diese wurden abschließend präsentiert.
Michael Fischer-Art
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Inklusionsprojekt: Berühmten Leipzigern auf der Spur
Anliegen
Feedback
Ergebnisse/Berichte
Es wurde ein Programm rund um den Zoo Leipzig und seinem Gründer Ernst Pinkert gestaltet.
Im Mittelpunkt standen die Geschichte des Leipziger Zoos, interessante und lehrreiche „Forscher-
und Entdeckertouren“ sowie gemeinsame kreative Tätigkeiten.
Die Schüler reflektierten im Abschlussgespräch, dass ihnen die Bearbeitung des Thema sehr gut
gefallen hat und sie viel Interessantes über den Zoo erfahren haben.
Die Schüler lernten den Zoo als historischen Ort Leipzigs kennen. Sie verglichen die Tierhaltung
zur Gründerzeit unter Ernst Pinkert mit dem Zoo von heute und den Konzepten der Zukunft.
Die Beteiligten führten einen Erlebnisbesuch „Zoo“ durch und bearbeiteten Forschungsaufträge.
In einer Gesprächsrunde mit dem Zoodirektor Dr. Junhold erfuhren die Schüler Wissenswertes
und Interessantes aus der Geschichte des Zoos. Wichtige Ergebnisse dieser Forschungsaufträge
wurden in einer Projektmappe dokumentiert. Zum Abschluss bastelten die Schüler einen
„Zoo der Zukunft“ aus Naturmaterialien und Papier.
Ernst Pinkert
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Inklusionsprojekt: Berühmten Leipzigern auf der Spur
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Als Begründer des Leipziger Zoos lernen die Schüler Ernst Pinkert kennen. Sie erhalten einen
Einblick in die Entwicklung des Leipziger Zoos von damals bis heute.
Alle hatten Spaß und Freude am gemeinsamen Erforschen, Entdecken und Erleben. Im Umgang
miteinander waren die Schüler sehr unkompliziert und es gab keinerlei Berührungsängste. Es sind
Freundschaften entstanden. Alle waren sehr motiviert und begeistert sowie voller Erwartung und
Neugier.
Im Internet wurde über das Leben und Wirken Ernst Pinkerts recherchiert.
Anhand von Texten, Bildern und Fotos wurde die Entwicklung des Leipziger Zoos nachvollzogen,
z. B. am Bau neuer Tierlandschaften, wie Afrika-Savanne, Pongoland und Gondwanaland.
Es wurden Informationstafeln über Ernst Pinkert, die Erweiterung des Zoos und verschiedene
Zootiere gestaltet.
Der Zoobesuch mit Führung durch die Abteilungen und die Fütterung der Tiere bildete den
Höhepunkt des Projektes.
Ernst Pinkert
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Die Schüler lernten Ernst Pinkert als Gründer des Leipziger Zoos kennen.
Da seine ersten Tiere im „Pfaffendorfer Tierpark“ Echsen waren, töpferten die Schüler
verschiedene Kriechtiere. Außerdem gestalteten sie Kacheln mit Eidechsenmotiven in
Majolikatechnik.
Der Besuch im Zoo und die thematische Führung zu Ernst Pinkert veranschaulichten das Leben
und Wirken des Zoogründers.
In der Druckerei im Werk II wurden verschiedene Tierdrucke hergestellt.
Inklusionsprojekt: Berühmten Leipzigern auf der Spur
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Ernst Pinkert und die Wurzeln des Leipziger Zoos
Das interessant gestaltete Projekt hat allen Schülern gut gefallen. Ebenso positiv war die
Resonanz bei den Eltern.
Ernst Pinkert
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Die Projektgruppe besuchte die Thomaskirche und lauschte der Orgelmusik.
Im Bachmuseum erfuhren die Schüler viel vom Leben der Familie Bach im 18. Jahrhundert in
Leipzig.
Interessiert betrachteteten sie Beispiele zeitgenössischer Kleidung. Viel Freude bereitete das
Basteln von barocken Perücken.
Die Schüler studierten den „Kaffee-Kanon“ ein und tanzten zur Präsentation mit ihren
selbstgebastelten Perücken zu barocker Musik über die Bühne.
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Die Schüler erfahren in kindgerechter Form mehr vom Leben und Wirken Joahann Sebastian
Bachs in Leipzig.
Das Projekt war eine interessante Erfahrung für alle beteiligten Schüler. Alle waren stolz auf ihre
Ergebnisse.
Johann Sebastian Bach
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Ausgehend von der Lage und dem Plan des Musikviertels verschaffen sich die Schüler einen
Überblick über das historische Stadtgebiet. Unter sachkundiger Anleitung werden
Gebäude und deren heutige Nutzung, Straßen und deren Namen sowie Namensgeber erkundet
und dokumentiert.
Schüler des Förderzentrums Samuel Heinicke und Schüler des Friedrich Schiller Gymnasiums
fanden zueinander, teilten sich Aufgaben und hatten Freude bei der Arbeit und gemeinsamen
Erlebnissen.
In den Räumen des Musikviertel e.V. wurden mit Hilfe von gesammelten Büchern, Schriften
und Dokumenten sowie Aussagen von Zeitzeugen eine Mappe und Schautafeln entwickelt,
die das Schaffen von diesen berühmten Musikern und Persönlichkeiten der Stadt Leipzig
zusammenfassend zeigen. Eine digitale Präsentation wurde angefertigt.
Das Leipziger Musikviertel
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Inklusionsprojekt: Berühmten Leipzigern auf der Spur
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Sport verbindet seit jeher Menschen, unabhängig von sozialen Hintergründen oder der Herkunft
des Einzelnen. Besonders die Stadt Leipzig kann mit Stolz auf zahlreiche erfolgreiche Sportler
verweisen. In der Projektgruppe lernen die Schüler anhand der Sportarten Judo und Kanu den
Alltag von Leistungssportlern und ihr Streben nach olympischem Gold kennen.
Die gemeinsamen Projekttage waren für die Schüler ein besonderes Erlebnis.
Kooperativ und einfühlsam arbeiteten die Schüler miteinander.
Sport verbindet und stellt persönliche Voraussetzungen in den Hintergrund.
Die Schüler lernten sich kennen und erarbeiteten theoretische Hintergründe zu den einzelnen
Sportarten Judo und Kanu.
Am Olympiastützpunkt stellte Judo-Landestrainer Roman Schulze den Schülern
den Stützpunkt vor und erläuterte Stationen im Leben eines Judoleistungssportlers.
In der Judohalle hospitierten sie bei einer Trainingseinheit, wurden durch die Judo- und
Leichtathletikräume geführt und stellten Fragen an Heide Wollert.
Es wurden das Leben und der Alltag eines Kanu-Leistungssportlers erarbeitet. Die Schüler lernten
das Bootshaus Klingerweg kennen und erlebten eine Trainingseinheit im Kanu auf dem Karl-
Heine-Kanal.
Die Erstellung eines Projekthefters und eines Kurzfilmes über die Erfahrungen und Eindrücke der
Projektwoche rundeten die gemeinsame Zeit ab.
Sportler in Leipzig
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Was ist in unseren Köpfen drin?
Die Schüler informieren sich über bekannte Persönlichkeiten, die das Gesicht der Stadt prägten
und prägen. Sie erfragen, was die Leipziger über sie wissen und wie sie das Bild der Stadt
beschreiben.
Das Projekt war eine sehr gute Idee. Bemerkenswert war, wie mutig und begeistert die
hörgeschädigten Kinder an die Interviews herangingen. Die Schüler fanden vom ersten
Beschnuppern bis zur Präsentation immer besser zueinander.
Die Schüler begaben sich auf Spurensuche durch die Leipziger Innenstadt.
Sie fertigten Steckbriefe zu ausgewählten Persönlichkeiten an, z. B. Samuel Heinicke, Johann
Sebastian Bach, August der Gerechte, Carl Goerdeler und Burkhardt Jung. Sie erarbeiteten Fragen
für ein Interview. Beim Besuch des Stadtgeschichtlichen Museums vertieften sie ihr Wissen.
Sie fotografierten historische Orte, an denen die Persönlichkeiten gewirkt haben bzw. wirken.
Passanten wurden befragt, was sie über diese Persönlichkeiten wissen.
Leipziger Köpfe
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Die Schüler lernen die Arbeiten der sächsischen Mundartdichterin Lene Voigt kennen.
Es war interessant, die sächsische Mundart kennenzulernen und sie selbst zu sprechen. Dabei
hatten wir sehr viel Spaß.
Die Schüler lernten den Lebenslauf von Lene Voigt kennen und erkundeten bedeutsame Orte wie
den academixer-Keller, das Neue Rathaus, das Restaurant „Coffeebaum“, das Psychiatriemuseum,
die Lene-Voigt-Schule und den Südfriedhof. Sie haben sich mit der sächsischen Mundart
beschäftigt und Gedichte und Texte laut gelesen. Vom Lebensweg Lene Voigts waren die Schüler
sehr berührt und erkannten den Humor in ihren Texten.
Die Lene-Voigt-Schule pflegt ihre Tradition in einer Mundartgruppe. Wir besuchten die
Schule, erlebten ein Programm der Mundartgruppe und übten mit den Mitgliedern der Gruppe
selbstgewählte Texte. Eine freudige Arbeitsatmosphäre entstand beim Üben der sächsischen
Aussprache und deren Betonung.
Lene Voigt
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Inklusionsprojekt: Berühmten Leipzigern auf der Spur
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Die Schüler lernen die Geschichte der Kleingartenanlagen kennen und erstellen gemeinsam
einen Legetrickfilm zum Thema „Mein Wunschgarten“
„Die Arbeit mit den Hörgeschädigten hat mir zugesagt und sehr gefallen. Die Arbeit an dem
Inklusionsprojekt war sehr abwechselungsreich und hat sehr viel Spaß gemacht.“
(Ahmad Dawar Hakimi)
Die Projektgruppe besuchte die Kleingartenanlage „Siegismund“, um die Vielfalt der
Gestaltungsmöglichkeiten eines Gartens kennenzulernen und erste Eindrücke zu gewinnen.
Die Schüler skizzierten ihres persönlichen Wunschgarten.
Interessantes zur Geschichte der Kleingärten in Deutschland erfuhren sie im
Kleingartenmuseum Leipzig und besichtigten historisch gestaltete Gärten und Lauben.
Nach dem Rundgang entwarfen die Schüler in Gruppenarbeit zunächst den Hintergrund für
ihren Wunschgarten. Sie überlegten sich dazu eine eigene Geschichte und verfassten ein
Storyboard. Anschließend wurden die Geräusche für die einzelnen Szenen aufgenommen;
die Schüler setzten Sprache und Musik ein, auch eigene kreative Ideen für die benötigten
Geräusche wurden eingebracht.
Zuletzt legten und fotografierten sie die vielen Bilder für den Legetrickfilm, um die
Bewegungen der Bilder zu erzeugen. Unsere Gruppe besuchte die KGV Johannistal 1832
e.V., die älteste Kleingartenanlage Sachsens. Auf einer informativen Führung erfuhren wir
Interessantes zur Geschichte des Vereins und durften auch die Früchte in den Gärten kosten.
Dr. Moritz Schreber
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Inklusionsprojekt: Berühmten Leipzigern auf der Spur
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Das Projekt „Hinter den Kulissen des Theaters der Jungen Welt“ hatte das Anliegen, den Schülern
einen Einblick in das bekannte Leipziger Theater zu gewähren sowie durch das gemeinsame
Theaterspielen Berührungsängste und Vorurteile abzubauen.
Im Abschlussgespräch stellten die Schüler fest, dass sie in dieser Woche ein gutes Team geworden
sind. Vorurteile und Berührungsängste konnten durch das nähere Kennenlernen abgebaut
werden. Die Gebärdensprache wurde zur gemeinsamen Sprache.
Nach der Kennenlernrunde und einigen Spielen aus der Theaterpädagogik lockerte sich die
anfängliche Zurückhaltung der Schüler auf.
Gemeinsam recherchierten sie am Computer und machten sich mit der Leipziger Spielstätte und
der Materie Theater vertraut.
Sie schauten sich das Theaterstück „Das Marstraining“ an, welches als Ausgangspunkt für die
weitere Projektarbeit diente.
Nach der Theatervorstellung konnten die Schüler unter Anleitung einer Theaterpädagogin selbst
einmal in die Rolle eines Schauspielers schlüpfen. Sie stellten selbst erdachte Szenen, nicht nur
mit dem gesprochenen Wort, sondern auch mit ihrem Körper dar und erprobten den Ausdruck von
Gefühlen und Handlungen.
Die Aufführung des selbst ausgedachten kurzen Theaterstückes „Im Bus“ bildete den gelungenen
Abschluss der Projektwoche. Sowohl die erprobte Körpersprache als auch ausgewählte Gebärden
flossen mit in die Präsentation des Stückes ein.
Theater der Jungen Welt
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Inklusionsprojekt: Berühmten Leipzigern auf der Spur
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Die Schüler lernen den Aufbau und die Entstehung einer Tageszeitung kennen.
Sie erstellen eine eigne Projektzeitung.
„Schade, dass die Woche schon rum ist. Wir haben richtige Freundschaften geschlossen.
Zum Glück haben wir Telefonnummern ausgetauscht, so können wir weiterhin in Kontakt
bleiben.“ – „Wahnsinn, was wir in dieser Woche erlebt haben. Daran werde ich noch lange
denken.“ (Schüler der Grundschule Portitz)
Die Projektgruppe besichtigte die Druckerei der LVZ in Stahmeln und erstellte eine eigene
Zeitung über die einzelnen Themen des Inklusionsprojektes „Berühmten Leipzigern auf der
Spur“.
Die Schüler verschiedener Schularten arbeiteten mit Begeisterung zusammen.
Das Ergebnis dieser Arbeit kann sich sehen lassen, die entstandene „Inklusionszeitung“
zeigt dies
auf acht gelungenen Seiten.
Eine Projektwoche, die Inklusion erlebbar machte!
Leipziger Volkszeitung
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Inklusionsprojekt: Berühmten Leipzigern auf der Spur
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Anliegen war es, Balladen von Friedrich Schiller im Schuhkarton zu zeigen und ein Schattenspiel
von Schillers „Handschuh“ aufzuführen.
Den Schülern und auch den Lehrern hat die Arbeit in dieser Projektwoche sehr viel Spaß
gemacht. Eine Woche gelebte Inklusion. Auf die Arbeitsergebnisse waren die Schüler stolz. Eine
Wiederholung mit den gesammelten Erfahrungen wäre wünschenswert.
Die Jugendlichen haben sich mit unterschiedlichen Textstellen aus „Wilhelm Tell“ beschäftigt, um
herauszufinden, welche Teile sich für das Projekt eignen. Die Gruppen wurden aufgeteilt, so dass
jeweils Gymnasiasten mit Schülern der Hörgeschädigten-Schule zusammengearbeitet haben. Das
hat sehr gut geklappt. Pläne wurden aufgestellt, Aufgaben verteilt, neue Ideen bearbeitet und die
Präsentation vorbereitet. Zwischendurch probten alle am Schattenspiel „Der Handschuh“. Kritisch
haben sich alle Schüler ihre bewegten Bilder angesehen und Verbesserungen zum Schattenspiel
eingebracht. Bei den Lockerungsübungen hatten alle viel Spaß.
In fünf Gruppen wurden Szenen aus „Der Handschuh“ und der Schlussszene aus „Wilhelm Tell“
gestaltet.
Friedrich Schiller
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Inklusionsprojekt: Berühmten Leipzigern auf der Spur
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Im Mittelpunkt stehen alternative Behandlungsformen von Krankheiten durch
Heilkräuter und Homöopathie. Die Spuren von Samuel Hahnemann führen in den
Apothekergarten und in die Apotheke.
Am Ende reflektieren die Schüler, welche Anregungen sie „in ihrem Koffer“ mitnehmen
möchten, z. B. wie man einen Kräuteraufguss bei Erkältung herstellt. In den „Mülleimer“ kam,
was unwichtig war, z. B. Kräutertees, die nicht gut schmeckten.
Was kann ich machen, wenn ich Kopfschmerzen habe? Was hilft gegen Halsweh? Was sind
Wadenwickel? Wie gelangt ein Medikament an die richtige Stelle im Körper? All diese Fragen
und noch viele mehr beschäftigten uns in dieser Projektwoche.
In der Apotheke lernten wir, wie man Badezusatz und Handcreme selbst herstellt. In unsere
Teemischung gaben wir Süßholz – das schmeckte wie Lakritze!
Im Apothekergarten erfuhren wir, dass der Wirkstoff von Aspirin ursprünglich aus der Pflanze
Echtes Mädesüß hergestellt wurde. Wir fanden sogar Eukalyptus, der wie unser Bonbon roch.
Unser Projektraum verwandelte sich in ein Labor: Bei der Freiarbeit konnten wir selbst
ausprobieren und experimentieren, was man mit Heilpflanzen alles machen kann, z. B. Tee
mischen, inhalieren, Pflanzen abmalen oder ein Rätselspiel erstellen. Wer kann schon
15 verschiedene Kräutertees erkennen? Bei der Pipettenübung probierten wir aus, wie man
in der Homöopathie die Wirkstoffe verdünnt, um die gewünschten Potenzen herzustellen.
Nicht jeder war sich sicher, ob diese Methode wirklich funktioniert. Aber es war interessant,
über die Ideen von Samuel Hahnemann nachzudenken. Im Projekttagebuch hielten wir unsere
Arbeit fest. Jedes Buch sah anders aus. Es wurde ein schönes Porträt von Samuel Hahnemann
gezeichnet.
Samuel Hahnemann
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Die Schüler entdecken den „Leipziger Löwen“ an Gebäuden und im Stadtbild von Leipzig. Sie
lernen die Lebensweise des Löwens und seine Symbolkraft kennen.
Alle Grundschüler der Gruppe waren während der Projekttage sehr aufgeschlossen, interessiert
und produktiv. Sie entwickelten unter Anleitung schnell gute Ideen. Der Kontakt zwischen den
Hörenden und Hörgeschädigten entwickelte sich zögerlich und sie bedurften starker Anregung,
um sich aus der eigenen Gruppe zu lösen und aufeinander zuzugehen.
Mit detektivischem Spürsinn entdeckten die Schüler den Löwen an wichtigen
öffentlichen repräsentativen Gebäuden der Leipziger Innenstadt, wie am Bahnhof, am Neuen
Rathaus und an anderen Bauwerken.
Im Zoo beobachteten sie die Löwen in ihrem Lebensraum und erfuhren viel Wissenswertes.
Dem Kurator stellten sie viele interessante Fragen und bekamen Einblick in seine Aufgaben.
Unter der Leitung der Künstlerin Theresa Berger beschäftigten sich die Schüler künstlerisch mit
der Symbolkraft des Löwen. Anschließend erfuhren und probierten sie, wie man Löwen mit Hilfe
geometrischer Figuren zeichnet. Danach erfolgte die künstlerische Umsetzung des Löwen in zwei
Gruppen. Eine Gruppe bastelte Löwenmarionetten aus Verpackungsmaterial wie Schachteln,
Bechern und Dosen sowie aus textilem Material wie Fellresten und Wolle. Die andere Gruppe
gestaltete eine farbenfrohe afrikanische Savanne auf Pappe und Stoff, um die kreativen Löwen
zur Präsentation spielen zu lassen.
Leipziger Löwe
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Die Schüler lernen „Die Prinzen“ als eine Popband aus Leipzig kennen. Sie beschäftigen sich
mit der Musik und Texten der Band.
Das Inklusionsprojekt war eine ganz besondere Erfahrung. Es hat uns viel Freude bereitet,
mit Sebastian Krumbiegel zu arbeiten und es bleibt für uns alle ein unvergessliches
Erlebnis.
Die Schüler recherchierten Wissenswertes über die einzelnen Bandmitglieder der „Prinzen“
und fertigten Steckbriefe an.
Die bekanntesten Lieder der Prinzen begleiteteten sie die ganze Woche. Mit zwei Liedern
setzten sie sich intensiver auseinander. Die Jungs gestalteten einen Comic zum Lied „Mein
Fahrrad“ und die Mädchen spielten ein kurzes Theaterstück zum Hit „Küssen verboten“.
Für die Präsentation studierten sie ein eigens dafür geschriebenes Lied von Sebastian
Krumbiegel ein. Das Üben von „Die Melodie“ war sehr spannend und machte viel Spaß.
Der Höhepunkt war der gemeinsame Auftritt mit Sebastian Krumbiegel.
Die Prinzen
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Den Kabarettisten Jürgen Hart lernen die Schüler als einen der Künstler kennen, der die
sächsische Mundart populär machte. Sie erlangen Wissen, was Kabarett ist und probieren
sächsische Texte zu lesen, zu verstehen und in Sketchen zu spielen. Das bekannte Lied „Sing mei
Sachse sing.... ” wird in Gebärdensprache vorgetragen.
Die Schüler und Eltern sprachen voller Begeisterung von der Projektwoche. Alle hatten große
Freude an der Zusammenarbeit.
Bei einer audio-visuellen Präsentation zum Kabarett lernten sich die Schüler beider Schulen
wirklich kennen. Das gemeinsame Proben der Sketche, des Liedes, des Gedichtes und das Spielen
formte die Schüler zu einem Team. Der Besuch im academixer Keller und die Zusammenarbeit mit
Frau Hart waren für alle ein tolles Erlebnis. Alle Schüler waren am Ende der Woche in der Lage,
„etwas sächsisch sprechen zu können“ und haben das wunderbar auf der Bühne präsentiert.
Jürgen Hart
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Die Schüler erfahren, wie man mit Fleiß und Beharrlichkeit viel erreichen kann und wie
wichtig Teamarbeit in den Ballsportarten Fußball und Handball ist.
In den Spielen wurden die Mannschaften immer gemischt gewählt. Wir hatten riesigen
Spaß miteinander und haben viel gelernt. Alle haben sich sehr gut verstanden und
wollten viel voneinander wissen. Vielen Dank an den RB Leipzig und den SC DHfK
Handball für die tolle Unterstützung des Projekts.
Die Schüler besichtigten die Red-Bull-Arena mit dem Verantwortlichen für
Öffentlichkeitsarbeit beim RB Leipzig, Ingo Hertzsch, der auch eine Menge Fragen
beantwortete.
In der Sächsischen Landesschule wurde eine Trainingseinheit absolviert. Highlight war
Bulli, das Maskottchen des RB Leipzig. Alle hatten riesigen Spaß am Training, keiner
nahm sich raus und alle gaben ihr Bestes. Ingo Hertzsch war voll des Lobes über die
Trainingsdisziplin der gesamten Gruppe.
Beim Probetraining im Handball in der Ernst-Grube-Halle – mit dem Jugendtrainer
des SC DHfK Handball, Daniel Andrä und einem Spieler der Mannschaft, Ulrich
Streitenberger – strengten sich alle an und waren begeistert. Im Olympiastützpunkt des
SC DHfK erzählte Ulrich Streitenberger, wie er begann, Handball zu spielen und wie er
es so weit gebracht hat. Ulrich Streitenberger ist schwerhörig und spielt Handball in
der 2. Bundesliga. Er sagte, man solle nie aufgeben!
SC DHfK Handball und RB Leipzig
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Inklusionsprojekt: Berühmten Leipzigern auf der Spur
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Die Schüler lernen die Tradition des Thomanerchores kennen. Sie gewinnen Einblick in den
Alltag der Chormitglieder. Sie üben mit dem ehemaligen Mitglied des Thomanerchores
und bekannten Leipziger Komponisten und Sänger Sebastian Krumbiegel ein von ihm
komponiertes Lied ein.
Die tolle Atmosphäre war in der gesamten Schule spürbar. Die Präsentation der Ergebnisse
war sehr abwechslungsreich. Viele Schülerinnen und Schüler lernten sich von einer völlig
neuen Seite kennen.
Die Projektgruppe besichtigte die Thomaskirche mit einer interessanten Führung, bei der sie
Informationen zum Leben und Wirken Johann Sebastian Bachs erhielt.
Im Bachmuseum konnten sich alle Schüler aktiv mit dem Leben Bachs vertraut machen, z. B.
beim Schreiben mit Feder und Tinte oder beim Tanzen eines Menuetts.
Nach einer Liedvorlage Sebastian Krumbiegels übten alle Schüler voller Elan täglich Text und
Melodie.
Vier Schüler lernten den Songtext in Gebärdensprache.
Besonders aufregend war das Kennenlernen von Sebastian Krumbiegel und das gemeinsame
Proben. Stolz zeigten die Schüler dem prominenten Gast ihre traditionsreiche Schule. Ein
Interview durfte natürlich auch nicht fehlen. Sebastian Krumbiegel beantwortete bereitwillig
alle Fragen und war sehr interessiert an der Geschichte der Schule und am Schulalltag der
hörgeschädigten Schüler. Höhepunkt war der gemeinsame Auftritt mit Sebastian Krumbiegel.
Sebastian Krumbiegel
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DAS GANZE LEBEN HÖREN
Gut hören und einander verstehen
in Leipzig, Torgau, Döbeln und Eilenburg.
gromke.de
Herzlichen Dank
an die Sponsoren.
Ohne sie hätte unser Projekt
nicht in dieser Form stattfinden können.
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Regelung der Nutzungsrechte für die verwendeten Bilder
Die Bildrechte für von ihm erstellten Fotos bleiben bei den Fotografen Matthias Möller / Medial Mirage.
Die Nutzungsrechte werden nach dem Eingang der Rechnungszahlung und unter der Auflage der
Namensnennung – Medial Mirage - für den Einsatz in Web- und Printprodukten,
an den Auftraggeber Gromke Hörzentrum und die Samuel Heinicke Schule freigegeben.
Die Bilder werden vorbehaltlich der Zustimmung der abgebildeten Personen übergeben.
Kontakt
Photographie
&
Kommunikation – Medial Mirage
Kochstraße 132 – Kulturfabrik Werk II
04277 Leipzig
Telefon: 0341. 3038880
E-Mail: contact@medial-mirage.de
Aufnahmen Sebastian Krumbiegel © Sebastian Krumbiegel
Impressum:
Leipzig, November 2014
Alle Rechte bei Landesschule für Hörgeschädigte Sachsen
Förderzentrum Samuel Heinicke Leipzig
Entwurf, Layout und Produktion: satz
&
gestaltung,
www.zedler-design.de
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